Bombe für den Nahen Osten

Grausiges Lachen über die Krim

Autor: U. Gellermann
Datum: 16. Februar 2017

Es gibt Tage, da wäre man froh wenn der Name Trump nicht die Schlagzeilen zieren würde. Aber um den Kommandeur der größten Militärmacht der Welt und Inhaber des roten Atomknopfes, können Journalisten nicht drumherum schreiben. Zwei Meldungen beherrschen die Nachrichten des Tages: Trump lässt Putin schön grüßen, aber die Krim müsste er schon herausgeben, sonst würde das nichts mit der amerikanisch-russischen Freundschaft, lässt er ihm über den Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, sagen. Die Meldung ist grausig und lächerlich zugleich. Lächerlich, weil man auch ohne Erklärung aus Moskau weiß: Die Krim war russisch und wird, trotz einer kleinen historischen Pause, russisch bleiben. Grausig, weil – falls die Trump-Administration den alten McCain-Clinton-Plan zur Liquidierung der russischen Schwarzmeer-Flotte wirklich aktivieren wollte – die Zeit der roten Atomknöpfe wieder näher rücken würde.

Die zweite Meldung, die von der Trump-Administration verbreitet wird, man könne prima auf die „Zwei-Staaten-Lösung“ als Ausgangspunkt für den Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern verzichten, ist die aktuelle Bombe für Nah-Ost. Und sie ist in der unsicheren Trump-Umgebung fast eine Konstante: Von der völlig irren Trump-Forderung, Jerusalem müsse die ungeteilte Hauptstadt Israels sein, über die Ernennung seines Israelbotschafters – der es für legal hielte, wenn Israel die "West Bank", das palästinensische Westjordanland, annektieren wolle – bis eben zur Preisgabe der „Zwei-Staaten-Lösung“. Nur mal zwischendurch zur Erinnerung: So ziemlich alle UNO-Beschlüsse zum Thema widersprechen der artikulierten Trump-Politik, die Nachbarn Israels könnten schon aus innenpolitischen Gründen ihre Solidarität mit den Palästinensern nicht aufgeben, und die Palästinenser, weiter in die Hoffnungslosigkeit getrieben, würden ihre terroristischen Aktivitäten umgehend verstärken.

Wer darauf setzt, dass der Mann mit den Haaren nur mal irgendwas sagt, und auch darauf, dass er morgen vielleicht was anderes sagt, der muss sich im Nahost-Fall die konkrete Flottenbewegung im Persischen Golf ansehen: Schön pünktlich, „auf den Fersen des Trump-Einwanderungsbeschlusses“, schreibt uns „Military.com“ ins Kriegstagebuch, sei die Übung mit 17 westlichen Kriegsschiffen vor der Küste des Irans angesetzt worden. Die Site „Military.com“ ist mit ihren 10 Millionen Mitgliedern, aktiven Soldaten und Veteranen eine Autorität. Und Rick Chernitzer, der Sprecher des U.S. Naval Forces Central Command, teilte dieser Autorität mit: Es ginge bei diesem Manöver darum, den freien Handelsverkehr zu sichern. Hat jemand was von der Störung des freien Handels im Persischen Golf gehört? Haben die Anrainer des Golfs die Kriegsschiffe aus den USA, Großbritannien, Frankreich und Australien angefordert? Nichts davon. Aber woran man sich als Grundierung dieser Nachricht erinnern sollte: Der US-Kriegsminister James Norman Mattis behauptete jüngst: Der Iran sei „der größte staatliche Terrorunterstützer der Welt“. – Über Saudi Arabien, wo Trump in einem Terror-Unterstützer-Staat kräftg investiert, wollte Mattis nicht reden.

Im Gefolge des Nato-Verteidigungsministertreffens gibt es eine Reihung von Terminen der neuen US-Regierung in Europa: Dem G20-Treffen in Bonn folgt am Freitag die Münchner Sicherheitskonferenz. Die dort versammelten Damen und Herren darf man nicht allein lassen. Deshalb hat ein breites Bündnis zu einer Demonstration für den kommenden Samstag um 13.00 Uhr gegen die "NATO-Kriegstagung" aufgerufen. Der Start ist am Münchner Stachus. Die ABENDZEITUNG schreibt „heuer werden besonders viele Demonstranten erwartet“. Die Kollegen der „AZ“ sollten nicht enttäuscht werden. In Aktionen wie dieser liegt der Widerstand gegen die US-Kriegspolitik. Nicht in den Hoffnungen auf ein Einsehen der Staatschefs.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 26. Februar 2017 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh:

@ BURGHARD BIELSKI
Golanhöhen und die Palästinenser (samt Donalds Preisgabe der "Zwei-Staaten-Lösung")

Dem Inhalt des U. Gellermann-Artikels kann ich mich
nur anschließen. Es ist ein verdammt riskantes Spiel mit
dem Feuer, und die berechtigte Kriegsfurcht hat einen realen
Bezug zur Wirklichkeit.

Es ist wirklich langsam zum Irrewerden seit der jämmerlich-
bösartige Mann mit den Haaren täglich sein Gift verspritzt!


Am 20. Februar 2017 schrieb Burkhard Bielski:

Krimsezession rückgängig machen? Lächerlich !
Denkt irgendjemand an die Rückgabe der seit 1967 annektierten Golanhöhen?
Das verlogene Bekenntnis der von Teilen der EU zur Zweistaatenlösung...Auf welchem verbliebenen, zersiedelten Land für die Paläatinenser ???


Am 20. Februar 2017 schrieb Hella-Maria Schier:

Nationalismus und religiöser Fundamentalismus sind nicht aus sich allein heraus entstanden, noch nie! Und heute sind sie Folge der Globalisierung. Wenn es mächtige und nicht humane Kräfte gibt, die die Nationalstaaten angreifen und abschaffen wollen und die Kulturen aushöhlen (dem Kommerz unterwerfen) , dann ist es wie immer und überall im Leben: es entsteht eine Gegendynamik, die das Eigene erhalten will, und als Reaktion auf die Bedrohung wird das Nationale bzw. die Religion überbetont und radikalisiert, was sonst nicht der Fall wäre! Der globale Kapitalismus greift die Souveränität der Staaten an und schleust dazu Kräfte ein, auch NGOs, Künstler etc., die sie von innen destabilisieren. Ist das nun die große Freiheit? Ich sehe nicht, dass humane demokratische Gesellschaften und soziale Gerechtigkeit dabei herauskämen. Der Kapitalismus zerstört alle nicht-materialistischen Werte und die materielle Gerechtigkeit dazu und nimmt den Ländern und Kulturen die Möglichkeit sich auf ihre eigene Weise weiter zu entwickeln. Sie dürfen überhaupt keine "eigene Weise" haben, es ist nur das westliche Modell erlaubt.
Das ist schlecht für die gesamte Menschheit. Und jetzt bemängeln Rechte u.a. es gäbe Strategien, die eine weltweite Einheitskultur schaffen wollen. Und in dem Punkt haben sie recht, allem Anschein nach ist das doch tatsächlich so! Aber wieso darf man das nicht sagen? Solche Feststellungen gelten mittlerweise als "Volksverhetzung", allen voran bei den Linken. Und tatsächlich findet man eine Menge Zitate und andere Quellen, die belegen, dass es einen übergeordneten Plan gibt, das auch durch von oben betriebene Durchmischung der Bevölkerungen zu erreichen. Aber eben n i c h t aus humanen Gründen, sondern um den Zusammenhalt und kulturelle Wurzeln zu zerstören, weil Kulturen Kraft sind und kulturell entwurzelte Menschen leichter zu kontrollieren und zu beherrschen sind und mehr Ersatzbefriedigungen brauchen.
Haben die Linken die Indianer und andere durch den Kolonialismus ihrer Identität beraubte Kulturen vergessen? Kulturelle Identitäten sind sehr wohl wichtig. In einem gesunden politischen Klima entwickeln sie sich von alleine weiter und sind für andere offen. Eine einzige Welt"kultur" (neofeudalistische Kommerzkultur) schiene alternativlos. Man wäre ihr ausgeliefert und sie ist als hochtechnisierte Diktatur vorgesehen! Das Endziel der Globalisierung. Wir sollen es herbeiwünschen als Erlösung vom Nationalismus. Den wird man sich vermutlich soweit austoben lassen und fördern, bis alle Welt überzeugt ist, dass nur eine übergeordnete Diktatur uns vor diesem Übel und vor uns selbst retten kann ...


Am 20. Februar 2017 schrieb Klaus Bloemker:

Trump will die US Botschaft nach Jerusalem und nun 1.000 Soldaten nach Polen verlegen.

Ich denke, sein Motte ist 'America first' und nicht Israel oder Polen first. - Aber mit Kapitalismus hat beides nichts zu tun. Weder an Israel noch an Polen verdient Amerika was. Es kostet sie sogar.


Am 20. Februar 2017 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh:

Die Befürchtungen bzgl. Trump steigen ins Unermeßliche.
Am Nahost-Barometer, an der häßlich grinsenden Fratze
Nethanjahu, ist leicht abzulesen, was die Stunde geschlagen hat.


Am 20. Februar 2017 schrieb Hella-Maria Schier:

"Nie wieder 'Kein Krieg'" las ich als Parole von Wolfgang Ischinger zur Münchner Sichersheitskonferenz. Deutschland will sich nicht mehr vom "großen Spiel" ausgeschlossen fühlen. Wie blutrünstig sind wir eigentlich geworden, frage ich mich.
In einem anderen Artikel lese ich über Steinmeiers Rede zum Amtsantritt. Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit sollen im Vordergrund gestanden haben. AFD und Trump betrachtet der Mainstream als die größte Gefahr für uns. Ja, natürlich, Fremdenfeindlichkeit will kein Linker und überhaupt kein Demokrat. Auch nicht diese Künstlergruppe "für politische Schönheit", die demonstrativ vor dem Berliner Reichstag Flüchtlinge bestattet hatte. Wir bräuchten sie, denn sie wären `'Europas einzige Chance'. Ach richtig, Schäuble hatte ja erklärt, dass es sonst in Europas zu Inzucht käme. Wie in so einem abgelegenen Bergdorf, nicht auszudenken. Diese gleiche Künstlergruppe für Politische Schönheit propagiert auch "Pazifismus ist feige" und befürwortet die Offenheit für Kriege. Ja, das ergibt Sinn, bomben wir die Flüchtlinge also herbei? Ohne Kriege - und Ausbeutung durch die Globalisierung - gibt es keine Flüchtlinge. Und wir brauchen sie doch, richtig so? Also sollten wir wohl Kriege führen. Denn die kommen nicht alle hierher, weil sie sich so sehr nach Multikulti sehnen und uns vor Inzucht retten wollen, sondern weil sie in ihrer Heimat entweder sterben oder wirtschaftlich keine Hoffnung sehen. Das Verbrechen der Rechtspopulisten und Trumps besteht für unsere Politiker von rechts bis "links" in erster Linie darin, dass sie keine Globalisierer sind. Sie sind aber die direkte Folge der Globalisierung.
Warum merken nur wenige Linke, dass sie vorsichtig sein müssen mit der betonten Abgrenzung von allem Nationalen und der Verunglimpfung jeglicher kritischen Haltung gegenüber den Flüchtlingsströmen? Sie dürften auch hier nicht nur fühlen, sie müssten denken. Man muss den Flüchtlingen helfen, die kommen, aber wer darüber hinaus den Zustrom von Flüchtlingen als etwas Positives begrüßt, unterstützt Kriege und Ausbeutung. Das gehört direkt zusammen. Der wünschenswerte Zustand ist bei aller Weltoffenheit, dass Menschen in ihren Ländern leben können! Aber es gibt mächtige Kreise, die das nicht wollen!
Sie sind wie Heuschrecken, sie wollen diese Länder zerstören und übernehmen. Das gleiche Muster ist von Syrien bis Griechenland und überhaupt weltweit zu erkennen. Es ist die innewohnende Dynamik und auch der Plan der Globalisierer, die die Nachfahren der Kolonialisierer sind, Nationalstaaten und gewachsene Kulturen letzlich abzuschaffen, da sie ein Hindernis für die absolute Freiheit der Märkte darstellen. Das gilt auch für Europa. Und jetzt, stelle man sich vor, will eine Gruppe etwas dagegen unternehmen. Wie nennt man sie dann automatisch? Früher linksradikal, heute rechts. Davon hört man dann in den Medien. Sie werden politisch ausgegrenzt, wie heute jede anti-globalistische Richtung. Nicht aus humanen Gründen, aber das wird nicht durchschaut. So laufen Globalisierungskritiker, die aus gennenten Gründen EU-kritisch sind Gefahr, sich zu radikalisieren und wirkliche Rechte anzuziehen, weil die Linken sich aus Angst "rechts" zu sein abwenden.
Dieser Punkt scheint mir sehr wichtig, denn mit diesem Trick setzen die Globalisierer ihre Pläne durch. So bekommen sie die Linken hinter sich, obwohl sie ja die eigentliche Ursache für den Nationalismus sind. Komischerweise merken die meisten Linken das nicht und diejenigen die es tun, werden absolut dämlich als AFD-nah beschimpft. Inhaltliche Argumentation wird so vermieden. Denken ist Sünde, das war es schon immer.


Am 18. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch:

hier flintenuschis erguss bei der MSC unkommentiert:
https://deutsch.rt.com/inland/46632-von-leyens-rede-muenchner-sicherheitskonferenz/
man muss die infos sich leider beim "feind" holen, oder man lässt sich die welt von den GNIFFKEs erklären;)

allein die eu-länder geben jetzt schon (ohne 2% regel) mehr für die rüstung aus, als russland und china zusammen!!
dazu kommt noch mal das doppelte, was allein die usa "bezahlen"!!
2/3 der weltrüstungsausgaben jetzt schon, "gönnen" sich die nato-länder. und gibt es mehr sicherheit, mehr frieden??
bei den zahlen sind nur die offiziellen "verteidigungs"haushalte erfasst, also nicht die querfinanzierungen im ganzen haushalt! dies macht aber deutlich, welcher immense reichtum der sozialpolitik vorenthalten wird. dazu noch die steuerflucht der eliten plus die subventionierung der wirtschaft konterkarieren jeglichen ansatz, in einer SOZIALEN marktwirtschaft zu leben!

friedenskampf ist daher zu erst anti-imperialistischer kampf!
wer groko wählt, wählt den krieg!


Am 17. Februar 2017 schrieb Otto Bismark:

Ich habe soeben die ersten Berichte über die (Un)Sicherheitskonferenz in München im MDR gesehen und am meisten schockiert, mit welcher Gelassenheit die Medien im Grunde über Krieg bzw. dessen Vorbereitung referieren und keiner stört sich daran.


Am 17. Februar 2017 schrieb Joachim Gröger:

Niemand will aus der Geschichte lernen und so bleibt als Lösung nur noch Erich Kästners Vorschlag in seinem Gedicht 'Das letzte Kapitel'


Am 17. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch:

die karawane zieht weiter, der.....

die balten und polen sind nun mit ausreichend "sicherheit" versorgt, selbst weißrussland zeigt schon interesse (weil es seine energieschulden beim russen nicht bezahlen kann/will), die ukraine wird mit 500mille kredit ruhig gestellt, da ist es an rumänien, die bettelei um "sicherheit" im schwarzen meer zu eröffnen! auch georgien bekommt sein "ausbildungscenter" incl. nato-stützpunkt etc.. etc..
moskau bekommt dafür überflugrechte vom iran, und exportiert auf teufel komm raus s-300/400 an alle welt!
nichts neues also, EIN krieg wird kommen! und er wird im nahen osten bleiben!
spannende faktoren dort werden sein:
- beziehungen ankara-moskau (vertrag montreux, schutzzonen nordsyrien, turkish stream)
- einbeziehung der syrischen kurden bei den verhandlungen um syriens verfassung
- chinas unterstützung für russland in dieser region?
- us-bodentruppen in syrien?
- hauptproblem die narrenfreiheit für israel!!!
- ....

angesichts dieser fragen wirkt die farce (presserauswurf, keine pressekonferenz, keine hotelkapazität;) um den tillerson-besuch in bonn sowohl absurd als auch programmatisch!!

@liebe u. spurgat
Unter Kritik versteht man die Beurteilung eines Gegenstandes oder einer Handlung ANHAND VON MAßSTÄBEN. ...Kritik (ist) damit "eine Grundfunktion der denkenden Vernunft und wird, sofern sie auf das eigene Denken angewandt wird, ein Wesensmerkmal DER AUF GÜLTIGKEIT ANSPRUCH ERHEBENDEN Urteilsbildung. (siehe wiki).


Am 17. Februar 2017 schrieb marie becker:

-" Der Rüstungsetat der NATO wird aufgestockt, in 10 Jahren um mehr als eine Billion Euro, ..."

und damit der Dollar weiter rollt, werden die Waffen auch VER-braucht werden. d.h. ein Krieg muss her,egal wie;

Krieg, das dringlichste Objekt der westlichen Welt, denn es verspricht Höchstgewinn für ein paar Auserwählte.

Die deutsche Kriegsministerin rührt unaufhörlich die Werbetrommel und wird von den Nato- Generälen sicher noch gekürt werden als oberste Befehlshaberin.

Setzte sie dieselbe Verve ein für ABRÜSTUNG und FRIEDEN, wäre ihr mein Respekt sicher ..so aber kommt mir das Frühstück rückwärts, wenn sie wieder einmal im TV ihren Auftritt zelebriert.


.. ja doch .... an die Münchner Sicherheitskonferenz! Die Laienspielbühne für wildgewordene Kriegsgeile, die Hausmesse für allerlei Spielgerät.

ich fürchte bald kann ihnen Reinhard Mey sein Chanson verehren: "die Zeit des Gauklers ist vorbei..."


Am 17. Februar 2017 schrieb Alfred Matejka:

Die Lasstotschießdame von der Leyen bestätigt die Aussage von Frank Zappa."Die Politik(die imperialistische)ist die PR-Abteilung der Rüstungsindustrie".
Wir müssen mehr aufrüsten.Nein nicht die Renovierung der deutschen Schulen mit schätzungsweise 33,7 Milliarden Euro sind gemeint.30 Milliarden Euro für Vernichtungswerkzeuge gegen die bösen Russen sind angesagt.27Millionen Tote im 2.Weltkrieg waren wohl nicht genug. Die Bodenschätze in Sibirien warten immer noch auf neue Besitzer. Die Dämlichkeit von der Leyen will am liebsten die Atombombe unter deutscher Verwaltung hier haben. Da stellt sich mir die Frage, wie hätten Sie es denn gerne? Wollen Sie die Atombombe verschicken nach Moskau zum Putin ohne Rücksendemöglichkeit? Oder wollen Sie die Atombombe bei uns in Deutschland als Überraschungsei erhalten? Raketen sind bekanntlich Magneten.Wollen Sie ne russische oder ne US-amerikanische Atombombe auf den Kopf bekommen. Die erste am besten auf den Reichstag in Berlin. Das wäre doch was. Dann auf die Frauenkirche in Dresden.Aufbauen braucht die niemand mehr.Dann Hamburg auf die Elbphilharmonie.München auf das Oktoberfest und Frankfurt auf die Paulskirche. Nach Brüssel wird auch eine geworfen. Ursula wird nicht mehr sagen können- „Ja so war das ja nicht gemeint“. Ihr Gehirn hat sich total aufgelöst. Und nicht nur das.Willi Wimmer kann da sicher mehr dazu sagen, er hat den atomaren Weltkrieg schon unter Kohl virtuell geführt. Wir haben heute das Problem ,dass mehr oder weniger Geistesgestörte die herrschende Politik bestimmen. Und es rührt sich so gut wie nichts dagegen. Kurt Tucholsky schrieb 1931: “Das Volk versteht das meiste falsch,aber es fühlt das meiste richtig.“ 2 Jahre später war das Gefühl in die falsche Richtung umgeschlagen.
Es wird höchste Zeit,die Reaktion muss gestoppt werden. Wacht auf Verdammte dieser Erde............


Am 16. Februar 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Franz Joseph Degenhardt würde mir sicherlich seine "Schmuddelkinder" kurz ausleihen, um etwas über Trump zu verdeutlichen.
Trump, der zwar nicht zum alten, abgenutzten Establishment gehört, ist aber und bleibt ein Teil des Kapitals, welches sich in der Finanzkrise auf übelste Art und Weise bereichert hat.
Die Hedge Fonds Manager, eigentlich all jene, die die schlimmste Finanzkrise seit 1929 für ihre schmutzigen Deals und Spekulationen genutzt haben. Das Establishment wollte und will nach kapitalistischem Prinzip alles für sich.
Etwas abgeben von dem Kuchen war nicht gedacht. Und Trump ist einer von denen, die mit ihrer Rücksichtslosigkeit nur einen anderen Weg im Kapitalismus gewählt haben. Kapitalismus bleibt Kapitalismus, auch wenn ein "Schmuddelkind" wie Trump Worte findet, die in der Gesellschaft den Menschen näher sein mögen, bleibt er letztendlich dem System verpflichtet, welches ihn und viele andere reich gemacht haben, auf dem Rücken derer, denen er versprochen hat, Arbeitsplätze zu schaffen. Nun, das hat Clinton und Obama auch getan. Amerika zuerst ist auch nix Neues. Eigentlich wie immer. Nur gesagt von einem, der eben gewissen Kreisen nicht passt. Amerika ist hochverschuldet, und die Einforderung der 2% des Rüstungsetats in der EU für die NATO ist doch nichts anderes, als die Tatsache, dass es im eigenen Land nicht mehr zu vermitteln ist, Milliarden in die Rüstung zu stecken, nämlich dafür, dass Amerika überall in der Welt seine nicht gerechtfertigten Ansprüche geltend machen kann, und wie man weiß, auch machen wird. Der Rüstungsetat der Amis ist zehnmal so hoch, wie der, der Russischen Föderation. Es mag sein, dass sich die Kräfteverhältnisse in den USA verschoben haben, doch zugunsten der Arbeiterklasse, der Millionen Abgehängten, der Menschen, die die Verlierer in der Gesellschaft sind, sicherlich nicht. Der Mindestlohn wird bei 7,25 bleiben, die Suppenküchen werden weiteren Zulauf haben, die so vielgelobte Krankenversicherung ist auch nur bestimmten Teilen der Bevölkerung zugänglich, und die weitere Verelendung im Land kann so nicht aufgehalten werden, weil das die Folgen und Auswirkungen von Kapitalismus sind. Er wird sich folgerichtig im System und fürs System verhalten, und alle Anzeichen stehen auf Konfrontation, denn nur so kann ein System, wie dieses überleben, denn es muss sich erweitern, auch auf die "Gefahr des Galgens." (englischer Gewerkschaftsfunktionär, und den Namen vergessen).
@altes Fachbuch,
die "Schelte," die oft von dir, die Linken betreffend, kritisiert wird sehe ich als völlig richtig und zutreffend an. Wenn Teile einer linken Partei, sich nicht eindeutig antimilitaristisch darstellen und ein "Raus aus der NATO, nur von einigen, verschämt, eher leise gefordert wird, ist sie nicht links, und von daher grundsätzlich zu kritisieren. Linke müssen für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensverhältnisse einstehen, und dieses ist besonders in der jetzigen Zeit, nötiger denn je.


Am 16. Februar 2017 schrieb Hans Rebell-Ion:

Da erinnere ich mich doch an was:
Vor dem II. WELTKRIEG hetzte NAZI-Deutschland gegen Polen wegen des nach dem I. WELTKRIEG durch das Versailler Diktat verlorenen "Polnischen Korridors" (= Danziger Korridor), der das "Reich" mit Ostpreußen einst verband.
Nun hetzt die UKRAINE i.A. der US-NATO gegen RUSSLAND wegen der durch legale(!)VOLKSABSTIMMUNG"verlorenen" KRIM!
Diese Hetzen führten und sollen führen zum KRIEG!
Wer die NATO wählt wählt den KRIEG!!!


Am 16. Februar 2017 schrieb Hans Tigertaler:

Ein gewesener Freund ist schlimmer als ein Feind. Sagt man in Rußland.

Mal sehen.


Am 16. Februar 2017 schrieb Lutz Jahoda:


TRUMP IN UMARBEITUNG
(Einschätzung eines Außenseiters)

Das Establishment stutzt schon Donalds Schwingen,
ist emsig dabei, ihn zu disziplinieren.
Doch zu versuchen, ihn umzufrisieren,
dürfte misslingen.


Am 16. Februar 2017 schrieb Der Linksliberale:

Ja, ja dieser Trump. Wenn er es mal allein wäre, der das alles macht. Ich analysiere für mich, es sind imperiale Interessen eines Teils der amerikanischen Oligarchie, ausgebrütet vor der Wahl, bemäntelt während der Wahl und umgesetzt nach der Wahl. Es wird von Trump und seinen Kumpels eine Polarisierung angestrebt, um das Kräfteverhältnis zugunsten der USA wieder herzustellen. Nach nur 4 Wochen sind die Tendenzen und Bestrebungen doch sichtbar:

- Der Rüstungsetat der NATO wird aufgestockt, in 10 Jahren um mehr als eine Billion Euro, gefordert wird 2% vom BIP jedes NATO-Mitgliedslandes
- Russland bleibt der Feind, Iran bleibt der Feind, China kommt dazu
- Ukraine wird von der NATO militärisch unterstützt, Minsk II ausgesetzt
- Israel wird in der Annexion und dem Siedlungsbau unterstützt
- Es wird eine arabische ?NATO? mit den schlimmsten Regimes aufgebaut
- Die internationalen Konflikte werden hauptsächlich militärisch gelöst, Gewalt ist ein ?normales? Mittel der Politik des Westens geworden
- UNO wird zerlegt, Israel fängt an mit Einstellung der Zahlungen, USA ziehen nach
- EU als imperiale Wirtschaftsgröße und Gegengewicht wird zerlegt, Großbritannien hat angefangen
- Protektionismus der USA gegen China, Japan und Deutschland, genau gegen die Länder mit extrem hohen Handelsüberschüssen
- Internationale Sport- und Kulturveranstaltungen werden politisiert und möglichst in die Bedeutungslosigkeit geschoben
- Reisetätigkeit wird erschwert
- Unkontrollierbare Medien werden eingeschränkt oder abgeschafft

Es werden wahrscheinlich schwere Zeiten für Demokraten und Linke. Eine Sache macht mich aber hoffnungsvoll?die Interessender Eliten werden deutlicher, die Menschen werden besser kapieren was läuft, die Araber werden vermutlich ihre Regimes wirklich wegfegen und in Deutschland werden wir diese Schönredner und Dummquatscher (?Den Deutschen ging es noch nie so gut wie heute?) hoffentlich los, weil der Hegemon sein wahres Gesicht zeigt. Das oberste Ziel muss es sein, Krieg zu verhindern und wer CDU/CSU, Grüne, AfD und leider auch SPD wählt der macht Krieg wahrscheinlicher.


Am 16. Februar 2017 schrieb altes Fachbuch:

An diesem wochenende werden sich die meldungen wegen der veranstaltungsdichte überschlagen!
und alle kürzlichen und jetzigen ereignisse haben unmittelbar damit zu tun: sie schaffen scheinfakten und argumente, auf deren "basis" erwünschte politische, militärstrategische und wirtschaftliche entscheidungen fallen, so wie sie fallen SOLLEN!! jeder kriegsherd meldet sich pünktlich mit aktivität, um die aufmerksamkeit und damit (finanzielle) zuwendung zu bekommen!! davon leben ganze heerscharen von entscheidungsträgern bis runter zum fließbandarbeiter in der rüstungsindustrie weltweit! klappern gehört eben zum geschäft:(
und herr schell, die jahreskarte beim fc kostet ihr geld, den fleiß können sie also den rüstungsbeschäftigten um münchen herum nicht übel nehmen;)
wäre plötzlich frieden, hätte die welt ein viel ein größeres problem. wohin mit der wirtschaftspotenz?? wie viel pflugschare braucht die welt?
der ami, die nato und der "westen" verdauen das ende der unipolaren welt nicht. vor 10 jahren von putin schon angekündigt, endet die ära EINES hegemons. und dieser ist nun erstmal mit sich beschäftigt (siehe: https://de.sputniknews.com/politik/20170215314558512-wimmer-trump-vernichten/).
ich teile die sorge um die gefahr, die durch die israelpolitik droht!!

die (wieder) unkommentierte linken-schelte von e.guttmann irritiert mich! ohne bezug zum thema und zu quellen steht hier im wahljahr wieder eine pauschalierte meinung in der galerie, die eine grundsätzliche abneigung oder aber undifferenziertes allgemein-blabla erahnen lässt!!

Antwort von U. Gellermann:

Die Leserin Guttmann meint wohl nicht die Linkspartei sondern jenen Teil der allgemeinen Linken, der auch in einer Reihe von Kommentaren in der Galerie seine Hoffnungen auf Trump artikuliert hat. Und Trump war ganz sicher ein Thema des Artikels. Was also sollte ich nur kommentieren?


Am 16. Februar 2017 schrieb Michael Kohle:

Aus der Geschichte kann nur gelernt werden, dass aus der Geschichte nichts gelernt wird. Das hätten wohl Manche so.gerne. Dabei gibt es doch eine Qjuelle für fake-news aller Art, die bis auf Weiteres noch nicht als durchwachsen böse entlarvt ist. Dort gibt es allerlei an Wohlfeilem auch zum Gedenktag 19. Februar, dem letzten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz 2017, Beispiel gefällig? Wie es sich doch so günstig trifft: "1845: Die Republik Texas wird mit Zustimmung ihrer Bevölkerung von den USA annektiert. Der US-Kongress billigt diesen Akt nachträglich am 1. März."
Macht man sich dann noch schlau, wie so etwas möglich wurde und erfährt, dass eine Handvoll - eher nicht moderater - Rebellen (äh, eher doch wohl american heros) eine ganze Armee von Mexikanern in den Hinterhalt gelockt und binnen Minuten alles niedergemetzelt haben, was ihnen vor die Flinte kam, müsste "man" ins Grübeln kommen. Die als illegal verschrieenen Einwanderer heutzutage sind doch nichts anderes als Rückkehrer. Wo bleibt denn da das Völkerrecht?

Auch der 17. - der erste MSC-Tag - gibt Hinweise. Nicht nur Gniffke auch viele, viele andere mähren immer davon, dass die armen Polen sehr wohl Berechtigung haben, vor den Russen Angst zu haben. Stimmt! Für den 17.2. 1775 vermeldet Wiki dann auch: "1772: Russland und Preußen einigen sich im Kern auf eine Teilung Polens und warten auf die Billigung des Plans durch Österreich, die am 4. März erfolgt. Polen verliert fast ein Drittel seines Staatsgebiets." Na dann!

Ach ja, für den 18. Feber gibt es auch etwas, etwas fast Vergnügliches: "1856: Die zuwanderer- und katholikenfeindliche Know-Nothing-Bewegung nominiert in Philadelphia ihren ersten Präsidentschaftskandidaten". Geschichte wiederholt sich also doch. Damals stand man wohl vor dem Abgrund, heute sind wir tatsächich Schritte weiter.

Viel länger kann ich mich nun vor einer Bemerkung zur MSC nicht mehr drücken. Also dann mal los: Auf Basis und unter Berücksichtigung der Argumentation des Nobelpreiskomitees bzgl. der Preisträger für den "Frieden", 2009 ein gewisser Barack Obama "?für seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern zu stärken - und 2012 eine Europäische Union „für über sechs Jahrzehnte, die zur Entwicklung von Frieden und Versöhnung, Demokratie und Menschenrechten in Europa beitrugen“ sollte der gleiche Preis - bei ähnlicher wenn nicht identischer Argumentation - dieses Jahr gehen an „.the winner is“

.... ja doch .... an die Münchner Sicherheitskonferenz! Die Laienspielbühne für wildgewordene Kriegsgeile, die Hausmesse für allerlei Spielgerät.

Vergangen die Zeiten- schätzungsweise so ca. 412 Jahre -, in denen sich ein katholischer Offizier des Königreichs England aufmachte, seine ganz eigene bonfire-night zu feiern. Guido wird seine Gründe gehabt haben. Auch wenn seine Tat missriet, seine Absicht vermag bis heute so manchen Traum befeuern! Noch sind nicht nur die Gedanken sondern auch die Träume keiner Zensur unterzogen. Um den Bayrischen Hof täte es mir aber leid.

Möge mir Uli Gellermann verzeihen, dass ich nur abweichend zu seinem Thema beitragen wollte und konnte. Habe oft den Eindruck, dass unsere allseits hochgelobten transatlantischen Experten-Giftküchen für die Entwicklung ihrer dann teuer verkauften Strategien auch nur so vorgehen wie ich jetzt hier und nach den bekömmlichsten Rezepten in der Geschichte Ausschau halten.


Am 16. Februar 2017 schrieb Claus Hollmann:

Das übliche Getöse eines Putinservilen Schreiberlings. Wie haben doch das Putinregime und seine Fans gehofft, dass dieser irre Rassist Trump Präsident wird, damit die sogenannte "Kriegsfurie" Clinton nicht an die Macht kommt. Jetzt muss man erkennen, dass der Trump vielleicht doch nicht so eine gute Wahl war. In Sachen Zwei-Staaten-Lösung Israel/Palästina vertritt er eine unsägliche Position, die Obama-Regierung hatte immer auf eine solche gesetzt und stand der Regierung Netanjahu kritisch gegenüber. Das ist jetzt leider vorbei. Einseitig pro nationalistischer israelischer Regierung. Und dann die Krim. Es gibt wirklich noch Wunder. Auch die Trump-Regierung hat gemerkt, dass die Annexion der Krim durch das Putinregime völkerrechtswidrig war und bleibt. Natürlich wird das Putinregime seine eroberte Beute niemals wieder hergeben und natürlich wird auch Trump wegen der Krim und der fortwährenden Aggression Russlands in der Ostukraine keinen Krieg vom Zaun brechen - Gott sei Dank - aber gut ist , dass zumindest ausgesprochen ist, was Sache ist: die Annexion ist völkerrechtswidrig, die sogenannte "Volksabstimmung" null und nichtig, ein klarer Verstoß gg. das Prinzip der territorialen Integrität (eine Sezession mit entspr. Abstimmung von Tschetschenien oder von Neukölln zugunsten der Türkei wäre auch illegal). Und solange das Putinregime Krieg führt und Besatzungsmacht auf der Krim ist bleiben die Sanktionen bestehen. Das ist das erste vernünftige, was man aus Washington letzte Zeit gehört hat. Ändert aber nichts, dass es eine unsägliche üble Regierung ist.

Antwort von U. Gellermann:

Claus Hollmann behauptet viel, Ahnung hat er keine. Sowohl einen Reihe Völkerrechtler sehen die Sezession als juristische Möglichkeit, als auch jene Länder in der EU, die eine Sezession erwägen: Schottland, Katalonien, Baskenland, Nordirland, Südtirol, Sardinien, Venetien und die beiden Teilen Belgien. Aber Russo-Phobie macht leider blöd.


Am 16. Februar 2017 schrieb Ernst Grobschmied:

So richtig und traurig das Ganze ist was Uli Gellermann schildert, so muss es doch einen Hebel im ewigen Kreislauf der Kriegsspiele geben, der die Macht- und Profitgier unserer Welten-Lenker zügeln könnte.
Was ist es denn im Kern, was Machtgier und Militärspielen in menschlichen Gehirnen ausmacht, so dass immer die gleichen Typen an die Spitze der Pyramide kommen?

Nicht nur, dass das Wechselspiel von Dopamin und Serotonin im Gehirn Menschen zu Süchtigen nach Macht und Gier werden lässt.

Sieht man sich die Finanzierung der Kriegsindustrie mit Krediten aus "Geld aus dem Nichts" an, deren Rendite durch dauerhaftes Brandschatzen erst noch "erwirtschaftet" werden muss bis man zum "Return of Invest / ROI" gelangt, könnte man doch auf die Idee kommen, die Welt friedlicher machen, in dem man mittelfristig Kriegskredite - abzüglich des "Aufwandes" direkt - also ohne Leistung, sprich OHNE Produktion und Handel von Waffen -, an die Kriegstreiber vergibt. Mittelfristige Vergabe - solange bis die Kriegsgier-Gene ausgestorben sind und die Welt friedlicher wird.

Freiwillige Vergabe von Kriegskrediten durch Zentralbanken mit "Geld aus dem Nichts" unter der Bedingung der Nichtproduktion von Mordwerkzeugen, würde den Dopamin-Überschuss in den Gehirnen der Kriegspsychophaten wieder runter fahren. Also eine Art Metadon-Programm mit deckungslosen Buchgeldkrediten.

Die EZB machts doch vor. Sie verteilt monatlich 80 Milliarden frisches Geld, damit die Zinsen bei Null bleiben und der Laden noch ein paar Jahre läuft. Kurzfristig könnte das wirken.

Es ist das Geldsystem der Hütchenspieler, dass dringend und dauerhaft geändert werden muss.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/152177/umfrage/absatz-der-weltweit-groessten-ruestungsunternehmen/


Am 16. Februar 2017 schrieb Marc Britz:

Es fragen sich hier im Forum immer wieder Leute, wann denn die Linke kapiert dass mit Trump auch nichts anzufangen ist. Ich habe dahingegen noch nie verstanden wie sich Nicht-US-Bürger überhaupt irgendetwas von irgendwelchen US-Wahlen versprechen können. Mit US-Politik verhält es sich ja so wie mit der Politik unter Freibeutern: Es ist lediglich eine Frage wie die Beute untereinander aufgeteilt wird. Mal bekommen die Offiziere mehr, also jene Piraten die sich im tiefsten Inneren doch für Korsaren halten, also Seeräuber welche für die gute Sache kämpfen bzw. Beute machen. Okay, mal bekommen die höheren Dienstgrade mehr, aber die einfachen Mannschaften tun auch auf dem Schiff Amerika immer alles was man ihnen sagt. Mal wegen der neunschwänzigen Katze, mal wegen der Extraportion Rum. Diesmal hat halt ein etwas ungeschlachter Bootsmann nach einer Art Meuterei das Sagen übernommen. Er tut so als ob er mehr für die Mannschaft rausholen will, ist aber hauptsächlich am eigenen Vorteil interessiert. Die Offiziere sind natürlich sauer wenn so was mal passiert, aber sie wissen auch dass nur Sie das Schiff auf Kurs halten können, es gibt daher in so einer Situation immer einen Deal zwischen Maat und Käpt'n. Vielleicht gab es den schon vor der Meuterei, ein Trick um die besonders aggressiven unter den einfachen Seefahrern ruhig zu stellen? Das wichtigste ist nämlich, dass auch weiterhin Beute gemacht wird. Nicht-US-Bürger haben in diesem maritimen "Swashbuckler" - wie die Amerikaner das Genre liebevoll nennen, die Rolle der Gebrandschatzten, der Vergewaltigten und der Gemordeten, bestenfalls die des geschanghaiten Matrosen. Aus dieser Perspektive irgendwelche Hoffnungen auf den Wechsel im Kommando des Piratenschiffs zu setzten ist also gleich der Hoffnung zärtlicher vergewaltigt, gemordet oder gepresst zu werden. Aber auch die Hoffnung, dass jemand mal den Panzerkreuzer Potemkin wieder flott macht um mit Volldampf und frischer Mannschaft der amerikanischen Galeone ins Gebälk zu rauschen, ist mit Vorsicht zu geniessen. Denn heutzutage haben die Piraten eben Atom-U-boote. Was bleibt? Wie Greenpeace vor die Wahlfänger: etwas nachdrücklicher demonstrieren gehen.


Am 16. Februar 2017 schrieb Matthias Brendel:

@ Werner Hesse

sehr feinsinnig Herr Hesse, trotzdem gehört zu dieser Geschichte, der vorherige Putsch am Maidan, direkt vor der Haustür Russlands.
Stellen Sie sich einfach mal vor, die Russen hätten eine Frabenrevolution in Mexiko veranstaltet mit 5 Milliarden Hilfsgeldern. Frau Nuland lässt schön grüßen!
Herr Hesse, Herr Hesse, was sind Sie nur vergesslich...


Am 16. Februar 2017 schrieb Werner Hesse :

Ihre sklavische Verbeugung vor den Russen kommt in diesem Satz zu Tage: "Die Krim war russisch und wird, trotz einer kleinen historischen Pause, russisch bleiben." Nach dem Völkerrecht gehörte die Krim zur Ukraine.

Antwort von U. Gellermann:

Nach dem Völkerrecht fand auf der Krim eine Sezession statt.


Am 16. Februar 2017 schrieb Andreas Schell:

Zur Idee, in München eine medienwirksame Friedensdemo zu veranstalten etwas Essig in den Wein.

Bayern hält den größten Anteil an deutschen Rüstungs-Exporten. Genaueres hier aus unverdächtiger Quelle:
http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Parlamentarische-Anfragen/2016/18-9475.pdf

Die meisten Waffenhersteller in Bayern finden sich im Speckgürtel um München. München ist wegen dieser fetten Konzentration so eine Art Welt-Rüstungs-Hauptstadt. Das hat Tradition. Schon Franz Josef Strauß, der gottgleiche Landesvater, war "nur" ein erfolgreicher Rüstungslobbyist. Friedensdemos werden in München traditionell von einem besonders großen Aufgebot an Polizisten bewacht, behindert und schikaniert. In München tummeln sich Kriegswaffenkunden - Massenmörder aus aller Welt - als ungestörte Touristen. Die wollen beim Einkaufen ihre Ruhe haben! In München findet nicht zufällig regelmäßig die Sicherheitskonferenz mit Funktionären und Lobbyisten statt. Es ist kein Zufall, dass die Sicherheit, von der die Konferenz handelt, nur mit NATO, Militär und Waffen zu erwirken ist - und keinesfalls mit Entspannung und Dialog. So was gibt es in München nämlich nicht zu kaufen.

Die Zwecklüge von der Sicherheit hat in München bis heute nur wenige gestört. München ist reich. In München wird niemand von Präzisions-Lenkwaffen oder von Millionen Schuss Export-Munition getötet. Aus München flüchtet keiner vor Krieg und Gewalt, sondern allenfalls vor explodierenden Mieten. Eingesetzt werden die Münchner Qualitätsprodukte nur in Kurdistan, Syrien, Afghanistan, Irak, Jemen, Mali, etcetc.

Auch dieses Jahr werden die Demonstrationen gegen die Sicherheits-Oligarchen wieder medial gebügelt. München und die zynischen Geldverdiener aus der Rüstungsindustrie sind reich und wollen es bleiben.


Am 16. Februar 2017 schrieb Eva Guttmann:

Da bin ich aber gespannt, ob jetzt die Hoffnungen auf Trump in Teilen der Linken aufhören. Der Irre in Washington ist kein Partner für Linke!


Am 16. Februar 2017 schrieb Matthias Brendel:

Es ist richtig: Die Kriegsvorbereitungen gehen weiter, im nahen Osten am persischen Golf, an der russischen Grenze und im chinesischen Meer.
Interessant, wie die Gegenden heissen:
Persischer Golf, chinesisches Meer, russische Grenze, allein diese Bezeichnungen sollten unsere Qualitätsmedien dazu ermuntern, hier vielleicht neue Namen zu erfinden, damit unsere Aggressionen weiter schön verdeckt laufen können.
Die Amerikaner haben 750 Basen in fernen Ländern, die Russen 20, aber unsere amerikanischen Freunde sind die Guten und der Russe ist eben böse, so weit so gut.
Trump hin, Trump her, es hat sich nichts geändert, dieses System aus Ausbeutung und ewiger Expansion in einer endlichen Welt braucht den Krieg, wie der Pope das Weihwasser.
Hier ein launiger Einwurf, doch die Krim zurückzugeben, dort ein Verweis auf neue, alte Feindbilder, wenn es um den Iran und Israel geht.
Die weltweite und die hiesige Waffenindustrie muss momentan ein besonders breites Grinsen haben, es geht voran, nach so langen, trägen Friedenszeiten in den Ländern der "Guten".
Und, hurra, wir sind wieder dabei:
Heute Nacht hatte ich einen Albtraum, in dem Frau von der Leyen, eine Rede im Berliner Sportpalast hielt, zur allgemeinen Kriegs, äh Verteidigungs Ertüchtigung, oder so ähnlich.
Als ich aufgewacht war, schweissgebadet, wurde mir klar: Den Sportpalast haben sie ja abgerissen, den gibt es gar nicht mehr, zum Glück!
Aber es gibt diese Leute, die uns immer weiter in diese Kriegsecke treiben, es gibt diesen militärisch-industriellen Komplex, der übermächtig ist, es erübrigt sich hier Namen zu nennen, die sind alle bekannt und erfreuen uns in diesen unsäglichen Talk Shows, Abend für Abend.
Ich habe es schon einmal erwähnt: Bei der letzten Demo gegen die neuen Waffentransporte durch Deutschland hin zur russischen Grenze, waren wir 100 Leute, die meisten sehr alt und noch "kriegserfahren".
Gerade jetzt, in diesem Moment, werden wieder Waffen durch Deutschland gekarrt, diesmal Kampfhubschrauber.
Allein, es interessiert keinen!
Die jungen Leute, denen man jetzt begegnet, haben alle einen I-Phone-Schnuller, der sie gut vernetzt, aber anscheinend auch imun macht gegen Angst vor Krieg.
Leute, ich kann es immer nur wiederholen: Ohne Frieden ist alles nix!
Das worauf wir zielgenau zusteuern ist eine riesige Scheisse, es lohnt sich in jeder Hinsicht dagegen aufzustehen.
Natürlich ist es schwer: Wir haben eine Koalition aus kriegsgeilen Blockparteien, die nur darüber palavern, wieviel uns unsere "Sicherheit" wert sein muss, selbst grosse Teile der Linken würde "Friedenseinsätze" mitmachen, wenn sie nur endlich an die Futtertröge der Macht kämen.
Es gibt aber auf dieser Welt eine grosse Überzahl von Menschen, die nur zu träge sind, um gegen Krieg zu sein, die aber sofort sehr gallig reagieren würden, wenn ihr Aldi oder ihr Schrebergarten zerbombt würde.
Wäre es nicht schön, wenn es erst gar nicht dazu käme?
Wir müssen Russland nicht zum dritten Mal überfallen, es ist gar nicht notwendig!
Die wollen mit uns Handel treiben, wollen uns ihre Rohstoffe verkaufen, so wie wir gerade jetzt im Winter von ihrem Gas eine warme Hütte haben.
Warum begreift keiner von diesen Leuten die uns regieren, dass dieser Krieg, auf den sie hinsteuern, der letzte sein wird, auch für die, die ihren Lear Jet in der richtigen Richtung geparkt haben....

Dran bleiben...

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