Macron macht Schulz

Für den touristischen Billig-Internationalismus

Autor: U. Gellermann
Datum: 10. Mai 2017

Der Retter naht. So jedenfalls erzählen die deutschen Medien ihre fromme Legende vom „Retter Europas“ Macron, vom tapferen Ritter Emmanuel, der das Drachenweibchen Marine Le Pen erlegt und so irgendwie die ganze Welt befreit habe. Und alle leben nun fröhlich bis ans Ende ihrer Tage. Auf die Medien ist Verlass: Wie immer wird die Europäische Union mit „Europa“ gleichgesetzt, und wie immer sind wir alle Europa: Die Bänker und die Bäcker, die Abgehängten und die Henker, die Bescheisser und die Beschissenen. Vergessen die Banken-Rettung durch die Europäische Zentralbank. Vergessen die Millionen junger Arbeitsloser in Ländern wie Griechenland, Spanien, Italien und natürlich auch in Frankreich und Portugal.

Da war doch was, könnten viele der 34,20 Prozent Wähler von Marine Le Pen dunkel erinnert haben. Da war doch das Reinregieren der Eurokratie in die verschiedenen europäischen Nationalstaaten. Da war doch die Verlagerung politischer Entscheidungen von der nationalen Ebene nach Brüssel, in das große schwarze Loch anonymer Bürokratie. Auf diesem Gedankenweg holzt auch die AfD: Als säßen in Brüssel keine deutschen Lobbyisten, als würde das deutsche Exportwesen nicht gerade und ganz besonders an der EU genesen. Als wären die deutschen Exportüberschüsse nicht auch Produkt nationaler Lohndrückerei: Private Arbeitgeber zahlen in Frankreich durchschnittliche Arbeitskosten in Höhe von 35 €. In Deutschland liegt der Vergleichswert bei lediglich 31,70 €. So billig ist der deutsche Endsieg im Exportwettbewerb zu haben.

Nationalismus ist der Sozialismus für die Blöden: So schön nah und warm erscheint dem National-Fan die Nation, so schön überschaubar ist ihm das gemeinsame Boot, in dem er rudert und eine Minderheit das Steuer führt. So gerät ihm der Wunsch nach Gemeinsamkeit zur Abgrenzung: Gemeinsam gegen die Anderen. Auch schön blöd ist der nächste Massenirrtum: 65,8 Prozent der Franzosen haben Macron gewählt, nicht zuletzt, um Le Pen zu verhindern. Macron, der Elitezögling, Macron, der die 35-Stundenwoche flexibilisieren, sprich abschaffen will, Macron der ehemalige Partner bei der Pariser Investmentbank Rothschild & Cie, Macron, der die Unternehmenssteuern von derzeit 33 auf 25 Prozent senken will, Macron, der Mann aus der elitären Kälte der Hochfinanz wird die enttäuschten Wahl-Kälber der scheinbaren Wärme der Nationalen zutreiben.

So taugt das Le-Pen-Gespenst immerhin zur Erzeugung falscher Hoffnungen: Auf einen touristischen Billig-Internationalismus, der zwar die Abschaffung der Grenzen propagiert, aber nur den grenzenlosen Markt meint. Den Internationalismus der Kapitalverwertung. – Das ist eine Hoffnung à la Martin Schulz: Auf den Kapitalismus mit menschlichem Antlitz. Eine Illusion, die sich so lange in Wählerstimmen ummünzt, so lange die europäische Linke nicht Front gegen die EU macht.

„Ich werde euch mit Liebe dienen“ referiert die BILD-Zeitung den künftigen französischen Präsidenten unter der Überschrift „Sieger Macron verspricht Französische Revolution“. Gut, so richtig glauben das wahrscheinlich nicht mal die BILD-Zeitungsleser. Aber irgendwas bleibt schon hängen von einer schicken Revolution der Eliten zugunsten eines Internationalismus des organisierten Tourismus für kleines Geld. Solange die Linke keine schlagkräftigen eigenen Medien entwickelt, die das kleine Geld gegen das große mobilisieren.

Der Text der Startseite wurde von Angelika Kettelhack lektoriert.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 11. Mai 2017 schrieb Hella-Maria Schier:

"Fortschritt", und bitte so schnell wie möglich gilt als gut, als ein "alternativloses" Muss. Aber von was schreitet man fort und wohin schreitet man? Sozialer Fortschritt ist von den Protagonisten nicht gemeint und individueller Fortschritt auch nicht, weil es um Entmündigung geht. Die Eliten wollen ihren Besitz und ihre Macht für immer absichern und vor dem Aufwachen der Völker durch das Internet und vor dem nächsten Crash schützen. Meinem Eindruck nach dient leider all das Gerede des Establishments von Toleranz und Multikultur, das in einer freien und gerechten Gesellschaft positiv wäre, hier weit eher der Verunsicherung und Entwurzelung der Menschen. Den Mächtigen sind diese Werte an sich völlig egal. Der enthemmte Kapitalismus ist in sich auch antikulturell, da er nur materielle Werte kennt, und er zerstört alle menschlichen Beziehungen, sei es zu anderen Menschen sei es zu dem Stück Erde auf dem sie leben. Ist es dann nicht logisch, dass Gegenbewegungen entstehen, die nicht nur um soziale Gerechtigkeit kämpfen, sondern auch für den Erhalt ihrer Kultur und Lebensweise? Und das umso mehr, je mehr man ihnen das wegnehmen will? Für andere Völker und Kulturen haben Linke diese Rechte auch immer wieder verteidigt - warum ist dann bei u n s in Europa jeder, der sich um die hiesige Kultur und Lebensweise sorgt, ein übler, verachteter Rechter? Zu einem fruchtbaren Kulturaustausch kann es doch nur kommen, wo beide Kulturen auch eine Kultur haben. Die kulturelle Identität anderer kann nur wertschätzen, wer selber eine hat und nur der hat kulturell etwas zu geben. Oder etwa nicht? Ansonsten entscheidet man sich gegen Kultur überhaupt und damit auch gegen ihre emanzipatorischen Anteile , wie ein Brecht oder Heine, sowie gegen alles aus dem einfachen Leben gewachsene - und ist ein leeres Gefäß für die Pseudokultur der Konsumwelt und die Wünsche der Herrschenden.
Deren Dynamik endet im Cyberspace, bei genmanipulierten Arbeiter- und Eliterassen, bei Klonen und Designerbabies und wer weiß welchen transhumanen Strukturen. Bei derart schwindelerregenden Aussichten des alternativlosen Fortschritts und dem fast absoluten Fehlen an Reflexion darüber, finde ich so etwas resistente Spießigkeit und rückständige Kuscheligkeit ganz verständlich und berechtigt. Die Linken sollten die Kulturen wieder mit einbeziehen, wie es früher mal war! Das ist auch das beste Mittel gegen Rechtsradikalismus.
Früher sangen wir neben Dylan-Songs Und Moustaki aus dem linken "Zupfgeigenhansel" sowohl Revolutions- als auch Volkslieder.


Am 11. Mai 2017 schrieb Michael Schmidt:

Marcon, Schulz, Merkel, Lindner egal wie sie heißen. Da wollen "Ichlinge an die Macht oder an der Macht bleiben
Vormals repräsentierten die Parteivorsitzenden die Vorstellungen ihrer Partei, fühlten sich deren Gesinnung verpflichtet.

Mittlerweile sind die Parteien nur noch die "Fangroup" ihrer Vorsitzenden!

Bei dieser personenfixierten Parteiausrichtung verliert der Wähler jegliche Orientierung und man braucht man sich über Wahlverdrossenheit nicht zu wundern.

"Welcher König will da was?"" hat mit "Demokratie" nichts mehr zu tun. Die wurde längst abgeschafft und keiner hats bemerkt!


Am 11. Mai 2017 schrieb Hella-Maria Schier:

Schön, dass Sie wieder auf dem Weg der Genesung sind, Herr Gellermann, und Sie klingen auch ganz wie zuvor.
An dieser Stelle auch meine guten Wünsche! -
Mir stellt sich die Frage, ob es derzeit, bzw. seit Ende der SU überhaupt einen anderen Internationalismus gibt, als den des Kapitals - und der führt unausweichlich in üble und weltweit gefährliche Zeiten. Menschen suchen die "Wärme" der Nation? Und die Wärme der Familie? Und diese Dinge sollten alle weg? Ja, das wünscht sich das internationale Kapital. Denn so kann es auf die einzelnen Menschen am besten zugreifen und sie am flexibelsten für seine Zwecke benutzen. In der Vergangenheit und noch heute in anderen Weltregionen konnte es den Nationalstaat als Instrument gebrauchen, heute ist er ihm im Weg, vor allem wenn er leidlich demokratisch ist. Beherrschen kann man die Menschen bald viel besser und direkter durch die Technik, das ist ein Unterschied (in den Produktionsmitteln soz.) zu früher und dahin scheint mir, soll es gehen, für die ganze Welt. Deshalb reicht es nicht, immer nur an vergangene Szenarien von Totalitarismus zu denken und davor schützen zu wollen, eher öfter an Orwell oder noch besser: Huxleys "Schöne Neue Welt". Uns droht der Nationalismus? Ja, der entsteht natürlich u.a. auch als Gegenreaktion zu dieser weltweiten, machtvollen, grenzensprengenden, absolut respektlosen und nihilistischen Dynamik der wirklich Mächtigen, auch wenn sich längst nicht jeder Nationalist dessen bewusst ist. Komisch, dass das nicht auch mal so gesehen wird.


Am 11. Mai 2017 schrieb Karola Schramm:

Ja, "so taugt Le Peng als Gespenst" für das, was die Neoliberalen so vorhaben und offen durchsetzen wollen, auch gegen Gesetze und per Dekret. Die 35 Stunde Woche abschaffen - und alle weiteren, arbeitsrechtlichen Errungenschafen, die sich unsere Vorväter und Mütter hart erkämpft haben, was noch gespenstischer und schrecklicher ist. Die Bevölkerung wird massenhaft versklavt durch die Neoliberalen, doch das ist gut und die böse Marine Le Peng, die muss auf jeden Fall verhindert, denn die will, dass die EU die Gesetze ändert, sodass auch die Banken und Industrien wieder in den Dienst des Staates gestellt werden können. Und sie will sich, resp. Frankreich aus der deutschen Hartz 4 Umklammerung lösen und einiges mehr, was der neoliberalen Welt-Erweitungssucht der EU gar nicht gefällt. Natürlich ist das ein Horror für die Hochfinanz und kapitalträchtigen Unternehmen. Wenn Le Pen das tun will, was ansich die Linken hätten tun müssen, schreien rechte Linke und linke Rechte, die sich im Sammbelbecken als "die Neoliberalen" versammelt haben, laut auf: "Le Pen muss weg" weil sie ihnen das so schöne neoliberal neokapitalistisch-feudal aufgebaute Politik- und Geschäftsmodell aus den Händen schlagen will.
Dass das die Linken nicht durchschauen ist das Drama im Drama in der Geschichte des Neoliberalismus und dem Zerfall der linken Pareiten.


Am 11. Mai 2017 schrieb Hans Tigertaler:

Nur der Klassenfeind ist kein Rassist

»Nationalismus ist der Sozialismus für die Blöden», nun ja, etwas inkommensurabel in den Begriffen oder eben nur unter dem Gesichtswinkel der Ewigkeit nicht ganz falsch.

Denn solange sich Unternehmer und Unternommene (Brecht) im existentiellen Zielkonflikt (Kosten versus Kaufkraft) gegenüberstehen, bedeutet Internationalität die Vorherrschaft der am schnellsten zu organisierenden Banden, also des kostensenkenden trickle-down-Prinzips der Konzerne. Diese Internationalität läuft für die relativ organisationsschwächeren Vielen unvermeidlich statt auf Solidarität auf untereinander verschärfte internationale Konkurrenz hinaus.

Die soziale Lage der Arbeiterschaft in unseren Ländern ist das Ergebnis allgemeiner Wirtschaftsentwicklung und ihrer sozialen Kämpfe in überschaubaren Räumen. Dabei mussten sich die Arbeiter auch immer wieder jener Mitglieder ihrer eigenen Klasse erwehren, die als Streikbrecher gegen die Kollegen auftraten. Deshalb ist das Misstrauen der Unterklasse gegenüber Immigranten ohne die Unterstellung unzutreffender Vorurteile schon ausreichend aus der zutreffenden Feststellung des möglichen, existenzbedrohlichen Preisverfalls ihrer Arbeitsleistung durch das fremde Überangebot erklärt. Die Solidarität der Arbeiterschaft mit den Immigranten kann also insoweit nur deren eigenen Klassenkämpfen in ihren Ländern gelten, nicht aber schon einer zugereisten Konkurrenz. Es ist die Eitelkeit im bourgeoisen Ressentiment, einzig sich selbst Vorurteilsfreiheit zuzugestehen; dabei hatten die Rassisten schon während der Nazizeit gerade in der Industriearbeiterschaft die geringste Anzahl von Anhängern und umgekehrt ihre allertreuesten Förderer bei den heutigen Antirassisten, den gebildeten Bürgerlichen, waren sogar weithin mit ihnen identisch.

Der Ausländer kann also schon durch seine bloße Gegenwart der potentielle nicht nur, sondern sogar der reale Streikbrecher sein. Zu dieser Einsicht bedarf es keines Vorurteils, sondern bloß des realistischen Wissens um die eigene soziale Lage. Die Internationalität der Arbeiterklasse wird in der marxistischen Theorie ausdrücklich als eine Internationale des Klassenkampfes verstanden und nicht des Almosens. Dagegen hat die müßige Einbildung, zu einer besseren Rasse als andere zu gehören, dem Realismus der Arbeiterklasse historisch nachweislich kaum standhalten können. Rassismus war in erster Linie das Rauschgift der bürgerlichen Klasse.

Die frenetischen moralischen Masturbationen unserer heutigen Scheinlinken in der Migrationsfrage, der Hilfe für die Stärksten entfernter Länder, sind vom voyeuristischen Kapital ausdrücklich bestellt: Solidarität im Teilen, ja nicht im Kämpfen; Kostensenkung gegen diejenigen, die am wenigsten haben. Der Weltmarkt als Circus Maximus, in dem die Bevölkerungen in Echtzeit gegeneinander antreten, die Apotheose der kapitalistischen Ausbeutung als Aufhebung des Raumes im Triumph ihrer Zeitökonomie. Kein Schutz mehr, nirgends.

Klassenkampf? Nein, hoch die Internationale des Bakschischs! Unsere Linken wohnen im Mastdarm der Herrschenden. Ausgeschissen sind sie das Fußvolk des permanent kriegführenden Kapitals, in Selbstrührung vergehend.

Und siehe da, am Ende ist nur der Klassenfeind kein Rassist. Der schmutzige neoliberale Rassismusvorwurf ist das reißfeste Präservativ des Klassenkampfs.

Antwort von U. Gellermann:

DerAusländer bricht den Streik im Ausland: Dort wo ihm sein Lohn von internationalen Konzernen diktiert wird, dort wo internationale Truppen seine Rohstoffe rauben


Am 10. Mai 2017 schrieb Lutz Jahoda:

"ANSCHLAG AUF DEN FREIEN WILLEN"
Titelzeile eines Beitrags von Georg Ruschemeyer in der Beilage WISSEN der "Frankfurter Allgemeine" vom 8. Mai 2014.
Diese Quellenangabe möge Herrn Ruschemeyer vom untenstehenden
Reimkonstrukt entlasten, mich hingegen verpflichten, ihm für die treffliche Titelzeile herzlich zu danken.

ICH WERDE EUCH IN LIEBE DIENEN,
SPRACH DIE DROHNE ZU DEN BIENEN
UND MEINTE LETZTLICH NUR DIE QUEEN,
DIE SCHON PHEROMONBETÄUBTE,
EMSIG EUROÜBERSTÄUBTE
KANZLERIN AUS OSTBERLIN.

BEIDER ZIELE: DIE GEFÜHLE
ELITÄRER MOLEKÜLE
AUF DAS VOLK ZU ÜBERTRAGEN,
IN GUTEN WIE IN SCHLECHTEN TAGEN.
SIEHE UNTER "ARBEITSBIENEN" -
SCHAFFE, SCHAFFE - EMSIG DIENEN !


Am 10. Mai 2017 schrieb Marc Britz:

Ihre letzte Analyse und die heutige passen meiner Ansicht nach gut zusammen und lassen die nähere Zukunft Europas gut vorstellbar werden. Der augenscheinlich in deutsch-französischen Kasernen erzeugte angeblich islamistische Terror ist die Rechtfertigung für die uns Regierenden einerseits den permanenten Ausnahmezustand im inneren auszuweiten und andererseits den permanenten Kriegszustand nach Aussen weiterzutreiben. Der permanente Ausnahmezustand im Inneren dient dazu die Grund- und Freiheitsrechte der europäischen Bürger immer weiter zu beschneiden, während der Krieg dazu dient die Dollars aus den mit Kriegsführung verbundenen Geldquellen für die Machthaber weiter fliessen zu lassen. Ausserdem ist die so erzeugte Angst vor dem Islam, in Gestalt von durch Krieg und Kolonialismus erzeugten Einwanderern und "Terroranschlägen" überaus nützlich zur Verstärkung des Schreckgespensts des Rechtsradikalismus, der sich bestens dazu eignet einerseits jene Menschen aufzufangen, die dumm genug gehalten worden sind um Nazis zu wählen, und der andererseits dazu dient jenen den Neoliberalismus als alternativlos zu verkaufen, die sich für zu schlau halten um Nazis zu wählen, während sie gleichzeitig dumm genug sind noch an irgendwelche Linksliberalismen zu glauben. Zu dem Ausnahme-und Kriegszustand in dem sich Europa bereits befindet und nun verstärkt befinden wird passt das Führer-Duo Marcon-Merkel trefflich: Der gute und der böse Cop die in Europa den Ausverkauf an und den Frohn- bzw. Wehrdienst für das amerikanische Imperium überwachen.

Wie immer Dank an Sie, Herr Gellermann, und auch an Frau Kettelhack,
mit freundlichen Grüssen!


Am 10. Mai 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Hut ab, lieber Uli.
Bitterböse, elegant, genau in der Analyse, und dem treu geblieben, wofür du mit der besonderen Fähigkeit stehst, den Menschen zugewandt, in der Erkenntnis, wie lang, wie schwer, wie nervig, sowohl der eigene Prozess, der Gesundung, als auch die Veränderungen in den Macht- und Kräfteverhältnissen, die sich, wohl wahr, nur wenig bewegen, und wenn sich dann zugunsten derer, die zutiefst verachtungswürdig sind: Die Seelenverkäufer, die Räuber- und Piraten, die Kleingeister, die kleinkapitalistischen Krämerseelen, die, mit dem Stein in der Brust, die all das, was uns zum Menschen macht, bekämpfen. Die Jahrzehnte des Neoliberalismus zeigen ihre Wirkung, und Macron der Opportunist ist der nächste Baustein, auf dem Weg, unter dem Deckmäntelchen ein glühender Europäer zu sein, das Volk unterzuordnen, zu unterwerfen,und dem Kapital Tür und Tor zu öffnen. Der Bengel hat in seinem Leben noch nicht gearbeitet, dessen Hände sind manikürt, und die Fingernägel poliert, wie sein Gehirn: Aalglatt, und die ihn brauchen, können ihn in jede ihnen beliebige Richtung schieben, und wahrscheinlich ohne das er es merkt. "Man soll kaufen, wenn Blut in den Straßen fließt." Baron Rothschild.
Eine Linke, ohne revolutionäre Theorie wird es erfahrungsgemäß in den Sand setzen. Ihr Platz muss da sein, wo die Lebens. und Arbeitsverhältnisse der Menschen verbessert werden; dafür wird sie gewählt; und nur das ist ihre Berechtigung, ansonsten soll sie verschwinden. Die Arbeiterklasse ist oft genug, und immer wieder verraten worden, und die Jugendarbeitslosigkeit, in den von Uli genannten Ländern ist eine Tragödie, nicht nur für die Betroffenen selber, sondern für die Gesellschaft, die ihre "Kinder," perspektivlos, abhängig, ohne die Möglichkeit von Partizipation und menschlicher Entwicklung, ihnen ein sinnvolles und sinnstiftendes Leben mit Teilhabe und Entwicklungsmöglichkeiten, vorenthält. Ein nicht wiedergutzumachender Schaden wird an den Kindern- und Jugendlichen der Arbeiterklasse hingenommen. Die Folgen sind überschaubar, was es bedeutet, nicht gebraucht zu werden: Der Mensch, als soziales Wesen wird krank werden an Leib und Seele, und die Isolationsprozesse, die oftmals in der Folge als persönliches Problem gesehen werden, z. B. sich nicht genug Mühe gegeben zu haben zeigt das perfide, die Lügereien, die Leere, und die Trauer über das, was man als verlorengegangen erlebt hat und erlebt, und einige unserer "Kinder" machen ihrem wertvollen Leben ein Ende,weil es nicht auszuhalten gewesen ist, so weiter leben zu können.
Lieber Uli, danke für den Wachrüttler Artikel, der mir, wieder sagt: "Niemals aufgeben !" Gib dir ab und zu etwas Zeit, denn den Fluss kann man nicht anschieben.
@ Herr Seidel
Was stört sie an dem analytisch, differenziertem und berechtigtem zornigen Artikel ? Argumente finde ich nicht eins, stattdessen benutzen sie ihre Unzufriedenheit, mit wem und was auch immer, um persönlich zu werden. Mich ärgert das maßlos, was sie sich dem Galeristen gegenüber, erlauben. Mit Meinungsfreiheit hat das nichts mehr zu tun. Ich hätte sie vor die Türe gesetzt. Empfehle 4 Wochen Hospizarbeit, oder in einer Pflegeeinrichtung mit Menschen, die täglich, meist auf sich alleine gestellt, versuchen ein Stück, die ihnen vertraute Lebensqualität zu erhalten, oder aber darum zu kämpfen, sie zurück zu gewinnen.Die Fähigkeit zur Liebe und zum Mitgefühl macht uns zum Menschen.


Am 10. Mai 2017 schrieb Paulo H. Bruder:

Wenn "Russland" angeblich Wähler eines anderen Landes beeinflusst - das geht gar nicht! Wenn die bundesdeutschen Medien und Politiker den Franzosen empfehlen, wo es lang geht, dann erhalten die Nachbarn ein großes Lob als Retter "Europas", wenn sie folgsam da ihr Kreuzchen machen, wo es deutscherseits (gegenwärtig noch) hin gehört.


Am 10. Mai 2017 schrieb Anke Zimmermann:

Herr Seidel,
was genau ist an dem Artikel substantiell zu kritisieren? Oder wollten sie nur ein Häufchen machen?
Ich stehe zu meiner Verbitterung über meine Zeitgenossen, die nicht hinterfragen ob es wirklich eine gute Idee ist, einen Bänker zum Staatschef zu machen. Die fühlen sich den Pulse of Europe, yep alles im grünen Bereich. Ich kriege da regelmäßig misanthropische Momente.
Also Herr Seidel Butter an den Fisch, der vom Kopf stinkt.


Am 10. Mai 2017 schrieb Michael Kohle:

Werter Herr Gellermann, es ist ja nicht so, dass die zu diesem zum Missjöh le Président gekürten, geschobenen und gedrückten Pumuckl wie immer fein säuberlich zusammengetragenen Fakten falsch wären. Es war jedoch eine machtvolle Demonstration der Stärke und zwar des internationalen Finanzkapitalismus. Wer will, wer kann denn gegen sowas anstinken?

Wir sollten bedenken, dass derzeit gerade das Gemächt des Stiers von Europa zur Disposition steht. Die City of London - das einzig wahre Imperium - droht zu kollabieren, man droht ihr die Sauerstoffzufuhr kräftig zu drosseln wenn nicht gänzlich abzudrehen. Und jetzt geht es ernsthaft darum, wer sich dieses Filetstück krallen können wird. Mainhattan oder Paris! Da bietet es sich schon an für jene Kreise, die seit Menschengedenken den Klingelbeutel hüten, keinesfalls ohne optimale Konditionen hergestellt zu haben in den Kampf zu ziehen. Da geht es schließlich um etwas, um 'die' Vorherrschaft über die Welt. Das kann doch nicht den 'Boches' überlassen werden, so was darf einfach nicht passieren. Außerdem gibt es aus der Sicht der Franzosen noch etwas gutzumachen. Hat nicht ausgerechnet ein deutscher Banker einst dafür gesorgt, dass der Nabel der Welt der Finanzmacht ausgerechnet in der City of London aufblühen wird. Gut, dafür musste seinerzeit einiges getan werden. Ein Europa-weites Informationsnetz und eine Söldnertruppe unter Wellington aufbauen vor allem. Was gerade noch rechtzeitig gelingen durfte. Und so konnten dann sogar noch mit dem frühzeitigen Wissen vom Finalausgang zu Waterloo ordentliche Transaktionen abgewickelt werden, von deren Gewinnen die Nachfahren von N.M.R. - und vor kurzem noch zeitweilig (?) sogar Emmanuel und Brigitte - heute noch ihre Brötchen finanzieren. (Keine Bange, die Basisinformationen stammen aus Wiki engl. Keinesfalls habe ich die Absicht, die Galerie unappetitlich zu kontaminieren.)

Dass mit diesem Projekt „Rückholung der Schatztruhe“ auch andere mehr als positive Effekte - Uli G. hat sie ziemlich lückenlos aufzulisten vermocht - eingefahren werden können, sei´s drum. Alles nur Nebengeräusche. So meine Vermutung. Wir werden es womöglich erfahren, evtl. sogar erleben. So wie ich unsere Jeanne A. d´Uckermarck einschätze und wie sie es auch in zwölf Jahren immer wieder bewiesen hat, ist es ihr immer lieber gewesen, sich in der Begehrlichkeit zurück zu halten, Hauptsache sie hält im Hintergrund die Fäden in der Hand. So wird es sich dann demnächst zwangsläufig erweisen, dass es heißen wird: la Cité de Paris. Ein paar home-offices - selbstredend - fallen natürlich auch für Frankfurt ab. Vielleicht gibt es ja dann zum Trost für die besonders Betroffenen wieder ein paar Kalbschnitzelchen im Kanzleramt.

Die Verrichtung des Werks wie dargestellt, das braucht nicht allzu lang. Danach können gerne wieder die beliebten Spielchen von den "fox and hounds" per Medien angeblasen werden. So heißt es dann: Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. Es ist immer besser, die Auftragstäter nach getaner Arbeit aus dem Verkehr zu ziehen. Davon kann sogar bei uns ein Gerd und ein Joseph - jeder für sich - nur Gutes berichten.


Am 10. Mai 2017 schrieb Egon W. Kreutzer:

... so lange die europäische Linke nicht Front gegen die EU macht ...

Der Satz offenbart das ganze Dilemma. Wer nach gründliche Analyse zu dem Schluss gekommen ist, dass mit dieser EU Schluss sein sollte, ist per Definition rechts und von nationalistischer Gesinnung.
Nationalismus aber, so hier zu lesen, ist der Sozialismus für die Blöden, was den geistigen Kurzschluss zur Folge hat: Wer gegen die EU ist, muss zu blöd sein, um ihre Vorteile zu erkennen. Das aber ist seit Anbeginn der Zeit das Stigma der Linken, dass sie von allen anderen einfach als zu blöd dargestellt werden, ohne die Wähler glaubhaft vom Gegenteil überzeugen zu können.
Ihr ganzer Kampf geht letztlich (und primär) darum, sich von diesem Etikett zu befreien. Also wird die eigene Einsicht geringer geachtet, als die von den "Erfolgreichen" vorgegebene Erzählung vom Segen der EU. Größter Vorreiter dieser Selbstverleugnung linker Erkenntnis: Der Genosse der Bosse.
Daher wird der Kampf gegen diese EU niemals von der Linken ernsthaft mitgetragen werden.
Die Losung heißt: Die EU ist gut (wir sind doch nicht blöd) - sie könnte allerdings noch ein kleines bisschen verbessert werden.
Wenn die EU in ihrer jetzigen Form beerdigt werden wird, dann wird die Initiative und die Energie dazu von den Rechten kommen.

Hier gilt es nun, die gar nicht einfache Güterabwägung vorzunehmen, das kleinere Übel zu identifizieren und sich dafür zu entscheiden. Wenn das alle tun, ist es Demokratie.


Am 10. Mai 2017 schrieb Alexander Kocks:

Ich habe mir vor wenigen Tagen mal wieder die
Target II Salden der Europäischen Länder angesehen. Und siehe da: Die Forderungen der BRD an europäische Länder belaufen sich mom.
auf fast 850 Milliarden Euro. Neben den Lohnkosten finden sie hier den eigentlichen Grund für den deutschen Exporterfolg, denn unsere europäischen Nachbarn können hier bei uns einkaufen ohne zu bezahlen und lassen so lange Anschreiben bis das Schiff auf Grund läuft. Die anderen Europäer wären bescheuert, wenn sie diese Finanzierung, die ihnen nichts kostet nicht nutzen würden. Hinzu kommen noch die diversen Fonds wie ESM etc die mit großer Giesskanne die Euronen fast zinslos verteilen und nicht zuletzt die EZB die jedem Staat und jedem Finanzinstitut das Geld zinslos hinterher wirft. Hier finden Sie die Gründe für den deutschen Exporterfolg, der letztlich mit den Ersparnissen der Bürger bezahlt wird.
Die normalen Bürger subventionieren quasi den Exporterfolg der deutschen Wirtschaft mit ihren Ersparnissen.


Am 10. Mai 2017 schrieb Michael Schneider:

Las gerade deinen fabelhaften Artikel "Macron macht Schulz". - "Wehe dem Land, das Helden nötig hat!", heißt es in Brechts Galilei. Macron und Schulz- das sind die Gralsritter, sprich Projektionsfguren einer heillosen Gesellschaft, die zugleich die "schicke Revolution der Eliten" anführen- und für die Abgehängten bleibt alles beim Alten.


Am 10. Mai 2017 schrieb Werner Seidel:

Der Schlaganfall hat Sie verbittert gemacht.Ds schadet Ihrer Analysefähigkeit und Ihrem Schreibvermögen.


Am 10. Mai 2017 schrieb Spargel Tarzan:

Erst wenn der letzte baum gerodet ist, der letzte vogel geflattert ist und das letzte insekt zerdrückt wurde, werden sie merken, daß man geld nicht essen kann. das ist dann aber nicht mehr wichtig, man bestellt und bezahlt dann virtuell seine henkersmahlzeit, ist ja auch viel einfacher und bequemer.


Am 10. Mai 2017 schrieb Andreas Schell:

Am meisten irritiert mich die Präzision, mit der Macron platziert wurde. Da hat jemand viel Geld rein gesteckt und hatte viele, gut vernetzte Helfer. Macrons Programm ist allerdings nicht neu: der Reichtum den Reichen, dann fallen schon genug Brösel runter, die die Armen und die Blöden aufpicken können. Schauen wir doch in nächster Zeit genau hin. a) Ob er verhindern kann, dass in den Pariser No Go Areas Autos angezündet werden? b) Ob er wohl der Französischen Rüstungsindustrie Aufträge beschafft, statt das internationale Engagement massiv zurück zu fahren? Mein Tipp: a) nein b) ja. So wie das Schulz oder Merkel auch tun würden. Den Neoliberalismus mit der Heilung der Schäden zu beauftragen, die er angerichtet hat, ist ganz schön doof, liebe Nachbarn, bei aller Liebe zu Euch und Eurem schönen Land. Na gut: Marine LePen hätte Euch auch nicht weiter gebracht. So weit ist es leider schon, genau wie bei uns.
Am meisten irritiert mich die Präzision, mit der Macron platziert wurde. Da hat jemand viel Geld rein gesteckt und hatte viele, gut vernetzte Helfer. Macrons Programm ist allerdings nicht neu: der Reichtum den Reichen, dann fallen schon genug Brösel runter, die die Armen und die Blöden aufpicken können. Schauen wir doch in nächster Zeit genau hin. a) Ob er verhindern kann, dass in den Pariser No Go Areas Autos angezündet werden? b) Ob er wohl der Französischen Rüstungsindustrie Aufträge beschafft, statt das internationale Engagement massiv zurück zu fahren? Mein Tipp: a) nein b) ja. So wie das Schulz oder Merkel auch tun würden. Den Neoliberalismus mit der Heilung der Schäden zu beauftragen, die er angerichtet hat, ist ganz schön doof, liebe Nachbarn, bei aller Liebe zu Euch und Eurem schönen Land. Na gut: Marine LePen hätte Euch auch nicht weiter gebracht. So weit ist es leider schon, genau wie bei uns.


Am 10. Mai 2017 schrieb Matthias Brendel:

Die Internationale der Raffkes und Gierhälse hat mal wieder gewonnen, in der Tat.
Das einzig gute Europa der Konzerne und Bankster ist Sieger, weil der Souverrain es so wollte ;--)))
Eigentlich müsste das Brandenburger Tor jetzt in den Europa- Konzern-Farben erstrahlen, das gute, das einzige Europa ist vorerst gerettet.
Der neuinstallierte kleine König von Frankreich, wird sich neben unserer ewigen Kanzlerin gut machen im Gruppenfoto.
Alle, die von den letzten grossen Privatisierungen träumen sind ab jetzt im ständigen Champagnerrausch.
Jetzt gilt es schnell noch das Wasser, die Luft, die Erde, die Autobahnen, die gesamte Nahrungskette und die letzten Grundrechte zu privatisieren, es flutscht doch alles.
"Wer nicht für uns ist, ist gegen uns", hat schon Bush Junior nach Nine-Eleven gesagt.
Endlich ist freie Bahn, für die nächsten paar Jahre im schrankenlosen Casino Kapitalismus.
Kauft jetzt alle Aktien, die steigen nämlich ab heute nur noch!!!
Gibt es eigentlich noch entscheidende Posten, wo nicht die Hochfinanz ihre noblen Schergen installiert hat?
Mir fällt dazu nichts mehr ein, alles ist fertig und bereit zum Endsieg, äh zum Triumpf der unilateralen Weltdemokratie natürlich.
Goldman Sachs (Big Brother) ist überall.
Alle sind für ein glückliches Europa der glücklichen Konzerne, wer da abseits steht, den sollte man mal überprüfen....(Frau Kahane, Herr Maas aufgepasst)
Glückliche Afrikaner essen nur noch deutsche Gefrier Pizzen, weil die geniale deutsche Lieferkette funktioniert.
Dafür steht die deutsche Entwicklungshilfe, die solchen Irrsinn unterstützt.
Glückliche Inder kaufen ihr Saatgut bei Monsanto (jetzt Bayer, das früher IG Farben hiess), damit auch garantiert nichts ausserhalb der Konzerne bleibt und wir Deutschen sind glücklich, endlich wieder eine echte Weltmacht zu sein, die den anderen zeigt, wo es langgeht.
Glückliche Grenzstaaten Russlands erhalten endlich noch mehr Atom Raketen, um sich vor der hegemonialen Ausdehnung Russlands verteidigen zu können, schlimm, dass sich diese russischen Grenzen immer mehr an die Nato Friedensraketen anschleichen, da merkt man überdeutlich, was der Russe vorhat.
Alle machen mit, besonders die Grünen, wenn es mal wieder gegen Abweichler, Defätisten und Pazifisten wie Xavier Naidoo geht, ansonsten ist die Kultur Schickeria mit sich selbst und allerlei Preisverleihungen beschäftigt.
Deutschland steht neben Frankreich wie ein Fels in der Brandung der Oligarchie und den Plutokraten des Waffenhandels.
Was geht es uns gut.
Die paar Kritiker, die jetzt noch nicht auf Linie sind, sind doch alles radikale, verwirrte Geister, die das grosse Ganze nicht kapieren.
Wo habe ich das schon einmal gehört?
Richtig, in alten schwarz-weiss Filmen über die dunkle Zeit, nur, dass das diesmal alles ganz anders ist, es ist alles so unglaublich demokratisch:
Wie sagte noch der gute alte Bert Brecht:
"Nur die dümmsten Kälber,
wählen ihre Metzger selber".
Ach so, nicht, dass ich es vergesse:
Macron ist die Verkörperung einer neuen französischen Revolution, da hat die Bild Zeitung natürlich recht, fragt sich nur, wer revolutioniert da wen und warum...
Zum kleinen und grossen Geld ist zu sagen:
Das grosse Geld ist eine Chimäre aus Nullen und Einsen, das in Computern seine Existenz fristet und jeweils abgerufen werden kann, wenn es für neue, gute Grossprojekte, wie Kriege, Regime Changes oder Massenüberwachung gebraucht wird, es unterliegt keinerlei Deckung, wird einfach so aus dem Blauen heraus ausgegeben, kreist so um den Planeten und wird immer mehr.
Deshalb ist man heute auch erst als Besitzer mehrerer Milliarden Mitglied im Club der Reichen, denn dort kommt das viele Geld letztendlich an.
Bei den Superreichen ist deshalb die Inflation längst angekommen, man muss sich um sie Sorgen machen, eine Milliarde ist heute auch nicht mehr dasselbe, wie früher.
Solange die kleinen Menschen mit demselben aber kleinen Geld, weiter bei Aldi Schweinefleisch kaufen können, wird man diese Grundfeste des Casino Kapitalismus, das Geld, nicht anzweifeln, geschweige denn vom Trohn stürzen können.
Wer das Geld drucken darf und das Vertrauen hat, dass dieses Geld durch irgendeine Gegenposition gedeckt ist, dem gehört nun mal die Welt.
Solange die Beherrscher (Gelddrucker) da keine allzu grossen Fehler machen und die Qualitätsmedien weiter rund um die Uhr Blödsinn senden, läuft der Laden weiter, wie geschmiert.

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