Erblinden schadet der Gesundheit

Prozessoptimierung im Krankenhaus
durch effektiveres Patientenmanagement

Autor: U. Gellermann
Datum: 02. Mai 2017

Schlangen. Wohin man auch blickt: Schlangen. Auf den Fluren der Campus Benjamin Franklin Klinik in Berlin Steglitz. Der Gesundheitsladen ist berühmt, gehört er doch zur Charité, dem ältesten Krankenhaus von Berlin. Mehr als 3200 Betten wurden dort gezählt, 16.800 Mitarbeiter auch. Und der Jahresumsatz betrug im Jahr 2015 rund 1,6 Milliarden Euro berichtet die Statistik und gibt so einen wichtigen Hinweis auf den Zweck der Gesundheitsfabrik. Schlangen, das weiß nicht nur der gelernte DDR-Bürger oder der Apple-Consumer, Schlangen verheißen das Besondere, das seltene Gut, das wofür man ansteht, im Falle der Charité-Filiale natürlich nur sitzt.

Gucken kann der Patient nicht mehr, der so zielstrebig das Krankenhaus ansteuert, oder, wie in seinem heimatlichen Düsseldorf gesagt wird: Schlecht sehen kann er gut. - Nun also Weltstadt und Weltkrankenhaus. Ist es Gerümpel, was er da auf den Gängen des Bettenhauses erblickt? Oder könnten es auch Hilfslieferungen sein, die auf den Transport in ein Krankenhaus in der der Dritten Welt warten? Sind es tatsächlich ungeputzte Fenster, die ihm den Blick nach draußen verwehren? Oder sind es jene Schlieren vor seinen Augen, die ihm ein Schlaganfall als Andenken hinterlassen hat? Gleichwie, ihm wird Behandlung zuteil. Und während er noch überlegt, ob das lange Warten nur eine Übung in Geduld ist, ein Teil des Heilungsprozesses, klärt ihn eine Schwester auf: Früher – sie kann sich kaum erinnern wann – da hätten sie viel mehr Personal gehabt und die Wartezeiten wären kürzer gewesen.

Früher. Mag das jene Zeit gewesen sein, bevor ein SPD-Linkspartei-Senat das anglizistisch-moderne „Charité Facility Management“ ausgegliedert hatte, um Löhne zu senken und Kosten zu sparen? Oder war das bevor die zweite Nachtschwester gestrichen wurde? Oder doch jene fossile Zeit, in der es noch Reinigungskräfte gab, die Arbeitsplätze säuberten, ein Job, der längst outgesourct und an den Pflegekräften hängen geblieben ist. War es etwa jene mittelalterliche Phase des Gesundheitswesens, als die Charité noch nicht stolz auf ihre Tätigkeit als Immobilienhändler war und Schlagzeilen über 100 Millionen erlöste Euro produzierte, die beim Verkauf von insgesamt 200.000 Quadratmetern Klinikgelände anfielen?

Immobil ist in dieser Klinik nichts mehr. Auch nicht der Patient, der in seinem kurzen Aufenthalt dreimal das Zimmer wechseln musste, um pünktlich für irgendwas und irgendwen Platz zu machen. Umzug ist offenkundig die neue Heil-Gymnastik. Auch die Patienten-Nachtarbeit gehört zum Programm eines schlanken Krankenhauses: Einmal wurden die Halsschlagadern um 23.00 Uhr per Ultraschall untersucht, dann gab es das Arzt-Patienten-Gespräch um 24.00 Uhr, um eine gründliche Untersuchung am nächsten Tag ebenso gründlich vorzubereiten: Nicht essen sollte der Patient, das musste ihm nächtens gesagt werden, um den Endoskopie-Schlauch nicht erblinden zu lassen. In diesem Krankenhaus der modern times wird jede Medizin-Maschine rund um die Uhr ausgelastet und kein Medizin-Mann soll nutzlos Pause machen. Was soll sonst der Controller denken?

Gewiss ist es auch der Controller, der die „Transporter“ eintaktet. Transporter nennen sie sich selbst, die Pfleger mit der tollen Kurventechnik, die mit den Krankenhausbetten durch die Gänge flitzen. Man hat ihnen präzise Zeiten vorgegeben: Der Patient ist in einer genauen Minutenzahl von A nach B zu rollen. Das flotte Tempo wirkt sich sicher auch positiv auf dessen Gesundheit aus. Doch der Patient lernt nicht nur viel über betriebswirtschaftliche Zusammenhänge. Auch Fragen der Nation werden im Gesundheitswesen offenbar: „Die Deutschen wollen am Sonntag ihre Ruhe haben“, richtet ihm die farbige Krankenschwester von anderen Patienten aus. Denn der hatte tatsächlich an einem Sonntag lauthals in sein Handy gesprochen. Ein Fall für die AfD sollte man meinen. Müssen wir Deutschen uns denn von Türkinnen, Ghanaerinnen oder Polinnen, oder wer sonst noch zu Geringstlöhnen die Krankenhäuser bevölkert, über die deutsche Sonntagsruhe belehren lassen?

Es war die gelernte Maoistin und spätere SPD-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, die im Rahmen der Agenda 20/10 im Jahr 2003 voller Stolz ein Konzept vorstellte, das durch massive Leistungskürzungen Einsparungen von 40 Milliarden Euro erreichen sollte. Begleitet und erweitert wurde die von Kanzler Schröder eingeleitete und von Angela Merkel fortgeführte Gesundheits-Reform durch die wunderbare Welt der Privatisierung: Waren 1991 noch 15 Prozent der Krankenhäuser in privater Trägerschaft, hat sich dieser Anteil mittlerweile mehr als verdoppelt. Der Anteil öffentlicher Kliniken ist dagegen von 46 auf 30 Prozent deutlich gesunken. Mit der Privatisierung schritt die Rationalisierung weiter fort: 1991 versorgten die Krankenhäuser etwa 14,5 Millionen Patienten vollstationär, 2014 waren es mehr als 19 Millionen. So sank die Verweildauer, sanken die Kosten und es stieg unaufhaltsam der proklamierte Fortschritt und der Shareholder Value bei der Fresenius SE & Co. KGaA und anderen Krankheitskonzernen. So dass Fresenius zum Beispiel Anfang September 2016 mit 5,76 Milliarden Euro aus der Portokasse den größten privaten Klinikbetreiber Spaniens, ''Quironsalud'' mit seinen 43 Krankenhäusern übernehmen konnte. Für solche Ziele zieht der Patient doch gern nachts von einem Bett zum andern.

Eine ganze Gesellschaft hat ihren klaren Blick auf ihr Gesundheitswesen verloren: Verhüllt vom Reformdampf und drapiert mit allgemeinem Medien-Schall und Rauch von „Prozessoptimierung im Krankenhaus durch effektiveres Patientenmanagement, Aufnahmemanagement und Entlassungsmanagement“. Erblindung gegenüber jenen gesellschaftlichen Prozessen, die den Profit zum Maßstab aller Dinge machen, schadet der Gesundheit. Der des Einzelnen und auch aller anderen.

Seit einem Schlaganfall haben Schreib- und Lesefähigkeiten des Autors erheblich gelitten. Das soll, sagen die Ärzte, irgendwann mal besser werden. Bis dahin muss um jeden einzelnen Buchstaben gekämpft werden. Das kostet Zeit und wird der Aktualität der RATIONALGALERIE schaden.

Der Text der Startseite wurde von Angelika Kettelhack lektoriert.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 21. Mai 2017 schrieb marie becker:

meine Bewunderung, Uli für Ihr "DENNOCH" !

und alles Gute


Am 04. Mai 2017 schrieb Otto Bismark:

Lieber Herr Gellermann,
zunächst die besten Wünsche für Ihre vollständige Genesung, ich glaube, unsere Gesellschaft kann jeden kritischen Geist dringend gebrauchen! Womit ich gleich beim Thema und dem Resumee Ihres Beitrags über die Charité bin. Meiner Meinung nach hat unsere Gesellschaft nicht nur den klaren Blick für deren Gesundheitswesen verloren, denn aus diesem eine "Gesundheitswirtschaft" gemacht, nein, dieser klare Blick scheint allerorts zu fehlen. Und obwohl wir fast täglich sehen, daß der Umgang speziell mit dem Menschen als Geschöpf in vielen anderen Ländern, bspw. allein Österreich oder Skandinavien ein viel fürsorglicherer und repektvollerer ist wollen wir einfach keine Lehre daraus ziehen und lassen uns jede auch noch so törichte, weil allein der Kapitalverwertung dienende Entscheidung der Obrigkeit gefallen. Wie kann man Ihnen eine Freude machen? Viele Grüße.


Am 04. Mai 2017 schrieb Georg Egger:

Hallo Herr Gellermann!

Ich hoffe, Sie erholen sich und "werden wieder der Alte". Alles Gute!

Ich hatte 2009 einen leichten Schlaganfall. Nichts dramatisches. Der linke Oberkiefer fühlt sich seither so an, als ob eine lokale Anästhesie beim Zahnarzt nicht mehr aufhörte. Linker Daumen und Zeigefinger sind etwas taub.

Das Übliche. Beruflicher und privater Stress. Hatte zwei Monate vorher eine "Gichtzehe" und das ignoriert.

Der Schlaganfall kam so schleichend, erst war das komische Gefühl da, dann war es weg, dann kam es wieder ... und irgendwann blieb es.

Habe es ignoriert und bin erst am Abend mit meiner Frau in das Virchow Klinikum im Wedding gefahren. Nach meiner Schilderung gingen dort die Alarmglocken los. Die diensthabende Schwester versuchte verzweifelt ein funktionierendes EKG Gerät aufzutreiben. Der herbeieilende Arzt hat sich um mich routinemäßig gekümmert und dann sein SAP-System gefüttert. Bett war keines mehr frei, sein Akku in seinem Mobiltelefon war alle. Das brauchte er aber, weil er einen Bekannten aus dem Studium anrufen wollte, der im Virchow Klinikum in Mitte Nachtdienst hatte. Ein zentrales Bettenregister, wo noch ein Bett in einer "stroke unit" verfügbar sei, gab es nicht. So eine zentrale "Excel-Tabelle" führt Berlin wohl nicht ...

Er hat dann ein Bett gefunden und ich wurde nach einiger Wartezeit nach Mitte überstellt. Dort musste der aufnehmende Arzt nicht mehr viel tun ... meine Befunde aus dem Wedding hatte ich im Kuvert dabei (nicht digital!).

Der freie Platz in der stroke unit war vorhanden. Aber kein Bett. Eine halbe Stunde später kam eine nette Schwester. Auf Deutsch, mit russischem Akzent sagte sie: "Chabe ich Bett gefunden in Keller, muß noch abstauben, dann geht's los."

So weit, so gut. Die Untersuchungen etc. dauerten eine Woche ... alles so weit OK, kein großer Schaden. Wurde nach einer Woche entlassen.

Habe am Tag darauf einen schrecklichen Durchfall bekommen ... sehr, sehr schlimm. Nachdem alles leer war, ging es wieder. Habe seither keinen Geruchssinn. Kommt definitiv NICHT vom Schlaganfall. Wohl einen Virus im Klinikum Mitte eingefangen ...

Ich lebe seit einem Jahr auf einem Bauernhof in Österreich, es geht mir sehr gut. Der fehlende Geruchssinn stört hier überhaupt nicht.

Es hat sich nichts geändert im deutschen Klinikbereich.

Ich hoffe, Sie können über meinen Bericht etwas lachen. Gute Genesung!


Am 04. Mai 2017 schrieb Stefan Kreft:

Lieber Herr Gellermann,
gern habe auch ich immer wieder Ihre Artikel gelesen. Über die Nachdenkseiten bin ich auf Ihren momentanen Zustand aufmerksam geworden. Ich wünsche Ihnen eine baldige und hoffentlich vollständige Erholung.

Gute Besserung!


Am 04. Mai 2017 schrieb frank hofsäß:

hallo uli,
schrift in 18 pt zwecks lesbarkeit. für schlaganfall gibt es ein hilfreiches gerät. natürlich medizinisch zugelassen. der entwickler spielt nach schlaganfall und halbseitiger lähmung wieder tennis. habe das selbst in meiner praxis für alternative heilung von 2010 - 2015 mit sehr guten ergebnissen angewandt. wird übrigens auch von spitzensportlern, u.a. auch von bayern münchen angewendet. kostenpunkt ca. 2500.- €.

grüssle und gute besserung
hallo uli,
schrift in 18 pt zwecks lesbarkeit. für schlaganfall gibt es ein hilfreiches gerät. natürlich medizinisch zugelassen. der entwickler spielt nach schlaganfall und halbseitiger lähmung wieder tennis. habe das selbst in meiner praxis für alternative heilung von 2010 - 2015 mit sehr guten ergebnissen angewandt. wird übrigens auch von spitzensportlern, u.a. auch von bayern münchen angewendet. kostenpunkt ca. 2500.- €.

grüssle und gute besserung
frank hofsäß
dipl. psychologe
transaktionsanalytiker
dipl. psychologe
transaktionsanalytiker


Am 04. Mai 2017 schrieb Der Linksliberale:

Lieber Ulli Gellermann, eine gefühlte Ewigkeit war keine Mail mehr von Ihnen in meinem Briefkasten. Ich gestehe: mein politischer Kompass ist gestört...Ihr politischer Zorn, Ihre Gedanken und Ihre Argumentationslogik geben mir Orientierung. Meine Freude war rießengroß wieder von Ihnen lesen zu dürfen, Danke. Trotzdem, Ihre Gesundheit ist wichtiger, ich wünsche Ihnen Genesung und die Fähigkeit nur soviel zu arbeiten, wie es Ihre Gesundheit zuläßt. Ich grüße Sie herzlich und wünsche gute Besserung.


Am 03. Mai 2017 schrieb Michael Degler:

Die Entdeckung Ihrer Seite war für mich in diesen dunklen Zeiten ein Licht und die Erkenntnis nicht allein zu sein. Im Gegenteil wir werden mehr und vielleicht erreichen wir die Kritische Masse. Die Systemlinge müssen sich schon mit der Kritik der alternativen Medien auseinandersetzen (Thema Glaubwürdigkeit), das beweist, dass Ihre Arbeit und die der anderen kritischen Blogbetreiber wie Ken FM Jebsen, Nachdenkseiten, Peds Ansichten, Rubikon, Spiegelkabinett und viele andere nicht umsonst und nicht mehr zu ignorieren ist. Mir fällt dazu der Text von Berthold Brecht ein: An die Nachgeborenen "Die Sprache verriet mich dem Schlächter. Ich vermochte nur wenig. Aber die Herrschenden saßen ohne mich sicherer, das hoffte ich...". So sehe ich ihre Arbeit. Ich bewundere Ihren Stil und die Schärfe Ihrer Analyse. Habe jeden Tag nachgeschaut ob die Pause vorbei ist und bin betroffen über den Grund der Pause. Ich freue mich über die vielen unterstützenden Kommentare und schließe mich natürlich an die Genesungswünsche an.
Alles Gute und baldige Genesung wünscht Ihnen


Am 03. Mai 2017 schrieb Jürgen Günther:

Lieber Uli Gellermann,
Dein scharfsinniger Artikel zum neoliberalen ?Krankenmanagement? zeigt uns, dass Dein geistiges Auge zum Glück in keiner Weise beschädigt worden ist. Eine derart brillante Verbindung von eigenem Erleben mit aktuell gesellschaftlichen Prozessen und theoretischen und historischen Wissen gelingt nur, wenn man geistig fit ist.
Ein guter Ausgangspunkt für die weitere Genesung. Mit Deiner starken Angelika an der Seite wirst Du es schaffen. Aber bitte gehe es ruhig an. Auch Revolutionäre brauchen ab und zu eine Pause.

Ich wünsche gute Genesung


Am 03. Mai 2017 schrieb Wolfgang Schiller:

Lieber Herr Gellermann,
das gefällt mir gar nicht! Ist es nicht schon schlimm genug, dass Verrückte Blinde führen, wie Shakespeare schon vor 400 Jahren erkannte? Jetzt trifft Sie auch noch der Schlag und behindert einen der scharfsichtigsten Analytiker der trostlosen Weltlage bei seiner Arbeit. Ich kenne Sie ja gar nicht persönlich, und doch berührt mich ihre Krankmeldung sehr. Ich wünsche Ihnen eine gute Genesung und die dazu nötige Geduld!

Herzliche Grüße aus Eutin


Am 03. Mai 2017 schrieb John P. Neelsen:

Lieber Herr Gellermann,

seit Jahren warte ich immer und lese dann mit grossem Interesse und Gewinn Ihre Texte.
Bei der Lektüre Ihres obigen Textes ahnte ich, dass so nur ein insider/Betroffener schreiben kann.
Die Bestätigung am Ende hat mich tief betroffen - wie es einem nur bei sehr nahestehenden Verwandten und Freunden geht...

Ich kommentiere Ihre Texte so gut wie nie.
Ihnen diesmal zu schreiben und Ihnen alles Gute zu wünschen, ist mir ein grosses Bedürfnis -
sollten wir in einer Zeit leben, in der -wie es in Märchen heisst - , 'die Wünsche noch halfen', müssten Sie bald wieder genesen sein.


Am 03. Mai 2017 schrieb Dieter Glotz:

Lieber Uli,
gute Besserung, aber mach langsam und werde wieder vollkommen gesund. Deine Analysen und Kommentare waren oft das Sahnehäuptchen zu aktuellen Themen, auf das ich in politischen Diskussionen oft hinweisen konnte.


Am 03. Mai 2017 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh:

Ohne Dich ULI GELLERMANN ist alles nichts - ohne Übertreibung!
So hoffe ich - mit vielen vielen anderen Wissensdurstigen -
auf Deine baldige vollständige Gesundung - sprich Wiederherstellung Deiner Sehkraft ..... es ist viel mehr als Worte sagen können.

Gute Besserung Dir - und laß Dir alle Zeit, bis es dich wieder gibt!


Am 03. Mai 2017 schrieb Wera Blanke:

Wer einen persönlichen Schicksals-Schlag so rasch zu einer so bissigen Info-Real-Satire formen kann, hat jedenfalls eine gute Prognose!
Möge die "Lektorin" nach der Reha in Vollzeit bleiben - Gute Besserung!



Am 03. Mai 2017 schrieb altes Fachbuch:

eschätzter galerist;)
sehen sie, es macht im genesungsprozess keinen sinn, den pc gegen die wand zu werfen (mein freund m.ebel hat mich als einen erwählt, "der das wissen soll und wissen will")!!
sie nehmen sich einfach die chance auf einen nächsten versuch, es wäre also zutiefst irrational und wenig gellermännisch;) ungeduld ist da wirklich ein schlechter partner, und sie erschweren den sie umgebenden fürsorglichen menschen die beschwerliche arbeit.
und sehen sie, ihr artikel ist wie immer akkurat recherchiert und faktisch belegt, ist sprachlich wie gehabt pointiert, und von den galeriebesuchern begeistert kritisiert.
und sehen sie, wie jede "herde" ihren "hirten" braucht;)
nun ist es ja noch das eine, diesen artikel zu papier zu bringen, etwas anderes ist es, in dieser welt und in ihrem beruf INFORMIERT zu sein. ich kann mir dürftig vorstellen, wie schwer schwimmen ohne wasser geht.
und sehen und verstehen sie dann bitte meine zögerlichkeit und zerrissenheit , ihnen besserung zu wünschen, weil einfach erhebliche zweifel bestehen, ob durchblick und klarsicht auf dieser welt für die heilung förderlich sind?? ein bisschen gesundsheitswesen steckt in JEDEM detail dieser gesellschaft, was diese selbst infrage stellt. eine besserung ist nicht in sicht bis unwahrscheinlich.

ABER diese prognose gilt nur für diese welt!
ihnen lege ich zur motivation im genesungsprozess die leserpost ans herz;) sie werden gebraucht, und ich bekenne mich als teil der "herde";)


Am 03. Mai 2017 schrieb Bernhard Moser:

Lieber Herr Gellermann,

auch wenn Sie momentan einen etwas eingeschränkten Blick haben sollten,
Ihren Durchblick haben Sie nicht verloren!
Alles Gute für Ihre Genesung!


Am 03. Mai 2017 schrieb Karl Heinz Bernhart:

Lieber Uli Gellermann,
was uns ein Mensch und seine Arbeit bedeutet, das wissen wir sobald ein Verlust eintritt. Wenn ich mich heute umsehe bei den alternativen Medien, dann beschleicht mich das Gefühl, dass Vieles, was heute an Vernunft und Mahnung zu lesen und zu hören ist, von erfahrenen älteren Menschen stammt. Und da denkt sich das neoliberale Monster, dass es am einfachsten ist, abzuwarten, bis sich das Problem von alleine löst.
Schonen Sie sich solange wie erforderlich. Sie haben großes Glück, dass Sie schon wieder ihre kritische Stimme erheben können, aber tun Sie es unter der Einschränkung einer Nachhaltigkeit in Ihrem ganz eigenen Interesse. Menschen wie Sie gibt es nicht so viele, dass man einfach auf Ihre Arbeit und Ihre Leidenschaft verzichten kann.
Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Rekonvaleszenz bis zur vollständigen Genesung!


Am 03. Mai 2017 schrieb Jürgen Rennert:

Deine überraschende Wortmeldung beweist in ihrer Klarsicht den Wahrheitsgehalt eines Kernsatzes aus dem "Kleinen Prinzen": "Man sieht nur mit dem Herzen gut". In der begründeten Hoffnung auf Eure Tapferkeit und Geduld grüße ich Dich und Angelika aufs Herzlichste.


Am 03. Mai 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel:

Lieber Herr Gellermann,

ich wünsche Ihnen von ganzen Herzen gute Besserung! Bleiben Sie uns noch lange erhalten. (Ja, da ist auch ein bisschen Egoismus dabei).

Geduld wird es sicher brauchen. Und vor allem: ruhig angehen und das richtige Verhältnis von Ruhe und Anspannung finden. Das ist kein Spruch vom ruhigen Port, von dem sich's bekanntlich gemächlich raten lässt. Das schreibt Ihnen jemand, der auch täglich um sein gesundheitliches Dasein kämpfen muss (100% behindert, EU-Rentner, maximale Gehstrecke täglich z. Z. 200 m, vor einem halben Jahr waren es noch 1000 m, da will ich wieder hin).
Und ich versichere Ihnen, man kann noch einiges schaffen. Mehr als man glaubt. Aber man muss lernen, seine Kräfte genau einzuschätzen, einzuteilen und wieder etwas zu entwickeln. Da kann Ihnen niemand sagen, was richtig ist. Das können Sie nur selbst mit vorsichtigem Experimentieren herausfinden.

Übrigens: Ihre Krankenhausstory könnte ich auch noch gut ergänzen mit Geschichten von aufopferungsvollen Ärzten und Pflegern einerseits (denen ich verdanke, dass es mich noch gibt), aber auch von den verheerenden Folgen von sog. Reformen, die auch manchen Mitarbeiter abstumpfen und Fehler machen lassen. Die größte aller Wahnvorstellungen ist die maximale Bettenauslastung. Als ob nicht jeder vernünftige Mensch wüsste, dass ein hochausgelastetes System auch immer ein störanfälliges System ist. Auch in der DDR hatte man die Losung ausgegeben: "Spare mit jedem Gramm, jeder Minute, jedem Pfennig!" und der Volksmund ergänzte: "Koste es, was es wolle!" Das scheint mir heute noch so zu sein.

Also: nochmals gute Besserung!


Am 03. Mai 2017 schrieb Maik Hamburger:

Lieber Herr Gellermann,
Danke! Und die besten Wünsche zur Genesung!!


Am 03. Mai 2017 schrieb Krysztof Daletski:

Lieber Uli Gellermann,
vielen geben Sie mit Ihrer spitzen Feder Mut und Kraft in diesen verrückten Zeiten. Da ist es hoffentlich tröstlich, die Rückmeldung zu erhalten, wie viele Sie vermissen und Ihre Genesungswünsche übermitteln. Ich schließe mich all diesen Wünschen an!


Am 03. Mai 2017 schrieb Michael Riecke:

Sehr geehrter Herr Gellermann,

ich wünsche Ihnen von ganzen Herzen baldige Genesung.


Am 02. Mai 2017 schrieb Andrea Buntrock:

Werter Uli Gellermann,

beste Wünsche für eine möglichst baldige und vollständige Genesung!

Halt die Ohren weiter steif und das Rückgrat gerade!


Am 02. Mai 2017 schrieb Karola Schramm:

Lieber Uli Gellermann, vielen herzlichen Dank für die hervoragende Analyse einer großen Gesundheitsfabrik, ehemals Krankenhaus genannt.
Auch wenn Sie jetzt nicht gut sehen und schreiben können, so können Sie immer noch mit dem Herzen sehen und sind körperlich beweglich. Sie zeigen, dass Sie gegen die Blindheit des neoliberalen Systems, der damit auch verbundenen gesellschaftlichen Gefühlskälte immer noch sehr gut und treffsicher anschreiben können. Lassen Sie schreiben und diktieren Sie ihre Gedanken. Es gibt auch schon PCs, die selber schreiben. Sie müssen keine Angst haben, dass die Rationalgalerie, wie am Ende des Textes behauptet wird, Schaden leiden könnte. Das stimmt nicht ! Sie sind jetzt einfach mal gezwungen, Ihren Blick nach Innen zu richten und von da aus Ihre Analysen zu schreiben. Diese vorliegende ist einfach toll. Hätten Sie sie sehend so gut schreiben können ? Ich will damit nichts klein reden, stolperte über "die deutsche Sonntagsruhe." Ich liebe sie, diese Ruhe, die sonntags in der Luft liegt. Wer spürt sie noch ? oder hört sie ?
Im Forum haben einige Ihnen gute Tipps für die Selbstbehandlung Ihrer Augen gegeben. Die sind gut. Fragen Sie oder lassen Sie fragen, was die Psychoanalyse zu dieser Problematik zu sagen hat, das ist etwas, was mir immer sehr gut hilft. Es gibt auch die alternative Medizin, die Ihnen hilfreich sein kann.
Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie für sich das Beste aus diesem Zustand heraus holen und den Sinn darin sehen. Dann hat das Symptom keinen Grund mehr, da zu sein.
Alles erdenklich Gute und viel Freude in der Reha mit netten Menschen um Sie herum. Ich freue mich schon auf Ihren nächsten Bericht. Egal, ob selbst geschrieben oder diktiert.


Am 02. Mai 2017 schrieb Elke Zwinge-Makamizile:

Lieber Uli Gellermann, dass aus Ihrer unerfreulichen gesundheitlichen Lage auch noch so viel Erhellendes, Witziges, Aufklärendes über die "wunderbare Welt der Privatisierung" für uns Leser, Fans und Freunde und Freundinnen herauskommt, ist schon jeniaal. Aber wie sehr wünschen wir uns, dass es Ihnen bald besser geht, Sie Ihre Kraft so schonen, dass nur das, was Ihrer pysischen und psychischen Gesundheit zugute kommt, auch von Ihnen verfolgt wird. Sie wissen das selbst sicher am besten, aber hören Sie auch auf Ihre Frau (wie man so sagt).
Alles Gute wünscht Elke Zwinge-Makamizile


Am 02. Mai 2017 schrieb Jürgen Heiducoff:

Lieber Herr Gellermann, ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen nachhaltige Genesung. Bitte schonen Sie sich etwas, damit Sie DANN wie bisher auch weiterhin die so notwendige AUFKLÄRUNG leisten können. Wir brauchen Sie als den uns vertrauten Uli, der wieder völlig geheilt einem wahren Weltbild dient. Möge in Ihrem Falle mitten in dieser ungerechten Welt ein Funke Gerechtigkeit Ihrer Genesung dienen.


Am 02. Mai 2017 schrieb Marc Britz:

Lieber Herr Gellermann,

mit großer Freude habe ich Ihren Text gelesen. Ihre Kraft ist wirklich bewundernswert!
Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen nun gute Genesung! Beste Grüße aus Athen!


Am 02. Mai 2017 schrieb Antje Leetz:

Lieber Uli Gellermann,
ich sehe, Sie können es nicht lassen zu schreiben und zu analysieren. Und ich lese alles mit großem Interesse. Auch diesen Text über das Krankenhaus-System. Aber ich habe eine große Bitte an Sie: Damit wir in geraumer Zeit und noch mölichst lange Ihre geistreichen Texte lesen können, bitte schonen Sie sich! Die Natur ist tatsächlich der beste Heiler. Da kann man zu sich kommen. Da kann man innere Ruhe finden. Das Leben ist doch eine uralte Einrichtung und wir sind alle Kinder der Sonne. Hören Sie bitte darauf, was Ihnen Ihr Körper sagt. Er ist sehr klug und kennt die uralten Gesetze! Wir vergessen Sie schon nicht, wenn wir mal eine geraume Zeit nichts von Ihnen hören. Aha, denken wir dann alle, die Sie immer lesen, jetzt ruht der Uli Gellermann sich mal aus und fasst neue Gedanken. Und als weiser Mann kehrt er zu uns zurück.
Alles Gute!


Am 02. Mai 2017 schrieb Ute Plass:

Lieber Uli Gellermann,
bei allem Schrecken, den Sie in der letzten Zeit durchlitten haben,
blitzt trotz alle dem wieder Ihr Humor auf, und das läßt mich zuversichtlich
sein für Sie und Ihre Rationalgalerie.
Beste Genesungswünsche zu Ihnen hin und
liebe Grüße aus Worms.


Am 02. Mai 2017 schrieb Klaus-Jürgen Bruder:

Man kann Deine Kraft, Deinen Humor und Deinen unglaublich klaren Blick gerade nach dieser Attacke auf diesen Blick und Deine Gesundheit nur bewundern und hoffen, dass der und Du uns wieder zurückgegeben wirst! Danke auch an Angelika für ihre Mithilfe! ganz prima wie Du das machst und auch für Dich sorgen kannst, mit Angelika

Dein Beitrag fasst so treffsicher die ganze Misere zusammen: „Eine ganze Gesellschaft hat ihren klaren Blick auf ihr Gesundheitswesen verloren“.

Ja, tatsächlich ist es so: „Erblindung gegenüber jenen gesellschaftlichen Prozessen, die den Profit zum Maßstab aller Dinge machen, schadet der Gesundheit. Der des Einzelnen und auch aller anderen.“

Wir wünschen Dir, dass Du natürlich schnell, aber auch langsam, wenn es nicht schnell geht, Hauptsache, Du kommst wieder zurück.


Am 02. Mai 2017 schrieb Anke Zimmermann:

Vom moralischen Burnout des Pflegepersonals

Ich kenne eine Altenpflegerin in der häuslichen Pflege, die weint im Auto auf der Fahrt zum nächsten Pflegefall. Sie denkt an den alten Mann, der weinend auf seinem Bett sitzt und nicht versteht, warum ihm ein bestimmtes gutes Medikament nicht mehr verschrieben wird und das neue verwirrende Nebenwirkungen hat. Sie hat keine Zeit es ihm zu erklären, zu trösten.
Sie weint um die alte Dame zu der sie fährt, die gerne von ihren Enkeln erzählt und an der Einsamkeit leidet. Sie weint, weil sie nur knapp 10 Minuten Zeit haben wird. Den Franzbranntwein, der die Haut durchblutet und den der Träger aus Kostengründen gestrichen hat, kauft sie selbst. Dabei weiß sie nicht, wie sie die nächste Klassenfahrt ihrer Tochter bezahlen wird. Manchmal weint sie auch, weil der Rücken so schmerzt. Das Arbeitsamt sagt, für eine Umschulung sei der Rücken nicht kaputt genug.

Ich kenne eine Nachtschwester die 48 pflegebedürftige Senioren in einer Schicht alleinverantwortlich überwacht. Sie erleidet Panikattacken wenn sich drei Patienten gleichzeitig melden. Sie hat Angst, das Jemand weil er zu lange wartet, alleine zur Toilette geht, stürzt und mit einem Oberschenkelhalsbruch im OP landet. Was schon geschehen ist.
Sie hat Angst zu spät zu kommen, zu einer nötigen Reanimation und ein Mensch stirbt. Was schon geschehen ist.
Am Anfang waren es Alpträume und die Angst wird zunehmend pathologisch.

Das sind nur Annekdoten, ich kenne viele davon und alle eint. Das sind Menschen die einen Pflegeberuf ergriffen haben, weil sie Menschen helfen wollen. Weil sie besonders emphatisch sind. Sie leiden weil das Gesundheitssystem der Controller, sie zwingt unmenschlich zu arbeiten.
Da wundern sich die Großkopferten in ihrer Filterblase mit ihren Disney Werten, das ich sie verachte.

Dem Galeristen gute Besserung.


Am 02. Mai 2017 schrieb Paulo H. Bruder:

Wünsche gute Genesung, Herr Gellermann! Beim Sozial- und Gesundheitswesen wird die "gute Besserung" freilich noch lange warten müssen. Da haben die Sozialdämonkraten und Öko-Greinen im Bunde mit Bertelsmann/Mohn und anderen Privatisierungsfanatikern ganze Arbeit für die Belange von CDU/CSU/FDP und der Versicherungskonzerne geleistet. Seltsam: Mit der erstgenannten Bagage möchten die von DIE LINKE kohabitieren (und tun es ja bereits auf Länderebene)?! Ab in die Charité zum Kennenlernen der Realität!!


Am 02. Mai 2017 schrieb Lutz Jahoda:

ZUM THEMA

Der Gast sieht mehr in einer knappen Stunde
Als jener, der am Haus verdienen muss.
Die Hausbetreiber wissen um die Wunde,
Sind letztlich auch nichts anderes als Kunde
Und Dienende des Kapitals im Fluss.

Es hat zu fließen, stets nach Art der Reichen,
Die wissen, wie der Strom zu lenken ist:
Genügend Wasser für die hohen Eichen,
Die Friedhofserde trocken für die Leichen.
Der Armen Reichtum bleibt die Gnadenfrist.

Nachsatz in Prosa:
Liebe Angelika Kettelhack, Dank und Gruß an Sie und den Patienten.


Am 02. Mai 2017 schrieb Jutta von Freyberg:

Gut, dass du noch zubeißen kannst, lieber Uli,. Auch wenn es oft gar nicht schmeckt. Und was das Lesen und Schreiben anlangt - üben hilft. Ich weiß, wovon ich spreche. Viel Erfolg dabei und gute Besserung
Jutta aus Berghaupten


Am 02. Mai 2017 schrieb Ernst Grobschmied:

Die 4-wöchige Reha wird Dir gut tun. Hoffentlich ist Sie janz-weit-draußen in der Natur.
Wie ich Dich einschätze, wirst Du mehr deinen Mitpatienten helfen, als Dir selbst. Das Sprechen und Schreiben kommt wieder, es gibt viel mehr Gehirnzellen, als Du denkst. Die übernehmen das was ausgefallen ist,
wenn Du sie trainierst.

Aber ich bin mir sicher, in einem Jahr bist Du wieder am Start, mit (D)einer NEUEN Lebensphilosophie.

Viel Glück und alles alles Gute.


Am 02. Mai 2017 schrieb Frank Deppe:

Lieber Uli Gellermann!

Aus Marburg und von mir ganz herzliche und kämpferische Genesungswünsche; Rekovaleszenz braucht Geduld! Unsere Feinde schlagen auf vielfältige Weise zu!!


Am 02. Mai 2017 schrieb Gabriele Thamke:

Lieber Uli Gellermann,
die beste Krankheit taugt nichts - in diesem Sinne also..: bald wieder gesund werden.
(Außerdem wird hier der klare Blick gebraucht.)


Am 02. Mai 2017 schrieb SIERA:

Höchst erfreulich und erleichternd von dir wieder einen Artikel zu lesen! Und nun wird auch der tiefere Sinn deines "Unfalls" offenbar: denn wer außer dir wäre in der Lage , das "moderne Krankenhauswesen" so treffend zu beschreiben. GUTE GENESUNG


Am 02. Mai 2017 schrieb Christian Mächler:

Lieber Herr Gellermann, ich wünsche Ihnen von Herzen gute Besserung!


Am 02. Mai 2017 schrieb Eckhardt Herrnberger:

Lieber Uli Gellermann, beste Genesungswünsche von unserer familiären Rationalgalerie-Lesegemeinschaft.


Am 02. Mai 2017 schrieb Michael Tellmann:

Lieber Uli,

Schön, dass du uns an deinem Unglück teilhaben lässt. Ich bin sicher, du kriegst auch für deine Augen wieder den scharfen Blick, der dir ja ansonsten gar nicht verloren gehen kann - wie dein Text zeigt.
Hasta la victoria siempre!


Am 02. Mai 2017 schrieb Matthias Brendel::

Auch von mir erreicht Sie der Wunsch nach baldiger Besserung und vollständiger Genesung.
Nach Ihrem Dreizeiler und dem Stopp aller Aktivitäten auf dieser Seite, habe ich, wie viele andere Menschen auch, fast täglich nachgeschaut, wie es hier weitergeht und bin nun etwas beruhigt.
Sie haben eine gewisse Verantwortung für eine Anzahl selbstdenkender Menschen, die leider von den zwangsfinanzierten Medien total im Stich gelassen werden in einem Land, wo das an sich hervorragende Grundgesetz nur noch Staffage ist und täglich mit Füssen getreten wird.
Es freut mich sehr, dass der Stroke Ihnen nicht den Kampfgeist nehmen konnte, ist doch dieser Bericht aus dem Inneren der gewinnmaximierten Krankheitsindustrie nach dem Vorbild der Finanzindustrie überaus interessant und lesenswert.
Ich bin auch erleichtert, dass meine erste Vermutung, die Damen und Herren, der postfaktischen Wahrheit hätten Sie einfach "abgestellt", offensichtlich nicht zutrifft.
Von den türkischen Verhältnissen trennt uns anscheinend doch noch ein gutes Stück.
Ein paar Tage als Patient in einem Grossklinikum lehren einen Menschen Demut, so ging es mir neulich auch, allerdings unter weit weniger dramatischen Umständen.
Es ist unendlich schade, dass ausserparlamentarische Oppostition hierzulande an ein paar mutigen, alten Frauen und Männern hängt und es keinerlei Möglichkeit gibt, durch Wahlen aus der Abhängigkeit von Kriegen und dem Wahnsinn einer Handvoll Superreicher eine erfolgreiche Gegenposition manifestieren zu können.
Bleiben Sie bitte am Ball und versuchen Sie dennoch sich zu schonen.


Am 02. Mai 2017 schrieb Alexander Kocks:

Gute Besserung Herr Gellermann,
ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Krankheit mit Geduld und Gelassenheit ertragen und bald wieder komplett gesunden. Schonen Sie sich bis Sie wieder voll belastbar sind und hoffentlich bald wieder Ihre herrlichen Kommentare zum politischen Geschehen schreiben können.


Am 02. Mai 2017 schrieb Alexander Kocks:

Gute Besserung Herr Gellermann,
ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Krankheit mit Geduld und Gelassenheit ertragen und bald wieder komplett gesunden. Schonen Sie sich bis Sie wieder voll belastbar sind und hoffentlich bald wieder Ihre herrlichen Kommentare zum politischen Geschehen schreiben können.


Am 02. Mai 2017 schrieb Winfried Wolk:

Lieber Uli,

die kruden Realitäten unserer Gesellschaft schlagen dem Hellsichtigen zwar auf die Augen, aber beeinträchtigen seine Klarsicht nicht im Mindesten. Dir, lieber Uli, meine besten Genesungswünsche! Dass Dich die ungewohnte Situation in ungewohnter Umgebung gleich zu einer neuen, wichtigen und scharfzüngigen Kolumne veranlasst, spricht für Deine ungebrochene Kraft. Behalte sie weiterhin und gehe vorsichtig damit um!


Am 02. Mai 2017 schrieb Thomas Hohnerlein:

Lieber Uli, das sind Nachrichten, auf die wir gerne verzichtet hätten. Wäre da nicht dein wunderbarer Text, der auf den ersten Blick (auch wenn er getrübt ist) verrät, dass der Galerist am Werk war und an Biss nichts eingebüßt hat. Geh behutsam mit dir um und immer schön mit der Nasenspitze die 8 nachzeichnen. Wir warten in großer Ungeduld auf gute Nachrichten.
Aus dem südlichen Saarland grüßen dich herzlich Thomas und Christel


Am 02. Mai 2017 schrieb Ralf Leser:

Paar Wochen war der Schreiber krank. Nun analysiert er wieder. Gott sei
Dank. Und der Lektorin auch!


Am 02. Mai 2017 schrieb Herbert Rubisch:

Lieber Genosse Gellermann,

ich bin betroffen. Ich wünsche Dir alles Gute, baldige Genesung und einen
sicheren Gang auf den Wegen.


Am 02. Mai 2017 schrieb lrike Spurgat:

Uli, das Stehaufmännchen.
Es rührt, dass du die Galerie wieder eröffnet hast. Ich hab, sie und deine Artikel wirklich sehr vermisst. Umso mehr stimmt es mich fröhlich, dass Kämpfer nun einmal nicht aufgeben, und das es Solidarität, zu der ich erzogen wurde wirklich noch gibt, und die vielen Beiträge, die von Herzlichkeit, Mitgefühl und Anteilnahme schreiben bestätigen dieses. Lieber Uli, meine kluge Mutter sagte in sehr schwierigen Lebenssituationen, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht ist.
Es wird dauern. Es ist ein Prozess, der die Veränderungen zu akzeptieren hat, und die vorübergehende Isolation macht es sehr bewusst, wie verletzlich und angewiesen der Mensch ist, wenn er aus seinen Zusammenhängen durch Krankheit oder andere Einbrüche herausgeschleudert wird, in die Kälte des Gesundheitssystems, und sehr schnell merkt, dass er sich selbst überlassen wird. Hat er keine Mitmenschen, Angehörige hat er die Arschkarte gezogen, denn die Maschine System bestimmt, wie lange ihm zugemutet werden kann zu warten und zu warten. Die Hilflosigkeit, die Ängste, oft ausgehend von innerer Not hat keine Bedeutung. Worte, wie Kunde, Optimierung, Auslastung usw. Begriffe, die in Fragen von Gesundheit und Krankheit nichts zu suchen habe, weil sie den Menschen entmenschlichen und den Mitarbeitern einimpfen, den Menschen nicht zu nahe an sich ran kommen zu lassen, obwohl der Mitarbeiter selber Mensch ist gehören zum Vokabular meiner Kollegen. In meiner langjährigen Arbeit in der ambulanten Alten- und Krankenpflege, die mich sehr oft in die Krankenhäuser, Kliniken, sowie in psychiatrische Einrichtungen blicken lässt, auch hinter die Kulissen macht wütend was mit unseren Mitmenschen in ihrer Hilflosigkeit geschieht. Sie halten still, und lassen es geschehen, auch wenn sie Schmerzen haben, und auf Hilfe warten.Es gibt noch sehr vieles dazu zu schreiben, doch ich will es dabei belassen.
Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit, und der Kummer und die Resignation in den Gesichtern der Menschen spricht Bände.
Einige Wenige packen sich die Taschen voll. Milliarden verschwinden in dunklen, legalen Kanälen.Es finden so gut, wie keine Kontrollen statt, wo denn das gerne erwähnte Geld, der Steuerzahler, wenn es um die geknechteten und geknebelten, anspruchsberechtigten Menschen geht, die im Hartz 4 Knast gepiesackt werden, bleibt. Es gibt unzählige konkrete, belegbare Beispiele.
Das System ist und macht krank, weil es von innen heraus verfault, und auch die Pflaster, die geklebt werden, sind infiziert vom Kapitalismus, wo der Mensch zur Ware wird.
Auf gar keinen Fall will ich versäumen dir Kraft, Mut und Zuversicht zu wünschen. Lass dir besonders herzlich danken, liebe Angelika Kettelhack.


Am 02. Mai 2017 schrieb Andreas Schlüter:

Lieber Uli Gellermann,
gute Besserung! Auch, wenn das unter den Bedingungen des modernen "Krankheitswesens" schwer fällt. Was habe ich für ein Glück gehabt, meine Leukämie schon 1998 zu absolvieren, als der Neoliberalismus es noch nicht ganz geschafft hatte, das Gesundheitswesen in ein fabrikmäßiges Krankheitswesen zu verwandeln!


Am 02. Mai 2017 schrieb Andreas Schell:

Hallo Herr Gellermann,
gute Besserung erst einmal. Sie hat's wohl hart erwischt, aber es gibt in Fällen wie dem Ihren Hoffnung, dass "die Ärzte" mit ihrer Prognose Recht behalten. Sie erleben ein sehr aktuelles Thema. Im privatisierten Krankenhaus meiner alten Heimat wird derzeit aus Effizienzgründen die Geburtsstation geschlossen. Der Passeintrag "geboren in B.T." ist damit Geschichte, weil parallel dazu auch Hebammen von profitgierigen Versicherungen aus dem Beruf getrieben werden. Im Gesundheitswesen regiert längst das Kapital. Im Schulwesen auch. Von dort käme die Hoffnung in Form einer wirtschaftlich, politisch, technisch und menschlich aufgeklärten Jugend, wenn die Schulen diesen Dienst leisten würden. Die sind aber nur zum Teil privatisiert (Politiker sagen privat = erfolgreich, staatlich = schlecht), und das Ziel der Privatschulen scheint auch nicht die Bildung der Jugend, sondern das Papier, das den Abschluss dokumentiert zu sein. Reich hat eben nichts mit schlau zu tun. Projiziert man dieses Bild auf das Gesundheitswesen, dann kommt man zu der tröstlichen Erkenntnis, dass Reich (Privatpatient) im akuten Falle auch nicht unbedingt etwas mit gesund zu tun hat. In diesem Sinne und unabhängig von ihrem mir unbekannten Versichertenstatus noch einmal die allerbesten Wünsche für Ihre Gesundheit. Sie werden gebraucht und es ist schön, von Ihnen zu lesen. Lektorat ist da eine sehr gute Idee - Dank dafür auch an Frau Kettelhack.


Am 02. Mai 2017 schrieb Bernhard Lechtenbrink:

Lieber Uli Gellermann,

Aldous Huxley war ein Bücherwurm und hatte ziemlich früh gewaltige Probleme mit seinen Augen. Er befürchtete sogar blind zu werden. Dann lernte er eine Lehrerin kennen, die ihm entspanntes Sehen beibrachte.

Lesen schadet den Augen nicht, wenn man ab und zu etwas anderes macht. Ein Affe schaut nicht ständig auf eine bestimmte Banane, sondern auch nach anderen und nach potentiellen Partnerinnen oder Feinden. Sich in alle Richtungen zu bewegen, sind für Augen und Kopf natürlich und eine verkrampfte Nackenmuskulatur am Computer überhaupt nicht gut.

Was hilft? - Das „Palmieren“ ist für die Augen das Beste: Man legt beide Handflächen über die Augen, ohne sie zu berühren, und schirmt die Augen gegen Licht ab. Am Anfang sieht man Grau, auch wenn überhaupt kein Licht zur Netzhaut gelangt, aber durch Übung gelingt es immer besser schwarz zu sehen. Das totale Schwarzsehen zeigt, dass man gelernt hat, sein Sehen zu entspannen. Und die „liegende Acht“ entkrampft die Nackenmuskulatur (Die Augen schließen und mit der Nase eine Acht in die Luft zeichnen).

Aldous Huxley war so begeistert von solchen Anleitungen, dass er das Buch „Die Kunst des Sehens“ geschrieben hat.

Bei Sehproblemen ist die Schonung der Augen besonders wichtig, deshalb ist diese Internetseite gut: https://www.pediaphon.org/~bischoff/radiopedia/sprich.html (Man kann sich einen Text vorlesen lassen und auf dem Computer speichern.)

Bei YouTube gibt es gute Anleitungen zum entspannten Sehen, die nennen sich blöderweise „Augenübungen“ oder so.

Ich hoffe, dass Sie bald Ihre großartige Arbeit fortsetzen können (aber schonen Sie sich!),


Am 02. Mai 2017 schrieb Hans Tigertaler:

Gute Besserung !


Am 02. Mai 2017 schrieb Renate Hartung:

Sie sind schon verrückt, sich wieder an den Computer zu setzen. Aber es ist auch ein verrückt guter Text geworden.


Am 02. Mai 2017 schrieb Markus Schmitz:

Lieber Uli Gellermann,
es ist zum verzweifeln, denn es trifft immer die Besten, die Guten und die engagierten. Ich wünsche schnelle und gute Besserung/Genesung und hoffe dass Sie uns noch lange, auch als Autor, erhalten bleiben! Den Schlaganfällen dieser Welt zum Trotz!


Am 02. Mai 2017 schrieb Aleksander von Korty:

Zunächst einmal möchte ich dem rationalen Galeristen ganz herzlich rasche und vollständige Genesung wünschen. Sein heutiger Artikel ist ungeachtet seiner derzeitigen gesundheitlichen Probleme, von der gewohnt erstklassigen journalistischen Qualität, wie seine LeserInnen es seit Jahren nicht anders kennen und wie es inzwischen leider zur Seltenheit in der deutschen Medienlandschaft geworden ist. Das freut mich ganz besonders.
Nun zum Thema selbst. Ich habe bis 2008 die letzten 13 Jahre meines Berufslebens im Gesundheitswesen gearbeitet. Wenn auch in keiner somatischen, sondern einer psychiatrischen Klinik als Pfleger auf einer geschlossenen Akut-Aufnahme-Station der Allgemeinpsychiatrie in der größten Klinik in dem DORF an der DÜSSEL, dass die Geburtsstadt und Heimat des Galeristen ist. Zwischen somatischen und psychiatrischen Kliniken gibt es sehr viele Unterschiede. Die Probleme aber gleichen sich, wie das berühmte eine Ei dem Anderen. Und obwohl meine ehemalige Klinik mit 650 Belegbetten und 918 Mitarbeitern bis zum heutigen Tag zum Rheinischen Landesverband gehört, also noch nicht privatisiert wurde, kenne ich aus meiner Zeit alle diese Erscheinungen der Rationalisierung des Gesundheitswesens auf dem Rücken des Personals und der Patienten aus leibeigener Erfahrung.
Auch in meiner Klinik wurden schon während meiner Zeit die Arbeitsplätze der Klinik eigenen Putzkräfte eingespart und durch private Reinigungsfirmen ersetzt mit Putzfrauen aus allen möglichen meist schwarzafrikanischen Ländern, die zu einem Hungerlohn und ohne Tarifverträge schuften. Die Sauberkeit der Klink hat seither deutlich gelitten, weil diese armen Frauen in Zeittakten und mit Zeitvorgaben für jede einzelne Tätigkeit schuften müssen.
Der nächste Schritt war die Schließung der Klinik eigenen Küche mit alleine ehemals über 30 Arbeitsplätzen. Seither gab es das Patientenfutter von Großküchen der entsprechenden Herstellerfirmen, mit der entsprechenden minderen Qualität. Hundefutter schmeckt besser! Und nur noch lauwarm war es immer, wenn es auf die Stationen kam, Frisch ist anders.
Hinzu kamen fürs gesamte Personal immer wieder monatelange Einstellungsstopps um das vorgegebene, jährliche Haushaltsbudget einhalten zu können. Folge davon waren nicht nur teilweise dramatische Unterbesetzungen auf den Stationen, sondern auch die Tatsache, dass Personal-Lücken ständig mit den Überstunden der Mitarbeiter gestopft wurden. Viele Mitarbeiter hatten nach einigen Monaten oft mehrere hundert Überstunden auf ihrem Konto angesammelt, die kaum noch abzubauen waren.
Und was Immobilien-Geschäfte angeht war die Klinik Vorreiter. Einstmals besaß sie im Gerresheimer Umfeld der Klink hunderte von Dienstwohnungen, die schon vor meiner Zeit an eine private Wohnungsbaufirma verkauft worden sind. inclusive des Klink eigenen Festsaales in dem zu früheren Zeiten häufig Veranstaltungen stattfanden und auch die jährlichen Betriebsfeiern fürs Personal durchgeführt wurden.
Alles in allem eine Entwicklung die dieser reichen Gesellschaft ein Armutszeugnis ausstellt. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was zwischenzeitlich noch geschehen ist. seit ich vor knapp zehn Jahren dort ausgeschieden bin. Der Kapitalismus ist Profitgierig und Menschen verachtend und gehört schon lange auf den Müllhaufen der Geschichte !


Am 02. Mai 2017 schrieb Felix Schubert:

Ruh' dich aus!

Liebe Grüße aus der Knesebeckstrasse und auf weitere Bücherkeller-Abende


Am 02. Mai 2017 schrieb Klaus Madersbacher:

Sind es wirklich ein paar alte Leute, von deren Gesundheitszustand es abhängt, ob die wenigen kritischen Websites betrieben werden, die es noch gibt? Ein Schlaganfall hier, ein Herzinfarkt dort, und die Reaktion hat freie Bahn?
So schlimm wird´s wohl nicht sein, aber sehr erfreulich sieht´s auch nicht aus.
Also Ulli, es bleibt wohl nichts anderes, als um jeden weiteren Buchstaben zu kämpfen! Dazu wünsche ich Dir alles Gute!


Am 02. Mai 2017 schrieb Wolf Gauer:


Lieber Uli.

lass Dir erst mal alles Beste für die Wiederherstellung Deiner Sehfähigkeit wünschen!
In Übrigen: Wir sind nur noch als Konsumenten gefragt. Und Sehbehinderte, auch die für ihren Weit- und Durchblick bekannten, konsumieren ja weiterhin (stören aber eher weniger).


Am 02. Mai 2017 schrieb Wolfgang Oedingen:

Lieber Herr Gellermann
Ich bin tief betroffen und hoffe inständigst
dass Ihre Gesundheit recht bald wieder
hergestellt sein wird.
Schrecklich das alles.


Am 02. Mai 2017 schrieb Alexander Kolesnik :

Ich hoffe und wünsche, dass es Ihnen gesundheitlich schnell wieder gut geht. Ohne Sie oder Menschen wie Sie wäre dieser ganze Irrsinn kaum zu ertragen und ich bin froh, dass es jemanden gibt, der imstande ist, die Verlogenheit, die Bigotterie, die perverse Verdrehung der Logik präzise freizulegen und Gleichgesinnten ein Forum bietet. Hoffentlich ist bald die kritische Masse erreicht, die nötig ist, um einmal den Werten gegenüber den Tätern, Kriegstreibern, Hetzern und Propagandisten Geltung zu verschaffen, die deren Bedeutung so pervertiert haben.

Also alles Gute

Dran bleiben...

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