Krieg zu Tiefstpreisen

Israels Seemacht im Mittelmeer

Autor: U. Gellermann
Datum: 19. Mai 2014

Manche Tage müssen für Angela Merkel ätzend sein. Noch hat sie den Krieg um die Ukraine für die USA nicht gewonnen, da zerren die Israelis an ihren zarten Nerven. Die wollen drei nagelneue Korvetten für ihre Marine haben, aber am liebsten nichts, oder wenn, dann doch nur wenig zahlen. Es geht, sagt die Waffenindustrie, um rund eine Milliarde Euro und die Kriegsschiffe seien bestens ausgerüstet. Das Schiffsgeschütz kann 85 Schuss pro Minute glatte 18 Kilometer weit schießen und dem Raketenwerfer wird im Prospekt geradezu hymnisch eine "bisher unerreichte Effektivität" zugeschrieben. Leider sind zur Zeit keine Fotos von Wasserleichen im Ergebnis der unerreichten Effektivität verfügbar.

Keine Waffen in Spannungsgebiete! Dieser schöne Satz soll auf dem Klopapier stehen, das der "Bundessicherheitsrat" benutzt, jenes geheim tagende Gremium das den Waffen-Export kontrollieren soll, sich aber eher als Marketing-Agentur für die deutsche Rüstungs-Industrie versteht. Denn die Lieferung der Korvetten an Israel ist natürlich prinzipiell längst bestätigt, es geht nur noch um die Höhe des Rabatts. Und dass die Gegend, in der die Kriegsschiffe ihren Dienst aufnehmen sollen, ein Spannungsgebiet erster Güte ist, versteht sich von selbst: Sie sollen die Erdgas-Felder, die Israel für sich im Mittelmeer beansprucht und deren Pipelines schützen. Zumindest der Libanon, mit dem sich Israel immer noch im Kriegszustand befindet, meldet ebenfalls Ansprüche für die Gasfelder an. Auch die Türkei und Syrien sind in dieser Gegend nicht völlig anspruchslos.

Nun könnte man annehmen, es gäbe internationales Recht, das die jeweiligen Ansprüche regelt. Gibt es auch. Es ist die "Uno-Seerechtskonvention". Aber wie es der Zufall will, hat Israel diese Konvention nie unterzeichnet. Auch die besten Freunde der Kanzlerin, die USA, haben die Konvention ebenfalls nicht unterschrieben. Die FREUNDE lassen sich doch von irgendwelchen internationalen Verträgen nicht die Hände binden wenn es um ihre wirtschaftlichen Interessen geht. Und weil in die Entdeckung und Erschließung der Erdgasfelder unter israelischem Anspruch im Mittelmeer auch der US-Konzern "Noble Energy" - ein Konkurrent von GAZPROM - verwickelt ist, kann man das internationale Recht gleich vierhändig zerreissen.

Das israelische Verteidigungsministerium hat schon im Dezember 2013 bei seinem Finanzminister eine Sonderzahlung in Höhe von 620 Millionen Euro für den Kauf der Korvetten zum "Schutz" der Gasvorkommen beantragt. Um in die Nähe des realen Preises zu kommen, müsste irgendjemand die fehlende Drittel-Milliarde spenden. Dazu gibt der Regierungssprecher Steffen Seibert sachdienliche Hinweise. Es gäbe wegen der "besonderen Verantwortung" Deutschlands für die Sicherheit Israels schon lange eine intensive Zusammenarbeit bei der maritimen Rüstung: "Von dieser Grundhaltung weicht die Bundesregierung nicht ab". Die sechs bereits gelieferten deutschen U-Boote könnten sich in den Häfen der israelischen Kriegsmarine ja einsam fühlen. Auch das muss bedacht sein.

Generell ist die "deutsche Verantwortung" ja mächtig gewachsen. Das haben Herr Gauck, Frau van der Leyen und der Aussen-Dackel Steinmeier schon mehrfach öffentlich erzählt. Deshalb kann die Bundesrepublik auch problemlos Kriegsschiffe in ein Kriegsgebiet liefern. Genau so, wie sie die gewachsene deutsche Verantwortung in der Ukraine mit der einseitigen Unterstützung einer der Bürgerkriegsparteien belegt. Dass zufällig Bill Clinton der wichtigste Lobbyist für "Noble Energy" ist, und dass der Ukraine-Konflikt seine Ursache auch in der internationalen Konkurrenz US-amerikanischer Energie-Konzerne gegen den russischen Gas-Betrieb GAZPROM hat, kann die "deutsche Verantwortung" nur stärken: Bis alles in Scherben fällt.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 23. Mai 2014 schrieb Jürrgen Brauerhoch:

Was Sie für saudumme Kommentare kriegen. (z.B. Bronner---etc) da bewundere ich Ihre Geduld. Sie kennen doch das Konzept:
ICH WOLLT ICH WÄR EIN ELEFANT, DA WÜRD ICH BRÜLLEN LAUT...ES GING MIR NICHT UMS ELFENBEIN, DOCH UM DIE DICKE HAUT!


Am 22. Mai 2014 schrieb Heidrun Zuber:

Nicht umsonst will das israelische Regime keinen Frieden und boykottiert alle Friedensbemuehungen. Weshalb ist das moeglich? Weil es keinerlei Druck gibt, der das israelische Regime am Weitermachen hindert.
Weil Gauck und Merkel ueberall auf der Welt kritisieren, das vermeintliche Voelkerrecht einfordern, weil Sanktionen gerne benutzt - aber niemals im Zusammenhang mit unserer "Wertegemeinschaft" mit Israel.


Am 21. Mai 2014 schrieb Gideon Rugay:

@Wolfgang Blaschka



Also ich habe Herrn Haussmanns Beitrag als nackte Ironie verstanden, weil das KANN man einfach nicht ernst meinen, zumal ja auch die profunde Wahrheit dahinter steckt, dass Israel nur dank seines gutgenährten Millitärs (sowohl nuklear als auch konventionell) seine (künstlich generierte) Apartheids-Stellung aufrechterhalten kann. Und natürlich den Mythos vom heilig-gelobten Land , welches man praktisch ständig dem Zugriff arabischstämmiger Barbaren/Eingeborener/Terroristen entreissen muss.Neuerdings auch noch Schwarzafrikanern! Furchtbar das Gesocks. Immerhin muss der Papst jetzt nicht mehr Tausende potentielle Kreuzritter "shanghaien" um sich (für alle Fälle) ein Stück Jerusalem zu sichern - so wie früher mal.


Naja, alles in allem war es schon ziemlich gewagt anno 48 mit (am gordischen Knoten herbeigezogenen) biblischem Anspruch und Nazi-Trauma im Rücken (sowie englischer Kolonialisierungs-Disziplin) es sich mitten im arabischen Wohnzimmer bequem machen zu wollen. Da braucht´s halt fett U-Boote und sonstiges Abschreckungszeugs. Was sonst garantiert Existenzrechte der ominösen Art ??



Als Belohnung winken ungezählte "Nahost-Krisen" weil die Araber, temperamentvoll und stolz wie sie nun mal sind, sich partout nicht mit den Saudi-Millionen übergelaufener NWO-Öl-Prinzen zufrieden geben wollen- von denen sie in der Regel sowieso nix haben. Verflixt nochmal. Hätte man das denn ahnen können? Also wirklich, können die nicht einfach dankbar sein für die Entwicklungshilfe, die großflächige Besatzungs-Bebauung und die wertvollen Lektionen in Sachen Demokratie, Menschenrechte, Marktwirtschaft und moderne (Bürger-)Kriegsführung?
Ging doch in Südafrika mit den Kaffern auch !
(Öhm..... nö, `schulligung, das war aus der Langzeitperspektive betrachtet kein so gutes Beispiel).

Ach herrjeh, da habe ich jetzt ja wieder was zusammengeschrieben! Ich hoffe es ist kein Schlips im Weg....aber gottseidank darf ich ja von der "Grundhaltung" unserer Regierung (die dank extremer Ausbildung eines Buckels dringend orthopädischer Behandlung bedarf) abweichen soweit ich will...noch, wohlgemerkt...




Am 20. Mai 2014 schrieb Ingrid Böhm-Duwe:

Da staune ich doch mal ungemein, beim Lesen mancher Antworten.
Da ziehen offensichtlich manche den "Queue" ein - nicht zu verwechseln mit dem Billardstock - und benutzen ihre Hühnerprodukte in den Beinkleidern hauptsächlich zum Eiertanzen. Nur nicht anecken. Dabei erscheint es solchen Leuten am ungefährlichsten, sich den Mainstream Meinungen anzuschließen. Oder den ungeschriebenen Gesetzen eines Landes, das den aufrechten Gang verlernt hat und in mea culpa Demut jedem Ruf Israels Folge leistet. Das ist unangemessen.

Die Problematik solcher Menschen liegt in ihren mangelnden Möglichkeiten einer differenzierten Beurteilung. Und das Fazit einer solchen müsste sein, dass es ein großer Unterschied ist, ob man die Politik/Politiker eines Landes kritisiert oder die ganz "normalen" Menschen, die Bürger angreift. Das aber geht offenbar in die Gehirne mancher "Antisemit"-Schreihälse gar nicht hinein. Ich stelle mir immer vor, wie diese andächtig einem Rassisten wie Sarrazin lauschen und dessen Thesen Beifall klatschen. Da dessen Feindbild auch das ihre ist. Somit sind zu "früher" eben nur die Ziele ausgetauscht. Die Moslems sind bei denen die neuen "Juden". Wie schrieb Brecht? "Der Schoß ist fruchtbar noch"?

Ich mag "Menschen". Und egal, ob diese Christen, Juden oder Muslime sind, überall gibt es solche und solche. Man nennt die einen "solchen" auch die "Kotzbrocken". Die mag ich nicht!

Und es geht - sollte gehen - immer nur um Menschen. Aber wenn es um Reibach durch Waffenlieferungen geht, wobei die "Verkäufer" ihre Hände in Unschuld waschen, so als seien die "Käufer" nur ein paar Sammler von Qualitätsprodukten "made in Germany", dann ist es mehr als notwendig, diesen Zynismus und diese Heuchelei zur Sprache zu bringen. Und den dann aufkommenden Begriffen wie "Vasallentum" und "Kriegsgewinnler" ihren ganz persönlichen Eignern zuzuordnen.

Ja, fürwahr, eine sorgenvolle Zeit für "Mutti" alias "Rauten-Angie". Denn sitzt ihr doch sicherlich außer Israel noch die andere "Mutti", die Mutter der Kompagnie, die "Flinten-Uschi" im Nacken. Will doch diese endlich einmal "Ihre" Mannen in die Schlacht schicken. Nicht, dass die noch in den Kitas verweichlichen. Wie nennt man das, was da mit Unterstützung vom Obergau©kler "Deutschland muss sich mehr einmischen" betrieben wird? Ich nenne es "Kriegstreiberei".

Einen Dank an Herrn Gellermann, dessen Artikel immer wieder durch hervorragende Recherche, wiedergegeben mit herrlichem Sarkasmus und Ironie nach dem Motto: Galgenhumor oder Humor ist, wenn man trotzdem lacht, auf Dinge aufmerksam machen, die man in den gleichgeschalteten Medien so sicherlich nicht findet. Ist "tendenziös" als Vorwurf zu machen? Na ja, wenn man die Tendenz zur Wahrheit nicht mag! Und das Wort "Antisemit" ihm entgegen zu werfen, das zeugt wahrlich einwandfrei von dem, ?wogegen Götter selbst vergebens kämpfen"...


Am 20. Mai 2014 schrieb Wolfgang Blaschka:

Der Leser Gerhard Haussmann hat den Antisemitismus-Vogel abgeschossen: Wer Israel keine Waffen zu Dumpingpreisen liefert, spiele "das Spiel des Antisemitismus". Das ist als wolle er damit sagen: Wer dem Fuchs nicht gönnt Schafe zu reißen, ist ein Tierfeind. In seiner vernagelten Vorstellungswelt kann Israel nicht anders als jedes Recht zu brechen, jede Konvention zu missachten, kein Gesetz anzuerkennen. Weil es eben so ist wie es ist: Etwas besonderes eben, was besseres, zumindest völlig anderes als alle anderen. Was er den jüdischen Bewohnern Israels mit seiner ach so ausgefuchsten Argumentation antut, überreißt er offenbar nicht. Er deklariert sie quasi zu außerhalb der Völkergemeinschaft stehenden Outlaws, zu Vogelfreien, zu Recht- weil Gesetzlosen.

So ungefähr haben die NS-Mörder die Juden Europas gesehen. Haussmann merkt gar nicht, wie antisemitisch er daherredet in seiner blindwütigen Israel-Ergebenheit. Er sät genau das, wovor er angeblich warnen will. Sein Philosemitismus ist so dummdreist wie tollpatschig. Wer Juden und ihren Staat nicht als gleichberechtigte Menschen und vollwertige Völkerrechtssubjekte akzeptieren kann, sollte einfach mal in sich gehen und seine rassistische Schnauze halten! Die "Sonderbehandlung", die er für Israel und seine Bewohner einfordert, kennen wir zur Genüge aus der deutschen Geschichte. Sie führt über kurz oder lang in die Ausgrenzung, in die Separation und schließlich in Selektion und Vernichtung. Pfui, Haussmann, solch durchtrieben falsche "Judenfreundlichkeit" braucht wirklich niemand, weder hier noch in Israel!


Am 20. Mai 2014 schrieb Rüdiger Becker:

Was Sie nur immer zu nörgeln haben. Nirgends liest man bisher, die Schiffe müssten, analog zu den gerade ausgelieferten oder in Fertigung befindlichen U-Booten, auf Steuerzahlers Kosten speziell für die Bestückung mit nuklearen Waffensystemen vorbereitet werden. Das ist doch schon ein Fortschritt. Solche Erfolge kann man sich schon mal etwas kosten lassen.


Am 19. Mai 2014 schrieb Christoph Pauli:

In punkto Nazikeule:
Im übrigen sagt man,dass Juden oder Behinderte am heftigsten über anzüglichen Humor- Sarkasmus und rattenscharfer Zynismus geht bestimmt auch- lachen können.
Man muss schon intellektuell verklemmt sein um an so nem scharfen Text keine Freude zu haben.
Ein "weiterso" Herr Gellermann.


Am 19. Mai 2014 schrieb Gideon Rugay:

Zitat: "Mit diesem Satz "aber am liebsten nichts, oder wenn, dann doch nur wenig zahlen" (was den Preisnachlass für die Korvetten meint) lassen Sie den "gierigen, raffenden Juden" wieder auferstehen. Ekliger Antisemitismus."

Mit diesem hübschen Statement bewahrheitet sich was ich schon lange ahne: Die ganzen pseudo-gutmenschlichen Israel-Versteher fürchten sich so sehr vor ihrem eigenen sublimen Antisemitismus, dass sie ihre Projektionen stets selbstverteidigend in die Welt hinausbrüllen müssen. "Da sind die Bösen ! Da drüben! Ich hab´ nix damit zu tun! Ich bin gut !"


Andere plappern nur Schlagworte zum totschlagen nach und da steht "Antisemit" ja ganz oben mit Triple A Rating in allen medialen Pissrinnen um öffentlichkeitswirksam Brauchwasser abzuschlagen.
Jemand der "reinen Herzens" ist braucht sich vor unbequemen Wahrheiten nicht zu fürchten - ausser diese "unbequeme Wahrheit" stammt von Al Gore & Konsorten.


Ich hab auf nächtlichen Waldspaziergängen als Junge auch immer gern Gruselgeschichten erzählt um eigene Ängste und "böse Gedanken" auf meine Freunde zu übertragen und mich so schadlos zu halten.
Klappt eigentlich immer.


Am 19. Mai 2014 schrieb Harald Bronner:

Mit diesem Satz "aber am liebsten nichts, oder wenn, dann doch nur wenig zahlen" (was den Preisnachlass für die Korvetten meint) lassen Sie den "gierigen, raffenden Juden" wieder auferstehen. Ekliger Antisemitismus.

Antwort von U. Gellermann:

Diese antisemitische Interpretation entspringt Ihrem schmutzigen Gehirn, nicht meinem Text.


Am 19. Mai 2014 schrieb Peter Schäuble:

Diese "Androhung", als Anti-Semit o.ä. verunglimpft/beschimpft zu werden, geht mir - mit Verlaub - schon lange an beiden Kotflügeln vorbei. Israel ist ein Staat wie jeder andere auch, der sich Kritik gefallen lassen muss. Ich sehe keinerlei Anlass mehr für supersensible Sonderbehandlungen.


Am 19. Mai 2014 schrieb David Goldberg:

Was ist schon eine "Seerechtskonvention" gegen die Sicherheit Israels, so denken die Hardliner in Tel Aviv und haben damit bisher Erfolg. Wie lange noch ist fraglich. Aber so lange die USA und Deutschland ihre schützende Hand über die Netanyahu-Clique hält klappt ja alles.


Am 19. Mai 2014 schrieb Walter Bornholdt, Kapitän a.D.:

Auch wenn man die Seerechtskonvention nicht ratifiziert, kann man trotzdem nicht im internationalen Gewässer - wie Israel das immer wieder macht - Schiffe kapern/entern/aufbringen.

Denn dann tritt `eigentlich´ein Piraterie§ ein, der das Einschreiten von Schiffen/Flugzeugen der Anrainerstaaten des Seegebietes vorsieht - EIGENTLICH!


Am 19. Mai 2014 schrieb Gerhard Haussmann:

Ihr Anwürfe sind ungeheuerlich. Der Staat Israel verdankt seine Existenz seiner guten Rüstung. Wer daran rüttelt, der spielt das Spiel des Antisemitismus!


Am 19. Mai 2014 schrieb Joe Bildstein:

Junge Junge, du fasst aber wieder ein heisses Eisen an. Das gibe eine volle Breitseite an Nazi- und Antismetienklatsche, ganz sicher, der Staatsschutz wird sich deiner annehmen.

Seit den NSA Offenlegungen wissen wir das Teutonien fester Bestandteil der USI ist. Unser GG is nicht das Papier wert auf dem es steht, wir sind teil der Grossmacht, daher tun wir auch was die Grossmacht fuer gut fuer Uns erklaert. Uebrigens ist die Kieler Werft schon lange unter USI Einfluss, Condoleza Rice hat damals mit Ihrer Firma Carlyle fest dort Fuss gefasst [http://www.dw.de/keep-it-in-the-family/a-952030] - die Entscheidung ueber Exporte wird laengst in Washington u Tel Aviv getroffen, Berlin nickt nur ab, muss eigentlich nicht gefragt werden, das sollte jedem klar sein. Gleiches gilt fuer Heckler u Koch.
Nun muss man ergaenzen das es Teutonien gut geht, finanziell u auf dem Papier, da kommen schnell "Freunde" die Teil vom Kuchen wollen , ist doch klar.
Zum radikal zionistischen Apartheidregime in Tel Aviv faellt mir nur ein Zitat von Scharon ein:
"Israel may have the right to put others on trial, but certainly no one has the right to put the Jewish people and the State of Israel on trial."

-- Israeli Prime Minister Ariel Sharon, 25 March, 2001 quoted in BBC News Online
[http://monabaker.com/quotes.htm]


Am 19. Mai 2014 schrieb Rainald Irmscher:

Großen Dank für diese Recherche ! ! !



°Keine Waffen in Spannungsgebiete! Dieser schöne Satz soll auf dem Klopapier stehen, das der "Bundessicherheitsrat" benutzt, jenes geheim tagende Gremium das den Waffen-Export kontrollieren soll, sich aber eher als Marketing-Agentur für die deutsche Rüstungs-Industrie versteht."



Die Sätze kann man sich auf der Zunge zergehen lassen oder sich auch darüber kaputt lachen, wenn es nicht so entsetzlich traurig wäre, dass es im Wesentlichen zutrifft.



Und es trifft wohl auch zu, dass hinter all dem Säbelgerassel und Waffenschmu bei all diesen Akteuren eigentlich längst ausgestorbene Begriffe fröhliche Urständ feiern wie Ehre, Mut und Tapferkeit für die traurige Tatsache, dass viele Feinde - auch so ein völig überholter Begriff - getötet wurden.



Auf beiden Seiten geht es um Menschen! Menschen, die in früher Kindheit so geworden sind. Und die nie "Recht" haben, andere zu töten oder auch nur zu verurteilen. 



http://www.pachizefalos.de/genau-wie-ich.html



Überwinden können wir unsere und unserer Mitmenschen Prägung durch unser inhumanes System nur durch Arbeit an uns selbst.



You can lead your horse to water, but you can´t make it drink.



Aber das Aufzeigen der Verlogenheit unserer Mainstream-Medien, wie es hier in der rationalgalerie geschieht, ist ein wichtiger Beitrag zu der Befreiung von der allgegenwärtigen Propaganda, für den ich mich herzlich bedanke.


Am 05. April 2006 schrieb Rüdiger Becker:

Niemandem sollte es gestattet werden, das Existenzrecht Israels in Frage zu stellen, schon gar nicht in der Rationalgalerie. Autor Unger hat das auch nicht getan. Israel braucht, wie jeder Staat, dauerhaft sichere und gesicherte, international anerkannte Grenzen. Die Resolutionen des UN-Sicherheitsrats 242 und 338 von 1967, zuletzt im März 2002 durch den Rat formell bekräftigt, weisen den – einzigen – Weg dorthin. Sie fordern den kompletten Abzug Israels aus den seit 1967 völkerrechtswidrig besetzten benachbarten Gebieten. Israels Regierungen haben diese Resolutionen kontinuierlich und gänzlich ignoriert – erstaunlicherweise völlig folgenlos. Kein internationaler Aufschrei, keine Forderungen und Ultimaten, weder Boykott noch Eingreiftruppen der NATO waren die Konsequenz. Wenn Ministerpräsident Olmert jetzt eine einseitige, endgültige Festlegung der Staatsgrenzen plant, ist er es, der die vitalen Interessen der Menschen in der Region bedroht – nicht zuletzt die der eigenen Bürger.

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