Heia Safari!

So geht Kriegsmanagement

Autor: U. Gellermann
Datum: 17. Juli 2017

Da wuchtet er die Munitionskiste aus dem Transportflugzeug der Bundeswehr in Mali, der Eingeborene. Die weißen Herren hatten die Transall auf dem Foto der „Bundesakademie für Sicherheitspolitik“ zwar gesteuert. Aber jetzt heißt es „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Lasten und die tödlichen Risiken sollen die Farbigen schon selbst tragen. So stellt man sich auf der Website der „Bundesakademie“ den fröhlichen Krieg in anderen Ländern vor. Der Präsident des grauen, vom Kriegsministerium finanzierten Ladens, der Schattenmann Karl-Heinz Kamp, durfte jüngst in der SÜDDEUTSCHEN sein Credo verkünden: „Der Export von Stabilität … durch militärisches Krisenmanagement“.

Millionen steckt der Steuerzahler unfreiwillig in eine Akademie, die der Einfluss-Propaganda „mit klassischer Pressearbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Internetredaktion, Sozialen Medien und Bürgerdialogen“ dienen soll. Auch deshalb verweist ihr Präsident in seinem SZ-Artikel auf „Russlands ständige Propagandaoffensive“. Und weil er auch eine durch nichts belegte „russische Aggression in Europa“ behauptet, fordert er barsch „erhebliche Mittel“ zur Aufrüstung, die „nicht dem Wahlkampfgetöse zum Opfer fallen dürfen.“

Man muss ihn übersetzen, den Karl-Heinz Kamp, aus dem Bürokratischen ins Deutsche: „Export von Stabilität“ ist die gelackte Version von Kriegsexport. „Krisenmanagement“ ist der schöngefärbte Tarnanzug für Kriegsplanung. Und „Wahlkampfgetöse“ ist nur das Synonym für das lästige Parlament und dessen demokratisches Gedöns. Da will einer den Krieg und die Kriegsvorbereitungen dringend besser finanziert haben: „Die Forderung, Europa müsse mehr Geld für die eigene Verteidigung ausgeben, hat nichts mit Rüstungswettläufen zu tun.“

Womit der Tarn-Sprech zu tun hat, wird sichtbar wenn man sich die Kommando-Struktur der bizarren Akademie anschaut: Sie ist direkt dem „Bundessicherheitsrat“ unterstellt. Das ist jenes Gremium, das am Bundeskanzleramt dranhängt wie der Blinddarm am Dickdarm und genauso schnell entzündet ist. Angeblich zur Kontrolle des Rüstungs-Exports gedacht, hat es sich längst zum Rat für die Rüstungs-Wirtschaftsförderung entwickelt: Gerade erst, kurz vor einem heißen Krieg rund um Katar, winkt der Rüstungsrat den Export von vier Patrouillenbooten und 110 Schwerlastkraftwagen der Firma „Rheinmetall MAN Military Vehicles“ nach Saudi Arabien durch. Denn die Saudis sind gute Kunden der deutschen Rüstungsindustrie, ihr Einkauf dient sicher nur der Demokratie und der Befreiung der arabischen Frauen und ihr Verteidigungsminister, Mohammed bin Salman, ist jener orientalische Märchenprinz, der gerade dabei ist, die jemenitische Bevölkerung in ihrem eigenen Blut zu ersäufen.

Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG – die den verlogenen Text des Herrn Karl-Heinz von der Bundeskriegsakademie ohne kritischen Kommentar oder mit einer Anreicherung durch Fakten veröffentlichte – schmückte sich erst jüngst mit der Schlagzeile: „Deutsch-französischer Ministerrat - Berlin und Paris wollen gemeinsam Kampfjet entwickeln“. Hallelujah! Es geht um jene Sorte Militärflugzeug, die zur Landesverteidigung nichts beitragen aber mit ihrer 4.000-Kilometer-Reichweite jederzeit weit entfernte Länder zerstören kann. Na, wenn das nicht jene Variante deutsch-französischer Freundschaft ist wie sie gerade in Mali exerziert und so schön bildhaft auf der Website der „Bundesakademie für Sicherheitspolitik“ illustriert wird: Wie die Deutschen den Eingeborenen in einer alten französischen Kolonie das Munitionstragen beibringen. „Es klingt wie ein Halali: Heia, heia, Safari“, ist im Liederbuch der Fallschirmjäger notiert. Dafür kämpft die freie Presse eines freien Landes! Während der Russe, auch das wissen wir aus der SÜDDEUTSCHEN, natürlich nur Propaganda macht.

Der Text der Startseite wurde von Angelika Kettelhack lektoriert.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 21. Juli 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

...es passt sicherlich nicht zum Artikel, wird der Galerist sagen.
@ M Brendel
Grundlagenvertrag von 1972 DDR und BRD.
Soviel zum "Unrechtsstaat" DDR.
Da bläst der fiese, kleine, bösartige und hinterhältige koffertragende Antikommunist Schäuble in der Türkei Debatte in sein Hörnchen.
Da hat er doch glatt 1972 vergessen; der Lügenbold, um die derzeitige Politik der Bundesregierung zu entlasten, und um zu umgehen, dass die Fehler, die gemacht werden, vertuscht bleiben, und die Medien machen, wie immer munter mit. Gut, dass es die GALERIE gibt.
Wenn es die Unternehmen trifft, dann ist Gabriel in Windeseile am Mikro zu sehen, doch eine konkrete Warnung an Urlauber/Reisende gibt es natürlich nicht, und somit fallen dann auch eventuelle Ansprüche an die Reiseveranstalter unter den Tisch.
Keine Erwartungshaltung, wenn es um Veröffentlichung geht.
Brendel M. hat aus meiner Sicht einen wichtigen Aspekt geschichtlich, vergessen.


Am 21. Juli 2017 schrieb altes Fachbuch:

@lieber m.brendel;)
danke für den seitenhieb "unrechtsstaat ddr". da gebe ich ihnen bezüglich des "einschläferns... wegen.. dauerpropaganda" völlig recht;). aber dies ist ja nicht das thema.

kann irgend jemand aufdecken, wie viele andere dieser kaderschmieden es vom staat- oder parteienfinanziert gibt, und ob oder in welchem umfang die "demokratie" ausgehöhlt wird?? dann nehmen wir noch die zahllosen ngo's als "fakten- oder anlassbeschaffer" dazu: ein planwirtschaftliches kreislaufsystem, wo staatsfinanzen dem volk abgesaugt, den finanzinteressen der privatwirtschaft verfüttert werden! mit dem nächsten stuhlgang wächst der appetit, und der druck auf die produzenten dieser finanzen!! 85 jahre rückblick reichen da nicht: das funktionieren dieses systems hat marx schon zuvor entzaubert.

was sie "unser land" nennen, war es so nie, und es war auch nie sozial oder friedlich!!! vielleicht es im "unrechtsstaat" so, aber nicht im gezähmten "monster" brd!

in diesem netzwerk von idiotenproduzenten und die potenzierung dieser über generationen von absolventen, die alle irgend wo unterkommen, muss doch die vision vom leben in einer matrix oder paralleler welten wahrheit werden: aber wer läuft neben der spur??

ein wenig un"frei" hat mir im "unrechtsstaat" nicht geschadet. aber "frei von allem" habe ich jetzt einen schwachsinn am hals, dass mir recht und staat egal sind;)

die rationalität wird gegen die jetzige assimilierung verlieren, meine bescheidene prognose;)


Am 20. Juli 2017 schrieb Matthias Brendel:

Im einstigen Reichsluftfahrtministerium, das dann später vom Unrechtsstaat DDR als Behausung für grosse Teile des Staatsapparates benutzt wurde, sitzt heute die Behörde, die in unseren Tagen für die Finanzierung dieses als humanitär getarnten, hochaggressiven Systems verantwortlich zeichnet, das Bundesfinanzministerium.
Die gleichen Waffenkonzerne, die vor 85 Jahren schon für die deutsche Kriegspolitik tätig waren, sind auch heute wieder am Start und beliefern in den Krisenregionen oft gegnerische Parteien, damit weiterhin überall für den dauerhaften "Frieden" gekämpft werden kann.
Die seit ewigen Zeiten gleichen Interessen stehen hinter diesen Waffenschmieden und freuen sich über den guten Gang der Geschäfte.
Es ist nicht mehr möglich diese Entwicklungen mit Wahlen zu beeinflussen, da jegliche nicht krieglüsterne Partei sofort von der Teilhabe entfernt wird.
Frau Merkel steht im Mittelpunkt einer immer inhumaner werdenden Welt, in der es mittlerweile zum guten Ton gehört, sich in die Angelegenheiten von anderen Staaten einzumischen, wenn es denn der eigenen Industrie dient.
Es ist absolut lächerlich die Gewalttäter von Hamburg mit dem täglichen Horror der Rüstungsexporte und Auslandseinsätze zu vergleichen, aber es ist ein probates Mittel die einzige Partei, die sich nicht an der Kriegstreiberei beteiligt, klein zu halten, indem man sagt es sei linker Terror.
Schon bald nach der "Wahl" wird die dann neue grosse Koalition ihr wahres Gesicht zeigen, nachdem im Grundgesetz schon die notwendigen Änderungen gemacht wurden, die etwa den Satz, dass von Deutschland aus nie wieder ein Krieg ausgehen kann, relativiert haben.
Aus unserem einst sozialen und friedlichen Land droht immer mehr ein Monster zu werden, das bis zum Letzten bereit ist, andere Staaten zu knechten, wenn es nur den "Märkten" dient.
Dabei ist die Lüge und das Tatsachenverdrehen alltäglich und grosse Teile der Bevölkerung lassen sich von der Dauerpropaganda einschläfern.
Die Märkte sind die einzige Religion, die dieses System noch anerkennt und die immerwährende Gier nach mehr ist der Treibstoff, den die Hohepriester dieser Religion predigen.


Am 20. Juli 2017 schrieb marie bescker:

auch ein "Erfolg" des G20 : chinesische, russische und deutsche Kriegsschiffe versammelt in der Ostsee...die deutschen NUR zur Beobachtung....
Nachricht von NDR gestern, 19.07.


Am 20. Juli 2017 schrieb Hanne Weise:

Das kann nur Gellermann: Einen scharfen Antikriegs-Text so zu formulieren, dass es doch Laune macht ihn zu lesen. Formulierungskunst und Faktenvermttlung: Bravo.


Am 18. Juli 2017 schrieb marie becker :

Deutschland ist doch "verpflichtet" den Franzosen in Mali Schützenhilfe zu geben...

die Uranvorräte, die Mali besitzt sind nicht zu verachten und dringend notwendig für die französischen Kernkraftwerke; die könnten "im Notfall " auch Deutschland ausreichend mit Energie versorgen, wenn es denn wirklich seine Kohlekraftwerke abschaltete; dieses heuchlerische Versprechen, das Nichts kosten würde, selbst wenn Merkels Mannschaft es erfüllte....sie weiß sich wie beim Ausstieg aus der Atomenergie auch dann aus der Bredouille zu stehlen...

andere tragen das Klavier, wenn sie sich über die Verantwortung beklagt indem sie selbst Fersengeld gibt
Im Duo sinds die Franzosen, die das Klavier tragen und der neuerlichen Brüderlichkeit gegenüber , der Kordialität. Macron/Merkel müssen schon niedere Sklaven das Klavier tragen... wie schon Jahrhunderte lang , die schwarzen...


Am 18. Juli 2017 schrieb Andreas Schell:

In Zeiten, in denen der öffentliche Diskurs der vollendeten Infantilisierung preisgegeben ist, ist die Rationalgalerie ein Ort des Trosts, auch wenn man über den wahren Inhalt weinen könnte. Danke.
Unsere Werte, unsere Art zu leben, also all das, was man gegen Scharia und i.d.R. islamistischen (nicht etwa kapitalistischen) Terror verteidigen muss, funktionieren wie folgt: Banken geben Kredite aus und erzeugen dadurch Geld. Das frisch erzeugte Geld landet nach lächerlich wenigen Zyklen in Privatvermögen oder Kapitalsammelstelle der Hochfinanz. Man darf ungestraft und fast steuerfrei unermesslich reich werden. Mehr durch Umverteilung reicht nicht, es muss schon Frischgeld sein. Arm zu sein ist da viel problematischer: da muss zumindest ein Amt Bescheid wissen und dafür sorgen, dass der Arme von der Straße ist. Die Hochfinanz wiederum organisiert den öffentlichen Diskurs, in dem ungestraft gelogen und manipuliert wird.
Ein besonders gutes Geschäft ist es, in Kriegen beide Seiten per Kredit zu finanzieren. Riesiger Materialaufwand kennzeichnet moderne Konflikte. Die gibt es, weil die Umverteilung des Reichtums weit fortgeschritten ist und weil der öffentliche Diskurs überall von wirren Feindbildern handelt, die zumeist auf Unbeteiligte, immer aber auf viele Arme zeigen. Feinde dürfen ungestraft getötet werden. Dialog funktioniert nicht, Schlagzeilen schon: Katar hat z.B. den IS organisiert, tutet es aus USA, eine unglaubliche Lüge, und den anderen Arabern, denen die Materialschlacht auf ihren Öl- und Gasfeldern langsam über den Kopf wächst, ist ein Sündenbock ganz recht. Der Krieg wird sodann mit einem Säbeltanz eröffnet, Milliardäre, Bänker und Manager tanzen bei dem widerlichen Schauspiel mit. Beide frisch erzeugten Feinde, Katar und Saudi Arabien, gehören zu den größten Kunden der deutschen Rüstungsindustrie und sind bis an die Zähne bewaffnet.
Nebenbei: auf dem G20 Steine auf die zynischen Organisatoren dieser Perversion zu schmeißen geht übrigens nicht: das ist ja sinnlose, linke Gewalt!
Wen stört es also, dass (arme?) Eingeborene die Munition, mit der sie aus implantierten Motiven heraus die Kinder ihrer Nachbarn töten, selber tragen müssen? Das ist doch nur konsequent. Immerhin wählt der Deutsche mehrheitlich die Marionetten, die solche Außenpolitik und -wirtschaft mit ihrer ganzen Kraft unterstützen, denn er weiß genau: "weiter so" sichert unseren Wohlstand.


Am 18. Juli 2017 schrieb Karola Schramm:

"Die Katze lässt das Mausen nicht" genauso wenig wie die deutsche Bundesregierung oder besser deutsche Bundesregierungen nach dem 2. WK es nicht lassen können (mit Ausnahme Willi Brandt) mit vielen gezinkten Karten und Argumenten sich für die Eroberung und Unterjochung anderer Länder einzusetzen.
Mal geht es um die Befreiung von Frauen und Kindern, damit diese endlich lesen und schreiben lernen;
mal geht es um Beistand für die Franzosen, die sich seit Jahren in Mali festgesetzt haben um die Tuareg zu vertreiben, die Anspruch auf ihr Land anmelden. Sie halten Mali besetzt und können nicht einsehen, dass Mali ein freies, unabhängiges Land ist. Sie sehen zu und dulden es, im Namen der Freiheit für die internal agierenden Unternehmen, die nach Gold graben, dass den dort lebenden Menschen ihre Blechhütten von Bulldozern einfach platt gemacht werden. Mal geht es um Beistand, wenn Charlie Hebdo verteidigt werden muss und um Terroristen die Zwillingsstürme per Flugzeug zerstören.

Die Deutschen sind immer dabei, wenn es ums Zerstören geht.
Sie zerstören Volkswirtschaften per Austeritätspolitik oder Bomben. Alles kein Problem für die Politiker und ach ja, der Bundessicherheitsrat. Denkt man doch, der würde was für unsere Sicherheit tun. Doch - Pustekuchen. In diesem sitzen als Haupt, Madame Merkel und acht andere Minister - treue Diener der Madame und ohne Gewissen, das ist Pflicht, denn es könnte ja mal beißen.
Ein Land das nicht gehorcht, auch EU-Länder sind damit gemeint, bekommt die harte Hand von Madame zu spüren. Warnte sie doch in München auf der Sicherheitskonferenz 2004 mit einem Zitat aus einem Buch von Frau Albright: "Die zentrale außenpolitische Zielsetzung lautet, Politik und Handeln anderer Nationen so zu beeinflussen, dass damit den Interessen und Werten der eigenen Nation gedient ist. Die zur Verfügung stehenden Mittel reichen von freundlichen Worten bis zu Marschflugkörpern."

Wir sehen, dass seit dem Irak-Krieg alle Hemmungen, nach dem Vorbild USA, von deutschen Politikern abgefallen sind und sie zeigen kontinuiertlich, wohin die Reise geht: In eine neue Form des Kolonialismus/Imperialismus, der dafür sorgt, dass es keinen Frieden und kein freies Afrika geben wird und auch keine freie, demokratische EU. Nicht weil es Gott will, wie in alten Eroberungskriegen immer gebrüllt wurde, sondern weil es die internationalen Konzerne so wollen, dessen Leitfigur inzwischen unsere Kanzlerin ist und die freie Presse, die für ehrliche Berichterstattung sorgen könnte, frisst ihr aus der Hand, was natürlich alle Friedensbemühungen erschweren bis unmöglich machen.

Danke Ulli Gellermann für die Denkanstöße, insbesondere jetzt auch, was Mali und die Bevölkerung dort angeht.


Am 18. Juli 2017 schrieb Der Linksliberale:

Satire und Statistik
Ist ein Panzer ökonomisch- oder die Patrone im Lauf des Gewehrs friedlich? oder die Kugel im Kopf des Zivilisten kollateral? Jetzt, meine Friedensfreunde, kommt meine Rechnung der Militärökonomie und danach will ich nichts mehr hören- von wegen Militärausgaben zu hoch! Herr Kamp ist sozusagen eine Friedenstaube im Tarnanzug.
Begründung:
Leider liegen mir keine verlässlichen Aussagen der Kosten der Varus-Schlacht im Teutoburger Wald (?) oder des Dreißigjährigen Krieges vor, deshalb beginne ich meine Friedensstatistik erst mit dem Zweiten Weltkrieg.
Ganz seriöse Schätzungen gehen davon aus, dass die Kosten des 2. Weltkrieges bei 1,5 Billionen Dollar lagen. Jetzt wird wieder so irgendein Besserwisser rufen- die Kriegsfolgekosten waren viel höher! Das mag ja sein, aber das nennen wir nicht -Kriegsfolgekosten- sondern „Wirtschaftswunder". Außerdem kann ich diese Wirtschaftswunderkosten der Kriege statistisch nicht berücksichtigen, weil ja einige Kriege, die hier in meiner Statistik einfließen, noch nicht fertig sind. Also lasst uns auf das Bomben und Brunnenbohren im Krieg konzentrieren, sonst stimmt auch meine Statistik nicht!
Nochmal: Im 2. Weltkrieg wurden 1.500.000.000.000 Dollar verknallt und es gab auch rund 57.000.000 abgeschlachtete Menschen, davon rund 28.600.000 Zivilisten, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren (sozusagen der typische Kollateralschaden, wenn der GröFaZ diesen Begriff nur gekannt hätte, niemand hätte Mörder zu ihm sagen können) und 26.315.000 auf dem Feld der Ehre gefallene Soldaten, von denen Einige zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Statistisch heißt das, jeder Tote im 2. Weltkrieg hat 25.862 Dollar Militärausgaben verursacht. Ich finde das ist viel Geld dafür, dass im Vergleich die Tötung eines Herero in Deutsch-Süd-West nur 3 Goldmark gekostet hat. Aber zurück zum 2. Weltkrieg, das waren nicht nur zu viele Tote, nein auch prozentual zu viele gefallene Soldaten im 2. Weltkrieg?. Unsere Friedensfreunde bei Martin Marietta, Thyssen Krupp, Boeing, Rheinmetall haben nachgedacht und versucht die Toten je ausgegebenen Dollar zu senken- und es ist Ihnen gelungen. Eine neue Qualität wird statistisch lange schon tendenziell sichtbar und ich bin einer der Ersten der das 1. Orwellsche Gesetz „Krieg ist Frieden! statistisch belegen kann. Nehmen wir den Afghanistan -Friedenseinsatz der USA und Ihrer verbündeten BRD-Brunnenbohrer, also genaugenommen die letzten 15 Jahre. Dieser Einsatz hat bisher rd. 1.000.000.000.00 Dollar (1 Billion Dollar) gekostet und es ist Zeit für eine Zwischenbilanz: Dieser Brunnenbohr-Friedenseinsatz ist noch nicht zu Ende?aber es gab bisher zum Vergleich im 2. Weltkrieg nur rd. 68.000 Tote! Genau genommen ist Tötungsrate je 1 Billion Dollar um das 559- fache gesunken! Das heißt aber auch, in Afghanistan kostete jeder Tote rd. 14.705.882 Dollar und Ihr entsinnt Euch im 2. Weltkrieg hat jeder Tote nur 25.862 Dollar gekostet.
Gut, wenn jetzt irgendwelche Kleingeister noch aufteilen wollen- dann heißt das auch, dass alle auf dem Gräberfeld der Ehre gefallenen Soldaten in Afghanistan (3.285 sind bisher gefallen, das sind 4,8 % aller Friedenseinsatztoten) mit 48,0 Millionen Dollar zu Buche schlagen. Die Kollateralschäden (Zivilisten) haben anteilige Kosten in Höhe von 999.952 Millionen zur Folge gehabt. Darüber sollten die Zivilisten mal nachdenken! Auch warum sie sich in solchen gefährlichen Gebieten rumtreiben, mach wir Deutsche das denn?
Völlig ökonomisch überzeugend fällt der Anti-Terror-Einsatz der militär-demokratischen Regierung der Ukraine aus, denn in 3 Jahren gab es nur rd. 10.000 Tote - die Kosten bisher, schlappe 18,0 Mrd. Dollar. Das nenn ich mal durchschnittliche Effizienz. Das heißt auch: 1,8 Millionen Dollar Aufwand je Toten, also deutlich weniger Aufwand als in Afghanistan. Wenn die ukrainischen Militärregierungsdemokraten weiter so machen, schaffen die auch die Einwohner von Russland (lt. ukrainischen Minister wörtlich „Russensäue“) mit nur 2,56 Billionen Dollar zu beseitigen.
Kurzum ich habe mal hochgerechnet:
Starben bis 1945 noch 1.500 Menschen je 100.000 Dollar Kriegskosten, so waren es in Afghanistan nur noch rd. 27 Menschen je 100.000 Dollar Kriegskosten. Wisst Ihr, welches greifbares Ziel in absehbarer Zeit vor uns liegt? In den letzten 71 Friedensjahren wurden statistisch in jedem Jahr der ausgegebenen 100.000 ? Kriegskosten, also in Korea, Vietnam, Afghanistan, Angola, Laos, Kambodscha, Jemen, Jugoslawien, Syrien, Irak, Libyen, Libanon, Israel usw., ca. 21 Menschen / je 100.000 $ jährlich weniger getötet! Das heißt doch aber auch, dass wir nur noch 1,29 Jahren Krieg machen müssen, ohne dass irgendwer statistisch noch stirbt! Das ist, wie mit den gesunkenen Arbeitslosenzahlen in Deutschland, dazu komme ich aber später nochmal, mit einer verblüffenden Statistik. Ich verstehe jetzt unsere Verteidigungsministerin („Panzeruschi“ wie der Volksmund liebevoll sagt) Frau U. von der Leine besser?nach dieser unbestechlichen Analyse empfehle ich unseren Politikern und Generälen die weltweite Aufrüstung um 126 Billionen Dollar und dann den sofortigen Nuklear- Schlag gegen das chinesisch-russisch Böse. Am besten Morgen schon loslegen, dann kann übermorgen schon niemand mehr sterben es ist Friede auf Erden, denn „Krieg ist Frieden“.
Und im nächsten Beitrag sage ich Euch, wie wir es schaffen nach nur 2 Jahren Krieg und weltweitem Brunnenbohreinsatz endlich keine Arbeitslosen, Arme, Kranke und Bettler zu haben, auch keine Rentner, keine Wohnungsnot und keine Flüchtlinge. Ihr werdet staunen, der Herr Karl-Heinz Knapp ist ganz dicht dran - an der Lösung. Und noch etwas, die „Bundesakademie für Sicherheitspolitik“ hat in Berlin Pankow im Jahr 2017 ein Volksfest gesponsert - diese Kosten müssen wir von den Militärausgaben abziehen- es kann also etwas länger dauern bis zum ewigen Frieden.


Am 17. Juli 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

....in Zeiten, wie diesen, die unüberschaubarer, verlogener, oberflächlicher, unmenschlicher, ein "Erfolg" des Neoliberalismus, der kleberig und schmierig sich in allen gesellschaftlichen Bereichen breit macht, bis in die Familien hinein, ist es von immenser Bedeutung, für das DANKE zu sagen, was irgendwie, so selbstverständlich, wöchentlich in meinen Postkasten flattert, nämlich, die Artikel des Galeristen.
Carl von Ossietzky, Mitherausgeber der Weltbühne, politischer Journalist, Pazifist, Friedensnobelpreisträger von 1935, gequält, gedemütigt im Konzentrationslager Esterwegen, Häftling 562, und an den Folgen 1938 gestorben, in einem Krankenhaus, wo die Faschisten vor seiner Tür standen, um das "Häufchen" Mensch zu bewachen, hat in seinen schwersten Stunden gesagt: "Ich wollte den Frieden."
Das ich hier immer wieder erkennen kann, wie wichtig dem Galeristen die Frage von Krieg und Frieden ist, und wie besorgt, beunruhigt er ist, lässt zu, an den politischen Journalisten Ossietzky zu erinnern, und beruhigend dabei ist zu wissen, dass in dieser guten, alten Tradition von Ossietzky und Tucholsky der Galerist zu sehen ist, nämlich unbestechlich, unbeirrt, zutiefst human, antifaschistisch, und dem Mut, die verkommenen, verlogenen, korrupten und sich mit den schuldig machenden bezahlten Lügnern beim Namen zu nennen.
Auch in Mali geht es nicht um Frieden, sondern um Rohstoffe.
Flüchtlingsströme sollen gestoppt werden, und die Privatisierung soll das dickste Stück vom Kuchen bekommen.
Mali bietet dem deutschen Kapital eine Möglichkeit auf dem afrikanischen Markt mit den dreckigen Füßen, Fuß zu fassen. Drittgrößter Goldlieferant in Afrika, neben anderen Rohstoffen, wie Uran. 5000 Tonnen sollen in dem afrikanischen Land lagern, Phosphate, Zink, und die Ölreserven, das macht Mali so interessant, allerdings kann sich die Bevölkerung die Nase wischen, weil sie werden am wenigsten von dem bekommen, was bei näherer Betrachtung sowieso ihnen gehört. Versicherungen, Hedge Fonds, also all die, die für Not und Elend in der Welt mit verantwortlich sind, bekommen die Unterstützung der deutschen Bundesregierung, für den "Marshall Plan" Entwicklungshilfe soll abgelöst werden, um den Weg frei zu machen für private Investoren.
Was werden die Menschen tun, wenn sie merken, dass Milliarden von Investitionen nur für einige Wenige, nämlich dem Kapital nützlich sind ?
Sie werden sich auf den Weg machen, für ein besseres Leben, und die Probleme, der Menschen, der Völker, nicht nur in Mali, zwingen wieder einmal die Systemfrage zu stellen, und den Verursacher von Leid und Elend zu benennen: Kapitalismus.
Die Medien versagen, die sogenannte "freie Presse" ist der Witz des Jahres; sie schreiben alle, bis auf einige, wenige Ausnahmen, denselben Käu, und wenn viele das Schreiben kann ja durchaus geschlussfolgert werden. Wenn alle denselben Käu schreiben, muss ja was dran sein........
Nun, bei der G20 Berichterstattung auf Phönix wurden bestimmte Bilder nicht gesendet, weil der BND, der Verfassungsschutz oder Merkel darum "gebeten" hatten. Pech nur, dass Journalisten aus anderen Ländern ihrer Arbeit einfach ohne zu fragen, nachgegangen sind.
Sie stecken unter einer Decke, und die SÜDDEUTSCHE hat wohl eine besonders kuschelige erwischt, anders lässt sich nicht erklären, wie substanzlos, kritiklos, langweilig und unverantwortlich sie geworden ist.


Am 17. Juli 2017 schrieb Michael Riecke:

Vielen Dank für den Hinweis auf diese hochinteressante WEB- Seite. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Der Neger schleppt die Munitionskiste mit dessen Inhalt dann
auf seine Landsleute geschossen werden kann. Der ehemalige Entwicklungshilfe Minister und jetzige Waffen- Narr Dirk Niebel hält dort seine Vorträge. Ich hoffe mit einem guten 5 stelligen Honorar und mit seiner Reservisten Mütze auf dem Kopf.
Das passt alles wunderbar zusammen.


Am 17. Juli 2017 schrieb Michael Kohle:

Bin doch Gellermann immer wieder dankbar dafür, wie er bei mir durch seine Beiträge wieder Erinnerungen an die gute alte Zeit wachruft. Schon mit der Überschrift löste er etwas aus, was dann mit dem ersten Satz prompt - wie Ziethen aus dem Busch - total präsent war: meine Jahre so zwischen acht und elf.

Gut, damals gab es für die Konrad-Jugend vornehmlich Transatlantisches und ich habe mir diese VIP (verdeckte Indokrinationspresse) auch kräftig reingezogen. Habe so auch gelernt: Kapitalismus ist etwas Gutes, so was wie Dagobert mit seinem Dukatenspeicher möchte ich später auch mal haben. Aber es gab damals schon - wie wir heute wissen - Anrüchiges für die Kleinen, aus jener immer noch nicht still gelegten "Küche mit brauner Soße". Die Köche, oder besser die Schreiberlinge von einst mussten schließlich auch wieder irgendwo und irgendwie ihre Brötchen verdienen. Frage ist nur, geschah es tatsächlich ohne Hintergedanken? Oder war es schon wieder das probate Verfahren zur Verführung Minderjähriger?

Nun gut, der Textschreiber von Fix&Foxi dürfte nicht allzu großen Schaden angerichtet haben. Habe auch dieses Kampfblatt für Früh-Debile nie so richtig frequentiert. Bei zwei anderen Spitzenprodukten der Aufklärung für die Jugend damals war ich leider nicht so zurückhaltend. Als einer mit der wahren Gnade der noch späteren Geburt wusste ich nicht - und es hat mir auch keiner gesagt - was ich mir da so reingezogen habe. Rolf Torring und Jan Farrow!

Wie immer hilft ein erster Blick in Wiki, bei dem Thema sowieso. Rolf Torring - Die Reihe erschien zunächst zwischen 1930 und 1939 mit insgesamt 445 Fortsetzungs-Bänden beim Berliner Verlagshaus für Volksliteratur und Kunst. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Reihe (inhaltlich und ideologisch der neuen Zeit angepasst) immer wieder neu aufgelegt, zunächst als Heftreihe, später auch als Nachdrucke in Buchform. Die direkten Vor- und Nachkriegshefte erzielen heute auf dem Sammlermarkt hohe Preise.- Na, da scheint ja echt was hängen geblieben zu sein! Bestimmt auch etwas von dem, von dem selbst Wiki sich degoutiert abwendet: In den alten Ausgaben (Vorkrieg) herrscht in den Heften jene imperialistische Mentalität, die auch heute noch in versteckter Form ähnliche Serien prägt und von Kritikern als „rassische Überheblichkeit“ bezeichnet wird.? Na ja, Torrings Freund und Diener, guter Neger - doch, sowas gab es auch - namens Pongo, könnte da wohl Anderes berichten. Und Jörn Farrow? Für diesen „Helden“, den mit den U-Boot-Abenteuern, der sich zu meiner Zeit auch schon mal mit Rolf Torring so manches Abenteuer teilte, gilt wohl Gleiches. Nur dass es ihn schon länger gab. Unter dem Pseudonym „Unter deutscher Flagge“ war mein Jörn sogar schon vor dem ersten Weltkrieg on tour mit seinem submarine. Dass der Stoff kontaminiert war, muss bekannt gewesen sein, schon 1916 wurde der Vertrieb der Serie im Königreich Bayern als so genannte Schundliteratur bis zum Ende des Ersten Weltkriegs verboten.

Wie es möglich war, dass in den 50er Jahren - der Adenauer-Zeit - beide Reihen ausgewiesener „Schundliteratur“ - in den Jahren 1933-1939 via „Berliner Verlagshaus für Volksliteratur und Kunst“ dem Hitlerjungen angedient bzw. aufgedrückt - der neudeutschen Jugend überbretzeln zu können, erschliesst sich einem nur, wenn man bedenkt, wie - nur damals - die deutsche Justiz, die deutsche Verwaltung, die Politik auch weiterhin durchseucht war. Nicht nur unter den Talaren, auch im Allerheiligsten, der Bildung der Jugend hin auf eine angeblich freiheitlich-demokratische moralische Ausrichtung, tobte der Muff von tausend Jahren weiter und einfach so dahin. Und alles ohne Absicht? Na klar! Irgendwann hatte es sich bei mir dann wohl militaristisch ausindoktriniert und die Ausbildung in transatlantischer Orientierung galt es zu forcieren. Jerry Cotton! Aber das sein andere Baustelle.

Wenn ich also Gellermanns ersten Satz hier lese: „Da wuchtet er die Munitionskiste aus dem Transportflugzeug der Bundeswehr in Mali, der Eingeborene.“, dann denke ich - gut eingenordet - natürlich sofort an Pongo. Und erwarte, dass er auch noch gleich seinem weißen Herrn ein devotes „danke, Massa“ der Munitionskiste hinterher schickt, in großer Dankbarkeit dafür, daß er für seine Brut zuhause im Kral jetzt doch noch ein bisschen Hirse beschaffen kann mit dem Backschisch vom Massa. Sollte gar die Kriegsministerin bei der Übergabe der milden Gabe präsent sein - was ja öfters vorkommen soll, wäre natürlich auch noch ein „memsahib“ fällig, unverzüglich. Für Pongos Brüder und Schwestern hat memsahib allerdings nicht allzu viel übrig. Sind sie doch längst auf dem Trail gen Norden unterwegs und memsahibs Mannen und Nachfahren von Jörn Farrow haben alle Hände voll zu tun, dass sie nicht übers Meer nach Sizilien gelangen können. Irgendwo, irgendwann und irgendwie sieht man sich auf dieser globalisierten Welt doch immer wieder. Wie lange geht es noch, bis Pongo auch unwirsch wird? Und überhaupt Mali, was treibt der deutsche Landser da eigentlich, wo doch bald kein einziger Neeescher mehr vor Ort zu verweilen fähig, bereit und in der Lage ist? Trotz der Präsenz der Anti-Terror-Brigaden aus dem wohlwollenden Werte-Norden?

Jetzt habe ich lange genug den Galeristen und seine Leser genervt mit meinen Jugenderlebnissen mit Dagobert, mit Rolf und Jörn, mit Jerry. Nur meine Geschichte, die heutzutage irgendwo im darknet und im Neuland ausläuft und irgendwann bei der Apothekenrundschau endet, ging ja weiter damals. Nein, ich erzähle jetzt nichts von Twen und Spiegel. Nicht nur der erste Satz bei Gellermann hat mich an etwas erinnert, der ganze Rest förderte eine bleibende Erinnerung bei mir zutage. Späte Sechziger, frühe Siebziger - die Blätter für deutsche und internationale Politik. An einen Artikel erinnere ich mich noch, an einen über Rüstung, Rüstungsausgaben, Verschleuderung von Volksleistung und Volksvermögen, bewußt, gezielt, vorsätzlich. Er muss sehr überzeugend gewesen sein, wenn ich ihn immer noch nach einem halben Jahrhundert noch erinnere. Hat mich für mein weiteres Leben wohl geprägt. Vielleicht sollte man diesem Artikel mal nachspüren und ihm einen relaunch verpassen.


Am 17. Juli 2017 schrieb Marc Britz:

Für mich ist deutscher Kolonialismus für immer mit dem Bild auf Zebras zum Völkermord reitenden kaiserlichen Offiziere der "Schutztruppe" in "Deutsch-Südwest-Afrika" verbunden.
Wie wenig sich an der mörderischen Unbeholfenheit deutscher Afrika-Abenteuer und an den von den Medien gebrauchten verbalen Beschönigungen geändert hat, zeigt ihr Artikel glänzend.
Auch an der kritischen Öffentlichkeit hat sich wenig geändert.
Heute darf sich schon für kritisch halten, wer Steuerverschwendungen für die dilettantische Entwicklung deutscher Transportmaschinen moniert - solange nicht deren militärischer Zweck angegangen wird.
Denn über das Reiten von Zebras durfte man sich schon immer lustig machen - solange das Morden an den Einwohnern im Namen des Rohstoffmangels weiterging, kratzte das noch keine Kolonialbehörde.


Am 17. Juli 2017 schrieb Alexander Kocks:

Der saudische Märchenprinz lässt nicht nur die
die Menschen im Jemen in ihrem eigenen Blut ersäufen, er blockiert auch mit Militärschiffen deren Häfen und unterbindet jeglichen Import insbesondere den von Nahrungsmitteln und sorgt dafür, dass die Menschen im Jemen zusätzlich auch noch verhungern. Die vier Patrouillenboote werden bei der Aushungerung der jemenitischen Bevölkerung gute Dienste leisten und das Elend der Bevölkerung, insbesondere von Kindern und Frauen vergrößern. Von der Cholera die momentan im
Jemen wütet und dem Mangel an Medikamenten diese zu Bekämpfen wollen wir erst gar nicht reden. Unserer Regierung sei Dank.
Mali ist altes Kolonialgebiet der Franzosen und man lief Gefahr die Kontrolle dort zu verlieren.
Das konnte unsere Berliner Regierung auf keinen Fall zulassen. Wenn mich nicht alles täuscht schürft man in Mali jährlich ca 300 to
Gold und das ist in etwa die Menge Gold, die unsere Regierung in Paris eingelagert hat.
In Expertenkreisen geht man davon aus, dass die Franzosen das Gold schon lange verbraten haben und wo soll denn unser Gold herkommen, wenn wir es eines Tages nach Deutschland zurück holen wollen. Hier geht es nicht nur um Geopolitik sondern auch um die
Sicherung unserer Goldreserven und der Plünderung des Landes.


Am 17. Juli 2017 schrieb Johannes M. Becker, Privatdozent Dr:

Schön und zutreffend,
Jochen Scholz´ Kommentar!


Am 17. Juli 2017 schrieb randy andy:

.....und der pure Wahnsinn bei dem Mali-Völkerrechtsverbrechen ist, dass sich hier die deutsche Bundeswehr für die "Sicherung" oder halt das Ausrauben eines Landes einspannen lässt. Das erste was ich vor Jahren machte, als es in Mali laut Mainstream "unruhig" und eine "Intervention" gefordert wurde, ich sah mir das Gebiet an und siehe da.......es ist das rießige Uran Abbaugebiet oder auch Raubzugsgebiet von AREVA, dem größten franz.Atomkonzern.
AREVA verseucht dort seit Jahrzehnten ganze Gebiete; war schon in dutzende Skandale verwickelt aber wenns um den schnöden globalisierten Raubzug geht, sind sich all diese angeblichen "Wächter der westl.Werte" sehr schnell einig :-(


Am 17. Juli 2017 schrieb Vera Langer:

"Befreiung der arabischen Frauen" schreiben Sie und treffen den Kern der Militärpropaganda. Es ist immer wieder beschämend zu erleben, dass sich die Frauenbewegung widerspruchslos von dieser Phrase einnehmen lässt. Diese besonders dumme Sorte der Frauensolidarität hat wahrscheinlich mehr Frauen das Leben gekostet als als der Männlichkeitswahn arabischer Eliten.


Am 17. Juli 2017 schrieb Jochen Scholz:

Der klassische Werdegang einer transatlantisch hirngewaschenen Figur, die diese Prozedur nicht zum eigenen Schaden durchlaufen hat. Hier der Werdegang

https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Heinz_Kamp_(Politikwissenschaftler)

Prostituierte sind im Vergleich ehrenwerte Menschen.

Dran bleiben...

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