Merkel im Bett mit Kindermördern

Reformen im Rahmen der deutsch-saudischen Freundschaft

Autor: U. Gellermann
Datum: 13. November 2017

Immer wieder bricht in deutschen Medien Jubel aus wenn in Saudi Arabien angebliche Reformen das düstere Licht der wahabitischen Diktatur erblicken. Das war so, als vor ein paar Jahren die Frauen tatsächlich Rad fahren durften und das ist jetzt so, weil der saudischen Hausfrau die Aufhebung des Autofahrverbots angekündigt wird. Immer wieder macht sich dann die redaktionelle Sprachpolizei bemerkbar: Mit Sprach-Arabesken wie dem „erzkonservativen Königreich“ wird der korrekte Begriff "islamistisches Terror-Regime" schöngefärbt. Sorgenvoll fragt die gebildete ZEIT: „Wie viel Modernisierung verträgt ein Gottesstaat?“ Um dann zu einer interessanten These zu gelangen: „Die Massenverhaftungen in Saudi-Arabien zeigen: Der saudische Kronprinz will das Land von Grund auf reformieren.“ Das wird die Massen der Verhafteten aber freuen. Fest an der Seite des saudischen Regimes zeigt sich auch die FAZ. Unter einem Bild fröhlicher Frauen im Konfetti-Regen erklärt das Zentralorgan der Banken und Versicherungen: „Kronprinz Muhammad Bin Salman nimmt in diesen Tagen in Saudi-Arabien die Zügel fest in seine Hand. Er verfolgt dabei das Ziel, das Königreich auf ein neues Fundament zu stellen.“ So geht Hofberichterstattung. Doch die SÜDDEUTSCHE kann den aristokratischen Speichel noch gründlicher lecken: Sie spürt einen „Hauch von Frühling am Golf“. Da wird ein Machtkampf in einer Mördersippe zum arabischen Frühling umgedeutet. Korrupter kann es nur noch der Deutschlandfunk: „Nach Verhaftungswelle / Saudi-Arabiens Kronprinz im Kampf gegen Korruption“. So übernimmt der deutsche Regierungssender ungeprüft und unbewiesen die offizielle Version des arabischen Regimes und lobt den Vorgang als „beispiellose Aktion von Kronprinz Mohammad bin Salman . . . mit großer Zielstrebigkeit.“

Zielstrebig ist auch der Ausbau saudischer Macht im Nachbarland Jemen. Klare Worte zum Krieg der Saudis gegen die jemenitische Zivilbevölkerung findet sich in deutschen Medien eher selten. So wie die „Tagesschau“ objektivieren sie das Elend lieber mit solchen Formulierungen „Humanitäre Katastrophe im Jemen / Ein Land rast auf den Abgrund zu“. Als habe irgendjemand am jemenitischen Staats-Auto die Bremse gelöst, als gäbe es keine Schuld und so auch keine Schuldigen. Schon ein Blick über die Grenze, in die „Neue Zürcher Zeitung“, würde zur Klarheit beitragen: „Eines der reichsten Länder der Welt bombardiert eines der ärmsten Länder der Welt. Tausende Menschen sterben. Millionen sind auf der Flucht, doch ausser Landes schafft es kaum einer. Die Grenze im Norden ist abgeriegelt, im Süden liegt das Meer. Alle Häfen und Flughäfen sind geschlossen. Lebensmittel und Medikamente gelangen nicht mehr ins Land. Die Cholera breitet sich aus. Eine Hungersnot ist im Kommen - es könnte die weltweit grösste seit Jahrzehnten sein, wie die Vereinten Nationen warnen.“

Aber das saudische Regime ist nicht allein bei seiner Strangulierung der Jemeniten. Ziemlich tapfer helfen die USA, Frankreich und Großbritannien dem Krieg und dem Hunger logistisch auf die Sprünge. Unendlich tapfer hat sich Angela Merkel zum Thema gemeldet, als sie die guten Kunden der deutschen Waffenindustrie noch im April in Dschidda besuchte: "Wir setzen auf den Uno-geführten Prozess einer diplomatischen Lösung“. Ihr Ton und ihre Wortwahl klangen als habe es sich um einen netten Nachbarschaftsstreit im Kleingartenverein gehandelt. Kurz zuvor hatte ihre Regierung noch neue Waffenexporte an die Saudis durchgewinkt. Immerhin kuschelt man mit den Königen und Prinzen in einer NATO-Agentur. Im gemeinsamen Lenkungsausschuss (Joint Steering Committee). Der „NATO Eurofighter and Tornado Management Agency“. Die sitzt in Unterhaching bei München. Diese zwischenstaatliche Agentur schließt für die Nutzerstaaten der Kampfflugzeuge alle Entwicklungs-, Produktions- und Logistikverträge mit der Industrie und legt zum Beispiel fest, welche Komponenten wann neu in die Flugzeuge integriert werden sollen. Da lassen sich Bombardements aller Art einfach besser lenken.

Das Bündnis mit den Saudis bedarf dringend der Tarnung. Wer will sich schon mit Kindermördern im NATO-Bett erwischen lassen. Denn die Blockade der jemenitischend Grenzen und Flughäfen durch saudische Truppen kostet jeden Tag den Tod hunderter Kinder. Während in Berlin noch Demokratie vorgespielt wird, während keine Zeitung, keine Sendung zur Zeit ohne die Frage abgeht, ob es denn nicht ein paar Jamaika-Posten mehr sein dürfen, müssen die deutschen Medien-Konsumenten dringend ruhig gestellt werden: Die Saudis wollen doch nur spielen, ist die Botschaft, die mit den rührenden Nachrichten über saudische „Reformen“ verbunden sind. Ja, die arabische Diktatur ist als Partner von offiziellen Demokratien ein wenig peinlich, aber die deutsche Rüstungsindustrie verdient doch super an ihr. Und gerade jetzt, wo die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, kann man eine Störung des einträglichen Business wirklich nicht brauchen. Da sind Kinderleichen und Zusammenhänge einfach nicht präsentabel.

Damit dieses widerliche Geschäft doch gestört wird, rappelt sich gerade die deutsche Friedensbewegung wieder auf. Auch wenn der Name der Saudis nicht in ihrem jüngsten Aufruf vorkommt, auch wenn nicht einmal die Rüstungsindustrie erwähnt wird, ist dieser Satz im Aufruf die richtige Kampfansage: „Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde“. Denn Abrüstung wäre der Tod der Kriegs-Industrie. Das wäre endlich mal eine Leiche, die mit Beifall ins Grab gesenkt werden könnte.

Das Video zum Aufruf
THE PEACE MOVEMENT IS BACK
Dringend andere auch informieren!

https://weltnetz.tv/video/1347-peace-movement-back-abruesten-jetzt


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 15. November 2017 schrieb Roman Gärtner:

Mein Kommentar bezieht sich auf den Verweis "The Peace Movement is back"

Kann es sein das man unter den Erstunterzeichner*innen keine/n einzige/n Vertreter*in von CDU/CSU und FDP findet?


Am 14. November 2017 schrieb Werner Haber:

Wenn es noch "anständige Journalisten, wie Gellermann in seiner Antwort auf Nümm schreibt. Aber im Mainstream können die sich offensichtlich nicht halten.


Am 14. November 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Uli Gellermann
Antwort auf Adam Nümm.
Balsam für die Seele.
Die MACHT UM ACHT hat in meinem Freundes- und Bekanntenkreis einiges bewegt, und neue Fragen aufgeworfen. Vieles würde noch Heute im Dunkel, also nicht erkennbar sein, gäbe es nicht diese mutigen Männer, die dieses Buch geschrieben haben, und uns wöchentlich die Lügereien, die Verdrehungen uns in ihrer besonderen Art nahe bringen. Manchmal ist es verflixt schwierig die politischen Zusammenhänge richtig einzuordnen, deshalb, unverzichtbar, die GALERIE, mit den Herren Gellermann, Klinkhammer und Bräutigam.
Besonders beeindruckend bleibt die Kontinuität, die Verlässlichkeit, die Überzeugung, und dieses für etwas einzustehen, was über einen selbst hinausgeht, und so wahrgenommen werden kann, weil es stimmt.


Am 14. November 2017 schrieb Karin Schade:

Nirgendwo wird die Schande deutscher Medien so klar belegt und benannt wie bei Ihnen. Dafür will ich mich herzlich bedanken.


Am 14. November 2017 schrieb Adam Nümm:

Danke für den Text, den ich im Kern schätze. Ich wollte Sie aber dennoch darüber informieren, dass heutemorgen in den Deutschlandfunk Nachrichten durchaus Zusammenhänge geschildert wurden. Um genau zu sein, kam dort auch der von Ihnen aus der NZZ zitierte Sprecher (der UN?) im Originalton zu Wort, im direkten Zusammenhang mit den Blockaden durch die Saudis. Auch der Rüstungswahnisnn wir auf der Deutschlandfunkseite benannt: http://www.deutschlandfunk.de/ruestungsexporte-deutschland-verkauft-weiter-an-saudi.1939.de.html?drn:news_id=815315 Auch beispielsweise die Zeit findet klare Worte und scheut sich nicht, die Gründe und die Schuldigen zu nennen: "..Jemen. Dort führt eine von Saudi-Arabien geleitete und von den USA und europäischen Ländern unterstützte Koalition einen verheerenden Luftkrieg.." http://www.zeit.de/2017/14/jemen-krieg-hunger-kinder-unicef
Ich verstehe ja Ihre Rage, aber es scheint mir durchaus ein Problem, dass die (nachvollziehbare) Wut über die herrschenden Verhältnisse immer weiter zu Spaltungen führen, nicht zuletzt auch und gerade im Medienbereich - wo Dialog uns weiter brächte als verhärtete Fronten. Ihr Text ist - so sehr ich ihn auch für sein revolutionäres Potential schätze - leider auch ein Paradebeispiel dafür, wie schnell auch etablierte Medien in einen allzu hässlichen Sack gepackt werden - leider auch oft, wie hier bewiesen - zu unrecht. Denn auch wenn Sie grundsätzlich sicher recht behalten mit der These, dass wir zuviele Systemmedien haben und Zusammenhänge unzureichend beleuchtet werden: es gibt auch bei etablierten Medien nach wie vor anständige Journalisten und Ressortleiter und niemandem ist geholfen, wenn man sich so plump ("aristokratische Speichellecker") verbal angreift.

Antwort von U. Gellermann:

sicher gibt es in den deutschen Medien immer wieder mal echte Informationsfenster. Aber selten. Gemeinsam mit den Autoren Bräutigam und Klinkhammer beobachtet wir zum Beispiel kontinuierlich die „Tagesschau“. Weil diese ARD-Sendung täglich Millionen Menschen erreicht und weil sie der Taktgeber für viele andere Medien ist. Dies Sendung mochte jüngst den Berichtsentwurf des UN-Generalsekretariats zum Jemen-Krieg einfach nicht veröffentlichen. Bis heute nicht. Denn dort wurde die Jemen-Kriegs-Koalition (Saudi-Arabien/USA) für schuldig erklärt, für den absichtlich herbeigeführten Tod von "mindestens 51 Prozent" aller jemenitischen Kinder verantwortlich zu sein, die innerhalb der zurückliegenden zwölf Monate bei kriegsverbrecherischen Bombardements ihr Leben lassen mussten. Diese Zero-News sind (geht es um Freunde der Regierung) nicht die Ausnahme sondern leider die Regel, wie in unseren Buch „Die Macht um Acht“ zur „Tagesschau" nachzulesen ist.

Natürlich gibt es immer noch anständige Journalisten. Wer aber den Machtkampf in der saudischen Königsfamilie zum „Frühling“ (SZ) oder zum „Kampf gegen Korruption“ (Deutschlandfunk) umlügt gehört ganz sicher nicht dazu.


Am 14. November 2017 schrieb Helmut Menzel:

Lieber Uli,
Emmi hat eben noch einen wichtigen Satz, den wir erörterten, vergessen:
Warum sich die mühsame Kleinarbeit der Friedensbewegung sich in den Medien und bei den Wahlen nicht niederschlägt, wissen wir doch - sonst bedürfte es ja nicht der wöchentlichen Medienschelte der Rationalgalerie.
Also dann, bis Kassel,


Am 14. November 2017 schrieb Emmi Menzel:

Lieber Uli,
so notwendig Deine beissenden Artikel und informativen Recherchen sind - ich bin ja ein Fan der Rationalgalerie - so lähmend finde ich Deine unberechtigte Ohrfeige für die Friedensbewegung. Nimmst Du immer nur die ganz "Großen" zur Kenntnis? Glaubst Du, die Mehrheit der Bevölkerung wäre noch immer gegen Auslandseinsätze und für Abrüstung, wenn nicht überall in der Republik die Kleinarbeit der Friedensinitiativen stattfände? Meinst Du, die jährliche große Bündnis-Aktion gegen die sog. "Münchner Sicherheitskonferenz" käme von alleine zustande? Unterschriften für die Ächtung der Atomwaffen sammeln wir hier in München seit Jahren, ehe dies jetzt wieder mal in der UNO Thema wurde. Vielleicht sollten wir Dir doch ab und zu was zumailen? Vielleicht solltest Du auch mal am jährlich stattfindenden Politischen Friedensratschlag in Kassel teilnehmen? Jetzt wieder am 2./3. Dez.
Würde mich freuen, dich dort zu treffen.
Herzliche Grüße aus München
Emmi

Antwort von U. Gellermann:

Liebe Emmi,

ich verteile keine Ohrfeigen. Ich freue mich. Weil der Friedensbewegung nach langen Querelen (Querfront-Diskussion, Montagsmahnwachen) ein politisch erstaunlich breiter Aufruf gelungen ist.

Leider entsteht die RATIONALGALERIE, die ich auch als Arbeit für den Frieden verstehe, nicht in Großarbeit: Recherche, Schreiben und Leser-Dialog geht nur in zäher Kleinarbeit. Gerade deshalb schätze ich die Kärrner-Arbeit der vielen Menschen in der Friedensbewegung sehr.

Vielleicht stehen wir vor einem Neustart. Daran haben die Vielen ihren großen Anteil. Mit Glück und viel Kleinarbeit kann da mehr draus werden. Das wünsche ich mir. Daran arbeite ich.

Beste Grüße, Uli


Am 14. November 2017 schrieb Spargel Tarzan:

Sehr geehrter Herr Gellermann,
auch wenn ungenannt so fällt auch der Krieg im Jemen darunter, mit der Landesblockade zu Wasser, zu Lande und in der Luft darunter, denn im täglichen Märchen der Hauptstadtmedien wird seine Ursache und die, die daran beteiligt sind vortrefflich verheimlicht. und letztlich geht es nicht nur um den Jemen oder gibt es gute und schlechte Kriege und die eigenen sind immer die guten Kriege oder gerade der, der auf der Tageskarte steht?

Die Verlogenheit der Hauptstadtmedien schreit doch zum Himmel. Sie beklagen die von der UNO prognostizierten Hungertote und verschweigen die Verursacher, so als würde eine Hungersnot und Choleraepidemie vom Himmel regnen.
Seit Jahren wird über das Elend im Jemen geschrieben, nicht nur dort, nur nicht im notwendigen Maße in den Hauptstadtmedien. Herr Kleber begründete dies im Frühjahr, daß er vor lauter (propaganda-)Berichten über Syrien nicht dazu käme sich auch mit dem Jemenkonflikt zu beschäftigen. Zynischer kann man wohl kaum sein, er wohl schon.

Natürlich ist es richtig sich zu erheben, doch die bundesdeutsche Mehrheit tut dies eben nicht, sie wählt mit stoischer Boshaftigkeit Kriegstreiber, Waffenschieber und Kriegsgewinnler, die im lukrativen Nebenerwerb dem Bürger auch noch den letzten Groschen nehmen und alles das tun, was das Banken- und Rüstungskartell von ihnen verlangt.
Und nur auf den Jemenkonflikt abzuheben ist bei diesem Verbrechersyndikat wohl etwas zu kurz gesprungen.


Am 14. November 2017 schrieb joe bildstein:

Wer als Teutscher den massenhaften Kindermord im Yemen, der klar mit dem Endsieg über den Iran verbunden ist, nicht gutheißt ist ganz klar Antisemit. Bei jedem Stolperstein besudelt sich das Volk in einem neuen Schuldwahn und schreit nach mehr Sühne und noch mehr Wiedergutmachung. Nie Wieder Krieg geht im Rausch der Schuld unter, das „Parlament" schreit in vereinigter Stille nach mehr Blut von Kindern im Yemen und am Hindukusch, in dem es seine Schuldgefühle und die Verantwortung ertränken kann. Es ist eine schmerzhafte Stille unserer Volksbetreter.


Am 13. November 2017 schrieb Spargel Tarzan:

Alles schön und gut, doch wie sieht die Realität aus?
Die Mehrheit der Wähler, so hat es den Anschein, so denn die Wahlen nicht gefälscht sind, wählen die Parteien des Krieges, die da sind: CDU, CSU, SPD, FDP, Die Grünen, die AfD. Bald ist auch Die Linke mit dabei, sie arbeitet noch daran ihre eigene Opposition kalt zu stellen.
Der Wähler goutiert die Parteien, die ihm das Geld weg nehmen und es für die Interessen der Kartelle verwenden.
Für sein Geld bekommt der Bürger kaputte Schulen, Straßen, Krankenhäuser. Eine ungesicherte Altersversorgung und Gehaltszahlungen, die zum Sterben zu hoch und zum Leben zu niedrig sind. Der 8-Stunden-Arbeitstag soll/wird abgeschafft werden und bald auch das Bargeld. Dann ist der Bürger wirklich aller Sorgen ledig, dann hat er nichts mehr, worum es sich kämpfen läßt. kein Bargeld ist gleichbedeutend kein Geld, denn alles ist virtuell, nur das eigenen dreckige Leben bleibt real.
Die Arbeitswelt wird pulverisiert und und die Hartz-IV-Stütze gibt es im Supermarkt an der Ecke, künftig als Essensmarke.
Hatten wir alles schon mal, ich kenne es zum Glück nicht, doch auch der Kohl-und Steckrübensonntag wird dann als kulinarische Abwechslung von unseren Sterneköchen präsentiert. Wer seinen Nachbarn am geschmackvollsten in die Pfanne haut, bekommt dann in der Küchenschlacht seinen Preis.
Zum Dank wählt der Bürger dann erneut seine Folterknechte und die, die ihn ausrauben, alle Jahre wieder.
Der Bürger läßt sich all abendlich von ARD, ZDF und DLF in den Schlaf wiegen, immer mit einer Gute-Nacht-Geschichte, die nach Orwell'scher Manier immer Rotkäppchen und der böse Wolf heißt.
Und täglich grüßt das Murmeltier, und Krieg heißt Frieden, und die Sicherheit wird täglich mit Bomben und Granaten, mit Lkw's in Weihnachtsmärkten und auf Uferpromenaden verteidigt. Und wer das alles überlebt, der bekommt in Kosmetika, Lebensmittel und Mineralwasser seinen chemischen Cocktail, mit Nanopartikel als Sahnehäubchen kredenzt.
paßt schon, guten Appetit und wohl bekomms.

usw., usf.

Antwort von U. Gellermann:

Was im Jemen, dem Thema des Artikels, "alles schön und gut“ sein soll, will sich mir nicht erschließen.


Am 13. November 2017 schrieb Uschi Peter:

Erst einmal danke für den guten Artikel!
"Denn Abrüstung wäre der Tod der Kriegs-Industrie. Das wäre endlich mal eine Leiche, die mit Beifall ins Grab gesenkt werden könnte." richtig, aber deshalb führen die Nato-Mächte die Kriege auf Sparflamme. Damit kann die Rüstungsindustrie dauerhaft Gewinne machen. Auch die Methode, erst die Völker aufstacheln zum Bürgerkrieg, dann sie sich gegenseitig die Köpfe einschlagen lassen, spart eigene Kräfte und füllt das Säckel. Und ganz wichtig, immer aus sicherer Entfernung, sprich Höhe, die Zivilisten und die Infrastruktur vernichten, hat größtmögliche Wirkung und belastet die eigenen Masenmörder seelisch kaum. Das sind die westlichen Wertvorstellungen..


Am 13. November 2017 schrieb Hans Rebell-Ion:

"Merkel im Bett mit Kindermördern" ... leider nicht nur mit den "SAU-DIS", der Sau die arabischen Regierung!, ist die MERKEL im BETT, sondern war bislang in jedem "BETT" das einem "Mächtigen" gehörte: Im Elternhaus war es "GOOT", in der DDR waren es die Sowjets, deren Handlangerin Merkel als "FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda" sie bis zur "WENDE" war, dann suchte Merkel sich ganz schnell das KOHL-BETT mit den stinkenden USA-Matratzen! Seitdem schnarcht sie darin als USA-Hörige "mächtigste Schnarcherin der Welt"! Wehe der Merkel wenn die deutsche FRIEDENS-BEWEGUNG wirklich aus ihrem Tiefschlaf erwacht, z. B. inform eines GENERAL-STREIKES!!!


Am 13. November 2017 schrieb antares56::

Danke! Das musste mal wieder geschrieben werden. Ich befürchte nur, dass es dem Merkel-Regime am Arsch vorbei gehen wird!?
Deutsche Geschäfte sind wichtiger als Menschenleben im Jemen - und dann wundert man sich, warum die Menschen nach Europa flüchten!


Am 13. November 2017 schrieb Marc Britz:

Lese ich doch neulich mal irgendwo - also nicht in den selbstproklamierten Mehrheitsmedien - dass im Jemen achtzehn der insgesamt 27 Millionen Einwohner auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, dass 14,5 Millionen Jemeniten keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben und dass mehr als drei Millionen der Einwohner seit Beginn der Angriffe auf der Flucht sind. Fernerhin las ich da - beim Herrn Wolff war es wohl - dass etwa die Hälfte aller Krankenhäuser in Trümmern liegt und dass mit 900.000 an Cholera erkrankten Menschen im Jemen die größte Epidemie dieser Art ausgebrochen ist, die es je auf der Erde gegeben hat. Und dass - als wäre dem noch nicht genug - durch die von Saudi-Arabien bewusst herbeigeführten katastrophalen Versorgungslage neun Millionen Einwohner akut von einer Hungersnot bedroht sind. Nach dieser Lektüre konnte ich mein Frühstück nicht mehr mit gutem Gewissen geniessen. Und ich hatte einige Mühe das bereits Verzehrte unten zu behalten. Da legt das vom Liberalismus gepäppelte Saudi-Arabien mal so eben mindestens einen dreifachen Holocaust hin, und niemand soll es wissen, bzw. niemand will es dann wieder gewusst haben, wenn es vorbei ist. Wie wir aber auch hier dank des ausgezeichneten Artikels Uli Gellermanns erfahren, ist an diesen monumentalen Verbrechen die deutsche Regierung mitschuldig - allen voran die Kanzlerin, weil sie die Saudis gegen Völkerrecht und Grundgesetz mit Waffen und Logistik unterstützt. Diesem Verbrecherpack muss das Handwerk gelegt werden. Was ich nicht weiss, ist WIE. Weiss es denn die zurückgekehrte Friedensbewegung? Habe da so meine Zweifel, dass diese kapitalgeilen Menschenfeinde von einer Unterschriftensammlung rational oder emotional auch nur tangiert werden (was mich nicht vom Unterschreiben abhält). Da muss mehr passieren!!!


Am 13. November 2017 schrieb Frieder Hartung:

DAS VIEO IST EINE WUCHT. DANKE!


Am 13. November 2017 schrieb Matthias Brendel:

Jemenitische Kindermorde sind also nicht wert, in den Nachrichten erwähnt zu werden, es ist Alles so unsäglich.
Die Berichterstattung des militärisch-industriellen Komplexes hat einen Grad an Perversion erreicht, die es einem teilweise unmöglich macht, politisch weniger interessierten Menschen überhaupt nur davon zu erzählen, denn mittlerweile sind fast alle Dinge in diesem Bereich "hauptamtlich" so verdreht dargestellt, dass einem einfach nicht mehr geglaubt wird, wenn man erzählt, was da wirklich gerade passiert.
Vor einigen Tagen las ich auf den Nachdenkseiten, dass der neue Generalsekretär der sPD ein der Waffenlobby nahestehender think-tank Kollege sei.

Wir brauchen endlich ein Erstarken der Friedensbewegung, sehr zeitnah und sehr nötig.
Die Kriegsschauplätze rücken immer näher, auch wenn das hier nur Wenige merken.
Allein die Tatsache, dass eines der reichsten Länder eines der ärmsten Länder bombardiert, zeigt uns wieder:
Es ist der von Warren Buffett zitierte Krieg "Reich gegen Arm", der hier ständig stattfindet.
Wenn ich mit diesem Gedanken im Hinterkopf die derzeitigen Koalitions Verhandlungen verfolge, dann sieht es sehr danach aus, als würde auf jeden Fall "Reich" , "mehr humantitäre Auslandseinsätze", weitere Privatisierungen, Sozialabbau und der weitere Zerfall jeglicher Infrastruktur gewinnen.
Darüber wird sich das gewählte Parteienkartell mit einiger Sicherheit bald, breit vom Balkon herunter lächelnd, einig geworden sein.


Am 13. November 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Ein Glanzstück ist dem GALERISTEN gelungen, in finsterer Zeit, ein leuchtender Stern am Medienhimmel.
Zum Kotzen, dieser nichtsnutzige, hochbezahlte, korrupte und widerwärtige Haufen an kleinkapitalistischen Krämerseelen und geistigen Tieffliegern.
Informativ, brillant recheriert, schmerzlich auf den Punkt gebracht, und wie ein Aufschrei dem Leben und dem Frieden verpflichtet.
Danke, und das Hütchen wird gezogen, vor einem großen Schreiber.
Die bürgerlichen Medien sollen sich in die Ecke stellen und sich schämen.
Sie sind beteiligt, und machen sich mitschuldig mit ihrer weichgespülten und Konsens orientierter Mediensoße, die klebrig in den Geist, bzw. das was noch übrig ist, hineinläuft, und den kläglichen Rest verklebt.
Die Systeme, wie Saudi Arabien, deren Methoden, die des finstersten Mittelalters sind, von Deutschland mit Waffen beliefert werden, die auch gegen das eigene Volk eingesetzt werden können macht die ganze Sache noch verkommener, und der abgespeckte Harzer Roller (sPD) hat das in uvergleichlicher sPD Art unterstützt, die Waffenlieferungen. Ein bisschen wurde zwar genölt, weil man dieses schließlich so tut, aber ansonsten schert ihn das, und die Verräter sPD einen feuchten Kehricht.
Die Welt schaut zu: Ein Teil der Menschheit stirbt, und ein anderer Teil lässt es zu, lässt es geschehen, und wird so zum Mörder. Dann reden sie von "Verbesserungen," allerdings immer auf Grundlage der Akzeptanz der herrschenden Verhältnisse. Jeder der bis Drei zählen kann,der Demokratie, Menschenrechte und Frieden denkt, dem ist es doch eigentlich unmöglich so einen Stuß, und solch einen Kappes zu schreiben, und dafür noch bezahlt zu werden. "Frauen dürfen Fahrrad fahren." Dass diese Systeme das macht, um davon abzulenken, was für Verbrecher und Menschenrechtsverletzer sie in Wirklichkeit sind, darauf kommen einige der Schreiberlinge nicht. Da war doch mal was, Frau Merkel ? Verpflichtung zum Frieden, Wahrung von Menschenrechten, die Würde des Menschen; aller Menschen der Welt, unantastbar habe ich gelernt.
Ob es sich um den gequälten Jemen handelt, um die Geflüchteten, um das kurdische Volk, um die Palästinänser, um Afghanistan, um den Irak handelt, es geht immer um Bodenschätze, es geht um die Unterdrückung der Völker der Welt, es geht um Macht und Einfluss des Kapitals, es geht um Aufrüstung, es geht um Krieg, den es gilt zu verhindern. Ein Aufruf der zum Handeln zwingt, der der Politik Beine machen muss, und der mit, so hoffe ich uns an Leid, Elend, Verlust und Not erinnert, und wir aufstehen, und Hand in Hand für eine Welt, die dem Frieden und der Freundschaft der Völker, besonders aber mit Russland verpflichtet ist gemeinsam laut und unüberhörbar rufen: NIE WIEDER KRIEG !
Deutschland darf nie wieder die Töchter und Söhne den Kriegsherren zum Fraß vorwerfen, und niemals will ich folgendes in einem Lesebuch in Schulen wieder lesen müssen:
"Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt mit seinen Gaben,
Trommeln, Pfeiffen und GEWEHR, Fahn und Säbel, und noch mehr, ja, ein ganzes Kriegsheer möcht ich gerne haben." (Krieg dem Kriege, E. Friedrich 1930, Berlin)
Vielen Dank, und gut, dass es die GALERIE gibt.


Am 13. November 2017 schrieb Michael Kohle:

Sicher doch, wo es eine Auferstehungspartei geben darf, sollte es auch einem Phönix möglich sein. aus der verbliebenen feinen Asche noch einmal sein Häuptchen erheben: die deutsche Friedensbewegung. Bin immer wieder fürbass erstaunt darüber, wie selbst ein Uli G. auf jene auf Luthers Spuren - die die ein Bäumchen zu pflanzen müssen glauben - setzt. Die wievielte Aufführung mag es wohl sein, dass ich die Story von den Ameisen immer und immer wieder anbringen muß. Würg ihn Emil, rufen sie ihrem Gefährten zu, oben allein ihm Nacken des Elefanten. Nicht, dass ich die Aktion ?Abrüsten jetzt? nicht begrüssen würde, mir fällt auch keine bessere ein. Genau betrachtet ist und bleibt es jedoch nur ein Kläffen einer Rotte Zwergpinscher, die Karawane zieht - nicht einmal genervt - weiter ihre zerstörerischen Kreise.

Merkel im Bett mit Kindermördern - Reformen im Rahmen der deutsch-saudischen Freundschaft?
Glaubt Gellermann das wirklich - deutsch-saudische Freundschaft? Was ist los in Saudi-Arabien? Ein dementer Kinni und ein offensichtlich verrücktgewordener, größenwahnsinniger, aufmüpfiger Prinz, der mal - mir nichts dir nichts - seine Langeweile und seine Hitzewallungen bekämpft. Und eine vermeintliche Weltenherrscherin, die in enger Marschkoordination mit ihren debilen Medienfähnleins, zur Unterstützung beispringt. Nur einfach so, man bzw. frau hat ja sonst nichts zu tun.

Da stimmt doch was nicht. Nie und nimmer, da steckt was anderes dahinter. Rein zufällig (?) fand ich dazu gerade einen Beitrag von einem, der diesen Gedanken sogar treffsicher unterfüttern kann.

https://www.counterpunch.org/2017/11/13/whats-really-going-on-in-saudi-arabia/

Doch, das da Dargelegte ergibt mehr Sinn. So wird ein Stiefel draus. Warum vergessen wir immer wieder die Fieberträume bzw. sind angehalten sie tunlichst zu vergessen, die der heutzutage beste Freund von der deutschen Kanzlerein wohl bereits zu Zeiten seiner Adoleszenz in der Endlosschlaufe gehabt haben muß. Leute mit Vorsehung - hatten wir die nicht schon genug?

Antwort von U. Gellermann:

Der beste Freund der Saudis ist die deutsche Waffenindustrie, und die beste Freundin der Waffenindustrie heißt Angela Merkel.


Am 13. November 2017 schrieb Otto Bismark:

Zu Karl-Heinz Bernhart: Der Tag, an dem wir unsere Schuld werden begleichen müssen, wird kommen, so oder so. Und der wird wirklich schrecklich. Aber zum Glück reicht unsere Phantasie nicht aus, uns vorstellen zu können, wie die Rechnung aussieht, die uns dann präsentiert werden wird.


Am 13. November 2017 schrieb Andreas Buntrock:

Merkel im Bett mit Kindermördern
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Im deutschen Justizwesen ist nach meiner Kenntnis auch derjenige/diejenige,
welcher dem Kindermörder die Waffe für seinen Mord geliefert hat, zumindest
ein Mittäter - sprich ein Kindermörder/eine Kindermörderin.

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__129a.html
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__129b.html


Am 13. November 2017 schrieb Gideon Rugai:

Auch wenn es gern ins Reich der Legenden und der VT verwiesen wird, kommen mir immer häufiger jene Aussagen in den Sinn, die dem verblichenen D. Rockefeller zugeschrieben werden. Zunächst sinngemäß das Bekenntnis, dass wenn man die mit den Rockefellers verbandelten Eliten der Verschwörung zum Aufbau einer neuen Weltordnung (natürlich nur mit den besten Absichten) bezichtigt, er (D.Rockefeller) sich schuldig bekennt. In diesem Kontext gefolgt vom Dank an alle Zuträger und Mitwisser (Medien, Politik) ohne die (bzw. deren Stillschweigen) ein solches "Jahrhundertprojekt" nicht möglich gewesen wäre, bis hin zu jener kryptischen Aussage, dass es nur noch der einen weltumspannenden Krise bedarf um den endgültigen Wandel herbeizuführen (die Nazis nannten das Endlösung oder auch Drittes Reich, im modernen Jargon spricht man von der NWO). Diese eine, weltumspannende Krise die eigentlich ein Konglomerat von unendlich vielen Kriegen und Konflikten ist wird, wie man am Jemen und den Saudis sieht, ja auch kräftig befeuert. Dass die sich nun gründlich austoben dürfen, lässt in mir den zugegebenermaßen zynischen Verdacht aufkommen, dass, da es bei uns immer noch nicht schnell genug geht Chaos, Spaltung bis hin z. (Bürger-)Krieg zu schüren, jetzt in der sog. 3.Welt, dem Nahen Osten etc. eine Schippe draufgelegt wird, um sich erstmal da des überflüssigen Menschenmaterials, der unnützen Esser zu entledigen.
Übrigens auch ohne allzu grosse Empörung .- sind wir doch an den afrikanischen Hungertod und sonstige humanitäre Katastrophen in der Region seit Jahrzehnten gewohnt u. die Betreffenden -lt. deutschem Volksglauben made by Tagesschau & Co- in ihrer debilen Rückständigkeit auch irgendwie immer selbst ein bisschen schuld am Elend sind....


Am 13. November 2017 schrieb Engelbert Volks:

In Bezug auf Saudi Arabien sind wir tagtäglich medialer Propaganda und auch Doppelmoral ausgesetzt. Hierfür nur zwei Beispiele:
Während autofahrende und Sportstadien besuchende Frauen in Saudi Arabien als tollkühne Reformen ebenso gefeiert werden wie die angebliche Korruptionsbekämpfung durch Erschießung und Festnahme superreicher Prinzen, wird andererseits lobend darauf hingewiesen, dass gegen Venezuela nun Sanktionen verhängt werden wegen der Abkehr von demokratischen Werten und Strukturen.
Und in den Videotext-Nachrichten schaffen es ARD und ZDF, einerseits ständig einen Bürgerkrieg im Jemen zu behaupten, andererseits aber auch über die Lockerung der Blockade und Bombardierungen durch Saudi Arabien und die von Saudi Arabien angeführte Koalition (Wer dazu gehört, erfährt man nicht.) zu „berichten" so als Saudi Arabien Teil des Jemen sei, denn sonst ergäbe der Begriff „Bürgerkrieg" ja keinen Sinn.


Am 13. November 2017 schrieb Karola Schramm:

Ich bewundere immer wieder diese scharfsinnige, gut durchdachte mit Beweisen gespickte Analyse, die Uli Gellermann hier in die Öffentlichkeit bringt. Sie geht nicht zu toppen. Und wie soll man noch stärker gegen diese mutwilligen Kriege, mit denen Merkel und die Regierung ja im Einklang oder doch besser, im Gleichschritt mit marschiert, anschreiben ? Welche Worte kann man noch benutzen, die schreien können, damit dieses Elend dieser teuflischen Politik ein Ende hat ?
Wer ist so mutig von den Politikern hier und will ihr ein Ende setzen ?

Ein Einzelner kann das nicht. Nur viele, viele Menschen, die sich anstecken lassen von dem "heiligen Zorn" des Galeristen über diese verlogenen und doppeldeutigen Kriegsspielereien damit diese endlich sofort aufhören und geächtet werden.

Eine einzige Zeitung, ein einziger öffentlicher TV-Sender, der die Nachrichten einen Tag lang so senden würde, wie Uli Gellermann es hier vormacht, würde reichen, um diese Regierung aus den Angeln zu heben. Die Bevölkerung will keine Kriege, kein Aushungern oder Töten der Bevölkerungen weder im Jemen noch sonst wo.
Nur eine einzige große Zeitung, ein einziger öffentlicher Sender - und der Spuk der Kriegspielereien hätten ein Ende. Da bin ich ganz sicher.
Die Friedensbewegung tut was sie kann, hat aber nicht die Reichweite, die diese öffentlichen Nachrichten haben.


Am 13. November 2017 schrieb Alexander Kocks:

Glückwunsch zu dem Artikel der erstmals in diesem Land einige Wahrheiten über das Terror-Regime in Riyadh benennt. Was die Rüstungsgüter betrifft sollte man noch darauf hinweisen, dass die BRD aktiv daran beteiligt ist die Bevölkerung des Yemen auszuhungern, denn Frau Merkel lässt momentan reichlich Patroillenschiffe zur Blockade der Häfen an dieses Terroregime in Riyad liefern. Im englischen heißt der Titel von Muhammad Bin Salman Crownprince und im Arabischen Raum nennt man ihn momentan Clownprince. Dieser Mann hat gerade den Libanesischen Ministerpräs. nach Riyadh zitiert und dieser musste dort im Saudischen Fernsehen seinen Rücktritt vom Blatt ablesen. Dies ist ein ernster Versuch im Libanon und im gesamten Nahen Osten einen Krieg zwischen Suniten und Schiieten zu schüren


Am 13. November 2017 schrieb Lutz Jahoda:

SAMMELVERS
ZUM IGNORIERTEN KATASTROPHENGRUND IM JEMEN
UND ZUM VERDORRTEN GRÜN
DER DAME GÖRING-ECKARDT

Sie zeigen die Not,
doch verschweigen die Gründe.
Hand in Hand mit dem Tod
gehen Pfründe und Sünde.

Grün ist längst nicht mehr grün
in unserem Lande:
Beklatschtes Verblühn!
Welch eine Schande!


Am 13. November 2017 schrieb Thomas Pelte:

Ich bitte die Rationalgalerie/U. Gellermann mit ihren Möglichkeiten für eine machtvolle Demonstration (noch in diesem Jahr) gegen den völkermör-derischen Krieg der saudischen Feudaldiktatur, des US- und EU-Imperialismus zu werben. Wir müssen gegen diesen Genozid am jemenitischen Volk mit Protestaktionen unbedingt an die Öffentlichkeit.
Die Mobilisierung für massenhafte Proteste muss einen millionenfachen
Völkermord verhindern. Das mag als frommer Wusch erscheinen - wenn das
nicht einmal gelingt, dann ist die
Friedensbewegung in Deutschland ein
toter Hund.


Am 13. November 2017 schrieb Olaf Schauf:

Ich lese Ihren Blog nun schon eine Weile und wollte mich einfach mal für die Arbeit bedanken.
Lustigerweise hatte ich letztens einer Freundin einen Artikel von Ihnen verlinkt, woraufhin diese meinte, dass sie sie über ihren Vater aus der Kindheit kennen würde (Alvermann). Die Welt ist klein! ;D

Antwort von U. Gellermann:

Es war der mutige politische Künstler H. P. Alvermann. Wir trafen uns in der 68er Gegend. Alvermann gründet damals in Düsseldorf das „Republikanische Zentrum“ und prägte die gesellschaftliche Atmosphäre mit seinen Objekten und seiner streitbaren Persönlichkeit. Herzlichen Dank für Ihr freundliches Lob.


Am 13. November 2017 schrieb Marie Bender:

Ihr Video-Aufuf zum Aufruf der Friedensbewegung hat mich sehr berührt. Er muss unbedingt weit verbreitet werden. Alle aus meiner Mail-Liste werden heute Post mit diesem Video haben. Es ist an der Zeit zum Widerstand gegen die Rüstungs- und Kriegspolitik.

Antwort von U. Gellermann:

Keine Zeit verlieren, alle informieren.


Am 13. November 2017 schrieb Karl Heinz Bernhart:

Der Satz

"kann man eine Störung des einträglichen Business wirklich brauchen."

Erhält im Kontext erst einen Sinn, wenn nach „wirklich" ein „nicht" eingefügt wird.

Ansonsten ist das ein Text, der jedem denkenden Menschen Tränen des Zorns in die Augen treiben muss! Falls „wir“ irgendwann diese Schuld begleichen müssen, wird die Zukunft schrecklich.

Dran bleiben...

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