Draghis Verschleuder-Trauma

Ein Alptraum für die Armen, traumhaft für die Reichen

Autor: U. Gellermann
Datum: 24. Januar 2015

Wer am Freitag durch das Frankfurter Bankenviertel schlenderte, der konnte den fröhlichen Lärm aus den Vorstandsetagen hören: "Ein Draghi, ein Dra-a-ghi, der Gemüüüütlichkeit", lallte es schon am frühen Morgen aus den Lüftungsschächten der Klimaanlagen. Denn seit Mario Draghi - Herrscher über die Euro-Druckmaschinen - entschieden hat, Staatsanleihen für eine Billion Euro aufzukaufen, können sich Bankmanager, ohnehin nicht die Fleißigsten, endgültig zu Ruhe legen. Weil der EZB-Chef Draghi die sehr unterschiedlich wertigen Papiere nicht etwa den Staaten direkt abnimmt, sondern sie von den Banken kauft, die sie vorher den Staaten abgekauft haben, um sie jetzt mit einem hübschen Aufschlag an die Europäische Zentralbank weitergeben. Das ist ein Geschäft, in einer Nano-Sekunde vom Computer erledigt, das bei den Großbanken unter PS (Profit Security) abgelegt und vom Füße-auf-den-Schreibtisch-legen begleitet wird.

Angefangen hatte das Verschleuder-Trauma im Februar 2012: Die europäischen Banken litten arg unter der Schuldenkrise, die sie selbst verursacht hatten. Mancher Vorstand musste sogar vom Kauf der zweiten Yacht absehen, andere konnten sich keine Dritt-Frau mehr leisten. Dieses Elend konnte Mario Draghi nicht mehr mit ansehen. Er holte, wie er der FAZ damals in einem Interview sagte, die "Dicke Bertha" raus: Er bot allen europäischen Banken an, bei der EZB frisch gedrucktes Geld zum Zins-Satz von einem (1!) Prozent für drei (3!) Jahre aufzunehmen. Häusle-Bauer und andere niedere Existenzen zahlten zu der Zeit immer noch etwa sechs Prozent für ihre Kredite. Aber um die ging es gar nicht. Die notleidenden Banken sollten gefälligst Staatsanleihen kaufen. Damals gab es zum Beispiel für italienische Staatsanleihen 5,5 Prozent Zinsen, die konnten mit geliehenem einprozentigem EZB-Geld aufgekauft werden. Dann blieben bei einem Null-Geschäftsaufwand satte vier Prozent Profit.

Damals machten 800 zumeist südeuropäische Banken von diesem Super-Sonder-Mario-Angebot Gebrauch. In Höhe von 530 Milliarden Euro. Jetzt sind die drei Jahre bald rum. Das Sonderangebots-Geld müsste zurück gezahlt werden. Dank des neuen Draghi-Geschäftsfeldes - kaufe Staatsanleihen von den europäischen Banken, verkaufe sie sicher und mit Gewinn an die EZB - muss sich jetzt keine Bank mehr Sorgen um die Rückzahlung machen. Warum der Herr des Euro die Geld-Druckmaschinen nicht gleich in den Banken aufstellt ist unbekannt. Bekannt ist, dass dieses Modell seit 20 Jahren in Japan angewandt wird. Der Erfolg: Eine anhaltende Deflation, wirtschaftliche Stagnation und wachsende Staatsverschuldung. Das einzig stabile an dieser Entwicklung ist die Arbeitslosenrate: Sie liegt offiziell bei etwa fünf Prozent. Offiziell heißt immer jene Zahl von Arbeitslosen, die man selbst bei der besten Statistik-Fälschung nicht mehr hat verbergen können.

Immer wenn offiziell gedrucktes Falschgeld unter die vermögenden Leute geschleudert wird, quietschen die vor Vergnügen: Die Aktienkurse steigen und die Renditen aus Immobilen auch. Für die Armen ist der Effekt natürlich genau umgekehrt: Ihre mageren Sparkonten geben kaum Zinsen, dafür steigen aber ihre Mieten. Die weltweiten Folgen hat jüngst die britische Hilfsorganisation OXFAM aufgelistet: Schon im nächsten Jahr werde das reichste Prozent der Weltbevölkerung mehr Vermögen angehäuft haben als die restlichen 99 Prozent zusammen, berichtet die OXFAM-Studie. "Das Ausmaß der globalen Ungleichheit ist erschütternd", kommentierte Oxfam-Direktorin Winnie Byanyima die Zahlen. "Gleichzeitig habe einer von neun Menschen auf der Erde nicht genug zu essen, eine Milliarde Menschen müssen mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag zurechtkommen." Und wer das für ein Dritte-Welt-Problem hält und das Uns-geht-es-gut-Gesäusel der Kanzlerin glaubt, der muss nur die öffentlichen Müllbehälter in Deutschland im Auge haben: Nicht wenige Arme ernähren sich daraus.

Mario Draghi ist seit langem Mitglied der von der Rockefeller-Stiftung gegründeten "Group of Thirty", jener Ansammlung der 30 wichtigsten Finanzmanipulateure der Welt. Von 2004 bis 2005 war er Vizepräsident bei "Goldman Sachs", der bedeutendsten Investitionsbank der Welt, die in so ziemlich jede Schweinerei des globalen Finanzsektors verwickelt ist und ständig mit frisch gedrucktem Geld von der amerikanischen Notenbank FED versorgt wird. Wer das alles für Zufall hält, der kann sein Gehirn gleich bei der nächsten Deutsche Bank-Filiale abgeben. Dort bekommt er dann - gedruckt oder auf Video, frisch aus der deutschen Medien-Mainstream-Produktion - eine Abhandlung über Verschwörungstheorien. Denn diese Vokabel ist im Kampf für die allgemeine Lüge einfach unerlässlich. Und wir werden sie in den nächsten Tagen und Woche wieder häufiger lesen oder hören, falls die feuchten Träume der Reichen von unabhängigen Medien kritisiert werden.

Wegen der BERLINALE-Pressvorführungen kann es zu Verzögerungen bei der Leserpost kommen.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 26. Januar 2015 schrieb Volker Rudolph:

Sehr gut!



Nach meiner Erkenntnis sind die Wirtschaftssanktionen gegen Rußland ebenfalls eine erfolgreiche Waffe der VSA im Kampf gegen den Euro - und Europa! Auch wenn M.D. da einen geringeren Anteil hat als unsere `Eliten´, ist das so.

Wer erinnert sich an die Monroe-Doktrin, `Amerika den Amerikanern´? (Später erweitert, um `Südamerika ist Einflußsphäre der VSA´ .) Jetzt ist es wirklich Zeit für unsere `Eliten´ `Europa den Europäern´ zu fordern! (Natürlich, da Selbstbestimmung zu achten ist, GB auch als VSA-Kolonie denkbar!)



Aber wie kann der Wunsch in Erfüllung gehen?



Um das zu verhindern wurde von den VSA die Globalisierung und die Fernsteuerung unserer `Eliten´ entwickelt. (Merkel z.B. hätte M.D. durchaus verhindern können!) Daher schreitet die Kolonialisierung Europas, z.B TTIP, unaufhaltsam fort!



Am 25. Januar 2015 schrieb Peter Kleinert:

Diesen aufklärenden Kommentar habe ich mit herzlichem Dank in die nächste Ausgabe unserer Neuen Rheinischen Zeitung gestellt www.NRhZ.de.
Gratuliere.


Am 25. Januar 2015 schrieb Herbert Rubisch:

Draghi zieht die größte Geldwäsche der Neuzeit durch.

Nutznießer sind die Kapitalgeber also jene aus dem Kreis der 1%- Gesellschaft und die Mafia.


Am 24. Januar 2015 schrieb Brigitte Mensah-Attoh:

YES - ge-nau-so ist es - diese EZB-Draghi-Gelddruck-Aktion macht NUR wieder die Banken reicher. Am selben Tag noch konnte man so einen Börsen-Fuzzi öffentlich jubeln sehen - ein böses Omen.
Vielen Dank lieber Uli - daß du mit deinen Erläuterungen wieder mal viel Licht in das verwirrende Dunkel gebracht hast!


Am 24. Januar 2015 schrieb Lutz Jahoda:

Draghi - nomen est omen - erinnert mich an das tschechische Wort "drahý", das mit dem Wort "teuer" zu übersetzen ist. Auch das italienische "dragare" gefällt mir, was "baggern" heißt.. Draga, der Bagger, der in der Mehrzahl die Draghe, die Bagger anführt - und das auch noch draconiana - drakonisch also - streng, brutal, so dass es eigentlich nicht mehr des rumänischen "dracul" für Teufel bedarf, der seinen italienischen Super-Mario nun nötigt, mit diabolischem Gelddrucken den europäischen Steuerzahlern noch die allerletzten Spargroschen wegzubaggern und der "Group of Thirty", diesen dreißig Finanzlenkern, als Lachnummer zusätzlich zuzuschieben.
Uli Gellermanns Beitrag zur Causa des römischen Höllenfahrers Mario Draghi gehört weltweit verbreitet.

Übrigens, was eines Tages, historisch belegt, an Supermario angebunden, hohl wie leeres Konservendosenblech hinterherklappernd mit zur Hölle fahren wird, werden die Stillhalte-Politiker sein, denen wir dieses ganze europäische Gegenwartselend zu verdanken haben.




Am 24. Januar 2015 schrieb Detlev Matthias Daniel:

Das Problem bei Verschwöhrungstheorien ist nicht, daß sie (möglicherweise) nicht stimmen. Das Problem ist, daß sie die Ursache für die beklagte Entwicklung an bestimmten Akteuren festmachen und damit die Annahme bestärken, dieselben müßten nur zur Verantwortung gezogen, von Position und Macht entfernt werden, um das Problem zu beheben.

Nicht nur, daß, wenn das gelingt, stets ein neuer Draghi bereitsteht oder nachwächst, - der aus dieser Überzeugung resultierende Widerstand führt (günstigstenfalls) zu einer Konfrontation, die Veränderungen eher blockiert als fördert, zumal die Mächtigen in diesem Machtkampf logischerweise die bessere Ausgangsposition haben. In der Fokussierung auf den Kampf gegen diese Hydra verbraucht der Widerstand seine Kraft und Aufmerksamkeit, die systemischen Zusammenhänge und Widersprüche bleiben ungelöst.

So gerät die Verschwührungstheorie zu einer Art Zwickmühle. Wer sich auf diese Art der Betrachtung einläßt, kann sich drehen und winden, wie er will, er bleibt immer in der Mühle gefangen.

Es ist keine vorübergehende Krise des Kapitalismus, die wir heute beobachten, vielmehr zeichnet sich immer deutlicher ab, daß in einem System, daß auf Fressen und Erobern angelegt ist, irgendwann nichts mehr zum Fressen und Erobern übrig bleibt. Die Krake beginnt sich selbst zu fressen.


Am 24. Januar 2015 schrieb Manfred Ebel:

Danke für Inhalt und Form des Artikels. Bisher hatte ich, ehrlich gesagt, die Argumentationsketten zum Thema Staatsanleihen hingenommen ohne sie so zu verstehen wie jetzt. Dass Zinsnahme und Geldpolitik von FED und EZB eine unglaubliche Schweinerei sind, versteht man ja auch anhand der Ergebnisse und allgemein weiß man auch von den 99%, die 1% besitzen und dem 1%, das 99% besitzt. So aber sind das System und die Dreistigkeit verständlicher. Danke also auch an Herrn Grobschmied.


Andererseits wird so auch verständlicher und offenbarer, dass Geld praktisch gar keinen Wert mehr repräsentiert und dass diese Wirtschaft nicht auf Dauer funktionieren kann. Um so lächerlicher, dass sich ein Großteil der 99% immernoch freut, wenn es einen 50er mehr im Portemonnaie hat und "die Welt ist doch schön" meint: "Also Merkel und Schäuble machen doch eine wirklich gute Politik. Das begreift man ja gar nicht. Aber `uns-geht-es-gut´ ".


Ein Kollege freute sich letztens in aller Öffentlichkeit darüber, dass er über dem Umweg einer Veränderung der Personalstruktur "endlich in den Mittelstand aufgestiegen" sei.



Eine Ergänzung: GB und USA haben ein vom uns bekannten sog. Römischen Rechtssystem abweichendes Rechtssystem. Deshalb ist uns meist unverständlich, dass die FED eine private, also keine staatliche Notenbank ist. So hat auch eine Bedeutung, dass der private US-/Petro-$ (ohne jede Gegenwert-Deckung) die Leitwährung ist, andere Währungen inkl. € - de facto Abkömmlinge sind. Jede davon unabhängige Währung, selbst wenn sie Gold-gedeckt ist, muss also bekriegt werden.


Am 24. Januar 2015 schrieb curti curti:

Das Hütchenspiel des Goldman-Bankers Draghi (Merke - einmal Goldman immer Goldman), stellt sich formal dar wie dies Uli Gellermann an anderer Stelle vortrefflich beschrieben hat - das gegen Dummheit nur Dummheit hilft. De facto jedoch ist eine Art von Clevernis am Werk, die nur eines zum Ziel hat - Eigennutz. So wird es am Ende so sein, daß sich die Staaten (Bevölkerung) noch mehr verschulden (warum das Steuersystem anpassen wenn man sich verschulden kann) und sich eine kleine Kapitalelite die letzten Habseligkeiten an Land gezogen hat. Man gönnt sich ja sonst nichts. Genug ist für diese Leute niemals genug und damit Geld-/Machtbefriedigung einkehrt, hat man eben seinen Draghi an der richtigen Stelle platziert.

Vielleicht erhebt er sich ja irgendwann mal wie der Goldman-Guru Lloyd Blankfein, der seiner Gemeinde unverhohlen verkündete, mit all seinem Tun "Gottes Werk zu verrichten". Die Kirche dürfte bei denen immer randvoll gefüllt sein!


Am 24. Januar 2015 schrieb Andreas Gehrmann:


Ein hervorragender Artike!! Genauso sehe ich das auch!
Als im Zuge der Finanzkrise der Bailout der Zocker, Banken und deren reiche Gläubiger vollzogen wurde, war mir spätestens klar:
Die Völker Euopas werden an die Finanzeliten verkauft!
Diese "Eliten" interessieren sich nicht für die Völker, für das Allgemeinwohl.
Es ist m.E. nicht einfach nur eine Verschwörung - es ist eine gigantische Verschwörung der Eliten gegen die Völker. Mit "Zufall" hat das alles nichts, aber auch gar nichts zu tun!

Die Deflation ist gewollt, denn sie ist ein Schutzzaun für Reiche. Die EZB macht nicht die Inflation, denn dann hätten ja bei einer gemeinsamen Geldpolitik nicht unterschiedliche Inflationsraten für die Eurostaaten heraus kommen können, nicht wahr? Das ist alles Quatsch was uns da erzählt wird. Die Inflation kommt von den Lohnstückkosten - die Löhne machen die Preise!

Dazu ein paar Charts von Heiner Flassbeck:
http://www.levyinstitute.org/conferences/minsky2014/flassbeck_s4.pdf

Ich empfehle auch seine Vorträge bei YT!!


Am 24. Januar 2015 schrieb Sven Heuser:

Erneut wurde eine neue Eskalationsstufe der sogenannten Krisenpolitik erreicht, ein weiteres verdecktes Bankenrettungspaket verabschiedet und durch die Hintertür die verbotene monetäre Staatsfinanzierung durchgeboxt. Seit 2012 haftet die EZB in ihrem Mrd.-überteuren Domizil am Main nicht mehr mit ihrem überschaubaren Eigenkapital von ca. 8 Mrd. Euro, stattdessen haften wir alle dafür. Die Schafe wohlgemerkt, nicht aber die selbsternannte Weltelite. Das diabolische Gelddrucken enteignet die Sparer jährlich in hoher 2stelliger Milliardenhöhe, führt die Altersvorsorge ad absurdum, verhindert dringend erforderliche Reformen im Euroraum, fördert Preisblasen an den Aktien- und den hiesigen Immobilienmärkten. Die schwarzen (CDU)-Nullen, die selbsternannt beste Regierung aller Zeiten, jubeln über die schwarze Null, die nun möglich sei. Allerdings nicht auf Basis soliden Wirtschaftens, sondern auf Grund historisch niedriger Zinsen. 1.140 Mrd. Euro - diese unvorstellbare Menge an Geld pumpt die EZB nun ins Finanzsystem, aber kein Problem wird damit gelöst. Die Rautenfrau legt schon mal prophylaktisch ihr Teflongewand an, deutet auf Graf Draghila und besteht darauf, öffentlichkeitswirksam die Unabhängigkeit der EZB von der Politik zu betonen. Dies zeigt überdeutlich wie verzweifelt und prekär die Situation ist.


Am 24. Januar 2015 schrieb joe bildstein:

Einfach nochmal zum verinnerlichen......
http://www.youtube.com/watch?v=evdiMpOcc6k

Dieses Video sollte fuer jeden in Europa ein Muss sein.
Stattdessen kriegen wir Tatort, Djungelcamp und den irren Pfaffen.


Am 24. Januar 2015 schrieb Klaus Madersbacher:

Die schlimmste Verschwörungstheorie ist wohl, dass EU, EZB, Regierungen etc. dazu da sind, dass es den armen Menschen besser geht! Gut, dass das nicht so ist, sonst können wir gleich zusperren!


Am 24. Januar 2015 schrieb Ernst Grobschmied:

Es ist noch viel schlimmer als Du schreibst, denn ..."bei einem Null-Geschäftsaufwand blieben satte vier Prozent Profit."



Der Profit bemisst sich am eingesetzten EIGENKAPITAL der Banken. Wie wir wissen ist das tatsächlich sehr sehr dürftig, - bei einer Mindestreserve von 1 Prozent kaum sichtbar. Klar, es handelt sich um deckungsloses Falschgeld.



M.E. ist die Rechnung im Groben folgende, bitte aber um Korrektur, sollte ich Blödsinn schreiben. Es sollte aber endlich mal öffentlich werden.



BEISPIEL:
Der "Gewinn" von einer Kredit-gebenden Banken ist, wenn Sie sich `Geld´ zu EZB-Kreditzins von 0,25% von der Zentralbank leihen und diesen zu 3,5% Zins in Staatsanleihen gewinnbringend `investiert´, nicht 3,25%. Das glauben alle und denken, na ja, schlau sind sie schon, doch gönnen wir es ihnen - es ist ja OK.


Doch die Frage ist, was ist der Aufwand der Bank?



S O N D E R N:


Die Bank leiht sich :
100,- Euro für 0,25% EZB-Zins = 0,25 Euro (Aufwand)
und `investiert´ in Staatsanleihen, Gewinn durch Staatsfinanzierung:
100,- Euro für 3,5% Zins = 3,50 Euro (Ertrag)
.

Mit der Rendite wird meistens der Gesamterfolg einer Kapitalanlage als tatsächliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals gemessen.
 Als Summe kommt folgendes heraus:


Der Gewinn = Ertrag / Aufwand = Rendite = 3,25 Euro /,0,25 Euro = 13-fache.

Es ist also das 13-fache des Aufwandes, besser hört sich noch 1300% an. Und das ist allemal WUCHERISCH und zumindest ein Straftatbestand.

 Gern lass ich mich aber vom Gegenteil überzeugen.


Als Beispielrechnung habe ich mal die Eigenkaptial-Rendite der Banken grob ermittelt, sollte der Fall eintreten, dass von Deutschland der maximale ESM-Beitrag eingefordert wird.
Die Eigenkapital-Rendite ist grob gerechnet 4-stellig.


http://geldhahn-zu.de/aktuelles/beispielrechnung-_-max.-kreditaufnahme



Am 24. Januar 2015 schrieb Hans Jon:

D-D-D-D- Draghi druckt dringend Dollars ... Pardon!, das reimte sich so gut! ... er druckt Euros damit er die Dollars hoch druckt .. genauer: hoch drückt im "Wert" gegen Euros!

Dran bleiben...

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