Trump im Russen-Sturm

DPA komponiert, TAGESSCHAU orchestriert

Autor: U. Gellermann
Datum: 12. Juni 2017

Donald Trump ist ein Idiot. Das jedenfalls ist in Deutschland fast überall zu lesen, zu sehen, zu hören. Nicht immer so krass, aber immer öfter. Nicht immer so deutlich, aber immer lauter. Nicht immer so offen, aber immer klarer: Der Mann muss weg! Der Abmarsch von Trump ist in deutschen Medien ziemlich beschlossene Sache. Und die Katzenmusik, die man dem US-Präsidenten zum Abgang spielt, quietscht zwar schauerlich, ist aber sorgsam orchestriert und dirigiert. Ein Beispiel für ein Medien-Stück der besonders schrägen Art lieferte jüngst eine Kooperation von DEUTSCHER PRESSEAGENTUR (DPA) und TAGESSCHAU: „Eine Wolke über Trumps Präsidentschaft“ lautete die Überschrift, und die Wolke, versteht sich, ist die „Russland-Affäre“. Das ist die DPA-Wolke, aus der ein Russen-Sturm kommt.

Diese düstere Wolke, in einem Text von DPA zusammengeballt und von der TAGESSCHAU über den deutschen Medienhimmel getrieben, bewässerte dann umgehend die BZ in Berlin, die GLOCKE im tiefen Westfalen, die FR in Frankfurt, die Saarbrücker Zeitung, die Rhein Zeitung, die Chemnitzer Morgenpost und hätte beinahe auch den OSSERVATORE ROMANO in deutscher Sprache noch bepinkelt, wenn sich nicht der Papst quergestellt hätte. Denn die DPA wird immer und überall zitiert, und die TAGESSCHAU ist offenkundig ihr Prophet. Die „dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH“ ist die größte Nachrichtenagentur der Bundesrepublik Deutschland und ein Muss für jede Redaktion. Sie unterhält in Deutschland zwölf Landesdienste, hat 680 Beschäftigte, und im Jahr 2015 lag ihr Umsatz bei etwa 90,7 Millionen Euro. Die DPA sollte sich nicht „Dienst“ nennen, denn sie dient nicht, sie herrscht die Journalisten in den Redaktionen an: Schreib dies! Unterschlag jenes! Denn wenn die Konkurrenz die DPA-Meldung bringt und das eigene Medium nicht, dann biste draußen. Bringste aber was, das nicht durch eine DPA-Meldung geheiligt wurde, dann ist der Text zweifelhaft. Zweifelhaft wie anrüchig, wie fragwürdig, wie dubios.

„Wir wollen nur über Ereignisse berichten, die wir mit eigenen Augen gesehen und mit eigenen Ohren gehört haben.“ So pinselt die DPA ihren Ethos an die Redaktions-Wand und kommt dann zu diesem Wolken-Text: „Schnell kam der Verdacht auf: Die Computer der Clinton-Partei wurden im Auftrag Russlands gehackt.“ Hat die DPA den Verdacht wohl selbst gesehen? Oder doch nur in irgendeiner Washingtoner Hotel-Lobby zwischen dem zweiten und dem dritten Martini zugeflüstert bekommen? Weiter schreibt die Agentur: „US-Geheimdienste kamen zu dem Schluss, dass Russland tatsächlich dahinterstecke.“ Irgendjemand kommt immer zum Schluß, vor allem wenn er am Ende ist. Und Geheimdienste, das weiß der DPA-Redakteur genau, sind total verlässliche Zeugen: Sie haben keinen Namen, sie widersprechen nie, und vor Gericht sind sie auch noch nie gesehen worden. „Schon während des Wahlkampfes hatte es möglicherweise Kontakte von Trump-Leuten zu russischen Regierungsstellen gegeben“ tut uns DPA kund. MÖGLICHERWEISE! Dafür hätte man einst Blatt-Verbot für drei Monate erteilt. Aber die DPA setzt noch eins drauf: „Trump-Gegner sehen dies als mögliche Einflussnahme auf die Justiz. Dies nährte den Verdacht, dass Trump eigene oder politische Interessen in der Russland-Affäre hat.“ Niemand ist so vertrauenswürdig wie ein Trump-Gegner wenn es um Trump geht, oder? Und die Nährung eines unbewiesenen Verdachtes findet immer an der Brust der Missgunst und der Zitze der üblen Nachrede statt. Und eine „mögliche“ Einflussnahmen ist als Nachricht ungefähr so bedeutend wie keine Einflussnahme. Das weiß jeder. Außer der DPA. Und diesen Schrott-Text wagt die Macht um Acht, die mächtige Tagesschau, über die Bildschirme zu verbreiten.

Aber aber, die Öffentlich-Rechtlichen sind doch keine Macht, erzählt der Märchenerzähler um die Ecke oder der Regierungssprecher. Die heißen doch schon rechtlich, da wird es wohl mit rechten Dingen zugehen. – Die ARD, der Betreiber der Tagesschau und anderer Nachrichten-Jonglagen, ist im Spiegel-Ranking der größten Medienkonzerne Deutschlands auf Platz zwei. Denn die ARD, die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland, ist das größte öffentlich-rechtliche Medienunternehmen der Welt. Und die Einnahmen aus Rundfunkgebühren und Werbung übersteigen die Budgets der meisten kommerziellen Medienkonzerne. Ihr Umsatz lag 2012 bei 6,27 Milliarden Euro. Da kann der legendäre Springer-Konzern nur abstinken: Der bekam mal gerade einen Umsatz bei 3,31 Milliarden Euro zustande. Und wenn man jetzt noch den öffentlich-rechtlichen ZDF-Jahres-Umsatz von rund zwei Milliarden Euro zu den ARD-Milliarden hinzuzählt, dann weiß man was man hat: Das Volkserziehungs-Monster Nummer 1. Denn mit den Weihen der Überparteilichkeit und der Objektivität ausgestattet, versorgen die Öffentlich-Rechtlichen jeden deutschen Haushalt mit der amtlich angesagten Denke. Kein Wohnzimmer ohne TAGESSCHAU, kein Kinderzimmer ohne „1, 2 oder 3 die Quizshow“ moderiert von der Intelligenz-Bestie ELTON, dem Mann, der schon bei ProSieben das Niveau unter Null drückte. Keine private Polit-Debatte ohne Schein-Argumente aus der Manipulationsrunde bei Anne Will. Kein Weihnachten oder Neujahr ohne die Verkündigungsstunde von Präsident oder Kanzler. Kaum eine politische Aussage ohne den Kernsatz „Westliche Wertegemeinschaft“. Das ist jene Gemeinschaft, deren Werte um so vieles wertvoller sind als jene anderer Gemeinschaften. Warum sonst sollte die Bundeswehr, unter freundlicher Anteilnahme der Öffentlich-Rechtlichen, diese Werte an jeder dritten Welt-Ecke verteidigen?

Natürlich ist Donald Trump nicht so richtig intelligent. Denn jeder Idiot weiß, dass man seit dem Ende des Volksvermögen-Verschleuderers Jelzin nicht mehr mit Russland redet, wenn man US-Präsident bleiben will. Man darf Drohnen über Unschuldige regnen lassen, man darf gemeinsam mit dem saudischen Mörder-Königshaus einen Krieg im Jemen befeuern, man darf auch gern rund um Korea an der Atom-Kriegsschraube drehen. Immer gern auch mit dem Beifall der Öffentlich-Rechtlichen. Was man nicht darf: Mit Russland so reden, als sei das Land irgendwie gleichberechtigt. Sonst wird so lange Katzenmusik in Deutschland gespielt, bis Trumps Amtsenthebung perfekt ist.

Ehj, Donald, ein Tip: Sag doch mal, dass die Ukraine dringend in die NATO gehört. Schon bist Du nicht mehr der Idiot. Sondern der Held. So spielt die Medienmusik, Stupid.

Der Text der Startseite wurde von Angelika Kettelhack lektoriert.

Das Buch zum Medium:

hop.papyrossa.de/Gellermann-Uli-Klinkhammer-Friedhelm-Braeutigam-Volker-Die-Macht-um-acht


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 15. Juni 2017 schrieb Hella-Maria Schier:

Ich ärgere mich jedesmal wenn ich wieder die GEZ Gebühr bezahlen soll. Die Privaten sind zwar nicht besser, aber ich muss sie wenigstens nicht auch noch bezahlen. Das Trump-Bashing hat schon bizarre Ausmaße, die Microsoft News, die mir mein Laptop immer beschert, erreichen darin besonders dramatische Rekorde. Sie wissen anscheinend gar nicht mehr, wie sie noch eins drauf setzen sollen. Bill Gates ist unverkennbar kein Freund von Donald Trump ... ich habs kapiert. Aber es wird langweilig.
Eigentlich müsste doch jeder misstrauisch werden, wenn er täglich so penetrant und plump meinungsmäßig bearbeitet wird: da hat doch jemand offenbar ein Problem ...?? Es scheint aber überwiegend zu funktionieren. Überall wo ich hinkomme, lästern die Leute in wütendem bis überlegen schmunzelndem Einvernehmen über Trump, den schändlichen Verbrecher, den Macho, bzw. den verblödeten Idioten und fühlen sich dabei untereinander einig, human, kultiviert und überlegen. Dieses offensichtlich verbreitete Bedürfnis wird durch die Kampagne befriedigt. Es ist in meinen Augen aber eine Falle.
Wenn einem ein Mensch oder eine Gruppe von den Etablierten so augenfällig zum Fraß vorgeworfen wird, sollte das eigentlich ein paar dicke Fragezeichen auslösen. Sitzt da nicht jemand im Glashaus? Meine Kritik an Trump möchte ich nicht im Verein mit Neocons , dem militärisch industriellen Apparat, kurz den globalen Eliten wissen, die sich seiner aus Gründen entledigen wollen, die nicht meine sind. - Merkel wird jetzt, mit ungewollter Hilfe Trumps, von den Medien als amerikakritisch aufgebaut, was ihr, wie ich vermute, für die Wahl wohl helfen soll, den Vorwurf von einseitiger Russenfeindlichkeit zu entkräften. Die Wähler wünschen sich ja zunehmend mehr Unabhängigkeit von den USA. Aber natürlich ist das Show, sie ist nach wie vor eine Marionette des Washingtoner Establishments, welches Trump loswerden will. Die Kampagne gegen Trump macht deutlich, worauf es in Zukunft ankommen wird: auf den "guten Ton", auf ein scheinlinkes, scheinhumanes Vokabular, das die Unmenschlichkeit dahinter versteckt, a la George Soros. Bunte Revolutionen, edle NGOs, die totale Machtübernahme des globalisierten Kapitalismus als linke Revolution verkauft. Und alle Linken lassen sich becircen und einlullen, wie von der Schlange Kaa im Dschungelbuch ("Glaube mir...Augen zu...vertraue mir...schlafe sanft und fein...will dein Schutzengel sein" https://www.youtube.com/watch?v=p-OUM6eh7gA) - und fallen darauf herein ... nein, nicht alle?

Antwort von U. Gellermann:

Im Washingtoner Establishment freut sich gerade die US-Kriegswaffen-Industrie über Trumps Einsatz für den NATO-Etat.


Am 15. Juni 2017 schrieb Klaus Bloemker:

"Wolke über Trumps Präsidentschaft"

Diese Wolke ist aber keine Erfindung von DPA. Es ist die "cloud" der FBI Russlandermittlungen, von der Trump selber gesprochen hat. Sie hänge über ihm und FBI Direktor James Comey solle die doch bitte entfernen, "lift the cloud" - und damit Loyalität zum Präsidenten beweisen.

So hat es James Comey vor dem Untersuchungsauschuss gesagt. - Keine DPA Erfindung.

Antwort von U. Gellermann:

Wer redet von Erfindung? DPA findet was, bläst es auf und die nahezu komplette Medienlandschaft macht aus Verdächtigungen Beweise. Peilich. Davon handelt der Artikel.


Am 14. Juni 2017 schrieb Der Linksliberale:

Diese dpa...wer ist das eigentlich, wem gehört die dpa...wer gibt den Ton oder die Nachricht an. dpa klingt sofort seriös, sie geben eben nur Nachrichten weiter. Ja wenn dem mal so wäre. Die dpa hatte 2015 insgesamt 182 Gesellschafter (sprich Eigentümer), es handelt sich dabei ausnahmslos um Medienunternehmen vom privaten Schweinkram-Verlag bis zur ARD, alle Großen sind dabei. Allerdings gehört zu den Gesellschaftern der dpa kein wirklich linker Verlag oder gar linker Journalist?wie unser Uli Gellermann. Ganz bestimmt Zufall. Nun ist das so, die Gesellschafter setzen einen Aufsichtsrat für die GmbH ein, das sind 18 Ehrenwerte, von Dr. Frey (ZDF) bis Dr. Fischer (Nordbayrischer Kurier) und wieder ist kein Uli Gellermann dabei, na gut vielleicht später. Diese 18 Aufsichtsratsmänner (keine Frauen dabei!), alle gleichen ideologischen Schlages, setzen nun eine, von Ihnen zu kontrollierende, Geschäftsführung ein...Diese besteht aus 3 Herren, der Chef-Geschäftsführer ist wieder nicht Uli Gellermann, sondern zurzeit ein altgedienter ÖR-Medienbulle aus Österreich. Diese Geschäftsführung setzt nun wiederum einen Chefredakteur und 4 Stellvertreter ein. Diese Redakteure sind fast ausschließlich und zufällig im Springerverlag und seinen Ablegern, aber auch in transatlantischen Nachrichten Agenturen, sozialisiert und groß geworden (Welt, Welt am Sonntag, Berliner Morgenpost, Göttinger Tageblatt, Weser Kurier, Bild, AP, dpa-AFX ), also wieder kein Uli Gellermann dabei. Jede ankommende Nachricht wird innerhalb der Redaktion geprüft und anhand des politischen Bildes der Redakteure weitergeleitet oder auch gekürzt bis zur Sinnentstellung, aber auch unterdrückt. Nachrichten von befreundeten Agenturen (AP, AFP, Reuters) werden teilweise mit Hinweis auf die Agenturen ungeprüft weiter geleitet, aber nur wenn sie in das ideologische, neoliberale Bild passen. Nur so ist es zu erklären, dass in den letzten Jahren kaum eine positive Nachricht über Russland von dpa verbreitet wurde, ebenso wenig wie eine schlechte Nachricht über die Putschisten der Ukraine. Oder nehmen wir das Gellermannsche Beispiel "Trump". Die ideologisch gleichgesinnten, überwiegend neoliberalen, Eigentümer von dpa sagen dem Aufsichtsrat von dpa "Trump ist ein Idiot", nun sagt der Aufsichtsrat der Geschäftsführung "schon gehört, Trump ist ein Idiot", die Geschäftsführung sagt den Redakteuren "Trump soll ein Idiot sein, sagt sogar der Aufsichtsrat". Ab sofort wird in jeder Gazette, jeder Talkshow, jeder Nachrichtenagentur verbreitet nun sinngemäß "Trump ist ein Idiot", hat ja dpa gemeldet. Wegen der Trump Berichterstattung frage ich bei Klaus Kleber an, wieso redet ihr über Trump nur Schlechtes, außer wenn er Bomben wirft? Das machen wir nicht, wir sind seriös, sagt der Klebrige, wir verbreiten nur Nachrichten von dpa.
Der Fisch stinkt vom Kopf?


Am 13. Juni 2017 schrieb Andreas Buntrock:

@Helmut Ische

Nichts gegen Kritik Ihrerseits an meinen Kommentaren und Meinungen -

allerdings wäre es nett von Ihnen, wenn Sie VOR dem Schreiben einer Erwiderung, zumindest ihr Textverständniszentrum im Hirn aktivierten.

Wenn Sie wirklich meinen, seinerzeit durch einen Karl Eduard von Schnitzler gut informiert worden zu sein - keine allzugroße Sorge,
mit zunehmendem Alter steigen vielleicht auch Ihre Ansprüche ein wenig.

Und Ja, ich bin wahrlich ein Linker, allerdings mache ich mein Links sein nicht davon abhängig, von anderen Menschen mit Applaus oder mit Wohlwollen belohnt zu werden.

Vor allem nicht von Fans eines Karl Eduard von Schnitzler und dessen "Schwarzen Kanal", der ja laut Ihrer Aussage "aufklärerisch und seiner zeit voraus." war.

Beispiel gefällig?
https://www.youtube.com/watch?v=5gAFoRwRYLY

Antwort von U. Gellermann:

Diese Zuschrift wird veröffentlicht obwohl sie nicht zum Thema des Artikels gehört. Ich veröffentliche sie aber, weil ich schon jene Zuschrift veröffentlicht habe auf die sich der Leser Andreas Buntrock bezieht, die auch schon ziemlich weit vom Thema entfernt war. Um Sachgerecht über den „Schwarzen Kanal“ zu disputieren, müsste über die Medienpolitik der DDR geschrieben werden. Die aber ist nicht Thema des Artikels.
Deshalb ist dieser Strang der Diskussion hier beendet.


Am 13. Juni 2017 schrieb Uschi Peter:

Interessanter Artikel und so schön sarkastisch!
Die Gefahr, dass Trump sich womöglich mit den Russen arrangiert und seine Truppen aus den"befriedeten" Gebieten abzieht ist zu groß. Er muss weg! Jetzt wird ein Verfahren wegen Vermengung von Amt und seinen wirtschaftlichen Interessen angestrengt. Ich glaube dass der Bundesstaat Maryland involviert ist. Der Teletext war nur kurz zu sehen und schnell wieder weg. Aber man hat berichtet.


Am 13. Juni 2017 schrieb Helmut Ische:

..großartiger journalismus, aber leider nichts neues. der kapitalismus ist so wie er ist und seine bewußtseinsindustrie ist ein teil von ihm. wer als konsument in einem kapitalistisch/imperialistisch ausgerichteten staatsgebilde etwas anderes - wie z.b. aufklärende information - erwartet, ist ein träumer.
dieser herr "andreas buntrock" - der sich kurz als "in die jahre gekommener linker" verortet - erwähnt kurz, dafür aber ziemlich harsch und einem wirklichen "linken" ungebührend, den karl eduard aus der DDR.
als "wessi" den schwarzen kanal häufig sehend möchte ich dem herrn buntrock folgendes mit auf den weg geben:
eine schärfere analyse des herrschenden systems der BRD suchte und sucht man heute vergeblich. seitdem der kapitalismus im jahr 1990/91 so richtig von der kette gelassen wurde (gorbatschow und konsorten sei dank), zeigt sich doch, dass gerade solche kommunisten wie karl eduard einer war, der linken fehlen. aufklärerisch und seiner zeit voraus. nichts von dem, was er schon immer in seinen sendungen auf den punkt gebracht hat, müsste er heut zurücknehmen, ganz im gegenteil. also, lachen wir weiter über den "schwarzen kanal", halten wir diese ehemalige sendung weiter für eine propagandascheiße und erfreuen uns an ARD/ZDF und den privaten. ich frage mich ernsthaft, wie das mit "linken" ala buntrock in dieser republik zu einem systemwechsel kommen soll. ich vermute, er will gar keinen und macht es sich mit auskömmlicher versorgung in der hängematte gemütlich und haut ab und zu noch mal einen sog. linken spruch raus. wenn es dann gegen schnitzler geht hat er ja die mehrheit der bundesdeutschen auf seiner seite. kann er stolz sein.

Antwort von U. Gellermann:

Der Kapitalismus ist wie er ist.“ – Der Satz erscheint als fundamentale Wahrheit. Aber der Kapitalismus versteht es in all seinen Formen als immer neu zu erscheinen. Sein Marketing, sichtbar vor allem in seinen Medien, ist bestens kalkuliert. Auch deshalb hat er temporär gewonnen. Und deshalb ist es die verdammte Aufgabe des linken Medienanalytikers dieses Marketing zu entlarven, seine Funktionsweise immer wieder neu zu schildern und das möglichst auch „neu“, sprich unterhaltsam. Ein Satz wie "Der Kapitalismus ist wie er ist“ so neu, wie das Stroh von gestern. Gut gedroschen aber leer.


Am 13. Juni 2017 schrieb Jana Peters:

Das ist feinster Journalismus zur Anprangerung des miesen Journalismus. Zugleich ist es wie aus dem Lehrbuch "Wie mache ich aus einer Nachricht eine dicke Lüge". Meinen Dank für die Enttarnung der Manipulation.


Am 13. Juni 2017 schrieb Andreas Buntrock:

Immer dann, wenn ich mir die Bundespressekonferenz anschaue und dort das "Bemühen" eines Regierungssprechers Seibert nebst Kollegen aus den Ministerien zur Verkündung der absolut letzten Wahrheiten unserer teutschen "Leitkultur" und über deren unaufhörlichen Kampf(!) für Frieden , Demokratie und Freiheit in der ganzen Welt so ansehe und anhöre, werde ich als leicht in die Jahre gekommener Linker an die "Segnungen" der seinerzeit von Karl-Eduard von Schnitzler moderierten DDR-Propagandasendung "Der schwarze Kanal" und deren westdeutschen Pendants, dem ZDF-Magazin mit Gerhard Löwenthal erinnert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_schwarze_Kanal
https://de.wikipedia.org/wiki/ZDF-Magazin

Nur WUSSTE damals jedermann, dass er von beiden "Moderatoren" und Formaten, nach Unfug und Unrecht nach Strich und Faden verarscht wurde.

Auf gewisse Weise, waren, gerade OB dieses Wissens, dass man "verarscht wurde",
beide Sendungen ehrlicher als alles, was uns derzeit von den Mainstreammedien UND der Politik an "Informationen" zugemutet wird.


Am 12. Juni 2017 schrieb Marc Britz:

"Ehj, Donald, ein Tip: Sag doch mal, dass die Ukraine dringend in die NATO gehört. Schon bist Du nicht mehr der Idiot. Sondern der Held. So spielt die Medienmusik, Stupid."


Ich denke nicht, dass wir uns bezüglich weiterer Eskalationen gegenüber Russland auch nur die geringsten Sorgen über Trump machen müssen. Erst letzte Woche mussten russische Jets wieder schwere amerikanische Bomber aus ihrem eigenen Luftraum abdrängen. Kommt dauernd vor, nur diesmal gab es ausnahmsweise mal ein Video. Der Oberkommandeur der amerikanischen Streitkräfte ist der Präsident. Trump ist also nicht nur informiert sondern auch einverstanden.
Man sollte nicht vergessen, dass Taten nicht unbedingt mit Worten kongruent seien müssen. Die NATO macht weiter wie bisher, also mit dem Ziel noch die letzten souveränen Absatzmärkte und Rohstoffvorkommen zu unterwerfen, auch wenn Trump das nicht so rausposaunt wie meinetwegen Clinton das getan hätte. Er hat halt eine andere Klientele. Was die Wall-Street so aufregt ist lediglich, dass die anvisierte Beute anders verteilt werden soll als bisher angenommen. Am geplanten Beutezug selbst und der Art seiner Ausführung wird sich trotz veränderter Rhetorik und teilweise anderen Verteilungsabsichten aber nichts ändern.
Auf welcher Seite im drüben gerade stattfinden Verteilungskampf unter Superreichen die deutschen Medien meinen stehen zu müssen, haben Sie glänzend ausgeführt! Dass es für Deutschland und Europa besser wäre, keine der Kontrahenten von der anderen Seite des Atlantiks zu unterstützen und statt dessen endlich die genuin eigenen Interessen zu verfolgen, kann von den Leitmedien nicht verlangt werden. Denn sie vertreten nur die ureigensten Interessen ihres Arbeitgebers, die des wahrlich internationalen Grosskapitals.
Deswegen muss von den gleichen informationstechnischen Schreibtischtätern zum Beispiel auch der Wahlerfolg eines Jeremy Corbyn totgeschwiegen werden. Denn dieser "Verrückte" könnte den vom neoliberalen Transatlantismus Abgehängten am Ende noch was von deren ganz eigenen Interessen erzählen und damit noch die Schulz-Wähler scheu machen. Wir können sie hier aber trotzdem verraten, diese unsere wirklichen Interessen: Es handelt sich um friedliche Politik, soziale Gerechtigkeit, und nachhaltige Wirtschaft. Weltweit! Bitte weitersagen!


Am 12. Juni 2017 schrieb Thomas Nippe:

Mir fällt dazu ein Satz von Walter Benjamin ein: " das es so weitergeht wie bisher, das ist die Katastrophe." Es bleibt zu hoffen, daß sich Benjamin geirrt hat.
Deine Artikel lieber Uli, sind so etwas wie die Glut, die dafür unabdingbar notwendig ist.


Am 12. Juni 2017 schrieb Karola Schramm:

Deutsche Medien stehen seit Merkel die Chefredaktionen aller Medien - damals noch mit Steinbrück - ins Kanzleramt gebeten hatte und diese bat, doch jetzt nur noch im Sinne der Bundesregierung zu schreiben, damit die deutsche Bevölkerung nicht verunsichert wird. Für viele verschiedene Meinungen sollte es keinen öffentlichen Raum mehr geben.

Damals ging es um die Lüge der Verschwendungssucht der Griechen die über ihre Verhältnisse lebten. Seit damals hat Griechenland dieses Label an der Fahne, ein Land zu sein, das nicht wirtschaften kann. Als Warnung für andere Länder zeigte man unter der Herrschaft der Kanzlerin und des grauen Schattenmannes Schäuble, wo der Hammer hängt. Er hängt in Deutschland. Deutschland die wirtschaftliche Großmacht unter den klein gemachten.

Deutsche Politik, raffiniert und hinterhältig wie eh und je, hat einfach den größten Niedriglohnsektor in der EU eingeführt und schon spüren alle anderen diesen Betrug. Wettbewerbsvorteile und Niederkonkurrieren hat sich DE erschlichen, zusätzlich die Austeritätspolitik - da kann kein Land auf die Beine kommen. Es wird schwach und krank.

Dieser Zustand ist fast so wie eine Mutter mit einem Münchhausen-Stellvertreter Syndrom. Sie macht ihr Kind krank und rennt dann aufgeregt zum Arzt und kann sich dann als kompetente, besorgte Mutter darstellen.
Dass so ein Verhalten nicht normal ist, weiß sofort jeder, der diese Taktik durchschaut oder besser gesagt, so einer Strategie auf den Grund geht, sie untersucht.

Die Medien, deren Aufgabe es wäre, wie gute Ärzte und Pflegepersonal es machen, sondieren, genau hinschauen, evtl. mit Videokameras ein Kinderkrankenzimmer zu bestücken, um das Verhalten der Mutter richtig zu analysieren und aufzuklären - sehen jedoch tragischerweise zu, wie diese Bundesregierung und diese neoliberale Politik andere Länder bewusst und absichtlich krank macht. Sie klatschen Beifall.

Zur Heilung dieser "Krankheit" wurde der sog. Rettungsschirm erfunden. Die krank gemachten Länder können sich jetzt Geld - gut verzinst - von Deutschland leihen, weil Banken es ihnen nicht mehr geben. Dafür müssen sie ihre gesamten Länder-Hoheitsrechte an die EU abgeben.
Es wird nicht die "böse Mutter" als Verursacherin bestraft, Merkel, Schäuble und EU-Kommission, sondern die mit Absicht in den Ruin getriebenen Länder.

Ähnliches geschieht mit Trump, der jedoch ein widerspenstiges Kind ist. Er will die Medizin, Rat-Schläge, die andere im geben, nicht folgen.

Jeder kluge Kopf weiß, dass jede Regierung und jeder maßgebliche Politiker inoffizielle Kontakte zu Botschaftern anderer Länder hat und haben muss, um friedliche, kooperative Kommunikation zu haben oder einleiten zu können.

Trump kündigte in seinem Wahlkampf an, gute Beziehungen zu Russland anzustreben und Arbeitsplätze wieder ins Land zu holen, damit es der Bevölkerung besser gehe. Er wollte die Gesundung der Gesellschaft und gesunde, friedliche Beziehungen zu anderen Ländern, was diesen Neocons und Neoliberalen überhaupt nicht gefällt. Sie brauchen kranke Menschen, die in Abhängigkeit sind, kranke, traumatisierte Menschen in Ländern, die zuvor mit Kriegen überzogen wurden und mit extra ausgesuchten Diktatoren an der Spitze, die die Menschen in Krankheit und Elend halten.
Trump, der dieses System durchschaut und es wieder vom Kopf auf die Füße stellen will, wird nun nicht nur in Deutschland aber hier am schlimmsten, von Merkel und medial für krank, unzuverlässig, launisch, sexistisch erklärt, der abgesetzt gehört.

Dass deutsche Medien, fast die gesamte deutsche Politik-Kaste und die EU-Kommision an der Sabotage gegen Trump mitmachen - sie von keiner Seite dafür bestraft werden und keine Seite dieses zutiefst kranke, unehrenhafte Vorgehen verweigert zu benennen - ist eine Schande für Deutschland, für die EU-Kommission und die Medien.

Das bedeutet: Merkel, CDU/CSU, SPD und Grüne sowie die EU - sie wollen den Krieg.
Sie wollen traumatisierte, verarmte, verängstigte Bevölkerungen.

Sie sprechen frech von Heilung und Wohlergehen des Kindes, wenn es noch mehr Giftstoffe zusich nimmt und noch mehr Bomben auf andere Länder fallen, die es töten oder verletzen könnten und werden dafür nicht bestraft. Sie bekommen Orden und die EU, der größte Kriegstreiber, den Friedensnobelpreis.


Am 12. Juni 2017 schrieb Ronald Wolf:

Dieser Beitrag ist ja echt wieder mal der Hammer. Die Dialektikt von Uli ist beeindruckend. Leider liest man sowas nicht in den Standardmedien, wäre doch mal schön ,diesen Artikel in der FAZ, FR, NZ etc. zu lesen. Man darf doch auch mal träumen. Trump ist natürlich genauso ein "Haderlump" wie Obama. Von der Aussendarstellung mal abgesehen. Was will man den von der führenden Polit-und Wirtschaftselite anderes erwarten ?
Über die Lage der Welt und über die Rolle der dominierenden Medien müssen wir aber gerade deswegen immer wieder nachdenken. Danke Uli, dass Du das so knallhart kannst und auch machst. Freue mich über jede neue Gedankenwut von Dir. Respekt !
Grüße aus dem Vogtland


Am 12. Juni 2017 schrieb Jana Heuser:

Eine saftige Bosheit in erlesene Pseudo-Philosophie gekleidet. Bravo!


Am 12. Juni 2017 schrieb Matthias Brendel:

Als mich Mitte der 80iger Jahre ein guter Freund aus New York besuchte und wir uns vergleichend über die deutschen und amerikanischen Medien unterhielten, sagte mir dieser:
Ihr könnt froh sein, dass ihr diese Art öffentlich rechtlicher Medien habt, bei uns in den Staaten ist es nur noch ein irrwitziger Schleim der aus dem Fernseher kriecht.
Diesen Schleim besang damals auch Frank Zappa.
Mittlerweile sind die bei uns ehemals so gelobten öffentlich rechtlichen Medien zu einem Herrschaftsinstrument verkommen, gegen das alle privaten Schmierblätter und Sender ein Kindergeburtstag sind.
Unter Frau Merkel ist die Tagesschau zu einer Veranstaltung geworden, die man nur noch abschalten kann, wenn es um politische Nachrichten geht.
Es wird nur noch über Themen berichtet, nach denen wir uns zu richten haben, basta.

Dabei kennt unser Land im Groben zwei Menschentypen, die diese Medien unterschriedlich bewerten.
Die Einen sind da die wachsende Gruppe der Kostgänger des Systems, die zwar wissen, oder zumindest ahnen, dass das, was ihnen tagtäglich als Nachrichten präsentiert wird, mit der Wahrheit wenig zu tun hat.
Diese Gruppe lebt aber nicht schlecht dabei und davon.
Die andere riesige Gruppe, die nicht direkt an der Mutterbrust des Systems hängt, lässt das Alles über sich ergehen und ist oft der Meinung, dass sich das Alles schon richten wird, wir sind ja schliesslich per Definition die Guten.
Ich kenne das aus endlosen Diskussionen mit Freunden und Bekannten.
Anders ist es auch nicht zu erklären, dass immer wieder diese, uns alleinerziehende Frau gewählt wird, die die beste Freundin der Oligarchen, des Grosskapitals und der Waffenexporteure ist und dabei so unschuldig ausschaut, als könnte sie uns noch weitere Jahrzehnte in den politischen Dauerschlaf singen.
Alternativen gibt es nicht, denn alle möglichen Alternativen wurden und werden von der Gemeinschaftsfront unserer Hofberichterstatter Tag für Tag mit gutem Erfolg weggebissen.
Der Unterschied zum System Putin ist übrigens, dass dort ebenfalls keine Mediendemokratie herrscht, die Oligarchen aber dem politischen System untergeordnet sind, nicht umgekehrt.
Trotzdem wird dieses deutsche Medien System, wie es sich zur Zeit offenbart, irgendwann von einem grossen schwarzen Schwan verschlungen werden, da alle auf ungedecktem Papiergeld fussenden staatlichen Gebilde irgendwann mehr oder weniger spektakulär enden.
Es dauert nur manchmal etwas länger, als erwartet.

Die Kostgänger in den öffentlich rechtlichen Medien werden sich dann wieder sinnvolleren Beschäftigungen zuwenden müssen, genau, wie die herrschende Polit Prominenz, denn mit diesen Leuten wird sich unsere gute alte Welt nicht retten lassen, im Gegenteil sie sind fast durchweg Teil des Systems, das vernünftiges Handeln verhindert, aber seine Kostgänger sehr gut alimentiert.
Wir müssen dabei darauf hoffen, dass ein möglicherweise auch schon von langer Hand geplanter Systemkollaps nicht von den üblichen Systemveränderern wie Frau Merkel oder Herrn Schäuble dazu benutzt wird, letzte Korrekturen zu vollziehen, die aus diesem Europa vollends einen Orwell Staat machen.
Deshalb ist es gerade jetzt besonders wichtig, in diesem Forum für weitere Selbstdenker zu werben, wir sind einfach viel zu Wenige, die sich berechtigterweise Gedanken um eine unsichere Zukunft machen.
Wir leben wahrlich in spannenden Zeiten!

Antwort von U. Gellermann:

Dieser kluge Satz verdient rot engemerkt zu werden: "Der Unterschied zum System Putin ist übrigens, dass dort ebenfalls keine Mediendemokratie herrscht, die Oligarchen aber dem politischen System untergeordnet sind, nicht umgekehrt."


Am 12. Juni 2017 schrieb Andreas Schell:

Ja, er ist ein Idiot, der Trump. Aber viel schlimmer: er gehört nicht zum Club. Eine tiefenindoktrinierte Pfeife oder gar ein vollkommener Idiot zu sein ist überhaupt nicht das Problem, im Gegenteil! Maas! Schäuble! DeMaizere! Nahles! Dob-Rind! Merke(l): nur wer beim Club ist, ist auch einer von den Guten. Eintrittsbedingung ist eben gerade nicht die eigene Meinung - Trump hat ja eine, wenn auch unfundierte - nein, Eingangsvoraussetzung ist kompromisslose Loyalität zu Großkapital und Neoliberalismus.

Aber Trump! Trump löst ja glatt seine Wahlversprechen ein! Und er macht nur ein Paar Zugeständnisse an die Adressen, die wirklich den Ton auf der Welt angeben wollen, z.B. die riesige US-Kriegsindustrie. Für die bombardiert ab und an wuchtig aber grund- und wirkungslos einen vorher evakuierten Wüstenflugplatz in Syrien (der am nächsten Tag wieder benutzbar war, auch wenn die eingesetzten Marschflugkörper bei bestimmungsgemäßer Benutzung höchstens ein sandiges Loch hinterlassen hätten), oder gar ein einsames, afghanisches Gebirge mit der für so was dann doch zu kleinen Mutter aller Bomben! Dafür gibt es verhaltenen Beifall, z.B. vom hoch korrupten, ausschließlich in Form der Lüge kommunizierenden, deutschen Außenminister: so geht ja schließlich Terrorbekämpfung! Aber egal - was Trump tut, geht alles einfach gar nicht. Z.B. der Ausstieg aus dem Klimaschutz-Lügen- und Verblödungsabkommen. Das war kein Ausstieg, sondern - richtig - Obama ist bei der Nummer nie eingestiegen, denn die USA *müssen* ja der größte Energieverbraucher der Welt bleiben! Wieso? Keine Ahnung, aber isso und Trump ist doof!

Der gewählte amerikanische Präsi ist halt ein prima Watschenkopf, und wenn er endlich seines versehentlich demokratisch legitimierten Amtes enthoben ist und wieder eine neoliberale Macron-May-Merkel-Clinton-Obama-Poroschenko-Sprechpuppe von Clubs Gnaden an der Spitze des einen Volkes steht, das als einziges auf dieser Erde den Frieden und die Sicherheit und die Demokratie für alle 7,5 Milliarden mit seiner für das glatte Gegenteil vielfach bewährten Militärmaschine organisieren darf, dann ist doch auch endlich wieder alles gut. Und bei uns? Ob Springer, Gniffke oder Kleber: ich bestätige ganze Arbeit hier auf Gods Own Deppenhaufen!

Antwort von U. Gellermann:

Das höchst wirkungsvolle „Zugeständnis“ Trumps an die Kriegsindustrie ist die Eintreibung des NATO-Beitrags.


Am 12. Juni 2017 schrieb Petra Wagner:

Das ist eine blendende Analyse und elegante Argumentation zur Medien-Herrschaft in Deutschland. Nirgendwo ist bisher so klar herausgearbeitet, dass das wesentliche Medienmonopol bei den öffentlich-rechtlichen Sendern liegt. Das könnte die Stoßrichtung der öffentlichen Medien-Auseinandersetzung verändern. Wenn die Anlayse begriffen würde.

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