Der Arsch ist furchtbar noch

Das Bundeskriminalamt will noch mehr Daten

Autor: U. Gellermann
Datum: 06. November 2014

Der Untergang der DDR ist dem Bundeskriminalamt (BKA) offenkundig eine Lehre. Hatte doch das Ministerium für Staatssicherheit augenscheinlich zu wenig Daten gesammelt, andernfalls wäre es der DDR-Opposition doch kaum möglich gewesen, einen ordentlichen Staat in ein Nichts aufzulösen. Wahrscheinlich deshalb hat der Präsident des (BKA), Jörg Ziercke, jetzt verlangt, dass auch die künftig bei der Dobrindt-Maut anfallenden Daten der Kriminal-Erfassung zugänglich gemacht werden sollen. Wenn also demnächst der Terrorist von Dortmund nach München fährt, wird erst sein Autokennzeichen er-fasst und schon ist der Mann selbst ge-fasst.

Doch reicht das? Müssen nicht im Sinne einer umfassenden Sicherheit des Staates vielmehr ohnehin vorhandene Daten dem BKA zugeführt werden? - Immer wieder machen die Hals-Nasen-Ohrenärzte jede Menge Abstriche im Mundbereich ihrer Patienten, um Krankheiten auf die Spur zu kommen. Das ist ein ideales Verfahren, um die Gen-Daten-Bank des BKA um Millionen von Daten zu erweitern. Bei den Zahnärzten der Republik lagern, bisher kaum genutzt, Tausende und Abertausende von Gebissabdrücken. Bisher werden sie nur zur Ermittlung bei Todesfällen eingesetzt. Wären sie aber einer Gebiss-Sammlung des BKA anvertraut, könnten Biss-Spuren infolge von Auseinandersetzungen sofort zu den Zähnen des Täters führen.

Was machen die Psychiater eigentlich mit den Aufzeichnungen ihrer Patientengespräche? Bisher liegen sie unter Verschluss. Welch ein Sicherheitsrisiko! Aus den Psychogrammen der Patienten sind ja nicht nur die begangenen Taten zu ersehen, sondern auch die künftigen: Welch ein Fortschritt in der Kriminologie. Nur das ärztliche Schweigegebot steht der Entwicklung noch im Wege. Das gilt leider auch für die unzähligen Darmspiegelungen. Würden sie der öffentlichen Sicherheit zur Verfügung gestellt, könnten die vielen deutschen Arschkriecher unmittelbar am Tatort festgestellt und dingfest gemacht werden. Leider ist diese Ermittlung im braunen Bereich nicht mehr retrospektiv zu leisten.

Hätte man schon in den frühen 50er Jahren den staatlichen Arsch der Bundesrepublik untersucht, wäre vielleicht der brave SS-Hauptsturmführer Rolf Holle aufgefallen, ein Motor der BKA-Gründung. Der hatte bereits seit 1948 einen guten Draht zur CIA. Da konnte es nicht ausbleiben, dass er im Mai 1950 vom Bundesministerium des Inneren als Regierungs- und Kriminalrat angestellt wurde. Gemeinsam mit seinem guten Freund Paul Dickopf - auch ein SS-Kamerad und späterer Präsident des BKA - sorgte er für ein prima Klima im Bundeskriminalamt: Noch 1959 waren zwei Drittel der Beamten im BKA-Führungspersonal ehemalige SS-Mitglieder, drei Viertel gehörten zuvor der NSDAP an. Selbst 1969 zählte noch ein Viertel des BKA-Führungspersonals zu den ehemaligen SS-Mitgliedern und die Hälfte aller Beamten waren einst Parteimitglieder der NSDAP. In Wahrheit regierte dieser extrem braune Arsch die Sicherheit der Bundesrepublik.

Da erstaunt es dann nicht, dass sich das Amt bis heute bei der Verfolgung rechter Straftäter schwer tut: Den Zusammenhang zwischen den Ku-Klux-Klan-Polizisten aus Baden-Württemberg und der Terrorgruppe NSU kann das BKA - trotz eindeutiger Verbindungslinien - nicht aufklären. Das gilt auch für den Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter. Statt im braunen Sumpf zu rühren, hatte man erstmal, in schöner Nazi-Tradition, Sinti und Roma verdächtigt. Dabei haben die ermittelnden Beamten einen Verdächtigen einem Lügendetektor-Test unterzogen und festgestellt, dass er "ein typischer Vertreter seiner Ethnie“ sei, was bedeute, dass "die Lüge ein wesentlicher Bestandteil seiner Sozialisation darstelle". Dass dem Amt mal eine NSU-Personenliste entfallen ist, dass ein bereits 2006 erfolgter Tip zur NSU-Tatwaffe nicht berücksichtigt wurde, das sind einfach Zufälligkeiten, wenn man dem BKA folgen dürfte. Vielleicht so zufällig wie die Pädophilie-Information zu Sebastian Edathy aus dem Polizei-Umfeld an die Medien gelangen konnte. "Ich find’s nicht nachvollziehbar, wie Sie hier auftreten“, sagte Sebastian Edathy einmal während der Vernehmung des NSU-Untersuchungsausschusses zum Präsidenten des BKA. Das hat er nun davon.

Wenn Verkehrsminister Dobrindt zumindest vorläufig die Daten aus der künftigen Maut-Erfassung nicht herausgeben will, dann natürlich auch, um sein ohnehin umstrittenes Projekt nicht weiter zu belasten. Aber eben auch weil er sicher sein kann: Das BKA bekommt schon seine Daten von der NSA. Auf der Herbsttagung des Bundeskriminalamtes 2013 wußte Michael Daniel, Sonderbeauftragter des Weißen Hauses für die Datensicherheits-Strategie der USA und Berater von Präsident Barack Obama, zu sagen: "Cybersicherheit ist ein Mannschaftssport". Offenkundig gehörte dann ein Jahr später zur Team-Leistung, dass sich das Bundeskriminalamt Hilfe zur Entwicklung eines eigenen "Staatstrojaners" aus den USA holte. Die Behörde kooperiert bei der Überwachungs-Software eng mit der deutschen Tochter des NSA-Dienstleisters CSC zusammen. So schließt sich der Kreis auf´s Schönste: Der US-Geheimdienst CIA rettete alte Nazis in eine neue Behörde. Die nun älter gewordene Behörde rettet ihre Datensammlung in Kooperation mit dem US-Geheimdienst NSA. Der Arsch ist furchtbar noch, aus dem das kroch.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 07. November 2014 schrieb Gideon Rugai:

Zitate:
"Es ist schon eine Beweis Ihrer Arroganz, wenn sie das Zitat aus dem Brecht Stück (...)für Ihre Agitationszwecke einsetzen."

und

"Ich finde es unerträglich, dass Sie die DDR als "ordentlichen Staat" bezeichnen!"

Also ehrlich : Langsam wirds affig Leute !
Wo sind denn nur die guten alten Korinthenkacker und Prinzipienreiter geblieben, die zumindest noch sorgfältig ausgearbeitete Seitenhiebe, keulige Totschlagsargumente und sonstige Empörungstiraden pünktlich zum Abgabeschluss hier eingereicht haben !
Saustall verdammter- auch wenn die Orthografie meist annehmbar ist.
Was kommt als nächstes ?
"Herr Gellermann ! Wie können sie es wagen solche Schnürsenkel zu tragen !!?" oder "Ich finde es höchst unanständig von Ihnen mir nicht mal ein Taschentuch für meine Krodilstränen zu reichen !"
Zumindest ein "Ja schön, hübscher Artikel, aber Sie haben einen Fleck da auf dem Hemdkragen" sollte doch schon drin sein, oder ?
Reißt euch doch mal zusammen !


Am 06. November 2014 schrieb Aleksander von Korty:

In der sehr ORDENTLICHEN, ehemaligen DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK (ohne Springer´ sche Gänsefüßchen) gab es ein sehr ausgeprägtes, innerbetriebliches Vorschlagswesen. Darüber hinaus zur Produktionsverbesserung im Interesse der sozialistischen Planwirtschaft auch noch besondere Anreize für Verbesserungsvorschläge der Jugend, die ja allseitig und umfassend gefördert wurde. Das gipfelte in der sogenannten Messe der Meister von Morgen. Nun ist der Autor des Artikels kein Jugendlicher mehr, hat sich aber wohl an diese sozialistischen Errungenschaften der DDR erinnert, als er in diesem Artikel dem amtierenden Präsidenten des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, seine Verbesserungsvorschläge unterbreitete. Der wird vermutlich begeistert diese Anregungen aufnehmen und zukünftig auf die Gen-Daten-Banken der Hals-Nasen-Ohrenärzte, die Gebiss-Archive der Dentisten und die Gesprächsprotokolle der Psychiater zurück greifen, wenn es um die Gefahren-Abwehr für die Bananen Republik Deutschland geht. Und so kann der Autor wohl auch mit einer Belobigung des BKA-Präsidenten rechnen und dieser sollte auch geneigt sein, den Autor wegen dieser nützlichen Vorschläge für das Bundesverdienstkreuz vorzuschlagen, dass ihm dann höchst persönlich vom 11. Bundes-Grüss-August, Joachim GAU(C)Kler um den verdienten Journalisten-Hals gehängt werden würde.
Allerdings sollte es noch nicht das Kreuz Erster Klasse sein, denn bei seinen durchaus konstruktiven Überwachungsvorschlägen ist im ein fataler Fehler, bzw. eine Unterlassung unterlaufen. Er vergaß nämlich die bezüglich Datensammlung erfahrenste Berufsgruppe der Gesellschaft zu erwähnen, die mit dieser nützlichen Tätigkeit schon Jahrhunderte lang sehr erfolgreich Informationen sammelt, die katholischen Priester, denen böse Täter quasi freiwillig in der Beichte ihre kriminellen Geheimnisse anvertrauen. 
Oder sollte der Autor nur deshalb ihre Erwähnung unterlassen haben, weil diese treuen Kirchen- und Staatsdiener sowieso schon systematisch die tragenden drei Sicherheitssäulen der BananenGesellschaft, BKA, VS und BND mit ihren Kenntnissen beliefern? Bekannt ist ja, dass ihre offizielle Anstellungsträgerin, die Katholische Kirche, schon immer beste Beziehungen zum Staat und seinen inquisatorischen Einrichtungen unterhielt. 
Bedauerlich daran ist nur, dass leider bei der Terrorbekämpfung davon ausgegangen werden muss, dass die Effektivität der diesbezüglichen Informationssammler nur äußerst beschränkt sein dürfte. Denn man muss wohl von der unangenehmen Tatsache ausgehen, dass Muslime eher selten einen katholischen Geistlichen zwecks Beichte ihrer terroristischen Verbrechen aufsuchen werden. LEIDER


Am 06. November 2014 schrieb Julie Engel:

Wieder ein Gellermann-Meisterwerk – klasse!


Am 06. November 2014 schrieb Arnulf Rating:

Wieder mal ein 4-Sterne Artikel. Allein schon die Überschrift ist gut und aussagekräftig.
Und selten wurde so schlüssig deutlich, warum das BKA bei der Durchleuchtung des Braunen Terrors so seltsam aufklärungsschwach ist.
Selten auch findet man im heimischen Journalismus die bekannte Tatsache so klar reflektiert, dass an der Wiege vom BKA Nazis und amerikanische Geheimdienste Pate gestanden haben.
Aber was solls: als die private Wegelagerergesellschaft und Geldeintreiberei "Toll Collect" damals ihr bundesweites Abkassiersystem installiert hatte, war schon klar: dies ist nicht nur für die lieben Brummis. Das staatlich gewollte und privatwirtschaftlich gesteuerte Zusammenführen von Foto, GPS und Mobilfunk auf unseren Straßen ist ein grandioses Zukunftsmodell.


Am 06. November 2014 schrieb Brigitte Mensah-Attoh:

Nur wer mit diesem maroden, immer unmoralischer werdenden Staat und seinen "Volksvertreter/innen" (Gauck, de Maiziére, KanonenUschi, Steinmeier,
besonders mit der die US-Füße küssende Marionette Merkel & Co ....
wer mit den von diesem Staat "abhängigen Medien".....
wer mit den auf dem rechten Auge blinden "Geheimdiensten" - deren Aufgabe
es ist, n i c h t s aufzudecken.....
wer d a m i t einverstanden ist -

n u r d e r j e n i g e findet Haare in der Suppe derer, die diese Dinge offen anprangern und ansprechen.


Am 06. November 2014 schrieb Lutz Jahoda:

Hätte Uli Gellermann vielleicht schreiben sollen: "Wo der Rücken aufhört, seinen anständien Namen zu führen"?
Das wäre eine verfehlte Gleichwertigkeit in diesem speziellen Falle. Auf einen groben Klotz gehört nun mal ein grober Keil!
So war es endlich wieder einmal an der Zeit, an die Entstehung der Bundesrepublik Deutschland zu erinnern, die mit Tand, Flitter, Dollarscheinen und Yellow-Press überdeckte, was in die Neue Zeit an braunem Unrat willig eingeschleppt wurde. Alte Stoßrichtung - neuer Schwung unter dem Deckmantel der Demokratie, immer feste druff auf die verhassten "Soffjets" (Originalton Adenauer), die sich erdreistet hatten, Berlin einzunehmen. Diese Verbitterung schleppt sich bis in die Gegenwart und hat Spuren hinterlassen, die auch wieder stören. Also muss Ablenkung her und das so schrecklich Bitterböse in der DDR zur dritten Potenz hochgetrieben werden und das elegant üble Bonner Erbe unter den Teppich gekehrt und bedeckt gehalten, am liebsten mit einem Ewigkeitskern aus strahlungssicherem Blei- und Stahlbeton ummantelt - und Fluch über diese LINKEN, die immer wieder auf die deutschen Vergangenheitssünden draufhauen und aufdecken, was verdammt nochmal endlich in den Schlund der Vergessenheit und eingeäschert gehört!
Doch da sind halt immer noch diese Spuren - klack-klack-klackklackkack - die bösen Roten rein in den Sack! - und es riecht übel, leider immer noch, wenn man genauer hinschaut und sich nicht die Nase zuhält.
Zur einträglichen Scheinheiligkeit gibt es einen nachdenkenswerten Spruch:
"Pfründe decken die Sünde!"
Also bedenkt, Freunde der Rede und Gegenrede:
Alte Sünden machen neue Schande - auch in diesem unserem Lande!


Am 06. November 2014 schrieb Wera Blanke:

Wieder mal ein UG vom Feinsten: erhellender Mix aus investigativer Recherche und (gift-)spritziger Satire!
Dankenswert besonders der (viel zu seltene) Hinweis auf den Auslöser der unsäglichen "Edathy-Affäre"


Am 06. November 2014 schrieb Ulrich Fiege:

Hallo Herr Gellermann, Sie (be)schreiben den tiefen Staat vom Feinsten! Zum NSU habe ich in einem Kommentar etwas zusammengetragen wie immer reicht das Papier nicht aus.
Neulich auf einem ordentlichen Amt in Thüringen, dem Landesamt für Verfassungsschutz am 30.11.2011 und das Papier ist streng vertraulich...gewesen, (m)eine Zusammenfassung: Böhnhardt, Mundlos und Zschärpe begangen in den Jahren 1996 - 1998 etliche Straftaten aber vorher möchte ich auf mehrere Länder hinweisen, die mit ihrem neuen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker an der Spitze und in seiner Rede gestern die Katze aus dem Sack ließen, Herr Juncker will nur noch berechtigte Kritik zulassen, unberechtigte Kritik dagegen würde er mit allen Mitteln bekämpfen so das inhaltliche Originalzitat seiner Antrittsrede, ein Blick in die Verträge von Lissabon und dort dann in den Anhängen zu jedem Gesetz und im Kleingedruckten, die Politik ist berechtigt unberechtigte Kritik zu zensieren, die EU darf auch zensieren (z.B. Artikel, Blogs, Journalisten, Redakteure oder deren Berichte usw. usf.) wenn sie die Ziele der Union als Gefährdet betrachten und aus Amerika beim Boston Marathon rief neulich ein Polizist den Journalisten und Reportern zu, Zitat: “wenn sie überleben wollen, schalten sie ihr Handy aus!“ schreibt die TAZ unter “Terroranschlag auf Boston-Marathon“ aber was will man auch von einem ordentlichen Land verlangen in dem Folter und Verschleppung oder Mord zur Abwehr von Terror legitimiert wurde?, aber zurück zu unseren Bombenlegern, am 13.04.1996 Bombenattrappe, Puppe (Menschlicher Torso) und mit gelben Davidssternen versehen von Autobahnbrücke bei Jena gehängt, deswegen wird Böhnhard am 21.04.1997 zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Was das eine mit dem anderen zu tun hat?, alles!

Am 01.11.1996 wurde ein Platzverweis gegen Böhnhard und Mundlos verhängt, weil sie die Gedenkstätte des KZ- Buchenwald mit SA Uniform betreten haben. Am 09.11.1996 werden Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe vorübergehend Festgenommen zur Straftatvermeidung weil im PKW des Böhnhardt mit dem die drei unterwegs waren Sturmhaube, Schlagstock, Gas Pistole, Schreckschusspistole, Schulterhalfter, Messer, Luftpistole, Abschussvorrichtung und Magazine mit Gaspatronen gefunden wurden, Am 18.12.1996 wurden Durchsuchungsmaßnahmen bei Böhnhardt wegen Androhung von Straftaten nach 126 StGB durchgeführt, er drohte mit einem Sprengstoffanschlag.
Zum Jahreswechsel 96/97 gingen bei der Polizeidirektion Jena, dem Ordnungsamt der Stadt Jena und der Lokalredaktion der Thüringischen Landeszeitung mehrere Briefbombenattrappen ein. Am 04.01.1997 begehen sie auf dem Hof der Polizei Direktion in Jena Hausfriedensbruch und leisteten Widerstand als sie von der Polizei dort beim Ausspähen entdeckt wurden. Am 28.01.1996 erfolgten bei Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos Durchsuchungsmaßnahmen wegen Androhung von Straftaten nach 126 StGB, es ging um die Briefbombenattrappen, die zur Jahreswende in Jena verschickt worden waren.

30.01.1997 führte Böhnhardt ein Kooperations-Gespräch mit der Polizei in Jena, es ging um eine angemeldeten Demonstration in Jena, das Thema der Demo: “Für eine schärfere Kontrolle der Polizei“, Böhnhard und co sollten die Demonstration stören. Am 16.08.1997 werden Böhnhardt und Mundlos bei einer Rudolf Hess Aktion festgenommen. Die Mordserie beginnt am 09.September 2000, am 02.09.2007 finden 2 Kinder einen Koffer mit Metallrohr, Kabel etwas TNT, und etwas Pulver die aus Feuerwerkskörpern stammt, Nägel Hakenkreuzschablone und Sprühfarbe, die USBV Attrappe stammt mit der USBV Attrappe die am 06.10.1996 im Jenaer Fußballstadion gefunden wurde überein.
Von der Möglichkeit eines unordentlichen oder tiefen Staat als Umschreibung für organisierten Nazi-Terror berichtet hier ein Tim Osman und wer einige Morde auf dem Kerbholz hat, wird sich nach einem Banküberfall doch nicht selbst richten denke ich?, mit freundlichen Grüßen, Ulrich Fiege

http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Eine-erschreckend-hohe-Zahl/Fragen/posting-1937571/show/


Am 06. November 2014 schrieb Manfred Ebel:

Lieber Uli, mehr davon!
B.B. wäre sicher erfreut über jeden, der versteht und anwendet.
Allein, dass dieser sein Satz ungebrochen aktuell ist, sollte aus dem Dämmer herausreißen.
Der Ordnung halber: Bei allem, was der DDR vorzuwerfen ist, findet sich ein Äquivalent in der alten und besonders neuen BRD - nur verschärfter und hinterfotziger. Umgekehrt funktioniert das weniger. Zumindest war in der DDR der braune Sumpf trocken gelegt.

Die grassierende Apathie und der geradezu erschreckende Wille zur Unwissenheit in der Bevölkerung heute täuschen nur über die andauerrnde Fruchtbarkeit hnweg.


Am 06. November 2014 schrieb Moyra Mangold:

@Nina Schäfer

Ich finde es unerträglich, dass Sie Nina Schäfer heißen.
Vielen Dank lieber Uli Gellermann, Sie versüßen mir soeben meinen bitteren Morgenkaffee mit diesem Artikel.


Am 06. November 2014 schrieb Nina Schäfer:

Ich finde es unerträglich, dass Sie die DDR als "ordentlichen Staat" bezeichnen!

Antwort von U. Gellermann:

Vieles ist der DDR vorzuwerfen, doch niemand nennt sie "unordentlich".


Am 06. November 2014 schrieb Tor Habita:

Ob sich Bertold Brecht für sein abgewandeltets Zitat im Grabe umdrehen würde?
Was passt besser auf die Abgründe der Menscheit - auf einen BRAUNEN SUMPF?
Für mehr input:
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_aufhaltsame_Aufstieg_des_Arturo_Ui

Das Ignoranz keine akzeptable Antwort ist, dafür danke ich dir ...


Am 06. November 2014 schrieb Klaus Wallmann sen.:

@Hermann Sternberg
Ich denke, Brecht ist erfreut.


Am 06. November 2014 schrieb Hermann Sternberg:

Es ist schon eine Beweis Ihrer Arroganz, wenn sie das Zitat aus dem Brecht Stück "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" (Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.) vulgär verfremden und für Ihre Agitationszwecke einsetzen.

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