Das große US-Gefängnis

Niederschiessen, Niederknüppeln, Wegsperren, Umbringen

Autor: U. Gellermann
Datum: 20. August 2014

Ein Problem? fragt die US-Administration und fackelt nicht lange. Ist das Problem im Ausland, dann wird es weggebombt. Ist es im Inland, dann kommt die Nationalgarde. Und wer sich die Polizisten anschaut, der kann sie häufig nicht mehr von der Armee unterscheiden: Scharfschützen im Tarnanzug, die Augen unter dem Stahlhelm zu verbergen sind längst üblich, auch Panzer sind bei der Polizei zu entdecken seit das "Heimatschutz-Ministerium" Rüstungsgüter im Wert von 35 Milliarden Dollar großzügig an Bundes- und Ortspolizei verteilt hat. Ausgemusterte schwer gepanzerte Fahrzeuge, die in Afghanistan oder Irak eingesetzt wurden, fanden ihren Weg von der Armee zu Polizei im eigenen Land. Kein Wunder, dass in diesen Tagen der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die amerikanischen Behörden mahnt, das Demonstrationsrecht zu achten: Der Kampf gegen die eigene Bevölkerung wird immer militanter. Zum Beispiel in Ferguson.

Mal wieder wurde in den USA, in Ferguson Missouri, ein Farbiger erschossen, nur weil er farbig war. Und wer gedacht hatte, mit dem tendenziell farbigen US-Präsidenten hätte sich der Rassismus in Nordamerika erledigt, der irrt. Auch die Annahme, die USA sei ein Staat der Freiheit, in deutschen Medien und auf Regierungsbänken heftig beteuert, kann mit einem halbwegs gründlichen Blick auf das amerikanische Gefängnis-System schnell ins Reich der Legende verwiesen werden: In keinem Land der Welt gibt es so viele Gefangene wie in den USA. Und in keinem Land der Welt werden sie so gründlich nach der Hautfarbe ausgesucht wie im Land der Freunde von Frau Merkel.

Natürlich kann man in den USA auch ganz normal über die Straße gehen. Aber man sollte lieber nicht farbig sein. Denn die in den Vereinigten Staaten landesweit übliche stop-and-frisk-Strategie - wer einem Polizisten verdächtig erscheint, kann angehalten, untersucht und mal schnell verhaftet werden - trifft zu 80 Prozent Latinos und Afroamerikaner. Und nicht selten kommen die Verhafteten nur sehr spät oder nie wieder raus. Die USA haben noch vor China und Russland weltweit den höchsten Anteil von Gefangenen an der Gesamtbevölkerung. Weit mehr als zwei Millionen Menschen sind in den USA inhaftiert. Das entspricht einem Prozent der erwachsenen Bevölkerung und ist Weltrekord. Auch wenn die Mehrheit der US-Bürger europäisch also "weißen“ Ursprungs ist, sind in den Gefängnissen etwa zwei Drittel der Gefangenen "People Of Color" - überwiegend Afroamerikaner, etwa 42 Prozent, weitere 16 Prozent sind Hispanics und etwa fünf Prozent asiatischen Ursprungs. Längst ist dieser alltägliche Rassismus Gewohnheit geworden.

Gewohnheit geworden ist auch die wachsende Zahl privater Gefängnisse: Im Jahr 2010 haben private Gefängnisse in den USA etwa 3 Milliarden Dollar verdient und kräftig für die Wahlkämpfe gespendet. Unter ihnen ist die "Corrections Corporation of America (CCA)" . Führend in der Knast-Branche hat das Unternehmen in 2010 1,67 Milliarden US-Dollar umgesetzt, betreibt mehr als 60 Anstalten in den USA mit 75.000 Insassen und über 17.000 Mitarbeitern. Natürlich werden die Aktien solch profitabler Betriebe an der Börse gehandelt. Wie die Papiere ihrer Kunden - unter ihnen sind IBM, Motorola, Compaq, Texas Instruments, Honeywell, Microsoft und Boeing - denn die Gefängnisindustrie verdient nicht nur an der staatlichen Zuwendung sondern auch an der Sklavenarbeit hinter Gittern. Dass die Praxis der im Strafrecht der USA verankerten "three-strikes laws" - Bestimmungen, die einem Straftäter nach dem dritten Vergehen automatisch "lebenslänglich" eintragen - den Profit erhöht, versteht sich. Denn auch die Dauer der Haft, seit 1998 hat sich die Zahl der über 60-jährigen Häftlinge landesweit verdoppelt, sichert langfristig Umsatz und Gewinn. Auch mit Greisen hinter Gittern ist gut Geldverdienen.

Selbst wenn es dem beschlossenen Ende zugeht - wenn die zum Tode Verurteilten vergiftet, erhängt oder gegrillt werden - haben die Schwarzen eine klare Mehrheit: Zur Zeit sitzen mehr als 3.200 Männer und Frauen in den Todeszellen. Fast 42 Prozent der zum Tode Verurteilten sind Afroamerikaner, bei einem Bevölkerungsanteil von nur 12,8 Prozent. "Ich bin bekannt für meine Ironie," notierte einst der Dramatiker George Bernhard Shaw, "aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre selbst ich nicht gekommen". Die Ironie der Geschichte ist längst zum Zynismus geronnen: Die Führung des größten Gefängnisses der Welt schwafelt ständig über Demokratie und Freiheit. Über die Freiheit Anderer in anderen Ländern versteht sich. Von Afghanistan bis hin zur Ukraine. Und während deutschen Eliten diese Heuchelei nachplappern, werden Menschen in den USA jeden Tag niedergeschossen, niederknüppelt, weggesperrt und umgebracht weil sie die falsche Hautfarbe haben.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 26. August 2014 schrieb Brigitte Mensah-Attoh:

Schubbi-dubbi-duuh ... das von Dir erwähnte Buch von Rolf Winter "Ami go home" (Plädoyer für den Abschied von einem gewalttätigen Land) besitze ich a u c h -
es lohnt sich wirklich!
Ansonsten gefällt mir sehr was Du so schreibst!


Am 22. August 2014 schrieb Fritzi Fritzi:

Deutschlandradio Kultur ist für mich seit vielen Jahren der einzige hier empfangbare Radiosender mit einem gewissen Qualitätsanspruch bei Wort- und Musikbeiträgen. Nur am Sonntagmittag kurz vor 12 Uhr stellen sich bei mir regelmäßig die Nackenhaare hoch. Denn dann folgt eine "Märchenstunde" (die allerdings nur eine gute Minute dauert, aber die hat es in sich ). Folgender Text wird verlesen: "Nach einem entscheidendem Datum der Nachkriegsgeschichte, dem Ende der Berliner Blockade 1949, läutete im Turm des Rathauses Schöneberg zum ersten Mal die Freiheitsglocke, ein Geschenk der Vereinigten Staaten, mit einem Bekenntnis zur Freiheit auf allen Kontinenten, heute und für die Zukunft." Und dann läutet sie, die sogenannte "Freiheitsglocke". Dazu wird dann folgendes "Märchen" erzählt: "Ich glaube an die Unantastbarkeit und an die Würde jedes einzelnen Menschen. Ich glaube, dass allen Menschen von Gott das gleiche Recht auf Freiheit gegeben wurde. Ich verspreche, jedem Angriff auf die Freiheit und der Tyrannei Widerstand zu leisten, wo auch immer sie auftreten mögen."
Was muss das für ein wunderbares Land sein, in dem solche Grundsätze gelten sollen. Da fließen wohl Milch und Honig ?
Dummerweise zieht sich aber eine nicht zu übersehende Blutspur durch die Geschichte dieses Landes, die es in diesem Ausmaß in der jüngeren Geschichte der Menschheit sonst nirgendwo gibt: Ureinwohner/Indianer ausgerottet, Sklavenhalterei, die einzigen zwei jemals auf Menschen abgeworfenen Atombomben usw.usf.
Vor ca. 3 Jahren äußerte sich auf diesem Sender aus Anlass einer Umgestaltung des Programmschemas eine Hörerin öffentlich kritisch zu diesem Freiheitsglockenbeitrag, diesem Anachronismus. Ich war zufällig Zeuge des Gesprächs. Mit fadenscheinigen Begründungen wurde diese Kritik abgewürgt. Und die Glocke läutet noch immer.


Am 22. August 2014 schrieb Ingrid Böhm-Duwe:

@curti curti

Danke für den Link. Ich finde Erich Fromm immer wieder grandios. So auch in diesem Statement über die Angepasstheit. "Entfremdet" und "Roboter" - treffende Bezeichnungen für die besondere "Spezies". Das Schlimme daran ist ja, dass diese sich als "normal" betrachten und alle Kritiker und Andersdenkenden in den "Psycho"-Bereich verbannen wollen. "Sozialromantiker" und abfällig "Gutmenschen" müssen sich diejenigen schimpfen lassen, die Krieg, Gewalt und Tötungen - aus welchen Motiven heraus auch immer - ablehnen. Titulierungen der Vasallen, so als seien Ethik, Moral und Werte No Goes.


Am 21. August 2014 schrieb curti curti:

@ Ingrid Böhm-Duwe

Beim Lesen des Kommentars kam mir ein kurzes statement von Erich Fromm in den Sinn, vor allem bzgl. Gewöhnung. Und seine enthaltene Aussage "die Normalsten sind die Kränkesten" scheint mittlerweile nachhaltig eingetroffen zu sein.

https://www.youtube.com/watch?v=Dt09hfllNc8


Am 21. August 2014 schrieb Marion Becker:

Dazu paßt auch:
https://marbec14.wordpress.com/2014/08/21/usa-sie-haben-ihn-mit-12-schussen-hingerichtet-zutiefst-erschutternd-und-emporend/


Am 21. August 2014 schrieb Ingrid Böhm-Duwe:

Wie war das noch mit dem mit Vorschusslorbeeren behangenen und vorab schon einmal mit einem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Obama hinsichtlich seiner Versprechen – wohl Versprecher – Guantanamo zu schließen? Alles geredet unter dem Gesichtspunkt seiner Wahl um sich den Anschein zu geben, sich von Kriegsherrn Bush und dessen Machenschaften zu distanzieren. Hätte jemand gedacht, dass er in die gleichen Muster zurückfällt? „Wahrheit, was ist Wahrheit“ soll schon der biblisch erwähnte Pilatus gefragt haben. Derjenige, der seine Hände in Unschuld gewaschen hat. Wie die Kriegsherren, ach ja, und die Dame(n) nunmehr. Fällt mir doch da spontan die deutsche „Drohne“ ein mit dem angewachsenen Taft-Stahlhelm. Sitzt immer, bei Wind und Wetter. Die plappert mit Wimpernklimpern von Verantwortung und dass man doch Waffen an den Irak liefern müsse. Von Gräueln dort spricht die gar Grausliche dass einen das kalte Grauen packen kann. Wegen einer solchen Profilierungssucht, wie sie die Tante schon immer an den Tag gelegt hat. Völlig zu Recht bläst ihr der eiskalte Protestwind entgegen.

Als ich schon hörte, dass es anfangs hieß, man würde nur „humanitäre Hilfe“ leisten, da war, als ich diese Botschaft von der Flinten Uschi hörte, mir schon klar, dass sie ganz einfach bereits da schon log. Und nur auf Zeit wartete: Wie sag ich’s meinem Kinde. Dem „doofen“ Bürger also, der sich von blöden „hehren“ Sprüchen des Bundesgauklers einlullen lässt. Oder einer Pfarrerstochter, die möglicherweise die Satire von D.E.R. Stichler gelesen hat: „Komm rein, es ist noch Platz im Arsch“.

Und der Steinmeiner ist auch schon beim Schoko-Typen vorstellig geworden. Erwägt doch das friedliche VSA seinerseits bereits Waffenlieferungen an die Ukraine. Da muss man doch mitziehen. Kommt sicher noch!

Das Üble und Perfide ist die “Gewohnheit”, die sich breit gemacht hat. Die „Gewöhnung“ an eigentlich Undenkbares, was man in den Orkus übler Geschichte verbrannt zu haben glaubte. Nein, eher wohl glauben machen wollte. Nämlich das Ende der Ausgrenzung, des „ganz normalen Rassismus“. Er lebt jedoch weiter. Über‘m großen Teich genauso wie in Deutschland. „Der Schoß ist fruchtbar noch“ so schrieb schon Brecht. Einmal ausgekrochen lebt es weiter. Sklavenhaltermentalität in Amerika und die der „Herrenmenschen“ in Deutschland. So viele „Adolfs“ und „Adolfines“, die jetzt anders heißen…Ekelhaft und dumm. Wenn der Rassismus nur in den Hirnen der Leute leben würde, dagegen könnte man ja was machen. Bildung. Aber er lebt in den Herzen. Und „Empathie“ kann man eigentlich nicht wirklich lehren.

„Nie aus der Wahrheit ist so viel Gutes erwachsen, als aus der Wahrheit Schein Böses erwächst in der Welt" schrieb der Geschichtsschreiber.Gerhard Anton von Halem bereits im 18./19. Jahrhundert.
Manche Dinge ändern sich nie.


Am 21. August 2014 schrieb curti curti:

In diesem Gefängnis ist mehr oder weniger die ganze Welt Gefangener. Dies wird von Tag zu Tag deutlicher, es herrscht offener Strafvollzug ohne eine Straftat begangen zu haben!

In Anlehnung an meinen gestrigen Kurzkommentar zu diesem Thema, nachfolgend ein Artikel auf den ich soeben aufmerksam geworden bin. Beschrieben wird der abstruse Sicherheitswahn div. US-Amerikaner und dessen Auswirkung auch innerhalb des eigenen Volkes. Kurzum - hier ist Methodik aktiv.

http://www.hintergrund.de/201408203202/politik/welt/die-wiederherstellung-der-angst.html

Im Zusammenhang ist der Hinweis im Vorkommentar von Gideon Rugai zu erwähnen, der auf die Aussage Warren Buffets verwies. Bekanntlich hat dieser bereits vor Jahren unumwunden verkündet das Krieg herrsche und zwar Arm gegen Reich und es sei seine Klasse, die der Reichen, die gewinnt. Einzugrenzen ist dabei, daß "seine Klasse", also die der Superreichen" zu denen zählt bei denen Globalismus allerbestens funktioniert und die dementsprechend ihre Interessen konsequent weltweit umzusetzen versteht.

Dienlich sind dabei Banken, Medien, Politiker, die nächste Klasse, quasi der Puffer zur breiten Bevölkerung.

In dieser letzten Klasse wiederum wirkt zunächst das Bürgertum, indem es nach oben buckelt und nach unten tritt (z.B. als Bürgerwehr in den USA) und sich Hoffnungen auf einen "Aufstieg" macht. Die weiterhin breite Masse laboriert dabei in einer Stimmung aus Angst, Konkurrenz und Selbstaufgabe oder sucht Sinn im Konsumismus, also Haben und nicht Sein. Einige buckeln und treten auch gerne mit. Zu betonen ist, daß der vielgepriesene Wertekanon, das wortgewaltige Monument von Demokratie und Freiheit, all die Menschenrechte und Gleichheit, de facto deutlich eingeschränkt ist für diese Klasse. Um dies zu übertünchen ist hilfreich die permanente Desinformiation oder Illusion mittels debilem Entertainment um bei Laune zu halten. Ein paar Nach- und Querdenker, ebenso Aussteiger, begehren dagegen auf, positive Auswirkungen vermögen diese aber -leider- nicht in angemessenem Umfang zu aktivieren..

Interessant noch die Frage, was die erste Gruppe antreibt inhuman zu agieren. Hier dürften Psychopathen am Werk sein, die mittels völliger Gefühl- und Skrupellosigkeit ihren asozialen Trieben nachgehen. Sehr hilfreich ist dabei die Gutgläubigkeit der Masse, die soviel Böses nicht zu erfassen bzw. unterstellen vermag. So hat man sich entweder im Laufe von Jahrhunderten zu Dynastien entwickeln können oder innert kurzer Zeit, soweit die Verhältnisse dies hergaben, s.a. Oligarchie nach Zerfall der UDSSR bzw. im gesamten Ostblock. Und was deren Potential zu bewirken vermag sieht man gegenwärtig klar und deutlich innerhalb der weltweiten Krisenherde, gepaart mit einer Art von Leitjournalismus oder politischer Verklärung die widerwärtiger kaum noch sein kann.

Psychopathie ist übrigens zu sehr hilfreich geworden um in der 2. Klasse Karriere machen zu können.

Fazit - erst wenn die wirklich Bösen von der breiten Masse erkannt und deren Potential/Treiben entlarvt ist, also nicht das gezielt ablenkende Geschwafel von Bush, Blair und Konsorten, ist der Weg frei an die Wurzel allen Übels zu kommen und die Welt zu befrieden, dadurch. solche Auswüchse wie aktuell in den USA oder in der Ukraine und vielen anderen Brennpunkten zu unterbinden bzw. langfristig zu befrieden!


Am 21. August 2014 schrieb Brigitte Mensah-Attoh:

Apropos US-Gefängnis-System: Beim nächtlichen Zappen stoße ich häufig auf die Innenwelt solcher Monster-Gefängnisse - speziell der Todestrakts. Ohne es genau zu wissen, sind es meinem Eindruck nach überwiegend schwarze oder farbige Insassen, die dort auf ihre endgültige Strafe, die Hinrichtung warten müssen.
Viele Male habe ich auch davon gehört, daß Eingaben zu Revisionsverfahren grundlos abgeschmettert wurden. Oder daß Menschen - so wie dieser Tage ein inzwischen weißhaariger Schwarzer - wegen erwiesener Unschuld nach 35 Jahren freikamen, weil er zufällig das Glück hatte, daß sein Fall doch noch neu aufgerollt wurde.

Welchen Sinn das haben soll außer der reinen Machtdemonstration, der perfektionierten Gewaltausübung im hochgepriesenen "Land der Freiheit" ?
Allein die viele Jahre, Jahrzehnte dauernde Haftzeit empfinde ich als staatlich verordneten, ausgeklügelten sadistischen Akt. Nicht zuletzt trifft dieses auch gleich mit die in Sippenhaft genommenen Angehörigen, meist arme Leute, die oft der Unterschicht angehören, die vielfach weite Wege auf sich nehmen müssen für einen kurzen Besuch im Knast. Auch ihr Leben wird nachhaltig zerstört.

Knast ist Knast - doch die Dokus zeigen US-Knäste, supermodern, sehr sauber, sehr steril und sehr kalt. Schon als Außenstehendem graut einem bei der Einblicknahme in ein rund um die Uhr kameraüberwachtes menschenverachtendes Milieu, wo schon der winzigste Fehltritt eines Häftlings schwerwiegende Folgen nach sich zieht.Diese perfiden Methoden, Menschen vollkommen ihrer Würde zu berauben, das hat System. Es ist wohl Gang und Gäbe in US-Gefängnissen, daß es offenbar nur darum geht, die Insassen willkürlich bis zu ihrem Lebensende zu demütigen.
SO typisch für Amerika!

Dabei predigen ausgerechnet die USA "Menschenrechte" und spielen sich auf als DIE Friedensengel, stets mit Hightech-Waffen, mit Gewalt..... Das ausgelagerte Foltergefängnis Guantánamo existiert ja auch immer noch, trotz des anfänglichen Versprechens des "Friedensnobelpreisträgers" Obama. Gnadenlos und rüde werden - unter diesem Präsidenten - selbst allein eingereiste Kids, Armutsflüchtlinge aus Lateinamerika, über die Grenzen zurückgeschoben.
Gewalt statt Menschlichkeit ... wen wundert es da noch, daß Amerika weltweit so gehaßt wird?


Am 21. August 2014 schrieb Gideon Rugai:

Kleine Korrektur: Der von mir genannte George Soros ist zwar auch ein schlimmer Finger hat den Krieg "Reich gegen Arm" aber nicht wie von mir beschrieben kommentiert - das war ein anderer Angehöriger der US-Oberklasse : Warren Buffet


Am 20. August 2014 schrieb Kay Macke:

@ Klaus Madersbacher

Danke für die Korrektur. Ich hab den Namen verwechselt! Schande. Das kommt davon, wenn man mit Schlafmangel um halb vier am Morgen in die Tasten brettert. Ich schätze zwar ebenso Robert Carlyle - aber George Carlin war und bleibt natürlich einzigartig! Und richtig: wenn man einmal anfängt die auf Youtube eingestellten Clips oder die vollständigen Aufzeichnungen von George Carlin anzusehen - kann man nicht mehr damit aufhören.


Am 20. August 2014 schrieb curti curti:

Zu diesem Artikel kam mir ad hoc die Eskalation auf dem Maidan in den Sinn, als die Initiatoren merkten das reine Demo nicht zum avisierten Ziel führt und die "Kampfhunde" der Faschisten losgelassen wurden um den Umsturz herbeizuführen. Mittlerweile ist das Land angekommen in der ethnischen "Säuberung" des Ostens, dem Genozid am eigenen Volk und dem bis heute verdeckt gehaltenen Absturz eines Passagierflugzeugs,.

Bei Verklärung dieser Gewaltspirale, bei Hetze, Lüge und übelster Propaganda schritten stets voran die Administratoren aus "gods own country", den Sternenbanner in der Hand und ihren "Wertekanon" vorwurfsvoll und lautstark in Feder und Mund, umrandet vom möglichen Donnern der Kanonen.

Und nun das - ist es die Blamage vor Ort, die Umkehrung der Lüge zur Wahrheit?

Mittlerweile ist Skepsis angezeigt bei soviel angezettelten Konflikten innert so kurzer Zeit. Mag sein das nach dem weltweit angerichteten Flächenbrand nun der Zeitpunkt gekommen ist, mittels Unruhen im eigenen Land auch dort die Zügel noch fester anzuziehen für all das was noch vorgesehen ist. Und dafür schafft man ein Symptom an dem sich politisch und medial gerieben wird. Solange bis fast alle "sicher" sind das alles was folgt "alternativlos" ist!.


Am 20. August 2014 schrieb Klaus Madersbacher:

Zum Kommentar von Kay Macke:

George Carlin heißt der 2008 gestorbene große amerikanische sozialkritische Komiker. "The American Dream" ist auf Youtube zu finden, neben einer großen Zahl weiterer Sketches, einem wahren Feuerwerk des Geistes.
"Nur" um George Carlin zu verstehen ist Grund genug, englisch zu lernen.



Am 20. August 2014 schrieb Gideon Rugai:

Wie lange wird jetzt eigentlich von US-Aktivisten aller Couleur schon vor der Errichtung eines faschistischen Polizeistaats im Rahmen des vielzitierten "New World Order" gewarnt?


Ich persönlich habe schon Dokus aus den frühen Neunzigern gesehen in denen minutiös aufgelistet wird wie die klandestine Marschrichtung eingeschlagen werden wird bzw. nun wurde. Und noch immer - denn wir wissen doch wie gerne solche US-Erfolgsmodelle dann zu uns rübergespült werden - gibt es hüben wie drüben einen absolut lernresitenten und viel zu großen Bevölkerungsanteil der einfach nicht glauben will was nicht sein kann und darf und zwanghaft bemüht ist, mit immer aberwitzigerer, gleichsam schizoider "Logik" oder unerträglichem Zynismus die immer bedrohlicher werdenden Zustände im eigenen Land mit dem "ganz normalen Gang der Dinge" in einer zunehmend unkontrollierbaren Welt (Terroristen!) hinweg zu erklären.


Doch die Wahrheit ist, dass "die Welt" immer unkontrollierbarer zurechtmanipuliert wird, denn es ist doch wirklich offensichtlich, dass Behörden wie z.B. die US-Gestapo (Homeland Security - allein die widerwärtige Verwendung des Heimatbegriffs lässt mich schon an das dunkelste Kapitel dt. Geschichte denken) ) genauestens antizipiert hat was zu tun ist um aufkeimende Bürgerunruhen und sozialen Unfrieden zur Wegbereitung einer "Weltneuordnung" zu benutzen. Das wird hierzulande nicht anders aussehen. Je mehr ich mir das amerikanische System ohne rosarote Brille anschaue, desto klarer wird mir wie man über einen Zeitraum über mehrere Generationen - seit Beginn des 20.Jahrhunderts alles daran setzte ein Raubtiersystem mit sozialdarwinistischen Grundzügen zu etablieren in dem "Freiheit" mit dem "Recht des Stärkeren" gleichgesetzt wird, man aber die Massen gerade noch genug durchfüttert und mit Tand vom Grabbeltisch der Weltmärkte (künstlich erzeugten Bedürfnissen) und Überhöhung des amerikanischen "Nationalempfindens" weit genug von sich selbst ablenkt um für die so Verblendeten unerkennbar ein rigides faschistisches (kooperatitsisches) System unbemerkt einzuspülen. Da frage ich mich manchmal schon ob Deutschland zwischen 1914 und 1945 nicht so einen Art Crashtest Dummy war um dann in den USA den ganz großen Bogen "feindlicher faschistischer Übernahme " zu spannen...schleichend, subtil, Generationen übergreifend ohne martialisch gerolltes "R" im Schicklgruber Duktus, und mit Neusprech-Brandreden geschmückt die auf den ersten Blick garnicht als solche erkennbar sind...


Schaut man sich z.B. Kommentare in US Artikeln und Videos über die zunehmende Aufrüstung und Brutalisierung der US-Poliziei an so fällt auf, dass ein gut Teil der Kommentare vor Zynismus und Dummheit nur so strotzt. "Selbst Schuld wenn du den Anweisungen der Polizisten nicht Folge leistest" ist dabei noch das harmloseste Beispiel.
Die wirkliche Verdorbenheit und menschenfeindliche Haltung kommt aber noch deutlicher zum Tragen wenn man sich auch die Polizeiseite anschaut: Schlecht ausgerüstet, gerne lächerlich gemacht, nie wirklich dazu gedacht dem geschürten Chaos Herr zu werden sondern höchstens dazu innergesellschaftliche Spannungsfelder weiter zu intensivieren, danken mittlerweile altgediente Beamte ab die sich vielleicht noch als Staatsbürger in Uniform verstanden haben und nun dürfen sie endlich ran, die minderbemittelten, muskelbepackten Fleischklöpse mit soziopathischen Grundzügen um bestens ausgerüstet zu prügeln, zusammenzutreten und zu pfeffersprayen was das Zeug hält um all dem aus ihrer Sicht "Abschaum" zu zeigen wer der Herr im Hause ist - und ohne auch nur zu ahnen wie sehr auch die Polizei selbst instrumentiert wird um eine zerrüttete Weltgesellschaft zu erzeugen in der alles immer nur noch schlimmer wird bzw. werden soll...um darauf mit Law & Order und Zero Tolerance zu reagieren.


Etwa so wie Douglas Adams´ Vogonen-Soldat, der ausser "Widerstand ist zwecklos !" im Befehlston zu bellen und im Befehlston gebrüllten Befehlen widerstandslos zu folgen, es gerade mal so bewerkstelligt sich auf seinen Füßen im Gleichschritt vorwärts zu bewegen....geradewegs in einen schönen neuen Faschismus 2.0.
War es appropos nicht Multi-Milliardär George Soros der unumwunden einräumte , dass der wahre Krieg der von (Super-)Reich gegen (hoffnungslos) Arm geführte ist?
 


Am 20. August 2014 schrieb Lutz Jahoda:

Da stelle mir uns mal janz dumm und rufen über den Großen Teich: "What´s wrong over there in the land of free?" - Und können uns auch sofort selbst die Antwort geben: Everything in best shape!
Und das ist es ja wohl auch aus Sicht der High Society, der Banken und Konzerne.
Schließlich hat alles seine Grenzen. "Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen!?" - Und dann diese Weicheier, die zurückschreckten vor den Rufen "Wir sind ein Volk!" und keinen Finger krumm machten? - Da hat´s den Damen und Herren in den US-Denkfabriken schon gegruselt, Demokratie so einseitig eindeutig ausgelegt zu sehen.
Mit Milde und Einsicht ist nicht zu rechnen, weil es sich sonst für die "Herren der Welt" nicht rechnet. Und so haben wir in Europa wieder einmal allen Grund beunruhigt zu sein.


Am 20. August 2014 schrieb zuvielnachdenker rodin:

Die USA??
Ach ja-sind das nicht die, welche seit Jahrzehnten überall auf der Welt den ultimativen Frieden bringen?
Die Guten? Die einzig wahren Erlöser? Die Missionare der Völkerverständigung? Ja das alles sind sie-aus ihrer ganz eigenen Sicht. Also dass es ausgerechnet bei solchen Friedensbringern daheim so zugeht, hätte ich nicht gedacht.
Wer Sarkasmus erkennt, liegt gar nicht so falsch und darf ihn zur Belohnung behalten. Wie war das mit dem Dreck vor der EIGENEN Haustür??

Hervorragender Beitrag, wie immer. Danke


Am 20. August 2014 schrieb Irene Wegener:

Diesmal habe ich Ihren Newsletter zweimal bekommen!

Antwort von U. Gellermann:

Der Fehler sitzt immer vor dem Computer.


Am 20. August 2014 schrieb Hans Dampf:

Der Nächste folgt sogleich: "In der Nähe von Ferguson Polizei - erschießt weiteren Schwarzen" (FAZ, 20. 08.)

Und, das hätten wir nie gedacht: "Polizeistatistik: Schwarze werden in Ferguson öfter kontrolliert" (SPIEGEL, 20.08.)


Am 20. August 2014 schrieb Kay Macke:

Seit Jahrzehnten leistet Hollywood seinen festen Beitrag zur Verklärung der Wirklichkeit: kaum eine Serienepisode oder eine Spielfilm, in dem NICHT eine schwarze Richterin, eine schwarze Polizeichefin, eine schwarze Chefärztin oder mindestens eine schwarze Staatsanwältin (es sind in der Regel wirklich schwarze Frauen, man achte mal darauf) vorgesetzt wird - die dem Zuschauer den "Amerikanischen Traum" vorgaukelt: frei, vital und vor allem gleichberechtigt. Dass dem nicht so ist bezeugen Zahlen und Statistiken, die von den Massenmedien leider totgeschwiegen werden um den "Amerikanischen Traum" im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten - als Einwanderungsland Nr. 1 auf der Wunschliste von Auswanderern - weiterhin aufrechtzuerhalten (die USA benötigen, wenn ich mich richtig erinnere, jährlich über 300.000 Einwanderer um die Quote zu halten). Aber auch die eigene Bevölkerung glaubt noch fest an den Mythos, sonst gäbe es öfters Unruhen oder nenenswerte Demonstrationen.

Irgendwann dämmert es aber auch dem langsamsten, dass es doch keine Chancengleichheit gibt und die Rollen fest verteilt sind: man bleibt unter sich, ein Leben lang. Farbige haben eigentlich so gut gar keine Chance - wenn sie nicht gerade das Glück haben wie Obama in Eliteeinrichtungen wie Harvard studiert zu haben. Für die`normale´ Bevölkerungsschicht heißt es hingegen: die Arbeitslosenquote liegt bei 23,4 % . Und wenn man genauer hinschaut, sieht es sogar noch schlimmer aus: "Between October 2008 and July 2014 the working age population grew by 13.4 million persons, but the US labor force grew by only 1.1 million. In other words, the unemployment rate among the increase in the working age population during the past six years is 91.8%.". Die Bezeichnung `düstere Aussichten´ klänge hierbei noch optimistisch.

Eine kleine, weisse, reiche Elite, ein sich in der Auflösung befindender Mittelstand und die große Masse der Bevölkerung, die am Rande der Armut lebt: zwei Drittel der Haushalte in den USA könnten, wenn sie es müssten, noch nicht einmal 400 Dollar Bargeld zusammenkratzen - ohne dafür Teile des Hausrats zu verkaufen (Quelle: Paul Craig Roberts, Dave Kranzler, and John Titus: The De-industrialization of America, http://tinyurl.com/q45mxyg ). Das sich da im Laufe der Zeit der Ärger in diesen Menschen wie ein `Schwellbrand´ im Stillen wütet und dann bei Ereignissen wie nun in Ferguson zu einem `offenen Feuer´ ausbricht - ist doch dann eigentlich kein Wunder.

Der in 2008 verstorbene, sozialkritische Komiker Robert Carlile hat es einmal treffend ausgedrückt: "The reason they call it the American Dream is because you have to be asleep to believe it."


Am 20. August 2014 schrieb Joe Bildstein:

Ich kann immer wieder nur auf die Doku "Why We Fight" von der BBC hinweisen (gibts auf Youtube). Die USI sind sowas von kaputt, wenn diese "Gesellschaft" nur einen Augenblick innenhaelt und sich auf sich selbst besinnt wird sie vor Uebelkeit kotzen. Ich habe selber mehrere Jahre dort gelebt und bin enttaeuscht weggezogen. Eine der rassistischsten Gesellschaften die ICH kenne auf diesem Planeten. Dagegen ware die Menschen im Yemen und im Iran freudlicher, offener, hatten mehr Respekt und waren gebildeter.


Am 20. August 2014 schrieb Reyes Carrillo:

Danke für diese notwendige, ausgezeichnet geschriebene Vertiefung der gegenwärtigen „Ferguson“-Schlagzeilen, lieber Uli! Es kommt einem das kalte Grausen angesichts der unendlichen Gewaltpathologie dieses Landes.

Auch wenn der Artikel natürlich völlig frei für sich allein steht und sicher keine Vergleichsebene nötig hat, fällt mir dann einfach doch, der Aktualität geschuldet ein, wie sich der ideologisch-neurotische Fokus der westlichen Welt z.B. auf den Umgang Russlands mit Heroinen-Karikaturen wie die Dumpfbacken von „Pussy Riot“ richtete, auf die Leiden des jungen und begnadigten Kriminellen Chodorkowski oder auf den Labrador von Herrn Putin, der Frau Merkel nicht mag, und sich konsequent abwendet von der täglichen, rassistischen Gewalt im Innern des glorifizierten Vorzeigelands „westlicher Werte“. Das ist schrecklich beschämend. Und dass in den USA munter und dominierend rassistisch auffällig hingerichtet wird, während in Russland ein Moratorium gilt, das die Todesstrafe generell aussetzt, interessiert freilich auch niemanden. Würde in Russland so gnadenlos der Staatsmord angewendet werden, wie auf der anderen Seite des Atlantiks, was wäre das für ein – berechtigter - Aufschrei? Aber in der lupenreinen Demokratie USA darf öffentlich so gut wie ausgeblendet alttestamentarisch „vergiftet, erhängt oder gegrillt werden“. Und hinzu kommt alles das noch, was du akribisch und drastisch aufgelistet hast. Lese ich das in dieser Dichte, dann ertappe ich mich doch noch mit Stolz und Genugtuung dabei, dass meine Landeschefin Cristina Fernández de Kirchner so gar nicht eine solch hörige, eklige Rosettenschnüfflerin am Arsch der USA ist wie Frau Angela Dorothea Merkel.

Es ist viel Kluges über die Gewaltpathologie und den – nie ausgemerzten - Rassismus in den USA gesagt und geschrieben worden. Herausragend in seiner kompromisslosen, neben dem Faktischen, Objektiven auch angenehm persönlichen Sichtweise bleibt wohl das - wenn schon etwas ältere - Buch „Ami go home. Plädoyer für den Abschied von einem gewalttätigen Land“ (1989) von Rolf Winter. Winter war ein intimer Kenner und scharfer Kritiker der USA – und er war Pazifist. Leider nicht mehr neu aufgelegt, werden im Antiquariat/amazon-market/ebay sicher noch Werke von Rolf Winter zu finden sein. Denn alle „Amerika“-Bücher von ihm sind ein Labsal für jeden bekennenden aufrechten und anständigen Antiamerikaner!

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