Der Papst und die Querfront

Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links

Autor: U. Gellermann
Datum: 01. Dezember 2017

Es ist noch gar nicht richtig Weihnachten, da legt uns der West-Berliner „Tagesspiegel“, als sei schon Ostern, ein faules Ei auf den Gabentisch: Unter der Überschrift „Die Antifa-Aktivistin und die Querfront“ fühlt sich ein Tagesspiegel-Schreiber bemüßigt, die Zehlendorferin Irmela Mensah-Schramm als Marionette einer düsteren Querfront zu denunzieren. Das ist jene imaginäre Front, in der angeblich Linke und Rechte zusammenarbeiten und die als Diffamierungs-Etikett für die Friedensbewegung erst so richtig mediengängig geworden ist. Frau Schramm ist jene saubere Berliner Hausfrau, die seit mehr als 30 Jahren rechte Graffiti einfach wegputzt. „Und doch gibt es ein Problem“, hat der „Tagesspiegel“ jetzt entdeckt: „Denn die Ikone des Kampfes gegen rechts hat sich seit einiger Zeit mit Leuten eingelassen“, die angeblich zum „Querfront-Milieu“ gehören.

Der „Tagesspiegel“ – das ist die Zeitung, die sich voll und ganz hinter den Irak-Krieg gestellt hatte. Und die in ihrem Kampf für den Bush-Krieg Intellektuelle, die sich gegen den Krieg wandten, als „feige“ beschimpfte. Der Tagesspiegel –  das ist ein Blatt, das zum Holtzbrink-Konzern gehört. Der Gründer dieses Konzerns, Georg von Holtzbrinck, hatte seine 1933 begonnene NSDAP-Mitgliedschaft nach dem Krieg kaum beendet, da wechselte er zum ehrbaren „Deutschen Bücherbund“, verdiente sich dumm und dämlich und setzte später den Georg von Holtzbrinck Preis für Wirtschaftspublizistik“ in die Welt. In dessen Jury sitzen Profiteure wie Paul Achleitner von der Allianz Versicherung oder Dieter Rampl von der HypoVereinsbank. Das rechte Konzern-Blatt spielt also nun den linken Tugendwächter und benutzt dabei den Begriff der Querfront als wohlfeile Waffe.

Die Zeitung stützt sich bei ihrer Diffamierung auf einen obskuren Blogger namens матрёшка (Matroshka), der auf den 41 Seiten einer angeblichen Dokumentation „Friedens-Nazis“ mit der Linken Petra Pau und der „Stopp Ramstein Kampagne“ verrührt. Um dann rund um Irmela Mensah-Schramm eine „typische Mimikry-Strategie“ zu behaupten, „wie man es sonst nur von Rechten und Neurechten kennt“. матрёшка schreibt in jenem raunenden Ton, wie man ihn sonst nur von „Verschwörungstheoretikern“ kennt und seine Behauptungen sind natürlich nicht belegt. Das hindert den „Tagesspiegel“ nicht, bei dieser trüben Quelle abzuschreiben und auch noch einen anonymen „kundigen journalistischen Beobachter der Szene“ zu zitieren: „Mensah-Schramms Verhältnis zur Szene sei so eng, „dass es schon fast an ein Stockholm-Syndrom erinnert". So geht Kampagnen-Jornalismus: Gestern noch auf der Barrikade mit Senator Lederer gegen Ken Jebsen, heute wird der Frau Schramm aber die Antifa-Maske vom Gesicht gerissen.

Wann ist der Papst dran? Denn jedermann weiß, dass der Mann für die Armen ist, also links. Zugleich steht er der reichen katholischen Kirche vor, also ist er auch rechts. So kann Franziskus nur die Querfront in sich und an sich sein. Die genialen Schnüffler in den deutschen Medien werden das wahrscheinlich bei den nächsten Friedens-Texten des Papstes riechen und umgehend publizieren.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 08. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann:

@Thomas Nippe

"Der Selbstzerfleischungs- und damit verbundene Zerfallsprozeß scheint unaufhaltsam fortzuschreiten."

Ja, wenn wir uns nicht endlich ermächtigen und dem entgegen treten, um den Prozess aufzuhalten. In Spanien, Katalonien und Frankreich demonstrieren Hundertausende. Da ist europaweit noch Potential.

"Dem davon ausgehenden Sog ist ein Entziehen nicht möglich."

Doch, aber es wird anstrengend.

Antwort von U. Gellermann:

DER RECHTS-STAAT RETTET BÜRGER VOR LINKEM SENATOR
ES IST NUR NOCH PEINLICH

"Das Amtsgericht Berlin-Mitte hat am Donnerstag, 7.12.2017, in der Sache NRhZ ./. Babylon zugunsten des Antrags auf einstweilige Verfügung geurteilt. Die auf Druck des Berliner Senats erfolgte Absage der Preisverleihungsveranstaltung am 14.12.2017 im Berliner Kino Babylon war rechtswidrig und muss zurück genommen werden. Das heißt: die Neue Rheinische Zeitung wird den Kölner Karlspreis für engagierte Literatur und Publizistik am 14. Dezember ab 18 Uhr im Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz im Rahmen einer dreistündigen Festveranstaltung an Ken Jebsen verleihen."


Am 07. Dezember 2017 schrieb Thomas Nippe:

Nach längerer Zeit mal wieder die Rationalgalerie aufgerufen. Uli, "der Papst und die Querfront" , sehr gut. Zur Linken fällt mir michts mehr ein. Sie ist längst Teil des bürgerlichen Parteienklüngels geworden. Dem davon ausgehenden Sog ist ein Entziehen nicht möglich. Europaweit gesprochen, existiert die Linke nur noch in rudimentären Überbleibseln. Der Selbstzerfleischungs- und damit verbundene Zerfallsprozeß scheint unaufhaltsam fortzuschreiten.


Am 07. Dezember 2017 schrieb Otto Bismark:

Ich weiss wirklich nicht, wie lange die Linkspartei noch als solche wahrgenommen werden soll. Eine Partei, die es zulässt, dass deren Mandatsträger eine solche Politik macht und dann noch inbrünstig nach aussen vertritt wird der ihr zukommenden Rolle nicht gerecht. Rudi der Ratlose hat wohl recht mit seinem Bezug auf Ramelow, sobald die Brüder merken, wie wohlig und angenehm es sich in so einem Bürokratensessel überwintern lässt, vergessen die alles. Da will man sofort von Klassenunterschieden und dem ganzen proletarischen Kram wie Rosa Luxemburg und Genossen nichts mehr wissen. Wenn die Linkspartei es nicht schafft, sich von solchen Figuren zu trennen, dann bleibt sie unwählbar!


Am 07. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann:

@Uli Gellermann

"Wer annimmt, dass es Gegner der Linkspartei sind, die ihren Anti-Jebsen-Beschluss kritisieren, der irrt. Nach meiner Kenntnis sind es genau jene, die mit der Linkspartei Hoffnungen auf eine konsequente Anti-Kriegspartei verbunden haben, die jetzt eher traurig und wütend zugleich sind."

Das muß ich leider bestätigen.

"Die damals weitgehend spontan entstandenen ?Montagsmahnwachen?, bei denen es in der Tat auch bewusst agierende rechtsextreme Kräfte gab, aber keineswegs mehrheitlich, wurden so in der LINKEN delegitimiert, obwohl nach einer universitären Studie knapp 43% der Teilnehmer/innen an den Berliner Montagsmahnwachen ein halbes Jahr zuvor bei der Bundestagswahl DIE LINKE gewählt hatten."

Habe ich so heute auf den nachdenkseiten gelesen. Was ist los bei der Pd Linken, das sie eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Wählern, ja man muß schon sagen, regelrecht verprellt? Gute Linke, böse Linke?

Ich bin immer noch mit dem Querfront-Vorwurf beschäftigt. Das hat psychologische Gründe, denn ich habe die Wirkung solcher Kampagnen, selbst erlebt. Tom Wellbrock hat das heute bei den neulandrebellen,
http://www.neulandrebellen.de/2017/12/querfront-laengsfront-breitfront-koennen-wir-damit-bitte-mal-aufhoeren/
recht offenherzig eingestanden.

Ich warte immer noch auf eine Antwort, von der Lederer Connection, warum ich jetzt Querfront bin?


Am 07. Dezember 2017 schrieb Rudi der Ratlose:

In der Jungen Welt las ich gerade in einem Leserbrief:
"Wo war Lederer, als am 26. November dieses Jahres in der angesagten Location 'Italienische Höfe' (Zitadelle Berlin) der Gerhard-Löwenthal-Preis des rechten Blatts Junge Freiheit verliehen wurde? Übrigens im Beisein von Beatrix von Storch und Martin Hohmann?"
Die Informationen stimmen, man kann sich die ganze Preisverleihung bei YouTubes ansehen.
Die Zitadelle Berlin gehört zum Kulturamt des Bezirkes Spandau.

Die Frage von Uli Gellermann, was hätte Klaus Lederer bei einer Preisverleihung an ausgewiesene Rechte gemacht, ist also keine rethorische Frage mehr.

Ups, da haben Herr Lederer und die 18 Leutchen des Parteivorstand der PdL und Protagonisten nun ein arges Erklärungsproblem.


Am 06. Dezember 2017 schrieb altes Fachbuch:

jetzt hat es mir die galerie aber gegeben;)

und rosinante sprach irgend wann zu mir, die windmühlen würden nicht weichen!
also werde ich mich einreihen, in die gemeinschaft der weltverbesserer per fürbitte und appelation, der bettelei um die gnade, mit mehr phrasen und floskeln (demokratie, freiheit, bürgerl. rechte.....) ausgestattet, am eigentlich schönen gesellschaftlichen leben teilzunehmen.
ich probiere meine neue individuelle freiheit gleichmal, in dem ich links in den kreisverkehr einbiege! unterordnen ist nicht, das gut/der imaginäre wert "freiheit" steht ehern und idealistisch über allem!?
jeder maßt sich an, die (eigentlich unbedrohten) rechte von sonstwem einzufordern, und verweigert sie gleichzeitig dem opponenten (lederer)!
wer bestimmt die wortbedeutungen (frei, rechtens, wahr, links...)??
UNFREI sind alle, die lohnabhängig sind!! und sie bleiben dies, unabhängig, ob sie den mund aufmachen dürfen (wenn sie es dürfen - g20?)!!
ich möchte frei sein von steuern und abgaben wie die paradise-anleger!! mach ich jetzt eine demo für mein recht oder gegen die profiteure? besser keine, ich mag keine wasserwerfer und anders-freie!

im beschluss 2014/215 vom mai 2014 hat die PdL sich zu den "montagsdemos" positioniert und festgehalten, was sie davon hält, und warum sie wie darauf reagiert:
https://archiv2017.die-linke.de/partei/organe/parteivorstand/parteivorstaende-archiv/parteivorstand-2014-2016/beschluesse/fuer-frieden-und-deeskalation-in-der-ukraine/

zitat: "Anstatt der Verklärung und Verwischung der existierenden Widersprüche in unserer Gesellschaft den Boden zu bereiten, setzen wir auf einen klaren Trennungsstrich gegenüber den unter "Kapitalismuskritik" firmierenden rechten und neurechten Ideologien."

mich würde interessieren, wie herr hunko damals abgestimmt hat!?

am 03.12.2017 hat der vorstand diesen beschluss lediglich bekräftigt, und damit lederer den rücken stärken wollen, in dem sie sein recht auf freie meinungsäußerung verteidigen!!
aber die PdL darf das eben nicht, was alle anders-freie sich anmaßen. DIE MÜSSEN NUR der meute zum munde reden.

aber ist egal. ich zahle dort keinen beitrag, habe die nicht gewählt, und als abgehängter globalisierungsopfer und aufgebender fatalist sehe ich die welt eh anders: abstrakter, materialistisch (nicht ideell) determiniert, im konkrethistorischem kontext, ganzheitlicher, mit gesamtgesellschaftlichen ansatz - weltanschaulich eben. auf "werte"debatten oder kriege um die deutungshoheit von wörtern habe ich wenig bock.

proletarier aller länder zerstreitet euch - der nächste krieg macht alles vergessen!

"Proletarische Revolutionen - schrecken stets von neuem zurück vor der unbestimmten Ungeheuerlichkeit ihrer eigenen Zwecke, bis die Situation geschaffen ist, die jede Umkehr unmöglich macht, und die Verhältnisse selbst rufen
Hic Rhodus, hic salta!
Hier ist die Rose, hier tanze!?
Marx: Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte, Kapitel I

Antwort von U. Gellermann:

Die arme Linkspartei, so kurz vor der Revolution, und da kommt ihr dann der böse Ken Jebsen in die Quere.

Oskar Lafontaine kommentiert das so:

Wen hat Ken Jebsen umgebracht?

Facebook-Post von Oskar Lafontaine.

„Wenn Henry Kissinger, George W. Bush, Barack Obama oder Hillary Clinton, die für Millionen Tote verantwortlich sind, im Kino Babylon in Berlin einen Preis verliehen bekämen, würde dann der Kultursenator Klaus Lederer intervenieren, um diese Preisverleihung zu verhindern? Weil dem Journalisten Ken Jebsen dort der „Kölner Karlspreis“ verliehen werden sollte, hat er das jedenfalls für nötig befunden.

Am Wochenende hat der Parteivorstand der Linken einen Beschluss gefasst, in dem er sich ausdrücklich mit Klaus Lederers Intervention solidarisiert und sich gleichzeitig nicht nur von Nationalisten, Antisemiten und Rechtspopulisten distanziert – was sich von selbst verstehen sollte – sondern auch von sogenannten „Verschwörungstheoretikern“, mit denen Linke „ganz grundsätzlich nicht zusammenarbeiten“ dürften. Begriffe wie „Verschwörungstheoretiker“ oder auch „Querfront“ stammen aus dem Arsenal der Geheimdienste.

Das ist eine bedenkliche Entwicklung. Während Meinungen, die man nicht teilt, in zunehmendem Maße – als gäbe es eine Gedankenpolizei – von einzelnen Mitgliedern des Parteivorstandes diffamiert, ausgegrenzt und geächtet werden, gibt es auf der anderen Seite „keine Unvereinbarkeitsbeschlüsse mit Befürwortern von Militäreinsätzen oder neuer Aufrüstung, keine Abgrenzung, keine Ächtung mehr“, wie der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko, Mitglied des Vorstandes der Partei DIE LINKE, zu Recht kritisiert. Koalitionsverhandlungen mit anderen Parteien oder r2g-Gespräche wären dann auch eher schwierig.

Unabhängig davon, ob man jede Meinung von Ken Jebsen teilt, für die Linke gilt der Satz Rosa Luxemburgs: „Freiheit ist immer die Freiheit des anders Denkenden.“ Die Ausgrenzung missliebiger Meinungen hat in der LINKEN eine ungute Tradition.

Die Freiheit gehört spätestens seit der französischen Revolution zum Wertekanon der politischen Linken. Nachdem Willy Brandt 1972 dem Radikalenerlass, der zu Berufsverboten führte, zugestimmt hatte, bezeichnete er diesen später als einen großen politischen Fehler. Ebenso wenig wie Berufsverbote können Auftrittsverbote Instrumente linker Politik sein.“

Hier der Link zum Facebook-Post von Oskar Lafontaine: https://www.facebook.com/oskarlafontaine/photos/a.198567656871376.47953.188971457830996/1629779007083560/?type=3&theater


Am 06. Dezember 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Es reicht!
Fachbuch hat jedes Recht der Welt hier Meinung und Position zu vertreten, oft genug fundiert.
Ob ich dem folge, ob ich das teile, und wie ich das bewerte spielt in diesem Zusammenhang erst einmal keine Rolle.
Übrigens geht es nicht um Meinung; die ich permanent ändern kann, sondern um eine Haltung, die auch tragfähig sein muss.
Bei einigem was Fachbuch schreibt kann ich nicht zustimmen, weil ich andere Bewertungen vornehme.
Es ändert nichts daran, dass er genauso sich hier äußern kann, wie die, die mich in ihren Einschätzungen des öfteren schwindelig werden lassen, und eher Kopf schütteln verursachen.
Nichts desto trotz werde ich unermüdlich weiterschreiben; der Meinungsfreiheit, dem Frieden aller Völker, sowie den Menschenrechten tief verbunden, denn die Gedanken sind frei.
Und jedem sollte zugestanden werden seine Positionen jederzeit verändern zu können, wenn die entsprechenden Erkenntnisse da sind, und auch den Prozess zu sehen, der vorhergegangen ist, ist Teil dessen, was man "Ringen um eigene Standpunkte und Positionen" nennt.
Eine Herkules Aufgabe für den GALERISTEN, die, wie ich finde, er mit bravour immer wieder meistert. Vielen Dank.

Antwort von U. Gellermann:

Das Fachbuch macht von seinem Recht Gebrauch. Niemand hindert ihn.


Am 06. Dezember 2017 schrieb Rudi der Ratlose:

Lieber Uli Gellermann
da haben Sie schon sehr recht. Alle die gegen diesen Beschluss demonstrieren, sind keine Gegner der PdL, sondern Leute, die sich eine PdL wünschen, die diesen Namen auch Ehre macht. Leider wird immer deutlicher, dass die Schere zwischen den hochanständigen und ehrlichen Gruppen und Leuten in dieser Partei und den verschiedenen Parteiobrigkeiten immer größer wird. Und die Gesamtlinie der Partei richtet sich nun einmal nach letzteren. Das kann nun nur zwei mögliche Folgen haben: entweder wird diese Obrigkeit gekippt oder die Partei kippt weiter nach rechts und die Gemeinsamkeiten mit anderen Sozialisten nehmen weiter ab. Mehr ist nicht drin. Oder sehen Sie das anders? Ob die PdL halbwegs eine Linke ist, wird sie nun beweisen müssen: hic rohdus, hic salta!

Antwort von U. Gellermann:

Ich sehe – wenn der rechte Flügel der LINKEN an seinem Unvereinbarkeitsbeschluss festhält – die drohende Spaltung der Linkspartei. Das wäre das vorläufige Ende einer antimilitaristischen Option im Bundestag.


Am 06. Dezember 2017 schrieb Rudi der Ratlose:

@Sehr geehrtes altes Fachbuch

Zu Ken Jebsen. Es geht ja nicht darum, ob man diese oder jene Positionen teilt. Wer aus dem pubertären Idolalter raus ist, wird niemand finden, dessen Positionen er total toll findet und total teilt. Es geht um Grundpositionen. Und da ist Ken Jebsen zweifelsfrei Demokrat und Antikriegsaktivist.

Querfrontstratege und Verschwörungstheoretiker sind bösartige Verunglimpfungen mit Hilfe von Totschlagsargumenten aus dem Mainstream-Repertoire. Wer sich als Links bezeichnet, sollte sich schämen, solche Begriffe der spätbürgerlichen Demagogen-Propaganda auf andere Personen anzuwenden! Und auch die Bezeichnung Antisemit ist zur inflationär verwendeten Ideologiekeule verkommen und bei Jebsen völlig fehl am Platze.

Klaus Lederer und der Bundesvorstand der PdL haben sich damit gegen einen hochanständigen, wenn gleich nicht fehlerfreien Menschen positioniert, nicht nur gegen einzelne Gedanken von ihm. Das ist der Kern der Sache. Sie haben damit unmissverständlich kundgetan: ihnen passt nicht nur diese oder jene Idee nicht, ihnen passt dessen ganze Richtung nicht.

Und da wundern Sie sich noch über die Vorbehalte gegenüber der PdL?
Nach diesem Beschluss des Bundesvorstandes muss die PdL beten, dass Merkel eine Regierung hinbekommt. Denn bei Neuwahlen hat die PdL nun viel weniger zu erwarten. Die Zahl derer steigt, die es bereuen, dieser Partei ihre Stimme gegeben zu haben. Und die schlimme Erkenntnis setzt sich durch, dass es sich bei dem Antikriegsbekenntnis um ein Lippenbekenntnis handeln könnte. Ihre mit Verlaub verlogene Behauptung, "Niemand interveniert gegen die Preisverleihung an Ken Jebsen", tut da ein Übriges.
Betrachten Sie es als eine Art Querfront, dass der PdL von den Leuten der Friedensbewegung noch die Hand gereicht wird.

Antwort von U. Gellermann:

Wer annimmt, dass es Gegner der Linkspartei sind, die ihren Anti-Jebsen-Beschluss kritisieren, der irrt. Nach meiner Kenntnis sind es genau jene, die mit der Linkspartei  Hoffnungen auf eine konsequente Anti-Kriegspartei verbunden haben, die jetzt eher traurig und wütend zugleich sind. Zu denen gehört auch 
Andrej Hunko. Mitglied des Deutschen Bundestags und der Parlamentarischen Versammlung des Europarates für die Partei Die Linke, aus dessen persönlicher Erklärung ich zitiere:

"Am Sonntag, dem 3. Dezember 2017, beschloss der Parteivorstand (PV) der LINKEN nach heftiger und kontroverser Diskussion den Text mit dem Titel ‚Klare Kante gegen Querfront‘. Ich habe den Text abgelehnt, werde das weiter tun, fühle mich nicht daran gebunden und habe meine Dissidenz auf der PV-Sitzung auch zum Ausdruck gebracht.

Die methodische Unschärfe und Dehnbarkeit insbesondere der Begriffe ‚Querfront‘ und ‚Verschwörungstheoretiker‘ führt zu Verunsicherung und Einschüchterung. Dies wurde insbesondere auf dem Höhepunkt der Ukrainekrise deutlich. Die damals weitgehend spontan entstandenen ‚Montagsmahnwachen‘, bei denen es in der Tat auch bewusst agierende rechtsextreme Kräfte gab, aber keineswegs mehrheitlich, wurden so in der LINKEN delegitimiert, obwohl nach einer universitären Studie knapp 43% der Teilnehmer/innen an den Berliner Montagsmahnwachen ein halbes Jahr zuvor bei der Bundestagswahl DIE LINKE gewählt hatten.

Ja, DIE LINKE bleibt für mich die einzige Antikriegspartei in Deutschland mit gesellschaftlichem Einfluss. Ansonsten gilt für mich, um nicht zum hundertsten Mal Rosa Luxemburg zu zitieren, die Haltung, die Voltaire zugeschrieben wird: Ich bin zwar nicht Ihrer Meinung, würde aber mein Leben dafür einsetzen, dass sie sie äußern können.“

http://andrej-hunko.de/start/aktuell/3848-persoenliche-erklaerung-zum-parteivorstandbeschluss-der-linken-klare-kante-gegen-querfront


Am 06. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann:

@altes Fachbuch

"- niemand will jebsen seine meinungsfreiheit nehmen, wie das plakat der preisstifter suggeriert
- niemand interveniert gegen die preisverleihung jebsens. der preisstifter kann doch machen, was er will, aber eben im babylon nicht!!
- niemand stellt jebsen mit rechtspopulisten oder antisemiten gleich. die PdL distanziert sich eben nur von diesen, von jenen und auch von jebsen!"

Die Causa Ken Jebsen ist lang, von prominenten Personen und Medien wurde unsachliche Kritik ala Verschwörungstheoretiker, verbreitet. Das können Sie alles googeln, ich mache doch hier nicht ihre Hausaufgaben.

Also ich bin kein Mitglied der Linken, ergo muß ich mich auch keinen Mehrheitsentscheidungen unterwerfen.

Denkfaul, intellektuell armselig, bösartig" meine Worte, aber doch nicht meine Argumente. Ein Argument war die Feststellung das ich für die Linke jetzt Querfront bin und was das soll? Ja, ich finde es armselig, wenn man nicht selbst nachdenkt.
Und ich finde es bösartig, wenn Jemand wie der Herr Lederer meine Bürgerrechte, die Meinungsfreiheit einschränken möchte. Es ist meine demokratische Grundlage, an diesem Punkt ganz wach und widerständig zu sein. Das kann Sahra Wagenknecht mehr nutzen, als einmal in der Woche einen Newsletter zu lesen.


Am 05. Dezember 2017 schrieb altes Fachbuch:

herr gellermann, herr gellermann;)

"Klaus Lederer,...., redet auf seiner Site von sich selbst als Herr.."
die gesamte kurzvita auf der hp lederers ist in der 3.person verfasst, weil das sicher der webmaster gemacht hat. lesen sie weiter oder den reiter " mehr über ..." und dann verzichtet der verurteilte gar auf seinen doktortitel!!
sie unterstellen ihm wegen dieser pillepalle den versuch, dass er sich als herren sieht und gern über andere herrschen möchte!?
also bitte!! kommt noch schizophrenie dazu??

kritik sollte nicht nur an den massenmedien erlaubt sein, sondern auch den "alternativen"!!

schon in der kausa a.holm wurde hier in der diskussion lediglich auf lederer und die PdL eingedroschen, weil DEREN entscheidungen hier einigen lesern nicht gefielen, oder ein latentes misstrauen bis hass gegen diese partei vorherrscht!!

@a.zimmermann
- niemand will jebsen seine meinungsfreiheit nehmen, wie das plakat der preisstifter suggeriert
- niemand interveniert gegen die preisverleihung jebsens. der preisstifter kann doch machen, was er will, aber eben im babylon nicht!!
- niemand stellt jebsen mit rechtspopulisten oder antisemiten gleich. die PdL distanziert sich eben nur von diesen, von jenen und auch von jebsen!
- die entscheidung (lederer zu unterstützen) traf der bundesvorstand. was das team sahra damit zu tun hat??
- "denkfaul, intellektuell armselig, bösartig" waren nicht meine worte, sondern ihre sachargumente!
- ist das ihre "demokratische grundlage", dass sie sich verdrücken, wenn eine mehrheitsentscheidung ihnen nicht passt?

Antwort von U. Gellermann:

Auf Lederers Site steht das Zitat in der Rubrik „über mich“. Da ist die 3. Person kaum zu vernuten.

Die majestätisch Haltung des Herrn Senators ist von Thomas Rudek, einem Sprecher der Berliner Bürgerbewegung für die Re-Kommunalisierung der Wasserbetriebe, genau belegt: „Ich möchte in diesem Zusammenhang ausdrücklich daran erinnern, wie KL alles daran setzte, die Plakate wie Unterschriftsbögen zum Wasser-Volksentscheid nicht nur aus den Partei-Büros in den Bezirken entfernen zu lassen.“ Eine Tatsache, die mir von den Genossen der PdL mehrfach bestätigt wurde.

Und dieser Satz „niemand interveniert gegen die preisverleihung jebsens. der preisstifter kann doch machen, was er will, aber eben im babylon nicht!!“ ergänzt diesen von Herrn Lederer auf das Schönste: „Wer erhebliche öffentliche Mittel erhält, trägt eine besondere Verantwortung dafür, was in seinen Räumen stattfindet und wer dort eine Plattform erhält.“ Das Nennt man einfach Zensur.


Am 05. Dezember 2017 schrieb Ulrike Spurgat:


@ altes Fachbuch
durchaus verständlich, was du sagen willst, und auch nachvollziebar.
Vielleicht muss man sich trotz des möglich objektivem letztendlich entscheiden, wofür man einsteht.
Der Kommentar ist völlig okay, und die Sichtweise auch.
Differenzieren ist immer gut.


Am 05. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann:

@altes Fachbuch

Natürlich nehme ich zur Kenntnis das Ken Jebsen in der Linken kontrovers diskutiert wird. Entscheidend ist wer sich am Ende durchsetzt. Wenn der Linke Bundesvorstand sich hinter Lederer stellt und die Intervention gegen die Verleihung eines Journalistenpreis unterstützt, ist das für mich ein Fakt.
Auf den habe ich reagiert.

"ob dies als beleg gegen diese plattform und jebsen reicht, weiß ich nicht! in ihrer argumentation spielte sachlichkeit auch keine rolle!"
Nicht wirklich wissen, aber auf Angriff gehen, das ist genau das, was ich mit Denkfaulheit meine. Danke, das Sie dafür ein Beispiel geliefert haben.

Dann kommt nämlich so was raus:
"ihre formulierten vorwürfe sind nicht korrekt in der sache, weder neutral noch objektiv, und in der konsequenz völlig überzogen und ein unbeteiligtes forum zum postulieren missbraucht!!"

Sie können das nicht wissen, doch wenn es darauf ankommt, werde ich auch für ein gutes altes Fachbuch streiten, das auf den Index soll. Überprüfen Sie mal ihre Feindbilder.


Am 05. Dezember 2017 schrieb Ronald Wolf:

Vor einiger Zeit war Ken Jebsen in unserer Stadt und hat eine der klügsten Reden gehalten, die hier je einer von sich gegeben hat. Anwesend waren auch einige "Wutbürger", da konnte aber Jebsen nun wirklich nichts dafür. Im Gegenteil, Respekt vor so viel Courage !
Die linke Jugend der Stadt distanzierte sich in unserer Regionalzeitung von Ken.
Meine Anfrage, wie sie darauf kommen, dass Jebsen ein Antisemit und Verschwörungstheoretiker ist beantworteten sie mit einem Verweis auf die Berliner Zentrale. Gehört und gelesen hatten sie scheinbar nichts, nur die zentrale Position einfach übernommen.
Wir Linken werden es noch ganz schön schwer haben mit der Linkspartei. Grüße aus dem Vogtland


Am 05. Dezember 2017 schrieb Matthias Brendel:

Bin ich Querfront, wenn ich für die Gewissensentscheidung von Abgeordneten bin, anstatt für Fraktionszwang?
Bin ich als Kriegs- und NATO Gegner automatisch Querfront?
Bin ich Querfront, wenn ich allen Menschen das gleiche Recht auf ein friedliches, aelbstbestimmtes Leben einräume, also auch Palästinensern, Syrern, Irakern, Libyern Afganen, Bürgern von Mali und Jemeniten, auch wenn sie über Rohstoffe oder Transportwege verfügen, die unsere Industrie benötigt?
Bin ich Querfront, wenn ich endlich fundierte, sachliche Aufklärung über die eingestürzten Türme erwarte, mit dieser Geschichte fing schliesslich das ganze Elend dieses neuen Jahrtausends an?
Bin ich Querfront, wenn ich gegen Staatsterrorismus bin?
Aber sicher bin ich Querfront, wenn ich gegen das gesetzlose Töten durch Drohnen mittels Einrichtungen wie Ramstein bin. Oder gegen Folter, wo auch immer.
Oder wenn ich gegen den menschenverachtenden Einsatz von Glyphosat, oder gegen die Einkreisung Russlands, die schamlose Aufrüstungsplanung auf 2% des BIP, die Enteignung von sämtlichen hart erkämpften Grundpfeilern des menschlichen Daseins, wie saubere Luft, ausreichendes, sauberes Wasser, eigenes Denken, eine nicht vergewaltigte Sprache und ausreichend Privatsphäre bin.

Ich mochte auch Frau Ditfurt noch nie besonders, die diesen Begriff damals gegen die Montagsmahnwachen benutzte. Hat ja ganz gut geklappt und klappt jetzt auch wieder, chapeau!

Trotzdem werde ich weiter KenFM verfolgen, das sind einfach sehr gut gemachte, journalistisch überzeugende Beiträge, im Gegensatz zum Feinbildfunk eines Herrn Kleber, der dafür von uns allen zwangsfinanziert wird.

Schade um die Linke, leider habe auch ich sie gewählt, na, ja nachher ist man jedesmal schlauer, ist halt so.

Irgendwann in der Zukunft wird eine breite Mehrheit von Leuten behaupten, sie hätten von alledem nichts gewusst und wenn doch, dann wären sie natürlich überzeugte Gegner dieses Plutokraten Regimes gewesen.

Vielen Dank Herr Gellermann für Ihren Mut und Ihre Zähigkeit.


Am 05. Dezember 2017 schrieb Rudi der Ratlose:

Zum Problem Querfront:

Das ist ia schon eine sehr alte Erscheinung. Es soll ja sogar Linke gegeben haben, die den Wehrmachtnazi Stauffenberg beim Versuch, Hitler zu stürzen, unterstützt haben. Igitt!

Und als sich in China Mao mit Tschang kai Tschek zusammentat, um Japan In schlagen, war das nicht auch Querfront?

Aber natürlich hat es überhaupt nichts mit Querfront zu tun, wenn man sich der SPD andient. Die haben noch bloß was mit dem Jugoslawienkrieg, dem Afghanistankrieg und vielen anderen Auslandseinsätzen zu tun.

Was aber lehrt uns das? Nun, einigen wohl überhaupt nichts.


Am 05. Dezember 2017 schrieb altes Fachbuch:

@a. zimmermann
sehen sie sich das plakat mit dem aufruf zur demo pro jebsen an:
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1072112.linke-gegen-ken-jebsen-linke-beschliesst-klare-kante-gegen-querfront-und-jebsen.html

initiatoren sind eine "neue rheinische zeitung-online" UND kenfm!!
schon die anlehnung an die marx'sche zeitung ist frech. und just die inszenierer dieser "pro-aktion" müssen sich dieses gefallen lassen: https://de.wikipedia.org/wiki/NRhZ-Online#Kontroverse_um_Querfront-Verschwörungstheorien

ob dies als beleg gegen diese plattform und jebsen reicht, weiß ich nicht! in ihrer argumentation spielte sachlichkeit auch keine rolle!

das ND und der bundesvorstand haben nicht nur nicht einstimmig abgestimmt, sondern dieses und auch sogar pro und contra publiziert:

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1070272.klaus-lederer-und-ken-jebsen-die-angst-vor-den-worten.html
und
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1070513.klaus-lederer-und-ken-jebsen-keine-selbst-zensur.html

jebsen will nicht jemandes anführer sein, dann seien sie auch nicht sein schaf!!
ihre formulierten vorwürfe sind nicht korrekt in der sache, weder neutral noch objektiv, und in der konsequenz völlig überzogen und ein unbeteiligtes forum zum postulieren missbraucht!!
wie ein christ ein sozialist sein sollte (grimme), sollte auch ein journalist sich pro-irgendwas positionieren müssen!!
quotenhascherei in eh existierender latenter anti-stimmung im land ist mir da zuwider!!
lasst mich vorneweg blöken!! seien sie kein schaf;)

Antwort von U. Gellermann:

Dass jemand seine Site „Heue Rheinische Zeitung“ nennt (In Anlehnung an die frühe Zeitung von Marx) ist „frech“? Frech wie Majestäts-Beleidigung?

Die erwähnte Site wurde von Peter Kleinert gegründet. Der war lange Jahre ein kluger Filmemacher und Mitglied der DKP. Für ihn - der in Köln, dem Gründungsort der alten NRHZ lebte - war die Namensgebung ein Augenzwinkern und eine gute Erinnerung.

Wer sich Ken Jebsens Site ansieht (ich mache das ziemlich regelmäßig), wird primär alternative und oppositionelle Inhalte erkennen. Mir ist kein antisemitischer Artikel untergekommen. Allerdings viele Artikel, die sich kritisch mit dem Apartheid-Staat Israel auseinandersetzen.

Klaus Lederer, der jetzt gerade an der Meinungsfreiheit rumschraubt, redet auf seiner Site von sich selbst als Herr: "Von 2003 bis Januar 2017 war Herr Dr. Lederer Mitglied der Linksfraktion“. Wer sich selbst als Herren sieht, der will gern Herr über andere sein. Das versucht Herr Dr. Lederer gerade. Wenn die Linkspartei bei Verstand ist, wird ihm das nicht gelingen.


Am 04. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann:

Hallo Team Sahra,

wie ich im neuen deutschland lesen musste hat der LINKE-Bundesvorstand seine Distanzierung von Rechtspopulisten, Antisemiten und »Querfront«-Strategien sowie von dem Journalisten Ken Jebsen erneuert. In einem am Sonntag gefällten Beschluss zeigte sich der Vorstand solidarisch mit der Entscheidung des LINKE-Kultursenator von Berlin, Klaus Lederer, gegen eine Preisverleihung an Jebsen im Kino Babylon zu intervenieren.

Ich habe sehr genau beobachtet wie die Partei sich zur Person Lederer und damit auch zu mir persönlich verhält. Die Würfel sind gefallen. Da ich regelmässig und mit großem Interesse Beiträge von Kenfm verfolge, bin ich jetzt für Euch Querfront, was immer das sein soll? Ich spare mir Worte zur Verteidigung von Herrn Jebsen und überlasse Euch Eurer Denkfaulheit Euch selbst ein objektives Bild über seine Arbeit zu verschaffen. Die Gleichsetzung von Ken Jebsen mit Rechtspopulisten und Antisemiten ist nicht nur intellektuell armselig, es ist bösartig. Wem mag es nutzen?

Bitte streicht mich aus Eurer Mailingliste, ich sehe keine gemeinsame, demokratische Grundlage mehr.
Anke Zimmermann


Am 04. Dezember 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Kleine Anmerkung, altes Fachbuch:
Bundestagswahlen 1949, von 402 Sitzen, fielen mit 5,7%, 15 Sitze auf die KPD.
Der heutige Bundestag füttert 706 oder 9 ?
Abgeordnete durchs Schlaraffenland des Staates.


Am 03. Dezember 2017 schrieb altes Fachbuch:

@k.schramm

..., dass ich dieses ganze künstliche Theater um die "Querfront" einfach nicht verstehe.

"künstliches theater" fasse ich als bewertung auf und interpretiere, dass sie die feinde ihres feindes als ihre freunde sehen?? obacht: wer mit hunden sich zu bett legt, muss sich nicht wundern, mit flöhen aufzustehen. ich zb. habe nur FREUNDE, rechte sind keine freunde (https://www.youtube.com/watch?v=FvtLyyMefz4)!!
der wiki-eintrag zur "querfront" ist lesenswert. zu meinem sprachgebrauch gehört der begriff nicht! interessant, dass "lügenpresse" als nazi-sprech gebrandmarkt wird, und die gleichen medien die "querfront" im vokabular haben.

"...rechte Freunde habe, die das Soziale und Anti-Kriegerische genauso hochhalten wie ich?"
welche "rechten" sollen das sein?? nationalsozialisten?? auch das sind nur zwei schwindelettikette, denn nazi's sind weder national noch sozial(istisch)!!
ein blick in die geschichte genügt, um darüber nachzudenken, ob sie ihre "toleranz" den richtigen zukommen lassen! es gibt keine meinungsfreiheit für faschisten!

wenn sie "zur Meinung von FDP, AfD, der Tierschutzpartei und dem Dalai Lama, ....tendieren", finde ich es kühn, sich hier als "linke" zu bezeichnen;)
auch ihre bewertungen der vorgänge im BT schließt das aus. da saßen noch nie demokraten und das ist auch kein gremium einer demokratie. das theater um die afd ist nur ein weiterer akt in einem drama, welches der wähler konsumieren soll!

Adolf Grimme:"Ein Sozialist kann Christ sein, ein Christ muss Sozialist sein

zur frau mensah-schramm:
ihr engagement ist lobenswert. ob sie sich vereinnehmen lässt, weiß ich nicht. hauptsache die aufkleber kommen weg.
wenn dies jemand missbraucht, gilt dem die kritik. verurteilungswürdig und bedenklich ist die reaktion der staatsorgane und die strafverfolgung ihrer arbeit.
aber wen wunderts


Am 02. Dezember 2017 schrieb Andreas Schell:

Ich verspüre bei Schubladenbeschriftungen wie Querfront, Verschwörungstheorie, Links, Rechts, Fake, AntiFa, Antideutsch, und so weiter-blablabla einen riesigen Bedarf nach Inhalt. Frage und Vorschlag: hatten nicht die alten Griechen in der Schule das Fach "Diskussion"? Wollen wir das wieder einführen? Wir haben ja auch Inklusion, Kompetenzorientierung und Medienpädagogik - alles zusammen ein Gebräu, das uns bei der Zukunftsfindung wahrscheinlich weniger nützt als die Fähigkeit, sich wertschätzend über eine Sache zu streiten und letztlich einen Konsens zu erringen. Beim Thema Frieden könnte das doch klappen, oder?

Antwort von U. Gellermann:

Tatsächlich muss von Fall, von Person zu Person und der jeweiligen Organisation entschieden werden. Das ist nur deshalb schwieriger geworden, weil interessierte Dienste und Medien schnellsten Leute als „rechts“ klassifizieren, um die Friedensbewegung z. B. klein zu halten.


Am 02. Dezember 2017 schrieb Lutz Jahoda:

FRAGEN AN DIE NATION
UND FOLGERUNG

Sind Bürger, die in Querfurt wohnen
Künftig auch nicht mehr zu schonen?
Und wie ist es mit Helen
Querfeldein spaziern zu gehn?
Darf man überhaupt noch wagen,
Quergestreiftes aufzutragen?
Quermann, Heinz hat somit Schwein,
nicht mehr auf der Welt zu sein.


Am 02. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann:

Hallo Karola Schramm

"Was ist denn dabei, wenn ich als Linke auch rechte Freunde habe, die das Soziale und Anti-Kriegerische genauso hochhalten wie ich ?"

Nichts. Wie man sieht hat Frau Mensah-Schramm keine Berührungsänste mit Menschen, die der Mahnwachen-Bewegung nahestehen. Das würde bedeuten, wenn man die Haltung von Frau Mensah-Schramm, die in der Öffentlichkeit Nazisymbolik entfernt, kennt: kann man haargenau unterstellen, diese Frau verkehrt nicht mit Nazis, never! Und schon bröckelt die Propaganda. Bisher stand die "Poli-Putze" (schrecklich, ist nicht von mir) auf der Seite der "Guten". Tatsache, die wehren das Erstarken einer Friedensbewegung, schon in den Anfängen ab. Doch davon lassen wir uns nicht aufhalten!


Am 02. Dezember 2017 schrieb Otto Bismark:

Liebe Leute, wir haben nur ein Problem. Diese ganze Querfront-Masche mag so dumm sein wie nur irgendwas, aber sie verfängt. Ich erlebe es ständig und das bei Leuten, die man mag und um die es einem leid tut. Da wird die ganze links-rechts Problematik derart in den Vordergrund gerückt, daß darüber selbstverständlich gewollt die eigentlichen Probleme verschwinden. Deutlicher als an dem ganzen Nazi-Geschrei wird das nirgendwo. Kaum ist jemand oder etwas mit dem Nazi-Verdikt belegt, wird nicht mehr hinterfragt. Es ist wie mit Lepra, Pest oder Cholera. Der oder das so durch den Nazi-Vorwurf Gebrandmarkte wird gemieden, von dem wird kein Stück Brot mehr genommen, ohne Nachfrage. In solchen Fällen hilft kein argumentieren, kein Verweis auf sonstwas, das Etikett klebt bombenfest. Und komischerweise nützt es auch nichts, dem Establishment dieser Republik seine Abstammung und geistige Verwandschaft mit dem echten Nazitum nachzuweisen, nachzuweisen, daß diese Republik von Altnazis aufgebaut wurde, daß deren Geist heute noch lebendig ist, Belege dafür zuhauf vorhanden sind und die heutigen Neonazis bloß die Nachkommenschaft der echten, das braune Geschmeiß seinerzeit erst ermöglichten Mitläufer oder Aktivisten des Dritten Reiches sind. Und weiter, der Versuch der Aufklärung über diese Zusammenhänge landet dann sofort im Ordner Verschwörungstheorie, nicht bemerkend, daß die Verschwörungstheoretiker, um das Wort mal aufzugreifen, das schändliche Tun der Verschwörungspraktiker bloß ans Licht zerren. Denn nichts weiter als Verschwörung ist es doch, was die Handlanger des Großkapitals täglich praktizieren, um unsere Welt noch zugänglicher den Anforderungen an maximale Kapitalverwertungsbedingungen zu machen. Und es nutzt herzlich wenig, daß wir hier wie noch so manche das perfide Vorgehen erkennen, wenn die Masse unseres Volkes ruhiggestellt durch Brot und Spiele auf diese Masche hereinfällt. Als Lehre aus der Geschichte müßte dem Querfront-Geschwurbel eine echte Rot-Front entgegengestellt werden! Dahin zu kommen ist eben unsere Schwierigkeit.


Am 02. Dezember 2017 schrieb Anke Zimmermann:

Danke. Mir zieht es regelmäßig den Magen zusammen wenn ich den tagesspiegel lese, da trieft Hass und Verachtung. Dieses miese Propagandastück über Frau Schramm hat mich menschlich sehr erschrocken. Eine gestandene Frau mit Haltung und in unserem Staat, mit einer freien Meinung ausgestattet, wird so von der Hauptstadtpresse angegangen. Mir tut das weh und Frau Schramm, Sie haben meine Unterstützung, wenden Sie sich an den Galeristen wenn Sie Kontakt aufnehmen möchten.

Wahrlich, mit dem tagesspiegel ist uns, in Berlin - eine neue Stasi gewachsen.


Am 02. Dezember 2017 schrieb Reinhard Lerche:

Köstlich, wenn man einem Spin-Doctor auf den Schlips tritt und hierbei den "G"-Punkt trifft = Treffer - versenkt.
Uli, Hut ab!


Am 01. Dezember 2017 schrieb Karola Schramm:

Jetzt weiß ich ja nicht, ob richtig liege und traue mich mal zu schreiben, dass ich dieses ganze künstliche Theater um die "Querfront" einfach nicht verstehe.

Was ist denn dabei, wenn ich als Linke auch rechte Freunde habe, die das Soziale und Anti-Kriegerische genauso hochhalten wie ich ? Dass wir also einige Berührungspunkte haben bei denen wir uns einig sind und einige, bei denen das eben nicht klappt. Kommt dann nicht gerade Toleranz ins Spiel die Meinung des anderen zu achten und zu respektieren ? Ich bin z.B. mit Merkels Flüchtiglingspolitik überhaupt nicht einverstanden und tendiere zur Meinung von FDP, AfD, der Tierschutzpartei und dem Dalai Lama, ganz im Gegensatz zu der Meinung der der meisten Linken und SPD, die auch die Kirchen vertreten. Ich merke, wie mich diese überzeugten Linken und Kirchgänger anfangen zu meiden - oder ich sie, das weiß ich noch nicht so genau.

Wenn also Frau Schramm ihren Beitrag zur Friedensarbeit darin sieht, die Schmierereien von Rechten einfach wegzuputzen und Freunde aus der rechten Szene hat die diese Rechts-Graffiti-Kunst auch nicht mögen. Was ist dabei ? Teile und herrsche zieht da nicht. Vielleicht ärgert das diese Zeitung, deren Gründer Sie trefflich skizziert haben, lieber Herr Gellermann.

Schon schlimm, wenn Journalisten mithelfen wollen, dass sich ganz normale Zivilisten mit Zivilcourage auch noch in die Haare kriegen, wie im BT, wo man die AfD wie Aussätzige behandelt. Das sind doch keine Demokraten und tolerante Menschen, sondern eiskalte, berechnende Machtpolitiker, die ihren Wert aus der Diskriminierung anderer ziehen.

Das Beispiel mit Papst Franziskus ist super gut. Aber auch über ihn habe ich in einem sehr angesehenen Blatt - eher links-liberal mit Hang nach rechts, im Forum Kommentare gelesen, die ihn am liebsten woanders sähen - jedenfalls nicht im Himmel.

Irgendwo habe ich mal einen Spruch gelesen, der ungefähr so hieß: " Ein Christ ist immer auch ein Sozialist. Ein Sozialist muss aber nicht immer ein Christ sein.


Am 01. Dezember 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Die politischen Zeiten lassen kaum eine andere Wahl, als die Themenfestlegung, die der GALERIST mit politischem Instinkt getroffen hat. Dafür ist ihm zu danken.
Es wird eng im Land, wenn man bemerkt, wie es langsam aber stetig erkennbar in Richtung autoritär, und gegen die verbrieften Grundrechte des Volkes vom Staat offen und mittlerweile ohne Hemmungen verstoßen wird. Sicherlich geht das schon sehr lange so, nur wird immer deutlicher, und den Herrschenden geht die Düse. Das Volk ist nicht so unwissend, wie man es sich wünscht. Die Möglichkeit sich umfassend zu informieren, und mitzubekommen, was alles so richtig falsch läuft im Land lässt sie nervös werden, und was muss dann auf den Plan ?
Da sie ja irgendwie nichts gelernt haben muß der Hammer gegen Andersdenkende gezückt werden, und das, was unvereinbar ist, und das versteht sich wirklich von selbst, aus der Geschichte heraus, zwanghaft zusammen bringen zu wollen, um die Linken im Land zu diskreditieren, zu diskrimieren, Opfer und Täter auf eine Stufe stellen zu wollen ist an Frechheit kaum zu übertreffen. Aber eigentlich will man die Linken als charakterschwach, als wankelmütig, als Leute, die sogar mit denen zusammengehen, die doch so lautstark sich empören über eine AfD im Deutschen Bundesrag, wenn es für sie von Nutzen ist. Das blöde ist nur, dass sie von sich auf Andere schließen. .....und verteile auf die Andern meinen Mist." (K.Wecker). Die Unzufriedenheit im Land wird größer, die Spaltung zwischen arm und reich. Obszön kann das nur genannt werden. Jedes 5.Kind lebt in Armut. Mit den Arbeitslosenzahlen wird gelogen, dass die Schwarte kracht, Es gibt keine offiziellen Obdachlosenzahlen, und das in einem Land, wo jeder Furz am liebsten gezählt werden würde, um in alle Bereiche des menschlichen Lebens einzudringen, um sie zu kontrollieren.
Die Konzentration auf die Verdrehung und schändlicher Lüge von denen da oben lässt mich auf die Kokosnußpalme bringen, und dass die Medien fleißig denen in den Allerwertesten kriechen macht sehr deutlich, dass denen zuviel Bewegung in der Gesellschaft ist. Streiks, Glyphosat, Jamaika geplatzt und Schulz vertällt noch und stellt sich an, wie jemand der letztendlich nicht anders kann, als staatstragend. Es ist der rote Faden der SpD. Die sPD: Bleibende Verräter der Arbeiterklasse.- Die, die das immer wieder in die Welt setzen, Lügen verbreiten, dem Faschismus gehuldigt haben; die Propaganda, die Presse als Herrschaftsinstrument macht es wieder, um den Staat und ihre Verleger, die fleißig ihren Interessen folgend zu schützen.
Dreckiger geht es nicht. Es ist natürlich nichts Neues, nur warum zum jetztigen Zeitpunkt ? Wo es gesellschaftliche Probleme gibt, die nach Lösungen schreien. Keiner von denen, die den dicken Max machen, und die Linken mit Dreck bewerfen sind irgendwann einmal durch besondere Ereignisse aufgefallen, die über ihren eigenen Nabel und ihrer Kreiselei, die für die gesamte Gesellschaft einen wirklichen Nutzen gehabt hätten. Die Stiftungen der Damen und Herren sind in allererster Linie dafür gedacht, ihre Knete unterzubringen, und Almosen sollte es nicht geben, sondern eher eine staatliche Aufgabe es sein, die die Schwachen vor den Starken schützt, durch Gesetze, die das hergeben, denn der Starke braucht keinen starken Staat, den brauchen die Schwachen, die Verletzlichen, die Abhängigen, und dafür sollte wirklich linke Politik stehen, dann sind die Ängste und Befürchtungen der Herrschenden wirklich real, und dann ist warm anziehen angebracht, was Tausende in diesem Winter wieder nicht können. Eine Schande, dass das Menschenrecht auf warme Kleidung, auf ein Dach über dem Kopf, auf medizinische Hilfe, und auf das was der Mensch braucht, weil er ein Mensch ist ihm verweigert wird. Das zu ändern muss Aufgabe einer LINKEN im Land sein und bleiben.


Am 01. Dezember 2017 schrieb Paulo H. Bruder:

Seit Bachmann gegen Dutschke wissen wir: Medien -nicht nur der Tagesspiegel - hetzen und produzieren Pogramstimmung, und irgend so ein Knallkopf druckt dann irgendwann ab. Der Vorwurf der Querfront wird so zum Frontalgewehr, gewehrfrontal. (Leider ist das Wortspiel nicht geeignet, die Querfrontanschuldigungen als gewehrfrontal zu entlarven.)


Am 01. Dezember 2017 schrieb Rudi der Ratlose:

Matroshkas nennt man meines Wissens jene Puppen, die innen ganz hohl sind und in diesem Hohlraum noch weitere Puppen verstecken. Ist das nichtbezeichnend?


Am 01. Dezember 2017 schrieb Helene+Ansgar Klein:

Ihre Vorhersage, Uli Gellermann, dass Papst Franziskus bald als 'Querfrontler' diffamiert wird, wird, weil wir so "geniale
Schnüffler in den deutschen Medien" haben, sicherlich eintreffen!


Am 01. Dezember 2017 schrieb Rita Steffen:

Man nennt ihn auch den Tages-Spitzel. Und er trägt diesen Namen zu Recht.


Am 01. Dezember 2017 schrieb Thomas Immanuel Steinberg:

Deutschen Oper in Berlin Schahanhänger und Berliner Polizisten. Ein Polizist erschoß den Studenten Benno Ohnesorg. Was zeigte der Berliner Tagesspiegel am 4. Juni 1967 von diesem Gemetzel auf seiner sonntäglichen Foto-Seite? Einen Polizisten, der einer alten Frau neben der Demonstration über die Straße hilft.
Tagesspiegel- Meisner sitzt in einer Redaktion, die seit über 50 Jahren Fake News verbreitet. Da sitzt er nun und kann nicht anders.


Am 01. Dezember 2017 schrieb Uwe Bergmann:

Ich habe den schändlichen Artikel im Tagesspiegel selbst gelesen:

http://www.tagesspiegel.de/politik/polit-putze-mensah-schramm-die-antifa-aktivistin-und-die-querfront/20651126.html

Es ist gut, dass Sie an die widerliche Haltung dieser Zeitung (und der der Mehrheit der deutschen Medien) währen des Irak-Kriegs erinnern. Gestern haben sie noch frech Kriegspropaganda betrieben, heute fälschen sie mit der "Querfont" sie Wahrheit. Widerlich!


Am 01. Dezember 2017 schrieb Harry Heinrich:

Das Papstbeispiel ist köstlich. An dem wird die ganze Verlogenheit der Querfront-Kampagne deutlich.


Am 01. Dezember 2017 schrieb Inge Herrmann:

Diese links-Rechts-Verdrehung des "Tagesspiegels" ist ungeheuerlich. Noch ungeheuerlich er ist es, dass immer wieder linke Leute auf diesen Quatsch reinfallen: Kapiert doch endlich mal, dass die Querfront eine Erfindung ist, um die Bewegungen zu spalten,

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