The Land of the free

Unsere "Freunde" bringen Schwarze um

Autor: U. Gellermann
Datum: 26. November 2014

Zitat: "In Los Angeles hatte der weiße Verkehrspolizist Lee Minikus den Schwarzen Marquette Frye, 21, wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen. Marquette protestierte. Neger rotteten sich zusammen. Minikus zog die Pistole. Das genügte, um Los Angeles an den Abgrund eines Bürgerkriegs zu führen. Im Feuerschein des blutigsten Rassenkrawalls der US-Geschichte sah die Nation einen Typus Neger, den bis dahin nur der fanatische Ku-Klux-Klan beschworen hatte: den tierischen, unberechenbaren, bösartigen Schwarzen - den häßlichen Neger. Der häßliche Neger, der sich durch den Aufruhr von Los Angeles in das Bewußtsein Amerikas drängte, ist das Endprodukt eines jahrzehntelangen negativen Auslese-Prozesses in den Großstadt-Slums des amerikanischen Nordens und des Westens." (SPIEGEL 25. 8. 1965)

Das ist doch alles lange her, möchte man meinen. Aber in den kaum 40 Jahren nach dem zitierten Spiegel-Artikel scheint sich in der Kleinstadt Ferguson (Missouri) die Geschichte zu wiederholen. Ein weißer Polizist bringt einen farbigen jungen Mann um, weil der "sich der Aufforderung widersetzte, den Bürgersteig zu benutzen." Der Polizist wird nicht angeklagt. Schaufensterscheiben zerklirren, Autos werden in Brand gesetzt, Schüsse fallen. Ohnmächtige Wut bricht sich Bahn. Wut über ein System, das Farbigen vor Gericht keine Gerechtigkeit widerfahren lässt. Das den weißen Polizisten weit über seine schwarzen Untertanen erhebt. Das die Schwarzen überproportional zu ihrem Anteil an der US-Bevölkerung in Gefängnisse und Todeszellen bringt. Hässlich schrieb der SPIEGEL damals. Ja. Die USA sind ein hässliches, dreckiges Rassisten-Land.

Der Report "The State of the Dream 2004", ein Bericht, der eine Bilanz der Erfolge der US-Bürgerrechtsbewegung ziehen wollte, kommt zu einem verheerenden Ergebnis: "Die Arbeitslosigkeit unter Schwarzen war 2003 mehr als doppelt so hoch wie bei Weißen - 10,8% gegenüber 5,2%. Auch die Säuglingssterblichkeit liegt bei Schwarzen höher. 2001 betrug die Sterblichkeitsrate bei schwarzen Säuglingen 14 pro 1000 Lebendgeburten - sodass sie um 146% höher lag als bei weißen. Auch was die Einkommensverhältnisse betrifft, hat das schwarze Amerika weniger Fortschritte gemacht als das weiße. 1968 entsprach - laut Report - ein Einkommens-Dollar für Weiße 55 Cent für Afro-Amerikaner. 33 Jahre später, im Jahr 2001, hatte diese Disparität lediglich um 2 Cent abgenommen. Einkommensgleichheit - so der Report - wäre bei diesem Tempo frühestens in 581 Jahren zu schaffen. Laut Report wird ein schwarzer College-Absolvent / eine schwarze College-Absolventin in seinem / ihrem Leben durchschnittlich $ 500 000 weniger verdienen als ein weißer / eine weiße College-Absolventin. Und schwarze Highschool-Abgänger werden im Durchschnitt $ 300 000 weniger verdienen - das heißt, falls sie zwischen dem 25. und 64. Lebensjahr vollbeschäftigt sind." - In den Jahren nach dem Bericht hat sich nichts gebessert. Der farbige Präsident an der Spitze der USA ist eine optische Täuschung.

Aber die USA, die sich in ihrer Nationalhymne "Das Land der Freien" nennen, knechten nicht nur ihre farbigen und armen Bürger. Die USA nehmen zugleich für sich in Anspruch darüber zu entscheiden, was Freiheit ist und wo ihre Freiheit zu herrschen hat. Und so ziehen sie dann eine lange Blutspur durch die Welt, um jene Freiheit herzustellen, die sie meinen. Von Afghanistan über den Irak bis nach Libyen hat der weiße Weltpolizist den Farbigen jener Länder die Freiheit des Marktes beigebracht. Mit Panzern und Raketen, mit den Pauken und Trompeten ihrer Medienmacht. Eine Macht, die sich in den deutschen Medien und der deutschen Regierung wiederfindet. In den letzten Monaten ganz besonders gegenüber Russland und dem Ukraine-Konflikt. In gebückter Haltung verbreitet die veröffentliche Meinung die Positionen der USA und gibt das für Freiheit aus. Denn die USA, so liest man in den Zeitungen, so wird es gesendet und regierungsamtlich verkündet, sind unsere Freunde. Dazu muss Marie von Ebner-Eschenbach zitiert werden: "Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.“ Tatsächlich machen Merkel & Co. einen beglückten Eindruck.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 07. Dezember 2014 schrieb Brigitte Mensah-Attoh:

Obama ist nix weiter als die Fortsetzung von Bush und allen seinen Vorgängern. Obama ist ein Feigenblatt. Obama, der erste schwarze Präsident, ist für viele Menschen eine riesige Enttäuschung. Er hat weder Guantánamo geschlossen - was ihm zu Anfang persönlich ein großes Anliegen schien und viele auf Wandel hoffen ließ. Obama steht - genau wie seine Vorgänger also für weltweites Blutvergießen. "Sauber" - weil nämlich mittels Drohnen - und klar, immer a u ß e r h a l b des US-Territoriums!
Vor allem aber hat er für die ewig benachteiligten Schwarzen nichts, aber auch gar nichts zum Besseren verändert.
Fazit:
Das Gesicht der USA hat sich nicht verändert - auch nicht durch ein schwarzes.
Im Gegenteil, es scheint selbst unter Obama alles immer fürchterlicher zu werden....


Am 01. Dezember 2014 schrieb Pat Hall:

@Manfred Hebel ,


wo haben Sie sich bloss verheddert?
 Andere Länder `andere Sitten´ oder ist Ihnen das
nicht geläufig?
Was ist Souverän & was nicht?
Das Beispiel "Bundesrepublik" ist nicht Zeugnis genug, was man aus diesem einst als Wohlfahrtsstaat bezeichneten gemacht hat?
Sie sehen doch selbst wie es mit Häme & Lug im Bundestag abläuft ?
Was wollen Sie da gegen TUN ?


Am 30. November 2014 schrieb Manfred Ebel:

Liebe Mitstreiter, Herren Lechky, Hall und Uli,
...

soweit es das Thema, das Uli hier aufgegriffen hat, zulässt oder fordert. Die Ereigniskette in den USA ist doch für das `Di-Lemma´beispielgebend in Reinform: Der Anlass ist Unterdrückung pur, hier ursprünglich sogar gegenüber einem jugendlichen Vertreter einer Gruppe von Menschen, die von Unterdrückern und Korrumpierten als Inbegriff von zu Unterdrückenden gilt. Es sollte doch ohne jeden Zweifel sein, dass die Polizeiattacken jeden Widerspruch, jedes Aufbegehren im Keim ersticken soll.
Die ohnmächtige Antwort der ohnmächtigen, zerteilten, ziellosen Unterdrückten ist ziellos, inadäquat, spontan ... und wird folgerichtig verurteilt und niedergeschlagen, obwohl sie folgerichtig in Ursache-/Wirkungsverhältnissen sind und obwohl die unmittelbare Folge der Unterdrückungs-/Eigentumsverhältnisse sind.
Die Massenmedien, weil sie Instrument der Unterdrücker sind, stellen sich selbstverständlich auf Unterdrückerseite. Es gilt uns, das aufzudecken. Wie Uli mir mal in einer PN Mut machte: "Wenigstens opponieren wir." Es soll nicht sein, dass wir dazu schweigen. Es braucht eine "proletarische" Presse, Kunst, Wissenschaft, das zu propagieren und immer wieder das Wesen zu ergründen (!) und deutlich zu machen. Wieder bedauerlicherweise sind "Die Linken" immer öfter zu faulen Kompromissen bereit, die Kunst hüllt sich in selbstgefällige "Absichtslosigkeit" und von meinen ehemaligen Lehrern für M/L fehlt jede Spur. Uli schrieb "Wo sind sie geblieben?" Es gibt wohl marxistische Wissenschaft, aber die ist per se verfassungsfeindlich und versteckt sich ziemlich aktiv in Fasel-Revisionismus.


Am 29. November 2014 schrieb Paul-Wilhelm Hermsen:

Zu T Meyer

Sehr geehrter Herr TM,
wie sollen wir hier, Ihrer Meinung nach, denn reagieren, wenn sich aus Ihrem Beitrag entnehmen lässt, dass wer auch immer dem Herrn Putin ins Gehirn geschissen hätte?
Oder habe ich da irgendetwas nicht begriffen?
Wie bereits gesagt, meine Einladung an Sie steht. Dort können wir die Diskussion ruhig weiter führen.


Am 29. November 2014 schrieb Pat Hall:

Wie immer ,vielen dank an den Verfasser U.G.


@ M. Lechky,
Zitat:
"Wahre Demokratie benötigt eine unabhängige Presse."

Ist das Problem.
Alle Bürger der EU haben doch aus der Geschichte gelernt, meine ich.
Ich Empöre mich auch vielmals, doch wo finde ich die Gleichgesinnten?
Ja,sie sind zu finden & gleich wieder ins Nichts verschwunden!
So ist jeder Empörte am Ende wieder allein !
Die neueste Haushaltsprognose der Bundesregierung zeigt doch wieder wie das Volk an der Nase herum geführt werden sollI


Am 29. November 2014 schrieb Martin Lechky:

Hallo Herr Ebel,

ich denke, für eine tiefergreifende Debatte um das Thema ist der Kommentarbereich der Rational Galerie nicht der geeignete Ort. Zu Hessel selber, er prangert den zügellosen Raubtierkapitalismus an, der sich in Europa wieder breit macht und unsägliche soziale Defizite fördert, und das nicht nur in Europa sondern auf dem gesamten Globus. Zudem bemängelt er, nicht ohne Grund, die fehlende Bereitschaft der Menschen sich dagegen öffentlich, in Form von Demonstrationen, zur Wehr zu setzen. Was mir persönlich missfällt ist sein Ratschlag, jeder solle sich seinen Grund, zum Empören, suchen - das läuft am Ende darauf hinaus das es keine "eine" Stimme gibt. Aber; und das schreibt er ziehmlich am Anfang:
"Wahre Demokratie benötigt eine unabhängige Presse. Der Widerstand ist sich dessen bewusst, fordert und verteidigt die Pressefreiheit, das Ansehen ihrer Unabhängigkeit hinsichtlich des Staates, der Macht des Geldes und der ausländischen Einflüsse. Dies verstärkt noch die seit 1944 bestehenden Forderungen an die Presse. Allerdings ist genau das heute in Gefahr."

Eine Zusammenfassung findet man auf Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Emp%C3%B6rt_Euch!


Am 29. November 2014 schrieb Heidrun Zuber:

Seit mehr 50 Jahren ist die Rassentrennung in den USA abgeschafft. Apartheid ist geblieben. Ich erinnere mich der gewalttaetigen Unruhen in Los Angeles 1992 nach dem Freispruch von vier Polizisten, die beschuldigt worden waren, einen Schwarzen misshandelt zu haben. Als Folge dieses Freispruchs kam es zu buergerkriegsaehnlichen Zustaenden. Man stelle sich vor - im Land der Freiheitsstatue, in der Hollywood - Stadt kam es zu einer drei-taegigen Ausgangssperre. Am Ende waren 53 Tote zu beklagen. Der damalige US-Praesident Bush hatte oeffentlich sein Unverstaendnis ueber die Freisprueche erklaert, gleichzeitig kuendigte er in einer Fernsehansprache hartes und entschlossenes Vorgehen gegen die Randalierer an. Selbstverstaendlich kann keiner Krawalle und Randale gutheissen. Aber was ist das, einerseits Verstaendnis zu zeigen und andererseits Haerte zu verkuenden, aber sonst keine einzige Lektion aus dieser Geschichte zu lernen? Auch jetzt steht ein Prasident Obama vor seinem Volk mit nichts als schoene Worten parat - zum gleichen Problem.

Der Weltpolizist, unser Vertreter westlicher Werte, der vorfuehrt, wie man "entschlossen" vorgeht, und seine nachhaltigste Lektion in Sache "Zwei-Klassen-Justiz "seinem kleinen Bruder erteilte. Dieser hat es mittlerweile zum" Meister" gebracht .In der angeblich einzigen Demokratie im Nahen Osten werden Kinder vor ein Militaertribunal fuer Minderjaehrige gestellt. In welchem anderen Land gibt es so etwas.? Gleiche Tat, unterschiedliche Strafe. Im Gegensatz zu seinem grossen Bruder zeigt der kleine nicht mal verbal ein Minimum an Verstaendnis fuer das Aufbegehren von Menschen gegen Ungerechtigkeit und Ungleichheit.

Der beste Freund dieser beiden sauberen Brueder ist zu feige, einmal auch nur ein Wort der Kritik ueber diese Apartheid und Rassismus ueber die Lippen zu bringen. Stattdessen gibt es pausenlosen Hofknicks und Gefasel ueber Staatsraison.


Am 29. November 2014 schrieb T Myer:

Herr Gellermann, es ist schon unglaublich wie Sie Menschen die nicht Ihrer Meinung sind persönlich diffamieren und persönlich angreifen und wie leicht hier alle so schnell aus der Fassung geraten. Alles was nicht Ihrer Meinung ist gleich braun oder faschistisch!


Am 28. November 2014 schrieb Manfred Ebel:

Sehr geehrter Herr Lechky,
danke für Ihren Literaturtipp. Lassen Sie uns weiter streiten, um der klaren Urteile und Ziele willen!
Glauben Sie wirklich, Unterdrücker würden von Unterdrückung ablassen? UGs Artikel bzw. sein Anlass beweisen das Gegenteil.
Auch darf ich nochmal auf Brechts Worte (s.u.) verweisen. Die halte ich für wesentlich und nehme sie sehr ernst.
Hessel mahnt uns zurecht, uns zu empören. Aber "... es kömmt darauf an, sie zu verändern."(KM) Empörung hat wenig Zweck und ist am Ende kontraproduktiv, wenn nicht klar ist, was denn überhaupt wirklich empörenswert ist, was Unterdrückte mit dem nun freien Raum anfangen sollen, wenn Unterdrückte sich von dem Übel befreit haben. Auch zersplittern gerade heute die Gedanken und Aktionen der Unterdrückten, weil die Ursachen beim Namen zu nennen `uncool´ ist und Proleten es ablehnen, Proleten zu sein.
Bedauerlicherweise ist es auch `uncool´, am Problem ernsthaft politisch-ökonomisch und philosophisch wissenschaftlich, ernstzunehmend künstlerisch zu arbeiten. Ich vermisse sehr wissenschaftliches und künstlerisches Engagement für das, was anstelle derzeitigen Übels auf der Welt treten soll.
So bin ich wirklich hoch erfreut, auf Sie und die Rationalgalerie gestoßen zu sein. Aber Hessel bleibt noch vor der Hälfte des Wegs stehen


Am 28. November 2014 schrieb Paul-Wilhelm Hermsen:

Zu T Myer

Sehr geehrter Herr TM,
ich kenne da einen Herrn MT, Michael Thumann. Der denkt vermutlich genau so wie Sie. Wenn der aber nur halb soviel Verstand im wie Haare auf dem Kopf hätte, käme etwas Anderes aus seiner Feder als dieser blanke Unsinn.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-11/krim-krise-russland-ostpolitik
"Es gibt kein Zurück zur alten Ostpolitik" bedeutet doch "Die Hetze gegen Putin ist alternativlos und Entspannung überflüssig".
Breschnew als berechenbaren Politiker zu bezeichnen - heiliger Strohsack im Kopf dieses Mannes. Und kein Gehirn.
Wahrhaft kernige Typen, dieser Thumann und dieser Breschnew.
Zu Breschnews Zeiten hätte sich die NATO, die damals noch nicht fest in USA-Hand war, um keinen Meter weiter Richtung Russland bewegt. Deutschland wäre nicht wiedervereinigt. Oder aber - stattdessen würden vermutlich bereits die Pilze weltweit aus dem Boden sprießen.
Damit Sie sich an richtiger Stelle nach Herzenslust echauffieren können, empfehle ich Ihnen mal eine Diskussion mit mir persönlich unter www.bisskultur.de.
Im intellektuellen Kreis der Rationalgalerie sollte man, bei aller Nachsicht, besser informiert sein, als Sie zu erkennen geben.
Dann können wir uns meinetwegen hier wieder treffen.

Eigenartig diese Naziversteher. Niemand von denen nimmt Notiz von der blutigen Realität, welche die USA weltweit inszenieren.


Am 27. November 2014 schrieb T Myer:

Immer wieder der liebe und ach so unschuldige Diktator Wladimir P.
Der redet permanet von irgendwelchen Faschisten in der Ukraine, tritt die Menschenrechte und Meinungsfreiheit mit den Füssen und jetzt unterstützt er die Front National mit 40.000.000 Euro.
Bei O.M.Graf hab ich gerade den Spruch gelesen: "Den habens doch ins Gehirn geschissen und vergessen zu spülen", gemeint war da allerdings der ander Irre Adolf H.

Ist das hier alles ernst gemeint oder bin ich auf eine Satire reingefallen?

Antwort von U. Gellermann:

Ich fürchte Sie leiden unter dem von Ihnen zitierten, bräunlichen Gehirntrauma. Man erkennt es u. a. daran, dass das Thema verfehlt wird (der von Ihnen kommentierte Artikel handelt wesentlich von den USA) und der Traumatisierte statt mit Argumenten mit Fäkal-Zitaten um sich wirft. Ob Ihnen mit kräftigem Spülen zu helfen ist, weiß ich leider nicht.


Am 27. November 2014 schrieb Martin Lechky:

Zu "Lisas Welt", da bleibt mir nicht nur die Spucke weg, und irre ist das auch nicht mehr. Ja, ist denn die Maß noch immer nicht voll? Empört euch!
http://jerome-segal.de/empoert_euch.pdf


Am 27. November 2014 schrieb Reyes Carrillo:

Zusatz zu Kay Macke/Uli Gellermann:



Und dann fliegt da noch ein Flugzeug mit der Aufschrift MH17 über Putins Kopf, das dann explodiert. Lisas Stimme dabei: "und ihn (Putin) kann Fluglärm stören?"



Da bleibt einem wirklich die Spucke weg! Wirklich irre!



Am 27. November 2014 schrieb Kay Macke:

Eben mit Entsetzen dieses schreckliche Machwerk des Südwestfunks entdeckt, das mir die Schuhe ausgezogen hat: "Lisas Welt" und besonders diese Folge "Der Putin-Erklärer".

http://www1.swr.de/podcast/xml/das-erste/report/lisas-welt.xml

Mannomann-mann... Gehirnwäsche für die Kleinsten unter uns. Göbbels hätte niederträchtiger nicht sein können... "Prof. Grzimek (der dreht sich im Grabe um) erklärt uns Putin, den Herrscher über die Taiga..."

Guck Dir das mal an. Ich fass es nicht...

Antwort von U. Gellermann:

Deinem Hinweis folgend habe ich mir diese sogenannte Glosse von REPORT MAINZ angesehen. Fraglos ist das STÜRMER-Niveau: Putin mutiert dort zum gefährlichen Tier, die guten Wilderer Obama und Merkel jagen ihn zwar, aber wenn es immer mehr Putin-Versteher (gezeigt werden Gysi, Platzeck und Helmut Schmidt) geben sollte, dann ist dieses gefährlich Tier "bald in ganz Europa zu Hause." Das liegt auf der Linie des unerträglichen Medien-Mainstreams, der die Deutschen unbedingt kriegsreif quatschen will. Ein Höhepunkt war jüngst in der FAZ zu lesen, in der einem Bandera-Versteher eine komplette Seite eingeräumt wurde. Dr. Kai Struve - als Professor in Halle mit einer Lizenz zum Lügen versehen - versucht dort den ukrainischen Nazi-Kollaborateur Stepan Bandera weiß zu waschen. Damit ja kein brauner Schatten auf die Bande in Kiew fällt, die von unserer Regierung so sorgsam umhegt wird. Ekelhaft.


Am 27. November 2014 schrieb Gerhard Guldner:

Es sind fast 50! seit SPIEGEL 1965.
Nur ganz nebenbei.


Am 27. November 2014 schrieb Brigitte Mensah-Attoh:

Man kann es nicht oft genug sagen: Dir ein Riesen-Kompliment, lieber Uli Gellermann, daß Dir hier mit genialer Treffsicherheit erneut ein solch bemerkenswertes Psychogramm der zutiefst unmoralischen, maroden USA gelungen ist!
Damit bringst Du es ja wieder mal gekonnt auf den Punkt - bzw. all den Dreck ans Tageslicht, der sich hinter dem selbsternannten "Weltpolizisten" verbirgt, sobald man auch nur ein bißchen an seinem Lack kratzt.
Und vor s o w a s machen Merkel & Co(nsorten) regelmäßig einen Kniefall - einfach nur zum Ko........!


Am 27. November 2014 schrieb Manfred Ebel:

Ausnahmsweise mal DWN: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/11/26/stuttgart-21-einstellung-des-verfahrens-gegen-pruegel-polizisten/


Am 27. November 2014 schrieb Aleksander von Korty:

Ergänzend zu meinen Ausführungen will ich noch anmerken, dass die Paria-Funktion der Farbigen in GRINGOland zwar besonders drastisch ist, aber nichts Ungewöhnliches. Die gibt es überall in kapitalistischen Ländern. Nur heißen die dortigen `Neger´ anders. In Guatemala sind es die noch zu 50 Prozent reinrassigen `Indios´ am Bevölkerungsanteil, In Frankreich die `Algerier´. In Deutschland die `Türken´. In Italien die `Albaner´ In Spanien die `Marokkaner´. In Rumänien sind es die `Zigeuner´ Und wo sich keine vergleichbaren Minderheiten finden lassen, sind es einfach die untersten deklassierten Schichten der Bevölkerung, die mensch dann auch gerne `Asoziale´ nennt.


Am 27. November 2014 schrieb Paul-Wilhelm Hermsen:

Zu Gideon Rugai

Ich muss zugeben, aus dieser Sicht habe ich ganz offenischtlich noch nicht in den Spiegel geschaut, ist dieser Blickwinkel gar nicht so schräg, wie er mir zunächst erschien.

So gesehen hätte ich mir die letzte Bemerkung besser erspart.
Hmm!?


Am 26. November 2014 schrieb Aleksander von Korty:

Tatsächlich ist die stetige journalistische Fleissarbeit des Galeristen sehr bewunderns- und lobenswert. Allerdings hätte ich ihm dennoch nicht das Bundesverdienst-Blech angeboten, aus dem von ihm selbst genannten Gründen für dessen Ablehnung. Passender erschiene mir da der frühere Aktivisten-Orden der DDR. Der wurde nämlich für gute Arbeit und Übersollerfüllung verliehen und erfreute sich in der DDR unter den Arbeitern besonderer Beliebtheit, da er zwar auch aus Blech war, aber an ihm immer auch eine ordentliche Prämie hing.

Dennoch kann ich nicht umhin, die heutige Fleissarbeit ein wenig zu ergänzen. Die aufgezählten Fakten zu den sozialen und Einkommensunterschieden zwischen der weißen und der farbigen Bevölkerung in GRINGOlandia könnten den Eindruck erwecken, als verliefen die gesellschaftlichen Schranken in "Gottes eigenem Land", wie diese anmassenden dümmlich-arroganten Gringos ihre Nation gern selbst nennen, zwischen weiss und schwarz. Doch tatsächlich verläuft in diesem Imperium, wie in jeder Klassengesellschaft die Trennunglinie nicht zwischen den Rassen, sondern zwischen den Klassen, also zwischen oben und unten. Auch, oder genauer gesagt, trotz der Tatsache, das Unten mehr dunkelhäutige und Oben weniger dunkelhäutige Menschen anzutreffen sind.

Ein deutlicher Beleg dafür ist nicht zuletzt der jetzige `Friedens´nobelpreisverbrecher selbst. Auch wenn die Einkommensverhältnisse der Gringo-Präsidenten von Hause aus sehr unterschiedlich waren, arm waren sie niemals und ihre offiziellen Präsidentengehälter dürften wohl gleich sein. Das wird sich auch nicht ändern wenn zukünftig vielleicht sogar mal ein weiblicher oder gar ein homosexueller Arsch auf dem Thron im Weissen Haus Platz nehmen würde. Oder gar, wenn alles zusammen käme, also schwarz und lesbisch.

Letztendlich sind sie immer nur die Marionetten der wirklich herrschenden Klasse und ihre willfährigen Erfüllungsgehilfen, die die Voraussetzungen zu schaffen haben, für deren unstillbaren Hunger nach dem Maximalprofit und ihre grenzenlose Machtgier. Dabei ist ihnen die Hautfarbe der von ihnen ausgebeuteten Arbeitssklaven völlig egal.

Jenem Schwarzen, der einst "einen Traum hatte", würde sich vermutlich der Magen umdrehen beim Anblick des aktuellen, schwarzen Arsches auf dem Gringo-Thron. Und es wird auch solange ein Traum bleiben, bis die Menschen, egal ob schwarz, rot, gelb, braun oder weiss, begreifen werden, dass mensch die Rassenschranken nur einreissen kann, wenn die Klassenschranken endgültig eingerissen werden. Solange es Oben und Unten, solange es Ausbeuter und Ausgebeutete gibt, solange wird es immer auch am Boden der Klassengesellschaften Parias geben.


Am 26. November 2014 schrieb Jan Tibulski:

Das verstehen Sie nicht Herr Gellermann: Erst jüngst musste die Polizei in Cleveland sich gegen einen farbigen Zwölfjährigen mit tödlichen Schüssen wehren. Gottseidank sitzen mindestens 2.225 jugendliche Straftäter sitzen in amerikanischen Gefängnissen lebenslange Haftstrafen ohne Möglichkeit auf Bewährung ab.

Rund 16 Prozent der minderjährigen Straftäter - die meisten von ihnen sind inzwischen erwachsen - waren zwischen 13 und 15 Jahre alt, als sie ihre Verbrechen begingen. Geschätzte 59 Prozent bekamen bei ihrer allerersten Verurteilung lebenslange Gefängnisstrafen ohne Aussicht auf Bewährung. In 42 US-Bundesstaaten ist es derzeit möglich, Jugendliche lebenslang, ohne eine Möglichkeit auf Bewährung hinter Gitter zu bringen.

Zehn US-Bundesstaaten haben kein Mindestalter für lebenslange Gefängnisstrafen gesetzt.

Und natürlich: Schwarze Jugendliche (6,6 Prozent) bekommen zehnmal öfter lebenslang als weiße Jugendliche (0,6 Prozent).

Sooo gefährlich ist der Job des US-Polizisten. Da sitzt dann der Colt eben locker!


Am 26. November 2014 schrieb Gideon Rugai:

"(...)ist das Endprodukt eines jahrzehntelangen negativen Auslese-Prozesses in den Großstadt-Slums des amerikanischen Nordens und des Westens."

"Tja - damals war der Spiegel noch keine transatlantische Propagandagazette."

Dass sie sich da mal nicht täuschen, Hr. Hermsen : "Damals" wurde die deutsche Wirtschaftswundertorte eines erst traumatisierten (danach "instant-entnazifizierten") und dann gemästeten Deutschlands mit Kerzen bestückt und als Brückenkopf gegen den "Bösen Russen" in Stellung gebracht (mit beträchtlichem Erfolg wie man auch heute noch sieht - hat doch schon Onkel Adolf vor den bolschewistischen Horden gewarnt).

Vollmundig verziert mit dem Spiegel Sahnehäubchen Marke : "Demokratisches Sturmgeschütz" obendrauf durfte dann zur Simulation des dt. Qualitätsjournalismus ins Jagdhorn geblasen werden. Zumindest für einen überschaubaren Zeitrahmen - vielleicht bis die US of A endlich die Gewinne für die Langzeitinvestitionen seit 45 einzustreichen gewillt sind ? Interessant finde ich auch , dass vor 50 Jahren der (all-)gemeine "Nescha" ("So sind die halt") noch überall sprachlich Einzug fand und man zudem eher persische Herrschergattinnen als gestandene Revoluzzer/Bürgerrechtler bewunderte.
Interessant auch, dass der Spiegel die "Nescha" als Endprodukt eines (ich nenne es sozialdarwinistischen) Ausleseprozesses bemitleidet, dabei aber unterschlägt, dass die
gesamte US-amerikanische Gesllschaftsstruktur den rücksichtslos- pioniergeistigen Überlebenskampf des Einzelnen gegen seine gierigen Konkurrenten und "Mitesser" ( = knallhart & ganz "unternehmerisch" kalkulierte Ent-Solidarisierung der Gesellschaft) geradezu zur Staatsräson erhoben hat.
Dazu gibt es von uns (seit nunmehr 60 Jahren) einzig und allein Standing Ovations. Oder wir nennen das "Wahren Unternehmergeist" oder gar "Freiheit" nein, ich habs ! : Den "Amerikanischen Traum"....ein Alptraum aus dem Gottseidank immer mehr Menschen erwachen...wenn auch teils unfreiwillig.


Am 26. November 2014 schrieb I. Merika:

Eine kurze Reaktion auf die amerikanisierte Zivilisation:


"Unrecht Gut gedeihet nicht."

Das ist eine alte Volksweisheit.


"Gedeihen" ist etwas anderes als "Erfolg haben."
Die von den Besiedlern der USA auf´s Furchtbarste ausgerotteten Indianer hatten eine Kultur, die über Jahrtausende gedieh - mit subtiler Pflanzen-Züchtung und einem behutsamen Steigern der Fruchtbarkeit der Landschaften.
Das wurde durch eine Mißbrauchs- Brachial- und Gewalt-Zivilisation ersetzt, die seither nach weltweiter Ausbreitung und Herrschaft strebt.
Der Handel mit in Afrika geraubten Menschen ("Sklaven") hat in diesem Zusammenhang zu schwer traumatisierten Menschen geführt, ähnlich wie die beiden Weltkriege, wenn nicht noch schlimmer:
Diese geraubten und als Ware verschifften Menschen wurden schlagartig ihrer Identität und Kultur beraubt. Die Folgen für das soziale Zusammenleben in den VSA sind gravierend, wie es Uli Gellermann trefflich schildert.
Die Reaktion eines "Elder" der Hopi, der zur Situation der Vereinigten Staaten von einem dänischen Fernsehsender befragt wurde:
"We were taught, we would see `America´ come and go. - In a way, `America´is dying from within."
((Wir wurden gelehrt, wir würden - das "weiße" - Amerika kommen sehen und gehen. In gewisser Weise ist Amerika dabei, von Innen zu sterben.))


Am 26. November 2014 schrieb Manfred Ebel:

Da erinnere ich mich sofort der abwegigen, desorientierenden, manipulierenden, vernebelnden `Diskussions´tiraden - nein, man muss wirklich "Debatten" sagen - über die Begriffe "Menschenrechte" und "unmenschlich", "Demokratie", "Freiheit", "Werte" und so weiter.
Selbst Berichte hoffnungsvoller progressiver Informationsmedien reden auch zu diesem Thema schon nur noch von Folge-Erscheinungen, schon nicht mehr von Ursache und Wirkung.
BB, 1935: "Diejenigen unserer Freunde, welche über die Grausamkeiten des Faschismus ebenso entsetzt sind wie wir, aber die Eigentumsverhältnisse aufrecht erhalten wollen oder gegen ihre Aufrechterhaltung sich gleichgültig verhalten, können den Kampf gegen die sosehr überhandnehmende Barbarei nicht kräftig und nicht lang genug führen, weil sie nicht die gesellschaftlichen Zustände angeben und herbeiführen helfen können, in denen die Barbarei überflüssig wäre. 
...
Kameraden, sprechen wir von den Eigentumsverhältnissen!"

Vonwegen der Gefahr der Dauerverneblung in den Hirnen: "Daumen aufs Auge und Knie auf die Brust!"


Am 26. November 2014 schrieb Ingrid Böhm-Duwe:

Am 26. November 2014 schrieb Claus Beckenbach:

"Uli Gellermann ist einer der Journalisten, die hinter die Kulissen schauen und in seinen Kommentaren und Kolumnen über die seltsamen und verlogenen Geschehnisse,
wie sie uns täglich vorgesetzt werden, effektiv schreibt.
Man muss sich fragen, welche Figuren in den `Main-stream-Redaktionen´ sitzen. Ob Uli das Bundesverdienstkreuz annimmt?

Viele Grüße und großen Dank für die mühsame und zeitraubende Arbeit! Muss man ja auch mal sagen..."

Ich stimme Ihnen durchaus zu, dass ein solches auf einem hohen Wissensstand basierendes Engagement von Uli Gellermann der lobenden und achtungsvollen Erwähnung nicht entbehren sollte. Gleichwohl verstehe ich durchaus, wenn Uli Gellermann eine Nullachtuffzehn-Auszeichung, wie es das Bundesverdienstkreuz nun einmal ist, nicht annehmen würde. Und auch diese Einstellung zeichnet ihn aus. Sich in die Reihe irgendwelcher XYZ-Promis einzureihen, denen diese „Ehre“ zuteil wurde, weil sie vielleicht schön singen konnten – oder was auch immer – erscheint der Eitelkeit der Menschen geschuldet, die ehrfürchtig aus der Hand des Bundeshoppediz einen Orden in Empfang nehmen.

Und all dies ist der Deutschen Hang zum Uniformismus gewidmet. War schon immer so, hat sich nicht geändert. Und zu einer schmucken Uniform gehört nun einmal auch das Lametta. Schon bei den Brauchtumsfesten, die mit Schützenumzügen im „Gleichschritt Marsch“ einhergehen, sieht man den Stolz der Fahnenträger und der Musikanten. Und wenn einer mit Holzgewehr bewaffnet und Blechorden um den Bauch durch die Straßen marschiert, dann sind die Damen am Straßenrand genau so begeistert, ob der „schmucken Mannsbilder“, wie wir es in Schnitzlers Werken o.a. lesen. Oder Rilkes "Kornett", der besondere "Held". Besonders dusselig. Aber diejenigen sterben offensichtlich nie aus. Und manche denken da wohl auch, so sie "Kriegshelden" werden wollen, dass sie die sieben Leben einer Katze haben...

Aber Auszeichnung muss sein. Sogar posthum. Die Hinterbliebenen freut es, so sie an das trauerflorumkränzte Bildnis eines „fürs Vaterland“ oder „demokratische Werte“ - oder für was auch immer man ihn irgendwohin gelogen hat – gefallenen Soldaten einen Orden heften können.

Und Orden ist ja nicht gleich Orden. Da gibt es gravierende Unterschiede, nicht ein jeder der Bedachten ist schließlich gleich ehrungswürdig. Acht verschiedene Stufen gibt es beim den „Verdienstkreuzen“. Wonach sich die Einstufung allerdings richtet, ist mir nicht bekannt.

Erinnert sei daran, dass Gauck, in dessen Händen es liegt, bis dato Beate Klarsfeld das Bundesverdienstkreuz vorenthalten hat. Seit Beginn seines Amtsantrittes ruht dieser Vorschlag offensichtlich in den Tiefen seiner Schubladen. Aber Hauptsache er mimt Betroffenheit, wenn es um Gedenkstunden für die Opfer des NS-Terrors geht.

Ich bin hier völlig Off Topic geraten, so es um die Headline geht. Aber der Vorschlag des Bundesverdienstkreuzes an Uli Gellermann ließ mir keine Ruhe. Denn ich denke: Er hat Besseres verdient!


Am 26. November 2014 schrieb Moyra Mangold:

Das Land der Freiheit. Wo die Freiheit auf den Bäumen wächst und in Form von Drohnen auch gelegentlich vom Himmel fällt. Das Land, indem ein schwarz angepinselter den Ton vorgibt und seine Brüder dem weißen Mob ausliefert. Das Land, indem kein Getreide sondern Phrasen gedroschen werden. Das Land der Lügen und der Obdachlosen. Das Land der Großartigen und Unverzichtbaren. Das Land, welches von Gott ausgesucht und persönlich gepudert wurde, ist ein Land der Scheintoten und Gehirngewaschenen, der Lügner und Heuchler. Kein anderes Land, wie das der Großartigen, hat in den letzten Jahrzehnten mehr Leid über die Menschheit gebracht, wie dieses auserwählte und mit weltführungsanspruch gesegnete Land.


Am 26. November 2014 schrieb Martin Lechky:

Papst Franziskus hatte, vor dem Europaparlament, deutliche Worte:
"Die Bedrohung der Terroristen ist aber genauso schlimm wie der Staatsterrorismus, der vorgibt, gegen Terroristen vorzugehen. Das Resultat ist immer Gewalt."
Welches für die einen eine Mahnung ist, ist für das Land of the free längst Realität, im inneren wie im äusseren. Mein Vater, irgendwer hat ihn seelig, sagte mir einmal "schau in die USA und du wirst unsere Gesellschaft in 20 Jahren sehen". Schön ist diese Aussicht nicht!


Am 26. November 2014 schrieb Lutz Jahoda:

NACHTGEDANKEN MIT FRAGEZEICHEN



Wie krieg´ ich Russland eingesackt?

Sind das Frau Merkels Sorgen?

Gelegenheit beim Schopf gepackt,

den Bären möglichst kleingehackt,

am liebsten heut´ als morgen?


Faschiert, püriert, zusammgerührt

in Angies Gierschlundschüssel:

dem Bundestag stolz vorgeführt
und
als Soljanka heiß serviert

dem Parlament in Brüssel?



So ist von dieser Regierung wohl nichts anderes zu erwarten als Zustimmung zu all den Menschenrechtsverletzungen, die sich die Regierungen der Vereinigten Staaten von Amerika bislang geleistet haben.
Eine Blutspur rund um die Welt, und CDU/CSU haben nichts anderes im Sinn als Putin anzuklagen, nur weil der sich nicht gemein machen möchte, sich in diesen diabolischen Tanz mit einzureihen.
Wann hören wir endlich von Frau Merkel und Anhang den an die USA gerichteten Satz: "Einspruch, Euer Ehren!?" Einspruch zu all den zum Himmel schreienden Menschenrechtsverletzungen!
Wir hören! 



Am 26. November 2014 schrieb Paul-Wilhelm Hermsen:

Du schreibst mir aus der Seele. Jetzt sind wir da, worüber ich mit Euch "stritt", als es um einen Artikel von Wolfgang Blaschka über den Umgang mit Flüchtlingen in unseren bundesdeutschen Flüchlingsgaragen ging.
Wen es interessiert, nachzulesen hier.

http://serveident.bisskultur.de/?p=1508

Aus diesem Grunde sollten wir unseren deutschen Nazipaias mal beiseite lassen.
Auch ohne Nazis - im Westen absolut nichts Neues!

Und sich als Deutsches Volk in bester europäischer Gesellschaft wiederholt zu geißeln, und sich damit zugleich die Absolution zu erteilen, bringt rein Gar Nichts.

Dieselben schweren Verbrechen an Menschen und Völkern finden sich heute. Von Gaza bis Ferguson, von der Blutspur, den die USA rund um den Globus ziehen, ganz zu schweigen.
Diejenigen, die sich anmaßen, uns den Weg zu weisen, merken gar nicht, wie ähnlich sie den Nationalsozialisten geworden sind.

Wenn wir jedoch auf die USA zeigen, zeigen wir zugleich auf uns selber. Denn wir sind, mittlerweile dürfte das zumindest hier, im Kreis Deiner Leser, klar sein, Teil dieses Problems. Ob mit oder ohne Nazis spielt dabei überhaupt keine Rolle.

Deshalb gehören wir nicht mehr in den Kreis der westlichen Allianz. Nicht etwa deshalb, weil "Sie Arschloch" deutlicher rüber kommt, als "Du Arschloch", sondern weil die Allianz, vielleicht aber auch besser "Das Syndikat" uns ansonsten daran hindern wird, uns weiter von den Verbrechen unserer Vergangenheit befreien zu können.

Bisher haben WIR unsere Vergangenheit lediglich verdrängen lassen, nicht aber wirklich verarbeitet, ein Weg, den WIR schon selber gehen müssen.

Tja - damals war der Spiegel noch keine transatlantische Propagandagazette.


Am 26. November 2014 schrieb Hans Jon:

USA- "der schöne Schein von FREIHEIT"!
Meine Mutter sagte oft zu mir: "Auf dem UNGLÜCK anderer kann man nicht sein GLÜCK aufbauen!" Wir wissen, das die von SehnSUCHT getriebenen EUROPÄER einst brutal und rücksichtslos ca. 95% der UREINWOHNER AMERIKAS ausrotteten und sich aus AFRIKA "NEGER"-SKLAVEN kauften, um diese unmenschlichst(!) auszubeuten! Das Wort "FREIHEIT" im Munde von USA-Politikern ist eine böse Verarschung der ganzen Welt! Besonders tragisch wird es sich bald erweisen, dass gerade BRD-Politiker auf diese US-"FREIHEIT" blind hereinfallen, aber so waren und sind eben VASALLEN von "HOCH-KULTUREN"! FREIHEIT kann man nicht "KRIEGEN", man muss sie LASSEN!!! ... auch den "NEGERN"!!!


Am 26. November 2014 schrieb Claus Beckenbach:

Uli Gellermann ist einer der Journalisten, die hinter die Kulissen schauen und in seinen Kommentaren und Kolumnen über die seltsamen und verlogenen Geschehnisse,
wie sie uns täglich vorgesetzt werden, effektiv schreibt.
Man muss sich fragen, welche Figuren in den `Main-stream-Redaktionen´ sitzen. Ob Uli das Bundesverdienstkreuz annimmt?

Viele Grüße und großen Dank für die mühsame und zeitraubende Arbeit! Muss man ja auch mal sagen...

Antwort von U. Gellermann:

Herzlichen Dank für das üppige Lob. - Bei Betrachtung wer schon alles das Bundesverdienst-Blech bekommen hat, würde ich es ablehnen. Aber: Mir wird es ohnehin nicht angeboten.

Dran bleiben...

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