Give Trump a Chance

Nach den Vorwahlen ist vor den Wahlen

Autor: U. Gellermann
Datum: 03. März 2016

Huch, hatten sie gesagt, in den Redaktionsbüros der deutschen Atlantiker, also in fast allen journalistischen Ansammlungen Deutschlands, huch, huch. Immer dann, wenn der Name Donald Trump fiel. Jetzt hat Donald der Haarige in den USA so viele Vorwahlen für die Republikanische Partei gewonnen, dass er wohl deren Spitzenkandidat werden wird. Und da er wahrscheinlich gegen die allgemein als korrupt bekannte, eiskalte Politik-Maschine namens Hillary (Killary) Clinton antreten muss, ist es gut möglich, dass „The Donald“ der nächste Präsident der Vereinigten Staaten werden wird. Huch. Da hätten unsere Berufs-US-FREUNDE doch lieber einen eleganteren, nicht ganz so brachialen Mann an der Spitze der USA. Am liebsten den Traum aller US-Romantiker, den James Dean unter den US-Präsidenten, unseren „Üsch-bün-oin-Börliner-JFK. So einer verkauft sich den Deutschen besser. Also lassen wir sie mal auftreten, die US-Präsidenten seit John F. Kennedy. Und beurteilen sie nur nach ihrer Außenpolitik. Denn mit der müssen die Nicht-Amerikaner leben.

Überraschung: Außenpolitik heißt bei den US-Amerikanern fast immer Krieg. Da machte Kennedy keine Ausnahme. Schon sein Vorgänger hatte sich für den südvietnamesischen Diktator Ngô Đình Diệm „engagiert“. Geld floß, Waffen wurden geliefert, Berater waren unterwegs. Der strahlende junge Kennedy, das Abziehbild eines selten sympathischen Amerikaners, verschärfte dann das „Engagement“. Von ihm stammte die Idee, eine Elite-Einheit zum Kampf gegen den Vietcong (Die Bösen) zu gründen: Das „United States Army Special Forces Command“ (genannt Airborne oder Green Berets) das auch heute noch die Freiheit der USA in allen möglichen Ländern verteidigen. (Die Guten also). Waren es zehn oder zwanzig Filme, zumeist unter Führung von John Wayne, in denen die Green Berets die Welt, oder irgendwelche Witwen und Waisen retteten?

Damit nicht genug heizte JFK, der Sonnenschein diverser bunter Blätter, den Vietnam-Krieg mit 16.000 Militärberatern, jeder Menge Hubschrauber, gepanzerten Fahrzeugen, Kampfbombern und Artillerie an und befahl Ende 1961 den Einsatz von Napalm und Entlaubungsmitteln. Endlich gab es in Vietnam genug Witwen, die gerettet werden mussten! Und weil nicht nur die Vietnamesen sondern auch die Kubaner selbstständig sein wollten, schickte der US-Präsident eine CIA-Invasionsarmee in die Schweinebucht an der kubanischen Küste: Sie sollte Fidel Castro umbringen. Für einen US-Krieg war die Zahl der Toten klein. Und weil die Aktion mißlang, wurde das Land auch nicht komplett zerstört.

Am Ende des Vietnamkrieges waren 1,5 bis 2 Millionen Vietnamesen tot, das Land musste mehr Bomben ertragen als die Deutschen im zweiten Weltkrieg. Es war entlaubt, kaputt, traumatisiert. „Hey, hey, LBJ, how many kids did you kill today?“ skandierten die Gegner des Vietnamkriegs – jene Minderheit der US-Bürger, die leider nie den Präsidien stellt. Der hieß zur Zeit der Anti-Kriegs-Bewegung in den USA Lyndon B. Johnson (LBJ/1963 - 1969), war so häßlich wie es der häßliche Amerikaner nur sein kann, ließ Kinder mit Napalm verbrennen und verursachte mit dem Entlaubungsgift Agent Orange bis heute schwerste genetische Schäden. Die arme USA können die Opfer ihrer Verbrechen bis heute nicht entschädigen: Der nächste Krieg kostet immer mehr, als der alte eingebracht hat. In die Amtszeit von Johnson fiel auch die Tonkin-Verschwörung: Das US-Militär fingierte einen vietnamesischen Angriff auf ein amerikanisches Kriegsschiff, um anschließend die Vietnamesen dafür zu bestrafen. Und wer das heute nacherzählt, der ist natürlich ein Verschwörungs-Theoretiker.

Wem sich Richard Nixon verschworen hatte (1969 – 1974) weiß man nicht genau, sicher ist, dass er zwar einerseits den Krieg mit Vietnam beenden musste – die Vietnamesen besiegten einfach die Invasionstruppen. Andererseits weitete er den asiatischen Krieg auf Laos und Kambodscha aus: Offenkundig hatten die USA nach ihren Standards einfach nicht genug Asiaten umgebracht. Und um diese Todesrate zur erhöhen verbündeten sich die US-Mörder mit dem kambodschanischen Massenmörder Pol Pot. Der war ein Feind der Vietnamesen, die wiederum waren ein Feind der USA, also wurde Pol Pot automatisch ein Freund. Bis heute kennt man solche Freunde: Das waren mal die Taliban, das sind bis heute die Saudis; die Israelis sind mit den Iranis befeindet, und wenn sich die Nord-Koreaner mal ernsthaft mit den volksrepublikanischen Chinesen anlegen, werden sie, ruck-zuck, vom Erzfeind zum allerbesten Freund hochgelobt werden.

Mit Gerald R. Ford (1974 – 1977) wäre die US-Außenpolitik beinahe von echter Langeweile bestimmt worden, wären da nicht die US-Interessen in Lateinamerika gewesen. Man kann schon gar nicht mehr aufzählen, für wie viele Staatsstreiche die Nordamerikaner in Süd- und Mittelamerika zuständig waren. Aber mit der „Operation Condor“, der Finanzierung und Leitung diverser Morde, war der Staatsterrorismus einem gewissen Höhepunkt zugetrieben: Rund 200 lateinamerikanische Politiker wurden während der Gerald-Ford-Zeit im Auftrag der CIA „erledigt“. Trocken protokolliert WIKIPEDIA: „Laut eines internen CIA-Untersuchungsberichts hielt die Behörde von 1974 bis 1977 enge Kontakte zum Leiter der Operation Condor, Manuel Contreras. Die CIA bestätigte auch, an zumindest einem Zeitpunkt Zahlungen an Contreras geleistet zu haben, die Summe wurde nicht veröffentlicht.“

Beinahe wäre Jimmy Carter (1977 – 1981) zum US-Friedenspräsidenten gewählt worden. Aber ausgerechnet ihm fiel die Carter-Doktrin ein: „Jeder Versuch einer auswärtigen Macht, die Kontrolle über den Persischen Golf zu erlangen, wird als Angriff auf die zentralen Interessen der USA betrachtet und ... mit allen erforderlichen Mitteln, einschließlich militärischer, zurückgeschlagen werden“. Nicht dort zu lesen, aber sehr wahr ist der Zusatz: Wie der Versuch einer Kontrolle über den Persischen Golf aussieht, bestimmt der jeweilige US-Präsident. Wenn es die USA sind, die als ausländische Macht die Kontrolle über den Golf erlangen, ist alles gut. – Dass in dieser Zeit Zbigniew Brzeziński (Assistant to the President for National Security Affairs), zum zentralen Kriegstheoretiker der USA aufstieg, mündete in einem sehr schön imperialistischen Buch: „Die einzige Weltmacht - Amerikas Strategie der Vorherrschaft“.

Als Mauer-Öffner ist Ronald Reagan (1981 – 1989) in die vorläufige Geschichte eingegangen. Dass in seiner Amtszeit und in seiner Verantwortung ein verdeckter Krieg gegen die sandinistische Regierung in Nicaragua geführt wurde: Geschenkt. Dass in dieser Zeit von 1981 bis 1990 etwa 70 % des Landes zerstört und etwa 60.000 Menschen getötet wurden – hauptsächlich Zivilisten: Das sind nun mal die Kollateralkosten im Kampf für die Freiheit der USA, zu tun und zu lassen was die USA gerade will. – Die geradezu lächerliche Zahl von 24 toten Zivilisten auf der Karibik-Insel Grenada waren das Ergebnis einer Invasion von 7.000 Marines während der Operation „Urgent Fury“. Warum die Marinesoldaten zu Besuch waren? Wahrscheinlich hatte Ronald Reagan am Vorabend der Invasion, am 25. Oktober 1983, eine „Dringliche Wut“, die tobte er mal eben aus. Als die UN diese Invasion verurteilen wollten, fiel dem US-Präsidenten diese schöne Replik ein: „One hundred nations in the UN have not agreed with us on just about everything that’s come before them where we're involved, and it didn't upset my breakfast at all.“ Dieser Satz sollte, redaktionell leicht bearbeitet, in den Stein des Mount Rushmore gemeißelt werden: „Wir scheißen auf andere Nationen!“

Alle waren dabei, als die zwei Bush-Krieger (erst George, 1989 – 1993, dann sein Sohn George W., 2001 bis 2009) die amerikanische Waffenindustrie zu neuen Profit-Höhen führten: Mal in den ersten Irak-Krieg, dann in den zweiten. Einmal mit der Brutkasten-Lüge, von der PR-Agentur Hill & Knowlton erfunden, nach der irakische Soldaten Neugeborene aus den Brutkasten gerissen und auf den Boden geworfen hätten. Beim nächste Mal mit der Lüge über rollende Bio-Waffen-Labore. Die hatte der Bundesnachrichtendienst erfunden, viel, viel preiswerter aber genauso effektiv. Und weil alle dabei waren, auch bei jenem Afghanistan-Krieg, der heute noch andauert, kann man hier die Bush-Story abbrechen und sich dem Zwischendurch-Präsidenten William (Bill) Clinton (1993 – 2001) zuwenden.

Clinton ist eigentlich für einen eher unkriegerischen Akt im eigenen Oval Office bekannt geworden. Das Office, bisher nicht in Oral Office umbenannt, überdeckt die eigentliche historische Leistung des 42. US-Präsidenten: Er ist der originäre Gründer der deutschen LINKSPARTEI. Denn als unter der Clinton-Präsidentschaft Jugoslawien bombardiert wurde, als Joschka Fischer und Rudolf Scharping das Lager Auschwitz mißbrauchten, um ihren imperialen Gelüsten nachzukommen und an der Seite der USA an der Zerstückelung Jugoslawiens teilzuhaben, waren Gregor Gysi (damals PDS) und Oskar Lafontaine (damals SPD) derart angewidert und entsetzt, dass sie später gemeinsam die LINKE gründeten. Doch Geschichte kann so grausam sein: Heute hat die Frau von Bill Clinton ihren Mann längst verdrängt.

Noch ist Barack-Obama Präsident der USA und man kann sich am Wettbewerb für seinen Spitznamen beteiligen. Vorschläge wie „Drone-Bone“ wurden bereits ebenso abgelehnt wie „White-Nigger“. Seinen Mittel-Namen Hussein durch Lynch zu ersetzen, ihn also Barack Lynch Obama wegen seiner Drohnen-Lynchjustiz zu nennen, wird ihm nicht ganz gerecht. Geht doch auch der erfolgreiche Libyen-Krieg (50.000 Tote) und der noch erfolgreichere Syrien-Krieg (bisher fast 300.000 Tote) auf seine Kappe. Allerdings war er beim Libyen-Krieg nicht allein. Wissen wir doch heute aus den E-Mails der Hillary Clinton, dass die Dame im März 2011 über die enormen Goldreserven Gaddafis speichelte und vor dessen Plan gewarnt hatte, mittels dieser Reserven eine panafrikanische Währung aufzubauen, um in seiner Region mit dem US-Dollar zu konkurrieren. Gaddafi wußte es nicht, aber das war sein Todes-Urteil.

Keiner in der US-Administration setzte sich so eifrig für die Bombardierung Libyens ein wie die Clinton. Sie ist die wahrscheinliche Gegen-Kandidatin von Donald Trump. So schwer es auch fallen mag: Man muss auf die kleine Möglichkeit setzen, dass Trump zu blöde für einen wirklich großen Krieg ist. Zudem bestätigt er jedes Vorurteil über die USA: Hässlich, dumm, dreist und geldgeil. Schon weil er den Deutschen schwerer als amerikanischer FREUND zu verkaufen sein würde, muss man für ihn sein. Denn die USA sind nun mal (siehe oben) der FEIND der Menschheit.

(Allgemeine Anmerkung: Diese Auflistung der US-Verbrechen hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Anmerkung für die Marxisten unter den Lesern: Ja, die US-Präsidenten erfüllen im Wesentlichen nur die Vorgaben des Militär-Industriellen-Komplexes, wenn sie nicht gerade die Vorgaben der Finanz-Oligarchie erfüllen. Überschneidungen sind möglich und wahrscheinlich).


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 06. März 2016 schrieb Jens Niestroj:

"Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre selbst ich nicht gekommen."

George Bernard Shaw

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Es ist schon einige Jahre her, dass sich Herr Shaw zum Selbstverständnis der USA äußerte.

Ich möchte noch ein paar Gedanken zum Umgang der US-Regierungen gegenüber dem eigenen Volk ergänzen:

Zwischen 2008 und 2010 verlor die US-Mittelschicht 40% ihres Vermögens.

Das Insolvenzrecht für überschuldete Haushalte wurde geändert. Hochverschuldete Familien müssen 25% ihres Bruttoeinkommens an die Banken abtreten. Den Banken wurde außerdem erlaubt, bei den hochverschuldeten Familien einseitig und ohne Einverständnis der Kreditnehmer Risikoausfallgebühren zu erheben. Diese Gebühren können zur Folge haben, dass die Familien nur die fälligen Zinsen, nie aber Tilgung leisten können. Diese einseitige Änderung der Vertragsbedingungen erlaubt es den Banken, den Familien lebenslang 25% ihres Einkommens abzunehmen, ohne dass die Familien die Chance hätten, auch nur einen Dollar Schulden zu tilgen. Dies ist eine moderne Form der Schuldknechtschaft.

Seit 2010 "wächst" die US-Wirtschaft wieder, aber nur die reichsten 1% profitieren davon - sie erhalten 93% des Zuwachses.

Die Lebenserwartung in den USA sinkt. Männer sterben in den USA im Durchschnitt 4 Jahre früher, als im dichtbevölkerten Japan, aber auch als in Australien. Das (private) US-Gesundheitssystem ist pro Kopf trotzdem (?) das teuerste auf der Welt - es kommt aber nur dem reichsten 1% zu Gute.

15% der US-Amerikaner sind "Ernährungsunsicherheit" ausgesetzt - d.h. sie hungern häufiger im Jahr. Zudem sind die armen US-Amerikaner Mangelernährung ausgesetzt, weil sie sich gesunde Ernährung nicht leisten können, sondern nur die fett- und kalorienhaltige Billignahrung.

Durch "Finanzknappheit" der Bundesstaaten in Folge der Finanzkrise wurden und werden die Bildungsetats gekürzt. In Kalifornien verdoppelten sich zwischen 2007 und 2012 die Studiengebühren. Dies macht es besonders den armen US-Amerikanern schwer zu studieren. Ohne Studium gibt es aber keine Chance auf eine angemessene Bezahlung - die Löhne für Arbeitsplätze ohne Studiumabschluss sanken inflationsbereinigt gegenüber den 1980ger Jahren deutlich.

Daher sind immer mehr US-amerikanische Studienabgänger bei Studienende hochverschuldet, 13% haben mehr als 50.000 $ Schulden. Und diese sind nicht etwa zinsfrei - selbst auf öffentliche Bundeszuschüsse müssen die Studenten 3,4% Zinsen bezahlen, bei privaten Darlehn der Privatuniversitäten müssen noch höhere Zinsen gezahlt werden.

Die US-Bundesstaaten geben mittlerweile mehr Geld für Gefängnisse, als für Hochschulen aus - inkl. der Zuschüsse für gewinnorientierte Privatuniversitäten. Bestrebungen, die öffentlichen Zuschüsse für Privatuniversitäten an Qualitätskriterien zu koppeln, scheiterten. Eine "Vermittlungsquoten nach Studienabschluss" sei ein willkürliches Kriterium - so das US-Bundesgericht. Daher kann das Geschäft mit der Bildung auf Kosten der Bürger weiter gehen.

Der Unterschied des Einkommens der Kinder von dem der Eltern ist in den USA und in Großbritannien von allen westlichen Ländern am niedrigsten. D.h. das Einkommen der Eltern bestimmt in den USA das Einkommen der Kinder wesentlich stärker, als z.B. in Deutschland. Der "amerikanische Traum" von der Chancengleichheit kann also in den USA wesentlich seltener wahr werden, als in jedem anderen westlichen Land.


Am 06. März 2016 schrieb Stephan Wohanka:

@ Gellermann/Pol Pot

Sie haben recht! Ich nehme meinen Vorwurf zurück.


Am 06. März 2016 schrieb Günther Lachmann:

im englischen Sprachschatz exitiert das Wort blitzbloed : flash flash
(kein Witz!) Urban Dictionary

flash
yell this when someone says something dumb, and you get to slap their
forearm unless they say „could´ve been" first.
say a bunch of dudes walk up into in-n-out burger
griffin: yo how much is a mcchicken
everybody else: flash!!!!!


Am 05. März 2016 schrieb Stephan Wohanka:

Ich bin ab und an im Blättchen unterwegs; Ihre Rationalgalerie ist dort verlinkt und so stieß ich auf Give Trump a Chance?
Ich stellte meine Lektüre an dieser Stelle ein: "Und um diese Todesrate zur erhöhen verbündeten sich die US-Mörder mit dem kambodschanischen Massenmörder Pol Pot. Der war ein Feind der Vietnamesen, die wiederum waren ein Feind der USA, also wurde Pol Pot automatisch ein Freund".
Eine derartige Verkürzung, die einer üblen Geschichtsklitterung gleichkommt, muss man erst einmal drauf haben, Chapeau!

Antwort von U. Gellermann:

Und wenn Sie jetzt auch noch einen Beweis für´s Klittern hätten, aber sie haben nur eine Meinung. Das ist dürftig. Hier zwei der vielen Belege für meine Aussage:

WIKIPEDIA:
"Die Roten Khmer wurden auch nach ihrer Entmachtung durch die vietnamesische Invasion von den Vereinten Nationen als legitime Vertretung Kambodschas anerkannt, da einige westliche Staaten, insbesondere die Vereinigten Staaten, eine Legitimierung der vietnamesischen Besetzung ablehnten.“

Counter Punch:
"According to journalist Elizabeth Becker, U.S. National Security Advisor Zbigniew Brzezinski “himself claims that he concocted the idea of persuading Thailand to cooperate fully with China in its efforts to rebuild the Khmer Rouge.” Brzezinski said, “I encouraged the Chinese to support Pol Pot. I encouraged the Thai to help the D.K. [Khmer Rouge government-in-exile of Democratic Kampuchea]. The question was how to help the Cambodian people. Pol Pot was an abomination. We could never support him, but China could.” In fact, U.S. support went well beyond encouraging others to rebuild the Khmer Rouge.“


Am 05. März 2016 schrieb Jens Hoffmann:

Danke für den Hinweis. Ich werden meinen armen Webmaster (arbeitet für Solidarität) fragen, ob und wann er das regeln könnte.

Antwort von U. Gellermann:

Danke für den Hinweis. Ich werden meinen armen Webmaster (arbeitet für Solidarität) fragen, ob und wann er das regeln könnte.


Am 04. März 2016 schrieb Kostas Kipuros:

Lieber Uli Gellermann! Danke für Ihren Beitrag!
Herr Jan Key!
Da Sie offensichtlich mit der Nutzung des Internets nicht vertraut sind, hier ein paar Informationen, die Sie vor dem Verfassen Ihres Eintrags hätten zur Kenntnis nehmen müssen und auch können. Kostet nur ein paar Klicks, man muss es nur wollen.
Im Rahmen des "Pentagon Propaganda Programms" der USA bezahlt das US Verteidigungsministerium Pentagon jährlich bis zu 580 Millionen US-Dollar an Medien (Zeitungen, Fernsehsender, YouTube-Propaganda-Videos z.B. von oppositionellen Gruppen in Krisengebieten), Blogs und sonstige wichtige Multiplikatoren im Ausland. Das berichtete Tom Vanden Brook in einem Seite-Eins-Artikel der US-Zeitung USA Today (v. 28. Mai 2013). Dabei übt die Zeitung scharfe Kritik an dem Kriegs-Propaganda-Programm der USA: Es würde nicht genug kontrolliert, wie effektiv das Programm tatsächlich sei und an wen das Geld gehe. Im Jahr 2012 seien rund 54 Millionen US-Dollar für Kriegspropaganda im Ausland ausgegeben worden, so USA Today.
Weiter schreibt USA Today: "Since 2005, the Pentagon has spent hundreds of million of dollars on Military Information Support Operations (MISO). These propaganda efforts include websites, leaflets and broadcasts intended to chance foreigners attitudes and behaviors to support US Government".
Sinngemäß übersetzt: Die USA haben das Kriegspropaganda-Programm gezielt dazu verwendet, um besonders im Ausland das Verhalten zu Gunsten einer stärkeren Unterstützung der US-Regierung und ihrer Kriegsführungen oder politischen Ziele zu erreichen. Das habe man sich einige hundert Millionen Dollar seit dem Jahr 2005 kosten lassen. Konkret nachzulesen sei dieses, schreibt USA Today, in einem Report des U.S. Government.


Am 04. März 2016 schrieb Guenther Lachmann:

Wenn alle Stricke reissen:
Princeton Study: U.S. No Longer An Actual Democracy
A study from Princeton spells bad news for American democracy - namely, that it no longer exists.
Damit bestaetigt die Uni nur, was wir schon wissen. Unterstuetzung dieser Wahrheit kommt von dem Politikwissenschaftler Prof. Michael Glennon von der Tufts University, der weiter ausfuehrt, dass Wahlen in den USA voellig sinnlos sind: Das ultimative Problem ist die weit verbreitete politische Unwissenheit der amerikanischen Bevölkerung; sie sei ignorant, desinteressiert und (mit einem Spielzeug ) manipulierbar.
Wollen wir doch `mal hoeren, was Bernie Sanders am kommenden Montag, in Detroid Town Hall, einen Tag vor Michigan Primary, dazu sagen wird. H. Clinton hat abgesagt.


Am 04. März 2016 schrieb Michael Kohle:

Die Verwendung des Konjunktivs ist meist entlarvend. Mittenmang der Kommentare taucht er dann auch auf „…Sanders hätte einen eigenen Artikel verdient“. Hätte da nicht auch noch das Wörtchen „gehabt“ Platz gefunden? Mag ja sein, dass der nach Tagesthemen-Roth „linkische“ Tattergreis seine beste Zeit schon hinter sich und lange genug genervt hat und jetzt gefälligst seinen devoten Rückzug zelebrieren sollte, wie von ihm versprochen ab sofort nur noch ein Hillary-Hosiannah nach dem Anderen von sich gebend.

Mit Verlaub, Herr Gellermann, ist das nicht vielleicht etwas arg verfrüht, den Lorbeerkranz dieser neoliberalen Kampfmaschine aufs Haupt zu drücken, so wie es Goldmann & Sachs nebst restlichem Anhang und deswegen auch folgerichtig die ganze Propagandawalze um den halben Erdball einfordern? Unsere Premiumsqualitätsmedien, ob die von Liz und Friede oder bei den Gniffke’s auf unsere Kosten, würden am liebsten schon jetzt mit Fackeln und Trommeln am Amerika-Haus vorbeiziehen, nicht weit entfernt von jenem Ort, an dem vor 83 Jahren Ähnliches bejubelt wurde. Heil Hillary!

Muss dieser Rattenfängerei wirklich auf den Leim gegangen, muss jegliche Hoffnung - wie gewünscht - fahren gelassen werden? So einfach soll das der neoliberalen Prätorianergarde gemacht werden? Auch bei manchem wohl berechtigten Zweifel an der Sander’schen Standortbestimmung als Sozialist oder Sozialdemokrat, sollten wir doch - zumindest hier in den letzten Wagenburgen wahrer demokratischer Gesinnung - die Chancen erkennen, die er mit seiner Performance im Milchfass - fest strampelnd - abliefert. Vielleicht sitzt er doch bald auf Butter! Und wenn nicht, hat er es zumindest versucht.

Und es ist schwer für ihn, verdammt schwer, gegen die gesamte Einheitsfront der Neoliberalen. Eine wahre konzertierte Aktion, die da zu beobachten ist, von langer Hand vorbereitet und reichlich mit Hütchenspielertricks angereichtert. Nicht dass ich mir aus Trotz und Enttäuschung da was zusammen reimen würde. Ich nehme nur zur Kenntnis, wer wann was von sich gibt und zähle dann 1 und 1 zusammen. Dieses Verfahren hat sich für mich schon mehrmals als sehr probat herausgestellt. Zuletzt bei der letzten Obama-Wahl 2012 wo ich schon Tage vor der Wahl den strahlenden Sieger kannte. Hatte einfach nur die letzten Umfragen in vier fünf swingstates herangezogen und schon war es da vor mir das Endergebnis. Wenn das ich hinbekomme, warum nicht auch unsere Top-Experten aus den Redaktionen des Mainstreams?

Schon seit längerem war mir - dem im Vergleich doch einfältigen Tropf - klar, dass
Sanders aus diesem Super-Tuesday bestenfalls nur mit einem blauen Auge davon kommen könnte. Als ich die Auflistung der zu den primaries an diesem Tag anstehenden Staaten zur Kenntnis nehmen durfte, war mir sofort klar, welches „Spielchen“ da ablaufen würde. Schließlich waren das auch ganz andere Namen auf der Liste als noch vor vier Jahren. Da waren echte Rosinenpicker am Werk, ich komme dazu später. Seit heute weiß ich auch, dass das Verfahren „rotten boroughs“ genannt und angeblich längst vom Supreme Court verworfen worden sein soll. Dazu gibt es noch den Turbo, des offenen oder geschlossenen Verfahrens, ob nämlich unabhängige, nicht nachweislch der Partei zugehörige Wähler zugelassen werden oder eben nicht. Und wenn auch noch nicht zu helfen vermag, gibt es immer noch die Superdelegierten, von der Parteiorganisation benannte, gut eingeordnete „Köpfe“ und notfalls auch lustige Kosentscheide, bei denen die Würfel immer auf eine Zahl fallen, wie bspw. in Iowa.
Zurück zu den rotten boroughs! Ich will das mal an einem fiktiven Kanzlerkandidatenwahlverfahren für Deutschland zu erklären versuchen. Angenommen, die für das Kanzlerwahlendrennen erforderlichen Kandidaten der beiden sich allein (Volks-)Partei schimpfenden Wahlvereine werden per Direktwahl gesucht. So wie in den USA auch, schön Staat für Staat, Bundesland für Bundesland, verteilt über ein halbes Jahr, ab und an Tagen gebündelt. Begonnen wird am besten wo? Genau, in den Freistaaten Bayern und Sachsen. Nach Vollzug dieser Vorwahlen hat also auch der Kandidat der SPD (the winner takes it all) die gesamten Delegiertenstimmen Bayerns (dank der Bevölkerungszahl nicht gerade wenige). Bei der Vorwahl in Bayern gewinnt zwangsläufig der vom Parteiestablishment in München erkorene Kandidat. Bayern entscheidet für Germany und das trotz der Tatsache, dass weder in Bayern noch in Sachsen die Sozen jemals etwas gerissen hätten!

Preisfrage! Sollten jetzt die anderen SPD-Kandidaten auf ihre Kandidatur verzichten, nach dieser Wahl in Bayern und nach der in Sachsen, bei der die Voraussetzungen wohl ähnlich ausfallen dürften? Verzichten, nur weil der von Bayern gewählte SPD-Kandidat doch tatsächlich auf der pole position sein Nickerchen verbringt? Wäre das nicht so, als würde der FC Bayern nach den ersten zwei Siegen das Ende der Meisterschaft einfordern, was soll denn auch noch anders passieren.

War doch halbwegs verständlich, oder? Verschärfend kommt hinzu, dass jetzt
ausgerechnet die Erdrutschsiege pro Clinton in Staaten stattgefunden haben, die schon Jahrzehnte - seit Tricky Dick Nixon - nicht mehr Präsidentenmäßig pro-demokratisch besonders aufgefallen wären. Schließlich kommt in diesen ungeniessbaren Brei da eine andere Prise dazu mit einem gehörigen Gschmäckle. Südstaaten sind gleich EX-Rebellenstaaten sind gleich EX-Sklavenstaaten und sind außer der Tatsache, dass die Weißen dort außer Republikanern nicht allzu viel kennen, auch noch mit reichlich „Nicht-Weißen“ unterschiedlicher Couleur beschickt. Und so wie die 24/7-Werbung „pro Clinton“ seit Monaten wenn nicht Jahren gebetsmühlenhaft auf den nicht zu leugnenden Aspekt verweist, Hillary sei doch weiblichen Geschlechts und somit für all ihre Genderangehörigen die einzig mögliche Wahl, ergänzt um die maßlos überzogene Darstellung ihrer skills in Politik und Wirtschaft, wird immer wieder auch die - allerdings nur behauptete - Nähe von Bill und Hillary zu den „Farb-Fraktionen“ in der Wählerschaft betont, hervorgehoben, als unbedingt Dankbarkeit verdienende beschworen. Leute, die es wissen müssten, berichten von Gegenteiligem. Ob das jetzt aus tiefster „uncle-tom-devotion“ erfolgt und/oder aus schlechtem Gewissen heraus, weil beim letzten Mal der Halb-Schwarze präferiert werden musste, wer weiß. Jedenfalls wählten die Nachfahren von Onkel Tom und Kunta Kinte landslide mäßig, das was von ihnen tunlichst erwartet wurde, aus Gründen, die mit demokratischer Wahl nichts zu tun haben.
Aber wo tut es das schon, wir mit unserer Raute sollten da sehr leise sein.

Und so konnte Frau Clinton ihr - zugegeben arg konstruiert erscheinendes - dringend benötigtes Momentum einfahren, das es erlauben sollte, mit aufgeblasenen Backen die sofortige Einstellung des Wettkampfes nach einem Fünftel der Strecke zu beenden. Dabei hätte doch das Beutegut von Bernie Sanders gespitzte Ohren verdient. Pech, Massachusetts ging mit 1,5% Vorsprung verloren. Das sind 0,75 % Differenz - rechnet man richtig - bis zum Ausgleich. Und dann wäre da nichts mit „glorreichem Sieg“ gewesen. Und das in Massachusetts, dem Land der Demokraten, der Kennedys, das Basislager des demokratischen Establishments , wenn das kein Achtungserfolg für Bernie und Zittersieg für Hillary sein sollte. Daraus irgendetwas zu laben und Honig zu ziehen ist einfach nur frech.

Und dann wäre da nach Colorado. Bei der letzten Wahl 2012 der keystone im Sieg von Obama. Ein swingstate damals, wie gemacht als Glaskugel für den Wahlausgang. Auch hier - wie in Minnesota auch - Sanders mit beachtlichem Vorsprung. Auch wenn es übertrieben wäre, jetzt von „Vorteil Sanders“ zu reden. Trotz derzeitigem Vorsprung von ca. 600 Delegierten (der Hälfte der Mehrheit aller möglichen Delegierten) für Clinton sollte die Hoffnung im Sanderslager noch nicht ganz fahren gelassen werden. Abgerechnet wird zuletzt!

Und dann hoffe ich, dass Bernie Sanders, der Favorit over all bei den „under 30“, also jenen, die über ihre nächste Zukunft und damit auch über ihren nächsten Kriegseinsatz entscheiden, zu einem scoop fähig ist. Er sollte es bald tun, solange es nicht zu spät ist. Und was? Sanders sollte jene Kongressabgeordnete ins Team holen, die just aus Protest gegen das pro-Clinton-Parteiestablishment von ihrem Stellvertreterposten dort
zurückgetreten ist. Tulsi Gabbard, jung, attraktiv, mit politischem Verstand ausgestattet, mit dem Drachenblut von zwei Irak-Einsätzen auch gegen perfide Angriffe geschützt. Für Zweifler: einfach mal aufYoutube reinziehen! Was braucht es mehr? Bernie, auf was wartest du noch?

Antwort von U. Gellermann:

Dieser Satz "Und da er wahrscheinlich gegen die allgemein als korrupt bekannte, eiskalte Politik-Maschine namens Hillary (Killary) Clinton antreten muss“ ist nun sicher kein Lorbeerkranz. Es ist Teil des Versuches das Thema US-Präsidenten nicht zu lang geraten zu lassen. Ganz sicher: Wenn Sanders in den eigentlichen Wahlen der Kandidat gegen Turm sein sollte, bekommt er einen eigenen Artikel.


Am 04. März 2016 schrieb Gaudenz Gaudeo:

Mein Vorschlag wie man den friedensnobelpreistragenden US-Präsidenten benennen könnte:

Das schwarze drohnenkriegsverbrecherische Maskottchen der Wall-Street-Oligarchen

Stammt nicht von mir; sondern vom afroamerikanischen Philosophen Cornel West:

https://www.youtube.com/watch?v=kXfzpA7gKjI


Am 04. März 2016 schrieb Simone Birgersson:

Wie wir es schon kennen von dir, Uli Gellermann, dürfen wir uns auch hier freuen über deine spitze Feder, die eine tragische Konstellation ohne Schnörkel auf den Punkt bringt. Auch wenn die Lage selbst kein Anlaß zur Freude ist.
Aber "Give Peace A Chance" dürfte in keinem Fall zur Geltung kommen bei dieser Wahl zwischen Pest und Cholera: der gewaltsame Tod auf jede erdenkliche Art als Massenphänomen wird unter Trump ebenso wie Clinton weiterhin das Antlitz dieser Welt beherrschen. Dem wird sich auch ein Trump nicht entziehen können, selbst wenn er sich noch so `peaceful´ sich geben würde. Tut er aber nicht. Er wird u.a. den Krieg gegen die Flüchtlinge an der Südgrenze der USA verschärfen. Dort, in Mexico, sind unter dem "War on Drugs"-Regime, in den die USA auch dieses Land gezwungen haben, ca. 100.000 Menschen ermordet worden in den letzten 10 - 15 Jahren, dazu gibt es 26.000 Desaparecidos, die meisten von ihnen sind wahrscheinlich auch nicht mehr am Leben. Unter Clintons Ägide im Aussenministerium hat dieser Krieg an Fahrt aufgenommen mithilfe gelieferter Helikopter, Waffen und „Berater". Und die Flüchtlinge aus Lateinamerika, die es geschafft haben, diesen Flaschenhals der Fluchtrouten durch Mexiko lebend zu durchschlüpfen und „sicheres" Terrain zu erreichen, sollen nun zurück geschickt werden, auch unbegleitete Jugendliche und Mütter mit kleinen Kindern (bei den Jugendlichen kommt eine besonders perfide Argumentation dabei zum Einsatz: deren Eltern hätten ihr Sorgerecht nicht ausreichend wahrgenommen indem sie sie gehen ließen...). Das verkünden sowohl Trump als auch Clinton. Die Verbrechen, welche die USA in ihrem „Hinterhof" Lateinamerika seit 100 Jahren durchgehend unter allen Präsidenten begangen und befördert haben hat vergleichbare Ausmaße zum Nahen Osten. Und so handeln zu „dürfen" nehmen alle US-Präsidenten für sich in Anspruch gerade dort: Regime-Change um jeden Preis. Wie zuletzt in Honduras 2009.
Trump als Mr. President? Schwer vorstellbar, zumindest sollte er nun schon mal auch eine staatsmännische Miene aufsetzen. Bislang kommt er mir vor wie eine potenzierte Kopie von Berlusconi (nun gut, der hat´s ja auch geschafft). Aber was könnte seine wahre Absicht sein? Vielleicht will er nur die Wahl von Hillary Clinton sichern? Das „Huch" bei einigen Republikanern zumindest, vor allem unter den Neocons, ist mittlerweile so laut, dass sie damit drohen, Clinton zu wählen, sollte er der Kandidat der Republikaner werden. Die Ex-Kandidaten Romney und McCain trommeln auch schon gegen ihn. Nachzulesen bei Zaid Jilani auf Intercept, mit einigen wichtigen Hinweisen wirklich lesenswert:
https://theintercept.com/2016/02/29/neoconservatives-declare-war-on-donald-trump/
Deutsche Übersetzung hier:
http://www.hintergrund.de/201603033868/politik/welt/neokonservative-erklaeren-donald-trump-den-krieg.html

Im Hinblick auf Vorgaben und Überschneidungen kann man nur konstatieren: der Kapitalismus ist ein Hütchenspiel, da gibt es immer wieder Verwirrung.


Am 04. März 2016 schrieb Ulrike Spurgat:

"Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt darauf an sie zu VERÄNDERN."
An die, die den Gegner nicht bei den Linken suchen, oder das Haar in der Suppe finden wollen. Zum Piepen diese Kleingeister.
Wem nutzt das ? Die Kräfteverhältnisse in der Welt müssen sich verändern und das geht aus meiner Sicht nur, wenn die Solidarität wieder in die Herzen und Köpfe der Menschen einzieht. Die Analyse ist die Grundlage, die dann die Möglichkeit bietet Verhältnisse zu verändern.
Herr Ulli, genau diese Analyse bietet doch viele Möglichkeiten die grauen Zellen immer wieder in Bewegung zu bringen und sich die Frage zu stellen. "In was für einer Gesellschaft will ich leben?"
Lassen sie sich bitte nicht unnötig provozieren. Die Energie, die dafür drauf geht ist in den Artikeln nicht nur besser aufgehoben, sondern auch sinnvoller.
Übrigens das Zitat ist von Karl.


Am 04. März 2016 schrieb dario vo:

Doch, eine klare und gegen das Vergessen des Zeitgeist notwendige Skizze. Natürlich mit kleinen Lücken. Etwa die griechischen Obristen, die nach ihrem Zypernabenteuer so wenig in die Zeit passten, wie Franco, und ihre Rolle zur Sicherung westlicher Werte ein halbes Jahrzehnt später an die Türkei abgeben mussten.
Erstaunt war ich, dass Wikipedia noch als Quelle taugt. Hat die CIA kein Geld für ein paar Schreiber, die da ständig die passenden Artikel hoch laden. Das ist doch heute die Standardübung für jeden Mittelstandskonzern.


Am 04. März 2016 schrieb Guenther Lachmann:

Kaum versucht der doppelte Gordon, in seinem Out-Of-Space Transportvehicle zu landen, fällt er auch schon auf die Schnauze, weil er über die Schwelle seine Überheblichkeit stolpert, dass Marxisten von der kapitalistischen/bürgerlichen Welt kaum etwas verstehen würden.
Welch ein armer Tropf unser doppeltes Sprüche Maskottchen doch ist. Es ist mir (und dem Rest der Welt) neu zu erfahren, dass Marxisten schon als solche geboren werden und diese Erkenntnis verdient den Nobel-Prize. Dafür ahnt aber unser Außerirdische kaum den Grund, weshalb alle anderen Systeme eine mehr oder minder beeinflusste Selektion im politischen Progress oder Regress von geopolitischen Entscheidungen (Konditionierung als einer der Kriterien mag genuegen) ist.
Da kann ich ihm nur empfehlen, vor der nächsten flashy Landung, Temperatur messen, und endlich einmal davon zu schreiben, wovon er Ahnung hat.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob Uli Gellermann auch ein weiteres leeres Blatt akzeptiert.


Am 04. März 2016 schrieb Burkhard Ohligs:

...kann sich irgend jemand erinnern, dass in den letzten 14 Jahren das Wort Vernunft in Nachrichten, Meldungen etc. zu hören war?


Am 04. März 2016 schrieb Jan Key:

Kein Wunder, dass dieser Artikel auch in Sputinki abgedruckt wurde.
Es passt wunderbar in die russische Propagandawelt.
In diesem Sinne Alles Gute an die Kremlratten!

Antwort von U. Gellermann:

Ein pädagogischer Versuch: Wenn einer einen Artikel kritisieren will, dann erwähnt er normalerweise was er am Text für falsch hält und belegt das mit einem Argument. Sie aber beschränken sich auf allgemeines Genöle und bezeichnen den Autor dann auch noch als „Ratte“. Die Einordnung Andersdenkender als Schädlinge entstammt dem Sprachgebrauch der Nazis. Insofern ist mein Versuch eher vergeblich: Nazis sind nicht nur braun weil sie die Hosen voll haben, meist ist der Hosen-Inhalt auch bis ins Hirn gestiegen.


Am 04. März 2016 schrieb Der Linksliberale:

Der (Wahl)Rummel in den USA wird mir alle 4 Jahre als ein "spektakuläres Ereignis" vorgeführt. Unsere, ach so neutralen, "Berichterstatter" der "Öffentlich Rechtlichen" machen uns Glauben, das sei tatsächlich Demokratie. Seit dem ich auf dieser Welt bin (1956), wird mit jeder US-Präsidentenwahl die Zahl derer, die wegen dieser "Ur - US -Demokratie" und ihrer Rohstoffgier und ihrem ungebrochenem Sozialistenhass verrecken mussten oder unschuldig abgeschlachtet wurden, größer. Kein Russe und kein Kambodschaner, kein Moslem und kein Kommunist, kein Regime und keine Monarchie haben seit 1945 mehr Menschen auf dem Gewissen, wie diese amerikanische "Demokratie". Übrigens immer wieder angeführt von amerikanischen Christen. Das amerikanische Volk hat keinen Krieg der Neuzeit in seinem Land erlebt, sie kennen nur Hollywoodkriege mit immer siegenden Muskelprotzen, die mit Stahlpfeilen und „sicherem Auge“, bestenfalls einer Schweißperle auf der Stirn die russischen, syrischen, iranischen und nordkoreanischen Atomraketen vom Himmel holen. Dem amerikanischen Volk wird erzählt, wenn sie am „Intependence Day“ trotzig in den Himmel gucken und ein PC-Virus im astralen Todesstern der Alliens einspielen, dann werden sie gewinnen.
Da gibt es aber ein "Völkchen" auf dieser Erde, die haben Todes- und Kriegserfahrung tatsächlich gesammelt und das in der Neuzeit und leider nicht in Hollywoods Pappkulisse! Im letzten Krieg hatten dieses „Völkchen“ 27.000.000 Erschlagene, Erschossene, Gehenkte, Verhungerte, Vergaste und Zerfetzte zu ertragen...die haben sich aber für den nächsten Kampf vorbereitet. Der Russenhäuptling, der nach deutscher Mainstream-Berichterstattung stets auf einen Bären zum morgendlichen Dienstbeginn in den Kreml reitet und nebenher noch Kritiker auf einer Moskwa-Brücke erschießt...die weiß noch, " der Schoß ist fruchtbar aus dem das kroch"...noch einmal wird es dieses Inferno für die Russen allein nicht geben, das hat er dem russischen Volk versprochen...beim nächsten Krieg gegen Russland nehmen die uns europäischen und amerikanischen demokratischen Besserwisser und Porschefahrer mit in die Hölle.
Übrigens: Dieser Trump oder diese Clinton werden nichts an der Militärmaschine USA ändern, diese Maschine wird bestenfalls durch diese Typen befeuert oder auf kleiner Flamme am tuckern gehalten.
Der Unterschied zwischen Clinton und Trump?. Der Trump sagt "Haut diesen Negern und Moslems auf die Fresse" und die Clinton sagt " Wir bringen den moslemischen Staaten und den afrikanischen Menschen Würde und Demokratie". In beiden Fällen werden natürlich auch künftig Drohnen Unschuldige abschlachten, Bomben geworfen, die UNO wird belogen und Frau Merkel erklärt "Bündnistreue".

Unsere öffentlich rechtlichen Medien haben aber weniger Erklärungsnot gegenüber dem deutschen Mainstream-Konsumenten. Mit dieser Clinton ist es einfacher, weil das einfach besser klingt, wenn diese Clinton sagt: „Krieg gegen Terrorismus“ oder Ihr ehemaliger Kumpel Struck (Gott hab ihn bitte nicht selig) - Freiheit Deutschlands wird am Hindukusch verteidigt. Obwohl in Folge genauso viele Menschen unter der Blowjob verzeihenden Clinton wie unter Trump geschlachtet werden. Ach und diese deutsche atlantisch-nato-europäische Bündnistreue , wird die dann auch unter einem möglichen Kanzler Gabriel oder Kretschmann oder Marie-Luise Beck Bestand halten? (was für ein schöner Vorname dieser Frau Beck, allerdings steht er heute für so viel Kriegsfreude und Faschistenliebe - fast wie „Adolf“). Ja Uli Gellermann, diese amerikanische Typen werden auch künftig bomben lassen, morden lassen, verhungern und ersaufen lassen- macht Euch keine Illusionen, Ihr Humanisten in der Rationalgalerie, es bleibt dabei: “Wenn Wahlen was verändern würden, wären sie längst verboten“.


Am 04. März 2016 schrieb Flash Flash:

Aber da muß ich schon noch `mal widersprechen:
Wenn Leute meinen, daß die US-Regierung (wie andere Regierungen auch) im wesentlichen den Vorgaben des "militärisch-industriellen Komplexes" bzw. den "Finanzmärkten" folgen würden, sind das keine Marxisten, sondern haben von der kapitalistischen bzw. bürgerlichen Welt kaum etwas verstanden.
(Auch wenn diese sich manchmal Marxisten nennen. Doch was sagt das schon.)

Desweiteren sind nicht die USA der "Feind der Menschheit", sondern nur der nationale Ausdruck der wirtschaftlichen (d.h. kapitalistischen) und gesellschaftlichen bzw. bürgerlichen (d.h. politischen) Verhältnisse.
Letztlich machen Sie den gleichen Fehler wie die früheren mittelalterlichen Ärzte, die das Fieber mit der Krankheit verwechselten.
(Und deshalb das Fieber, daß diese für die Krankheit hielten, behandelten und von der wirklichen Krankheit so gut wie keine Ahnung hatten.)

Antwort von U. Gellermann:

Eines Ihrer vielen Probleme ist, dass Sie in Ihrem Eifer „Fehler“ zu finden, nicht lesen können: Von Finanzmärkten ist im Artikel an keiner Stelle die Rede.


Am 03. März 2016 schrieb Manfred Ebel:

Lieber Uli, danke besonders für die allgemeine Anmerkung. Warum? Weil sie das Prinzip zusammenfasst, wer warum wessen Klassen-Freund und wer warum wessen Klassen-Feind ist.
Und solange es die ursächlichen möglichen und wahrscheinlichen Überschneidungen gibt, wird sich an den Folgen nichts ändern.


Am 03. März 2016 schrieb solomon grünbaum:

Was Sie über die Präsidenten im Artikel "Give Trump a chance" geschrieben haben entspricht weitgehendst auch meinen Informationen.
Nur von Kennedy hatte ich andere Dinge gelesen.
Er habe die Operation in der Schweinebucht nicht unterstützt, weswegen sie, vom CIA eigenmächtig durchgeführt, endlich auch gescheitert sei.
Ausserdem sei der TonKing-Zwischenfall während der Amtszeit Johnsons der eigentlich beginn des Vietnamkrieges gewesen.
Davor, also zu Kennedys Zeiten habe es Operationen gegeben, die bereits vom Vorgänger Kennedys eingeleitet worden seien und von ihm nicht hätten gestoppt werden können. In wie weit das korrekt ist, kann ich derzeit nicht beurteilen.

(Es gibt übrigens in YouTube einen Film, in dem Ike Eisenhower zum Abschied von seinem Amt eine Warnung an seine Landsleute spricht, in der er die Bedrohung von Seiten des "Militärisch-Industriellen Komplexes" aufzeigt).

Seine (Kennedys) angebliche Unwilligkeit, den Vietnamkrieg so richtig loszutreten, wie auch der Entzug der Dollardruckmaschine von den privaten Bänkern des Federal Act seien die zwei Hauptursachen gewesen, dass der CIA ihn in Dallas habe ermorden lassen?

In sofern sind Ihre Schilderungen des "kriegerischen Kennedy" für mich neu.
Gibt es dazu Quellen und Bücher, die Sie empfehlen können?

Mein Credo ist, erst forschen, dann urteilen. Ich bin mir auch nicht zu schade, ein Urteil zu revidieren, wenn ich neue Informationen bekomme.

Antwort von U. Gellermann:

Ihre Fragen kann ich wie folgt beantworten:

Zur Schweinebucht:

Zwar war die Aktion schon vor Kennedy geplant, aber sie wurde während seiner Amtszeit durchgeführt und er hätte sie stoppen können:

„Kennedy wurde nach seiner Amtseinführung von der bevorstehenden Aktion in Kenntnis gesetzt. Am 17. Februar 1961 fragte er seine Berater, ob man „den Sturz Castros mit Waffenlieferungen in Verbindung“ bringen könnte: „Könnte man nicht behaupten, das eigentliche Angriffsziel wären moderne Düsenbomber und Raketen, die Amerikas Sicherheit bedrohten?“[2] Der Plan eignete sich jedoch nicht für das Jahr 1961, da Kuba zu diesem Zeitpunkt nur wenige sowjetische Waffen besaß. „ (WIKIPEDIA)

Zu Vietnam:

„Im Mai 1961 erlaubte Kennedy das Absetzen kleiner, schwer bewaffneter Geheimkommandos von südvietnamesischen Agenten, die von US-Militärberatern ausgebildet wurden, in Nordvietnam. Die nötigen Flüge organisierte die ARVN, getarnt als private Luftfahrtgesellschaft.“ (WIKIPEDIA)

Zwar waren kein offiziellen US-Truppen in Kennedys Zeit in Nord-Vietnam aber:

„Die von den Stabschefs, dem Verteidigungsministerium und Diem geforderte Entsendung regulärer Truppen und gezielte Bombenangriffe auf Hanoi lehnte Kennedy aber ab. Stattdessen ließ er die Mittel für die ARVN stark aufstocken, die Eliteeinheit Green Berets entsenden und das Military Assistance Command, Vietnam (MACV) nahe Saigon als Oberkommando einrichten. Er autorisierte die CIA, im Norden Sabotageakte durchzuführen. Die Operation 34A („OPLAN34“) wurde gestartet. Das Saigoner Büro der CIA wurde damit zu einem Aktivposten, dessen Aktivitäten der US-Kongress nicht ausreichend überwachte.“ (WIKIPEDIA)


Am 03. März 2016 schrieb Melanie Gatzke:

Wieder mal ein hervorragender Artikel, ein geschichtlicher Rückblick, wie ihn jeder kennen sollte. Was da alles verbrochen wurde, wieviele da ermordet wurden, unfassbar. Derartige klare und deutliche Informationen bekommt man kaum , oder fast gar nicht, in den Medien zu lesen. Für die kommenden Wahlen in den USA kann man nur hoffen, dass Hillary nicht
Präsidentin wird. Sie ist nach meiner Einschätzung noch gefährlicher. Danke für ihre Mühe, diesem sehr guten Artikel für uns alle zu schreiben. Vieles davon wusste ich nicht so genau. Weiter so! Danke.


Am 03. März 2016 schrieb Claus Hollmann:

Die Amis sind die Feinde der Menschheit. Ein gutes Fazit. Wenn das einer über die Russen schreiben würde, was der Typ über sein Feindbild USA schreibt, wäre er ein "pathologischer, volksverhetzender Russenhasser". Gut, dass diese Adjektive hier nicht bemüht werden.

Antwort von U. Gellermann:

Erneut kann kein Argument entdecken. Kein einziges.


Am 03. März 2016 schrieb Michael Kohle:

Herrn Hornbeck sei dank, ragt er doch hier aus einem toten Meer des billigen, abgestandenen Anti-Amerikanismus heraus und kann uns die Wahrheit, nichts als die reine Wahrheit vermitteln.
Haben wir das überhaupt verdient? Wohl kaum. Mir kommen wirklich die Tränen, vor Rührung.

Systemauseinandersetzung nennt er das - wohl wohlberechtigt nach seiner Einschätzung - etwas was keinesfalls ausgeblendet werden darf. Er schreibt von löblichlichem Niederkonkurrieren und wirft Gellermann und eigentlich dem ganzen kläglichen hier versammelten Rest seiner Jünger im gleichen Atemzug ideologische und demagogische Geschichtsschreibung vor.

Muss dem Herrn wirklich meinen ´Dank aussprechen. Endlich kann ich mal wieder meine Lieblingsfrage anbringen. Wie bekommt man das Hirn solcher Menschen auf Erbsengöße? Aufblasen! Was anderes fällt mir beim besten Willen nicht dazu ein. Doch, etwas noch. Was treibt solche Menschen dazu, sich hier auf Seiten wie der Rationalgalerie zu verirren und sich hier mit ihrer intergalaktischen Weisheit zu outen? Das muß doch für ihn überaus schmerzhaft sein, in seiner ganzen grenzenlosen Selbstüberschätzung sein Wissen, seine Weisheit, seine ganzen „Perlen" diesen „Säuen" hier vorzuwerfen.

Es hülfe nichts, dem guten Mann in aller Höflichkeit darauf hinzuweisen, dass selbst in Gottes eigenem Land der Freien - das sind sie doch wohl die United States of America - dieser billige, abgestandene Anti-Amerikanismus fröhliche Urstände feiert. Dummerweise nicht ideologisch oder demagogisch, sondern - auch und gerade - durch reichlich einstmals geheime Belege des US-Außenministeriums, der CIA oder anderer Staatsorgane unterfüttert, deren classified-Status blödsinnigerweise dann doch mal ausgelaufen war. Und es gäbe aus diesem Angebot heraus sogar den überwiegenden Teil aus über 200 Jahren US-Geschichte, der nichts aber auch gar nichts mit der allenfalls 70 Jahre andauernden Systemauseinandersetzung zu tun haben kann. Ganz einfach weil vor und nach der Existenz dieses - bestimmt mit größter Fairness - nieder konkurrierten „Unwesens" Sowjetunion die ganzen skills, die es zum platt machen bedarf, bereits vorhanden waren bzw. auch weiterhin zum Einsatz kamen.

Zu allem Überfluss kommt dann auch noch ein Herr Blomert daher und meint, hier schwäbisch motivierten Wahlkampf betreiben zu müssen und dem erzgrünen Herrn Kretschmann einen reinwürgen zu können. Werter Herr Blomert, seien sie dessen versichert, hier bei Gellermann werden sie bestimmt nicht allzu viele Wähler aus dem Ländle vorfinden, die sich mit ihren dankenswerten Hinweisen auf die Vergangenheit von Ministerpräsidenten bei der Qual der Wahl beeinflussen ließen Zum einen haben die meisten Wähler reichlich Erfahrung mit Vorleben von Ministerpräsidenten - das Wort Marinerichter dürfte ausreichen. Hinzu kommt, dass hier auf der
Galerie sich kaum noch allzu viele Grün-afine Menschen herumtreiben dürften, wen also wollen sie mit dem Pol-Pot-Besuch des KBW-Kader-Schergen erschrecken?

Jetzt bin ich nicht mehr dazu gekommen, dem eigentlichen Thema auch noch ein paar Zeilen zu widmen. Denke aber, dass ich noch reichlich Gelegenheit dazu haben werde, mich über die Marionetten des Systems zu delektieren, als Kandidaten oder als commander in chief für die nächsten Kreuzzüge. Ob ich das allerdings machen werde, wo ich mich doch dann darüber auslassen muss, dass Präsidenten unter dem Joch des allherrschenden Militär-Industriellen-Komplexes dilettieren, muss ich mir noch überlegen. Lt. Gellermann sind das ja nur Marxisten, die so etwas daher demagogieren. Marxisten? Habe ich da was mißverstanden?


Am 03. März 2016 schrieb Gideon Rugai:

"Das ist doch abgestandener Antiamerikanismus der billigen Art. Auch mit den von Ihnen aufgezählten Kriegen haben die USA die Sowjetunion nieder konkurriert. Das passt Ihnen nicht, also haben sie die Systemauseinandersetzung einfach ausgeblendet. Diese Art von Geschichtsschreibung ist ideologisch und demagogisch."

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Dass Sie auch nach siebzig Jahren immer noch unter dem Stockholm-Syndrom, gepaart mit Rosinenbomber-Dankbarkeit leiden, zeigt doch deutlich welch einen hervorragenden Job die Amis hingelegt haben ! Bravo !
Die beste ideologie und Demagogie ist nämlich immer noch diejenige, die man wie ein trockener Schwamm aufsaugt ohne auch nur zu registrieren, dass es sich um ebendiese handelt.
Die kompromißlosen alliierten Flächenbombardements waren ja auch nur Friedensmissionen zur Rettung des Abendlandes und trafen natürlich nur und ausschliesslich böse Nazis und deren Brutstätten, nicht wahr ?
Ebenso wie die Rosinenbomber selbstverständlich nur aus purer Menschenliebe und aus edelsten Motiven heraus, ohne jegliche Verpflichtung, ohne jegliches Kalkül den Himmel über Berlin im Zweiminuten-Takt füllten.
Wenn Sie denn, lieber Herr, mal die dritte oder gar mehrere Dimensionen in ihrem zweidimensionalen geistigen Verschlag entdecken sollten, sagen Sie Bescheid :

Wir freuen uns drauf !

(Darauf eine Coca-Cola - Prost !)


Am 03. März 2016 schrieb Edgar Schneider:

Ihr dezenter Hinweis, lieber Herr Gellermann, in Bezug auf den Nicht-Anspruch der Vollständigkeit der Auflistung der US-Verbrechen, enttäuscht mich. Wie wäre es mit einer Nachdrehe? Ein kleines Worst of ? Sie hätten Material und Stoff ohne Ende. Der blutige Putsch in Iran, als man den ersten demokratisch gewählten Präsidenten Irans durch den Blutsäufer von USA-Gnaden Reza Pahlevis ersetzte, wäre der Rede wert. Oder Chiles Blutsäufer von US-Gnaden Pinochet, nachdem man den demokratischen Präsidenten Allende ermordet hatte. Oder wie und welche SS-Größen in die USA holten, um von ihnen das Folterhandwerk zu erlernen, das dann zu einem Exportschlager in die Staaten Südamerikas und des Nahen Osten wurde. Exemplarisch sei hier nur Klaus Barbie, der Schlächter von Lyon, den man in die USA holte und ihn im Auftrag der Herren aus Washington in Südamerika weitermachen ließ. Und damit unsere saubere, demokratisch-rechtstaatliche BRD auch noch ihren Anteil bekommt, schlage ich vor, mal darüber zu schreiben, wie unsere US-ergebenen, abgerichteten und CIA-hörigen deutschen Staats- und Konzernmedien die selbst noch so grausamsten Verbrechen und Kriege der USA schönredeten und propagandistisch begleiteten. Vom Vietnamkrieg über den Putsch in Chile bis hin zur Zerstörung und Verheerung sämtlicher nicht willfähriger Staaten des Nahen Osten.
So wie Sie jetzt den Wunsch haben, Trump möge Präsident werden, damit vielleicht dem letzten aufgeht, was es mit dem Folter- Abhör- und Verbrecherstaat USA auf sich hat, habe ich auch Georg Walker Bush die 2. Amtszeit gewünscht. Was hat es gebracht?? NICHTS! Unsere Polit-Marionetten in Berlin und ihre sich selbst gleichschaltende Verlautbarungs- und Manipulationspresse von A(RD) bis Z(EIT) werden auch die Kriege und die Verbrechen, die unter Trump nahtlos fortgeführt werden, weil es systemimmanent ist, als "gute und notwendige" Kriege verkaufen und schönreden, weil sich die "guten" USA immer im Kampf gegen das Böse befinden. Den bösen Vietcong, den bösen Linken, den bösen Kommunisten, den bösen Islamisten und Terroristen und all die Wiedergeburten den kleinen Mannes mit dem Bart. . Milosevic, der Balkan-Hitler, Saddam, der Wüsten-Hitler, Gaddafi und Assad, Wüsten-Hitler II und III. Und bald heißt es geschlossen und in vorderster Front gegen das Urböse, den bösen Russen, zu kämpfen, der sich zur Zeit in der Gestalt den Dämonen schlechthin präsentiert: Zar Wladimir, der Schreckliche und Pferdefüssige. Und sollte Trump NICHT an die Macht kommen, macht es halt die Kriegsfurie Killary Clinton. Gute Aussichten - so oder so.


Am 03. März 2016 schrieb Ulrike Spurgat:

Wie schaffen Sie das ?
Strukturiert, genau und interessant mich als Leserin immer wieder in den Bann ziehen zu können und Geschichte lebendig werden zu lassen?
Beeindruckend.
In politisch unsicheren, unüberschaubaren, verlogenen, egoistischen Zeiten sind die Artikel mehr als Artikel. Für mich sind es Hoffnungsschimmer weiterzumachen und nie aufzugeben.


Am 03. März 2016 schrieb Tex Grobi:

Eine bedrückend treffende Analyse.
Allerdings hätte ich mir ein paar Worte zu dem "demokratischen Sozialisten" (oder Sozialdemokraten?) Bernie Sanders gewünscht, der (laut einer vorgestern viel zitierten CNN-Umfrage) im Gegensatz zu Ms. Clinton gegen alle noch möglichen Kandidaten der Republikaner gewinnen würde - und auch nach dem sog. "Super-Dienstag" ja noch nicht völlig abgeschrieben werden sollte.

Antwort von U. Gellermann:

Ja, der Sozialdemokrat Sanders hätte einen eigenen Artikel verdient. Aber noch mehr konnte ich aktuell über die US-Präsdenten und -Kandidaten nicht schreiben.


Am 03. März 2016 schrieb Guenther Lachmann:

Zuerst moechte ich Uli Gellermann fuer die vielen Stunden Mühe, die es kostet diese Seiten zu erstellen, wirklich danken. Gib er uns doch die Gelegenheit, unsere Gedanken, den Zorn oder Verständnis und auch die Betrachtungen über die verschiedenen Ereignisse den anderen Lesern mitzuteilen. Diese Arbeit hält jenes kollektive Wissen zusammen, welches durch unsere Intellektuell-Vulgär-Medien bewusst verfälscht und zerstört werden soll. Dann fallen mir Hüsch und F.-J. Degenhardt ein. Neulich dachte ich an Galileo Galilei, der im Jahre 1638 formulierte:
»Corpus omne perseverare in statu suo quiescendi vel movendi uniformiter in directum, nisi quatenus illud a viribus impressis cogitur statum suum mutare.«
Was einige Jahre später von I. Newton als sein Trägheitsgesetz veröffentlichte, welches wir ja noch von der Schule her kennen:
»Ein Körper verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen Translation, sofern er nicht durch einwirkende Kräfte zur Änderung seines Zustands gezwungen wird.«
Denke ich an die Difficulties, mit denen G.G. es zu tun hatte, bin ich mir nicht mehr sicher welche Art von Körpern er wohl gemeint hat.
So! Dieses musste ich einfach los werden. Jetzt kann ich mich wieder den anstehenden Themen widmen.

/* --- */

Oh Lord, Trump has done it again.
Sicherlich, D. Trump hat einen anderen Weg gewählt, als smart-ass Marco Rubio und dem im blinden GOP-Gehorsam nach-betenden Ted Cruz, um ins Withe House zu gelangen, aber Macht über ein desillusioniertes Volk strebt auch er an. Und während die L.A. Times lauthals postuliert: »Much of the Republican base has taken leave of its senses«, ohrfeigt Harry Reid (D-Nev.), der Leader der Senate Minority, das Republikaner Establishment fuer den rasanten Aufstieg des GOP front-runner Donald Trump. Und während Trump bei der Party als leidvoll ertragen wird, jubelt ihm das Volk als zu als Beweis des Anti-Establishment.
Der Bürger auf der Straße, der fuer einen Niedriglohn bei den bunten Finanz-Riesen schuftet, steht hinter Trump. Da mag Reid ihn, so oft wie er will, als den Frankenstein der Republikaner deklarieren, die Bürger kann Reid nicht mehr überzeugen. Je mehr er Trump beschimpft wird, desto krasser in Terminologie und Ballot-Box-Assoziations kommt dieser zurück. (Und, desto sichtbarer wird die Trägheit der Parteien. Reid machte seinen Frankenstein Vergleich nach dem bekannt werden der Ergebnisse von super tuesday) Was dem Europaeer (soweit er sich mit der US-Politik auseinandergesetzt hat), schon lange bewusst ist, hallt nun in den Gaengen der Demokraten als ihre near-life Trost wider: »Republicans have spent the past eight years stoking the fires of resentment and hatred, building Trump piece by piece.« Nachdem Trump sieben von elf Staaten fuer sich gewann.
Dabei bedient Trump doch nur die Mechanismen, des US-Wahlkrampfes, er generiert Wunschvorstellungen, und sammelt Stimmen; dabei zeigt er seine skin. (nein, nicht die Farbe.)
Wunschvorstellungen wie »Wieder ein großes Amerika« sind dabei nicht nur vom militaristischem Patriotismus geplagt, sondern viel mehr von den ökonomischen Konditionen, von denen der US-Bürger glaubt, dass sie einst dort Amerika geleitet, geführt, haben.
Wie schon erwaehnt, ist es der blue collar, den Trump hinter sich vereinigt, ist es der blue collar, welcher wieder auf Arbeitsplaetze hofft, in einem Environment, welches (fast) nur noch aus Servicegefügen, und/oder aus ähnlichen Dienstleistungen besteht.
Die southern bell hat sich fuer eine Befreiung aus der Abhängigkeit entschieden, und H. Clinton den Vorzug gegeben. Sie, die »Schöne aus dem Süden« hat sich fuer Polo und Hacienda entschieden, in der Hoffnung frei zu sein; von was eigentlich? Frei zu sein fuer jene Lücken im Wahlprogramm, welches die Clintons nicht ansprechen wollen, bis die Wahl vorüber ist? Und schon lange ist die southern bell nicht nur im tiefen Süden Zuhause, sondern arbeitet illegal in den Stuben jener, welche es sich leisten können, Hausangestellte zu fuehren. Dieses ist aber nicht das Trump Clientel.
Laut schreien sie, die Angstmacher: A Donald Trump presidency would cause the U.S. economy to collapse. Es führt zu »The Biggest, Greatest, Most Terrific Recession« schallt es mir entgegen, wenn ich durch die Sender zappe. Fünf Minuten später entpuppt sich der gleiche Kommentator als Prophet wenn er fast andächtig wiederholt: »Sein Steuerkonzept kreiert Jobs und Ansporn der verschiedensten Art, während gleichzeitig die Ökonomie wächst«
Eben der typische Hipe, einer US-Wahlschlacht.


Am 03. März 2016 schrieb Lutz Jahoda:

TEXT ZU EINER MINUTE DES SCHWEIGENS
IM WEIßEN HAUS UND IM BUNDESTAG

Breitet Bahnen aus tiefschwarzem Samt
über Würde und Amt
und das blendende Weiß
der sich sauber Dünkenden.
Tut dies im Namen
der lügenhaft Umworbenen,
im Namen aller elend Verstorbenen
und der in Zukunft noch Ertrinkenden
im Sog inszenierter Sternbannerdramen.


Am 03. März 2016 schrieb Aleksander von Korty:

Herr Jürgen Hornbeck,

nur zur Erinnerung
Die von Ihnen angemahnte Erinnerung an die Systemauseinandersetzung begann 1918 mit dem Überfall von 14 Nationen auf das gerade entstandene, junge Sowjetrußland.


Am 03. März 2016 schrieb Detlef Mitscherling:

Trump ist meine Hoffnung
Ein wahrlich guter Artikel. Kaum jemand sagt so offen und schonungslos die Wahrheit über die USA. Am ehesten, und dass schon seit Jahrzehnten, Noam Chomsky. Er war es, der, selber US-Amerikaner, die USA als größten Terroristen auf der Welt bezeichnete und die Zusammenstellung der schlimmsten Vergehen durch Herrn U. Gellermann ist eine weitere Bestätigung dieser "Chomskyschen"- Wahrheit.
Ja und, die vielen "Antiamerikaner" in Deutschland werden, Gott sei Dank, immer mehr, und mit Trump gelingt es, so meine Hoffnung, auch die Deutsche und andere Europäische Regierungen endlich davon zu überzeugen, dass die US-Amerikaner Verrückte sind. Denn ein Volk, das Leute wie Trump wählt, kann nur verrückt sein.
Viele Grüße

PS: Währe es nicht schon jetzt an der Zeit und besser für uns alle, TTIP, CETA und TISA und andere "Unsinnige Beziehungen", z.B. die NATO, bleiben zu lassen oder aufzulösen?

Antwort von U. Gellermann:

Leute wie Chomsky gehören zu den wenigen Hoffnungen in den USA. Und ja: Die genannten Verträge gehören auf den Misthaufen der Geschichte.


Am 03. März 2016 schrieb S. Hauptkorn:

Klasse, danke, lieber Uli!

Dieser Auszug sollte in die Schulbücher - ob in Geschichte, Politik oder Ethik... passen würde es überall.
Den Satz "we give a shit on other nations" könnten sie wahrheitsgetreu in ihr "Star-Spangled Banner" aufnehmen.


Am 03. März 2016 schrieb Tom Haydn:

Gott sei Dank! Es gibt ihn noch, den gut recherchierten, intelligenten und furchtlosen Journalismus. Er hilft einem, sich im Dickicht des prostituierten Schreibertums zu orientieren.
Machen Sie weiter so. Sie werden gelesen!


Am 03. März 2016 schrieb Ansgar Klein:

"Give Trump a Chance!" Traurig aber wahr!


Am 03. März 2016 schrieb Elke Zwinge-Makamizile:

Seit den Befreiungsbewegungen in den afrikanischen Ländern habe ich immer wieder von Menschen aus Ländern des Südens gehört: die USA sind der FEIND der VÖLKER! Und manche brachten den Zusatz mit der Frage, ob die UDSSR der FREUND der Völker sei, wären sie nicht sicher...
Großen Dank für diesen geballten Beweis der kriminellsten, völkerrechtwidrigen US-Außenpolitik. Für Lateinamerika kannte ich die Zahl von über 100 Interventionen durch die USA. Jetzt habe ich mit ihrer ausführlichen Auflistung immer Fakten in der Tasche, die bei Diskussionen Überzeugungskraft ausstrahlen.
Ein Leser erwähnt die BRICS-Staaten. Hinzufügen möchte ich CELAC, Shanghai-Kooperation und die ALBA-Länder als Gegner der Unipolaren Welt. Hier ein interessanter Aufruf:
https://cooptv.wordpress.com/2016/02/05/multipolare-welt-gegen-krieg-ein-dringender-appell-fuer-eine-multipolare-koalition-des-friedens/ .Die Frage nach FREUND und FEIND der Völker ist für mich heute grundsätzlich mit der Frage verbunden, macht eine Regierung eine Politik der völkerrechtswidrigen Aggressions-Kriege (NATO/USA) oder verfolgt ein Land eine Sicherheitspolitik/ Sicherheitsstrategie, die völkerrechtliche Prinzipien des Verbots von Angriffskriegen, die Souveränität, Nichteinmischung und Selbstbestimmung respektieren und regime change ablehnen. So ist heute in meinen Augen die Politik Russlands ein großer Gewinn! So höre ich es eindeutig von linken Intellektuellen aus entkolonialisierten Ländern.
Aber nochmal zu ihrem tollen Text: ich schließe mich gerne allem Lob und Dank an und verschicke mit Freuden die Früchte ihres Wissens, Reflektierens und menschlichen Engagements.
Auch die Überschrift hat Witz und schafft die richtige Relativierung...bloß keine Killary.


Am 03. März 2016 schrieb Reinhard Blomert:

Ihre Ausführungen zur amerikanischen Außenpolitik sind leider wohl treffend - interessant, und das hatte ich vergessen, dass die USA sich irgendwann mit Pol Pot arrangiert zu haben scheinen, wie Sie schreiben. Es gab ja auch eine Zeit, als der jetzige baden-württembergische Ministerpräsident als Mitglied einer Delegation des KBW diesen Herrn Pol Pot besucht hat..


Am 03. März 2016 schrieb Jürgen Hornbeck:

Das ist doch abgestandener Antiamerikanismus der billigen Art. Auch mit den von Ihnen aufgezählten Kriegen haben die USA die Sowjetunion nieder konkurriert. Das passt Ihnen nicht, also haben sie die Systemauseinandersetzung einfach ausgeblendet. Diese Art von Geschichtsschreibung ist ideologisch und demagogisch.

Antwort von U. Gellermann:

Ganz sicher haben die Opfer der US-Kriege ihr Leben gern gegeben: Es war ja für einen guten Zweck.


Am 03. März 2016 schrieb Irene Kamphausen:

Das ist eine erstklassige historische Revue, danke!


Am 03. März 2016 schrieb Alles nur Satire:

Servus Herr Gellermann,
Danke! Großartig satirisch-sarkastischer Text. Eine tolle Geschichtsstunde und so verflucht wahr. Hoffentlich kotzt der Joffe sein Büro voll!
Aber eher doch der Verfassungsschutz in Köln. Die müssen sich ja schon von Berufs wegen mit uns linken, nicht-systemrelevanten, Bloggern auseinandersetzen.
Ganz ehrlich, es ist vollkommen egal, welche asoziale Niete im Oral Office sich vom Kapital, den Banken, Konzernen, angeführt von Black Rock, KKR und anderen Finanzgangstern sagen lässt, was gut für die Sponsoren der GOP oder den Eseln (DP) ist.
Friedensnobelpreise gibt es aus Oslo sowieso noch gratis obendrauf (Kissinger, Obama usw.), das hat Tradition.
Trump ist m. E. nicht zu doof für irgendwas, Killary ist auf ihre Art genauso gefährlich. Sie macht auf staatsmännisch, er sammelt Stimmen bei den unterbelichteten red necks und den abgehängten Weißen durch anti-staatsmännisches Gepolter, was dort gehört werden will und ankommt.
Beide sind nur Figuren der US-Finanzmacht, werden genau das durchsetzen, was diese Kreise wollen. Lief seit Adenauer bei uns auch nicht anders. Ausnahme: Ostpolitik von Brandt/Bahr. Schmidt war schon wieder mehr der Atlantiker.
Ich weiß nur das BRICS, solange es sie gibt, das einzige politische und wirtschaftliche Gegengewicht zu US- und Dollardominanz ist. Wie viel Erfolg ich denen aber wirklich wünsche, darüber bin ich mir immer noch nicht so ganz im Klaren.
Zumindest hat Putin durch sein Bombardement und Tausende weiterer ziviler Opfer unter Syrern dafür gesorgt, das die USA sich ernsthafter um Frieden in der Region bemühen, also was die darunter verstehen wollen. Die Großkotze in Washington hatten wohl nicht wirklich damit gerechnet, das der russische Bär seine Pranken benutzen wird.
Die größte Angst der Strategen in den USA ist ja ein dauerhaftes Bündnis zwischen Deutschland und Russland. Man sollte das mal wirklich probieren, nur wer bei uns würde das durchsetzen können?


Am 03. März 2016 schrieb Ernst Blutig:

Trump ist mit Leib und Seele ein Deutscher.

Dazu Gwenda Blair in der SZ: "Alle Trumps verbindet ein scharfer Blick dafür, welcher Markt Erfolg verspricht, und was sich dort verkaufen lässt."

Zum Beispiel Alkohol und Frauen. Mit Haare schneiden allein wären die Trumps nicht zu Millionären geworden.

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