NATO, NATO, über alles

Der totale Poroschenko ist losgelassen

Autor: U. Gellermann
Datum: 24. November 2014

Neulich, in der Republik Moldau: Petro Poroschenko hat mal dort vorbeigeschaut. Moldau? Das ist ebenfalls eine ehemalige Sowjetrepublik, auch Moldawien oder Moldova genannt. Der Staat ist von der Ukraine und Rumänien umschlossen. Hat Poroschenko nichts besseres zu tun, als ausgerechnet ein Tag vor dem Besuch des US-Vizepräsidenten Biden, mitten im andauernden Bürgerkrieg, kurz vor der ukrainischen Staatspleite, die Nachbar-Republik zu besuchen? Ob er wohl den "totalen Krieg" mit den tapferen Truppen Moldawiens gemeinsam vorbereitet? "Ich habe keine Angst vor einem Krieg mit russischen Truppen und wir haben uns auf das Szenario für einen totalen Krieg vorbereitet", tönte der Kiewer Präsident jüngst gegenüber der BILD-Zeitung. Merkels Mann in Kiew, der in Deutschland gern als von den Russen bedrohtes Unschuldslamm verkauft wird, ist zwar noch angeleint, aber es scheint eine lange Leine zu sein.

Im Windschatten ukrainischer Konflikte wurde im Juni 2014 in Brüssel das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Republik Moldau unterzeichnet. Zwar schreibt die moldawische Verfassung die bündnispolitische Neutralität des Landes vor. Aber was interessiert die EU irgendeine Verfassung, wenn sie im Wege steht. Auch die NATO, deren Partner die Republik Moldau seit 1994 ist, juckt doch irgendsoein Fetzen Papier nicht. Moldawische Soldaten verteidigen als Teil der von der NATO kommandierten KFOR-Truppen das Kosovo. Gegen wen? Wer den durchschnittlichen deutschen Medienkonsumenten fragt, kennt die Antwort: Es kann nur der Russe sein. Zwar wurde dort in den letzten 200 Jahren kein russischer Soldat gesehen, macht aber nichts, wird schon noch kommen, der Russe.

An einer Moldawischen Grenze ist der Russe schon: In der Republik Transnistrien. Die hatte sich 1991, im Zerfallsprozess der Sowjetunion, für unabhängig von Moldawien erklärt. Nur weil die in dieser Gegend lebenden Russen Russisch als Amtssprache behalten wollten. Das konnte die NATO und die ihr angeschlossenen Subsysteme natürlich nicht dulden. Bis heute wird Transnistrien vom Westen nicht anerkannt. Als es im März 1992 zu Gefechten zwischen moldawischen und transnistrischen Truppen kam, kämpften auf der Seite der Moldawier "Freiwillige" aus Rumänien. Dieser frühe Einsatz der Rumänen gegen den Russen wurde später reich belohnt: 2004 wurde Rumänien Mitglied der NATO, wenige Jahre später auch der EU. Rumänien streitet sich mit Bulgarien um den Titele "Ärmstes Land der EU". Gegenüber den Roma - etwa 10 Prozent der rumänischen Bevölkerung - herrscht offener Rassismus. Macht nix, Hauptsache der Rumäne ist gegen den Russen.

Poroschenko wird in Moldawien gewesen sein, weil das Land eine Art ukrainischer Blaupause ist: Zwar lebt auch Moldawiens Wirtschaft wesentlich von russischem Gas, zwar gibt es, wie in der Ukraine, jede Menge moldawischer Gastarbeiter in Russland, aber der Russe ist trotzdem der Feind. Zumal jede Menge Moldawier immer noch Russisch sprechen. Und wahrscheinlich deshalb, so erklärte der Vorsitzende der Sozialdemokraten in Moldawien Anfang August in einem Interview, sind US-Militärs in Moldawien eingetroffen, um Moldawien auf einen Krieg vorzubereiten. Die amerikanischen Militärberater hätten auf vielen Truppenübungsplätzen der Republik Moldawien moldawische Offiziere und Soldaten auf kriegerische Handlungen vorbereitet. Damit die Ukraine nicht neidisch wird, hatte der amerikanische Vizepräsident Joe Biden ein Geschenk mit nach Kiew gebracht: Drei Radargeräte, mit denen Mörserbeschuss geortet werden kann. Einem Pentagon-Sprecher zufolge sollen in den kommenden Wochen insgesamt 20 solcher Radargeräte in die Ukraine geliefert werden. Biden wurde von der im US-Außenministerium für Europa und Eurasien zuständigen Abteilungsleiterin Victoria -Fuck-The-EU-Nuland begleitet. Wahrscheinlich musste die Europäische Union mal wieder gefickt werden.

Ist nicht nötig, Victoria. Angela Merkel hat doch schon vor dem Lowy-Institut für internationale Politik in Sydney, dem russischen Präsidenten den Marsch geblasen: Er trete "internationales Recht mit Füßen“, verweigere sich "einer Konfliktlösung mit demokratischen und rechtsstaatlichen Mitteln“, setze auf das "Recht des Stärkeren“ und stelle "nach den Schrecken zweier Weltkriege und dem Ende des Kalten Krieges die europäische Friedensordnung insgesamt infrage“. Das darf man ruhig als letzte Stufe vor der Kriegserklärung begreifen. Der Russe könnte dem noch aus dem Wege gehen, wenn er sich endlich als Staatsgebilde auflöst. Immerhin gibt es in der russischen Föderation 21 relativ autonome Republiken. Da könnte doch diese oder jene mal der NATO beitreten. Oder einen EU-Assoziationsvertrag unterschreiben. Für den "Jüdischen Autonomen Oblast", am Rande der Grenze zu China, bietet sich allerdings eher eine Partnerschaft mit Israel an. Zwar sind die Juden dort mit nur einem Prozent Anteil an der Bevölkerung inzwischen eine Minderheit, die Mehrheit stellen mit 90 Prozent die Russen, aber genau das ist ja der Skandal.

Die NATO-Mitgliedstaaten haben in Afghanistan, im Irak und in Libyen unter Beweis gestellt, dass die NATO ein extremes Instrument des Friedens, wenn nicht gar der Befriedung ist. Auch wenn sie in diesen Ländern "internationales Recht mit Füßen" getreten hat, sich "einer Konfliktlösung mit demokratischen und rechtsstaatlichen Mitteln" regelmäßig verweigerte und mit dem "Recht des Stärkeren" jede "Friedensordnung" infrage stellt, ist die NATO doch die endgültige Lösung der staatlichen Existenz Russlands. Deshalb braucht die Welt die NATO. Überall und über alles.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 26. November 2014 schrieb Martin Lechky:

Passt glaube ich zum Thema:
http://friedenswinter.de/ - Friedenswinter 2014/2015


Am 25. November 2014 schrieb Sven Heuser:

@ Aleksander von Korty

>>Vasallenkönigin aus dem Geschlechte derer zu Uckermark<<
Da sollten Sie besser nochmals recherchieren - und sich dabei der Mutter zuwenden. Dann wird Ihnen vieles klarer.


Am 25. November 2014 schrieb Sven Heuser:

Wie ist es zu erklären, dass in den Nachrichtenagenturen und den MSM in allen NATO-Ländern die Berichterstattung z.B. über den G20-Gipfel inhaltlich identisch und sogar die Headlines fast wortwörtlich identisch waren? Und überall dieselben Fotos über den angeblich isolierten Präsidenten Putin am sog. Katzentisch zu sehen und gleichlautende Kommentare zu hören sind? Sind das Journalisten, die protokollarisch ungebildet und gesellschaftlich nicht sattelfest, nicht wissen, dass es Sitzordnungen gibt und jeder Platz an vollen Tischen festgelegt wird? Niemand darf und wird bei offiziellen Anlässen allein an einem Tisch sitzen. Auch wenn die sozial ungeschliffenen Presseleute aus den NATO-Länder das behaupten. 
Und wie ist es plausibel zu erklären, dass die Berliner Rautenfrau in Australien vor dem Lowy Institute ihre "Hunnenrede" in Deutsch vorliest und auch die sich anschliessende Diskussion, in der sie nochmals mit beiden Händen genüsslich in die selbst angerührte NATO-Kriegsbrühe patscht, in Deutsch absolviert? Spricht sie kein Englisch? Kann man diese Fremdsprachenkompetenz in diesem Amt nicht verlangen oder erwarten? Wie verständigt sie sich z.B. bei den EU-Runden oder mit den anderen Teilnehmern des G20? Wie verständigt sie sich mit dem ukrainischen Poroschenko, den sie, wie das "Handelsblatt" lt. Agenturmeldungen (=Spam) berichtet, abends in ihre Hotel-Suite zu "Lachsschnittchen" einlädt? Jede kleine Sekretärin, sogar in KMU, muss diese Qualifikation mittlerweile vorweisen. Vllt. muss man das so werten, dass die BRD-Politiker unübersehbar im Mittelmass versinken. Willkommen im NATO- Gestrüpp.



Am 25. November 2014 schrieb Pat Hall:

Wer sich mit dem politischen Handeln der USA Einverstanden erklärt ist ein Freund Amerika´s; derjenige der Kritik übt ist ein Feind und kommt auf die Einreiseverbotsliste der USA.
Somit wünsche ich Hr. Jürgen Hannemann einen guten Flug in das Land in dem Kinder von Polizisten ungestraft erschossen werden können.
Wer diesem US-System überhaupt noch Sympathie abgewinnen kann welches die Welt mit Schrecken überzieht kann kein Freund von Menschlichkeit & Freiheit und Verständigung sein ?
Zum Glück gibt es Autoren wie U.G. der die Dinge so darstellt was das eigentliche Volk denkt & verstehen kann,ohne Propagada oder Meinungsmanipultions-Beiträgen.
Mein Lichtblick gilt Leuten wie Leuten wie Jochen Scholz der aufgrund einer einflussreicheren Position unserem Gruselkabinett die Lefiten geben kann denn dort sitzen eben diese z.T. unbekannten Kakerlaken denen wir das ganze Übel gegenüber Russland zu verdanken haben.
Schade um all die Länder wie man zusehen musste wie sie von diesem Schreckens-Imperium geplündert wurden, geplündert wird auch die Ukraine...
 


Am 24. November 2014 schrieb Paul-Wilhelm Hermsen:

Wer oder was ist eigentlich dieser Lutz Jahoda. Ich war schon lange kein Fan mehr von einem andern als mir . ;-)
Aber was Lutz Jahoda hier und da so an bissiger Poesie drauf hat - da muss ich schon sagen.
"Aller erste Sahne!"
Und ich komme einfach nicht umhin, das hier mal zu äußern.

Zum Artikel:
Wenn die Abgesandte des Satans, Ficktoria Nuland, auch da wieder mitmischt, lässt das wirklich nichts Gutes erwarten.
Widerlich diese Leute. Man muss allerdings auch sehen, dass es immer wieder eines dämlichen Gegenübers bedarf, damit die abstoßende Saat dieses Weibes auf fruchtbaren Boden fällt.
Ich weiß wirklich nicht, wie sich Hass anfühlt, aber bei dieser Persona non grata geht bei mir der Puls in die Höhe und ein Gefühl zwischen Würgen und Kotzen stellt sich ein. Ähnlich geht es mir mit diesem NichtsAlsTOd-Syndikat, diesem nordatlantischen Angriffspack.
Einfach fürchterlich!


Am 24. November 2014 schrieb Hans Jon:

"Jede Revolution frißt hinterher ihre Kinder!"
Diese geschichtliche Erfahrung läßt hoffen, daß bald auch der fette PORO gefressen wird, - spätestens wenn die verständlichen Sehn-SÜCHTE der "WEST"-Ukrainer nach einem "GOLDENEN WESTEN" infolge der UKRAINE-STAATS-PLEITE, die auch die zunehmend verschuldete EU nicht wirklich abfangen kann, enttäuscht wird! "Sehn-SÜCHTE" (ver-)führen gesetzmäßig zum LEIDEN “sensuht“ (ahd.) KRANKHEIT, LEIDEN, SUCHT an unstillbarer GIER!


Am 24. November 2014 schrieb Jochen Scholz:

Der hinhaltende Widerstand von Lothar de Maizière - auf deutscher Seite Vorsitzender des Lenkungsausschusses im Petersburger Dialog – gegen die der Bundesregierung von den USA aufgezwungene Linie gegenüber Russland kulminierte in einem Interview vom 21. November mit der FAZ. Er frage sich, in welchem Interesse die Wirtschaftssanktionen gegen Russland lägen. Auf die entsprechende Nachfrage des Interviewers antwortete de Maizière: „Nach meinem Eindruck liegen sie im amerikanischen und nicht im europäischen Interesse.“

http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/lothar-de-maiziere-ueber-russland-sanktionen-und-die-krim-13277379.html

Dass de Maizière von den Bestrebungen der Bundesregierung und verschiedenen Mitglieder-Organisationen wusste, an seinem Stuhl zu sägen, ist sicherlich nicht spekulativ, sondern entspricht wohl der allgemeinen politischen und Lebenserfahrung. Umso mehr ist seine Standfestigkeit in der Sache anzuerkennen.

Am Tag nach dem Erscheinen des Interviews wurde der Presse ein sogenanntes „Eckpunktepapier“ zugespielt, das die Zustimmung des Kanzleramtes findet. Ziel ist ein Wechsel an der Spitze des Petersburger Dialogs. Das infame Papier mit seinen scheinheiligen Argumenten entlarvt die Verkommenheit eines großen Teils der Politischen Klasse in diesem Land. Ich habe mich daher entschlossen, den nachstehenden Brief an den Chef des Bundeskanzleramts zu schreiben.



Sehr geehrter Herr Minister Altmaier,

der FAZ entnehme ich, dass Sie ein Eckpunktepapier unterstützen, das die Demontage des amtierenden Vorsitzenden des deutschen Lenkungsausschusses zum Ziel hat.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/deutsch-russische-beziehungen-bund-fuer-wechsel-an-der-spitze-des-petersburger-dialogs-13280726.html

Das Papier wurde von Institutionen und Einzelpersonen verfasst, die man in ihrer Gesamtheit nur noch als ein Gruselkabinett bezeichnen kann. Da ihr Agieren in einem fremden Land, der Ukraine, im Stile der US-amerikanischen Pseudo-NGOn wie National Endowment for Democracy und Carnegie Endowment längst alle außenpolitischen Traditionen der alten Bundesrepublik zertrampelt hat, kommt es schon gar nicht mehr darauf an, dass sich auch die Konrad-Adenauer-Stiftung an diesem Papier beteiligt hat.
Offensichtlich soll hier ein Mann kaltgestellt werden, der die Konfrontationspolitik nicht mitträgt, die der Bundesregierung von den Vereinigten Staaten auferlegt worden ist und dies auch offen äußert. Die Methode, die Sie und die Bundesregierung wählen, war früher nur aus diktatorischen Regimen bekannt. Ich schlage zusätzlich vor, alle Bilder von Herrn de Maizière aus dem Öffentlichen Raum zu verbannen.

Sie wissen genau, Herr Minister, dass Ihre Russlandpolitik keine Mehrheit im deutschen Volk findet. Diese Politik führt hundert Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs zur Verschärfung der Lage, sie ist gegen europäische Interessen gerichtet. Folglich wird es höchste Zeit, dass dieses Volk der Bundesregierung zeigt, wo der Hammer hängt.


Mit freundlichen Grüßen
Jochen Scholz
Oberstleutnant a. D. (Damit keine Missverständnisse aufkommen: West)


Am 24. November 2014 schrieb Aleksander von Korty:

Bei der Beurteilung der heutigen Vorgehensweise der NATO sollte immer daran gedacht werden, wann und warum sie entstanden ist. 
Nach dem Zerfall der Anti-Hitler-Koalition, sollte im Zuge des nun entstandenen `Kalten Krieges´ vor allen Dingen der Einfluss der Sowjetunion aufgehalten oder sogar möglichst zurück gedrängt werden. Diesem Ziel diente schon zum Ende des Weltkrieges im Pazifischen Raum der Abwurf der beiden Atombomben über Hiroshima und Nagasaki (ein demonstrativer Akt gegen Stalin), und dieses Ziel sollte vor allen Dingen durch die Gründung dieses aggressiven Militärbündnisses am 4. April 1949 erreicht werden.

Das formale Gegenstück, der sogenannte Warschauer Pakt entstand erst 1955. 
Daher auch die nach dem Zweiten Weltkrieg so rasch wieder betriebene Gründung einer neuen deutschen Armee, deren Beginn mit der Gründung des Amtes Blank am 26. Oktober 1950 in Gang gesetzt worden war und die durch die Ehrenerklärung des Nato-Oberbefehslhabers Dwight D. Eisenhauer am 23. Januar 1951 für die ehemalige Wehrmacht erst möglich wurde, weil unzählige ehemalige Wehrmachtsangehörige dadurch erst zur neuen Bundeswehr stoßen und sie aufbauen konnten. Die neue Bananen Republik Deutschland war als Frontstaat in diesem militärstrategischen Konzept des "roll-back" unentbehrlich und der alte Separatist Konrad Adenauer ein willfähriger Erfüllungsgehilfe dieser imperialistischen Gringopolitik. Dafür betrieb er auch gerne die Spaltung Deutschlands und begründete das mit seinen Worten: "Lieber das halbe Deutschland ganz, als das ganze Deutschland halb!" 



Eine vernünftige Lösung der damals noch offenen Deutschlandfrage, wie am Beispiel des österreichischen Staatsvertrages (1955 umgesetzt) schloss er aus und betrieb lieber das Geschäft des `Großen Bruders´ auf der anderen Atlantikseite.
So schließt sich der Kreis! Damit steht die aktuelle Politik dieser MERKELwürdigen Vasallenkönigin aus dem Geschlechte derer zu Uckermark in direkter Traditionslinie des Alten aus Rhöndorf. 
Und die Nato hat längst nach erfolgtem "roll-back" 1990 weitergehende Herrschaftspläne ins Auge gefasst. und so ist sie derzeit mit ihren ukrainischen und moldawischen Bauern an der langen Leine der EU/NATO dabei den "neuen russischen ZARen" einzukreisen. Ein gefährliches Schachspiel das nicht nur Bauernopfer kosten, sondern in einer Katastrophe enden kann.



Noch eine Bemerkung zum Kommentar vom geschätzten Herrn Lutz Jahoda:

Die gestrige Selbstkritik des selbsternannten Drachentöters in der Sendung von Günther Jauch könnte mensch unter das deutsche Sprichwort subsumieren: "Selbsterkenntnis ist der erste Weg zu Besserung". wenn da nicht vom zu "schwachen Verstand" die Rede gewesen wäre, der dann dafür wohl auch nicht ausreichen wird. Klar geworden ist allerdings, dass in den Knochen dieses Jung-Siegfried nicht genügend MANN steckt, dafür aber umso mehr BIER im Blut.



Am 24. November 2014 schrieb christoph pauli:

Gestern Abend tat ich mir seit langer Zeit mal wieder die Talk Sendung des minderbemittelten Hetzers Jauche an.
Krone-Schmalz und Platzeck vs. Biermann-Lamsdorf und dazwischen Jauch...
Thema:Hetzen gegen Putin.
Lamsdorf und Biermännchen blamierten sich so gut sie konnten und Jauch machte wie immer den Überforderten.Gemein auch von Biermann, dass er das Vorgespräch mit Günthi petzte.
Heute machte ich mir dann die Mühe, die Kommentare (zu diesem Zeitpunkt über 820!) der Zuseher durchzuforsten.
Ich würde schätzen 90% der Kommentierenden haben sich von der Dauerpropaganda gegen PUTIN DEN DIKTATOR nicht infizieren lassen.
Auch im Freundes-und Bekanntenkreis stelle ich immer wieder fest, dass sehr viele die Ukraine Berichterstattung abstoßend finden. Und das querbeet aller Gesellschaftsschichten.
Mein Eindruck ist, daß die Leute hier in Niederbayern sich ungern irgendeine Denke aufdrängen lassen.


Am 24. November 2014 schrieb Ingrid Böhm-Duwe:

@ Jürgen Hannemann

„Sie glauben offensichtlich, dass Sie mit ihren NATO-Informationen vom Unrecht der Russen ablenken können. Aber genau wegen der russischen Verletzungen des Völkerrechts brauchen wir die NATO als Garant unserer Sicherheit“.

Sie sollten sich vielleicht einmal über Rechts-/VertragsZusicherungsverletzungen der Nato informieren. Auf solche „Partner“ lässt sich gerne verzichten, erscheinen sie doch – zu befürchten - als „Kriegsgaranten“.

„In einem Interview mit der TAZ vom 10.September 2014 äußerte der Diplomat und Historiker Jack Matlock, es sei "ein Fehler (gewesen), die Nato in den Osten auszudehnen – und die Art und Weise, wie das geschehen ist. Wir dürfen nicht vergessen, dass das Ende des Kalten Kriegs kein westlicher Sieg war." Matlock hält die Politik Putins im Ukraine-Konflikt für eine klar vorhersehbare und aus den Sicherheitsinteressen Russlands heraus verständliche Reaktion auf eine Folge von Provokationen des Westens. Bereits am 26. Juni 1997 gehörte Matlock zu den Unterzeichnern des offenen Briefs an Bill Clinton, in dem die Pläne für die Osterweiterung der NATO kritisiert wurden.“

Es ist nicht alles Gold was glänzt. Und innen ist nicht drin, was außen drauf steht. Anders gesagt: Die Nato hat ihre eigentliche „Stellenbeschreibung“ vergessen!


Am 24. November 2014 schrieb Evelyn Schnitter:

Verstehe ich richtig, dass Sie einen Krieg um Moldawien/Transnistrien prophezeien?

Antwort von U. Gellermann:

Ich halte ihn für möglich. Wenn die NATO den nächsten Ausdehnungsschritt macht.


Am 24. November 2014 schrieb Detlev Matthias Daniel:

Herr Ebel,
der Konflikt, wie Sie ihn schildern, ist genau der gleiche, nur daß aus dieser Sicht noch nicht ganz klar wird, inwieweit die Ausgebeuteten selbst das System stützen. Aber grundsätzlich stimme ich Ihnen zu.


Am 24. November 2014 schrieb Lutz Jahoda:

Herrn Jürgen Hannemann ins Stammbuch:

Tdd geht wieder um -
gehegt, gepflegt, gezüchtet.
Es ist ein Analeptikum,
erregt und hält verlässlich dumm,
weshalb kaum einer flüchtet.

Tdd heißt Treudeutschdoof
und fühlt sich wohl im Lande.
Der Zustand wird geschätzt bei Hof,
genutzt im Fernsehen, auch beim Schwof.
Dies kurz erwähnt am Rande.

Dass der von RTL und ARD wohlversorgte Günther Jauch gestern erst wieder dem festgefahrenen NATO-Kriegskarren Bewegung verschaffen wollte, misslang dank eines keineswegs treudeutschdoofen Publikums und dank der sachkundigen Journalistin und ehemaligen Moskau-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz.
Selbst der parteidisziplinär zurückgepfiffene Matthias Platzek (SPD) schlug sich als Vertreter des deutsch-russischen Forums hervorragend an diesem Abend. Auch er erhielt vielfach Publikumsapplaus, speziell für den Satz, dass es für Deutschland niemals wieder ein "gegen Russland" geben dürfe. Der ebenfalls geladenen Graf Lambsdorff hatte es schwer. Außer einem häufigen Kopfwackeln, hatte er wenig entgegenzusetzen.
Prof. Bruno Simma wurde noch bemüht, der die Causa Krim und Ukraine als Paradefall eines eklatanten Völkerrechtsbruchs darstellte, aber den USA zu attestieren vergaß, dass diese völkerrechtsverletzende Ausübung doch längst zum Alltagsverfahren konzerngelenkter US-Politik gehöre.
Es wird halt immer schwieriger, das deutsche Volk für dumm zu verkaufen.
Dass Günther Jauch glaubte, mit dem ebenfalls geladenen Wolf Biermann einen bewährten Heckenschützen in der Runde zu haben, entwickelte sich auch nicht gerade konzeptfördernd erfreulich, jedoch für ein Millionenpublikum immerhin erhellend, als Biermann (fishing for compliments) von sich sagte, er sei eben "heiß im Herzen, aber zu schwach im Verstand" und zur Kopfschwäche beweisführend hinzufügte, dass Putin bislang nicht einmal, wie Hitler, in der Lage gewesen sei, eine Autobahn von Moskau bis Wladiwostok zu bauen.
Sie sehen, Herr Hannemann: Es gibt doch noch Sternstunden im Öffentlich rechtlichen Fernsehen!


Am 24. November 2014 schrieb Manfred Ebel:


Herr Daniel,
der wirkliche Konflikt besteht zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten, Besitzern an Produktionsmitteln und doppelt freien Lohnarbeitern - nicht nur in dieser Zeit. An diesem Feindbild wird sich objektiv nichts ändern, solange dieser antagonistische Widerspruch besteht.
Dieser Artikel Herrn Gellermanns und die meisten Kommentare sind nur einige der überaus vielen und treffenden Illustrationen in seiner Rationalgalerie.


Am 24. November 2014 schrieb Detlev Matthias Daniel:

Auch wenn sich "international" geächtete "Bösewichte" wie Putin oder Assad - um nur zwei Beispiele zu nennen - selbst immer wieder erstaunlich moderat, sachlich und umgänglich darstellen können und sich dabei auffallend angenehm von den "Guten" auf der Weltbühne unterscheiden - wir sollten uns weder so noch so täuschen lassen:

Die wirklichen Konflikte dieser Zeit liegen nicht zwischen USA/Nato und Rußland, nicht zwischen freiheitlich-säkularer westlicher Welt und den totalitären Ansprüchen eines (so verstandenen) Islam, eines postkommunistischen China oder sonstiger neoimperialer Bestrebungen. Sie entstehen an den Widersprüchen zwischen den Bedürfnissen nach und den konstituierten Werten von Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Emanzipation und einem solidarischen Miteinander einerseits, sowie den Vorstellungen einer wie auch immer gearteten herrschaftsförmigen Gesellschaftsordnung andererseits.

Auch wenn es notwendig ist, die Pflege von Feindbildern und damit die Herabwürdigung ausgewählter Protagonisten zu beenden, dient die Kritik der Mächtigen nicht der Aufwertung ihrer Konkurrenten, sondern der Aufdeckung eben dieser Widersprüche und der Lügen und Propaganda, die zu ihrer Vertuschung und auch zur Selbsttäuschung in die Welt gesetzt werden. Daran sollte man hin und wieder erinnern. Ansonsten erfüllt die Rationalgalerie diese Aufgabe ziemlich gut.


Am 24. November 2014 schrieb Ulrich Fiege:

Herr Hannemann,
zum Bruch des Völkerrechts ein paar Fakten, seit dem 21. Februar 2014 eskalierte die Gewalt in der Ukraine und Europa schickt im selben Monat eigene Polizeitruppen mit Einheiten aus Polen, Schweden und England, nur um den Demokratisch gewählten Präsidenten Janukowitsch zu stürzen, ein klarer Bruch des Völkerrechts und wir können hier die Formulierung eines Zitats in abgewandelter Form anwenden, "was früher Unrecht war kann heute Recht sein" in Anlehnung an unseren dritten Bundeskanzler und NSDAP Mitglied Kurt Georg Kiesinger. Nachdem russische Separatisten für jede Schandtat in der Ukraine zur Verantwortung gezogen werden, die Ursache die zum Flugzeugabsturz (MH17) geführt hat immer noch vom Westen verheimlicht wird, die Regierung in Kiew den Einsatz von Streubomben bestreitet, diese Regierung die Massenmorde die durch Scharfschützen begangen wurden nicht aufklären möchte, die vielen Toten im Gewerkschaftshaus in Odessa ebenso ungesühnt bleiben. Doch all das ist für den Westen kein Grund für eine Kurskorrektur denn das Ziel war die bedingungslose Unterzeichnung des Assoziierungsabkommen der Ukraine mit der EU, was uns zu einem bedingungslosen Krieg führen wird der Völkerrechtswidrig, schon in Jugoslawien tobte, was soll man da noch sagen?

Aber zurück zur Nato, deren Aufklärungs-Satelliten machten so schlechte Aufnahmen über die angeblichen russischen Invasionen, das ein Foto mit einem Panzer drauf, der 20 Kilometer von der Ukrainischen Grenze entfernt auf russischem Boden stand genügte, um als Invasion in unseren Medien die Runde zu machen, was sagt das Völkerrecht zum Schüren von Krieg oder Bürgerkrieg und das Genfer Forschungsprojekt "Small Arms Survey" kommt zu dem Schluss, das über den NATO-Partner Türkei kämpfende Gruppen nach Syrien eingeschleust werden und unsere Freunde und Verbündeten wie Saudi Arabien, Katar usw. den Terroristen in Syrien völkerrechtswidrige Gehälter zahlen, das spielt dabei für unsere Presse aber auch keine Rolle mehr denn Frankreich als NATO-Mitglied, will sogar ohne UN-Resolution einen Angriff auf Syrien wagen und in Afghanistan muss die NATO bis in das Jahr 2024 bleiben weil die Talibans sonst die Überhand gewinnen. Im befriedeten Irak werfen NATO-Hubschrauber Waffen und Rüstzeug ab weil eine Landung zu Gefährlich wäre, nicht auszudenken jemand wird von einer Waffe am Kopf getroffen.

Man kann der NATO ja fast alles nachsagen, das durch deren Einsatz aber irgendwo der Friede ausgebrochen ist, das nicht! Wie oben schon beschrieben machen Nato-Satelliten grottenschlechte Bilder oder die gemachten Bilder werden nicht veröffentlicht wie bei Flug MH17 geschehen, - aber es gibt ein Geheimabkommen wie vor 3 Tagen zu erfahren war, einfach googeln nach: "H17: Geheimer Deal verhindert Wahrheit" und die Wahrheit soll es doch sein?


Am 24. November 2014 schrieb Manfred Ebel:

Danke Uli, danke Merika für den NAhTOd.



Zum Thema die sinngemäße Wiedergabe einer aufklärenden Einschätzung eines Ukrainers von diesem Wochenende, der hier zeitweilig arbeitet:


- die Ukraine ist ein typisch europäisches Land,

- die Ukrainer sind fleißig und saufen nicht,
- die Russen sind faul, schlafen viel und saufen noch mehr,

- Ukrainisch als Sprache ist eine entwickelte reiche Sprache; Russisch nicht;
- Ukrainer verstehen Russen, Russen verstehen Ukrainer nicht,
u.s.w.


Den Rest kann sich jeder zusammenreimen. Das Schema ist sehr beliebt. Die Guten sind immer intelligent, fleißig, erfindungsreich, ehrlich, redlich, treu, ... - die anderen immer die Untermenschen, faul, versoffen und hoffnungslos verblödet, eben unwert und gehören eigentlich in die Steinzeit zurückgebombt.

Die Guten sind natürlich immer `wir´.

Nicht wahr Hannemann?

Das muss doch mal gesagt werden. Ihre Rede seit `33!
Hannemann, dies hier ist ein Forum für denkende Menschen. Gehirn anschalten oder Maul zu!
 


Am 24. November 2014 schrieb Jürgen Heiducoff:

Herr Hannemann, 


zunächst sollten Sie sich überlegen, wen Sie mit "Russen" meinen: sind es die Bewohner der Russischen Föderation oder etwa alle ethnischen Russen, die innerhalb und außerhalb der Russischen Föderation, auch in Deutschland leben? Gehört dazu auch die vom Leben gezeichnete Frau in irgend einem Dorf an der Wolga, die im Kindesalter das Unrecht der Deutschen Wehrmacht kennen lernte? 
Wenn das klar ist, dann sollten Sie uns mitteilen, welches Unrecht und welche Völkerrechtsverletzungen all diese vielen Millionen Russen begangen haben sollen. 
Sollten Sie jedoch die Politik der Moskauer Regierung meinen, die Sie als Unrecht empfinden, dann müssen Sie dies auch sagen und begründen. Die Russen in und außerhalb der Grenzen Russlands haben nämlich wenig Einfluss auf die Politik. Das ist da nicht anders als bei uns.
Sollte Ihnen klar sein, dass für die Innen- und Außenpolitik der Russischen Föderation nicht das russische Volk die Verantwortung trägt, sondern nur ein kleiner Zirkel einflussreicher Personen,
dann betrachte ich Ihre Bemerkung als Beitrag zur Volksverhetzung. In diesem Fall tragen Sie bewusst zur Diffamierung der Russen bei. 
Aber das würde bestens in die derzeitige Medienkampagne passen, die das Ziel verfolgt, den Völkern Westeuropas Unverständnis und Hass gegen die Russen einzuimpfen.
Dies wäre nicht neu in der Geschichte und wohin es geführt hat, ist uns allen bestens bekannt.
Erlauben Sie noch ein Wort zu Moldau: dort habe ich mich zu Beginn der 1990er Jahre hin und wieder aufgehalten. Interessant ist, dass ich in den Kasernen der jungen Republik keine russischen, sondern amerikanische Offiziere als "Berater" angetroffen habe. 
 


Am 24. November 2014 schrieb Jürgen Hannemann:

Sie glauben offensichtlich, dass Sie mit ihren NATO-Informationen vom Unrecht der Russen ablenken können. Aber genau wegen der russischen Verletzungen des Völkerrechts brauchen wir die NATO als Garant unserer Sicherheit.


Am 24. November 2014 schrieb Rena Markowitz:

Vieles in Ihrem Artikel war für mich völlig neu. Ihr Blog ist immer eine Info-Quelle der bessern Sorte: Brillant formuliert und mit jeder Menge Fakten angereichert. Danke.


Am 23. November 2014 schrieb I. Merika:

Die NATOd-Aktivitäten haben vielerorts mit Verteidigung überhaupt nichts zu tun, sondern mit imperialer Expansion und Rohstoff-Beschaffung für die Machthaber der anglo-amerikanischen Streitkräfte und Finanz-Oligarchien.
Willy Wimmer spricht in diesem Zusammenhang von "angelsächsischen Brandstiftern".
Medien wie Blöd, Welt, Speigel... arbeiten an der Fehlinformation der Bevölkerung, in trautem Einklang mit den öffentlich-rechtlichen Parteien-Proporz-Anstalten.
Zum einen durch verdrehte, einseitige Darstellung von Sachverhalten. Zum anderen durch Verschweigen wesentlicher Fakten. Und dazu auch noch durch die Unterdrückung und Zensur von Leser-Beiträgen. Während die privaten Online-Medien mal einfach die Kommentar-Funktion abschalten, findet bei den öffentlich-rechlichen Sendern, z.B. bei der Online-Ausgabe der ARD-Tagesschau, eine massive Gesinnungs-Zensur der Leserzuschriften statt. "Eine Zensur findet nicht statt." Gilt eigentlich das Grundgesetz noch?
Eine Dokumentation von etwa 40 von der Redaktion der tagesschau.de totalzensierten Leserbriefen gibt es auf der Seite des gemeinnützigen Vereins "Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e.V." - Da kann sich jeder ein Bild machen, was da so wegzensiert wird.
Link:
http://www.publikumskonferenz.de/forum/viewforum.php?f=34&sid=dc502cb29d9b83288bf34bb21c5660c7

Dran bleiben...

Schlagzeilen

Wenn Sie sich für die Artikel der Rationalgalerie interessieren und immer erfahren wollen, wenn es Neuigkeiten gibt, können Sie unseren RSS-Feed abonnieren:
RSS-Feed abonnieren

Kürzlich...

28. Juli 2016

Roter Teppich für Erdoğan

ARD schenkt der Diktatur Sendezeit AKP-Organisation in Deutschland ist der lange Arm
Artikel lesen

28. Juli 2016

Akute "Sonderlage dahoam"

München zwischen Amok-Panik und Terror-Angst
Artikel lesen

28. Juli 2016

Schweigen der ARD-aktuell-Redaktion

Religions-Redaktion will tägliche Schweigeminute
Artikel lesen

25. Juli 2016

Der Verfall deutscher Redaktionen

Husch, husch ins Maulkörbchen, Heribert Prantl!
Artikel lesen

25. Juli 2016

Ikone Jesse Owens

Der Film „Zeit für Legenden“
Artikel lesen

PDF dieses Artikels

Diesen Artikel herunterladen

Wenn Sie möchten, können Sie sich diesen Artikel auch als PDF-Datei herunterladen:
PDF-Datei laden

Artikel kommentieren

Brillant? Schwachsinn? Mehr davon?

Sagen Sie uns Ihre Meinung! Wir überprüfen Leserbriefe, bevor wir sie online stellen – nicht um sie zu zensieren, sondern um unsere Leser vor SPAM und Werbung zu bewahren. Über Kritik freuen wir uns!
Kommentar verfassen

DIE WAFFEN NIEDER!

Kooperation statt NATO-Konfrontation - Abrüstung statt Sozialabbau

DEMONSTRATION IN BERLIN

8. Oktober 2016
Auftakt: 12.00 Uhr

Alexanderplatz/Ecke Otto-Braun-Straße


www.friedensdemo.org
Bundesausschuss Friedensratschlag | Kooperation für den Frieden | ViSdP: Laura von Wimmersperg, Friedenskoordination Berlin