US-Orden für Kiews Helden

Geld-Prämien für Kiews Soldaten

Autor: U. Gellermann
Datum: 02. Februar 2015

Es war eine rührende Szene, als Frederick „Ben“ Hodges, der Befehlshaber aller Streitkräfte der NATO und der USA in Europa, in der vergangenen Woche das Zentrale Militär-Krankenhaus in Kiew besuchte und dort einen Soldaten der ukrainischen Armee mit einem Ehrenzeichen der 7. US-Armee, die man auch als US Army Europe kennt, auszeichnete: "Ich bin stolz darauf, wie Sie ihrem Land dienen". Hodges, der seinem blutigen Geschäft auch schon im Irak und in Afghanistan nachging, hätte auch sagen können: "Wie Sie meinem Land dienen", schließlich schätzen die USA den Ukraine-Krieg als antirussischen Störfall sehr. Übertragen wurde die höchst patriotische Angelegenheit vom Online-TV-Sender Hromadske.TV. Das ist ein Laden, der laut eigenem Jahresgeschäftsbericht "Spenden" von der niederländischen Botschaft, und der US-Botschaft in Kiew und auch vom International Renaissance Fund (IRF) bekommt. Der IRF ist eine von George Soros finanzierte ukrainische Stiftung, die zu seiner Open Society Foundation gehört.

Der Multimilliardär Soros, der sein Geld durch Spekulationen gegen diese oder jene Währung verdient hat - "Down with the D-Mark!" rief er einst aus und es klappte - investiert sein Kleingeld gern in Regime-Wechsel: Die jeweils neuen Regierungen sind dann reif für die "Liberalisierung des Marktes". Die Übersetzung des Begriffs "Marktliberalisierung" ins Anständige heißt, dass man für den Finanz-Terror gegen Staaten und Völker auf keinen Fall bestraft wird oder ins Gefängnis kommt. Soros hatte jüngst gemeinsam mit Bernard-Henri Lévy im Feuilleton der FAZ einen Artikel. Überschrieben war das Elaborat nicht mit "Der Schwätzer und der Spekulant - Hand in Hand", sondern mit "Wir müssen der Ukraine helfen." Als der vorgebliche Philosoph Lévy mal den Libyern half, als er den damaligen französischen Regierungschef Sarkozy zum Krieg gegen Gaddafi bequatschte, hatte das 50.000 tote Libyer zum Ergebnis. Jetzt barmen Lévy und Soro: "Der Verlust der Ukraine wäre ein gewaltiger Verlust für Europa" und fordern die EU zu mehr Finanzhilfe für Kiew auf. Das wäre dann frisches Geld für Soros-Geschäfte. Lévy, der schon mal Aufsichtsratsvorsitzender beim Sender ARTE war, könnte sicher einen Job bei Hromadske.TV bekommen.

Wer den Ukraine-Krieg verlängern will, muss der Kiewer Oligarchie dringend Geld in die Taschen stopfen. Denn im Rahmen der totalen Marktwirtschaft hat die ukrainische Armee ihren Soldaten jetzt Prämien versprochen: Wer einen gegnerischen Panzer erledigt, bekommt 2.400 Euro, für ein abgeschossenes Kampfflugzeug gibt Kiew 6.000 Euro aus. Der schlichte Einsatztag "an der Front" bringt nur 50 Euro. Dass der Soldat, der zwei feindliche Ohren von der Front mitbringt, auch Geld bekommt, ist sicher nur ein Gerücht. Obwohl, wenn man dem Sender Hromadske.TV folgt, der im April letzten Jahres verbreitete es gäbe in der Region Donezk mindestens 1,5 Millionen „unerwünschte Menschen“, die „nicht mehr gebraucht werden“, dann könnten die feindlichen Ohren doch eine Rolle spielen. Der Schwätzer und der Spekulant lobten in ihrer unbezahlten Anzeige in der FAZ die neue ukrainische Finanzministerin Natalija Enn Jaresko: Die würde für nur wenige hundert Dollar im Monat arbeiten. Die Dame ist gelernte Spekulantin, kommt aus den USA, gründete im Jahr 2006 die Investmentbank Horizon Capital und hedgte so vor sich hin bis sie zum Hauptfinanzier der Stiftung "Open Ukraine – Arseniy Yatsenyuk Foundation" wurde. Dort traf sie sich dann mit den anderen Finanziers des heutigen ukrainischen Ministerpräsidenten Yatsenyuk: Der NATO, dem German Marshall Fund und dem US-Außenministerium.

Die West-Europäer zeigen sich bisher eher geizig. Was sind schon ein paar hundert Millionen für Kiew, wenn sich die Ohren-Prämie durchsetzen sollte. Aber wenn es gegen den Russen geht und es nicht allzuviel kostet, dann ist man dabei: Gerade jetzt hat der "Europarat", ein Verein, der dem Dialog zwischen den Staaten dienen soll, den Russen für weitere drei Monate das Stimmrecht im Rat entzogen. Wozu Dialog in Kriegszeiten? Das verwischt doch nur die Fronten. Klarer wäre es, wenn der Europarat der 7. US-Armee zugeordnet und seinem aktuellen Generalsekretär ein paar militärische Ehrenzeichen angeheftet würden. Der dem Rat angegliederte "Europäische Gerichtshof für Menschenrechte" könnte dann Wladimir Putin wegen brutaler NATO-Verweigerung anklagen und so ganz nebenbei eine Generalamnestie für Ohren-Abschneider anordnen. Man kann ja nie wissen wann sie gebraucht wird.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 08. Februar 2015 schrieb Monti Deluxe:

Wenn man jetzt noch die Tatsache in Betracht zieht dass die ukrainischen Soldaten Ihre Heimat gegen eine Bande von Terroristen verteidigt nimmt der Artikel eine ganz andere Dimension ein, richtig ? Terroristen die zweifelsohne von Russland unterstützt werden und vielleicht sogar ihre Befehle direkt aus dem Kreml bekommen.

Antwort von U. Gellermann:

Tatsächlich wurden und werden die Menschen in der Ost-Ukraine vom Kiewer Regime terrorisiert: Seite dem Tag als man ihre Sprache unterdrückte, als man ihre gewaltfreien Demonstrationen kriminalisierte, als man ihre Sprecher in Haft nahm und als sie sich dann gewaltsam wehrten nahm man ihre Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten unter Feuer.


Am 05. Februar 2015 schrieb André Burguete:

@curti curti

Ich habe nicht behauptet, dass es unsere Regierenden wären, die den Willen oder gar die objektive Möglichkeit hätten, einen Konsens bezüglich der Ursachen der europäischen Katastrophen im 20.Jahrhundert herbeizuführen und damit eine wirkliche Grundlage für einen großen, eurasischen Friedenskontinent zu schaffen. Das können nur die gebildeten Schichten der betroffenen Länder selbst leisten. Deren Einsichten bleiben allerdings wirkungslos, solange sie nicht an die Stelle der von transatlantischen Lektoren behüteten und von deren medialen Sprachrohren verbreiteten, allgemeinen political correctness treten. Die technischen Voraussetzungen dafür sind zweifellos gegeben. Ungewiss ist nur, ob die Menschen auch in ausreichendem Umfang Gebrauch davon machen und ihre Regierenden veranlassen können, gemäß solcher Einsichten zu handeln und unzeitgemässe Allianzen aufzukündigen.

In Anbetracht der Fruchtbarkeit des Bodens, auf de so viele unausgeräumte nationale und religiöse Vorurteile noch immer fallen, steht jedoch zu befürchten, dass diese Chance vertan wurde und der Wettlauf zwischen Katastrophe und Aufklärung ein weiteres Mal verloren gehen könnte.


Am 05. Februar 2015 schrieb Manfed Ebel:

@ curti curti und Galeristen


Danke für Ihren Artikel. Es stimmt: politische Bildung - auf wissenschaftlicher Grundlage - ist nötig. In der Ideologie grassiert wie in den Ansichten/Meinungen in Naturwissenschaften heilloses Durcheinander, Naivität! Von strukturierter Bildung anhand Gerüsten mit Regeln, Prinzipien, Gesetzen, innerer logischer Schlüssigkeit ist nicht mehr viel übrig. Das ist der Erfolg der Medien wie des deutschen Bildungssystems. Der führt auch zu der intellektuellen Unfreiheit, die Sie konstatieren. Die zieht sich durch alle Schichten, intellektuelle Oberschichten inklusive. Massenmedien wie Bildung sind Intrumente der herrschenden Klasse. Die können und werden sich niemals ändern! Ganz im Gegenteil ist denen keine Lüge zu doof. Man darf nicht hoffen, dass vielleicht ein Körnchen Wahres in den Meldungen ist. Gerade das Gegenteil ist denen eben wesenseigen.


Es gibt keine `für alle positive Richtung´. Es muss wieder klar werden: Die oder wir!
Reförmchen, Petitionen und Appelle nutzen vielleicht situativ, keinesfalls aber grundsätzlich. Das, was wir haben, haben wir wegen dieser Naivität. Hoffen und Harren ...
Ich setze jedoch auf die aufkeimende Tendenz zunehmenden Interesses und zunehmender Zweifel an der Rechtschaffenheit bourgeoiser Machtinstrumente.


Gerade deswegen sind neue Medien der Massen wie Rationalgalerie, Nachdenkseiten, Sputnik, Amerika21, RT Deutsch, S&G höchst wichtig.


Verantwortung fängt mit selbst denken an: Du bist, also sollst du denken.
 


Am 05. Februar 2015 schrieb curti curti:

@ Eckhardt Herrnberger

Der schokoladene Waffenhersteller Poroschenko ist -gem. meinem Informationsstand- im politischen Geschehen der Ukraine mittlerweile durch Yaz (soll Scientologe sein) und Turtschinow (nebenher auch als Baptistenpfarrer tätig) an die Seite gedrängt worden. Ein solches statement seitens Röttgen wäre von daher nicht abwegig, zumal es auch dem "Charakter" eines Röttgen entspricht (dem ja öffentlich "entrutscht" war das leider das Volk noch mitbestimmt). Eigenartig ist aber das sowas auf offiziellem Papier erörtert wird.

Die entscheidende Misere ist aber eine andere - selbst wenn das so zutreffen sollte mit dem Schreiben, welche Folgen hätte dies?

Richtig - Keine. So gibt es doch bereits zig Offenbarungen z.B. in der Ukraine-Krise wie z.B. das Nuland-Telefonat mit dem US-Botschafter in der Ukraine, das klipp und klar belegt wer was bestimmt und wo Europa für die USA einzuordnen ist. Und was war die Folge hiesiger Politik und Medien - ein tiefer Diener um noch tiefer in den Allerwertesten eintauchen zu können.

Mir fällt da spontan auch Junker ein der sich trotz destruktivem Luxemburg-Inferno (Steuerschäden in Billionenhöhe) weiterhin allerbesten saturiert an höchster Stelle in der EU suhlen kann. Alles voll "NORMAL". Das ist die WELT von heute, die sich in diese Richtung nicht weiterentwickeln sollte!


Am 05. Februar 2015 schrieb Lisa Kemper:

Die Ohren-Prämie muss dringend gezahlt werden. Denn immer mehr ukrainische Wehrpflichtige entziehen sich der Einberufung. Der gefährliche Nationalismus der Poroshenko & Co. greift nicht. Es gibt Regionen in denen mehr als 50 Prozent der Einberufenen nicht nur zur Musterung erscheinen. Und nicht wenige fliehen ausgerechnet nach Russland . . .


Am 05. Februar 2015 schrieb curti curti:

@ Andrè Burguete

Warum sollten diejenigen (Politik) einen Konsens anstreben, die tatsächlich das Gegenteil benötigen um ihre perfiden Zielsetzungen realisieren zu können?

Mehr als tolle Lippenbekenntnisse oder verzerrte Bildmontagen in Seitenstraßen wird es nicht geben. Die Lüge im Mund und gänzlich andere Ziele im Sinn stellt für diese Spezies keinerlei Gewissenskonflikt dar, geschweige denn gibt es Skrupel in der Umsetzung. Die Praktiken der Medien, das für die Umsetzung der Machtziele weiterhin entscheidende Bindeglied zum Volk, ist hier in der Rationalgalerie umfassend dargelegt. Deshalb an dieser Stelle nur ein kurzer aber eindeutig zutreffende Nenner mittels dem Schröder-Zitat - Zum Regieren brauch ich nur BILD, BamS und Glotze. Mehr braucht es auch für Jedermann nicht um das Elend zu begreifen, in dem er steckt!

Was die Medien destruktiv zu "leisten" vermögen, läßt sich vorbildlich an der Snowden-Affäre oder Ukraine-Krise erkennen. Während jeweils zu Beginn die emphatisch geprägte Stimmung im Volk gegenläufig war, ist Snowden mittlerweile kaum noch ein Thema (fast vergessen) und der Russe zusehends wieder das was er schon immer war. Dabei ist zu fragen worin sich deren "Erfolg" strukturell begründet - z.B. aufgrund verzerrendem Trommelfeuer in der Berichterstattung oder der allgemein medial bewirkten Verblödung, digitaler Autismus, Druck im Beruf, Egoismus mittels grassierender ICH AG und daraus resultierender Ignoranz (mehr als mein Haus, meine Karre etc. zählt nicht, da mag das Elend außerhalb noch so groß sein).

Konkret (und das machen Zeiten wie gegenwärtig überdeutlich!) sind die Völker auf breiter Front in einer derart intellektuellen (unfreien) Misere, daß es entweder a) zumindest kritischer Medien bedarf um diese Situation umzukehren oder/und b) die verstärkte Bereitschaft des Einzelnen sich selbst zu kümmern um zunächst einmal Überblick zu erhalten. Letzeres ist unschwer möglich vor dem Hintergrund der Fülle an negativer Historie und den Möglichkeiten insbesondere des Internet. Auf eine Kehrtwende der Medien und verbunden damit z.B. Beschwerden zu hoffen, ist bis auf weiteres nur eines - naiv!

Zusammenfassend - Eigeninitiative ist das Gebot der Stunde. Jeder sollte, soweit sein emphatisches Gespür und soziales Gewissen nicht völlig demoliert ist, selbst aktiv werden im Rahmen seiner Möglichkeiten und tun was er tun kann. Mit informieren/bilden fängt es an und ideal wäre wenn es zu breiten, deutlich vernehmbaren Protesten auf den Straßen führt. Dagegen dürfte auch die Macht mitsamt ihrer Medien blass aussehen und klein beigeben müssen. Von sich aus ändert sich bei denen nichts, jedenfalls nicht in einer für alle positiven Richtung!


Am 05. Februar 2015 schrieb Eckhardt Herrnberger:

Ich kann nicht prüfen, ob der per Twitter heute verbreitete Brief von Röttgen an Nuland stimmt, wenn ja, mischt Deutschland doch ordentlich mit, die US Interessen auch durchzusetzen.
Er zeigt auch, dass Präsident und Ministerpräsident Marionetten sind und Yaz die deutlich bevorzugte Figur ist. Von der friedlichen Regelung der Ukrainekrise, von der Merkel immer erzählt, merkt man in dem Schreiben freilich nichts.

https://twitter.com/Ulrich_Hartmann/status/562970606480924672/photo/1

Ansonsten, ist und bleibt Ihre Rationalgalerie für uns ein ein regelmäßiges Lesevergnügen.


Am 04. Februar 2015 schrieb André Burguete:

Leider lässt sich bislang kaum behaupten, dass die Menschheit aus politischen Katastrophen gelernt hätte. Es wird nicht möglich sein, einen dauerhaften Frieden in Europa zu errichten, solange nicht ein nationenübergreifender Konsens über die Ursachen der Tragödien des vergangenen Jahrhunderts besteht. Eine wirkliche europäische Einigung setzt eher schonungsloser Offenheit verpflichtete, gemeinsame Geschichtsbücher als eine gemeinsame Währung voraus. Davon scheinen wir uns - angesichts der gegenwärtigen ökonomischen und geopolitischen Verwerfungen - jedoch gerade wieder mit grossen Schritten zu entfernen. Ich befürchte, dass wir für dieses Versäumnis einen sehr hohen Preis bezahlen werden.


Am 04. Februar 2015 schrieb curti curti:

Nachtrag:

Aus aktuellem Anlaß ein kurzer Hinweis auf die mediale Perversion im heutigen ÖR. der Bilder entstellt kommentiert und die Zuschauer versucht in seine propagandistische Richtung zu lenken. Das dies auch und wieder auf Deutsch betrieben wird und die Kriegsstimmung weiter anheizt, macht deutlich wie nahe das Land an maßgeblicher Stelle mit den Praktiken operiert, die es in den Abgrund geführt haben.

Die Frage muß nicht lauten "Wer stoppt Putin", sondern "Wer bzw. wie stoppt (man/wir) all diese Irren, die hier im Westen ihr perfides Schandwerk betreiben"?

https://propagandaschau.wordpress.com/2015/02/03/zdf-heute-katrin-eigendorfs-propagandamarchen-uber-die-vorgange-in-uglegorsk/


Am 03. Februar 2015 schrieb Rudolf Steinmetz:

NUMMER 1: HEUTE HAT der US-Präsi den rauchenden Colt gezeigt "Obama räumt ein, dass die US-Regierung die demokratisch gewählte Regierung in der Ukraine gestürzt hat": http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/kurt-nimmo/obama-raeumt-ein-dass-die-amerikanische-regierung-die-demokratisch-gewaehlte-regierung-in-der-ukrai.html"

NUMMER 2: Viersternegeneral Hans-Lothar Domröse mimt Obamas Vollstrecker "Nato plant Elitetruppe gegen Bedrohung aus dem Osten": http://www.welt.de/politik/ausland/article134072231/Nato-plant-Elitetruppe-gegen-Bedrohung-aus-Osten.html

NUMMER 3: Gemäß dem Syllogismus des Aristoteles (A=B; B=C ->A=C) sind Bundeswehrgeneräle EIDBRÜCHIG - oder etwa nicht, Herr Domröse? DIESBEZÜGLICHE ANFRAGEN an das "Commander Joint Force Command Brunssum": http://www.jfcbs.nato.int/jfcbrunssum/page130613051.aspx


Am 03. Februar 2015 schrieb Christoph Pauli:

In Russland geht der Witz um, die USA kämpfen gegen Russland bis zum letzten Ukrainer.

Zu Soros: der ist extrem nervös. Er hat scheinbar auf die Rettung der Ukraine gewettet - und liegt diesmal daneben...

Die EU merkt langsam,dass die Steuermillionen für den Krieg in den Taschen der neuen Regierung in Kiew verschwinden.

Die Ukraine ist im freien Fall. Kiew will die in Massen vor der Einberufung flüchtenden jungen Männer mit Scharfschützen von der Flucht ins Ausland abhalten.
Die "Freiwilligen Bataillone" wenden sich verstärkt gegen Kiew. Die merken langsam, dass sie an der Front nur entsorgt werden sollten.

Der Kessel kocht...


Am 03. Februar 2015 schrieb Sven Heuser:

Hodges ist also stolz darauf, wenn ein als Kanonenfutter missbrauchter Jugendlicher einen Arm verliert. In einem von seinem Land in einem anderen Land angezettelten und finanzierten Bürgerkrieg, der im Donbass ein Maß an Leid zur Folge hat, das jenseits der Duldungsfähigkeit demokratischer Gesellschaften liegt.

Seit 05.11.2014 ist dieser US-Generalleutnant Ben Hodges neuer Chef von USAREUR. Er hat schon früher in der BRD eine Einheit befehligt, war davor als NATO-Kommandeur im türkischen Izmir stationiert. USAREUR ist für rund 37 Tsd. US-Soldaten zuständig, mehr als 90 Prozent davon sind in der BRD stationiert. Von Wiesbaden (Hessen) wird die militärische Kooperation mit 51 Ländern koordiniert. Auch der Afghanistan-Einsatz läuft über USAREUR. In Wiesbaden entsteht das neue Europa-HQ der US-Army - bis Ende 2015 soll die Garnison auf knapp 20 Tsd. Angehörige wachsen. Dort entsteht auch das »Consolidated Intelligence Center«, zusammen mit dem fertiggestellten Fernmeldezentrum, dem »Information Processing Center«, der nachrichtendienstlichen Zentrale. Im nächsten Jahr sollen dort außer Angehörigen der 66. Intelligence Brigade auch zivile Mitarbeiter des militärischen Geheimdienstes NSA (!) einziehen.

Der Chef des EUCOM, der US-Oberkommandierende Philip Breedlove, der höchste NATO-General in Europa (Supreme Allied Commander Europe (SACEUR)) hat in Stuttgart (Baden-Württemberg) seinen Sitz.


Am 03. Februar 2015 schrieb Hartmut C. Hoffer:

Ja, ja, der Soros ist ein böser, alterMann ... 
aber die folgenden Sätze aus der Wiwo haben mich doch sehr verstört - ich kann sie auch nicht einordnen oder mir einen Reim darauf machen: "Parteiführer Alexis Tsipras gab dort vor vollem Hörsaal seine Meinung zu den geizigen Deutschen zum Besten, beschwor die Angst vor einem neuen Adolf Hitler und einem neuen Faschismus in Europa. Im Gepäck hatte Tsipras seinen Wirtschaftsberater Giannis Milios und Rena Dourou, Mitglied der Linkspartei im griechischen Parlament. Ihren Auftritt mitfinanziert hat Soros? Thinktank Inet. Warum nur sponsort Soros einen antikapitalistischen Hetzer wie Tsipras mit seinen Tiraden gegen Deutschland? "

http://www.wiwo.de/politik/europa/portraet-rettungsplaene-fuer-den-euro/7751122-4.html 

Anders herum - wenn es denn stimmt: Warum geht Tsipras da hin, lässt sich `sponsern´ von diesem Mega-Spekulanten ?


Am 03. Februar 2015 schrieb Manfred Caesar:

Soros,der selbsternannte Philanthrop, der ganze Volkswirtschaften ausgeplündert hat und mit der Beute jetzt allüberall Kriege anzettelt als williger Helfer der NWO.

Er ist ein wahrer Philantrop führt er doch Hunderttausende aus dem irdischen Jammertal ins Paradies. Vielleicht wird er noch heiliggesprochen. Franziskus der CIA Agent macht´s möglich.

Wieso hat man in Kiew kein Kopfgeld ausgelobt? Für Flugzeuge,die die Separatisten gar nicht haben, 6000 $.Was gab´s eigentlich für MH17? Mit den Kopfprämien zusammen müßte da doch ein hübsches Sümmchen zusammenkommen. Hat sich schon einer gemeldet?


Am 02. Februar 2015 schrieb Lutz Jahoda:


George Soros erinnert mich an den Feuerwehrmann, der Brände legte, um sich als Löscher feiern zu lassen. 
Als Pyromane und Menschenfreund, Teufel und Engel, je nach Laune und Nutzen, irrlichtert er gierschlundig und Russland hassend als "Politberater" durch die Welt, verwirrt selbst Frau Merkel, indem er ihre Politik maßregelt und die Medien verunsichert, indem er in einem Interview äußerte: "Die Regeln und Vorschriften der europäischen Währungsunion haben sich als völlig unbrauchbar erwiesen, stehen einer raschen wirtschaftlichen Erholung im Weg. Dennoch scheint Deutschland entschlossen, um jeden Preis an diesen überholten Regeln festzuhalten."


Doch kaum in Deutschland, um für sein Buch in Frankfurt am Main und in Berlin zu werben, sagte Soros im Fahrwasser Joschka Fischers während eines Gesprächs, was sich wie ein schlecht geprobtes Duett anhörte: "Die Kanzlerin ist auf einem guten Weg. Endlich führt Merkel!"


Wohin wohl?, frage ich. Etwa ganz nach Soros´ Wunsch in einen Krieg gegen Russland - lieber heute als morgen?


In Spanien gehen die Menschen auf die Straße und rufen: "Nicht Frau Merkel führt! Wir sind das Volk!"
Der Wind des Wandels weht durch Europa. In Italien wurde ein Antifaschist Staatschef.


Und was ist mit Deutschland? - Es sieht nicht gut aus. Die Sicherheitskonferenz in München beweist es: 95 Prozent der Teilnehmer sind auf NATO-Linie. - Na dann, gute Nacht, Marie!


Am 02. Februar 2015 schrieb Volker Spengler:

Diese Meldung:

"Am Montag soll ein unabhängiger Bericht der Regierung in Washington empfehlen, der Ukraine unter anderem Schutzwaffen, Spähdrohnen und Panzerabwehrraketen im Wert von drei Milliarden Dollar zur Verfügung zu stellen. Der Westen müsse die Risiken und Kosten einer erneuten größeren Offensive für Russland erhöhen, heißt es laut „NYT“ in dem Bericht. Um das zu gewährleisten, sei es nötig, direkte militärische Unterstützung bereitzustellen - in weit größeren Mengen als bisher und einschließlich tödlicher Schutzwaffen."

Findet sich natürlich nicht bei ARD/ZDF, da muss man auf den ORF ausweichen.


Am 02. Februar 2015 schrieb Edda Sörensen::

Wie tröstlich zu lesen, dass nicht alle den unsäglichen Kriegstreiber Bernard Henry Levy, kurz BHL genannt, vergessen haben und sich an seine finstere Rolle beim Libyen-Krieg erinnern. Übrigens hat er natürlich auch auf dem Maidan seine Rede geschwungen...


Am 02. Februar 2015 schrieb Hans Jon:

"Aus der Geschichte lernen heißt s i e c h e n lernen"! Im untergehenden alten ROM "dienten" zuletzt auch nur noch ausländische SÖLDNER, die ROM "die Kastanien aus dem Feuer holen" sollten! Die KIEWER SÖLDNER im DIENSTE der US-NATO werden aus der Geschichte nicht s i e g e n, sondern s i e c h e n lernen müssen!


Am 02. Februar 2015 schrieb Manfred Ebel:

"Störfall" * steht eine Armlänge von meinem Platz entfernt. Da steht Dein, nein unser Thema auf Seite 72f verdichtet: "Ich weiß kein Mittel gegen Leute, die insgeheim todessüchtig sind. Die Ratten. Wieder das Bild jener Ratten, denen man beigebracht hat, ihr Lustzentrum durch Druck auf eine Taste zu stimulieren. Sie hängen an der Taste. Drücken, drücken, drücken. Auf die Gefahr hin, zu verhungern, zu verdursten, auszusterben."



Du stellst den Zusamenhang zu `Liberalisierung´ her. Die Herren Soros, Hodges & Co. sagen uns: `Freiheit ist eure Entscheidung, die Taste zu drücken.´ ... und hängen uns für jeden Klick mit Pomp Lametta an, noch n´ Dollar, noch n´ iPad, noch n´ Tittitainment.
Klicken als höchster Lebenszweck.
"... auf die Gefahr ... auszusterben".



Es scheint, als habe sich unsere Gattung seit Kain und Abel nicht weiterentwickelt.
Abgesehen von einem kleinen sozialistischen Störfall gab es in den letzten 100 Jahren keine wirkliche Entwicklung in Richtung Menschlichkeit. "Kornkammer Ukraine", `unerwünschte Menschen´, "gegen den Russen", Krieg.



Haben wir nichts Besseres zu tun als zu klicken?


* Christa Wolf


Am 02. Februar 2015 schrieb curti curti:

Die Offenbarungen rund um den Ukraine-Konflikt führen deutlich zunehmend zum persönlichen Konflikt vor dem Hintergrund der eindeutigen Faktenlage und der Art und Weise wie diese poitisch und medial verdreht bis unterschlagen werden. Erst gestern bildete sich eine Mischung aus Ekel und Verachtung als phoenix zur Mittagszeit eine mediale Diskussionsrunde servierte, in der zwei besonders herausragende Mittäter namens Atai und Neef sich zu rechtfertigen versuchten. Besonders Neef war, ist und bleibt zweifelsohne ein Unverbesserlicher. Wer z.B. regelmäßig in städtische Wohngebiete einschlagende Bomben weiterhin als dort unbeabsichtigt, eher zufällig einordnet (saß er seit Abflugort auf der explosiven Ladung und steckte er auch im Hirn derer die die Zünder betätigt haben bzw. die Anweisung dazu gaben?). ist das was er zum Ausdruck bringt - ein mieser Schreiberling.

Diese Gesamtentwicklung garniert mit zynischen events wie der Ordensverleihung und es ist zunächst einmal sehr überlegenswert ob es sinnvoller ist, demgegenüber intellektuell abzuschalten.. Diese Art von "Welt" ist nämlich dermaßen krank, daß ein gesunder Abstand auch im Eigeninteresse geboten sein dürfte!


Am 02. Februar 2015 schrieb Lena Müller-Schlösser:

@ Ernst Grobschmied

Stimmt: Man legt eine glatte Rutschbahn zum Krieg in Europa an. Aber immerhin streut die RATIOANALGALERIE ordentlich Sand ins Getriebe. Hoffentlich reicht´s.


Am 02. Februar 2015 schrieb Ernst Grobschmied:

Ist es denn dem Menschen unmöglich, sich selbst aus den Niederungen des Nichtwissens zu erheben und in das ´Rad der Geschichte´ einzugreifen?
Warum hat die `Meinung´ der Schafherde immer recht und schreibt Geschichte? Aus Bequemlichkeit?

Warum hat niemand ein Schuldbewusstsein, obwohl vielen klar wird, wessen Interessen in der Ukraine verfolgt werden. Weil alle abhängige des Geldes sind?

https://www.youtube.com/watch?v=98iK532OZgg

"...wer hat an der Uhr gedreht, ist es denn schon so spät, ....es kommt wieder, keine Frage.."
http://www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/weisse-rose/61009/flugblatt-i

Sand streuen wenns glatt wird draußen.


Am 02. Februar 2015 schrieb Rosa Werkmeister:

Immer wieder überraschend, was die Rationalgalerie alles so aus dem Trüben der US-Politik fischt. Danke.


Am 02. Februar 2015 schrieb Aleksander von Korty:

Der SEHR rationale GALERIST überrascht mich immer wieder mit seinen fundierten und sehr detaillierten Hintergrund-Informationen.. Daher erlaube ich mir eine kühne Frage: Da der Herr Frederick Hodges offenbar ein waschechter GRINGORIANER ist, könnte er ihn vielleicht mal befragen, ob es nicht auch eine Skalp-Prämie gibt. Schließlich ist dies eine sehr bewährte alte Tradition in seinem Land!!! Auch die Ureinwohner "seines" Landes hatten schon gute Ideen. Schade nur, dass die Neubürger sie fast vollständig ausgerottet haben.

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