Halleluja: Trump für NATO

Merkel mit Leckerli für den Schutzgeld-Erpresser

Autor: U. Gellermann
Datum: 20. März 2017

Halleluja: Der große blonde Mann mit dem dicken Armee-Knüppel bekennt sich zur NATO! Ein Aufatmen geht durch den Medien-Dschungel. Unsere Frau aus der Uckermark hat bei ihrem ersten Treffen mit dem Mann aus Queens zwar nur beinahe dessen Hand geschüttelt. Aber das wird nachgeholt. Vor allem aber lobt Trump die Kanzlerin: Für den tollen deutschen Einsatz in Afghanistan und die 53 Soldaten, die dort bei ihrem Mordsauftrag gefallen wären. Ein ergebenes Lächeln umspielt den Mund der Merkel.

Obwohl: Ergebener als auf der Web-Site des Auswärtigen Amtes kann eigentlich keiner: „Die Partnerschaft mit den USA wird auch in Zukunft für unsere Freiheit, Sicherheit und auch für unseren wirtschaftlichen Erfolg von überragender Bedeutung sein“, sülzt da einer noch im Auftrag von Steinmeier oder schon in dem von Gabriel. Und schleimt weiter: „Die Partnerschaft mit den USA wird auch in Zukunft für unsere Freiheit, Sicherheit und auch für unseren wirtschaftlichen Erfolg von überragender Bedeutung sein.“

„Unsere Freiheit“ sagt der Schutzgeld-Erpresser mit den Haaren, „die kostet“. Deutschland müsse schon seinen „fairen Anteil an den Verteidigungskosten“ zahlen. Gegen wen verteidigen? So eine blöde Frage stellt natürlich keiner von den devoten Medienleuten, die noch genießerisch das NATO-Bekenntnis nachschmecken. Denn der große Donald hatte seinen Gast doch auch für „Deutschlands Beitrag im Kampf gegen den Terrorismus“ gelobt. Und fair wie die Merkel ist, hat sie gleich erinnert, dass Deutschland sein Schutzgeld bis 2024 auf zwei Prozent des Bruttosozialprodukts erhöhen wird.

Doch die tapfere Frau hielt noch ein nettes Geschenk bereit. Ihre Partei-Freundin Ursula hatte für Donald ein Leckerli gebacken: „Ich bin aber auch der Meinung, dass wir innerhalb der Nato breiter diskutieren müssen – über das Thema zwei Prozent hinaus.“ Und deshalb schlug die von der Leyen vor, es solle auch ein „Aktivitätsindex“ zum Tragen kommen, „beispielsweise durch Teilnahme an Einsätzen und Übungen oder durch Bereitstellen von Personal und Material“. Ja, wo waren wir denn noch nicht mit unserer Export-Armee: Im Jemen? Da sind doch die saudischen Freunde des Immobilien-Fuzzi aus Washington so aktiv. Ob die zum Beispiel ein paar AWACS-Flugzeuge brauchen? Da muss sich doch was machen lassen, Donald, alter Dealer.

Brav verbreiten die frommen Medien, die Spitzen der deutschen Wirtschaft hätten Merkel nach Washington begleitet. Unsinn. Merkel begleitet sie. Die wahren Herren der Macht wollen schon selbst dabei sein, wenn ihre Public-Relations-Tante mit dem neuen US-Politik-Verkäufer verhandelt. Joe Kaeser, der Siemens-Chef hätte bei der Gelegenheit gleich einen Abstecher nach Wilmington/Delaware machen können. In diesem Briefkasten-Örtchen spart der Siemens-Anteilseigner BlackRock mehr Steuern am Tag, als der Siemens-Arbeiter im Jahr als Lohn bekommt. Mit BMW sass auch die reichste deutsche Familie faktisch am Tisch. Die Quand-Klattens machen ihre Fakten schon gern selbst. Und wenn die sagen, dass TTIP kommen muss, dann sagt die Kanzlerin das auch:"It's the economy, stupid!"

Später steuert das Trump-Merkel-Treffen auf eine wichtige Weisheit der Völkerverständigung zu, als der US-Präsident mit Blick auf Merkel sagt "Abgehört werden - wenigsten etwas haben wir gemeinsam“. Na klar, und die Milliarden Menschen, deren Telefone und Computer sich in der Obhut von CIA und NSA befinden, haben das auch. USA cares 4 you.

Die Macht um acht.
15 Minuten Tagesschau
Aus dem Alltag eines Regierungs-Senders berichtet
Uli Gellermann
Ein Veranstaltung des Berliner Buchändlerkellers
Am 28-03-2017 - um 20:30 Uhr
Carmerstr.1, 10623 Berlin-Charlottenburg


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 22. März 2017 schrieb Michael Kohle:

"Sofern vorhanden, was ich oft bezweifle."

Nehme diese Worte hiermit zurück. Sie waren und sind überflüssig, ungerecht und unfair. Möge man mir verzeihen.


Am 22. März 2017 schrieb altes Fachbuch:

@m.kohle
ein verweis auf eine browser-erweiterung wie den google-translater hätte es auch getan!
frau spurgat möchte sich in der diskussion auf inhalte konzentrieren, was ich nur unterstütze möchte.
"Deswegen will ich ihnen die Gelegenheit geben, ihre Basis-skills einzusetzen. Sofern vorhanden, was ich oft bezweifle."
ich bin erstaunt, dass dies nicht mit roten zeilen bedacht wurde:(


Am 22. März 2017 schrieb marie becker:

Trump, Trump und der böse, böse Putin
so schallt es einem ständig entgegen aus fast allen Medien...verschwiegen wird indes der "Freundschaftsdienst" , der von Netanjahus Mannen im Antiterrorkampf geleistet wird : er mischt sich in` s blutige Gemetzel in Syrien unter die vereinten westlichen Militärs: schließlich ist dort noch was zu gewinnen für Israels Sicherheit ! na denn...nun sind die , die uns allen Sicherheit und Schutz geben beisammen. Unsre Dankbarkeit kennt keine Grenzen........( ??? )


Am 22. März 2017 schrieb Michael Kohle:

@ Ulrike Spurgat

Seit mindestens 27 Jahren in einer US-amerikanischen Provinz lebend und nicht mal die paar Worte der lingua franca beherrschen?

So gut ist mein Schulenglisch auch wieder nicht, dass ich jetzt solche Passagen gänzlich ohne Fehler übersetzen könnte. Wäre mir viel zu gefährlich, wo ich doch jener Fraktion, die solcherlei Informationen wenig freudig erregt aufnehmen dürften, keine Gelegenheit geben will, mir Fälschungen oder Falschmeldungen zu unterschieben. Die Elite der transatlantischen Wertegemeinschaft ist da sehr kiebig und schnell dabei, für sie Unangenehmes mit dummen Unterstellungen zu attackieren. Deswegen will ich ihnen die Gelegenheit geben, ihre Basis-skills einzusetzen. Sofern vorhanden, was ich oft bezweifle.

Ausgrenzen? Das beabsichtige ich nicht, absolut nicht. Gehe davon aus, dass jemand, der in Neuland bis in die Galerie vorgedrungen ist, auch Kenntnis von Grundfunktionen wie cut&paste und dem Tool ?translate? (das bedeutet übersetzen! Ist via Google einfach aufzurufen, da wird schon nach Eingabe der neun Buchstaben das Eingabefeld für das "paste" (einfügen) angeboten, was vorher irgendwo ge-"cutted" (nicht geschnitten, sondern kopiert nach Markierung). Selten sind die Übersetzungsergebnisse besonders gut, in dem Falle - ich habe es überprüft - aber durchaus brauchbar.

Den für das Verständnis wichtigsten Passus übersetze ich Ihnen aber gerne. "Das Einzige, was die US-Soldaten (bei ihrem My-Lai-Abenteuer) nicht taten, war (ihre Opfer) zu kochen und aufzufressen". So ungefähr jedenfalls, wobei ich mir nicht verkneifen konnte, mal wieder zu übertreiben. Eat mit auffressen zu übersetzen, eine Unverschämtheit.


Am 22. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Michael Kohle
Könnten sie bitte den Sinn des Textes, den sie unverfälscht belassen wollen, vom englischen in die deutsche Sprache umsetzen ? Vielen Dank.
Im übrigen würde ich es sehr begrüßen, so ganz allgemein, die nicht auszugrenzen, (natürlich unbewusst), die der englischen Sprache nicht so mächtig sind, aber die Kommentare, deren Inhalt und Sinn verstehen wollen, aus Interesse, um den Gesamtzusammenhang begreifen und einordnen zu können.


Am 22. März 2017 schrieb Michael Kohle:

MAKE AMERICA GREAT AGAIN

Was auch immer er im Sinn haben mag, um sein hehres Ziel zu erreichen, so vermute ich doch stark, sein Vorhaben wird - sollte er es umsetzen können, dürfen darf er jedenfalls, dessen bin ich mir sicher - uns alles andere als schmecken, wohl kaum konvenieren. Dabei hätte er doch die einmalige Chance, seinem Amt die Würde zurückzugeben. And much more! Nicht nur seinem Amt würde eine wiedergewonnene Würde gut anstehen. So manchem arg strapazierten Banner der Freiheit, den Werten der Wertegemeinschaft, dem Menschen- und dem Völkerrecht würde schon eine bescheidene Portion an Würde ganz gut bekommen, um ihrer ursprünglichen Bedeutung wieder (?) etwas näher zu kommen. Zum Trump´schen Ansinnen würde Würde jedenfalls ganz gut passen, ob er es checken würde, na ja. Wetten dass er von den beiden Übersetzungsmöglichkeiten „grandeur" wählen würde? Die Alternative „Dignity" - OMG, no! würde er wohl von sich geben, twitternd.

Auch für den Friedensnobelpreis wäre die längst zum Konjunktiv geschrumpfte Begriffsverwendung durchaus förderlich, würde sie ihn doch aus dem Sumpf gänzlich würdeloser Okkupation durch neoliberal-imperiale Propagandazwecke an den hoffentlich noch verbliebenen Resthaaren heraushieven. was dem gerade angekommenen OSCAR auch wieder mehr Reputation verleihen würde. Auch im derzeit nicht besonders wohl gelittenen und trotzdem überaus devoten Reichsprotektorat Teutonica könnte eine Prise an Würde für diverse Lorbeerkränze in gleicher Weise zu mehr Ruhm und Ehre, gar zu Berechtigung verhelfen. Der Friedenspreis des deutschen Buchhandels beispielsweise oder die ganze Latte an frisch aus der Taufe gehobenen Lobpreisungen, die wenig Überzeugendes zu bieten vermögen.

Wo es doch heißt, Zitat: "Gefördert wird kritischer, unbestechlicher und aufklärerischer Fernsehjournalismus. Ausgezeichnet werden in diesem Sinn diejenigen, die mit ihrer Arbeit Herausragendes geleistet haben.“ Die Liste der Preisträger des Hanns-Joachim Friedrichs-Preises für außerordentliche Leistungen im Fernsehjournalismus - dann doch nur eine machtvolle Demonstration des Missbrauchs Verstorbener und frecher Lobhudeleien für allerlei Lebende. Beispiele gefällig? 2015 Eliot Higgins und sein Team, gen. Bellingcat, morituri MH17 salutant, 2016 Hajo Seppelt, der Russenhäscher. Ansonsten so gut wie alle auf der (pay)roll, die in letzter Zeit am Teleprompter die Botschaft der Atlantik-Brücke verkünden durften. Nur Dr. Gniffke fehlt noch.

Als wenn damit nicht genug wäre! Ein Peter Scholl-Latour wurde von Ulrich Wickerts Stiftung als deren Namensgeber für den nächsten Preis ausgewählt. Ich zitiere auch hier: „Ausgezeichnet werden Journalistinnen und Journalisten, die mutig und unabhängig die Krisen dieser Welt erklären und auf das Leid von Menschen in Krisen- und Konfliktgebieten aufmerksam machen." Erste Preisträgerin, gerade ein Jahr nach dem Hinscheiden vom ehemaligen Senior-Talker , eine gewisse Atai, Golineh. Noch Fragen? Es erscheint selbst mir allmählich angeraten, testamentarisch eine Zweitverwendung des Namens nach dem Ableben zu untersagen, die grundgesetzlich verbürgte Würde über den Tod hinaus für unantastbar zu erklären.

Ich komme zum Schluss, erschöpft! Auslöser für diesen Erguss war die Lektüre eines Beitrages eines Vietnam-Veteranen, ein ansonsten unbekannter Mike Hattie. Zu der Zeit als er als army medic in Vietnam diente, durfte hier im Lande noch Ho-Chi-Minh skandiert werden. Dieser Veteran hat es nun vermocht, einen würdevollen Artikel zu einem Veterans-day der besonderen Art zu verfassen. Wenn einer einen Preis verdient hätte, dann er.

Er schreibt: Wir schreiben den 16. März 2017, auf den Tag genau neunundvierzig Jahre nach My Lai.

Was geschah an jenem Tag? Hattie spricht in den Worten eines Landsmannes, der des Massakers angesichtig wurde: „The only thing the U.S. soldiers did not do was cook them and eat them."

Ergreifende Zeilen bis hin zur Letzten. Ein paar Zitate daraus sollten reichen, das Interesse für diesen Artikel zu wecken, der Wirkung wegen in der Originalsprache, ich will nichts durch Übersetzung verfälschen.

Since the end of World War II, my lifetime, as I am now 72, the United States has bombed 30 countries. The atrocities have never stopped. What happened at My Lai is extremely important to understand, because atrocities during the war were U.S. Policies!
. . .
Whenever I tried to convince people that We were the barbarians in Vietnam, the more people avoided me.
. . .
It is these two words, ?National Shame,? that continues to hide the truth of what really happened in Southeast Asia.

Ein Veto ist natürlich fällig. Zum einen bezweifle ich stark, dass es jemals allzu viele US-Bürger gegeben hat, die eine nationale Schande ob der Schandtaten ihres heldenhaften Militärs empfunden haben. Und die Karawane ist auch schon längst aus Southeast Asia weitergezogen und hat ihre skills für atrocities anderweitig zum Einsatz gebracht - nicht weniger erfolgreich. Bleibt eigentlich nur noch der letzte große Schlag - the final countdown - über.

Doch, schon! Da könnte sich ein Donald Trump nicht nur um the land of the free and the home of the braves sondern um die gesamte Menschheit verdient machen. Sein Platz in der Geschichte des Universums wäre gesichert, würde er sein Ziel MAKE AMERICA GREAT AGAIN mit Würde, Humanität und sozialer Kompetenz ansteuern, God bless the Manhood predigend und die Menschheit fürs Erste mal in Frieden lassend. Ob man ihn lassen würde, ist eine andere Frage.
So tief wie Gottes eigenes Land zwischenzeitlich gesunken ist, wäre doch tatsächlich mal wieder etwas für die Wiederherstellung von welcher Größe auch immer angesagt.


Am 22. März 2017 schrieb Pat Hall:

Ich freue mich über Menschen die sich logische Gedanken machen wo zu das Aufrüsten dienen soll,außer einer außerirdichen Invasioen .
Ich würde mich freuen wenn die USA zur Einsicht kommen würde,daß sie Wüsten getrarnten Fahrzeuge an die Ostgrenzen von RUS gesetzt haben zum Eierkochen (was denn sonst?) und Europa nicht weiter in das Ende dieses Kontinents zieht.
Der Ursprung der Ratten kam geschichtlich aus England.
Man müsste also wissen zu Was diese Cowboys noch alles fähig sind


Am 21. März 2017 schrieb Krysztof Daletski:

An einer Stelle erlaube ich mir den Artikel zu kritisieren:
"Ergebener als auf der Web-Site des Auswärtigen Amtes kann eigentlich keiner:"

Doch, kann einer! Wolfgang Ischinger schrieb am 12.11.2016 in der NY Times: "President-elect Trump can and should push for more equitable burden-sharing. The Europeans may not be easy partners; even Barack Obama often got frustrated with Europe´s indecisiveness and free-riding tendencies. But wherever Mr. Trump looks, he will not find better partners to work with to secure America´s strategic interests and to serve as force multipliers for its military power."


Am 21. März 2017 schrieb Nele Bergmann:

Gegen wen verteidigen? Diese einfach Frage stellt wirklich keiner mehr. Die Medien-Debatte beschränkt sich auf die Höhe des Nachtrags: Zwei Prozent? Und wieviel geht auch über Eigenleistung? Wenn ich nicht aus der Rationalgalerie immer wieder mit echten Fragen versorgt würde, würde ich platzen vor Wut über einen gesellschaftlichen Diskurs, der über Wesentliches schweigt und Unwesentliches wiederkäut.


Am 20. März 2017 schrieb Uschi Peter:

Es ist mir nach wie vor unerfindlich, wie ein Mensch wie Gauck zum Präsidenten gemacht werden konnte. Er ist der typische Wendegewinnler. Erst springt er auf den abfahrenden Zug ins Gelobte Land auf und schwingt große Töne. Was hat er wohl gemacht, als man ihn allein seine Stasi-Akte durchschauen ließ? Und endlich hat er "pünktlich für Stasi-Denunziationen (ge)sorgt(e), wenn Wahlen anstanden". Welch ein leuchtendes Vorbild!

Ergänzung: Ich vergaß zu erwähnen, wie heldenhaft Pastor Gauckler in der kriegstreibenden DDR Schwerter zu Pflugscharen umschmiedete, umschmieden musste. In der friedenstiftenden BRD wünschte er der Bevölkerung ein Einsehen bei der Verteidigung unserer Werte am Hindukusch und in aller Welt.


Am 20. März 2017 schrieb altes fachbuch:

alles wird gut;)
die sozi's und auch die schwarze null sind sich einig, dass man solange rumrechnet und die gleichungen umstellt, bis es passt und die 2% als wert schon als erledigt gelten!!
flinten-uschi will ja nicht nur den "aktivitätsindex" einberechnen, sondern unisono mit gabriel fremdausgaben wie friedensmissionen, humanitäre missionen... etc bis zum klopapier am hindukusch!!
außerdem kauft DE nun auch noch transportflieger für ca. 1,5 milliarden beim ami. wenn das nicht besänftigt? die summe ist für SECHS hercules-flieger, wo nur der name herausragendes bedeutet, denn die buden sind vor 60 jahren konzipiert worden:)
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-ursula-von-der-leyen-will-transportflugzeuge-in-den-usa-einkaufen-a-1132019.html
ob das europäische pendant a-400 mal fertig wird? egal, das geld wird verbrannt auch ohne krieg!
apropos verbrannt:
ein 69jähriger ist bei tübingen bei einer ZWANGSräumung verUNGLÜCKT! die sorge t-onlines gilt der außenstelle einer uni im haus, ob die aufnahmen der dialekte sw-deutschlands noch zu gebrauchen sind!!
http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_80672796/zwangsraeumung-in-tuebingen-eskaliert.html

der ami stellte den krieg in vietnam erst ein, als es mehr leichenrückführungen als fronturlauber gab.
die rüstung und das system wird erst erledigt sein, wenn an der heimatfront morgens mehr leichensäcke als geparkte autos in den straßen liegen!!
zu zynisch?? die lettischen ärzte haben schon angekündigt, dass sie nach skandinavien abhauen, sollte gesundheit zuhause nicht mehr bezahlbar bleiben.
zum elend, das die wut geriert, muss der zorn kommen (sinngemäß g.schramm).
wer auf intelligenz oder intellekt hofft, hat auch lookheed-martin-aktien in seinem depot: die bauen die flieger für flinten-uschi!!


Am 20. März 2017 schrieb Marc Britz:

Sehr geehrte Frau Spurgat,

639 Milliarden Dollar Militärausgaben sind schon nötig wenn man so wie Trump eigentlich und ganz uneigennützig einen Krieg gegen China führen will. Dass der gegen Russland schon fertig geplant ist macht ihm doch nichts aus. Den nimmt er einfach auch noch mit!

Freundliche Grüße!


Am 20. März 2017 schrieb Pat Hall:

Endlich bringt es dieser Beitrag von Uli .G auf den Punkt
USA cares 4 you hat es schon mindestens seit 30-40 Jahren gegeben.
Europa wird von den Amerikanern von Thessalonki & Bremerhafen & Antwerperpen in Belgien mit Kriegesgerät belästigt.
Hat Uns das jemals einmal angefragt,ob Ja oder Nein oder sonst Was ?
Sollte es gegen Außerirdische gewappnet werden habe ich dennoch meine Zweifel ob man Unbekannten auf diese kriegerische Weise begengen .sollte.


Am 20. März 2017 schrieb Reiner Brandt:

Leckerli? Ich glaube eher, dass die von der Leyen Rabatt raushandeln will. Die Auslandseinsätze der Bundeswehr gegen die Zwei-Prozent-Rate verrechnen möchte. Aber da wird sie sich in Trump irren: Der Mann mit dem "dicken Knüppel" (ist die sexuelle Konnotation Zufall oder Absicht?) steht an der Ecke und will kassieren.


Am 20. März 2017 schrieb Andreas Schell:

@ H.M. Schier: da haben Sie (zumindest mich) schon richtig verstanden. Ich unterstelle, dass unseren Politikern die NATO deutlich wichtiger ist als die EU. Warum? Die EU ist an der Ostgrenze angekommen, in der Ukraine gescheitert, und die NATO sichert das Erreichte militärisch ab. Das von unserem System immerdar gewünschte "Mehr" ist fast nur noch durch einen Krieg mit Russland zu bekommen. Stand heute: die EU bröselt an vielen Stellen, und ihre Mitgliedstaaten noch mehr. Die NATO steht aber prächtig da und rüstet auch weiter entschlossen auf. Wäre es genau anders herum, dann würde ich gerne zusammen mit Ihnen an die Europa-Leidenschaft unserer Politiker glauben.


Am 20. März 2017 schrieb Hans Rebell-Ion:

AUFRÜSTUNG bezahlen "WIR" nicht nur mit unseren STEUERN, sondern mit unserem LEBEN ... im III.WELTKRIEG!


Am 20. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Da gebe ich doch gerne noch etwas Senf dazu:
Die Ausgaben für Polizei und Militär sollen massiv erhöht werden, sieht der Haushaltsplan der USA vor, natürlich werden die Gelder für die Sozialprogramme entweder gekappt, oder aber drastisch reduziert.
Die Militärausgaben für das Jahr 2018 sollten 603 Milliarden übersteigen, (überall zu lesen) McCain , Senator, Kriegstreiber, Kriegsbefürworter, einer der ganz Wahnsinnigen bei den Falken im Kongress, als auch die Militärführung, übten Kritik: Es war ihnen nicht genug. Also gibt es nun für das Pentagon 639 Milliarden Dollar.
Da kann einem schwindelig werden, zumal im Entwurf steht, dass 19 staatliche Behörden, darunter die Rechtshilfe für Mittellose, die Kulturförderungsbehörde, u.a. abgeschafft werden sollen. Besonders trifft es die Armen, in den Städten und auf dem Land. Trump fordert die Abschaffung des Programms, welches über die Wintermonate, die Heizkosten von über 3 Milliarden, übernimmt. Die Liste geht weiter. Grausam, arrogant, eben einer von denen, die ohne Rücksicht agieren und reagieren. Amerika zuerst. Wie immer, nur direkter, dreckiger, konsequenter. Und Merkel ?
Mit den Vertretern des Kapitals im Weißen Haus eingeflogen, und Trump verkündet frech, dass Deutschland der NATO, also den USA viel Geld schuldet. Auf allen Stützpunkten im Land, wo Amerikaner stationiert bleiben, wird die Infrastruktur natürlich mit genutzt. Und von der Leyen, mit ihrer geplatzten Fönfrisur trägt es doch mit, für Deutschland. Bisschen Murren und Knurren, und Trump kann dann den hohen Rüstungsetat im eigenen Land vertreten. Unsere 2 % werden für weitere Kriegseinsätze der USA genutzt werden, und Deutschland ist immer direkt oder indirekt dabei. Das ist für sich gesehen, Grund genug, zu diesem Wahnsinn laut: Nein zu sagen. Kriege werden von den Ärmsten der Armen finanziert, weil ihnen die Lebensgrundlagen weggenommen werden, und damit scheint Trump überhaupt keine Probleme zu haben. Kapitalistisch eben, und es ist völlig wurst bei wem er sich zuordnen will. Ob beim sogenannten Establishment oder bei den Hedge Fond Managern, oder den Immobilienhaien. Egal. Skrupellos wurde und wird sich bereichert, bei Merkels Vorbild; den USA.
Es gibt nichts umsonst: Große Teile des Volkes müssen für deren Gier bluten.
Trump will auch noch die Steuern senken. Jeder der bis drei zählen kann, weiß welche Folgen das haben wird.


Am 20. März 2017 schrieb Ernst Grobschmied:

privatrechtlich:
verbotenes - In-sich-Geschäft -
würde ich als Rechtsstaat-Laie sagen.

Doch wie sieht es aus, wenn Staaten vorgeben Terror zu bekämpfen, den sie selbst kreiierten, fördern, finanzieren, ausrüsten, anstiften, morden, bomben.
Und dann noch Schutzgeld vom Steuerzahler eintreiben ohne Prokura von ihm dafür bekommen zu haben.

Ein klarer Zirkelschluss - ääh Kurzschluss bei unseren VertreterInnen.

Paranoia behandelt der Arzt und bezahlt der Steuerzahler,
Aufrüstung zahlen wir nicht.


Am 20. März 2017 schrieb Hella-Maria Schier:

Andreas Schell schrieb:" Das (Aufrüstung, Geld in die Nato) lohnt sich also für Deutschland, oder? Fuck the EU, die für den Ausbau der NATO ausgedient hat und daher weg kann." ?
Das wundert mich doch etwas, bisher war ja unsere ganze Politikerkaste geradezu fanatisch für die EU, sicher auch, weil deren Gremien sich bisher dem Demokratieabbau weniger widersetzen können, als die Nationalparlamente. Merkel äußerte ja schon mal, sie werde das Europa nach ihren Vorstellungen notfalls auch gegen den Willen der Menschen durchsetzen.
Deutschland unter Merkel und Co. versteht sich nach meinem Eindruck lieber als Herrscher über ein deutsch dominiertes Europa, als über den deutschen Nationalstaat.
Ich glaube nicht, dass unsere Politiker diese Ambition aufgegeben haben. Oder habe ich da was missverstanden?


Am 20. März 2017 schrieb Lutz Jahoda:

COME FLY WITH ME,
RATIONALGALERRIE

Im Dienst des Profits und von Superreich,
im Tarnhosenanzug der Demokratie,
nahm die Wirtschaft sie mit übern Großen Teich
zum Gespäch mit Trump in Washington D. C.

Presse und Fernsehn wollten ein Shake-Hand,,
auch ein Keep-Smiling zur Kanzlerin.
Dieses Verlangen lag nicht im Trump-Trend.
Wohl dann schon eher in Angelas Sinn.

So war es halt nur ein Ausflug gewesen,
wenn auch ein teurer ins Land of the Free.
Die Welt wird davon gewiss nicht genesen.
Uns bleiben Zweifel und obendrein Spesen.
Doch immerhin mahnend und wachhaltend die
Zeitzeugenschrift Rationalgalerie.


Am 20. März 2017 schrieb E. Gumpert:

Irre ich mich oder hat man die Aufrüstung von zwei Prozent schon Obama und Stoltenberg versprochen, sogar noch mehr als 2 Prozent angeboten ? Der StellvertreterKrieg in Jemen ist doch auch noch ein Erbe von Obama oder bin ich da falsch informiert ??

Antwort von U. Gellermann:

Sie irren nicht. Aber Trump wahrt die Kontinuität, z. B. auf Twitter: „Deutschland schuldet der Nato riesige Summen, und die Vereinigten Staaten müssen besser für ihre mächtige und kostspielige Verteidigung bezahlt werden, die sie Deutschland bieten!“ Und eigene Drohnen setzt der tapfre Mann im Jemen auch schon ein.


Am 20. März 2017 schrieb Marc Britz:

Ein wie immer trefflich und kenntnisreich formulierter Artikel! Vielen Dank. Leider kann ich Ihre Interpretation von Merkels Lächeln nicht teilen. War aber auch schwer medial übercodiert der Moment und daher für uns "Outsider" nicht so leicht zu entschlüsseln.
Ohne Sie belehren zu wollen hier also meine eigene Analyse: Jenes Lächeln der Kanzlerin - als sie von Trump für die von Deutschland gelieferten 53 gefallenen Soldaten in der völkerrechtswidrigen Afghanistankampagne gelobt wurde - war keines der Ergebenheit. Es war die Reaktion einer Musterschülerin auf eine vom neuen Klassenlehrer gegen sie ausgeteilte Rüge. Denn was sind schon 53 tote Deutsche gegen die 3.453 gefallenen Helden aus den USA? "Ertappt," sagte das Merkelsche Lächeln. Und wer Musterschüler kennt weiss dass diese nicht gern beim Fehlermachen erwischt werden.
Aber dank der "breiter diskutierten" NATO - wie Von der Leyen das nennt - hat Merkel vielleicht bald einmal Gelegenheit dieses Ungleichgewicht in Sachen Leichen zumindest ein wenig zu korrigieren. Russlandfeldzüge - jetzt mal als aus der Luft gegriffenes Beispiel - produzieren erfahrungsgemäss ja Berge davon. Unter der Vorraussetzung dass es bald los geht, könnte Merkel dann wieder als Klassenbeste dastehen.

PS:
Ich dachte Merkel sei jetzt die Anführerin der Freien Welt. Hat sich irgendwie anders angefühlt dieser Besuch in Washington, oder ging das nur mir so?


Am 20. März 2017 schrieb altes Fachbuch:

@a.schell
"Mal schau'n, wann das aufhört..."
wenn sie das ende dann hören, gibt es nicht mehr zu schauen!

und natürlich haben sie mit der ergänzung recht! blackrock ist in JEDEM dax-unternehmen, in jedem 3. sogar hauptanteilseigner!
das erinnert an krupp'sche zeiten, als kanonen des gleichen kriegsgewinnlers auf beiden seiten der front für den aktienkurs "arbeiteten".
es hat sich nichts verändert, weil wir die merkels austauschen oder zu bessern glauben, statt die krupps oder quandt-klattens zu entsorgen!


Am 20. März 2017 schrieb Andreas Schell:

Da haben Sie viel Wahres angesprochen in dieser Bestandsaufnahme. Schauen wir mal die Verbündeten in der NATO und den Preis für die Verteidigung (gegen wen oder was nochmal?) an. Da hätten wir die USA, die größte Militärmacht der Welt, mit schwer abschätzbaren politischen Umtrieben. Die zweitgrößte Militärmacht der NATO ist die Türkei, deren Regierungschef momentan auch nicht den seriösesten Eindruck macht. Die Türkei hat im Gegensatz zu den USA noch keine Todesstrafe, führt aber ebenfalls eigenmächtig und munter Angriffe außerhalb ihrer Landesgrenzen durch. Falls sich die Türken einen noch stärkeren Führer in Persona Erdogan wünschen, geht laut Norbert Röttgen, einem der dümmsten Politiker unserer Zeit (Zitat von gestern bei Anne Will), beim EU-Beitritt der Türkei rein gar nichts mehr. Todesstrafe geht sowieso nicht, das dürfen nur die USA.

Aber trotzdem: rein mit dem Geld in die NATO! Und Waffen hinterher geworfen! Es sieht schließlich so aus, als würde sich momentan bei der NATO so richtig viel Frieden für die Welt entwickeln. Das lohnt sich also für Deutschland, oder? Fuck the EU, die für den Ausbau der NATO ausgedient hat und daher weg kann.

An einer Stelle eine m.E. wichtige Ergänzung. BlackRock ist weit mehr als ein Steuersparmodell. BlackRock ist die größte Vermögensverwaltung der Welt, mit bedeutenden Anteilen an allen globalisierten Großkonzernen. BlackRock ist der Feind von 99% aller lebenden Menschen im Krieg reich gegen arm. Siemens- oder BMW-Vorsitzende treffen dort ihre Chefs, das Großkapital, bei dem Familie Quand-Klatten etwas, aber nicht viel mehr als der Dreck unterm Fußabstreifer sein darf. BlackRock sendet uns auch den freundlichen Spitzenmann Friedrich Merz, Vorsitzender der Atlantikbrücke e.V., bei der fast alle Zeitungsschreiber und Spitzenpolitiker Deutschlands Mitglied sind. Wer über solche Meinungsmonopole und Netzwerke nachdenkt, versteht vieles von dem, was da draußen so passiert, etwas besser, bis hin zu demokratischen Wahlen, bei denen genau 100% aller Delegierten einen Lobby-Liebling und klaren NATO-Bekenner zum Parteichef machen. Die können sich ja gar nicht irren, die 100%.

Mal schau'n, wann das aufhört...


Am 20. März 2017 schrieb Hannes Stehr:

So ganz hat die Kanzlerin den Herrn Trump wohl nicht überzeugt. Er hat ihr ja noch ein Twitter nachgeworfen. Kann sein aus Gewohnheit, kann aber auch sein, er will noch ein paar Dollar mehr. Da kann die Kolonie doch nicht nein sagen.

Dran bleiben...

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