Das Gniffke und die Rundfunk-Freiheit

Es ist so frei die Meinung der Regierung zu verbreiten

Autor: U. Gellermann
Datum: 19. Januar 2015

Mit aufgepumpter Brust und feuchten Augen erzählt Kai Gniffke, Erster Chefredakteur von ARD-aktuell den Zuschauern: "Wir knicken nicht vor dem Terror ein". Und auch: "Als Journalisten sind wir zu strikter Neutralität verpflichtet. - Beim Überfall auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" weichen wir davon ab." Welcher Mut! Weit weg von jeder Gewalt macht das Gniffke den Freiheitshelden. Angst hat der Mann nur vor dem Karriere-Knick. Das beweist erneut eine Programmbeschwerde wegen Nachrichten-Unterdrückung durch die ARD-aktuell-Redaktion, die zwei ehemalige NDR-Mitarbeiter - Volker Bräutigam, langjähriger Redakteur und Friedhelm Klinkhammer, ehemaliger Personalratsvorsitzender - an den NDR-Rundfunkrat richteten. Der Rundfunkrat, zu feige seiner Kontrollfunktion gerecht zu werden, hat die Beschwerde irgendwie an Gniffke weitergeleitet. Der durfte dann eine Beschwerde über ihn selbst eigenhändig beantworten und abschmettern.

Da hatte der 3. Ausschuss der UN-Vollversammlung auf Russlands Initiative hin eine Resolution über den Kampf gegen die Nazi-Heroisierung angenommen. Eine Zweidrittel-Mehrheit stimmte diesem Antrag zu. Anders als zum Beispiel Israel enthielt sich die Bundesrepublik Deutschland der Stimme. Dem dumpfen öffentlichen Schweigen über diesen Akt der Solidarität mit der Nazi-Propaganda schloss sich der NDR problemlos an. Die Beschwerdeführer sahen darin eine "Manipulation durch Verschweigen wesentlicher Informationen" und damit einen Verstoß gegen den Programmauftrag des NDR. Denn der NDR sei nach § 5 verpflichtet "einen objektiven und umfassenden Überblick über das internationale, europäische, (...) Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben."

Das weiß das Gniffke alles besser und antwortet: Diese Nachricht habe keinen Nachrichtenwert. Unter anderem, weil Russland diesen Antrag schon mehrfach eingebracht habe. Und außerdem hätte die Staatsministerin Maria Böhmer schon mal betont, dass die Bundesregierung gegen jede Verherrlichung des Naziregimes sei. Frau Böhmer ist seit Ende 2013 nicht mehr im Amt. Soweit zur Aktualität von ARD-Aktuell. Zudem ist diese "Begründung" ein Offenbarungseid: Ja, wenn es der Russe eingebracht hat, den mag die Bundesregierung nun mal nicht. Und wenn eine Staatsministerin schon vor Jahren was zum Thema gesagt hat! Dann hat das Gniffke zwei gute Gründe zum Einknicken, und gleich so tief, dass sein Kopf auf jener Höhe stoppt, wo es nach Karriere riecht.

Dann gab es tatsächlich Kollegen von SPIEGEL und TAZ, die der ARD vorwarfen, sie habe die Darstellung der Staats- und Regierungschefs am Hebdo-Sonntag in Paris inszeniert. Jetzt ist aber Gniffke ernsthaft böse. Nur weil in den wesentlichen Abendnachrichten nicht gezeigt wurde, dass die Politiker in einem Block, weit ab von den Massen demonstrierten. Da "geistern schon wieder wilde Verschwörungstheorien" durch die Gegend schreibt der Chefredakteur. Dann aber rutscht dem Gniffke versehentlich eine Wahrheit aus dem Mund: "Aber es ist doch so: Wenn sich Politiker vor eine Kamera stellen, ist das immer eine Inszenierung, jede Pressekonferenz ist eine Inszenierung." Ja. Und das Gniffke sorgt dann dafür, dass diese Inszenierung sorgfältigst und im Sinne der Auftraggeber abgelichtet und eins-zu-eins an die Medienkonsumenten weitergegeben wird. Das ist die wirkliche Verschwörung. Scheinbar legal, ganz offen und frech dem Gebührenzahler ins Gesicht gesendet.

Im Artikel 5 des Grundgesetztes steht ein wunderbarer Satz, der den Gniffkes dieses Landes auf die Stirn tätowiert werden sollte: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten" Jeder, Gniffke, jeder. Nicht nur die Regierung in deren Tasche ARD-Aktuell sitzt und Männchen macht. Und weil das Tattoo immer noch nicht an den Hohlköpfen in den Redaktionen angebracht ist bleibt nur eins: Die Rundfunkzahler, die eigentlichen Besitzer der Anstalten, müssen einen klaren, selbst für ARD-Obere verständlichen Befehl erteilen: Sitz, Gniffke, sitz!


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 21. Januar 2015 schrieb Manfred Ebel:

Herr Rudolph,

Sie nehmen eine ganze Reihe von m. E. diskussionswürdigen Themen auf. Wir werden bestimmt darauf zurückkommen!


Welche sind Ihre Einschränkungen bei "... der einzige, insgesamt hier ..."?

Im Einvernehmen mit Ulis Intention zu seiner Plattform (besser `Hochform´) suchen hier Interessierte einen kleinsten gemeinsamen Nenner. Das berücksichtige ich gern, bin aber eigentlich etwas resoluter.


Also: Die sog. Eliten, egtl. der Abschaum alles Menschlichen, konnte sich nie von dem hier Disputierten verabschieden, weil sie es niemals angenommen hatten. Juristische Gesetze in Ausbeutergesellschaften als Komplex sind per se Unterdrückungsinstrumente. Daran ändert nicht einmal ein BetrVG etwas. Politisches Handeln ist i.W. nur dem Proletariat wesenseigen. Damit müssen die Nichtbesitzer an Produktionsmitteln unter diesen Bedingungen politisch handeln. Ausbeuter und deren Steigbügelhalter taktieren, lügen, verleumden ihre Widersacher sowohl bei den widersetzlichen Ausgebeuteten als auch untereinander. Sie haben kein Ziel außer Macht und Geld zum Selbstzweck. Sie kennen nur grenzen- und gesetzloses Beißen, Konkurrenz und Krieg.


Da wir thematisch bei den Medien sind: Es ist eine trügerische Illusion, an "öffentlich-rechtlich" zu glauben, auch wenn "öffentlich" zahlt. Diese Illusion trägt jedoch reichlich Früchte. Und das nachhaltig. Der gesamte Begriff in seiner Gesamtheit und Teilen ist eine bitterböse Lachnummer: "freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat". Fazit: Nicht ein einziges Wort darf man den MSM glauben, da sind wir völlig einig.



Demokratie gab es vielleicht beim Thing. Sie musste erst erfunden werden, als es Ausbeuter und Ausgebeutete gab.

Parteien ist das Teilen, Vereinseitigen wesensimmanent. Auf den durch sie zu vertretenden Teil können sich nichtmal "Die Linken" einigen. Die Sozis haben ihren Teil schon vor 100 Jahren verraten.

Solche Medien und Denkhochformen wie die Rationalgalerie erscheinen mir derzeit als praktikabler Lösungsweg. Oder was Besseres meinen Sie?



Am 21. Januar 2015 schrieb curti curti:

@ Volker Rudolph

Stimme zu, politisch und medial zu erleben ist eine Inszenierung, die im Kern eine längst vollzogene Selektierung unterstreicht, die sich als (Super)Elite versteht. Bedauerlich aber durchaus nachvollziehbar kommt hinzu, daß dieser destruktive Virus mittlerweile auch das Volk in erheblichem Umfang erfasst hat, jedenfalls zeigen die Bilder im öffentlichen Raum zigfach an, daß es um Schein und nicht Sein geht, dahinter agierend hemmungsloser Egoismus. So reiht/reibt sich eine "Elite" an die andere, schwindet zusehends, und hinten fallen immer mehr vom Rost in die Bedeutungslosigkeit, jedenfalls soweit sie weiterhin davon überzeugt sind das all das vorher wirklich von Bedeutung war/ist.

Die Politdarsteller und spin-bitches wie z.B. Gniffke bemühen sich um Ablenkung, die vordergründig besteht aus sich stapelnden Beteuerungen von Gemeinschaft, Werten, Freiheit und ähnlich hohlen Phrasen (in Relation zur Wirklichkeit). Bei anderer Gelegenheit machen sie dann keinen Hehl daraus, völlig gegensätzlich zu denken und zu handeln. Mir kommt da gerade z.B. die "marktkonforme Demokratie" in den Sinn, also der offensichtliche Kniefall vor dem Neoliberalismus, in dessen Folge innerhalb der breiten Bevölkerung "Jeder gegen Jeden" anzutreten hat bis zum "Friß oder stirb". Und weil dem de facto so ist haben wir folgerichtig die Situation wie eingangs skizziert. Wie formulierte es noch eine der glühenden Verfechterinnen dieser krebsartig wuchernden Entwicklung - there is no such thing as society. Und genau das ist mittlerweile deutlich zu erkennen insbesondere dort, wo sich der Hort der Glückseligkeit befinden soll!

Die Sozis mit Grünen waren zumindest so "ehrlich" wie die eiserne Lady, haben ihrer Wählerschaft knallhart und unmißverständlich den Stinkefinger gezeigt und das Fell über die Ohren gezogen. Es ist immer effektiver, Brutalitäten möglichst von denen umsetzen zu lassen, die aus den betroffenen Reihen kommen und meinen sich derart einen "Platz an der Sonne "ergattern zu können. Das wissen die Regisseure des Dramas nur zu gut.

Auch bei der Linken scheint sich mittlerweile zu konturieren was es zuletzt in Grün gab. Gysi gibt sich in letzter Zeit unverhohlen als Klon von Joschka Fischer, gestern z.B. mit seinem Knicks vor dem Mittelstand.

Zusammenfassend dürfte zunächst sinnvoll sein, gegenüber all dem Lug und Trug, dieser grenzenlosen Heuchelei, die Lufthoheit über sich selbst entweder zu erlangen, zurückzuerobern oder zu erhalten und damit zunächst einmal die Dinge so zu sehen wie sie sind. In weiterer Folge entpuppt sich so manches als Illusion oder Irrglaube.

P.S. Auch der Gipfel des Matterhorns reicht nicht, um den der politischen Perversion zu übertreffen, den aktuell z.B. Schoko-Poro gesetzt hat im Rahmen seines Aufenthalts zum diesjährigen WEF. Und worum geht es im Kern dabei - "Freiheit, Werte, Gemeinschaft etc...pp.....". Was auch sonst. Ist analytisch so überzeugend wie eine hyperaktive Hafendirne, die an ihrem freien Tag in biederem outfit Vorträge hält in katholischen Nonnenklöstern über den hohen Wert der Keuschheit. Verfängt aber in der unkritschen Masse und einzig das ist für diese Typen entscheidend. Was für eine armselige Person, aber prima Stellvertreter für seine Clique, zu der sich zweifelsohne auch ein Gniffke gerne gesellen würde!

https://www.youtube.com/watch?v=zAT1XmtGZtw&x-yt-cl=84359240&x-yt-ts=1421782837#t=149


Am 20. Januar 2015 schrieb Volker Rudolph:

@Manfred Ebel



Dieser Satz von Ihnen:

`Wirklich freiheitlich gesinnte Leute müssen zusehen, dass sie nicht noch der letzten "bürgerlichen" Rechte beraubt werden und völlig verblöden.´ ist für mich der einzige, insgesamt hier, dem ich uneingeschränkt zustimme.



Ich bitte um Nachsicht, aber haben sich die `Eliten´ nicht schon längst von dem, was hier philosophisch und auch juristisch disputiert wird, verabschiedet? 

Hier wird vergeblich diskutiert, so, als ob Gesetze noch einen Einfluß auf politisches Handeln haben! Darüber sind die `Westlichen Systeme´ schon lange hinaus!
(Schulbeispiel Eurorettung, Gesetze werden unabhängig von ihrem ursprünglichen Ziel umgedeutet oder mit Mehrheiten und ohne auf Grundrechte zu achten, einfach so beschlossen.

Das parlamentarische Stimmvieh verliert die Existenz wenn es nicht konform stimmt. Innerparteiliche Demokratie, Voraussetzung einer Demokratie, kennen die `Volksparteien´ schon lange nicht mehr.) Damit das nicht auffällt ist die Darstellung einer scheinbaren Realität im `öffentlich rechtliche Fernsehen´ wichtig:

Es ist nun mal so, jede sehende Kreatur glaubt dem Gesehenen mehr als jedem anderen Sinn. Das war einmal auch für den Homo Sapiens richtig. Dann kam die Photographie und es stimmte schon nicht mehr ganz, dann kam das Fernsehen, es stimmte weniger und dann kamen die Computer, die Bilder bearbeiten können, für das Fernsehen, realtime, ohne das man das bemerken kann, und es stimmt nichts mehr!

Wer das bemerkt hat, den interessiert ein Gniffke nicht, er bedauert nur jene, die fernsehen, denn um dabei nicht zu verblöden langt Charakterfestigkeit alleine nicht!


Am 20. Januar 2015 schrieb Rüdiger Fahrenkamp:

Lieber Herr Ebel,

die Bedeutung der bessern Teile des Grundgesetzes ist sofort zu erkennen, wenn die Gefahr bestünde, dass man z. B. den Artikel 5 GG abschaffen wollte. Jeder Linke müsste sich dann für den Erhalt dieses Artikels einsetzen. Auch wenn, nach Wallmann, "die herrschenden Gesetze (nur) die Gesetze der Herrschenden sind."

Das hat mit der Entwicklungsgeschichte des GG zu tun. Es wurde am Mai 1949 wirksam. Vorher gab es aber die Volksentscheide in Sachsen (30.6.1946 mit 77,6 % für die Enteignung der Nazi- und Kriegsverbrecher) und in Hessen (1.12.1946 mit 71,9 % für die Überführung der Grundstoffindustrie und Banken in Gemeineigentum).

Und da die Machtfrage noch nicht endgültig entschieden war, musste sogar die CDU in ihrem Ahlener Programm von 1947 auf die Massenstimmungen Rücksicht nehmen: "Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch als Folge einer verbrecherischen Machtpolitik kann nur eine Neuordnung von Grund aus erfolgen."

In dieser Atmosphäre entstand das GG und deshalb ist Durchsetzung und Verteidigung des Grundgesetzes Pflicht jedes Linken. Zumindest solange, wie die deutschen Bevölkerung nicht nach einem neuen, anderen, besseren Gesetz verlangt


Am 20. Januar 2015 schrieb Frank König:

Hätte die ARD berichtet, dass sich die Politiker symbolisch in eine Reihe stellten und ablichten ließen, hätte sie den bloßen Symbolcharakter entsprechend abgebildet, aber dem war wohl nicht der Fall; abgesehen davon ist das bei der heute alltäglich zur Schau getragenen Doppelmoral sowieso ein vernachlässigbarer Nebenkriegsschauplatz. Viel mehr hätte darüber berichtet werden können, wer da eigentlich gegen Terrorismus marschiert.

Mal ehrlich, diese Staatshäupter sind Täter an vielen ihrer Hände klebt Blut, zum Teil trieft es auch davon herab, so dass sie eine Spur durch Paris hinterlassen haben. Ihr weg hätte sie direkt zum Strafgerichtshof führen sollen, wo schon Bush, Blair und Obama auf sie gewartet hätten. - Man darf ja mal träumen! (http://antikrieg.com/aktuell/2015_01_19_charlie.htm)

Sie demonstrierten gegen Terrorismus, aber sind Mitverursacher an der Ausbreitung des religiösen Extremismus; aktiv, dort wo sie Terrorgruppen zu ihren Zwecken unterstützen und finanzieren und passiv, durch die eigenen Angriffskriege, die erst das Chaos, den Raum und die Bereitschaft schufen zur Ausbreitung der wahabitischen "Lehre".

Beim Thema "Islam" erscheint mir schlussendlich immer wichtig zu erwähnen, dass diese extremistische Koranauslegung Staatsreligion Saudi Arabiens ist und von dort seit Jahrzehnten mit Milliarden (!) Petrodollars weltweit gefördert wird und die überwältigende Mehrheit der Opfer sind eben auch nicht die friedliebenden Christenmenschen des Abendlandes, sondern Muslime, z.B. in Syrien, Irak, Afghanistan, Nigeria usw!


Am 20. Januar 2015 schrieb Manfred Ebel:

Geschätzter Herr Fahrenkamp, Ihr Statement und Ihr Friedensangebot ringen mir Respekt ab.

So ewig, wie es gesellschaftliche Klassen von Menschen, die sich also objektiv und per auch vormarxscher Definition duch den Besitz an Produktionsmitteln und Ihre Stellung in den Produktionsverhältnissen (= Herrschaftsverhältnis = "Kapital") unterscheiden, gibt, so ewig werden wohl auch die Erkenntnisse von Marx gelten. So lange man sich von diesen wissenschaftlich begründeten Gesetzen leiten lässt, hat man eine sichere Orientierung bei der Beurteilung alltäglicher Fragen. Deswegen auch sollte man Grundwahrheiten nie fahrlässig verwässern - um eben nicht die Orientierung zu verlieren. Uli Gellermann, Herr Wallmann, Sie, ich u.v.a. verkennen jedoch nicht, dass in der derzeitigen gesellschaftlichen Wirklichkeit schon die Annahme baldiger revolutionärer Veränderungen der (Prodktions-)Verhältnisse unrealisitsch ist. Zumal auch herzlich wenig Vorstellungen existieren, wie es dann weitergehen soll.
Dennoch wird dadurch das GG nicht plötzlich kein Herrschaftsinstrument mehr und die BRD kein Rechtsstaat. Wirklich freiheitlich gesinnte Leute müssen zusehen, dass sie nicht noch der letzen "bürgerlichen" Rechte beraubt werden und völlig verblöden. Und somit ist der von Herrn Wallmann zitierte Satz schon längst fällig mal wieder zitiert zu werden.

Zur Entstehungsgeschichte des GG als Diktat der amerikanischen Siegermacht gibt es im Netz ausführliche und authentische Belege. Leider kann ich Ihnen nur eine Orientierung, keine Primärquelle nennen:
Carlo Schmid: https://www.youtube.com/watch?v=W0abzQXhWbQ
und K.E.v.Schnitzler: https://www.youtube.com/watch?v=ZmeCe5pfwFA
mfG


Am 19. Januar 2015 schrieb Volker Rudolph:

@Manfred Caesar
@Slomka
@ Antwort

Eine wirklich dumme Frage von mir:
Was ist ein Einwanderungsland und hat das was mit der Bevölkerung pro qm zu tun?
Nur so ungefähr, denn genaues gibt es nicht:
6500 Hongkong
230 Deutschland
100 Frankreich
50 VR China
35 USA
4 Kanada
3 Australien

Da ist doch selbstverständlich ,das wir ein Einwanderungsland sind, Wir müssen doch immer vorn dabei sein!

Antwort von U. Gellermann:

Der Zweck der Frage ist rätselhaft. Nur um Sie weiter zu verwirren ein paar Zusatzahlen:

Österreich hat bei 101 Einwohner pro Quadratkilometer 11,8 % Einwanderer.
Deutschland bei 226 Einwohnern pro Quadratkilometer 9,4 % Einwanderer.
Die Vereinigten Arabischen Emirate zählen bei 570 Einwohner pro Quadratkilometer 70 Prozent Einwanderer.


Am 19. Januar 2015 schrieb Rüdiger Fahrenkamp:

@Manfred Ebel, @Klaus Wallmann sen.

Lieber Herr Ebel, der von Herrn Wallmann zitierte Marx hat Recht. Ob ewig, dass weiß ich nicht. Das ist eine religiöse Kategorie, die ich deshalb genutzt habe, weil mir Herrn Wallmanns Duktus religiös vorkam.

Und das haben Sie, Herr Wallman dann auch in Ihrer zweiten Mail bestätigt: "Steht noch die Frage, warum wir einen "Kampf zur Durchsetzung des Grundgesetzes" führen sollten, wenn nach dem von Marx Gesagten analog doch ebenfalls richtig sein dürfte, daß auch die herrschenden Gesetze die Gesetze der Herrschenden sind." Der Artikel 5 GG wäre mir auch nach einer Revolution immer noch tauglich, oder, wie Gellermann schreibt, "wunderbar". Vor allem aber gib es so viel gesellschaftliche Wirklichkeit, die (noch immer) nicht den Marxschen Überlegungen entspricht, das sich die Frage nach den aktuellen Kämpfen aufwirft: Männer und Frauen, sind nach dem GG gleichberechtigt, in Wirklichkeit sind es nicht: Also den Kampf aufgeben? Enteignungen zum Wohle des Volkes (GG) sollen möglich sei, sind es aber nicht, also nicht drum kämpfen? Das im Art 26 GG verankerte Friedensgebot, ist prima, wird aber ständig verletzt, also Hände in den Schoss legen und bis zur Revolution warten? Kann ja wohl nicht wahr sein. Das Grundgesetz, unmittelbar nach dem Krieg entstanden, zeigt die damalige Schwäche der Bourgeoisie (wie z. B. auch das Ahlener Programm der CDU), heute wäre so was nicht durchsetzbar. Und das sollen wir freiwillig aufgeben?

Zwischenzeitlich mühen sich Leute (wie Gellermann & Co.) im Netz ab, die Produktionsmittel in den falschen Händen unter den vorhandenen Bedingungen (und den vorhandenen Gesetzen) ein wenig auszugleichen. Das nenne ich revolutionär.


Am 19. Januar 2015 schrieb Manfred Caesar:

"Die Rundfunkzahler, die eigentlichen Besitzer der Anstalten, müssen einen klaren, selbst für ARD-Obere verständlichen Befehl erteilen: Sitz, Gniffke, sitz!"

Gut gebrüllt ! Jetzt gibt es nur noch ein klitzekleines Problem: Wie führen die Zahler den Befehl aus ?Sie sind ja bereits kastriert.
Ich würde vorschlagen einen Verband zu gründen.Allerdings darf der nicht wie der Bund der Steuerzahler als Bettvorleger Schäubles enden.


Am 19. Januar 2015 schrieb Lutz Jahoda:

"Der, die oder das Gniffke?", fragte mich ein weltfremd gewordener Kollege. - Er hielt "den Gniffke" für eine Fallada-Figur aus dem Ganoven-Milieu der Zwanziger Jahre, "die Gniffke" für eine dankbare Rolle aus einer altberliner Posse mit Musik, und "das Gniffke" für ein schlitzohriges Etwas aus einem Andersen-Märchen.
Ich googelte für diesen glücklichen Mann, erklärte ihm, was Google und wer Kai Gniffke ist: Chefredakteur bei der ARD, verantwortlich für die "Tagesschau" und die "Tagesthemen", Google hingegen ein elektronisches Eingangsportal in die Welt des Wissens.
Da meinte der fernsehlose Mann aus dem Wald, dass er das Eingangsportal in die Welt des Nichtwissenwollens gewählt habe, und ich in zunehmender Geneigtheit bereit bin, solchen Menschen Verständnis entgegenzubringen.
Dieser enttäuschte Mann gehört zu den Nichtwählern, die der Meinung sind, wie übrigens viele Bürger der USA, dass es nichts nütze, wählen zu gehen; denn das Polit-Spektakel laufe auch so weiter unter der Zeile "Puppet on the Strings - Financial-Joke-Company-Blood and Profit".
Zurück zur Sache: Immerhin hat sich Dr. Kai Gniffke entschuldigt und gelobt, in Zukunft weniger brutal zu sein. - Nun, diese Variante gibt es bereits: den auf mehreren Hochzeiten tanzenden Günther Jauch, den Liebling der Nation, der gestern wieder ein Paradestück von abendlicher Zeitvertrödelung präsentiert hat. Licht sollte ins Dunkel von "Perdiga" gebracht werden, aber Nebel wurde daraus. Ein Satz fiel, der mir gefallen hat: "Kardiologische Ferndiagnose, was in den Herzen der Menschen vorgeht". Wenn sich Frank Richter, der Chef der "Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Dresden" der Wahrheit näherte, leitete Günther Jauch schnell um, unterband den Beifall des Publikums, so dass es Zeit wird zu fragen, wann sich Herr Jauch endlich entschuldigt und sagt, dass er es nicht besser kann oder will - oder was?


Am 19. Januar 2015 schrieb Manfred Caesar:

@Slomka:

Wenn Rationalgalerie die Reichweite von ARD hätte,dann wär´ sie verboten.
Siehe Pegida : Nachdem alle Verunglimpfungen nur mehr Menschen auf die Straße brachten hilft nur noch ein Verbot.
Wenn auch das nicht helfen sollte ,dann müssen wir mit einem Attentat rechnen.
Pegida ist den Hintermännern wohl völlig aus dem Ruder gelaufen :Aus einer Veranstaltung im Sinne Huntingtons ist eine Vorstufe zum Aufstand gegen die Regierungsgewalt geworden.

Antwort von U. Gellermann:

Das wogegen Pegida demonstriert ist lange von diversen deutschen Regierungen vorbereitet worden: Von „wir-sind-kein-Einwanderungsland“ des Herrn Kohl, über „das Boot ist voll“ des Herrn Schily, bis zum „Krieg-gegen-den-Terror“ von Schröder-Fischer-Merkel. Man ziert sich zur Zeit nur sich dazu zu bekennen.


Am 19. Januar 2015 schrieb Klaus Wallmann sen.::

@ Rüdiger Fahrenkamp

Da ich selbst "blogge" und ein eifriger Leser der "Rationalgalerie" bin, freue ich mich selbstverständlich über jede alternative Informationsquelle - so begrenzt ihr Wirkungskreis auch sein mag. Insofern liegen Sie mit Ihrer rhetorischen Frage schon mal daneben. Es geht auch nicht darum, ob Marx Recht hat, sondern darum, ob seine Erkenntnis richtig ist. Was für die gesellschaftspolitische Diskussion durchaus nicht unwichtig oder unproduktiv wäre - wie Ihre Polemik belegt. Steht noch die Frage, warum wir einen "Kampf zur Durchsetzung des Grundgesetzes" führen sollten, wenn nach dem von Marx Gesagten analog doch ebenfalls richtig sein dürfte, daß auch die herrschenden Gesetze die Gesetze der Herrschenden sind.


Am 19. Januar 2015 schrieb Manfred Ebel:

Herr Fahrenkamp, sind es ewige Wahrheiten oder nicht? Los! Sagen Sie ja oder nein! Geben Sie sich deutlich zu erkennen!
Zu Ihrer demagogischen, daher für eine politische Diskussion unproduktiven Frage: Ja, das Grundgesetz ändern! In eines, das wirklich dem Volk nützt und all das wirksam verhindert, wogegen wir uns hier in der Rationalgalerie auflehnen.
Dann und nur dann können wir sagen: Na also!


Am 19. Januar 2015 schrieb Marionetta Slomka:

Herrlich gekontert, Uli.
Wenn Ihre Seite doch nur in Etwa die Reichweite hätte, wie beispielsweise die Tagesschau. Vieles wäre besser.


Am 19. Januar 2015 schrieb Hans John :

Seit 10T.J. sog. KULTUR & ZIVILISATION manipulieren die jeweiligen "geistlichen" & weltlichen HERRSCHER (Könige, Kaiser, Kanzler, Banker, Geistliche usw.) ihre UNTERTANEN, heute "BÜRGER" genannt, um ihre e i g e n e n MACHT-"INTERESSEN" zu sichern! Das nennt man bekanntlich "POLITIK" ... und ihre "KRIEGE sind die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln"! Alle "MEDIEN" sind ebenso "ORGANE" der POLITIK! VOLKS-VERDUMMUNG ist Basis der "KULTUR"!!!


Am 19. Januar 2015 schrieb Manfred Ebel:

Lässt sich jemand darauf ein oder wünscht es sogar, eine öffentliche Figur zu sein, muss er seine Persönlichkeit vorher an den Garderobenhaken hänken. Nur selten erwacht jemand, der Politik gemacht hat, im Pensionsalter und holt Überbleibsel seiner ehemaligen Persönlichkeit zurück.
In Politik jedenfalls und zu oft leider auch in Lohn-Anstellungsverhältnissen ist nur die Funktion gefragt, nicht die Person.
Ich gehe sogar soweit, dass in unserer gesamten Gesellschaft fast nur Fassade gefragt ist. "Füg dich, mach dein Ding und mir keine Probleme."
Bei den Politikdarstellern (Der Begriff passt wirklich und wahrhaftig!) kann man unleugbar sehen [sic], was sie vom Volk, vom Wählerwillen und demokratisch gewählten Volksvertretern halten, wenn Wagenknecht oder Gysi ans Pult gehen. Das ist also ein durchgängiges gesellschaftliches Rollenspiel. Dazu gehören entschlossene Gesichter, geschlossene-Front-Unterhaken, heisere Stimmen bei Wahlkampfreden, hohle Losungen, ein bestimmtes erkennbares Vokabular, Spiegelfechterei und Schattenboxen, seitliche Leberhaken... und liebedienernd sich herunterbeugen bis zum eigenem Schleim, gleitend fremden Speichel lecken.
In tiefster Abscheu wollte ich beispielgebend dem armseligen Gniffke kommandieren: "Gniffke - platz!"
Mit Vergnügen beteilige ich mich hinterher am Saubermachen.


Am 19. Januar 2015 schrieb Rüdiger Fahrenkamp:

@Klaus Wallmann sen.

Die"Ewigen Wahrheiten", die Herr Wallmann aufschreibt sind für die politische Diskussion unproduktiv. Sollen wir, nur weil Karl Marx Recht hat und Wallmann ihn zitieren kann, auf den Kampf zur Durchsetzung des Grundgesetzes oder die RATIONALGALERIE verzichten? Na, also,


Am 19. Januar 2015 schrieb Eva Wittges:

DAS "Gniffke" trifft es: Der Mann apportiert Alles, was die Obrigkeit ihm so zuwirft. Deshalb ist "Sitz, Gniffke" falsch. Es muss "Brav, Gniffke" heißen.


Am 19. Januar 2015 schrieb Klaus Wallmann sen.:

"Artikel 5 des Grundgesetzes" - immer wieder hübsch zu lesen. So langsam sollte man aber begreifen, daß dies nur ein formales Recht ist. "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten" - aber wer hat denn auch tatsächlich die Möglichkeit und die Mittel, dies in wirklich relevanter Art und Weise zu tun? Auch diese, dafür notwendigen Produktionsmittel befinden sich in den Händen der Herrschenden.

"Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche herrschende Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht. Die Klasse, die die Mittel zur materiellen Produktion zu ihrer Verfügung hat, disponiert damit zugleich über die Mittel zur geistigen Produktion, so daß ihr damit zugleich im Durchschnitt die Gedanken derer, denen die Mittel zur geistigen Produktion abgehen, unterworfen sind. Die herrschenden Gedanken sind weiter Nichts als der ideelle Ausdruck der herrschenden materiellen Verhältnisse ... (Marx/Engels, Die deutsche Ideologie)


Am 19. Januar 2015 schrieb joe bildstein:

Ich hab einfach mal bei super Niels Annen nachgefragt:

Herr Annen,

bundesweit sind Sie als Spitzenpolitiker mit Hang zur Aussenpolitik bestens bekannt.
Der 3. Ausschuss der UN-Vollversammlung hatte am 21.11.2014 auf Russlands Initiative hin eine Resolution über den Kampf gegen die Nazi-Heroisierung angenommen.115 Staaten stimmten diesem Antrag zu, eine fast Zwei-Drittel-Mehrheit.Europas "Werte"gemeinschaft, darunter Deutschland und ähnlich orientierte Staaten, z.B. Australien und Neuseeland, übten Stimmenthaltung. Selbstverstaenlich hat die USA die Resolution abgelehnt.
Man denke: Deutschland enthält sich, trotz seiner Nazi-Vergangenheit, trotz aller "Nie wieder!"-Schwüre aus Politikermund, in den Vereinten Nationen bei einer Abstimmung gegen Nazi-Umtriebe der Stimme. www.un.org
Koennen mir als Bueger und Demokrate erklaeren warum sich die Bundesrepublik bei einer solchen Abstimmung der Stimme enthaelt, waren 60 Million Opfer des Naziregimes nicht genug?
Ich freue mich auf eine aussagekraeftige Antwort von Ihnen.

Joachim Bildstein


Am 19. Januar 2015 schrieb curti curti:

Eine "Inszenierung" ist nicht nur das Schauspiel der Politiker, es ist das was insgesamt grasiert im Land und in der Welt, deutlich zunehmend!

Typen wie Gniffke sind in diesem Sinne nicht mehr als beliebig und ihr Handeln vorausschaubar, analog z.B. zu denen die sich bereits zu früher Stunde im moma journalistisch outen, gleichsam in div. Nachrichtenshows oder grenzdebilen talk-Runden. Zu finden quasi unbegrenzt auch im print.

Vereint drängt man sich selbst in den kleinsten Winkel der Belanglosigkeit, um z.B. Russland/Putin einen Leberhaken zu versetzen. An anderer Stelle ignoriert man dann völlig oder läßt offenkundigen Faschisten Freilauf. Zum Ausdruck bringt man damit nichts anderes als die armselige Verkümmertheit all des Potentials, das sie mal bei Geburt in sich trugen.

Als illusionärer Ausgleich steht die Karriere und für die Raffinierten jede Menge von "MEIN Dies und Das". Der Rest verkonsumiert sich mehrheitlich ebenso bestmöglich und stürzt sich zur Ablenkung von Sinnlosigkeit auf die Verfolgungsjagd eines runden Stück Leders oder abstruses Tittytainment. Vor allem aber ergötzt man sich an Vorführungen unter dem Banner "Jeder gegen Jeden".

All das trägt und stützt die oberen Ränge, deren Besatzer verachtend auf das Geschehen unter sich herabblicken. Manche spucken auch und alle vereint ein Toast darauf, daß es gelungen ist das zu implementieren, was Uli Gellermann in seinem 2. Artikel von heute mit einfließen läßt - das Dummheit nur mit Dummheit bekämpft werden kann (je mehr je besser bzw. effektiver).


Am 19. Januar 2015 schrieb Hans Dampf:

Medien werden bei Mediamarkt verkauft.
Von den Sendern wird nur die Werbung geliefert.

Und die ist heute besser kontrolliert als die Nachrichten mit denen die Werbepausen gefüllt werden.

Also muss der Sendermarkt vom Verbraucherschutz überwacht werden.
Da wird richtig Zeck gemacht wenn eine Inhaltsangabe Nicht stimmt.

Je suis doch nicht blöd.

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