US-Atombomber über Europa

Kiew will den totalen Krieg in der Ost-Ukraine

Autor: U. Gellermann
Datum: 09. Juli 2015

Während das Hemd von Yanis Varoufakis immer noch die deutschen Medien erschütterte, flogen US-Atombomber Einsätze an der russischen Grenze. Und weil das nicht sein darf – grundsätzlich kennen deutschen Medien nur russische Militärflugzeuge am westlichen Himmel – wurde die Meldung schlicht ignoriert. Doch die B-52s von der Minot Air Force Base in North Dakota – Big Ugly Fat Fucker genannt und mit 20 Marschflugkörpern der atomaren Art bestückt – nahmen an der jüngsten Übung der NATO unweit der russischen Grenze teil. Schwere Waffen der Kiewer Armee rückten in der Ost-Ukraine vor: Der Krieg in der Ukraine kennt keine Atempause.

Die Kiewer Schüler haben brav von den EU-Lehrern und deren Griechenland-Politik gelernt, wie man ein Volk sogar ohne Militär stranguliert: Statt das Minsker Abkommen umzusetzen, das die Wiederherstellung normaler sozialwirtschaftlicher Beziehungen zum abtrünnigen Donbass vorsieht, marschiert die Blockade: Es werden keine Renten gezahlt, auch nicht die Arzt- und Lehrergehälter, Kiew verbietet alle Warenströme in die Ost-Ukraine und sogar den Autobusverkehr in die Rebellenrepubliken. Es war die Freundin von Frau Merkel, Julia Timoschenko, die schon früh ankündigte, dass man für die acht Millionen russischsprachigen Ukrainer eine Atombombe zur Endlösung einsetzen sollte. Nun wird erstmal der Hunger als Waffe eingesetzt.

Doch Petro Poroshenko, der Oligarch im Präsidenten-Habit, denkt weiter: Mit dem Gesetz 2953, jüngst mit der üblichen Putsch-Mehrheit durch das ukrainische Parlament, die Werchowna Rada, geschleust, macht er den Weg zur "schnelle(n) Stationierung von Atom- und anderen Massenvernichtungswaffen" möglich, berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur Unian. Ungerührt zitiert die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG die Wiener OSZE-Vertreter, die das ukrainische Gesetz als einen "Vorratsbeschluss" bezeichneten, der bei westlichen Beobachtern und Kritikern wohl "durchgerutscht" sei. Bei den Berliner Gönnern der Kiewer Regierung ist scheinbar auch die fröhliche Forderung von Aleksandr Turtschninow, dem Sekretär des Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine, durchgerutscht: Die Ukraine müsse jetzt dringend eine "schmutzige Bombe" entwickeln. – Genug radioaktives Abfall-Material kann die Ukraine jederzeit aus ihren Atomkraftwerken gewinnen.

Das Gesetz 2953 hat einen weiteren Kriegs-Entwicklungs-Bestandteil: Es legalisiert den Einsatz ausländischer Söldner in der Ukraine. Das passt zur ungebrochenen Aggressions-Rethorik des Gauck-Freundes Poroschenko: "Wir befreien den Airport von Donezk, denn das ist unser Land", sagt der Mann, der im Minsker Abkommen etwas ganz anderes unterschrieben hat, ohne von seinen westlichen Partnern gezügelt zu werden. Im Gegenteil verschärft er die Kriegs-Lage weiter, wenn er in dieser Woche erklärt, dass er, entgegen dem Minsker Abkommen, dem Donezbecken den dort vereinbarten Sonderstatus verweigert.

Rund fünf Millionen Dollar muss das Kiewer Regime nach eigenen Angaben täglich für seinen Krieg in der Ost-Ukraine ausgeben. Das ist Geld, das die Ukraine in Wahrheit nicht hat. Dass die Ukraine nicht längst den Bankrott hat anmelden müssen, ist nur dem IWF zu verdanken. Dank eines Satzes von Christine Lagarde kann Kiew weiter Sold bezahlen, Munition kaufen und die Ost-Ukraine in Schutt und Asche legen: "Und wenn das Land zu dem Schluss kommt, dass es seine Schulden nicht bedienen kann, ist der Fonds in der Lage, (weitere) Anleihen an die Ukraine auszugeben." So wird aus dem Bankrotteur ein solventer Kriegstreiber. Da will Deutschland nicht zurückstehen. Mitten in der weiteren Verschärfung des Krieges wird sich die Bundeswehr im laufenden Jahr an zwei Militärmanövern in der Ukraine beteiligen.

Was soll uns Krieg und Weltverfall, wird sich die ehrenwerte SÜDDEUTSCHE ZEITUNG gedacht haben, als sie in diesen Tagen über das Motorrad von Yanis Varoufakis philosophierte: "Allein das Knistern und Tickern beim Abkühlen des kräftigen Vierzylinders, das schafft nur ein luftgekühltes Triebwerk." In der irren Profit-Anstalt des Kapitalismus ist das Knistern und Ticken des totalen Krieges, den die Ukraine im Osten des Landes führen will, anscheinend nicht zu hören. Dass der totale Ukraine-Krieg jederzeit zu einem noch totaleren und radikaleren Krieg führen kann, das können sich augenscheinlich weder die Kanzlerin ohne Alternativen noch die ihr ergebenen Medien vorstellen. – Den letzten totalen Krieg haben übrigens die Russen gewonnen.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 13. Juli 2015 schrieb Reyes Carrillo:

Lieber Herr Triebstein,

Sie überraschen mich mit Ihrer gelassenen, sehr freundlichen Replik auf meinen Anwurf gegen Sie! Und denke dabei: Wie schön, dass es nicht nur solche groben Polemiker wie mich gibt! Ganz ehrlich. Im Gegensatz zu Ihnen lasse ich in der Tat vergleichsweise wenig in meinen Kopf (meine ich weder ironisch noch kokettierend!), dafür aber viel in mein Herz. Dies mögen Sie mir bitte nicht absprechen. Kurzum: Ich habe Sie fahrlässig unterschätzt! Danke für die Lektion.


Am 13. Juli 2015 schrieb Heinrich Triebstein:

@ reyes carillo

Verehrte Frau Carillo,
dass Sie mir `sanguinisch befeuertes ... Revolutionsethos´ zuschreiben, erstaunt mich doch sehr.
Der nicht tot zu kriegende Sozialdemokrat in mir setzt auf unsere verfassungsmäßige Ordnung.
Was Sie gegen mich aufbringt, ist vielleicht, dass ich meinen Zorn aus dem Bauch in den Kopf und ins Herz lasse.
Das Allerletzte, was ich für Sie empfinden könnte, ist Mitleid.
Was ich für Sie empfinde, ist Respekt für ein Temperament, das keine Grenzen kennt.


Am 10. Juli 2015 schrieb Thomas Schöller:

@ Heinrich Triebstein @Manfred Ebel

Danke für Ihre richtungsweisenden Kommentare. Sie zeigen in ihrem Stil die Besonnenheit und den Tiefgang, den die Thematik verdient und erfordert.

Danke natürlich auch der Rationalgalerie und besonders Herrn Gellermann.

Mit den besten Wünschen für uns alle.


Am 10. Juli 2015 schrieb Reyes Carrillo:

@Triebstein

Wieder so einer, der seine Kritik nicht dahin adressiert, wo sie hingehört. Zudem habe ich als Schöpferin von BUFFy auch Urheberrechte zu verteidigen! In dieser Hinsicht bin ich sehr sensibel; in Zukunft also meinen Namen nennen!

Der wohlfeil-artige, stellenweise von nervender political correctness triefende Text, den Sie um Ihre Empörung flöten, offenbart eine Wahrnehmungswelt, die mir in der Tat so nicht zueigen ist. Dem lieben Brecht und ein paar Herrschafts-Binsen zum Trotze.

Schauen Sie, Sie haben, wie zu lesen, Ihr vibrierendes, sanguinisch befeuertes und philosophisch gerundetes Revolutionsethos, während mir in meinem armselig vorrevolutionärem Phlegma nur ein großes, fettes und hässliches Arschloch als Projektionsfläche meiner fehlgeleiteten Ohnmacht bleibt. Das sollte Sie nicht empören, es sollte Ihr Mitleid wecken!


Am 10. Juli 2015 schrieb Renate Stiller:

Man muss sich F. W. Steinmeier mal reinziehen "Was immer da jetzt an Kommunalwahlen (in der Ostukraine) vorbereitet wird, sind nicht die Wahlen, die nach dem Minsker Abkommen vorgesehen sind", und weiß: Die deutsche Regierung will den Ukraine-Krieg nicht eindämmen, auch wenn Steinmeier immer so tut. Meine Hoffnungen auf eine selbstständige Rolle der Deutschen, bzw. der EU im Ukraine-Konflikt wird Tag für Tag geringer. Man fügt sich den USA. Und das verschärft den Krieg nur.


Am 10. Juli 2015 schrieb Harro Twesten:

Ein insgesamt sehr guter Artikel. Am besten gefällt mir der geschickte Einbau der Goebbels-Rede zum totalen Krieg am Ende: Chapeau!


Am 10. Juli 2015 schrieb Heinrich Triebstein:

Was wir als Einzelne aufbauen können, ist Überzeugungskraft. Wenn wir jedoch immer wieder auf Ohren treffen, die auf Dauerdurchzug gestellt sind, dann greifen wir zwecks eigenem Frustabbau zu sympathiegetragenen Sticheleien, die sich schrittweise zu verbalen Keulen entfalten: Angie - Mutti - schwäbische Hausfrau - Dreiknopfstute - Big Ugly Fat Fucker: Buffy.

Das mag der eigenen seelischen Enlastung dienen, bewegt aber nichts.
Der Unterschied zwischen uns und der attackierten Kanzlerin besteht darin, dass sie im Gegensatz zu uns eine Machtposition innehat. Diese ist ihr vom Souverän, einer Mehrheit der zur Wahl gegangenen Bürgerinnen und Bürger, übertragen worden. Und wer sie beleidigt, greift auch ihre Wählerinnen und Wähler an. Sie hat aber geschworen, "Schaden vom Volk zu wenden und seinen Nutzen zu mehren." Dass sie eben dies nicht tut, hat Gründe: Gewählte in den repräsentativen Demokratien haben ihre vom Wähler auf Zeit verliehene Macht in den Dienst von Herrschaft gestellt. Herrschaft ist das, was über Leichen geht. Herrschaft übt aus, wer ohne Gerichtsurteil töten lässt. Herrschaft übt aus, wer Vasallen zum Krieg zu treiben sucht. Herrschaft üben "Systeme der organisierten Unverantwortlichkeit" (Ulrich Beck) aus. Bertolt Brecht sagt dazu 1940 in seinem `Arbeitstagebuch´: `Die Diktaturen verschleiern stets den ökonomischen Charakter der Gewalt und die Demokratien stets den Gewaltcharakter der Wirtschaft.´

Wir mit der Kraft unserer Überzeugungen stehen vor der Aufgabe, eine Gegenmacht aufzubauen, die dem Verfassungsauftrag entspricht: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Die Gewählten gehören wieder gebunden an ihre verfassungsmäßigen Auftraggeber. Und eben diese brauchen sich eigentlich nur an die Bürgerinnen und Bürger der DDR zu erinnern: "Wir sind das Volk!" Oh wären doch die -gidas gegen die Idiotisierung des Abendlandes auf die Straße gegangen! Oh gingen doch die viel zahlreicheren Gegner der -gidas auf die Straße und sagten, WOFÜR sie sind! Der Wochenzeitung `der Freitag´vom 25.9.2014 verdanke ich den Hinweis auf das Buch von (Vater) Robert und (Sohn) Edward Skidelsky, `Wie viel ist genug? - Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens´ Für den Keynesianer Robert und den Philosophen Edward Skidelsky gehören zu einem guten Leben folgende sieben Basisgüter: Gesundheit, Sicherheit, Respekt, Persönlichkeit, Harmonie mit der Natur, Freundschaft, Muße.


Am 10. Juli 2015 schrieb Jochen Dengler:

Herrn Rudolf Steinmetz:

Ja, wie Recht Sie haben! Lassen Sie mich aber auf eines hinweisen;: Dasselbe gilt auch für die GSG9 Truppe, von der sie noch immer bewacht wird, oder? Wahre Helden, gell?


Am 10. Juli 2015 schrieb herman sage:

Das etwas in der Luft ist ,ist unstrittig.Wie weit aber stimmt,was veroefentlicht ist/da meine ich Kriegs-treibende "ausbrueche" von diversen US politikern/mit tatsachen.So weit mir bekannt ist/div.infos off/haben die US "falken"so ziemlich wenig ahnung was und womit sich Russland militaerisch presentiert.Es ist viel- ergo muss man wege finden wie es zu erfahren ist.Daswegen div."rundfluege" von Bomber,manoewer an der Grenze usw.Putin haelt sich bedeckt-ist ja sein "still".Ob Europa "Kriegsspielwiese"wird ist offen.Zur zeit ist Hysterie im gange/Baltikum/Polen spinnt total/ist nichts neues/ und Deutschland spielt seltsame rolle.Wir sind zwahr Besetztes Land,aber was wollen die Amis tun,wen wir einfach nicht wollen und unsere panoptikum Politiker wegfegen?


Am 09. Juli 2015 schrieb nora schmitz-gharbi:

Und nicht zu vergessen:Die Konferenz der Nuklearen Planungsgruppe der NATO präsentiert nun eine erweiterte atomare Offensiv-Strategie. Nach Vorschlägen des Center for Strategic and International Studies (CSIS) sollen die USA ihre Verbündete und von ihnen abhängige Länder als Aufmarschgebiete und Schlachtfelder für eine `kontrollierte´ atomare Kriegsführung nutzen. Die USA blieben dabei verschont.

Ganz offensichtlich wird diese Strategie im Rahmen des Ukraine-Konflikts bereits umgesetzt. Das ukrainische Gesetz über die vorübergehende Stationierung von Atomwaffenträgern ist der offizielle Beweis und nicht mehr zu leugnen.
Im Klima der internationalen Entspannung wäre es unmöglich gewesen, atomare Kurzstreckenraketen wenige hundert Kilometer vor Moskau zu stationieren. Dafür war der Ukraine-Krieg notwendig. Denn es ist nicht logisch, die eigenen Städte und Dörfer zu bombardieren und Tausende von Bürgern zu töten. Der wahre Hintergrund war und ist die Schaffung einer menschenleeren militärischen Sperrzone im Donbass zur Stationierung nuklearer Waffen.
Auch Frau Merkel (das erfolgreichste Trojaner-Modell der USA) verschweigt die geplante Atomwaffenstationierung. In der Gesetzesprüfung der Rada steht unter Punkt 8: `Der Gesetzentwurf erfordert keine öffentliche Konsultation´.

Meinen Dank an die RationalGalerie. Nur wenige sehen die Dinge wie sie sind. Mit Beschönigung und Wortverdrehung wird bei der Allgemeinheit viel erreicht. Die scheußlichsten Dinge ,mit schönem Namen verziert, werden hingenommen.
Propaganda bedient sich einer Vielzahl von Methoden, um das Denken und Handeln von Menschen gezielt zu beeinflussen. Wer glaubt, in seinem Land gäbe es keine Propaganda oder er sei gegen Propaganda immun, der ist ihr erstes Opfer. Verschweigen, Desinformation,Verleumdungen, Dämonisierung,Einseitigkeit ,Emotionalisierung,Verzerrungen, Doppelmoral. Wir sollten wachbleiben und gegensteuern.Lieber Uli weiter so.


Am 09. Juli 2015 schrieb Andreas Schlüter:

Ich erlaube mir, nochmal auf meinen Video-Vortrag hinzuweisen: ?Der Einfluss der US-Machtelite auf die Internationale Politik?: https://wipokuli.wordpress.com/2015/06/07/der-einfluss-der-us-amerikanischen-machtelite-auf-die-internationale-politik/


Am 09. Juli 2015 schrieb Eard Wulf:

@Friedemann Wehr,

schön, dass ich das gerade, an anderer Stelle, angebracht habe:
Immer dann, wenn ich mir nicht mehr sicher bin, dann rufe ich mir folgendes ins Gewissen:
"Außenminister Westerwelle bekundet seine Solidarität mit der Protestbewegung in der Ukraine."
q: http://www.spiegel.de/politik/ausland/besuch-in-kiew-westerwelle-wehrt-sich-gegen-russische-kritik-a-937307.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Intervention_%28Politik%29#Interventionsverbot


Am 09. Juli 2015 schrieb Herr Wurzelzwerg:

Es kann einem angst und bange werden um unsere Welt. Und man fragt sich, was für ein gewissenloses Pack uns beherrscht, das wir uns widerspruchslos gefallenlassen. Das habe ich mir nicht vorstellen können, in welche Lethargie die Welt versinkt angesichts eines möglichen atomaren Untergangs. Spricht man mit Leuten, dann halten sie es für Angstmache, für "marxistisches Besserwissen". Mir geht der Brecht nicht aus dem Kopf mit seinen Worten, dass die Menschheit sich nicht vorstellen kann, welche Ungeheuerlichkeiten sie planen.


Am 09. Juli 2015 schrieb Friedemann Wehr:

Die größte Enttäuschung ist dieser Steinmeier, den man vor eineinhalb Jahren in Kiew mit der guinessbuchverdächtigen Vereinbarung so verarscht hat. Das steht auch sogar noch stolz auf der Website: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Aktuelle_Artikel/Ukraine/140221_Ukraine-Vereinbarung.html
und der jetzt diesen Pfeifen noch immer das Wort redet. Der Jazenjuk verkauft alle Staatsbetriebe an seine amerikanischen Freunde, den Schokoladen-, nein besser: Waffenkönig Poroschenko nimmt keiner ernst.
Im Osten nichts Neues.


Am 09. Juli 2015 schrieb Manfred Ebel:

Frau Schiers Kommentar ist ursächlich, Ulis Artikel Anlass für folgende versuchsweise Zusammenstellung, die auch nicht mehr als Vierzeiler zu machen ist:
Grundsätzlich muss bewusst sein, dass Kapitalismus/Ausbeutergesellschaften aus ihrem Wesen heraus immer zu Krieg führen.
Auch Russland und China sind kapitalisitsche Staaten. Sie sprechen sich auch nicht grundsätzlich gegen Krieg aus, sondern derzeit und taktisch gegen eine unipolare Welt - jetzt, da deren Existenz bedroht ist.
Die mittel-/südamerikanischen sozialistischen Staaten sind leider militärstrategisch und wirtschaftlich unbedeutend.
Politökonomisch konservativ sind Kriegsgründe Rohstoffe, Arbeitskräfte, Absatzmärkte. Geld und materieller Reichtum sind aber heute in so unvorstellbaren Massen vorhanden und konzentriert, dass deren Mangel kein Kriegsgrund sein kann. Es geht offenbar um das Überleben der einen oder der anderen Wirtschafts-Großmacht, resp. derer, die diese personifizieren, tatsächlich Familienclans. Schizophrenerweise wird unter heutigen Bedingungen, da wörtlich `alles´ auf die Spitze getrieben ist, auch das Risiko der eigenen Auslöschung theoretisch kalkuliert, aber nicht geglaubt, emotional nicht erfasst.
Die Situation in der Massenpsychologie scheint durchaus vergleichbar mit der unmittelbar vor den Weltkriegen.
Ziemlich grundsätzlich gewandelt sind jedoch eine Reihe von Bedingungen:
- So ziemlich alle Staaten sind in gewaltigen ökonomischen und militärischen Blöcken vereint.
Blöcke ringen um Vorherrschaft, nicht mehr einzelne Staaten, Ententes Cordiale, Alliierte oder Achsenmächte. Um der Vorherrschaft (i.W. blanke Existenz) willen geht es gegen jeden und alles, was diese behindert.
- Es geht nicht mehr vordergründig ums Geld, sondern (psychologisch!) um Macht.
- Der antagonistische Widerspruch zwischen Wachstumszwang kapitalisitschen Wirtschaftens und der Verfügbarkeit von Ressourcen - einschließlich der Größe der Weltbevölkerung - ist unlösbar und bricht offen aus.
- Die Methoden der psychologioschen und physischen Massenbeeinflussung sind theoretisch erforscht, praktisch ausgefeilt und erfolgreich. Bezüglich der Kriegsführung nimmt deren Wichtigkeit vergleichsweise ab. Technisch problematisch wird die Entsorgung, solange Kriegführende an ihren Sieg glauben.
- Die Militärtechnik und der Glaube an deren Macht sind derart entwickelt, dass es keiner Massenarmeen mehr bedarf. Aus Bunkern heraus werden per Joystick (Massenvernichtungs-)Waffen von wenigen gelenkt. Ein Niemand kann Waffen einsetzen und auch einen Krieg initialisieren. Generale und Einzelpersonen wie Hitler, Churchill, Stalin sind nur noch als historisch überkommene Bilder nötig, weil unbegreifbare Prozesse personalisiert oder verdinglicht werden müssen, um den Schein des Verständnisses zu wahren.

Die Psyche der Massen bleibt jedoch in ihrer Entwicklung hinter der der Wissenschaften, der Technik und der Ökonomie zurück. Ergo können Menschen deren Komplexität weder rational erfassen noch emotional verarbeiten. Es bildet sich ein Spezialistentum heraus, dessen jeweilige Spezialisierung zugleich deren Horizont ist. Jeder Spezialist ist zugleich in den Augen der anderen ein Spinner.
Steinzeitmenschen hantieren mit Werkzeugen eines Nietzsche´schen Übermenschen.
Frau Schiers Befürchtungen kulminieren wohl im Satz: "das doch keiner machen würde". Alltäglich hört man "Ich bin ja hier nur ..." Also doch! " ... das doch keiner machen würde" ist eine zutiefst trügerische Illusion.


Am 09. Juli 2015 schrieb Achim Kessel:

Nur zwei Beispiele dafür, dass die bundesdeutsche Kapitalelite nie aufgehört hat ihre Großmachtträume zu verwirklichen wenn auch " nur " aus der zweiten Reihe.Wenn man die Geschichtsschreibung der von ihnen bezahlten Propagandisten in den Medien und vor allem in der Lehre betrachtet, muss man davon ausgehen, dass auch ein zweiter verheerender und verlorener Weltkrieg diesen Klüngel unbeeindruckt lässt.
Bevor 1973 eine demokratisch gewählte, sozialistischen Regierung durch einen faschistischen Putsch gestürzt wurde, war ein Galand-(tes ) Fliegeras aus dem 2.Weltkrieg dem Putschisten - Faschisten - General beratend behilflich. Man war ja zumindest ideologisch auf gleicher Höhe.

Als die Frage der Einführung des Euro auf der Tagesordnung stand und natürlich damit verbunden, wer führt ihn als erstes Land ein warnten die bundesdeutschen Landesbankchefs einschließlich des Bundesbankchefs sowie Politiker aus einigen EU- Ländern vor zweifelhaften griechischen Bankdaten.
Ein damaliger Bundesfinanzminister, wenn ich mich nicht irre SPD, Eichel bügelte diese Bedenken regelrecht ab.

Die Folgen davon haben heute die Menschen in Griechenland und eine Partei zu tragen für die soziale Gerechtigkeit und Demokratie Wert haben ( noch )
Ukraine. Da braucht man nur kurz die Chronologie aufzählen
- Auftritt deutscher Diplomaten und Politiker der Regierungsparteien auf dem Maidan,einer ach so freiheitlichen Bewegung,
- zwielichtige Geheimdienstengagements,
- Kreditvergabe an eine Regierung mit eindeutiger Beteiligung von Faschisten, kann man beliebig fortsetzen.

Noch eine kleine Bemerkung am Rande, als ich gestern online in eine Tageszeitung mit einem Adjektiv vorneweg blickte, haute es mich bald aus meinem Sessel.
Da wird doch tatsächlich versucht linkssozialdemokratische Meinungen mit Kühne Senf aufzupeppen. Wenn es dann wenigstens Bauzener oder der gut, alte Bornsenf aus Erfurt wäre.


Am 09. Juli 2015 schrieb Michael Kohle:

Außer grenzenloser Ohnmacht und Frustration bleibt einem derzeit nichts, was einem übrig bleibt bei der Beschäftigung mit der "Lage", ob das die in der Ukraine, in Griechenland, in unserer Pseudo-Demokratie oder bei meiner Magensäure ist. Das Einzige, was einem über bleibt, ist die Gewißheit zu nähren, dass dann, wenn das nicht mehr zu verhindernde eingetreten ist, all den Rattenfängern der Propaganda Erlegenen - sollte ich noch leben und dazu halbwegs in der Lage sein - einen kräftigen Nasenstüber und zwei blaue Augen zu verpassen, sollten sie mir unterkommen und darüber jammern, dass ihr Wolkenkuckucksheim putt is.


Am 09. Juli 2015 schrieb Ulrich Fiege:

Herr Schmitz, "Es wird im besten Falle an Einzelpersonen hängen, die ihren Intellekt und ihr Bauchgefühl, gepaart mit gesundem Menschenverstand gebrauchen und einen Befehl verweigern. So wie dies zu Zeiten des kalten Krieges mehrmals geschehen ist."

Ja als ein Radaroffizier die Warnungen seines Radars ignorierte weil er wusste das dieses Dingen manchmal Sonnenreflektionen nicht von Abschüssen einer Atomrakete unterscheiden kann. Dieser Krieg so er denn kommt wird evtl. von Einzelpersonen ausgelöst die den Knopf für Raketen auf Russland drücken wollen, es sind eben Faschisten und von denen ist nichts gutes zu erwarten. Die Amerikaner haben ihr Ziel schon fast erreicht wie Willy Wimmer (CDU), zur aktuellen Situation voraus gesagt hat, "die USA will einen Krieg in Europa" so das inhaltliche Originalzitat. Das die Regierung in Deutschland mit ihren Handlungen nach dem Grundgesetz, Art. 26 Abs. 1 GG: Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen. Wir sollten uns endlich mal an die Gesetze halten, die sich Bewährt haben! Erst geputscht und dann dieses Kriegsspiel? Hoffen wir das dieser Kelch an uns vorüber geht denn die USA mit ihren in Deutschland stationierten Raketen, wird zum Ziel sollte ein Faschist aufs falsche Knöpfchen drücken!


Am 09. Juli 2015 schrieb Thomas Ullrich:

Lieber Uli Gellermann, kleine Berichtigung: ...ist nicht SCHEINBAR durchgerutscht -dann wäre es ja eben nicht durchgerutscht.
( Leider zieht die Falschverwendung von scheinbar immer weitere Kreise)
Sachlich, wie fast immer "full ack".

Antwort von U. Gellermann:

Danke für das aufmerksame Lesen. Und doch meine ich mit meinem scheinbar, dass es keineswegs durchgerutscht ist: Die tun nur so.


Am 09. Juli 2015 schrieb Christian Harde:

Zur Ukraine-Krise:

http://www.imi-online.de/download/Ukraine-Broschuere-web.pdf

Ausgehend von der Vormachtstellung Deutschlands in Europa, geht es den deutschen sog. Eliten um "Neue Macht - Neue Verantwortung", also den `dritten Anlauf´ (nach 1914 ff., 1939 ff.):

http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/projekt_papiere/DeutAussenSicherhpol_SWP_GMF_2013.pdf

Das führt zu innerimperialistischer Konkurrenz:

Albrecht Müller, NachDenkSeiten: »Der Tod kommt aus Amerika« und die Bestätigung durch den Chef von STRATFOR, George Friedman, 13.03.2015

http://www.nachdenkseiten.de/?p=25398
https://www.youtube.com/watch?v=QeLu_yyz3tc

Unverkennbare Parallelen:

Dirk Pohlmann: Täuschung – Die Methode Reagan, 05.05.2015

https://www.youtube.com/watch?v=r98lEzIlp8k
http://www.arte.tv/guide/de/050296-000/taeuschung-die-methode-reagan

Daher:
Volle Zustimmung zu Ihrer Antwort auf die Frage von Johannes M. Becker --


Am 09. Juli 2015 schrieb Markus Schmitz:

@Lutz Jahoda

Herr Jahoda ich prophezeie Ihnen Reichtum und Wohlstand, wenn Sie Ihre Gedichte in einem Gedichtband veröffentlichen! Das ist keinesfalls ironisch gemeint! Ihre Gedichte beschreiben die Situation in erheiternder Ironie und verhindern dadurch, dass der Leser in Anbetracht der ausweglos erscheinenden Weltpolitischen Lage in schwere Depression verfällt! Danke!


Am 09. Juli 2015 schrieb Markus Schmitz:

@Hella-Maria Schier

Frau Schier, mit Ihrer Aussage: "In so einer Situation fällt mir nichts ein, was einen Atomkrieg noch verhindern sollte." Treffen Sie den Nagel genau auf den Kopf! Es wird im besten Falle an Einzelpersonen hängen, die ihren Intellekt und ihr Bauchgefühl, gepaart mit gesundem Menschenverstand gebrauchen und einen Befehl verweigern. So wie dies zu Zeiten des kalten Krieges mehrmals geschehen ist. Zu dieser Zeit dienten in Führungspositionen aber noch Menschen, die selbst am WWII teilgenommen und seine Schrecken am eigenen Leibe kennengelernt hatten, oder Sie hatten Eltern, denen der WWII noch in den Knochen steckte. Heute sind diese Menschen größtenteils nicht mehr unter uns. Die nachfolgenden Generationen kennen mit Masse nur Wohlstand und Langeweile. Im schlimmsten Fall ist zu befürchten, dass in heutigen Führungspositionen Hassadeure und Abenteurer sitzen. Man kann das durchaus von der aktuellen Politik die gemacht wird ableiten. Ja in diesem Fall werden wir, wenn wir -DAS VOLK- nicht endlich aufstehen, den Atomblitz sehen! Wie ich bereits in meinem Kommentar schrieb. Fallen erst die ersten Schüsse, ist es zu spät! Der Handlungsspielraum für uns wird mit jedem Tag geringer! Die USA können einen Krieg nur führen, wenn andere westliche Länder dies unterstützen. Die USA werden trotz ihres absurden Industriellen-Militärischen-Komplexes, zum zahnlosen Tiger, wenn der Rest des Westens NEIN! sagt. Ein US Imperium basierend auf wirtschaftlicher Stärke und Produktivität existiert schon lange nicht mehr, nur der Glaube der restlichen, westlichen Welt daran ermöglichen den USA diese Illusion aufrecht zu erhalten! Fakt ist, dass die US-Verantwortlichen das ganz genau wissen. Deshalb ist für Sie ein WW III auch unausweichlich. Die immensen Staatschulden können nicht anders getilgt werden. Ein Staatsbankrott kommt dafür nicht in Frage, also bleibt nur Krieg und zwar weltweit! Deshalb ist es existenziell, das Volk zu überzeugen, endlich für eine friedliche Welt aufzustehen!


Am 09. Juli 2015 schrieb Lutz Jahoda:

LIED DER ATLANTIKBRÜCKE

WAS KOSTET DIE WELT?
LASST UNS SIE KAUFEN!
WIR DRUCKEN DAS GELD
UND WEBEN DIE SCHLAUFEN
ZUR JURISTISCHEN FESSEL
IM KAMPF UM DIE PFRÜNDE
UND PUTINS SESSEL
UND SCHÜREN DAS FEUER
UNTER RUSSISCHEM KESSEL
NICHTS IST UNS ZU TEUER
HOCH LEBE DIE SÜNDE!


Am 09. Juli 2015 schrieb Reyes Carrillo:

Es ist eine Tragödie. Es ist eine Tragödie, wie in Europa, diesem kriegsgeschundenen Kontinent der Krieg, der Massenmord wieder zu einer Kategorie der Politik geworden ist. Es ist eine Tragödie, wie sich ausgerechnet Deutschland in dieser sensiblen Region geriert, wie vor allem aber seine Medien, seine Schreibtischtäter mit Blut im Tintenfass und in der Stimme zum Morden hetzen. Der Propagandakrieg, also Lügen, Desinformation und Verschweigen haben dabei einen Stand erreicht, der nur noch mit der Vorbereitung eines wie immer gearteten heißen Krieges gegen Russland zu erklären ist. Und es ist eine Katastrophe, dass Deutschland unter Merkel vollends zum Koprophagen der USA verkommen ist. Die Aggressionen des Demokratie, Menschenrechte und Freiheit bringenden Westens haben ein Ausmaß und eine Dreistigkeit erreicht, die auch vor dem ganz großen Knall nicht mehr zurückzuschrecken scheint.

Es fällt zunehmend schwer, das Tagespolitische zu beobachten, wie es einem Marionettenspiel gleich dem Zuschauer die Illusion von sich autonom bewegenden Figuren vorgaukelt. Die Tagespolitik ist der Maulwurf, der den ideologischen, geostrategischen Zielen des kreisenden Adlers in einer inszenierten, konstruierten, determinierten Blindheit hinterher schaufelt, die oft unerträglich ist. Ob Griechenland oder die Ukraine: Die Urteile sind schon vor Jahren gefällt worden. Griechenland unterwirft sich dem neoliberalen Diktat oder blutet gänzlich aus. Ein Liebäugeln mit den BRICS-Staaten und/oder ein NATO-Austritt würden dabei bis hin zur mittelbaren oder unmittelbaren Gewaltanwendung verhindert werden. In der Ukraine geht es um den Regime-Change in Moskau. So lange in Russland keine den USA willfährige Regierung installiert ist, wird der Krieg in der Ukraine nicht nur nicht enden, sondern voraussichtlich eskalieren. Die doppelten Standards in der Bewertung der Taten des Feindes bzw. Freundes haben immer zu Gewalt und Tod geführt. Der Vertragsbruch Poroshenkos hinsichtlich Minsk II öffnet jetzt alle Tore für eine neue Dimension des Schlachtens. Viele werden diesen eigentlich schon bei der Unterzeichnung mit am Tisch sitzenden Bruch nur schon wesentlich früher erwartet haben.

Off topic: Wo bitte, wo gab und gibt es einen wirklich passenden Kosenamen für Angela Merkel über all diese vielen bleiernen Jahre ihrer Regentschaft?!? Etwa das brave „Angie“ oder „Mutti“, die lächerliche „schwäbische Hausfrau“, „Dreiknopfstute“ oder sonst solche Krücken? Nein, die Verzweiflung hat seit heute endlich ein Ende: Merkel ist natürlich Buffy! A Big Ugly Fat Fucker! Mir standen Tränen der Erlösung in den Augen, als ich – der B52 und dir, Uli, sei Dank – wie vom Blitz getroffen sofort wusste: That’s it, she’s Buffy (oder BUFFy)!


Am 09. Juli 2015 schrieb Rudolf Steinmetz:

Was meinen denn VOLKER WIEKER und HANS-LOTHAR DOMRÖSE persönlich-privat dazu, um diese 4-Sterne-Generäle der Bundeswehr hier zu befragen? Sind sie Diener des deutschen Volkes oder Büttel der USA? Glauben diese Kerle wirklich, sie könnten ihren Arsch retten, wenn Atombomben fallen? In ihrem Dienst-Eid haben sie geschworen "der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe".

WAS JEDOCH DIE AMIS in ihrer Konfrontation gegen Russland treiben, ist einwandfrei TEUFELSZEUG - jeder 4-Sterne-Koch kann das auf Anhieb erkennen. In Deutschland garantiert Artikel 20 des Grundgesetzes Abs. 4 das Recht eines jeden Deutschen, gegen jeden WIDERSTAND ZU LEISTEN, der es unternimmt, die dort in Abs. 1 bis 3 niedergelegte Verfassungsordnung zu beseitigen. Warum haben diese zwei Mannsbilder ihre Dienstherrin noch nicht verhaftet, die ja offensichtlich diese verfassungswidrige Kriegstreiberei duldet oder gar unterstützt? Kein Mumm in den Knochen?

Muss das Volk jetzt seine Verteidigung jetzt selber in die Hand nehmen? Eine gute Gelegenheit ist der 10. Oktober 2015 ab 12 Uhr in Berlin bei der Groß-Demo gegen das USA-NATO-Projekt TTIP, siehe: http://ttip-demo.de/home/netzwerk/


Am 09. Juli 2015 schrieb Johannes Maria Becker:

Ein starkes Stück aus Deiner Feder - gar ein literarisch gutes Stück.
Mich interessiert sehr, sehr, warum die Europäer dieses Spiel mitmachen, ja nicht nur erdulden. Da werden doch "unsere" Interessen massiv missachtet! Wer in den 28 EU-Staaten hat denn ein Interesse an einem heißen Krieg mit Russland?
Ich bitte um ernsthafte, nicht-zynische Antworten.

Die Interessen unserer Rüstungsindustrie können doch nicht so stark sein, dass sie die der übrigen Wirtschaft dominieren!

Es könnte doch so im Kapitalismus 2015 ff. funktionieren: Die (Russland) haben Öl und Gas. Wir (Deutschland, Frankreich, Grossbritannien etc.) haben, was mensch dafür kaufen kann: Autos, Maschinen, Chemieprodukte, Nahrungsmittel u.v.m.
Auch mögliche Verblendungen, Profilierungssüchte einzelner PolitikerInnen (v.d. Leyen u.a.) können doch nicht dazu führen, dass unser ganzer Reichtum und Einfluss durch einen heißen Krieg aufs Spiel gesetzt wird!

Antwort von U. Gellermann:

Da die EU die Kriegsvorbereitungen bisher widerspruchslos mitmacht ist deren „Interesse“ faktisch belegt. Die Bereitschaft den US-Interssen zu folgen - selbst wenn es dem eigenen Geschäft schadet, wie in Libyen - hat eine lange Tradition. Neben dieser Geschichte der gebückten Haltung kommt (vor allem in Deutschland) eine geradezu rassistische Russenfeindlichkeit hinzu. Doch der Hauptgrund dürfte allerdings darin liegen, dass die USA immer noch die Militär- und Finanzmacht Nummer eins sind. Sich gegen deren Wünsche aufzulehnen braucht es einen Mut, den die Merkels und Hollandes nicht haben. Und es ginge auch nicht ohne ein deutlich besseres Verhältnis zu Russland. Das kann ihnen nur von der Bevölkerung beigebracht werden muss. Nur wir können die Lage wenden.


Am 09. Juli 2015 schrieb Markus Schmitz:

Wie ich bereits in einem meiner letzten Kommentare schrieb, scheint es eine gute Gelegenheit zu einem neuerlichen Weltkriegsausbruch zu sein, Deutsche Truppen in die Ukraine zu entsenden. Wenn auch nur für ein Manöver in der West-Ukraine, so ist es doch dann nicht mehr allzu weit bis in den Donbass.

Zwei Weltkriege hat Deutschland verursacht, zumindest jedoch maßgeblich mit vom Zaune gebrochen. Dies passierte komischerweise, -sieht man in die Historie,- immer dann, wenn Deutschlands Eliten der Meinung waren, man müsse mehr Verantwortung in der Welt wahrnehmen und der eigenen Bedeutung und Stärke gerecht werden. So scheint es nur logisch, da unsere Elite nun wieder einmal der Meinung ist am Deutschen Wesen müsse die Welt genesen, dass auch ein 3. Weltkrieg maßgeblich von Deutschland ausgehen soll und wird. Die USA haben uns augenscheinlich diese Rolle bereits zugedacht und Frau Merkel folgt willig und hörig. Diesmal wird es halt nicht der Sender Gleiwitz sein, sondern ein leicht zu findender Vorwand an der Minsk II Demarkationslinie. Der gekaufte Medien-Mainstream arbeitet seit drei Jahren hart daran das Deutsche Blödvolk kriegswillig zu schreiben.

Nun letztlich wird es an entweder einem Blödvolk liegen, ob es sich wieder in einen Krieg treiben lässt, oder ob sich das Volk als doch nicht so blöde erweist und stattdessen seine Volksvertreter zum Teufel jagt und endlich Politiker bestimmt, die den Willen eines solchen Volkes auch umsetzen. Man müsste dazu nicht zwangsweise auf die nächsten Wahlen warten, sondern man könnte dies auch durch Mobilisierung des Volkes erreichen. Ganz entscheidende Verantwortung liegt meiner Ansicht nach bei den Friedensaktivisten/der Friedensbewegung und der Partei Die Linke. Dort werden gute Artikel und Gedanken zu Papier gebracht, aber das reicht nicht! Standesdünkel und eine veraltete, gespaltene Führungsstruktur der Friedensbewegung wirken lähmend. Bei der Linken erledigt die Unterwanderung durch sogenannte Verfassungsschützer den Rest -(vermute ich)-. Frau Wagenknechts Stimme ist alleine nicht laut genug, aber sie ist wenigstens eine, deren Stimme nicht verstummt ist. Es gilt Menschen gegen eine Militarisierung Deutschlands, gegen Krieg auf die Straßen zu bringen. Dazu benötigt man Mut, Geschlossenheit, Führungsstärke und ja, auch Charisma. Leider sehe ich derzeit nirgends in Deutschland ein derartiges Potential bei den Friedensaktivisten, oder gar bei Der Linken (Frau Wagenknecht ausgenommen). Wenn erst die ersten Schüsse fallen, wird es zu spät sein!

Unser Grundgesetz, Artikel 20 sagt eineindeutig:
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Da die Bundesregierung sich zumindest in den Absätzen (1) und (3) mehr und mehr auf den Weg macht, die verfassungsmäßige Ordnung zu beseitigen und andere Abhilfe nicht möglich scheint, ist Widerstand nicht nur gemäß Absatz (4) Recht, sondern geradezu oberste Bürgerpflicht!

Und das, Lieber Uli Gellermann nicht nur, weil die Russen schon den letzten totalen Krieg gewonnen haben.


Am 09. Juli 2015 schrieb Hella-Maria Schier:

Sie müssen das folgende düstere Szenario nicht in den Kommentaren veröffentlichen, wenn Sie nicht wollen, aber über eine Antwort würde ich mich freuen. Ich will bei dieser Gelegenheit mal eine Frage ansprechen, die mich schon länger beschäftigt. Es ist auch offenbar nicht sehr einfach, darüber an verlässliche Informationen zu kommen. Zudem ist das Thema allgemein ausgesprochen unbeliebt, da sehr unbehaglich und man wird angesehen wie ein Spinner oder belächelt wie ein Hysteriker, wenn man es anspricht. Ich freue mich auch über Korrektur, sollte ich falsche Schlüsse ziehen, wäre ja eher froh wenn ich mich irre und eine abschlägige Reaktion ist mir lieber als keine Reaktion. Jetzt hab ich´s spannend gemacht.

Fast immer, wenn ich ich im weiteren oder näheren Bekanntenkreis oder überhaupt das Thema der Gefahr eines nuklearen Krieges hier in Europa anspreche, höre ich solche Antworten: Nein, Unsinn hier gibt es keinen Krieg - das würden die nie wagen - die sind doch nicht verrückt, dabei gehen sie doch selbst drauf - So ein Unsinn - lass uns über was Angenehmeres sprechen....etc. dazu verächtliche Abwehr oder ein mitleidiges Lächeln, das ausdrückt, dass ich wohl etwas überlastet oder überspannt sei. Oder ich werde zum totalen Spielverderber und fühle mich fast schuldig.- Zum einen erinnere ich mich, betreffend das "das doch keiner machen würde", dass ein Grund für die letztendliche Abrüstungspolitik unter Reagan war, dass es mehrmals beinahe zum Krieg aus Versehen gekommen war, aufgrund von technisch bedingten Missverständnissen und total leichtsinnigen, provozierenden Stärkedemonstrationen der USA, welche die Russen in den falschen Hals bekamen und schon die Bomber in Richtung Deutschland warm laufen ließen. Diese Gefahr wäre ja wohl heute ebenso gegeben.

Reagan hatte damals konstatiert, nuklearer Krieg sei sinnlos, weil die USA ihn nicht gewinnen könnten, zudem hatte er mit seiner Frau im Film "The day After" in einer light-Version gesehen, wie die USA nach einem Atomkrieg aussehen würden. Vielleicht bräuchten wir mal wieder so einen Film, auf Europa bezogen. - Und jetzt der Punkt: Seither scheint sich zudem auch einiges geändert zu haben, was nicht allgemein bekannt ist und auch mit dem Fortschritt der Kriegstechnik zu tun hat. Es gibt Konzepte, mit einem vernichtenden Erstschlag den Gegner sofort vernichten und einen Vergeltungsschlag ausschließen zu können. Ob sie im Ernstfall wirklich so funktionieren, scheint mir da weniger entscheidend, als die Frage inwieweit militärische Entscheidungsträger an sie glauben. George Bush jun. hatte sich, angeblich im Zusammenhang mit Angriffen "islamistischer Terrorstaaten" (Iran etc.) mit dem Thema befasst. Eine Mischung aus konventionellem und atomarem Blitzangriff, wozu einem dann auch die Raketenstationierungen in Polen einfallen, die vermeintlich vor dem Iran schützen sollten, schwebte ihm vor. Irgendwo las ich, dass es auch dergleichen Gedankenspiele in Bezug auf Russland gab. Dazu passt leider, was Dempsey sagte:

"Ich sehe einem Krieg mit Russland positiv entgegen. Auch wenn viele Stimmen in unserem Land gegen diesen Krieg sein werden, kann ich Ihnen versichern, dass wir, die US-Army, ALLE Befehle sofort ausführen werden. Wir sind den Russen bei den konventionellen Waffen überlegen. Aber die Russen haben ihre Kampfbereitschaft in den letzten Jahren wesentlich erhöht, indem sie in militärische Technologien und strategische, atomare Bewaffnung investiert haben. Trotzdem bin ich mir sicher, dass die US-Army mit ihren Bündnispartnern ihre Überlegenheit ausspielen kann und wird." und wie er auch letztens nochmal betonte, dass ein Krieg "auch mit einer Großmacht" wahrscheinlicher würde.

Putin seinerseits hat neben Verständigungsbemühungen aber auch keinen Zweifel gelassen, dass Russland auch atomar auf Agressionen des Westens antworten werde, falls es direkt angegriffen werde. Vielleicht verfügen auch die Russen inzwischen über diese atomare Erstschlagsoption, die Geheimdienste werden es wohl wissen.

Und jetzt die Sache, die mich grübeln lässt: Dann gilt ja die alte Abschreckungslogik nicht mehr. Nach meinem Verständnis müsste dann ja, je mehr die Spannungen zwischen den Blöcken wachsen, gar schon direkter konventioneller Schlagabtausch stattfindet, die Sorge wachsen, dass der Gegner diesen Vernichtungsschlag zuerst einsetzt, und man wüsste gleichzeitig, dass der genauso denkt. Z ö g e r n der Erste zu sein, wäre für die Militärs dann wohl gleichbedeutend mit der eigenen Vernichtung und nicht mehr der Angriff, wie früher. In so einer Situation fällt mir nichts ein, was einen Atomkrieg noch verhindern sollte. Das könnte Gorbatschow gemeint haben, als er warnte, ein heutiger Krieg zwischen Russland und USA müsse zwangsläufig nuklear ekalieren.

Noch erwähnenswert die Resolution 758 des US-Repräsentantenhauses und auf der website der EVP-Fraktion: "EU should tell Russia we are ready to go to war".
Aus alldem folgt: man darf die Spannungen gar nicht erst eskalieren lassen, auch nicht zum konventionellen Krieg. Und man müsste die Bevölkerung über den Charakter der heutigen Bedrohung aufklären, statt das Thema zu meiden, wie es Frau Merkel verordnet hat: "daran darf man gar nicht denken"! Etwas Hoffnung gibt mir Russlands demonstrativer auch militärischer Zusammnschluss mit China, 2 Mächte könnten die USA wohl nicht auf diese Weise angreifen.

Antwort von U. Gellermann:

Auch der konventionelle Krieg ist irrational, wie in Libyen oder in Syrien leider zu besichtigen: Kriege können heute nicht mehr „gewonnen“ werden, außer man behauptet die Zerstörung als solche sei ein Gewinn. Doch die Lage ist in der Ukraine weiter verschärft: Neben den unberechenbaren USA agiert dort ein Oligarchen-System, das sich auf faschistische Gruppierungen stützt, die neben der perversen Profitlogik des Kapitalismus auch noch ihre verdrehten Ansichten über die unterschiedliche Wertigkeit der Nationen haben. Frau Timoschenko öffentlich verkündete Bereitschaft, die ukrainischen Russen per Atombombe zu erledigen ist dafür ein einschlägiges Beispiel.

Bisher hat die russische Regierung diese gefährlichen Handlungen und Absichten mit erstaunlicher Ruhe quittiert. Aber auch in Moskau besteht die Regierung nicht aus Heiligen. Ab welchem Punkt die dortige Mächte die Nerven verlieren, weiß ich nicht. Aber ich bin sicher, dass die Russen einem Genozid in der Ost-Ukraine nicht tatenlos zusehen würden. Eine beruhigenden Antwort weiß ich nicht. Was ich weiß ist: Die Deutschen müssen ihre untertänige Regierung zu einer Kursänderung zwingen. Sie können das. Ob und wann sie es machen, das liegt an uns.


Am 09. Juli 2015 schrieb Brigitte Mensah-Attoh:

Unglaublich und fürchterlich, dieses Schreckensszenario, gar nicht so weit weg von uns! Da kanns einem nur heiß + kalt werden! Was für eine Vorstellung! das schmutzige Kiew-Regime - unter dem schmutzigen Oligarchen Poroschenko - will also unter Umgehung von bestehenden Verträgen - für schmutzige K R I E G E 5 Millionen Dollar /Tag ausgeben .. . Geld, das die Ukraine gar nicht hat, das aber vom IWF / und der "sauberen" Christine Lagarde - dafür zur Verfügung gestellt wird?! Sauber! damit lassen sich ja leicht viele schmutzige Bomben herstellen.....
FUCK !

Ohne das Wohlwollen aus dem "Hohen Haus" (seitens Gauck, Merkel, von der Leyen, Steinmeier und wie die Saubermänner /US-Marionetten alle heißen mögen) wäre wohl all das schier unmöglich. Dabei haben sie alle bei Amtsantritt geschworen, Schaden vom Volke abzuwenden! Das schreit ja geradezu nach einem eisernen Besen! Bald soll ja auch die Bundeswehr wieder mitmischen - im Ukraine"Konflikt"!
F U C K !

Was Wunder aber - wenn wir tagtäglich mit Banalitäten gefüttert, einseitig - statt umfassend informiert werden (gottseidank existiert die RATIONALGALERIE ... ganz prima z.B. der Vergleich Griechenland mit Ukraine-Meldungen!!).
Aber der deutsche Blätterwald rauscht genauso gekonnt sanft wie einschläfernd - so, daß ja keiner aufwacht. (Bei ZAPP neulich gabs die beunruhigende Meldung,
daß tendenziell Druck + Kontrolle kritischen Beiträgen gegenüber zunähme - sauber!)

Bis auf wenige Ausnahmen harmonieren fast alle Medien mit all
diesen Ungeheuerlichkeiten, die da vor sich gehen. So wie die "einstmals ehrenwerte" SÜDDEUTSCHE ZEITUNG - wo das Motorrad von Yanis Varoufakis interessanter ist als das, was sich da (weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit) in der Ukraine zusammenbraut!?


Am 09. Juli 2015 schrieb Benny Thomas Olieni:


Danke für den wachhaltenden Beitrag!

Ganz besonders für diese Zeilen:
"Dass der totale Ukraine-Krieg jederzeit zu einem noch totaleren und radikaleren Krieg führen kann, das können sich augenscheinlich weder die Kanzlerin ohne Alternativen noch die ihr ergebenen Medien vorstellen. – Den letzten totalen Krieg haben übrigens die Russen gewonnen."

Die Mächte, die Dr. Merkele aus dem Hintergrund lenken, wollen einen Krieg in Europa, zum dritten Mal, diesmal zur finalen Zerstörung Mitteleuropas. Das ist, was das "Bucklicht Weiblein" zu gebären droht: Eine Frucht der Zerstörung.

Für die Entwicklung der Menschheit, die keinesfalls nur eine wirtschaftliche ist, sondern eine des Bewußtseins, der Seele und des Geistes, wäre die weitere Zerstörung Mitteleuropas, das noch unter den Nachwirkungen der letzten beiden Weltkriege ächzt, verheerend. Es würden wohl nur wenige "Inseln" überleben, wenn überhaupt. -


Die Überlebenschancen in den Weiten Rußlands dürften aus vielerlei Gründen besser stehen als die in Mitteleuropa, auch weil für eine schnelle Umstellung auf agrarische, dörfliche Selbstversorgungsstrukturen die `Sterne´ dort wesentlich günstiger stehen, als bei uns
Verwestlichten.



Am 09. Juli 2015 schrieb Eard Wulf:

Fairerweise, sollte man noch erwähnen, dass es sich der gemeine Russ nicht nehmen lassen hat, am 4. Juli, einen kleinen Rundflug zu starten.
http://abcnews.go.com/International/russian-bombers-fly-us-july-4th/story?id=32256983
Davon liesst man im Land of the Meinungs-Free - Deutscheland - auch nichts, warum auch - es ist schliesslich Sommer. Der Deutsche hat ohnehin damit zu tun seinen Nationalismus am Leid der Griechen zu reiben(nimmt man Forenbeiträge in div. Foren als Maßstab). Bei einer Verschuldung von 3xx Milliarden, bei ~13 Millionen Einwohnern, kümmert es schliesslich auch niemanden, wie das zustande kam.
Dazu, weil Statistiken immer so doll sind:
http://www.flassbeck-economics.de/wp-content/uploads/2015/06/Picture13.png
q: http://www.flassbeck-economics.de/aufschwung-in-griechenland/

Es kümmert auch keinen, dass an der chinesischen Börse gerade ~3.x _Billionen_ Dollar(!) "verschwunden" sind...
q: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/boersen-crash-in-china-staat-steuert-gegen-a-1042741.html


Am 09. Juli 2015 schrieb Klaus Madersbacher:

Die so genannte Regierung in Kiew ist offensichtlich in Washington viel beliebter als in der Ukraine - kein Wunder, Washington wird doch die amerikanischen Minister mögen, die dort schalten und walten. Die Ukrainer, die für die Interessen der terroristischen Supermacht verheizt werden, sind mittlerweile eines Besseren belehrt worden und die "Beliebtheit" dieser Quislinge schwindet dahin..
Die Nazis in Kiew bzw. die Nazi-Epigonen in Berlin, Washington und wo sie sich noch herumtreiben, verfolgen natürlich unbeirrbar ihren Kurs. Wie lange das noch geht, ohne die Menschen in der Ukraine, werden wir ja sehen. Vielleicht kürzer, als diesen Herrschaften lieb ist.

Dran bleiben...

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