Der NATO-Terror hat Tradition

Darf es ein bisschen Krieg mehr sein?

Autor: U. Gellermann
Datum: 23. März 2017

Der NATO-Gipfel im Mai naht, und ein wirres Gefasel beherrscht die deutschen Medien: Zwei Prozent vom Brutto-Inlandsprodukt, nur zwei Prozent! Dürfen es ein paar Waffen mehr sein? schreit es auf dem Medienmarkt. Ganz besonders laut und ganz besonders penetrant greint die SÜDDEUTSCHE: Von einer „wehrlosen Wehr“ barmt Jochachim Käppner, der Mann, der dem Krieg als solchen schon mal eine prima Zukunft attestierte: Der „deutsche Beitrag sei, wie in vielen NATO-Ländern, einfach zu klein geworden.“ Andere, wie der einstige Absolvent der Adolf-Hitler-Schule und Chefredakteur der ZEIT Theo Sommer, will mit Donald Trump, der lieber etwas mehr hätte, feilschen: Kann es nicht auch ein paar Promille weniger sein?

Da sei die Kanzlerin vor. Noch neulich, auf einem CDU-Parteitag in Stralsund, stand sie in Treue fest zur NATO: „Sicherheit und Sicherung sind notwendig“. Und zu den zwei Prozent: „Verpflichtungen müssen schon erfüllt werden. Und das werden andere auf der Welt von uns auch einfordern“. So die deutsche Musterschülerin auf dem Weg zu Trump dem Haarigen. Denn der kommt auch zum NATO-Gipfel. Deshalb mahnte der NATO-Generalsekretär Stoltenberg: „Wenn Deutschland seine Verteidigungsausgaben erhöht, dann wird das gut für Europa, für die Europäische Union und für die Nato sein.“

Hat jemand das Wort Verteidigungsausgaben aus dem Gebetsmühlen-Text des Sekretärs aufmerksam gelesen? Gegen wen soll die NATO uns denn verteidigen? Bitte nicht schon wieder gegen den Russen. Seit ihrer Gründung vor fast 70 Jahren wartet die NATO auf den Russen. Und dieser unzuverlässige Partner will einfach nicht die nächste NATO-Grenze überschreiten und den nächstbesten Bündnis-Staat überfallen. Im Gegenteil, hat doch Putin jüngst sogar heimtückisch die Militärausgaben der Russischen Föderation um 25,5 Prozent für das Jahr 2017 gekürzt.

Wenn einer der debattierenden Zwei-Prozenter ehrlich wäre, müsste er, analog zu den Russen, über Rüstungskürzungen reden. Aber wer will schon die Rüstungsindustrie enttäuschen? Jedenfalls nicht Martin Jesus Schulz: Zwar sagte er in der ARD-Sendung "Farbe bekennen“, er wolle keine 20 Milliarden in jedem Jahr mehr für Rüstungsausgaben, aber „einen Aufwuchs bei den Militärausgaben“ müsse es schon geben. Was mag das für eine Farbe sein, zu der er sich da bekannt hat? NATO-Oliv offensichtlich.

Das berühmte Verteidigungsbündnis verteidigt seit bald 16 Jahren irgendwie irgendwas in Afghanistan und hat bei dieser aufopferungsvollen Arbeit 2,7 Millionen Flüchtlinge erzeugt. Über das kaputt gebombte Libyen sind im letzten Jahr 181.000 Menschen nach Europa geflohen. Auch an der Zerstörung staatlicher Strukturen in Libyen war die NATO führend und erfolgreich beteiligt. Was wurde da noch mal verteidigt? Richtig: Die Freiheit. Die Freiheit westlicher Staaten die Rohstoffe Libyens auszubeuten. Und sicher sind NATO-Truppen primär in Polen und um Polen herum, weil dort die Meinungsfreiheit gefährdet ist.

US-Präsident Trump sei erfreut, teilte das Weiße Haus in Vorbereitung des NATO-Gipfels mit, „sich mit seinen Gegenübern von der NATO zu treffen, um unser starkes Bekenntnis zur NATO zu bekräftigen und Themen zu diskutieren, die für das Bündnis entscheidend sind“. Und, fügte er hinzu: „besonders das Teilen von Verantwortung unter Verbündeten und die Rolle der Nato im Kampf gegen den Terrorismus.“ Es war George W. Bush, der den Krieg gegen den Terror erfunden hat. Gegen jenen Terror, den die USA selbst nachhaltig erzeugte. Da kann man über Donald Trump sagen was man will. Aber manche Traditionen pflegt er doch liebevoll.

Die Macht um acht.

15 Minuten Tagesschau

Aus dem Alltag eines Regierungs-Senders

Uli Gellermann


Ein Veranstaltung des Berliner Buchändlerkellers

Am 28-03-2017 - um 20:30 Uhr

Carmerstr.1, 10623 Berlin-Charlottenburg



Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 25. März 2017 schrieb Marc Britz:

@ Uschi Peter

"Aber eine friedfertige Religion ist mir nicht bekannt. Nur die völlige Verbannung von Religionen aus der Politik und Beschränkung auf`s Private kann vor deren Fanatismus retten. Wie wir heute sehen, fechten gerade die monotheistischen Glaubensrichtungen ihre ideologischen Kämpfe gnadenlos aus."


Sehr geehrte Frau Peter,

wer da seine ideologischen Kämpfe gnadenlos ausficht, sind nicht die monotheistischen Religionen, sondern der Kapitalismus in seiner besonders aggressiven neoliberalen Variante, also eine ganz und gar diesseitsbezogene Weltsicht. Lassen Sie sich doch nicht verarschen!


Am 24. März 2017 schrieb Uschi Peter:

@Krysztof Daletski:
als ich das Lied hörte, kamen mir die Tränen. Dabei fiel mir die Warnung von Bert Brecht ein: "Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten."
Bertolt Brecht (1898-1956)
Ich trauere um mein Land.


Am 24. März 2017 schrieb Karin Petersmann:

Ich bin sehr dankbar, dass hier die Frage aufgeworfen wird, wer uns denn angreift, gegen wen wir uns denn verteidigen müssen. Es sind die Banken und der Militärisch-Industrielle-Komplex der uns, die Normalmenschen angreift. Leider gibt es keine Truppe, die uns gegen die verteidigt.


Am 24. März 2017 schrieb Uschi Peter:

@Hans Rebell-Ion:
"Nur friedfertige RELIGIONEN zulassen,"
das ist alles sehr richtig was Du schreibst. Aber eine friedfertige Religion ist mir nicht bekannt. Nur die völlige Verbannung von Religionen aus der Politik und Beschränkung auf`s Private kann vor deren Fanatismus retten. Wie wir heute sehen, fechten gerade die monotheistischen Glaubensrichtungen ihre ideologischen Kämpfe gnadenlos aus.


Am 24. März 2017 schrieb Gert Walther:

Ich bin zum ersten Mal bei der RATIONALGALERIE und vom Artikel zur NATO sprachlich und argumentativ sehr überzeugt. Auch viele der Beiträge sind informativ und thematisch ergänzend. Erstaunt bin ich über 'altes fachbuch'. Der Leser scheint eine Art Co-Redakteur zu sein. Aber ich finde ihn gar nicht im Impressum.


Am 24. März 2017 schrieb Uschi Peter:

Man könnte verzweifeln! Da drohen Hungersnöte in Afrika, im Jemen sind 20 (zwanzig!) Millionen Menschen betroffen. Hunderttausende Tiere sind schon elend verreckt. Jetzt sind die Menschen dran, zuerst die Kinder und die Alten, dann der Rest. Oder soll man sagen, das sind die Kollateralschäden bei der Bekämpfung der Terroristen?
Als Ersthilfe könnte man doch die einwandfreien Lebensmittel, die von uns nicht verbraucht werden und weggeworfen werden, mit den Bombenflugzeugen über Jemen und anderen betroffenen Gebieten abwerfen. 1948 mit den Rosinenbombern ging das doch auch. Die flogen im Minutentakt für die "hungernden" Westberliner Lebensmittel. Damit hatten die Russen den Schwarzen Peter als Monster, die die Westberliner aushungern wollten. Diesmal aber sind es nur sowieso überzählige Untermenschen, um die es nicht schade ist. Und mit der Hoch-Rüstung verdient die Wirtschaft, mit Lebensmiteln nicht. Was verursachen die "Rosinenbomber" doch an unrentablen Kosten! Lieber bauen wir ein paar Kampfflugzeuge mehr zur Bevölkerungsreduzierung, dann verhungern auch nicht mehr so viele.


Am 24. März 2017 schrieb Karl Heinz Bernhart:

Um über den heutigen Status Deutschlands Klarheit zu erlangen, genügt doch dies: Was wäre wohl anno 90 passiert, wenn anlässlich des Abzugs der Russen aus der damaligen DDR die Regierung Kohl zu den "Westmächten" gesagt hätte, "so, dann also tschüss, danke für die gute Zeit, aber alles ist mal vorbei! Ach und übrigens, ohne Warschauer Pakt entfällt ja wohl auch die NATO, kann also weg."
Unter Garantie: Wir hätten schon anno 90 ganz klar erfahren, was für einen Status wir haben.


Am 24. März 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel:

@Hans Rebell-Ion
Von dieser Theorie habe ich auch schon gehört. Zuletzt beim hinlänglich bekannten Kopp-Verlag. Aber sei es, wie es sei. Das ist eigentlich egal. Das Verhältnis zwischen Staaten regelt sich nur scheinbar durch Verträge. Denn jeder weiß: Verträge kann man interpretieren, ändern, ignorieren, brechen, kündigen etc. Aber ob man das macht oder besser bleiben lässt, hängt sehr von den Machtverhältnissen ab, wie überhaupt das miteinander der Staaten. Insofern sind Verträge nicht die Grundlage des Verhältnisses, sondern nur deren veröffentlichten Symbole. Unter hohen Geschäftsleuten, Mitgliedern ehrenwerter Familien oder gar den "Freuenden der italienischen Oper" war eine "nettes Wort" oder eine freundliche Bitte schon immer viel bedeutungsvoller. Und in entsprechenden Syndikatskreisen galt: den Oberpaten bloß nicht "demütigen"!

Und auch direkte Gegner können einander oft genau abzuschätzen. Mit dem Verzicht auf die Osterweiterung der Nato zum Beispiel war es nicht dadurch vorbei, dass man "vergessen" hatte ihn auf Papier zu bannen. Da war es in dem Moment vorbei, als die UdSSR unterging und es gelang Jelzin zu installieren. Mit Papier dazu hätte es allenfalls etwas mehr propagandistischen Rummels und etlicher ideologischer Verrenkungen bedurft.

Gefährlich wird es, wenn der Status quo den Vertretern exklusiver Nationen oder Ober-, Über- oder Herrenmenschen anderer Art nicht behagt und sie dem Glauben erliegen, das Ganze zu Ihren Gunsten ändern zu können. Dann beginnen unausweichlich kalte und auch heiße Kriege. Die können nur verhindert werden, wenn die Gegenseite oder das eigene Volk diesen Herrschaften nachhaltig klar machen, dass ihr Glaube ein Irrglaube ist.

Für mich ist immer wieder frappierend, wie sehr viele Leute an die Wunderkraft von Papier glauben (Verträge, Gesetze, ja sogar Geldscheine usw.) und die hinter diesen Symbolen stehenden Mächte und Kräfte übersehen.


Am 24. März 2017 schrieb Hans Tigertaler:

Der übernächste Krieg wird nur noch mit Pfeil und Bogen entschieden, sagte Albert Einstein.

Der Nächste also noch nicht, den haben wir noch frei, sagt sich die NATO.


Am 24. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Auf den Punkt gebracht; kurz, knapp, bitter und vollgestopft mit Inhalten, die es in sich haben. Vielen Dank, für deine unermüdliche Arbeit, die eine Qualität, mit Unbestechlichkeit und Aufrichtigkeit gepaart hat, die selten in der Republik ist..
In den Gesprächen mit denen, die den Faschismus, den Hunger, Krieg und Elend erlebt haben ist eine durchgängige Haltung erkennbar: "Nie wieder Krieg !" In den Erzählungen, die den Schmerz, den Kummer, und , ungeweinte Tränen, sich den Weg bahnen, wenn sich die Türe der Erinnerung öffnet, dann ist völlig klar, dass Deutschland vor einigen Jahren mit der Zustimmung an völkerrechtswidrigen Kriegen, sich zu beteiligen,die Büchse der Pandora geöffnet hat, und für die alten Mitmenschen, die das beschäftigt, ist diese Entscheidung, mit all den Folgen eine Katastrophe. Ängste an die "schreckliche Zeit," werden wach. Unsichere Zeiten sind wieder da. In den Schränken muss mehr sein, als in den Jahren der Friedenspolitik, wird gesagt. Einige sind empfindsamer, schreckhafter, unruhiger und nervöser, wenn sie die Nachrichten verfolgen. In den Träumen wird die Kriegszeit real, und die Mediziner wissen oft nicht so richtig, wie sie mit dem, was sich da reaktiviert, anders umzugehen, als mit Beruhigungstabletten, die oft unangenehme Nebenwirkungen haben. Die jahrelange Verdrängung holt diese Generation, wenn sie denn noch lebt, mit einer Welle des Schmerzes, und des Verlustes ein, der auch für die Mitmenschen manchmal schwer auszuhalten ist. Die Schuldfrage stellen einige verstärkt, und suchen Antworten, was das eigene Verhalten erklärt. Das sehe ich allerdings dann als eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit an, wo vielleicht Gespräche Sinn machen, doch die Frage der Verantwortung muss gestellt werden, und Absolution gibt es nicht.
Deutschland soll auf alle Zeiten, dem Frieden, und der Freundschaft mit den Völkern, auch mit Russland verpflichtet sein; ist die einhellige Meinung, trotz der bestehenden Meinungsverschiedenheiten. Wenn es das ist, was einige der noch Lebenden gelernt haben, aus der "schrecklichen Zeit," auch sogenannte Mitläufer, dann ist es mehr, als ich zu hoffen wagte, zu Beginn der Gespräche.
Mein Fazit bleibt, was die Frage der NATO angeht: Raus aus der NATO, und rein in den Frieden: Für gesellschaftlichen und menschlichen Fortschritt, für alle Völker der Welt.
Im Kapitalismus werden das fromme Wünsche bleiben, und Russland wird wieder zum Feind erklärt, und somit bestätigt sich leider mal wieder die Aussage eines geliebten, verstorbenen Familienangehörigen: "Die größte Geißel der Menschheit, ist die Dummheit."


Am 24. März 2017 schrieb Ernst Grobschmied:

Welch eine Rendite, großartig - und nur durch vorgezogene Sylvesterfeiern.

Die neoliberale Rendite-Berechnung bei Mordwerkzeugen aller Art kann bei der Herstellung, deren Vertrieb inkl. Schwarzgeldkoffern von Waffenschiebern an heutige Finanzminister, deren Anwendung gegenüber dem eingebildeten Feind, - stark verkürzt werden, in dem man man das Kriegsspielzeug noch vor dem Mordeinsatz, zu vorgezogenen Sylvesterfeiern vollumfänglich zur Detonation bringt.

Die Ukraine machts doch vor, in dem sie - wie vor ein paar Tagen geschehen - sage und schreibe 138.000 Tonnen Massenvernichtungswaffen noch vor einem Einsatz vollumfänglich zündete und so den MINSK II-Beschluss schlagartig umsetzte, da keine Waffen mehr da sind. Wenn man also davon ausgeht, das 1 Tonne 10.000,-? kostet, dann sind dass immerhin 138 Milliarden neue notwendige Investitionen, von denen unsere Rüstungskonzerne und KriegsministerInnen leben - und ide die Steuerzahler gerne beitragen werden.
Vorbildlich !

Doch das ist nicht alles.

Denn dadurch erhöht sich schlagartig die Umlauf-Rendite der Waffenindustrie, schafft so neue Arbeitsplätze - quasi als Abwrackprämie -, und auch die Euro-Umlaufgeschwindigkeit passt sich dem QE-Programm der EZB an, die ja bekanntlich 80 Milliarden Euro per mon. in die Inflation - ääh Spekulation fließen lässt, ohne dass sich etwas auf der Gegenseite der Rechnung tut.
Denn die Gleichung besagt, dass ..
Geldmenge x Umlaufgeschwindigkeit = Inflation (ääh Spekulation) x Wirtschaftswachstum.
??x ???= ?? x ?
Diese Sylvesterfeiern in der Ukraine zeigen in die richtige Richtung. Sie stabilisieren den Euro, die Menschen, und geben dem Leben wieder den Vorzug vor dem Töten des eingebildeten Feindes.

Lasst uns Sylvester feiern, jeden Tag - und uns als Freude sehen.
Kriegstreibern bezahlen wir gern ihre Paranoia-Therapie.


Am 24. März 2017 schrieb altes Fachbuch:

@k.daletski
ein kleines feines liedchen, das das schicksal des michels zusammenfässt, und seine zukunft prophezeit: der michel wird es nie lernen!

@a.buntrock
wieso hat die brd mit keinem nato-partnerland friedensverträge??
die souveränität gebe es seit dem 2+4 vertrag, angeblich:)
sehenswert dazu "die anstalt" https://www.youtube.com/watch?v=7XDpQeRQLhA

@h. rebell-ion
glauben sie wirklich, ihre liste unter den bedingungen der kapitalistischen produktionsweise durchsetzen zu können?? ein wenig mehr "demokratie" und die paar stellschrauben zurecht gerückt und wir haben das schlaraffenland?

@alle
trump ist 100 tage im amt. seither wurde an der börse so viel gewinn gemacht, dass die summe die jährliche wirtschaftskraft italiens ausmacht!!! (gestern im börsenTV)!!
rheinmetall macht erstmals mit seiner militärsparte mehr gewinn, als mit ziviler produktion. aktien von rüstungsbetrieben machen ein plus um die 25%!!
wer will das wie aufhalten?
und andererseits muss die schwarze null stehen, der armen-reichen-bericht darf vor den wahlen nicht veröffentlicht werden, und die schultz'schen gedanken zum ALG Q gelten schon als soz.revolution und den wohlstand bedrohend!
ostern naht, für die transparente der marschierer werden wieder sprüche gesucht. antikapitalismus steht selten drauf!

@ s.korte
thema ist "Darf es ein bisschen Krieg mehr sein?"
keine ahnung, was die ddr nun wieder damit zu tun hat! "So, wie in der früheren DDR in allen öffentlichen Bereichen stasigeführte "Chefideologen eingesetzt wurden, ....".
haben die in den 40 jahren ihrer diktatorischen regentschaft den krieg gepredigt oder gefördert?
ich habe das anders erlebt!


Am 24. März 2017 schrieb Michael Kohle:

Genial, aber wenig für unser Überleben förderlich: die negative Rüstungsspirale.Auf der einen Seite: die edle Wertegemeinschaft vermeint, immer höhere Summen in den Rachen des Molochs MIK stopfen zu müssen auf Kosten des doch so überflüssigen Sozialstaats (unser Leben, unsere Gesundeit). Auf der anderen Seite: ein Großmeister der Strategie, der die Militärausgaben von Russland schon mal vorab unter jene nominale Marke setzt, die die Gorgonen Angie und Uschi in vorauseilendem devotem Gehorsam anpeilen und der vom Heiligenschein Gekrönte seine Chance nicht begreifen will. Für uns Europäer zumindest bedeutet das, dass sich Vladimir der Schreckliche voll auf die Wirkung seiner Gegenschlagswaffe verlassen will und wird. Die lagern schon in reichlicher Menge und fressen nicht allzu viel Heu.
So kann er auch noch rechtzeitig zur Wahl gutes tun. Sein Volk wird es ihm danken.

Und da wäre ja noch eine andere Baustelle. Noch vor einem Jahr tönten die üblichen Verdächtigen, Putin und sein Gas - das Ende sei nah. Jetzt, ein Jahr später sieht es schon wieder anders aus. Auch über diesen Wipfeln ist längst wieder Ruhe eingekehrt. Eine Google-Suche muss allein mit den voreiligen Siegesfanfaren von letztem Jahr auskommen. Hat uns da jemand längst wieder an der Gurgel, müssen wir uns um unser Stövchen für den nächsten Winter Sorgen machen? Könnte das gar für unseren General Stoltenberg eine gute Gelegenheit bieten, mal zu gucken ob der Gaslieferant nicht doch in die Wertegemeinschaft kostengünstig zu integrieren ist? Wer will schon frierend vor dem Tatort sitzen!


Am 24. März 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel:

@Andreas Buntrock

Über Merkels Verhalten muss man nicht lange nachdenken. Wenn "der kleine Bonaparte" "die Freunde der italienischen Oper" zu sich einlädt, weiß jeder was gehauen und gestochen ist. Merke: In den USA gibt es keine Mafia, denn sie sind eine "ehrenwerte Gesellschaft" (United Syndicats of America).

Das haben Noriega, bin Laden, Saddam Hussein, Gaddafi und viele Andere schon erfahren.
Und das bisschen Verunsicherung, das des kleinen Bonapartes Reden auslöste, weil er wohl nicht alle noblen Familien gebührend gewürdigt hatte, ist ja nun schnell überwunden worden.

So einfach ist das Leben. Manche mögen's heiß. (Wenn's nicht so traurig und schaurig wär', könnt' man lachen.)


Am 24. März 2017 schrieb Hans Rebell-Ion:

@Andreas Buntrock:
Habe im Netz gelesen ("Verschwörung?"),
dass seit der USA-gewollten(!) Gründung der BRD 1949 eine "geheime Bedingung; sog. KANZLERAKTE" besteht wonach die USA zum jeweiligen BRD-KANZLER/IN "zustimmen" muss!
?Wir sind keine Mandanten des deutschen Volkes, wir haben den Auftrag von den Alliierten.? (Zitat Konrad Adenauer). https://lupocattivoblog.com/2013/11/21/die-kanzler-der-brid-sie-dienten-immer-den-alliierten-niemals-dem-deutschen-volke/


Am 23. März 2017 schrieb Andreas Buntrock:

Ich möchte wirklich wissen, welches omnipotente Druckmittel amerikanische Präsidenten in Händen haben,
um deutsche Regierungen, bis hin zur jetzigen, im absoluten Vasallenstatus zu halten.
An der DUMMHEIT Merkels allein, gepaart mit der Gewissenlosigkeit einer von der Leyen allein
kann es ja wohl nicht liegen -

oder etwa doch?


Am 23. März 2017 schrieb Hans Rebell-Ion:

DEUTSCHLAND braucht DEMOKRATIE:
1.) PAKT-FREIHEIT!,
2.) WAFFEN-und MILITÄR-FREIHEIT!,
3.) Immerwährende NEUTRALITÄT!,
4.) Fairen und friedlichen HANDEL!,
5.) Normale(!) VOLKS-POLITIKER!,
6.) Bedingungsloses GRUNDEINKOMMEN,
7.) Nur friedfertige RELIGIONEN zulassen,
8.) Ökologische Land-/Vieh-/ Energie-
Wirtschaft!,
9.) STEUER-GERECHTIGKEIT!


Am 23. März 2017 schrieb Krysztof Daletski:

Wäre das Thema nicht so wenig Gutes verheißend, man könnte sich wieder an der sprachlichen Brillianz des Rationalgaleristen erquicken. Die Entwicklung von 1945 bis zum heutigen Ruf nach immer mehr Waffen habe ich mir mal erlaubt, in einem Liedlein zu rekapitulieren:
https://www.youtube.com/watch?v=4_yuQeQE5rY

@Sven Korte: Ein Medium hat berichtet. Der Postillon titelte "Rüstungswahnsinn: Irrer Kriegstreiber Putin erhöht Militärausgaben um -7 Prozent!" Ob das aber der Definition ein "MSM" ist, bin ich mir nicht sicher...



Am 23. März 2017 schrieb Sven Korte:

Mal wieder ein sehr passender Beitrag.
Kann ja sein, dass da etwas an mir vorbeigelaufen ist, aber wurden die Kürzungen bei den russsichen Militärausgaben in den MSM überhaupt erwähnt? Ich habe jedenfalls nur Online und bei augewählten Anbietern davon gelesen (ja, RT-Deutsch war darunter), jedoch nicht bei ARD und ZDF.
Die angeblichen russischen Aggressionen hingegen scheinen in den westlichen Medien kein Ende zu nehmen. Das Thema wird dermaßen übertrieben, dass man es bereits als Satire ansehen muss. Zum Glück scheinen immer mehr Menschen zu begreifen, dass es sich bei der „Bedrohung" aus Moskau um nichts anderes als ein Märchen der Transatlantiker handelt.
Die Bevölkerung wird durch Propaganda in den MSM täglich belogen und geblendet, sei es durch bewusst falsch herausgegebene oder einfach unterschlagene Informationen. So, wie in der früheren DDR in allen öffentlichen Bereichen stasigeführte „Chefideologen“ eingesetzt wurden, um die "Treue zum Sozialismus" überall und jederzeit durchzusetzen, so arbeiten seit Jahrzehnten Tausende (!) CIA-Mitarbeiter in den Redaktionsstuben und zwingen alle Journalisten zu transatlantischer Treue. Dabei wird selbst der geringe Teil investigativer Journalisten derart unter Druck gesetzt, dass sie gezwungen sind, proamerikanische Berichte zu verfassen und dabei die zunehmend hysterische Kriegspropaganda der Eliten zu unterstützen. Schließlich gilt es, das eigene Haus abzuzahlen oder das Studium der Kinder zu finanzieren.
„Leider" wächst in den Augen von Merkel & Co die Zahl der bewusstseinsmäßig erwachten Menschen in der Bevölkerung, die sich gerade eben diese plumpe Propaganda nicht mehr gefallen lassen. Ihre berechtigte Wut über die aktuelle Merkel-Politik veranlasst viele Leser, Hörer und User, ihren emotionalen Frust abzulassen. Natürlich berechtigt. Ohne die Merkel´sche Medienpolitik hätten wir wesentlich weniger Hass in den Medien und sozialen Netzwerken! Die Bevölkerung spürt täglich immer mehr, dass die Medien das Volk als Feind betrachten.
Freie, alternative Medien erfreuen sich immer wachsender Beliebtheit und führen im Gegenzug zu enormen Einbrüchen der Verkaufszahlen bzw. Aufrufe der Systemmedien. Durch die Hetze der Lügen- und Lückenpresse wurde jedoch eher noch Werbung für die alternativen Informationsquellen gemacht.
Klar, dass die alternativen Medien dann zenziert, kontrolliert und unterdrückt werden müssen. Wegen Hate-Speek und Fake-News, natürlich, wer denkt schon an andere Gründe - wie etwa der Versorgung mit von der offiziellen Linie abweichenden Informationen? Verschwörungstherie!
»Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie.«
(Napoleon I. Bonaparte)


Am 23. März 2017 schrieb antares56:

Wieder mal Danke für ihren Kommentar!
Es ist auch schon erschreckend, wie u.a. SPON oder SZ zu kriegsgeilen Medien, scheinbar im Auftrag des Merkel-Regimes, werden.


Am 23. März 2017 schrieb Marc Britz:

Sehr geehrte Frau Schreiber,

wer sich auf der anti-imperialistischen Seite bei irgendeinem amerikanischen Präsidentschaftskandidaten noch irgendwelche Hoffnungen macht, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Clinton wurde im Wahlkampf immer als die personifizierte Güte stilisiert - auch und besonders hier in Deutschland. Dabei ist Clinton eine verlogene, korrupte, geld- und machtgeile, völkerrechtsbrechende Kriegsverbrecherin mit mehren tausend Toten auf dem Konto. Die von Clintons Kriegen ausgelösten Flüchtlingsströme mit den sie begleitenden Dramen sind nicht eingerechnet.
Trump hatte demgegenüber "keine aussenpolitische Erfahrung" und sich bis zur Amtseinführung relativ kriegskritisch geäussert. Wohl auch weil ein nicht unbeträchtlicher Teil seiner Klientele sich von der Obama-Regierung als ungerecht behandelt fühlende Veteranen sind.
Da Trump medial als das Böse schlechthin stilisiert wurde um von der Mordlust Clintons abzulenken, war es aus strategischen Gründen auch für die Linke wichtig auf Trumps bisherige relative Friedfertigkeit im Vergleich mit seiner Gegnerin hinzuweisen.
Dabei hatte niemand irgendwelche Hoffnungen - es war doch klar dass der "Deep State" ihn schon auf Kurs bringen würde - es ging lediglich darum Clinton mit Hilfe Trumps zu demaskieren. Der Feind meines Feindes ist noch lange nicht mein Freund - auch wenn er sich im Kampf kurzfristig als nützlich erweist.


Am 23. März 2017 schrieb Lea Schreiber:

Es gab doch jede Menge Leute, die Hoffnungen in Donal Trump setzten. Diese Hoffnungen habe sich offenkundig zerschlagen und von diesen Leuten hört man nichts mehr. Schade, denn mich hätte es interessiert wie diese Hoffnungen verarbeitet wurden.


Am 23. März 2017 schrieb Ronald Wolf:

Superbeitrag ! Die Elite mit ihren Hetzmedien und Staatsfernsehen wird dem deutschen Michel schon einreden, dass er dringend mehr Rüstung und noch mehr "Einsätze" braucht. Es gibt übrigens nur eine Partei die Auslandskriege ablehnt.


Am 23. März 2017 schrieb Paulo H. Bruder:

Die einzige Lehre, die unsere beknackte Politikerkaste aus Weltkrieg Zwo zu ziehen hätte, wären zwo Prozent für die Kinder in Armut und ihre Eltern! Einer angeblichen Verantwortung durch mehr Waffen, Rüstungsexporte und Kriegseinsätze gerecht zu werden, ist fieseste Heuchelei. Verantwortung für den Frieden und einen glücklichen Planeten sieht anders aus.


Am 23. März 2017 schrieb Engelbert Volks:

Es ist höchste Zeit, dass in Deutschland eine grundsätzliche Debatte über die Sicherheits- und Verteidigungspolitik geführt wird!
Statt zu diskutieren, bis wann das Zwei-Prozent-Ziel für Rüstungsausgaben erreicht werden soll, wie die EU eine militärische Komponente bekommen kann und ob Deutschland nicht auch Atomwaffen besitzen sollte (Panorama, FAZ und Zeit), muss doch zumindest die Frage erörtert werden, für welche Ziele und Zwecke denn die zusätzlichen Rüstungsausgaben verwendet werden sollen. Doch dazu ist von den vielen Rüstungsanhängern wenig bis nichts zu hören, außer diffusen Hinweisen auf den "Terror" oder die "russische Aggression". Es ist ja auch schwierig, denn ein sachlicher Blick auf die weltweiten Militäretats zeigt, dass die NATO anderen Staaten wie Russland oder China schon heute um ein Vielfaches überlegen ist.
Und deshalb muss das Getwittere eines Donald Trump als Begründung herhalten, also die Drohungen des Imperiums gegenüber seinen Vasallenstaaten.
Und die Politik wie auch die Mainstreammedien tun ihr Bestes, um eine grundlegende öffentliche Debatte über deutsche Interessen und deutsche wie europäische Sicherheitspolitik erst gar nicht aufkommen zu lassen.
Sie sprechen von der NATO immer noch als einem "Verteidigungsbündnis" und sie nennen Kriege nicht Kriege, sondern "Einsätze", "Missionen" oder auch "Interventionen".
Und sie basteln unentwegt am Feindbild Russland, denn ohne ein emotionales Feindbild, das lehren alle Kriege der Vergangenheit, lassen sich Aufrüstung und neue Kriege der Bevölkerung nicht verkaufen.


Am 23. März 2017 schrieb Andreas Schell:

Ein sehr guter Beitrag! Danke!

Ja! Hurra! Zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts! Das Bruttoinlandsprodukt ist nicht der Bundeshaushalt, der beträgt nur ein Zehntel davon, also über 300.000.000.000 (dreihundert Milliarden). Das BIP liegt bei über 3.000.000.000.000 (3 Billionen). Der größte verfügbare Betrag muss her, denn zwei Prozent davon sind dann richtig satte 60.000.000.000 (sechzig Milliarden) Euro. Wir reden über ein Fünftel, also 20 Prozent des Bundeshaushalts! Schon heute ist der Verteidigungsetat das Doppelte des Bildungsetats und der zweitgrößte Etat des Bundeshaushalts. In den Schulen riesen Klassen und noch immer zu wenig Lehrer, obwohl wir kaum Kinder haben und gute Bildung eine Schlüsselinvestition ist! Aaaaaber! Wenn wir diesen riesen Haufen Geld für unsere Bewaffnung ausgeben, dann passiert so was wie gestern in London oder auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin nicht mehr. Das erzählt man uns allen Ernstes! Die NATO verteidigt uns ja schließlich gegen den globalen Terror. Wenn wir das Geld aber nicht ausgeben, dann schwappt der globale Terror über unser Land und wir werden alle auf offener Straße überfahren oder, falls ein Täter tatsächlich mal eine Knarre haben sollte, erschossen. So sehen das zumindest blindwütige Kriegsgazetten wie die Süddeutsche oder der Spiegel und ihre Redakteure, die zu Gewehrläufen und dicken Panzerkanonen offensichtlich ein erotisches Verhältnis haben, aber leider nicht zu Logik oder Grundrechenarten. Diese nicht nur geistig, sondern offenbar auch körperlich ärmsten der Armen verdienen unser Mitleid. Gut zu 'nem Abo kann ich mich irgendwie einfach trotzdem nicht mehr entschließen, und 'ne gewerbliche Anzeige in einer Militärzeitung? Na ja.

Frau Bundeskanzlerin Merkel steht heute mal wieder "in dieser schweren Stunde an der Seite der" (diesmal) Briten. An der Seite der Briten steht sie, die zur friedlichen Teilnahme am vereinten Europa unter anderem wegen Frau Merkels Politik nicht mehr bereit sind. Aber alle reden von Terror, der eint uns! Den Terror erkennt man daran, dass ein Verrückter auf frischer Tat erschossen wurde, vielleicht seinen Ausweis bei sich hatte. Irgend eine Behörde weiß nach der Tat dann sicher ganz genau, dass dieser nicht mehr vernehmbare Täter ein seit Jahren fanatisierter Schläfer war, den man nur nicht genau genug beobachtet hat. Da hilft doch nur noch mehr Geld für den Polizei- und Militärstaat! Dann sind wir sicher! Auaaa!!!

Europa geht. Die NATO verteidigt das, was übrig ist gegen irgendjemand Bösen für das Geld, das Europa vielleicht zusammen gehalten hätte. Man könnte weinen. Ich nicht. Ich habe nur eine riesen Wut auf die Arschöcher und ihre Lakaien, die uns in diesen offensichtlichen Blödsinn vorsätzlich, korrupt und wissend immer tiefer hinein manövrieren.

Zuletzt: ja, die Russen senken (!) die Militärausgaben drastisch. Spürt jemand meine Schmerzen bei der Vorstellung, wie viel klüger als "wir" die Russen sind? Weiß noch jemand, dass russische Kinder quasi schon immer Mathe so richtig viel besser als unsere können? Heute bleibt mir nur bewundernder Applaus und ein freundlich-friedlich-nachbarschaftlicher Gruß nach Moskau. Keine Sorge: wir radieren uns bald selber weg, dann habt Ihr ein Problem weniger.


Am 23. März 2017 schrieb Marc Britz:

Wie können Sie nur so herablassend und verniedlichend über die Terrorgefahr schreiben! Hat doch erst gestern wieder so ein Islamist in London vier unschuldige Menschen - Zivilisten - mit Auto und Messer getötet. Dass es sich beim Terroristen um einen vom "internationalen Terror Inspirierten" handelte, weiss die Londoner Polizei vermutlich aus dem Ausweis des erschossenen Täters. Zum Glück haben die Bobbies erst zwei Tage vorher eine Anti-Terror-Übung in London durchgeführt. Sonst wäre noch mehr passiert mit dem Messer und dem Auto.
Verschweigen wir doch einfach mal dass bei diesem Terroranschlag weniger Menschen ums Leben kamen als bei einem lumpenproletarisch-typischen Joy-Ride-Unfall in den Suburbs oder bei einer "armutsinspirierten" Messerstecherei im öffentlichen Nahverkehr Londons. Beides sind alltägliche Phänomene in denen die vom britischen Establishment so erfolgreich ausgegrenzten unterprivilegierten, vorwiegend muslimischen Jugendlichen die Opfer sind. Wie dem auch sei - Dieser Terror - also der in der Innenstadt - müsste sofort mit einem Drohnenschlag beantwortet werden, in Pakistan oder so, ganz egal woher der Täter kommt - Blackpool, Liverpool? Scheissegal.
Und vor allem ganz egal dass bei einem einzigen dieser Verteidigungsschläge ein Vielfaches von pakistanischen Unschuldigen und Zivilisten umkommt. Vielfaches von was? Ein Vielfaches von jenen europäischen Zivilisten die seit der Ausrufung des Kriegs gegen den Terrorismus durch den Terrorismus getötet worden sind.
Aber, Angriffe mit Autos und Messer, wo kommen wir denn da hin? Deswegen: Drohnen und Hellfire-Raketen zur Verteidigung! Und jetzt wo sich Theresa und Donald so gut verstehen - bei ihr gab es ja Händchenhalten - müsste sich da ja was machen lassen.

PS:
Ich glaube übrigens auch voraussagen zu können wann es keinen Moslem-Terror geben wird: Kurz vor den Wahlen in Frankreich, denn da würde er Le Pen nützen. Wer sich's leisten kann, auf nach Paris in den Kurzurlaub! Banlieue-Bewohner und Hartz-IV-Empfänger müssen leider zu Hause bleiben...


Am 23. März 2017 schrieb Spargel Tarzan:

Bei der Rüstungsindustrie ist es wie bei der übrigen Industrie, es sind Bedürfnisse und Begehrlichkeiten zu decken, die vorher geweckt wurden. Es gibt so viele Produkte, bei denen der Verbraucher vorher gar nicht wußte wie nötig er sie hat. Und dann natürlich auch das Bedürfnis von allem immer ausreichend Reserven zu haben, falls mal etwas kaputt geht. Und man glaubt es nicht, was alles so kaputt gehen kann
.
All das Kriegsspielzeug dient ja auch nur dazu unsere Freiheit zu verteidigen. Eine Freiheit die ohne Atom nicht mehr denkbar ist. Reichte die Bekämpfung der Freiheit unserer Großväter noch von der Etsch bis an den Belt und von der Maaß bis an die Memel, so sind heute Fernreisen bis an den Hindukusch, im Programmheft der Pauschalkriegsanbieter. Auch Nordafrika und sein Hinterland sind gefragte Reiseziele und überall werden Touristenhochburgen errichtet, auf deren Zinnen die Hellebarden4.0 im Licht des untergehenden Abendlandes erstrahlen.

Dran bleiben...

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