Soros und Merkel zum Neuen Jahr

Die Antworten von Unten stehen noch aus

Autor: U. Gellermann
Datum: 02. Januar 2017

Kühl und gelassen sagt uns der Multimilliardär George Soros zum Jahresende auf einer ganzen Seite der WELT die Wahrheit ins Gesicht: „Die Globalisierung hatte weitreichende wirtschaftliche und politische Folgen. Sie erhöhte die Ungleichheit sowohl innerhalb der armen als auch innerhalb der reichen Länder.“ Von der Höhe eines 25-Milliarden-Dollar-Vermögens aus lässt sich das leicht und locker sagen. Von der Klarheit des Herrn der Finanzoligarchie weit entfernt speist uns Angela Merkel per Neujahrs-TV-Auftritt mit diesem Satz ab: „Zu dem, was mir Mut für unser Deutschland macht, gehört auch unsere soziale Marktwirtschaft. Sie lässt uns Krisen und Veränderungsprozesse besser meistern als jedes andere Wirtschaftssystem auf der Welt.“ Soros stattet seine Perspektiven immerhin mit einem Teil der Wahrheit aus. Die Kriege im Ergebnis der Globalisierung lässt er aber lieber weg. Frau Merkel verzichtet gleich auf alles, was in die Nähe der Wahrheit führen könnte: Keine Kinderarmut, keine Altersarmut, sogar die noch bei Gauck obligaten Grüße an die tapferen Bundeswehrsoldaten überall auf der Welt fallen bei ihr weg: Man könnte ja auf Ideen kommen.

Während die Kanzlerin nahezu ein Drittel ihrer Rede dem Terrorismus widmet, über dessen Ursachen sie vornehm und gründlich schweigt, kommt Soros mit seinen Sorgen ziemlich unverblümt zur Sache: „Die USA werden nicht mehr die Demokratie in aller Welt schützen.“ Aus dem Oligarchischen übersetzt, fürchtet der mächtige Mann, mit Trump könne die gute Zeit der Regime-Changes und der Interventionskriege zu einem vorläufigen Ende kommen. Und schiebt deshalb nach: „Selbst die USA – das weltweit führende demokratische Land – haben einen Hochstapler und Möchtegern-Diktator zum Präsidenten gewählt.“ Einen winzigen Zipfel dieser Befürchtung lässt auch die Dame Merkel durchblicken, wenn sie sagt: „Viele verbinden mit diesem Jahr 2016 auch das Gefühl, die Welt insgesamt sei aus den Fugen geraten oder das, was lange Zeit als Errungenschaft galt, sei jetzt in Frage gestellt.“ Die Errungenschaften der US-Welt, der Frau Merkel lange und freundschaftlich verbunden war, sind in den Trümmern des Iraks, Libyens und Syriens zu besichtigen. Und von den Normalos, durchweg Merkel-Fans, könnte noch mehr in Frage gestellt werden. Sogar die Kanzlerin selbst.

Wenn Soros, der Chef der Finanz-Oligarchen, dem neuen US-Präsidenten Trump den Kampf ansagt, stellt sich die Frage, welche Fraktion des großen Geldes denn der neue Mann im Weißen Haus vertritt. Bei der Durchsicht seiner Wahlkampf-Spender findet man wesentlich die Immobilien-Branche, Casino- und Hotelbesitzer und Medienunternehmer. Herausragend unter den großen Unterstützern Trumps ist der Milliardär Sheldon Adelson: Glatte 25 Millionen US-Dollar machte er locker. Als alter Gegner von George Soros ist Adelson bisher in Ost-Europa nicht unangenehm aufgefallen: Kein Engagement in der Ukraine, Georgien oder Moldavien, wo die Soros-Foundation ihre Version von marktförmiger Demokratie verbreiten will. Adelson investiert sein Geld lieber in Medienprojekte, um die Rechtsentwicklung Israels zu fördern: Seit 2007 wurde die erste Ausgabe von „Israel HaYom“ veröffentlicht. Mitte 2010 erlangte die Gratiszeitung in Israel einen Leseranteil von mehr als 35 %. Das Leib- und Magenblatt von Benjamin Netanjahu verbreitet gern die These, dass die Palästinenser „ein erfundenes Volk“ seien. Das Profil von Sheldon Adelson rundet sich ab, wenn man weiß, dass er rund 30 Millionen US-Dollar für den Think Tank „Freedom’s Watch“ ausgab, um den „Anti-Terror-Krieg“ von George W. Bush freundlichst zu begleiten. US-Präsidenten haben einen gewissen Spielraum bei der Gestaltung ihres Amtes. Aber ohne Bündnisse kann auch der scheinbar mächtigste Mann der USA nur wenig durchsetzen. Als ein wichtiger Bündnispartner von Trump ist bisher die konservative Denkfabrik Heritage Foundation erkennbar. Von der stammt die seltsame Erkenntnis "Russland will seine strategische Position in der Welt auf Kosten der Vereinigten Staaten maximieren“. Ob Trumps entspannte Sprüche zu Russland die Beratung durch die Heritage Foundation überleben werden, ist nicht ausgemacht.

Doch so lange nicht deutlich erkennbar ist, dass Trump den Anti-Russlandkurs seines Vorgänger fortführt, gilt Soros Sorge der Europäischen Union. Die Union sieht er offenkundig als eine Auffangstation für sein Verständnis von Demokratie: „Ich war von Beginn ein leidenschaftlicher Befürworter der Europäischen Union. Ich betrachtete sie als die Verkörperung der Idee einer offenen Gesellschaft.“ Aber anders als Angela Merkel ist der Machtanalytiker Soros in der Lage, zumindest eine große Schwäche der EU deutlich zu erkennen: „Deutschland stieg zur Hegemonialmacht innerhalb Europas auf, ohne freilich den Verpflichtungen gerecht zu werden, die erfolgreiche Hegemone erfüllen müssen: sich über ihr enges Eigeninteresse hinaus um die Interessen der von ihnen abhängigen Menschen zu kümmern. Deutschland setzte ein Austeritätsprogramm durch, das seinem engen Eigeninteresse diente.“ Was bei Soros so klingt, als sei es bei Oskar Lafontaine abgeschrieben, gerinnt bei Angela Merkel zum umverbindlichen Räsonieren: „Ja, Europa ist langsam. Es ist mühsam. Es hat tiefe Einschnitte wie den Austritt eines Mitgliedsstaats hinzunehmen. Und – ja – Europa sollte sich auf das konzentrieren, was es wirklich besser kann als der nationale Staat.“ Aber nicht einmal das Wort Brexit kommt ihr über die Lippen, geschweige dass die allgemeine Rechts-Rechts-Entwicklung der Europäischen Union bei ihr Erwähnung fände. Der Frau schwant was. Doch mag sie es weder aussprechen, noch wird sie den mählichen Verfall der Europäischen Union wirksam angehen wollen. Alles bei ihr ist auf Weiter-So angelegt.

Dem Milliardär gehen die schlichten Wahrheiten in seinem Neujahrs-Text flott von der Hand: „Das Fehlen von Strategien zur Umverteilung ist die Hauptquelle der Unzufriedenheit, die die Gegner der Demokratie (gemeint ist das gängige Kapitalmodell der Demokratie) ausgenutzt haben.“ Wo Soros immerhin die Ursachen der Rechtsentwicklung erkennt ohne die Verursacher, zu denen er selbst gehörte und gehört, mit Namen zu nennen, gerät das bei Merkel zum allgemeinen Genörgel: „Wo Europa – wie im globalen Wettbewerb, beim Schutz unserer Außengrenzen oder bei der Migration – als Ganzes herausgefordert wird, muss es auch als Ganzes die Antwort finden – egal wie mühsam und zäh das ist.“ Um dann aber schnell den Sack des Ganzen wieder zu schließen: „Und wir Deutschen haben jedes Interesse daran, eine führende Rolle dabei zu spielen.“ – Zunehmend weniger Menschen in Deutschland sind bereit dem Konstrukt EU zu folgen. Immer weniger Menschen in Europa wollen der führenden Rolle Deutschlands folgen. Immer mehr treibt sie die Angst vor dem sozialen Abstieg um, falls sie nicht längst abgestiegen sind. Die Antworten der Regierenden auf die bangen Fragen nach der sozialen Zukunft sind fadenscheinig. Antworten von Unten stehen noch aus.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 09. Januar 2017 schrieb marie becker:

Es gibt eine glänzende Analyse der Merkel von der Liberalen Gertrud Höhler, schon etwas antiquiert aber deshalb nicht weniger aufschlussreich, Titel : die Patin.


Am 05. Januar 2017 schrieb Hella-Maria Schier:

Manfred Ebel schreibt hier weiter unten:"...Hauptfaktor des gegenwärtigen Imperialismus ist die weltumspannende Finanzoligarchie selbst. Sie drängt expansiv und weltweit praktisch simultan zur erweiterten Kapitalakkumulation, d.h. sie zwingt die produzierenden Imperien zu
1. Vernichtung jeglicher hemmender juristischer, politischer, demokratischer Strukturen hegemonialem Verhalten weltweit. Sie ist der allein dominierende Faktor dieser politisch-ökonomischen Basis.
Der Überbau entwickelt sich dementsprechend..."
- Diese Entwicklung hatten Marx und Lenin vorausgesagt, weil sie sich aus der Logik des kapital. Systems ergibt.
Im Gegensatz zu Herrn Ebel, wie ich seinen Kommentar verstehe, sahen sie meines Wissens aber auch den Nationalstaat als Handelsbarriere, die dann dem internationalen Kapital weichen muss. Zuerst müssen wirklich linke Gesellschaftsformen weg, bzw. am Entstehen gehindert werden, siehe aktuell z.B. Griechenland und Spanien. Dazu benutzt das Kapital auch gern die Rechten. Die klassischen Rechten jedoch - die AFD erscheint mir als rechtsorientiertes mainstream-Produkt - hängen am Nationalstaat und sind gegen Globalisierung. Daher stören dann auch sie und überhaupt ist der moderne Faschist trendy und gebildet. Demokratische Nationalstaaten stören, nach ausgesprochen linken, die Konzerne am meisten. Aber auch ein Diktator ist eine zu unzuverlässige Größe, er kann eigensinnig werden und dann muss man einen umständlichen und kostpieligen Regime-Change durchführen oder gegen ihn Krieg führen. Daher kann ein Wiedererstarken der Nationalstaaten nicht das Endziel der Globalisierer sein, sondern ihre Abschaffung.
Die EU ist ja auch in erster Linie ein Projekt der Eliten, Planungen gibt es schon zur "Nordamerikanischen Union", etc. Als Endergebnis soll da ein Weltstaat mit einer einzigen Regierung stehen. Die sog NWO. es wäre sicher nicht verkehrt, sich mit den Ideen und Plänen des Globalisierer gelegentlich mal zu befassen, für wie abwegig man sie auch hält und ob sie sie nun verwirklichen können oder nicht. Dieser Weltstaat ohne nationale Grenzen ist n i c h t die klassenlose, multikulturelle Gesellschaft, die die Kommunisten mal erstrebt haben und heutige Linke angeblich immer noch im Hinterkopf haben. Zumindest was das Multikulturelle betrifft, beim Rest scheint mir das ungewiss.
Die Idee dazu ist ein Neofeudalismus, eine weltweite Diktatur, aufrechterhalten mithilfe fortschrittlichster Technik die vor allem auf absoluter Überwachung beruht, vielleicht auch auf Drogen und den Möglichkeiten der Genmanipulation. Rassische Unterschiede, die man, etwa nach dem Plan von Barnett, erst beseitigt hat, kann man in Zukunft auch nach Belieben wieder herstellen und so z.B. einen Klassenunterschied optisch sichtbar machen...das klingt wie unarealistisches Sciencefiction, aber ich will damit deutlich machen, das unser Bild vom Faschismus zu nostalgisch ist, um die Schritte dahin wirklich zu erkennen und rechtzeitig dagegen vorzugehen
. Dabei deuteten Orwell und Huxley die Möglichkeiten zukünftiger Diktaturen schon vor langer Zeit an. Die Möglichkeiten von sehr viel Geld in sehr wenigen Händen, die zu machtbesessenen Personen gehören, die sich für eine übergeordnete Spezies halten, sollte man dabei auch nicht vergessen!
Eine traditionell brauntönende und steif dahermarschierende NPD und auch eine rechtspopulistische AFD sind leicht zu erkennen, aber sie sind nur ein kleiner Teil der faschistischen Kräfte ganz oben, die überall ihre Vertreter haben. Ihre betonte Tabuisierung außerhalb von Zusammenhängen durch den, auch gerade linken, Mainstream, lenkt eher davon ab, das Bedrohungsszenario wirklich wahrzunehmen, etwa so: "Wer so auf rechts schimpft, kann ja nicht rechts sein". Man könnte den hype gegen Rechtsparteien der Globalisierer auch "verkürzte Faschismuskritik" nennen.
Was geschieht, wenn man, wie es geschieht alle Globalisierungsgegner "rechts" nennt??
Das funktioniert nach der Logik einer selffulfillung prophesy: Widerstand ist dann zunehmend nur noch von rechts möglich, weil sich Linke und Gemäßigte keiner Bewegung anschließen, die als rechts gilt. Da dann nur noch Rechte übrigbleiben und so wirklich rechte Inhalte sich mit dem Anti-Globalismus verbinden, was weitere Rechte anlockt, ist sie nun tatsächlich rechts mitsamt der ganzen bis dahin auch linken Thematik. Und da wundert man sich entsetzt über den Rechtsruck in Europa!


Am 04. Januar 2017 schrieb altes Fachbuch:

die merkel:
boooah, ihre miene seh ich im rasierspiegel, wenn metallica's "master of puppets" überlaut ertönt:) kann die menscheln?? vor ihrer mimik und der lieblichen intonation beim sprechen ist schon das palästinensische mädchen in tränen ausgebrochen!

antworten von unten?
die sicherheit des vaterlandes ist in gefahr und ich werde wohl eine almosendebatte anzetteln? da müssen meine kleinlichen unsolidarischen forderungen eben mal pausieren - großes steht auf dem spiel;)

apropos pausieren und das WIR:
winterkorn bekommt ca. 3100 euro TÄGLICH betriebsrente, ein draxler immerhin 425.000 im monat grundgehalt plus 56.000 euro wenn er artig war;) ich freue mich, so verdienstvolle mitspender in der solidargemeinschaft zu wissen! habe ich doch wo gelesen, dass die beschäftigung nur deshalb brummt, weil man 160.000 leistungsbezieher aus der statistik genommen hat, weil die 58 oder älter sind und seit 12 monaten kein jobangebot bekommen haben?? nun, vielleicht spendet ja die BA das geld (4,x mia?) auch? ich vergaß, die migranten: wenn man zu deren versorgung die fast 5mia von den beiträgen nimmt, dann steht weiterhin die schwarze null, und man kann im wahljahr steuererleichterungen versprechen. natürlich dann für nach der wahl, falls es uns dann noch gut geht, terror und sicherheit kosten eben....

trump und israel:
donald hat am 24.12. israel seine ewige treue geschworen und palästina und dem iran den kampf angesagt. guckst du: https://www.youtube.com/watch?v=T97Bq3sQMDw
wenn der mit denen fertig ist, kann er mit Sheldon Adelson viele hotels bauen. für die fundamente einfach die bombenkrater betonieren:)

schutz der außengrenzen??
na sicher. gerade landen in bremerhaven kriegsschiffe, die die militärtechnik für die 4000 gi's nach osteuropa bringen. 1000 stück panzer- und radtechnik rollen dann per bahn oder straße durch niedersachsen und brandenburg richtung ostfront. die gi's übrigens lassen machen: die fliegen direkt ins zielgebiet;)

jan key:
der galerist mag eben folklore:( und darf das, weil er hier wohnt;)
bei sputniknews firmiert dieser troll übrigens unter dem namen hsv fan und sammelt fleißig daumen runter!! an ihm eine debatte zur streitkultur von linken festzumachen, hat was von spiegelfechterei oder stellvertreterkrieg.

2017?
von gauck und merkel beseelt werde ich mich mal um das fortkommen des landes bemühen;)


Am 04. Januar 2017 schrieb Rüdiger Rauls:

Natürlich gehen einem solche dämlichen und inhaltsleeren Kommentare wie die von Jan Key und seinesgleichen mitunter schwer auf den Sack. Aber die Jan Keys sind die Mehrheit in unserem Lande. Wir sind die Außenseiter. Und so lange die Mehrheit in diesem unserem Lande noch so denkt, kommen wir nicht umhin, uns mit den Keys auseinander zu setzen. Dabei geht es nicht so sehr darum, solche Leute zu überzeugen. Das ist oftmals nicht möglich, wenn auch nicht ausgeschlossen. Aber die Keys sind nur die Spitze des Eisbergs insofern, als sie sich öffentlich äußern. Die meisten tun das nicht, vergiften aber die öffentliche Stimmung, indem sie in ihrem Umfeld immer wieder ihre hetzerischen Kommentare ablassen. Die Keys haben für uns eine sehr wichtige Funktion. Wir erfahren durch sie, wie die schweigende, aber trotzdem Stimmung machende und für Stimmungen empfängliche Mehrheit denkt. Und wir bekommen durch sie die Möglichkeit, uns mit ihrer Denkweise auseinander zu setzen und das Gegengift zur Immunisierung zu produzieren.
Die Hilflosigkeit der sogenannten Linken besteht nämlich größtenteils darin, dass sie sich immer im Biotop der eigenen oder ähnlichen Denkweisen bewegen. Das schafft zwar eine notdürftige ?linke? Identität, aber keine argumentative Stärke und Überzeugungskraft. Kommen dann Weltsichten in die Diskussion, die dem eigenen Denken fremd sind, wird sehr schnell die Moralkeule ausgepackt und mit den Totschlagargumenten von Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Homophobie und ähnlichen nichtssagenden Schlagworten herumgekeilt. Das erklärt zwar nichts, wirkt aber überheblich und unsympathisch. An den Ansichten der Keys können wir unsere Argumentationskraft stärken.
Deshalb seid den Keys dankbar, auch wenn man lieber manchmal kotzen würde. Aber es nützt nichts. Wenn wir auch die Keys vielleicht nicht überzeugen können, so gibt es doch sehr viele, die ihnen zuhören und das für richtig halten, was diese sagen. Aber um diese geht es, nicht um die Keys. Denn die Zuhörenden sind die Interessierten, nicht die Keys. Die glauben ohnehin, den Stein der Weisen gefunden zu haben. Aber die zuhörend Interessierten sind das Salz in der Suppe. Sie gilt es mit ruhiger Argumentation und überzeugender Weltsicht zu beeinflussen.
Aber ehrlich gesagt sind mir die Keys immer noch lieber als diese grün-liberale Mischpoke, die sich aufgeschlossen geben, in Wirklichkeit aber rechthaberisch, erkenntnisresistent und überheblich sind. Denn sie halten sich für die Besseren, weil sie meist akademisch gebildet sind, immer die richtige wissenschaftliche Untersuchung in die Diskussion streuen können und vorgeben, sich für höhere Werte wie Menschenrechte, Tierschutz, Umweltschutz, Frauen- und Schwulenrechte usw einzusetzen. Und das natürlich immer gewaltfrei, politisch korrekt und sauber durchgendert.


Am 04. Januar 2017 schrieb Sven Paschke:

Ich sehe das wie Sie, Herr Key: Rrrussentrolle allerorten! Lassen Sie mich hier gleich noch einen brandmarken (für Nicht-Berliner: ein Blick auf den Wikipedia-Eintrag zu diesem Vaterlands-Vertreter, dem obendrein hoch dekorierten, ist erhellend!)

www.berliner-zeitung.de/politik/meinung/goetz-aly-weihnachten-in-aleppo-25375098 und, ganz aktuell,
www.berliner-zeitung.de/politik/meinung/goetz-aly-das-neue-jahr-in-syrien-25469364

Dagegen hilft nur noch Jihadi Chris (Sydow) von Spiegel online. Der weiss Bescheid. Und weist den Kurs.


Am 03. Januar 2017 schrieb Der Linksliberale:

Liebe Galeristen, natürlich kann man Jan Key antworten, aber es geht viel wertvolle Zeit drauf. Auch ich hatte kurz überlegt und fast hätte ich mich mit Jan Key geistig duelliert, aber er ist wirklich unbewaffnet.
Besser die wertvollen und zielgenauen Analysen des U. Gellermann und die wohltuenden Kommentare lesen, die dann manchmal auch ergänzen oder rumkriteln und den U. Gellermann nicht zu viel loben (auch wenn er es fast immer verdient hat).


Am 03. Januar 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Jan Key
......nun haben sie es dem Galeristen gegeben: brillant blöd, weil ohne Inhalt. Stil und Haltung sind nicht jedem gegeben.-
Wieviele arme alte Würstchen, außer ihnen es wohl noch gibt ?
Dem Galeristen kann man zu seiner Souverenität, was die Veröffentlichung angeht, beglückwünschen.
So, und nun haben sie ausreichend Aufmerksamkeit erhalten, denn in ihrem tatsächlichen Leben gibts zuwenig Aufmerksamkeit. Man kann eben nicht alles haben.


Am 03. Januar 2017 schrieb Andreas Schell:

Frage an den Galeristen: wieso veröffentlichen Sie denn den Beitrag von Jan Key? Das hat doch nichts mit dem Thema zu tun, das sie Ihrer ausreichend kritischen Leserschaft so schön vorgelegt haben. Ich für meinen Teil brauche solche diffamierenden Hinweise nicht. Ich setze mich echter russischer Propaganda, die ich hier nicht erkenne, bisweilen sogar ganz gezielt aus, um meinen Verstand zu schärfen. Jan Key scheint dagegen nicht einmal zu verstehen, wessen leichte und offenbar auch hilflose Beute er ist.
(Sie können diese Anmerkung sehr gerne zusammen mit dem fraglichen Kommentar wieder löschen ;-)

Antwort von U. Gellermann:

Manchmal kann ich dieser Sorte Folklore nicht widerstehen.


Am 03. Januar 2017 schrieb Max L.:

@ Jan Key: Haben Sie auch inhaltlich etwas beizutragen oder wollen Sie sich nur ein paar Cent mit Trollen verdienen?

Nach der rhetorischen jetzt noch eine ernst gemeinte Frage: Was ist "das Westliche"? Und inwiefern ist dieser Artikel ein "zynisch-kritischer Kommentar" gegen dieses "Westliche"?

Ich weiß nicht, ob dieser Kommentar von mir zu einer Rubelerhöhung auf meinem Konto führen wird, aber ich würde mich auch in Naturalien - Krimsekt, Kaviar - auszahlen lassen. Irgendwie scheinen ja alle Kritiker unserer Regierung und unserer Medien irgendwas von Putin persönlich zu bekommen, nur ich nicht - wenn man denjenigen glaubt, die das immer behaupten statt irgendwelche Gegenargumente zu bringen. Ich bin bisher aber immer leer ausgegangen. Irgendwas muss ich wohl falsch machen...


Am 03. Januar 2017 schrieb Simone Birgersson:

Ach, Herr Jan Key (wie wird das ausgesprochen? Vielleicht Yankee?)
Sie sind wohl auch nur ein ?Social Bot?, wie es so schön im Stile neuer Sprachschöpfung heißt, wenn auch vielleicht einer mit echter Nase. Besonders sozial scheinen Sie allerdings nicht angelegt zu sein angesichts der Richtung, in die Ihre Äußerungen sich bewegen. Also sind Sie dann doch wohl eher eine Art botfly, deren einziger Daseinsszweck darin zu bestehen scheint durch Zustechen sich das nötige Lebenselixier ? in diesem Fall geistiger und inhaltlicher Substanz - zu erräubern, an dem es ansonsten fehlt.
Allerdings fehlt Ihrer Bot-Nase offensichtlich auch noch der echte Geruchsinn, um die abstossende Duftnote der ?Fake-News? zu erspüren, die Sie so verbreiten.
Aber seien Sie gewiß, Sie werden als echtes Post-Faktotum den Lesern hier in Erinnerung bleiben. Und zynisch kann man ganz nebenbei allein schon werden, wenn man sich den westdeutschen Medien und ihrer propagandistischen Brautschau allzusehr aussetzt. Und im übrigen, auf deren Gnade sollte man auch keinesfalls schielen, das hieße ja schon, ihnen die Anerkennung als Herrschaft zu vermitteln, die sie sich zu einem großen Teil selbst so gerne anmaßen.


Am 03. Januar 2017 schrieb Günter Mann:

Zitat von Jan Kay: "Gellermann ist vor Jahren in deutschen Medien in Ungnade gefallen"

diese Ehre muss man sich erst einmal verdienen.

deutsche Medien haben nach einem kurzen Umweg über die sechziger Jahre, die Kurve gekriegt und befinden sich jetzt auf der Zielgeraden zur Nachfolgeorganisation des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propagánda.


Am 03. Januar 2017 schrieb Jan Key:

Gellermann ist vor Jahren in deutschen Medien in Ungnade gefallen und deswegen zynisch-kritischer Kommentator für alles Westliche geworden. Zur Zeit verkauft er sich für paar Rubel an die russische Propaganda.


Am 03. Januar 2017 schrieb Paulo H. Bruder:

"Unsere soziale Marktwirtschaft" ist doch nur noch eine Worthülse! Dass Frau Merkel so unverfroren daherplappert in den Zeiten der herrschenden Finanz- und Militärwirtschaft sagt alles über sie und ihr Verständnis von "sozial". Sozial ist ihr zufolge, was die brüchige Klassenherrschaft stabilisiert.


Am 03. Januar 2017 schrieb Detlef Mitscherling:

Die zwei Systeme

Aus Die Welt vom 02.01.2017, Online-Ausgabe

"Warum Börsenlegende Soros für Europa schwarz sieht"

Soros: Ich unterschied zwischen zwei Arten von politischen Systemen: denen, in denen die Menschen ihre Regierungen wählen, welche dann die Interessen der Wähler wahren sollen - und anderen, in denen die Herrscher ihre Untertanen zu manipulieren suchen, damit diese den Interessen der Herrschenden dienen. Unter Poppers Einfluss nannte ich die erste Art von Gesellschaft "offen" und die zweite "geschlossen".

Ich dagegen unterscheide zwischen diesen zwei Arten von politischen Systemen: denen, in denen die Menschen ihre Regierungen wählen, welche dann die Interessen der Großfinanz vertritt und ihre Wähler mit Hilfe der manipulierten, gleichgeschalteten Medien und mit Hilfe der Neoliberalismus-Lüge (du kannst) gefügig zu halten versucht - und anderen, in denen die Herrscher ihre Untertanen zu manipulieren suchen, damit diese den Interessen der Herrschenden dienen.
Unter dem Einfluss der letzten 20 Jahre mache ich keinen Unterschied der beiden Systeme mehr aus, außer vielleicht diesen: das erste System ist perfider als das Zweite.


Am 03. Januar 2017 schrieb Bert Sager:

Europa, das geeinte, scheint derzeit "nur" in der Flüchtlings- und der Englandfrage gescheitert. Die Verwerfungen gehen jedoch viel tiefer. Dass sie keine zufällige Fügung, sondern gesetzmäßig sind, hat schon vor 100 Jahren ein Russe analysiert: "Vom Standpunkt der ökonomischen Bedingungen des Imperialismus, d. h. des Kapitalexports und der Aufteilung der Welt durch die »fortgeschrittenen« und »zivilisierten« Kolonialmächte, sind die Vereinigten Staaten von Europa unter kapitalistischen Verhältnissen entweder unmöglich oder reaktionär" schrieb ein gewisser Uljanow, Wladimir, im August 1915 im "Sozial-Demokrat". Die hiesigen Sozialdemokraten haben diese Erkenntnis, wie so vieles anderes, vergebens ignoriert. Das rächt sich nun.


Am 03. Januar 2017 schrieb Menasche Kishon:

Angela Merkel ist eine gelernte Physikerin, aber rechnen kann sie offenbar nicht, sonst würde sie nicht von „unserer sozialen Marktwirtschaft" reden. Das Beratungsunternehmen Capgemini hat in seinem „World Wealth Report 2016" festgestellt, dass im letzten Jahr die Zahl der Reichen um 9,4 Prozent gewachsen ist und deren Vermögen sogar um 9,9 Prozent.
Das Vermögen der (deutschen) Millionäre verdoppelt sich also alle 8 Jahre, nach 16 Jahren hat es sich vervierfacht, nach 24 Jahren verachtfacht und nach nur 32 Jahren ist deren Vermögen auf das 16-fache gewachsen! Dieses exponentielle Wachstum geht nicht lange gut. Den letzten großen Finanzcrash gab es 2008. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion hat der Deutsche Bundestag sagenhafte 480 Milliarden Euro zur Rettung der Banken und Versicherungen zur Verfügung gestellt.
Das Geld wächst aber nicht auf Bäumen, sondern muss erarbeitet werden und zwar von der Bevölkerung. Durch die steigende Arbeitsproduktivität wächst zwar das Bruttosozialprodukt. Wenn aber immer mehr davon an die Reichen fließt und zwar immer schneller, dann bleibt immer weniger für die anderen übrig. Für einen großen Teil der Bevölkerung ist deshalb das reale Einkommen seit Mitte der 70er Jahren nicht mehr gewachsen. Bei fast der Hälfte der Bevölkerung ist es sogar gesunken.
Von diesem ungerechten System profitieren ungefähr 10 Prozent der Bevölkerung, dazu gehören auch Fußballer, Professoren, Chefredakteure und Fernsehmoderatoren und die haben die Möglichkeit in den Massenmedien zu behaupten, dass es uns Deutschen gut geht.

Besonders traurig ist, dass der (reiche) Mensch nichts lernt. Im Jahr 1929 gab es schon einen ganz großen Finanzcrash. US-Präsident Franklin D. Roosevelt hat damals die Ursache analysieren lassen und deshalb z. B. Spitzensteuern von 80 Prozent eingeführt. Die ganzen Stabilisierungsmaßnahmen wurden leider immer mehr zurückgenommen, deshalb ist der Finanzcrash von 2008 nicht verwunderlich. (Aber so ein System ist sowieso nicht stabil.)


Am 03. Januar 2017 schrieb Heinz Schneider:

Der Züricher Tagesanzeiger ist der von Uli gestellten Schlussfrage am 1.2.2015 in einem Artikel nachgegangen. Soros wird dort zitiert: "Klar gibt es Klassenkampf. Meine Klasse ist im Begriff, ihn zu gewinnen“.
Und die von den Reichen nach 2008 ängstlich erwarteten Aufstände? „Zwar machen die Verlierer zunehmend Schlagzeilen" heißt es. Ferguson, Pegida, fremdenfeindliche Initiativen werden genannt.
"Doch nichts davon zielt auf die Oberschicht. Der Angriff gilt nicht der Elite, sondern den unmittelbaren Konkurrenten. Klassenkampf kommt von oben, nicht von unten. Außerdem brechen Aufstände nur in jungen Gesellschaften aus. Aber in Europa und den USA werden die Leute immer älter.“
Bisweilen sind die Analysen in der bürgerlichen Presse von bemerkenswerter Klarheit. Für die Analysen von links gilt dies derzeit eher seltener. Dort ist „LGBT“ en vogue, "Klassenkampf" dagegen mega-out.
Die von einer selbstverliebten, harmlosen, hypervorsichtig-ängstlichen Linken im Stich gelassenen Verlierer wenden sich den Rechten zu, die anstelle einer unkontrollierten Globalisierung eine kontrollierte Abschottung versprechen und das wachsende Bedürfnis nach sozialer Sicherheit durch ihr Angebot einer ausschließenden Solidarität missbrauchen. Andernorts wird das gleiche Angebot von Islamisten offeriert.
Es sieht so aus, als seien die Sorgen der Reichen vorerst unbegründet.


Am 02. Januar 2017 schrieb altes Fachbuch:

@Benny Thomas Olieni
einige nachfragen hätte ich:
- dr. "merkele" soll hoffentlich keine anspielung auf mengele sein?
- widersprechen sie sich nicht? intelligent aber hohl, keine ziele ABER machterhalt und leere stopfen, eigene macht ABER dienen für andere, die sie leider nicht benennen!!??
- watt du wolle sagen mit hier: "Eine widerliche Charaktere, wie sie in DDR und BRD im Schulsystem millionenfach heranverbildet wurde"?? also in einem land habe ich sehr viel gelernt, im anderen habe ich in der (rest)bildung gearbeitet - erklären sie mir bitte, gehöre ich noch zu den millionen oder bin ich schon züchter??
- sind soros, merkel, trump das problem oder die klasse, die diese vertreten? ooops. politikerschelte ist einfacher als klassendenken und -kampf
- wenn die politiker so schlecht bei ihnen wegkommen, was denken sie dann über deren fankurve. immerhin werden erste wiederholt, mehrheitlich gewählt und bekommen standing ovations auf parteitagen und lobbyveranstaltungen??


Am 02. Januar 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

"Antworten von unten stehen aus."
Im Armutsbericht wird das umgeschrieben, verdreht, große Zahlen werden kleine Zahlen usw. usw.
um wie immer unklar zu bleiben, und Verwirrung zu stiften.
Man schaffte es tatsächlich, das Armutsrisiko von Kindern, von nicht fassbaren 19,7% auf knapp 5% runterzurechnen. Eine Glanzleistung der Kissenpuper.
1,54 Millionen Kinder/Jugendliche unter 15 Jahren, also in etwas jedes 7. Kind ist von Hartz 4 betroffen. 30 000 Kinder mehr, als im Vorjahr. In Bremen und Berlin sind die Zahlen exorbitant hoch; nämlich mit 31,5% bedeutet das, dass für fast jedes dritte Kind, auf Hartz 4 angewiesen ist. Ausgrenzung ist nur eine Folge dieser unsäglichen Hartz Gesetze. Von Rot/Grün vehement vertreten, bis in die heutige Zeit, obwohl die Zahlen, wo hinter jeder ein Mensch, groß oder klein steht, Bände sprechen. Und die wieder in einer Koalition ? -
Der Niedriglohnsektor in Deutschland wächst rasant, steht an der einen oder anderen Stelle, klein und in irgendeine Ecke gedruckt zu lesen.
Mehr als 20% der Beschäftigten in Deutschland arbeiten für einen Hungerlohn. Jeder 5. verdient weniger als 10Euro in der Stunde. Die Menschen sind in der Folge auf staatliche Unterstützung angewiesen, und von Partizipation weiter entfernt, denn
Sozialpolitik ist parteiisch, umso befremdlicher ist, dass der Generalsekretär vom Caritas "positives Denken" einfordert. Für einen Wohlfahrtsverband, der die Zahlen der Kinder und Altersarmut, sowie den Pflegenotstand, Menschen ohne Dach über dem Kopf, Verschuldung kennen muss, muss schon sehr positiv Denken, um dieses zu ignorieren. Die ambulanten Pflegedienste, auch die vom Caritas, die tagtäglich mit der Not, auch der materiellen der Alten und Kranken konfrontiert sind erzählen eine von diesen traurigen Lebensgeschichten, die mit dem wirklichen Leben zu tun haben. -
Der Pflegenotstand in den Pflegeeinrichtungen schreit zum Himmel, besonders in den Einrichtungen, die pivatisiert sind.
Sie kassieren, dass es einem schwindelig wird, und der betroffene Mensch steht am Ende mit dem, was er wirklich braucht alleine, denn was er braucht bestimmen die Anderen, die sich die Taschen in einer obszönen Art und WEise vollstopfen. Unsere Alten und Kranken werden bei näherer Betrachtung alleine gelassen. Sie leiden still, und sind für jedes liebe Wort dankbar. sie vereinsamen, sie sind oft isoliert, und der Personalschlüssel, reduziert sich an Wochenenden nochmals.Der Mangel an Zeit, an Überforderung, an Belastung lässt oftmals bei meinen Kollegen eine wirkliche Nähe nicht mehr zu. Sie stecken in einem großem Dilemma, zum Einen haben sie selber Eltern und Großeltern, sollten sie noch leben , zum Anderen, stoßen sie ständig an ihre Grenzen, und oft ist die Bereitschaft da immer noch grenzenlos da sein zu wollen. Das geht nicht, weil der Mensch ein Mensch ist, und nicht immer über seine Kräfte gehen kann, denn dann geht es irgendwann schief, und es entstehen Situationen, die keiner will. Dieses ist eine kleine Momentaufnahme, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Von den unbegleiteten Kindern- und Jugendlichen, alleine in Deutschland, tausende, die Menschenhändlern und Kinderschändern in die Hände fallen, würde jetzt den Rahmen sprengen, kann, darüber noch zu schreiben, obwohl es sehr wichtig ist. Merkel und Co. sind und bleiben dafür verantwortlich, weil sich Deutschland überall einmischt, und dem großen Bruder, egal, wo denn die Reise hingeht, und wenn es in den Abgrund geht, folgt.
Das Deutschland nach 1945 seine Nase wieder überall reinsteckt, sich an Kriegen beteiligt, und vielem mehr, aber nicht fähig, und in der Lage ist selbständig am Frieden, und an einer guten Nachbarschaft, besonders zu Russland, aber letztendlich mit allen Völkern der Welt in Frieden und Freundschaft zu leben, zeigt wie unselbständig Deutschland war und ist.
Lieber Uli,
Ehre wem Ehre gebührt.


Am 02. Januar 2017 schrieb altes Fachbuch:

na nu??
das fest der besinnlichkeit 'rum, mit geschenken liebe und glück verteilt, das politische resümee von oberster stelle zum jubeln freigegeben - und das volk pöbelt weiter undankbar und unzufrieden??
wir haben 2016 überlebt, sogar silvester neuerliche invasionen von nafris per racial profiling abgewehrt. ab heute gibt es paar cents mehr mindestlohn für die fortschrittsverlierer und die bescherung für die hartzer will gar nicht enden!
es geht doch aufwärts dank und nur mit der soz. marktwirtschaft - und merkel.
na gut, der dax stieg 7 prozent relativ und sicher steuerfrei, der mindestlohn dafür 34 cent absolut und brutto.
na gut, der 8h-arbeitstag taumelt. flexibilisierung 4.0 bedeutet dann viel mehr freizeit und selbstverwirklichung für die beschäftigten. die gewerkschaften reißen schon die barrikaden weg, wollen das "betrieblich" aussitzen:)
im lutherjahr muss "Arbeiten soll und muss man. Aber des Hauses Fülle soll man nicht seiner Mühe, sondern allein der Güte Gottes zuschreiben" als geistige nahrung reichen!! galeriebesuche braucht es nicht: "Das Evangelium ist so klar, dass es nicht viel Auslegens bedarf, sondern es will nur wohl betrachtet, angesehen und tief zu Herzen genommen sein."

da liegen sie also, die ergebnisse: deutschland geht es so gut wie nie, und wie immer kein dank den spendern dieser wohlfahrt;)

willkommen in 2017, danke dem galeristen!

@herr schell
ich kann kein englisch, aber ihr beitrag und das fazit ist sicher was für die annalen;)


Am 02. Januar 2017 schrieb Lutz Jahoda:

POST FACTUM HEISST EIGENTLICH NACH DER TAT
WELCH EIN TRAURIGES JAHRESZEICHEN
FÜR UNSEREN DEUTSCHEN NACHWENDESTAAT
MIT LEIDER FALSCH GESTELLTEN WEICHEN

Ansage an die Meinungsmacher

Das, was man fühlt, ist auch Realität?
Das ist ein typisch postfaktischer Satz.
Historische Ursachen und Qualität
finden post factum kaum einen Platz.

Die öffentlich-rechtliche Nachrichtenmühle,
die wir Bürger brav finanzieren,
bemüht neuerdings den Weg der Gefühle,
um uns salzig zu manipulieren.

Euer Streben, uns über Tränen
in die Mitleidsspur zu drängen,
bringt uns bestenfalls zum Gähnen,
weit entfernt von Euren Zwängen.

Der Vorgang post factum, wie Ihr ihn bestückt,
ist Euch Dilettanten gehörig missglückt!


Am 02. Januar 2017 schrieb Klaus Bloemker:

Lutz Jahodas LAUDATIO

Klingt für mich eher wie sozialistischer Realismus. Passt irgendwie nicht zu Uli Gellermann.


Am 02. Januar 2017 schrieb Hans Rebell-Ion:

Verehrter ULI,
besser als ULRIKE SPURGAT kann ich Dich nicht würdigen!
Auch vielen Dank an ANDREAS SCHELL, der mir "aus der Seele spricht"!
Mit ALEKS KORTY's letzten 2 Sätzen kann ich gar nicht einverstanden sein: "Denn der Kapitalismus ist wahrlich NICHT das Ende der Geschichte! ! ! Schon deshalb nicht, weil es niemals ein ENDE der menschlichen Geschichte geben wird!"
Bekanntlich gibt es über 14.000 ATOM-Sprengköpfe in den Händen von "Machthabern", die in ihrem(!) jeweiligen "Ernst-Fall" damit das Leben auf der Erde auslöschen können! Das wäre mit Sicherheit "das Ende der menschlichen Geschichte"!


Am 02. Januar 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Lieber Lutz, Danke für die "LAUDATIO", und den Gedicht- und Prosa Band werde ich hoffentlich in diesem Jahr, käuflich erwerben können, so wird gemunkelt.


Am 02. Januar 2017 schrieb Manfred Ebel:

Soros ist 'der' Vertreter der weltweiten Finanzoligarchie. Was heißt das? Der Imperialismus ist über seinen Stand vom Ende des II. WK hinausgewachsen. Dominierende produzierende Monopole umspannen die Welt und nicht nur einen Block oder gar eine Nation. Konkurrenz wirkt maßgeblich zwischen ihnen selbst und zwischen den transnationalen und denen, die noch überwiegend in Blöcken agieren. Allerdings rekrutieren sich die transnationalen aus den restlichen nationalen und blockgebundenen Monopolen. Der zweite politisch-ökonomische Hauptfaktor des gegenwärtigen Imperialismus ist die weltumspannende Finanzoligarchie selbst. Sie drängt expansiv und weltweit praktisch simultan zur erweiterten Kapitalakkumulation, d.h. sie zwingt die produzierenden Imperien zu hegemonialem Verhalten weltweit. Sie ist der allein dominierende Faktor dieser
politisch-ökonomischen Basis.
Der Überbau entwickelt sich dementsprechend: 1. Vernichtung jeglicher hemmender juristischer, politischer, demokratischer Strukturen und 2. permanente(!) ideologische und militärische Kriegführung an potenziell allen Orten weltweit und mit allen zur Verfügung stehenden Waffen.
Darunter fallen selbst Politiker und Parteien mit nationalen Ambitionen - selbst Trump, AfD u.ä.
Auch Merkel & Co werden von den Ereignissen überrannt, wenn sie sich der "Freiheit" der weltweiten Finanzoligarchie und transnationalen Monopole in den Weg stellen. Sie haben sich überlebt und sind sowohl für Oligarchen als auch für die Menschheit das reaktionärste politische Übel.
Die Antwort von Unten kann strategisch um den Preis des Selbsterhalts nur bedingungslose Friedenspolitik und endlich Abschaffung des Privateigentums heißen. Taktisch und operativ müssen die militaristischsten, repressivsten, demagogischsten, rechtesten Kräfte bekämpft werden - durch Wahlen, Streiks, Massendemonstrationen, Aufklärung, Vereinigung.


Am 02. Januar 2017 schrieb Andreas Buntrock:

@ Lutz Jahoda
Laudatio

"....Lasst uns Empfangen, aber auch Geben.
Glückwunsch dem Blog und ein recht langes Leben!"

Und darauf einen DÜJAHRDÄNG!


Am 02. Januar 2017 schrieb Lutz Jahoda:

LAUDATIO

Das Jahr hat miserabel begonnen,
gleichzeitig aber ausnehmend gut.
Aus Gellermanns Beitrag speisen uns Sonnen
aus Zuversicht, Klarsicht, Einsicht und Mut.

Kühl und gelassen und gut zu erfassen
bietet die Rationalgalerie,
besonders für jene, die uns hassen,
ein munteres Redlichkeitspotpourri.

Lasst uns das Glas auf Zweisiebzehn erheben!
Ein Lob euch allen, die fleißig schreiben!
Dank auch all jenen, die sich an uns reiben!
Lasst uns Empfangen, aber auch Geben.
Glückwunsch dem Blog und ein recht langes Leben!


Am 02. Januar 2017 schrieb Andreas Buntrock:

"Frau Merkel verzichtet gleich auf alles, was in die Nähe der Wahrheit führen könnte:"
-------------------------------------------

Aber genau das tut diese Dame doch schon seit dem ersten Tag ihrer Kanzlerschaft.


Am 02. Januar 2017 schrieb Petra Schachtschneider:

Welch eine brillante Analyse. In der gebotenen Kürze lässt Gellermann Soros einen Teil der Arbeit tun und zeigt die Merkel als das was sie ist: Eine scheinheilige Lügnerin. Für diese Sprung in das kalte neue Jahr meinen herzlichen Dank.


Am 02. Januar 2017 schrieb Benny Thomas Olieni:

Ihrer Einschätzung der geschilderten extrem üblen ARD-Propaganda als "präfaschistisch" stimme ich zu.
Derartiger "Journalismus" führt schleichend zu Faschismus. Er ist Kriegsvorbereitung und Kriegsrechtfertigung widerlichster Art.
In dieser schwarzbraunorangeroten Soße schreitet die "Gleichschaltung" voran, die Ausschaltung von Anstand und intelligenter Ehrlichkeit.
Was für ein "Kultur-Abriß"!


Am 02. Januar 2017 schrieb Andreas Schell:

Wer sich Frau Merkels Ansprache wirklich angehört hat, ist jetzt entweder beruhigt - vorausgesetzt er besitzt keinen Verstand - oder hochgradig alarmiert. Ich persönlich habe noch nie eine derartige Bankrotterklärung, bodenlose Unverschämtheit, eine derartige Beleidigung jeglichen politischen Sachverstandes gehört. Zu vernehmen war im wörtlichen Sinne populistisches, vollkommen dementes Terrorgeseier. 1,5 Millionen Tote hat der Krieg gegen den Terror seit 2001 gefordert. Da sollten doch ein Paar Terroristen dabei gewesen sein, sonst hätte der Krieg doch seinen Sinn verfehlt, oder? Was genau plant denn die Bundesregierung? Genau: Aufrüstung, mehr Soldaten ins Ausland. Aufbau einer Feindschaft mit Russland, damit die nächste Krise Gewinn abwerfen kann. So geht die Produktion von zukünftigem Terror, wo heute keiner ist. Deutschland ist ein unmittelbarer Verursacher des Terrors, den die Kanzlerin da beweint! Deutschland verdient Terroranschläge genau so, wie es sich seinerzeit den Einmarsch der Alliierten verdient hat. NATO-Austritt, Gewaltverzicht im Ausland und Rüstungsstopp wären logische Maßnahmen. Alles andere hat versagt, ja, uns die heutige Situation beschert! Der kollektive Hirntod naht trotzdem. Selbst die Linken denken über Militär nach. Geht es um Profit? Friede kann's nicht sein, das ist bewiesen.

Über die Wirtschaftspolitik Deutschlands klärt Hans Werner Sinn, der keine linke Adresse ist, hier mit sensationeller Lässigkeit auf: https://www.youtube.com/watch?v=kRNX09IrjiU
Jeder, der auch nur ansatzweise versteht, was der Gute Mann da sagt, sieht, dass das Europäische Problem die deutsche Wirtschaftspolitik ist, der deutsche Niedriglohnsektor, der billige Jakob, der uns zum Exportweltmeister macht und nicht nur die eigenen, sondern vor allem die Arbeitnehmer der EU-Südstaaten ruiniert. Merkel-Deutschland ist unmittelbarer Verursacher des EU-Zerfalls und hebt als größter Gläubiger der EU in direkter Folge wirtschaftlich gerade das eigene Grab aus. Das nicht zu erkennen ist nicht Dummheit - so blöd ist nicht einmal die Deutsche Regierung (ohne Maas und DeMaizere) - das hat System. Die wirtschaftsmächtige EU muss weg, sagen die Amerikaner. Nur deshalb passiert das. Gezielt und geplant, mit Sinn und Verstand.

Kein Kopf der westlichen Welt, auch nicht die Bundeskanzlerin, die angeblich Physikerin ist, mag dabei zur Kenntnis nehmen, dass die Menschheit an einem energetischen und rohstofflichen Limit angekommen ist, das uns zwingen wird, gemeinsam über Krieg oder Frieden in ganz neuem Zusammenhang nachzudenken. In der Ferne Erbeuten war gestern. Das klappt heute nicht mehr so gut. Zu viele Menschen wohnen da, wo die Rohstoffe sind und die Rohstoffe sind zu knapp. Die Chinesen haben's längst erkannt. Bei uns: nicht einmal weißes Rauschen.

Dass es Milliardäre wie den Herrn Soros gibt, der noch nicht mal der reichste, höchstens einer der unsympathischsten ist, ist nur eine Folge Merkel- Obamaschen Kadavergehorsams gegenüber dem Großkapital. Man müsste diese wahren arbeitsunwilligen Parasiten nicht auf ganzen Seiten in der Welt feiern, sondern enteignen. Dann könnte wenigstens das Geldsystem, das vorm unmittelbaren Kollaps steht, gerettet werden. Was man sich von Geld kaufen kann, hat damit immer weniger zu tun. Die offensichtliche Strategie derer, die sich's leisten können lautet heute: rafft alles zusammen, bevor es zu spät ist. Das Staatsoberhaupt, das diesen Kreislauf durchbrochen hat heißt Wladimir Putin. Man sehe sich die Entwicklung russischer Löhne in den letzten zehn Jahren und seine exakt gegenäufige Beliebtheit bei westlichen Oligarchen und ihren Lakaien an. Merkel macht beim Putin-Scheiße-finden voll mit, denn der Weg, den Russland uns zeigt, ist schlecht für ihre Chefs.

Von alledem spricht Frau Merkel nicht. Sie bleibt lieber mit Herrn Obama befreundet, wollte gerade eine Freundin von Killery werden und gemeinsam mit diesen repräsentativen "Demokraten" in den Russlandkrieg ziehen. Dass daraus momentan nichts wird, ist vorübergehend tröstlich. Ansonsten brennt die Hütte und die ewig gestrige Kanzlerin gibt keine einzige Antwort. Das ist widerlich - abstoßend - erbärmlich - dumm - gegen das eigene Volk und gegen die Bevölkerung der EU!

Wo sind die Deutschen? Mein Eindruck: vorm Fernseher, beim Schlussverkauf oder im Billigflieger. Woher kommt's, dass sich hier alle so eine derart harte Lektion herbei sehnen? Es ist zu befürchten, dass ein Regierungswechsel noch blöderes, noch korrupteres Gesindel an die Spitze spült. Genau wie in den USA: ein anderer Club darf sich dort bereichern. Motto: same shit, different asshole.

Prost Wahljahr!


Am 02. Januar 2017 schrieb Benny Thomas Olieni:

Danke für Recherche und Text! Eine Oase, eine Informations-Quelle in der Wüste der Uninformiertheit, der Lügenhaftigkeit, der Desinformation und der Propaganda der Mehrzahl der "alten Medien".

Soros ist ein größenwahnsinniger "Kapital-Verbrecher", ein Täter in großem Stil, seit seinen bescheidenen Anfängen als jugendlicher Nazi-Kollaborateur. Er arbeitet direkt mit den Auftraggebern zusammen, die Dr. Merkele nur durch die Menschen kennt, die ihr deren Aufträge überbringen.
Dr. Merkele ist intelligent, aber hohl, ohne konstruktives eigenes inneres Ziel.
Und ohne konstruktives äußeres Ziel. Sie arbeitet für ihre Machterhaltung und das Stopfen ihrer inneren Leere - dafür stellt sie sich in den Dienst derer, die ihr gegenüber als Machthaber auftreten.
Eine widerliche Charaktere, wie sie in DDR und BRD im Schulsystem millionenfach heranverbildet wurde.
Ihr beim verquasten Lügen-Absondern zuzuhören, kann ich mir nicht mehr länger als einige Sekunden zumuten - es verursacht psychosomatisch-geistige Übelkeit.
Zu Trump: Durch dessen Wahlsieg ist wenigstens erstmal das Schlimmste verhütet worden: Eine weitere Machtergreifung des hochkriminellen Clinton-Mafia-Netzwerkes.
Was er bewirken will und kann wird sich erweisen.


Am 02. Januar 2017 schrieb Spargel Tarzan:

Ich aute mich, ich habs getan, mir die Neujahrsrede der Mutter Oberin angehört. Bei ihrem ganzen Salbadern fragte ich mich aber auch: welche Pillen hatte man ihr verabreicht oder hatte sie die letzten 3 Nächte durchgemacht, mit einer 30er Packung "Hallo Wach"?
Wie immer bei ihr, hat eine Seifenblase mehr Inhalt als ihr Gebrabbel und sie schafft es doch immer wieder bekannte Begriffe umzuspritzen. Da wird ihre neoliberale Wirtschaftsknute zur sozialen Marktwirtschaft, vergleichbar der des weltweit führenden demokratischen Landes (G. Soros), das auch nur eine andere Definition für globale Kriegführung ist.


Am 02. Januar 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Konnte nicht aufhören mit dem Lesen , einer deiner besten Artikel, der herausragend recherchiert ist, fundiert, substanziell, geerdet, spannend und informativ . Gut zu wissen, wer denn dem Donald Trump ins Öhrchen flüstert, und seine Wünsche, die dann ja bekannter maßen, nicht so einfach abgelehnt werden können, flüstert.
Vielen Dank, lieber Uli, dass du mit deiner journalistischen Qualität auf hohem Niveau, deine Leser herausforderst, sich einer wirklichen Auseinandersetzung mit den brennenden Themen unserer Zeit zu stellen, und die Möglichkeit zu nutzen in Alternativen zum jetzigen System zu Denken, welches die Menschen entmenschlicht, ihnen die Würde und oftmals die Lebensperspektiven klaut.-
Später mehr zu diesem wichtigen Artikel.


Am 02. Januar 2017 schrieb Heinz Schneider:

Gerade lese ich in der Zeitung, dass in Rom ein Dirigent entlassen worden ist, weil während eines Konzert für Kinder die Existenz des Weihnachtsmannes angezweifelt hat. Empörte Eltern hatten eine Protestaktion bei Facebook organisiert.

Warum also sollte Frau Merkel die Existenz der sozialen Marktwirtschaft anzweifeln? Ihre Anhänger wissen, dass diese längst im Strudel des neoliberalen Kapitalismus untergegangen ist. Sie wollen es aber nicht hören.

Dethematisierung ist deshalb Merkels Erfolgsrezept.
There is no Alternative!


Am 02. Januar 2017 schrieb joe bildstein:

Zum Neuen Jahr faellt mi rur Titanic ein, mit diesem wunderbaren "Darf das Kanzeler werden". Die Realiatatet holt uns ein ...
Euch allen ein drohnenfreies und friedliches 2017

http://www.titanic-magazin.de/postkarten/karte/darf-das-kanzler-werden-52000-1887/


Am 02. Januar 2017 schrieb Aleks Korty:

"Antworten von unten stehen noch aus", lautet der letzte Satz des Galeristen in seinem Artikel!
Diese 'Antworten von Unten' werden auch so lange weiter ausstehen, wie es Leuten wie Dagobert Duck, alias Donald Trump und seinen Sponsoren der Medien-Dynastien gelingt, die diffusen Ängste der Menschen zu manipulieren und in ihrem Sinne zu kanalisieren. Erst wenn der Leidensdruck dieser Menschen so groß wird, dass sie es nicht mehr ertragen wollen, wird das heran reifen, was Lenin als eine revolutionäre Situation charakterisiert hat: "Erst wenn die da oben nicht mehr so können wie bisher und die da unten nicht mehr so wollen wie bisher!"
Wie weit diese Situation noch entfernt ist, kann nicht seriös eingeschätzt werden. Sicher ist allerdings, dass sie kommen wird! Denn der Kapitalismus ist wahrlich NICHT das Ende der Geschichte! ! ! Schon deshalb nicht, weil es niemals ein ENDE der menschlichen Geschichte geben wird !

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