Gehirnwäsche

Alles läuft über, auch die ukrainische Armee

Autor: U. Gellermann
Datum: 16. April 2014

Seit Wochen wäscht der wesentliche Teil der deutschen Medien die Hirne ihrer Konsumenten: Alles Russen! grölt der Mainstream, die da in der Ost- und Süd-Ukraine protestieren, alle von Putin persönlich gesteuert, alle von Moskau bezahlt. Bilder lügen nicht, behaupten die Chefredakteure, während sich die Balken in den Redaktionen biegen. Und was da zu sehen ist, auf den Bildern von Sende-Anstalten und Wichtig-Zeitungen, diese Ansammlung von uniformierten Bewaffneten, das legt die Vermutung nahe, die Redakteure könnten vielleicht Recht haben. So wie sie Recht hatten, als sie die Hartz-IV-Sklaverei unisono als prima Reform verkauften, als sie im Chor den Irak- und den Libyen-Krieg priesen und die Banken-Rettung als alternativlos beschworen. Jetzt könnte die Wende kommen, das Fass mit Lügen-Brühe überlaufen: Panzer der ukrainischen Armee zur "Terroristen-Bekämpfung" - in Marsch gesetzt von einer durch nichts legitimierten Kiewer Regierung - haben die Seiten gewechselt: Mit Flaggen der Donezker Region und denen Russlands fuhren die Soldaten durch die Straßen von Kramatorsk und Slawjansk. Und es werden nicht die letzten sein. Weil sie eben Ukrainer sind und nicht bezahlte Handlanger der EU und der USA.

Genau ein Tag bevor die Truppen zur "Terroristen-Bekämpfung" in Bewegung gesetzt wurden war der Direktor der CIA, John Brennan am Wochenende in Kiew gewesen. John Kerrys Sprecherin Jennifer Psaki gestand diesen Blitzbesuch ein, weil er nicht zu leugnen war: ". . . können wir bestätigen, dass der Direktor im Rahmen seiner Europareise in Kiew war", sagte Psaki. Gab es irgendein wichtiges deutsches Medium, das nach dem CIA-Besuch mal bei der US-Botschaft nachgefragt hat, wo der CIA-Direktor sonst noch war und worüber genau er denn in Kiew geredet hat? Soweit geht der freie Journalist nicht. Da ist er lieber so frei, auf nahezu alle Bilder der normalen Bürger aus dem Osten und Süden der Ukraine zu verzichten, auf vorhandene Bilder von Menschen, die sich das Russisch-Sprechen nicht verbieten lassen wollen, Leute, die nicht als "Separatisten" mit zehn Jahren Haft bedroht sein möchten, nur weil sie zu den Tausenden gehören, die gegen die Putsch-Regierung in Kiew demonstrieren, Nachbarn, die eine Pseudo-Regierung mit Nazi-Ministern ablehnen. Nein, man braucht die Lüge von den alles bewegenden Russen, um die wirkliche Ausländer-Regie zu tarnen.

Wie zum Beispiel jene fünf Milliarden Dollar, die von den USA für eine „wohlhabende und demokratische Ukraine“ investiert wurden, wie die ebenso arrogante wie dämliche US-Diplomatin Victoria Nuland voll Stolz erzählte. Eine "Investition" die in der offiziellen deutschen Ukraine-Berichterstattung ebenso eine Nebenrolle spielt wie die Männerfreundschaft zwischen Senator McCain und einem Bandera-Nazi, dem "Swoboda"-Vorsitzenden Oleh Tjahnibok. Das alles wird überblendet von Putin-Fotos in den Medien, die direkt aus dem Labor von Josef Goebbels stammen könnten: Dämonisch, hinterhältig, mörderisch, sieht er auf denen aus, ein Russe eben. Komplettiert werden solche Propaganda-Bilder mit Untermenschen-Formulierungen wie jener in der ARD vom "pro-russischen Mob". So schnell kann man zum Mob werden, wenn man den Zielen der Vereinigung deutscher Chefredakteure im Wege steht.

Vor ein paar Tagen in der "Tagesschau": Gezeigt wird eine Mann in russischer Uniform, er sei Oberstleutnant in der russischen Armee sagt er, und er empfehle den ukrainischen Polizisten der Stadt Gorlowka bei Donezk im Osten des Landes sich der neuen Polizeiführung zu unterstellen. Gedreht wurde das Video von einem Parteimitglied der UDAR, der Partei des Boxers Vitali Klitschko. Der russische Oberstleutnant ist ein Fake. Bis heute verweigert die ARD jede Stellungnahme zu dieser Manipulation. Eine Stellungnahme sonderte die Redaktionsleiterin des "heute journal”, Anne Reidt ab, als sie auf Vorwürfe reagierte, das ZDF nutze eine ukrainische Regierungsplattform, um ein Interview mit dem Nazi-Swoboda-Chef Oleh Tjahnybok zu senden: "Das ZDF deshalb als Sprachrohr von Swoboda zu bezeichnen, ist unterstellend und falsch." Richtig ist: Das ZDF wollte unbedingt eine Rede von Gregor Gysi im Bundestag konterkarieren, der den Swoboda-Chef als das zitierte was er ist: Ein Faschist und Antisemit. Das konnte das ZDF nun wirklich nicht auf dem braven Mann sitzen lassen.

Es sind Ukrainer, die im Osten und Süden des Landes ihre Rechte vertreten. Auch wenn deutsche Medien sie unbedingt zu Russen machen wollen. Es sind Ukrainer, die vor der Machtergreifung der jetzigen Kiewer Regierung ziemlich ruhig und friedlich dort lebten, wo sie heute protestieren und demonstrieren. Dass es da einen Zusammenhang gibt, will die Redaktion nicht wissen. Dass diese Ukrainer selbst auf die Idee gekommen sind sich zu wehren, kann der deutsche Redakteur nicht begreifen, denn er handelt nur auf Befehl der Konformität. Und wenn irgendwo ein Fass überläuft, das weiß er schon vom Vater oder Großvater, dann kann es nur vom Russen gefüllt worden sein.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 18. April 2014 schrieb Pat Hall:

Zur Erweiterung des mangelndes Bildungswissen des D. Kempers hier die Meinung einer professionellen Korrespondentin:

http://www.youtube.com/watch?v=22VfEe1RkH8


Am 18. April 2014 schrieb Angelika Kettelhack:

Zu Leser Dieter Kemper

Natürlich reagieren die Medien auf uns "unbedeutende" Leser und Zuschauer. Wir müssen nur genügend sein, die sich nicht länger verblöden lassen wollen und die sich deshalb empören oder wenigsten wehren zu mehreren Tausenden wie im Fall Wagenknecht / Lanz. -- Nun isser weg vom Fenster der Lanz ! -- zumindest was eine der Lieblingssendungen der Deutschen betrifft: "Wetten dass" wir es schaffen, nicht jede "gleichgeschaltete" Verblödung durch die Medien einfach hinzunehmen. Dazu empfehle ich Leser Kemper nochmals das Link zu ZAPP von Leserin Claudia Edams: www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/media/zapp7435.html


Am 18. April 2014 schrieb Pat Hall:

Stellt euch vor über euren Köpfen würden Tag für Tag unsichtbare Kampf-Drohnen fliegen. Wo das nächste Ziel liegt und ob es tatsächlich Terroristen trifft - Ungewiss. Das ist schon psychisch Terror und hetzt ganze Bevölkerungen auf. Ich möchte die Reaktionen derer sehen die interviewt wurden wenn dieser abstrakte Vorgang über ihren Köpfen stattfinden würde, sicher würde man sich nicht damit aufhalten zu analysieren ob es nun Krieg oder nur eine kriegerische Handlung ist.
Freiheit, Gleichheit, moralische Integrität. Nein wir sind nicht antiamerikanisch geworden, Amerika ist unamerikanisch geworden!


Am 17. April 2014 schrieb Werner Kämtner::

Das ganze Theater welches uns die Medien vorführen ist: Sie können ihr Stalingrad nicht vergessen. Daher das Russen-Gehetze


Am 17. April 2014 schrieb Herr Wurzelzwerg:

Die Ursachen für die gleichtönenden Kommentare des deutschen "Journalismus" liegen meiner Ansicht nach tiefer, als sie schreiben, mir ist das zu sehr auf die Person bezogen. Wobei ich nicht sagen will, dass nicht jeder einzelne Journalist auch eine persönliche Entscheidung fällen muss.

Auf der einen Seite ist es die jahrzehntelange Einübung des Antikommunismus der Westdeutschen, die im Falle Russlands eine sehr entscheidende Rolle spielt. Und obwohl Russland heute kapitalistisch ist, schmult immer wieder die alte Feindschaft gegenüber allem, was in die Nähe des Kommunismus gerückt werden könnte, sei es aktuell oder sei es in der Vergangenheit, durch die Zeitungsspalten. So wird Putin ja unisono verdächtigt, das "Sowjetimperium" wieder aufrichten zu wollen - da sei der Deibel vor!

Auf der anderen Seite sollte man die Abhängigkeit der Journalisten von ihrem Job nicht vergessen. Ich könnte mir vorstellen, dass in dem Moment, wo sich jemand zu aktiv an die Wahrheit herantastet, sein Job sehr schnell zur Vergangenheit gehört.

Natürlich hat das alles nichts mit freier Meinungsbildung zu tun, denn was die Journalisten zu denken und zu schreiben haben, wird ihnen vom Chefredakteur vorgegeben. Ich könnte mir vorstellen, dass es durchaus genügend Journalisten gibt, die den Lügenvorhang sehr wohl lüften wollten, es aber aus Existenzgründen lieber doch unterlassen. Auch Journalisten sind wie jeder andere von uns wirtschaftlich abhängig, auch wenn es so aussieht, dass es die "Edelfedern" wenigstens nicht sind. Ich will sie nicht entschuldigen, aber ich bin der Ansicht, mit Denkfaulheit ist da wenig erklärt. Wir alle sind in ein gesellschaftliches Gefüge, in Denkmuster eingebunden, und sich von ihnen zu emanzipieren bedeutet mitunter einen großen Schritt in ein anderes Leben, und dazu gehört eine ziemliche Portion Heldenmut. Ja, es ist eine schlimme Zeit, wenn sie Helden benötigt, um Wahrheit schreiben zu können.


Am 17. April 2014 schrieb Dieter Kemper:

Was berechtigt Sie zu der Annahme, die ARD müsste auf Ihre Anfrage zum Fake-Video antworten?

Antwort von U. Gellermann:

Ich zahle Gebühren. Zähneknirschend.


Am 17. April 2014 schrieb Rüdiger Becker:

Kann mich Leser Bildstein nur anschließen. Wir erleben eine Folge genialer Schachzüge der Amerikaner. Wie auch immer die Ukraine-Geschichte ausgeht - sie können dabei in jeder Beziehung nur gewinnen. Und wer bezahlt? Richtig: wir Europäer. Wer das in Politik und Medien auch noch noch beklatscht, ist offenkundig dumm. Oder gekauft.


Am 17. April 2014 schrieb Thomas Nippe:

Treffender kann man es nicht sagen!!!


Am 17. April 2014 schrieb Reyes Carrillo:

Wie wohltuend, mal wieder die nackten, schaurigen Wahrheiten in dieser verzweifelt-eleganten Aufbereitung lesen zu dürfen, lieber Herr Gellermann! Und es ist zum Verzweifeln, zu welcher journalistischen Gleichschaltung (ja, ich weiß, ein Terminus der Nazis: trotzdem!) dieses und die meisten anderen europäischen Länder fähig sind! Ich hatte gedacht, dass nach der begeistert-devoten journalistischen Begleitung des Neoliberalismus und der andauernden Völkerrechtsbrüchen des eigenen Landes, vor allem aber der USA und der NATO eigentlich keine Steigerungen mehr möglich sein sollten – wie naiv! Was mit Russland und Putin geschieht, ist wirklich fassungslos machend und ist für mich, die ich seitens des Bewusstseins mit den geschichtlichen Kontexten in diesem Land nicht vertraut bin, nicht zu erklären. Dabei handelt es sich ganz eindeutig um einen kollektiven Wahn, einen Wahn-Sinn im besten und gleichzeitig gefährlichsten Sinne des Wortes. Umso beunruhigender, als dass dieses Land schon einmal einem kollektiven Wahn erlegen war. Ich gebe zu, mich langsam zu fürchten vor diesem Land, seiner Politik und vor allem seiner stromlinienförmig gefönten, völlig entgleisten Medien.

Es begegnen einer/einem in diesen – schon lang andauernden – Tagen auch immer wieder auch Schlauberger, die versuchen, einer „objektiveren, neutraleren“ Note in der Beurteilung der Vorgänge in der Ukraine den Vorzug zu geben. Da ist dann meist die Rede von den „geostrategischen-, den Machtinteressen“ auf beiden Seiten, die den USA und Russland gleichermaßen dasselbe unterstellen und in der Art eines achselzuckenden „Jo mei, so san’s halt“ (beim bayerischen Objektivisten) enden. Neben der ganz kurzen und magenflauen Freude darüber, mal kein einseitiges Russland-Bashing zu hören, muss dieser Sichtweise (die an sich schon multipel falsch ist) jedoch klar und heftig widersprochen werden: Im Falle der Ukraine und allen bisherigen Folgen (Krim usw.) liegt die Schuld ausschließlich (!) und ohne jedes Hin und Wider beim Westen, bei der NATO! Das ist nachweisbar. Eine deeskalierendere, auf Frieden ausgelegtere, klügere Politik, trotz unentwegter Provokationen und Demütigungen des NATO-Westens, hat es seitens Russlands vor allem unter Wladimir Putin noch nie gegeben. Zumal diese umsichtige Politik den Interessen Russlands diente im krassen Gegensatz zu den immer wieder völkerrechtswidrig, kriegerisch durchgesetzten, eindeutig imperialistischen Interessen der USA und der NATO. Ich bekenne mich also (wiederholt) zur klaren Putin-Versteherin! Auf der anderen Seite habe ich als Sozialistin mit Putin natürlich einige Schwierigkeiten. Aber die tun in dieser Angelegenheit nichts zur Sache.


Am 17. April 2014 schrieb Joe Bildstein:

Kinders, kein Stress hier, es steht alles geschrieben. Was gerade passiert ist Teil eines Spiels.

"How America `manages´ Eurasia is critical. A power that dominates Eurasia would control two of the world´s three most advanced and economically productive regions. A mere glance at the map also suggests that control over Eurasia would almost automatically entail Africa´s subordination, rendering the Western Hemisphere and Oceania geopolitically peripheral to the world´s central continent. About 75 per cent of the world´s people live in Eurasia, and most of the world´s physical wealth is there as well, both in its enterprises and underneath its soil. Eurasia accounts for about three-fourths of the world´s known energy resources." (p.31)

from "The Grand Chessboard" by Zbigniew Brzezinski


Am 17. April 2014 schrieb Hannes Stütz:

Die Goebbels-Asche könnte gelb vor Neid über der freien Presse flirren. Das alles ohne Hinrichtungen !
Hannes Stütz


Am 17. April 2014 schrieb Claudia Edam:

JA. Und wir werden immer mehr.
Eben gab es dazu ein Beitrag in der Sendung ZAPP: TV, Radio, Print erhalten so massenhaft wütende Mails über die kriegstreiberische Putin-Hetze, dass dies jetzt zugegeben wird, deren Motive von den Interviewten aber unterschiedlich gedeutet werden (Gabriele Krone-Schmalz, Meurer von DLF):
www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/media/zapp7435.html
(ab Min 07:22)

Jetzt gerade bei Frau Will dürfen sogar umsichtige Gäste zu Wort kommen!

Antwort von U. Gellermann:

Wenn die den Deckel abheben, um Dampf abzulassen, dann muss es mächtig brodeln.


Am 17. April 2014 schrieb Thomas Klier:

Danke Uli!

Dieser Text gehört, wie so viele andere von Dir, diesen sog. "Qualitätsjournalisten" links und rechts (natürlich vor allem links!) um die Ohren gehauen. Aber nicht nur denen, sondern all-jenen, die bei der letzten Wahl Ihr Kreuzchen (wieder) bei der CDUCSUFDPSPD und bei den bellizistischen Grünen gemacht haben, und vermutlich in Zukunft auch wieder dort machen werden. Dank eben jenen "Qualitätsjournalisten", die nicht nur Ihr Gehirn an den Verlagstüren abgegeben haben, sondern mittlerweile auch jeden Anstand verloren haben.

Da setzt eine faschistische Clique mitten im Europa des 21. Jahrhunderts Panzer gegen das eigene Volk in Marsch und erhält dafür Beifall und Unterstützung aus dem Weißen Haus und dem Kanzleramt.
""Aus unserer Sicht hat sich die ukrainische Regierung bisher sehr besonnen und zurückhaltend verhalten" ... da weiss man gleich, was man an seiner Regierung hat, oder um mit Max Liebermann zu sprechen/schreiben:

""Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte."


Am 16. April 2014 schrieb Florian Hohenwarter:

@ Gerd Voswinkel

Vielleicht geben diese zwei kurzen Videos eine Antwort:
http://www.youtube.com/watch?v=722GnzwgF8A
http://www.youtube.com/watch?v=M3dfI9PNeyc


Am 16. April 2014 schrieb Hans-Werner Konzen:

Wollen Sie jetzt die Süd-Ost-Ukrainische Opposition heilig sprechen? Das ist doch total peinlich.

Antwort von U. Gellermann:

Ich halte die Opposition in der Süd-Ost-Ukraine für so unheilig, wir die Opposition auf dem Kiewer Maidan. Immerhin garnieren sich die Süd-Ost-Ukrainer nicht mit Faschisten.


Am 16. April 2014 schrieb Gerd Voswinkel:

Was Sie mir schreiben scheint mir keine vernünftige Antwort. Es geht doch, das bestätigen auch Ihre Analysen, stets um ganz klare Interessen, die kaum die der Redakteure sein können. Aber das wissen Sie natürlich, Herr Gellermann. Wieso also keine Antwort, die weder Dummheit noch Selbstsucht der Redakteure unterstellt?
Vielleicht liegt im Vermeiden der entscheidenden Frage das gefährlichste Tabu.

Antwort von U. Gellermann:

Natürlich liegen die Besitzverhältnisse in Verlagen und im Staat als Ursache für Wahrheitsverweigerung auf der Hand. Aber ich kenne nicht wenige journalistische Kollegen, die an das Zeug glauben was sie schreiben oder senden. Dem liegt m. E. jener fatale Mix zugrunde, der aus gutem Gehalt, Denkfaulheit und jener Entsolidarisierung die eine Form des Selbstbetrugs hervorbringt.


Am 16. April 2014 schrieb Helga Weitershaus:

Die Münchner Stadtratsfraktion der Partei GRÜNEN fordert ein Berufsverbot für Valerij Gergiev den designierten Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker aus. Weil sich Gergiev im aktuellen Konflikt in der Ukraine deutlich für die Position Russlands aussprach. So verkommen ist die Partei, die sich einst für mehr Demokratie und weniger Krieg einsetzte.


Am 16. April 2014 schrieb Gerd Voswinkel:

Es wundert mich, Herr Gellermann, stets gut informierter Einzelkämpfer, dass Sie nicht fragen, warum denn die seriöse deutsche Presse so strikt an der Wahrheit vorbeisieht. Es kann doch nicht am fiesen Charakter der Redakteure liegen.
Die Frage ist - nicht nur in der Ukraine-Frage -, warum die Mitarbeiter der freien Presse freiwillig das Denken aufgeben.
Sollte es ein Steuerungsinstrument geben, das wir leider nicht kennen?

Antwort von U. Gellermann:

Wie wäre es mit Selbststeuerung: Einer Mischung aus Geld, Blödheit und Faulheit?


Am 16. April 2014 schrieb Tilo Schönberg:

Ria Novosti hat den "russischen" Oberstleutnant gerade "enttarnt" ;o))))

"Ukraine-Krise: `Russischer Oberstleutnant´ entpuppt sich als ukrainischer Friedhofsdieb"
--->http://de.ria.ru/society/20140416/268289986.html

Antwort von U. Gellermann:

Ich habe die ARD schon gestern um eine Stellungnahme gebeten. Bis heute gibt es keine Antwort.


Am 16. April 2014 schrieb Ralf Werder:

Na ganz sooo geschlossen ist die Presse nicht wie Sie tun. Es gibt immer mal auch Ausnahmen.


Am 16. April 2014 schrieb Ruth Kessler:

Sie schreiben meiner Wut aus dem Herzen!

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