Das US-Mördersystem

Ein langer Blick zurück im Zorn

Autor: U. Gellermann
Datum: 31. Dezember 2015

Das Land war nicht leer, als die Europäer die Gegend betraten, die heute als USA bezeichnet wird. Sechs bis sieben Millionen Menschen, im weißen Sprachgebrauch als Indianer bekannt, besiedelten einst die Weiten Nordamerikas. Ja, es gab auch Überlebende der ersten großen Landnahme, des ersten Völkermordes der USA. Immerhin wurden noch rund 300.000 Nachkommen der indigenen Stämme im Jahr 1940 gezählt. Wenn es jetzt wieder mehr sind, ist das kein Zufall. Indianer stehen dem Landraub kaum noch im Weg, sie zu töten bringt nicht mehr den ungeheuren Profit, den die Siedler und deren Nachfahren durch die Enteignungen mit Todesfolge habe ernten können: Fast zehn Millionen Quadratkilometer Land wechselten in einem relativ kurzen, gewaltsamen Prozess den Besitzer. Die Gründungsakte der USA ist mit Blut geschrieben.

Gewalt ist bis heute wesentlicher Bestandteil der US-Kultur: Rund 30.000 Bürger dieser Kultur starben im letzten Jahr an Schussverletzungen durch Waffen, die in den Wohnungen und Häusern lagern. In den USA befinden sich mehr als 300 Millionen Pistolen und Gewehre in Privat-Haushalten. Es gibt über 50.000 registrierte Waffenhändler in den USA – fast viermal soviel wie McDonalds-Filialen. Mehr als vier Millionen US-Amerikaner sind Mitglied der „National Rifle Association“, jener Waffen-Lobby-Organisation, die mit Millionen von Dollars die Wahlkämpfe beeinflusst. Seit 1979 kamen in den Vereinigten Staaten mehr Kinder durch Schusswaffen um als US-Soldaten im Vietnamkrieg. Der Alltag der USA ist mit Blut besudelt.

Kaum hatte die junge USA das Indianerproblem durch die weitgehende Liquidierung der nordamerikanischen Urbevölkerung zur Endlösung geführt, begriffen sich die USA erneut als Volk ohne Raum. Als erstes war das Nachbarland Mexiko dran: Am 13. Mai 1846 erklärten die USA den Mexikanern den Krieg. US-Truppen besetzten im Juli 1846 Monterey, standen im Januar 1847 im damals mexikanischen Los Angeles und eroberten Mexiko, das sich im Vertrag von Guadalupe Hidalgo gezwungen sah, seinen gesamten Norden, also Kalifornien, Arizona, New Mexico, Utah, Nevada, Texas und einen Teil von Colorado und Wyoming abzutreten. Weil das den USA immer noch nicht reichte, begann man den Krieg gegen Spanien. Der „Splendid Little War“ endete mit der Besetzung Kubas, Puerto Ricos, Guams und der Philippinen. Natürlich wurde er unter der Flagge der „Befreiung“ geführt, um die den Spaniern abgejagten Länder umgehend in faktische Kolonien der USA umzuwandeln. Das US-Imperium badete erneut in Strömen von Blut.

Erst kurz vor Weihnachten wurden mal wieder zwei Schwarze in den USA von Polizisten umgebracht. Im vergangenen Jahr starben deutlich mehr als 1.000 Menschen durch Polizeigewalt im „Land der Freien“. Etwa vierzig Prozent von ihnen waren Afroamerikaner. Männer, Frauen, aber auch gern Kinder. Der Anteil schwarzer Todesopfer übersteigt weit den Anteil der schwarzen Bevölkerung der USA, der bei ungefähr 13 Prozent liegt. Das hat eine gewisse perverse Logik: Das US-Gefängnissystem sperrt ja auch fast vierzig Prozent Schwarze ein, also etwa das Dreifache des Bevölkerungsanteils. So kann es denn nicht ausbleiben, dass die Zahl schwarzer Todeskandidaten in den Zellen der US-Gefängnis-Industrie noch über vierzig Prozent liegt. Die weiße USA führt einen Bürgerkrieg gegen die schwarze Bevölkerung. Zwar gibt es keine Gesetze zur Apartheid. Doch die Statistik der Gewalt gegen Farbige spricht eine eigene, deutliche Sprache: Umbringen oder Wegsperren ist die Devise.

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben in den Jahren seit ihrer Gründung insgesamt 219 mal selbst Krieg geführt. Der Gewalt der Staatengründung, der Brutalität des Alltags in den USA, entspricht der Export dieser Gewalt bis in die letzten Winkel der Erde. Rund eine Billion Dollar an Rüstungsausgaben aller Art pro Jahr halten die amerikanische Wirtschaft am Laufen und sichern Millionen von Arbeitsplätzen. Allein das Verteidigungsministerium beschäftigt mehr als zwei Millionen Menschen. Im Rüstungsbereich arbeiten weitere 3,6 Millionen. Der aktuelle Rüstungsetat liegt bei 600 Milliarden Dollar. Nicht eingerechnet sind jene Milliarden, die an Israel, Ägypten, Saudi-Arabien und weitere Verbündete als Waffenhilfe fließen. So, wie die Gefängnis-Industrie Gefangene für ihren Profit braucht, so braucht die Waffen-Industrie Kriege und Tote.

Deutsche Eliten suhlen sich in einer Freundschaft mit den offiziellen USA, die Deutschland zum Komplizen des großen Bruders macht, die den Medien eine ideologische Blindheit gegenüber den Kriegsverbrechen der Vereinigten Staate verordnet und der deutschen Politik eine ziemlich eklige Untertänigkeit auferlegt. Erst eine Trennung vom US-Mördersystem könnte den Deutschen jenen Spielraum in der Außenpolitik verschaffen, der einem souveränen Staat angemessen wäre.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 06. Januar 2016 schrieb Wolfgang Blaschka:

Obwohl auch ich den umstrittenen Satz von der Trennung Deutschlands vom US-Mördersystem kritisch sehe, trifft er dennoch zu: Der US-Imperialismus ist gegenwärtig die größte Bedrohung der Menschheit, auch wenn andere NATO-Staaten ihm nacheifern und als Verbündete in seinem Windschatten segeln, um ihre eigenen imperialen Interessen zu verfolgen. Vor allem das aus den braunen Trümmern des Hitler-Faschismus hervorgekrochene, immer noch imperialistische Westdeutschland, das aus historischen Gründen gar keine andere Wahl hatte als die "West-Integration" zu suchen, um jemals wieder in die "Gemeinschaft der freien Völker" (sprich: kapitalistischen Staaten) aufgenommen zu werden, hat seine "Lektion" aus zwei verlorenen Weltkriegen genau studiert, ohne sie inhaltlich verstanden zu haben: "Nie wieder Krieg", bitte nur nicht gegen die USA! Insofern stellt die rhetorische Breitseite gegen die "Transatlantiker" noch längst keinen Freibrief für die "Euro-Zentristen" innerhalb der deutschen Bourgeouisie dar, welche sich für ein deutsch dominiertes Europa stark machen, quasi in Eigenregie und unabhängig von "den Staaten". In der Tat geht es um die baldige Herstellung einer weltweiten Allianz aller antiimperialistischen und antimilitaristischen Kräfte gegen die NATO, die den Monopolisten diesseits und jenseits des Atlantik sowie in Fernost als militärischer Arm der G7 dient, zur Sicherung ihrer "Geschäftsordnung".

Alles, was zu deren Schwächung und Spaltung führt, wäre allemal förderlich für den Weltfrieden, weil bremsend für die gewaltsame internationale Durchsetzung der "westlichen" Vorherrschaft zur Globalisierung ihrer Spielregeln und Börsenwerte. Das kapitalistische Profitsystem wäre damit gewiss längst nicht ausgehebelt, doch die Bedingungen zu seiner Überwindung würden sich verbessern, wenngleich eine multipolare Weltordnung mit größerem Gewicht der BRICS-Staaten die Konkurrenz zwischen neu sich formierenden Machtblöcken die Kriegsgefahr nicht grundsätzlich ausschalten würde. Zumindest die Schlagkraft des transatlantischen Imperiums wäre jedoch deutlich vermindert, und damit die reale Gefahr einer unipolar weltumspannenden "Pax Americana", die in Wirklichkeit auf der militärischen Unterwerfung des gesamten Globus unter das Diktat des Pentagon basieren müsste und erwiesenermaßen genau das Gegenteil von Frieden brächte. Die damit einhergehende "Kolonialisierung ohne Landnahme" könnte genauso genozidale Ausmaße erreichen, selbst wenn sie nicht vordergründig auf "Ausrottung" angelegt wäre und die Dezimierung der Weltbevölkerung beabsichtigte, sondern "nur" in der fatalen Auswirkung ihrer "Kollateralschäden" den Planeten weiterhin ungebremst verheert und die Lebensgrundlagen der Menschheit vernichtet: Durch Landgrabbing, Wasser-Raub und Ressourcen-Vergeudung, Luftverpestung und radioaktive Strahlung, weitere ungebremste Klima-Erwärmung und Spekulation auf Hunger, unter Ausgrenzung und Missachtung, Dezimierung und Vertreibung der jeweils ansässigen Ursprungs-Bevölkerung. Wer nun unterstellt, diese Befürchtungen seien "antisemitisch", weil das Kolonisierungs-Projekt Israels teils ähnliche Folgen zeitigen wie eben auch das der USA (historisch jeweils ausgegangen von Europa), der verschließt die Augen vor der Realität. Auch der Zionismus ist nichts anderes als eine religiös und rassistisch unterfütterte Form jener kapitalistischen Nationalstaats-Idee, deren ökonomische Zielsetzung auf Expansion nach außen, intern zur Ausbeutungs-Intensivierung, zu krisenbegünstigter Konkurrenz-Ausschaltung bis hin zur Monopolisierung drängt.

Das Argument, die Gründung des "Judenstaats" sei doch nur die geschichtlich unvermeidliche Konsequenz aus der Verfolgung und Vernichtung der Juden in Europa durch die Nazis gewesen, zieht nicht, weil historisch unzutreffend: Die Ideologie Herzels für ein Eretz-Israel in Palästina wurde längst vor dem Holocaust formuliert und von interessierten Kreisen in Großbritannien mit der Belfour-Erklärung bereits 1917, also mitten im Ersten Weltkrieg gezielt befördert, wohlweislich gegen das Osmanische Reich und dessen Verbündeten, das Deutsche Kaisereich, zur Erlangung ihrer Vorherrschaft im Nahen Osten. Der Zionismus instrumentalisierte das Leiden der Juden unter dem Antisemitismus (ganz besonders in Ost-)Europa zur "Landnahme" und europäischen Besiedelung des "Gelobten Landes", um ein befürchtetes Nation Building im arabischen Raum dauerhaft zu unterminieren und zu konterkarieren.

Die Berufung auf ein gottverheißenes Stück Erde hatte auch früher schon viele verzweifelte Auswanderer aus Europa auf ihrem Treck nach Westen beflügelt. Ebensogut könnten sich US-Amerikaner zur Verteidigung der "Pilgrim-Fathers" und ihres Gefolges gegen den Vorwurf des Völkermords an den Indigenen darauf berufen, vor religiöser Verfolgung und/oder restloser Verarmung in Europa geflüchtet zu sein, um ihrem Elend und existenzieller Not zu entkommen. Begründungen und Entschuldigungsgründe finden sich immer, genauso wie Konflikt-Vorwände und Kriegslügen. Einen "guten" Nationalismus oder einen "gesunden" Patriotismus gibt es nicht, hat es nie gegeben und wird es auch niemals geben können. Das liegt allein schon daran, dass 200 Staaten miteinander im Dauerkrieg lägen, würden sie alle ihre eigene Nation den jeweiligen Nachbar-Nationen überlegen wähnen nach derartiger Logik. Dies trifft ebensogut auf den Supranationalismus der europäischen Eliten zu, mit denen kein Frieden zu machen sein wird. Die nötige Souveränität, die Uli Gellermann anmahnt, sollte daher keine "nationale" sein, sondern eine humanistisch intendierte, international praktizierte Emanzipation von den Gedankenwelten des Ausbeutungs- und Unterdrückungs-Systems, in möglichst vielen Ländern, auf allen Kontinenten, in jeder Hütte. Die "Verdammten dieser Erde" müssen wir dazu noch als unverzichtbare Verbündete zu sehen und zu schätzen lernen, auch wenn sie manch aufgeklärtem "Citoyen" heute noch suspekt oder gar bedrohlich erscheinen mögen.

Ein zuweilen beargwöhnter "deutscher Sonderweg" jenseits von Waffengeklirr und Rüstungs-Export auf dem Weg zu einem sozialen, demokratischen und friedlichen Europa müsste niemandem Angst bereiten, es sei denn den transatlantischen Konzernen und ihren Shareholdern, den Reichen und Mächtigen, deren unstillbares Profitstreben über Leichen geht, und sei es nur in stiller Kriegsbeihilfe.


Am 04. Januar 2016 schrieb George Pumphrey:

Zu meiner Anmerkung Völkermord betreffend: Hier liegt wohl eher ein Missverständnis vor. Es geht in keiner Weise darum eine MordTAT per se als schlimmer oder weniger schlimm zu bewerten. Es geht darum, dass wir mit der Begrifflichkeit vorsichtiger umgehen sollten, weil die Anschuldigung "Völkermord" von den US/NATO Aggressoren und ihren Medien als Waffe gegen unliebsame Regierungen eingesetzt wird, ganz besonders in der Kriegshetze der USA. Ein besonderes Beispiel hierzulande lieferte ein Joseph Fischer, der die deutsche Aggression gegen Jugoslawien damit rechtfertigen wollte "um Auschwitz zu verhindern". Wie sehr die Anschuldigung Völkermord der Aggressionspolitik dient, zeigt auch dieses Beispiel: Ein deutsches Gericht verurteilte im Mai 1999 den Gestapohelfer Alfons Götzfrid zu 10 Jahren Haft auf Bewährung wegen "Beihilfe zum Mord" an 17.000 Juden, und im gleichen Monat bestätigte der BGH das Urteil gegen den bosnischen Serben Nikola Jorgic zu 13 Jahren Gefängnis wegen "Völkermord" an 30 bosnischen Muslimen.
Die öffentliche Meinung ist gegenüber der "normalen" Brutalität des Krieges dermaßen abgestumpft, dass nur noch Übertreibungen und offenkundige Lügen glaubhaft erscheinen: Keine Vergewaltigung, die nicht zur Massenvergewaltigung wird, kein Grab, das nicht zum Massengrab wird, kein Mord, der nicht zum Völkermord wird – in der Sprache der Aggressoren, um ihre Aggressionen der eigenen Bevölkerung besser zu verkaufen.
Harry meint, dass "imperiale Staaten schon immer Kriege, Kriegsverbrechen und eben Völkermord betrieben haben." So lapidar kann man mit "Völkermord" nicht umgehen. Wenn das so wäre, warum hat die UNO es dann für nötig befunden, diesen Unterschied in einer gesonderten Konvention festzuhalten. Ohne eine Parallele zu ziehen, sei nur daran erinnert, dass z.B. auch das Strafrecht einen Unterschied macht zwischen Mord ersten Grades, Totschlag und fahrlässiger Tötung.
Ich weiß natürlich nicht wen Harry meint, wenn er sich gegen eine "Verklärung " russischer Interessen wendet. Er vermutet dass "Russland und China mit völlig neuen Methoden auch imperiale Handelsziele verfolgen." Vielleicht kann er erklären, wodurch ihr Handel mit anderen Ländern, diese ihrer Souveränität beraubt. Oder ist die Unterjochung anderer Länder (wirtschaftlich, finanziell, oder militärisch) nicht mehr das, was mit imperialer Herrschaft gemeint ist? Das wären dann in der Tat völlig neue "imperiale" Methoden: Handel auf der Basis des gegenseitigen Vorteils.
Es gibt z.T. erhebliche Unterschiede in der Interessenlage zwischen den einzelnen NATO-Staaten, ob deren Interessen besser bedient werden mit oder ohne Krieg. Und es gibt definitiv einen bedeutenden Unterschied zur gegenwärtigen kapitalistischen Entwicklung Russlands, das kein Interesse an Krieg haben kann.
Das Wichtige im Antikriegskampf aber ist für uns dieser Unterschied: Russland und die russische Diplomatie beharrt auf der Achtung des Völkerrechts und dessen Grundlage, die nationale Souveränität. Der US-NATO Hegemonialpolitik des Regime-Change steht die Respektierung dieses völkerrechtlichen Grundprinzips entgegen.
Und noch eine Bemerkung an Uli: Ich bin als US-Amerikaner nicht mehr eine Ausnahme als Du eine bist hierzulande. Wenn auch nicht genug, so sind wir doch viele hier und in den USA. Nicht anders als hier, ist das in den Gegeninformationsportalen der USA zu sehen und zu lesen.


Am 03. Januar 2016 schrieb Harry Ruderisch:

Ja, George Pumphrey, das ist eine sachliche Ergänzung des Artikels. Es ist nach meiner Auffassung so, dass imperiale Staaten schon immer Kriege, Kriegsverbrechen und eben Völkermord betrieben haben. Es ist gegenüber den Getöteten und Ermordeten nicht angemessen, die eine Mordtat schlimmer als die andere Mordtat zu bewerten und das "nur" weil es vielleicht einen "völkerrechtlichen" Aspekt dabei gibt. Gewalt gegen Menschen gehört heute zum Standard der westlichen Politik und Medien, die uns die Gewalt und den Krieg als Kampf gegen Terror und Kampf für Menschenrechte / Freiheit verkaufen wollen. Das sind hohle, dümmliche Phrasen. Dabei ist Gewalt nicht "nur Schädel einschlagen", nein es ist auch die mediale Gewalt gegen unliebsame Politiker, welche nicht nach westlichen imperialen Interessen handeln, Bürgerrechtlern und anderen Völkern / Staaten. Bemerkenswert ist auch der Hass der westlichen Mainstream-Medien gegen andere imperial handelnde Politiker. Niemand sollte die russische Interessenlage verklären oder sich z. Bsp. einer sinnlosen "Putin-Verehrung" hingeben. Aus meiner Sicht verfolgt Russland und China mit völlig neuen Methoden auch imperiale Handelsziele. Diese beiden Staaten setzen eben als Lösung internationaler Probleme nicht mehr vordergründig auf Gewalt in den internationalen Beziehungen. Die Ablehnung von Gewalt ist für die USA und ihre europäischen Vasallen eine unangenehme Strategie. Das erklärt auch die ständigen Hasstiraden unserer „Supermedien" gegen diese Länder. Das Szenario der Gewalt, angefacht durch die USA / EU für die ?Ukraine? hat nicht geklappt. Russland vermeidet eine direkte Konfrontation, das Problem der insolventen Ukraine liegt nun der EU vor den Füssen. Der russische Staat verhält sich human und liefert Lebensmittel in den Donbass und die dümmlichen EU Politiker habe die Insolvenz und die Bandera Faschisten am Hals. Ich glaube die politische Führungsriege Russlands hat ihren ?Partnern? in Europa eine schallende Ohrfeige gegeben. Merkel, Hollande und Poroschenko werden Abbitte tun müssen. In Syrien hat Russland eine Kriegsseite und zwar die syrische Armee und Kurden gestärkt, einen hauptsächlichen Kriegstreiber und Kriegsgewinnler, nämlich die Türkei, an den Pranger gestellt und sanktioniert - und was bleibt den "westlichen Partnern“ Russlands, die können jetzt "moderate Rebelle" erfinden und ausrüsten. Die schleppen ihre Kriegsgeräte zur IS oder drangsalieren das Volk. Ich glaube wir sehen die Entwicklung einer anderen internationalen Beziehung, welche hauptsächlich gewaltfrei sein wir -?aus diesem Grund wird die Zukunft Europas wohl eher im „Osten" liegen.


Am 03. Januar 2016 schrieb Pat Hall:

Die Rezession,ob die USA nun Völkermord oder Kriegsverbrechen begangen hat erscheint mir mehr als Müßig.
Fakt ist dass die ganze Welt von diesen "Heilbringern" belogen und betrogen wird und Alle machen mit ?
Doch da gab es einen der sich den Täuschungsmanövern widersetzen wollte,Olaf Palme, doch wurde dieser noch schnell erschossen bevor er seinen Friedensplan umsetzen konnte.
In dieser Dokumtation von Dirk Pohlman die auf ARTE gesendet wurde,findet sich bekanntes und unbekanntes wie es unter dem Ladentisch der Geheimdienste bestellt ist,
https://www.youtube.com/watch?v=r98lEzIlp8k
Täuschung - Die Methode Reagan // Arte Doku 2015


Am 03. Januar 2016 schrieb Ursula Schleier:

Sehr geehrter Herr Gellermann,

mit besten Wünschen zum Neuen Jahr möchte ich mich für Ihre vielen erhellenden Beiträge bedanken !


Am 02. Januar 2016 schrieb George Pumphrey:

Auch ich denke, dass europäische Regierungen und insbesondere die deutsche aufhören sollten sich wie Untertanen der US-Regierung zu verhalten und es auch wagen könnten. Es gibt nun mal objektiv z.T. unterschiedliche Interessen zwischen dem US- und dem deutschen Imperialismus. Ohne hier auf Details einzugehen, sieht letzterer (allgemein) größere Chancen für seine Profite in der wirtschaftlichen Expansion und weniger in militärischer Aggression (oder zurzeit nur im Windschatten der US-Aggressionen). So wie z.B. auch Westeuropa aus offensichtlichen Gründen größeres Interesse als die USA an Kooperation mit Russland hat.
Diese Widersprüche zwischen den imperialistischen Ländern sind für uns alle wichtig und wir müssen sie nutzen im Kampf gegen den Krieg, den vor allem die USA an vielen Fronten heute initiieren und führen. Darum geht es.
Problematisch ist, wenn du nicht die gegenwärtigen US-Aggressionen, sondern die mörderische Geschichte der USA heranziehst, um ein Plädoyer für größere Unabhängigkeit der europäischen bzw. deutschen Politik zu untermauern, so als sei europäische bzw. deutsche Politik moralisch in einer besseren Ausgangsposition.
Geschichtlich gesehen, hat Deutschland in Sachen Krieg und Mord ja wohl selbst einiges aufzuweisen, von der jahrhundertlangen mörderischen Geschichte Europas ganz zu schweigen. Die USA sind Teil dieser blutigen Geschichte Europas.
Wie das heutige Australien und Israel, so haben auch die USA ihren Ursprung im europäischen Siedler-Kolonialismus. Es war nicht einfach der "weiße" Sprachgebrauch, sondern der europäische, der die Ureinwohner Nordamerikas zu Indianern machte. Das Land wurde von den Europäern nicht enteignet, denn die Ureinwohner reklamierten es nicht als "Besitz". Sie waren bereit es mit den Neuankömmlingen zu teilen. Den europäischen Siedlern genügte das nicht. Was folgte war ein Völkermord, d.h. die geplante Ausrottung der Ureinwohner.
Auf die Frage eines Lesers Deiner Kolumne antwortest Du, Vietnam sei der zweite Völkermord der USA gewesen. Gerade weil die Anschuldigung "Völkermord" heute zum Arsenal westlicher Kriegspropaganda gegen unliebsame Regierungen gehört und beliebig eingesetzt wird, müssen wir mit dem Begriff vorsichtig umgehen und uns strikt an die UN-Völkermord-Definition [https://www.uni-marburg.de/icwc/dateien/voelkermordkonvention.pdf] halten. Das Ziel der US-Aggression war nicht die Ausrottung des vietnamesischen Volkes per se sondern um zu verhindern, dass das Land unter kommunistischer Regierung vereint wird und der Westen dadurch seinen Einfluss in Südvietnam verliert. Die US-Massaker, Bombardierung der Deiche, Agent Orange etc. waren ungeheure Kriegsverbrechen mit folgendem Massenmord (wie z.B. auch der Einsatz von abgereicherter Uranmunition in Irak) aber kein "Völkermord".
In Deiner Bilanz der USA fehlt das mörderische System der Sklaverei, vom dem die USA und Europa über 200 Jahre in ganz erheblichem Maße profitierten – der wiederum auf dem europäischen Sklavenhandel beruhte.
Und noch eine Korrektur. Du schreibst, die "weißen" USA führen einen "Bürgerkrieg" gegen die schwarze Bevölkerung. Die USA sind natürlich nicht "weiß" und es geht hier nicht um einen "Bürgerkrieg". Rassismus ist tief verwurzelter Bestandteil in der gesamten Geschichte der USA bis heute, institutionell und individuell. Die dunklere Hautfarbe des Präsidenten hat daran nichts geändert. In der gesamten Geschichte standen und stehen viele Weiße US-Amerikaner an der Seite der Schwarzen im Kampf gegen rassistische Polizeimorde, Inhaftierungen, Todesstrafe und Diskriminierung heute (wie die vielen weißen Gesichter auf den Fotos der Demonstrationen zeigen) - wie vormalig gegen Segregation und Sklaverei. Es ist kein Bürgerkrieg Weiß gegen Schwarz, sondern ein Kampf von Antirassisten gegen Rassismus und für Gerechtigkeit.
Den "langen Blick zurück im Zorn" werfe ich nicht nur auf die USA, sondern auch auf Europa bzw. Deutschland und die Bundesrepublik Deutschland. Und nicht nur zurück, sondern auch auf seine Gegenwart, mit all seinem Gerede von westlichen Werten, mit dem es so viel Unheil anrichtet, mit seiner (west)europäischen Arroganz und seinem Herrenmenschentum, das selbst linkere Kreise infiziert, die sich eine Entscheidung darüber anmaßen, wer in anderen Ländern regieren darf und wer nicht (siehe Syrien) und die selbst "humanitäre" Interventionen in anderen Ländern unterstützen.
Du machst die "Trennung vom US-Mördersystem" zur Vorbedingung einer unabhängigeren deutschen Außenpolitik. Dieses Deutschland kann heute – ohne irgendwelche Vorbedingungen – eine von den USA unabhängige Außenpolitik betreiben. Niemand von außerhalb kann die Bundesregierung dazu zwingen, sich an einer militärischen Aggression zu beteiligen. Wenn sie sich zur Teilnahme entscheidet, dann tut sie das aus irgendeinem tatsächlichen oder vermeintlichen Eigeninteresse.
Unsere Aufgabe ist es den Widerstand gegen diese Beteiligung hierzulande so groß und breit zu machen, dass die Regierung ein Interesse daran sieht, ihre Souveränität zu nutzen für eine friedliche Außenpolitik, die die Souveränität aller anderen Länder respektiert.

Antwort von U. Gellermann:

George Pumphrey gehört zu den oppositionellen und gebildeten US-Amerikanern, von denen es nicht genug gibt. Schon länger bereichert er die deutsche, linke Opposition.


Am 02. Januar 2016 schrieb Günther Lachmann:

Fast koennte man annehmen, dass Obama + Co. Rationalgalerie liest
(vielleicht heimlich?)

2015 is shaping up to be a record year for gun sales. And now, the
person some consider the best salesman ever for guns — none other than
President Barack Obama — is gearing up to give gun sales another
potential spike.

Und das kam gerade in den Nachrichten; die Entscheidung (ob Obama sein
Presidential Right ausruft ) soll in den naechsten Stunden (bis Montag)
erfolgen
President Obama’s big boss, Valerie Jarrett, says the president’s
advisers are finalizing a proposal that would expand background checks
on gun sales. Without congressional approval, of course.

Und nicht nur das, er denkt auch ueber ein curb nach, welches
kleinnwaffenverkaeufer in die Mangel nehmen soll, wenn die Waffen
unregistriert verkauft werden. (bleibt noch das Internet!)


Am 02. Januar 2016 schrieb Benny Thomas Olieni:

@ Michael Kohle

Warum diese Schwarzseherei?

Der Kollaps des US-Hegemons ist auf dem Wege, ganau wie seinerzeit der Kollaps des SU-Hegemons, sozusagen "spiegelbildlich".
- Es gibt einen Russen, der den Zusammenbruch der SU hautnah erlebt hat und dann in die US auswanderte, wo er verblüfft war, wie ähnlich die Symptome des sich abzeichnenden Zusammenbruchs sind.
Dazu hat er ausführlich geforscht und etliche Bücher und Essays zum Thema veröffentlicht.
Einige Essays gibt es auch auf Deutsch.
Z.B. den mit dem Titel "Das Imperiale Kollaps - Drehbuch",
http://cluborlov.blogspot.de/2015/12/das-imperiale-kollaps-drehbuch.html#more
- oder der mit dem Titel "Lizenz zum Töten":
http://cluborlov.blogspot.de/p/jakub-rozalski-permis-de-tuer-this-post.html
-
Souveräne Nationen sind in keinster Weise out, so wenig wie souveräne Menschen. Nur ist der Weg zur Souveränität keine Autobahn - eher ein Pfad, der beim Gehen gebahnt wird.
Ein Pfad der Bewußtseins-Entwicklung und des individuellen und sozialen Reife-Prozesses.
Kopf hoch!
"Imperien scheitern. Keine Ausnahme."
Dmitry Orlov


Am 02. Januar 2016 schrieb Jürgen Heiducoff:

In den USA, vor allem in den Südstaaten, ist das Verständnis von Freiheit vielfach an den Besitz von Waffen, an das offene Tragen derselben und an die Drohung, diese anwenden zu können, gebunden. Abschreckend - diese waffenstarrende Geltungssucht Made in USA.
Eine solche Tradition gewordene Mentalität ist den meisten Kulturen dieser Welt fremd.
Wenn auch einfache Leute in den USA in den Besitz von Waffen investieren, dann werden ihnen weniger oder keine Mittel zur Finanzierung von Reisen in andere Teile der dort kaum bekannten außeramerikanischen Welt bleiben.
Viele wenig oder nichts verdienende Verlierer des „freien" Amerika, die vor allem der Kriminalität in den Slums der Großstädte ausgesetzt sind, haben nur zwei Möglichkeiten die außeramerikanische Welt kennen zu lernen: den Dienst als GI oder in gewaltexportierenden privaten Sicherheitsdiensten. Und solchen das „freie" Amerika (zer)vertretenden Persönlichkeiten begegnete ich auf Schritt und Tritt, als ich mich unbewaffnet in Kabul bewegte. Wichtig, zumeist gelangweilt fuchtelten sie mit ihren Guns. In ihren Einsatzgebieten sind sie gefürchtet. Diese Distanz der „Locals?", der „Einheimischen" interpretieren sie dann als Respekt oder missverstehen sie gar als Achtung. Dass das kleinste Missverständnis auch Hass bei den „Locals" hervorrufen kann, verstehen sie nicht. Ein direkter Kontakt zur anderen Kultur kommt kaum zustande.
So haben sie nach ihrer Rückkehr zwar die Welt angeschaut, ohne sie gesehen oder begriffen zu haben. Der Gewinn an Weltanschauung ist zu vernachlässigen.


Am 01. Januar 2016 schrieb Michael Kohle:

"Erst eine Trennung vom US-Mördersystem könnte den Deutschen jenen Spielraum in der Außenpolitik verschaffen, der einem souveränen Staat angemessen wäre.?

Wenn es denn nur so einfach wäre! Das Mördersystem hat längst das gesamte Dasein der kompletten Menschheit verseucht, in einem Land weniger, im anderen Land - auch und gerade Deutschland - so gut wie vollständig. Wie soll da eine Trennung möglich sein, da ist nur der Wunsch Vater des Gedankens. Spielraum in der Außenpolitik? Mit Verlaub, da ist jemand - pardon - der kranken Denke eines Bundespastors aufgesessen, ohne dass er es gemerkt hat.

Spielraum? Für was, zu welchem Behufe? Wo doch schon eine einfache Stimmenthaltung eines Guido W. als Aufruhr wenn nicht Terror gegen den Imperator aufgenommen wird. Souveräner Staat? Bei dem zur Verfügung stehenden Bodenpersonal? Das Volk ist der Souverän? Bei „dem“ Volk? Bei dem Angebot an potentiell Wählbarem? Till Schweiger? Helene Fischer? Wie schnell Lichtgestalten in Zwielichtgestalten mutiert werden - mit einem unversichtig gegebenen Autogramm, missbraucht von aus irgendeinem Grund beleidigten oder lüsternen Medien? Gestern noch der Liebling der Massen, gar reif für die Bundespräsidentenwahl durch das „Volk“, heute prädestiniert für die Nachfolge zum Zellenbezug, wenn möglich mit Sicherheitsverwahrung anschließend.

Das US-Mördersystem wurde uns längst - zumindest in großen Teilen - implantiert.
Nur ein Beispiel: Grundgesetz Artikel 102! Wer weiß denn schon, was dort mal unvorsichtigerweise niedergeschrieben wurde? Stattdessen regt es absolut niemanden mehr auf, wenn im Zuge irgendwelcher Aktionen unseres angeblichen Rechtsstaats immer häufiger Ableben zu verzeichnen sind. Die Häufigkeit, in denen via der „ganz seltenen“ Auftritte der Killerkommandos (auch irrtümlich SEK bezeichnet) in den noch selteneren Tatortkrimis, zur Tat geschritten werden muß und es ohne Hirnwegschießen nicht mehr abgeht, weicht doch kaum vom Alltag in der Republik ab. Wer sich vor genau einem Jahr die Youtube-Sequenzen vom Hypermarché in Paris reingezogen hat und ein halbes Jahr später nochmal, wird seinen Augen nicht getraut haben. Alles nicht koschere (und ich meine jetzt nicht das Fleisch von der Verkaufstheke) weggeschnippselt, nicht nur sauber sondern rein. Hinrichtungskommandos inkl. Gnadenschuss-Verabreicher, heutzutage eine Regelmäßigkeit. Dabei gilt doch: die Todesstrafe ist abgesetzt! Die Würde des Menschen ist untastbar! Ist das Leben nicht die wichtigste Würde überhaupt? Würde, nur noch ein überflüssiger Konjunktiv! Die dem US-Mördersystem innewohnende Denke, jedes auch noch so kleinste Vergehen des Einzelnen „against the law“ (das braucht nur das Parken vor dem Wasserhydranten sein) lässt ihn seiner verfassungsmäßigen Rechte abhanden kommen. Es ist überrascht nicht, dass permanent neue „schlimmste Verbrechen, Tatbestände“ nachgeschoben werden, damit Justitia noch breitflächiger zur Tat schreiten und somit beschäftigt werden und die privaten Vollzugsanstalten unter dem Motto Investorenschutz ihre zufriedenstellende wenn nicht gewinnmaximierende Belegungsrate sichern kann.

Das installierte Mördersystem - breitmaulig in Transatlantika als Freiheit verkauft - ist eine systemische Krankheit, die nicht mal schnell mit einer Spalttablette eliminiert werden kann. Dieses von abertausenden Thinktanks mit unzähligen im Hirn erkrankten Geistesgrößen immer wieder à jour gehaltenen und optimierte Mördersystem lässt einen George Orwell als Waisenknabe erscheinen, der sich an Schneewittchen delektiert. Nein, dieses System ist too big to fail. Das kann schließlich auch gar nicht in sich zusammen fallen, das ist von Beginn an verderbt, verfault, und zu nichts zu gebrauchen außer ein
paar gelangweilten, untervögelten Greisen Ersatzbefriedigung zu verschaffen.

Die einzige - kaum erfreuliche - Aussicht ist, dass solch ein systemisch krankes Gebinde - wie bei Krebs eigentlich immer - sich von innen her zerstören muss. Da sich offensichtlich die Metastasen in dieser ?modernen Gesellschaft? so wohl in der Breite als auch in der Tiefe multipliziert haben und kräftig drauf los wuchern dürfen bzw. müssen, bleibt die
Hoffnung, dass das Ende naht. Sei es durch einen - allseits in Transatlantika herbeigesehnten - world war three, die Variante neoliberale Tragödi also. Sei es durch die etwas zögerlichere Variante der Dramas durch Lähmung lebenswichtiger gesellschaftlicherFunktionen - auch hier wird durch grassierende Inkompetenz zügig daran gearbeitet oder - Variante III - gar durch tragikomische Entwicklungen - Trump for President wäre so eine
- wo durch ein paar neckische Aktivitäten das ganze Kartenhaus schnurstracks in sich zusammenbricht. Die vierte Variante - sicherlich for our own safety am erträglichsten - wäre die Meteoritenlösung. Sie hätte den Vorteil von schnell und eindeutig und ohne hektische Einwirkungsmöglichkeit egal von welchen assholes. Hilfe käme von außen!

Nein, beim US-Mördersystem betrachtet mir Uli Gellermann das Thema in zu engem Rahmen. Souveräne Nationen etc. pp., sind wohl über kurz oder lang out. Selbst hinter
dieser Entwicklung lauert womöglich auch die für das US-Mördersystem verantwortliche Krake, auch bekannt als the new world order (NWO) - letztendlich ist sie längst existent. Uri Avnery konstatierte neulich: Nationen brechen schon auseinander wie antarktische Eisberge. Der Nationalstaat ist obsolet geworden, wird immer schneller zu einer Fiktion. Weltweite Ökonomie, supranationale Militärallianzen (aufgezwungen oder nicht, derf.), weltumspannende Kommunikation, Klimawandel und anderen Faktoren - längst eine Realität.
Frau Merkel weiß zu ergänzen: die Märkte werden´s richten.

Zwischenzeitlich kann sich die US-Justiz als Weltjustiz ausgeben - überall präsent, überall aktiv (siehe FIFA). Längst wird die Rolle des Blitzeschleuderers der USA widerspruchslos hingenommen, auch wenn z.B. die Achsen des Bösen zu bestimmen sind, wann und von wem diese zu entsorgen sind. Knebelverträge werden aufoktroyiert (NATO-Verträge, TTIP u.v.a.m.) - offensichtlich unaufkündbar und freudig erregt von den Knechten akzeptiert. Diejenigen, die widerwilig trotzen, werden flugs zum Belzebub erklärt. Nochmal nein, eine souveräne deutsche Nation noch in diesem Jahrtausend? Dann doch lieber den Stein der Weisen oder die Quadratur des Kreises.

Antwort von U. Gellermann:

Ich will mal eine kleine Skizze entwerfen: Eine neue Bundesregierung, inthronisiert durch umfängliche außerparlamentarische Verwerfung und einen Armee, die nicht auf Demonstrierende und Streikende schießen will, entscheidet sich für den Austritt aus der NATO. Bei diesem riskanten Schritt kann sie sich auf den militärischen Schutz eines großen Nachbarstaates verlassen. Wäre das erstmal genug an Souveränität?

Nichts in der Geschichte wiederholt sich. Und doch hat diese Skizze Ähnlichkeiten mit dem Austritt der DDR aus dem sozialistischen Staaten-Verbund. Und was die Wahrscheinlichkeit betrifft: Wer hätte ein Jahr vor dem Austritt der DDR aus dem Warschau Pakt (am 1. Juli 1991 offiziell aufgelöst) diesen Schritt für wahrscheinlich gehalten?


Am 01. Januar 2016 schrieb Ralf Thielken:

Die Deutschen hatten schon immer, und haben immer noch, ihre eigene Mörderbande. Da ist zusammen gewachsen, was zusammen gehört.
Unter der Schirmherschaft des US-Mördersystems (voll zutreffend) genießt das Deutsche Mördersystem die außenpolitische Souveränität, die es braucht. Trennung unmöglich.
Lieber Uli Gellermann. Ihnen weiterhin Schaffenskraft und Gesundheit im neuen Jahr und der Rationalgalerie viele neue Leser.


Am 01. Januar 2016 schrieb Pat Hall:

@ Herr Lachmann,nur auf dem Mars ist noch genügend Platz für diese Imperialisten.
Noch ist dort nicht nach Öl gebohrt und Araber gibt es dort wahrscheinlich auch nicht und sollten sie Langeweile bekommen,verbrächten sie ihre Freizeit mit dem herumkicken mit den Coca-Cola -Dosen...
HAPPY NEW YEAR 2016


Am 01. Januar 2016 schrieb Guenther Lachmann:

Es gibt Genug für Jedermanns Bedürfnisse - aber nicht für Jedermanns Gier. (Herkunft unbekannt, durch Gandhi bekannt geworden)
Synonym für Kolonialisierung (es gibt keine friedliche Kolonialisierung! Das sind Lügen von Kirche und Staat.) steht wohl die >Mayflower<. Ein Drei-Mast-Carrack (eine Art von Galeone, wie sie im Mittelmeer die Wellen pflügten) welches 16. September 1620, als Erstes von Plymouth (UK) nach Amerika segelte. An Bord waren nur wenige Übersiedler (102). Fünfunddreißig Passagiere waren Mitglieder der radikalen Englisch Separatisten Kirche, welche vor der Gesetzgebung der Kirche flohen. Die anderen Mitglieder waren Abenteurer, auf der Suche nach besseren ökonomischen Gelegenheiten, die sie weder in England, noch Holland fanden.
Einige dieser Übersiedler gewannen den Einfluss reicher Investoren (The London Adventures. Schon vorher wurde diese Überquerung mit der see-untüchtigen Speedwell versucht)
Der ersten Mayflower folgten viele andere Boote aus ganz Europa. Und alle nahmen in die neue Heimat mit was sie so brauchten. Manche nur das nackte Leben, andere schloerten ihre Religion hinterher, und die naechste Gruppe Hacke und Spaten um die Felder zu bestellen. Aber alle Übersiedler brachten ihre Gesinnung mit. - Der Wunsch nach Reichtum und Macht. Die Folgen waren der millionenfache Tod von Aboriginals in Nordamerika. Mit Gewalt und Waffen wurde der Urbevölkerung genommen, was diesen Menschen zum Lebenserhalt, zur Kultur, notwendig war. (Gewalt ist ein Symptom, ein Krankheitsbild von Herrschaftsansprüchen - aber nicht die Ursache.)
>Guns don´t kill people ? Americans kill people.<
>What separates us from everyone else is the way we force the members of our society to live in a constant state of fear: fear of going broke, fear of losing your job, fear of getting sick, fear of getting old...< (M. Moore) in einer Frage über die Waffenverherrlichung der nord- amerikanischen Bevölkerung und der „National Rifle Association“.(M. Moore; „Bowling for Columbine“, ein amerikanischer Dokumentarfilm, 2002 )
Nun, ich denke, er hat damit ein kleines Stückchen des Problems erfasst. Hinter dieser bewussten Angstmache steckt ein System, welches sich Faschismus nennt (Wenn Faschismus realitätsgetreu übersetzt wird, bedeutet das: Feudal-Herrschaft, Totalitäres-System, antidemokratisches System, Faschismus ist eine Gesellschaftsform, welche darauf ausgerichtet ist, als alleiniges System die Welt zu beherrschen.)
Dazu gehört auch das Rechtssystem, die Rechtsprechung, welche in den USA doch auf einem sehr nährreichen Boden von Ungerechtigkeit gedeiht. Die Zahlen, welche U. Gellermann für diese Politik der Apartheid angibt, sprechen für sich. Aufrechterhalten wird diese Politik des Rassenhasses, durch die Industrie. Richter im Strafgericht, erhalten hohe Prämien, als Nebeneinkünfte, durch verschiedene Industriegruppen. - Nein! Nicht weil der Richter einen Uebeltaeter von der Straße genommen hat, sondern weil er der Industrie eine billige Arbeitskraft zugeschustert hat. Das ist ein System! Die Hautfarbe und Wohnort bestimmt, ob der Arbeitssuchende einen Job erhält. Was folgt brauche ich nicht zu erklären.
Oft kommen dies Verurteilten aus Ländern, Kontinenten, welche von der USA überfallen wurde. (Folgen sind Hunger und Notstand; ich brauche das nicht weiter auszuführen.) Kriege, welche, meistens unter fadenscheinige Argumente von den Amerikanern gestartet wurde. Gründe gibt es genug: Es sind entweder Landgewinne zu erwarten, in direktem oder indirektem Sinne. Landgewinne bedeuten Gewinn an Bodenschätzen und/oder an Nahrungsmitteln. Sie bedeuten die Herrschaft über Flussläufe, Staudämme (und den sich daraus ergebenden Folgen), Reichtum und Macht für den Aggressor. Kriege bedeuten, es amerikanische Wirtschaftszweige in dem Überfallenem Land die amerikanischen Produkte verkaufen.
Und least baut Not last, die Waffenindustrie. Nein nicht die kleinen Knallbonbons, sondern die Milliardenaufträge, welche durch internationale Banken abgesichert werden, damit auch ein recht schöner, ein langer Krieg gefuehrt werden kann. Die Liste der Länder, welche von den Amerikanern überfallen wurden, ist endless.
Kriege sind US-Washingtons Motor, welcher den sozialen decline voran treibt.


Am 01. Januar 2016 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh:

Wie zutreffend - wie genial - wie immer
triffst Du auch hier haarklein den Nagel auf den Kopf!

Daß Dir auch in 2016 die Energie, Leidenschaft, unermüdliche Schaffenskraft und Gesundheit nicht abhanden kommen mögen!
Denn in diesen grauenhaften Zeiten braucht es solche Anker wie Dich!
Was Dich ausmacht Uli, und wofür Du offenbar Deine gesamte Lebenszeit
dranrückst, davon profitieren augenscheinlich eine Menge Menschen,
Menschen, denen es um W a h r h e i t geht, und die es einfach satt haben
verarscht zu werden.
Daß es so bleibt - und dadurch Menschen zum Nachdenken gebracht werden
bzw. manche aus ihrer Lethargie erwachen - daß sich Deine Leserschaft auch im vor uns liegenden neuen Jahr rasant vervielfachen möge -
das sei Dir lieber Uli mehr als alles zu wünschen!
Vielen vielen Dank für alles!


Am 01. Januar 2016 schrieb Rudolph Bauer:

Hoch geschätzer Uli Gellermann,
erstens habe ich keine Person (schon gar nicht Sie) als "stumpf" bezeichnet, sondern mir erscheint die von Ihnen geübte Polemik stumpf zu sein, d. h. nicht scharf genug. Zweitens sind graduelle Unterschiede eben nur graduelle und keine prinzipielle; Mörder sind Mörder. Drittens könnte man Ihre Zeilen so lesen, dass Sie mich der Stumpfheit verdächtigen. Das ist ja wohl nicht so gemeint.


Am 31. Dezember 2015 schrieb Stefan Westermann:

Ein schöner Artikel.
Weiterführend würde ich Armin Wertz "die Weltbeherrscher" empfehlen.

Um das US-Imperium zu etablieren wurden nicht nur gelogen, Kriege und Genozide (nicht nur gegen die Indianer - ebenso auf den Phillipinen und letztlich in Vietnam) insziniert und durchgeführt sondern auch andere Gesellschaften mittels Subventionen an "Universitäten" in rassistische Bahnen gelenkt.
So ist die Ideologie des 3.Reichs zum großen Teil aus der USA importiert. Nachzulesen (in Deutsch) bei Hermann Ploppa, Eva Schweitzer. In Englisch gibts erheblich mehr Werke dazu mit wissenschaftlichem Rang.

Das heißt natürlich nicht das Hitler und Konsorten unschuldig waren aber es ist ein Lüge das die USA im 2.Weltkrieg die Menschenrechte, Freiheit und Demokratie verteidigt hätten. Sie haben das bekämpft was sie selbst miterschaffen haben - wiedereinmal und absichtsvoll denn die geostrategischen Interessen hinter den Kriegen der USA hat Brzezinski in seinen Büchern klar benannt.


Am 31. Dezember 2015 schrieb Rudolph Bauer:

Der Schlusssatz "Erst eine Trennung vom US-Mördersystem könnte den Deutschen jenen Spielraum in der Außenpolitik verschaffen, der einem souveränen Staat angemessen wäre" verfehlt in seiner stumpfen Polemik die notwendige Erkenntnis, dass "die Deutschen" dann, wenn sie sich eines außenpolitisch souveränen Staates erfreuen würden, gleichfalls zu Mördern werden [und in ihrer Geschichte reichlich auch schon geworden sind], unabhängig von den USA. Merke: Der imperialistische Global-Kapitalismus ist mörderisch, ob nordamerikanisch-, europäisch- oder deutsch-souverän. Oder etwa nicht?

Antwort von U. Gellermann:

Auch die Imperialismen kennen graduale Unterschiede, und stumpf ist nur der, der sie nicht sieht.


Am 31. Dezember 2015 schrieb Lutz Jahoda:

ANMERKUNG ZUM JAHRESENDE

Gestern erst - am vorletzten Tag des Jahres Zweinullfünfzehn - verbreitete die ARD den Wortlaut des US-Außenamtsprechers Mark Toner, der Russland vorwarf, in Syrien medizinische Einrichtungen, Schulen und Märkte anzugreifen, wobei Hunderte Zivilisten getötet und mehr als 130.000 Syrer in die Flucht getrieben wurden, viele von ihnen wegen der russischen Angriffe.
Moskau wertete diese Meldung als Propaganda.
In den Spätnachrichten wurde die US-amerikanische Anklage wiederholt,
der Protest aus Moskau hingegen weggelassen; denn in den Schlaf sollte keinesfalls die Widerlegung Moskaus mitgenommen werden. "ARD-Denker Gniffke" zeigte kriegerische Wachheit.
Um so mehr freut es mich, ihn und die ganze amerikanische Edelhistorie im Blutsog geschichtlicher Wahrheit untergehen zu sehen. Dafür sei am letzten Tag des Jahres Ulrich Gellermanns RATIONALGALERIE gedankt.
Ich ergänze nur noch schlicht:

DIE BLUTORGELN DRÖHNEN
DENN WER HÖRT SCHON GERNE
SCHMERZVOLLES STÖHNEN
DRUM LESE UND LERNE
UND BEGREIFE
IN GEWACHSENER REIFE
DIESEN ELENDEN REIGEN
MIT BLUTIGEN FINGERN
AUF ANDRE ZU ZEIGEN.


Am 31. Dezember 2015 schrieb Jutta von Freyberg:

Lieber Ulli, da Doppelnennung möglich ist, kreuze ich an:
"Brillant" und "Mehr davon" im neuen Jahr 2016!
Danke - und nur beste Wünsche


Am 31. Dezember 2015 schrieb Hans Rebell-Ion:

Als ich DDR-ler die rebellische(!) JAZZ-& ROCK-MUSIK und die proletarische(!) JEANS-MODE in den 50-zigern verehrte sagte mir schon meine Mutter: Du verehrst die AMIS?, die gründen ihr "Glück" auf dem blutigem Unglück anderer Völker! ... das wird nicht gehen und wird sich rächen! Mutter hatte Recht!!!


Am 31. Dezember 2015 schrieb Benny Thomas Olieni:

"Erst eine Trennung vom US-Mördersystem könnte den Deutschen jenen Spielraum in der Außenpolitik verschaffen, der einem souveränen Staat angemessen wäre."

Meine volle Zustimmung zum Schluß-Satz wie auch zum ganzen Artikel!

Die USA sind auf der hier betrachteten Ebene der Kriege, der inneren und äußeren Gewalt, der "Schurkenstaat" par excellence.

Ich möchte auf weitere Formen des Gewalt-Exports durch Armeerika aufmerksam machen:

- Gewaltverherrlichende Filme und TV-Serien (Hollywood...) werden in alle Welt exportiert, zur seelisch-geistigen Durchseuchung weiter Teile der Weltbevölkerung


Am 31. Dezember 2015 schrieb Thomas Nippe::

Lieber Uli,
wieder ein sehr guter Artikel zum Jahresende. Danke für Deine unermüdliche Aufklärungsarbeit!


Am 31. Dezember 2015 schrieb Rüdiger Becker:

Hallo, Herr Neddermeyer,

Sie vergaßen die antisemitische Komponente des Textes zu erwähnen.


Am 31. Dezember 2015 schrieb Jürgen Heiducoff:

Am letzten Tag des Jahres hat Herr Gellermann treffend den Zusammenhang zwischen innerer und äußerer Gewalt made in USA schulbuchreif erläutert. Zudem wurde die historische Entwicklung dieser Gewalt dargestellt. In Fortschreibung dieser Geschichte wäre es sicher naiv, zu erwarten, dass sich im neuen Jahr wesentlich etwas ändert. Prosit Neujahr !
Zwei Bemerkungen:
1. Zur Frage der Verantwortung für die beschriebene Gewalt in und durch die USA:
Die Gewalt der USA entspringt ihrem Wesen und ihrem System. Dies darf allerdings nicht die Verantwortung einzelner, vor allem einflußreicher Personen schmälern. Gewalt und Krieg sind menschengemacht. Bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind Personen zur Verantwortung zu ziehen. Da darf es keine Schlupflöcher geben, sich hinter der Allmacht des Systems zu verstecken.
2. Zu den außen- und sicherheitspolitischen Provokationen der USA. Unter Federführung der Washingtoner Eliten ist es gelungen, in den letzten Jahren die NATO als US-dominiertes Kriegsbündnis PROVOKATIV gegen Russland auszurichten. Nach dem Entgegenkommen während und nach der Vereinigung Deutschlands zeigte Moskau während der Zerfleischung Jugoslawiens und des Prozesses der Osterweiterung der NATO eine kaum nachvollziehbare Geduld. Diese Geduld musste Grenzen haben. Sie wurde erneut mit der ?Speerspitze der NATO? heraus gefordert. Und aktuell will Washington die russischen Aktivitäten in Syrien eingrenzen.
Im asiatisch-pazifischen Raum provozieren die USA das Reich der Mitte. Mit dem Überflug eines B - 52 - Bombers über die umstrittenen Inseln im Südchinesischen Meer fordern die USA die Geduld Pekings heraus. Sind die Verbrechen mit eben diesen B 52 Bombern gegen das unweit gelegene Vietnam schon vergessen? B 52 sind auf Guam stationiert. Herr Gellermann hat daran erinnert, wie die USA zum Besitz dieses Archipels kamen.


Am 31. Dezember 2015 schrieb Michael Schneider:

Lieber Uli,
danke für deine so griffige wie wahre Charakterisierung des US- Gewaltsystems. In meinem -seinerzeit für die "freitag-Edition" geschriebenen - Beitrag "Die merikanische Paranoia" -siehe unten stehenden link- habe ich wie du dieses Gewaltsystem zurückgeführt auf den Genozid an den indianischen Ureinwohnern, der die amerikanische Nationenwerdung von Anfang an begleitet und ihre kollektiven Mentalitäteen bis zum heutigen Tag geprägt hat. Nur werden wir -so fürchte ich- es nicht mehr erleben, dass sich Deutschland und Europa aus dieser verhängnisvollen Abhängigkeit und Verstrickung mit dem immer kriegsbereiten Big American Brother befreit.
Dir und Angelika wünsche ich einen Guten Rutsch und dass du dir weiterhin deinen bewundernswerten Mut zur Wahrheit und zur radikalen Kritik bewahrst!

Die amerikanische Paranoia, Edition Freitag 2003, nachzulesen unter "Essays und Streitschriften" auf meiner Website: http://www.schneider-michael-schriftsteller.de


Am 31. Dezember 2015 schrieb Harry Ruderasch:

Sehr geehrter Herr Gellermann,
vielen Dank für ihre ergänzenden Erläuterungen. Es ist aber meines Erachtens ein prinzipieller Fehler der Humanisten die Gewalt gegen Menschen als „national“ oder „regionale“ Eigenschaft eines imperialen Staates oder „Königreich“ wie Saudi Arabien darzustellen. Es mag sein, dass ich in ein „Fettnäpfchen“ trete, aber ich möchte Ihnen ein Beispiel geben. Wir hatten vor ca. 45 Jahren eine Diskussion in der Gedenkstätte des KZ Sachsenhausen mit einem ehemaligen Mitglied der KZ-Wachmannschaft. Alle moralischen Fragen spielten da eine Rolle und es entstand eine große Betroffenheit. Es gab aber eine Aussage, wo dieser Mann sinngemäß sagte, er habe mit dem Mord an Juden oder dem Mord an russischen Kriegsgefangenen unmittelbar nichts zu tun gehabt, sondern überwiegend politische Gefangen „bewacht“. Das war wohl so gewesen, er war jahrelang in russischer Kriegsgefangenschaft und wurde für seine Verbrechen bestraft. Es war aber diese eigenwillige Unterscheidung. Ich habe mich gefragt, wieso verklärt dieser Mann für sich selbst seine Mitwirkung durch „Zuordnung“ der Ermordeten in eine Religion oder Nationalität. Was ist daran anders, ob ich einen Christen, Liberalen, Kommunisten, Juden oder Russen ?abschlachten? „helfe“? In jedem Fall ist es Gewalt gegen einen Menschen. Es ist einfach Mord oder Beihilfe. Es konnte dem Herero in Deutsch-Südwest doch egal sein, ob er in der Wüste verreckt ist aus kolonialen Erwägungen oder einer beabsichtigten Staatsgründung. Es war ein Genozid und Mord. Es konnte dem Ureinwohner der USA egal sein, ob er wegen der Gründung der USA abgeschlachtet wurde oder weil er eine zu bunte Feder auf dem Kopf hatte. Es war ein Genozid und Mord. Alle imperialen Staaten und ihre imperialen Ideologien unterscheiden die Art des Mordens als Beweis dafür, dass der Andere, also der Gegner, „schlimmer“ tötet und deshalb „mordet“. Nehmen Sie das Beispiel der medial im Westen immer wieder zelebrierten „Fassbombe von Assad“ – was ist an dieser Fassbombe anders im Ergebnis als die auch abgeworfenen Fassbombe der Amerikaner in Vietnam oder die auch abgeworfene Fassbombe der Israelis über Palästina. Glaubt wirklich jemand, dass ein Mann der seine Frau und seine Kinder, durch eine Fassbombe getötet und mit Nägeln im Kopf vorfindet, nun sagt, es wäre mir lieber, das hätte eine zielgenaue Aerosolbombe der „Alliierten“ gemacht? Egal was die Frau und seine Kinder getötet hat, in beiden Fällen steht der Mann auf und wehrt sich. Kämpft er nun gegen Assad wird es ein „Rebell“ in unseren Medien, zieht er los und kämpft gegen die „Alliierten“ ist er ein Terrorist. In beiden Fällen wird der Verursacher der Gewalt nicht bestraft und die Gewalt wird nicht angeprangert- sondern medial verklärt. Die „industrielle“ Ermordung von 7 Millionen Juden im 2. Weltkrieg ist genauso barbarisch wie die „nichtindustrielle“ Ermordung von 3,3 Millionen russischen Kriegsgefangenen in damaligen Deutschen Reich. Fragen Sie in Deutschland oder Frankreich oder Amerika, wer im 2. Weltkrieg ermordet wurde. Sie bekommen von 90 % der Befragten sofort die Antwort: Die Juden wurde ermordet - das stimmt und ist das abartigste Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Aber eben nicht die ganze Wahrheit. Im 2. Weltkrieg gab es aber über 50 Millionen ermordete und abgeschlachtete Menschen. Fragen Sie wer im 2. Weltkrieg die Hauptlast der Alliierten getragen hat und Sie hören mit Sicherheit überwiegend die Antwort: Amerika. Da geht es eben nicht um ein paar geschichtliche „Details“, sondern die Menschen würden erkennen, dass Gewalt international ist, nichts zu tun hat mit deutsch oder russisch sein – sondern eine Haupttriebkraft des Imperialismus. Wenn Sie genau hinsehen, weiß der Deutsche nicht viel oder eben wenig über die die ermordeten sowjetischen Soldaten. Gewalt ist in Deutschland wieder Mittel in der Politik. Das erklärt, warum heute „der Russe“ wieder „böse ist“ und „Assad“ ein „Schlächter“ und die Rebellen „moderat“ in Syrien sind. Das erklärt warum der israelische Staat (und nicht die jüdische Religion) Krieg gegen ein Volk machen kann. Das erklärt, warum Poroschenko ohne Proteste der westlichen Wertegemeinschaft Wohngebiete bombardiert, denn es geht ja zum Kampf gegen „russische Rebellen“. Ersetzen Sie das Wort „russische Rebellen“ gegen „jüdische Rebellen“ – ein Aufschrei ging um die westliche mediale Welt. Die russische „Babuschka“ in ihre Hütte, die darf aber durch ukrainisches Militär abgeschlachtet werden. Aus meiner Sicht wird Gewalt einzig dadurch „legitimiert“, dass wir sie in „gute und böse Gewalt“ unterteilen lassen. Das gelingt nur weil die Philosophen des Imperialismus u. a. nach Nationalität, Religion oder Herkunft „sortieren“ und dann wird nach dem Prinzip „Was war zuerst da, Huhn oder Ei“ der „Schuldige? gesucht und Gewalt begründet..
So, jetzt habe ich genug „belehrt“, das war meine „Seelenhygiene“ zum Jahresende, ich wünsche Ihnen Herr Gellermann weiterhin gutes Gelingen und ein erfolgreiches Jahr für Sie und Ihre Familie. Ich freue mich sehr hier in diesem Forum im Geiste viele Verbündeten zu haben, auch wenn uns manchmal Details in der politischen Einschätzung unterscheiden. Sie könne diesen überlangen Kommentar gern veröffentlichen, wegen der Länge erwarte ich es aber nicht.

Antwort von U. Gellermann:

Lieber Harry Ruderisch,

Sie treten nicht in ein Fettnäpfchen sondern ein Wochenend-Seminar los, dass natürlich den Platz der RATIONALGALERIE sprengt.

Ich schreibe im Falle der USA nicht über „die“ über alle Amerikaner – wir alle kennen US-Amerikaner, die sich tapfer gegen ihre gesellschaftlichen Bedingungen wehren und denen unsere Solidarität gewiss ist – sondern über den bestimmenden kapitalistischen Staat. Das ist ein anderer Zugang zur Debatte als der, den Sie wählen.

Auch denke ich, es gibt einige wenige gerechte Kriege, zum Beispiel den der Vietnamesen gegen die USA.


Am 31. Dezember 2015 schrieb Herbst Neddermeyer:

Hier fischt einer mit dem groben Haken des Anti-Amerikanismus im trüben Wasser des Nationalismus. Hält sich aber selbst für links. Nur eklig.


Am 31. Dezember 2015 schrieb Marie Hanulak:

Ein langer Blick zurück im Zorn

lieber uli,

diesen blick habe ich auch immer wieder vor augen ... und aus meiner sicht etwas dazu geschrieben - jetzt auch du und >>> Gert Ewen Ungar ist da mit seinem text ganz in der "drohnen-gegenwart" angekommen und hat sich dem thema anhand eines artikels in der FAZ gewidmet, in dem den geneigten leser der unterschied zwischen den nicht erwähnenswerten "unbeteiligten" und den zu betrauernden (und zu rächenden?) "unschuldigen opfern" erklärt wird. (siehe link unten)

29. 12. 2015 (von mir):

" Heute vor 125 Jahren töteten Soldaten der US-Kavallerie 300 Männer, Frauen und Kinder vom Stamm der Lakota. Das Massaker von Wounded Knee brach den Widerstand der Indianer gegen die Weißen. Heute leben die Lakota im Elend des Pine-Ridge-Reservats.

wieviel generationen sind 105 jahre? jedenfalls sind 125 noch eine generation mehr ... doch es scheint sie nicht zu geben und auch niemand wirklich zu interessieren ... mich trifft das tief - gerade zu zeiten an denen ein dinosaurier in berlin ... naja, der ist ja tot ... nur ein skelett ... in der öffentlichkeit so präsent ist ...

ein leben zur zeit der dinosauriere stelle ich mir nie vor, aber eins, wie zu zeiten der indianer - in harmonie mit der umwelt - das kommt mir schon oft in den sinn
...

die "talente" der indianer scheinen gegenwärtig keinen wert zu besitzen -auch wenn man die zahlreichen versuche von ökologischer landwirtschaft und tierhaltung als hilfeschrei oder rettungsversuch des gesamten lebens auf der erde verstehen kann ... jedoch so wie vieles sinnvolle mit bürokratischem papierterror als ausdruck von (schein)demokratie eher verhindert als wohl wirklich gemeint ist ...

heute vor 125 jahren geschah ein mord und massaker ... ein sieg der militärs und der bürokraten ... deren überlebende opfer singen lieder darüber und trinken und rauchen sehr viel ... sie wollen keine entschädigung mit geld ... sondern ihr land und ihre würde wieder haben ..."

http://www.privatausgabe.net/node/681#comment-240


Am 31. Dezember 2015 schrieb Hanne Hofmeister:

Sie schreiben vom "ersten Völkermordes der USA", welcher war denn der zweite?

Antwort von U. Gellermann:

Der Genozid in Vietnam.


Am 31. Dezember 2015 schrieb Andreas Krödel::

Diese USA versinnbildlichen den Verfall von Menschenrechten, Sitte und Moral - eben den Imperialismus total - aber sie werden von der Bundesregierung treu und brav "heilig" gesprochen. Diese Schweinerei muss deutlich beim Namen genannt werden, damit vielleicht auch der letzte Wähler dieser Parteienherrschaft begreift, wie es um den 51. US-Bundesstaat namens "BRD" bestellt ist.
Tut mir leid, den ewigen Rausch solcher "Freiheit" kann ich nicht mittragen.


Am 31. Dezember 2015 schrieb Julie Kreutzer:

Lieber Uli,

was für ein Kracher zum Jahresende! Besser und wahrhaftiger geht es nicht!

Ich bedanke mich ganz herzlich für Deine hervorragende Arbeit, die Du in diesem Jahr geleistet hast. Bitte mache im kommenden Jahr so weiter.

Und natürlich auch ganz herzlichen Dank dafür, dass ich Deine Artikel für mein Blog "Politik im Spiegel" übernehmen darf. Deine Beiträge sind stets eine überaus große Bereicherung.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Silvesterabend und einen guten Start ins Jahr 2016.


Am 31. Dezember 2015 schrieb Harry Ruderisch:

Sehr geehrter Herr Gellermann,
ich lese ihre Kommentare und sie sind eine Erweiterung des eigenen politischen Horizonts. Ihre Analyse zu den USA, ist bezogen auf Gewalt und Krieg, nach meiner Auffassung zutreffend. Ihre Schlussfolgerung aber, man möge sich deshalb vom "US-Mördersystem trennen", ist aus meiner Sicht politisch naiv. Die von Ihnen vorgetragenen Aspekte lassen sich von einem anständigen amerikanischen Demokraten genauso beispielhaft für Frankreich, England, Deutschland, Italien und Holland sagen, natürlich mit gleicher Schlussfolgerung man möge sich vom „EU-Mördersystem trennen“. Denn in der EU sind auch Staaten die seit dem 19. Jahrhundert bis heute bestialische Kriege geführt haben und ganze Völker und Religionsgemeinschaften wurden von ihnen ausgerottet. Der Mord durch Krieg, Versklavung und Unterdrückung wohnt nicht den „USA-Mördersystem“ alleinig inne, sondern ist für die imperialen, kapitalistischen Staaten ein wesentliches Merkmal ihrer bisherigen Entwicklung. Allerdings mit nationalen und regionalen Besonderheiten der Mordindustrie. Bemerkenswert ist, dass die Länder die seit dem Zusammenbruch des sozialistischen Weltsystems von den imperialistischen Staaten angegriffen wurden, noch nie Expansionskriege geführt haben (Libyen, Iran, Syrien, Afghanistan, auch Jugoslawien). Es sollte uns gelingen, gemeinsam mit den Kriegsgegner und wirklichen Demokraten der westlichen Demokratie-Länder und der überfallenen Länder ein wirksames Bündnis gegen Krieg und Mord herzustellen. Die Bundesrepublik Deutschland mit einem Großteil ihrer politischen, wirtschaftlichen und geistigen Eliten ist integraler Bestandteil dieser Mord- und Kriegsmaschine. Wir müssen uns als von den Mördern und Kriegstreibern im eigenen Land „trennen“ und zeitgleich ein wirksames internationales Bündnis gegen Gewalt und Krieg mit den Humanisten dieser Welt herstellen.

Antwort von U. Gellermann:

Die USA sind m. E. schon ein Sonderfall: Mir fällt kein europäisches Land ein, dessen Gründung in der Neuzeit auf einem Genozid fusst. Zwar hat das Königreich Spanien einen durchaus ähnlichen Völkermord zu verantworten, aber er war nicht Teil seiner Gründungsakte. Auch die lange historische Linie der Eroberungs- und Unterwerfungs-Kriege bis heute, die den USA anzulasten ist, hat solitären Charakter. Natürlich haben Sie Recht wenn Sie schreiben, dass andere imperialistische Staaten ebenfalls Kriege und Kriegsverbrechen zu verantworten haben. Gerade Deutschland, mit seinen beiden Weltkriegen und dem Mord an den europäischen Juden, darf nicht aus der Verantwortung genommen werden. Aber die Deutschen haben in beiden Deutschländern versucht ihre historische Schuld aufzuarbeiten und sie sind seit Jahrzehnten nur noch sekundär, zumeist im Gefolge der USA, an der kriegerischen Zerstörung anderer Länder beteiligt.

An der Schwelle zu einem neuen großen Krieg, der mit einer geradezu spielerischen Bereitschaft der USA in der Ukraine riskiert wurde und in Syrien riskiert wird, scheint es mir notwendig, für einen Trennung von den USA zu plädieren. Für eine solche Politik, die zu einer Äquidistanz zu den großen Mächten führen könnte, gibt es Bündnispartner über den Kreis der erklärten Anti-Imperialisten hinaus.


Am 31. Dezember 2015 schrieb Markus Schmitz:

Uli Gellermann hat in diesem Artikel die USA kurz, prägnant und vortrefflich analysiert; dabei diese Analyse in den notwendigen historischen Kontext gepackt. Besser geht es nicht! Alles was hier steht ist die Wahrheit. Manche Atlantiker und unterwürfige Ausführungsgehilfen des Imperiums verweisen immer gerne auf die Wohltaten, welche die USA angeblich der Welt im Laufe der Geschichte gebracht haben. Welche Wohltaten sind dies, die zu Menschenrechtsverletzungen, Tod, Elend und Totalüberwachung führen? Die das (Kriegs-)Völkerrecht missachten, die einen globalen Krieg gegen den Islam befeuern? Ja, es sind die Wohltaten, die dazu führen sollen, dass die "Neuen USA" wie Phönix aus der Asche der restlichen, niedergebrannten Welt erneut aufsteigen können, geradewegs in eine US-Welt-Diktatur. Gott, wenn es Ihn denn gibt, bewahre uns davor! Ansonsten bete ich für den energischen Beistand Wladimir Putin´s und Xi Jinping´s für all diejenigen, die für eine multipolare und vielfältige Welt mit all Ihren Schwächen stehen, Amen!


Am 31. Dezember 2015 schrieb Georg Moritz:

Für die verbrecherische USA und ihre Vasallen gilt schon längst in schöner orwellscher Umkehr:

Die Politik ist eine bloße Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln.

Diese anderen Mittel sind gekaufte Demokratie mithin Plutokratie, Innenpolitik, Außenpolitik, Bevölkerungspolitik, Informationspolitik, Anti-Terror-Politik usw usf.

Die staatstragenden Medien berichten nichtssagend über die Auswüchse der andern Mittel, weil ihnen die Befassung mit den Ursachen des andauernden globalen Krieges nicht gestattet ist. Nicht gestattet? Wer gestattet hier was? Siehste.


Am 31. Dezember 2015 schrieb Pat Hall:

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm sagt ein Sprichwort denn die Urheber dieses SchreckensImperium´s waren größtenteils die Engländer und waren auf See die grausamsten Piraten,Plünderer, Verräter.
Manche von denen wurden in eroberten Gebieten sogar als Gouverneur auf den Posten gehoben.
Das Volk der USA ist ein zusammengewürfelter Haufen verschiedenster Mentalitäten die im alten Glauben an ihre Freiheiten alle anderen Rechte ignorieren und wie die Piraten der englischen Krone weiterhin ihre Ansprüche mit der Kanone aushandeln wollen.
Sehe ich die Krone von Elisabeth II. ,erinnern mich ihre Kronjuwelen an den größten geklauten Diamanten des Maharadjas von Indien.
EinenTeil der englischen Geschichte findet man im Link ;
Die Auseinandersetzung über den Besitz der neu entdeckten Gebiete wurde auf See geführt, und es war bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein immer wieder Großbritannien, das mit seiner Seemacht einen Rivalen nach dem anderen ausschaltete: 1588 Spanien durch die Vernichtung seiner Armada, 1650 bis 1675 die Niederlande durch siegreichen Kampf und ihr Prinzip des mare liberum und im 18. und 19. Jahrhundert schließlich Frankreich im Siebenjährigen Krieg beziehungsweise in der Auseinandersetzung mit Napoleon.
http://www.ims-magazin.de/index.php?p=artikel&id=1255287600,1,gastautor&search=seemacht
Vielen dank an Uli G. der Gedanken an das gestohlene Land der Ureinwohner


Am 31. Dezember 2015 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh:

Immer und immer wieder faszinierend die Kunst von LUTZ JAHODA :
in Versform präsentierte Meinungsäußerung - genial auf den Punkt gebracht! BRAAAAAVO!

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