Angst fressen Wahrheit auf

FAZ-Umfrage zum Ukraine-Krieg

Autor: U. Gellermann
Datum: 19. März 2015

Gescheiterte Propaganda: Mit dieser Überschrift versieht die FRANKFURTER ALLGEMEINE einen Kommentar über einer Allensbach-Umfrage zur Meinung der Deutschen im Ukraine-Konflikt. Das Kernergebnis lautet: Putin ist schuld (61 Prozent). Falls das Ergebnis stimmt, müsste die Überschrift lauten: Erfolgreiche Propaganda. Denn seit gut einem Jahr trommeln die deutschen Mehrheitsmedien auf die armen Hirne ihrer Leser und Zuschauer mit der selben Botschaft ein: Die Kiewer sind gut, Putin ist böse. Und irgendwann müsste der asymetrische Kampf - ARD & ZDF & BILD & FAZ auf der einen, alternative Medien auf der anderen Seite - doch mal von der stärkeren Seite gewonnen werden.

Gescheitert! So triumphiert die FAZ über "das im Internet anzutreffende Meinungsbild". Denn "in den endlosen Weiten des Internets . . wird um die Deutungshoheit über das Geschehen in der Ukraine gerungen." Und wer ringt da: Laut FAZ "Obskure Anbieter - Verschwörungstheoretiker - Automaten" auf der einen Seite. Auf der anderen sammelten sich die Regierungs-Medien, jene Zeitungen und Sender, die von Beginn an mit einer Stimme, mit einer Meinung schon vor der Umfrage wussten: Putin ist schuld. In diesem Kampf geht es um viel. Letztlich um Krieg und Frieden. Aber auch um die Existenzberechtigung der üblichen Meinungsmacht.

Medien wie die FAZ hatten schon in zwei gescheiterten Kriegen der USA - im Irak und in Libyen - die gewöhnlichen Propaganda-Lügen verbreitet. Jetzt melden sie nur noch sporadisch aus den kaputten, elenden Staaten. Zu einer Analyse der Ursachen können sie sich ebenso wenig aufraffen wie zu Fragen an die eigene Berichterstattung. Warum haben wir denn gedruckt, gesendet umd behauptet, es ginge bei diesen Kriegen um Freiheit und Demokratie? Weil diese Frage, ehrlich beantwortet, den journalistischen Offenbarungseid zur Folge haben müsste: Wir haben nicht recherchiert, wir haben die Verlautbarungen der "westlichen Wertegemeinschaft" einfach nur weitergegeben. Dass die nichts wert waren hätte man spätestens seit dem Afghanistankrieg wissen müssen. Das aber wollte man nicht.

Dieses Verlautbarungs-Journalismus wegen wandten und wenden sich immer mehr Normal-Bürger dem Netz zu. In der berechtigten Hoffnung dort jene Wahrheit zu finden, die von den etablierten Medien durchweg verweigert wird. Das macht den Staatsmedien Sorgen bis zur Hysterie: Ihr Einfluss schwindet, es schwinden Auflagen und Quoten. In den Redaktionen geht die schiere Angst vor dem Fall in die Bedeutungslosigkeit um. Immer mehr Bürger melden sich wütend in den Online-Foren der Medien: Wer sich von "seinem" Sender, "seiner Zeitung" betrogen fühlt, ist dem Betrüger gegenüber nicht zimperlich. Und weil sich die Medien-Macher nicht vorstellen können, dass ihre Leser und Zuschauer über einen eigenen Kopf verfügen, muss das alles von Moskau gesteuert sein. Diese primitive Agitation aus den 50er, 60er Jahren kommt, nur notdürftig recycelt, wieder auf den Redaktions-Tisch.

Wer hat Schuld am Krieg in der Ukraine lässt die FAZ fragen und immerhin noch 17 Prozent der Befragten nennt die USA. Die Frage nach dem Zweck jener fünf Milliarden Dollar, die von der US-Regierung für eine „wohlhabende und demokratische Ukraine“ investiert wurden, wäre ins Leere gelaufen. Denn die Mehrheit der Mehrheitsmedien hat diese interessante Nachricht einfach unterschlagen. Auch die Frage nach dem Prominenten-Aufruf zur Kritik an der Ukraine-Politik der Bundesregierung durfte die Umfrage-Anstalt Allensbach nicht stellen. Obwohl ein Ex-Kanzler, ein Ex-Bundespräsident, drei Ex-Ministerpräsidenten und jede Menge andere bedeutende Menschen diesen Appell unterschrieben hatten: Mit wenigen Ausnahmen wurde diese journalistische Sensation unterschlagen, konnte also dem desinformierten Bürger nicht bekannt sein.

Zweifel zählen, so schreibt die FAZ, zu den Stärken des Westens. Doch von der Panik vor der anderen Meinung getrieben, in Furcht vor dem Zweifel am monolithischen Medien-Beton, müssen auf dem Weg zur Einheits-Meinung Nachrichten unterdrückt und gefälscht werden. Angst fressen Wahrheit auf. - Wenn in dieser Atmosphäre immerhin nur 30 Prozent der Befragten den Satz "Der Westen soll die Ukraine mehr unterstützen" bejahen können, und satte 74 Prozent die FAZ-Behauptung verneinen "Die meisten Menschen in der Ost-Ukraine stehen nicht hinter den Separatisten", dann ist das fast ein Wunder. Made by Internet.

EIN NACHTRAG - ZUM MAIDAN IN FRANKFURT

Natürlich hat sich die FAZ (wie der Rest der deutschen Staatsmedien) heftig schäumend über die körperlichen Auseinandersetzungen rund um die EZB in Frankfurt erregt. Warum eigentlich? Wurden doch die gewaltsamen, zum Teil bewaffnetem Auseinandersetzungen auf dem Kiewer Maidan Monat um Monat als Höhepunkt der Demokratie gefeiert. Da hätte man doch Wohlwollen und Verständnis erwarten können.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 26. März 2015 schrieb Hella-Maria Schier:

Manfred Caesar (Leser) schrieb:

" In den Niederlanden wird angeblich bereits ein Gesetz vorbereitet das "Verschwörungstheoretiker" verbieten soll.Die heilige Inquisition feiert endlich Auferstehung. Hosiannah !"

Das liegt daran, dass wir eben jetzt die eine, heilige "reine Lehre" des Neoliberalismus haben, Alternativlos, Amen.

Der legt fest, welche Gedanken mit ihm vereinbar sind. Die muss man dann einfach glauben, wie ja auch der Neoliberalismus eine Glaubenssache ist.
Aber dass es gerade die Niederländer so verlangt nach der heiligen Inquisition, das ist schon komisch, war es doch früher Spanien, dass ihnen dieses Joch auferlegte. Jetzt tun sie es freiwillig, ohne dass es ihnen spanisch vorkommt? Aber natürlich,
Spanien damals ist heute Amerika und das erobert anders. Seine heilige Wirtschaftsdoktrin hat stets Gott auf ihrer Seite, steht auf dem Dollar, "In Go(l)d we trust" ohne das "l" nur noch eine Glaubenssache. Da zählt jeder Gedanke.


Am 21. März 2015 schrieb Reinhard Sichert :

Ich muss leider eingestehen, dass ich von der Existenz der "Rationalgalerie" erst durch Ihr Interview bei RT Deutsch erfahren habe. Danke für Ihren fundierten Beitrag!

Auch ich engagiere mich seit Beginn der Ukraine-Krise mit diversen Wortmeldungen in Leser- oder Zuschauerforen (wie erst kürzlich als spontane Reaktion auf das ZDF-Propagandamachwerk `Neuer Kalter Krieg´ gegen die Desinformationspolitik unserer Leitmedien. Es ist eine Schande, dass ich mich russischer TV-Kanäle, die natürlich auch nicht frei von Propaganda sind, oder alternativer Internetmedien bedienen muss, um der Wahrheit ein Stück näher zu kommen.

Man kann nur hoffen, dass die Front des Widerstandes gegen die öffentliche Meinungsmache stetig anwächst, um Schlimmeres zu verhindern.


Am 20. März 2015 schrieb Christian Dicke:

Es ist hier, in der FAZ und auch bei RT eine Sache untergegangen, die entscheidend für die Aussagekraft dieser Ergebnisse ist: Es ist eine Frage mit Mehrfachnennung, deren Interpretation den Instituten obliegen sollte - Allensbach hätte diese Artikel so nicht verfasst. Es ist falsch zu sagen: 55% meinen das Eine oder das Andere. Es muss heißen 55% meinen das eine und vielleicht etwas anderes. Darauf sollte hingewiesen werden. Wirklich saubere Aussagen erhält man nur dann, wenn man innerhalb einer Frage NUR EINE Antwort zulässt. Hier können einzelne Personen z.B. Russland UND die USA ankreuzen. Das wird hier weder erwähnt, obwohl es kaum auszuschließen ist.
MIT ANDEREN WORTEN: WAS DIE FAZ SCHREIBT UND WAS SIE SCHREIBEN IST FALSCH!

Um genaue Aussagen zu erhalten, hätte nur eine Antwort möglich sein dürfen, so wie bei einem Stimmzettel.
Beispiel zur Richtigstellung: "...und immerhin noch 17 Prozent der Befragten nennt die USA". Das impliziert, dass nur die USA genannt werden.
RICHTIG MÜSSTE ES HEIßEN: "...und immerhin noch 17 Prozent der Befragten nennt AUCH die USA". Man müsste hier von Mitschuld sprechen, da nicht klar wird, wem die Schuld noch zugewiesen wurde. Die Ergebnisse dieser Frage aus der Studie taugt m.E. bei einer Veröffentlichung nur zur Verdrehung von Tatsachen.
Die ganze Sache ist nicht immer so offensichtlich, das ist auch der Grund, warum vielen Befragungsergebnissen kaum noch Glauben geschenkt wird.

Antwort von U. Gellermann:

Sie habe natürlich Recht. Auch deshalb habe ich zur Umfrage geschrieben:
"Falls das Ergebnis stimmt. . . "
Nicht zuletzt weil die Fragen in der FAZ nicht veröffentlicht wurden: Die sind ein gravierender Punkt der Manipulationsmöglichkeit.


Am 19. März 2015 schrieb Uwe Weinhold:

Es ist einfach beschämend und für mich völlig unverständlich wie die deutschen Medien mit einem souveränen Staatsmann wie Wladimir Putin umgehen, ihn verleumden,bloßstellen, beleidigen und verunglimpfen dürfen ohne auch nur eine Spur von Anstand und Würde zu zeigen. Statt sich neutral zu verhalten wird wieder der Natoknüppel herausgeholt, den Amerikanern in den Hintern gekrochen und Poroschenko und seinen Putschisten der Hof gemacht von Merkel über Gauck ( Kriegspfarrer per Exzellenz) bis Steinmeier dass einem schlecht werden kann.Die Medien können überhaupt nicht mehr neutral und objektiv berichten weil deren Besitzer die Macht haben die Lügen zu kaufen.Wenige in der Welt haben diese Macht und sie ist kriegerisch und menschenfeindlich, aber gut fürs Geschäft.Schade das wir Deutschen denen nicht die Stirn bieten.


Am 19. März 2015 schrieb Lutz Jahoda:

WER RECHT TUT, BRAUCHT NIEMAND ZU FÜRCHTEN.

Diese schlichte Volksweisheit erklärt bereits alles.
Danke für den wichtigen Nachtrag zum "Maidan" in Frankfurt und den Anstoß zum krankhaften Demokratieverständnis der Mehrheitsmedien.

Der sogenannte "Qualitätsjournalismus" segelt unter besonders schwerwiegenden inneren und äußeren disharmonischen Bedingungen auf Schlingerkurs zwischen der finanzdiktierten Sichtweise und der Realität, deren Notwendigkeit zur klärenden Wahrheitsentscheidung für den einzelnen Dienstleister zu schwierig und zu schmerzhaft geworden ist. Humanmediziner würden dies bereits in die Welt der Psychose einordnen: zu einem Nebeneinander von gesunden und veränderten Erlebens- und Verhaltensweisen.

Dementia praecox? Spaltungsirresein? - Klingt hart. Wäre aber vielleicht später mal hilfreich.


Am 19. März 2015 schrieb Manfred Caesar:

Die meisten Umfragen sind gefälscht. Das fängt bereits bei der Auswahl und Formulierung der Fragen an. Es werden nur unzutreffende Antworten zugelassen. Das nächste ist die Auswahl der Befragten. Wenn das nicht reicht, gibt es immer noch die Möglichkeit irgendwelche Zahlen hinzuschreiben, die der Auftraggeber wünscht. Strafbar ist das sicher nicht. Na,eben !

Viel aussagekräftiger waren die Leserzuschriften im internet solange die Kommentarfunktion noch nicht gesperrt war und vor allem auch die Zustimmungen. Obwohl bei FAZ und SZ zensiert wird, daß die Balken krachen- ich weiß das sehr genau !- kamen anfänglich doch viele Kommentare durch, die eindeutig außerordentlich kritisch konträr zu den Behauptungen der Redaktion standen, die sehr viel Zustimmung erhielten.Bei SZ oft über 1000 (!). Dem wurde man offenbar nicht mehr Herr und hat deshalb in guter demokratischer Manier die Kommentarfunktion abgeschaltet. Bei SZ soll die Nutzung der Internetseiten um 20% zurückgegangen sein. Ich vermute viel mehr. Wer soll sich das noch antun?

Wenn Sie allerdings glauben, daß das Problem nur die unkritische Weitergabe von Informationen aus Faulheit ist, dann liegen Sie voll daneben. Die Medien haben den Auftrag von ganz oben zusammen mit den Politmarionetten die Massen in den Abgrund -nach bewährter Methode - zu führen. Das dürfte heute etwas schwieriger als in den dreissiger Jahren sein,der Aufwand etwas höher. Die Methoden sind identisch.

Zum Frankfurter Maidan:

Gott sei Dank gibt es die Bilder vom friedlichen Protest auf RT. Aber es gibt auch Videos in denen gezeigt wird wie einzelne schwarz Vermummte ohne Hoheitsabzeichen, ähnlich wie bei Charlie Polizeiautos, die offensichtlich unbewacht herumstehen, beschädigen und in Brand setzen. Kein Polizist weit und breit. Wer diese Vermummten sind, woher sie kommen, wohin sie verschwinden, wer der Auftraggeber ist, das wäre natürlich außerordentlich interessant. Das dürfen wir aber nicht erfahren. Ich vermute der VS. Die FAZ hat bereits im Vorfeld die Demonstranten als "Blindwutbürger" deklassifiziert. Wer sich nicht alternativlos ausplündern läßt, der ist Blindwutbürger.

In den Niederlanden wird angeblich bereits ein Gesetz vorbereitet das "Verschwörungstheoretiker" verbieten soll.Die heilige Inquisition feiert endlich Auferstehung. Hosiannah !


Am 19. März 2015 schrieb Paul-Wilhelm Hermsen:

Der Nachtrag ist ein außergewöhnlich gutes Beispiel für die hervorragende Qualität einer durch scharfen Verstand bestimmten Abstraktionsfähigkeit. Dieser Artikel erhebt sich insbesondere nach diesem Nachtrag über die Jauchegrube eines ignoranten Betonjournalismus, wie es definitiv besser nicht geht. Man muss sich tatsächlich fragen, was für Intellektyetis sich in den säuerlich schweißigen, dumpf muffigen Brutstätten einschlägiger Lügenmedien entwickeln. Da versagen selbst sowohl Rechts-Linksdenken als auch die etablierte politische Farbenlehre. Da erhebt sich die Frage, ob wir es nicht mit einer völlig neuen Form einer gefährlichen Volksseuche zu tun haben, die man als PolitDemenz bezeichnen könnte. Wenn die AllensbachInquisitoren der Wahrheit und des wachen Verstandes richtig liegen, muss man nur schlussfolgern, dass etwa 50.000.000 PolitDemente allein in Deutschland leben. Ein unerträglicher Zustand.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie leidvoll es ist, im Ringen mit den Lügenmedien die Wahrheit unter das Volk zu bringen. Die durch sie täglich betriebene Formatierung der die Bequemlichkeit liebenden Resthirnmasse hat das erträgliche Maß bereits seit Jahrzehnten überschritten. Die hierunter sich entwickelnde Verlogenheit des menschlichen Miteinanders ist selber zu einem Wachtumsfaktor geworden. Vom schwültümelnden Bergdoktor bis zu den kühl gestylten Kostüm- und Anzugträgern in den Konzernetagen und Politikdarstellerkreisen erfahren wir dabei einen penetranten Verwesungsgeruch einer resthumanistischen, immer wieder vergeblich aufs Neue bemühten, westlichen, Wertegemeinschaft. Diese führt uns langsam, aber dafür äußerst stetig, ins Nichtlebens- und Nichtliebenswerte.


Am 19. März 2015 schrieb Hans Jon:

So war und so ist es:
PROPAGANDA ist das "BROT" für die MASSEN, die es aus ANGST reinfressen!
1933 "wählten" die deutschen MASSEN mit 43,9% die HITLER-NSDAP bei 88,74% "WAHL"-BETEILIGUNG!

Heute "wählen" aufgrund von PROPAGANDA angeblich(!) 61% der deutschen MASSEN POROSCHENKO als einen "GUTEN" ... DIKTATOR! solche "WAHLEN" kommen teuer zu stehen --- auch und gerade für die "MASSEN"! "Unsere" REGIERUNG erhöht gerade "ihre" sog. VERTEIDIGUNGSKOSTEN, von "unseren" STEUERN!
Über (PROPAGANDA-) Gräbern weht der Wind ... wann wird man je versteh´n?"


Am 19. März 2015 schrieb Manfred Ebel:

Auch bei dieser Umfrage sind ob der Wortwahl und -bedeutung, der Antwortalternativen, der Verneinungen in den Fragestellungen u.a.m. ernsthafte Zweifel mindestens an der Wissenschaftlichkeit, wenn nicht grundsätzlich angebracht. Welche ernstzunehmende Institution würde denn heute schreiben: "Russland wird auch in anderen sowjetischen Ländern versuchen, Gebiete zu erobern?"
Gestern (18.3.) fand auf der Internetseite Propagandaschau schon eine breite Diskussion zu dieser angeblichen Umfrage statt.

https://propagandaschau.wordpress.com/2015/03/18/allensbach-beweist-wirkung-der-propaganda/

Auch erinnern mich Ursache und Aufmachung der Umfrage an die damalige sehr verbreitete ideologische Titulierung "Betonköpfe". Es zeigt sich doch recht klar, wer die Betonköpfe sind und wo sie sitzen. Deshalb auch sollte die Geschichte der manipulativen MSM-Diktion und deren Kontinuität überdacht werden. Man sollte sich doch nicht einbilden, die MSM seien erst neuerdings derart manipulativ.
Insgesamt kann aber diese "Umfrage" hervorragend als Lehrbeispiel für manipulative Massenmedien als Instrument der Herrschenden dienen und dann Illusionen dazu auflösen.


Am 19. März 2015 schrieb Eva Gründinger:

ZUM NACHTRAG:

Ich bin auch sehr enttäuscht, dass die NATO den bedrohten Demonstranten in Frankfurt noch keine Hilfe angeboten hat.


Am 19. März 2015 schrieb curti curti::

Zwar ist die äußerst stupide Propaganda der MSM nicht zuletzt wg. iher Penetranz so verräterisch strukturiert, doch verfehlt sie nach meinen Beobachtungen ihr Ziel dennoch nicht. Und dies in einer Zeit die reichlich Möglichkeit zur alternativen Information bietet, leider!

Viele Gründe, die hier in der Galerie in letzter Zeit mehrfach erörtert worden sind, haben zu dieser Misere geführt. Aus meiner Sicht stellt sich deshalb neben verstärkter Ansprache der Des- und Uninformierten die Notwendigkeit einer direkteren Auseinanndersetung mit den "journalistischen" Mittätern und deren Organe. Sie gehören aus ihrer Deckung gezogen, raus aus den schicken, weit entfernt und über allem liegenden Büros, runter von mit fettigem Leder bezogenen Sesseln und dafür mittels glasklarer Betonung eingetaucht in deren Verantwortlichkeit für das Leid und Elend, das sie durch ihr perfides Tun mit auslösen und weiter unterstützen. Das ist kein Kavaliersdelikt, zweifelsfrei nicht!


Am 19. März 2015 schrieb Gerhard Guldner:

Bei den verlorenen Kriegen wäre Afghanistan noch zu nennen.
Th. Fontane
"Mit dreizehntausend der Krieg begann
Einer kam zurück aus Afghanistan"
Wenn ich Taliban wäre, würde ich...einfach warten, bis die weg sind.


Am 19. März 2015 schrieb Benny Thomas Olieni:

Trotz der enormen Medienmacht gelingt die Voll-Verschleierung der Wahrheit den Machthabern einfach nicht.
Auch der Frankfurter FAZismus hat schwer mit Auflagen-Schwindsucht und "Freisetzungen" zu kämpfen, wie praktisch alle Transatlantiker-Printmedien.
Das Internet spielt hier eine enorm wichtige Rolle des Konterkarierens der offiziösen Propaganda - wie es auch vom Rational-Galeristen trefflich beschrieben und kenntnisreich betrieben wird. -
Ein weiterer Faktor besteht nach meiner Beobachtung in Folgendem:
Nicht wenige denkende Menschen sind über die penetrante, oft dümmlich-stümperhafte und dreiste Propaganda dermaßen verärgert,
das es in sehr erheblichem Umfang "Rohrpost-und Buschtrommel-Aktivitäten" via e-mail-Verteilern, sozialen Medien und guten alten Gesprächen von Mund zu Ohr gibt.
- Das scheint mir auf eine Bewußtseins-Entwicklung hinzudeuten, die Grund zu verhaltener Hoffnung gibt.

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