Das Schicksal hat Pause

Mehr als 100 Tage ohne Regierung

Autor: U. Gellermann
Datum: 08. Januar 2018

Hören Sie das auch? Dieses „Tata-ta-Ta!“ Das ganze Land ist erfüllt von Beethovens FÜNFTER. Von der Schicksalssinfonie. „Tata-ta-Ta“ klingt es auf deutschen Straßen und Plätzen, unter Parkbänken und in Parkhäusern. Aus Pommes-Buden schallt das orchestrierte Schicksal, aus Gourmet-Tempeln schwellen die Streicher bis hinaus auf die roten Teppiche. „Wahl-Irrsinn - 100 Tage ohne neue Regierung“ schreit die BILD-Zeitung in die armen deutschen Ohren, an denen Hirne hängen wie bemooster Blumenkohl. Tata-ta-Ta! Und jeder kann sie zur Zeit besonders gut hören, die Sinfonie des Schicksals. Denn das Gelärm und Geschwätz, das sonst aus Lautsprechern und zwischen Zeitungszeilen schrillt, scheint verstummt. Keine Verlautbarungen der Regierung, kein Zwischenruf der Opposition. Selbst das ersterbende „Maut-Maut-Maut-Maut“ des Herrn Dobrindt quäkt nicht in das Schweigen der parlamentarisierten Lämmer.

Kann es eine Verschwörung von CDU und SPD sein, die uns diese unglaubliche Stille beschert? Oder ist es doch der gnadenlose deutsche Amtseid nach Artikel 56 des Grundgesetzes – „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe“ – der da schallschützend wirksam wird? Soll weniger Gesetz, weniger Geschwätz, weniger Gelärm einfach nur Schaden vom deutschen Volke abwenden? Soll Gott allein der Sache der Deutschen helfen, in Ermangelung besseren Rates?

Doch der deutscheste Funk im Äther, der DEUTSCHLANDFUNK, das Radio für den Gebrauchs-Führer, macht mit einem verbalen Radetzky-Marsch Schluss mit lustig: „Die Welt erwartet von Deutschland, dass es führt“. – Deutscher Funk, befiehl, wir folgen Dir! Ta-tatata, ta-tatat, ta-tata, schnätterä-päng. Kein Sack Reis kann in China ohne deutsche Führung umfallen. Kein Sperling kann ohne den deutschen Gott vom Himmel stürzen, das wusste schon die Bibel. Und jetzt? Vor einem leeren Himmel fällt kaum jemandem noch etwas ein. Außer man wolle Sondierungen für ETWAS halten. Diese Lautlosigkeit kann nur böse enden!

Das Schlimmste, das Allerschlimmste hat sich sogar bis Augsburg herumgesprochen: „So blickt Deutschland zu Beginn des neuen Jahres mit bangem Blick auf die bevorstehenden zwölf Monate. So viel Ungewissheit und Unklarheit waren schon lange nicht. Denn im schlimmsten Falle käme es wohl zu Neuwahlen im Frühsommer – einschließlich Neuauflage der Sondierungen und Verhandlungen bis in den Herbst….“, schreibt uns die „Augsburger-Allgemeine“ ins Kondolenzbuch. Keine Regierung bis zum Herbst? Die Säcke in China erbeben, Sperlinge fallen tot vom Himmel, Beethoven, unter Leitung von Daniel Barenboim, lässt das Schicksal aus allen deutschen Ritzen quellen.

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, behauptet das Grundgesetz in seinem Artikel 20. Das wäre mal was. Wenn das Volk, hinterrücks, mitten in der Parlamentspause, einfach geradewegs seine Macht in Anspruch nähme. Tata-ta-Ta! Das wäre aber ein schweres Schicksal für die Pensionsberechtitgten in den Parteien. Und erst Recht für den echten DEUTSCHLANDFUNK: „Was in Tallin und Madrid, in Ramallah und Neu-Delhi von Deutschland erwartet wird - nämlich, dass Deutschland führt, dass es Verantwortung übernimmt in globalem Maßstab und erst recht auf europäischer Ebene.“ Da darf sich das Volk doch nicht völlig verantwortungslos selbst ermächtigen. Wo kämen wir denn da hin? Zum Grundgesetz? Wo soll das denn nur hin führen?!


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 15. Januar 2018 schrieb Anke Zimmermann:

Nichts ist Schicksal in diesen Zeiten, alles erdacht, ist geplant. Der geteilte Himmel in Oben und Unten. Wie schrieb Flatter unter Feynsinn? Die Mainstreamblase ist nur in eine Richtung durchlässig, bist du einmal raus, gibt es keinen Weg zurück. Regierung oder nicht, ändert nichts an den Verhältnissen. Jetzt sind wir schon mal aufgestanden, gehen wir weiter.




Am 14. Januar 2018 schrieb altes Fachbuch:

"Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, behauptet das Grundgesetz in seinem Artikel 20."
das gleiche grundgesetz kann per §63 und 68 verhindern, dass das volk überhaupt gefragt werden kann, oder seine entscheidung was bringt!!
die jetzige hängepartie soll sich daher immer noch besser anfühlen, als der ausnahmezustand in anderen "demokratischen" vorzeigeländern.
da beide §§ seit 1949 als die wenigen unveränderten überlebten, glaube ich an die bewusstheit bei deren einführung!!! stellen sie sich mal vor, eine knappe linke mehrheit würde eine wahl gewinnen,........ die könnten alles, dürften aber nie kanzlern:)

@liebe u.spurgat
als KLASSE definieren die vordenker und ich ahnungsloser bevölkerungsgruppen bezüglich ihrer stellung zum eigentum an produktionsmitteln!! es gibt nur ausbeuter oder ausgebeutete!
klassenkampf kann also nur sein, diesen status als ziel zu erhalten oder ihn zu überwinden! das sind die fronten, die selbst ein warren so öffentlich kommunizieren.
ein streik gehört also mitnichten dazu!! konfrontiere du einen autobauer damit, dass er klassenkämpfer ist, und er rollt sein transparent ein und werkelt wieder;)
und das ist bereits seit lenins "was tun?" 1902 oder dem "untergang" der II.internationale (1914) so. trade-unionismus oder das godesberger programm sind kein klassenkampf, sondern dessen verhinderung!!

@linksliberale dieser welt
1.
sprach ich auch von einer systemauseinandersetzung, nicht vom ost-west-konflikt. bei jedem streik oder jeder politischen auseinandersetzung im westen saß unsichtbar der REALE soz. osten mit am tisch: per REALITÄT und nicht nur auf dem papier!
2.
was sie "errungen" nennen, ist für mich schon lange eingepreist in der geschäftspolitik! die almosen die man also den streikenden zuBILLIGT, sind schon vor- oder rückwärtskalkuliert - und die gewerkschaften wissen dies. der streik ist also rituelles kasperletheater, um beider gesichter zu wahren.
3.
von mir aus können die (aktuell) metaller 20% fordern und bekommen! die auswirkungen in deren umgebung (kosten, preise, soz. gefüge und der zusammenhalt in den kommunen) werden mehr bewirken, als jeglicher agit/prop oder "aufklärung"!
4.
ist es nicht verwunderlich, dass die stärksten "widerstandshorte" IN DER TARIFPOLITIK die systemtragendsten sind???
die restindustrialisierung von ca. 20%, der öffentl. dienst und teile der dienstleistung im TARIFstreit - und dann war es das mit der SOZIALEN bewegung!!
ist es auch in ordnung, diese als die ersten kriegsgewinnler zu bezeichnen, da die tarifabschlüsse doch nicht aus eigener not, sondern angesichts der prallen auftragsbücher (verdoppelung rüstungshaushalt) zustande kommt?? darf man sagen, dass jedes zugeständnis an diese "weltverbesserer" zu lasten anderer bevölkerungsschichten (national wie kolonial) geht?
5.
bei allem respekt: die schulpflicht als soz. errungenschaft des kap. zu feiern, da sage ich ihnen - ich komme aus der zukunft
5.
verbitterung
ist keine kategorie der ratio! im zeitalter, wo ziegenficker deut. kulturgut ist, darf auch ich gleichnisse verwenden! finden sie etwas unWAHRES, dann argumentieren sie, nicht beurteilen:)

Antwort von U. Gellermann:

Keiner der Paragraphen verhindert die Einlösung des Versprechens im Artikel 20 GG. Das allerdings "können nur wir selber tun" (sagt das Lied). Wer aber auch die progressiven Artikel der GG schon freiwillig preisgibt, der sollte sich seinen politischen Schmollwinkel gut auspolstern: Er wird dort länger leben müssen.


Am 13. Januar 2018 schrieb Der Linksliberale:

@altes fachbuch, das ist in Ihrem Kommentar widersprüchlich, entweder hat es „Errungenschaften“ gegeben oder nicht, dabei ist es für den „Betroffenen“ der Errungenschaften erst einmal unerheblich, ob sie einer Ost-West Auseinandersetzung geschuldet sind oder dem revolutionären Klassenkampf bzw. Ergebnis eines Streiks in der Firma XY. Es ging mir darum, klar zu machen, dass eine nächste „GroKo“ den restlichen linken Flügel der SPD zerschlagen wird, aber auch noch vorhandene soziale Errungenschaften innerhalb des kapitalistischen Systems werden bis zur Aufgabe weiter abgebaut. Ihre Kommentare erscheinen mir manchmal mehr verbittert als analytisch. Natürlich kann man aus seiner Ablehnung des Kapitalismus auch alle sozialen und humanen „Errungenschaften“ ablehnen. In Ihrem Fall begründen Sie das mit „maskerade, die verschleierung, die tarnung, der lug und trug, das vorhalten von feigenblätter, der kuschelkurs, der kampf zwischen zuckerbrot und peitsche endet mit dem sieg letzteres“. Aber mit dieser Fundamentalablehnung erreichen wir nicht die Menschen, da sie nicht der gelebten Realität der Mehrheit in der BRD entspricht. Der Abbau der vorhandenen sozialen Errungenschaften findet seit dem Wegfall der systemischen Auseinandersetzung Kapitalismus / Sozialismus verstärkt statt und wird medial als alternativlos und sogar als Erfolg gefeiert. Aber daraus resultiert nicht, dass dies „eine ewig unveränderte realität“ sei, die zudem noch irgendwelche Blicke gerade rückt oder gar das Bewusstsein. Immer mehr Menschen erleben den Abbau von sozialen Leistungen am eigenen Leib. So wie es @ Ulrike Spurgat schreibt: „Forderungen müssen immer wieder artikuliert werden“ und ich darf ergänzen, wir müssen soziale Forderungen klug durchsetzen, auch mit dem letzten Rest des linken politischen Verstandes im Bundestag und außerparlamentarisch. Das kapitalistische System lässt sich nicht mit der totalen Negierung von sozialen Errungenschaften dieses Systems beseitigen, nehmen sie nur mal die allgemeine Schulpflicht.


Am 13. Januar 2018 schrieb Ulrike Spurgat:

Moin Fachbuch,
die Klassenkämpfe haben dem Kapital die sozialen Errungenschaften abgetrotzt, und dieser Kampf wurde von sehr vielen in der Gesellschaft nach 1945 geführt, und das der Kampf der Systeme einbezogen werden muss versteht sich von selbst, da er der gesellschaftlichen Realität entsprochen hat, und trotzdem war kein Kampf umsonst, und das Kapital hat nie irgendetwas verschenkt.
Es stimmt nur bedingt, was du schreibst.
"Die Menschen machen ihre eigene Geschichte, aber sie machen sie nicht aus freien Stücken, nicht unter selbstgewählten , sondern unter unmittelbar vorgefundenen, gelieferten und überlieferten Umständen."
Karl Marx. 18. Brumaire d. Louis Bonaparte (Kap.I)
Forderungen müssen immer wieder artikuliert werden, wie z. B.
Nie wieder Faschismus und Krieg.


Am 12. Januar 2018 schrieb altes Fachbuch:

"Der Anfang dieser kommenden GroKo ist das Ende."

ist es das??
was der linksliberale enden sieht, hat es nie gegeben! alle "errungenschaften", die er aufzählt, waren zugeständnisse des kapitals in der systemauseinandersetzung zwischen ost und west.
was wirklich enden wird, ist die maskerade, die verschleierung, die tarnung, der lug und trug, das vorhalten von feigenblätter, der kuschelkurs, der kampf zwischen zuckerbrot und peitsche endet mit dem sieg letzteres - der kaiser wird nackig gemacht!!
der klarere blick auf die ewig unveränderte realität kann das bewusstsein gerade rücken.

allerdings ist wahrscheinlicher, dass:
A
der blick herum irrend ersatzlügen sucht, weil man sich ungern der realität stellt und man sich fehler in der betrachtung der vergangenheit eingestehen müsste
und B
"kann .... gerade rücken", wenn es noch resthirn gibt, mit dem klaren blick was anzufangen!

und, lieber galerist:
das grundgesetz gibt es nur noch, weil die chinesen keinen müll mehr importieren.

Antwort von U. Gellermann:

Es gibt viele Rechte, die nur auf dem Papier stehen. Wir sollten freiwillig auf alle verzichten, wenn ich Sie richtig verstehe.


Am 12. Januar 2018 schrieb Pat Hall:

Danke Uli für Deine Lichtblicke und auch den anderen Galeristen.
Wir kennen die SPD und den Rest der langweiligen Bande.
Wer 1978 nicht im Bundestag anwesend war hat Herbert Wehner versäumt.
Hier im Link ein Kämpfer für soziale Gerechtigkeit ?
https://www.youtube.com/watch?v=Qdbreayg2Ko

Strauß gegen Wehner - Rivalen der Geschichte


Am 12. Januar 2018 schrieb Der Linksliberale:

Der Anfang dieser kommenden GroKo ist das Ende. Das Ende der alten Tante SPD, das Ende eines friedlichen Deutschlands, das Ende des sozialen Wohnens, das Ende einer modernen Bildungsstruktur, das Ende der Völkerfreundschaft, das Ende der außen- und innenpolitischen Besonnenheit, das Ende der Restgerechtigkeit und hoffentlich das Ende der Duldsamkeit des deutschen Michels.


Am 11. Januar 2018 schrieb marie becker:

tja, Schweigen der Merkel....
aber nicht das des sich selbst als ihren Nachfolger längst auserlesenen Laschet...warum sollte er sich des Vorteils berauben sich selbst schnell wieder ins Gespräch zu bringen, wenn auch mit der Negativ-Botschaft dass man aus dem Klima-Vertrag aussteigt...die versprochenen 40% waren zu hoch, also streicht man das Ganze...oder soll man nicht eher sagen, wir erkennen das Faktum an, dass man sich damit übernahm und aktuell nicht mehr die Chance hat aus dem Traumtänzertum zu erwachen?


Am 11. Januar 2018 schrieb Hella-Maria Schier:

"DEUTSCHLANDFUNK: "Was in Tallin und Madrid, in Ramallah und Neu-Delhi von Deutschland erwartet wird - ." Da will man ja in schallendes Gelächter ausbrechen. Oder habe ich etwas verpasst, was die weltweite Bedeutung Deutschlands mittlerweile angeht? Führung in globalem Maßstab - das kann doch nicht wahr sein. Zufällig habe ich mich gerade zuvor aus privatem Anlass mit dem psychologischen Thema der Parentifizierung beschäftigt. Das bedeutet grob gesagt, dass das Kind sich durch Unfähigkeit einer oder beider Elternfiguren in die Rolle einer (oder auch beider, glaube ich) Elternfiguren gedrängt sieht und diese Rolle auch als verführerisch empfindet, weil sie ihm schmeichelt, weil es dadurch in seiner Bedeutung überhöht wird. Und nun sehe ich da den Papa USA, der, momentan verkörpert durch Donald Trump, dessen gegebene politische Unbedarftheit durch die Medien noch hervorgehoben wird, nur eingeschränkt zurechnungsfähig zu sein scheint.
Die Mutter fehlt, denn "Mütterchen" Russland passt hier nicht so recht hin... Es gibt sie halt nicht in einer patriarchalen Gesellschaft - aber das ist ein anderes Thema.
Nun sieht das Musterkind Deutschland, dass auf Papa USA kein wirklicher Verlass mehr ist und die Geschwister zu unreif und chaotisch sind, um ohne Führung zurechtzukommen. Und jetzt kann es zeigen, wie toll es ist. Leider beschränkt sich seine "Emanzipation" im Wesentlichen aber auf die reine "Machtposition" und beinhaltet keine bessere Einsicht als die von Papa zum Wohle aller und seiner eigenen Bewohner - und es überschätzt sich sowieso total. Wirkliche Macht gibt's nicht ohne Militär und deshalb muss jetzt kräftig aufgerüstet werden. Der inneren Entwicklung des "Kin


Am 10. Januar 2018 schrieb Eckehard Irkens:

Es gibt in der Psychologie den Begriff des "selbstgefährdenden Verhaltens".
Dieser Befund wird oftmals im Zusammenhang mit Borderline- Persönlichkeitsstörungen diagnostiziert.

Aus diesem Blickwinkel betrachtet, stellt sich mir die Frage ob Wahlen unter den derzeit gegebenen Umständen nicht besser unterbleiben sollten.
Wenn man nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hat, ist dies keine Wahl.


Am 10. Januar 2018 schrieb Heinz Heinz Schneider:

Eine Regierung, die die Klimaziele aufgibt und damit ihr bisheriges Versagen und ein tumbes "weiter so" legitimiert, ist das Letzte, was wir brauchen.

Erstaunlicherweise gibt es sogar in den Reihen der Sozialdemokratie Zeitgenossen, die glauben, programmatisch fixierte Verantwortungslosigkeit mache sie "ehrlich".

Das bisher mit Abstand intelligenteste politische Programm für das 21. Jahrhundert stammt von Jeremy Corbyn. Es umfasst nur 6 Worte: "for the many, not the few".

Das wird deutlich, wenn man es gedanklich in Raum und Zeit ausdehnt.

Es definiert politische Verantwortung und ist als Aufforderung nicht nur an die Regierenden, sondern ausdrücklich auch an die Regierten zu verstehen.


Am 09. Januar 2018 schrieb Ingrid Böhm-Duwe:

Gut Ding will Weile haben?“ Oder auch „Totgeglaubte leben länger.“ Solcherlei Sprüche-Machwerk bietet sich an, will man es positiv betrachten. Aber kann man das? Wenn eine Reihe von mehr oder weniger Unfähigen ihre eigenen Überlebensstrategien durchboxen wollen? Von unterschiedlichen Richtungen gefördert/gesponsert? Die nicht wirklich etwas mit dem „normalen Volk“ und dessen Willen zu tun haben sondern durchweg den Nachnamen „Krösus“ haben?

Alle Macht dem Volke klingt zwar gut. Ist jedoch in einer Demokratie der Mauscheleien hinter verschlossenen Türen nach der Wahl nichts weiter als eine Farce. Und Aufstand, Widerstand der „Massen“? A la „Allons enfants de la patrie…“? Das wiederum bedingt einen Anführer. Und genau da liegt dann wieder das Problem. Denn wer soll es richten? Und da wird sich wiederum ein „Starker“ anbieten. Aber ob der dann auch der „Stärkste in Bezug auf Herz und Geist sein würde - das steht in den Sternen. Und die sind irgendwie „ungreifbar“.

Also: Warte, warte noch ein Weilchen…. Dann hat das neue Horrorszenario wieder einen Namen. Lach* Und, wie schön, der Bürger kommt nicht aus der Übung. Also dann auf ein Neues: Meckern, meckern, meckern. Und dann mit (un)kundigem Blick bei der nächsten Wahl wieder falsch ankreuzen.


Am 09. Januar 2018 schrieb Reinhard Lerche:

"Die Welt" und die "Bild" und "Der Spiegel" erwarten von Deutschland, dass es wieder führt.
Welche wichtige Amtshandlung des Bundestages wurde "so nebenbei" entschieden: Auslandseinsätze - sprich Kriegshandlungen Deutscher Soldaten.
Ich spreche nicht über §§115! Ich spreche nicht über illegale, weil völkerrechtswidrige Auslandseinsätze, wie in Syrien! Ich spreche von dem wichtigsten, was im Bundestag bisher beschlossen wurde: "So wahr mir Gott helfe" - Diätenerhöhung - also über Geld. Gott bewahre uns vor Sturm und Wind und Deutsche die . . .
Der ganze Rest an Veranstaltungshinweisen "zwischen den Regierungen" ist das ständige kollidieren von Amtseid und Meineid.
Wie bei Uli immer wieder zu sehen, der Finger drückt auf die offene Wunde: Wohin soll denn das Grundgesetz führen?


Am 08. Januar 2018 schrieb Uschi Peter:

Was soll das ganze Gejammer? Wer merkt schon etwas im täglichen Leben von der "regierungslosen" Zeit? Niemand. Das Leben geht weiter wie bisher. Das heißt, dass wir regiert werden von Leuten, die immer schon im Hintergrund die Stripppen ziehen, ob da Marionetten dranhängen oder nicht.
Darum wünsche ich allen Mitstreitern und vor allem dem Galeristen ein von bösen Ereignissen verschontes Jahr voll Gesundheit und weiterhin viel Schaffenskraft. Liebe Grüße


Am 08. Januar 2018 schrieb Jochen Scholz:

Lieber Herr Volks,

damit auch alle hier Versammelten in den Genuss kommen, diese transatlantische Presstitute Pindur nachlesen zu können:

http://www.deutschlandfunk.de/machtlos-gegen-despoten-der-rueckzug-der-usa-destabilisiert.720.de.html?dram:article_id=407716

Zitat: "Verheerend ist, dass die USA derzeit als kohärenter Akteur und Verteidiger eines regel- und rechtsbasierten internationalen Systems ausfallen."

Fulbright-Stipendiat, übrigens. Die Investition hat sich bezahlt gemacht

Deswegen ist verständlich, dass Pindur unter einem regelbasierten internationalen System dies hier versteht:

http://www.informationclearinghouse.info/article44962.htm

Wie sagt doch der Buchbinder Wanninger (Karl Valentin) am Ende seiner vergeglichen Telefonat-Odyssee?

https://bar.wikipedia.org/wiki/Buchbinder_Wanninger

Exakt.


Am 08. Januar 2018 schrieb Burkhard b:

Und das "Wahlvolk" ???
Hier ein kleiner Betrag von Matthias Klaudius, modifiziert von dem Berliner Kabarettisten Martin Buchholz :

Die Mattscheibe ist angegangen.
Da sieht man Michel hangen
vorm Bildschirm stumpf und starr.
Er hocket brav und schweiget,
und in die Birne steiget
ein dumpfer Nebel sonderbar.

Wie wird das Hirn so Knülle
wie eine leere Hülle,
die ihr vollmüllen sollt
in stiller Fernsehkammer,
wo ihr des Tages Jammer
verglotzen und wegzappen sollt.

Seht Ihr dies Volk dort kleben.
Es wird sich nur erheben,
wenn voll die Blase ist.
In traulicher Umgebung
kommt`s zu `ner Volkserhebung
bevor das Volk sich dann verpisst.

So legt ihr deutschen Brüder euch in die Sessel nieder.
Lau blähet sich der Bauch.
Dass die bematschte Scheibe
uns stets erhalten bleibe
und unserm kranken Nachbarn auch.


Am 08. Januar 2018 schrieb Ulrike Spurgtat:

Ein Gellermann eben............ Vielen Dank. Auf den "bemoosten Blumenkohl" muß man erst mal kommen.
"Die Drei von der Tankstelle," Merkel, "Drehhofer" und Herr Würselen.
Sie tanken was das Zeug hält, um die Pfründe zu sichern für die nächsten Jahre.
Macht, Kreiseln um sich selber, Absicherung des eigenen Lebens, um weiterhin warm und kuschelig in Abrahams Schoß schaukeln zu können. Die Diäten konnten sie sich selbst erhöhen, und nun geht es automatisch, doch wer kontrolliert die Kontrolleuere ?
Parasiten und hochbezahlte Schmarotzer, kalt und erbarmungslos, wenn es um viele Millionen Mitmenschen geht, wenn es um sie selbst geht, zeigen sie sich durchaus kämpferisch.
Die Politiker, die dieses Land mit an die Wand gefahren haben, die mit ihren Ärschen auf dickgepolsterten Sesseln hocken rum faseln, was nun alles auf der Liste steht, und alle so tuen, als wären die Probleme im Land "vom Himmel gefallen," die die Lebenswirklichkeit von Millionen von Menschen betreffen, braucht kein Mensch, und sollen bleiben wo der Pfeffer wächst.
Dobrindt, vor Jahren gab es mal eine Zeit, da wäre der Dobrindt mit seinem Maut und Diesel Debakel wegen Unfähigkeit zurückgetreten, ungern, aber der öffentliche Druck hätte ihm Beine gemacht.
Heute können sie unverhohlen zeigen auch welcher Seite sie stehen, und reden mit Verachtung über die, die in der Geschichte dafür gekämpft haben, dass solche Schwätzer wie sie selber sind, sich die Taschen voll stopfen können, ohne jemals einen Finger krumm gemacht zu haben, und auch noch die dicke Lippe riskieren. Der "Drehhofer" hat Victor Orban bei seinem Besuch als Widerstandskämpfer gegen den Kommunismus hofiert, doch die die mit dafür gesorgt haben, dass er solch einen Stuß reden kann, sollen vergessen, verachtet und unsichtbar bleiben, und über den Tod hinaus versucht man ihnen immer noch die Würde zu nehmen.-
Ob sie den verlorenen Krieg immer noch nicht verknusert haben ?
Und ähnlich wie die USA streben sie forsch den Takt in der EU an, und deswegen war Deutschland 2005 die Umsetzerin des sozialen Kahlschlags, denn wenn sie was machen, dann machen sie es gründlich, skrupellos, unmenschlich und staatstragend, allen voran die sPD.


Am 08. Januar 2018 schrieb Andreas Schell:

Mir scheint es so zu sein, dass es mit der Regierungsbildung gar niemand mehr eilig hat. Eine "geschäftsführende Bundesregierung" (Diktatur?) ist doch ein prima Instrument für die Lobbyisten. Eben wurde noch vorsichtig mit Glyphosat getestet, was das Wahlvolk aushält (sehr viel, weil desinteressiert) und dann unpopuläre Entscheidungen am Fließband durch die Gremien gejagt, ohne dass sich jemand beschwert. Merkel ist in ihrem Lieblingsmodus: viel Geheimes tun, wenig darüber sagen. Nicht nur Rüstung ist wohl dabei. Der Michel sagt sich: da kommt ja bald die neue Regierung, die wird's dann schon richten. Neue Besen kehren gut, alles neu macht der Mai? Oder wird's November?

Die Medien diskutieren derweil über die Unruhen im Iran, die aus der "system-immanenten Kapitalakkumulation" (Oh! Marx!) und der Chancenlosigkeit der Jugend in einem korrupten System resultieren. Skandal! Die Mullahs sind ja so böse! Die bereichern sich und lassen ihr Volk verhungern! So was kann uns hier in Europa, äh Deutschland, äääääh zumindest in den reichen Vierteln der deutschen Städte gaaanz sicher nicht passieren.

Die C-Parteien machen weiter so, die SPD stellt sich (ist?) doof, die Grünen sind zu allem bereit, die FDP und die AfD dürfen sich über viel medialen Zuspruch freuen, weil sie neoliberales Mehrheits-Backup sind. Da kann nichts anbrennen, egal ob GroKo oder Neuwahl.

Die Linke ist nicht nur an den Fragen, ob die mal eben exhumierte Begrifflichkeit "Querfront" denn nun gut oder schlecht ist, oder ob man denn nun den Islam /den Staat Israel / den Staat Deutschland / die Friedensbewegung mögen oder nicht mögen soll, sondern vor allem am hoch pathologischen parteiinternen Fachkräftemangel auf ganzer Breite gescheitert.

Schätze, die Vorstellungen im deutschen Politiktheater werden, weil witzlos, mittelfristig unter schwindenden Besucherzahlen leiden, während sich die Verhältnisse für die Mehrheit ganz allmählich weiter verschlechtern. Die Reichen bleiben ganz selbstverständlich auf der Siegerstraße.


Am 08. Januar 2018 schrieb Peter Stribl:

Sarkastischerweise muß Mensch fragen, wo denn da eigentlich das Problem liegt. Die Parteien, allen voran die CSU, gefolgt von CDU, FDP, Grünen und aSPD, folgen endlich ihrem heimlichen Streben und schließen sich als Anhängsel der AfD an. Eine pragmatischere Anpassung an die Realitäten der Diktatur des Marktes gibt es ja wohl nicht.

Mit Hurra die Waffenexporte und Auslandseinsätze der Bundeswehr steigern; die Flüchtlinge, die auf die Weise entstehen, an den Außengrenzen der westlichen Werte-Welt abknallen; die für unseren Wohlstand nötigen Ressourcen mit Hilfe der NATO sichern.

? Was zum Teufel hindert uns daran? Ist es doch nur der nächste logische Schritt!?!?!? Und immer schön das erste Wort dieses Beitrags im Kopf behalten!!!


Am 08. Januar 2018 schrieb Günter Mann:

V@ alles nur satire: "Die bulgarische EU-Ratspräsidentschaft wird durch die führende und ordnende Hand der Konrad-Adenauer-Stiftung begleitet."

2019 wird die EU-Ratspräsidentschaft von Rumänien gestellt, da regiert das Goethe Institut und die Konrad Adenauerstiftung und der Bund der Vertriebenen gleich mit. Der Präsident Rumäniens war bis vor kurzem Vorstand des DFDR - die Organisation der (ca. 30.000) Deutschen in Rumänien. Diese Firma hiess bis 1945: Nationalsozialistische Arbeiterpartei der Deutschen in Rumänien. Keine Ahnung welcher seitige Wind in den Reihen des DFDR weht, aber die Immobilien der Vorgängerorgansation haben sie auf jeden Fall 1989 dankend in Besitz genommen. Es wird ein lustiges Europa!


Am 08. Januar 2018 schrieb Ute Plass:

Was in Tallin und Madrid, in Ramallah und Neu-Delhi von Deutschland erwartet wird - nämlich, dass Deutschland führt, dass es Verantwortung übernimmt in globalem Maßstab und erst recht auf europäischer Ebene.?

Gut wäre, den entsprechenden Link darüber anzuführen.

Antwort von U. Gellermann:

Meine Lust die Inhalte dieses Senders zu verbreiten ist sehr gering. Aber sei´s drum:
http://www.deutschlandfunk.de/deutschland-ohne-regierung-europa-wartet-auf-berlin.720.de.html?dram:article_id=401151


Am 08. Januar 2018 schrieb Karola Schramm:

Deutschlandfunk, Augsburger Allgemeine und natürlich auch die Bild Zeitung - da kann man nur ensetzt sein. Denn von diesen und anderen medialen Scharfmachern kommen Phrasen, die von der Bundesregierung Merkel nicht nur im letzten Jahr bis zum Überdruss gepredigt wurden: Deutschland muss Verantwortung übernehmen ! Deutschland muss wieder führen ! In ganz Europa, in der ganzen Welt ! Deutschland kann das doch ! Hat es doch bewiesen und niemals Schuldgefühle gehabt - damals mit den Nazis. DAS ist die Botschaft.

Wohin soll das denn führen, wenn DE wieder führt und warum ?
Deutschland, liebe deutsche Medien, hat zuallererst für Deutschland da zu sein und da gibt es genug zu tun.

Danke, lieber Herr Gellermann, dass Sie den Eid, den alle deutschen Politiker und Politikerinnen schwören müssen als Beweis anführen.
?Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe." Sind diese heren Sätze nichts mehr wert ?
Ist egal, wie es in unserer Gesellschaft aussieht, wie kleine, soziale Werkstätten, z.B. Blindenwerkstätten Pleite gehen, weil diese keine Arbeit mehr bekommen und blinde Menschen entlassen werden müssen ? Ist es egal, wenn in Schulen und auf den Straßen die Gewalt immer mehr ansteigt, weil die Jugend und Erwachsenen unter Druck stehen und Angst haben, nicht mehr mit den Bedingungen des täglichen Lebens zurecht zu kommen ? Ist es egal, ob unsere Jugend weiter in völkerrechtswidrigen Kriegen verbraten wird ? Geld und Machtstreben ist niemals die Lösung für ein friedliches und faires Miteinander in einer Gesellschaft.
Dass gerade die, die derzeit um die zukünftige Politik kungeln, die dümmsten Politiker sind, die DE in den letzten Jahren hatte, macht die Sache gerade nicht besser. Darum ist es umso wichtiger, eine vernünftige und kluge Presse im Land zu haben, die auf die Defizite und Ungerechtigkeiten der letzten Jahre hinweist, auch gegenüber anderen Völkern die behoben werden müssen damit Werte wie soziale Gerechtigkeit, Beendigung der Austeritätspolitik und Schuldenbremse wieder in den Vordergrund rücken. Plumpe mediale Scharfmacher und Kriegstreiber braucht "die Welt" nicht und erst recht nicht Deutschland.


Am 08. Januar 2018 schrieb SIERA:

Unweit vom Kanzleramt: Die Bahnhofsmission im Berliner Bahnhof Zoo. Ein
unglaubliches Bild: Jede Menge Menschen drängen sich vor dem Eingang in
einer Schlange -keiner kommt rein. Zu voll. Um diese Schlange herum
sitzen und hocken Menschen -alle eingehüllt in wattierte Jacken oder
Decken mit Mützen oder Tüchern auf dem Kopf -kaum erkennbar, ob es
sich um Frauen oder Männer handelt. Gegenüber der Bahnhofsmission:
Menschen auf dem Bordstein an die Wände der Häuser gelehnt.

In einem der reichsten Länder der Welt diese Situationen: es sterben
Menschen, weil sie kein Dach über dem Kopf haben oder werden chronisch
krank. Auf dem Weg durch die Hauptstadt: immer wieder leerstehende
Büro-Häuser, leerstehenden Geschäfte, verschlossene Kirchen und
Gemeindehäuser.-

Auch das Parlament steht zur Zeit faktisch leer. Leer wie das Kalte Herz der Macht.


Am 08. Januar 2018 schrieb Engelbert Volks:

Der Deutschlandfunk, und nicht nur der, trommelt seit Wochen den Marsch von der Notwendigkeit einer neuen stabilen Regierung, damit Deutschland und mit Deutschland auch Europa in der instabilen Welt mehr Verantwortung übernehmen kann, sprich die Rüstungsausgaben erheblich erhöhen und so genannte Auslandseinsätze durchführen kann. Diese Militärmarschtrommelei braucht natürlich eine Begründung und da bieten sich der reformgierige Macron, der sich angeblich aus der Weltpolitik zurückziehende und als "Ordnungsmacht" ausfallende Trump und natürlich die aggressiven bis kriegslüsternen Despoten in Russland, China, Nordkorea und dem Iran an.
Wer's nicht glaubt, der lese oder höre den protypischen Kommentar "Machtlos gegen Despoten Der Rückzug der USA destabilisiert die Welt" (DLF am 07.01.2018) vom einschlägig bekannten Marcus Pindur!


Am 08. Januar 2018 schrieb Alexander Kocks:

Die Deutschen in der großen Mehrheit sind ein Volk mit guter Bildung und können auch ohne Regierung ihren täglichen Geschäften im Rahmen der bestehenden Gesetzte nachgehen.
Ein Zahnarzt kann auch weiterhin seine Patienten behandeln ohne dass Frau Merkel ihm über die Schulter schaut oder seine Hand beim Bohren führt. Eine Horde Affen als Regierung in Berlin hätte mehrere Vorteile. Es kostet uns täglich nur einige Stauden Bananen, die mischen sich nicht stündlich mit einem nie versiegenden Strom von Verordnungen, Gesetzen oder Reformen in die Angelegenheiten der Bevölkerung ein und schaukeln höchstens mal etwas am Kanzleramtsbaum. Die Menschen könnten langfristig, ungestört und unbehelligt ihren Geschäften und Tätigkeiten nachgehen ohne dass ihnen eine Reihe von Personen die sich Regierung nennt, die von nichts eine Ahnung haben, außer wie man eine Partei manipuliert, in die Parade fährt. Es könnten wieder Investitionen getätigt werden ohne dass man befürchten muss, dass man das alles nach kurzer Zeit in die Tonne werfen muss weil die Basisbedingungen von heute auf morgen geändert werden oder willkürlich Sanktionen gegen irgendwelche Länder eingeführt werden. Leider haben wir noch eine geschäftsführende Regierung die sich so gebärdet als sei sie schon die neue gewählte. Ohne eine Regierung bestehend aus den bekannten Parteien würde Deutschland aufblühen. Für die Einhaltung der Gesetzte haben wir schließlich unsere Beamten und Ämter.


Am 08. Januar 2018 schrieb Un Regierter:

Oh weh!

Wann endlich kommt er? Wann endlich nimmt er sein unregiertes Volk wieder unter seine Fittiche? Wann endlich?

Das unregierte Volk ist bereit für IHN.

Oder auch für SIE, von mir aus für die Magna Mater von den Leyden.

Jetzt ist der rechte Augenblick!


Am 08. Januar 2018 schrieb Lutz Jahoda:

RUF IN DIE REGIERUNGSLEERE
MIT ANGEHÄNGTER FRAGE
AN DIE ÖFFENTLICHKEIT

Aufstieg durch Bildung, Wohlstand durch Arbeit!
Rhythmischer Wohlklang zum Werbeplakat!
Die Wahrheit dazu in klarer Schroffheit:
Verdummung im schmackhaften Wortsalat!

Die ungebremsten Kräfte des Marktes,
nützlich nur den Finanzparasiten,
führen zu Ängsten eines Infarktes,
selten zum Schaden der Macher-Eliten.

Der Unruhezustand zum Ruhestand,
der Eigenvorsorge unterbindet,
ist bereits Leine und Gängelhalsband.
Frage: Ist dies, wofür Ihr euch schindet?


Am 08. Januar 2018 schrieb Marie Petersen:

Paragraf 1 A des Grundgesetzes: "Alle Wortgewalt geht von Uli Gellermann aus". Danke!


Am 08. Januar 2018 schrieb Der vom Helmholtzplatz:

"So blickt Deutschland zu Beginn des neuen Jahres mit bangem Blick auf die bevorstehenden zwölf Monate. Denn im schlimmsten Falle käme es wohl zu Neuwahlen im Frühsommer - einschließlich Neuauflage der Sondierungen und Verhandlungen bis in den Herbst“.


Da schreibt die Augsburger Allgemeine nichts ins Kondolenzbuch sondern gibt die Matrix vor. Der Testlauf waren doch die Wahlen in Niedersachsen, als erst einmal 4 Wochen nach der Bundestagswahl nichts geschah. Und nun kommt das scheinbare Orakel aus Augsburg, orakelt was von neuer Regierung im Herbst und hat damit für die Augsburger Puppenkiste und Umgebung doch recht. Im Herbst wird in Bayern ein neuer Landtag gewählt. Da ist es doch nur allzu verständlich das die Regierungsfindung in Berlin, wir warten nur noch auf die Bayern, warten kann. Und das der Rest der Welt, wie uns die Bundeskanzlerin erzählt, nicht auf Deutschland wartet ist doch klar. Muss die Welt ja auch nicht. Der ehem. Pop-Beauftragte der SPD macht z. Zt. glänzende Rüstungsgeschäfte in der Türkei und der Ukraine. Gute Kunden lässt man auch nicht warten, das ist unhöflich, warten kann das Volk, der Zahlmeister. Und wenn dem Zahlmeister etwas nicht in den Kram passt, dann steht ihm selbstverständlich der Rechtsweg, auch gem. Art. 20 GG offen. Ist ja nicht wie beim Lotto oder in der Zockerbude, so ein Rechtsstaat, denn dort ist der Rechtsweg ausgeschlossen.


Am 08. Januar 2018 schrieb Alles nur Satire:

Wozu eine offizielle neue Regierung?
Es funktioniert alles, wie seit 1982 gehabt.

Deutschland führt bereits die EU, nur Macron möchte das (noch) nicht wahrhaben.

Die bulgarische EU-Ratspräsidentschaft wird durch die führende und ordnende Hand der Konrad-Adenauer-Stiftung begleitet. Ob danach Austria I (Kurz und Strache) diese Hife benötigen, wird z. Zt. geprüft.

S. Gabriel nimmt seine Pflichten so wahr, als ob er nicht geschäftsführender Minister sei, sondern neu bestellter Minister und bewies sein Engagement für eine EU unter dt. Herrschaft bereits am 5. Dezember, bei seinem Galaauftritt vor der Körber-Stiftung und wird es bei der msc (Stiftung in GmbH-Form) bald wieder tun.

Dt. hat den BDI, den VDA, den INSM, die Bertelsmannstiftung und viele andere Stiftungen, das reicht für die nächsten 1000 Jahre und benötigt keine extra neu vereidigte Regierung.

Und dieses mühsam marktradikal geformte Dt. braucht ganz sicher kein eigenständig denkendes Volk, das sich auf völlig veraltete GG-Artikel berufen könnte, sondern es hat im Notfall immer noch die von A. Dobrindt geführte bürgerliche Revolution.

Vom Sofa zum Kühlschrank.

Auch der Deutschlandfunk weiß, kleine Schritte, nacheinander, dann wird die Welt endlich am deutschen Wesen genesen.

Alles gut!


Am 08. Januar 2018 schrieb joe bildstein:

Es vermisst wirklich keiner die Regierungsbande und Ihr Affentheater. Belgien (16 Monate ohne Regierung), Italien u andere haben es vorgemacht, es geht OHNE und es lebt sich besser, ruhiger, besserer Schlaf, weniger Bluthochdruck. Wir brauchen dieses Affentheater eigentlich nicht.
Let's get rid of it.


Am 08. Januar 2018 schrieb Klaus Madersbacher:

Wenn in Tallin, Madrid und Ramallah erwartet wird, dass Deutschland führt, dass es Verantwortung übernimmt in globalem Maßstab und erst recht auf europäischer Ebene ... dann soll das deutsche Volk gefälligst den Schnabel halten!
Ach, der Führer fehlt?
Da könnte das deutsche Volk ja glatt Glück haben und sich aus der Kriegsscheiße heraushalten, die die Herrschaften in Washington, London, Paris usw. zusammenkochen:-)

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