Das Wort zum Wahlsonntag

Gib Deine stimme nicht einfach ab
sonst bekommst Du sie nie nie wieder

Autor: U. Gellermann
Datum: 23. September 2017

Gellermanns Wort zum Wahlsonntag:

https://www.youtube.com/watch?v=PGs4L9z21LQ


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 25. September 2017 schrieb Anke Zimmermann:

Die Schlafschafe haben gewählt. Nun ja. Das ist jetzt das Ergebnis, bleiben wir wach und aktiv.

@Paul Paulousek, ja manchmal weiß man vor lauter Dialektik, nicht wohin man laufen soll. Ja wo laufen sie denn? Und wohin?


Am 25. September 2017 schrieb altes Fachbuch:

mein tag im wahllokal

als beisitzer sieht man manches, und wundert sich nicht über die resultate!
in meinem wahllokal war ich der einzige bürger, der sich bei der stadt als wahlhelfer angemeldet hat. alle übrigen waren kommunale beschäftigte, die dafür überstunden abbummeln müssen und quasi für die wirkliche arbeit fehlen werden!
alle nörgeler hatten zwar die zeit zu blubbern, aber nicht die zeit, auf die antworten ihrer diffusen vorwürfe abzuwarten.
an der korrektheit der auszählung war niemand interessiert weil keiner hingeht!! jeder vorwurf an ein Establishment ist hirnrissig, wenn die zweifler nicht kontrollieren WOLLEN.
die wähler(innen) kommen oft unvorbereitet und ahnungslos (fehlende sehhilfen, wie viele kreuze wo??). sie kennen weder den stimmzettel noch das prozedure, ihre stimme gültig abzugeben!! es herrscht auch eine arroganz vor, sich im wahllokal sachen zu erlauben, die den wahlvorstand diskreditieren können!! zu deutsch: es gibt auch wähler, die zu blöd sind!
problematisch ist der wahlbezirk: altstadt und senioreneinrichtungen. da muss man gut zu fuss sein, oder das prinzip briefwahl wird offensiver propagiert! diskutiert wurde bei den kommunalen beauftragten, dass die wahlkreise zusammengelegt und damit größer werden könnten: sicher wegen kosten (50? für freiwillige, 8-14 stunden freizeit für beschäftgte) etc...
als währe wahlbeteiligung nicht erwünscht:)

unser wahlbezirk hat das gesamtergebnis nicht retten können:(
aber als ost-wahlbezirk in meckpomm vermelde ich, dass die afd der npd das wasser abgräbt, und weit hinter cdu (alte leute, spätaussiedler), linke und spd landeten.
die warnung ist, der faschismus rückt mehr in die mitte!

@u.spurgat
die DKP stand tatsächlich nicht auf dem wahlschein. aber es ist jetzt gut zu wissen, dass diese unterstützerliste (abfischen von personendaten linker unterstützer) der 5%-hürde vorgelagert ist!! der biertrinkerpartei macht das nichts aus, aber mach so'ne liste mal im reich eines pastörs und co.
der kalte atem des nsu-traumas hängt demokraten am kehlkopf: ich weiß, wo dein auto steht.

ob das ungewollt ist: der galerist und ich kennen keine zufälle;)


Am 25. September 2017 schrieb Karola Schramm:

Danke lieber Uli Gellermann für den wörtlichen Aufruf, der mich einigermaßen ratlos zurück lässt. Ratlos insofern, als dass es neben diesen favorisierten Parteien, die alle kennen, noch einige weitere wählbar sind. Warum nicht mal umdenken ?
Mir jedenfalls ist dieses ganze Getöse um AfD, Merkel oder Schulz, Linkspartei - die einen Hü- die anderen Hot - die Charakterlosigkeit der SPD und Grünen, derartig auf die Nerven gegangen, dass ich auch vor der Wahl stand: Verweigern oder eine andere Partei.

Da ich zwei Katzen habe und mich als tier- und naturliebend sehe, Kinder und Enkelkinder ebenso zur Familie gehören wie meine Katzen, sah ich mir mal das Partei-Programm der Tierschutzpartei an. Und siehe da, was ich nicht wußte, eine Partei ganz nach meinen Vorstellungen: Keine Soldaten in Kriege, Abschaffung derselben, Nato verändern oder raus, Schule, kleine Klassen, Elternförderung sowie Kindererziehung, Ernähung und Gen-food werden ebenso bedacht wie Abschaffung der Diskriminierung von sog. Kampfhunden, denn es sind deren Besitzer, die diese Hunde für sich selbst missbrauchen. Sie sollen keine Hunde halten dürfen. Abschaffung der Massentierhaltung, Lastwagen wieder auf die Schiene oder aufs Wasser u.v.m..
Eine Partei also, der ich heute gerne meine Stimme gegeben habe. Eine Parte, die Zukunftsvisionen hat und auch dafür plädiert, dass die Zuwanderer wieder in ihre Heimat zurück sollen oder heimtatnah untergebracht werden sollten. Aus psychologischen und kulturellen Gründen überaus wichtig. Auch Zoos und Zirkus, die unserer Belustigung dienen zum Nachteil der Tiere, sind vernünftig begründet, mit einem Nein belegt. Diese Tierschutz-Partei, so mein Eindruck, macht sich ernsthaft Gedanken um eine andere Energie, weg vom kapitalistischen Denken hin zur Menschlichkeit in Gesellschaft und Arbeitswelt.

Ich finde es sehr schade, dass diese kleinen Parteien mit viel Idealismus und Wissen, von den Medien so vernachlässigt wurden, dass die meisten Menschen, mit denen ich in den letzten zwei Tagen sprach, gar nicht wussten, dass es so eine Partei gibt.
Immer wird in Abständen vom Bienen- und Aussterben von Tieren und Pflanzen gejammert - aber niemals der Hinweis gegeben, dass es eine Partei gibt, die gerade diese Zusammenhänge sieht und in ihrem Programm zur Veränderung der Situation aufgenommen hat. Im Grunde sind es auch linke Themen, die in dieser Partei souverän und mit viel Fantasie angegangen werden. So eine fehlt im deutschen Bundestag.


Am 25. September 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Helmut Ische,
da bedank ich mich für die wichtige Information, und Fachbuch wird es einschätzen können. Sicher haben sie eine gute Wahl, bei der Wahl getroffen. Meine Wahl: DKP auf der Landesliste, und mangels Alternative, mit Bauchschmerzen, die LINKE.


Am 24. September 2017 schrieb Helmut Ische:

@ Frau U.Spurgat:

Die DKP hat nicht in ALLEN Bundesländern die erforderliche Unterstützungsunterschriften sammeln können. Kann also sein das "altes Fachbuch" diese Partei hat nicht wählen können.

@ Frau Spurgat:

...von ihnen hätte ich eigentlich erwartet, dass Sie allen Leserinnen und Lesern der Galerie ihre Wahlentscheidung mitteilen. Schade eigentlich. Nun bleibt mir nur die Vermutung und ich muss selber zusehen wo ich mein Kreuz mache.

Ansonsten........schönes Video, trifft aber nicht in allen Aussagen meinen Geschmack.


Am 24. September 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Paul P.

Inhaltlich ist es schwierig, auf Dummheit eingehen zu können, denn die größte Geißel der Menschheit ist die Dummheit.

Da sehr unterschiedliche Merkmale bei einer Demenzerkrankung möglich sind, würd ich sie bitten differenzierter, präziser zu benennen, welche denn von ihnen gemeint ist ?
Wahrscheinlich fehlt das Wissen, über eine Krankheit, die für alle Betroffenen sehr viel Kraft, Liebe und Hingabe und Durchhaltevermögen erfordert.
Sie müssen sich entschuldigen bei denen, die sie beleidigt haben; die Leser und Schreiber, und nicht zuletzt den HAUSHERRN.
Ihnen sollte der Stuhl vor die GALERIE TÜRE gesetzt werden.
Es fällt mir schwer, so einigermaßen sachlich zu bleiben.
Ein großes Verdienst des GALERISTEN und den Lesern und Schreibern in der GALERIE.
Holen sie sich ihr Förmchen zurück, welches ihnen wahrscheinlich vor langer Zeit geklaut wurde, und hoffentlich finden sie allein nach Haus.


Am 24. September 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

@altes Fachbuch
Die DKP hat ihre Stimmen, die sie brauchte um zugelassen zu werden.
Gruß


Am 24. September 2017 schrieb Der vom Helmholtzplatz:

"Deine Stimme gehört dir", ach ja, wirklich? (Bitte ohne Computerprogramm nachzaehlen). Ken Jebsen, und mehr noch, Dirk Pohlmann kann ich folgen.
"Ich bin nicht zu dumm zu wählen ..." und mit einem Griffel schreiben kann ich auch. Danke dafür Dirk Pohlmann.
Die Bundestagswahl: eine Farce
Die Wahl der französischen Nationalversammlung: eine Farce
Die Wahl des französischen Präsidenten: eine Farce
Wie geht´s weiter?
Griechenland, ein Land, nun, ausgenommen wie eine Weihnachtsgans.
Italien, too big to fail, einst regiert u.a. von einem Bankster vom feinsten, Mario Monti,
Spanien, z.Zt. regiert von einem unter Anklage stehenden Betrüger, Mariano Rajoy.
Frankreich, Goldman-Sachs-Man ist wohl zu auffällig, deshalb ein Rothschildbankster Namens Macron.
Und Deutschland? Wer hier das Gesicht des Tages oder der nächsten Wochen sein wird ist unwichtig.


Am 24. September 2017 schrieb Paul Paulousek:

Jenny Westphal kommentierte:
"Der Beitrag hätte im Dialekt gesprochen werden sollen, so dialektisch ist er."

Das kann wohl kaum ernst gemeint gewesen sein, denn selten habe ich einen weniger dialektischen, platteren, einfältigeren Kommentar zur morgigen Wahl gelesen als den Ihrigen.
Mit scheint er eher an den Geisteszustand Ihrer kurz vor oder schon in der Altersdemenz stehenden Klientel angepasst, wie ich sie vor einigen Monaten einigermaßen erschreckt in der Berliner Carmerstraße habe zur Kenntnis nehmen müssen.

"traurige Komödie" wäre hier passendere Bezeichnung als (schein-)dialektische Höhenflüge, die doch nur knapp über der Bodennabe stattfinden.

Antwort von U. Gellermann:

Ihre Wut muss groß sein: Kein Argument, nur Meinung. Davon aber viel. Aber woher mag die Wut kommen? Von Ihrem Wissen um den Hohlraum in Ihrem Gehirn? Oder aus der Angst er könnte bemerkt werden?


Am 23. September 2017 schrieb altes Fachbuch:

"Deine Stimme gehört Dir"
ist von wem ins leben berufen und wieso erfährt man darüber erst, wo der gastgeber selbst porträtiert wird??
des galeristen zuspruch zur wahlbeteiligung ist anerkennenswert, aber:
- das parteienspektrum ist breiter, als das von ihm skizzierte
- das machtstreben aller kandidaten sollte man nicht auf den dienstwagen reduzieren
- links der PdL gibt es alternativen, wem der linke flügel nicht reicht
- und wenn ich zu was aufrufe, dann stehe ich in verantwortung und vorleistung: also seine "zähneknirschende" wahlentscheidung hätte noch platz gefunden!!
- meine erststimme ging an die MLPD und die zweitstimme an die PdL (die DKP hat die zulassung (unterstützerliste mit namen und adressen!!!) nicht geschafft:(

andere teilnehmer dieser serie stellen sehr kluge fragen (wolff), und enden allerdings mit absagen zur wahl (wolff, jebsen). themen zu plebiszitären elementen oder mitbestimmungen sollten die künftig meiden!

zuletzt werden weitere fusionen (air berlin, thyssenkrupp), ansteigende kriegsgefahr oder energieknappheit mehr realitäten und überzeugungen schaffen, als es jeder prophet vorhersagen kann.

diese welt bekommt, was sie verdient:)


Am 23. September 2017 schrieb Marc Britz:

Was passiert, wenn eine vermeindlich radikale linke Partei, die einen rechten und einen linken Fluegel hat, an die Macht kommt und dann den linken Fluegel ausbootet, kann man am Beispiel SYRIZA in Griechenland sehen. Der nach dem Referendum uebriggebliebene Verraeterfilz um Herrn Zipras macht den totalen Kotau vor dem internationalen Grosskapital, nur um die in jahrelanger interner Parteipolitik anvisierte Machtpositionen zu halten. Wie Hyaenen: Egal wie es dem Volk geht, egal welchen Schaden die internationale Linke nimmt, Hauptsache ist es den Rest des Leichnams noch zum eigenen finanziellen Vorteil auszuschlachten. Ich empfehle daher der Linkspartei ihren rechten Rand moeglichst bald in die SPD abzudraengen, denn da gehoeren diese so genannten "Realpolitiker", will sagen NATO-Versteher, naemlich hin. Mann koennte es auch anders ausdreuecken: Linke REALOS gehoeren auf den Abfallhaufen der Geschichte des Klassenkampfes (die SPD).

Allerdings ist die LINKE vom Machtzugriff weit entfernt. Das hat auch damit zu tun, dass der NATO-Ausstieg nach wie vor im Programm ist. Und daher ist es immer noch besser diese Partei zu waehlen, als der anderen Kriegstreiber-Mischpoke auch nur eine Stimme zukommen zu lassen.

Andererseits denke ich immer oefter, dass vielleicht eine grosse Wahlabstinenz auch wichtig sein koennte: Es liesse sich daran naemlich ablesen wie demokratisch die etablierten Parteien wirklich denken: Welcher echte Demokrat will schon ohne tatsaechliche Legitiemierung regieren? Merkel haette dementgegen sicherlich keine Probleme auch bei einem Wahlsieg mit - sagen wir mal 20% Wahlbeteiligung - trotzdem von einem Regierungsauftrag zu faseln.

Sicher bin ich mir aber, dass eine solche Delegitimierung durch Abstinenz noch wirkungsvoller waere, wenn sie von gleichzeitigen generalstreiksartigen Zustaenden von laengerer Dauer begleitet wuerden. Vielleicht gelingt es endlich einmal linken Kraeften einen solchen Zustand in Deutschland zu organisieren. Und - noch wichtiger - eine programmatisch-politische Alternative fuer die Zeit danach am Start zu haben. Die naechste Merkel-Runde wird mit Sicherheit einen fruchtbaren Boden fuer einen Massenaufstand abgeben. Es gilt diesen Boden nicht den Rechten zu ueberlassen! Und dieser Kampf wird in den alternativen Medien ausgetragen werden. Hier muss sich die LINKE gehoerig zuruesten!


Am 23. September 2017 schrieb Rudi der Ratlose:


Ja, so ist es recht: ein guter Untertan geht am Sonntag in die Kirche, am Wahlsonntag geht er zur Wahl und am 1. Mai zur Demonstration auf die Straße. Und er protestiert, wenn es das Gesetz es ermöglicht. Natürlich nicht ohne ordentliche Anmeldung bei der Verwaltungsbehörde. Da er aber (leider, leider) in der Minderheit ist, sieht er dann auch ein, dass sich nichts ändert. Denn er hat ja alles versucht, was einem braven Untertan erlaubt ist. So gehört es sich!

Meinen Glückwunsch! Sie sind wirklich eine würdige Opposition, auf die der deutsche Staat bauen kann! Bei Gelegenheit werden Sie sicher für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen. Denn Sie haben es sich redlich verdient.


Am 23. September 2017 schrieb Jürgen Heiducoff:

Herr Gellermann hat Wesen und Unwirksamkeit dieser „Wahl" treffend erklärt.
Nur der Protest der Menschen in der Öffentlichkeit könnte bei mehr Beteiligung die Herrschenden zu realen Veränderungen zwingen. 
Ja die Stimmenabgabe wird auf Grund des Konstruktes der „Wahlen" zu keiner Veränderung führen. Sie wird das bisherige System festigen. Das liegt auch daran, dass es den neoliberalen Eliten gelungen ist, den überwiegenden Teil des Wahlvolkes
in ihrem Sinne zu manipulieren. Ulrich Gellermann hat großen Wert darauf gelegt, nicht Partei für eine der politischen Parteien zu ergreifen. Sein Konzept ist es, die politische Realität treffend zu erklären und die Leser zu eigenen Schlußfolgerungen aufzurufen.
Jeder einzelne, der zur Wahl geht, muss am Wahltag Partei ergreifen und sich mit nseinen Kreuzen festlegen. Ich habe meine Wahl getroffen für eine linke Opposition - aus Sorge, weil es so wie bisher nicht weitergehen kann.
Aber warum mache ich mir eigentlich Sorgen um die Zukunft dieses Landes?
Weil es klare Indikatoren gibt, die vor allem die jungen Leute erschrecken sollten. 
Für mich im stolzen Rentenalter von 65,6 Jahren, dessen Lebenserwartung 
überschaubar ist, wird es schon reichen. Mich könnten wohl die Rückwirkungen neoimperialistischer Politik treffen wie z.B. eine Naturkatastrophe oder ein Krieg.
Aber, sollte das nicht eintreffen, werde ICH mich im Unterschied zu vielen anderen so durchwinden können. jedoch die meisten unserer Kinder und Enkel werden in ARMUT landen. Wer den größten Teil seines Lebens zu Hartz 4 verdonnert ist und ein Leben in 
unwürdiger Abhängigkeit vom Jobcenter führen muss, wird im Alter nichts haben. 
Dies ist sicher wenn die CDU/CSU und die SPD weiter regieren. 
Die GRÜNEN oder die FDP sind keine Alternativen. Das hat die Vergangenheit gezeigt, als sie kleine und treue Koalitionspartner waren.
Die AfD ist KEINE Alternative. Mit der AfD landen wir alle zusammen noch 
schneller in der Katastrophe.
Was braucht unser Land? Es bedarf einer UMVERTEILUNG von Einkommen und Besitz zwischen den Extremen dieser Gesellschaft!!!
Konzepte dafür hat bei aller innerer Zerrissenheit NUR die LINKE. Auch die außen- und sicherheitspolitischen Standpunkte der Partei die LINKE
dienen einer sicheren Zukunft. Herr Gellermann hat Wesen und Unwirksamkeit dieser „Wahl" treffend erklärt.
Nur der Protest der Menschen in der Öffentlichkeit könnte bei mehr Beteiligung 
die Herrschenden zu realen Veränderungen zwingen. 
Ja die Stimmenabgabe wird auf Grund des Konstruktes der „Wahlen" zu keiner Veränderung führen. Sie wird das bisherige System festigen. Das liegt auch daran, dass es den neoliberalen Eliten gelungen ist, den überwiegenden Teil des Wahlvolkes in ihrem Sinne zu manipulieren. Ulrich Gellermann hat großen Wert darauf gelegt, nicht Partei für eine der politischen Parteien zu ergreifen. Sein Konzept ist es, die politische Realität treffend zu erklären und die Leser zu eigenen Schlußfolgerungen aufzurufen.
Jeder einzelne, der zur Wahl geht, muss am Wahltag Partei ergreifen und sich mit nseinen Kreuzen festlegen. Ich habe meine Wahl getroffen für eine linke Opposition ? aus Sorge, weil es so wie bisher nicht weitergehen kann.
Aber warum mache ich mir eigentlich Sorgen um die Zukunft dieses Landes?
Weil es klare Indikatoren gibt, die vor allem die jungen Leute erschrecken sollten. 
Für mich im stolzen Rentenalter von 65,6 Jahren, dessen Lebenserwartung 
überschaubar ist, wird es schon reichen. Mich könnten wohl die Rückwirkungen neoimperialistischer Politik treffen wie z.B. eine Naturkatastrophe oder ein Krieg.
Aber, sollte das nicht eintreffen, werde ICH mich im Unterschied zu vielen anderen so durchwinden können.
Jedoch die meisten unserer Kinder und Enkel werden in ARMUT landen.
Wer den größten Teil seines Lebens zu Hartz 4 verdonnert ist und ein Leben in 
unwürdiger Abhängigkeit vom Jobcenter führen muss, wird im Alter nichts haben. 
Dies ist sicher wenn die CDU/CSU und die SPD weiter regieren. 
Die GRÜNEN oder die FDP sind keine Alternativen. Das hat die Vergangenheit gezeigt, als sie kleine und treue Koalitionspartner waren.
Die AfD ist KEINE Alternative. Mit der AfD landen wir alle zusammen noch 
schneller in der Katastrophe.
Was braucht unser Land? Es bedarf einer UMVERTEILUNG von Einkommen und Besitz zwischen den Extremen dieser Gesellschaft!!!
Konzepte dafür hat bei aller innerer Zerrissenheit NUR die LINKE. Auch die außen- und sicherheitspolitischen Standpunkte der Partei die LINKE
dienen einer sicheren Zukunft.


Am 23. September 2017 schrieb Klaus Buschendorf:

Das hätte ich wirklich nicht von Ihnen erwartet, Herr Gellermann. Wer der Wahl fernbleibt (und so klingt ja Ihre Aufforderung für einen einfachen Menschen), unterstützt logischerweise den künftigen Wahlsieger. Das ist verantwortungslos.

Antwort von U. Gellermann:

Dann muss ich mich selbst interpretieren: Ich rate zur Wahl zu gehen. Mit wenig Hoffnung auf Änderung oder Besserung. Und ich halte zugleich das Tun für die eigenen Interessen – auf Straßen und Plätzen, vor Kasernen und Banken – für wichtiger und wirkungsvoller.


Am 23. September 2017 schrieb Jenny Westpahl:

Der Beitrag hätte im Dialekt gesprochen werden sollen, so dialektisch ist er.


Am 23. September 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

So richtig sicher war ich nicht, bis ich mich intensiv mit dem Artikel vom GALERISTEN, die Wahl Merkel/NSU betreffend, beschäftigt habe.
Die Geschichte treibt mich an die Wahl Urne, und die Frage stellt sich, welche Partei steht für Frieden, gesellschaftlichen Fortschritt, für friedliche Koexistenz (schon mal dagewesen), für die Besteuerung des obszönen Reichtums, für die Beendigung der Waffenexporte der deutschen Rüstungsindustrie. für die Beendigung der Hungerkatastrophen, für die Selbstbestimmung der Völker, für Internationalismus, für Solidarität, für die Beendigung von Kriegen, für grenzenlose Solidarität mit den Geknechteten und Erniedrigten, den Gedemütigten der Welt.Die Liste ist lang. Raus aus der NATO. Solidarität mit Griechenland, und Nie wieder Faschismus. Für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, besonders in der Kranken- und Altenpflege, wo sich das , gesellschaftliche Elend in der Einsamkeit, in der menschlichen Verzweiflung, im Allein sein, im Vergessen worden sein, in einer Weise widerspiegelt, die mich, und viele meiner Kollegen erschüttern, weil die Möglichkeiten sehr eingeschränkt sind, um wirklich menschlich handeln zu können.
Nun labern auf die letzten Tage alle Parteien vom Pflegenotstand. Sie sind unerträglich in ihrer unangenehmen Anpassung an die Sau Pflege, die durchs Dorf getrieben wird, um noch Stimmen zu holen, die ihre Macht sichert, oder neue Machtoptionen schafft. Die PdL kann ich nicht wählen, weil u.a. keine eindeutige Haltung zu Russland, und der historischen Verantwortung zu Russland besteht. Die Möglichkeiten, die eine Wahl der PdL bieten, hat der GALERIST wohl treffend mit den Schmuddelkindern auf den Punkt gebracht. Sicherlich gibt es gute Gründe, für die Wahl der PdL. Eine revolutionäre Theorie muß die Partei haben, die ich wählen werde.
Danke Uli, für den witzigen, humorvollen Beitrag, der meiner Entscheidung zu wählen den letzten Pfiff verpasst hat, zu prüfen, wer die Interessen, gesamtgesellschaftlich,derer vertritt, die liegen gelassen, am Rande der Gesellschaft, über die hinweg gestiegen wird wenn sie am Boden liegen, die man übersieht, und wo oft keine Hoffnung ist. "Die im Dunkel sieht man nicht." (Brecht) --
Zur AfD wird es sicherlich noch interessante Beiträge geben.


Am 23. September 2017 schrieb Piet Deger:

So geht Wahl-Empfehlung: Ohne Schnörkel, aber mit Schmackes. Prima!


Am 23. September 2017 schrieb Vera Wollenberg:

Eine echt gute Wahlhilfe, danke!

Dran bleiben...

Schlagzeilen

Wenn Sie sich für die Artikel der Rationalgalerie interessieren und immer erfahren wollen, wenn es Neuigkeiten gibt, können Sie unseren RSS-Feed abonnieren:
RSS-Feed abonnieren

Kürzlich...

15. Oktober 2017

Das neue Zeit-Alter bricht an

Ein echter Rekord des NDR-Rundfunkrates
Artikel lesen

15. Oktober 2017

Es lebe Katalonien!

Die „Tagesschau“ - Immer so rechts wie es geht
Artikel lesen

09. Oktober 2017

Interview mit einem Rundfunkrat

Dr. Günter Hörmann: Die SPD ist nicht einfältig!
Artikel lesen

09. Oktober 2017

Lügen die Medien

Im Kampf gegen den Manipulations-Journalismus Das NEUE DEUTSCHLAND macht sich zum Affen
Artikel lesen

09. Oktober 2017

Steinmeiers Neue Heimat

Die Innere Einheit geht nur an Feiertagen
Artikel lesen

PDF dieses Artikels

Diesen Artikel herunterladen

Wenn Sie möchten, können Sie sich diesen Artikel auch als PDF-Datei herunterladen:
PDF-Datei laden

Artikel kommentieren

Brillant? Schwachsinn? Mehr davon?

Sagen Sie uns Ihre Meinung! Wir überprüfen Leserbriefe, bevor wir sie online stellen – nicht um sie zu zensieren, sondern um unsere Leser vor SPAM und Werbung zu bewahren. Über Kritik freuen wir uns!
Kommentar verfassen