Die Russen kommen!

Aber die Polen werden sie aufhalten

Autor: U. Gellermann
Datum: 30. Oktober 2014

Mit Pauken und Trompeten wird die schneidige polnische Armee demnächst an die Grenze zum russischen Kaliningrad (Königsberg) ziehen und der russischen Armee ein scharfes "stój!" entgegen schleudern. Auch wenn die Russen keineswegs in Bewegung sind. Macht nix, sagt sich der polnische Verteidigungsminister Tomasz Siemoniak und kündigt in der spannungsgeladenen Situation des Ukraine-Konflikts schon mal an, dass er tausende Soldaten an die Ostgrenze verlegen wird. Die ebenfalls polnische Ministerpräsidentin Ewa Kopacz hatte schon bei Regierungsantritt das friedliche Polen der jüngeren Vergangenheit entschieden aufgekündigt: "Polnische Familien stellen sich seit einigen Monaten die Frage, ob unser Land sicher ist. Die Frage ist gerechtfertigt angesichts unserer tragischen Geschichte, umso mehr, als hinter unserer Grenze der größte militärische Konflikt seit langem im Gange ist. Meine Regierung wird darauf reagieren, und die Verteidigungsausgaben ab 2016 auf zwei Prozent erhöhen. Das bedeutet ab 2016 jedes Jahr 800 Millionen Zloty (knapp 190 Millionen Euro) mehr für eine moderne Ausrüstung der Armee."

Nun könnte man bei der Anrufung der tragischen polnischen Leidensgeschichte durch Frau Kopacz gut an jene 5.675.000 ermordeten polnischen Zivilisten denken, die dem deutschen "Volkstumskampf" der Nazi-Zeit zum Opfer fielen. Oder auch an das Ziel des SS-Chefs Heinrich Himmler, die polnische Intelligenz auszurotten. Aber solche Erinnerungen sind, trotz der Langzeit-Attacken deutscher Vertriebenen-Verbände auf die polnischen Grenzen, in der aktuellen polnischen Öffentlichkeit anscheinend nicht opportun. Auch der Versuch des im heutigen Polen immer noch beliebten Diktators Jozef Pilsudski, der damals noch jungen, schwachen Sowjetunion in den 20er Jahren ein paar Gebiete zugunsten eines "Großpolens" abzujagen, scheint vergessen. Und obwohl Marschall Pilsudski in jener Zeit weite Teile der Ukraine darunter auch Kiew besetzte und die Gebiete gern annektiert hätte, wird heute jenen Kräften in der Ukraine eine verdrehte Solidarität angedient, die den ukrainischen Nazi Bandera für einen Helden halten, obwohl genau dessen Organisation für einen Genozid an Polen in Wolhynien verantwortlich zu machen ist. So ist es, wenn man nicht aus der Geschichte lernen, sondern sie den politischen Gelegenheiten anpassen will.

Natürlich kann niemand außer den Polen selbst entscheiden, ob es angesichts von gut 13 Prozent Arbeitslosigkeit sinnvoll ist, den Rüstungsetat um jährlich 190 Millionen Euro zu erhöhen. Aber ein wenig lächerlich wirkt das polnische Militärgetöse schon wenn man erinnert, dass die Polen ihre Obstbauern nicht entschädigen konnten, als die Russen, in Antwort auf die EU-Sanktionen, keine Äpfel mehr kaufen wollten. Sinnvoll findet man die polnische Entscheidung allemal in der Rüstungsindustrie. Immerhin besitzt die polnische Armee zwar rund 250 deutsche Leopardpanzer, aber auch - ohgott-ohgott - immer noch 586 russische T-72-Panzer. Die könnten ja im Konfliktfall überlaufen. Da müssen die deutschen Waffenhändler dringend an einem Austauschprogramm arbeiten: Für 190 Millionen jährlich wird da doch was drin sein.

Wie gefährlich die polnische Armee im Zweifelsfall ist, kann man nur schwer einschätzen. Sicher ist, dass sie willig ist: War sie doch mit 2.400 Soldaten Teil der "Koalition der Willigen", die dem wirren George Bush in seinen Krieg im Irak gefolgt war. Immerhin durfte das polnische Kontingent dort zeitweilig sogar das Kommando über eine Besatzungszone übernehmen. Erst als sich 81 Prozent der Polen gegen eine weitere Teilnahme an diesem Krieg aussprachen, wurden die Soldaten abgezogen, um umgehend die polnischen Truppen in Afghanistan zu verstärken. Polnische Regierungen können den USA einfach kein NEIN entgegensetzen, wenn es gilt irgendeine obskure Freiheit zu verteidigen. Zeitweilig kämpften 2.600 der extrem tapferen polnischen Soldaten gegen die heimtückischen afghanischen Ziegenhirten. Die Zahl der Kollateralschäden ist nicht bekannt. Auch was das gemischte US-amerikanisch-polnische "Provincial Reconstruction Team" im afghanischen Ghazni genau macht, bleibt ungewiss. Gewiss nur, dass die Polen der USA eine Freude sind.

Was aber wird die polnische Luftwaffe im anvisierten Kriegsfall gegen die Russen mit ihren russischen MIG-29-Kampfflugzeugen machen? Da bleibt nur, die MIG´s gegen den bereits in Libyen erprobten "Eurofighter" auszutauschen. Dessen Vertriebsfirma im bayerischen Hallbergmoos nimmt jederzeit und gern Bestellungen entgegen. Bei einem Stückpreis von 100 Millionen Euro wird die anvisierte Erhöhung des polnischen Rüstungsetats allerdings kaum ausreichen. - Man kann den polnischen Nachbarn nur wünschen, dass jene 81 Prozent - die sich schon einmal gegen eine polnische Kriegsbeteiligung gewandt haben - ihre Stimme in einem Moment wiederfinden, in dem ihre Regierung offenkundig ihren Verstand verloren hat.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 31. Oktober 2014 schrieb Reyes Carrillo:

Ich möchte mich bei unserem Galeristen einfach sehr herzlich bedanken für diesen aufklärenden, sehr informativen Artikel! Als etwas befremdlich, aber durchaus interessant finde ich als „Zuagroaste“ die Empfindlichkeiten, die offenbar in Zusammenhang mit Polen selbst hier in der Rationalgalerie festzustellen sind. Der Nachbar Polen genießt in Deutschland einen bemerkenswerten, wirklich mehr als ambivalenten, ins Negative reichenden Ruf, dem andererseits eine nachvollziehbare, aus der jüngeren Geschichte begründete Empfindung wie Schuld oder Scham oder beides gegenübersteht. Polen-Märkte, Autoknacker, sowieso latent kriminelles Gesindel, billige Arbeits- und Pflegekräfte, willige und ausdauernde Spargel-Stecher (vs. faule deutsche Hartz-4-Luschen) usw. – diese Liste der Zuschreibungen ließe sich locker so fortsetzen. Das seltsame deutsch-polnische Verhältnis näher zu durchdringen maße ich mir freilich nicht an, wie ich überhaupt fürchte, dass dieses Verhältnis mit seinen 1001 Vorurteilen (die mit dem wahren Kern natürlich) generell nicht erklärbar ist. Jenseits interdisziplinärem Proseminarismus’ aus Historikern und Psychologen ist mir das seitens vieler Deutscher klar chauvinistische Verhältnis definitiv ein Phänomen. Ok, jener chauvinistische Blick des vor allem Westdeutschen trifft mehr oder weniger freilich jedes Land aus dem ehemaligen „Ostblock“…

Polen nahm und nehme ich (neben einem natürlich empathischen Blick auf die Historie dieses Landes) politisch seit 1989 aus Fernsicht wie aus geografisch näherer Sicht als äußerst unangenehm wahr, auch wenn die verschiedenen Regierungen bis dato partiell ein paar – meiner Meinung nach zu vernachlässigende - unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt hatten. Sein klebriges Vasallenverhältnis zu den USA in Tateinheit mit seinem höchst unappetitlichen, daueraggressiven Spielen eines NATO-Musterknabens, sein ins Neurotische reichender Antikommunismus, sein beunruhigender katholizistischer Konservatismus, seine dauerhafte Unfähigkeit und Unwilligkeit, ein konstruktives, partnerschaftliches Verhältnis zu Russland herzustellen und damit der Order aus Washington zu widersprechen. Dieses ewige polnische Greinen aufgrund der schlotternden Angst vor Russland, herausgeweint aus dem wärmend-schützenden Flügel des großen amerikanischen Freundes und der NATO-Rückendeckung, geht mir ganz mächtig auf die Eierstöcke! Dein Artikel, lieber Uli, ist in seiner geradlinigen Konzentrierung auf das Aufklären ein schönes Beispiel für den völlig normalen, an der Realität orientierten Umgang mit Polen, wie ich finde.

Vorgestern stand Europa ja schon wieder vor dem, äh Fünften (?) Weltkrieg, als alle Nachrichten landauf, landab die schockierende Meldung herausgaben, dass russische Bomber im Anflug auf Skandinavien und sogar bis nach Portugal unterwegs waren. Abfangjäger aus Polen, Norwegen, Deutschland und Portugal stiegen denn auch sofort in den von russischen Bombern geschwärzten Himmel auf. Nun, die TV-Nachrichten sagten freilich gar kein Wort dazu, die Online-Zeitungen nur vereinzelt, dass es sich bei diesem Überfall um eine russische Luftübung innerhalb internationalen (!) Luftraums handelte. Etwas, das die NATO seit Jahren rund um Russlands Grenzen ununterbrochen tut und niemandem je eine halbe Zeile wert war und ist. Was für eine dreckige, fahrlässige und klar bellizistische Propaganda! Guter Einstand, Herr Stoltenberg, Glückwunsch! (Und ich sehe noch die verweint-verstörten Augen des Sozialdemokraten Jens Stoltenberg vor mir, wie er das Massaker von Anders Breivik auf der Insel Utøya, auf der er selbst einst friedliche Sommercamps der Arbeiterpartei miterlebte, in den ersten Pressekonferenzen mit um Fassung ringender Stimme kommentierte. Und dieser Mann ist jetzt der Generalsekretär des blutigen, zutiefst verkommenen Militärbündnisses der NATO!? Dieser Mörderbande, die so unendlich viel Tod und Leid auf diesem Globus zu verantworten hat?! Das ist ohne die Vermutung einer schizoiden Persönlichkeit nicht nachzuvollziehen.)


Am 31. Oktober 2014 schrieb Jason Priestley:

Es ist eine elendige "Mär", daß Polen stets "friedlich" und allein von seinen es umgebenden Nachbarn "heimgesucht" und "geschurigelt" worden sei.

Der polnische selbstgerechte Horror-Nationalismus ist genauso widerlich wie jeder andere !!

Und die faschistoide Vorliebe so vieler Polen für das schlimme Pilsudski-Regime dazumal spricht Bände !

Die Polen in ihrer Mainstream-Masse sind unverbesserliche, neurotische, entsetzliche Russen-Hasser, und wir sollten uns nicht dafür hergeben (!), ihnen in diesem ihrem abartigen Wahn "die Hand zu reichen" !!


Am 31. Oktober 2014 schrieb Aleksander von Korty:

190 Millionen Euro jährliche Erhöhung des Rüstungsetats sind in einem Bereich, bei dem es weltweit um Billionen geht, wahrlich nicht sehr üppig. Aber erstens ist die kleine polnische Nation ja nicht alleine, sondern im Verbund mit ihren treuen NATO-Partnern in den neuen Ost-West-Konflikt involviert und zweitens wird sich die deutsche Rüstungsindustrie wohl an dem deutschen Sprichwort orientieren: "Kleinvieh macht auch Mist" und dabei denken, dass ab und an auch die eigene Portokasse etwas aufgebessert werden muss.
Als unsachlich ist allerdings die Anmerkung des Artikel-Autors zu kennzeichnen, wenn er beklagt, dass die willige polnische Regierung in ihrer Vasallen-Treue zur Nato und zu "Gottes eigenem Land", nicht einmal in der Lage gewesen sei, die finanziellen Ausfälle der eigenen Obst-Bauern durch Subventionen zu kompensieren.
Denn tatsächlich war dies wohl nicht mangelnde finanzielle Fähigkeit, sondern bewusster Unwille. Schließlich wird man im katholischen Polen kaum von der gläubigen Regierung die Unterstützung jener Äpfel-Produzenten erwarten können, durch deren Produkt einst das gesamte Unglück über die Menschheit kam. Es war schließlich diese furchtbare Frucht die zur Vertreibung der Menschen aus dem Paradiese führte und somit in letzter Konsequenz für alle folgenden .- auch militärischen - Konflikte auf der Erde verantwortlich ist.
Sie wissen also sicher, dass an den kriegerischen Auseinandersetzungen nicht die verdienende Rüstungsindustrie Schuld trägt, sondern der Satan höchst persönlich mit seinem Teufels-Apfel. Und genauso scharfsinnig haben diese Katholischen Regierungs-pfAFFEN erkannt in welcher Gestalt er nun erneut die Menschheit heimsucht, der Belzebub. Sein heutiger Name lautet: Wladimir Putin !


Am 30. Oktober 2014 schrieb Johannes M. Becker:

Huch, da bist Du aber auf vermintes Gebiet getreten.
Hätt´ ich gar nicht gedacht, dass das Thema (noch) derart konfrontiert!


Am 30. Oktober 2014 schrieb Peter Heinzmann:

Zwar können sie einen bestimmten Teil der polnischen Geschichte erzählen. Aber den Teil, der die Russen, die Sowjetunion betrifft, den blenden Sie sorgfältig aus. Das kann doch kein Zufall sein.

Antwort von U. Gellermann:

Ich blende nicht aus. Ich blende jenen Teil ein, der zur Zeit verschwiegen wird. Das ist kein Zufall.


Am 30. Oktober 2014 schrieb Gerhard Wirth:

In Deutschland würden sich die Mainstream Medien bestimmt ebenfalls sehr freuen, wenn ihre Politiker wieder die Wehrpflicht einführten und Truppen nach Polen verlegten. Leider dürfen die Politiker noch keine Truppen direkt zur Ukraine schicken, was so manchen Journalisten und Politiker überhaupt nicht erfreut. Doch der Amerikaner wird es bestimmt bald schaffen die Ukraine in seine NATO zu bekommen, dann können ganz offiziell EU Soldaten zur Ukraine `befohlen´ werden. Seit dem Beginn der Ukraine Krise verfolgen die Medien nur ein Ziel, dass EU Volk ?`kriegsreif´ zu schreiben. Der Amerikaner ist der Gute und der Russe der Böse, lautet die vorgegebene Richtung. Tatsachen und Wahrheiten interessieren schon lange nicht mehr und werden im Sinn der Politik verdreht. Nur wer ab und an mal etwas anderes liest oder schaut, als die vorgegebenen Massenmedien freiwillig oder gezwungen vorgeben, kann erkennen wer wem bedroht. Nach dem Zusammenbruch der UDSSR hat der Amerikaner, mit Einbindung der EU und NATO, bis kurz vor der russischen Staatsgrenze seinen Einfluss geltend gemacht. NATO Truppen in Polen und dem Baltikum, sowie atomar gestützte US Flotten im Schwarzen Meer. Wer bedroht hier also wem? Deeskalation wäre gewesen, wenn mit der Auflösung des Warschauer Paktes sich auch die NATO aufgelöst hätte, anstatt das Gegenteil zu provozieren, die kontinuierliche Osterweiterung.
 


Am 30. Oktober 2014 schrieb Hartmut C. Hoffer:

Glänzend geschrieben - come sempre ! Aber die Freude über deine gelungene Satire bleibt mir im Halse stecken und es erschreckt mich zutiefst, wie transatlantisch-hörige Polen ihr Land in eine hochgefährliche Situation treiben ... und dabei müssten sie doch wissen, dass sie für einen - von Herrchen USA in Kauf genommenen bzw. gewollten - Krieg bezahlen müssen - bezahlen wie wir Deutsche und alle Europäer und die Russen ebenso.
( Maidan-Sikorski ist genauso verstrickt und moralisch verkommen wie Maidan- Fabius und Maidan-Faschisten-die-Hand-schüttel-Steinmeier !)


Am 30. Oktober 2014 schrieb Lutz Jahoda:

Wundern wird doch wohl noch erlaubt sein. Ich staune bereits seit Wochen über die polnischen Angstschübe und Warnrufe: Putin ante portas!
Wäre nicht sonnenklar, was dahintersteckt, gäbe es Grund zur Sorge und zu psychosomatischen Bedenken.
So darf der RATIONALGALERIE Verständnis entgegengebracht werden, wenn sie aufzeigt, dass seitens polnischer Politik eine gewisse Abartigkeit geistig-seelischen Verhaltens vorliegt und diese Psychopathie offenbar schon auf die Bevölkerung überzuschwappen droht, wie dies zwei Leserzuschriften vermuten lassen.
Wer wen bedroht, ist der Weltkarte und der aggressiv krankhaften Umklammerung Russlands durch die NATO zu entnehmen. Dass sich Russland wieder einmal bedrängt fühlt und genötigt sieht, seinen Rüstungsetat zu erhöhen, wird keinen verwundern, der seinen Verstand noch beisammen hat.


Am 30. Oktober 2014 schrieb Tissi König-Muhle:

Hat mir gefallen über die polen, auch stilistisch. danke.


Am 30. Oktober 2014 schrieb Sabine Reichwein:

Herzlichen Dank für Zusendungen der ausgezeichneten Rationalgalerie-Beiträge.


Am 30. Oktober 2014 schrieb Pat Hall:

Als Nichtdeutscher vergleiche ich Polen wie, als einen Hundezwinger.
Die Deutschen muessen im Zwinger bleiben und werden nur an der Leine ihres Herren ausgeführt, während die Polnischen Wadenbeisser sich Zähnefletschend auf die Umzäunung stürzen dürfen .
Schwanzwedelnd gehorsamste Disziplin ihres Herrn ist selbstverständlich




Am 30. Oktober 2014 schrieb Hans Jon:

Ich träume immer noch von "VÖLKERFREUNDSCHAFT" und bin nicht gegen "die" POLEN, aber wenn sie mein Auto "kriegen"-wollen (buchn??) oder gar einen KRIEG provozieren wollen als Büttel der USA-NATO, da hört doch wohl die Freundschaft auf!?


Am 30. Oktober 2014 schrieb Joachim Kropp:

Brillanter Artikel; danke dafür.. Das Verhalten der Politiker Polens passt in die nicht enden wollende Kriegstreiberei, die offensichtlich reihum durch alle NATO-Staaten geht. Dem letzten Satz ist nur hinzuzufügen, dass wir uns das auch für die anderen westlichen Staaten wünschen sollten.


Am 30. Oktober 2014 schrieb Manfred Ebel:

Wären die Russen so oft gekommen, wie sie angekündigt wurden ... Gibt es denn hier nur noch Röhricht´s?
Ganz im Gegensatz zu den Russen schreien jetzt die Polen "Wir kommen!".
Herr Nowak, es sieht eher so aus, als setzte Polen seine Politik von vor, während bis kurz nach der Hitlerzeit fort. Wissen sie nicht? Dann sei Ihnen und kenntniswilligen und kritischen Lesern Haisenko, "England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert" empfohlen.
Selbstdenken ist in jedem Fall die bessere Alternative.


Am 30. Oktober 2014 schrieb Leszek Wrobel:

Sie sind bestenfalls naiv! Die Russen haben gerade wieder ihren Rüstungsetat erhöht und sie machen hier auf Pazifismus!


Am 30. Oktober 2014 schrieb Grit Werkmeister:

Erneut ist Ihnen ein klarer Text gelungen: Vor Kommandeuren der Bundeswehr (!) hat der polnische Verteidigungsminister gerade eine "verstärkte Wachsamkeit der NATO gegenüber den Russen" gefordert. Dann hat der noch den Unsinn verzapft "Nur Demokratien führen keine Kriege." Irak und Afghanistan fiel ihm nicht ein. Es ist gut, dass sie an den kleinen polnischen Gernegroß erinnern, der sich an der Seite der USA dicke tut. Ein typischer Fall von Schwanz wedelt mit dem Hund. Leider gefährlich als möglicher Auslöser eines Kriegs in Europa.


Am 30. Oktober 2014 schrieb Henryk Nowak:

Ihr Artikel ist doch mit der typischen deutschen Arroganz gegenüber Polen geschrieben. Mir dieser Haltung setzen sie die Politik fort, die auch in der Hitlerzeit typisch war.

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