Gauck: Die echte Weihnachts-Botschaft

TV-Rede des Bundespräsidenten als Fälschung entlarvt

Autor: U. Gellermann
Datum: 24. Dezember 2015

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

in diese Tage der Andacht und der Harmonie mischt sich ein schriller Ton der Fälschung. Unverantwortliche Elemente haben, wie ich vermuten muss, mit Bedacht dem deutschen Fernsehen und der Weltöffentlichkeit eine Rede unterschoben, die angeblich von mir ist, aber doch nur von einem Schauspieler vorgetragen wird. Dort redet ein Mensch, der mir ein wenig ähnlich sieht, aber bei weitem nicht mein Format erreicht. Schließlich bin ich ich und ich bin einmalig, im Sinne von selten, wie seltsam, rar, im Sinne von Rarität.

Durch die Niedertracht dieser Fälschung sehe mich gezwungen meine echte Originalrede über das Internet in all die weihnachtlich geschmückten Haushalte zu tragen, die mit Recht eine Rede von mir auf dem Gabentisch erwarten.

Tiefe Sorge bewegt mein Herz und die Herzen aller Deutschen. Denn in einer Situation, in der unser Vaterland, mitten in der Weihnachtszeit, vom Terror bedroht ist, wollen immer weniger junge Menschen den so notwendigen Dienst an der Waffe versehen. Wie mir die verehrte Frau Verteidigungsministerin mitteilte, melden sich nicht nur weniger Soldaten für den Ehrendienst, immer mehr verlassen sogar in der Probezeit die Bundeswehr. Soldat auf Probe, welche eine Verkehrung der Verhältnisse, so als ob man einen Krieg probieren könne, wo doch der Krieg selbst eine Probe auf´s Exempel ist: Beispielhaft ist der Krieg jene neue Herausforderung, die dem größer gewordenen Deutschland zu eigen ist, tatsächlich sein neues Wesen ausmacht, ein Wesen, das zur Genesung einer kranken Welt beitragen wird.

Wie wir alle in den letzten Tage haben erfahren müssen, scheuen die Terroristen vor nichts zurück. Längst haben sie sogar die Scheu vor den ordentlichen deutschen Grenzkontrollen verloren. Nicht wenige dieser Gesetzesbrecher sind im Besitz falscher Pässe, um einen rechtmäßigen Grenzübertritt vorzutäuschen. Diese perfide Arglist entspricht dem Charakter des Terroristen, der nur gebessert werden kann, wenn unsere Bundeswehr jene syrischen Dörfer und Städte in Asche legt, in denen sich die Terrorgruppen verstecken, um ihrer gerechten Strafe zu entkommen. Unseren mutigen Soldaten, die, hoch über dem täglichen Terrortreiben auf syrischem Boden, ihrer Pflicht in der Luft nachkommen, rufe ich zu: Lasst Euch nicht von wehleidigem Mitleid mit der Zivilbevölkerung erweichen! Wo der Terror bekämpft werden muss, da hat die Nachsicht zu schweigen. Beherbergen doch nicht wenige Syrer bewaffnete Banden, die nur ein Ziel kennen: Von Syrien aus unser Heimatland anzugreifen, um unser Deutschland planmässig dem Willen einer fremden Macht zu unterwerfen.

Sie alle, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, werden durch die Medien mit den Plänen der Unmenschen vertraut sein: Mal wollten sie ein ganzes Stadion, in Hannover zum Beispiel, in die Luft jagen, dann wieder legen sie, wie um uns zu narren, Bombenattrappen in Züge und Flugzeuge, vielleicht auch, weil ihnen so viele echte Bomben schlicht zu teuer sind. Auch deshalb hat sich eine verharmlosende Sprache in die Berichte über den Terror eingeschlichen: Worte wie mutmaßlich, angeblich oder geplant verkleinern nur die Gefahr, schläfern nur die notwendige Wachsamkeit ein, die wir zur Verteidigung der westlichen Werte Tag und Nacht aufbringen müssen. Diese Werteverteidigung braucht auch einen langen Atem, wie wir zur Zeit in Afghanistan beobachten können. Immer noch versuchen die Taliban, das schöne Land am Hindukusch der westlichen Gemeinschaft zu entreissen. Das werden wir nicht zulassen. Und sollte es weitere vierzehn Jahre kosten, Afghanistan wird ein Land des Westens bleiben, Afghanistan wird und darf nicht in die Hände jener fallen, die einen Anspruch auf unser Afghanistan anmelden, nur weil sie dort leben.

Es ist nicht leichtfertig, wenn ich sage: Der Terrorismus ist überall! Auch und gerade konnte ich ihn in der Ukraine beobachten, als ich Anfang dieses Jahres am „Marsch der Würde“, an der Seite des würdigen Präsidenten Petro Poroshenko, teilgenommen habe. Während wir noch friedlich durch die Straßen Kiews marschierten, tobte in der Ost-Ukraine der tödliche Terror des russifizierten Separatismus. Unter dem zutiefst schäbigen Mantel der Unabhängigkeit verbergen die ostukrainischen Elemente aber nichts anderes, als ihre antieuropäischen Gefühle. Doch die Geschichte weiß, dass in Europa nicht nur die Demokratie, sondern auch die Freiheit erfunden wurde. Auch wenn viele diese Erfindungen auf Griechenland zurückführen wollen, haben wir doch den Versuch der Griechen, sich in diesem Jahr mit einer Volksentscheidung über den Willen der europäischen Staatschefs hinwegzusetzen, zurückweisen müssen: All diese Staatschefs müssen nun wirklich besser wissen was den Griechen nützt, als ein Volk, von dem wir leider sagen müssen, dass es sich leichtfertig verschuldet hat.

Wenn wir einen Blick über die griechische Grenze in die Türkei werfen, dürfen wir feststellen, dass dieses Land keineswegs verschuldet ist. Schon dieser Umstand sprich für die Erben Atatürks. Die Türkei befindet sich, darin den Franzosen ähnlich, in einem unbarmherzigen Abwehrkampf gegen den kurdischen Terror. Und wieder tarnen diese Banden ihre Verbrechen mit der Flagge der Unabhängigkeit. Ihre eigene Sprache wollen sie angeblich sprechen, aber ihre Worte kommen aus den Gewehrläufen. Sie behaupten auf die Sprengkraft ihrer Kultur zu setzen, während sie doch nur Granaten auf unschuldige türkische Polizisten werfen. Warum sollten wir unseren türkischen Nachbar das verwehren, was wir unseren französischen Freunden mit vollen Händen versicherten: Solidarität. Wer die russische Luftwaffe im Auge hat, der weiß, dass unsere NATO-Waffenbrüderschaft mit der Türkei eine patriotische Pflicht erfüllt. Denn immer dort, wo der Terror sein hässliches Haupt erhebt, ist der Russe nicht fern, und nicht immer kann die türkische Flugabwehr pünktlich zur Stelle sein.

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

das Jahr geht zur Neige, sagt der Dichter, und so will sie denn, bitter oder süß, getrunken sein. Erheben sie mit mir Ihr Glas auf das vereinigte Deutschland, um dessen bedrohte Freiheit wir auch im kommenden Jahr ringen werden, auf die Freiheit des Marktes, auf die Freundschaft mit den USA und auch darauf, dass mir eine weitere Amtszeit vergönnt ist. Wenn Sie sich jetzt erheben, um das Lied der Deutschen zu singen, sollten sie bedenken: Singen bringt die Wahrheit über uns selbst zum Ausdruck. Das Gemüt kommt zu sich selber. Und erst wenn das deutsche Gemüt ganz gemütlich wird, ist das Christfest vollendet.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 04. Januar 2016 schrieb Meiser, Peter:

Wie es seit Jahrhunderten Brauch ist, trägt immer ein Gauckler im Kriegsgetümmel die Fahne voraus. Früher waren es die Fahnen der Kaiser und Könige. Heute, bei uns die Fahne der Einheitsbreiparteien, die Bundeskriegsflagge::

SCHWARZ, ROT, COLT.


Am 28. Dezember 2015 schrieb Wolfgang Blaschka:

Die Boulevard-Presse scheint mittlerweile auch RATIONALGALERIE zu lesen. BILD meldet: "Gauck hält die falsche Rede". Tatsächlich sollte die Blut- und Blödelpresse öfter von der RATIONALGALERIE abschreiben! Ich war ohnehin schon immer dafür, dass Uli Gellermann die Seite zwei bekommt in der BILD-Zeitung statt des Stakkato-Stammlers Franz Josef Wagner. Sag jetzt nicht, Du würdest das ablehnen, lieber Uli! Dir und allen Galeristen und Galerie-Besuchern alles Gute für 2016!

Antwort von U. Gellermann:

Die echte Gauck-Rede, frei von Fehlern. Nur in der RATIONALGALERIE.


Am 27. Dezember 2015 schrieb job brauerhoch:

Schade um Ullis perfekte Ironie. Diesen
NOBODY sollte man nicht einmal "auf die Schippe" nehmen. Er ist ein Mißgeschick...und das auch zu Weihnachten! Gruß JOB


Am 27. Dezember 2015 schrieb Herbert Ludwig:

Ich glaube, zu dieser bitteren Satire passt auch der bittere Weihnachtsschmerz, der einen beim Blick auf die Geschenk- und Konsumorgie überkommen kann, die viele Weihnachten nennen:
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/12/24/weihnachtsschmerzen/


Am 26. Dezember 2015 schrieb Armin Gröpler:

Gaukler
Sprüche. Spruchgedicht von Stefan George

Du machst dich blind damit du andre blendest.
Dein feuer zischt das unermesslich deuchtet..
Das planlos raucht · das nimmer wärmt und leuchtet ·
Mit dem du nachts die bösen albe sendest.


Am 26. Dezember 2015 schrieb Vero Reidemeister:

So eine schöne Weihnachtsüberraschung! Gauck selbst, und so ehrlich wie nie. Herzlichen Dank.


Am 25. Dezember 2015 schrieb Uschi Peter:

Großartig! Endlich schüttet der Gauckler ehrlich sein Herz aus. Hier gibt er seiner tiefen Sorge vor einem möglichen Einfluss des "Kommunismus" Ausdruck. Das hat er zwar so direkt nicht ausgedrückt, aber man kann ja nicht wissen. Wer sein Leben mit der Bedrohung durch den ostzonalen "Kommunismus" fristen musste, weiß um die Ängste eines Widerständlers.
Ansonsten allen Mitstreitern liebe Weihnachtsgrüße und ein friedvolles gesundes Jahr 2016!


Am 25. Dezember 2015 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh:

### Ute Plass - Dein anrührendes Gedicht hat bei mir volle Pulle alle Schleusen geöffnet - wie präzise ausgedrückt!

### Ach Uli, wärst DU doch nur der BuPrä - oder wenigstens sein Weihnachtsreden-Schreiber - dann wäre mir und sicher vielen viel wohler! Bitte mehr davon!
Denn viele dürstet nach klarer Sicht im Labyrinth von Lügen, Interessen, Halbwahrheiten, Weggelassenem oder Propaganda in den täglichen Meldungen..

Großer Dank an Dich Uli, daß Du immer ein so hervorragender
verläßlicher FILTER bist, wenn man selbst außer Stande ist
zu unterscheiden, was Fakt ist - und was von Interessen geleitete Nebelkerzen..
Es gibt 1000 Gründe, diesem kontraproduktiven, verlogenen, pervertierten verdammten, irrwitzigen Schlachtfest definitiv etwas Humanes, Intelligentes entgegenzusetzen.


Am 25. Dezember 2015 schrieb Dieter Seibt:

Es gibt wenig interessante anständige Beiträge im Internet. Bei Ihnen bedanke ich mich aber ganz sehr. Manchmal denke ich, hoffentlich ist es kein Seiltanz, den Sie machen. Sie wissen ja, wenn man telefoniert, dann wird auf ein Stichwort, wie heißt denn nur die Firma, alles erfaßt.


Am 25. Dezember 2015 schrieb Herbert Osskorn:

Die Person zu dem Beitrag ist mir unbekannt. Kann sie das sein, wodurch ich immer meine Energiekosten reduziere? Meine Freunde sagen zu ihr, "das ewig grinsende, lallende A....loch". Hat er schon sein Privatleben sortiert? Er war oder ist noch verheiratet, seine jetzige Freundin nennt sich first Lady, seine frühere Freundin ist noch bei Ihm Büroleiterin? Ein Vorbild für alle also Diesen Beitrag sollten Sie erst prüfen, Herr Gellermann. Ich kann mich ja irren


Am 25. Dezember 2015 schrieb Wera Blanke:

Selten war ein Fake so authentisch!
Ganz Hohe Schule auf dem Drahtseil der Satire!!

Bitte mehr davon im Neuen Jahr!!!


Am 24. Dezember 2015 schrieb Lutz Jahoda:

FAUST
Der Tragödie Erster Teil (Studierzimmer)

MEPHISTOPHELES
Den schlepp ich durch das wilde Leben,
Durch flache Unbedeutenheit,
Er soll mir zappeln, starren, kleben,
Und seiner Unersättlichkeit
Soll Speis und Trank vor gier´gen Lippen schweben;
Er wird Erquickung sich umsonst erflehn,
Und hätt er sich auch nicht dem Teufel übergeben,
Er müsste doch zugrunde gehn!


Am 24. Dezember 2015 schrieb Moyra Mangold:

Was für eine schöne und schaurige Rede. Modrige Worte aus dem verfaulten Maule des Oberblockwarts. Genauso wünsche ich mir weitere Ansprachen dieses wandelnden deutschen Sturmgeschützes. Bitte Uli leg nach und inspiriere diesen schwarzen Freiheitsdrachen mit weiteren Ergüssen.
Ein atomfreies Weihnachten wünscht Moyra


Am 24. Dezember 2015 schrieb Ute Plass:

Weihnachten ist auf der Flucht/
das Kind liegt nicht in der Krippe/
sondern auf nassem Sand/
sein stummer Schrei erschüttert/
doch nicht lange/
dann geht auch dieser unter/
im Gesang der himmlischen Heerscharen/
der donnernd herabfällt/
über seinem heimatlichen Grab/
in dem der kleine Aylan ruht/
zusammen mit Mutter und Bruder.
Kein Friedens-Engel, der sie bewacht
und ihnen verkündet die frohe Botschaft.

Es gilt weiter das ‘Prinzip Hoffnung’ und in diesem Sinne frohes Fest.


Am 24. Dezember 2015 schrieb Hans Rebell-Ion:

"Sag mir wo Du stehst ...!" Ich stehe auf die wahrhaftigen Rebellen gegen den Krieg ... z.B. auf ULI!!! Rebellion tut not gegen die pervertierten und verlogenen "westlichen Werte" FREIHEIT, GLEICHHEIT, BRÜDERLICHKEIT und WEIHNACHT als FRIEDENSFEST. "Noch" werden solche Friedens-Tauben nicht abgeschossen bzw. müssen aus der kriegerischen BRD flüchten ... "soweit die Boote tragen!" Das KANZLER-Amt wird das schon noch schaffen! ... vorab sitzen in der KANZEL der TORNADOS die Vorposten von "DEUTSCHLAND-DEUTSCHLAND über alle(s) in der Welt"!


Am 24. Dezember 2015 schrieb Pat Hall:

Bravo Uli,hervoragend und möchte mich des Kommentars von Alexander von Korty vollstens anschließen !
Dieses Fest der Christen wird von mir als Schlachtfest empfunden wobei ich an all die frierenden Menschen in den Zelten denken muß.
Erinnert sich noch Einer an die Angehörigen der Opfer vom Flug MH 17 ?
Zum ersten mal in meinem bisherigen Leben gibt es keinen Tannenbaum,keine Beleuchtung sondern nur dumpfe Trauer über Das was die Christliche Wertegemeinschaft mit ihren Agressionen anrichtet.
Schlachtfest,mir graut es...


Am 24. Dezember 2015 schrieb Michael Kohle:

Das ist aber unfair, lieber Herr Gellermann. Geradezu eine Unverschämtheit. Jetzt schon am frühen Morgen am Heiligabend (allein schon ein Widerspruch an sich) dieses "Machwerk" hier einzustellen, wo ich doch alle Vorbereitungen getroffen hatte, heute keinesfalls mit unserem GroßenVater konfrontiert zu werden, weder seiner angesichtig zu werden, noch seinen Duktus (in bestem Pisperschen Sinne) ertragen bzw erleiden zu müssen.

Und jetzt das! Ich bin erschüttert, ja regelrecht erschüttert, dass jetzt auch noch eines der allerletzten Bollwerke des freien Journalismus, eine der wenigen Wagenburgen zur Verteidigung von Vernunft und Restdenken, platt gemacht werden konnte. Jetzt also auch hier die "Unerträglichkeit des Seins" des transatlantischen Bücklings, angesagt in pastoraler Demenz.

Noch vor wenigen Tagen vermeinten hier einige Leser Gellermann als Wiedergeburt von Tucholsky erkennen zu können. Nun vielleicht hatten sie da gar nicht so unrecht. Vielleicht als ein später Tucholsky, kurz vor der "Flucht" nach Schweden, vier Jahre vor Eintritt des von ihm "Befürchteten". Wenn er - Gellermann-Tucholsky - heute den "Teufel an den Himmel" malt und von einer zweiten Amtszeit faselt, die ihm - dem Reichsprotektoratspräsidenten - "vergönnt" sei, so ist das historisch "bündig" und vor allem notwendig für die anstehende geschichtliche Parallele. Auch Hindenburg, die Demenz im höchsten Amte und Stock, bedurfte einer zweiten Amtszeit. Auch er war einst dank der unbändigen Furcht der Sozen vor den Echt-Roten zum Amte gekommen. In beiden Fällen stellte sich zügig heraus, dass das deutsche Sprichwort "Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand" keine Gültigkeit besitzt. Tja, von weiteren anstehenden historischen Wiederholungen wollen wir jetzt mal nicht unken. Weder bei Gellermann, noch beim Pastor. Da müsste ja noch ein "Erbsälzer zu Werl und Neuwerk" (was immer das bedeuten soll) beigestellt werden, der dann einen Gefreiten aus Österreich seiner Bestimmung (früher hieß das Vorseheung) zuführen kann. Die Besetzung der beiden letztgenannten Rollen ist derzeit noch vakant.

Uli Gellermann möge mir verzeihen, dass ich auf die Substanz der Rede nicht einzugehen vermocht habe. Sie mag ja superb sein, aber ich wollte keinesfalls mir die anstehenden Feiertag verderben.


Am 24. Dezember 2015 schrieb Svenja Gehrmann:

Genial! Der schwülstig-verdruckste Ton wurde genau getroffen. Das ist Persiflage der ersten Klasse. So kann Weihnachten kommen.


Am 24. Dezember 2015 schrieb Rüdiger Becker:

Die Redenschreiber vom Achim werden auch immer schlechter. Kein einziger Hinweis darauf, dass unsere Freiheit nun nicht mehr nur am Hindukusch, sondern auch am Antilibanon verteidigt werde - wie demnächst vielleicht auf der Donezplatte.


Am 24. Dezember 2015 schrieb Aleksander von Korty:

Ich gratuliere dem Galeristen zu seinem steilen Aufstieg ! ! !
Vom Chefredakteur des kleinen Internetmediums, "Rationalgalerie" ohne Umweg über den Job des Bundespressesprechers, direkt ins Bundespräsidialamt als Redenschreiber des obersten deutschen pfAFFEN und Bundesclowns ist wahrlich ein atemberaubender Karrieresprung..

Doch das erste diesbezügliche Machwerk aus seiner Feder belegt in aller Deutlichkeit, die Berechtigung dieses Aufstiegs.!
Mir scheint da in absehbarer Zukunft ein neuer deutscher Literaturnobelpreisträger ins Haus zu stehen. Schließlich hat Winston Churchill den Literaturnobelpreis auch für seine Reden im Zweiten Weltkrieg erhalten. Warum also sollten die begleitenden Reden zum Dritten Weltkrieg nicht auch nobelpreiswürdig sein.


Am 24. Dezember 2015 schrieb Guenther Lachmann:

Eine wirklich schöne, eine ehrliche! Rede des deutschen Präsidenten-Gauklers
Wüsste ich es nicht, dass Deutschlands Kriechfigur diese Rede gemeistert hat, koennte ich annehmen, dass die Worte aus der Feder von U. Gellermann stammen.
Welch eine Hingabe.


Am 24. Dezember 2015 schrieb Jürgen Heiducoff:

"Angriffe auf wehrlose Menschen verdienen unsere Verachtung und verdienen Bestrafung"

Auch ich bin der in den demokratischen und freien Medien verbreiteten Fälschung der Worte des Präsidenten auf den Leim gegangen.
Da wird ihm die Aussage untergeschoben, dass "Angriffe auf wehrlose Menschen unsere Verachtung und Bestrafung verdienten".
Nein - das kann unser Präsident so nicht gesagt haben - eine Fälschung eben.
Das könnte am Ende noch so ausgelegt werden, als richte sich die Kritik des Präsidenten gegen die Teilnahme deutscher Aufklärungs- und Luftbetankungskapazitäten an den Luftoperationen gegen besiedelte Gebiete in Syrien.
Nein, so geht das nicht. Schließlich ist der deutsche militärische Einsatz gegen Syrien durch den Bundestag gebilligt und damit Ausdruck des freien Willens der Deutschen und eine Solidaritätsbekundung gegenüber einem unserer NATO - Brudervölker.
Vom Nahen Osten gehen doch schon seit der Zeit der Kreuzzüge gezielte Angriffe gegen unsere vereinte abendländische Kultur aus.
Bestrafung für Angriffe auf wehrlose Menschen? Das soll der Präsident gesagt haben? Das ginge dann doch zu weit. Die Erfahrung der Anwendung offensiver und unangemessener militärischer Gewalt z.B. gegen afghanische Terroristen in und unweit ihrer Dörfer zeigt: deutsche Kommandeure und Entscheidungsträger in der Gewaltstruktur von ISAF wurden gewürdigt und gefördert, während Bedenkenträger und Nörgler diffamiert, stumm gehalten und abgeschoben wurden.

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