MH 17: Ursache in Kiew

Der Absturz in den Europa-Krieg

Autor: U. Gellermann
Datum: 20. Juli 2015

Es war im Juli des letzten Jahres. Lebendige Augen sahen die Leser vom Titelblatt des SPIEGEL an. Sie blickten aus den Gesichtern der inzwischen toten Passagiere des Fluges MH 17. Jener Maschine der Malaysia Airlines, die am 17. Juli 2014 über der Ukraine abstürzte. Auf die Reihen der Fotos gestempelt der fette Aufruf: STOPPT PUTIN JETZT! Und im Blatt der Leitartikel: "Europa muss Putin für den Abschuss von Flug MH 17 zur Rechenschaft ziehen." Seit diesem Tag zieht der Verdacht seine Spur durch die Länder. Und mit dem Verdacht, die Gefahr eines grenzüberschreitenden Krieges in Europa.

Es ist ausgerechnet der US-Kriegs-Sender CNN, der in diesen Tagen angeblich erneut weiß, wer die malaysische Maschine abgeschossen hatte: Er stützt sich auf Aussagen von zwei anonymen (!) Quellen. Und brav, wenn auch verhaltener als vor einem Jahr, folgen die deutsche Medien: "Wie sich Putin eine neue Art der Kriegsführung ausgedacht hat", geifert die BERLINER ZEITUNG. Der DEUTSCHLANDFUNK weiß von "Russlands Vernebelungstaktik." Die WELT titelt im tradierten Reflex: "Moskaus plumpe Propaganda". Die unvermeidliche TAZ wittert in Russland "Angst vor einem Tribunal". Und wie in hysterischer Trance schreibt die BILD-Zeitung: "Neues Schock-Video beweist Schuld von Putins Schergen." Das Video beweist nichts. Denn NICHTS ist bisher bewiesen.

Doch unerschüttert macht sich aktuell auch das "völlig unabhängige" scheinbar gemeinnützige Recherche-Portal CORRECT!V auf den Pfad der Aufklärung rund um den Flug MH 17 und füttert das Netz mit der Antwort auf die unspannende Frage: "Waren Panzer in der Ost-Ukraine? Ja – schon am 14. Juni, gut einen Monat vor dem Abschuss der Passagiermaschine MH 17, erklärt das US-Außenministerium, dass russische Panzereinheiten die Grenze zur Ukraine überquert hätten und in Snizhne gesichtet wurden." Nichts beweist weniger als das schlaue US-Außenministerium, das schon vor dem Abschuss weiß, wer, wann, was abgeschossen hat.

Dann tritt bei CORRECT!V ein total guter Experte auf, der aber leider, leider seinen Namen nicht sagen mag. Doch wie selbstverständlich wird aus dem faktologischen Nichts gefolgert: "Die Hauptschuld (am Absturz von MH 17) aber trägt der russische Präsident Wladimir Putin." Das Portal ist gesponsert durch die WAZ-Familie. Und Bodo Hombach, Vorsitzender des Ethik-Rates von CORRECT!V, war zeitweilig Chef des Bundeskanzleramtes. Und zehn lange Jahre war er bestellter Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe. Was auch immer solch ethisch sonderbare "Quellen" nachweisen wollen: Sie beweisen nichts und gar nichts.

Bewiesen ist, dass die Menschen in der Ost-Ukraine bis zum Tag der neuen Macht in Kiew friedlich lebten. Man holte Milch ohne beschossen zu werden. Man brachte seine Kinder zur Schule, ohne Furcht vor Granaten. Man fuhr mit dem Bus ohne Angst vor Streubomben. Die Angst schlich langsam in die Ost-Ukraine. Ganz zu Beginn der neuen Regentschaft wurde den Ukrainern, die Russisch sprachen, die Amtssprache genommen. Dann sickerten Informationen durch: Die neue Macht in Kiew stütze sich auf neue Nazis. Diese Sorge hatte man seit rund 70 Jahren nicht haben müssen.

Wie überall auf der Welt, trieb auch in der Ost-Ukraine die Furcht Menschen auf die Straßen. Schon zu Beginn des Jahres 2014 demonstrierten in Charkow friedliche Demonstranten gegen die Regierung in Kiew. Man demonstrierte in Donezk, Slawjansk, Mariupol, Enakijewo, Lugansk, Kramatorsk oder Drushkowa. In Odessa forderten am 16. März mehr als 5.000 Demonstranten ein Referendum über den Verbleib in der Ukraine. Sprecher der Protestbewegung, wie Pawel Gubarjow, wurden verhaftet. Die Opposition besetzte öffentliche Gebäude. Die Bilder aus den Städten der Ost-Ukraine glichen denen vom Kiewer Maidan. Allerdings gab es auf den Plätzen in diesem Teil der Ukraine keine ausländischen Politiker, die zur Solidarität aufriefen.

Und während zwei deutsche Außenminister den Oppositionellen des Maidan, die jede Menge öffentlicher Gebäude besetzt hielten, gegen eine gewählte Regierung zur Hilfe eilten, mussten die Besetzter in der Ost-Ukraine von der Bundesregierung hören, sie sollten "solche Eskalationen vermeiden". Das konnte die ARD und ihre TAGESSCHAU noch besser: Sie entdeckte im Donbass nicht besorgte Menschen sondern den “pro-russischen Mob”. Und weil eine dubiose Regierung in Kiew jene Ost-Ukrainer, die nicht so wollten wie Kiew wollte, als "Terroristen" bezeichnete, wurden aus dem "Mob" auch in deutschen Medien flugs Terroristen.

Wenn in diesen Tagen der SPIEGEL – der faktisch den russischen Präsidenten zum Faschisten erklärte, der seiner Ziele wegen angeblich ein Passagierflugzeug vom Himmel in den Tod schickte – ganz andere Faschisten in der Ukraine bemerkt, dann ist das kein Einlenken. Es ist nur die Wirklichkeit, die der ziemlich kompletten westlichen Medienfront und Politikern wie Elmar Brok, Rebecca Harms oder Katrin Göring-Eckardt die eigene Lüge in den Hals stopft: "Im Ausbildungslager der rechten Milizen", wird eine Reportage genannt, die von der ARD sorgsam in einem Nachmittags-Sende-Winkel auf "tagesschau24" versteckt wurde. "Zwar bestreiten die (etwa 10.000) Milizionäre Faschisten zu sein oder nationalsozialistisches Gedankengut zu verbreiten. Dennoch sind sie als "sehr weit rechts" einzustufen, sagt NDR-Autor Jürgen Kreller zu seinem Bericht. Und der SPIEGEL – in der schrecklichen Verlegenheit sein langes, demonstratives Wegschweigen der ukrainischen Nazis zu überdecken – erfindet ein neues Wort für Faschismus. "Radikaler Ethnonationalismus" sei das, was den "Rechten Sektor" – auf dem Kiewer Maidan die treibende bewaffnete Kraft – an der ukrainischen Westgrenze umtreibe. Sehr, sehr weit rechts: Die Ängste der Menschen in der Ost-Ukraine waren real, sind real.

Es war Anfang April 2014 als die ukrainische Armee ihre erste Aktion gegen die Zivilbevölkerung begann. Panzer tauchten auf. Auch Kampfhubschrauber. Anfang Juli wurden mehrere Städte in der Ost-Ukraine durch Regierungstruppen zerschossen und von ihren Verteidigern geräumt. Noch sind es Tage, bis der Flug MH 17 der Malaysia-Airlines beschossen und zum Absturz gebracht werden wird, da ruft Präsident Poroschenko zum Mord an der Ost-Ukrainischen Opposition auf: Das Land werde nun von „Terroristen, Gewalttätern und Marodeuren“ befreit. Es ist diese Sprache, es sind diese Handlungen, die unabsichtlich den Weg zur Aufklärung des MH-17-Absturzes weisen. Nicht die Frage, welche Rakete aus welcher Gegend die Flugpassagiere beschossen hat, führt zu den eigentlichen Tätern. Jene, die den Krieg in der Ost-Ukraine begonnen haben, tragen die Verantwortung für den Tod von 298 Flugpassagieren. Jene, die begannen unschuldige Zivilisten in der Ost-Ukraine zu beschießen, haben die Voraussetzungen für den Beschuss unbeteiligter Menschen aus anderen Ländern geschaffen. Sie haben einen Krieg angefangen, der bis heute droht über die Grenzen der Ukraine hinaus ganz Europa zu erfassen. Die Verursacher sitzen in Kiew. Ihre Hintermänner und Claqueure sind bekannt.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 22. Juli 2015 schrieb Peter Eitel:

Da ich an einem vertraulichen Vortrag, Thema "Sicherheitspolitische Soiree" teilgenommen habe, der Referent :Herr OBERST a.D.Karl-Bernhard Müller eheml. Kommandeur der Schule für Nachrichtenwesen für Bundeswehr, eheml.Berater der Bundesregierung kann ich seine Aussagen jetzt mal zitieren: Der Absturz des Fluges MH17 wurde von der USA inszeniert! Auch er wußte vorher, dass dieses Flugzeug abstürzt. Auch sagte er:"Glauben sie nichts, was in den Medien, Fernsehen, Rundfunk gesagt, gezeigt oder erklärt wird, der Bürger wird in Angst und Schrecken versetzt, um Ihn besser zu handhaben, manipulieren zu können." Dies sagte einer, der es ja Wissen muß, da er auch mit allen Geheimdiensten der Welt in Kontakt stand. Vor allen Dingen mit USA,CIA.


Am 22. Juli 2015 schrieb Tor Habita:

Danke Uli für die gelungene Darlegung ...
Krieg ist das, was Europa erwartet, wenn es auf den hört, der Kapitalismus heiligt - oder seine Berater!


@ Hans Ion

Ist schon verwunderlich, wie es CNN gelingt die entschiedene Aussage offLine zu nehmen?
Ja, der geplante Staatsstreich der USA, um in der Ukraine ein ANTI.ru..gov einzusetzen.

@ Petra Redekamp

Ja, die Kriege sind effizient. Zumindest für die Rüstungsbetriebe ... zynisch - Wer verdient denn daran? Wer verdient an Hartz IV, oder besser welche Ideologie? Und Griechenland - wenn die EU dort Menschen helfen würde, anstelle den längst überholten Systematischen Ausscheidungen!
Was links ist, hat sich schon immer an der Frage entschieden: Wer die Macht haben soll - seit der Französischen Revolution - Einer oder Viele? 

... Um, welche Propaganda auch immer noch zu ergänzen, bitte ich um Beachtung, dass sich der Russische Präsi auf einem Rückflug von Südamerika befand und wenn seine Maschine 15Minuten eher im selben Korridor wie MH17 gewesen wäre, es wohl keinen Abschuss der MH17 gegeben hätte, so man davon ausgeht, das auch die russische Adler EinsRaketen abwehren kann - was ja die Frage aufkommen lässt, sind die Faschisten da nur besoffen oder doch doof? Hat dort doch jemand einen Angriff mit Bordkanone befohlen? Warum konnte der Pilot das Malaysische vom russischen Wappen nicht unterscheiden? - geht zu weit? Im Anbetracht der Toten sicherlich? 

Gott sei den Seelen gnädig, die im Zuge der Macht und Gier ihr Leben ließen! 


"Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen." Max Horkheimer (1939 in New York)

Malcom X: "Ihr könnt keinen Kapitalismus haben ohne Rassismus."
Wer ihn dafür wohl vor 50 Jahren ermordet hat ???



Am 22. Juli 2015 schrieb Silke Hauptkorn:

@Karl-Heinz Bergmann: AUFWACHEN!!!
@Uli Gellermann : Die beste Antwort die man darauf geben kann! ;-D

@Andreas Wagner: Am besten für den News-Verteiler eintragen lassen ;-)


Am 22. Juli 2015 schrieb Andreas Wagner:

Ein Leserbrief zu Ihrem Ukraine-Artikel auf der Sputnik-Seite hat mich zu dieser Rationalgalerie gefuehrt, welch gluecklicher Umstand!
Werde von nun an regelmaessig reinschauen!


Am 21. Juli 2015 schrieb Olaf Schliebe:

Es ist mir unbegreiflich, wie Menschen - die sich einbilden intelligent zu sein - hier von sich geben, dass das russische Propaganda ist. Diese Menschen können nicht intelligent sein - sie sind verseucht!!!! Schade ist ja nur, dass man sie auch mit Argumenten nicht zur Vernunft bringt. Schön ist aber, wenn man ihre Kommentare liest, dass keine Fakten als Argumente dabei sind - gegen die Fakten von Uli. Uli - DANKE!!!


Am 21. Juli 2015 schrieb Ernst Blutig:

In Deutschland galt ja schon immer die sehr sehr weit Rechts vor Links Regel. So ca. ab links von der SPD, also eigentlich schon ab Rechts. Das gilt ja auch für die sehr sehr weite Rechtssprechung und für die sehr sehr weite Rechtsschreibung bedeutet das nix Gutes, denn der sehr sehr weite Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wo kämen wir hin?
In Deutschland herrschen schliesslich sehr sehr weit Rechts und Ordnung!


Am 20. Juli 2015 schrieb Reyes Carrillo:

Nachtrag/Korrektur zum eigenen Geschreibsel:

Es ist natürlich Unsinn, der Artikel habe die Verantwortung für das Morden den ukrainischen Regierungen "zurückgegeben". Schwachsinn, dort lag und liegt sie ja eh. Nein, der Clou des Artikels war und ist für mich das schlüssige und so bisher noch nicht zu lesende Zusammenführen der Gewalt(en), der bewiesenen UND der unbewiesenen, also auch der im Himmel, als die Reaktion der ukrainischen Regierungen auf die demokratischen Maidane im Osten.


Am 20. Juli 2015 schrieb curti curti:

Mittlerweile ist es schnurzegal, welche Vorstellung der westlichen "Wertegemeinschaft" man nimmt, sei es z.B. die vorsätzlich betriebene Griechenland-Krise oder der ebenso lancierte Konflikt in der Ukraine - geht man an die Wurzeln, zeigt sich völlig unverblümt wie ausgiebig man die tief und hoch posaunierten "Werte" in den Allerwertesten tritt und völlig ungeniert gegenteilig handelt. Nach vollbrachter Schandtat spielt man sich beharrlich als Hüter der Werte auf und führt so die Perversion zur Vollkommenheit. Und es ist in Europa D, wo dieses perfide Treiben besonders hoch im Kurs steht und auch im Publikum zunehmend eine breite Front ausbildet, die all das "total" normal reflektiert. "Wir" sind wieder wer und lassen -vorerst- die Korken knallen.

Neben den willfährigen Politdarstelern sind es die MSM, aus denen die Damen und Herren vom Hamburger Dovenfleet Platz genommen haben in der ersten Reihe. Das "Sturmgeschütz der Demokratie" schießt nach mehrfacher Implosion wie wild um sich, bundesweit vereint mit zahlreichen Schwestern und Brüdern im Geiste und Realisierung. Gemeinsam walzen sie alles platt wofür sie vorgeben einzutreten.

Wenn sie zwecks Frontalangriff auf den Intellekt die Flutventile öffnen und ihren Güllepumpen elektronisch und gedruckt Auslauf lassen, verbreitet sich objektiv ein widerwärtiger Gestank aus tiefer Verwesung, dessen Intensität scheinbar zur Ver(w)irrung führen kann und dann wahrgenommen wird als betörendes Eau de Cologne.

Vor diesem Hintergrund ist es nahezu absurd anzunehmen, daß in diesem Land ausreichend Einsicht einkehren wird, über die positive Impulse folgen werden. Vielmehr wahrscheinlich kann davon ausgegegangen werden, daß das "deutsche Wesen" bereits in sich selbst niemals genesen kann und sich so in weiterer Folge inmiitten einer wiederholten Katastrophe manövriert, aus der es diesmal kein Entrinnen mehr gibt. Es spielt deshalb auch keine Rolle mehr, nichts "geahnt oder gewußt zu haben".

Ein europäischer Krieg, in den Rußland -ebenso vorsätzlich- gezogen wird und in den die hier in D stationieren US-Raketen Einzug finden, hat unmittelbar die Atomisierung dieses Landes zur Folge, unausweichlich. Das sollte man all den Knallköppen, die jetzt wieder in blutroter Tinte schreiben oder laut Hurra gröhlen, unmißverständlich klar und deutlich machen!


Am 20. Juli 2015 schrieb Manfred Caesar:

Die einfache Frage aus der römischen Gerichtsbarkeit :"Cui bono?" führt direkt zum Verursacher.Für Putin hatte der Abschuß keinen Nutzen,wie wir alle wissen.


Am 20. Juli 2015 schrieb Reyes Carrillo:

Das ist eine ausgezeichnete Komprimierung der gegenwärtigen Situation, die - ein besonderes Kennzeichen in diesen Zeiten – mit der bloßen Realität auskommt. (Womit u.v.a. das konditioniert Russophobe wie auch das konditioniert Russophile gleichermaßen gemeint sind.) Über das Verlassen einer eigenen Spekulations- und damit einer oberflächlichen, ermüdenden Schuldzuweisungsebene verfolgt der Artikel in einer Mischung aus dokumentarischer Distanz und eindeutiger Stellungnahme das – bewiesene! – politisch faktische und vor allem das mediale Propaganda-Geschehen vom Jetzt bis zu seinem Anfang in der Ost-Ukraine. Der Blick auf die ermordeten Flugpassagiere und deren unfassbar zynischen Missbrauch durch den „Spiegel“ in den ersten Zeilen wendet sich dann in vortrefflich ideologiebefreiter Empathie den Menschen im Donbas, ihrem völlig untergegangenen ursprünglichen Begehren und ihrer entsetzlichen Situation nach dem staatsterroristischen Aufruf zum Mord an ihr zu. Die große Stärke des Artikels ist freilich seine Konklusion: Die Verantwortung für das schreckliche Drama mit seinen unabsehbaren Folgen, das sich unter tödlichem Vorsatz aus diesen gewaltfreien, demokratischen ost-ukrainischen „Maidan“en entwickelte dahin zurückzugeben, wo sie hingehört – in die Hände der Übergangs- und der gegenwärtigen ukrainischen Regierungen, den US-Marionetten Jazenjuk und Poroschenko. Herzlichen Dank!


Am 20. Juli 2015 schrieb Ulrich Fiege:

"Was kriegen Sie denn von den Russen für Ihre ekelhafte Propaganda?" Schrieb Herr Brettermann und auch Herr Bergmann zupfte einen Einzeiler heraus, die Interpunktion zählt nicht Herr Bergmann aber die Fakten und Indizien zählen die zum Abschuss von MH17 uns, also den mündigen Bürger, zu den Verantwortlichen des Verbrechens führt.

Bei einer Buk-Rakete wäre in den Lungen der Passagiere eben dieser Sprengstoff zu finden den diese unweigerlich eingeatmet hätten und warum die Pathologie in den Niederlanden diesen Beweis nicht liefern kann, oder die Absprache der beteiligten Länder einige Details nicht zu veröffentlichen, wenn diese den Interessen der Länder widersprächen, wäre das doch in diesem Interesse? Die Tatsache alleine das es zu solch einer Absprache gekommen ist bei einem Massenmord, erklärt vieles über die Beweggründe, zeigt aber direkt auf die Täter!
Die Fotos der Unglücksmaschine die eindeutig den Beschuss von Maschinengewehrfeuer einer Bordkanone zeigen, denn die Luft-Luft-Rakete zuvor hatte zwar einen Motor getroffen, doch damit kann dieser Flugzeugtyp noch landen und das dann in Kiew, was meinen Sie wenn dort die Journalisten das getroffene Triebwerk als Bild abgedruckt hätten? Als MH17 einfach nicht runter gehen wollte, denn die Bewohner die in der Nähe des Abschussortes leben und deren Aussagen eben nichts von einer Buk-Rakete, mit ihrem im Umkreis von 15 Kilometern zu hörendem Donner, der bei einem Abschuss einer Buk entsteht und unter den Füßen zu spüren ist, oder diese weder einen Kondensstreifen gesehen haben den die Buk so nach sich zieht, wurden vom Westen in der Berichterstattung ebenso unterdrückt wie die Tatsache, das aus Polen, England und Schweden schon im Februar 2014 eigene Polizeitruppen nach Kiew verlegt wurden um den Demokratisch gewählten Präsidenten zu stürzen. 

http://www.bpb.de/internationales/europa/polen/186764/analyse-die-polnische-aussenpolitik-im-spiegel-derukraine-krise

Das sind klare Brüche des Völkerrechts und das beschreibt nicht Sputnik, sondern unsere eigene Bundesregierung, siehe Link. Die ebenfalls zugibt das sich über dem Himmel am Donbass 4 Maschinen des Typs SU-25 zum Zeitpunkt des Abschusses MH17 befanden. Denn unsere Aufklärungsflugzeuge waren in der Nähe und die russischen Invasionen auf Power-Point-Präsentationen von CNN als Nato-Satelliten-Bilder und mit Filzstift in roter Farbe die angeblichen Invasionen etc. etc. zeigen, erinnert das stark an die Bildtechnik der 50ger Jahre und an die Lügen, die ebenfalls durch Power-Point, zum Irak-Krieg führten. 

Wenn die Medien schreiben das es russische Waffen waren die zum Abschuss führten, suggerieren die Medien, denn es kommen in diesem Konflikt und bis jetzt und wir wollen hoffen das dieser Krieg nicht eskaliert wie Herr Gellermann wieder eindrucksvoll in "der Absturz in den Europa-Krieg" darlegt, denn es kommen in diesem Konflikt ausschließlich russische Waffen zum Einsatz, zählen sie doch einfach mal 1+1 zusammen und wenn sie dann etwas anderes als 2 heraus bekommen, erklären sie mir bitte wie sie ge- und berechnet haben.


Am 20. Juli 2015 schrieb Lutz Jahoda:

Auch Medien müssen sich ernähren,
mitunter von Klabusterbeeren,
was begreiflich nicht entzückt,
weil Wahrheitspflege höllisch zwickt.


Am 20. Juli 2015 schrieb Hans Ion:

HANS SPRINGSTEIN 02.02.2015:
Obama bestätigt US-geführten Putsch in Kiew!
Ukraine US-Präsident Barack Obama hat in einem TV-Interview bestätigt, dass der Staatsstreich in Kiew ein ?US-Deal? war.

(Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Hans Springstein).

Der russische Präsident Wladimir Putin sei von den Ereignissen in der Ukraine Ende 2013 und Anfang 2014 überrascht worden, "nachdem wir einen Deal zur Machtübergabe ausgehandelt hatten." Das sagte US-Präsident Barack Obama am 1.2.15. im Gespräch mit Fareed Zakaria von CNN -->https://www.freitag.de/autoren/hans-springstein/obama-bestaetigt-us-gefuehrten-putsch-in-kiew


Am 20. Juli 2015 schrieb André Burguete :

@Bettermann & Bergmann

Internetnutzer wissen mehr:

http://en.voicesevas.ru/news/analytics/2793-kolomoyskiy-assistants-facebook-account-hacked-the-boeing-downed-by-junta.html

und:

http://vineyardsaker.de/ukraine/die-zweite-17-17-minuten-mh017-video/#comments

(bitte beachten Sie die beängstigende Anzahl der von Putin bezahlten Kommentatoren dieses Beitrages und all die bösen Links! )


Am 20. Juli 2015 schrieb Hans Meier:

Dieser Bericht, Analyse, Zusammenstellung hier,
wird den Tatsächlichen Hintergründen zu dem Abschuss des >Flug MH17< wohl am nächsten kommen!

hier:
http://homment.com/Fern_gesteuert


Am 20. Juli 2015 schrieb Manfred Ebel:

Mann, Uli, Du bist übern Berg und better kann man´s doch nicht loben, auf wessen Seite Du stehst. Und neu-bildungssprachlich hinzugesetzt: Und das ist gut so.
Es stimmt auch, dass die Raketenfrage fast müßig ist, zu erwähnen. Denn Du betonst in der Chronologie Deiner Artikel und die Fakten und Gesetzmäßigkeiten der Geschichte verarbeitend, dass latent und gesetzmäßig das Kapital immer dazu drängt. In der Eskalation, die das Kapital derzeit betreibt, liegt die Gefahr in schon lange nicht mehr gewesener Weise. Das Problem des ukrainischen Volkes, unbehelligt Milch zu holen und zur Schule zu gehen, ist zugleich unser ureigenstes und nicht nur das unserer beiden Völker. Dass wir im Moment noch die besseren Möglichkeiten des dagegen Ankämpfens haben und die zu nutzen - da sind wir noch lange nicht übern Berg, Mann. Also: brillant! Mehr davon!


Am 20. Juli 2015 schrieb Ingrid Böhm-Duwe:

@ Karl-Heinz Bergmann:

"Was kriegen Sie denn von den Russen für Ihre ekelhafte Propaganda?"

Wie heißt die Preisvergabe zu der Sie mit guten Siegeschancen angetreten sind?

„SPIEGEL-Bild des bestmedial beeinflussten Lesers?“ Oder „BILD dir deine BLÖD-Meinung“?

@ Kurt Bettermann:

"Es ist doch kein Zufall, dass Ihre Artikel in jüngster Zeit häufig vom russischen Propaganda-Portal "Sputnik-News" übernommen werden. Das zeigt doch auf welcher Seite Sie stehen!"

Wow, Sie sind ja ein richtiger Detektiv für Unbedarfte. Dazu noch ausgestattet mit der entsprechenden Menschenkenntnis, gepaart mit der „Dummschlüssezieh-Mentalität“. Bravo! Ach so: Kleiner Zusatz: Sehen Sie das als lediglich reine Ironie an. Denn tatsächlich finde ich Ihre Äußerungen mehr als dämlich.


Am 20. Juli 2015 schrieb Petra Redekamp:

Es sind keineswegs nur die üblichen Verdächtigen in den deutschen Medien, die in einer tradierten antirussischen Hysterie verharren. Auch in den als links und intellektuell geltenden BLÄTTERN FÜR DEUTSCHE UND INTERNATIONALE POLITIK meldet sich leider der Mainstream. In der Ausgabe 6/2015 kommt Vittorio Hösle (Philosoph, objektiver Idealist und zeitweiliger Berater des Bundeskanzleramtes) zu Wort, der dort das heutige Russland als "gefährlicher . . . als die Sowjetunion der 70er Jahre" einstuft. Diese Einstufung gelingt ihm unter sorgfältiger Ausblendung der USA und NATO. Und so kommt er dann auch, ohne jeden Beweis natürlich, zur Behauptung, dass "abwiegelnde und antiamerikanische Ressentiments" im Internet "oft im bezahlten Auftrag Russlands" geschürt wurden. Doch wie erbärmlich schwach das Niveau in der Auseinandersetzung mit Russland ist, belegt sich in Hösles BLÄTTER-Bemerkung, Russland habe "den Übergang in einen effizienten und fairen Kapitalismus nicht geschafft". Waren und sind die Kriege in Afghanistan, im Irak, in Libyen und Syrien effizient? Ist Hartz Vier oder die Griechenland-Kolonisierung fair? - An der Haltung zu Russland und den USA entscheidet sich heute, was links und was intelligent ist. Die Propagierung von Hösles Positionen sind weder das eine noch das andere.


Am 20. Juli 2015 schrieb Benny Thomas Olieni:

Der Ausdruck "Faktologisches Nichts" charakterisiert die Propaganda der Atlantik-Brücke-hörigen Presstitutions-Medien und ebensolcher Volksvertraeter in der MH17-Frage auf geradezu genial-sprachschöpferische Weise.
.
Die Herren Kurt Bettermann und Karl-Heinz Bergmann mit ihren dümmlichen Anwürfen müßte man für die "Gellermannsche Puppenbühne - seit 1789" geradezu erfinden, wenn sie hier nicht als "real existierend" auftauchen würden. Ihr sprachliches (und geistiges) Niveau macht die Qualität dessen, gegen das sie hier anstänkern, im Kontrast noch deutlicher. Ein Krokodilchen und ein Teufelchen dürfen halt auch auf der Bühne ihre Aufgabe erfüllen.


Am 20. Juli 2015 schrieb Marc Brenner:

Der Artikel liest sich wie ein Gerichtskrimi. Gellermanns Plädoyer: Freispruch für Putin, lebenslänglich für Kiew & Co. Wenn es tatsächlich ein UN-Tribunal zum Fall MH 17 geben sollte, findet sich im Denkansatz dieses Artikels der Tribunal-Leitfaden. Die Raketenfrage ist fast müßig.


Am 20. Juli 2015 schrieb dario vo:

Gegen einige Kommentare muss ich die Rationalgalerie entschieden verteidigen.
Putin ist Präsident einer Gesellschaft unter bürgerlicher Klassenherrschaft. Als Person ist er dabei genauso unbedeutend und austauschbar wie Mister Obama. Entscheidend ist hier nur, dass sich das russische Kapital noch national organisert und dies auch kann. Damit wird Russland zum schwächeren Imperialisten, aber nicht zur Heimstatt des menschlichen Fortschritts. Denn Ziel eines solchen Fortschritts ist eine klassenlose Gesellschaft.
Nun zanken Imperialisten immer um Resourcen und Absatzmärkte. Und sie bringen sich strategisch für Kriege aus dieser Konkurrenz in Stellung.
Mit dem Ende der UdSSR haben wir schon einige Kriege und Bürgerkriege erlebt, in der NATO und die EU eskalierender Faktor waren: Jugoslawien, Georgien/Kaukasus, Aserbaidschan und der asiatische Bauch Russlands Kasachstan/Usbekistan.
Die Ost-Ukraine hat da neben der strategischen Bedeutung der Krim die gleiche Bedeutung wie vor hundert Jahren das Elsaß im ersten großen europäischen Krieg. In der Ost-Ukraine gibt es Kohle und Erz und in der West-Ukraine nur Weizen und die Ruinen von Tschernobyl. Nur für die West- Ukraine wäre die EU-Intervention ein reines Verlustgeschäft.
Nun hat die SPD mit Ausnahmen wie Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht uns Lohnabhängigen schon vor hundert Jahren gesagt: Gegen einen Despoten wie den Zar müßt ihr in den Schützengraben und wir bewilligen des Kaisers Kriegskredite.
Da Putin kein so guter Zar ist, wie der versoffene Boris Jelzin, sollen wir zwar nicht selbst in den Schützengraben, aber wenigstens bejubeln (und finanzieren) wenn der Rechte Sektor in der Ukraine den Konflikt auf faschistische Weise lößt und die NATO flankierend gegenüber Russland eine Drohkulisse aufbaut.
Dass ein Schwulenhasser und Autokrat wie Putin in der imperialistischen Konkurrenz kein Gutmensch ist und auch nicht sein kann, irritiert nur diejenigen, die Wolfgang Schäuble für einen Gutmenschen halten.


Am 20. Juli 2015 schrieb Jürgen Heiducoff:

Ich möchte Herrn Gellermann bescheinigen, eine hervorragende und von jeglicher Propaganda freie Darstellung der Entwicklung der Lage in der Ukraine geliefert zu haben.
Enttäuscht stelle ich fest, dass es immer wieder Bettermänner und Bergmänner gibt, die der US - Propaganda und deren oft billigen deutschen Mainstream-Kopien auf den Leim gehen. Es ist frustrierend, dass viele Deutsche nicht merken, wie die Washingtoner Eliten unser Europa destabilisieren und dauerhaft schwächen wollen.


Am 20. Juli 2015 schrieb Kurt Bettermann:

Es ist doch kein Zufall, dass Ihre Artikel in jüngster Zeit häufig vom russischen Propaganda-Portal "Sputnik-News" übernommen werden. Das zeigt doch auf welcher Seite Sie stehen!

Antwort von U. Gellermann:

Hiermit erteile ich auch dem ZEIT-BILD-TAZ-FAZ-ARD-Konglomerat die Erlaubnis Artikel von mir zu übernehmen.


Am 20. Juli 2015 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh:

Vermutlich scheint Karl-Heinz Bergmann den einseitig berichtenden Medien auf den Leim gegangen zu sein.
Unisono wurde 2002 Saddam Hussein von den Medien voll zum Hassobjekt erklärt und damit der Weg bereitet für den Irak-Krieg - (vielleicht erinnert sich Herr Bergmann ja noch daran?)... Inzwischen pfeifen es die Spatzen von den Dächern, daß dieser US-Angriff auf Bagdad 2003 mit fürchterlichen Folgen für das Land auf nichts als auf
LÜGEN beruhte.


Am 20. Juli 2015 schrieb Klaus Madersbacher:

Die Verursacher sitzen zwar in Washington - $5 Milliarden + "fuck the EU" sollten genügen, um das zu belegen - aber was soll´s. Willfährige deutsche Führer sind gerne bereit, das deutsche Volk wieder einmal in den Dienst der höheren Sache zu stellen. Nur zu dumm, dass dieses im Gegensatz zu diesen Führern nicht mehr bereit ist, sich verheizen zu lassen. Die Märchen der Lügenpresse werden daran wohl auch nicht viel ändern? Glaub ich jedenfalls ... auch die "besten" Führer können die Menschen nicht dazu bringen, dass sie alles glauben.
Von "besten" kann bei dieser jämmerlichen Partie allerdings keine Rede sein - da kommt mir höchstens das Kotzen. Ewiggestrige ist alles, was mir da einfällt.


Am 20. Juli 2015 schrieb Karl-Heinz Bergmann:

Was kriegen Sie denn von den Russen für Ihre ekelhafte Propaganda?

Antwort von U. Gellermann:

Zur Zeit nur Wodka kistenweise. Aber die Verhandlungen über eine Gaspipeline laufen schon.

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