Hitler ist wieder da

MEIN KAMPF schon vergriffen

Autor: U. Gellermann
Datum: 11. Januar 2016

Das Buch stand in Millionen deutscher Bücherschränke: Hitlers MEIN KAMPF. Wer vor und in der Nazi-Zeit den braunen Band gelesen hat, der hätte von allen geplanten und verwirklichten Verbrechen wissen können. Jetzt ließe sich der Dreck in Kontinuität lesen: Was blieb, was bleibt von Hitler im heutigen Deutschland? Und keiner soll sagen, da wäre nichts: Das in der Reichs-Zeit zusammengeraubte Deutschland hatte und hat Erben. Es gibt sie noch, die stolze Automobilindustrie, die IG-Farben-Nachfolger, die Thyssen-Krupp, wie auch die BASF-AG. Alle gehören sie zu den größten deutschen Unternehmen. Alle wurden sie reich am Raub in anderen Ländern und an jüdischem Eigentum. Doch darüber schweigt die neue „Kritische Ausgabe“. Auch darüber: Erst 1990 wurde die Oder-Neiße-Linie vom Deutschen Bundestag als deutsch-polnische Grenze akzeptiert. Zähneknirschend, erst lange, lange nach dem Nazi-Krieg hatte man die Ost-Gebiete aufgegeben.

Nie aufgegeben wurde im vorgeblich neuen Deutschland der Rüstungs-Export, an dem die schon bei Hitler bewährten Firmen bis heute beteiligt sind. Nie aufgegeben, nur lange Zeit verdeckt, auch der Anspruch, sich in die Angelegenheit anderer Völker einzumischen: Draussen vor der Tür steht die nächste Million Kriegsflüchtlinge, und die unsägliche Frau von der Leyen wagt zu sagen, dass die deutschen Tornado-Kampfflugzeuge am Himmel Syriens "exzellente Bildern über einen weiten Raum, bei Tag und Nacht und bei jeder Wetterlage“ liefern. Als ginge es um eine Foto-Safari und nicht um zermanschte Körper auf syrischem Boden. Und kaum ist das debile Grinsen der Foto-Touristin verrutscht, wagt der blonde Stahlhelm stolz über die deutschen Tornado-Flugzeuge zu erwähnen, die hätten: "Fähigkeiten, die sonst kaum jemand in der Welt hat“. Deutsche Fähigkeiten über alles, über alles in der Welt.

Hitlers Kampf geht weiter. Denn die Profiteure der kapitalen Raubzüge waren nie im Zentrum der westdeutschen, also der bestimmenden Nachkriegsaufmerksamkeit. Besser als die Neuausgabe der bekannten Hitler-Sudelei wäre die erneute Auflage der geheimen Broschüre „Der Weg zum Wiederaufstieg“ gewesen, die Hitler 1927 der deutschen Wirtschaft gewidmet hatte und die dort eine schöne Aufnahme fand: „Jedes Volk braucht zur Entfaltung seines eigenen Ichs den nötigen Raum auf der Welt“, schreibt der Oberkellner dort seinen reichen Gästen auf die Speisekarte, und wer heute den „Raum“ mit „Markt“ übersetzt, der hat es begriffen. Wer dann beim Weiterlesen diesen Nazi-Satz entdeckt: „Die neue Bewegung lehnt kategorisch jede Standes- und Klassenteilung ab und proklamiert an deren Stelle eine zusammenfassende deutsche Einstellung“, der findet mühelos das Grund-Rezept für die heutige marktförmige Demokratie: Wir sollen sein ein einig Volk von Konsumenten und am einigsten sind wir uns in den Einheitsmedien und deren Bereitschaft die Bundeswehr auf Reisen ins Ausland zu schicken.

Aus einem scheinbar heiteren Rezensions-Himmel der alten Hitler-Schrift blitzen dann auch die Verlängerungen der Nazi-Perfidie ins Heute: Der kleine Schreibtisch-Hinterhalt-Schütze Joachim Käppner von der SÜDDEUTSCHEN zum Beispiel entdeckt im neuen MEIN-KAMPF-Kommentar, dass „damals größere Teile der deutschen Rechten mit der Sowjetunion sympathisierten“ und vor Begeisterung schwitzend verlängert Käppner dann: „was heute seltsam vertraut anmutet.“ Der Hitler-Stil ist ungebrochen: Fälschung der Geschichte und Russophobie als Grundlage für die neue deutsche Außenpolitik. Und dazu der vertraute Versuch, das geringe Maß deutscher Unabhängigkeit von den USA weiter zu verkleinern. Aber macht nix. Wir haben das Einverständnis des „israelischen Generalkonsuls“ – teilt uns der Direktor des „Instituts für Zeitgeschichte“ und Herausgeber des neuen KAMPF mit – das Buch zu einem „erschwinglichen“ Preis auf den Markt zu bringen. Was jetzt nur noch fehlt ist der Segen des Papstes.

Schon im Dezember 2015 sprach sich die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) dafür aus, die kommentierte Ausgabe des KAMPF nach ihrem Erscheinen an Schulen im Geschichtsunterricht einzusetzen. Alles mögliche ist darin zu lesen. Aber nicht das innige Bekenntnis Hitlers zum Privateigentum. Nichts von der Rede Hitlers am 20. Januar 1932 im Düsseldorfer Industrie-Club, die von den 650 Anwesenden vor der Machtergreifung begeistert aufgenommen wurden, wie uns der Wirtschaftsführer Karl Haniel in einem Brief an Gustav Krupp von Bohlen und Halbach hinterlassen hat: „Der Andrang der Clubmitglieder zum Hitler-Vortrag übersteigt tatsächlich unsere kühnsten Erwartungen und der größte Saal des Parkhotels ist leider nicht größer zu machen als er nun mal ist“. Dass es die Franz Haniel & Cie. GmbH (der Nazi-Förderer Karl Haniel gehörte zur Sippe) bis heute unbeschadet gibt – sie lebt unter anderem in Firmen wie der METRO AG fort – versteht sich: „Das Unternehmen, das sich selbst als Family-Equity-Unternehmen bezeichnet, ist eines der größten Unternehmen Europas, das immer noch zu 100 % von einer Familie (Familie Haniel) gehalten wird.“

Kurz nur waren die aktuellen, auch von den Deutschen in Kriegen und ungleichen Handelsbeziehungen erzeugten Flüchtlinge im öffentlichen Bild arme, hilfsbedürftige Menschen. Von Beginn an war die Hilfsbereitschaft von tätlichem Hass auf Fremde begleitet. Und kaum hatten „nordafrikanische“ Männer deutsche Frauen angegriffen, wurden sie schnell zum „Sex-Mob“ dem die Damen Angela Merkel und Katrin Göring-Eckardt die „ganze Härte des Gesetzes“ angedeihen lassen wollen. Die Gesetze der Ausbeutung, des eigenen und der fremden Völker, sind auch nach den schweren Verbrechen der prokapitalistischen Nazis nicht außer Kraft gesetzt. Im Gegenteil: Ihre ganze Härte bestimmt bis heute die Politik der Bundesrepublik.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 13. Januar 2016 schrieb JOB Brauerhoch:

Ich habe in der 80erJahren eine sehr schöne Ausgabe von MEIN KAMPF (Fadenheftung,
Echte Schwabacher Fraktur, Dünndruck..!) "schwarz" gekauft, u.a deshalb, weil meine Großmutter (USPD MItglied, Weberin) das, was Adolf Hitler über "die Brechung der Zinsknechtschaft" schreibt, seinerzeit mit heftigem Beifall bedacht hatte.. Dort steht zum Beispiel (S 233)
>Mir stand die Entwicklung Deutschlands schon viel zu klar vor Augen, als daß ich nicht gewußt hätte, daß der schwerste Kampf nicht mehr gegen feindliche Völker, sondern gegen das internationale Kapital ausgefochten werden mußte..>
Dumm ist das nicht und stimmt noch immer!.
Wer traut sich heute---Ritter oder Knapp??

Antwort von U. Gellermann:

Der Spruch ist Nazi-Gerülpse: Zum einen ist das Zitat Synonym für „jüdisches Kapital“. So als ob die christlichen Banken, damals wie heute, keine Zinsen nähmen. Zum anderen kroch, gerade das belegt mein Artikel, der braune Herr gern in den Arsch des Kapitals. Was daran „nicht dumm“ sein soll, kann nur der Irrenarzt erklären.


Am 12. Januar 2016 schrieb Michael Kohle:

Nein, ich habe nicht darauf warten müssen. Seit Jahrzehnten stand es bei mir im Bücherschrank, wem ich einst den "Zulauf" zu verdanken hatte, keine Ahnung. Der Zeitpunkt, als ich das "Werk" entdeckte muss jedenfalls nach der Lektüre der umfangreichen Bände zu den Auschwitz-Prozessen gewesen sein. Ob ich jemals auch nur einen Blick hineingeworfen habe, ich kann mich nicht erinnern, denke nein.

Ich hatte früh in meiner Politisierungsphase genug nachprüfbare Belege dafür vorfinden dürfen, dass mein Vater wohl kaum jemals einer Entnazifizierung bedurft hatte. Im Gegenteil, ich erinnere mich heute noch an diverse seiner Bemerkungen später in Wirtschaftswunderzeiten. Ein Satz von ihm, den ich erst später begriff: Schau an, der Herr X, ist doch auch ganz gut ohne den Persilschein ausgekommen, den er von mir wollte und nicht bekam. Es ging anscheinend verdammt schnell seinerzeit, dass es keiner Persilscheine mehr bedurfte, Jahre jedenfalls nicht, Monate oder Wochen eher! Und flugs hatte eine epidemisch grassierende Amnesie die "Elite" auch im kleinen Kuhdorf wie meinem Geburtsstädtchen wieder dahin zurück gespült, wo sie doch nie weg waren.

Was Uli G. alles bspw. so schreibt zu den Haniels u.a, all das gab es in allen Größenordnungen. Da hatten selbst einmal eifrige Assistenten von Gauleitern völlig verdrängt, das ihre ehemalige Karriere vorläufig für eine aktuelle in höhere bis höchste Ämter nicht besonders förderlich wäre.

Das jetzt dieses "Machwerk" wieder ausgegraben wird bzw. werden muss, ist alles andere als nützliche Geschichtsaufarbeitung, eher wohl aktuelle Geschichtsklitterung. Es ist - was sonst - ein Lackmus-Test bestimmter "Kreise", um zu prüfen, wie weit man demnächst gehen darf, gehen kann und muss. Es ist nicht der erste Test. Das Buch, seine Vermarktung und der damit verbundene Hype von "Er ist wieder da" hat schon breitere Fahrspuren für Zukünftiges ausbaldowert.

Nach der Methode dürfte es wohl bald weiter gehen. Es ist bald wieder soweit, werden sich bestimmte "Kreise" - noch leise - beglückt zuflüstern. Natürlich und selbstredend haben diese "Kreise" - die neue und doch alte Elite - nichts mehr am Hut mit irgendetwas Braunem. Seltsam nur, dass man tunlichst alles vermeidet, was einem in die Nähe von so etwas rücken könnte. Da werden im neuen Jahrtausend doch noch Kreuze der besonderen, angewinkelten Art von Grabsteinen geklopft, kurz nach dem Einzug vom Urenkel im ehemaligen Reichstag. Da werden urplötzlich doch wieder websites "geschleift" von Adelsgeschlechtern, Wikieinträge "entbeint". Einfach nur mal nach Jenem googeln, was sich da so permanent an "von" oder "von und zu" in unseren davon durchseuchten ÖR- und sontigen Medien, in noblen Verbänden oder Institutionen glaubt tummeln zu müssen.
Ja doch, ich weiß schon, dass diese "Kreise" dank dem Grafen vom 20. Juli vermeinen, sich einen Ablass eingehandelt zu haben. Darüber vergisst man gerne, das die größten Schandtaten längst geschehen waren, als das Attentat misslang.

Dass unsere Medien und unsere Politik - egal welcher Ausrichtung - das ganze Braunaufquellende in der Ukraine leugnen ist sicherlich auch kein Zufall. Dass anderweitig selbst bei jüngsten Ereignissen braunes Gedankengut zumindest unterschwellig wabert, wer wollte es leugnen. Es muss nur richtig angegangen werden. Schließlich gab es Zeiten, in denen die "deutsche Frau" nächtens unbehelligt Straßen begehen konnten. Damals war man auch noch stolz auf Volkswagen, auf Autobahnen.

Noch eine letzte Feststellung gefälligst? Gibt es noch irgendetwas links der Mitte, die längst knapp vor der rechten Wand dümpelt? Das einzig Linke im Lande darf doch im "Hohen Hause" als Restmüll besungen werden, als würde die "Toten vom Landwehrkanal" nicht ausreichen für ein bisschen Zurückhaltung in diese politische Richtung.


Am 12. Januar 2016 schrieb Gideon Rugai:

Da ich immer gerne themenübergreifend kommentiere (alles hat irgendwie mit allem zu tun - gemäß dem "oben wie unten" des Hermes Trismegistos) fielen mir zu "Mein Kram(p)f "spontan zwei Dinge ein :

1. Nämlich ein hervorragender Artikel über einen professionellen Flüchtlingshelfer (der nicht hier sondern in echten Krisengebieten tätig war und ist) und die westlich-leitkulturelle Arroganz in Sachen "Entwicklungshilfe" anklagt, die darin gipfelt vermeintlich Unterprivilegierten in Flüchtlingslagern z.B. "deutsche Ordnung" mit TÜV-geprüften Wohncontainern beibringen zu wollen und dabei zu ignorieren, dass die Menschen ihre eigene Ordnung in Selbstorganisation bevorzugen um in ihrer würdelosen Situation eben ihre Würde und Entscheidungsfreiheit, ihre Selbstständigkeit und Selbstachtung wahren zu konnen anstatt von westl. "Halbgöttern" und deren Wertevorstellungen bemuttert/bevormundet zu werden.
Ich bin jetzt mal so frech zu behaupten, dass die gleiche leit(d)kulturelle Arroganz auch auf die Kommentierung des Hitler-Machwerks zutrifft - nämlich unseren hiesigen vermeintlich Unterpriviligierten angedacht wird - da die ja zu doof und unterentwickelt sind, die richtigen Schlüsse aus dem Text zu ziehen.

Und

2. Habe ich mich gefragt ob dann, wenn man schon kommentiert, nicht z.B. das Machwerk eines russophoben Soziopathen polnischer Herkunft ("The Grand Chessboard") nicht schon längst in mehrfach kommentierter Ausgabe hätte erscheinen müssen um jene geistesgestörtes Hegemonialabsichten für jeden kenntlich zu machen ?

Oder wie ?

Antwort von U. Gellermann:

Ich bin sicher: Man versucht die Neuherausgabe als große „Enthüllung“ zu verkaufen, um die Spuren ins Kaptal, zu eigentlichen Herrschaftsstruktur zu verwischen.


Am 12. Januar 2016 schrieb Jens Meyer:

Was verboten ist, das macht uns grade scharf hat Wolf Biermann der SED gesungen (entnehme ich meiner Schallplatte twen erschienen im September 1965 (Keiner tut gern tun, was er tun darf was verboten ist, das macht uns grade scharf!). Die Buchkritik geht in die falsche Richtung. Denn die kommentierte Neuauflage dieses Buches von Adolf Hitler kommt ungefaehr vierzig Jahre zu spät. Waere sie im gleichen Jahr erschienen wie diese Schallplatte, dann haette die Herausgabe eine Funktion haben koennen, die ueber den Reiz des Verbotenen hinausgegangen waere.

Jetzt hat es nur noch den Reiz: "Was verboten ist, das macht uns grade scharf." Meine Eltern erhielten dieses Buch von Herrn Hitler (in einem Band Teil 1 und 2) als Geschenk des Hamburger Senates (bezahlt aus Steuergeldern) zu Ihrer Hochzeit im Juni 1935. Sie haben es gelesen. (Unterstreichungen und Anmerkungen im Buch (mit Bleistift) dokumentieren dies). Und es hat nichts genützt. Die im Buch angedeuteten „Maßnahmen" wurden alle durchgeführt.

Die Lektüre von "Mein Kampf" hat nichts davon verhindert. Im Gegenteil. Mein Vater ist trotzdem (oder gerade deswegen) Mitglied dieser Partei geworden, auch wenn ihm die Sache hinterher immerhin so peinlich war, dass sie verschwiegen und über Jahre geleugnet wurde. Als die zwölf Jahre des "Dritten Reiches" vorbei waren, wurde ich gezeugt. Das Hochzeitsgeschenk wurde vor den einmarschierenden Truppen (der Tommy) im Keller im Heizkessel versteckt. (Brennmaterial für die Zentralheizung gab es nicht).

Die ersten Seiten dieses „Hochzeitsbuches" sind deshalb einem Wasserschaden zum Opfer gefallen. (Es beginnt erst mit Seite 5) Schließlich habe ich es gefunden (das haben Kinder so an sich) und eingelagert. Zum Lesen dieses Buches hatte ich keine Lust. Habe es aber, eben weil es verboten war, nicht weggeschmissen. 1996 ich es dann gelesen. Es mich sehr gelangweilt und sehr angestrengt.

Das Buch ist langweilig und dumm. Solche Art Bücher gibt es viele, sie werden gekauft und manchmal auch gelesen. Wer verstehen will, was in dieser Zeit passiert ist, gewinnt keine Erkenntnisse aus diesem „verbotenen" Buch. Da gibt es andere. Wesentlich bessere.

Ich habe viel gelesen über jene Zeit. Erst nach der Lektüre der Bücher von Raul Hilberg, (insbesondere "Die Vernichtung der europäischen Juden" erschienen 1961, deutsche Erstausgabe 1982/Fischer Verlag 1990), hatte ich das Gefühl, ich hätte verstanden, was und wie das damals passiert ist und welche Verantwortung meine Generation und ich dafür übernehmen muß.

Zu unseren heutigen Zustand und unseren Verhältnissen kann ich nur Volker Pispers zitieren: " ein Land, in dem die Bevölkerung noch Geld über hat, um Bücher von Dieter Bohlen zu kaufen, dem geht es nicht schlecht, da können die Steuern doch gar nicht hoch genug sein…"

Das würde auch für das Buch von Adolf Hitler gelten. Und vermutlich ist dieser „Bestseller" aus der Vergangheit (mit einer Druckauflage von 12 Mill. St.) ja gar kein „Bestseller" gewesen, weil ein Großteil erst nach der Machtübergabe an die Nazis aus Steuergeldern beschafft und verschenkt wurde.

Weder politisch noch literarisch hat dieses Buch irgendeinen Wert. Eines der wenigen Bücher meines Lebens, wo ich es noch heute bereue, dass ich meine Zeit dafür verwendet habe. Der einzige Antrieb, das Buch unbedingt durchzulesen, war mit Sicherheit das Verbot dieses Buches.

Vor einigen Tagen habe ich im Deutschlandradio eine Diskussion unter Padägogen gehört, ob dieses Buch im Unterricht der Kinder zu verwenden sei.

Nach der Sendung (und auch vorher schon) war ich der Meinung ja. Da gehört es mit Sicherheit hin. Allerdings sollten die Lehrer darauf achten, dass sie den Kindern dieses Buch zum Lesen wärmstens empfehlen.

Das würde dann dazu führen, daß die Kinder um dieses Buch einen großen Bogen machen. (So wie wir es auch getan haben, wenn unsere Lehrer uns ein Buch empfohlen haben.)

Diese (vermutlich nicht gewollte) Wirkung haben Generationen von Lehrern auch mit lesenswerten Büchern bei uns erreicht.

Auf diese Weise wurden Generationen von Schülern die Lektüre der Bücher von Brecht, Tucholsky, Goethe, Schiller, Kafka (Kafka ist grade Abiturtthema) und Böll u.a. auf diese Weise ausgetrieben. Niemals habe ich in der Schulzeit ein Buch dieser Dichter und Autoren in die Hand genommen. (Einige habe ich dann später selber gefunden).

Wenn die Pädagogen gewollt hätten, daß wir tatächlich Neugier für bestimmte Bücher entwickeln, dann wäre es besser gewesen, sie hätten von der Lektüre abgeraten. Nur dadurch bin in auf die Mickey Mouse Hefte aufmerksam geworden. Mir wurde von denen, die uns erziehen, geraten: wir sollten "doch lieber gute Bücher" und die "guten Jugendzeitschriften" (Staffette) lesen.

Erreicht wurde (und vermutlich wird) das genaue Gegenteil.
In diesem Sinne ist das 70jährige Nachdruckverbot kontraproduktiv.

Und darüber hinaus drängt sich die Frage auf: Wenn es tatsächlich die Beamten der bayrischen Finanzämter waren, die den Nachdruck von "Mein Kampf" verhindert haben und damit die Neugier der nachfolgenden Generationen geweckt, dann stellt sich die Frage, ob dieses Verbot nicht genau das erreichen sollte?

Wenn ausgerechnet Beamte, ohne deren Tätigkeit die Nazis niemals die Vernichtung der europäischen Juden hätten organisieren können (Raul Hilberg), diesen Nachdruck so lange verhindern, dann ist das ein Treppenwitz der Geschichte.

Denn vermutlich haben die bayrischen Finanzbeamten sich etwas dabei gedacht. Ich mag gar nicht denken, was.

Antwort von U. Gellermann:

Die Buchkritik kann nicht in „eine falsche Richtung“ gehen. Denn der Text ist keineswegs eine Kritik, sondern die Entblößung einer dumm-dreisten Aktion, mit der kommentierten Neu-Ausgabe so zu tun als kläre man auf. Die Symbiose von Kapital und Faschismus wagen die „Aufklärer“ bis heute nicht auszusprechen.


Am 12. Januar 2016 schrieb Robert Gerber:

Anders als Sie finde ich es selbstverständlich, wenn der Direktor des „Instituts für Zeitgeschichte“ und Herausgeber des neuen MEIN KAMPF das Einverständnis des „israelischen Generalkonsuls“ zur Neuherausgabe des Buches einholt. Schließlich muss man nach der Meinung der Opfer fragen.

Antwort von U. Gellermann:

Ich kann nicht erkennen, dass Israel zu den Opfern der Nazi-Barbarei gehörte. Der Staat Israels reklamiert allerdings für sich, Vertreter der ermordeten europäischen Juden zu sein. Wie weit der Anspruch moralisch Bestand hat ist mir unklar. Ginge es nach der Zahl der Opfer, dann müsste der Rechtsnachfolger der Sowjetunion gefragt werden: Kein Staat hatte mehr Nazi-Opfer zu beklagen.


Am 12. Januar 2016 schrieb Wolfgang Oedingen:

Die Überschrift steht in krassem Widerspruch zum Inhalt selbst, denn doch wird sehr anschaulich gezeigt: Hitler war nie weg!


Am 12. Januar 2016 schrieb Manfred Caesar:

Ja in der Tat, Herr Gellermann, er ist wieder da. Er hat bereits die Regierung übernommen.Er heißt nur anders, ansonsten ist alles gleich, wie immer.


Am 12. Januar 2016 schrieb Christian Carstensen-Krüger:

Endlich, weiter so, wie wäre es mal mit einer liste, der von den nationalsozialisten verfassten gesetze.
Lieber herr Gellermann bleiben sie am thema dran und entarnen sie unsere "wirtschaftliche" elite.


Am 12. Januar 2016 schrieb Susanne Kreuzer:

Ich bin Jahrgang 1947, Nachkriegsgeneration der schlimmsten Zeit von Gewalt, Unterdrückung und Zermetzelung. Nationalsozialistisches hat sich immer und überall befunden. Die waren doch nicht weg, nur untergetaucht und die haben Junge gekriegt. Überall auf der Welt. Sind sie dadurch mehr geworden oder "nur" sichtbarer? Wenn ich an die heutigen Demonstrationen denke, hoffe ich immer auf die Vermehrung der humanistischen, pluralen und parzifistischen Lebenshaltung in einer globalen Welt, obwohl von den Regierungen aus das braune Gedankengut geschützt wurde, solange ich denken kann, mal mehr, mal weniger. Den schlimmsten Verrat in dieser Hinsicht ist von Schröder/Fischer durch die Hartz IV-Gesetzgebung begangen worden. Millionen haben dadurch gelernt in einem Ghetto ohne Stacheldraht zu überleben, mit allen Begleiterscheinungen von Tricksereien, Betrug - was das Zeug hält und Einschüchterungen - mit Freude und Wonne usw. Alles per Gesetz geschützt. Jetzt das Hitler-Buch wieder zu veröffendlichen ist nur eine logische Fortsetzung der ständigen Gehirnwäsche durch die Medien. Hat er doch genau so gemacht. Kultur war ein wichtiges Propagandamittel. Heute ist es die Spass- und Comedienwelt. Nichts gegen Fußball, aber das gekaufte Sommermärchen, was war denn daran echt? Aber passt doch ins Gesamtbild.


Am 12. Januar 2016 schrieb Christine Kamphausen:

VORAHNUNG/VORABEND

Sehr geehrter Herr Gellermann,

die aktuellen Ereignisse waren bei Ihnen schon im November des letzten Jahres zu lesen:
„Weil Merkel den Zusammenhang zwischen den US-Kriegen und dem Flüchtlingselend nicht thematisieren will, kann sie auch keine Lösungen anbieten. Das befeuert rechte Rechte und Nazis: Die AfD bekommt beschämende Umfragewerte, Pegida besetzt Straßen und Plätze, Nazis können Heime abfackeln, als hätte die Staatsgewalt gerade Urlaub. „

Und Sie hatten zusätzlich klargemacht:
„So wie die Bundesregierung keinen Plan zum Flüchtlingsproblem vorlegt, so will sie sich planlos in einen Krieg stürzen, der schon verloren ist, bevor deutsche Piloten ihn weiter verlieren helfen. „

Das hat seltene analytische Qualitäten, Sie hatten einen Vorahnung auf die Dämmerung des weiter nach rechts verschobenen Landes, den Vorabend einer Wende im Land. Wie geht es weiter? Wo werden wir landen? Ist MEIN KAMPF von erschreckender Aktualität?


Am 12. Januar 2016 schrieb Andreas Krödel:

Ist "Hitler" wirklich "wieder da", oder hat das hier mehr oder weniger unbemerkt überlebt, war eben tatsächlich IMMER da?
schwierige Frage, Antworten stehen hier genug, um meine Ängste zu bestätigen!


Am 11. Januar 2016 schrieb Uschi Peter:

In der jetzt aufgeheizten Stimmung im Volk (darf man das Wort gebrauchen?) halte ich es für fahrlässig, dieses Machwerk unter die Leute zu bringen. Die "gehobene Bildungsschicht" wird es als ein Machwerk ansehen. Was ist mit den Menschen, die sich von den Regierenden verschaukelt fühlen? Die sehen, wie unsere Kultur den Bach runter geht? Schon in den 20er Jahren des 20. Jhd. des Massenelends und der „Schande" des verlorenen Krieges, der Auseinandersetzungen zwischen Rechts und Links, war Hitler für viele ein Heilsbringer. Wir wissen, wo das endete. Auch heute wieder haben viele Menschen keinen Halt mehr. Sie dürfen nur noch amerikanisch - global denken. Es wird ihnen vorgeschrieben, wen sie als Freund, wen als Feind anzusehen haben. Sie sehen auch, wie die USA und ihre Anhänger an der Eskalationsschraube zum neuen Weltkrieg drehen. Nach der Amerikanisierung kommt, so glauben sie, die Arabisierung. Und die Politiker schlagen auf "das Pack" ein. Dazu wird unentwegt gegen die DDR und heute die Ostdeutschen, das „Dunkeldeutschland" gehetzt, im weiteren Sinne gegen alle dem Westen nicht gehorsamen Länder. Im Osten nur „Neonazis" und Verbrecher. Seit ich Bürgerin der großen BRD bin, lese und höre ich nur Hetze gegen die DDR, den Osten generell, im Inneren gegen die Alten, die Lehrer, die „Bullen", die Asozialen, die "Hartz IV der" und und und. Aber auch gegen unbotmäßige andere Länder und ihre Regierungschefs wird ständig massiv gehetzt wie gegen die Serben, den Iran, Putin, Gaddafi, Hussein, Assad. Erst wenn diese Länder zerstört und ihre Präsidenten ermordet sind, ist Schweigen.
Die Menschen wollen ernst genommen werden. Wird so das Volk reif gemacht für einen neuen Krieg? Wie wird das enden?


Am 11. Januar 2016 schrieb Lutz Jahoda:

Mit Schuhplattlereinlagen und Jodlern nach Berchtesgadener Art vorzutragen

Wenn wir schaun, schaun, schaun
übern Zaun, Zaun, Zaun
in das Münchner Institut,
wo noch Adolfs Seele ruht,
packt uns Grau´n, Grau´n, Grau´n
hinterm Zaun, Zaun, Zaun,
wo man schamlos unverstellt,
braunen Geist am Leben hält.

Anmerkung:
Das Münchner Institut für Zeitgeschichte hält bis heute an der Einzeltäterversion des Reichstagbrandes fest, obschon ernsthafte Historiker, darunter Dr. phil. Walther Hofer, seinerzeit Professor für Zeitgeschichte an der Universität Bern, nach intensivem Studium der Akten, die Urheberschaft der Nationalsozialisten bestätigten. Ein Hobby-Historiker unter Mitwirkung des Münchner Instituts kam später zu gegenteiliger Meinung. Und dabei ist es geblieben. Punkt aus. Marinus van der Lubbe, leicht sehbehindert, soll im Alleingang den komplex angelegten Brand entfacht haben. Dreißig Jahre später war es Lee Harvey Oswald, ein durchschnittlicher Schütze, der angeblich im Auftrag Moskaus den US-Präsidenten John F. Kennedy mit mehreren Schüssen getötet haben soll.
Da dürfte sich das Institut in München gesagt haben: Was in den USA mit Oswald funktionierte, muss doch, verdammt noch mal, auch in Deutschland zu schaffen sein.
Seitdem gilt für München: Göring hatte recht: Die Kommunisten waren es gewesen.
Da tat es mir richtig gut, heute im Gellermann-Papier zu lesen, was alles in den Fußnoten des Instituts zum Buch "Mein Kampf" vergessen wurde.
Möge eines Tages der folgende Satz zum Schulunterricht gehören:
Es gab einmal ein Institut in München,
geschickt im Verschweigen und Übertünchen.


Am 11. Januar 2016 schrieb Achim Kessel:

Lieber Uli,

dem gesagten/geschriebenen ist nichts hinzu zu fügen. Vielleicht eines noch zur Ergänzung;
2005 erschien in der Lübbe - Verlagsgruppe ein Buch mit dem Titel
, > Djelo<, die Akte, Das Buch Hitler. Eine Wertung, denke ich, ist mit dem Recht der freien Meinungsäußerung gedeckt auch wenn der Verlag ausdrücklich vor einer Verbreitung, auch nur in Teilen, ohne Genehmigung warnt.
Die Hauptaussage ist, Hitler hat den Entschluss zum Angriff auf die Sowjetunion > intuitiv< gefasst hat. Damit wird der Plan Barbarossa, der weit vorher in den Schubladen lag relativiert. Ebenso der Zeitpunkt,an dem standen sich keine zwei hochgerüstete Armeen gegenüber, sonder eine in Blitzkriegen erprobte Angriffsarmee.
Was soll, mit diesem Wissen im Hintergrund, für eine Wertung von Historikern herauskommen. Eine verlogene Kommentierung.


Am 11. Januar 2016 schrieb Hans Rebell-Ion:

Hans Rebell-Ion:
Die HITLER kommen und gehen ! ...
aber bleibt die MENSCHHEIT mit solchen MACHT-WAHNSINNIGEN im ABC-ZEITALTER bestehen? Der Ruf nach einem "STARKEN MANN" wird zunehmend lauter in der Blödel-Republik-Deutschland (BRD) ... "Er ist wieder da!" sind bald die neuen Jubelschreie!
"Wann wird man je versteh´n?"


Am 11. Januar 2016 schrieb Reyes Carrillo:

Was für eine trostlose Bilanz, die du in deiner düsteren Reise in und um dieses Buch und seine verlogene Kommentierung herum aufstellst. Widerwärtig. Da hilft es auch nicht zwingend weiter, keinen deutschen Pass zu besitzen. Du drückst – natürlich - auch auf dieser Reiseroute die roten Nadeln mit sicher-souveränem Gespür in die richtigen und wichtigen Points of Interest.
„Der kleine Schreibtisch-Hinterhalt-Schütze Joachim Käppner“ derweil spritzt, sich „schwitzend verlängernd“, immerhin einen Hauch satirischen Magenbitters in diese düstere Deutschland-Reportage. Vielen Dank, lieber Uli, für diesen sicher nicht vergnügungssteuerpflichtigen Einblick und noch schwärzeren und sich konstant wieder bräunlich färbenden Ausblick in die abstoßenden Kontexte deiner „Literaturempfehlung“. Für den letzten Absatz freilich meinen besonderen Dank. Ach ja, der Real-Markt, der bei mir auf dem Wege zur großen Stadt liegt, muss fürderhin auf meine Besuche verzichten...

@Klaus Madersbacher

Für das Erlebnis, Qualtinger aus "Mein Kampf" vorlesen sehen und hören zu dürfen, hätte ich wahrscheinlich meine beiden Großmütter verkauft! Ich beneide Sie am Leibe bebend.


Am 11. Januar 2016 schrieb Guenther Lachmann:

Der Ausverkauf war zu erwarten!
Das Lügengebilde »Veröffentlichung zum Zwecke der Information« bricht hier zusammen, wo sich der Bürger den Kampf kauft, weil er nicht in seinem Besitz war. Denn Information über Hitlers Begehren, über seine Taten und Träume, starren uns tagtäglich aus den Büros der grossen Parteien an (egal welcher eingefärbten Couleur), sind zu lesen auf jedem Arbeitsplatz der Großindustrie, schreien uns aus jeder offenen Haustür entgegen, hinter der es Unterdrückung gibt.
Eine andere Gruppe von Käufern lässt sich leicht finden, folgt man deren Kauflust um den Kampf zu besitzen, und ihn auf einen Sockel zu stellen. In den Händen einiger der Käufer wird es deren jahrelangen Orgasmusschwierigkeiten beseitigen. Dieser Gruppe ist es wohl bewusst, dass der Faschismus niemals aufgehört hat zu existieren. Diese Gruppe sind Jene, die mit lautem Jubelgeschrei den Verfall der Sozialstruktur begrüßen, und es dem Bürger als Marmeladenbrötchen verkaufen. Sind Jene, die Krankenhäuser, Kitas, Schulen schließen, und es als Errungenschaft einer Eigeninitiative des Bürgers es dem Bürger Unterschieben. Sind Jene, die mit Subventionen Wirtschaftskriege, Wirtschaftsverbrechen (TIPP, CETA und Co.) in fremden Ländern (oder dem eigenen Land) und Kulturen begehen, und der Steuerzahler wird zur Kasse gebeten.
Wird sind wieder soweit - es stand schon lange an der Wand! Es darf wieder gehitlert werden - und wer am 20. April Geburtstag hat, der darf sogar das Horst Wessel Lied singen, oder hat schulfrei, das bleibt den Verantwortlichen der lokalen Bildungsindustrie ueberlassen. Ich kann nur hoffen, dass unsere Pädagogen nicht vergessen zu erwähnen, dass der, von den Alliierten, geführte Krieg gegen Hitler, kein Krieg den Faschismus war - die USSR (CCCP) und seine Verbündeten bildet da die Ausnahme (wie aus dem Malta-Treffen hervorgeht, und dem Verhalten der westlichen Alliierten gegenüber der USSR), sondern ein Krieg gegen die aufkommende Wirtschaftsmacht Deutschland-Japan.
Der wiederholte Aufguss der Hitler-Schrift ist weit mehr als nur ein Informationswerk. Es ist der Aufruf zu Rassenhass und Genozid, es ist die Wahl zum Arier, und die Akzeptanz von Wir und dem Untermenschen, und jede Erklärung das diese Publikation nur dazu diene, dem Uninformierten den bösen Hitler zu zeigen, ist ein Vergehen an der Bevölkerung weltweit. Hitler war nur der Name - die Gesinnung ist die Macht über das Volk.
Die Banken sind die Gewinner dieser (pseudo)neuen Zucht, die Politiker sind die sich suhlenden Schweine in dieser Struktur, und die Grölfanatiker bilden das Fußvolk.
Das war nur mein Prolog.


Am 11. Januar 2016 schrieb joe bildstein:

Krieg war immer gut fuers Geschaeft, das war immer so u wird auch immer so sein, leider. Wenn ich das hier erwaehnen darf, auch die juedisch/israelische Sicherheits und Kriegsindustrie verdient praechtig im Moment und unterstuetzt jeden Diktator weltweit wo es nur geht. Die Wahrheit war schon immer die Erste die bei all dem drauf ging.


Am 11. Januar 2016 schrieb Klaus Madersbacher:

Ich kann mich noch daran erinnern, wie Helmut Qualtinger "Mein Kampf" an der Uni Innsbruck gelesen hat - mit viel Applaus und Gelächter.
Dabei hatte ich nicht den Eindruck, dass Leute anwesend waren, die die Worte des Führers mit Andacht verfolgten.
Ich würde liebend gerne jemanden kennen lernen, der aufgrund dieses Buchs zum Nazi geworden ist ...

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DEMONSTRATION IN BERLIN

8. Oktober 2016
Auftakt: 12.00 Uhr

Alexanderplatz/Ecke Otto-Braun-Straße


www.friedensdemo.org
Bundesausschuss Friedensratschlag | Kooperation für den Frieden | ViSdP: Laura von Wimmersperg, Friedenskoordination Berlin