Das Stigma Antisemitismus

Wer Antisemit ist, bestimmt der Mainstream

Autor: U. Gellermann
Datum: 18. Mai 2015
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Buchtitel: Rufmord - Die Antisemitismus-Kampagne gegen Links
Buchautor: Wolfgang Gehrcke
Verlag: PapyRossa

Das ist das Bequeme am Antisemitismus-Vorwurf: Er muss nicht belegt, nicht argumentiert werden. Auch die Kritik am Staat Israel ist in der deutschen Öffentlichkeit durchweg als Antisemitismus eingeordnet. Beweise für den Vorwurf? Die braucht der gewöhnliche Redakteur, der übliche Politiker nicht. Es reicht aus, das Wort Antisemit zu benutzen, und der so stigmatisierte ist erledigt. Das weist der LINKEN-Abgeordnete Wolfgang Gehrcke gründlich nach, wenn er in seinem Buch "Rufmord - Die Antisemitismuskampagne gegen Links" sorgsam die Vorwürfe mit den Fakten vergleicht und unter den vielen Anwürfen auch jenen gegen Oskar Lafontaine findet – dem von Dieter Graumann, einem Funktionär des jüdischen Zentralrates – "krankhafte" Feindseligkeit gegen Israel vorgeworfen wurde. Dass der Graumann mit dem Wort "krankhaft" die Sprache der Nazis benutzte, fiel der allgemeinen Öffentlichkeit einfach nicht auf.

Die wohl berühmteste jüngere Antisemitismus-Vorwurf-Kampagane zitiert Gehrcke, wenn er an den "Fall" Günter Grass erinnert, der vor dem atomaren Erstschlag der Regierung Netanjahu gegen den Iran warnte und dafür monatelang auf der Antisemitismus-Bestseller-Liste des kompletten Medienmainstreams stand. Auch weniger Prominente gerieten auf diese Liste: Jakob Augstein, der zum lupenreinen Antisemit gemacht wurde, auch weil er Günter Grass verteidigt hatte und Gehrcke selbst, der von Christian Bommarius in der "Berliner Zeitung" zum "Gesinnungsgenossen" des "rechten Mob" gestempelt wurde, weil er mit Ken Jebsen einen Aufruf der Friedensbewegung unterzeichnet hatte. Und Jebsen sei nun mal Antisemit. Der ist zwar keiner, aber warum soll man etwas beweisen, was sich schon durch die einfache Behauptung beweist.

Es war die deutsche Linke, so erinnert Gehrcke, die historisch mit den Begriff "verjudet" gebrandmarkt wurde. Das Wort vom "jüdischen Bolschewismus" war lange virulent, wurde dann aber im westlichen Nachkriegsdeutschland aus Rücksicht gegenüber dem Bündnispartner Israel eingemottet. Bis es in den 80ern durch den Historiker Ernst Nolte wiederbelebt wurde. Was aus der heutigen, umgedrehten Vorwurfslage vollständig ausgeblendet wird, ist die Tatsache der Nazi-Rettungs-Aktion in der jungen Bundesrepublik, die den praktizierenden, den mörderischen Antisemiten das soziale Überleben in der Justiz, in den Geheimdiensten und der Politik ermöglichte. Der Nazi-Kanzler Kiesinger und der Nazi-Bundespräsident Carstens verschwinden hinter dem dreckigen Vorwurf gegen die Linke fast völlig.

Zwar stellt die Studie von Werner Bergmann vom "Zentrum für Antisemitismusforschung" fest, dass Antisemitismus bei Linken nur unterdurchschnittlich anzutreffen ist. Aber was soll solchen verblendeten Linken-Hassern wie Volker Beck von den GRÜNEN schon die Wissenschaft, wenn er auf dem Halstuch einer linken Abgeordneten, das den nahen Osten zeigte, die israelischen Grenzen nicht erkennen konnte und der interessierten Öffentlichkeit deshalb meldet: "Israel ist dort bereits verschwunden!" Dass man genau dieses Tuch überall in Israel kaufen kann und die Grenzen fehlen, weil der Staat Israel seine Grenzen nun mal nicht festlegen will: Was soll´s. Kaum hatte die falsche Beck-Behauptung die Öffentlichkeit erreicht, wurde sie zur anerkannten Wahrheit: Wer Antisemit ist, bestimmt der Mainstream.

Längst hat der bequeme Antisemitismusvorwurf gegen die Linken auch die LINKE selbst erreicht. Der Berliner Chef der LINKEN-Landespartei, Klaus Lederer, behauptete jüngst, dass zwei Unterzeichner der Aktion "Friedenswinters" eine Nazi-Nähe haben. Das "bewies" er mit zwei entstellten Zitaten. Und lieferte so eine gründlich gefälschte Steilvorlage für jene Medien, die ganz sicher nicht mit der Linkspartei befreundet sind. - Eine besonders anrührende Stelle findet sich in Gehrckes Buch, wenn er über die emotionale Auswirkung der Antisemitismus-Beschuldigung berichtet: "Sie macht hilflos und drängt dazu, sich zu verteidigen, zu rechtfertigen, wohl wissend, dass das gänzlich sinnlos ist". Dass es Wolfgang Gehrcke – der in den 70er Jahren mit an der Spitze der linken Aktionen gegen die antisemitische NPD stand – mitten ins Herz trifft, wenn ausgerechnet solche wie er als Antisemiten bezeichnet werden, ist mehr als verständlich. Vielleicht deshalb schließt er sein Buch mit den Worten: "Antisemitismus und Antikapitalismus schließen sich aus wie Wasser und Feuer."


RUFMORD
Die Antisemitismus-Kampagne gegen Links
Uli Gellermann präsentiert das neue Buch von Wolfgang Gehrcke
Am Mittwoch, 27. Mai 2015, um 18.30 Uhr
Im Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin
Rosa-Luxemburg-Saal.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 31. Mai 2015 schrieb Samy Yildirim:

Im "konkret" der Achtziger schrieben auch Wolfgang Pohrt und Eike Geisel. Beide kann man getrost als "Antideutsche avant la lettre" bezeichnen.

Zu denen, die Pohrt damals bereits durchschauten, gehoerte auch Franz-Josef Degenhardt, der Pohrt als "Magier" titulierte. Hermann L. Gremliza selbst beschrieb in der "konkret" vom Juli 1984 einige von Pohrts billigen Tricks.

Heute will Gremliza an seine damalige Kritik an Pohrts Auffassungen und Methoden nicht mehr erinnert werden. Pohrt hingegen will nicht mehr an seine damaligen Auffassungen und Methoden erinnert werden.

"Tempura mutantur." [= "So aendern sich die Zeiten."] Eigentlich aendern diese sich nicht; wohl aber tun das die Menschen ... mit der Zeit.

Pohrt nahm im Mai 1985 den Besuch Reagans in Bitburg zum Anlass, in der "taz" gegen die bundesdeutsche Linke vom Leder zu ziehen. In der "konkret" vom Juni 1985 wurde diese Artikel abgedruckt und besprochen.

Das Fazit lautete: Pohrt hat keine Hemmungen, alles das, was Hitler einst als "juedisch" bzw. "verjudet" bezeichnet hatte, nun seinerseits als "antisemitisch" zu bezeichnen. Der "Kritik als fauler Zauber" betitelte Artikel endete mit dem Urteil: "Schade um Wolfgang Pohrt."

Ic rate jedem, sich die seinerzeitigen Elaborate von Pohrt und Geisel zu Gemuete zu fuehren. Sie sind die Blaupausen fuer die heutigen Anwuerfe, nicht nur von Baroness Ditfurth.


Am 20. Mai 2015 schrieb Hella-Maria Schier:

In den 70ern war ich Schülerin in einem Gymnasium, dass einen "kommunistischen Oberschülerverband" besaß, auch unser gesamter Geschichts-Leistungskurs war links. Immer wieder mal Kritik an der Palästina-Politik Israels zu äußern, war eigentlich ziemlich normal. Ich kann mich nicht erinnern, dass dies damals je mit Antisemitismus gleichgesetzt worden wäre. Diese Verwirrung muss, jedenfalls innerhalb der Linken, erst später aufgekommen sein. - - Dieser Tage lief auf "Deutschlandfunk" eine Besprechung über das Buch "Nichts ist jemals vollendet" mit Interview des Autors Avi Primor. Auch er bezeichnete dort eben diese Gleichsetzung von Israel-Kritik u. Antisemitismus als falsch.
Antisemitismus verstehe ich als rassistisch, im weiteren Sinn kulturell- und religiös-diskriminierende Haltung einem gesamten Volk gegenüber unabhängig von dessen politischen System und Ziel. Wenn Kritik an Israels Politik als antisemitisch gebrandmarkt wird, dürfte man dann doch konsequenterweise die politische Haltung und das Verhalten keines einzigen Landes mehr kritisieren, da das rassistische Diskriminierung wäre..also bitte keine Kritik mehr an Putins Russland! Das ist antirussisch, das ist rassistisch...immerhin hat der 2.Weltkrieg 20 Mio. Russen das Leben gekostet. Das ist etwas anderes? Aber worin besteht überhaupt die Logik, ein altes Verbrechen gegen die Menschheit damit zu sühnen, dass man über ein anderes (an den Palästinensern),wenn auch kleineres, schweigt und damit den neuen Opfern schadet? Die Anzuklagenden sind immer vor allem die mächtigen Akteure, bei jedem Volk.
Wer bei uns Putin kritisiert, will sich in der Regel nicht als "antirussisch" verstanden wissen, wer die USA kritisiert, ist jedoch schnell "antiamerikanisch" - inwiefern diese Kritik darüber hinaus antisemitisch sein soll, habe ich noch niemanden erklären hören. Sind die USA überwiegend ein Volk von Juden, oder von diesen beherrscht?
Die Unterstellung, dass Kritik am Finanzsystem, am Kapitalismus, für jeden Linken ja wohl der natürlichste Impuls der Welt, per se antisemitisch sei, finde ich besonders abenteuerlich. Wie kommen sie darauf?Wollen sie damit andeuten, das Finanzsystem sei von Juden dominiert? Ist es das denn?? Das habe i c h aber nicht gesagt.
Noch eine komische Frage kam mir neulich in den Sinn: Wie wäre die Reaktion von Medien und Öffentlichkeit wohl ausgefallen, wenn Charlie Hebdo nicht islamischen Fundamentalismus sondern jüdischen Zionismus karikiert hätte? "Je suis Charlie"?
Wahrscheinlich schreibe ich lauter Unsinn. Bei diesem Thema bekomme ich einen Drehwurm.


Am 19. Mai 2015 schrieb Reyes Carrillo:

Tolle Rezension, wunderbare Kommentare @Heinrich Triebstein, @Christian Dicke usw. – es ist das Elementare gesagt. Danke.


Am 19. Mai 2015 schrieb Heinrich Triebstein:

Wenn die Denkfaulen nicht mehr weiter wissen, dann nehmen sie Zuflucht zu Beschimpfungen: Antisemit, Putinversteher, Verschwörungstheoretiker, Gutmenschen.
Als Retourkutsche biete ich ein einziges Wort: Wirklichkeitsverweigerer. Im wahren Leben ist es so, dass tagtäglich Milliarden von Menschen ihren Mitmenschen zur Seite stehen, Leben zeugen, Leben gebären, Leben schützen und ganz einfach Erfüllung finden in dem, was jede Religion oder Philosophie vorschlägt: Tu niemand etwas an, was dir selbst auch nicht angetan werden soll.
Das Problem scheinen mir diejenigen zu sein, die an dem leiden, was ich als Überwertigkeitskomplex bezeichne. Die deutsche Herrenrasse, das jeweilige "Volk Gottes", "God´s own country".

Webster´s New Twentieth Century Dictionary sagt zu "superiority complex": "popularly, a feeling of superiority or exaggerated self-importance, often accompanied by excessive aggressiveness, a domineering attitude, etc. which are actually compensation for feelings of inferiority": allgemein ein Gefühl der Überlegenheit oder übertriebener Selbstüberhebúng, oft begleitet von ausschweifender Aggressivität, einem anmaßenden Verhalten, usw., die in Wirklichkeit eine Kompensation für Minderwertigkeitsgefühle sind.

Ich halte es mit dem US-amerikanischen Pädagogen Sam Levenson, von dem das Wort stammt, Menschen seien "equally precious" und "equally different": gleich wertvoll und gleichzeitig einmalig, unwiederholbar und bis ans Unendliche gehend verschieden voneinander.
Der Guardian Weekly bringt das auf diesen Punkt: "There are seven billion sides to every question."


Am 18. Mai 2015 schrieb Hans Ion:

Vor den aktuellen "HERRSCHERN" ISRAELS mit
ihrem MOSSAD muß man genau soviel ANGST haben wie einst die "JUDEN" vor der GESTAPO!
Mein Satz ist PRO-JÜDISCH & PRO-SEMITISCH !!!


Am 18. Mai 2015 schrieb Andreas Schlüter:

Dem traurigen "so ist es!" möchte ich eine Illustration dieser Gedanken wie des brillanten Buches "Antisemit! Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument" von Moshe Zuckermann hinzufügen. Am letzten Mittwoch wurde am Otto-Suhr-Institut ein Vortrag von mir zur US-Machtelite mit übelsten Beschimpfungen und Diffamierungen u. a. als "glühender Antisemit" auf Ärgste behindert: https://wipokuli.wordpress.com/2015/05/16/ein-vorfall-als-illustration-zu-moshe-zuckermanns-buch-antisemit-ein-vorwurf-als-herrschaftsinstrument/


Am 18. Mai 2015 schrieb Lutz Jahoda:

Ein Schritt vor und drei zurück,
Der Mainstream liebt den Tunnelblick
Er hegt und pflegt die Schwärze
Und redet seinen Lesern ein:
"Was hell aufscheint: Nur Trug und Schein
Der Kommunistenkerze!"

Dazu sei angemerkt, dass bereits Erich Kästner zu den "Grenzen der Aufklärung" folgenden Reim notiert hatte:
"Ob Sonnenschein, ob Sterngefunkel:
im Tunnel bleibt es immer dunkel."


Am 18. Mai 2015 schrieb Christian Dicke:

Vortrefflich, danke für Ihren Artikel und für Ihre Antwort zum Kommentar von Herrn Vennekamp. Habe sehr gelacht.

Ich empfinde zu diesem Thema bei den meisten Menschen eine extreme Blockadehaltung, die es unmöglich macht, Kritik an der israelischen Politik zu äußern. Zudem drückt eine Jutta Dittfurth alle vorhandenen Knöpfe, um ihre unseligen und künstlich zurechtgestückeltern Weisheiten unters Volk zu streuen. Grauenhaft und nicht sachdienlich - nun ja, das Alter steigert die Borniertheit.

Wenn aber selbst Rivlin sich wie folgt äußert:
"Doch zu Diplomatie gehört auch, dass Länder nicht immer derselben Meinung sind: Gauck bekräftigte, dass Deutschland weiter für eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten eintritt. Ich habe darum geworben, dass wir unsere Freundschaft nicht belasten dadurch, dass wir in einem derartigen Punkt unterschiedliche Auffassungen haben." (SPON) dann fordert er quasi den Diskurs heraus.

Und - mal ehrlich - das Verschweigen von Tatsachen, das Verbieten von Diskussionen und das Suchen nach alternativen, besseren Lösungen, also das Aufbegehren gegen den Mainstream hätten den Holocaust verhindert.
Die Weckducker und Problemvermeidungsstrategen sind für mich die wahre Gefahr, schüren sie doch Ängste, sich dem politisch gewünschten entgegen zu stellen und sorgen sie doch dafür, sich lemminghaft in einer Welt voller Verbrechen "wohlzufühlen".

Wozu diese Gefahr führt, sehen wir im derzeitigen rasanten Abbau der Demokratie, der permanenten Verletzung der Menschenrechte weltweit und dem zunehmenden Kontrollwahn auf Grundlage des inszenierten "internationalen Terrorismus".

In heutigen Zeiten muss man Probleme unvoreingenommen benennen und auf Basis moralischen Anstands lösen. Wegsehen hilft hier nicht.


Am 18. Mai 2015 schrieb Anne Andersen:

Mit dem Vorwurf des Antisemitismus wird zur Zeit die Friedensbewegung überzogen und gelähmt. Gehrckes Buch scheint mir so etwas zu sein wie ein Befreiungsschlag. Das wurde aber auch Zeit.


Am 18. Mai 2015 schrieb Bernd Vennekamp:

Mit dieser Buchkritik belegen Sie nur, dass sie selbst auch Antisemit sind. Schon der Nazi-Verdacht, in den Sie Herrn Dieter Graumann rücken, belegt das. Auch die ständige, hasserfüllte Kritik an Israel auf Ihrer Website gehört zum offenen, linken Antisemitismus. Sie sollten einfach mal die Klappe halten.

Antwort von U. Gellermann:

Als ich jünger war, habe ich mich mit der damals aufkommenden, antisemitischen NPD geschlagen. Jetzt bin ich älter geworden. Aber immer noch bereit, jedem der mich Antisemit nennt, aufs Maul zu hauen.

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