Krieg um Gibraltar

NATO gegen NATO: Unentschieden

Autor: U. Gellermann
Datum: 06. April 2017

Da kam sie jüngst arglistig um die Ecke, die spanische Korvette der Descubierta-Klasse. Kaum eine Meile von der Küste Gibraltars entfernt. Doch Gibraltar gehörte seit 1713 zu Großbritannien. Was machte der bewaffnete Spanier in einer britischen Dreimeilen-Zone? Eine erste Antwort wurde dem gefährlichen Eindringling durch Baron Howard of Lympne zuteil. Der ehemalige Vorsitzende der Konservativen Partei erklärte klipp und klar: „Diese Woche vor 35 Jahren schickte eine andere Premierministerin die Truppen quer über den Globus, um die Freiheit von Briten gegen ein anderes spanischsprachiges Land zu verteidigen. Ich bin absolut sicher, dass unsere derzeitige Premierministerin die gleiche Entschlossenheit zeigen wird, wenn es darum geht, den Einwohnern von Gibraltar beizustehen.“ Hah! Da wird der Furie Roja ihre Grenze aufgezeigt! Wie die unglaublich tapferen Briten das schon mal den unterbewaffneten Argentiniern beim Kampf um die Falkland-Inseln gezeigt haben. Hat nur 649 Tote gekostet.

Man darf die Gefahr, die von der spanischen Flotte ausgeht, nicht unterschätzen: Die erwähnte Korvette war schon an diversen NATO-Manövern beteiligt. Auch bei einem dieser Irak-Kriege war sie tapfer anwesend gewesen. An der Seite der USA, der NATO-Garantiemacht. Und wenn das spanische Kriegsschiff sein italienisches 76-mm-Geschütz zum Tragen brächte, dann könnte so manche Mutter ins Weinen geraten. Italien gehört irgendwie auch zur NATO. Haben die Briten, die, indeed, ebenfalls zur NATO gehören, schon ihre Marine-Reserven auf Her Majesty's Naval Base Clyde in Schottland mobilisiert? Dort liegen die britischen U-Boote der Vanguard-Klasse. Die sind mit nuklearen Interkontinentalraketen vom Typ Trident D5 ausgestattet. Da könnten sich die Spanier und wer da sonst noch rund um Gibraltar liegt, aber die verdutzten Augen reiben. Diese wunderbaren Trident-Raketen, die mit ihrer 11.300 Kilometern Reichweite den Kontinent überall atomar zerstören können, wurden in den USA hergestellt. Ganz zufällig sind die auch in der NATO.

Vor vielen Jahren wurden die Korvette der Descubierta-Klasse von Blohm + Voss in Hamburg entworfen. Wenn einer ordentliche Kriegsschiffe bauen kann, das sollten sich die Briten mal hinter die Ohren schreiben, dann sind es die Deutschen. Die sind auch in der NATO. Aber wer denkt, das wär´s schon, der kann zudem die vier wunderbaren MTU-Dieselmotoren in der Korvette entdecken, die den Kahn antreiben: Deutsche Wertarbeit. Die peitschen das Schiff notfalls auch dwars mit 50 Stundenkilometern durch das Mittelmeer. Einst gehörte der Dieselmotoren-Hersteller MTU Friedrichshafen GmbH mal dem Daimler-Konzern. Dann besaßen Rolls-Royce und Daimler über ihre Unternehmens-Tochter Engine Holding GmbH den Laden gemeinsam. Im August 2014 übernahm der Rolls-Royce-Konzern die Anteile von Daimler komplett. Man baut dort gern Panzermotore aber auch Antriebsaggregate für Atom-U-Boote. Die Frage, ob Rolls Royce der NATO gehört oder die NATO der Rolls-Royce Group ist noch nicht endgültig geklärt.

Natürlich gehören das spanische Königreich wie auch das britische Empire zur "Standing NATO Maritime Group." Diese ständige Mittelmeer-Überwachungs-Flotte soll was machen? Natürlich die Russen abschrecken. Deshalb ist auch die Teilnahme der tapferen Türken an diesem ständigen Kommando unerlässlich. Schon während des Kosovo-Krieges war die "Standing NATO Maritime Group" an der Operation Allied Force beteiligt. Da wurde dem damaligen Jugoslawien der kaum lebensfähige kosovarische Klein-Staat aus dem lebendigen Fleisch raus operiert. Auch das soll die Russen extrem abgeschreckt haben. Von was eigentlich? Denn erst im letzten Jahr hatte die Regierung in Madrid entschieden, acht russischen Kriegsschiffen zu gestatten, in der spanischen Exklave Ceuta aufzutanken. Die heutigen Grenzen des ursprünglich Marokkanischen Ceuta wurden übrigens 1860 nach dem Spanisch-Marokkanischen Krieg im Friedensvertrag von Tétouan zugunsten Spaniens festgelegt.

Wenn alles nach den Wünschen der Rüstungsindustrie geht, erleben wir demnächst einen Krieg von NATO-Partnern um eine britische Enklave auf spanischem Gebiet, die ihren Treibstoff aus einer spanischen Enklave auf marokkanischem Gebiet beziehen. NATO gegen NATO: Keiner gewinnt, aber alles ist kaputt.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 07. April 2017 schrieb Matthias Brendel:

Der Artikel ist wie immer unterhaltsam und gut recherchiert, die Hoffnung, dass sich die NATO gegenseitig auslöscht kann ich jedoch nicht teilen.

Sie machen ja gar nicht alles kaputt.
Krieg ist innerhalb unseres politischen Systems, ein wichtiger Teil interessengeleiteter Politik zum Wohle einiger Weniger, das weiss der Gallerist besser, als ich.
Man kann das schon bei Orwell nachlesen, der es bereits in den Vierziger Jahren des vergangenen Jahrtausends geschrieben hat:
Große Teile Nordafrikas und Vorderasiens werden in einem ständigen Kriegszustand gehalten, zum Wohle der Waffenindustrie und deren Eigner. (Big Brother)
Das ist auch jetzt wieder gut zu beobachten, mit den neuesten amerikanischen Bombardierungen auf syrische Ziele, die natürlich klar gegen jedes Völkerrecht verstossen, wo wir doch gerade am Rande eines möglichen Friedens waren.
Die grösste Angst der Eigentümer dieser Waffenschmieden ist es, dass dauerhaft irgendwo Frieden herrschen könnte, wo ihre Waffen verbraucht werden.
Es ist sicher für viele sterbenslangweilig, das immer wieder zu hören, aber so ist es nun mal.
Die einzige Möglichkeit, die ein Umdenken bei den Entscheidern schaffen könnte, bestünde darin,dass auch diese Eigentümer mal Angst um ihr Leben und das ihrer Kinder haben, das jedoch würde nur bei der Zerstörung des ganzen Planeten der Fall sein, denn noch können sie hier nicht weg.
Da die Erde von uns allen bereits über den "point of no return" gefahren worden ist, was Erderwärmung, Klimawandel, Verseuchnug und Verwüstung angeht, besteht ein Hoffnungsschimmer in der Politik des Trampels darin, dass er vielleicht schneller einen Zustand hervorbringt, der sichtbar auch den Kriegsliebenden so grosse Angst um ihr erbärmliches Leben macht, dass man wieder über Eindämmung dieser ganzen Politik des Wahnsinns sprechen müsste, d.h. grundsätzlich die Systemfrage stellen könnte.
Ob das dann noch reicht, um den physikalischen Zustand der Erde wieder herzustellen, der uns Menschen ein gerechtes, würdevolles Leben ermöglich, sei dahingestellt.
Allerdings reden wir hier über Zeiträume, in denen ein menschliches Leben eher kurz erscheint, es kann also durchaus sein, dass es noch Jahrzehnte so weitergeht, bevor endlich diese systematische Kriegstreiberei offen und konsequent geächtet wird.
Vielleicht geht es ja diesmal auch
richtig schlecht aus, für diese selbstzerstörerische Spezies der Hominiden, die Insekten, Würmer und Bakterien würden sich freuen.


Am 07. April 2017 schrieb altes Fachbuch:

@Gideon Rugai
nebenscharmützel gibt es nicht mehr. der große krieg läuft schon! die militärstrategie und -taktik hat sich schon lange gewandelt, und definiert sich nicht um riesige armeegruppierungen und frontverläufen, gezeichnet im buddelkasten eines generalstabes!

wenn dieser bundeswehroffizier das problem ist, wie betrachten sie dann diesen beitrag: https://de.sputniknews.com/politik/20170406315222284-deutschland-russland-krieg/
dieser wehrtechnikfreak wurde doch systematisch gezüchtet. gezüchtet von leuten, die ihre akademische ausbildung doch auch wo herhaben! über das zeitfenster ver"bildung" und indoktrination sind wir lange hinaus, jetzt zählt nur noch abstumpfen und kadavergehorsam: werte befehlt, wir folgen euch!!
der krieg ist auch schon bei uns, er steckt im ganzen system, in allen ebenen und teilen der gesellschaft!


Am 07. April 2017 schrieb alte4s Fachbuch:

"Wenn alles nach den Wünschen der Rüstungsindustrie geht, erleben wir demnächst einen Krieg von NATO-Partnern ...."
das stimmt sicher so, wobei "demnächst" noch ein bissel luft hat!
wenn zwei sich streiten, dann töten sie einen dritten, um vielleicht doch noch eine einigung zu erzielen oder den countdown zu verzögern.
diesmal ist eben syrien dran:(


Am 07. April 2017 schrieb Klaus Madersbacher:

@ Otto Bismarck
Wenn die NATO kaputt ist, geht auch die Rüstungsindustrie baden. Die wahnsinnigen Militärausgaben, die zum größten Teil in die Rüstungsindustrie gehen, fallen dann natürlich auch aus. Ob eine aufgeblähte Rüstungsindustrie das überleben wird?


Am 07. April 2017 schrieb altes facbuch:

gibraltar ist ja nun nicht nur der affenfelsen, sondern da gehört die meerespassage zwischen europa und afrika ja dazu!
wer vom mittelmeer richtung atlantik will, muss an britischen kanonen vorbei.
und so ist das bei allen engpässen bei den verkehrswegen dieser welt. umstritten sind noch die straße von hormus, die kurilen, die südchinesischen inseln, der bosporus....
alte koloniale siedlungspolitik, die bei der eindämmungspolitik wiederbelebt wird. auch das macht wieder deutlich, dass krieg immer aus wirtschaftlichen gründen passiert, und sich daher nicht vom mittelalter unterscheidet!!

wahrscheinlich geht aber der poker im brexit los: die briten wollen sich mit ihren atom-waffen vorteile verschaffen, und die eu hält die geisel gibraltar dagegen:)

trotzdem hat diese interne nato-feindschaft ihren "reiz". die griechen und türken an einer front? die balkanstaaten in einem regiment?
das wird spaßig


Am 07. April 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Mit spitzer Feder, vom Alllerfeinsten.
Danke, für die erstklassige Recherche, die mich tatsächlich staunen lässt, weil ich wieder so einiges dazu lernen konnte, das für die Einordnung der Zusammenhänge, mehr als förderlich ist, allerdings Fragen aufwirft.
Das Thema selbst muss ich genauer erarbeiten, da fehlt vieles an wirklichem Wissen, um einen sinnvollen Beitrag zu bringen.
@ Angelika Kettelbach
da geht es mir ähnlich, was "unseren Lutz" angeht. Immer wieder schafft er es mit Witz, Charme und Bissigkeit, auch mich zu erfreuen. Danke, lieber Lutz.


Am 07. April 2017 schrieb Michael Kohle:

@Peter/Gellermann
Dass die Buerger Gibraltar 2002 fuer den Verbleib bei GB gestimmt haben, wen interessiert das? Dieser Sachverhalt interessiert ja auch keine Sau bei der Krim. Oder habe ich da was missverstamden?


Am 06. April 2017 schrieb Uschi Peter:

Vielleicht bin ich da etwas blauäugig, aber für mich dürfte kein Staat fremde , nicht zum eigenen Territorium gehörende Länder besetzt halten. Das ist doch immer noch Kolonialismus, möglicherweise Sklaverei, zumal da meist Menschen einer fremden Nationalität leben wie in Nordirland (GB), Samoa (USA) oder Neukaledonien (Frankreich). Aber wenn es um Macht und Bodenschätze geht, bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke.

Antwort von U. Gellermann:

Im Fall Gibraltar: Die Einwohner dieses Fleckens stimmten 2002 mit großer Mehrheit für den Verbleib bei GB.


Am 06. April 2017 schrieb Sven Herbertsen:

Das ist wirklich feinster Journalismus. Ironisch und doch voller Fakten, ein echtes intellektuelles Vergnügen, danke.


Am 06. April 2017 schrieb Ronald Wolf:

Sarkastisch und auf den Punkt gebracht. Habe wieder viel erfahren. Das Hintergrundwissen ist sensationell. Habe mir über die Gefahren dieses "kleinen" Konflikts gar keine so großen Gedanken gemacht. Es ist aber viel gefährlicher als ich dachte. Danke für den tollen Beitrag.


Am 06. April 2017 schrieb Gideon Rugai:

Klingt fast als suchte man sich kriegsnotgeil behelfsweise ein kleines Nebenscharmützel weil man in Sachen Russland, speziell Syrien nicht so wirklich vorankommt den NATOD als Überzeugungshilfe einzusetzen.

Stichwort Überzeugung : Ich bin kürzlich auf dem YT Channel eines BW Fans (möglicherweise ein junger Offizier) geraten in dem ein BW Vortrag über die Lage in Afghanistan zu sehen war. Besagter Kanaleigner hat jede Negativäusserung/Kritik zur Verteidigung am Hindukusch elegant abgebügelt...Jawoll ! Wir machen noch aus jedem U ein X beim Bund. Da paaren sich auf einmalige Art und Weise jugendlicher Enthusiasmus, ideologischer BW-Drill und Fachidiotie mit vorwärtsverteidigender Naivität und unbedingtem Glauben an die Rechtmäßigkeit "kriegshumanitärer" BW und Nato-Missionen.
Dumme Kommißköppe gab es schon immer aber alle Achtung: Die wehrdienstfähige Post-Wende Generation hat man wieder sehr erfolgreich bis zur Schädeldecke mit Sch**** zugekippt.

Chapeau !




Am 06. April 2017 schrieb Angelika Kettelhack:

Brillant: Bis heute ist es mir immer noch ein Rätsel wie LUTZ JAHODA es immer wieder schafft, seine klugen und hintersinnigen Kommentare in Gedichtform zu bringen?


Am 06. April 2017 schrieb Lutz Jahoda:

NOTWENDIGE AUFRECHNUNG
UND DRINGENDE EMPFEHLUNG

Die Liste der Totmacher fällt sehr dünn aus.
Das dürfte die Menschheit inzwischen wissen.
Für jene jedoch, die ins Gras gebissen,
Von Kugeln durchlöchert, von Bomben zerrissen,
Wär selbst der Himmel zu eng für ein Beinhaus.

Die Zeit zur Frischhaltekur dieser Welt,
Wäre in diesem Jahrhundert gegeben.
Stellt endlich die Totmacher kalt und das Geld
Dem Frieden zur Seite und dem Leben!


Am 06. April 2017 schrieb Otto Bismark:

zu Klaus Madersbacher:
Im Beitrag steht, wie auch richtig zitiert: "...aber alles ist kaputt."! NATO kaputt ist etwas anderes. Auch dann hat keiner gewonnen außer der Rüstungsindustrie. Denn alles kaputt hatten wir hier in den vergangenen hundert Jahren schon zweimal und an verschiedenen Orten der Welt ist das noch immer (oder schon wieder, je nach dem) traurige Realität!


Am 06. April 2017 schrieb Marc Britz:

Vielen Dank für Ihren wie immer so "treffsicheren" Artikel.

Margaret Thatchers berühmter Ausspruch dass es so etwas wie "Gesellschaft" nicht gibt, hat sich in meinem Kopf für immer mit einem kurzen Nachrichtenfilm der BBC zu Zeiten des Falklandkrieges verbunden. In diesem Filmchen kann man Margret in Tweedkleid, Gummistiefeln und Kopftuch bei einem Manöverbesuch zusehen wie sie mit einem nur als satanisch zu nennenden Gesichtsausdruck eigenhändig die Kanone einer schweren Panzerhaubitze abfeuert.
Nichts bringt für mich besser die "liberale" Gesinnung jener mörderischen Egomanen zum Ausdruck, deren Konzerne Margies Haubitze baute. Und wenn Lord Howard nach eigener Aussage keinen Schaden daran erkennen kann, die Spanier nun daran zu erinnern, was für eine Sorte Leute die Briten sind, hören die von jeglicher Empathie befreiten Oxbridge-Psychopathen im Konzern-Management auch kein Säbelgreassel, sondern in erster Linie klingende Münzen. Dass so etwas bis vor kurzem Unvorstellbares wie ein Krieg zwischen zwei europäischen Großmächten wieder auch nur eine Möglichkeit ist, tangiert diese Pfundspatrioten sicherlich nur peripher. Denn die "Europäische Idee" war für diese Sorte Tommyguns von Anfang an nur jener von Churchill auf Kontinentaleuropa bezogene dreckige Witz, dessen zynische Pointe wir anderen gerade erst zu kapieren beginnen.


Am 06. April 2017 schrieb Andreas Schell:

Als 1982 im Falkland-Krieg die argentinische Luftwaffe das britische Kriegsschiff HMS Sheffield mit einer (französischen) Exocet-Rakete versenkte, führte der weltweite Medienrummel zu einem Verkaufsboom. Die Exocet ist bis heute einer der häufigsten Seezielflugkörper. Viel erfolgreicher im Verkauf als die damals von MBB (heute EADS) entwickelte, weniger beworbene AS.34 Kormoran Anti-Schiffs-Rakete. Dabei hat die Exocet damals noch nicht mal richtig funktioniert: von zwei Raketen erreichte nur eine das Ziel, und der Sprengkopf ist noch nicht mal explodiert. Trotzdem: schön fett Umsatz und eine riesen Marge bringt so ein Praxistest vor malerischer Kulisse, denn Lenkwaffen sind unverschämt teuer. Der Preis für die Werbung: nur 20 Tote auf der Sheffield - ein Klacks! Das Schiff musste dann wohl auch noch ersetzt werden und die Royal Navy musste über das Thema Luftabwehr in kostspieliger Weise neu nachdenken. Milliarden bringt so was! Die deutsche Panzerabwehrrakete Milan ist ja auch nur deswegen so ein Renner, weil sie vielfach ihre Praxistauglichkeit unter Beweis gestellt hat (*). Darum geht es, nicht um einen Felsen und einen vollbetonierten Küstenstreifen mit 30.000 Einwohnern. Na ja, um den natürlich auch: etwas von dem dicht bebauten Grund dort freizubomben freut zuletzt natürlich auch die Bauwirtschaft.

Es geht doch überhaupt nicht mehr um Nationen oder Völker, und Frieden ist außerdem ein Scheißgeschäft. Zum Trost bekommen ein Paar Wenige, die dem Blick in den eigenen Spiegel standhalten, einen halbwegs auskömmlichen Arbeitsplatz in der Rüstungsbranche. Also: Gibraltar-Krise, sei willkommen.

(*) ... das freut Bundeskanzlerin Merkel: https://www.youtube.com/watch?v=4GogBYE5EEc


Am 06. April 2017 schrieb Vera Kerber:

Eine wunderbare, bittere Erzählung über die Verflechtungen der NATO. Beißende Ironie zum Zwecke der Aufklärung. Danke.


Am 06. April 2017 schrieb Klaus Madersbacher:

"NATO gegen NATO: Keiner gewinnt, aber alles ist kaputt."
Da muss ich nun doch widersprechen: wenn die NATO kaputt ist, gewinnen alle.
Wäre schön, wenn die "Partner" wirklich gegeneinander losgehen würden, anstatt im Auftrag ihrer Washingtoner Herren in Syrien, Afrika usw. herumzubombardieren.

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