Rentner: Rettet die Banken!

Präsident Gauck stellt sich der Verantwortung

Autor: U. Gellermann
Datum: 04. Mai 2015

Mitten in der schweren Krise der Deutschen Bank, ereilt den Vorstand des gebeutelten Institutes eine weitere Hiobsbotschaft: Die Zahlungsmoral der deutschen Rentner ist noch schlechter als die Moral der Bank. Erschüttert teilt der "Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen" mit, dass die Rentner immer mehr Schulden haben und dass immer weniger pünktlich zurückzahlen. Ganze 134.000 alte Leute über 70 zahlen überhaupt nix mehr. Die Zahl entspricht etwa der Einwohnerzahl einer Stadt wie Wolfsburg. Eine komplette Großstadt will nicht mehr zahlen und treibt so die Banken in den Ruin. Schon die erneut gewachsene Gesamtzahl der Überschuldeten von 6,7 Millionen bedroht das Bankenwesen existenziell. Aber wenn dabei gerade die über 65-jährigen mit 53.600 Euro pro Kopf an der Spitze der Verschuldung stehen, dann ist das doch ein Schlag ins Gesicht der gutmütigen Banken: Sie geben großzügig Kredite und die Rentner zahlen sie nicht oder nur schleppend zurück.

Wer sich die üppigen Einkünfte der Rentner anschaut der weiß: Es gibt keinen echten Grund für den Zahlungsverzug: Jeder zweite Rente liegt nur unwesentlich unter 700 Euro. Und eine halbe Million Rentner bekommt sogar die fette Grundsicherung: Das sind derzeit 391 Euro im Monat plus Miet- und Heizkosten. Wenn man dann noch ein paar Pfand-Flaschen aus dem Müll holt, dann kommt für Oma am Wochenende auch mal das bessere Katzenfutter auf den Tisch: "In feiner Sauce und einem Hauch von Gelee." Wenn die Zahl der Alterskriminalität in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist, dann ist das letztlich ein gutes Zeichen: Denn wer den Supermarkt beklaut, dem fällt es leichter seine Bankschulden zu bedienen.

Man kennt ja die typische Jammerei der Frauen, die im Schnitt nur die Hälfte der Männer-Rente bekommt. Um diesen vorgeschobenen Grund für die Schuldenmacherei abzuschaffen, hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr die Mütterrente erfunden: Im Westen bekommen die alten Damen glatte 28,61 Euro für jedes Kind (im Osten, obwohl wie man weiß dort kaum gearbeitet wurde, sind es immer noch 26,39 Euro). Wenn so eine Oma zehn Kinder hatte, dann bekommt die satte 286,00 Euro im Monat mehr. Da kann sie doch wohl der Deutschen Bank aus der momentanen Verlegenheit helfen, oder? Schön, wenn sie "Grundsicherung" bekommt, wird die Mütterrente darauf angerechnet. Aber hätte sie früher mehr gearbeitet, statt sich um ihre Gören zu kümmern, hätte sie heute auch mehr Rente.

Jetzt sind wir beim Thema: Wenn so eine Kassiererin mit ihren 1.000 netto im Monat schon nach vierzig Jahren in Rente gehen will, kann da nicht viel rauskommen. Meist haben sich diese Frauen sogar eine schicke Krankheit geleistet: Den Tennisarm, den haben sonst nur Zahnärzte und Steuerberater. Jetzt wollen diese Damen, nur weil sie über Jahrzehnte stündlich 800 Kilo vom Band gehoben haben, auf invalide machen. Länger ginge es nicht mehr, behaupten sie. Kaum über 60 und schon auf Rente und dann Schulden machen und die nicht bezahlen. Da muss unbedingt länger gearbeitet werden, wenn man seine Banken retten will.

Gerade in diesen Tagen geht das Staatsoberhaupt mal wieder mit gutem Beispiel voran. Obwohl auch Joachim Gaucks Arm stark belastet wird. Tausenden Menschen die Hände drücken führt ebenfalls zur Epicondylitis. Und das für gerade mal 200.000 Euro im Jahr. Was macht unser Präsident? Er beißt die Zähne zusammen und erklärt sich mit seinen 75 Jahren bereit, noch eine weitere Amtszeit abzuleisten. Länger arbeiten, mehr Rente, mehr Rente, besserer Schuldendienst: So wird Joachim Gauck der gewachsenen deutschen Verantwortung gerecht. Auch an der Schuldenfront.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 07. Mai 2015 schrieb Ada Rompf:

Und dass man sich auch noch totlachen kann darüber, möchte ich ergänzen.
Zu folgendem Thema würde ich gern von Ihnen etwas lesen: Martin Armstrong sagt einen gewaltigen Börsencrah für Okt. 2015 voraus. Bestimmt haben Sie von ihm gehört, er entwickelte in den 80zigern ein Computermodell, mit dem er Ereignisse des Finanzgeschehens präzise voraussagte. Ein Film über ihn von Markus Vetter läuft derzeit in den Kinos an: THE FORECASTER.


Am 06. Mai 2015 schrieb Herr Wurzelzwerg:

Ich hab da so eine Ahnung: Die kriegen es fertig und stellen uns Rentnern noch den Gauck als Vorbild hin, weil der bis 80 arbeiten will.


Am 06. Mai 2015 schrieb Thomas Nippe:

Einfach großartig. Ja, genauso ist es!!! Ich habe gelacht, aber sehr bitter, besonders, weil ich an meine eigene Rente denken mußte!


Am 06. Mai 2015 schrieb nora schmitz-gharbi:

Dein Artikel bringt es auf den Punkt: An Sittensprüchen hat der Arge sein Vergnügen,
nicht um danach zu tun, doch um damit zu trügen.(Friedrich Rückert)


Am 05. Mai 2015 schrieb Ingrid Böhm-Duwe:

@ Kurt Rabenhorst

Das ist docc das übliche linke Gequatsche: Den Rentner geht es schlecht, den Hartz Vierern, den Flüchtlingen. Dann spenden Sie doch was, Sie unerträglicher Gutmensch.

Ich erkläre mich mal zum Spenden für Sie bereit. Wie hätten Sie’s denn gerne? Ein Paket voll Melissengeist für die Nerven? Alternativ einen Deutschkurs? Oder soll’s gar ein Bildungskurs sein? Worin man dann lernt, was „Demokratie“ auch bedeutet. Jeder darf seine Meinung äußern und diese kann man zur Kenntnis nehmen, muss sie allerdings nicht teilen. Und dies nicht zu tun und anderer Ansicht zu sein, das darf man auch in wohlgesetzten Worten kundtun. Ansonsten würde sich noch ein Benimmkurs anbieten. Sehen Sie, da dürfen Sie sich was aussuchen!


Am 05. Mai 2015 schrieb Ernst Grobschmied:

"Gier ist das Ergebnis einer inneren Leere" - ein Zitat des Psychonalytikers Erich Fromm.

"...Ganz allgemein gilt, dass nur der Mensch gierig ist, der unbefriedigt ist. Die Gier ist immer das Ergebnis tiefer Enttäuschung. Ob es um die Gier nach Macht, nach Essen oder etwas anderem geht, die Gier ist immer das Ergebnis einer inneren Leere..."

Na, ist doch klar: Banken verleihen Kredite, obwohl sie gar keine Gelder in ihren Tresoren haben.
Die Tresore sind leer, so wie ihre gierigen und kriminellen Seelen auch, die wir auch noch retten.
Die Rentner braucht deshalb das "Schuldentilgen" nicht mehr stören, doch die jungen Leute sollten den Bankstern an ihre goldenen Eier, denn die gehören in die Hände der Bürger, siehe VOLLGELD-Initiative.

Die Meinung eines von Parlamentariern ausgekungelten BPs, die wir zu 100% über mehrere Legislaturperioden als verlängerter Arm der Wirtschaft alimentierten, ist mir mittlerweile Wurst.
Wir brauchen ABSTIMMUNGEN gemäß Art. 20 GG und keine Händeschüttler.



Am 05. Mai 2015 schrieb Erna Gimp:

@S. Heuser:

Danke!!! Die OECD Ergebnisse waren mir unbekannt. Käme die Erkenntnis von den üblichen Verdächtigen...beleidigtes Geschrei!
Hoffentlich darf ich noch mehr von Ihnen lesen!


Am 05. Mai 2015 schrieb Sven Heuser:

Längst stellt auch die OECD der deutschen Rentenpolitik ein vernichtendes Zeugnis auf. Lt. einer 2014 veröffentlichten Studie erreichen Geringverdiener in der BRD nur ein Rentenniveau von 55 Prozent ihres durchschnittlichen Einkommens. Der OECD-Schnitt liegt bei 82 Prozent, in einigen Ländern sogar über 90 Prozent. Der Grund wird klar benannt: In den meisten Ländern werde zugunsten der Geringverdiener umverteilt, während in der BRD die Rente fast ausschließlich von den entrichteten Beiträgen abhänge. Die OECD kam zu dem Schluss: »Es fehlt an einer systematischen Lösung der Altersarmut in Deutschland«. Niedrigverdiener müssten »nachhaltig abgesichert werden«.

Was die verwaltende Politik in der BRD derzeit in Bezug auf Bekämpfung der Altersarmut diskutiert, kann wohl nur noch als blanker Zynismus bezeichnet werden. Für die zweite Hälfte der Legislaturperiode ist die Einführung einer »Solidarischen Lebensleistungsrente« geplant. Obwohl bislang weder ein Referenten- noch ein Gesetzentwurf für die »solidarische Lebensleistungsrente« vorliegt, ist bereits abzusehen, dass es sich um ein Placebo gegen Altersarmut handeln wird, das nur für sehr wenige Menschen eine tatsächliche Verbesserung ihrer materiellen Situation mit sich bringen wird.

Die solidarischen Lebensleistungsrentenbezieher können ja bei den in der BRD mittlerweile >1.000 Tafeln vorstellig werden und voller Scham um aussortierte Lebensmittel betteln, während die Besatzerin des Bundeskanzleramtes der BRD unermüdlich Milliardenbeträge an abgepresstem deutschen Steuergeld u.a. in den Nicht-EU-Staat Ukraine rüberreicht, damit dort ausreichend Waffen gekauft werden können. Um im Donbass die Rentner, denen ihre Renten seit Monaten nicht ausbezahlt werden, von ihrer eigenen Regierung gnadenlos mit Raketen totgeschossen werden können. Derart solidarisch wird die Lebensleistung alter Menschen honoriert - in der europäischen Wertegemeinschaft.


Am 05. Mai 2015 schrieb Georg Moritz:

@Aleksander von Korty:
"Ein kluger Egoist (Rentner) beißt mit möglichst vielen Schulden ins Grab."

Zum Thema passend sei an den brillianten Auftritt von Klaus-Peter Schreiner am Aschermittwoch der Kabarettisten des Jahres 2008 erinnert:
https://www.youtube.com/watch?v=3okfJNA6ZM4


Am 05. Mai 2015 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh:

Mir hat die Lektüre der Beschreibung des Bankenelends Tränen des Mitleids
in die Augen getrieben, vielleicht waren es aber auch Lachtränen...


Am 04. Mai 2015 schrieb Aleksander von Korty:

Herr Moritz,
das mit der STRECKBANK war gut, das merk ich mir !!!

Und noch was:
Ein kluger Egoist (Rentner) beißt mit möglichst vielen Schulden ins Grab.
Nur Dummköpfe hinterlassen Geld und Werte für Andere, wovon dann auch noch dieser Staat Erbschaftssteuer kassiert, Nein danke !!


Am 04. Mai 2015 schrieb Moyra Mangold:

Vielen Dank Uli! Deine Rentnerglosse hat mir ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert. Das mit den Rentnern hier in Täuschland ist wahrlich ein großes Problem und sollte noch etwas von den MSM hervorgehoben werden. BILD könnte z.B. titeln: `FINANZCRASH DURCH GIERIGE RENTNER´ oder `TERRORRENTNER IN DEUTSCHLAND AUF DEM VORMARSCH´. Damit wir guten Steuerzahler gleich wieder wissen wer der Feind und Schnorrer ist. Ich würde auch gleich ein Verfallsdatum für diese Gruppe einführen denn wer nicht arbeitet soll auch nicht essen und schon gar keine Kredite nehmen. Wo kommen wir denn hin wenn sich jeder mit 75 auf die faule Haut legt anstatt am Arbeitsmarkt stramm zu stehen, so wie sich das für einen ordentlichen Deutschen gehört. Und wem das nicht passt, der wird eingezogen und mit einem G36 an die Front geschickt. Genug Verantwortung in der Welt haben wir uns ja gerade wieder geschaffen. Und merkt euch das ihr grauen Gebeine: Ab 5 Uhr 45 wird zurrrrück gezahlt!
 


Am 04. Mai 2015 schrieb Georg Moritz:

Die Altersarmen hätten halt in jungen Jahren etwas erben sollen, selber schuld! Zum Glück hatten viele Rentner ihre Ersparnisse und Immobilienwerte in hochriskante Wertpapiere gesteckt, als es damals hieß "riester oder stirb!" - das trug doch, zugegeben, etwas zum Erhalt des Handlungsspielraumes der betroffenen Banken & Banker während der Krise bei. Nur ist leider diese Verbrache heuer schon abgefrühstückt; was tun, wenn man ständig Hunger hat?
-----
Die einzige ehrliche Bank ist die Streckbank. Bei ihr weiß man von vorneherein, daß man über den Tisch gezogen wird.


Am 04. Mai 2015 schrieb Kramladen:

Solch zynisches und empathieloses Geschmiere finde ich echt total menschenverachtend. Auch macht es mich voll betroffen, daß Sie mit keiner Silbe auf die gegenwärtig himmelschreiende Ungerechtigkeit der Boni-Verweigerung bei der Commerbank eingehen. Unser Feldkurat kann doch nicht alles machen.


Am 04. Mai 2015 schrieb Lockez Balla:


Zitat:
Schon die erneut gewachsene Gesamtzahl der Überschuldeten von 6,7 Millionen bedroht das Bankenwesen existenziell.
..............................................................................................

Ist doch kein Ding !
Die bitterarme Deutschebank bekommt bestimmt von den noch ärmeren Steuerzahlern einige 100 mrd Eurolonen zugesteckt damit die Bankster nicht am Hungertuch nagen müssen und weiter Pokern und Wetten können.
-Ironie aus-


Am 04. Mai 2015 schrieb Manfred Ebel:

Ja, mein lieber Gutmensch (im Wortsinn ist das doch mal eine Auszeichnung!), denn man mehr davon! ... von dem linken Gequatsche. Du siehst, es ist noch viel Aufklärungsbedarf. Die Rabenväter und Gauckler wirst Du kaum auf den Pfad der Tugend bringen. Aber es gibt ja noch einige, die ahnen, dass was faul ist im Staate D. Wie mir scheint, werden die mehr.


Am 04. Mai 2015 schrieb Gideon Rugai:

"Das ist docc das übliche linke Gequatsche: Den Rentner geht es schlecht, den Hartz Vierern, den Flüchtlingen. Dann spenden Sie doch was, Sie unerträglicher Gutmensch."

Keene Ahnung und nichma´ ne anständig vorjetragene Meinung - damit sind Se meen nächsta "Präsi der Herzn" (und wieda nich fürs Hirn, wie olle Pispers imma sacht)


Am 04. Mai 2015 schrieb Kurt Rabenhorst:

Das ist docc das übliche linke Gequatsche: Den Rentner geht es schlecht, den Hartz Vierern, den Flüchtlingen. Dann spenden Sie doch was, Sie unerträglicher Gutmensch.


Am 04. Mai 2015 schrieb Hans Ion:

Jeder Pfaffe nebst dem GAUCKler wird vor Neid erblassen über das einzig-"artige" Talent ULIS "wahrlich ich sage Euch" eine wahre Grabesrede für "herrschende" BANKER & POLITIKER schreiben zu können! Die beste Bank ist die besinnliche Bank auf dem "Fried"-Hof!


Am 04. Mai 2015 schrieb Friedemann Wehr:

Mein lieber Herr Gellermann,
durch Ihr Bankenbashing wurde meine Hausbank hellhörig und hat mir meinen neuen Millionenkredit verweigert. Begründung: Ich sei mit 67 zu alt! Kann ist Sie jetzt haftbar machen?

Antwort von U. Gellermann:

Ich bin nicht mal verhaftbar, wie sollte ich dann haftbar sein?


Am 04. Mai 2015 schrieb Lutz Jahoda:

"DEM BUNDESTAG INS HERZ GERAMMT:
GELLERMANN INS KANZLERAMT!"

"Auch als Schlagzeilenberater für `BILD am Sonntag´ durchaus qualifiziert", könnte man verstört erschrocken aus der Überschrift schließen, mit der die RATIONALGALERIE die Notsituation der Banken umreißt.

Ja, es wird noch mehr zu retten geben, "Wichtigeres" als Menschenleben: Ministerposten sind in Seenot! Rettungswesten sind schon ausgegeben. Die Mainstreamjournaille steht unter Dampf und schießt bereits Rettungsleinen über die kochende Giftsee. "Alles neu macht der Mai!" möchten Voreilige am liebsten jetzt schon rufen. Aber keine Bange! Die Lenzpumpen arbeiten bereits: an den Aggregaten die Regierungssprecher., längst schon ihren peinlichen Job verfluchend. Merkels fülliger Kanzleramtschef - um die Funktionstüchtigkeit der Abschussrampe besorgt - hat bereits den leichgewichtigeren Innenminister Maiziére vorgeschlagen. Ihn ins Aus zu schießen, um die Regierungs-Schaluppe aus der Schlagseite wieder aufzurichten. Dies sei bereits in anderen Fällen und Missgeschicken mehrfach ein bewährtes Procedere gewesen, um die bündnistreue, ans US-Steuerrad angetackerte Garantieträgerin für atlantische Sicherheit und Freundschaft unbeschadet auf der Kommandobrücke aus den Sturzseen herauszuhalten.

Die Deutsche Bank, mit Wasser in den Lungen, der Bundesnachrichtendienst mit Hämatomen an den Waden, und die regierenden Mitwisser unter Gedächtnisschwund leidend, ergeben ein Katastrophenszenario in Breitwandformat.

Dieses mehr oder weniger gelassen zu betrachten und zu kommentieren, dürfte in den nächsten Tagen und Wochen eine besonders dankbare Aufgabe dieser Plattform sein. Der Community sei schon jetzt dafür gedankt.


Am 04. Mai 2015 schrieb Benny Thomas Olieni:

RENTER, HÖRT DIE SIGNALE,
AUF ZUM LETZTEN GEFECHT.

Auch wenn JoachIM Larve heldenhaft vorangeht und bis 80 arbeitet - er kann es nicht alleine schaffen!

Um die "Deutsche" Bank (wem gehört die eigentlich?) zu retten, muß jeder arme Witwer und jede arme Witwe einige Scherflein beitragen!
Zum Ausgleich plant die Regierung, das Flaschenpfand zu erhöhen, damit fleißige Rentnerhände ihre Rente aufstocken können, ohne die Rentenkassen zu belasten.
Denn die werden bestimmt noch gebraucht, wenn das ganze Bankensystem endgültig zu kollabieren droht.
So fördert die Große Koalition die soziale Kohäsion mit innovativen sozialen Verbesserungen.

WIR WERDEN DIE BANKEN RETTEN,
WENN ALLES IN SCHERBEN FÄLLT.
DENN HEUTE DA HÖRT UNS GO(L)DMAN
UND MORGEN DIE GANZE WELT.


Am 04. Mai 2015 schrieb Peter Hammesfahr:

Das ist mal wieder ein echter Gellermann: Ätzend sarkastisch, scharfsinnig argumentierend und vor allem: Auf der richtigen Seite!


Am 04. Mai 2015 schrieb Sahra Steinkopff:

Wie schön, dass in der Bundesrepublik jetzt wenigstens das Wetter sich gebessert hat. Da muss ich nun endlich nicht mehr alle meine Pullover (Sarazin) übereinander anziehen, spare so Kohlen und Kaffee-Pulver. Und auch noch heißes Wasser.

Und die gewonnenen Euros gebe ich dann der Deutschen Bank oder besser gleich Opi Gauck oder wem sonst noch ???


Am 04. Mai 2015 schrieb Marianne Linke:

Das ist einfach wieder super.


Am 04. Mai 2015 schrieb Aleksander von Korty:

Dass dieser besser bezahlte Karnevalsprinz, der eigentlich nur eine tatsächliche Aufgabe hat, nämlich ab und zu mal einem Gesetz per Unterschrift zur Rechtskraft zu verhelfen, nun wenigstens mit löblichem Beispiel voran geht, sollte doch von den bananenrepublikanischen Rentnern positiv vermerkt und aufgenommen werden.
Und schließlich hat das Ganze ja auch eine lange Tradition im Lande.


Immerhin hat schon vor Jahrzehnten der `Alte aus Rhöndorf´ mit 73 Lenzen erst so richtig losgelegt und keineswegs nur als Pausenclown oder Grüßaugust, sondern richtig im harten Geschäft der Tagespolitik! Und das kurz nach dem verlorenen Krieg, als alles in Schutt und Asche lag und so richtig angepackt werden musste um den Karren aus dem Dreck zu ziehen und die Zukunft der jungen Republik zu gestalten. Und dabei hat sich der Alte wahrlich kräftig ins Zeug gelegt, damit die auch so wurde, wie es der große Bruder überm großen Teich sich gewünscht hat.


Davon kann heute sogar noch der amtierende GAUCKler profitieren. Denn wie könnte er heute von "gewachsener Verantwortung in der Welt" schwafeln, wenn der Alte damals nicht die Voraussetzungen dafür geschaffen hätte. Da stände er jetzt mit seinem Wunsch nach mehr Verantwortung ziemlich nackt in den Kartoffeln da, so völlig ohne Armee. Wie sollte da denn gewachsene Verantwortung wahrgenommen werden können. Doch nicht etwa durch Politik und Diplomatie? Nein, das wäre doch nicht preußisch-deutsch und völlig traditionslos. So gesehen hat er gar keine andere Alternative, als seinem großen Vorbild nachzueifern und auch die 80 noch im Amte zu schaffen.
Was sind dann schon dagegen die läppischen 67 Jahre, bis die so ein Rentner mindestens arbeiten sollte.


Am 04. Mai 2015 schrieb Pat Hall:

Vielen dank Uli für Deine aufmunterenden Texte bevor ich gerade als Rentner zum Pfandflaschen Sammeln gehe. In der Früh um 6 Uhr ist die Beute am besten.

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