Mit Assad reden

Wie Flüchtlinge Vernunft erzwingen

Autor: U. Gellermann
Datum: 14. September 2015

Für die BILD-Zeitung ist der syrische Präsident Assad immer noch der "Schlächter". Ob man dort fairerweise demnächst den US-Präsidenten "Drohnen-Mörder" nennen wird oder die Kanzlerin "Waffen-Export-Königin", ist unsicher. Sogar das Zentralorgan deutscher Kriegsbegeisterung, die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG schreibt vom "Reden mit Assad". Mehr als 160.000 syrische Flüchtlinge in Deutschland lassen sogar schwer Blockierte nachdenken: Frau von der Leyen erkennt "gemeinsame Interessen" mit Russland in Syrien, Horst Seehofer fordert sogar eine Zusammenarbeit mit Putin, wenn es um Syrien geht. Auch die Mutter aller Flüchtlinge, Angela Merkel, erwägt eine Kooperation mit Russland in Syrien: ". . . sonst wird es keine Lösung geben". Nach vier Jahren blinder westlicher Kriegsbegeisterung, nach einer Viertelmillion toter Syrer, nach dem Versuch ein Regime auszuwechseln, das den USA nicht so gut gefällt wie das Regime in Saudi Arabien, beginnt in Deutschland ein verzagtes Nachdenken.

Syrien, seit seiner Existenz in künstliche Kolonial-Grenzen eingepfercht, war nie das, was man in Europa unter einer Nation versteht. Die Loyalität der sehr unterschiedlichen Einwohner Syriens gehörte und gehört zumeist einer der vielen Ethnien oder Religionsgemeinschaften. Erst kommt die Familie, der Clan, dann lange nichts, dann vielleicht der Staat. Vor allem die syrischen Minderheiten – Kurden, Alawiten, Christen – fanden unter dem Patronat der Familie Assad, erst des Vaters dann des Sohnes, einen erzwungenen Schutz. Als der laizistische Grundgedanke des syrischen Staates beschädigt wurde – durch den Druck orthodoxer Sunniten wurde ein Bekenntnis des Präsidenten zum Islam als obligatorisch durchgesetzt – geriet die Balance der Interessengruppen in Syrien zunehmend in eine Schieflage: In den 1980er Jahren forderten in Syrien Vertreter der sunnitischen Opposition sogar die Liquidation der Alawiten. Tatsächlich ist die syrische Opposition bis heute im Wesentlichen durch Sunniten geprägt: Sie wird von der orthodoxen Muslimbruderschaft beeinflusst und erhält ihre Waffen und ihre Ideologie primär aus Saudi Arabien und Katar. Diese Gemengelage eines religiös kaschierten Interessenkampfes hat den Westen nie gehindert, zu behaupten, dass Assad einem Krieg gegen das eigene Volk führe. Dahinter ließ sich das eigene Interesse, zu dem die Liquidierung des letzten russischen Militärstützpunktes in Syrien gehört, wunderbar verbergen.

Millionen von Flüchtlingen, brutale Zerstörungen und Massaker an Alawiten durch die oppositionelle al-Nusra Front – gern wurden auch Frauen und Kinder getötet, ohne einen "Schlächter"-Aufschrei auszulösen – irritiert Barack Obama bis heute nicht: "Russland glaubt weiter, dass Assad – der traditionell ihr Partner ist – jemand sei, der es wert ist, unterstützt zu werden. Aber wir werden Russland wissen lassen, dass sie nicht an einer Strategie festhalten können, die dazu verdammt ist, zu scheitern" erfährt die Welt vom Präsidenten der USA . Der eindimensional denkende Obama, versucht immer noch, die politische Tagesordnung in Syrien zu bestimmen. Dass er dafür seit Jahr und Tag mit den IS-Vorläufern, mit al-Qaida, mit al-Nusra und anderen Dschihadisten, paktiert, setzt nur jene US-Tradition fort, die ja auch die Taliban in Afghanistan unterstützte, um amerikanische Interessen durchzusetzen. Wer den Krieg in Syrien beenden will, muss mit allen reden. Auch mit Baschar al-Assad wird man sprechen müssen, der nach wie vor wesentliche Teile der Armee und ein kompliziertes Geflecht von syrischen Interessengruppen repräsentiert. Ganz zu schweigen von seinen Unterstützern im Iran und im Libanon.

Von der Menschenvernunft, die Verhandlungen verlangt, statt zu bomben, ist die offizielle deutsche Politik immer noch weit entfernt. Auch bei Frau van der Leyen, die erwägt mit Russland über Syrien zu reden, regt sich der schwere Einmischungs-Virus: Sie will den Bundeswehr-Einsatz in Iraks Norden, unweit von Syrien, ausweiten. Die Dame will mit deutschem Militär Probleme der USA lösen. Offenkundig sind ihr die rund 50.000 irakischen Flüchtlinge in Deutschland nicht genug. Denn augenscheinlich können nur die Flüchtlingsströme jene Vernunft herstellen, die vor dem Handeln das Gehirn einschaltet. Für die Toten des syrischen Krieges kommt diese Vernunft zu spät.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 15. September 2015 schrieb S. Hauptkorn:

Dieter Hallervorden fasst das Weltgeschehen in 5 Minuten zusammen - genial:

https://www.youtube.com/watch?v=emS66UBx7bs

..und wenn man es herunterlädt, tut man gleich noch was Gutes!


Am 15. September 2015 schrieb A. Buntrock:

"Dahinter ließ sich das eigene Interesse, zu dem die Liquidierung des letzten russischen Militärstützpunktes in Syrien gehört, wunderbar verbergen. "
---------------------------------------
Geostrategisches Machtstrebens als Auslöser weltweiter humanitärer Katastrophen -

Einiges ändert sich eben leider NIE.

Und die "von der Leyens dieser Welt", systematisch gelenkt als Marionetten eines nie versiegenden amerikanischen Vormachtstrebens auf diesem Planeten, werden in ihrer erbärmlichen Hörigkeit gegenüber Amerika, nicht nur den deutschen Michel in die globale Katastrophe führen.


Am 15. September 2015 schrieb S. Hauptkorn:

Nachdem ich Uli Gellermann für die vielen erhellenden Beiträge schon mehrmals gedankt habe, wird es nun auch mal Zeit den Kommentatoren für das Teilen ihres Wissens und ihrer teils persönlichen Erfahrungen (Alexander Kocks) zu danken!

Bitte weiter so! Am Besten auch an/auf vielen weiteren Orten/Websites etc., damit möglichst viele "die Wahrheit" kennenlernen.

DANKE!


Am 15. September 2015 schrieb Sven Heuser:

@ Manfred Caesar
Nicht krautistan, sondern PACKistan oder DRECKistan. So lautet die Regierungsdeutung. Wir sind gemeint. Nicht mehr Die-Menschen-da-draussen, sondern Pack, Dreck.

Als Ergänzung zu Ihren Vorschlägen ebenfalls nicht zu vergessen die Mittäter, die Irgendwas-mit-Medien-Fraktionen, die ihre ausgeheckten oder Nato-vorgegeben konstruierten Narrative über Syrien und den dort tobenden Krieg hier der Bevölkerung der BRD und der EU, seit vier Jahren in der Dauerschleife zum Frass hinwerfen: Chemiewaffen, Fassbomben, Regime, Diktator, Schlächter usw. erinnern u.a. an Brutkästen und an Hitlary Clintons Geständnis: We came, we saw, he died. Hahaha.

Vllt. und hoffentlich finden in Bälde Demonstrationen der angekommenen syrischen Flüchtlinge auch vor den Wohnungen und Verlags-/Sendergebäuden der Irgendwas-mit-Medien-Fraktionen statt, um die Lügengeschichten öffentlichkeitswirksam anzuprangern und Wiedergutmachung einzufordern. Schliesslich haben diese medialen Mittäter in der politischen Schweigespirale manipulativ assistiert, dass Heimat, Lebensgrundlage, Menschenleben und das persönliche Leben dieser syrischen Flüchtlinge zerstört wurden, Syrien in Schutt und Asche zu bomben.

Vor vier Jahren verhängten die Freunde Syriens, die USA, die EU-Regierungen und die Golfmonarchien ein Embargo gegen Syrien: Seine Auslandsguthaben wurden eingefroren, Importe aus Syrien verboten, dem Land sollte jede Einkommensquelle genommen werden. Ebenfalls verboten wurden Exporte von Treibstoff, Erdöl, Technik und Ausrüstung nach Syrien, um die Wirtschaft dieses Landes lahmzulegen und seine Regierung zu Fall zu bringen. An diesem dreckigen Krieg gegen Syrien beteiligen sich EU und gerne die selbsternannt alternativlose Bundesregierung. Erklärtes Ziel dieses Embargos war/ist es, das Land zu zerschlagen und nach Gusto aufzuteilen, die Wirtschaft Syriens zum Erliegen zu bringen, die Ressourcen zu plündern, seine Bevölkerung auszuhungern und zum Aufstand gegen die eigene Regierung zu treiben. Heute ist das Sozialprodukt Syriens um 60 Prozent eingebrochen, die Arbeitslosenquote von knapp 15 auf 58 Prozent hochgeschnellt. 64,7 Prozent der Syrer leben in extremer Armut und können sich selbst die notwendigsten Lebensmittel nicht mehr kaufen. Millionen auf der Flucht, in menschenunwürdigen Flüchtlingslagern ohne Perspektive. Ist das verantwortungsbewusste, westwertebasierte - ist das völkerrechtliche, menschliche Politik und investigative, seriöse Berichterstattung? Oder umstürzlerische Propaganda?

Hautnah konfrontiert mit den syrischen Flüchtlingen hier im Land, sollen auch sie sich nicht mehr wohl, sondern zunehmend mulmig fühlen, diese namentlich auszumachenden Irgendwas-mit-Medien-Fraktionen hier in der BRD. Jetzt versuchen sie, als hätten sie den Verstand endgültig verloren, wie mit Crack zugedröhnt in Hippie-Land, der deutschen Bevölkerung rührselig aufbereitete Einzelschicksale (bevorzugt mit Kindern) und urdeutsche Worte als Gehirnwäsche zu verpassen: Welcome, refugees! Sie verschweigen: Wir haben mitgewirkt, diesen Asylanten alles zu nehmen. Applaus, Applaus. Willkommen im Irrenhaus.


Am 14. September 2015 schrieb Wera Blanke:

Wieder mal dankenswert klare Worte zu einer mehrfach verworrenen Situation!
Ergänzend sehr zu empfehlen: Michael Lüders: "Wer den Wind sät - was westliche Politik im Orient anrichtet", München: C.H.Beck, 2015


Am 14. September 2015 schrieb Michael Kohle:

Auch hier in der Kommentar-Galerie wird der Ton schärfer, ja - auch unsachlicher, sarkastischer wenn nicht zynischer. Da möchte ich nicht hintan stehen.
Hier wurde die Aufforderung an Gellermann ausgesprochen, er möge die Adressen von den üblichen Verdächtigen hier veröffentlichen. Hätte da eine bessere Idee! Wir geben Böhmermann einen neuen Auftrag. Er möge mit dem Vorbild des Varufakis-Amtsintroitus (Zuhause vorm Penthouse abholen und ihn auf seiner Enduro bis an den Amtssitz à la Lady Di begleiten) so einige unserer Altvorderen in einem Video präsentieren. Das freut die Herrschaften bestimmt.


Am 14. September 2015 schrieb do- rengba:

Gerne lese ich hier mit. Allerdings vermisse ich in diesem Fall eine
entschiedemnere Distanz zu den interessegeleiteten Darstellungen der
sogenannten westlichen Medien.

Syrien hat sich unter Assad eine Verfassung gegeben, die unter
Mehrheitsbeiteiligung und mit großer Mehrheit angenommen wurde. Syrien hat darauf einen Präsidenten gewählt, ebenso mit Mehrheitsbeteiligung und mit großer Mehrheit. Das sind stabile Verhältnisse, gestützt auf die eindeutige
Willensbekundung vonseiten der Bevölkerung.

Dies ist eine Polster der Zustimmung für den Präsidenten Syriens, das es auf
keinen Fall gestattet, immer wieder von Diktator zu reden, oder von einem
Regime - oder auch nur von fern Syrien mit den nur selbstherrlich unter dem
Vorzeichen des tyrannischen Wahhabismus geführten Regimes der Golfstaaten in einen Topf zu werfen.

Weiters begannen vor vier Jahren im Land organisierte Heckenschützen ihre
Attacken, wo niemand wusste, wo die herkamen und wie man diese Aggression einschätzen sollte. Sobald aber die Armee erfolgreich darin war, diese Aggression zurückzudrängen, ging gleich in den westlichen Medien das Geschrei los, von wegen, Assad tyrannisiere sein Volk. Assad hat nun
allerdings die Opposition aus dem eigenen Land mit an den Verhandlungstisch gebracht, hat Begnadigungen ausgesprochen, wenn Leute mit bewaffneten Truppen gegen die eigene Bevölkerung aktiv waren. Davon ausgenommen waren natürlich marodierende Kämpfer aus anderen Ländern, die von Anfang an von jenseits des Landesgrenzen massiv unterstützt wurden.

In diese Zeit nun fällt auch die Beschreibung des Geheimdienstdokuments, dessen Bekanntgabe jetzt kürzlich in den USA erzwungen wurde, wonach für diese Zeit schon eben von US-Seite zugegeben wird, dass die Kämpfe gegen Syrien ganz ausdrücklich
im Interesse der USA seien.

Man wird unumwunden davon sprechen müssen, dass dies ein von außen ins Land hineingetragener Krieg ist. Jeweils, indem die syrische Armee erfolgreich im Zurückdrängen der kämpfenden Banden war, kamen sogleich stets mehr ins Land,
brachten mehr Waffen mit. Man kann das nicht als die Balance mit Sunniten
und innerstaatlicher Opposition aufrechnen.

Man wird dem auf diese Art nicht gerecht, dass hier faktisch ein
Stellvertreterkrieg geführt wird. Es ist dies zum wiederholten Mal nicht
eine Auseinandersetzung, wo es um Sieg und Herrschaft geht, sondern alleine um das Stiften von Chaos, um das Zerschlagen von Staaten und von
gesellschaftlichen Strukturen.

Gerade vor zwei Jahre ist die Welt knapp an einem Weltkrieg vorbeigeschramm, was in letzter Minute mittels des Entlarvens einer Chemiewaffen-Lüge abgebogen werden konnte. Das Schüren von Aggression mit von außen eingeflogenen bewaffneten und logistisch unterstützten Kombattanten hätte
nach dem Muster, wie in Libyen erprobt, zu einem völkermordenden
Flächenbombardement führen sollen, wogegen sich dieses Mal nun Russland
resolut querstellte. Der Westen will diesen Krieg weiterhin, und Europa
trottet dem als wie ein Idiot hinterher, auch wenn damit die eigene
Destabilisierung droht, mit den nach zig Millionen zählenden Vertriebenen,
die es sich damit als Flüchtlingsstrom in die eigenen Länder einhandelt und
den es nicht bewältigen wird können.


Am 14. September 2015 schrieb Jürgen Brauerhoch::

Wann kriegen Sie endlich das Bundestverdienstkreuz oder schlimmstenfalls "MÜnchen leuchtet" für Ihre glasklaren Erkenntnisse??
Natürlich gibt es keine Lösung in Syrien ohne Assad und ohne Putin...und wie beser stünde es im chaotischen Libyien wenn es unser aller Freund Gaddafi noch gäbe. Immer noch besser Diktatoren als Chaoten!


Am 14. September 2015 schrieb Alexander Kocks:


Nach 25 Jahren regelmäßiger Reisen nach Syrien (4 x jährlich und jeweils ca 14 Tage) glaube ich Syrien und die Syrer etwas zu kennen.
Sie haben recht: In Syrien gibt es nur eine Loyalität und das ist die Loyalität zur Familie, danach kommt lange nichts und dann die Religion. Trotzdem habe ich nirgends in der Welt ein solch friedliches Zusammenleben der Religionen erlebt wie z.B. in Damascus, Tartous und Lattakia. Nicht nur die Shiiiten, sondern auch der größte Teil der Sunniten, mit Ausnahme der Muslimbrüder sind Assad freundlich gesonnen.
Das größte Problem Syriens ist allerdings die 300 jährige Kolonialzeit unter dem osmanischen Reich und danach unter Frankreich und England. Durch die willkürliche Aufteilung Syriens (Sham) durch Franzosen und Engländer in die Staaten Israel, Libanon und dem heutigen Syrien, ein Teil Syriens wurde von Frankreich der Türkei geschenkt (die Gegendum Iskenderun), um die Türkei dazu zu bewegen im 1. Weltkrieg gegen Deutschland Stellung zu beziehen.
Mitte des 20. Jahrhunderts, als Syrien ein souveräner Staat wurde, war es ein geplündertes Land, das vom Tag seiner Selbstständigkeit täglich im Kriegszustand gehalten wurde. Daher ist das Land wirtschaftlich unterentwickelt und ein Großteil der Bevölkerung lebt von USD 300 monatlich. Ich hatte ein Gespräch mit einem führenden Unternehmer in Syrien der mir einfach mal die Frage stellte, würden Sie in einen Staat investieren in dem fast täglich der Weltpolizist mit dem großen Knüppel droht und Sanktionen in ihrer Willkürlichkeit ihresgleichen suchen. Um ein Beispiel zu nennen: In den Neunziger Jahren hatten Syrien und der Irak noch unter Saddam zum ersten Mal nach 35 Jahren die Grenzen geöffnet und Handel und Wandel untereinander geplant. Syrien ist das ideale
Transitland für Transporte ins Inland des Irak, Iran, Jordanien und Saudi Arabien. Die syrische Regierung hatte eine neue
Eisenbahnlinie nach Badhdad, und eine zweite nach Amman und Riyadh geplant. Die Schienen waren schon aus Polen und Italien importiert und man begann mit der Verlegung, als prompt der Irak Krieg
losbrach und der Bau der Bahnlinie eingestellt werden musste. Meines Wissens liegen die Schienen immer noch unverbaut
in Syrien wenn sie nicht vom IS gestohlen und an die Türkei verscherbelt wurden. Unter diesen Umständen ist ein wirtschaftliche Entwicklung dieses Landes nicht möglich zumal die Sanktionen seitens der USA und Europas verschärft wurden. So ist es kein Wunder wenn Qatar und Saudi Arabien jungen Syrern gegen ein Gage von USD 800 pro Monat ein Gewehr in die Hand drücken können mit der Aufgabe mal Rabatz zu machen. Hier muss man als Europäer immer im Auge behalten, dass die Loyalität nur der Familie gehört und von USD 800 in Syrien eine Großfamilie sehr gut leben kann.
Solange also die wirtschaftliche Entwicklung Syriens durch Kriegsdrohungen und Sanktionen unmöglich gemacht wird, Europa seine Unterstützung für den US-Terror mittels Waffen, Munitionslieferungen, Logistik und Propaganda nicht einstellt, wird ein Ende des Dramas kaum möglich sein.

Ich habe die Syrer aber als Menschen kennen gelernt, die
von einer Sache die Schnauze wirklich gestrichen voll haben, nämlich von Fremdbestimmung und da wird sich der Westen noch wundern über die Standfestigkeit und Verbissenheit der Syrer, insbesondere der Alaviten und den vielen kleinen Religionsgruppen, die genau wissen dass sie massakiert werden, wenn die takfirischen Muslimbrüder an die Macht kommen sollten.


Am 14. September 2015 schrieb Stefan Westermann:

@Peter Mergentheim
Assad und sein Vater sind und waren Diktatoren. Ohne Zweifel.
Allerdings - die Menschen, alle Menschen, konnten in Syrien gut leben und ihre Religion ausüben solange sie nicht das Regime bekämpften. Und damit sind natürlich alle Minderheiten geschützt gewesen.
Wenn Ihnen die Realität nicht paßt - ihr Problem.

Im übrigen - ist ihnen Saudi Arabien, Kuwait lieber. Dort leben Minderheiten permanent in Gefahr, dort werden Andersgläubige und Schwule getötet. Frauen haben keinerlei Rechte.
Mit Heuchlern sowie Diktatoren- und Terrorunterstützer, wie sie einer sind, habe ich erhebliche Probleme.

*************

Ein weiterer Grund für die Unterstützung von Saudi-Arabien und einigen Golfstaaten (inkl. USA) für die IS ist deren Planung über Syrien eine Gaspipline zum Mittelmeer zu bauen


Am 14. September 2015 schrieb Lutz Jahoda:

Am späten Vormittag lief über ARTE eine aufschlussreiche Zusammenfassung kosmologischer Vorgänge, deren Erforschung uns bislang nur 5% belegter Erkenntnis einbrachte, 25% Wissen um das Vorhandensein dunkler Materie, doch 70% dunkler Energie, die unser Universum immer schneller auseinandertreibt, was die Macher der Sendung zu folgendem Schlusssatz veranlasste: "So driftet unser Wissen um die unbekannten Kräfte noch auf den Schaumkronen dieser Welt.
Da dürfte wohl inzwischen klar sein, dass wir, weltpolitisch gesehen, keineswegs nur auf den Schaumkronen der Erkenntnis tanzen. Wir wissen um die Materie, die alles andere als dunkel ist. Sie ist schmutzig. Und wir wissen auch längst die Energie zu deuten, die angeblich das Gute will und Böses schafft. Das Gute vorwiegend für das gesicherte überreiche Wohlleben einer Minderheit, dem Rest sei der lebensnotwendige Existenzkampf ums Überleben anheim gegeben: seid tüchtig, benutzt die Ellbogen, auch Fußtritte sind erlaubt - oder geht unter.
Unglaublich, dass es noch immer diese Märchenerzähler gibt, die uns Hässliches und Böses als Wertschöpfung verkaufen wollen. Ja, verkaufen - nicht nur einreden. Wir müssen für diese Fehlinformationen auch noch zahlen. Von den hinter wissenschaftlichen Erkenntnissen zurückgebliebenen Religionen gar nicht erst zu reden, die ein Großteil des Weltübels ausmachen. So wird kaum einer abstreiten können, dass es noch Diktaturen gibt. Allerdings gibt es über all diesen Misslichkeiten die Oberdiktatur des Geldes, die sich, wie bekannt, anderer Diktatoren gern bedient hat. Sogar Hitler profitierte zu Beginn vom Geld des Judenhassers Ford. Iraks Saddam Hussein wurde benutzt. Libyens Ghadafi wurde eine zeitlang benutzt, wenn es grad so passte. Zur Zeit lebt auch Europa unter der imperialen Glasglocke aus Übersee. Die Politkasper an den Finanzschnüren der Atlantikbrücke haben inzwischen dieses Flüchtlingsproblem am Hals und leiden unter Deutungsknoten und sehen sich in ihren Nöten gezwungen, wieder einmal zurückrudern zu müssen.
Schäuble, der laut jüngster Meinungsumfrage sogar Angela Merkel die Spitzenposition abgerungen haben soll, wird mit seiner Schwarzen Null am Ende sein. Ein Ende droht auch dem Vereinten Europa in dieser kranken Form.
So sei mir gestattet, den Reim der vergangenen Woche zu wiederholen: Deutschland verhalte sich superfein, // Lobt New York, und es klingt sogar ehrlich. // Ich entgegne lupenrein: // Mit Washington liiert zu sein, // War schon immer gefährlich.


Am 14. September 2015 schrieb Johannes Maria Becker:

Stark mon cher!
Und: Gute Debatte!


Am 14. September 2015 schrieb dario vo:

Das Problem, das der Imperialismus mit Syrien hat, liegt nicht in Bashar al-Assad, sondern in der Baath-Partei.
Mit Faschisten, Autokraten und anderen Nationalisten kommen Obama und Merkel solange klar, wie sie einem neoliberalen Wirtschaftsmodell folgen.
Baath steht in Syrien und stand im Irak für einen panarabischen Nationalismus. Für eine Standortlogik ähnlich der SPD, wonach nationales Kapital auch zu nationalem Wohlstand führen soll. Dies folgt Entwicklungsmodellen der 1970er Jahre und passt nicht zu einer auf den Kapitalmarkt fokusierten Wirtschaft.
Al-Assad soll nur deshalb ebenso verschwinden, wie Saddam Hussein oder Gaddafi. Sogenannte ?Westliche Werte? könnte der Imperialismus in Saudi-Arabien oder Israel leichter instalieren.


Am 14. September 2015 schrieb Manfred Ebel:

Die Parallele zu Mergentheim: "... Er ist und bleibt ..." als lebendes unfreiwilliges Beispiel für zweidimensionale Denktypen kam erst, nachdem ich meinen Kommentar verfasste.
Danke, Mergentheim, für dieses Stück Praxis als Kriterium der Wahrheit.


Am 14. September 2015 schrieb Hans Ion:

In Wahrheit sind doch a l l e KÖNIGE, KAISER, CÄSAREN, ZAREN, FÜHRER, KANZLER und PRÄSIDENTEN "DIKTATOREN", denn sie "diktieren" (=vorschreiben) was ihre jeweiligen UNTERTANEN in den SCHULEN zu lernen haben, zu denken haben, zu "machen" haben, zu verdienen haben, Steuern zu zahlen haben und ihr Leben "für Volk und Vaterland" zu opfern haben! Das sollen die "WERTE" sein, für die es in den letzten 10T.J. 14.400 KRIEGE (=indoeurop.: GEWALT) mit 3,5 MILLIARDEN(!) TOTEN gab!? Sog. "FRIEDEN herrschte" nur 250 Jahre ... zwecks "RÜSTUNG" zu neuen KRIEGEN!
"Zivilisation, Zivilisation, Stolz der Europäer? Wonach du auch strebst, was du auch tust, immer bewegst du dich in der Lüge. Bei deinem Anblick fließen die Tränen, schreit der Schmerz. Du bist die Gewalt, die vor dem Recht gilt. Du bist keine Fackel, sondern eine Feuersbrunst. Alles, was du anrührst, verzehrst du."
Rabindranath Tagore


Am 14. September 2015 schrieb Kay Macke:

Danke für die klaren Worte, lieber Uli!

Der slowakische Premier nannte - als erster und einziger Staatslenker bisher - das Kind endlich in einem TV-Interview beim Namen:

"Man will nicht sagen, dass es EU-Länder gibt, die den Bürgerkrieg in Syrien unterstützen. Man will nicht die Wahrheit hören, dass italienische, französische und spanische Flieger Libyen bombardiert haben."

Nicht vergessen sollten wir, dass AUCH Deutschland die ganzen Jahre über aktive und passive Mithilfe an die USA und NATO geleistet hat und NOCH IMMER LEISTET!!

Wir wollen keine weiteren Flüchtlinge mehr? Dann sollten wir bei diesem Wasserrohrbruch endlich den Haupthahn abstellen statt uns nur um das Aufwischen des entlaufenden Wassers zu kümmern!

Die schnellste Lösung wäre die, endlich mit der finanziellen, militärischen und auch passiven logistischen Unterstützung an sogenannte "Freunde" aufzuhören, die auf einen Krieg mit dem "Diktator Al-Assad" zuarbeiten! Man muss mal darauf achten: in unseren Nachrichten bezeichnet man Saudi-Arabien stets als "Königreich", wie im Märchen - das Königreich Syrien hingegen stets als "Diktatur". Das eine ist märchenhaft unschuldig, das andere quasi Nordkorea. Dabei herrscht in Saudi-Arabien tiefstes Mittelalter wo Körperteile abgeschlagen werden und Frauen nicht einmal Autofahren dürfen...

Erhellende Details was da wirklich abläuft (englisch) in 4 Minuten erklärt:
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=5-Mc0ySVbxU

Unsere devote, staatliche Haltung Saudi-Arabien gegenüber:
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=8iJxt1NC1tk


Am 14. September 2015 schrieb Pat Hall:

Europa und der Weltpolzist&Beschützer der westlichen Demokratie und Freiheit brachte den Krieg in den Nahn Osten. Das ist Fakt.
Die Souveränität dieser Länder ist dem Westen einen Kehricht wert gewesen.
Wer Krieg an diesen Ländern angezettelt hat sollte auch für die Folgen aufkommen können,als man da z.B. sämtliche Militärs für diese kollateralen Schäden verantwortlich machen sollte !


Am 14. September 2015 schrieb Benny Thomas Olieni:

Eine Antwort an Herrn Peter Mergentheim:

Wie haben die USA ihren Machtanspruch in Vietnam, dem Irak, in Libyen etc. etc. durchzusetzen versucht?
Was unterscheidet das Regime von Herrn Assad von dem Regime in Saudi Arabien, oder von dem des jahrelang von den USA unterstützten Herrn Hussein und den anderen im letzten Jahrhundert von den USA-Machthabern unterstützten Diktaturen?
Stimmen Sie mir zu, daß der Begriff "Schurkenstaat" auf keinen Staat der Welt mehr zutrifft als auf die USA, die kein Recht und keine Rücksicht kennen, wenn sie mit verbrecherischen Mitteln immer wieder neu ihre geopolitische Vormachtstellung sichern wollen?


Am 14. September 2015 schrieb Edda Sörensen::

Danke für Ihren Beitrag. Ich ärgere mich gerade über diesen Blödsinn: Die Frage, die sich in den letzten Stunden als Argument gegen die Schliessung der Grenze breitmacht: ob man sie alle erschiessen soll.
Es wäre doch ganz einfach, so wie bei einem Schiffsunglück zu handeln: Frauen und Kinder , Familien zuerst. Die starken jungen Burschen, die so an die 80 % der Flüchtlinge ausmachen, die würde ich in die Türkei zurückschicken. Dort waren sie ja wirklich nicht in Lebensgefahr - oder? Und was soll das herumgerede um Intergration? Alle Länder zusammen, auch Russland, und die reguläre syrische Armee sollen den IS in die Wüste jagen - dann können die Flüchtlinge wieder nachhause und ihr Land aufbauen. Die Kosten müssten mit UN-Beschluss den Ländern aufgebrummt werden, die an dem syrischen Chaos mitgewirkt haben, allen voran Saudi Arabien, die USA und die Türkei. Das sollte oberste Priorität sein. Meine Meinung.


Am 14. September 2015 schrieb Benny Thomas Olieni:

"Merkel - die Mutter aller Flüchtlinge"
mit erhöhtem Drohn-Faktor durch Fan der Laien - die Drohnen-Königin.
Die anglo-amerikanisch angeführten NATO-Kriege lassen wirklich kein Auge trocken.
- Jetzt will die Verfassungsbruch-Drohnenkönigin also auch noch Soldaten in den Irak entsenden?
Es wird immer doller. Und immer dreister.
Wenn ich dann noch den seltsam verstört wirkenden Herrn de Misère bei seinen Auftritten zum Scheitern von Schengen und zu den allgemeinen Auflösungs-Erscheinungen der EU erlebe, die er zu überkleistern versucht, frage ich mich:
Auf was für Drogen sind die?


Am 14. September 2015 schrieb Manfred Ebel:

Denkt man und liest man von praktischer US-Politik, kann einem das Sprichwort von den Hunden einfallen, dass eben noch lange nicht der gezüchtete Rassehund sondern durchaus der für den Gebrauch untaugliche Straßenköter dominant ist. Leider, aber wahr.
Historisch fällt zur US-Politik die Parallele zum Hochmittelalter auf. Da wurden Eroberungskriege geführt und situative Militärbündnisse geschmiedet. Die hielten, solange man sich in die Augen sah. In und nach den Feldzügen wurden in Ermangelung geeigneteren, loyalen Personals Hausbedienstete des Patronen als Lehnsherren eingesetzt. Deren Loyalität galt auch nur solange man sich in die Augen sah.
Das Stichwort: "Der eindimensional denkende Obama ..."

`Eindimensional denkend´, sofern man da überhaupt von `Denken´ reden kann, ist kennzeichnend für Reiz-Reaktions-Muster von Primaten. Lampe an - Speichelfluss.
Zum Erfassen einer Situation gehört schon zweidimensionales Denken. Realitätsnähe ist darin eine Entwicklungsqualität. "So ist es!" heißts komprimiert.
Um Menschen zu finden, die dreidimensional denken, muss man schon suchen. Die Abfolge von Situationen, die Differenzen zwischen den Abbildern und also `Entwicklung´ zu erkennen, ist schon menschlich intellektuelle und emotionale Meisterschaft. Dann auch noch in Prozessen zu denken und konform zu als objektiv erkannten Gesetzen Geschichte `zu machen´ - na die Zahl derer muss man auf der Welt mit der Lupe suchen.
Finden sich denn keine Methoden, Primaten und Raubritter aus der Politik zu verbannen?
Soweit zu "... Menschenvernunft, die Verhandlungen verlangt ...".
 


Am 14. September 2015 schrieb Manfred Caesar:

Ich fürchte Herr Gellermann,die Flüchtlinge werden keine Vernunft bei den fremdgesteuerten Politmarionetten erzeugen können.Vernunft ist etwas was Marionetten zu 100% fehlt.

Wenn IM Erika mit Putin reden will,dann nur um ihm wissen zu lassen,daß seine Strategie zum Scheitern verurteilt ist.(Originalton der Marionette Obama).
Was wichtig wäre ,wäre eine internationale Ächtung der Kriegstreiber. Davon sind wir aber meilenweit entfernt.Oder haben Sie schon etwas derartiges vom Papst gehört oder von BanKiMoon oder , oder ... ?

Wenn sich wenigstens die Anständigen in krautistan dazu aufraffen könnten nicht vor Flüchtlingslagern -denn das sind wirklich arme Teufel- sondern vor den Privathäusern der Politbonzen ,der Bischöfe ,etc. zu demonstrieren.Hr.Gellermann Sie könnten dabei helfen indem Sie die Privatadressen veröffentlichen, falls Sie sich das trauen.


Am 14. September 2015 schrieb Peter Mergentheim:

Sie versuchen Assad hier als Retter der syrischen Minderheiten darzustellen. Er ist und bleibt ein Diktator, der seine Herrschaft grausam durchsetzt. Da können auch Ihre kosmetischen Versuche nichts ändern.

Antwort von U. Gellermann:

Die syrische Mehrheit muss vor dem Krieg gerettet werden. Und dazu muss dringend die Frage beantwortet werden, warum die syrische Diktatur schlechter sein soll als die der Saudis.


Am 14. September 2015 schrieb Karin Hammesfahr:

Ein Hoffnungsschimmer? Wie immer bei Gellermann ist die Ansage klar, nur die "Macht" der Flucht bringt deutsche Politiker zum Einsehen. Ob das Auswirkungen auf die USA hat, wird man sehen.


Am 14. September 2015 schrieb Klaus Madersbacher:

Wieder einmal macht sich "bezahlt," dass man nach dem Kommando der terroristischen Supermacht hampelt. Noch humpelt die "europäische" Gemeinschaft nach dem Schuss ins eigene Knie, den sie sich wunschgemäß mit den Sanktionen gegen Russland verpasst hat. Da die Russen nicht so blöd sind, wird man weiterhin humpeln, weil die sich seriösere Partner gesucht - und gefunden - haben.
Flüchtlinge aus Syrien - wie lange gibt´s denn die überhaupt? Nachdem der Führer der terroristischen Supermacht Barack Obama - Friedensnobelpreisträger und überhaupt ein Supertyp - befunden hat, dass "Assad gehen muss," nicht ohne seine europäischen und die der englischen Krone unterstehenden "Partner" zu überzeugen, dass sie gefälligst zu spuren haben, sind eine Reihe von "Rebellen" - Söldner ist wohl die zutreffende Bezeichnung - dabei, das Land systematisch zugrunde zu richten. Neuerdings bietet ja die "Bekämpfung" dieser "Rebellen" der terroristischen Supermacht einen prima Vorwand, in Syrien drauflos zu bombardieren. Eine Wüste, in der sie sich mehr oder weniger frei bewegen kann, ist offensichtlich das, was die terroristische Supermacht Vereinigte Staaten von Amerika haben will.
Die europäischen Regierungen und Medien können beim besten Willen nicht anders als Mittäter und Komplizen bezeichnet werden. Was die "europäischen Werte" wert sind, nämlich einen Scheißdreck, sieht man am Umgang mit den Flüchtlingen, die zur Zeit massenhaft Zuflucht in der "zivilisierten Welt" suchen. Zuerst voll mitmachen bei der Verwüstung Syriens, Afghanistans, des Irak usw., und dann "überfordert" sein - was soll da wohl herauskommen? Wenn wir noch länger zusehen, sicher nix Gescheites ...

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Bundesausschuss Friedensratschlag | Kooperation für den Frieden | ViSdP: Laura von Wimmersperg, Friedenskoordination Berlin