Krieg gegen Griechenland

Rezepte aus der Marktwirtschaft

Autor: U. Gellermann
Datum: 11. März 2015

Erpresser sollen sie sein die Neuen in Griechenland, Chaostruppe wird ihnen nachgerufen, das Wort Halbstarke taucht aus den schmutzigen Tiefen der 50er Jahre wieder auf, doch den fragwürdigen Höhepunkt der billigen Griechenland-Beschimpfung leistet die angeblich seriöse FAZ: Polit-Ganoven nennt sie die neue griechische Regierung in einem Kommentar. Über die wirklichen griechischen Ganoven, die ihr Land über Jahre in die Scheiße geritten haben - kein Wort. Kein Wort auch über die deutschen Regierungen, die mit den abgewählten griechischen Korruptions-Eliten prima Deals gemacht hatten. Auch kein Text über Angela Merkel, die als Schuldeneintreiberin in Athen unterwegs war, als eine säumige Regierung die Raten für die gelieferten deutschen U-Boote nicht zahlen konnte.

Während in Griechenland das Gesundheits-System stirbt und in seinem Gefolge auch viele Patienten, während Eltern kein weiteres Kind mehr in die Welt setzen wollen weil sie das eine kaum noch ernähren können, während Kinder im Schulunterricht vor Hunger in Ohnmacht fallen, leiert eine eisige EU-Bürokratur das runter, was sie schon seit fünf Jahren als einziges auf der Platte hat: SPAREN. Gäbe es in Brüssel oder Berlin so etwas wie ein Resthirn, dann wüsste man dort, dass tote Schuldner schlechte Schuldner sind. Aber sie haben Angst in den EU-Zentralen: Das griechische Beispiel könnte Schule machen. Auch andere Völker in Europa könnten sich von der perversen Logik des Kapitals befreien wollen. Das darf nicht sein.

Mit 1.140 Milliarden Euro überflutet die Europäische Zentralbank (EZB) zur Zeit den Finanzmarkt. Damit sollen Staatsanleihen diverser europäischer Staaten gekauft werden. Um die Wirtschaft anzukurbeln. Nur Griechenland soll keinen einzigen Euro-Cent aus dem Geldsegen erhalten. Die Griechen müssten erst einmal "Reformfortschritte" einleiten, tönt es aus dem EZB-Glaspalast in Frankfurt. Noch mehr Reform, noch mehr Selbstmorde, noch mehr Hunger, noch mehr Verzweiflung? `Die Europäische Zentralbank ist unabhängig´ flötet es aus geziertem Mund und die Neigung wächst, dem selben dummen Mund die Lüge in den Hals zurück zu stopfen. Natürlich wird in den politischen Machtzentralen, in schöner Übereinstimmung mit den Banken, entschieden, was die EZB zu tun hat. Und dort kennt man nur das kleine Einmaleins der Markwirtschaft: Der Preis der Freiheit vom Diktat der EU wird durch den Markt ermittelt.

Reden wir also über Marktwirtschaft. Auf der schönen Insel Kreta liegt der US-Marinestützpunkt "Naval Support Activity (Souda Bay)". Er hat eine Fläche von 445.000 Quadratmetern. Allein das Grundstück auf der beliebten Ferieninsel wäre eine Menge wert. Scheinbar arglos teilt der Chef des Stützpunktes, Commander Demetries Grimes, mit: "Wir haben den einzigen Kai im Mittelmeer, an dem auch ein Flugzeugträger anlegen kann. Das Gleiche gilt auch für Unterseeboote." Na, wenn das keine Wertsteigerung ist. - Auf dem Peleponnes, dem griechischen Festland, nur acht Kilometer westlich der pittoresken Hafenfront von Kalamata, ist immer wieder der Donner von Tiefflügen zu hören, wenn die Kampfjets vom dortigen US-Stützpunkt ihre Übungen exerzieren. Der touristische Marktwert wird kaum an das große Grundstück auf Kreta heranreichen. Aber es gibt ja auch noch andere Markt-Kriterien.

Im August 2013 berichtete die Athener Morgenzeitung "Kathimerini (Καθημερινή, Die Tägliche)" über die Mobilisierung der US-Stützpunkte in Griechenland, weil die Regierung Obama von dort aus einen Angriff auf Syrien vorbereitete. Der Angriff wurde abgeblasen. Denn Russland hatte die Vernichtung von Kampfstoffen in Syrien durchgesetzt und so die drohende Internationalisierung des Bürgerkriegs abgewendet. Das nimmt Obama dem Putin bis heute übel. - Beide US-Militärstützpunkte bieten offenkundig wunderbar kurze Wege zu den Küsten des Nahen Ostens, jenem Raum, in dem der Krieg fast täglich möglich ist. Das dürfte den Russen doch etwas wert sein. Mehr wert jedenfalls als den Amerikanern, die nur eine geringe Pacht für ihre bedrohliche Präsenz in Griechenland zahlen. Nichts zahlen sie für die griechische Armee, die als NATO-Mitglied in der amerikanischen Militärbilanz als Hilfstruppe für die US-Armee im Mittelmeer gerechnet wird. Die bezahlt das griechische Volk: Rund sieben Milliarden Euro jährlich. Die könnten, träte man aus der kostspieligen NATO-Kriegstruppe aus, wunderbar zur Schuldentilgung verwendet werden. Während die erheblichen Erlöse aus dem Stützpunktverkauf zur Ankurbelung der griechischen Wirtschaft zur Verfügung stünden.

Reden wir über Schulden. Seit Jahr und Tag weigern sich die selben, deren Hochmut gegenüber den Griechen nur noch den Fall nicht ahnt, ihre Schulden bei den Griechen zu begleichen. Als Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches schuldet die Bundesrepublik den Griechen rund 11 Milliarden Euro, die noch aus der Rückzahlung eines Zwangskredits offen sind, den die Nazis dem griechischen Volk abgepresst hatte. Ganz zu schweigen von den vielen Toten und Zerstörungen, die von den marodierenden deutschen Truppen hinterlassen wurden. Insofern sind die Griechen doppelt gefährlich: Sie könnten andere Völker an die deutschen Schulden erinnern, die auf der Londoner Schuldenkonferenz 1952 nur gestundet aber nicht aufgehoben wurden. Auch deshalb führt die deutsche Regierung einen erbarmungslosen Zermürbungs-Krieg gegen ein Volk, dessen neue Regierung es wagt, an diese offene Rechnung zu erinnern.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 13. März 2015 schrieb curti curti::

@ Tor Habita

Zur internationalen Solidarität bedarf es zunächst vermehrt "klarer Köpfe" der Einzelnen. Solange die dortigen, aus verschiedenen Gründen entstandenen Schäden, nicht renaturiert sind geht es weiter in Richtung globaler Verelendung. Griechenland macht überdeutlich, wie perfekt die alte Formel "divide et impera" auch heute noch funktioniert. Die Mechanismen dieses "simple game", realisierbar aufgrund eingangs skizziertem Defizit, sind tagtäglich mannigfach festzustellen.

Bin gerade auf einen interessanten Clip aufmerksan geworden, der die Misere besonders süffisant darlegt. Aber nachdem das unverhohlene FuckEU-Bekenntnis zu keinerlei Richtungswechsel führte (wie so vieles andere Unmißverständliche nicht!), ist dies auch von dieser weiter potenzierten Verachtung nicht zu erwarten. Und das bei vollem Bewußtsein derjenigen, die sich -noch- im Besitz der eigenen Lufthoheit befinden.

https://www.youtube.com/watch?v=oaL5wCY99l8&t=366


Am 13. März 2015 schrieb Tor Habita:

Zum Krieg von Herrn Buffet aus dem Jahresbrief 2003 an die Investoren seines Fonds |Berkshire Hathaway| unter Steuer [TAXES] Seite 7: "If class warfare is being waged in America, my class is clearly winning" http://www.berkshirehathaway.com/2003ar/2003ar.pdf zu 2006: "There´s class warfare, all right," Mr. Buffett said, "but it’s my class, the rich class, that´s making war, and we´re winning." The New York Times http://www.nytimes.com/2006/11/26/business/yourmoney/26every.html?_r=1&
 
Entschuldigt bitte das Original …
 
1% führt [macht] Krieg und die Welt schaut zu - in der Hoffnung nicht dabei zu sein – wir sind die (we are the) 99% - auch du bist im Krieg … Kapital ist gierig … Macht nicht geduldig …
 
… ein Wort zu Goldman etc. - wieso denkt ihr, dass die Finanzminister über Griechenland zur EURO-Einführung nicht bescheid gewusst haben? Denkt ihr die, haben einen IQ um Schuhe zu binden? Die haben doch nur nicht damit gerechnet, dass Griechenland eines Tages sagt: Wir wollen (können) nicht mehr (eure) Lügen - Goldman … - ehrliche Worte können in eine Krise führen! Wahrscheinlich passt das nicht zu Europa. Krieg passt nicht zu Europa? Wer braucht die Rohstoffe in Europa, dass die Handelswege sogar militärisch beschützt werden müssen! Ohne Krieg in Europa würde man nicht über TTiP verhandeln, sondern darüber, dass sich auch die USA vor dem Internationalen Gerichtshof zu verantworten haben …
 
Wann merkt das europäische Volk, das der Krieg der `Reichen´ global geführt wird, wir sind mitten drin. ! Das griechische Volk verdient jede Unterstützung um sich aus dem Würgegriff der `Globalen Reichen zu befreien, auch in der Hoffnung, wenn sie es schaffen, dann können wir es auch.
Noch lieber, wir befreien uns von den Ketten, oder legen zumindest die in Ketten, die der Gemeinschaft der 99% den Krieg erklärten. Merkt ihr denn nicht, wie sie uns bluten lassen – 1.000.000.000.000 € und mehr wird Europa jedes Jahr entzogen, immerhin Ø 2.000 € / je EU-Bürger …
 
Eine interessante Frage ist dann auch: Woran ist Bayern schuld? Aus der LandesBank wurde eine BadBank daraus wurde die BadBadBank ... und man muss ja auch nicht verwischen, dass es in der bayrischen Verfassung noch das Todesurteil gibt - kann ja keiner wissen, ob man da hin nicht mal zurück will. Sicher ist jedenfalls, dass der Herr Strauß nicht auferweckt worden ist, oder? Er hatte Geld und ein Volk hatte Schulden. Kohl hatte sein Ehrenwort und kaum einer denkt, das sein Eid dem deutschen Volke zu dienen, höher steht. In Deutschland kommt zuerst das Handelsrecht, bevor das Grundgesetz zieht. Ökonomisch halt! Wieso sollte auch Eigentum einem Volk gegenüber verpflichten, wenn es Aktionäre gibt???
Viele Köche verderben halt die Köchin, auch in Bayern (-: --- Nachher glaubt noch jemand, unser Grundgesetz meint die Würde des Menschen, anstatt der Würde des Deutschen. Den Auftrag von deutschen Behörden, die im Ausland operieren, muss man doch nicht hinter Fragen? Schon gar keinen national militanten Auftrag!

Die russischen Militärbasen in Griechenland gefallen mir zu gut - nachher gibt die USA noch seine größten Marinestützpunkte auf und im Gegenzug zieht die Russische Marine von der Krim in die Ägäis. Das hört sich fast so toll an, wie in der Freihandelszone im und am Hafen von Piräus wird der griechische Lohn gezahlt, auch an Chinesen …
 
Solidarität lebt nur international, in der Hoffnung, das uns mehr bleibt als im Krieg Miteinander und Füreinander zu beten


Am 13. März 2015 schrieb Ernst Grobschmied:

Wer internationale Banken auf Kosten der Steuerzahler aus dem Feuer holt, ist ein skrupelloser Betrüger und Erpresser. Diese Leute gehören vor internationale Gerichte.
Doch dort sitzen sie auch, die Abhängigen des Fiatgeldes und Befürworter der Diktatur des Kapitals.
http://www.rottmeyer.de/kollektive-korruption-warum-es-kein-freiwilliges-aussteigen-aus-dem-fiatgeld-standard-geben-wird/

Schuldlos - Schulden los
Du bist nicht schuldig
Du hast keine Schuld
Du schuldest Ihnen nichts
Denn Du hast `Nichts´bekommen!

Not guilty - No Debt
You are not guilty
You are not to blame
You owe them nothing
Forwhy you got nothing
Johannes Simmers (2011)
www.geldhahn-zu.de


Am 13. März 2015 schrieb André Burguete::

Zur Abrundung des Beitrags ein kleiner Abriss von James Petras (Berater Papandreou´s von 1981-1984) über die Geburt der Tragödie:

"Die Ermordung Griechenlands"
http://www.voltairenet.org/article186989.html


Am 12. März 2015 schrieb Elena Witulski:

Man hat mir Ihre Site empfohlen und ich finde sie sehr gut. Vor allem Ihren Vorschlag zur Umwandlung amerikanischer Stützpunkte in Russische, um die griechische Staatskasse aufzubessern, sagt mir sehr zu. Können Sie mich in Ihre Mail-Liste aufnehmen?

Antwort von U. Gellermann:

Ja, gern.


Am 12. März 2015 schrieb Manfred Ebel:

Herr Schenk, bitte überlegen Sie noch einmal, wer genau wem genau etwas auferlegt. (Gehaltskürzungen kenne ich bisher nur von Putin und den Massen.)


Was halten Sie davon, mittels eines `völkerrecht´lichen Akts die rechtswirksamen Regularien, die nicht unsere sind, übern Haufen zu werfen? Gerade deren Dämlichkeit begründet dies - zwingend.
Wie bewerten Sie das durch deutsche Medien wiederbelebte Feindbild gegen Griechenland und dass ausgerechnet deutsche Medien Feindbilder wiederbeleben?
Wie bewerten Sie die Tatsache, dass deutsche Wähler korrupte und betrügerische Regierungen gewählt haben? ... oder allgemeiner, dass korrumpierte Wähler korrupte und betrügerische Regierungen wählen? Und wie, dass uns Leute regieren, die gar nicht gewählt sind?


Was ist ein "nationales Kollektiv"? Ackermanns, Merkels, Schäubles, Zetsches, Mehdorns, Gabriels, ... und deren schleimige Brosamenschnapper - sind die Ihr Kollektiv? Meines nicht.



Herr Streifinger: "... man kann über deren Behandlung aber natürlich diskutieren." ... am besten in der Weise, wie die "`gerbten´ Schulden" zustande kamen. Nur diese Sprache verstehen nämlich die Erben der Verursacher.

"... Fragen nach persönlicher Schuld /Verantwortung, wo ich zustimme, dass wir nicht schuld und nicht verantwortlich sein können bzgl. dem 3. Reich." Persönliche Verantwortung besteht daraus zu lernen und keinesfalls Wiederholungen zuzulassen. Davon sind unsere zeitgenössischen mehrheitlichen Lemminge und Schafe weitest entfernt. Die Situation, Schuld auf sich zu laden, besteht jetzt und ununterbrochen. Und wer jetzt endlich nicht klar "Nein" i.S. der weltweiten Mehrheiten sagt, macht sich schuldig. Und genau da erkenne ich gebliebenen und bleibenden Schaden. Da führt kein Kommentar drum herum.



Herr König, fangen Sie doch noch einmal beim Wort "Eigenverantwortung" an.



Am 12. März 2015 schrieb Fred König:

Ihr Artikel ist der durchsichtige Versuch, die Griechen von der Eigenverantwortung zu erlösen. In Wahrheit ist es aber so, dass die Griechen über ihre Verhältnisse gelebt haben. War im wesentliche Olivenöl und Schafskäse produziert und sich ansonsten vom öffentlichen Dienst ernährt, der wird sparen müssen wenn die Kredite ausbleiben.


Am 11. März 2015 schrieb curti curti:

@ Ergänzung

Die heute hier erneut angesprochene Doku von Harald Schumann zum Anlaß nehmend, ergänzend ein zum globalen Gesamtthema/-Misere stimmiger Verweis auf einen Artikel John Pilgers, der gestern im KN eingestellt worden ist. Überaus zutreffend wird das treibende Element hinter den weltweit explodierenden Konflikten als "neuer Faschismus" beschrieben. Das Verhalten der als Troika verschleierte Kreise gegenüber Griechenland, unter denen die deutschen Politvasallen eine besonders schäbige Rolle einnehmen, beinhaltet diese von Pilger detailliert vorgetragene Eigenschaft.

Folgendes Zitat aus seinem Artikel unterstreicht die von Uli Gellermann mehrfach betonte NOTWENDIGKEIT:

"Für den Rest von uns ist die Verantwortung klar. Es bedeutet, die frechen Lügen der Kriegstreiber zu identifizieren und ans Licht zu bringen, und niemals, auch nicht insgeheim zuzustimmen. Es heißt, die großen Volksbewegungen, die eine fragile Zivilisiertheit in die modernen imperialen Staaten einbrachten, wiederzuerwecken. Am Wichtigsten ist die Verhinderung unserer eigenen Unterwerfung: unseres Bewusstseins, unseres Menschseins, unserer Selbstachtung. Wenn wir im Schweigen verharren, dann ist der Sieg über uns garantiert, und ein Holocaust zeichnet sich ab."

http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/warum-der-aufstieg-des-faschismus-wieder-thema-ist


Am 11. März 2015 schrieb Günter Schenk::


Natürlich richtig!

Aber, Regularien hätte ich besser als "rechtswirksame Übereinkünfte" benannt. Wie dämlich - die Massenarmut in Griechenland und anderswo unausweichlich fördernd - diese Übereinkünfte auch seien.
Richtig auch, "vor der eigenen Tür!! Aber in diesem Fall seh ich doch eher bleibenden Schaden in der griechischen Gesellschaft, hervorgerufen durch
eigenes Versagen in Griechenland.
Herr Schäuble kann - und wird wohl auch - seine Position überdenken und ggf. auf der Partner Druck über Bord werfen (müssen). In Bewusstsein der Menschen in D. hat er kaum bleibenden Schaden angerichtet. Frau Merkel hat auf anderen Politikfeldern gezeigt, wie flexibel sie ggf. sein kann. Und auch Dein Blog zeigt, dass in D. kein bleibender Schaden entstanden ist.

Dein Ansatz ist nicht grundsätzlich falsch, wichtig z.B. wäre es, den Menschen hier zu zeigen, wie die dt. Rüstungswirtschaft massenhaft griechsche Politiker korrumpierte, Poltiker, die auch aus alter Landestradition nur allzu bereit waren, sich korrumpieren zu lassen, das arme Griechenland zu einem der wichtigsten Empfängern von Rüstungsgütern aus D. machte. Die damit verbundenen Kredite galt es, per Bankenrettung in Griechenland, zu schützen und zu bedienen.

Du erkennst (viellicht): ich seh dies nicht vor allem aus deutscher Sicht, betrachte grundsätzlich derartige Dinge mit Distanz. Vielleicht liegt das an
meinem Lebensmittelpunkt in Frankreicht.

Antwort von U. Gellermann:

Über eine französische Sicht kann ich wenig sagen, bin zu selten dort. Aber über ein Missverständnis zwischen uns weiß ich was: Wenn Du über griechisches Versagen schreibst, wirst Du die Regierenden meinen. Schreibe ich über Griechenland, dann meine ich die Bevölkerung, zu der habe ich tatsächlich wenig Distanz. Und natürlich hat auch die „Fehler“ gemacht: Korrupte Parteien zu wählen, korrupt im erweiternden Sinne. Das sind „Fehler" die ich auch in Deutschland und Frankreich erkenne.


Am 11. März 2015 schrieb Benny Thomas Olieni:

Das, was dem griechischen Volk von den EUKUSA-Apparatschiks zugemutet wird, ist wahrlich unmenschlich.

EINE der Ursachen ist das ideologische Wirtschafts- und Finanzsystem in dem wir leben: Es ist lebensfremd, lebenschädigend, lebensfeindlich.
Einige Gesichtspunkte zum Verständnis, auch den Blick in einige verlogen-verkommene Apparatschik-Visagen bietet
die schon von einem Kommentator empfohlene arte-Dokumentation "Troika - Macht ohne Kontrolle", die hier zu finden ist:

https://www.youtube.com/watch?v=2zzMWcadFE4

Wer sich informieren möchte, durch welche Betrugsmanöver seitens der USA es in Bretton Woods zum heutigen Währungssystem mit dem Dollar als "Reservewährung" kam, dem möchte ich folgendes Buch anraten:

Georg Zoche, Welt Macht Geld.
Es schildert, dokumentiert durch erst neuerdings nicht mehr geheime Verhandlungsdokumente die Einzelheiten - und es erläutert eine nicht Wachstum erzwingende, neutrale Geldordnung ohne jedwede nationale Reservewährung, wie sie von John Maynard Keynes für die Konferenz in Bretton Woods entwickelt wurde.
Leider haben die USA eine solche Lösung durch üble, betrügerische, machtpolitisch motivierte Tricks bis heute verhindert.


Am 11. März 2015 schrieb Annette Klepzig:

Zu: Am 11. März 2015 schrieb Markos Dermitzakis:

Ich lebe in Deutschland habe aber griechische Wurzeln und Bindungen an mein Herkunftsland. Schon lange geht mit das blöde Griechenland-Bashing auf die Nerven. Ihre scharfe und kluge Verteidigungsrede lese ich mit großem Vergnügen. Noch mehr imponiert mir Ihr kühner Vorschlag: Die Militär-Stützpunkte an die Russen zu verscherbeln, das verschiebt die Perspektive und wäre ein Befreiungsschlag. Danke.
-----------------------------------------------------------
Mehrer tausend Selbstmorde in Griechenland und Hunger und Verarmung - das ist das Resultat der "Troika" - Schäuble & Co.
Natürlich hätte das nötige Geld von den Superreichen eingefordert werden müssen. Aber leider kommt man an die (bei den vielen Schattenbanken auch Außereuropäischen) nicht ran! Die EU ist da in keinster Weise hilfreich! Gewisse Länder profitieren sogar davon!!! Unser Wirtschaftsystem ist krank. Ich warte nur drauf, wann es kollabiert!
* Die Idee die Markos Dermitzakis:aufgegriffen hat gefällt mir ! ( Militär-Stützpunkte an die Russen zu verscherbeln) Wir brauchen wieder ein Gleichgewicht der Kräfte. Wenn eine Kraft zu stark wird - wird dies gnadenlos ausgenutzt....


Am 11. März 2015 schrieb curti curti:

@ Lutz Jahoda



Die Einführung des Euro war im Sinne der Betreibenden überaus clever eingefädelt und führte von Beginn an im Schilde was sich jetzt mittels der ersten Blüten präsentiert. Eine gemeinsame Währung ist bei weiterhin nationalen Regierungen und Ökonomien von vornherein und damit absehbar zum Scheitern verurteilt. Dumm waren hingegen die leichtgläubigen Lemminge, all die fügsamen Untertanen.

Der Euro ist zweifelsfrei die Kriegswährung zwischen Arm und Reich, ein Umverteilungsturbo durch und durch. Und mittels der aktuell sich rasant vollziehenden Parität zum militärisch gedeckten $, bei durchaus möglich weiteren Verfalls des Euro, geht die destruktive Saat vollends auf. Am Ende kaufen sich die "Damen und Herren" der Welt mit wertlosen Papierschnitzeln die noch käuflichen Filetstücke zusammen, der Rest wird fügig gebombt. Mission accomplished!
 


Am 11. März 2015 schrieb Tobiad Streifinger:

Bzgl. "Martin Hummel" `Teorie der nichtübernahme von Schulden"

möchte ich anmerken, dass die gezogenen Vergleiche deutlich hinken:
1. Schulden `andere´ übernimmt in unserem Rechtssysthem regelmäßig der Erbe (kraft Gesetz, nicht freiwillig natürlich).

Die BRD ist der Rechtsnachfolger des dt. Reiches, wenn auch nicht unbedingt freiwillig. Die dabei `gerbten´ Schulden sind also nicht völlig unbeachtlich, man kann über deren Behandlung aber natürlich diskutieren.

2. Italien ist KEINESFALLS der Rechtsnachfolger des antiken Rom! Dieses ist i.R. der Völkerwanderung endgültig untergegangen. Ebenso das antike Griechenland. 

3. Die `Schulden´ Napoleons wurden in dem folgenden Friedensvertrag abschließed geregelt und können wohl als beglichen angesehen werden. Sie wurden übrigens nicht von Napoleon bezahlt, sondern von Frankreich. 

4. Davon völlig unbetroffen sind Fragen nach persönlicher Schuld /Verantwortung, wo ich zustimme, dass wir nicht schuld und nicht verantwortlich sein können bzgl. dem 3. Reich.


Am 11. März 2015 schrieb Lutz Jahoda:

DREISTIGKEIT HOCH 3
TARGET: THE BOLDEN GREEK

Ja, sie schießen bereits aus vollen Rohren. Ziel erkannt: der dreiste Grieche! - Feuer!
Endlich zeigen sie sich unverhüllt und geben unverhohlen ihren Kopfstand preis, der ihnen die Welt und das Geschehen so zeigt, wie ihre Geldscheinwerfer es ordern.
Ja, sie sind unverschämt frech und verlogen. Ohne Skrupel kleistern sie die Wahrheit mit aus der Luft gegriffenen Behauptungen zu und legen Exemplare davon in jeden Flieger und in jede Hotelhalle weltweit.
FAZ - FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG: TIEF BIST DU GESUNKEN! GROTTENSCHWARZ MACHST DU UNS DIE GELEGENTLICHE SCHAMRÖTE VERGESSEN, DIE DICH MITUNTER ANERKENNEND LESBAR MACHTE!
Mein Ruf an die Gemeinschaft der RATIONALGALERIE: Teilt diese Schrift an die schlecht Informierten, an die angelogen Verblendeten, die nicht so lange wachbleiben konnten oder anderweitig abgelenkt waren und deshalb die Dokumentation DIE SPUR DER TROIKA - MACHT OHNE KONTROLLE nicht sehen konnten. Die ARD zeigte den Film am Montag, dem 7. März 2015 im Ersten Programm um 22 Uhr 45.
Ich notierte in mein Diarium: Ein freundlich zusammenwachsendes Europa jederzeit; doch seht endlich ein, dass ohne eine politisch einheitliche Basis, im Sinne vereinigter Staaten von Europa, die Einführung des EURO eine Riesendummheit war. - Das Volk spottete zu Recht und rief: "Der Euro wird ein Teuro!" - Also spucken wir es aus: Das einzige Land in Europa, das am Euro gesundet, war und ist Deutschland. Alle anderen Länder leiden. Sogar das stolze Frankreich. - Europa ist inzwischen ein einziger Scherbenhaufen. Die südlichen Länder hängen am Tropf und leiden. Und Brüssel ist ein von gewissenlosen Bürokraten in Gang gehaltene Geldvernichtungsmaschine, wobei zu beachten ist, dass vor der Vernichtung eine wundersame Vermehrung zugunsten weniger stattzufinden hat. Das ist Gesetz. In the eyes of the law for the Upper Ten only, um es unmissverständlich weltweit auszudrücken.
Unmissverständlich auch mein Stoßgebet: GOD SHAVE THE RICH !


Am 11. März 2015 schrieb Günter Schenk:

Lieber Ulrich Gellermann,

es gibt zahlreiche Gründe, Dir zuzustimmen aber Eines sollte doch gesagt werden:
Die (neoliberal-kapitalistisch) orientierte Europ. Union verlangt von Griechenland
nichts anderes als, was sie sich selbst und allen Mitgliedsstaaten auferlegt. Den
damit verbundenen Regularien haben - rechtswirksam - alle frühren griechichen
Regierungen zugestimmt.

Es handelt sich also keinesfalls um einen "Krieg gegen Griechenland"! Allenfalls
- und das sollte auch genügen - handelt es sich um eine verfehlte Politik der
Europäischen Union. Wozu die verfrühte und überstürzte Aufnahme Griedenlands
in die EU, auch in die Währungsunion, aus ganz anderen, auch militärstrategischen
Gründen - siehe NATO - gehört. Alle mir bekannten Volkswirte und Politiker wussten,
bei der Aufnahme Griechenlands über die gezinkten nationalen Statistiken des Landes.

Mit großer Sorge betrachte ich das, von Dir nicht nur Kenntnis genommene -
in Griechenland neuerdings wiederbelebte (alte) - Feindbild gegen Deutschland und
"die Deutschen". Das ist untolerierbar und zeigt darüber hinaus, wie wenig Griechenland,
70 Jahre nach Weltkriegsende, in Europa angekommen ist. Partnerschaftliche
Beziehungen sind kaum darauf zu begründen.

Warum thematisierst Du nicht die Tatsache, dass Griechen in zahlreichen "freien"
Wahlen korrupte und betrügerische Regierungen gewählt haben? War der Grund,
neben anderen, nicht auch, weil sich "alle" Griechen recht bequem als Teilhaber
des Lügengebäudes fühlen konnten?

Ich weiß, dass ich hiermit zahlreichen Einzelpersonen in Griechenland Unrecht antu,
aber an das griechiche nationale Kollektiv ist diese Frage zu stellen. Und nicht
jedem zivilisierten Umgang widersprechenden Nahrung zu geben.

Antwort von U. Gellermann:

Ich habe die Neigung zuerst von meiner deutschen Tür zu kehren. Auslöser war in diesem Fall für mich eine elende Propagandaschlacht gegen die neue griechische Regierung in Deutschland. Und natürlich die (auch in anderen EU-Ländern) völlig verfehlte Sparpolitik, die nicht nur in Griechenland zu wenig mehr führt als die Vertiefung von Armut und Jugendarbeitslosigkeit. Vor diesem Hintergrund an „Regularien“ zu appellieren ist für mich bestenfalls mechanisch.


Am 11. März 2015 schrieb Manfred Ebel:

Praktische Ergänzungen zu diesem Artikel und dem Artikel `Kleiner Mann, große Frau´:Mit dem Titel "Wenn DIE LINKE die CDU/CSU rechts überholt" veröffentlicht die Neue Rheinische Zeitung eine persönliche Erklärung Sahra Wagenknechts an die Abgeordneten der Linksfraktion.

Im Artikel "Die Bilanz des Spardiktats" listet die Zeitung das gegenwärtige Ausmaß des Elends, das nun auch die 41 Ja-Stimmen (zu 3 Nein-Stimmen) aus der linken Fraktion zur sog. `Verlängerung der Stabilitätshilfe´ - also des deutschen parasitären Knebelprogramms gegenüber Griechenland - mit zu verantworten haben.
Die linke Fraktion hat damit eindeutig den ihrem Wesen entsprechenden proletarisch-internationalistischen Charakter aufgegeben. Dazu passen dann eher die Bezeichnungen "Erpresser" und "Polit-Ganoven". Eine Schande für die linke deutsche Bewegung und ein Grund für deren neuerlich nötige prinzipielle Standortbestimmung.

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=21410 und

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=21397


Am 11. März 2015 schrieb Susanne Kreuzer:

So kauft das Kapital Länder: über die Regierungen. Das ist doch klar. Die Rolle der NATO ist schon seit vielen Jahren eher undurchsichtig. Die Ansätze und Überlegungen, die von der jetzigen griechischen Regierung ausgehen , sind richtig. Sie sollten den Euro verlassen. Jede Ehe kann geschieden werden, sogar vom Papst wieder ins Jungfräulche zurück gesetzt werden, nur die Eurogemeinschaft nicht? Wenns passt, ist wohl jedes Mittel recht. Mein Appell an die griechische Regierung, knickt nicht ein. Es geht offensichtlich gerade darum, mit dem Euro nicht die Gemeinschaft zu stärken, sondern Länder unter die Knute zu bringen. Das ging schon mal von deutschem Boden aus.


Am 11. März 2015 schrieb Heinrich Triebstein:

John Perkins hat in seinem Buch "Bekenntnisse eines Wirtschaftsattentäters" eindringlich dargestellt, wie Länder des globalen Südens zur US-amerikanischen Kasse gebeten werden: Kredite werden vergeben. Zinsen werden fällig. Weigert sich ein Staatsmann, kommt er ums Leben - Flugzeugabsturz. Dritte Stufe: Krieg. Beispiel Irak. Saddam Hussein, lange Jahre Spießgeselle der USA gegen Iran. Als er das irakische Öl nicht mehr in Dollar, sondern in Euro abrechnen wollte, war er im Nu ein neuer Hitler.
Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika beginnen ein machtpolitisches Gegengewicht aufzubauen. Länder wie Ecuador unterscheiden zwischen legitimen und illegitimen Schulden und weigern sich, letztere zurückzuzahlen.

Griechenland ist durch Beratung von Goldman Sachs in die Eurozone hineingemogelt worden. Teile und herrsche. Wär doch gelacht, wenn der überdehnte Hegemon nicht noch eine Weile weiterwursteln könnte, so lange er mögliche Nachfolger destabilisieren kann.


Am 11. März 2015 schrieb Martin Hummel:

"Reden wir über Schulden." Ja, das sollten wir. Nicht nur die dt. Erbschuld, sondern auch die Schuld und Schulden der Anderen. Reden wir über die Schuld der Schweden, die 30 Jahre in Deutschland marodiert haben und unter denen ich immer noch seelisch leide (:D). Reden wir über den Terror der Grand Nation unter Napoleon. Reden wir gar über die Schuld der Griechen, die einst unter Alexander dem Großen Kleinasien verwüstet haben, oder die Italiener in Rechtsnachfolge der Römer, die Germanien geknechtet haben. Ja, reden wir über Schulden und nicht nur über Deutsche.

Reden wir auch darüber, dass das Imperium des Chaos, unser edler Hort der Demokratie und Menschenrechte, das Land der Göttlichen und Gerechten, welches seit Jahrzehnten Länder in Schutt und Asche bombt, - rein humanitär, versteht sich -, und in "failed states" verwandelt, das Land der Negersklaven und der Völkermorde an den Indianern. Ich denke, hier wird noch eine sehr große Rechnung aufgemacht.

Aber reden wir auch darüber, dass es keine Kollektivschuld geben kann, es gab kein Nazideutschland, aber es gab Verbrecher und Schuldige. Schuld ist auch nie die Oma, die das Ganze unter Druck toleriert hatte. Und Schuld ist auch nie der Nachgeborene, der hier für Taten zur Rechenschaft gezogen werden soll, die er nie begannen hat, und wenn auch über Steuererhöhungen. Und lassen wir uns keine Schuld aufoktoieren. Es gibt immer Schuldige als Einzelpersonen, nie ist ein Volk schuldig. Genausowenig, wie der amerikanische Bürger pakistanische Hochzeitsgesellschaften zerbombt hat.
In diesem Sinne lassen wir die bayerische Lebensweisheit gelten: "Der Kas is g´gessen", was soviel bedeutet, man soll alten Käse nicht wieder aufrühren. Für mich ist der Hitlerschmarrn genauso weit weg, wie die Legionen eines Gaius Julius Cäsar in Germanien. What´s´done is done. Keep cool

Antwort von U. Gellermann:

Angesichts hungernder Griechen empfehlen Sie cool zu bleiben. Reizend.


Am 11. März 2015 schrieb curti curti:

Was dem Tapezierer aus Braunau verwehrt blieb, realisieren nun die Obarmungslosen Vollstrecker aus Berlin, der Eu und den USA mittels ihren Finanznukes. Eine arisch-senile, stets übellaunige Musterblüte rollt voran und die ihn mit antreibende, kalte Mamsell genießt begierig den eisigen Windschatten. Die in diesem Kesseltreiben besonders verachtenswerten Relationen, die im letzten Absatz des Artikels zutreffend beschrieben sind, kennzeichnen ihr Credo als besonders perfide.

Anfang der Woche strahle die ARD die Schumann-Doku zu Griechenland aus, die zuvor bei arte zu sehen war. Ein irrer Stoff -zumal 100% real- der jeden Tatort in den Schatten stellt, wurde auf einen Sendeplatz gg. 23:00h verbannt. ÖR in Reinkultur.

Das hoch oben die schwer bewaffneten Bomber des einzig Wahren und Guten kreisen, denen viele rührselige Engel nicht nur weltweite Landepisten planieren, dürfte den Altaropfern des neuzeitlichen Gottesdienstes entsprechen. Nach uns die Sintflut!


Am 11. März 2015 schrieb Hans Jon:

Abgesehen mal davon, daß der EURO so wie so verbrennt,
GRIECHENLAND ist ein wichtiger strategischer US-NATO-STÜTZPUNKT, der "wohl oder übel" mit Draghi-EBZ-MILLIARDEN gestützt werden muß, sonst driften die "LINKEN" GRIECHEN bald in Richtung RUSSIA und CHINA! Mir tun - wie überall infolge MACHT-POLITIK - die sog. KLEINEN LEUTE leid!


Am 11. März 2015 schrieb Claus Beckenbach:

Mal wieder ein echter Gellermann, lieber Uli!
Super, brillant und doch voller Arbeit, Recherche, ich weiß das. Vielleicht machen deshalb die Mainstreamer nichts, sie labern halt das Stammtischgeschwätz, verbreiten es und saufen Ouzo dazu. Der griechische Wirt muss den natürlich spendieren, ha! Ein Trauerspiel das Ganze - die Menschen können einem nur leid tun. Aber Du hast das alles auf den Punkt gebracht, grandios.

Übrigens: Frau Dr. Wagenknecht - ob links oder nicht spielt keine Rolle; sie ist eine der ganz wenigen Qualifizierten unter den vorwiegend nur mit mittelmäßigem Verstand gesegneten Abgeordneten. Ich habe sie in meinem Buch "Ziemlich große Gauner", mit einem großen Prolog über die Geschäftsmethoden der Deutschen Bank, mehrfach zitiert. Sie ist eine Superfrau. Punkt.

Dir wünsche ich: Hör´ nicht auf, mach weiter, vielleicht bringt es doch am Ende etwas, wahrscheinlich sogar...


Am 11. März 2015 schrieb Markos Dermitzakis:

Ich lebe in Deutschland habe aber griechische Wurzeln und Bindungen an mein Herkunftsland. Schon lange geht mit das blöde Griechenland-Bashing auf die Nerven. Ihre scharfe und kluge Verteidigungsrede lese ich mit großem Vergnügen. Noch mehr imponiert mir Ihr kühner Vorschlag: Die Militär-Stützpunkte an die Russen zu verscherbeln, das verschiebt die Perspektive und wäre ein Befreiungsschlag. Danke.


Am 11. März 2015 schrieb Klaus Manthey:

Weitaus mehr Schärfe gegen Merkel, Schäuble, Seehofer, Gabriel und Co. wäre meines Erachtens angebracht. Denn das, was die Mächtigen Deutschlands und der internationalen Ebene mit den Griechen betreiben, ist brutalstmögliches Waterboarding ...

Dran bleiben...

Schlagzeilen

Wenn Sie sich für die Artikel der Rationalgalerie interessieren und immer erfahren wollen, wenn es Neuigkeiten gibt, können Sie unseren RSS-Feed abonnieren:
RSS-Feed abonnieren

Kürzlich...

24. Juni 2016

Good bye England!

Guten Morgen Deutschland
Artikel lesen

23. Juni 2016

Mitleid mit Golineh Atai

Nur keine Gnade den Russen!
Artikel lesen

23. Juni 2016

Bekenntnisse eines Fussball-Flüchtlings

Anpfiff oder Abpfiff, das ist hier die Frage
Artikel lesen

23. Juni 2016

Obama befiehl, wir folgen Dir

Frau Merkel verteidigt die Freiheit des Westens in Syrien
Artikel lesen

20. Juni 2016

TAGESSCHAU: Wie Sie sehen, hören Sie nichts

Dr. Gniffkes Quantensprung: No News - No Picture in the TV!
Artikel lesen

PDF dieses Artikels

Diesen Artikel herunterladen

Wenn Sie möchten, können Sie sich diesen Artikel auch als PDF-Datei herunterladen:
PDF-Datei laden

Artikel kommentieren

Brillant? Schwachsinn? Mehr davon?

Sagen Sie uns Ihre Meinung! Wir überprüfen Leserbriefe, bevor wir sie online stellen – nicht um sie zu zensieren, sondern um unsere Leser vor SPAM und Werbung zu bewahren. Über Kritik freuen wir uns!
Kommentar verfassen