Das Reichskommissariat Ukraine

Deutsche Botschaften im demokratischen Kostüm

Autor: U. Gellermann
Datum: 05. Dezember 2013

Die Ukraine ist ein ordinäres kapitalistisches Land. In Russland herrscht der gewöhnliche Kapitalismus. Und die EU ist so herkömmlich kapitalistisch, dass dieser Zustand fast in Vergessenheit geraten ist. Jedenfalls in den Medien des kapitalistischen Deutschlands. Nicht die Durchgangspipelines auf ukrainischem Boden, die eine Kontrolle russischer Gaslieferungen ermöglichen, tauchen in der veröffentlichten deutschen Debatte um die ukrainische Revolte auf, nicht die größten Eisenreserven der Welt in der Ukraine spielen eine Rolle, oder gar das fette, ukrainische Marktvolumen von immerhin rund 46 Millionen Einwohnern, die zumeist noch keinen Golf haben, geschweige denn einen Mercedes. Nein. Wie schon beim Bandscheibenvorfall der Julia Tymoschenko ist es wahlweise die "Freiheit", die "Demokratie" oder die Annäherung an die "Europäische Union", die auf dem Spiel steht.

Nachdem die Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO vorläufig gescheitert ist - für Unkundige: Die NATO ist diese Demokratiebeschleunigungsmaschine bekannt aus Libyen und Afghanistan - sollte das Land nun wenigstens in die Nähe der EU gerückt werden. Gäbe es im deutschen Mainstream einen Hauch von anständigem Journalismus, wäre längst die Frage gestellt, um welche EU es sich denn handelt. Um das antisemetische EU-Ungarn? Das korrupte EU-Griechenland? Das schwulenfeindliche EU-Kroatien, dessen klerikalfaschistische Vergangenheit nie bewältigt wurde? Das steuerhinterziehende EU-Belgien? Das EU-Frankreich der neuen Kolonialkriege? Das EU-England der Geheimdienste? Oder das EU-Deutschland mit dem Rettungsschirm-Parlament? Weil aber der deutsche Redakteur mit solchen Fragen wirklich überfordert ist, nimmt er aus der Schublade das Stereotyp vom guten Volk gegen den bösen Präsidenten, in Syrien und Libyen kaum gebraucht, und ist schwupps auf der Seite des Volkes. Wenn es denn weit genug weg ist. Dem eigenen traut er eher nicht.

Bei der letzten ukrainischen Präsidentschaftswahl 2010 setzte sich der Oligarchie-Vertreter Wiktor Janukowitsch mit 49 % gegen die Vertreterin der anderen Oligarchie-Gruppe um Julia Tymoschenko knapp durch. Die Wahlbeobachter der OSZE hielten die Abstimmung für korrekt. Es sind vor allem die Tymoschenko-Gruppe, die offen antisemitische Swoboda-Partei, und die Partei des politisierenden Boxers Vitali Klitschko, die in den Medien als Volk aufschimmern. Klitschko wird wesentlich von der "Konrad Adenauer Stiftung" unterstützt. Wenn mal jemand das Berliner Rathaus dauerhaft besetzen, tagelang den Alexanderplatz besiedeln und das Regierungsviertel blockieren würde, hätten die Damen und Herren der CDU-Stiftung längst nach der Bundeswehr gerufen. Aber wenn das gleiche in Kiew geschieht, dann attestiert die Stiftung dem ukrainischen Präsidenten einen "Weg ins Nichts". Und die FAZ sekundiert barmend: "Noch ist die Ukraine nicht gestorben".

Ziemlich gestorben ist die internationale Kompetenz des deutschen Journalismus. Das hat er mit seiner Regierung gemein. Die kann auch nur von Abschreibung bis Zollunion buchstabieren. Dass die Ukraine aus ihrer Erfahrung mit dem IWF
- der hatte das Land in den 90er Jahren mit seiner "Schocktherapie" an die Wand gefahren - westlichen Wirtschaftsannäherungen misstraut, dass die historische Nähe zu Russland auch in den kosakischen Religions- und Befreiungskriegen gegen das katholische Polen liegt, dass immer noch eine Mehrheit der Ukrainer Russisch spricht oder zweisprachig ist, das alles will das offizielle Deutschland nicht wissen. Verstocktes Nichtwissenwollen auch gegenüber dem letzten, groß angelegten deutschen Besuch in der Ukraine: Das "Reichskommissariat Ukraine" bestand von 1941 bis 1945.

Die ukrainischen "Untermenschen" sollten auf Dauer dem germanischen Obermenschen weichen. Hitlers Plan, in der Ukraine für 20 Millionen Deutsche "Lebensraum" zu schaffen, scheiterte nur an der Kriegsniederlage. Bis dahin ermordete die deutsche Macht mal eben ein paar hunderttausend ukrainische Juden und brachte in den 180 Todeslagern, die sich auf dem Boden der Ukraine befanden, an die 1,4 Millionen sowjetischer Kriegsgefangener um. Die Deutschen plünderten das Land in den Hungertod und legten bei ihrem Rückzug Dörfer, Städte und Industrieanlagen in Schutt und Asche. Das hindert die geschichtsvergessene deutsche Kanzlerin nicht, die ukrainische Regierung zu warnen und ihren Sprecher drohen zu lassen: Von den pro-europäischen Kundgebungen gehe eine "sehr klare Botschaft" aus. Es sind solche Botschaften aus Berlin, deren Arroganz nur mühsam von einem demokratischen Mäntelchen bedeckt werden und deren ökonomischer Kern durch die Löcher des Europa-Schleiers unschwer zu erkennen sind.

GELLERMANNS NEUES BUCH: Der Schmock das bekannte Unwesen!


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 12. Dezember 2013 schrieb Zuvielnachdenker Rodin:

Jaja der böse böse böse Russe ;-)
Danke für den wundervollen Beitrag,liest sich hervorragend.
Wer kein Rückgrat hat,muss selbiges auch nicht verbiegen.


Am 06. Dezember 2013 schrieb Vera Schwedes:

Wie man nicht "ziemlich" schwanger sein kann, kann man auch nicht "ziemlich" gestorben sein. (Vorletzter Absatz, zum Thema internationaler Kompetenz)

Antwort von U. Gellermann:

Meinen unziemlichen Anschlag auf die deutsche Sprache fand ich ziemlich lustig.


Am 06. Dezember 2013 schrieb Wolfgang Oedingen:


Herrn Prelle müßte man mal aufs Pferd helfen. Besser als im Artikel kann mans nicht sagen. Es wäre auch treffend gewesen Jugoslawien anzuführen, da sind die Deutschen auch schon zweimal gewesen. Und wenn der Boxweltmeister zu Hause mit Antisemiten kooperiert und sich von der Adenauer-Stiftung sein politisches Rüstzeug holt und
beraten läßt, heißt es doppelt hellhörig zu sein. Klitschko ist das trojanische Pferd der Kapitalistenklasse; morgen vertreten durch eine Große Koalition von tapferen
Demokraten. Hier sieht das allerdings ein wenig anders aus und das ist vom Autor richtig gesehen.Es müßte eigentlich genügen auf die dahinterstehende Wirtschafts-i nteressen hinzuweisen, um zu sehen, welches Spiel in wessen Auftrag hier gespielt wird. Da sich hier die Kontinuität deutscher Politik zeigt, darf der Hinweis auf die
Untaten, die der deutsche Faschismus in der Ukraine begangen hat, niemals fehlen


Am 06. Dezember 2013 schrieb Thomas Blank:

Man hat den Leuten dort den Eindruck vermittelt, im Abkommensfalle würden sie schnell visafrei nach Westeuropa reisen können. Also dort studieren, arbeiten, in Würde leben. Wer will dem reisefähigen und -willigen Teil der Bevölkerung da übel nehmen, dass er auf die vermeintlich verwehrte einzige große Chance erbittert reagiert? Ich kenne einen Ukrainer, der mit schwerem Herzfehler 30 Dollar Rente monatlich erhielt und davon die medizinische Behandlung selbst bezahlen sollte.
Irgendwie hat Herr Westerwelle offenbar gerade auf dem Maidan keine Zeit gefiunden, die revolutionären Massen darüber aufzuklären, dass wir keine neuen "Sozialmissbraucher" haben wollen, dass höchstens Hochbegabte und -gebildete willkommen sind, der Plebs mal besser zuhause bleibt, Reisefreiheit hin oder her. Siehe Bulgarien und Rumänien. Dass wir keine ukrainischen Europäer brauchen, sondern nur ihre Luftwaffenbasen, Radarstationen, Pipelines und Bodenschätze. Und dass wir Putin meinen, wenn wir Janukowitsch sagen.


Am 05. Dezember 2013 schrieb Redaktion BlogBlick:

Wir haben heute Ihren Beitrag zur Ukraine bei uns verlinkt. Obwohl wir befuerchten, dass all unsere Bemuehungen um Information nur in den Wind geschrieben sind.


Am 05. Dezember 2013 schrieb Jörg Prelle:

Ohne dass, das zu Dialogen ausartet doch noch mal einen Nachsatz:
Wir sind uns durch die Bank einig darüber, dass die EU sich aus ökonomischen und geostrategischen Gründen in die Ukraine einmischt. Das kann man und muss man so sagen.
Das Problem dieses Artikels besteht doch schlicht darin, dass er einen gedanklichen Zusammenhang zwischen der deutsch-faschistischen Besatzungspolitik des "Reichskommissars" und Kriegsverbrechers Koch und der deutschen Intervention ("Botschaften") im aktuellen Konflikt nahelegt. Sowas ist vielleicht ein journalistischer `Eye-Catcher´, trägt aber rein garnichts, aber wirklich rein garnichts zum Verständnis des Konflikts bei. Eine "Lachnummer", Heidi, war das "Reichskommissariat Ukraine" wahrlich nicht.
Und dann bleibt ja immer noch die Frage offen, warum und mit welchen Motiven eine nennenswerte Zahl von Leuten in der Ukraine überhaupt auf die Straße gehen? Alles bezahlte Provokateure? Wer noch was mit der 68er Bewegung hier zu tun hatte, wird sich an diese Art von Argumenten erinnern - von der anderen Seite :-) "Aussicht auf materiellen Wohlstand"? Sicher auch (obwohl dies doch eigentlich ein Argument für den Sozialismus sein sollte - mal so theoretisch gesehen). Aber auch das bewegt sich auf der Ebene des Bananenarguments aus der `Wendezeit´und unterstellt, dass die Leute auf der Straße irgendwie bekloppt seien oder beliebig manipuliert werden können (von der EU? Wer ist das konkret?).
Auch so eine Wahrnehmung des innerukrainischen Konflikts erklärt rein garnix und außerdem habe ich als Linker ein anderes Menschenbild.
Jedenfalls als das von Ulrich Gellermann, denn der weiß ja tatsächlich seit jeher "Äpfel und Birnen", gute und böse Demonstranten, gute und böse Ordnungskräfte, Gutes und Böses schlechthin, zu unterscheiden. Antwortmuster wie "Für Sie augenscheinlich nicht durchsichtig genug" oder in meinem Fall: "Selbst Sie könnten merken...." verraten das hohe Pferd, auf dem er argumentiert. Wenn Ulrich Gellermann tatsächlich "über sein Erbe schreiben würde", wüsste (selbst :-) er, dass sein Pferd auf den Namen "Rosinante" hört.

Antwort von U. Gellermann:

Die "Rosinante" ist eine wirklich hübsche Wendung. Doch kann die elegante Polemik nicht die Fakten ändern: "Wir sind uns durch die Bank einig darüber, dass die EU sich aus ökonomischen und geostrategischen Gründen in die Ukraine einmischt.", schreiben Sie. Das war bei den Nazis auch der Hauptgrund. Zwar sind die Mittel der deutsch geführten EU um vieles sanfter, aber das Ziel ist das gleiche. Mein Hauptanliegen war aber nicht der Vergleich, sondern die Mahnung, dass ein Land mit unserer Geschichte den ehemals besetzten Gegenden nichts vorschreiben sollte.

Über die Ukrainer, die auf der Straße sind, habe ich mich nicht wertend geäußert. Ich habe allerdings die treibenden Kräfte skizziert und kann bei den drei genannten nichts wesentlich anderes erkennen als bei der Janukowitsch-Fraktion: Man will Macht. An keiner Stelle habe ich die Demonstranten oder deren Gegenkräfte in gut und böse eingeteilt, allerdings zitiere ich die deutschen Medien, die schon im Libyen-Krieg wussten wer da gut und böse war, heute sich aber an nichts mehr erinnern können. Deshalb, lieber Herr Prelle, legen Sie die Lanze weg, Sie sind an der falschen Mühle.


Am 05. Dezember 2013 schrieb Heidi Schmid:

Im Kampf um die Ukraine geht es nur um die Verteilung der Kuchenstücke ( Markt, Rohstoffe, Macht und "Sicherung" der Gaslieferung) ... dem Kapitalismus ist es doch egal, ob er ordinär, gewöhnlich oder herkömmlich genannt wird - das hat eh alles die selbe Bedeutung. Die EU sucht nach noch zu vereinnahmenden Staaten um ihre Macht auszuweiten, toll, wenn das Zielobjekt was zu bieten hat. Die Völker werden mit Aussicht auf materiellen Wohlstand gelockt... ist alles eine Frage der Abwicklung....


Am 05. Dezember 2013 schrieb Ulrich Fiege:

Aus einem Dokument der Konrad-Adenauer-Stiftung zitiert:

Botschaft aus Berlin
DIE LYBIEN-DOKTRIN
Lernen aus den Fehlern in Afghanistan und im Irak
Thomas Speckmann


"Westliche Interventionen liefen seit dem Ende des Kalten Krieges meist nach immer dem gleichen Muster ab: Irgendwo auf der Welt kam es zu eklatanten Menschenrechtsverletzungen oder terroristischen Aktivitäten. Die Medien berichteten. Politik und Öffentlichkeit im Westen waren empört. Die Forderung nach einer Militärintervention wurde laut. Truppen wurden in Marsch gesetzt. Spätestens einige Wochen nach ihrer Ankunft erlahmte das Interesse der Medien. Ihm folgte öffentliches Desinteresse. Parallel stiegen die menschlichen Opfer und finanziellen Kosten des Einsatzes. Die Öffentlichkeit war erneut empört. Der Ruf nach einer Rückkehr der Soldaten wurde lauter und lauter - wie in den Fällen Somalia, Afghanistan oder Irak.

Um diesen Kreislauf in Zukunft nicht wieder in Gang kommen zu lassen, haben sich die Vereinigten Staaten und ihre europäischen Verbündeten im Fall Libyens auf eine Strategie zurückbesonnen, die bereits in früheren Krisenfällen erfolgreich war: Anstatt sich mit dem Einsatz von eigenen Bodentruppen auf das Risiko eines langwierigen und verlustreichen Krieges einzulassen, setzt der Westen auf die Überlegenheit seiner Luftwaffe und unterstützt mit Geheimagenten, Spezialeinheiten, Militärberatern und Waffenlieferungen über Drittstaaten die Streitkräfte der verbündeten Konfliktpartei vor Ort."

http://www.kas.de/wf/doc/kas_22620-544-1-30.pdf?110531115752

Bin kurz Sprachlos ..


Am 05. Dezember 2013 schrieb Heidemarie Salevsky:

Ich bin begeistert von Deinem Artikel zur Ukraine! Danke!
Am 19.11. war eine Veranstaltung zum Problem "Nation und Europa" in der Friedrich-Ebert-Stiftung.Da nannte Egon Bahr die EU "eine Lachnummer". Das saß - so wie die Argumente in Deinem Beitrag!


Am 05. Dezember 2013 schrieb Jörg Prelle:

Manches könnte man ja im Artikel unterschreiben, nur: Sie machen ja nichts anderes, als die Konrad-Adenauer-Stiftung. Nur eben spiegelverkehrt.
Besetzte - wegen mir - Blockupy - den "Alexanderplatz und das Berliner Rathaus", würden Sie dann auf die gewählte Regierung in Berlin verweisen und die Fahne des Parlamentarismus schwenken? Wohl kaum, Sie wären doch dann der glühende Verfechter des Rechtes der Straße. Nur ist das eben Ihre Tragödie, dass ausgerechnet gerade in den Nachfolgestaaten des "Realsozialismus" immer die - ihrer Meinung nach - falschen Leute mit den falschen Themen auf die Straße gehen. Da werden dann Sie "schwupps" mal zum glühenden Verfechter des dortigen "Parlamentarismus".
Und was Ihre "journalistische Kompetenz", d.h. hier genauer: Ihre historische Kompetenz betrifft, wissen Sie ja sicher, dass der für sich richtige Hinweis auf die "Hungerkatastrophe" in der faschistisch besetzten Ukraine nicht die erste Erfahrung der Ukrainer mit kalkulierten Hungerkatastrophen war. Diejenige Anfang der Dreißiger ist allerdings auch noch ein Teil des dortigen kollektiven Gedächtnisses. Und das Sie sogar die "kosakischen Religions- und Befreiungskrieger" für sich bemühen, macht Sir doch zu einem veritablen Gresprächspartner der Konrad-Adenauer-Stiftung. Was die Doppelstandards betrifft, stehen Sie der Konrad-Adenauer-Stiftung jedenfalls in Nichts nach.



Antwort von U. Gellermann:

Was die Adenauer-Stiftung anbelangt: Ich verweise nur auf unsere Doppelstandards und mache keineswegs neue auf. Und mehr: Man hat sich in Deutschland zu Gewohnheit gemacht "Revolutionen" in fremden Ländern zu beklatschen. Ohne lange nach den Inhalten der Revolutionäre zu fragen. Das hilft z. B. in Syrien derAl-Qaida sehr. Zur Zeit ist der Noch-Außenminister Herr Westerwelle auf dem Maidan in Kiew und predigt die EU. Stellen Sie sich bitte für einen Moment vor der kubanische Außenminister würde die von Ihnen erwähnte Blockupy-Bewegung in Berlin anfeuern und selbst Sie könnten merken, dass Sie über Äpfel und Birnen reden, während ich über die Einmischung in innere Angelegenheiten aus schlichten Profit-Gründen schreibe. - Was die Hungersnöte anbelangt: Jeder kehre vor seiner Tür. Also schreibe ich über mein Erbe. Sie mögen das gern anders halten.


Am 05. Dezember 2013 schrieb Ingo Engbert:

Vielleicht verstehen wir die europäische Taktik nicht?
Die brauchen immer neue schnelle EU Anschlüsse. Sonst wird die Frontex arbeitslos.
Aber die Groko wird sowieso alles anders und besser machen.


Am 05. Dezember 2013 schrieb Jens Christensen:

Mit dem Satz "Wenn mal jemand das Berliner Rathaus dauerhaft besetzen, tagelang den Alexanderplatz besiedeln und das Regierungsviertel blockieren würde, hätten die Damen und Herren der CDU-Stiftung längst nach der Bundeswehr gerufen" wollen Se offensichtlich die Brutalität der Polizeieinsätze in de Ukraine verharmlosen. Das ist ein durchsichtiges Manöver zur Exculpierung des Autoritäten Systems in de Ukraine.

Antwort von U. Gellermann:

Für Sie augenscheinlich noch nicht durchsichtig genug. Sonst wäre Ihnen aufgefallen, dass die Adenauer-Leute in der Ukraine das befeuern, was sie in Deutschland aber umgehend löschen würden.

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