Deutsche Geheimdienste lernen lesen

Merkel und Gauck wollen den Russen in die Karten gucken

Autor: U. Gellermann
Datum: 22. Februar 2016

Deutsche Geheimdienste erschließen sich bald alternative Quellen! Sie hören und lesen endlich bei den Russen mit! So berichtete die SÜDDEUTSCHE ZETUNG jüngst auf einer ganzen halben Seite. Die deutschen Berufs-Spione sollen im Auftrag der Bundesregierung russische Medien, die in Deutschland erscheinen, regelmäßig observieren. – Über Jahrzehnte war die Informationsbeschaffung des Bundesnachrichtendienstes (BND, Auslands-Spionage) und des Verfassungsschutzes (Inlands-Spionage, BFV) eine trübe Angelegenheit. Der Inlands-Geheimdienst hatte die Beschaffung falscher Informationen total rationalisiert: Dort bezahlte man V-Leute, Personen des Amts-Vertrauens, die man in die diversen Nazi-Organisationen schickte. Die machten dann eigene Nachrichten für den Schutz. Sie gründeten auch Schutz-Filialen, wie den Thüringer Heimat-Schutz, oder auch gern echte Terror-Gruppen wie den NSU, den „Nationalen Schutz Untergrund“. Alles was die so trieben, wurde aufgeschrieben und füllte Kilometer von Aktenregalen. Und immer wenn die jeweiligen Büroräume für die vielen Akten zu klein wurden, kamen die Unterlagen in den Reißwolf.

Auch der Auslandsgeheimdienst hatte entdeckt, wie man mit Null Aufwand eine totale Dienst-Simulation herstellen konnte. Man gründete allerdings keine Filiale, man wurde selbst eine! Als ein Teil des US-Geheimdienstes (gleichgültig ob CIA oder NSA) bekam man zum Beispiel die begehrte Spionage-Software XKeyscore von den Amerikanern. Der BND musste im Gegenzug nur die Millionen Daten, die er durch das „Gesetz zur Beschränkung des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses“ geradezu automatisch generierte an die NSA weiterleiten. Die neue Software, so konnte man in einem internen Aktenvermerk lesen, habe "eine hohe Erkennung genutzter Applikationen, Internetanwendungen und Protokolle" ergeben. Und: XKeyscore habe in den Daten "bspw. Hotmail, Yahoo oder auch Facebook erkannt. Ebenfalls konnten Benutzernamen und Passwörter ermittelt werden."

Was wie ein guter Deal erschien – die USA bekamen deutsche Daten und die Deutschen konnten die Füsse hochlegen – war die reine amerikanische Dankbarkeit. Denn als ein amerikanischer Präsident mal dringend einen Kriegsgrund suchte, zu Beginn der Zerstörung des Iraks und der Liquidierung beträchtlicher Teile seiner Bevölkerung, da half der BND völlig selbstlos: Einer seiner Informanten, ein Agent namens Curveball (Rafed Ahmed Alwan), erzählte dem Nachrichtendienst nach dringlicher Aufforderung, dass es im Irak „Rollende Giftgas Labors“ gäbe. Diese Spionage-Ente gab der BND an den CIA weiter und das tapfere Irak-Bomben konnte beginnen. Der Spion, der für Geld eine „Nachricht“ erfunden hatte, wohnt heute unbehelligt in Bad Aibling. Aber da weder der Kriegs-Präsident Georg W. Bush, noch sein Lügen-Außenminister Collin Powell, geschweige denn der Lügen-Auftraggeber, der damalige BND-Chef August Hanning, jemals vor ein ordentliches Gericht gestellt wurden, sollte man dem Agenten seine Ruhe gönnen: Der Irak-Krieg wäre auch ohne seine bezahlte Lüge begonnen worden.

Nach Jahren der Faulenzerei und der Zu-Arbeit für ausländische Dienste und inländische Verbrecherorganisationen, weist das Kanzleramt unter dem Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche die Dienste an, nun endlich echte Informationen zu beschaffen: Sie müssen jetzt regelmäßig SPUTNIK und RT-DEUTSCH lesen und sehen, um die Kanzlerin und den Bundespräsidenten mit echten Informationen zu versorgen. Das berichtet in diesen Tagen der Rechercheverbund von SÜDDEUTSCHER ZEITUNG, NDR und WDR. Natürlich unter der Überschrift „Aufklärung über die Desinfomationskampagne des Kreml“. Kenner der Szene haben aber große Zweifel an dieser jüngsten Nachricht. Gehören doch die recherchierenden Medien genau zu jenen, die, vom Irak-Krieg über den Ukraine-Krieg bis zum Syrien-Krieg, grundsätzlich alle Propaganda-Nachrichten der USA brav verbreitet hatten. Von den Giftgas-Labors des Saddam Hussein, die es im Irak nicht gab, bis zu den Giftgas-Angriffen des Baschar Hafiz al-Assad in Syrien, die ebenfalls erfunden wurden.

Was wäre, wenn der dubiose „Verbund“ auch die neue frohe Botschaft über die Verbesserung der Quellenlage deutscher Geheimdienste nur erfunden hätte? Denn bisher waren die Weltnachrichten für deutsche Dienste und Medien ziemlich simpel herzustellen. Immer wenn Kanzler- oder Bundespräsidialamt Fragen stellten wie „Wer hat Schuld am Syrienkrieg?“, „Wer hat Schuld am Kalten Krieg?“ oder auch „Wer hat Schuld am schlechten Wetter?“, dann mussten die Dienste nur auf einem Formular „DER RUSSE“ ankreuzen. Das war einfach und wurde gern geglaubt. Und in einer wunderbaren Kette der Nachrichten aus dem Formular träufelte diese Botschaft von den Diensten über den Sprecher der Bundesregierung bis in das letzte Medium. Man musste nicht mal inländische V-Leute oder ausländische Spione bezahlen. Zudem würde zu einer Änderung der bisherigen deutschen Nachrichten-Politk ein hohes Maß an eigenständigem Denken gehören. Wer die intellektuelle Lage in den betroffenen Büros von Diensten, Politik und Redaktionen kennt, der kann sich Denken außerhalb des gelernten Schemas – USA GUT, RUSSLAND BÖSE – einfach nicht vorstellen.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 02. März 2016 schrieb Rudolf Gross:

Oh, der Verfasser ist wohl nach einem Nikotin Schub ans Dichten gegangen!


Am 24. Februar 2016 schrieb Ulrike Spurgat:

So richtig gute und fundierte Kommentare zu dem von Ihnen verfassten Artikel. Gut, dass Sie mich immer wieder Montags mit Geist, Witz, Humor und einem messerscharfen Verstand zum Nachdenken und Reflektieren auffordern.

Max Reimann im Namen der KPD zum Grundgesetz 1949
"Sie, meine Damen und Herren haben diesem Grundgesetz zugestimmt.
Wir unterschreiben nicht.
Es wird jedoch der Tag kommen, dass wir Kommunisten dieses Grundgesetz gegen die verteidigen werden, die es angenommen haben."
1949 - 1953 Bundestagsabgeordneter- und Fraktionsvorsitzender der KPD


Am 24. Februar 2016 schrieb Michael Kohle:


Ich zitiere den Linksliberalen:
Der BND muss nur noch "Personensuche" betreiben und Listen erstellen

Mit Verlaub, das ist aber arg naiv und blauäugig dazu - pardon. Diese Listen nebst vielem anderen Wertvollen werden nämlich im NSA-Produktkatalog tagesaktuell angeboten.
Und jeder deutsche Michel oder jede Michelle, der/die jemals glaubte, davon ausgehen zu können, dass seine Meinung zu irgendetwas gefragt sein könnte, wird bestimmt längst als aufschlussreiche elektronische Akte geführt.

Schaut man sich auf den noch im Zugriff stehenden Bildchen der ganzen "Ministerien für Liebe" die imposanten Gebaulichkeiten an in Fort Meade, in Langley, in Berlin und sonstwo an, wird einem schnell klar, dass hinter jedem Fenster etwas geschieht, das alles andere als zu unserem Besten sein kann. Und es sind verdammt viele Fensterchen. Und hinter jedem mindestens eine menschliche Drohne, ein Bienenstock des Grauens.

Während bspw. im Merkelland Schulen, Autobahnen und deren Brücken verkommen, Krankenhäuser geschlossen werden, ist für "unsere Sicherheit" so viel Geld da wie noch nie und angeblich doch immer noch nicht genug. Mit Sicherheit - davon gehe ich mal aus - wird es, sollte der Ernstfall mal eintreten, keiner solcher aufwändiger "Aktionen" mehr bedürfen, wo jeder einzelne mühsam zusammengekarrt oder selbst zum Bahnhof laufen durfte und dann in Güterwagen zur weiteren Verwendung verbracht werden. Nein, nein, das geht das nächste Mal zügiger ab. Wie denn?

Überraschung! Wenn Sie wollen können Sie es in spannenden Thrillern schon mal lesen, sich einfühlen. In den USA ist man da schon einen Schritt weiter. Für Diejenigen, die des Angelsächsischen nicht mächtig sind, empfehle ich - auch wenn es ganz schön an die Nieren geht - das Buch "Die Freien" von Willy Vlautin. Für jene, die dessen fähig sind, gäbe es da "The Revisionists" von Thomas Mullen. Nein, ich mache keine Werbung. Man sollte diese beiden Bücher nur gelesen haben, bevor man losplappert über US-Bashing oder "ich habe nichts zu verbergen". Die Bücher sind zwar "fiction", aber so weit entfernt von der reality-show sind sie auch nicht mehr.


Am 24. Februar 2016 schrieb Pat Hall:

Prima die Analyse und Zuschrift von Der Linksliberale,vielen dank,denn er bestätigt meine Vermutungen wenn man sich als z.B. Putinversteher oder ähnlich "Russenfreundlich" insbesondere bei Sputnik kommentiert oder äußert.
Tatsächlich braucht es in Zukunft nur noch dümmliche Denunzianten um Menschen, die eine ehrliche Meinung vertreten können & wollen einem das Leben schwer machen könnten.
Alles was zählt sind Tatsachen und Fakten, denn das scheut dieses Pack wie der Teufel das Weihwasser !
In diesem Sinne Uli G., lasst uns weitermachen, ohne Unterlass,


Am 24. Februar 2016 schrieb Michael Kohle:

Der BfV soll ja jahrelang das Treiben des Biermann´schen kläglichen Rests - die "Linke" insbesondere deren Abgeordneten - schärfstens und strengstens in den Printmedien unter die "Lupe" genommen haben. Dabei soll - wenn ich mich recht erinnere - auch kräftig das probate "Langley-Verfahren" des Schwärzens zum Einsatz gekommen sein, dann nämlich, wenn die Betroffenen wissen wollten, welche Erkenntnisse das muntere Spielchen so erbracht haben könnte.

Jetzt, wo doch tatsächlich diese doch bestimmt ziemlich öde Arbeitsbeschaffungs- und Ablenkungsmaßnahme von anstehenden echten "spy-Aufträgen" (bspw. NSU, ja sogar NSA) angeblich eingestellt wurde, braucht´s doch dringend Ersatzbeschäftigungen. Da liegen sputnik und RT auf der Hand. Da besteht ja auch keine Gefahr, dass Observationssubjekte irgendwann ein Recht einklagen werden und man sich wieder vorher vorsorglich die Finger mit diesen schwarzen Markierstiften schmutzig machen muss.

Und dem Herrn Staatssekretär Klaus-Dieter F. aus dem Kanzleramt kann ich dringlichst empfehlen, tagtäglich mindestens eine Stunde eigene Lektüre zu investieren. Über die brandaktuelle Lage des Imperium Transatlanticum ebenso wie über alle echten und auch die vermeintlichen Schurkenstaaten kann man sich täglich neu ausgiebigst schlau machen, wenn bspw. die US-Postille counterpunch beigezogen wird. Da stehen Sachen drin, die stehen nicht einmal in Putins Yellow Press. Ich und - ich gehe mal davon aus - viele, viele Bürger diesen unseren Landes dürften mehr als erfreut darüber sein, wenn sie wüssten, dass unsere Kanzlerin nebst ein paar anderen permanent "underinformed" Gehaltenen auf diese wertvollen Informationen nicht mehr verzichten muss. Sollte dem Herrn Fritsche die dort anzutreffende Menge an "Informationen" zuviel erscheinen, kann ich ihm gerne die für sein Wirken bedeutsamsten Schreiber, auf die er achten sollte, benennen.
 


Am 24. Februar 2016 schrieb Der Linksliberale:

Die Nachricht, dass der BND nun die russischen Informationsmedien  ausschnüffeln soll, ist in etwa so neu, wie die Information, dass W. Putin ein KGB-Mitarbeiter war und der Zweite Weltkrieg zu Ende ist. Der BND betreibt die „Nachrichtengewinnung aus offenen Quellen“ (Open Source Intelligence - OSINT) mit sogenannten „unterstützenden Fachdiensten“ (FU). Und das seit Anbeginn seiner Gründung durch den Nazi-General Gehlen. Der BND liest mit Sicherheit nicht die „New York Times“ zur Nachrichtengewinnung, das machen die Russen und Chinesen. Der BND schnüffelt schon immer Richtung Osten, der Nazi General Gehlen (zuständig in der Wehrmacht „Fremde Heere OST“) hat bis 1956 die „Organisation Gehlen“ geleitet und am 01.04.1956 wurde daraus der stramm reaktionär und nationalistisch ausgerichtete ?BND?. Die russische Sicht der Dinge ist dem BND schon lange bekannt, da muss er nicht schnüffeln?oder nur ein bisserl. Für den BND sind aber die Kommentarbereiche der russischen Medien in Deutschland interessant: wer kommentiert was, wie oft, wer analysiert und durchschaut tatsächlich und wie qualifiziert sind die Kommentare ? Dem BND ist es ja per Gesetz verboten seine Staatsbürger? anlasslos auszuschnüffeln. Die deutschen Bürger, die sowieso nicht „Sputnik“ oder „RT“ lesen, hören oder sehen sind für den BND uninteressant, die sind ja meistens schon ?Nato-atlantisch eingenordet?. In den Strategien und Zielen des BND ist es dringend erforderlich die Bürger zu erfassen, die nicht „Nato- freundlich“ sind, die Krieg und seine Ursachen und Verantwortlichen benennen, Denn die äußern sich in Foren von RT, Sputnik, Nachdenkseiten oder eben Rationalgalerie. Eine andere, wirksame und öffentliche Plattform haben die Kritiker des deutschen Imperialismus kaum. Durch den Regierungsbeschluss darf der BND jetzt aber alles auswerten, denn die russischen Medien sind Par ordre du mufti zum ?Propagandafeind? der westlichen ?Wertegemeinschaft? erklärt. In den Foren der alternativen Medien, eben auch der russischen Medien, tummeln sich nach Meinung des BND in den Kommentarbereichen die ?Putinversteher? und ?Verschwörungstheoretiker? mit Klarnamen (meistens). Der BND muss nur noch ?Personensuche? betreiben und Listen erstellen. Es lassen sich analytische Schlüsse auf die zahlenmäßige Größe der Kritiker der NATO Politik ziehen und die gesellschaftliche Stellung der Schreiberlinge. Aber es lassen sich durch den BND auch Gegenstrategien entwickeln, zum Beispiel mit dem Hinweis auf eine Querfront“ - Nun braucht es nur noch ein paar dümmliche Denunzianten, die anderen medialen Plattformen „Russlandfreundlichkeit“ oder gar „russische finanzielle Abhängigkei“ unterstellen und schon kann der BND wegen des Anfangsverdachtes los schnüffeln .
Ganz aktuell: die „Ständige Publikumskonferenz“ wird in russische Nähe gestellt und der BND sollte doch mal ausschnüffeln was da so los ist. Und wer hat öffentlich denunziert, die Frau M.-L. Beck (Grüne, MdB)) mit ihrem eingeschraubten faltigen Grinsen, ihrem Hass auf Russland und ihrer Freude am Krieg. Der Plan der Regierung dieser Frau Merkel ist einfach und perfide: Russische Medien werden einfach zur “Propagandaschleuder des Kreml“ erklärt und die müssen ausgehorcht werden wegen Frieden und Demokratie und so, ach ja und wegen des Krieges gegen den Terror und wer oder was russisch ist entscheiden die Atlantiker, die Genossenbosse, die christlich militaristisch Sozialen und die militanten Grünen oder Faschistenfreunde der Ukraine. Also Uli Gellermann, ich bleib Deiner Rationalgalerie treu, aber nur wenn Du auch meinen Idealen weiterhin treu bist -aber die Stunde der „inoffiziellen Mitarbeiter“ und Denunzianten ist leider wieder da und manchmal bist Du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit und nach Meinung von Frau Beck und Kumpels zu „russlandfreundlich“ - wer bezahlt Dich eigentlich?

Antwort von U. Gellermann:

Besten Dank für die Zuschrift, Uli Gellermann Wer mich bezahlt? Ich bin unbezahlbar.


Am 24. Februar 2016 schrieb Reinhard Lerche:

In diesem Zusammenhang finde ich:
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/27000-PRBerater-polieren-Image-der-USA/story/20404513
bezeichnend. Nicht Aufklärung ist also wichtig, sondern Propaganda. Die ständige Wiederholung der Lüge wird schließlich zur Wahrheit: USA immer Gut, RUSSLAND immer BÖSE. ASSAD ist HITLER + PUTIN ist HITLER + SADDAM ist HITLER ...


Am 23. Februar 2016 schrieb Burkhard Ohligs:

Wenigstens verschaffen mir Ihre meist sarkastischen Artikel etwas Luft. Denn ansonsten könnte ich den ganzen Tag über die intellektuelle Lage im Allgemeinen und in diesem Fall im Besonderen nur noch heulen....:) Ich lese gerne Ihre Artikel, vielen Dank!


Am 23. Februar 2016 schrieb Alles nur Satire:

Das BfV muss rechts blind sein, weil "Rechte" "systemrelevant" für den Neoliberalismus und das Großkapital sind.
Nur "Linke" sind "pfui" für die "marktkonforme Demokratie"
Putin ist sowieso schuld, An allem. Immer!. Wieso sollen jetzt BND/BfV Informationen über die "Desinformationskampagnen des Kreml" besorgen?

Springer, Bertelsmann, Funke, Burda, Tagesschau und Heute journal wissen das doch längst alles und sind seit 1998 mit den westlichen Desinformationskampagnen überaus erfolgreich.

Hieven sogar eine AfD zu aktuell 12% in Bundesumfragen, weil sie so überaus seriös und ausgewogen über Flüchtlinge allgemein, Syrien, die USA, HARTZ IV, die neoliberale Waffe Euro und Niedrigzinspolitik einer EZB berichten, jede Minute den lächerlichen "Mindestlohn" beschießen. So Zulauf für eine Polit-Posse namens AfD kreieren.

Aber unterschätzen wir alle mal nicht voreilig das Potenzial von BND/BfV/MAD/BKA/LKA´s/Staatsschutz, die machen schon "ihre" Arbeit, nur nicht mehr so ganz gemäß der ursprünglichen Vorgaben. Sogar ein Adenauer wollte mit dem ersten Chef des BfV nichts zu tun haben und verzögerte immer wieder dessen Ernennungsurkunde. Nutzte ihm aber nichts.
Briten und Amis wollten Otto John und bekamen ihn. Bis er dann in der "DDR" plötzlich auftauchte.

Eigentore konnten die "Dienste" schon immer ganz gut. Bis heute und sie haben bestimmt noch "Potenzial"...


Am 23. Februar 2016 schrieb Guenther Lachmann:

Das mit dem lesen lernen ist wohl nicht ganz einfach. Buchstabieren können unsere Schlapphüte ja schon ein bisschen.
NSA = National Security Agency, Rafid Ahmed Alwan al-Janabi = Irakischer Geheimdienst und MAD = Verrückt. Es hat grossen Aufwand an Zeit und Geld gekostet, die verstopften Spürnasen der R. Gehlen Nachfolger auf die Fährte der üblichen Verdächtigen zu locken; ungefähr zwei Milliarden Euro (oder mehr; dieses bei der Verkleinerung des bisherigen BND-Standortes Pullach, der auch nach dem Umzug beibehalten werden soll). Also ich muss schon sagen: Wenn mir ein Kiebitz, fuer zwei Milliarden Sold, in die Karten schauen soll, dann muss er auch Resultate liefern, und nicht nur seine Lokalitäten von Pullach nach Berlin verlegen. Aber ich bezweifel, dass unsere Geheimdienste die codierten Berichte, welche von RT und SPUTNIK in Millionen von Haushalten, in den Nachrichten zu hören und zu lesen sind, so auf die Schnelle verstehen. Da herrscht bei den Schlapphüten doch ein riesiges Defizit vor, die Denkschule von Francis Picabia ist ihnen suspekt: »Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.«
Auf Bewährtes zurück greifen, heißt die Devise. Nur die Werkzeuge haben eine neue Lackierung erhalten. Die Mechanik aber bleibt unverändert.


Am 23. Februar 2016 schrieb Michael 777:

Brilliant geschrieben.
Bringt das Thema süffisant auf den Punkt !
Die Trollkommentare sind das Sahnehäubchen )))


Am 22. Februar 2016 schrieb Uschi Peter:

Meinen Dank an Lutz Jahoda! Woher nimmt er nur immer die stimmigen Gedichte her? Es passt alles haargenau auf die jeweilige Situation.


Am 22. Februar 2016 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh:

Was ist bloß aus dem ehemalig seriösen Eid der Volksvertreter geworden,
jedweden Schaden vom deutschen Volke abzuwenden?
Der Fisch fängt immer vom Kopf her an zu stinken.


Am 22. Februar 2016 schrieb Jan Key:

Schon wieder viel Schwachsinn und Galle gegen den Westen.

Antwort von U. Gellermann:

Welch eine brillante Argumentation!


Am 22. Februar 2016 schrieb Lutz Jahoda:

GLÜCKWUNSCHADRESSE
AUS MOSKAU AN DIE DIENSTE

Lang hat es gedauert, jetzt habt ihr´s begriffen,
woher sich Erkenntnis beziehen lässt.
Die Spatzen hatten es schon von den Dächern gepfiffen.
Nun endlich habt ihr die Chance ergriffen.
Haltet weiter an Moskau fest.

Denn dort seid ihr gut beraten.
Die verlässliche Wahrheit kommt frei Haus.
Glaubt nicht euren Potentaten.
Letztendlich woll´n die euch nur verbraten.
Also bleibt bei uns dran! Macht das Beste daraus!


Am 22. Februar 2016 schrieb Hans Rebell-Ion:

Als ich noch nicht lesen konnte klebten an der Litfaß-Säule vor meiner Tür Plakate:
"FEIND HÖRT MIT!"
https://de.wikipedia.org/wiki/Feind_hört_mit#/media/File:Fotothek_df_ps_0000029_Faschismus_%5E_Propaganda.jpg


Am 22. Februar 2016 schrieb Ulrike Spurgat:

Nun bin ich aber baff. Der Zeitgeist hat sich blamiert bis auf die Knochen. Ich entscheide selber Sputnik und Russia Today zu lesen und besitze genug Verstand mir eine eigene Meinung bilden zu können.Und das mutet doch merkwürdig, dass wir belogen und betrogen werden im Sinne der angeblichen Pressefreiheit. Den Deutschen wird von ihren Regierungen immer oder wieder mit einem ständigen Misstrauen begegnet. Das passt ja mit dem Zeitgeist zusammen. Alles Wissen wollen, alles kontrollieren und möglichst überall dabei zu sein. Was für eine grausame Vorstellung Gauck in meinem Schlafzimmer. Die Möglichkeiten sich Heute dezidiert informieren zu können treibt diese Schmarotzer und im höchsten Masse unethische Gruppe genau dahin wo sie sich jetzt befinden. Der Putin ist es wieder. Wer bringt eigentlich diesen Schrot wieder in Ordnung, der uns tagtäglich auf unseren Essentellern serviert wird? Manchmal fühlt es sich wie Körperverletzung an. Es strotzt von Falschinformationen. "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing." Bertolt. Vielleicht bleibt ja das Brot in den neoliberalen Hälsen stecken Die Maschinerie funktioniert und gesellschaftlich wird dieser Unsinn der so verzapft wird als gegeben hingenommen..Und die Multis tuen doch alles uns mit Müll eindecken zu wollen, weil dann die Ablenkung vom wesentlichen funktioniert. Das geht allerdings nur, wenn immer wieder Bedürfnisse künstlich erzeugt werden. Vielleicht sollte ja die Regierung sich ein anderes Volk wählen?! Frei nach Brecht. Das Mißtrauen ist ja ein alter Hut. Die KPD wurde 1956 als verfassungsfeindlich verboten. Das waren die Frauen und Männer die unter Einsatz ihres Lebens gegen Hitler und für eine demokratische Gesellschaft eingetreten sind. Sie waren die ersten, die in die Zuchthäuser und in die Gefängnisse gesteckt wurden, wo ihnen die Menschenwürde genommen wurde. Und nun ist es nicht die ehemalige Sowjetunion, sondern Russland. Mein Vater war einer der Häftlinge. Ich wüsste nicht was ich ihm Heute antworten könnte wenn er mich fragen würde was aus dem Nie wieder! und Wehret den Anfängen geworden ist? Viele Grüsse und ne Spende gibts auch.


Am 22. Februar 2016 schrieb Pat Hall:

Vielen dank an U.G. der mir mal wieder ein Schmunzeln bereitet hat.
Wer den ganzen Ursprung der Schlapphüte kennt wie es auch G.Flegelskamp wunderbar beschrieb,kann über die Machenschaften dieser Leute in diesem besetzten Land doch nur noch mit dem Kopf wackeln,oder ?
Passend habe ich für die geneigten Leser ein amüsantes YUO-TUBE-Video,viel Spass

Was die Lügenmedien noch nie gezeigt haben
https://www.youtube.com/watch?v=0VQ3vJAHqlY


Am 22. Februar 2016 schrieb Marianne Müllermaier:

Jetzt will die grüne Bundestagsabgeordnete Beck den Verfassungsschutz auf die "Ständige Publikumskonferenz" hetzen:

https://publikumskonferenz.de/blog/2016/02/22/publikumskonferenz-im-visier-teil-iv-frau-beck-ruft-den-verfassungsschutz/, wg. Feinpropaganda.

Antwort von U. Gellermann:

Frau Beck steht der Gestapo-Mantel gut.


Am 22. Februar 2016 schrieb W. Händel:

"Achtung! Wir sind Russen! Wir werden überwacht!"

http://www.russland.ru/achtung-wir-sind-russen-wir-werden-ueberwacht/


Am 22. Februar 2016 schrieb nora schmitz-gharbi:

Die Idiotie in diesem System liegt gewissermaßen in der Natur der Sache!

Nach Jahren der Faulenzerei .................Tatsächlich sind mindestens 80 Prozent aller Abgeordnetenaktivitäten nichts als - völlig nutzlose - blinde Betriebsamkeit, die vor allem dem eigenen Machterhalt dient. Und die lassen sie sich auch noch fürstlich bezahlen.
Zur intellektuelle Lage in den betroffenen Büros von Diensten, Politik und Redaktionen und Eigenverantwortung: in dieser Funktionärsdiktatur gibt es keinerlei Lösungskompetenz für die existenziellen Fragen des Gemeinwohls, weil er Eigensucht, Opportunismus und Korruption zu Prinzipien politischer Herrschaft erhoben hat.
Kanzlerin und Bundespräsident sollen mit echten Informationen versorgt werden? Die Antwort ist eindeutig: Man braucht Information überhaupt nicht. Neue Austragungsstätte für aufgeblasenes hohles Geschwätz, eben, wie Sie es so schön formulierten: mit Null Aufwand eine totale Dienst-Simulation herstellen:
Dazu die die dröhnende Rhetorik "Aufklärung über die Desinformationskampagne des Kreml". Welches Publikum soll damit überhaupt noch erreicht werden, lässt es doch erkennen wie tief die Bundesregierung ( ich mag dieses Konstrukt gar nicht mehr so nennen ) inzwischen davon überzeugt ist nichts mehr zu sagen und nichts mehr zu entscheiden haben. Sie nehmen sich selbst nicht mehr ernst und überkompensieren diese unbewusste Einsicht durch besonders dröhnende Rhetorik.
Die recherchierenden Medien sind zu einer billigen Show verkommen. Heute muss man sich fragen: Wie kann es kommen, dass aus den Beratungen vieler vernünftig erscheinender Individuen über Jahre, ja Jahrzehnte hinweg, solch kollektiver Blödsinn hervorgeht, den kaum eines der beteiligten Individuen im Alleingang unterstützen oder auch nur befürworten würde?
Entscheidungen stehen längst fest offene politische Debatten finden nicht statt, kann eine Regierung eigentlich noch tiefer sinken? In Deutschland war die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung gegen den Rettungsschirm für den Euro und die damit verbundenen ökonomischen Risiken.
Und im Bundestag wird die Plenardebatte über dieses Thema so stranguliert, dass sich Empörung darüber breitmacht, wenn ein Bundestagspräsident zwei "Abweichlern" - die immerhin die Meinung der Bevölkerungsmehrheit artikulieren - je fünf Minuten Redezeit einräumt.
Heribert Prantl schrieb damals über den "demokratischen Pöbel Bundestag"


"Der Bundestag schluckt - und stimmt zu bei allem, was ihm von der Bundesregierung vorgesetzt wird, so es ihm überhaupt vorgesetzt wird. - So war und ist es bei allen EU-Gesetzen und Verträgen. So war und ist es bei den Auslandseinsätzen der Bundeswehr; hier mussten Parlamentarier gar ihre Zustimmungsrechte erst einmal im Wege der Organklage beim Bundesverfassungsgericht erstreiten.

Zu konstatieren ist also ein merkwürdiger, demokratiewidriger Striptease der Legislative, der jetzt, in der Finanz- und Wirtschaftskrise, seinen Höhepunkt findet: Der Kaiser der Demokratie, der Bundestag, ist nackt. Er sagt nichts, er will nichts sagen, er hat nichts zu sagen. Das Parlament - hakt die Multi-Milliarden-Aktionen der Kanzlerin, des Finanz- und des Wirtschaftsministers ab, als handele es sich um die 23. Durchführungsverordnung zum Einkommensteuergesetz. - Die wichtigsten Wirtschaftsgesetze werden, im Auftrag der Regierung, von internationalen Anwaltskanzleien vorgefertigt. Es wird `durchregiert`.

Wer die intellektuelle Lage in den betroffenen Büros von Diensten, Politik und Redaktionen kennt, der kann sich Denken außerhalb des gelernten Schemas "USA GUT, RUSSLAND BÖSE" einfach nicht vorstellen. Genau! Der gesunde Verstand ist die bestverteilte Sache der Welt.


Am 22. Februar 2016 schrieb Michael Kohle:

Herrschaftszeiten, ja was denn jetzt? Bis gestern habe ich sputnik und RT - egal ob deutsch oder transatlantisch - gemieden wie die Pest. Waren sie doch schiere Propaganda aus den Desinformationsstuben des bösen Russen im Allgemeinen und im Besonderen.
Und jetzt sollen ausgerechnet unsere Schlapphüte, die doch insbesondere in den letzten Jahren ihre weisen Erkenntnisse erfolgreich zur Politikgestaltung an die richtigen Stellen durchgestupft haben (Ukraine, Maidanschützen, MH17, Syrien etc.) ab sofort ihre Kassiber aus Moskau übernehmen? Ein gewisser Sinn steckt so schon dahinter, die bisherigen Informationsbeschaffer sind ja längst outgesourced. Das was früher Hunderte wenn nicht Tausende von V-Leuten und Bentley-Fahrern à la Bond, James Bond, beschafft haben, trudelt heute umgehend und direkt von Einmann-Strickereien wie Bellingcat oder "Beobachtungsstellen" ein und ist doch nur Futter u.a. für die Lämmer. Die Sautröge von Staatsfunk und Konzernmedien schwappen über von der unchristlichen Propaganda. Unchristlich? Achtes Gebot: "Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten!"

Die echte Geheimdienstarbeit wird heutzutage nur noch von Schemelfurzern fern im Mormonenstaat Utah und in Fort Meade bewerkstelligt. Dort hat man zwischenzeitlich so viel Expertise, dass man weit über das übliche Geschäftsfeld der Beobachtung von selbsternannten Schurkenstaaten tätig wird. Die löblichen Erkenntnisse werden zwar auf anderen Schienen "verwurstet", soll aber einer sagen, sie kämen nicht aus den Mühlen von NSA und GHCQ. Von Transfers der Bubenbildchen, über die hingeblatterten Millionen der FIFA, die globalen Lug-und-Trug-Aktionen einer Deutschen Bank, von VW nicht zu vergessen, selbst Hoeness- oder Schwarzer-Transaktionen, alles kommt aus den Tiefen der Lagerstätten von "Schwarzpulver" derjenigen die angeblich nichts zu verbergen haben. Weltweit. Warum wohl wird man bspw. einen Frank-Walter oder einen Gernot E. dummes Zeug daher schwafeln hören? Die werden wie alle anderen üblichen Verdächtigen auch eng am Nasenring geführt. Von den Heerscharen der transatlantisch Voll-Integrierten und danach Eingeschleusten ganz zu schweigen.

Ist es wirklich ein Zufall, dass ausgerechnet die letzten Tage eine Frau Marie-Louise B. die Forderung erhoben hat, den Verfassungsschutz auch gegen die Ersteller von Programmbeschwerden anzusetzen?
Stellt sich nur noch die Frage: geht denen allmählich die Muffe oder ist es bald soweit, dass die Herrschaften meinen, es sich gefahrlos leisten zu können?


Am 22. Februar 2016 schrieb Achim Kessel:

" Das eigene Volk ans Messer liefern " dann muß man unbedingt klären wer ist das Volk und wer ist ein klitzkleiner Teil, der sich anmaßt, " wir sind das Volk " vor Fünfundzwanzig Jahren und heute.
" Wer gibt sich dafür her......" ja, Lieber Herr Madersbacher, bei Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf, auch ein qualitatives Unterscheidungsmerkmal.


Am 22. Februar 2016 schrieb Gert Flegelskamp:

Ich denke, Sie tun den beiden Diensten Unrecht. Beide waren von Beginn an fleißig, denn sie wurden von den USA gegründet, überwiegend mit "treuen Nazis" besetzt und erst später an die Deutschen übergeben. Wer aber das Wesen der US-Regierungen ein wenig genauer betrachtet, wird sich darüber klar sein, dass die USA uns nach dem Krieg nichts geschenkt, sondern allenfalls geliehen haben und da auch nur das, was ihnen aus ihrer Sicht direkte Vorteile verschaffte.
Daher glaube ich, dass beide Dienste durchaus fleißig waren und die USA beständig über die Folgsamkeit in Sachen US-Wünschen seitens der deutschen Politik informierten, wohl der eigentliche Grund, warum der so genannte Verfassungsschutz die Linke beobachtete und die Neonazis führte. Auch der BND dürfte nicht nur die deutsche Politik, sondern auch die der Nachbarn beobachtet haben und entsprechende Dossiers an die USA verfasst haben, wobei das deutsch-russische Verhältnis wahrscheinlich unter besonderer Beobachtung stand.
Wenn also nun dieser Presseverbund darüber berichtet, dass die deutschen US-Dienste deutschsprachige Medien der Russen nach Propaganda durchsuchen sollen, dann deshalb, weil Propaganda und gar Kriegspropaganda den deutschen Medien verhasst ist, weil es nicht der US-treuen Presse-Ethik entspricht. Ich würde sogar die deutsche Presse als neue KPD (Kriegs-Propaganda Deutschlands) bezeichnen.
Solange für die Mehrheit der Deutschen der Russe böse ist, ist alles im Lot. Wie meinte doch noch der Stratfor-Gründer Georg Friedmann:

"Die USA können als Imperium nicht andauernd in Eurasien intervenieren ... Ich empfehle eine Technik, die von Präsident Ronald Reagan eingesetzt wurde gegen Iran und Irak: Er unterstützte beide Kriegsparteien! Dann haben sie gegeneinander und nicht gegen uns gekämpft. Das war zynisch und amoralisch. Aber es funktionierte. Denn die USA sind nicht in der Lage, ganz Eurasien zu besetzen. In dem Moment, indem wir einen Stiefel auf europäischen Boden setzen, sind wir aufgrund demografischer Umstände zahlenmäßig total unterlegen."
"Wir können eine Armee schlagen, aber wir können nicht den Irak besetzen....Aber wir können zerstrittene Mächte unterstützen... Auch die Briten haben damals nicht Indien besetzt, sondern einzelne indische Staaten "gegeneinander aufgehetzt“."
"Das Hauptinteresse der USA, für das wir immer wieder Krieg geführt haben - im Ersten und Zweiten Weltkrieg und auch im Kalten Krieg - waren die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland. Weil vereint, sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse besteht darin, sicherzustellen, dass dieser Fall nicht eintritt."

Und dieser Strategie hat sich die deutsche Presse doch mit Haut und Haaren verschrieben. Kein wunder, turnen sie doch in den ganzen transatlantischen Bündnissen an vorderster Stelle mit.


Am 22. Februar 2016 schrieb Gert Wenger:

Das ist doch die typische Putin-Versteherei. Wer bezahlt sie eigentlich für Ihre Russen-Artikel?

Antwort von U. Gellermann:

Zur Zeit niemand, aber wenn Sie vielleicht spenden wollten?


Am 22. Februar 2016 schrieb Mailman Mailman:

... wieder mal köstlich ... :-) Super, Herr Gellermann. Treffender hätte man die Situation um diesen Wahnsinn nicht schildern können.


Am 22. Februar 2016 schrieb Klaus Madersbacher:

"Intellektuelle Lage" - welch ein hochtrabender Begriff für das, was sich in diesen Niederungen abspielt! Wer gibt sich schon dafür her, das eigene Volk ans Messer zu liefern?

Dran bleiben...

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DIE WAFFEN NIEDER!

Kooperation statt NATO-Konfrontation - Abrüstung statt Sozialabbau

DEMONSTRATION IN BERLIN

8. Oktober 2016
Auftakt: 12.00 Uhr

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www.friedensdemo.org
Bundesausschuss Friedensratschlag | Kooperation für den Frieden | ViSdP: Laura von Wimmersperg, Friedenskoordination Berlin