Gott-7 in Lübeck

Auf der Flucht vor der Verantwortung

Autor: U. Gellermann
Datum: 16. April 2015

Da tagten sie nun wieder, die sieben Götter, G-7 genannt, diesmal in Lübeck. Am ersten Tag hatten die Außenminister der beteiligten Länder mit allen wichtigen Fragen noch warten müssen: Der Ober-Gott am Firmament des imperialen Wahns, John Kerry, der Außenminister der USA, kam einen Tag später. Auf der Tagesordnung stand der Ukraine-Konflikt. Nicht auf der Tagesordnung stand die Wiederaufnahme Russlands in den Kreis der Erlauchten. Auf der Agenda war, als eine deutsche Initiative, der Punkt "Maritime Sicherheit" zu lesen. Auch nicht zur Diskussion stand die Sicherheit der vielen, vielen Flüchtlinge, von denen einige ziemlich regelmäßig im Mittelmeer ertrinken. Gerade erst wieder vor der Küste Libyens.

Libyen: Das war einmal ein Staat mit wenig Demokratie, aber mit vielen Frauenrechten, vielen Arbeitsplätzen und nationalisierten Ölgesellschaften. Nach der Befreiung des Landes von seinem Recht am eigenen Öl durch eine Koalition der Böswilligen, geführt von den USA, hat sich in Libyen ein neues Geschäftsfeld aufgetan: Rund 1.000 Euro pro Person kostet ein Platz im Boot für die Flucht aus der Armut nach Europa oder in ein nasses Grab. Wenn die Fluchtwege in die USA nicht zu weit wären, stünde das Thema sicher auf der Lübecker Tagesordnung. Und sicher wüsste die US-Armee auch eine Lösung für das Problem: Irgendwas und irgendwen bombardieren, das hilft nach Meinung der USA immer.

An der Spitze der weltweiten Flüchtlings-Statistik stehen die Länder Afghanistan (etwa 2,5 Millionen Flüchtlinge in 2014) und Syrien (ungefähr 2,4 Millionen laut UNHCR). Natürlich wäre es einfältig, den Eliten in diesen Ländern jede Verantwortung für das Schicksal ihrer Völker abzusprechen. Aber ohne die USA - das könnten sogar deutsche Politiker wissen, wenn sie es denn wissen wollten - gäbe es in Afghanistan deutlich weniger Gründe für die Flucht. Und die Finanzspritzen, die Waffenlieferungen und die organisatorische Hilfe der USA und ihrer Verbündeten haben den Bürgerkrieg in Syrien zu jenem Monster gemacht, das wir Tag für Tag in den Nachrichten beobachten dürfen. Ähnlich wie im Fall Libyen galt es der deutschen Medien-Öffentlichkeit als hehres Ziel, Syrien von einem Diktator zu befreien. Das Ergebnis: Jeden Tag werden in Syrien mehr Menschen vom Leben in den Tod befreit.

Ein allgemeines deutsches Geschwätz über Flüchtlinge und Zuwanderer - de Maizière will nur die Besten, Pegida gar keine, zwei Seiten eine menschenfeindlichen Medaille - lässt die wirklichen Flüchtlings-Lastenträger außen vor: Der arme Libanon schultert - gemessen an seiner Bevölkerungszahl - den größten Anteil an Flüchtlingen überhaupt: Auf 1000 Einwohner kommen 178 Flüchtlinge. Pakistan ist das Land, das die absolut meisten Flüchtlinge weltweit aufnimmt, fast alle stammen aus Afghanistan. Im Iran sind die 857.400 Flüchtlinge, ebenfalls fast ausschließlich Afghanen. Alles kein Thema in Lübeck. Und auch der wichtige Gesprächspartner für den arabischen Raum, Russland, bleibt außen vor. Obwohl selbst der beschränkte Berliner Verstand wissen könnte, dass man Konflikte durch Gespräche löst, nicht durch Säbelrasseln.

Ob Steinmeier mit der "Maritimen Sicherheit" die NATO Flotten-Manöver in der Ostsee und dem Schwarzen Meer gemeint hat? Den aktuellen Stand der Konfliktlösung überlassen die 7 Götter ohnehin der NATO und ihren Propheten. Erst jüngst hat der ehemalige Nato Oberkommandierende, US-General Wesley Clarke, mal wieder über die Gefahr aus Moskau reden dürfen: Eine russische “Frühjahrsinitiative" stünde auf der Tagesordnung. Das will Clarke mit seinen Militärexperten nach Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko, dem Generalstabschef Viktor Muzhenko und anderen ukrainischen Militärs erfahren haben. Wer keine sauberen Quellen hat, sollte lieber Duschen gehen. Allerdings darf man sicher sein, dass deutsche Medien den Mann auch dann begleiten würden.

Was immer über das Lübecker Treffen berichtet wird: Es ist weder die Sendezeit noch das bedruckte Papier wert, wenn das Wort "Flucht" nicht vorkommt: Jene Flucht vor der Verantwortung gegenüber den Konflikten, die nicht wenige der G-7-Teilnehmer selbst verursacht haben.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 17. April 2015 schrieb André Burguete:

@Sven Heuser

Merkwürdig, dass diese miserablen Darsteller offenbar schon seit Jahren fest mit einer Erstürmung der Bühne durch das Publikum rechnen, dieses jedoch grösstenteils weiterhin brav auf seinen Stühlen verharrt. Allerdings ist die Aufführung auch so schlecht, dass selbst die auf den Stehplätzen eingeschlafen sind.


Am 17. April 2015 schrieb Sven Heuser:

In Lübeck wurde für die G7-Inszenierung der Aussenminister ein Containerdorf zur Unterbringung von 3.500 Uniformierten eingerichtet, das gesamte Militärarsenal aufgefahren, Scharfschützen postiert. Das alles für sieben Staatsmänner, eine Staatsfrau und deren Hofstaat. 10 Mio. Euro Gesamt-kosten. US-Aussenminister Kerry blieb nicht einmal drei Stunden in Lübeck. Genau genommen verbrachte er 90 Minuten am Konferenztisch mit seinen Amtskollegen, schipperte ein wenig mit denen durch die Gegend (gibt schöne Bilder) und nahm einen Pressetermin wahr.
Die USA befinden sich bei der Steuerung von offenen und verdeckten Kriegen im Nahen Osten und im Maghreb in einer komfortablen Vorteilslage: Sie sind es nicht, die sich um die Flüchtlingsströme aus dieser Region, abwehrend und zugleich gezwungenermaßen zum Teil aufnehmend, kümmern müssen. Holy Homeland liegt über den großen Teich.

Für den Jemen wurde eine andere Taktik entwickelt: Eine der ersten Maßnahmen, die Saudi-Arabien ergriff, war eine umfassende Seeblockade. Für das ärmste Land im Mittleren Osten, das über 90% seiner Lebensmittel importiert, war das ein verheerender Schritt. Einige voll mit Nahrungsmitteln beladene Frachtschiffe sitzen jetzt vor der Küste fest und warten auf nicht enden wollende Inspektionen, um die Genehmigung zu bekommen, die Lebensmittel zu liefern. Die Marine der USA beteiligt sich an Schiffsdurchsuchungen, die USA spielen also eine direkte Rolle bei der Aushungerung der belagerten jemenitischen Bevölkerung.


Am 17. April 2015 schrieb Moyra Mangold:

Wiedermal eine gelungene Betrachtung auf die Absurditäten dieser Tage. Es ist doch immer wieder schön zu wissen und in der Rationalgalerie zu lesen, wie die degenerierte und selbsternannte Elite sich zu feiern wagt. Da ersaufen doch fast täglich Menschen im Mittelmeer und unsere Gönner erheben süffisant ihr Glaserl und saufen Schampus, erklären sich gegenseitig die Welt und teilen die Tortenstücke der Erde unter sich auf. Es feiert sich wahrscheinlich besonders ausgelassen auf Leichenbergen und die Kriegstrommeln im Separee untermalen den schauerlichen Tanz der Soziopathen. Man ist unter sich und darf schon mal einen geilen Witz über den slawischen Untermenschen reißen. Den dauerdelirierten Poro wird die erlauchte Gesellschaft das nächste mal einladen, es sei denn das ukrainische Dilemma wird sich demnächst selbst pulverisieren. Man hilft da auch gern etwas nach denn unter Freunden ist das so. Sie sind ausgelassen an diesen Tagen der Freude und Beweihräucherungen ihrer Taten. Es ist endlich ein Sieg über die Humanität und die Menschenrechte. Denn Frauen aus der Burka bomben und Hochzeitsgesellschaften zu atomisieren gehören eben zu den Qualitäten und Werten der westlichen Wertegmeinschaft und dies muss auch gebührend gefeiert werden. C.G. Jung oder Zimbardo hätten ihre Freude daran über so viel Studienmaterial. Aber das Finale steht noch aus und die Völker sind schon in freudiger Erwartung auf das nächste Gemetzel. Es werden keine Wetten mehr angenommen. Rien ne va plus.


Am 16. April 2015 schrieb Johannes M. Becker:

Eines Deiner Meisterwerke, lieber Uli!
Johannes Maria grüßt solidarisch aus Marburg


Am 16. April 2015 schrieb Lutz Jahoda:

!Wo die Wahrheit einkehrt, kann die Lüge nicht bleiben", lautet ein altes Sprichwort. Also bedarf es immer mehr gut honorierter Begräbnishelfer, um die Wahrheit zu Grabe zu tragen und vieler Schaufler, Zuschütter und Einebner der Hügel, die immer höher werden und schwieriger, diese Unebenheiten unseren Nachkommen später als erloschene Vulkane zu erklären.
Der Wunsch des Finanzadels, auf zugeschütteten Wahrheiten Golf zu spielen, wird nicht zu erfüllen sein. Dafür sollten wir sorgen und die Institution RATIONALGALERIE weiterhin dankbar unterstützen.


Am 16. April 2015 schrieb Kay Macke:

Weil es so schön zur gegenwärtigen Berichterstattung passt und es meiner Meinung nach zeitlos ist (und bestimmt unübertroffen bleiben wird:) das BESTE Statement zur Verlogenheit der Massenmedien - das je getätigt wurde: Sydney Lumets Network aus 1976!

Ansehen, Anhören und Staunen! Die Macher waren damals sehr viel weiter als wir heute, meine ich:

"Ich lasse mir das nicht gefallen!"
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=lCX3_CQzXnU
und
"Das Fernsehen ist nicht die Wahrheit"
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=1B2bdgbqj_E

englisch:
"Mad as hell"
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=WINDtlPXmmE
und
"We´re in a lot of trouble!"
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=HFvT_qEZJf8


Am 16. April 2015 schrieb Benny Thomas Olieni:

G 7 - 7 G schniegelte und G bügelte auf der Flucht vor der Verantwortung.
Flucht vor der Verantwortung für Flüchtlings-Tragödien, für Völkermord-Tragödien, für nachhaltige Traumatisierungen, für die Zerstörung von Mensch, Natur und Kultur.
- Wer könnte für solche Verbrechen die Verantwortung übernehmen?
Also sind die 7 modischen Polit-Ganoven
auch auf der Flucht vor sich selbst, wie könnte es anders sein?
-
Ein Beispiel spricht Uli Gellermann in seiner Replik an Reinhard Blomert an: Frau Clinton, Ehefrau von Herrn Clinton. Zu diesen Herrschaften gibt es für Englisch-Sprechende zwei heftige Dokus im Internet. Das schreibe ich aus aktuellem Anlaß, die beiden dräuen wieder über dem fortschreitenden Niedergang des Hegemons,
als Comeback mit vertauschten Rollen.

https://www.youtube.com/watch?v=9IOpbj8ajZs#t=42

https://vimeo.com/44168052


Am 16. April 2015 schrieb Florence Garnier:

Lieber Uli, was täte ich bloß ohne Deine Kommentare?


Am 16. April 2015 schrieb Manfred Ebel:

Diese sich selbst beweihräuchernden G7 bieten ungewollt den guten Nährboden für neue Formen internationaler Zusammenarbeit! Russland kann sich überlegen, dahin zurückzuwollen und den derzeitigen Status quo als Omen zu erkennen.

In die gleiche Richtung gerechterer Zusammenarbeit gehen die Bewegungen BRICS, Gipfel der lateinamerikanischen Staaten, endgültige Entkolonialisierung, Eurasische Union, Asiatische Bank für Infrastrukturinvestitionen u.ä.m.

Auch europäische und besonders deutsche Politiker sollten den Zahn der Zeit erkennen, wie ihn Morales in auffordernde Worte fasste: "Wir wollen in Frieden leben. Wir fordern die USA auf, die Zerstörung von vollständigen Zivilisationen zu beenden. ... Präsident Obama, hören Sie auf, auf der Welt wie auf einem einzigen großen Schlachtfeld zu kämpfen! Beenden Sie die Einteilung der Welt in Freund und Feind."
Die Tage der G7 sind gezählt. Deren verzweifeltes Umsichschlagen muss Einhalt geboten werden.


Am 16. April 2015 schrieb Detlev Blanke:

Diesen großartigen Text sollte man den Verantwortlichen um die Ohren klatschen...


Am 16. April 2015 schrieb Manfred Caesar:

Der Begriff "Götter" ist für diese Zeitgenossen allerschlimmste Blasphemie. Es handelt sich um übelste Schwerstverbrecher.


Am 16. April 2015 schrieb Reinhard Blomert:


Ach, lieber herr Gellermann, wie recht Sie wieder haben! Die Debatten triefen vor Heuchelei, wenn man davon ausgeht, dass die Herren den Zusammenhang zwischen Kriege initiieren und mit neuesten Waffen ausführen und der anschließenden Flucht vieler Hunderttausender Menschen erkennen. Aber erkennen sie das? Vielleicht ist das zu viel verlangt von unseren Ministern, denn es sind ja unterschiedliche Ressorts: Die Außenpolitik und die Verteidigungspolitik sind ja nicht für Flüchtlinge zuständig, sondern die Innenpolitik....

Ein Nachfrage: Waren es in Libyen wirklich die USA, die den Krieg angezettelt hatten? Ich hatte in Erinnerung, dass die USA sich da in Erkenntnis interessanterweise zurückgehalten hatte und dass es die Franzosen waren, die auch mal - wem auch immer - zeigen wollten, dass sie zu den Großmächten gehören und die "Verantwortung" für die maghrebinischen Länder nicht aufgeben wollen,

Antwort von U. Gellermann:

Sie haben Recht: Sarkozy und der unsägliche BHL taten so, als seien sie die Kriegsherren. Aber die Zwerge standen nur auf den Schultern des Rüstungs-Riesen USA: Frau Clinton erklärte diesen Krieg als den ihren.


Am 16. April 2015 schrieb Kay Macke:

Was gerne verschwiegen wird: Die angrenzende Türkei hat längst die Millionenmarke an syrischen Flüchtlingen überschritten, die sie aufgenommen hat. Und weil das ja nicht von heute auf morgen aufhört kann man davon ausgehen, dass ständig syrische Familien ins Lang gelangen. Ich hab nirgendwo gelesen, dass der "skrupelose" Erdogan und die türkische Regierung der Weltgemeinschaft bisher "kompensatorische" Forderungen weder gestellt- oder sonst wie eingefordert hätte.

Apropos: der von unseren Leitmedien verhätschelte Poroschenke hat offenbar zusammen mit seinen Kompagnons ein "Kriegsrecht" erlassen, das einem die Schuhe auszieht (aber das kann bei uns hier in D. nicht passieren, weil´s niemand mitbekommt): "Poroschenkos Kriegsrecht Nr. 2541: Zensur, Arbeitsdienst, Lager?"
http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2015/04/poroschenkos-kriegsrecht-nr-2541-zensur.html

Harmut Beyerl hat diesen "Maßnahmenkatalog" akribisch aufgelistet und kommentiert. Sollten diese Informationen der Wahrheit entsprechen - wäre das der endgültige Beweis dafür, dass unsere Pro-Kiew orientierten Bndestagsabgeordneten waschechte Faschisten unterstützen. Ich weiß jetzt nicht, ob ich weinen oder kotzen soll!

Kein Wunder, dass in Abständen Novemberrevolutionen ausbrechen, sach ich nur!
(http://de.wikipedia.org/wiki/Novemberrevolution)


Am 16. April 2015 schrieb Hans Jon:

"G-7" = UN-RAT der GÖTTER!


Am 16. April 2015 schrieb Annegret Hechinger:

Für mich waren die Flüchtlingszahlen wirklich überraschend. Bei uns wird ein Geschrei über die paar Flüchtlinge gemacht und die wirkliche Last tragen Länder wie der Libanon. Unglaublich!


Am 16. April 2015 schrieb Gert Gerritsen:

Es ist die klar Sprache, die ich an der Rationalgalerie so schätze, die lauter Wahrheit verbreitet. Die Götter tagten und waren doch auf der Flucht: Genauer geht es nicht!

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