BND-Chef droht Russland

Die Gefahr aus dem Osten als Vorwand für Rüstung

Autor: U. Gellermann
Datum: 16. November 2017

Wann immer jemand jemanden als „Gefahr“ bezeichnet, will er vorab erklären, dass der „Gefährder“ unschädlich gemacht werden muss. So natürlich auch Bruno Kahl, der Präsident des Bundesnachrichtendienstes BND. Dass so einer aus der zweiten Reihe – keinesfalls ein politischer Entscheider – sich so was traut, heißt nur: Es ist mit dem Kanzleramt abgestimmt. Also sieht die Merkel nicht nur Russland als Gefahr, sondern als praktische Machtfrau lässt sie ihren Kahl auch schnell noch die passende Frage stellen: Ob denn „die eigenen Wehr- und Rüstungsfähigkeiten ausreichen". In einer Zeit, in der die Regierung den Rüstungsetat erhöhen will, braucht sie mal wieder eine Gefahr aus dem Osten. Auch wenn sie nur herbeigeredet ist.

Bruno Kahl ist Wolfgang Schäubles Mann an der Spitze des Geheimdienstes: 1996 bis 2005 war Kahl zur  CDU/CSU-Bundestagsfraktion abgeordnet, wo er dem Fraktionsvorsitzenden Schäuble in verschiedenen Funktionen zuarbeitete. Seither gilt er als enger Vertrauter des Rechtsaußen der CDU. Dass Kahl bei der  Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände seinen beruflichen Start hatte, um dann als Referent ins Bundeskanzleramt zu wechseln, zeigt nicht nur die enge Verbindung zwischen Wirtschaft und Politik. Es weist auch ziemlich nachdrücklich auf die Verbindung Kahls zur Rüstungsindustrie. Bei so einem ist der Satz „bei der Krim brauchen wir uns keine Hoffnung mehr zu machen" nicht als Resignation zu verstehen. Dieser Satz ist sowohl die Erinnerung daran, dass man sich bis jüngst Hoffnungen auf den Besitz der Krim gemacht hat, als auch Vorlage für diese Behauptung: "Die machtpolitischen Ambitionen Russlands werden zunehmen."

Kahls öffentliche Warnung vor Russland – „Um es deutlich zu sagen: Statt einem Partner für die europäische Sicherheit haben wir in Russland eher eine potenzielle Gefahr“ – weist auf einen neuen Akzent des Kanzler-Amtes: Bei Verschärfungen der außenpolitischernLinien wartet man nicht mehr auf das zuständige Auswärtige Amt, man schickt gleich den nicht zuständigen Dienst vor. Spätestens nach dem ersten öffentlichen Auftritt der drei geheimwn Herren vom Amt  – die Präsidenten von BND, Bundesamt für Verfassungsschutz und Militärischem Abschirmdienst hatten Anfang Oktober ihren gemeinsamen Kamera-Termin – muss man vermehrte innenpolitische Sicherheitsanstrengungen als Begleitmusik zur Hochrüstung verzeichnen.

Der Stratege Bruno Kahl denkt über Russland hinaus: Sogar China sieht er als Konkurrenten der deutschen Militärmacht, immerhin habe China einen Stützpunkt am Horn von Afrika. Das ist jene Gegend, in der die Bundeswehr seit 2008 eine „Mission“ betreibt, um jene Piraten zu bekämpfen, die von den Fischfangflotten der EU als Fischer ruiniert worden waren. Aber deutsche Fregatten gelten dem Herren als normal. Während er ein Seemanöver, das China gemeinsam mit Russland im Sommer in der Ostsee veranstaltete, wohl für bedenklich hält. Es ist für Figuren wie Kahl eben die Frage, wer sich wie weit von den eigenen Küsten weg bewegt.

Doch der neue militärpolitische Sprecher der Bundesregierung denkt gern über Aktionsfelder nach, die ihn eigentlich nichts angehen: „Der Migrationsdruck auf Europa wird zunehmen. Fraglich ist, ob die europäischen Regierungen es schaffen, Steuerungspotenzial aufrechtzuerhalten oder neu zu kreieren, um diese Entwicklung zu beeinflussen.“ Kahl sieht rund eine Milliarde Menschen, die sich bei Gelegenheit nach Europa aufmachen könnten. Statt sich nun Gedanken über die Beendigung von Kriegen in den Fluchtländern zu machen, sorgt er sich um die materielle Hilfe der Fluchtbereiten vor Ort: Selbst wenn es gelänge, die wirtschaftliche Lage einzelner Länder zu verbessern, werde das nicht zu weniger Migration führen, weil nur noch mehr Menschen dann in die Lage versetzt würden, die Reise nach Europa zu finanzieren. Übersetzt: Wenn wir die Hungernden sättigen, kräftigen wir sie nur für den Fluchtversuch. Das ist die Sorte Zynismus, die durch rein militärisches Denken produziert wird.

Das Video zum Aufruf
THE PEACE MOVEMENT IS BACK
Dringend andere auch informieren!

https://weltnetz.tv/video/1347-peace-movement-back-abruesten-jetzt



Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 17. November 2017 schrieb Jürgen Heiducoff:

Sie nimmt kein Ende - die andauernde Hetze gegen Russland. Hier wieder Mal die FAZ. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/jamaika-setzt-die-deutsche-sicherheit-aufs-spiel-15291811-p3.html#void. Jeder hat das Recht, frei seine Meinung zu äußern. Das gilt natürlich auch für Wolf Poulet. Ich fürchte nur, dass der Weg einer Konfrontation mit Russland der falsche ist und die Sicherheit unseres Landes eher gefährdet. Ein Blick in die Geschichtsbücher kann das bestätigen. Russland gehört zu Europa und sollte als europäische Kulturnation behandelt werden.

Antwort von U. Gellermann:

Wer, wie Rolf Poulet in der FAZ, Sanktionen gegen Russland fordert, arbeitet für die Rüstungsindustrie. Eklig.


Am 17. November 2017 schrieb Burkhard Bielski:

@Michael Kohle...
Vielen Dank für den Tip !!!
Habe nicht gewusst, das die "Russlandversteherin" noch nicht aufgegeben hat und weiterhin versucht, gegen die allgemeine Verblödung anzukämpfen.
Ich schätze sie sehr.


Am 17. November 2017 schrieb antares56:

Russland-Bashing ist unter dem Merkel-Regime zur Staatsraison geworden! Genau wie die Unterstützung Israels - auch bei derem Terror gegen die Palästinenser.


Am 17. November 2017 schrieb Günther Mann:

Unsere von uns gewählte Regierung wird hier regelmäßig verleumdet.
Ich muss die Leute in Schutz nehmen: die sind ncht böse oder hasserfüllt auf Russland, oder begierig denFrieden zwischen den Völkern zu zerstören.

Sind sie nicht .

Sie sind nur leer und dumm. Durch nicht nachvollziehbare Strömungsvorgänge an die Schaltstellen der (Ohn)macht geschwemmt, funktionieren sie "remote" von USA ohne wirkliches Bewußtsein über Ihr Tun.

Jeder von den Hampeln weiss, dass er ein paar Millionen Wähler hat, die genauso dumm sind. Alles passt zusammen.

Auf Wiedersehen in Stalingrad!


Am 16. November 2017 schrieb Lutz Jahoda:

STATUS QUO

Ein Lieblingsthema, belebt statt verödet:
Gefahr aus Russland, herbeigeredet!
Seht Ihr uns wirklich derart verblödet?
Augenscheinlich!
Was will uns der BND-Chef wohl schenken?
Militärpolitisch entartetes Denken?
Alles andre als reinlich.
Menschlichkeit bleibt den Stahlköpfen fremd.
So wie das Garn, wird auch leider das Hemd.
Für Deutschland peinlich!


Am 16. November 2017 schrieb Hans Rebell-Ion:

"Aus dem Osten" kommen nicht nur GAS und ÖL, es kommt auch die ausgestreckte Hand für Frieden, fairen Handel und Völkerfreundschaft!
"Aus dem Westen" kommen HETZE, PANZER und SÄBEL-RASSELN gegen RUSSLAND!
Habe mir gerade einen Anstecker f ü r DEUTSCH-RUSSISCHE-FREUNDSCHAFT
mit den beiden Nationalflaggen und einer weissen FRIEDENS-TAUBE gekauft!
https://www.city-werbung-nb.de/Friedensfahrt/Pin-Herz-Friedens-Freundschaftsfahrt::282.html?XTCsid=muqbana89aqa5qm711vipsils1


Am 16. November 2017 schrieb Karola Schramm:

Die gesamte Politik der letzten Jahrzehnte, von Schröder/Fischer angefangen bis heute zu Merkel, v.d.Leyen, Schäuble, Kahl, Kauder und wie sie alle heißen, trieft nur so von Zynismus - ob es nun Krieg im Außen oder im Innen ist. Das gesamte Denken dieser politischen Kaste ist durch und durch negativ vergiftet. Sie können nicht gönnen können, sie können keine Freude am Leben haben wie normale Menschen. Sie alle, diese Psychopathen haben sich - wie es aussieht - in der "neuen" Nato gesucht und gefunden. Sie holen sich ihre Mitarbeiter nach diesem Muster. Je perverser im Denken, desto besser für die Politik. So können sich nur Menschen entwickeln, die sich als zu kurz gekommen erleben, die bedingungslose Liebe, z.B. in der Erziehung und dem weiteren Leben nie erlebt haben. In diesen Menschen tobt der Hass und der Wunsch, alles zerstören zu müssen, was anders ist als sie.
Die neoliberale Ideologie, Konkurrenz und Wettbewerb, welche dazu dienen, die Menschen untereinander zu isolieren und gegenseitig aufzuhetzen, die Verantwortungslosigkeit des Staates den Menschen gegenüber sie nicht mehr schützen zu wollen, da jeder für sich selbst verantwortlich sei, kommt diesem seelisch kaputten Politiker-Typus entgegen.

Dieser Vater-Staat ist kein guter Vater mehr der sich kümmert, der die Schwachen unterstützt, der fair und gerecht seinen Kindern gegenüber ist und sie bedingungslos liebt, egal was sie leisten. Und der auch die anderen Kinder in seiner Nachbarschaft wohlwollend und liebevoll betrachtet. Diesen Vater Staat gibt es nicht mehr.

Nun dachten Viele, dass eine Führungsfigur im "Vater Staat" mal weiblich sein sollte, sie ihn wieder weicher und verständnisvoller, beschützender und helfender machen würde, ohne Kriege, Drohungen, Bestrafungen und Gewalt wie Männern - - fälschlicherweise - unterstellt wurde.

Es ist jetzt für alle deutlich zu sehen, dass auch "Mutter Staat" ebenso grausam sein kann und wenn sie sich mit dem grausamen "Vater-Staat" zusammentut, noch grausamer und zerstörischer agiert, als jemals zuvor. Denn mit ihr verbinden sich Raffinesse und Heimtücke. Frauen morden anders, weiß die Kriminalgeschichte.

Es ist diese subtile Gewalt, die von beinah allen Beteiligten in der derzeitigen Politik ausgeht und von ihnen unter Mithilfe der Medien, wie Pflanzengift auf die Bevölkerung versprüht wird.

Ich erinnere noch, wie Thomas de Maiziere als Verteidigungsminster die "Verweichlichung" der "neuen Soldatengeneration" beklagte. Kein Wunder, denn sie sind anders erzogen und sozialisiert worden als ihre Väter und Großväter. Diese neuen Soldaten wollen diese Kriege nicht und die Mehrheit der Gesellschaft auch nicht.

Mögen sie noch so lügen, sie kommen nicht weit, denn Lügen haben auch heute noch immer kurze Beine.
Mit U.Gellermann und vielen anderen wird die Wahrheit immer wieder in die Welt posaunt und auch gehört werden.
Darum danke an Sie, Herr Gellermann, dass Sie diese Seite haben und ich mit posaunen kann.


Am 16. November 2017 schrieb Michael Kohle:

Noch so ein Feuerteufel, der Herr BND-Präsident. Zündeln ist angesagt. Und das Volk ist bemüht, die Umsatzerwartungen der Märkte zu Weihnachten zu befördern.

Ich tue das auch. Habe beschlossen, nicht mehr den guten Onkel zu spielen, sondern mich erstmals so richtig unbeliebt zu machen. Wie soll das gehen?
Ganz einfach, dieses Jahr gibt es von mir zu Weihnachten das Einheitsgeschenk. Und das wäre? Ein Büchlein! Passend zu Weihnachten: EISZEIT von Gabriele Krone-Schmalz. Durchaus möglich, dass es zur ersten Kriegsweihnacht wunderbar konveniert. Aber auch für später mal - sollte der Beschenkte es erleben - als Erinnerungswert aus der Zeit des verspielten Friedens ist dieses Druckwerk ganz gut zu gebrauchen.


Am 16. November 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Wann hat das wieder begonnen, oder hat der Hass auf Russland nie aufgehört?
Im wahrsten Sinne des Wortes leben wir in brenzligen Zeiten. Nicht genug kann aufgerufen, aufgerüttelt, aufgeschrieben werden, um denen die rote Karte zu zeigen, die unverantwortlich, aber zielsicher, Deutschland weiter in kriegerische Auseiandersetzungen zu treiben.
"Wer noch einmal ein Gewehr in die Hand nehmen will, dem soll die Hand abfallen," hatte Franz Josef Strauß nach 1945 getönt.
Carlo Schmitt, sPD Politiker erklärte 1946: "Wir wollen unsere Söhne niemals mehr in die Kasernen schicken, und wenn noch einmal irgendwo der Wahnsinn des Krieges ausbrechen sollte, dann wollen wir eher untergehen und dabei das Bewußtsein haben, dass nicht wir die Verbrechen begangen und befördert haben. In einem wollen wir kategorisch sein: Wir wollen in Deutschland keinen Krieg mehr führen, und wir wollen darum auch keine weiteren Vorbereitungen treffen, die das Kriegsführen ermöglichen machen, weder im politischen, noch im wirtschaftlichen Sinne." (An sie gerichtet, Herr Gabriel).
Auf dem Hamburger Parteitag der sPD von 1950 wurde die Remilitarisierung noch unmissverständlich abgelehnt.
Das Erstarken der Friedensbewegung ist eine historische Chance, und die Wichtigkeit der aktuellen Artikel in der Galerie, deren Dringlichkeit in der Erkenntnis der Konsequenzen drohenden Unheils, für die gesamte Menschheit keinen Zweifel lässt.
KOmmt einem folgendes nicht irgendwie bekannt vor ?
Am 3. Dezember 1949 gab Adenauer im Kanzleramt dem Korrespondenten einer Zeitung aus Cleveland, Ohio ( "Cleveland Plain Dealer") ein Interview, in dem er die "Schaffung einer europäischen Armee, der auch deutsche Soldaten angehören sollten, vorschlug. In diesem Zusammenhang verlangte Adenauer "die Verstärkung der Besatzungstruppen" und die "Genehmigung einer Polizeitruppe gegen die "offene oder getarnte Aktionen", für die, laut Adenauer "eine kommunistische fünfte Kolonne " seit Septemer 1949 in den Westzonen bereit stünde. Antikommunismus ist der rote Faden dieser Gesellen, daran hat sich bis zum heutigen Tage nichts geändert. Russland ist mit ihrer Geschichte von Haus aus für Frieden mit den Völkern der Welt, und Deutschland bleibt für Russland wichtig, wie man immer wieder sieht. Putin wird nicht müden uns die Hand zu reichen, und das nach Krieg und Verfolgung. Tief sitzt es in den Herzen und Köpfen der Völker im heutigen Russland. Verluste, Schmerz und Trauer wird ein Teil der russischen Seele bleiben, und wir täten gut daran, die Hand des Friedens und der Freundschaft anzunehmen, und die nickeligen unfähigen Politiker vom Hof zu jagen, und dafür zu sorgen, dass die Lebens Interessen des Volkes ohne wenn und aber umgesetzt werden. 27 Millionen Tote, davon 22 Millionen Zivilisten. Wir bleiben auf immer in der historischen Vernatwortung Russlands gegenüber, dass ist und bleibt unsere Verpflichtung, und die Frage von Krieg und Frieden bleibt die vorrangige Frage der Menschheit. Alles, aber wirklich alles muß getan und bewegt werden, die Saat, die mit dem Aufruf und der Unterstützung der GALERIE gesät wurde aufgehen kann, damit die Völker der Welt, alle Völker in Frieden und Freundschaft leben können.
Die KPD Fraktion im Bundestag verlangte, dass der Kanzler dem Parlament Rede und Antwort steht. Nachdem Adenauer noch am 6. Dezember sich öffentlich als Gegner der Aufrüstung bezeichnet, und der Bundespräsident den KPD-Antrag zunächst für unzulässig erklärt hatte, befasste sich am 16. Dezember 1949 zum ersten Mal der Bundestag mit der Remilitarisierung.
Der Bonner Publizist und Korrespondent Norbert Tönnies bezeichnete es in seiner Chronik der Remilitarisierung aus dem Jahre 1957 als einen "Treppenwitz der deutschen Nachkriegsentwicklung"......dass die erste Bundestagsdebatte über die Frage eines deutschen Verteidigungsbeitrages auf einen Antrag einer kommunistischen Bundestagsfraktion zurückging."-
Wir sind untrennbar mit der Menschheit verbunden, und Lenin sagte zusammengefasst, dass es eine Zeit geben kann, wenn es um das Überleben der Menschheit geht, der Klassenkampf zurückstehen muß."

Meinst du die Russen wollen Krieg ?
Befrag die Stille, die da schwieg im weiten Feld, im Pappelhain, Befrag die Birken an dem Rain.
Dort wo er liegt in seinem Grab, den russischen Soldaten frag! Sein Sohn dir darauf Antwort gibt:
Meinst du, die Russen wollen Krieg ?
Nicht nur fürs eigene Vaterland fiel der Soldat im Weltenbrand. nein, dass auf Erden jederman in Ruhe schlafen gehen kann. Holt euch bei jenem Kämpfer Rat, der siegend an die Elbe trat, was tief in unseren Herzen blieb:
Meinst du die Russen wollen Krieg ? (Ausschnitte des Gedichtes von Jewgeni Jewtuschenko )


Am 16. November 2017 schrieb Herbert Rubisch:

Es ist doch auch denkbar, dass dieses kahle Hirn beim Umzug irgend liegenblieb


Am 16. November 2017 schrieb Ronald Wolf:

Und die Medien mischen dabei richtig mit, natürlich im NATO - und Regierungssinne.
Das Motto lautet : die tagtägliche Hassinformation auf Russland wird schon irgendwann mal Früchte tragen. Offensichtlich sind die Nazienkel in Gedanken schon wieder beim Russlandfeldzug. Nix gelernt kann man da nur sagen.
Vielen Dank für diesen Spitzenartikel in gewohnter brillanter Qualität !


Am 16. November 2017 schrieb Otto Bismark:

Die ewig gleichen Sprüche von der Gefahr aus dem Osten! Um es nochmal zu sagen, was wir tun ist rechtens und wird nicht hinterfragt und was die anderen tun, wird nur danach beurteilt, ob es uns in den Kram paßt. So geht das schon seit mehr als tausend Jahren (ich meine die Zahl jetzt tatsächlich!) und wie immer spekulieren wir auf die Vergeßlichkeit unseres Volkes. Die ja dann auch prompt einsetzt. Und so spielt es überhaupt keine Rolle, was uns die Geschichte eigentlich lehrt, denn wir sind ja unbelehrbar. Das hat in der jüngeren Geschichte unseres Landes damit begonnen, daß Altnazis die alte Bundesrepublik gestaltet haben und setzt sich damit fort, daß nun auch die neuen alten Linken aus dem Arbeiter- und- Bauern-Staat nicht begreifen wollen, womit sie die einzigartige Chance, die darin bestand, daß sie die Macht in Ihren Händen hatten vergeigt haben. Und so geht es immer weiter, die Rechten sind sich offen oder insgeheim einig und die Linken sind oder werden zerstritten. Oder wie die Klassiker sagen würden, teile und herrsche!

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