Trump, der amerikanische Traum

Ein FREUND, ein guter FREUND: Donald trifft Angela

Autor: U. Gellermann
Datum: 21. Dezember 2015

Sie werden sich in die Augen sehen und Angelas Träume werden wahr: Ein richtiger, echter Amerikaner und ganz für sie alleine, für die kleine Angela aus der Uckermark! An dem Tag, an dem der neue US-Präsident Donald Trump und die deutsche Kanzlerin ihr erstes Date haben werden. Und er wird sagen: "Fette Sau, Verliererin und Degenerierte!" Nein, das hat er ja damals zur US-Talkshow-Moderatorin Rosie O’Donnell gesagt, als die ihn mal kritisierte. Aber Angela wird ihn nicht kritisieren, sie wird ihn anhimmeln. Die Chancen stehen nicht schlecht für Trump: Rund 38 Prozent der republikanischen Wähler wollen den Milliardär als Kandidaten zu den Präsidentschaftswahlen im November 2016 sehen. Zwar müsste er noch gegen Hillary Clinton antreten. Aber Wahlen in den USA werden nach der Menge Geld entschieden, die der Bewerber mitbringt. Und Trump, glaubt man der Finanzzeitschrift FORBES, bringt schon eigene 4,1 Milliarden US-Dollar mit, da kann nicht mehr viel schief gehen.

Amerikanischer als Trump geht nicht. Zwar hat er nicht als Tellerwäscher angefangen – wie es die US-Lügen-Legende fordert – sondern ist nur der dritte in einer Millionärs-Dynastie. Aber immerhin war der erste Trump ein Einwanderer: Frederick Trump kam aus Deutschland und hier notierte man schon früh die kriminelle Karriere der Trumps. Die bayerischen Behörden waren sich seinerzeit sicher, dass Trump auswanderte, um Steuern und die Wehrpflicht in Bayern zu umgehen. Auch der nächste Trump, „Fred“ Trump Jr., war illegalen Methoden nicht abgeneigt: 1973 klagte die Bürgerrechtsabteilung des Justizministeriums der Vereinigten Staaten gegen Trumps Unternehmen, weil es sich weigerte, Wohnungen an Schwarze zu vermieten. So blieben sich die Trumps treu, als auch der aktuelle Donald den Beton für seinen Trump-Tower in New York City bei Anthony „Fat Tony“ Salerno kaufte, dem Kopf der Genovese-Familie. Da kann es mit den Wahlkampfspenden künftig keine Probleme geben.

"Die Regierung hat nichts zu suchen in der Frage, welche Arten von Waffen gute, ehrliche Menschen besitzen dürfen", ließ der künftige Präsident der USA wissen und bohrte damit die Wahlkampf-Spenden-Quelle namens Waffen-Lobby an. Für solche Kleinwaffen-Deals ist die Merkel allerdings nicht zu haben, sie hat es eher mit Großwaffen: Bereits im September erlaubte Angela Merkel den USA die Stationierung neuer Atomwaffen in Deutschland. Obwohl der Bundestag im Jahre 2009 mit Mehrheit beschlossen hatte, dass die USA ihre Atomwaffen abziehen sollen. Damit die atomaren Waffen der FREUNDE auch wirklich treffen, hat die Frau dann auch gleich regelmäßige Flüge der US-Riesendrohne Global Hawk im deutschen Luftraum genehmigt: Das wäre dann ein „sichtbares Zeichen des Engagements in Europa für die Sicherheit Europas und der transatlantischen Bindung." Sicher sollen die Drohnen auch im Kampf gegen den Terror eingesetzt werden. Denn Trump hat schon nach den Pariser Terroranschlägen vom November 2015 gewusst, dass die "strengen Waffengesetze in Frankreich" eine Mitschuld an der Zahl der Opfer trügen: "Hätten die Menschen Waffen getragen, wäre es anders verlaufen."

Der Mann wird Frau Merkel auch prima Ratschläge zum Islam geben: "Man muss beginnen, die Moscheen zu beobachten und zu untersuchen, was dort geredet wird." Und außerdem will er Muslimen die Einreise in die USA verweigern, was er mit den immerhin 6,6 Millionen Muslimen in den USA machen will, ist noch nicht raus. Aber sicher hat er für die eine ähnlich überzeugende Lösung wie für andere Einwanderer. In seinem Positionspapier schlägt er eine richtige Mauer entlang der Grenze zu Mexico vor. Danach sollen sämtliche 11 Millionen illegal Eingewanderte ausgewiesen werden. Es kann, nach allen einschlägigen Merkel-USA-Erlebnissen, nicht lang dauern, bis die Kanzlerin auch in dieser Frage auf die US-Linie einschwenken wird.- "Make America Great Again!" - Lasst uns Amerika wieder großartig machen, so lautet der Wahlkampfslogan des Kandidaten Trump. Um die Trumpsche USA greater und greater zu machen, denkt auch die Kanzlerin ganz groß: "Dafür treten wir in der einzigartigen transatlantischen Partnerschaft und in der Wertegemeinschaft der NATO ein. So wird `Partnership in Leadership´ mit Leben erfüllt." Der Führer führt, und der Partner darf bei diesem Tandem trampeln.

"Das was uns zusammenhält, ist die gemeinsame Wertebasis. Ein gemeinsames Bild von Menschen und ihrer Würde", wusste die einzige Kanzlerin, die junge Menschen bisher kennen gelernt haben, über ihr Verhältnis zu den USA zu sagen. Diese fatale Ergebenheit kann mit Donald Trump nur schrecklicher werden. Mit dem Mann, der den Klimawandel für ein natürliches Phänomen hält, der gegen die Abtreibung ist und dessen Haare lang genug sind, um in jede Suppe zu fallen. Falls Angela Merkel in ihrer Kartoffelsuppe Haare von Donald Trump finden sollte, wird sie sich sicher über die leckere Wertebasis freuen und die Deutschen auffordern, alles was sie uns einbrockt, in Würde auszulöffeln.

Ein Antkrieg-Additiv:
https://www.youtube.com/watch?v=RTX-SWKufkU


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 27. Dezember 2015 schrieb Uschi Peter:

Liebe @Brigitte Klara Mensch Attoh:
Ich will beiliebe nicht Merkel glorifizieren. Aber was macht sie anderes als alle BK vor ihr (und nach ihr)? Seit Adenauer, der Westdeutschland der Oberhoheit der USA bedingungslos ausgeliefert hat, mussten alle BK die uneingeschränkte Verfügungsgewalt der Besatzungsmächte unterschreiben. Manch einer spielte sich als souveräner Staatsmannn aber Freund der USA auf wie Brandt, ein anderer forderte die unbedingte Nachrüstung mit Atomwaffen. Merkel taktiert nun mal im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten. Sie versucht sich Russland nicht zum Feind zu machen, aber die USA nicht zu verärgern. Ein Drahtseilakt.


Am 26. Dezember 2015 schrieb Uschi Peter:

Der gute Herr Trump scheint vergessen zu haben, dass die USA einen Großteil ihres Territoriums durch Aggression gegen Mexiko erhalten haben.
"Am 2. Februar 1848 unterzeichneten die Vereinigten Staaten und Mexiko den Vertrag von Guadalupe Hidalgo, in dem die Mexikaner gegen den Erhalt von 15 Millionen Dollar (in heutiger Kaufkraft 464 Mio. US $) und die Übernahme mexikanischer Schulden bei Amerikanern den Rio Grande als Grenze von Texas akzeptierten und ein 1,36 Mio. km² großes Gebiet abtraten, das im Westen die heutigen Staaten Arizona, Kalifornien, Nevada, Utah sowie Teile von Colorado, New Mexico und Wyoming umfasst. Die Vereinigten Staaten erstreckten sich nun von Ozean zu Ozean. Mexiko verlor durch die Abtretungen knapp die Hälfte seines damaligen Staatsgebietes." (Wikipedia)
Außerdem sind die USA ein Volk von Räubern und - ja auch - Mördern. Sie haben die Urbevölkerung, die über 50 Nations, ausgerottet und die erbärmlichen Reste in Resevationen gesperrt wie Vieh. Wir sind mit leichtem Grusel an so einem Reservat vorbei gefahren wie an einem Safaripark.
Mit der Zeit kamen auch Verfolgte aus aller Herren Länder in dieses "freieste Land der freien Welt", nämlich befreit von den rechtmäßigen Herren Amerikas. Wenn überhaupt haben alle Menschen ein "Anrecht" auf die USA als Zuhause, Europäer, Asiaten, Afrikaner.


Am 22. Dezember 2015 schrieb Michael Kohle:


Trumps Vorfahren stammen aus Bayern? OMG, bleibt uns auch wirklich nichts erspart?
Sehe schon die ganzseitige Schlagzeile in Friedes Verkündungsblatt: WE ARE PRESIDENT. Allein diese Aussicht lässt mich erheblich `rationaler´ reagieren als Uli G. in seiner Galerie. Nein, offene Türen konnte er nicht einrennen bei mir. Was sonst bisher meistens der Fall war.
Warum nicht dieses Mal, ausgerechnet bei der total irren causa Trump?

Allein die Tatsache, dass das Ausgangs-script beim letzten Bayer inklusive ?WIR SIND PABST? auch einen völlig anderen Weg und vor allem Ausgang gefunden hat, gibt schon einen Fingerzeig.
Auch bei Pappa Razzi galt - von Tag zu Tag stärker - und mit einem überraschenden, unerwarteten Ende, einem das seit etlichen Jahrhunderten wenn überhaupt als nicht mögliich erschien, die Feststellung: die Realität frisst sich durch. Dabei gibt es erheblich mehr an Aspekten,
an Indizien, an Überlegungen, die eher das Gegenteilige vermuten lassen, als wie von Uli G. in vollem Entsetzen befürchtet. Ich setze eher auf bei der Argumentation von Suann McDorsan, von Kay Macke. Das ist alles andere als `pro Trump´, nur eben auf einer anderen Basis, und nicht auf dem Leim von Stinkefinger-Attacken à la Contra-Steinmeier oder Böhmermann vs. Jauch bzgl. Varufakis.

Ich lasse jetzt mal das ganze hysterische Kampfgeschrei unserer `well-trained, total brain-washed and best-payed´ Medien beiseite, sowohl die aus dem Imperium selbst als auch die aus dem Reichsprotektorat Ost. Und selbst da kündet es von Verwirrung. Von Fox bis Counterpunch ist man sich längst nicht mehr so einig, welche Hoffnungen oder Ängste obsiegen werden, auf welche Seite der `Kopf´ sich zu neigen hat oder ob doch der `Bauch´ auf gewohnte Weise Laut geben soll. Erst gestern auf Counterpunch ein wunderbares, vorweggenommenes Kandidaten-Duell zwischen Hillary und Crazy-Donald. Hätte ich allein nach diesen imaginären `Bewerbungsvorträgen´ zu wählen, ich würde auf den `vernünftigeren Kandidaten´ setzen und das wäre - sorry - eindeutig Donald Trump gewesen.

All das was bspw. Uli Gellermann im Beitrag als Trump´sches Bedrohungspotential aufgefahren hat, insbesondere seine offensichtlichen Verkackeierungen jeglicher political correctness, contra Frauen, Mexikanern, Behinderten, pro Waffenlobby, pro Bombenteppichen in middle-east und manch anderem grausigen Ankündigungen - all das ist für mich pure Berechnung. Dieser Mann ist bestens beraten und das von langer Hand. Er setzt gezielt seine `Marken´, steckt gekonnt claims ab, so dass keiner ihm in diesem Punkt noch zu überholen, zu übertreffen vermag. Und lenkt damit auch die gebündelte Aufmerksamkeit auf sich. Selbst der geübte Spin-Apparat des Clinton-clans hat allergrößte Mühe, Hillary auch mal in Donald-freies spotlight zu setzen. Und wie er letzte Woche den verbalen Angriff von seinem wohl schärfsten Rivalen - Jeb Bush - abgebürstet hat, köstlich. Nach seiner Replik "Yes, you are a tough guy!" sah man das halbe Land schenkelklopfend vor der Glotze laut hinausprusten.

Und was hat er denn so Schlimmes gesagt, zugegeben auf eine meist etwas deftige Art, was ein Obama, ein Bush - ob jung oder alt - oder ein Reagan nicht auch entweder von sich gegeben oder gar zur Umsetzung angeordnet hat? Andererseits, warum sollte ein Präsident Trump dazu eher fähig sein, sich vom Marionettenspiel des `Ältestenrates´ im Hintergrund zu lösen? Und genau das ist für mich der entscheidende Punkt, wenn nicht Trump, wer sonst? Gerade jetzt wo doch der halbe Kongress, fast die gesamte Medienlandschaft, sich feuchten Träumen eines world-war-3 hinzugeben zu müssen glauibt. Wollen wir das wirklich, 10 Monate Wahlkampf darüber beobachten und verfolgen, wer wann, wie, was und wie oft als Weltenherrscher die ganze Kugel ins Elend stürzen will. Um dann hinterher mit einem der reichlich bekannten Volldeppen als Kriegspräsident aufzuwachen. Wollen wir das? Mit Trump hätten wir eine kleine Chance, den Fokus auf weniger Gefährliches zu lenken. Ich kann mich irren, mit Hillary im war-room wäre es mir allerdings bestimmt nicht wohler.

War da noch was? Ach ja BigMother aus der Uckermarck. Egal wie es global weiter geht, die gute Frau ist nur eines: peripher. Handelt sie doch genauso hündisch wie einst ein Benito M. Mehr will ich zu diesem Thema nicht von mir geben.

Antwort von U. Gellermann:

Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Ich liebe Trump. Weil er die reinste, ehrlichste Variante des hässlichen Amerikaners ist. Dass ihm die Finanzoligarchie der USA eine Nicht-Krieg-Option bei der Sicherung ihrer Herrschaft gestatten würde, ist nicht vorstellbar. Mit Trump wird also nichts besser, nur klarer.

PS. Seine Vorfahren kamen aus der Pfalz, die damals zum Königreich Bayern gehörte.


Am 22. Dezember 2015 schrieb Ewald Dieter Tünderligeti:

Es ist doch völlig belanglos ob Trump oder Clinton Präsident wird, oder besser gesagt wir haben die Wahl zwischen Pest und Cholera !
Der einzige unterschied zwischen den beiden ist der, das Trump einfach sagt was er denkt und was er vorhat falls er an die Macht kommt die Clinton sagte es nicht, aber falls sie an die Macht kommt wird sie die alte Amerikanische (Friedenspolitik) ihrer Vorgänger weiterführen.Für die Menschheit ist keiner der beiden eine Hoffnung auf ein besseres Amerika !


Am 22. Dezember 2015 schrieb Manfred Caesar:

Sich mit den US-Präsidentschaftskandidaten ernsthaft zu beschäftigen lohnt sich nicht.Über 60% der US Bürger wissen das und gehen daher gar nicht erst zur Wahl,denn es ist sinnlos.Ob der Präsident X oder U heißt ist ohne jede Bedeutung er ist eine Marionette ,die von behind gelenkt wird.Sollte ein Präsident es mal wagen eigene Initiativen zu ergreifen ist sein baldiges Ableben gesichert.Und das wissen alle Kandidaten.
Der ganze Wahlkampf ist reines Spektakel ähnlich wie Santa Claus an den ja auch niemand ernsthaft glaubt.
Leider ist das hierzulande nicht anders,wie wir jeden Tag auf´s Neue belehrt werden.


Am 22. Dezember 2015 schrieb Brigitte Klara Mensch Attoh:

TRUMP + MERKEL ...
ja wieso denn eigentlich nicht?
Diese rückgratlose Frau aus der Uckermark ist doch schon vor ihrem Amtsantritt
den Amis irgendwo hinten reingekrochen und findets dort offenbar gemütlich.
Während ihrer gesamten Kanzlerschaft hat sie sich niemals geniert, die kritiklose Marionette zu personifizieren - Augen zu und durch, Amis sind und bleiben Deutschlands "Freunde" - basta!
Wieso sollte dies jetzt also auf einmal anders sein, Trump ist doch auch Ami?

ALPTRAUM MERKEL! Sie ist dabei, das deutsche Volk - den Amis zuliebe -
geradewegs ins Verderben zu führen. (Die geplante "Mission" ist nutzlos, kontraproduktiv - i r r s i n n i g ! Es ist ein Angriffskrieg auf Menschen in Syrien -
ist völkerrechtswidrig und illegal, weil kein Verteidigungsfall!) Produziert
immer neues Elend und Hass und Anschläge und Flüchtlinge.

WICHTIG WICHTIG WICHTIG WICHTIG WICHTIG
bitte unbedingt ansehen und weitergeben: das Antikriegs-Additiv von Uli Gellermann - unten am Trump-Artikel :
http://www.youtube.com/watch?v=RTX-SWKufkU>


Am 22. Dezember 2015 schrieb Andreas Gehrmann:

Wie Merkel tickt wissen wir ja: Solidarität und hündische Ergebenheit mit der jeweiligen USA-Administration bis zum Erbrechen!!
Aber was ich wirklich fürchte ist ein Zusammentreffen von Trump und Gauck: Unser Bundespräservativ wird dann wohl wieder vor lauter "Ergriffenheit" - entweder wegen Trumps Gegenwart oder wieder einmal aufgrund seines eigenen dümmlichen Geschwätzes - in die Kissen heulen ... Bitte, bitte ... nein ...!!!!


Am 22. Dezember 2015 schrieb Guenther Lachmann:,:

Trumpitt
Donald Trump wird selbst für seine eigenen Parteimitglieder und Unterstützer seiner Politik, zur glänzenden Quadratur der Peinlichkeiten. Stimmen werden laut, die mehr den hauseigenen Ted Cruz unterstützen. Auch wenn dieser am liebsten die Kulturstadt Al-Raqqa mit Atombomben vernichten möchte. Ted Cruz: >...flatten Raqqa, and made it glow in the dark...< (The Des Monies Register).
Die Berater von T. Cruz ist die Firma >>Beacon Global Strategies<<. Aber sie beraten nicht nur T. Cruz, sondern auch Marco Rubio (der dürfte aus dem flotten Vierer mittlerweile ausgeschieden sein), und sie beraten H. Clinton, (wahrscheinlich) die einzige politische adverse Kraft im Schlachten-Feld mathematischen Akrobatiker, in den Auslandsfragen und der Außenpolitik Nord-Amerika.
Und das H. Clinton Bomben mag, hat sie ja oft genug in fröhlicher Runde Preis gegeben. (Eine Frage am Rande: Warum bombardieren die Amerikaner (Washington) so gerne Kulturstätten fremder Länder. Mag es daran liegen, dass sie das einzige Land der Welt ist, welches eine strahlende Kultur hat?)
Aber zurück zum Donald; der nämlich ärgert sich über die Schlagzeilen der Washington Post >Angela Merkel ist eine bessere Führerin als Donald Trump< tönt es dort aus einer erzkonservativen Ecke, welche gerne noch ein paar weitere U-Boote von der Merkel, geschenkt haben möchte.
Dafür revanchiert sich Donald dann mit der typischen Kamm-Generalisierung, indem er sämtliche kriminellen Taten den Refugees unter das Flüchtlingshemd schieben möchte alle Kriegs- und Elends-Flüchtlinge über einen Kamm scheren möchte. (FOX-News) So, wie es die Braun-Befrackten tun; die ihren latenten Faschismus an jenen auslassen, die in Notsituationen sind. Pfui Donald und Co. Pfui, dein elektrischer Zaun, der unbekanntes Leben töten soll. Ist das legal in den US-Washington Donald? Oder nur die typische Hetze aus dem grossen Land der unbegrenzten Möglichkeiten. (liest man sich durch den Wust der Leserbriefe zum Grenzfall Trump, wird einem schnell bewusst, das der Yankee den Trump mag, wenn er über andere Voelker, Sitten, Kulturen herzieht)
Und unsere Hände-Gestik liebende Merkel freut sich darüber, dass sie in Nord-Amerika schön geredet wird, denn sie wird ja noch als beflissene Deklinations-Figur gebraucht. Angela im strahlenden Licht der GOP (Gross Operating Profit!) oops, da habe ich wohl falsch interpretiert (GOP = Grand Old Party; was meint: US Republican Political Party)
Sie, wird nun ihre Aufgabe, als Gehilfin der US-Falken, dafür sorgen, das Donalds Wunsch in Erfüllung geht. Ob Merkels reversed Flüchtlings-Politik der Trump Agenda folgt, ist fraglich, passt aber hervorragend ins Bild des Geschehens.
Er, der Donald, erzaehlt jedem, dass er nicht Bomben will. Dafür möchte er aber im Mittleren Osten eine Sicherheitszone schaffen, und nicht ganz Europa zerstören. Welche Implikationen sich da auftun. - Was ist, wenn das mit der Sicherheitszone nicht funktioniert? Wir alle kennen ja die Resultate der US-Sicherheitszonen. Sind deswegen unsere Soldaten in einen Krieg geschleust und befohlen worden? Um mit den restlichen Vasallen der US für ein paar friedliche Sicherheitszonen zu schaffen? - Libyen diene als Vorbild. Letzten Endes ist ihm Europa scheiß-egal; also doch die Zerstoerung.
Amerikanischer als Trump geht nicht. Zwar hat er nicht alle Tassen im Schrank (danke lieber Uli, für die Assoziation mit dem Tellerwäscher), aber als Marsbewohner (laut Rumsfeld) sind seine Wahlversprechungen ein Augenöffner, für die denkenden Buerger eines jeden Landes.
Mit seinem comment über Waffen für die Buerger, hat er, wie der Rest der Waffenlobby, ein Pyrrhus-Argument benutzt. - die Attentäter trugen Waffen! Das Faschisten sich unterstützen, lässt sich aus der dem Satz, von Uli Gellermann ableiten, dass nun doch neue nuke-heads in Teutschland stationiert werden, und dem Wissen um die ukrainische Gesetzgebung über die Bedingungen der Streitkräfte anderer Staaten, wie der US-Washington, auf dem Territorium der Ukraine: > Die Stationierung von Nuklear- und Massenvernichtungswaffen auf dem Boden der Ukraine, ist bis zum Erreichen des Stationierungszieles legal< (Na ? klimpert es im Oberstübchen? Wer ist denn hier der Aggressor?)
Macht ist kein Kriterium von Intelligenz, sondern von Korruption, Nepotismus und Debilität.


Am 21. Dezember 2015 schrieb suann mcdorsan:

Es ist das recht eine meinung zu haben. in fall trump hätte ich mir eine fundiertere analyse erwartet. zunächst wird im us-amerikanischen wahlkampf mit härteren bandagen gekämpft,.als dies zb. in deutschland denkbar ist.
ein entscheidender punkt ist aber, dass die gop ( grand old party ) und die mit ihr verbundenen medien. mr. trump überhaupt nicht lustig finden - denn er ist absolut finanziell unabghängig. so hat er, was in deutschen medien nie erwähnt wurde, spenden einer großen jüdischen organisation abgelehnt. er finanziert seinen wahlkampf tatsächlich zu mehr als 90 % aus eigenen mitteln. damit verstößt er gegen ein ungeschriebenes gesetz. er ist unabhängig. seine äusserungen mögen in manchen fällen mehr als populistisch sein. aber der us-amerikanische wähler hat schlicht die nase von glattgebügelten kandidaten voll. die gop hat schon heute ein riesen problem mit diesem kandiaten und überlegt sehr ernshaft, tump einen eigenen, steuerbaren kandidaten entgegenzusetzen.
trump hat schon vor ein paar wochen angekündigt, dass er als unabhängiger kandidat antreten würde.
die aussagen von trump werden bei den wählern, nicht der veröffentlichten meinung, schlicht in die abteilung unterhaltung gesteckt. und den wählern ist auch völlig klar, dass weder trump noch ein demokratischer bewerber seine " versprechen " umsetzen wird - und kann. was die vita von trump betrifft, sollte man an die ära kennedy denken. jfk war ein schwerkranker und von tabletten und schmerzmittel abhängiger präsident. damals gab es allerdings noch kein " investigatives " internet. somit blieben viele dinge, die jetzt nach 50 jahren an das licht kommen, völlig unbekannt.
obwohl ich eine bisher " eingefleischte " demokratenwählerin war, ist trump inzwischen eine alternative. er wird auf alle fälle die gop und auch die us-amerikanische politik verändern. egal, ob als präsident oder als mitbewerber im präsidentschafts- wahlkampf.
zum schluss. nach meinen beobachtungen hat zb. die spd kanzlerkandidaten angeboten, die auch gewählt wurden, die Einschnitte in das leben der menschen trafen, die viele inzwischen in die armut getrieben hat. keiner der kandidaten hat dies im wahlkampf aber seinen wählern mitgeteilt. oder täusche ich mich?

Antwort von U. Gellermann:

Sie täuschen sich, was die SPD betrifft, keineswegs. Der Zusammenhang mit dem US-Wahlkmapf ist mir nur insofern deutlich, dass Wahlkampfversprechen in beiden Ländern heiße Luft sind. Und selbst wenn Trump noch keine Spenden von der Waffen-Lobby bekommt, klopft er doch berets jetzt Sprüche, die nach Spenden schreien.


Am 21. Dezember 2015 schrieb Rudolf-Robert Davideit:

Tja, Rationalgalerie ist wohl halt, was man selber bewirken will!
Der verdeckte Angriff auf die Herkunft der TRUMPs, ersatzweise der üblichen Verleumdungen, dürfte wohl eher dem internetbasierten Erkenntnisstand einer rasant wachsenden Mehrheit geschuldet sein! Noch Fragen?
Da wuchs doch schon mal mit der Herkunft des Blitzkriegsgeneral SCHWARZENBERG etwas, deren Vorfahren noch nicht das Reedukationsprogramm der BRiD durchexerzieren mußten! Noch Fragen?

Antwort von U. Gellermann:

hre Zuschrift ist ziemlich frei von Argumente und Gedanken.


Am 21. Dezember 2015 schrieb Kay Macke:

Also, ich bin, ehrlich gesagt, hin und her gerissen, was Donald Trump betrifft:

Einerseits spricht er ganz konkret aus, was sich jeder Präsidentschaftskandidat verkneift: die gigantische Staatsverschuldung, die jederzeit um die Ohren zu fliegen droht und das Land ruinieren wird; den außenpolitischen Schaden durch völlig abstruse Militäreinsätze mit Millionen Flüchtlingen in Flüchtlinge; der offene Kooperationswille mit Russland respektive die Abkehr von der traditionellen Russlandphobie.

Andererseits lässt sein bemerkenswert offenes und naives Bekennen zum Kapitalismus erahnen, dass er da doch kein Gold ist, was glänzt. Wenn er zum Beispiel wegen der Zusammenarbeit mit dem Iran meint, es mache ihn wütend, dass dadurch den USA das Öl im Irak durch die Lappen gegangen ist, welches jetzt der Iran einkassiere und dass Russland (anstelle der USA) mit Waffenverkäufe an den Iran glänzen darf. Die Aussagen über Hispanics und Moslems mal außen vor gelassen...

Donald Trump ist vermutlich ein sehr schlechter Ersatz für einen Ron Paul oder Bernie Sanders - wäre aber meines Erachtens immer noch 1000x besser als die entsetzliche und fast schon als militant zu bezeichnende Hillary "Killary" Clinton - geschweige dem Rest dieser pseudodemokratischen Zwei-Parteien-Pest-oder-Cholera-Truppe* von Präsidentschaftsanwärtern.

*In Spanien haben sie es ja jetzt endlich geschafft das Zwei-Parteien-System aufzuknacken... ? vielleicht gelingt das ja in ferner Zukunft auch einmal in den USA, man soll die Hoffnung nie aufgeben...

Was unseren führenden Hosenanzug betrifft, bin ich - wie viele andere inzwischen auch - der Ansicht, dass es Zeit geworden ist zu gehen: der bereits angerichtete Schaden einer langen Abfolge von Fehlentscheidungen (richtiger: fehlenden Entscheidungen) schreibt zweifelsohne Geschichte.


Am 21. Dezember 2015 schrieb Lutz Jahoda:

GEDANKEN ZUR WEIHNACHT 2015

Es wird immer schwieriger, sich zu beschweren
und klare Linien zu finden.
Wer ist zu federn? Wer zu teeren?
Woran sich halten? An wen sich binden?
Der Menschheit Klugheit zu bescheren,
alleine das nur, wäre gut.
Ob sich zur Weihnacht etwas tut?

Doch Santa Claus, der tumbe Wicht,
sagt: "Sorry, nein, das schaff ich nicht!"

Die Sicht auf Wahrheit wird immer trüber.
Das Meer des Irrsinns läuft schon über.
"Lob für Donald Trump", war zu lesen,
auf Seite 1 der "jungen Welt".
Wladimir Putin sei es gewesen,
der Donald keineswegs als bösen,
sondern als "Talentierten" pries.
Mich hat das ungemein erhellt.

Die Welt steht kopf, das Schöne wird mies,
das Hässliche schön und gleichzeitig fies?
Putin spielt mit, es ist nicht zu fassen,
benutzt Donald Trump per Trojanic Jump,
als Amerikas blondeste Bombenpille,
um die Vereinigten Staaten in aller Stille
implodieren zu lassen.

Wie wäre es damit, Santa Claus?
Eine Prise Verstand, gepaart mit Mut?
Das täte allen Menschen gut
und brächte Wind ins Weiße Haus.


Am 21. Dezember 2015 schrieb Moyra Mangold:

Mit Trump bekäme die USA endlich den Präsidenten der auch optisch und verbal passt. Dieses Disney Imitat spricht doch den Burger fressenden und fettleibigen Rambosesselfurzenden Normalami aus der verkommenen Seele. Ich plädiere für eine Vollausstattung an großkalibrigen Waffen für jeden Neugeborenen Ami, Terrorübungsplätze für Vorschulkinder und eine kostenlose Ausbildung zum Drohnenpilot. Über eine Lobotomie der denkenden Restbevölkerung sollte ernsthaft nachgedacht werden.


Am 21. Dezember 2015 schrieb Hans Rebell-Ion:

"Das was uns zusammenhält, ist die gemeinsame Wertebasis. Ein gemeinsames Bild von Menschen und ihrer Würde" (MERKEL über USA-BRD). Diese Frau ist blind, denn nur die "WERTE" der USA & der NAZIS sind "gemeinsam": RASSENHASS, KRIEG ? und auf andere Völker rum-TRUMP-eln!


Am 21. Dezember 2015 schrieb Benny Thomas Olieni:

Wenn man die Marionetten, die bei und nach der kommenden US-Wahl auf der Puppenbühne zum Einsatz kommen, etwas ernster nimmt als es ihnen wohl gebührt, so bleibt leider die Tatsache, daß das Maß an Korruption und Kriminalität des Clinton-Clans mindestens die Missetaten Trumps aufwiegt, wenn es sie nicht weit übersteigt.
- Wie die Wahl auch ausgehen wird, regiert werden die USA und mithin wir in der BRD als deren Besatzungszone von maffiosen Gangs.
Maffiose Gangs, die mit Atomwaffen herumfuchteln, sind keine angenehme Situation.
Durch Merkel-Quisling wird diese Situation auch nicht im Geringsten schöner.

Der Tanz auf dem Vulkan nimmt seinen Fortgang. Das Rumpeln wird lauter.


Am 21. Dezember 2015 schrieb Carlos Sastre:

Trump ist der bessere Präsident: You get what you see! Keine nette Maskerade wie bei Obama. Kein Demokratiegeklingel um die Bomben zu übertönen. Brutal ehrlich, das ist Trump. Das wird für die deutschen Medien anstrengend, wie soll man aus dem nur den Anti-Putin machen?


Am 21. Dezember 2015 schrieb Werner Berghaus:

Die Freundschaft zu den USA ist für Deutschland verderblich. Dieser Trump ist ja nur ein Beispiel für die sonderbare politische "Kultur", die von den Atlantikern in Redaktionen und politischen Seilschaften auch bei uns verbreitet und durchgesetzt wird.


Am 21. Dezember 2015 schrieb Katrin Marquart:

Das muss für Sie ja einfach gewesen sein, denn Trump bringt alles mit, was man für eine schöne Burleseke braucht. Eine Mischung aus Dummheit und Brutalität ist bei ihm garantiert.

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