Putin ist der Feind

So bereitet man Kriege vor

Autor: U. Gellermann
Datum: 09. Januar 2017

Man sieht ihn förmlich vor sich: Wladimir Putin, wie er mit den Tasten seines Computers spielt. Gemütlich wahrscheinlich, in einer dieser Kreml-Räume, die nie ein Mensch betreten hat, wo er die Bits und Bytes mit der Häkelnadel aneinander knüpft, wie er die Software im Samowar weichkocht, wie sein magischer Blick die fernen Weiten des Cyberspace durchdringt und dann, ja, was dann? Dann wird er sich im Computer von Hillary Clinton häuslich eingerichtet haben, ihre E-Mails gelesen und sie dann, Mail für Mail, in die Öffentlichkeit des US-Wahlkampfs geworfen haben. So oder so ähnlich muss es gelaufen sein, wenn man einer von Hass besoffenen US-Macht-Fraktion und ihren Epigonen in den deutschen Medien glauben wollte. So sehen Wahlverlierer aus.

„US-Geheimdienste: Putin ordnete Hackerangriffe an“, kotzt die SÜDDEUTSCHE auf den Medientisch. Die lächerlich neutrale Schweiz kotzt mit: „Putin lancierte Attacken auf US-Wahl“, verbreiten Schweizer Radio und Fernsehen. Sogar das Insel-Radio auf Mallorca betreut die deutschen Residenten mit der Putin-Hacker-Meldung. Auch die STUTTGARTER NACHRICHTEN, dort wo der Killesberg die Wasen küsst und Kretschmann die Merkel herzt, wissen es ganz genau: „USA machen Putin für Beeinflussung von Wahl verantwortlich“, jetzt sind es nicht nur die US-Dienste, jetzt ist es die komplette USA. Alle, alle sind sie dabei bei der Hatz: FOCUS, ZEIT, FAZ, alle geifern und eifern: Der Putin war´s! Der stinkende Meinungsjournalismus der TAGESSCHAU setzt zwar noch Alibi-Anführungszeichen, bleibt aber mit seinem Mäntelchen hart am Wind der deutschen Regierung: "Putin befahl eine Kampagne“, weiß Rolf Büllmann, aus dem ARD-Studio Washington und nennt den totalen Beweis: "Mit einer Vielzahl von Quellen" würden die US-Geheimdienste die Anklage gegen Putin begründen. Besser geht Journalismus nur noch auf dem Klo, wenn man sich der BILD-Zeitung bedient.

Und die BILD-Zeitung, das eklige Schul-Medium der deutschen Publizistik, hat sie sogar beinahe gefunden, jene Frau, die Putin die Hand beim Hacken geführt hat: „Alisa Schewchenko, steht auf der Sanktionsliste der USA, sie soll dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geholfen haben, die US-Wahl zu manipulieren“, ein kaum zu lesendes „soll“ mindert den Hass-Kampagnenwert kaum, zumal das Blatt aus dem Haus der Merkel-Freundin Friede Springer schnell noch ein paar Zwischenüberschriften dazu gibt: „Sie pöbelte online im Dienste des russischen Staates: Ludmilla Sawtschuk outet sich jetzt in einem Interview, Russischer Online-Troll - Sie führte für Putin Krieg im Internet.“ Ausgerechnet das Springer-Blatt, dessen Besitzerin sich den Manipulations-Verlag beigeschlafen hat, befeuert eine personalisierte Schmutz-Kampagne.

Also „die“ US-Geheimdienste wissen ganz genau, dass Putin den Wahlkampf Trump gegen Clinton gefingert hat? Sind das auch die Geheimdienste, die mit der Brutkasten-Lüge operierten, um den US-Kuwait-Irak-Krieg zu verschönen? Ja. Es sind auch die Geheimdienste, die sich absolut sicher waren, dass der Irak Massenvernichtungswaffen hatte. Genau diese Dienste sollen eine Wahl retten, die der Clinton-Clan und seine Oligarchen-Fraktion trotz einer Mehrheit in den Medien verloren hat. Und was schlussfolgern die Verlierer-Dienste in der TAGESSCHAU: "Russlands Präsident Putin hat 2016 eine Kampagne zur Einflussnahme auf die US-Wahlen befohlen“. - „Ihr Ziel war es, das Vertrauen der Öffentlichkeit in den demokratischen Prozess zu schwächen, Hillary Clinton zu verleumden und ihre Chancen auf die Präsidentschaft zu verringern." Keine Beweise werden durch keine Argumente gestützt. Und die deutschen Verlierer-Medien stümpern mit.

Jetzt wird die nächste Stinkbombe geworfen: Putin will angeblich Frau Merkel ins Visier nehmen. Das wird von den selben Propaganda-Diensten behauptet, die schon die Clinton-Malaise mit Putin erklärten. Wie gut, dass es den Gottseibeiuns in Moskau gibt. Wenn also jetzt Frau Merkel, die mit der SPD-Asozial-Agenda die deutsche Spaltung in Arm und Reich vertiefte, die jeden beliebigen NATO-Krieg unterstützte, die gern und immer Weisungen aus den USA entgegennahm, wenn die jetzt Wahlprozente verlieren sollte, dann war es auch wieder Putin. Das hat natürlich mit sauberer Politik oder ernsthafter Recherche nichts zu tun. Das ist Voodoo. Hat niemand Putin gesehen wie er Nadeln in eine Merkel-Puppe steckte? Kommt noch.

Jedes noch so billige Handbuch der psychologischen Kriegsführung verlangt gebieterisch, dass der Feind entmenscht wird, damit das befreundete Publikum später dem bewaffneten Angriff applaudiert. Und da die Kampagne „Wie Putin die Syrer persönlich umbrachte“ noch nicht ausreichend gegriffen hat, muss jetzt die Putin-Cyber-Kampagne an die Front: „Wie Putin die Wähler in den USA persönlich gezwungen hat Trump zu wählen“. Ungeachtet, dass die blutige Clinton knapp drei Millionen Stimmen mehr erhielt als Trump. Ungeachtet, dass es die Wahlmänner des skurrilen US-Wahl-Systems, das Electoral College, bereits seit dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg 1776 gibt und dass sie seit dieser Zeit immer wieder für sonderbare Wahlergebnisse sorgen. Da sagt der deutsche Atlantiker: „Kannste mal sehen, wie lange der Putin schon sein Unwesen treibt.“ – Man malt sich ein schönes Feindbild. Das aktuelle Medien-Theater findet seine materielle Entsprechung im Panzerdurchmarsch der USA von Bremerhaven gen Osten. Nein, so beginnt kein Krieg. So bereitet man ihn nur vor.

SPD verhaften!

Der Volksmund kennt den schönen Spruch ‚dümmer als die Polizei erlaubt‘. Nach Abschluss des Artikels zum Cyber-Putin erreichen mich Sprüche der SPD: SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann sagte der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG tatsächlich: “Gezielte Propaganda und Hackerangriffe aus dem Ausland werden eine große Herausforderung für den deutschen Wahlkampf sein." Jeder, der bei Verstand ist, weiß: Die größte Herausforderung für die SPD ist es, bei den nächsten Wahlen über die 20 Prozent zu kommen. Und Oppermann baut der grausamen Niederlage schon mal vor. Damit der nach der Wahl sagen kann: Der Russe war´s, ich habe mit den Ergebnis nix zu tun.

Der Noch-Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD), der für den nächsten Bundestag kandidieren wird, nannte die Vorwürfe gegen Russland, die Wahlen in den USA beeinflusst zu haben, "besorgniserregend". Schulz findet also die Vorwürfe der US-Dienste besorgniserregend? Ich auch. Aber Deutsch ist eine schwere Sprache. Schulz meint das nicht so, sondern dass die Russen besorgniserregend sind. Also doch anders als ich. Ich finde es besorgniserregend, dass einer, der für den Job des deutschen Außenministers gehandelt wird, irgendwelchen Verdächtigungen von irgendwelchen Diensten Glauben schenkt. Gut, nun ist das Europaparlament keine Schule für den Verstand. Aber macht der Dienst in der EU wirklich automatisch blöd?

Gäbe es einen Verstandes-Polizei müssten die beiden erwähnten Herren vom Fleck weg verhaftet werden. Denn sie behaupten zumindest den unbewiesenen Quatsch notorischer Lügner zu glauben und vergiften so das Klima in Europa. Die Bauern kennen den treffenden Spruch: ‚So blöd, dass ihn die Schweine beißen‘. Der Spruch entstand, als mal ein Bauer sturzbesoffen in den Schweinekoben fiel. Das ähnelt dem taumelnden Verhalten der SPD-Spitze sehr. – Wer in der SPD noch bei Rest-Verstand ist, der sollte schnell fliehen: Denn Dummheit, das sagt der Volksmund auch, ist ansteckend.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 21. Januar 2017 schrieb Engelbert Volks:

Putin war's


Wer schickt' uns Kälte, Schnee und Eis
Auf uns're Straße, unser Gleis
Inmitten jetzt des Januars
Der Putin war's

Wer hat dem Trump die Macht verschafft
Die Hillary hinweggerafft
Die fast im Weißen Haus schon saß
Der Putin war's

Wer hatte Trump stets in der Hand
Mit Nutten in dem Russenland
Die der besprang in Bett und Bars
Der Putin war's

Wer schiss stets auf das Völkerrecht
Sah sich als Herrn, die Welt als Knecht
Die kuschen muss vorm Thron des Zars
Der Putin war's

Wer rüstet' leider ständig auf
Ließ Generälen freien Lauf
Schuf Kriege, Terror ohne Maß
Der Putin war's

Wer war "Verbrecher, Mörder" gar
Mit seiner Diktatorenschar
Gaddafis, Assads, Kriegsgott Mars
Der Putin war's

Wer ist der Feind der SPD
Wollt' kalten Krieg mit Eis und Schnee
Wie's uns erzählt Johannes Kahrs
Der Putin war's

Wer hat uns alle so erschreckt
Indem er alle Wahlen hackt
Auch deutsche Wahlen dieses Jahrs
Der Putin war's


Wer wollte die EU entzwei'n
Schickt' Trolle in das Netz hinein
Die führ'n herum uns an der Nas'
Der Putin war's

Wer hat diktiert mir dies Gedicht
Von Angesicht zu Angesicht
Ich schwöre euch: Ja, so geschah's
Der Putin war's!


Am 20. Januar 2017 schrieb Wolfgang Knoll:

Man kann ja von Putin halten was man will ,ob er selber Holz und anderes hackte oder bloß hacken lies....Eins ist aber unumstößlich :Putin hat den Mond rasiert! Basta!!


Am 13. Januar 2017 schrieb Dix Blind:

Ein Problem unserer Gesellschaft besteht m. E. in der Externalisierung von Kosten durch die Großindustrie, die Hochfinanz und letzten Endes durch die Besitzer dieser Unternehmen - die Aktionäre. So wie die Steigerung von Unternehmensgewinnen durch Arbeitsverdichtung und damit verbundene Entlassungen und Lohndumping eine Belastung des Sozialsystems darstellt und damit die Kosten abwälzt, so wird ebenso Druck auf diese Systeme erhöht durch den Umzug der Unternehmen in Länder mit schwachen Sozialsystemen und niedrigen Löhnen. An dieser Stelle sollte durch Zölle diese Differenz ausgeglichen werden, damit es sich nicht mehr lohnt Arbeiter schlecht zu behandeln und zu bezahlen. Genauso kann durch Energiesteuer, die für den Umweltschutz bzw. die Beseitigung von Schäden eingesetzt wird, der Energieverbrauch beeinflusst werden. Menschen müssen auf diese Weise kein schlechtes Gewissen bei Konsum haben, da die Kosten für die Gesellschaft im Konsumgut integriert sind. Und ich kann das fortführen bis zu einer Waffensteuer, die für die Kosten der Kriege eingesetzt wird. Korreliert der Verkauf von Waffen mit den Flüchtlingszahlen? Es klingt makaber, wenn man das Leid so aufrechnet, aber wenn es groß wird, dann werden Waffen somit unbezahlbar und Kriege nicht mehr finanzierbar. Dann haben wir es geschafft.


Am 13. Januar 2017 schrieb Pat Hall:

@ Herr Rauls,Sie wissen dass die Welt auf der Globalisierungswelle reitet und die E-Mail´s von Allen durch die NSA gelesen werden kann und Telephone als Horchgerät von ihnen genutzt wird.
Aus Ihrem ellenlangen Geschreibsel über „das Nichtstun“ und „nur Lesen hilft nicht“ entnehme ich Ihren Wunsch die Menschen sollten sich von ihrem Stuhl erheben und auf die Straße gehen, oder ?

Wie das ausgehen wird haben 1896 die Hafenarbeiter in Hamburg schon erprobt .
Falls Sie trotzdem noch Lust am Lesen haben,so biete ich Ihnen die ganze Geschichte zum Nachlesen im Link :

Kampf für ein besseres Leben
Doch seit dem Morgen des 21. November 1896 steht dieser Motor still. Die Schauerleute sind nicht erschienen. Fast 5.000 Arbeiter streiken für bessere Arbeitsbedingungen, vor allem feste und kürzere Arbeitszeiten, und mehr Geld. Denn die Lohnsätze stammen noch aus den 1880er-Jahren, inzwischen hat sich aber das Arbeitstempo erhöht, weil die Reeder ihre immer größeren Schiffe so schnell wie möglich wieder fahren lassen wollen. Außerdem sind die Preise für Lebensmittel und Mieten enorm gestiegen, das Realeinkommen der Arbeiter also gesunken. Die meisten führen mit ihren Familien ein ärmliches Leben. Das wollen sie nun ändern.
http://www.ndr.de/kultur/geschichte/chronologie/1896-streiken-die-Hamburger-Hafenarbeiter,hafenarbeiterstreik100.html
Um wirklich etwas zu verändern bedarf es zu erst sich vom Mololch der Geldfressenden EU zu trennen und in Europa die Nationalstaaten wieder zu zu lassen.


Am 12. Januar 2017 schrieb Rüdiger Rauls:


Herr Gellermann, es hat Ihnen doch niemand unterstellt oder vorgeworfen, dass Sie persönlich zu wenig tun zur Erhaltung des Friedens. Deswegen verstehe ich nicht, weshalb Sie Ihren Arbeitsaufwand so betonen. Ich erwarte auch weder von Ihnen noch von den anderen Betreibern ähnlicher Seiten, dass sie ihre bisherige Arbeit einstellen und sich zu einer Plattform zusammenschließen, die meinen Vorstellungen entspricht. Was ich aber erwarte, ist, dass Vorschläge unterstützt werden, die doch gerade in die Richtung gehen, in die auch nach Ihrer Meinung gegangen werden müsste zur Bekämpfung der Kriegsgefahr. Sie selbst und auch andere hier halten doch die Bündelung der Kräfte für sinnvoll. Weshalb also dann die Gegenrede, Ulrike Spurgat und altes Fachbuch? Es zwingt sie doch niemand dazu sich zu beteiligen. Warum aber argumentieren Sie dagegen? Ich könnte Sie verstehen, wenn ich der Verschärfung der Kriegsgefahr das Wort reden würde. Aber ich tue doch genau das Gegenteil. Erkennen Sie das nicht, dass Sie sich so vehement gegen meinen Vorschlag wenden? Erkennen Sie nicht, dass ich doch letztlich auch IHR Interesse vertrete?
Natürlich ist Bewusstseinsbildung eine der wesentlichen Voraussetzungen für Handeln. Und nirgendwo stelle ich Bewusstseinsbildung und Handeln als Entwicklungsstränge dar, die sich ausschließen, sodass man sich für eine von beiden entscheiden müsste. Aber nicht nur Lesen bildet Bewusstsein, auch Handeln tut das. Nur, das Bewusstsein allein kann das Handeln nicht ersetzen. Irgendwann muss auch gehandelt werden, da hilft noch so viel Lesen nicht weiter.
Der 1.WK. wurde doch nicht beendet durch das Lesen von noch mehr Büchern sondern durch das beherzte Handeln der Matrosen der deutschen Kriegsmarine, die sich weigerten auszulaufen, um den Krieg fortzusetzen. Der Faschismus wurde nicht besiegt durch noch mehr Bewusstseinsbildung sondern durch das aufopferungsvolle Handeln der Roten Armee und der UdSSR. Und die Befreiungsbewegungen der Welt waren nach dem 2 WK nicht siegreich, weil sie, die zum Teil Analphabeten waren, genug gelesen hatten, sondern weil sie es leid waren, in Armut und Unterentwicklung zu leben.
Ich denke, es ist an der Zeit, dass sich diejenigen zusammenfinden, die der ganzen Entwicklung mehr entgegensetzen wollen als noch mehr Bewusstseinsbildung. Wie das im einzelnen geschehen soll, müssen diejenigen herausfinden, die diesen Weg beschreiten wollen. Wir können nicht darauf warten, dass jemand kommt, ein Erlöser oder Messias, der das macht, von dem wir glauben, dass es gemacht werden muss. Wie es schon im Lied heißt: Wenn nicht wir, wer dann? Oder viel älter ausgedrückt: Uns aus dem Elend zu erlösen, können wir nur selbst tun.


Am 12. Januar 2017 schrieb Karola Schramm:

So bereitet man Kriege vor - heißt ja nicht nur Putin andauernd mit Dreck zu bewerfen, sondern auch die Menschen, die diesem Theater nicht folgen, ebenfalls zu diskriminieren. Es herrscht eine Scharfmacher-Mentalität in den Medien und bei den Politikern, die jeden Anstand und jedes Fair play verloren haben. Sie schämen sich nicht für Falschaussagen und freche Lügen, die aber nur die sehen können, die sich alternativer Medien zuwenden, wie eben die "Rationalgalerie" von Uli Gellermann oder die Nachdenkseiten, Informationsstelle Militarisierung oder einige andere Internet-Aufklärer.

Einige im Forum fragen, wie man diese Opposition gegen diese medial- politischen Hetzer bündeln kann. Muss sie gebündelt werden - und wenn ja wie? Ähnliches sagt Prof.Mausfeld in einem kurzen Video bei "KenFM-Spotlight:Prof Rainer Mausfeld über die Vermittlungsfunktion "linker" Intellektueller." Mal eingeben und lesen.
Alle sind Einzelkämpfer mit einem hohen Kraft-und Nervenaufwand - wofür ich immer wieder dankbar bin, denn das, was ich hier lese, trage ich weiter in die Welt. Ob das aber reicht, diese Welle von Hass und Kriegslüsternheit zu stoppen, weiß ich nicht. Sicher jedenfalls weiß ich, dass "steter Tropfen den Stein auch höhlt."


Am 12. Januar 2017 schrieb Michael Kohle:

Möge man oder frau mehr verzeihen, aber das Thema "Putin" und "Russia" aus Sicht der hysterisch renitierenden Hälfte der Freien aus Gottes eigenem Land kann auch realistisch und objektiv betrachtet werden.

Tucholsky äußerte einmal, mit Logik liesse sich alles belegen. Also bitte, dann hier mal nachlesen:
http://www.counterpunch.org/2017/01/11/democratic-hysteria-on-russia/

Versprochen, ich höre dann auch wieder auf damit, mit counterpunch-Artikeln zu nerven. In dieser fake-news beladenen Zeit sind allerdings fact-news auch durchaus sinnvoll bis notwendig.


Am 12. Januar 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Frau Becker
......über meine Herzensbildung brauchen sie sich wirklich keine weiterführenden Gedanken zu machen.
Zu diesen, meinen Aussagen stehe ich, ohne wenn und aber.


Am 12. Januar 2017 schrieb Uschi Peter:

@Chris Witt
Möglicherweise haben Sie keine Zweifel an der "Aggression" Russlands. Dann haben Sie vielleicht geschlafen, als die Vertreter der Nato - Steinmeier, Hollande, Nuland, Biden u.a - dieLeute auf dem Maidan aufgeputscht haben. Von den Nato-Söldnern und den Nazihorden ist Ihnen auch nichts bekannt. Putin persönlich hat den gewählten Präsidenten Janukowitsch vertrieben, um ihn in Rssland aufzunehmen. Aber das Land ist "überschwemmt von russischen Agenten". Machen Sie die Augen auf!
Was Gingrich sagt, ist unerheblich. Wer führt Dauerkrieg gegen die Welt? Die USA und das seit mindestens 1945.
Nein Russland darf sich nicht für den Ernstfall rüsten, obwohl die Nato schon an der Schwelle des Landes steht. Stellen Sie sich vor, ein Räuber tritt gegen Ihre Tür und schreit:
"Ich will nur Dein Bestes, aber Du bedrohst mich! Geh von Deiner Tür weg, sonst fasse ich das als Agression gegen mich auf!
Zwar hat Dein Freund Syrien Dich eingeladen ihm zu helfen, aber ich fasse das als unfreundlichem Akt gegen meine hegemonialen Ansprüche auf.
Und die "Annexion der Krim" war völkerrechtswidrig, weil mir nun ein schöner Stützpunkt entgangen ist. Zwar habe ich (USA) das Kosovo ohne Referendum von Serbien abgetrennt, wie soviele andere Gebiete nach meinem Gusto, aber ich handle kraft meiner Weltherrschaftsansprüche immer rechtens."
Bitte etwas genauer die Geschichte und neue Politik verfolgen ohne Nato-Scheuklappen.


Am 11. Januar 2017 schrieb Uschi Peter:

@Chris Witt
Möglicherweise haben Sie keine Zweifel an der "Aggression" Russlands. Dann haben Sie vielleicht geschlafen, als die Vertreter der Nato - Steinmeier, Hollande, Nuland, Biden u.a - dieLeute auf dem Maidan aufgeputscht haben. Von den Nato-Söldnern und den Nazihorden ist Ihnen auch nichts bekannt. Putin persönlich hat den gewählten Präsidenten Janukowitsch vertrieben, um ihn in Rssland aufzunehmen. Aber das Land ist "überschwemmt von russischen Agenten". Machen Sie die Augen auf!
Was Gingrich sagt, ist unerheblich. Wer führt Dauerkrieg gegen die Welt? Die USA und das seit mindestens 1945.
Nein Russland darf sich nicht für den Ernstfall rüsten, obwohl die Nato schon an der Schwelle des Landes steht. Stellen Sie sich vor, ein Räuber tritt gegen Ihre Tür und schreit:
"Ich will nur Dein Bestes, aber Du bedrohst mich! Geh von Deiner Tür weg, sonst fasse ich das als Agression gegen mich auf!
Zwar hat Dein Freund Syrien Dich eingeladen ihm zu helfen, aber ich fasse das als unfreundlichem Akt gegen meine hegemonialen Ansprüche auf.
Und die "Annexion der Krim" war völkerrechtswidrig, weil mir nun ein schöner Stützpunkt entgangen ist. Zwar habe ich (USA) das Kosovo ohne Referendum von Serbien abgetrennt, wie soviele andere Gebiete nach meinem Gusto, aber ich handle kraft meiner Weltherrschaftsansprüche immer rechtens."
Bitte etwas genauer die Geschichte und neue Politik verfolgen ohne Nato-Scheuklappen.


Am 11. Januar 2017 schrieb marie becker:


lass sie Gift und Galle spucken, die Schreiberlinge der Republik. Sicherlich kann nicht jedem der Schreiberlinge der Intellekt, gepaart mit Herzensbildung gegeben sein. So ist das, wenn Journalisten glauben, sie sind Journalisten. Nun, mein Vater hatte diesen, ich finde passenden Spruch parat. "Glauben kannste in ner Kirche:"
aber auch an die eigene Erwähltheit, Intelligenz und Herzensbildung.
Sorry, aber Arroganz hilft keinem


Am 11. Januar 2017 schrieb Der Linksliberale:

Tschingdarassadada - da wird marschiert gegen Russland und das Chris Wit in vorderster patriotischer Reihe mit. Chris ich kenne Ihr Alter nicht, aber wenn Sie Kinder haben oder einen Mann, leibliche Eltern haben Sie auf jeden Fall, schicken Sie auch die bitte nach vorn an die Front gegen den russischen Bären. Noch mehr tückische Überfälle des Putins dürfen Sie nicht hinnehmen. Denken Sie nur an den Überfall der polnischen Russen auf Deutschland (Gleiwitz) oder der Überfall russischen Polen auf Polen. Der Kampf gegen die Kremllügen und russischen Horden war auch vor 1945 heilige Pflicht aller Deutschen. Gemeinsam mit der Bild-Zeitung, der NATO und unserer USA nehmen Sie dann eine völkische, deutsche Tradition wahr. Die brauchen nur noch ein paar Helden (oder in Fachkreisen auch Blöde genannt) die die Panzer fahren. Sie werden aber mit Sicherheit siegen, achten sie aber auf den General Winter, der GRöFaZ hat das schon einmal versaut?sozusagen. Und dann können sie noch die rd. 8 Millionen ukrainischen Russenmenschen im Donbas und Umgebung befreien (im ZDF, ARD auch bezeichnet als kremltreue Rebellen oder moskauhörigen Aufständische) und den Schokoladenkönig, Milliardär und Demokraten Poroschenko bei seiner ATO (das ist eine Anti-Terror-Operation gegen die zuvor genannten Russenmenschen) unter die Arme greifen. Mit Sicherheit finden Sie noch die Massenvernichtungswaffen des Saddam Hussein in der Ostukraine, denn im Irak waren sie ja nicht. Wenn Sie denn je zurückkommen nach Ihrem friedlichen Kriegseinsatz (und Russland ist ausradiert) dann suchen Sie bitte Frau Golineh Atai (Gegen-antifaschistische Maidan-Tschornalistin des Jahres 2013 bis 2016). Die macht dann den Bericht über die tapfere Chris Wit.
Ist übrigens schon mal jemandem aufgefallen, dass die Chinesen fast schon so frech gucken wie die Russen- na gut dazu kommen wir später.


Am 11. Januar 2017 schrieb Pat Hall:

Es gibt ja immer wieder Kritiker die die RATIONALGALERIE wie auch immer beurteilen oder denunzieren wollen.
Ich habe aber auch den Eindruck als wenn mancher Gast seine eigene transatlantische Ansichten zu Russland für einzig Glaubwürdige hält,mag sein ob richtig oder falsch ?
Wollte man durch gewisse Medien verBILDet worden sein empfehle ich denen sich eine Russland-Expertin zu Worte kommen die lange Zeit in Moskau als Korrespondentin tätig war,
Veröffentlicht am 06.10.2015

Sie berichtete als erste Frau für die ARD aus Moskau. Seit 2000 ist sie Mitglied des Lenkungsausschusses im "Petersburger Dialog". 2015 erschien ihr Buch "Russland verstehen. Der Kampf um die Ukraine und die Arroganz des Westens"
Bayerischer Rundfunk: http://www.br.de
https://www.youtube.com/watch?v=UJDGJezJY9E


Am 11. Januar 2017 schrieb H.C. Hoffer:

Die Analyse, die Kritik - besonders an der desaströsen SPD und deren Personal - alles schön und gut und richtig, aber auf was können wir denn noch überhaupt hoffen? Wofür einsetzen und wen dann wählen? Wenn die SPD tatsächlich - wie gewünscht - nur 20% bekommt .... wer stellt dann die Regierung? Von der GroKo in die schwarz-grün-gelbe Traufe?
Die Linke wählen mit Sahra, ja, aber sie und ihre Anhänger sind eine Minderheit, ... wenn ihre innerparteilichen Gegner sie nicht sogar noch stürzen und dann die Partei die 5% wohl - zurecht - verfehlen würde.
Bleibt nur der Brexit-Trump-Effekt?
Dass Mio vorher nicht sagen, wen sie wählen und in der Wahlkabine dann 'zuschlagen'? Und wenn es so wäre, was kommt dann? Frieden mit Russland/Putin, funktionierende Wirtschaftsbeziehungen ... und gesenktem Mindestlohn und Alg II ?
Leute, ... ich bin verdammt ratlos !

Antwort von U. Gellermann:

Würde die linke LINKE nicht nur parlamentarisch denken sondern die vorhandenen Kräfte außerhalb des Parlamentes ernsthaft mobilisieren, gab es nicht nur Rat, sondern vielleicht sogar Räte.


Am 10. Januar 2017 schrieb altes Fachbuch:

@r.rauls
ich kann ihre unzufriedenheit und ungeduld ob des offensichtlichen widerspruchs zwischen selbstbild der gesellschaft und der wirklichkeit verstehen!!!
ich wünschte mir auch manchmal, dass die friedensliebenden kultur- und geistesschaffenden dieses landes sowas wie den 04.11.1989 auf die beine stellen würden: aber es geht eben nicht!! offensichtlich sind die bedingungen nicht vergleichbar, oder das ziel nicht ausreichend!! dabei nehme ich die vom galeristen erwähnten engagierten vertreter aus! deren arbeit ist ehrenwert!

man überlege sich, dass gandhi, king oder mandela ganz andere widerstände hatten, und das eigene risiko lebensauslöschend war: im heutigen deutschland geht das nicht!

für ihre ziele und für eine "erlaubte" einflussnahme auf die politik und demokratie brauchen sie schon eine partei!
die rechten oder nationalisten tun sich da leichter, obwohl eine "partei der 99%" eigentlich angesagt wäre!


Am 10. Januar 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Chris Witt
Was wollen sie denn nun aussagen ?
Nach echtem Bemühen meinerseits gib ichs dran. Inhaltlich: Heiße Luft in Tüten, unzufrieden rum stänkern, deswegen wohl die "Stinkbombe," und nichtssagend ihr Papageien Nachgeplapper. Schreiben sie doch bei Correctiv, da werden sie dankbare Abnehmer für ihr Geschreibsel finden, denn die veröffentlichen genau so etwas sehr gerne. Eine eindeutige Stellungnahme für den Frieden, für den Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky, das Erinnern an Erich Mühsam und Kurt Tucholsky ist auf wundersamen Art und Weise der Zensur dieser "unabhängigen" Seite zum Opfer gefallen, wo sich übrigens eine illustre Runde von Unterstützerin befindet. Unter anderem, die Deutsche Bank, die alles versemmelt hat, was es zu versemmeln gibt, usw.
Nun hats ne minimale Verzettelung gegeben. Irgendwie bin ich vom Höcksken auf et Stöcksken gekommen.
Mach aber ja nix.
Diese "Nervensägen" sind unzufriedene Stänkerer.


Am 10. Januar 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Herr Rauls
Lesen kann Bewusstsein verändern und ändern; Genau das geschieht hier.
Viele Menschen lesen den "Gellermann."
Mein Besuch aus Uruguay, regelmäßig, um nur ein Beispiel von vielen zu nennen. Wach werden, hinschauen, Suchen nach Erkenntnis, und Interesse wecken, dass der Schleier, die Nebelschwaden, die über der Republik hängen, gelichtet werden.
"Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat." (Rosa Luxemburg), und das zeichnet den "Gellermann" mal eben aus. Im übrigen braucht jede Art der gesellschaftlichen Veränderungen die Analyse, und das Erkennen der Macht- und Kräfteverhältnisse im Land, um dann Verbündete und Mitstreiter zu finden, um den Fluss "anzuschieben."
Keinem gelingt es so, wie dem Uli, aus meiner Sicht,und das Interesse an dieser Seite bestätigt es immer wieder.
Sie sind ja schließlich auch hier "gelandet."


Am 10. Januar 2017 schrieb Götz Six:

Ich glaube nicht, dass es bei den aktuellen Ereignissen um die ernsthafte Vorbereitung eines Krieges geht. Bei aller Unterwürfigkeit dürften die Europäer sowas auch kaum mit tragen. Ich glaube, sowohl die Ausweisung der Diplomaten, als auch die Ermordung des russischen Botschafters, als auch die Truppenverlegungen und natürlich auch die Hacking-Kampagne sind letzte, verzweifelte Versuche, Putin irgendwie zu provozieren und es Trump schwer zu machen, den angekündigten Schmusekurs gegenüber Russland zu fahren.

Federführend sind dabei jene, welche die amerikanische Hegemonie nicht kampflos aufgeben wollen, weil sie sie aus ideologischen Gründen wollen oder davon profitieren. CIA, Clinton, Soros usw.

In Deutschland wird das von den US-Pudeln in den Medien natürlich artig weiter getragen. Es hat aber auch einen Eigennutzen, nämlich ein Backup für die Bundestagswahl. Wenn die AfD mit wehenden Fahnen in den Bundestag einzieht und das wird sie, möchte man nicht stotternd dastehen und um Erklärungen ringen. Der Propaganda-GAU nach Trumps Wahl hat erst mal gereicht.

Antwort von U. Gellermann:

Wer sich erinnert, wie die EU gemeinsam mit bestimmten Kräfte der USA (Nuland, McCain, etc.) in der Ukraine einen Krieg mit Russland riskiert haben, der kann von der Seriosität der EU nicht überzeugt sein.


Am 10. Januar 2017 schrieb Chris Wit:

Mit dem Werfen von "Stinkbomben" hat Putins Regierung selbst angefangen: Sie haben einen von Russland anerkannten Staat, die Ukraine, verdeckt angegriffen und sie vorher mit einer Schmutzkampagne sonders gleichen überzogen. Russische Agenten halten Teile der Ukraine nach wie vor besetzt und führen dort Krieg. An diesen Zusammenhängen besteht kein Zweifel mehr. Auch daran nicht, dass Sie, Herr Gellermann, sich mit solchen Opportunisten wie dem Republikaner Newt Gingrich "ins Bett" begeben, um Ihre Diktion aufzugreifen. Zur Erinnerung: Er befürwortete "die Expansion der NATO nach Osteuropa", wie er den Beitritt der osteuropäischen Staaten machtbesoffen und unrichtig nannte. Nun aber erkennt er Putin als Verbündeten und hat Estland zur "suburb of St Petersburg" erklärt und fragt, warum sein Sohn es verteidigen solle? Das spricht Bände über diese Linke und diese Friedensbewegung, der, wenn ich recht sehe, Sie anzugehören zumindest vorgeben. Vor Jahrzehnten hatte ich selber Sympathien für die Friedensbewegung, aber was nun veranstaltet wird als kaum verhüllter Abklatsch der Putin-Regierungspropaganda und der Trump-Kampagne, das kann ich nicht unterstützen.

Antwort von U. Gellermann:

Es ist schon peinlich wie Sie alles ignorieren was nicht in Ihr kleines ideologisches Karo passt: Vom Bruch des westlichen Versprechens die NATO nicht weiter nach Osten auszudehnen, über einen von EU und USA inszenierten Putsch gegen einen gewählte Regierung in Kiew, bis hin zu den Faschisten, die damals wie heute in der Ukraine frei rumlaufen und Einfluss haben. So wird das nichts mit Ihrem angemaßten Durchblick.


Am 10. Januar 2017 schrieb Rüdiger Rauls:

Zitat Rationalgalerie: "Aber meine Site zum Beispiel verstehe ich durchaus als einen Beitrag zum "Frieden mit Russland . Das werden die „Nachdenkseiten“, "Ken FM" oder das "Kritische Netzwerk" zu Recht auch für sich in Anspruch nehmen. Tatsächlich müsst die Kraft der Vielen im Netz zu einer gemeinsamen publizistischen Anstrengung gebündelt werden, um dann reales Handeln auf Straßen und Plätze zu erreichen."

Genau das aber ist das Problem. Jeder wurstelt vereinzelt vor sich hin. Es geht doch nicht darum, das jeder der Genannten auf seiner Seite neben anderen Themen auch das der drohenden Kriegsgefahr behandelt. Es geht doch gerade darum, dass die Kräfte gebündelt werden, wie Sie es selbst ausdrücken und erkannt zu haben scheinen, „die Kraft der Vielen im Netz zu einer gemeinsamen publizistischen Anstrengung" zusammen zu fassen. Auch das ist kein Selbstzweck, sondern geschieht im Hinblick darauf, „reales Handeln auf Straßen und Plätzen zu erreichen". Die „Antwort von unten", die Sie in einem Ihrer Artikel beschwören, kommt doch nicht, wenn alle sich das stark genug wünschen. Sie kommt nur, wenn es uns gelingt, diejenigen zusammenzufassen, die die Gefahr erkennen, aber auch die Notwendigkeit, dieser Entwicklung gemeinsam entgegen zu treten, einem gemeinsamen Ziel verpflichtet.

Das ist nicht einfach. Dessen bin ich mir bewusst. Aber wo steht geschrieben, dass es einfach sein muss. Aber am schwersten ist immer nur der erste Schritt, die nächsten sind dann schon einfacher. Nur, er muss gemacht werden. Im Moment hört sich das, was auf meinen Appell an Reaktionen kommt, eher danach an, dass man diesen ersten Schritt nicht tun will, beim Bestehenden bleiben oder die Aufgabe, die man in Angriff zu nehmen sich selbst nicht zutraut, anderen zuzuschieben versucht (Prominenten, Gewerkschaftsführern usw.). Es kann sein, dass man keine Handlungsmöglichkeiten erkennt. Aber das ist nur der Fall, wenn man nicht über Handlungsmöglichkeiten nachdenkt. Es kann sein, dass frühere Bemühungen, die Kräfte zu bündeln, fehlgeschlagen sind. Aber das war früher. Jetzt ist eine neue Situation, die andere Möglichkeiten bietet und zu anderen Ergebnissen führen kann. Es kann sein, Alfred Matejka
dass ihr Vorschlag zum Erfolg führt. Aber er scheint mir sehr aufwendig. Es scheint mir einfacher, wenn wir uns bewegen, als wenn wir versuchen, einen schwerfälligen Apparat in Bewegung zu setzen. (Wenn er sich dann irgendwann trotzdem bewegt, schadet es ja nicht.) Aber zuerst müssen wir selbst es tun. Es kann sein, Ulrike Spurgat, dass Sie von mir bisher wenig gehört haben. Ich auch erst von Ihnen, seit ich zufällig auf diese Seite gestoßen bin. Aber umso besser, dass wir uns hier getroffen habe, um gemeinsam unser gemeinsames Interesse zu verfolgen, die Eindämmung der Kriegsgefahr. Aber durch Zufall auf eine Seite zu stoßen, die sich intensiv mit den Gefahren der Konfrontation mit Russland befasst, wäre unwahrscheinlicher, wenn es eine Seite gäbe, die sich ganz konkret und ausdrücklich dem „Frieden mit Russland" verschrieben hätte.
Hier noch einmal meine Kontaktdaten: rueruerue@web.de

Antwort von U. Gellermann:

Richtig ist, dass zur Verteidigung des Friedens zu wenig getan wird. Falsch ist, nur an einen Zugang zu diesem Ziel glauben. Für die anderen Kollegen kann ich nicht sprechen. Für mich kann ich sagen, dass die Galerie (etwa 60 Stunden jede Woche für Recherche, Schreiben und Korrespondenz) mit ihrer Haltung auch bei anderen Themen Aufklärung und Selbstdenken fördert und so ihren Beitrag zur Verteidigung guter Nachbarschaft leistet. Dazu gehören zum Beispiel die regelmäßigen Programmbeschwerden, die nicht zuletzt über die dauernde Russland-Feindschaft aufklären: Wissen ist die erste Voraussetzung zur Tat.

Ganz sicher würden viele Artikel der RATIONALGALERIE für die Ergänzung zu einer Site wie Sie sie anstreben zur Verfügung stehen.


Am 10. Januar 2017 schrieb marie becker:

der scheidende ( Friedens- )Kriegsfürst verhängt noch im Abgang Sanktionen gegen Putin und seine Umgebung und betont, das habe nichts mit der Hacker-Affaire zu tun.
Was soll man davon halten? An die Einmischung Putins in den US-Wahlkampf glaubt eh niemand und Obama tritt in der Beziehung also offen den Rückschritt an . Was bleibt? eine erneute Provokation , ein weiterer Schritt zum Weltkrieg III


Am 10. Januar 2017 schrieb Michael Kohle:

Zu Gellermanns Thema passt der Verweis auf den heutigen Beitrag von Gary Leupp, US-Geschichtprofessor seines Zeichens:
http://www.counterpunch.org/2017/01/10/the-utter-stupidity-of-the-new-cold-war/.
Die Zeiten sind mir wahrlich zu gefährlich als solch eine Preziose von praktizierter ratio der Leserschaft der Rationalgalerie vorzuenthalten. Habe die klammheimliche Hoffnung, dass er so auch - wenn auch auf Umwegen - in den Hals so manchen kriegsgeilen, hirnlosen Wertegemeinschaftlers gerät. Möge er dort stecken bleiben!


Am 10. Januar 2017 schrieb F. Köhler:

Putin dürfte, obwohl er kein Heiliger ist, nicht das Problem sein, das Problem dürfte sein, wenn in Rußland etwas ähnliches vollkommen unerwartetes passiert wie in den USA, also bei Wahlen auf einmal kein besonnener Mann mehr an die Macht kommt, und in den Europäischen Staaten vielleicht auch nicht mehr.

Eine legitime Frage stellt sich daraus, warum regieren angeblich besonnene westliche Regierungen derzeit so, daß sie Großkonzerne und Hochfinanz so extrem hofieren, und die einfachen Menschen damit so schwächen, daß die Rechten wie Pilze aus dem Boden schießen?

Ist es gewollt, daß die Rechten die Macht übernehmen? Sollen sie den maroden Karren vollends an die Wand fahren, um damit historisch wieder einmal die Schuld für den Krieg zu übernehmen? Warum gibt es derzeit scheinbar nur zwei Optionen. Entweder man übergibt den Hochfinanzkonzernen die totale Macht, lässt sie TTIP und Konsorten sowie ein Bargeldverbot einführen, oder sie leiten in den Krieg, indem sie so lange in eine spaltende Gruppen investieren, bis er ausbricht, um dann das Neue einzuführen.


Am 10. Januar 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Herr Rauls

Nun halten sie mal den Ball flach, und sprechen sie den Lesern und Schreibern nicht ab, auf ihre Art etwas für den Frieden zu tun. Uli macht dieses bereits sehr lange, und von ihnen lese ich hier eher selten etwas zum Thema.


Am 10. Januar 2017 schrieb Alfred Matejka:

@Rüdiger Rauls,
ich verstehe ihr(dein?)Anliegen. Wir können alle schon dankbar sein,dass Uli Gellermann mindestens zwei mal die Woche Ereignisse des Weltgeschehens in dieser Form darlegen. Das ist für die Leser(innen)immer erste Sahne.Aber wenn er selbst schreibt, dass seine bescheidenen Versuche zu einer gemeinsamen Aktion zu kommen bis jetzt gescheitert sind, lässt aufhören.
Die Kommentare von Uli müssen eine massenbasis bekommen. Ich habe in der letzten Ausgabe der Zeitung der IG-Metall vergeblich nach einem Artikel gesucht, der sich mit der derzeitigen Kriegsgefahr beschäftigt.Deshalb ein Vorschlag meinerseits,ob er realistisch ist, kann ich nicht einschätzen.An die Vorstände der Gewerkschaften wird mindesten ein öffentliches Schreiben gerichtet, unterzeichnet mit „namhaften“ und weniger bekannten Persönlichkeiten, die wir zusammen bekommen. In diesem Schreiben werden die Vorstände der Gewerkschaften aufgefordert, aktiv zu werden gegen die drohende Weltkriegsgefahr. Die Aktionen müssen sich insbesondere an die Belegschaften der Betriebe richten. Die Vertrauensleute und Betriebsräte sind hier besonders gefordert. In den Betriebsversammlungen muss das Wort gegen die Kriegsgefahr ergriffen werden. Nicht Putin oder Russland ist unser Feind, der Feind steht im eigenen Land. Was muss ich euch mehr schreiben, ihr wisst das ja alle selbst.Und in der Phase des aktiven Wahlkrampfes in diesem Jahr wird in allen Betrieben, wo wir die Möglichkeit haben, auf den Betriebsversammlungen offen abgestimmt, wer für den Krieg gegen Russland ist.Klingt jetzt vielleicht alles ein bisschen utopisch, aber das wissen wir ja auch: Arbeiter alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will. Lasst uns um die Herzen und die Köpfe der Arbeitskraftgeber ringen.


Am 10. Januar 2017 schrieb Andreas Buntrock:

"Aber macht der Dienst in der EU wirklich automatisch blöd?"
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Auf jeden Fall korrumpiert er wohl sehr viele "Dienenden"!

Diesen negativen Einfluß teilt sich der Dienst in der EU ganz offensichtlich
mit dem Job eines Vorsitzenden der SPD-Fraktion.

Da möchte ich allerdings dann nicht unbedingt von BLÖD sprechen, sondern eher von GEWISSENLOS.


Am 10. Januar 2017 schrieb Marie-Ann Kemper:

Der SPD-Zusatz zum Putin-Artikel ist ein wunderbares Kabinett-Stück der Sprachakrobatik. Wie Sie mit den Volksweisheiten jonglieren ist schon einmalig. Und Ihr Rat an die SPD-Mitglieder, sie sollen aus der Partei fliehen weil Dummheit anstecken könnte, ist sowohl wahr wie auch einen brillante Überzeichnung. Danke für das Vergnügen!


Am 10. Januar 2017 schrieb Alles nur Satire:

Um eine >>Frauenfeindlichkeit<< draufzusetzen!

Auch die Dame Liz Mohn (Bertelsmann) hat das Modell "Schwarze Witwe" (O-Ton Volker Pispers), das auch Frau Springer in den Olymp der bestimmenden Meinungsmacher schoss, erfolgreich angewendet.

Unfassbar, einzig >>Frauenfeindlichkleit<< zu kommentieren, bei einer Gefahrenlage wie 1939/1942.

Zum Fraktions-Chefclown Oppermann: ich sehe die Dringlichkeit, diese unselige spd endlich auf deutlich unter 20% zu wählen. Natürlich ändert das nicht am neoliberalen Kurs einer jeden anderen BundesreGIERung, aber wenigstens werden dann deutlich weniger spd - Schwätzer alimentiert und weniger mediale Selbstdarstellung für diesen Agenda-Haufen möglich.

Thierry Meyssan schrieb Anfang des Jahres über Freund Erdowahn, das es sehr dananch aussieht, das es Russland gelingen könnte, die Süd-Ost-Flanke der NATO (Türkei/Incirlik, etc.) empfindlich zu schwächen (Artikel: >>Die Kehrtwende der Türkei<< auf voltairenet.org).
Mr. Meyssan gibt zusätzliche innenpolitische Fakten, die Erdowahn zu einer teilweisen Abkehr von USA/NATO bewegen könnten. Eigentlich sitzt dieser gefährliche Spinner schon seit längerem zwischen allen möglichen innen- und außenpolitischen Stühlen, wo ihn allerdings seine grenzenlose Selbstüberschätzung und sein ausgeübter innenpolitischer Terror haben Platz nehmen lassen.

In diesem Lichte erscheinen die gegenwärtigen NATO-Aufrüstungen in Osteuropa, kurz vor Ende von Obamas Zeit, im NATO-Sinne dringlicher als zuvor. Sicher waren diese Verlegungen bereits lange geplant.

Sollte es Putin/Lawrow (intelligente Leute - Intelligenz, die im Westen leider nicht in Regierungsverangtwortung steht) gelungen sein/gelingen, den süd-östlichen-NATO-Pfeiler zu schwächen/geschwächt zu haben, dann muss man eben schneller als geplant die NATO-Ost-Grenzen aufmunitionieren. Zumal Polen und das Baltikum eine ausgesprochene Russenphobie auf hoher Flamme heißhalten, was man in Washinton, Brüssel und Berlin immer gerne sehen will.

Putins/Lawrows Besonnenheit kann ich mir teilweise nur dadurch erklären, das Russland einerseits eine sehr starke militärische Macht wieder erlangt hat, diese erfolgreich einzusetzen imstande ist und weitaus stärkere Allianzen weltweit geschmiedet hat, als den westlichen Bürgern bekannt sein dürfte.

Solche Tatsachen stehen konträr zu neoliberalen Expansionsabsichten, zu der angestrebten >>deutschen Gestaltungsmacht<<, denn wo sonst soll das >>Wachstum<< der Profite herkommen, außer noch durch NATO/US/EU-initiierte Kriege?

Ich hoffe, für all die ahnungslosen, unwissenden, aber dessen ungeachtet Neoliberal wählenden Menschen, dass der finstere Kremlherrscher noch sehr lange Zeit seinen Langmut behalten wird.

Sonst gehen die Lichter aus, dauerhaft!

Und jede weitere plumpe Desinformationskampagne des Westens ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.


Am 10. Januar 2017 schrieb Hannes Stütz:

Zu Putins kommendem Wahlkampf hierzulande : POST-FAKTISCH war gestern - heute ist PRAE-FAKTISCH . So geht Technik.


Am 10. Januar 2017 schrieb Andreas Reich:

Was der ODNI-Report sagt:

Die Russen waren kritisch dem demokratischen Prozess in den USA eingestellt (Seite II).
Putin und seine Regierung bevorzugten trump vor Clinton (die mit Krieg drohte) (Seite II).
Die russischen Medien (staatliche und private) waren Clinton gegenüber kritisch eingestellt. (Seite II)
Der russische Militärgeheimdienst GRU steht hinter bekannten Hackern (Seite II & III).
Die Russen hatten Einsicht in die electoral boards der USA (das ist was Geheimdienste tun, Informationen sammeln), das hatte aber keinerlei Einfluss auf die Wahlen (Seite III)
Die Russen werden diese Erfahrung in zukünftigen Wahlen gegen US-Alliierte einsetzen.

Darüber hinaus beschwert man sich, dass RT ein zu gutes Programm macht und die Zuschauer den neoliberalen Medien reihenweise davonlaufen.

Es gibt tatsächlich NICHT EINEN EINZIGEN Fakt, der irgendetwas von einem russischen Hack oder einer Wahbeeinflussung belegen würde, ganz zu schweigen von einer Veranlassung durch Putin persönlich. Wenn man sich vor Augen führt, WIE die deutschen Medien durch die Bank aufgrund dieser Faktenlage "berichten", kann man eigentlich nur hoffen, dass Fake News möglichst bald und rückwirkend justiziabel werden. Denn dann hat man unzählige Möglichkeiten gegen die Gniffkes der Republik in der Hand.


Am 10. Januar 2017 schrieb Rüdiger Rauls:

Nun gut, aber was folgt denn nun aus all dem Geschreibsel? Im Anschluss an den letzten Artikel Der 3. Weltkrieg droht - NATO-Soldaten retten Osteuropa habe ich konkrete Vorschläge gemacht, wie „die Antwort von unte" aussehen könnte. Keine Reaktion derer, die hier sich immer so vehement mit der Feder gegen die Kriegsgefahr wenden. Was ist denn das? Wenn man die Gefahr sieht, aber nicht handelt? Wollt Ihr dann nachher diejenigen sein, die rechthaberisch behaupten können, dass WIR es vorher schon gewusst haben, dass WIR die Klügeren waren, Recht hatten, aber niemand auf uns hörte? Was soll das Menetekeln einer Kriegsgefahr, wenn man nicht bereit ist zu handeln? Worauf wartet Ihr? Man kann meine Vorschläge für Quatsch halten, aber dann sollte man sagen, was daran Quatsch ist, damit man vielleicht zu besseren Lösungen kommt. Aber gar keine Reaktion, obwohl doch einige die Kriegsgefahr an jeder Wand malen (,was zudem nach meiner Ansicht übertrieben ist), das ist mir vollkommen unverständlich. Man kann sagen, die Vorschläge von dem Rauls wollen wir nicht aufgreifen, wir wollen eigene Vorschläge machen. Gut, dann tut es aber auch. Aber überall Kriegsgefahr wittern, flammende Beiträge schreiben, um dann wieder nur einen neuen Artikel und flammende Beiträge zu schreiben, macht die Kriegsgefahr nicht geringer. Das ist zu wenig, wenn die Gefahr so groß ist, wie sie hier dargestellt wird.
Ich wiederhole noch einmal meine Vorschläge Schaffung eines Internet-Forums unter dem Titel: Frieden mit Russland. In diesem Forum werden alle wesentlichen Informationen zu diesem Thema und besonders Diskussionsbeiträge online gestellt, die zur Erhellung der Lage beitragen, die Organisierung der Kriegsgegner fördern und die Möglichkeiten von Aktionen beraten, die der Ausbreitung der Kriegsgefahr entgegen wirken.
Wichtig sind dabei besonders die beiden letzten Aspekte: Die Organisierung derer, die gegen eine weitere Eskalation des Konfliktes durch den Westen sind, UND die Beratung über die Möglichkeiten von Aktionen gegen diese Eskalation.
Die Welt wird nicht durch Artikel und Leserbriefe von der Geißel des Kriegs befreit. Man muss auch handeln, wenn es an der Zeit ist. Und die Zeit braucht allmählich Menschen, die zu handeln bereit sind.

Antwort von U. Gellermann:

Herzliche Dank für Ihre Überlegungen. Aber meine Site zum Beispiel verstehe ich durchaus als einen Beitrag zum „Frieden mit Russland“ . Das werden die „Nachdenkseiten“, „Ken FM“ oder das "Kritische Netzwerk" zu Recht auch für sich in Anspruch nehmen. Tatsächlich müsst die Kraft der Vielen im Netz zu einer gemeinsamen publizistischen Anstrengung gebündelt werden, um dann reales Handeln auf Straßen und Plätze zu erreichen. Bisher sind meine bescheidenen Versuche zu einer gemeinsamen Aktion zu kommen gescheitert. Immerhin koordinieren die genannten Sites sich von Fall zu Fall.


Am 10. Januar 2017 schrieb Wolfgang Blaschka:

Werter Hannes Niesslbeck, Sie fragen, wie er es gemacht hat, der Putin? Das war ganz einfach: Nichts hat er gemacht! Jedenfalls nichts gegen die USA, obwohl die ihre Panzer-Vorverlegung provokativ angekündigt hatten. Und das hat schon gereicht. Weil Killary immer darauf gewartet hat, dass er was macht, irgendwas dummes. Aber er ist einfach nur ruhig geblieben und hat sich wahrscheinlich nicht mal darum gekümmert, wie eklig die da drüben wahlkämpfen. Das war's auch schon, das hat gereicht.

Hätte er was schlimmes gemacht, zum Beispiel Polen, Litauen, Lettland, Estland oder gar Finnland einfach mal so eben überrollt, was ihm ja von sämtlichen Kreml-Astrologen ernsthaft unterstellt wird, dann hätte ein Putin-freundlicher Trump überhastet auf Kriegsmodus umschalten müssen, was ihn umso unglaubwürdiger dastehen hätte lassen. Folglich hätte womöglich die Clinton gewonnen, weil in ihrem Putin-Furor voll bestätigt. So aber hat der russische Präsident die US-Wahlen möglicherweise tatsächlich beeinflusst, indem er einfach nichts von dem gegen die NATO-Provokation unternahm, was man von ihm hätte erwarten müssen, wenn er auch nur im Ansatz so böse, kriegsgeil und eroberungslüstern wäre wie die US-Falken ihn gerne sähen, da sie selber so sind.

Dass Trump zum Desaster für die USA und zu keinem Gewinn für die Welt wird, kann nicht auch noch Putin angelastet werden, oder doch? Immerhin: Weltpolitik durch Nichtstun, das wäre auch den Bellizisten hierzulande dringend anzuraten: Nicht überall "irgendwas tun" müssen, was zwangsläufig zum Debakel führt!


Am 10. Januar 2017 schrieb Beat Wick:

Ganz herzlichen Dank Ulrich Gellermann, dass Sie auch das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) erwähnen. In der Schweiz ist solche Kritik, Kritik an der transatlantischen Ausrichtung der Medien, nicht mehr zu finden und in den Kommentarspalten kaum mehr möglich. Der Orwell- resp. Foucault-Staat ist weitgehend Wirklichkeit.


Am 10. Januar 2017 schrieb Michael Kohle:

Red herring: Something that draws attention away from the matter being discussed or dealt with.

Ein roter Hering entzieht den Themen, die behandelt werden müssten, jegliche Aufmerksamkeit.
Und? Tut das der von den Wertegemeinschaftlern in trübe Gewässer ausgesetzte Hering Putin das nicht zur vollsten Zufriedenheit? Wer redet denn noch von den offengelegten Schweinereien in Aleppo? Niemand! Wer redet denn noch von den Wahlbetrügereien der „Demokraten" im zurückliegenden Wahlkampf? Niemand! Wer redet noch von den fake-news der transatlantischen Medien? Niemand! Wer runzelt heute noch die Stirn, weshalb eben diese Propaganda-Haubitzen bis heute den gewählten Präsidenten rund um die Uhr global madig zu machen versuchen? Niemand! Wer runzelt heute noch die Stirn wegen der ganzen transatlantischen Bemühungen, Orwells Wahrheitsministerium auferstehen zu lassen? Niemand! Wer würde sich echauffieren darüber, dass der angeblich wegen dunkler Machenschaften ans Ruder gekommene Donald dann doch „demokratisch" gerade noch rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen werden konnte. Na, wer?
Wer regt sich denn darüber auf, wenn das transatlantische „Verteidungsbündnis“ seine Fähnlein gen Moskau aussendet, wo doch dort solch ein Höllenhund hausiert, der unsere freien, demokratischen Wahlen auch in der Zukunft in Stücke hacken will?


Am 10. Januar 2017 schrieb Uschi Peter:

Diese Methode, dem Gegner eine Untat in die Schuhe zu schieben, um als getriebener Retter der Welt dazustehen, zieht sich wie ein roter Faden durch die US-Politik. Das begann nicht erst mit dem Tonking-Zwischenfall - Vietnam griff angeblich ein US-Kriegs-Schiff an, sondern wurde in neuerer Zeit noch gesteigert mit der Brutkasten-Lüge in Kuweit, den irakischen Massenvernichtungswaffen, dem Schlächter seines Volkes Milosevic und ebenso Gaddafi.
Schon 1898 ließen die USA das Kriegsschiff USS Maine im Hafen von Havanna / Kuba explodieren und der Krieg gegen Spanien konnte beginnen.
Präsident Roosevelt hat 1941 den vorher bekannten Angriff der Japaner auf Pearl-Harbor abgewartet, um in den II. Wk als Retter der Welt einzugreifen.
Zuletzt kommt ein Cyberangriff auf den US-Präsidenten persönlich durch den russischen Präsidenten persönlich.
Interessanterweise griffen die USA immer erst in einen Konflikt ein, wenn sie sich Siegchancen ausrechnen konnten: In den I.Weltkrieg 1917, in den II.Wk. zwar 1941 aber gegen Deutschland erst, als die Sowjets schon vor der deutschen Grenze standen.


Am 09. Januar 2017 schrieb Andreas Schell:

Ergänzung zur Ergänzung. Herr Oppermann ist ein ganz fieser NATO-Lobbyist. Angesichts der laufenden Mobilmachung gegen Russland darf man bei ihm einen sicheren Platz im Atombunker vermuten. Letzten Sommer hat er der Linken die Bedingungen für rot-rot-grün diktiert - NATO muss sein: http://www.tagesspiegel.de/politik/thomas-oppermann-im-interview-linke-muss-deutschlands-verantwortung-in-der-nato-akzeptieren/13853566.html NATO-VERANTWORTUNG bedeutet u.a. 4000 Panzer an der russischen Grenze und fünf neue Korvetten für die Ostsee, also "Vorbereitung eines Angriffskriegs". Das ist laut Gesetz ein Schwerverbrechen - und total gaga!

Schulz ist gelernter Trinker, immerhin seit Jahren trocken - im Gegensatz zum EU-Juncker und anderen Suffköppen. Alkohol ist neben Korruption eine sehr wichtige Entscheidungshilfe in der Brüsseler Echokammer. Herr Gabriel schließlich ist professioneller Lügner. Mit der Führungsmannschaft wird's eher nix mit 20 SPD-Prozent, und das ist auch wirklich gut so!

Den rot-rot-grünen NATO-Treueschwur hat die Kipping von der Linken insgeheim mitgesprochen, mutmaßlich gegen ein klein-Honorar von der CIA. Der Schaden, den sie und ein Paar andere lauwarme Teelichter zusammen mit der medialen Hetzkampagne gegen ihre Partei anrichten: unter 10 Prozent für die arme Sahra Wagenknecht. Merkel schafft knappe 25 Prozent, denn weniger politische Analphabeten werden es beim besten Willen nicht. Die Olivgrünen treten mit Göring und ein Paar anderen NATO-Kriegshelden diesmal gleich im Tarnanzug an, was auch nicht jedem Alt-68er gefallen wird.

Hausaufgabe: a) AfD-Prognose ausrechnen. b) Chance für Entpannung mit Russland abschätzen. Das sieht echt Scheiße aus, aber vielleicht geschieht ja noch ein Wunder. Ach so - die russische Einmischung war ja das Thema ... Ja! Genau! Wenn wir die nur schon hätten! Ich sehe sie nur nicht. Vielleicht hilft ja Schnaps, das probier ich gleich mal. Mir ist nämlich schlecht.


Am 09. Januar 2017 schrieb Ria Mertens:

Danke für den ergötzlichen SPD-Zusatz. Er war so dringend und ist so nötig. Die R-Galerie ist doch immer eine Wohltat. Kann man die SPD-Zitate irgendwo sonst noch lesen?

Antwort von U. Gellermann:

Na klar, hier:
http://www.sueddeutsche.de/politik/wahlkampf-berlin-fuerchtet-russische-hackerangriffe-1.3324198


Am 09. Januar 2017 schrieb Reinhard Lerche:

Wir Menschen wollen ein sicheres Leben mit gesicherter Zukunft führen.
Sämtliche Regierungen brachen das Versprechen dem Volk zu dienen. Vor jeder Wahl wir dieses Versprechen erneuert. Unser Wille wird gezielt und bewusst verraten und missachtet.
Diese Demokratie verzerrt, ignoriert, verbiegt diesen Wählerwillen, bis er in sein Gegenteil verkehrt ist und bis von diesem nichts mehr übrigbleibt.
Abgelehnte Gesetzesänderungen, sogar vom Verfassungsgericht zurückgewiesene, werden solange unter immer neuen Namen wieder zur Vorlage gebracht, bis sie irgendwann einmal durchkommen oder es werden diese Gesetze gleich unter Ausschaltung des Parlaments diktiert.
Wenn es reicht wird mit dem Grundsatz Teile und Herrsche der Volkswillen gespalten. Daher ist es fast zwangsläufig, dass unser Zorn über diese gegen unsere Interessen gerichtete Politik früher oder später eskaliert.
Weil es also nicht mehr reicht soll unser Zorn nun mal wieder in Richtung Böser Russe gelenkt werden.
Wenn es gar nicht mehr geht, machen wir in Faschismus.

Antwort von U. Gellermann:

Wir? Sie und ich sicher nicht. Aber ein Ausweg bleibt der Faschismus für die Herrschenden immer.


Am 09. Januar 2017 schrieb marie becker:

@Alice
wieso ist es frauenfeindlich ein Faktum zu berichten, auch wenn dies Faktum ein negatives Schlaglicht auf eine Dame wirft, die sich hoher Freundschaft erfreut und sich daher als deren propagandistisches Sprachrohr erweist?


Am 09. Januar 2017 schrieb Michael Kohle:

"Es gibt einen Bundesweiten Vorlesetag, eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Jedes Jahr am dritten Freitag im November begeistert der Aktionstag mittlerweile über 130.000 Vorleserinnen und Vorleser. Gemeinsam lesen sie über zwei Millionen kleinen und großen Zuhörern vor.“

So jedenfalls steht es auf der website der „gemeinsamen Initiative". Was mag wohl diese erlauchte Schar bewogen haben, so initiativ zu werden. Die ZEIT, die Deutsche Bahn - die und ihre Interessen kennen wir. Bei der „Stiftung Lesen" wollte ich es gar nicht mehr wissen nachdem die ich der ganzen Latte an Köpfen von Gremien und Beiräten ersichtlich wurden beim googeln. Sage jetzt mal lieber nichts von katholischen Priestern und Mönchleins, hätte im Vergleich aber schon etwas zu bieten.

Zwei Millionen kleiner und großer Zuschauer? Wie lange treiben die das schon? Muß das sein? Nicht, dass ich etwas gegen die Grundidee hätte, mir schwant nur arg Schlimmes. Lassen wir es mal gut sein. Weshalb ich damit hier ankomme: wäre das keine tolle Idee? Ein Lesetag, ein Vorlesetag,nicht nur jeden dritten Freitag im November, sondern je nach Bedarf und wann wäre jemals das Bedürfnis dafür größer gewesen als heutzutage? Weniger für die Kleinen, sondern auch und gerade für die Großen, und die „Gescheiten“ unter den Großen erst recht, die ersten Reihen in den Vorlesesälen reserviert für die Elite, insbesondere für die Roten Roben aus Karlsruhe, für die Stuhlbesetzer aus Presse- und Rundfunkräten, Präsenzpflicht böte sich an.

Und warum das Ganze! Ganz einfach, es bedarf dringlichst der Aufklärung darüber, dass die freiheitlich demokratische Grundordnung, das Grundgesetz en détail und insgesamt gründlichst unterlaufen, durchsetzt ist nach Massgabe von Einzel- und Spezialinteressen mehr als obskurer Herkunft und Intention, Das Volk damit längst in Gesamtheit per Desinformation in den Zustand totaler Sedierung versetzt. Ein Beleg von vielen: Artikel 21! Absatz 1: „Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit." So so! Was Parteien und ihre Vertreter seit längerem und vorallem derzeit so treiben gibt sehr zu denken. Da darf sogar ein Bundesinnen- und Polizeiminister Forderungen bis knapp vor Wiedereinführung eines RSHA - eines Reichssicherheitshauptamtes - stellen, was selbst seiner Meinung nach, ohne umwälzende Grundgesetzänderungen nicht möglich sein wird. Ohne Zweidrittelmehrheit kaum möglich? Na und, die Noske-Klone Gabriel, Maas und Oppermann wähnen sich dessen fähig - ebenso wie die SchwachköpfInnen von den Grünen - mit Vorschlägen die blauweißen Sozialisten in deren Verfolgungswahn aushebeln zu können. Für ein paar Prozentpunkte mehr tun Sozen zu allem fähig.

Und deswegen sei hier auch Absatz 2 des Grundgesetzartikels 21 zitiert: „Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig." Die aller Orten einsetzenden Aktivitäten George Orwells Wahrheitsministerium aus der Wiege zu heben und mit entsprechenden strafbewehrten Gesetzen zu unterfüttern, nimmt die überhaupt jemand zur Kenntnis? Aber hallo,
zusammen mit der Platzierung und Propagierung von passenden Begriffen wie postfaktisch“ und „fake news" wird nicht nur der point of no return für die Endlösung für Neuland sondern auch für die von jeglicher Meinungs- und Redefreiheit erreicht.

Machen wir es kurz! Was wir brauchen sind Vorlesetage! Und was soll da vorgelesen werden, Grimms Märchen vielleicht? Auch wenn diese mehr Gültigkeit aufweisen als derzeit das Grundgesetz, ein eindeutiges Nein! Es bedarf unangreifbaren Stoffes, sonst kommt gleich der Vorwurf des Hasspredigers in der Moschee. Was dann? Nun, in der transatlantischen Wertegemeinschaft West gibt es eine über zweihundert Jahre standgehaltene Regelung, die ich wieder ansatzweise hier zitieren darf, Wikipedia ist zu Diensten: Der 1. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten (englisch First Amendment) ist Bestandteil des als Bill of Rights bezeichneten Grundrechtekatalogs der Verfassung der Vereinigten Staaten. Der 1791 verabschiedete Artikel verbietet dem Kongress, Gesetze zu verabschieden, die die Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit oder das Petitionsrecht einschränken. Außerdem verbietet der Artikel die Einführung einer Staatsreligion und die Bevorzugung oder Benachteiligung einzelner Religionen durch Bundesgesetz.

Solange diese Regelung besteht, und sie besteht bestimmt mindestens genau so lange wie auch der zweite Zusatz besteht, der vom ewig und überall gültigen Waffenbesitz, wird es doch wohl erlaubt sein müssen auch hier in der transatlantischen Wertegemeinschaft Ost (Neu-Ost-Rom) Texte von overseas vorzulesen. Für einen Einstieg empfehle ich aus gegebenem Anlass und ganz aktuell folgende Aufsätze:

http://www.counterpunch.org/2017/01/09/declassified-us-intelligence-report-on-russia-a-critical-review/

http://www.counterpunch.org/2017/01/09/allegations-against-russia-less-credible-every-day/

http://www.counterpunch.org/2017/01/09/all-russian-puppets/

http://www.counterpunch.org/2017/01/09/the-world-is-fake-news/

http://www.counterpunch.org/2017/01/09/future-crimes/

Ach ja, übersetzen wird man ja noch dürfen. Notfalls ließe sich da sogar noch eine Art Sprachkurs ableiten. Wer will dagegen schon was einzuwenden haben?

Übrigens: ich wollte keine Witze machen, dafür halte ich die Angelegenheit für viel zu ernst.

Und Putin? Der Zerberus? Nur ein roter Hering, ein red herring! Diesen Begriff empfehle ich als Einstieg in unseren Sprachkurs. Einfach nur mal googeln!

Antwort von U. Gellermann:

Am Ende seiner Zuschrift behauptet Michael Kohle, Putin sei ein „red herring“, eine falsche Fährte, eine Nebelkerze, die gelegt, geworfen worden sei. Die Anti-Putin-Kampagne ist sicher auch ein Manöver zur Ablenkung, um mit ihr die Herrschaft zu festigen. Aber sie ist zugleich die öffentliche Erwägung, wie weit man denn mit den Kriegsvorbereitungen gehen kann. Zumindest um Russland weiter einzukreisen und zu destabilisieren. Und wenn dabei versehentlich ein Krieg ausbricht, wer fängt ihn dann wieder ein?


Am 09. Januar 2017 schrieb Roman Gärtner:

Tja so ist das...ich habe das vor etwa 2 Jahren schon so zusammengefasst:

Kranke (selbsternannte) "Eliten" kaufen sich kranke Regierungen die mit kranken Medien das Volk krank machen.

Sinn und Zweck? Ganz einfach, Machterhalt...koste es was es wolle.

Ich glaube in den USA leidet die "Elite" an Schizophrenie mit stark paranoiden Symptomen.

Und da unsere "Eliten" seit Jahrzehnten von diesen schwer kranken Menschen beeinflußt wurden und werden, kommt bei uns auch nur noch "Wahnsinn" raus.

Allerdings wird diese schwer kranke Clique von immer mehr Menschen angezweifelt...und was macht die Clique?
Genau sie feuert aus allen Rohren gegen alles und jeden der sie anzweifelt oder der als Sündenbock in den Plan passt.

Wieviele Geheimdienste haben (allein) die Amis? 16? 17?
Ziemlich krank oder?
Und wieviele davon kümmern sich ums eigene (US-amerikanische) Volk?

Wozu braucht ein Land 16-17 Geheimdienste?!?!?

Also entweder die "Eliten" dieses Landes haben sich viele Feinde gemacht oder sind ziemlich krank (Paranoid!).
Bei den USA könnte es wohl ein Mix aus beidem sein, oder?

Und warum in unseren Medien auch überall der gleiche ideologisch-verseuchte Dünnpfiff rauskommt ist doch auch kein Wunder...wo treffen sich unsere "Alpha-Journalisten" denn gerne mal zu Kaffee und Kuchen?
Wo kam denn der nette Herr Zamparoni her?
Was machen "Journalisten" in (trans-atlantischen) "Think Tanks" oder bei "Geheimbund"-Treffen?

Also viel darüber berichtet haben sie nicht.

Wie soll da also Objektivität und Unabhängigkeit gewahrt bleiden?
Da muss niemand mehr einen "Befehl" an eine "Propagandaabteilung" geben.
Wie sagte Augstein bei Precht:
"Die nehmen ja auch nicht alle irgendwelche Pillen" (da ging es um die "gleichgeschalteten Medien")

Und da haben wir noch nicht über die ganzen (regierungsnahen) NGO's geredet die immer wieder irgendwelche manipulative Studien und Umfragen unters Volk bringen.
(stört sich noch jemand an den "postfaktischen" Arbeitslosenzahlen? Sind das "Fake-News" oder einfach nur die Traumwelt die das System braucht?)

Alles in allem ein verdammt großes System das völlig ausser Kontrolle geraten ist und immer mehr die Kontrolle verliert.
Einen Krieg führen die schon länger...gegen das eigene Volk und alte Feinde wie zb Russland (Kommunismus) / Putin (KGB)...mehr Feind geht gar nicht (dazu zählen im übrigen auch Die Linke(n)).

Und alles was diese Clique oder ihre "nützlichen Idioten" machen, hat keine Konsequenzen (mehr).

Diese hochgefährliche kranke Clique ist bestens vernetzt und hat mittlerweile alle wichtigen Organisationen fest im Griff.
Nestbeschmutzer werden gnadenlos vernichtet...das eigene Volk kann ohne Probleme beleidigt werden...Bauernopfer werden immer wieder aufgefangen und über Hintertürchen wieder ins Rennen geschickt usw. usf.

Das wird ein harter und langer Krieg den wir da führen müssen...er könnte sogar blutig werden, denn diese kranke Clique schreckt vor nichts zurück...da bin ich mir ganz sicher.


Am 09. Januar 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

An Präsident Putin,

versichern möchte ich, dass es ein anderes Deutschland gibt, als das was sich seit Monaten kriegstreiberisch, vor allem über die Medien so darstellt, dass ein Krieg mit Russland unvermeidlich wird.
Zutiefst beschämt bin ich, von der Dummheit, der Verblödung, der Unterwerfung unter den Stiefel des Kriegstreibers USA unserer hochbezahlten, armseligen Poltikern . Viele Menschen in unserem Land haben und werden nie vergessen, was das faschistische Deutschland ihren Völkern angetan hat. In unserem Land gibt es unendlich viele Menschen, die mit den russischen Völkern in guter Nachbarschaft leben wollen, und für die NIE WIEDER KRIEG! mehr als ein Versprechen ist; eingebrannt in die Herzen und Köpfe der Menschen, auf immer.
Müde, erschöpft und mutlos geworden im Kampf um die Existenzsicherung reicht es oftmals nicht mehr an Kraft bei den Menschen sich dort zusammen zu tun, wo es nötig ist, und den gemeinsamen Kampf für den Frieden aufzunehmen. Auch wenn sie schweigen, in Deutschland wird es nicht so ohne weiteres möglich sein eine Mehrheit für kriegerische Handlungen zu erhalten. Der Krieg, der Faschismus, die Verluste, der Wiederaufbau, Hunger und Not wird nicht vergessen werden können, auch nicht in Generationen. Sie sind in einem Haifischbecken. Bleiben sie bitte weiterhin besonnen, und lassen sie sich nicht von der deutschen Politik am Nasenring durch die Manege ziehen. Vergessen sie nicht, dass die Görings, die Merkels, die Gaucks, die Röttgens, doch die schlimmsten sind die Verräter an der Arbeiterklasse, die Sozialdemokraten, und nicht wenige Teile der Linken, aber eben Teile, und nicht alle.Ausdrücklich schließe ich, auch wenn es nicht an diese Stelle jetzt passt, Frau Dagdelen, Frau Wagenknecht und einige andere aus. -Aus einer antifaschistischen und zutiefst antimilitaristischen Familie kommend ist nicht in Worte zu fassen, was ich ihnen sagen möchte.......
Adenauer, der kölsche Jeck, einer der miesesten in der Geschichte, hat aus Feigheit und Unterwürfigkeit den Vorschlag Stalins, nach 1945 abgelehnt, dass Deutschland eine selbständige Republik wird. Russland hat nach 1989 ihre Truppen aus der DDR friedlich abgezogen, um dem Prozess der Wiedervereinigung nicht im Wege zu stehn, allerdings unter der Bedingung, dass es keine NATO Osterweiterung geben wird. Versprochen, gebrochen. Und so kam und kommt eins zum Anderen. Ich möchte sie warnen vor den deutschen, hinterhältigen, lügenden, geschichtsverdrehenden , falschen, feigen Politikern und Medien. Ihnen fehlt die Selbstachtung, die Empathie, und die Fähigkeit zur Liebe, denn das macht den Menschen zum Menschen. Sie sind klein, dümmlich, geschichtsvergessen und machtgeil. Das macht sie gefährlich, weil niveaulos und ehrlich gesagt, als Poltiker und Schreiberlinge nicht den Interessen des Volkes und der Allgemeinheit verpflichtet, sondern den Interessen von einigen Wenigen. Ich wünsche ihnen Kraft und Mut für eine ihrer schwierigsten Aufgaben in der Welt: Den Frieden zu sichern Bleiben sie besonnen und wachsam. Die Menschen in Deutschland, und der Welt werden es ihnen danken, denn NIE WIEDER KRIEG muss das sein und bleiben, was uns auf immer verbindet. Vor den Toten von Krieg und Faschismus, von DEUTSCHLAND angezettelt verneige ich mich.
"Die Mißachtung des Lebens, und die Brutalität gegen den Menschen lassen die Fähigkeit des Menschen zur Unmenschlichkeit-
Sie kann und darf kein Mittel irgendeiner Konfliktlösung sein und bleiben." (Rosa Luxemburg)

Lieber Uli, lass sie Gift und Galle spucken, die Schreiberlinge der Republik. Sicherlich kann nicht jedem der Schreiberlinge der Intellekt, gepaart mit Herzensbildung gegeben sein. So ist das, wenn Journalisten glauben, sie sind Journalisten. Nun, mein Vater hatte diesen, ich finde passenden Spruch parat. "Glauben kannste in ner Kirche:"


Am 09. Januar 2017 schrieb Andreas Schell:

Dieses unerträgliche Theater! Killery war zu unbeliebt und erkennbar in der Birne zu krank, gegen den medialen Leichtmatrosen Trump die US-Wahl zu gewinnen. Außerdem kann sie offenbar nicht mit Mail-Verschlüsselung umgehen, wäre also zu allem Überfluss auch von Grund auf zu doof für den Job gewesen. Hey, der Trump kann sogar Twittern! Über so viel Unfähigkeit wäre ich als Auftraggeber zwar auch sauer, erkenne aber im Gegensatz zu den verdächtigen, offenbar schleichend dementen Oligarchenkreisen keine russische Schuld.

Uns' Merkel fährt derweil munter die EU an die Wand, ignoriert jegliche Mitschuld Ihrer Regierung an Kriegen und Flüchtlingsströmen, will gar aus der gleichen Informationsresistenz heraus zusammen mit denen, die in USA die Wahl *verloren* haben, in einen weiteren Krieg gegen Russland ziehen. Auch da erkenne ich keine russische Schuld, nur eine klare politische Selbstmordabsicht.

Mir fällt bei der Hacker-Story die Brutkastenlüge wieder ein.
Brut? Gekaufte Journalisten, geben das wieder, was ihnen von ihrem Herrchen aufgegeben wurde.
Kasten? Verlagsgebäude oder auch Sendeanstalt.
Lüge? Lüge! wird heute bisweilen postfaktisch oder unwahr genannt, ist und bleibt aber eine Lüge.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an RT. Die machen im Vergleich zu der Gülle, die den deutschen Mainstream runter fließt, richtig gute Arbeit. Keine Propaganda weit und breit, weil sich die führenden West-Politiker und Medien auch ohne Zutun des Kreml restlos lächerlich machen.


Am 09. Januar 2017 schrieb Winfried Wolk:

Ja, so ist es! Der Putin ganz persönlich macht Dinge, die man nicht für möglich hält. Und er ist so hinterlistig, dass er das so dreht, dass man es nicht genau beweisen kann. Aber wir wissen es ja, wer böse ist, der macht tatsächlich solche Sachen, auch solche, die man nicht beweisen kann. Zum Beispiel hat er ja, wie wir alle wissen, auch unsere Kanzlerin Angela Merkel wegen der Wahl in diesem Jahr im Visier. Er ist ja immer dabei, wenn Wahlen im Westen durchgeführt werden, immer hackt er da rum, um die Wähler von einer ordentlichen Wahl abzuhalten. Was die wenigsten wissen, ist, dass er schon das Handy der Kanzlerin abgehört hat. Und man stelle sich das vor, dafür hat er doch wirklich die NSA missbraucht. Über sein eigenes Handy hat er die NSA angerufen, um das Handy der Kanzlerin abzuhören. Sowas macht der in seinem Kreml. Ich denke, dass er auch die Geschichte mit den angeblichen Massenvernichtungswaffen im Iran genau so eingefädelt hat, damals, mit seinem Handy. Und die gutgläubigen Guten haben es nicht gemerkt und sind der Sache auf den Leim gegangen und sind da einmarschiert. Da hat aber der Putin in seinem Kreml sich die Hände gerieben und ist wie Rumpelstilzchen um seinen Thron herum getanzt. So etwas macht der, der Putin. Das Schöne dabei ist, dass wir das eigentlich alle wirklich wissen. Nur beweisen können wir es nicht. Aber auch das wird noch kommen, da bin ich ganz sicher.
Nun hat er auch noch die Grenzen Russlands genau bis vor die Panzerketten der US-Panzerbrigade ausgedehnt, die gerade einen kleinen, harmlosen Ausflug von Bremerhaven aus in Richtung Osten unternehmen wollen. Das muss man sich mal vorstellen, so etwas macht dieser Mann!


Am 09. Januar 2017 schrieb altes Fachbuch:

hab ick doch glatt verjessen:(

just als der ösi kurz als neuer osze-chef die sanktionen gegen russland kritisiert, weiß bundes-uhu steinmeier, dass die osze gehackt wurde;)
die beweise lieferte der bnd, der sonst nischt mitbekommt;)


Am 09. Januar 2017 schrieb Uli Gellermann:

Unter der Überschrift SPD VERHAFTEN musste der aktuelle Artikel ergänzt werden.


Am 09. Januar 2017 schrieb altes Fachbuch:


ja ja, die presse (verallgemeinert die medien) und der krieg!!! die können nicht ohne einander!
pulitzer und insbesondere hearst entwickelten diese art berichterstattung schon vor 150 jahren. sie wurden mit dem motto "liefern sie die bilder, ich liefere den krieg" zu den reichsten männern der welt! "Remember the Maine, to hell with spain" geistert daher bei jedem Attentat, welches einen krieg begründet, immer mit durch den äther, und steht sicher auch in jedem lehrbuch für investigativen bis "initiativen" journalismus!! anders sind die zufälle nicht zu erklären, dass kameras just immer vor ort sind, wo was passieren soll;) als ob man es wüsste, oder gleich selber erledigt.
was damals rein unternehmerische gründe hatte, die auflagenzahlen durch sensationspressse zu steigern, bekommt heute zusätzlich einen staatlichen auftrag - natürlich über stiftungen und ngo's lanciert;) natürlich freiwillig, sonst wird man aus dem verteiler der infokette getilgt;)
als freund des widerspruchs komme ich natürlich nicht um die dialektik herum!
wenn also die lücken- bis lügenpresse als sender auf plumpeste art sowohl zum kommerziellen und auch auftragsgemäßen erfolg kommen (die ver"bild"ung bis verblödung), dann muss auf der empfängerseite ein aufsaugendes publikum sitzen, welches sowohl die dosis idiotie konsumieren will, als auch noch dafür bezahlt!! nun, um diese degenerierung von menschen zu konsumenten sorgen sich noch viele andere elemente unseres "gesellschaftlichen gefüges", welches marxisten überbau nennen:)

und wenn eben die eliten nach gewinn schreien, dann kümmert sich der überbau, dass krieg wird!! durch generierung und die presse.

der angriff gen russland läuft ja auf allen ebenen:
- kulturell siehe ESC oder sprach- bzw. auftrittsverbote für alles russische in polen und im baltikum
- diplomatisch durch den ausschluss bei g8, eu-gremien oder den nato-russland-gremien
- sportlich durch die doping-farce
- wirtschaftlich durch die sanktionen
- militärisch durch die einkreisung, den raketenschild und nun den vormarsch an die grenzen
- menschlich durch die verteufelung der russen und ihres präsidenten, die übrigens keine einmischung in den russ. wahlkampf darstellt;)

interessiert eigentlich irgend jemanden noch, was in den geleakten mails der wahlverlierer stand?? da wird wieder form statt inhalt diskuttiert, ein beleg für og.: plumpheit trifft idiotie! (damit meine ich nicht dieses forum)

alle IT-spezies incl. kaspersky und mc affee dementieren die unbemerkte wahrscheinlichkeit eines hacks!! die demokraten haben die neutrale untersuchung der server abgelehnt. assange muss wissen, woher wikileaks die infos hat - von einem insider oder whistleblower. auch jetzt werden wieder prämien ausgelobt für dokumente oder wissen um deren vernichtung durch die obama-administration!

der krieg beginnt mit dem krieg um die köpfe - daher läuft er schon!!


Am 09. Januar 2017 schrieb Heribert Wienkämper:

Wenn Putin der Aggressor wäre, wie er von den Massenmedien dargestellt wird, spricht doch aus seiner Sicht nichts für Trump.
Um richtige Konflikte anzutreiben hätte er besser auf Clinton und Merkel gesetzt.


Am 09. Januar 2017 schrieb Lutz Jahoda:

KOMMENTAR ZUR WELTUMFASSENDEN
VORTEILSNAHME

THEMA 1
Hüben wie drüben den Beischlaf zu üben
und zu genießen bedarf keiner Gründe.
Dieses Erleben politisch zu nutzen
und den Eros damit zu beschmutzen,
macht den Vorgang erst zur Sünde.

THEMA 2
Für die Westpolitik ist er schwer verdaulich.
Verständlich, dass Washington ihn nicht liebt.
Die Vorteilsversuche sind nicht grad erbaulich.
Wie gut, dass es Vladimir Putin gibt.


Am 09. Januar 2017 schrieb Andreas Buntrock:

@Uli Gellermann

"Zudem habe ich eine kaum überwindbare Oligarchen-Allergie. Und Rassisten wie Trump - die zudem noch gut Freund mit dem Apartheids-Staat Israel sind - sind strukturell gewaltbereit."
-------------------------------------
Das ist ohne Frage auch meine Meinung.

Nur fürchte ich, dass wir mit Clinton eine Person als amerikanische Präsidentin serviert bekommen hätten, die sich strukturell lediglich in ihrer Russophobie/Putinophobie von Trump unterscheidet und uns den kostspieligen Segen eines erneuten
zig Milliarden teuren und gefährlichen Wettrüstens "geschenkt" hätte.


Am 09. Januar 2017 schrieb Manfred Ebel:

Nein, "man soll(te) das ganze Theater um die Beeinflussung des Wählers über das Netz als ..." als "So bereitet man ihn [Krieg] nur vor." verstehen und nicht einen Deut drumherumeiern.
Man kann ja den einen oder anderen seiner Einfälle als lustig oder genial empfinden. Wenn er aber vom Thema und vom Wesentlichen weg führt, wirkt der genialste Einfall kontraproduktiv. Desgleichen, sich über den einen oder anderen Begriff oder Nebensatz zu mokieren.
"Unsre Bourgeois, nicht zufrieden damit, daß ihnen die Weiber und Töchter ihrer Proletarier zur Verfügung stehen, von der offiziellen Prostitution gar nicht zu sprechen, finden ein Hauptvergnügen darin, ihre Ehefrauen wechselseitig zu verführen." (Marx/Engels, Manifest der Kommunistischen Partei)
Nun denn, die Kernsätze i.S. eines Abstrakts im Artikel sind wohl die beiden letzten und nur darum geht es. Die Kriegstreiber haben stets Gründe erfunden, um Aggressionskriege zu führen. Ob Glauben, Attentate, Radiosender, rollende B-C-Waffenfrabriken, ... das Muster ist immmer gleich. Muss man das eigentlich immerwieder herausschreien oder müsste nicht auch jeder Depp mal selbst drauf kommen? Wo sind sie denn - die sich selbst rühmenden Selbst-Denker? Auf welche Straße treibt es sie? Mit wem verbünden sie sich zur Aktion?
Ach ja, die Kriegstreiber haben auch stets Idioten gefunden, die für sie den Kopf aus dem Sand gezogen und auf die Schlachtbank gelegt haben. Und diese Idioten kommen sich auch noch heldisch vor. Wie die oberwitzigen Egomanen, die vorher Wortspielchen-Nebelbomben vor die Kriegshetze geworfen haben. Es sind die Gleichen.
Worum geht es? Welcher Klasse nützt es?


Am 09. Januar 2017 schrieb Pat Hall:

Die richtige Strategie seine Meinung in Kommentarspalten zu äußern ist ,alles mit möglichen Fakten zu beweisen oder belegen.
So wie Herr Flegelskamp es vorschlägt,ist die Möglichkeit gegeben um den Kommentar freigeschaltet zu bekommen.
Mein Augenmerk ist auf den NDR-Niedersachsen gerichtet der z.Z. noch immer über den TruppenAufmarsch in BRV. berichtet
Wer lust hat sollte sich die Kommentare einmal ansehen und wird erstaunt sein wie viele Trolle sich in diesem Forum befinden,inbesondere ein gewisser "Bright Side" der meinen Kommentar über den mumaßlichen Weihnachtsmann kommentierte.
Sein Vorhaben ist,die fünfte Kolonne in Russland zu unterstützen und man solle sich nicht über die "paar Panzer" Aufregen ????
Geht´s noch ?


Am 09. Januar 2017 schrieb Hannes Niesslbeck:

Abgesehen davon, dass die CIA schon wieder zurückrudert, wie man diesem kurzen Artikel auf Zero Hedge entnehmen kann:

"Intelligence in the US is becoming even more emphatic about the Russian threat to elections, claiming that Russians will start to disrupt the elections of other countries like they are disrupting American ones.

The trouble with this is that intel agencies, specifically the CIA, have not yet proven that Russia has done what the CIA claims it has done.

On Friday, it claimed that Russia had attacked the US with specific hacks. But at least one top official knowledegable about hacking pointed out that using such eminently traceable hacks was unlike the Russians. The entire report was false, he claimed. The Russians wouldn't have use such easily detected means to accomplish a hacking. If they'd actually done it, they be subtle not obvious."

hätte ich sehr gerne gewusst, wie er es denn nun gemacht hat, der Putin, mit seiner Beeinflussung, man weiß so wenig:

Merkwürdigerweise geht kein einziges Medium auf diese Frage ein.

Während des gesamten Wahlkampfes waren so gut wie alle US-Medien für Clinton "auf der Matte", sogar solche die ansonsten die Grand Old Party unterstützen, haben gegen Trump geschrieben.

Eine direkte Manipulation der Wahlautomaten oder der Auszählung behaupten selbst die Geheimdienste nicht.

Die geleakten e-Mails waren ja keine Fälschungen sondern lediglich die Veröffentlichung war nicht erwünscht, die Leaks waren von wikileaks veröffentlicht, die bestreiten jegliche Einmischung durch Russland, was bislang nicht widerlegt werden konnte.

Beeinflussung durch ausländische Medien (?), die konnte man aber z B. in Deutschland auch nur mit der Lupe suchen, deutsche Leitmedien waren womöglich noch einseitigere Unterstützer Clintons als die US-Medien.

Bleiben die Social Media übrig. Wer glaubt, dass die Nutzung von Facebook und Twitter maßgeblichen Einfluss auf das Wahlverhalten der US-Amerikaner hatte, der glaubt vermutlich auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Die Pro-Clinton Facebook und Twitter Einträge waren jedenfalls die weit überwiegende Mehrheit.

Also wie hat er es gemacht, der Putin? Bislang wird das nicht beantwortet.


Am 09. Januar 2017 schrieb Matthias Brendel:

Wie immer grossen Dank an den Veranstalter dieser web Seite, eigentlich ist alles gesagt, ein paar Anmerkungen von meiner Seite mögen bei unserem gemeinsamen Anliegen, der Erhaltung des Friedens hilfreich sein:
Manchmal in den letzten Wochen und Monaten kommt mir der klammheimliche Gedanke, dass das weltweite "Event Management" des nächsten grossen, Weltkrieges ein wenig überzieht.
Aus allen verfügbaren medialen Rohren gibt es die gleiche Botschaft: "Putin ist das Böse schlechthin". Und bei grossen Teilen der Bevölkerung scheint es zu wirken, frei nach dem Motto: Viel hilft viel!
Schaue ich da genauer hin ist es immer wieder das Gleiche:
Hauptsächlich sind es die Kostgänger dieses Systems, die sich in ihren Feinbildern bestens eingerichtet haben und so perfekt ausgerichtet bleiben.
Klar, die verdienen gutes Geld in diesem System und das wirft man nicht weg, wegen ein paar "Ungereimtheiten".
Politiker, gesunder Mittelstand, Bildungsbürgertum, schreibende Zunft und offensichtlich auch grosse Teile der Kulturschaffenden sind sich einig:
Der Westen bombt gerecht und Putin ist böse.
Ich kann mich darüber hinaus an keinen einzigen Rock Star erinnern, der bis jetzt gegen die Kriegstreiberei gross in Erscheinung trat, ausser Xavier Naidoo und der wurde schnell und professionell verarztet von den Nato Medien und als "Reichsbürger" verteufelt.
In meiner Jugend gab es noch viele grosse Meinungs Führer, die auf Rock und Pop Bühnen standen, als es gegen den Vietnam Krieg und die Nato Raketen Aufrüstung ging.
Manche riskierten und verloren dabei ihr Leben, wie etwa John Lennon.
Heute erlebe ich weite Teile meines (früheren) Freundes Kreises auf der Nato Seite, und die fühlen sich dabei offensichtlich noch sehr gut.
Neulich schrieb hier ein kluger Herr Kohle über das "outgesourcte Propaganda Ministerium" und meinte die frühere vierte Gewalt, die in grossen Teilen nur noch Hofbericht Erstattung betreibt und Hass säht. Klar, denen geht es damit auch ziemlich gut, sie bekommen sogar nach ihrer aktiven Zeit der "Nato Werbe Bericht Erstattung" in den Mitglieds Ländern noch schöne Weltreisen bezahlt, wo sie in Teilen auch mal unpolitisch berichten dürfen vor grandiosen Natur Kulissen.
Meine grosse Sorge ist, dass die riesige Überzahl dieser Nato Bericht Erstattung so wirkt, wie weiland die Waschmittel Reklame, dass es irgendwann in den Köpfen drin ist, was drin sein soll.
Auf der anderen Seite gibt es eine wachsende Anzahl von Menschen, denen schon die Erkennungs Melodien von hiesigen sogenannten "Nachrichten" Sendungen oder Talk Shows Übelkeit verursachen, so geht es mir.
Immerhin erreichen diese Erkennungs Melodien bei mir den richtigen Zweck:
Ich schalte um oder aus.
Zum Schluss erlaube ich mir noch ein paar Bemerkungen zum praktischen Vorgehen bei der Kriegs Vorbereitung, die eigentlich banal sind, aber hierzulande anscheinend von nur sehr wenigen Wahlberechtigten bemerkt werden. (Am Sonntag auf der anti Kriegs Demo auf dem Pariser Platz waren wir etwa Einhundert, z. T. sehr betagte Menschen, die sich in die Winterkälte verirrt hatten.)
Da haben sich die Kriegs Propagandisten sicher sehr gefreut:
Man hätte das kleine Häuflein der Demonstranten mit LKWs abtransportieren können, kaum einer der umstehenden Touristen hätte es gemerkt.
Es ist alles so kuschelig hier, wir sind alle charlie hebdo....
Wichtig für die Kriegs Liebenden ist jetzt zunächst einmal, dass der Aufmarsch schnell vonstatten geht, danach wird sich schon ein Kriegs Grund finden.
Man braucht nur mal das Gas, das Wasser oder den Strom abzudrehen, ein paar Tage lang, dann wird man sehen, wie bereit hiesige Bevölkerungen sind, sich für "friedensbringende Vergeltung" zur Verfügung zu stellen, der Verursacher wird dann schnell und professionell ausgemacht sein, wie jetzt auch schon immer wieder, und davor graut es mir.
Ich empfehle hier dringend das Studium alter (von Amerikanern gemachter) Wochenschau Flugbilder über den zerstörten deutschen Städten, das ist teilweise realistischer, als neueste Computer Kriegsspiele und ist kostenlos, wenn auch veraltet, denn das was da auf uns zuweht wird feiner weisser Staub, wo vorher einmal blühende Städte waren.


Am 09. Januar 2017 schrieb Ernst Grobschmied:

Ja, leben wir denn in einer Schein-Demokratie?
Wir sind doch Demokraten und wählen mit einem einfachen x alle 4 Jahre unsere Lobby-Vertreter.
Wir lassen uns da von niemanden beeinflussen, auch nicht von Wahlversprechen von Leuten, die wir gar nicht persönlich kennen. Unser Leben ist deshalb wirklich demokratisch. Wir sind völlig frei und lassen uns von niemanden Interessen beherrschen. Nur Fakten zählen, nicht Sympathie. Wir sind ja keine Post-Fakter.
Wir lassen uns von keinerlei Interessen lenken bei der Auswahl unserer ständigen Lobby-Vertreter. Und bei entscheidenden Fragen wie TTIP / CETA, internationale Kriegseinsätze im Kampf gegen selbst-verursachten Terror, ESM, Bankenrettung, Austerität, Steuerfluchthilfe durch Banken, Vollumfängliche Übertragung der Bankenaufsicht durch EZB, Abschaffung des Parlamentsvorbehaltes in NATO-Kriegen, internationale Waffengeschäfte - die wir auch noch selbst mit Steuergeldern finanzieren. ...

Ja, dazu brauchen wir gar nicht erst gefragt zu werden. Sie - also unsere Erwählten - wissen es auch ohne uns. Intuitiv - immer der schwarzen Null folgend, oder besser "Return on Invest" (lohnt sich das überhaupt?)
Das sind unsere Rentabilitäts-WERTE die es zu verteidigen gilt.

Die Unterstellung - Putin würde persönlich angeordnet haben, die US-Wahlen beeinflusst zu haben - setzt ja voraus, dass NIEMAND in unserer marktkonformen Rentabilitäts-WERTE-Demokratie, Wahlen in irgendeiner Weise beeinflussen darf.
Da das auf keinen Fall zutreffend ist, vertreten nun die Hauptmedien den Standpunkt, dass es auch in unserer WERTE-Demokratie keine Beeinflussung von Wahlen durch NIEMANDEN geben darf. Also wirklich NIEMANDEN, nicht nur durch diesen Putin.

Glückwunsch Hauptmedien.
Dann bitte schön lasst uns zur DIREKTEN DEMOKRATIE kommen und unsere Lobby-Vertreter zu unseren SACHBEARBEITERN unserer eigentlichen Wünsche werden lassen.
1 x jährlich könnte eine digitale Sachbefragung via WAHL-O-MAT stattfinden. Und das Ergebnis setzen dann die sogenannten Politiker einfach um. Sie sind Sachbearbeiter der Bürger, sonst nichts. Entscheiden tuen wir über grundlegende Fakten, wie sie der Wahl-o-mat benennt.

Manipulation, Korruption, Schwarzgeld-Kofferträger, eingebildete Wichtigtuer und Plagiatoren, inszenierte Grabenkämpfe links-rechts - Ade.

https://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2013/main_app.php


Am 09. Januar 2017 schrieb Andreas Buntrock:

Also jetzt muss ich hier mal eine Lanze brechen für die US-amerikanische Clinton-Fraktion, die US-amerikanische Waffenindustrie, für all die smarten, kriegsgeilen US-Generäle/Admiräle und natürlich unsere deutschen Qualitätsmedien sowie unsere Kanzlerin Merkel und natürlich unsere Kriegsministerin Uschi Blondhelm.

Nichts auf der ganzen Welt ist höchstwahrscheinlich auf moralischer Ebene so nachvollziehbar niederschmetternd,
wie ein schöner, brutalstmöglich geführter Angriffskrieg gegen seinen erklärten Lieblingsfeind,
um den man nun, da der Wähler sich ja so undankbar verwählt hat, möglicherweise betrogen werden wird.

Alle Oben genannten hatten sich doch schon so sehr auf ein umfanreiches Hauen und Stechen gefreut - und Trump macht all dieses Schöne und Grosse und Reine jetzt durch seine Avancen Richtung Putin kaputt.
Also wer DIESEN Frust der um ihren schönen Krieg Betrogenen nicht verstehen kann und in verständliche Wut gegen Trump umwandelt, kann eigentlich nur ein Leser und Fan von Uli Gellermanns RATIONALGALERIE sein.

Antwort von U. Gellermann:

Ich wünschte ich könnte Ihre Hoffnungen auf Trump teilen. Das mache ich aber nicht. Denn bisher gibt es nur vor-präsidiale Software und keine Hardware. Zudem habe ich eine kaum überwindbare Oligarchen-Allergie. Und Rassisten wie Trump - die zudem noch gut Freund mit dem Apartheids-Staat Israel sind - sind strukturell gewaltbereit.


Am 09. Januar 2017 schrieb marie beckernt:


Der Westen entlarvt sich selbst durch sein Putin-Bashing und mit seinen haltlosen Hackerverdächtigungen. die "Eliten" haben offenbar noch nie etwas von Projektionen gehört und bemerken nicht mal ,welches Armutszeugnis sie sich mit diesem Narrativ ausstellen.
i.ü. wird immer deutlicher, wo die Mörderbanden zu finden sind; es gibt KEINE gerechten Angriffskriege , auch keine der Nato nach perfide konstruierten Bündnisfällen (Afghanistan);
die Nato sollte endlich aufgelöst werden, statt dessen wird sie aufgerüstet und empörend aus meiner Sicht auch mit meinen Steuergeldern.


Am 09. Januar 2017 schrieb Carsten Hanke:

Es ist immer wieder wohltuend und erfrischend zugleich, wie Uli hier mit den Sachverstand und Weitsicht nicht nur die bürgerlicher Hofberichterstattung entlarvend darstellt sondern gleichzeitig auch versucht, die Konsumenten-also uns Leser wachzurütteln, etwas gegen die Verblödungsmaschinerie der Medien was zu unternehmen. Da fällt mir spontan das Lied ein " Wacht auf verdammte dieser Erde....."
Ich kann nur jedem empfehlen, nehmt Euch Eure örtlich erscheinende Presse vor und Eure überörtliche Hobbyzeitung und analysiert genau die Methode der Berichterstattung und schreibt sachlich mit Fakten gefüttert Leserbriefe. Auch wenn diese keine Veröffentlichung finden sollten, so erfährt die Redaktion, dass diese in großem Umfang unwahren Darstellungen beim Leser fruchten. Das sowas wirkt, haben wir in der DDR mit einer von Klaus Steiniger (damals ND Korrespondent in den USA) inszenierten Protestkartenaktion für die Freilassung von Angela Davis wirkungsvoll unter Beweis gestellt. In diesem Sinne sollte jeder auch mal an folgendes Sprichwort denken" Im Leben gibt es etwas Schlimmeres als kein Erfolg zu haben: Das ist nichts unternommen zu haben!"


Am 09. Januar 2017 schrieb Gert Flegelskamp:

Hallo Herr Gellermann,

richtig, die Hetze in den Medien gegen Putin nimmt zu. Ich lese bevorzugt die ZEIT, weil dort zumindest noch die Kommentarfunktion vorhanden ist und es dort mehr Leser gibt, deren Kommentare über dem Niveau von Spiegel, BILD, Focus etc. liegen, vor allem aber, weil die ZEIT in meinen Augen das absolute Bilderberg-Medium ist. Ich habe die deutschen Teilnehmer der Bilderberg-Treffen von 1954 an verfolgt und auch separat erfasst und auf meine Seite gestellt. Die ZEIT war jedes Jahr vertreten. 2016 waren es besonders viele deutsche Teilnehmer http://www.flegel-g.de/2016-10-23-deutsche-bilderberger-2016.html
Ich gehe davon aus, dass die Bilderberger keine geheimen Pläne schmieden. Das geschieht aus meiner Sicht in den Think Tanks wie dem Council on Foreign Relations in den USA und dem britischen Chatham House. Die Bilderbergtreffen betreffen da wohl eher die Aufgabenverteilung, wer welche Aufgabe in der nächsten Zeit wahrnehmen soll.
Warum schreibe ich das? Mein Eindruck ist, dass zwar die Trolle "böser Putin" nach wie vor ihre meist unqualifizierten Kommentare dort einstellen, aber auch die Gegenmeinungen zunehmen.
Zum Beitrag der Zeit " Putin ist nicht in unserem Team" habe ich als Antwort auf einen Leser-Beitrag diesen Text verfasst
Die erste Zeile wurde gestrichen und richtig ist, dass ich da persönlich wurde, denn ich habe dem Schreiber vorgeworfen, er sei entweder ein bezahlter Schreiberling oder ganz einfach dumm. Doch der restliche Kommentar wurde veröffentlicht und brachte mir immerhin 43 Likes ein, für einen "pro Putin" Beitrag ein erstaunliches Ergebnis.
Der Kommentar:
[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Anfeindungen. Die Redaktion/kno
Wir können froh sein, dass in Russland ein besonnener und kluger Mann das Sagen hat, sonst hätten wir bereits den 3. Weltkrieg oder würden ihn jetzt mit diesem NATO-Aufzug bekommen.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/aufregung-in-brandenburg-oh-schreck-die-amis-kommen/19217002.html

Lesen Sie das und dann lesen Sie mal bei Wikipedia, wie die Reaktion von Kennedy gewesen ist, als Chruschtschow auf Kuba eine Raketenbatterie installieren wollte. Sie finden das auf Wikipedia. Aber Sie sollten es bis zum Ende lesen, denn dann würden Sie erkennen, dass es nicht der Russe war, der provoziert hat, sondern die USA, die zuvor eine Raketenbatterie in der Türkei installiert hatte und Chruschtschow erst aus Kuba abgezogen ist, als Kennedy zusicherte, die Raketenbasen in der Türkei wieder zu deinstallieren.
Dieser NATO-Aufzug ist die reinste Provokation für Russland. Der Beschluss wurde gefasst, als man im Westen noch ganz klar von einem Wahlsieg der Clinton ausging und deren Ambitionen, den 3. Weltkrieg zu entfachen, waren unüberhörbar. Und Obama? Ich glaube, einen Präsidenten, der in den letzten Tagen seiner Amtszeit derart unqualifiziert nachtritt, hatte die USA noch nie.
Ende des Kommentars.

Ich finde, es reicht nicht, die Presse für ihre verfälschte und propagandistische Berichterstattung zu kritisieren. Man muss, soweit wie möglich, vor allem die deutsche Beteiligung am Syrien-Krieg schon bei den Anfängen klarlegen (Projekt "Day After der SWP") und auch die Rolle von Steinmeier sowohl im Ukraine-Konflikt wie auch im Syrien-Krieg aufgrund seiner Verbindung zu den so genannten "Freunden Syriens" (Treffen letzten Monat in Frankreich) offenlegen, denn damit sind die Propaganda-Artikel der Mainstream-Presse wesentlich besser zu entlarven. Das versuche ich auf meiner Webseite.


Am 09. Januar 2017 schrieb altes Fachbuch:

träumt alice noch vom wunderland??
der beischlaf ist ein erprobtes geschäftsmodell in der bürgerlichen ehe: die buddenbrooks lassen grüßen.

auch in gütersloh hat eine angestellte liegend ihren stand gehoben: liz mohn, chefin von bertelsmann!!
https://de.wikipedia.org/wiki/Liz_Mohn


Am 09. Januar 2017 schrieb Ullrike Spurgat:

.......ehrlich gesagt habe ich nicht den blassesten Schimmer, von dem lieber Uli, wie du dieses dreckige Schmierentheater der Schreiberlinge, der Republik, und darüber hinaus, verkraftest.
Du behälst die Ruhe, den Stil, den Sachverstand, die klare Analyse, die Haltung, und nicht zuletzt, den dir eigenen Humor, und bleibst, wie deine Brüder im Geiste, Carl von Ossietzky, Kurt Tucholsky und unserem Lutz Jahaoda tief verbunden.
Demokratie und Menschenrechte sind und bleiben deine Triebfeder.
Vielen Dank.
Frau Wunder. Am Beischlaf ist doch erstmal nichts auszusetzen ?!? Es kommt doch immer darauf, mit wem, denke ich mal so, ganz unbedarft.
Später mehr, zum Thema.


Am 09. Januar 2017 schrieb Heinz Schneider:

Ich denke, man sollte das ganze Theater um die Beeinflussung des Wählers über das Netz als eine planmäßige Diskreditierung demokratischer Verfahren verstehen. Im Grunde ist nichts anderes beabsichtigt, als die Einschränkung oder Abschaffung der Pressefreiheit und die Schaffung eines "Wahrheitsmonopols".
Das bedarf einer Begründung. Der Russe als Akteur muss nur zufällig dafür herhalten.
Hinter der Kampagne steht die ewig gleiche Grundhaltung der Marktfundamentalisten. Der normale Mensch ist einfach zu doof, um Fake und "Wahrheit" zu unterscheiden. Mit Komplexität kommt er nicht zurecht. Er muss belehrt, also geführt werden.

Zur Finanzoligarchie passt eine Monarchie ohnehin besser. Demokratie ist Ramsch (Frank Schirrmacher)!


Am 09. Januar 2017 schrieb Spargel Tarzan:

Und wenn dann erstmal das Wahrheitsministerium seine Arbeit aufgenommen hat, werden wir nur noch mit positiven Meldungen bedacht, denn all die Nachrichten der jetzigen Zeit verunsichern uns ja nur. Dann sind wir bei Königs zu Haus, fiebern mit Verona und Katzi, wenn die lieben Kleinen schnupfen haben oder werden genauestens über den Wahlkampf bei den Taubenzüchtern informiert, wenn es sein muß sogar investigativ.
Zitate hören wir dann in der Presseschau aus dem Goldenen Blatt, Frau im Spiegel oder Heim und Welt und die Gesundheitssendungen werden mit freundlicher Unterstützung durch die Apothekenrundschau erworben.
Mit unserer EC-karte gehen wir dann wählen und als notwendige Wahlkampfspende werden uns auch gleichmal 50€ vom Konto abgebucht, denn das lästige Bargeld beult nur unsere Hosen aus, das wäre nicht wirtschaftlich.
Schöne neue Welt und Soma gibt es gratis....


Am 09. Januar 2017 schrieb Hella-Maria Schier:

Microsoft News, die mir mein neuer Computer immer ungewünscht präsentiert, sie ist noch schlimmer als T-Online News, schreibt was mit Putin und seinem Watergate. Microsoft macht außerdem einen Psychotest mit mir, in dem es mich immer wieder fragt, wie mir das jeweilige Startbild gefiele. Es müsste inzwischen wissen, dass ich nur Landschaften und Tiere sehen will, präsentiert mir aber ständig auch anderes, was ich dann auch bei Gefallen zurückweise um nicht zu aufschlussreich zu sein. An die Infos über mich kämen sie sicher auch anders, nur umständlicher. - Zu Putin, die Geheimdienst-Veteranen für Frieden um Ray Mc Govern kommen zu einem anderen Ergebnis. In ihren Augen und nach ihrer Erfahrung sei ein Hacker-Angriff höchst unwahrscheinlich, da dieser der NSA nicht hätte entgehen können, sie hätte ihn gleich zurückverfolgen und die Quelle ermitteln können, ohne auf Vermutungen angewiesen zu sein. Ein leak wäre allerdings möglich, also jemand der mit einem USB Daten entwendet hätte. 22.12, auf den Nachdenkseiten:" US-Nachrichtendienstveteranen bestreiten Behauptungen über Hackerangriffe aus Russland" "Wir haben uns die verschiedenen Behauptungen über Hackerangriffe angesehen. Für uns ist es ein Kinderspiel, sie zu widerlegen. Die fraglichen E-Mail-Enthüllungen sind das Ergebnis eines Leaks, nicht eines Hackerangriffs."
Putin befürchtete Äußerungen zu entnehmen, Krieg mit den USA, sollte Clinton die Wahl gewinnen. In dem Fall könnte ich auch einen Hacker-Angriff verstehen, und wir hätten dafür dankbar sein müssen. Die Todessehnsucht unserer Politiker und sogar mehr noch der Medien ist mir nach wie vor Rätsel.
Trump ist nicht ungefährlich, vor allem bezüglich des Iran, aber den hätte auch Killary ins Visier genommen, er steht ja auf der "Todesliste" und sie hasst ihn.
Die Medien und Obama wirken eine bisschen panisch, der 20.Januar rückt näher, was werden sie bis dahin noch anstellen? Mir ist etwas mulmig. Anscheinend fürchten sie wirklich um ihren schönen neuen Kalten Krieg mit Russland, vielleicht crashen sonst die Banken, bezüglich Trumps wäre das ein gutes Zeichen, aber keine Lebensversicherung.
Die entschiedene Antipathie der deutschen Politiker und Medien gegen Trump, soll nach einer Behauptung im auf Youtube nicht zuletzt damit zu tun haben, dass die BRD Geschäfte mit dem Iran machen will bzw. es schon tut, und Trumps Haltung zum Iran das unmöglich machen könnte.
Wird nicht alles sein, unsere Regierung und Medien gehören halt fest zum Clan der Globalisierer und Trump zu einem anderen Teil der Eliten. Trump bisher, wie Putin sind beide auf das eigene Land konzentriert und Rückzug und Abkapselung, mangelnde Öffnung der Märkte, geht für Globalisierer gar nicht. Solche Länder sind Kandidaten für einen Regimechange. Auch im eigenen Land schon passiert. Die ganze edle Empörung über Nationalismus hat nicht nur edle Hintergründe. Die Nationen sind den globalen Eliten zu sperrig und ungenormt in der Handhabung und die Menschen zu verwurzelt und nicht leicht genug zu erreichen., und dann erst noch die vielen lästigen Parlamente und Verfassungen... Viele ausländische Linke wie Diana Johnstone sehen das diesbezügliche Problem mit der Nationenfrage ganz anders und realistischer als die meisten deutschen Linken, für die Nationalstaat sofort Nationalismus bedeutet und in Auschwitz endet. Man kann sich denken, dass die Eliten diese Panik-Assoziation fördern. Aber wie sagte George Soros noch in einem Zitat, das ich gerade leider nicht zur Hand habe über Linke (und Frauenrechtler), etwa: "...die meisten von denen wissen gar nicht, dass wir sie nur zu diesem Zweck benutzen." Wie sie ja auch Rebellenbewegungen in "bösen Staaten" für ihre Zwecke benutzen. Ob sie es wohl diesmal mit Rebellen im eigenen Land machen, gegen Trump? Genau wie all diese gestürzten und beinahe gestürzten Machthaber in Nahost und anderswo, ist ja auch er kein Sympathieträger.


Am 09. Januar 2017 schrieb Wolfgang Blaschka :

Ich habe irgendwo gelesen, dass hochrangigen Regierungsmitglieder sich mehrere Mails geschrieben haben sollen, in denen sie den Wahlsieg von Trump begrüßt haben, was doch zumindest ein eindeutiges Indiz sein sollte. Nämlich dafür, dass die NSA die wichtigen Mails aus Moskau sehr genau mitliest. Da muss sich wohl jemand verplappert haben. Sie hacken Russland nicht nur, sie hacken lustvoll darauf herum, und sich selbst dabei ins Bein.


Am 09. Januar 2017 schrieb H.-G. S.:

Guten Tag, Alice Wunder,

nachdem U. Gellermanns zu Ihrem Kommentar nun Stellung bezogen hat, wäre es interessant, ob Sie an Gellermans eigentlichem Kernvorwurf in diesem Punkt: "Friede-Springer-Blatt befeuert eine personalisierte Schmutz-Kampagne" auch ein weitergehendes Interesse haben- und Sich mal dazu äußern möchten?


Am 09. Januar 2017 schrieb Aleks Korty:

"Die Wahrheit stirbt zuerst" und regelmäßig schon vor dem eigentlichen Krieg! Ihr Tod ist die notwendige Form der Kriegsvorbereitung, lange bevor die eigentlichen Waffen sprechen. Die Menschen müssen psychologisch vorbereitet werden, damit aus Vernunft Kriegshysterie und Siegestaumel wird. Damit die einrückenden Soldaten mit Blumensträußen von den jubelnden Mädchen verabschiedet werden die ins Feld ziehen, wie vor dem Ersten Weltkrieg und damit sie, wie im Zweiten Weltkrieg noch mitten in der Katastrophe einem verrückten Propagandaminister zujubeln, wenn er sie fragt: "Wollt ihr den totalen Krieg?"
Und jeder dieser beiden Weltkriege fand seinen tatsächlichen oder konstruierten Vorwand, bzw. Anlass. Das Attentat in Sarajewo, wie den getürkten Überfall auf den Sender Gleiwitz. Bleibt die spannende Frage, was wird es diesmal sein? Die Flugzeuge in den New Yorker Zwillingstürmen sind schon vergriffen. Sie waren der Vorwand für den Krieg gegen den Terrorismus.
Aber so verrückt, wie diese habgierigen Kriegstreiber sind, fällt ihnen bestimmt noch eine Steigerung ein. Den dazu passenden Belzebub haben sie mit Wladimir Putin schon gekürt.


Am 09. Januar 2017 schrieb Pat Hall:

Ob Schwarz oder Braun als Seemann liebte ich viele Fraun´ doch wenn man eine Frau als Beischlaf bezeichnet ist man doch nicht zugleich ein Frauenfeind?
In diesem Verlagshaus war das Kommen & Gehen ohnehin an der Tagesordnung.
Tatsächlich wird sich von allen Medien das Feindbild Putin geschaffen,solange bis das letzte Schaf dieser Falschmeldung erlegen ist.
Man schaue sich nur mal beim NDR an was sich die Leute zurecht schreiben & denken.
Vielen dank Uli, lassen wir Putin im Kreml in Ruhe weiter Häkeln, er wird schon nicht die Maschen verwechseln.


Am 09. Januar 2017 schrieb Alice Wunder:

Was soll den dieser Satz bei Ihnen: "Ausgerechnet das Springer-Blatt, dessen Besitzerin sich den Manipulations-Verlag beigeschlafen hat"???? Zum einen frage ich nach der Quelle dieser Behauptung, zum anderen stelle ich fest, dass Sie üble Frauenfeindlichkeit betreiben.

Antwort von U. Gellermann:

Zur Quelle: Die geborene Friede Riewerts war ab 1965 als Kindermädchen im Hause des Verlegers Axel Springer. Noch während Axel Springer mit seiner vierten Frau Helga verheiratet war, wurde sie seine Geliebte. 1978 wurde sie Springers fünfte Ehefrau (Wikipedia). Zum anderen bediene ich mich nur der BILD-Zeitungsmethode gegen die BILD-Zeitung-

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