Atomkrieg ist machbar

US-Präsident droht Nord-Korea atomar

Autor: U. Gellermann
Datum: 14. August 2017

Wie anders soll man Trumps Drohung mit „Feuer, Wut und Macht, wie die Welt es so noch nicht gesehen hat" gegen Nordkorea begreifen als eben atomar? Und kaum jemand scheint für diese Aggression geeigneter als die nordkoreanische Erbmonarchie, die sich selbst sozialistisch nennt. Über Jahrzehnte war und ist sie die unverzichtbare Schreckens-Figur deutscher Medien. Sie soll zwischenzeitlich sogar schon als Kinderschreck dienen: „Wenn Du nicht alles aufisst, holt dich der böse Kim!“ Welcher Kim auch immer gerade dran ist. Nun also, im aktuellen Streit zwischen den USA und Nord-Korea, haben die Koreaner gedroht, ihre neueste Rakete, von der keiner so recht weiß ob es sie gibt und wie sie ausgerüstet ist, gegen den US-Militärstützpunkt auf der Insel Guam zu richten. Schauder! Horror! Die vereinigten deutschen Medien schaudern mit.

Auch Menschen mit ausgezeichnetem Gedächtnis können sich nicht erinnern, dass die selben deutschen Medien vom Schauder erfasst waren, als vom Stützpunkt Guam aus der US-Verbrecher-Krieg gegen Vietnam geführt wurde. Auch gab es keine Schreckensmeldungen, als Guam zum Stop-Over der US-Luftwaffe im Krieg gegen den Irak genutzt wurde. Und während jedes atomare Gerücht rund um Nord-Korea in deutschen Medien zum Feuersturm aufgeblasen wird, schwieg die Medienfront beflissen, als ein B-2-Bomber der USA – immer gern auf Guam gesehen – eine Atombombe vom Typ B-61-11 mal probehalber abwarf. Der Stützpunkt Guam ist, anders als Nordkorea, eine Bedrohung für die Menschheit, die schon mehrfach wahr geworden ist.

Seit der Debatte um die Krim haben sich die deutschen Medien zu Insel-Spezialisten entwickelt. Selbst im Feuilleton weiß der Herr Redakteur, wie man das schwere Wort Annexion schreibt. Am Wort Sezession scheitert er dann zumeist. Doch zum Status der Insel Guam schweigt man sich gerne aus. Obwohl doch, ta-ta-ta-taaa, ein gewisser Donald Trump das Staatsoberhaupt der Insel ist. Wie mag er das geworden sein? Durch Akklamation? Durch Proklamation? Oder gar Reklamation? Nein, nein, auf die gute alte US-Art durch Usurpation: Als der 2. Weltkrieg für die Japaner verloren gegangen war, haben die US-Truppen die japanischen Okkupanten der Insel gegen eine eigene Besetzung ausgewechselt. Seit dieser Zeit ist Guam ein „Nichtinkorporiertes US-amerikanisches Außengebiet“. Völkerecht ist so schwierig, merkt der Herr Redakteur an. Und zwar ganz sicher dann, wenn die USA entscheiden was Recht oder Unrecht ist.

„Möge ewiger Frieden über uns regieren - Möge des Himmels Gnade über uns kommen - Gegen alle Gefahren, verlass uns nicht - Gott schütze unsere Insel Guam“. So lautet die Nationalhymne der Insel und man singt sie gern auf Chamorro, der eigentlichen Sprache der Insulaner. Man ist seit der spanischen Herrschaft katholisch, und vielleicht hilft das ja. Ziemlich gläubig war auch Rhee Syng-man, der Nachkriegs-Präsident Koreas, der als zeitweiliger Leiter einer US-Methodistenschule den USA als Sachwalter ihrer Interessen in Korea diente. Seine Polizei war für Folter und Brutalität bekannt. Das hinderte die USA keineswegs, ihn zum Manager ihres Verständnisses von „Nation-Building“ in Korea zu machen. Spätestens ab hier klinkt sich der gewöhnliche Redakteur in der außenpolitischen Redaktion aus: Wer will schon so genau wissen, dass die Zweiteilung der Welt, in deren Ergebnissen auch die heutige Situation in Korea entstanden ist, keineswegs eine rein demokratische Angelegenheit gewesen ist?

Nun darf der Redakteur ein Showdown zwischen Donald Trump und Kim Jong Un für sein Medium inszenieren. Schon weiß die DIE WELT: „Das würde in den Minuten nach Kims Angriff geschehen“
und sie behauptet damit, dass es die Koreaner sind, die angreifen werden. Solche Weisheiten destilliert der WELT-Redakteur aus der ihm offenkundig unbekannten Geschichte der USA. Ähnlich dumm aber fast noch grausiger kommt uns SPIEGEL-online: „Es kann zum Krieg kommen - das gehört zur Wahrheit: Beide Führer, Kim und Trump, gelten als impulsiv, am Ende kann eine Kurzschlussreaktion den Ausschlag geben. Wenn Washington sich für Gewalt entscheidet, bleiben mehrere Möglichkeiten: Die USA könnten etwa ein Attentat auf Kim verüben oder gezielt nordkoreanische Waffenlager beschießen.“ Wie schön: Die Hamburger Militär-Redaktion gibt dem „impulsiven“ Trump phantasievolle Ratschläge.

Doch die SÜDDEUTSCHE und ihr Kriegsberichterstatter Stefan Kornelius lassen sich in ihren Gewalt-Phantasien nicht übertreffen. Der berühmte Wissenschaftler Kornelius entdeckt in Zusammenhang mit Nordkorea einen „Urinstinkt nach Abschreckung“. Hier paart sich schlechtes Deutsch mit böser Absicht. Und so sorgt er sich um Trumps „Glaubwürdigkeit“. Wenn er die bewahren wolle, müsse er handeln. Da tropft die Kriegsbegeisterung in langen Fäden auf die Tasten. Wer solche Medien hat, der ist schon nuklear verseucht.

GELLERMANN IM TV ZUR MACHT UM ACHT:
https://weltnetz.tv/video/1276-uli-gellermann-die-macht-um-acht


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 17. August 2017 schrieb Marc Britz:

Sehr geehrte Frau Peters,
immer wieder stellen Sie hier im Forum Donald Trump als einen Politiker dar, der, wenn er nur koennte, anders wollte. Dem ist nicht so. Lassen Sie mich das mit einem Beispiel illustrieren. Dieser Mann unterhaelt im Bundesstaat New Jersey einen privaten Golfplatz. New Jersey ist einer der aermsten Staaten der USA. Ein Staat, der nur aus heruntergekommenen Stripmalls, billigen Bars, Motels und Trailerparks besteht. Die Hauptstadt Trenton sieht aus wie eine verlassene Goldgraeberstadt nach dem Goldrausch. In wohlhabenderen Teilen New Jerseys, wie in der reichen Universitaetsstadt Princeton, werden im grossen Stil Lebensmittel gesammelt um die ueberwiegend Afro-amerikanische Bevoelkerung Trentons ueberhaupt am Leben zu halten. Ein Mann, der in solcher Umgebung eine privaten Golfplatz erhaelt, ist mehr als indifferent gegenueber den Noeten seiner Mitbewohner. Er ist Mittaeter, Mitverantwortlicher an deren Misaere. Trump will nicht anders, der will mehr, er will genau so viel wie die Suppereichen der Clinton-Bande, die ihre Golfplaetze im Staat New York auf Martha's Vinyard oder den Hamptons unterhalten. Da sehen die dann auch nicht so unethisch aus weil jeder einen hat. Dafuer ist ihm jedes Mittel recht, auch mal ein paar wahlkampf-inspirierte, garantiert nicht ernstgemeinte, scheinbar wohlmeinende Sprueche ueber Russland und den Krieg. Lassen Sie sich nicht hinter das Licht fuehren!


Am 16. August 2017 schrieb Uschi Peter:

@Helmut Ische: Du hast recht, dieses Theater kann man wirklich nur mit Ironie ertragen, (ala Hagen Rether).
@Michael Kohle: "Und jetzt also haben wir einen Hotzplotz im Oval Office als angeblichen commander-in-chief, der nach dem Wegdrücken der letzten Twitter-Meldung kaum noch weiß, was er denn gerade so an Unsinn abgedrückt haben könnte. Einen, umringt von jenen Gesellen, die schon einen Kennedy fast in den Wahnsinn getrieben haben,"
Trump ist m.M. nach ein Getriebener, der um sein Leben fürchten muss, wenn er nicht pariert: Beispiel Kennedy. Er hat sich sicher seine Amtszeit einfacher vorgestellt. als mit Daumenschrauben uind einem Knebel im Mund.
Nun müsste auch dem letzten US-Anbeter aufgegangen sein, was das für ein Unrechtsstaat ist und wie er die Welt in den Abgrund treibt. Der Kapitalismus muss wachsen, sonst fällt er in sich zusammen. Das ist wie mit einem Krebsgeschwür, das sich ausbreitet und die gesunden Zellen
zerstört. Erst eine Chemotherapie kann dem Einhalt gebieten. Wie lange will die Welt dieses Geschwür noch ertragen?

Antwort von U. Gellermann:

Es gibt kein Indiz geschweige denn einen Beweis für Herrn Trumps Todesfurcht. Zum Fürchten ist der Trump der mit dem Atomkrieg spielt.


Am 16. August 2017 schrieb Matthias Brendel:

Genialer Artikel, schön zu lesen, ich verneige mich dankbar...


Am 16. August 2017 schrieb Reyes Carrillo:

@Manfred Schulzke

Super. Vielen Dank!


Am 16. August 2017 schrieb Ernst Blutig:

Man muss gar nicht soweit zurücklesen, um aktuell zu bleiben:

Bauern Bonzen Bomben, Hans Fallada

Ein Lehrstück über solide germanische Pressköterei.
"Ein politisches Lehrbuch der Fauna Germanica" meinte auch Tucholsky dazu.

Ich hoffe irgendwann ja mal auf einen Gellermann-Roman über unsre Zeiten ;D.

So ne Art Journalismus-"Siegfried" (Märzverlag) ;D.


Am 16. August 2017 schrieb Manfred Schulzke:

@Reyes Carrillo
Der Korea-Experte war Prof. Rudiger Frank. Hier der Link zu dem relativ
guten Beckmann-Talk
https://www.youtube.com/watch?v=Kd0FSij1m-s


Am 15. August 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Da ist mir wichtig, auch den Lesern und Schreibern der RATIONALGALERIE einfach mal DANKE zu sagen.
Ob ich es inhaltlich teilen kann oder auch nicht spielt erst einmal keine Rolle, sondern vielmehr die Tatsache, dass es dem GALERISTEN immer wieder gelingt ,den unterschiedliche Betrachtungsweisen der Wirklichkeit, Platz und Ausdrucksmöglichkeit zu geben. Zu diesem Artikel gibt es durchdachte und interessante Kommentare. Besonderer DANK geht an die Leser und Schreiber, die die GALERIE lange und regelmäßig begleiten, mit den oftmals wichtigen Beiträgen.


Am 15. August 2017 schrieb Reyes Carrillo:

Herzlichen Dank, lieber Uli, für diese Wohltat! Für mich der beste von den paar wenigen guten Artikeln, die es jetzt hie und da auch noch zum Thema zu lesen gab.

Herausgegriffen: Stefan Kornelius zählt schon seit Jahren zu meinen wirklich intimen Lieblingsfeinden hierzulande. Ein ganz und gar gefährlicher Kotzbrocken, dieser unentwegte, wahrscheinlich dauererigierte Kriegshetzer mit unschuldiger Klassenprimusvisage. Kotzbrockt Kriegshetzerkollege Josef Joffe mit weltmännisch-ausladender Ich-bin-der-Größte-Pose, wirkt und ist Kornelius der physisch gedrungene und charismagestauchte schauerlich urdeutsche Buchhalter in der Rosette der Mächtigen. Was geht in einem äh, ach ja Menschen vor (ok, der war billig), der zwangsneurotisch und mit triefenden Lefzen ausnahmslos jeden US-/NATO-Krieg unterstützt, sie herbeihetzt, sie erbettelt und erwinselt? Und der damit routiniert aber- und noch mal abertausendfaches, unvorstellbares Leid, Verzweiflung und Tränen, Zerstörung, Flucht und Vertreibung völlig ungerührt in die Mitleid befreite Zone der Abstraktion entsorgt. Und nun schon wieder öffentlich um Bomben bettelt? In welchen defizitären, von wirklich Angst machender grandioser Ausblendung gezeichneten Wahrnehmungsbegrenzungen lebt ein solcher verbrecherischer Ungeist? An Stefan Kornelius wird jedenfalls einmal mehr deutlich, dass die das Vakuum solcher Persönlichkeiten auffüllenden Ideologien, gleich welcher Genese, stets zu dem verbreiteten Phänomen mutieren, diesem selektiven Menschlichkeitsbegriff, hier aufgespaltet in ein ideologisch aufgeblasenes, geostrategisch fabulierendes, unmenschliches Schreibtisch-Ego und den sicherlich freundlich-höflichen Sonstmann. Ich gehe gern soweit zu behaupten, in Stefan Kornelius den Keim des Faschistoiden zu wittern. Wilhelm-Reich-technisch gesehen.

Erinnerlich ist mir noch, wie dieser schreckliche Bellizist einst bei ‚Beckmann’ über Nordkorea herzog und dabei derartige Märchen vortrug, dass es dem eingeladenen Korea-Experten (universitär; Name leider vergessen) nicht mehr ruhig auf seinem Stuhl hielt. Wenige Minuten reichten diesem, Kornelius zu einem zu Boden blickenden, unseriös-böse wirkenden Hetz-Wicht und Lügenknecht zurechtzustutzen... Seltene Stern-Minuten.


Am 15. August 2017 schrieb Klaus Bloemker:

weltnetz.tv - Tagesschau
------------------------------
Der beste Satz von Uli ist da folgender:

"Ideologie heißt nichts anderes als Weltanschauung. Und natürlich haben auch die Tagesschauredakteure eine Weltanschauung. Sie haben nur eine andere als Leute, sie sich die Welt wirklich ganz genau anschauen."

- Und die Rationalgalerie, was sieht sie (in ihrer Weltanschauung), wenn sie sich z.B. Rußland GANZ GENAU ANSCHAUT?

Antwort von U. Gellermann:

Anders als der Medienmainstream halte ich meinen Bauchnabel nicht für den Nabel der Welt. Deshalb kann ich mühelos erkennen, dass Russland Teil unserer gemeinsamen Welt ist.


Am 15. August 2017 schrieb Karola Schramm:


Toller Artikel, der die Geschichte einmal kurz aufrollt und zeigt, wie man sie mit der Gegenwart verknüpfen kann. Dann erst wird Geschichte und Politik so richtig interessant.
Jedenfalls ist Norkorea ein Land, das sich nicht mehr unterwerfen will und ich denke auch niemals mehr unterwerfen lassen wird. Darum diese Hochrüstung, darum diese Sturheit und der Stolz. Hat Korea insgesamt doch in der Vergangenheit gelitten wie man nur als unterworfenes Land,das zwangsjapanisiert wurde, leiden kann.
Südkorea steht immer noch unter US-Kontrolle. Die Nordkoreaner sind frei. Russland hält es nicht mehr besetzt.

Dass diese Eigenständigkeit die amerkikanische Kriegselite ärgert bis auf die Knochen und alle Drohungen gegen Nordkorea ins Leere liefen, tut noch mehr weh und muss als Niederlage erlebt werden.
Von daher bewundere ich den kleinen Dicken, der sich nicht einschüchtern lässt.
Was die Medien angeht, lieber Herr Gellermann, haben sie was Anderes erwartet ?
Trump tobt und trampelt wie ein 4-jähriger in der Trotzphase und die Medienmacher hier trampeln mit wie demente Greise, die nicht einsehen können, dass der Krieg vorbei ist.
Siehe auf youtube: Loriot - Weihnachten bei Hoppensteds - wir bauen ein Atomkraftwerk, für Kinder und wenn es pfffff macht, war es richtig....
"Wer solche Medien hat, der ist schon nuklear verseucht" oder aber eben... wie der Opa Hoppenstedt.
Bitte jetzt nicht meinen, ich nähme Ihren Artikel nicht ernst.


Am 14. August 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Das Krieg wieder im Tagesgeschehen an Normalität gewinnt, wie es im Uli Artikel steht, und mit welcher dumm dreisten Art, es in den Medien so verbraten wird, als wenn sie darauf hin steuern (wollen), lässt zu, dass einem der Hut hoch geht, der Kragen platzt....... Ängste werden wach, und Erinnerungen an die, die zu Lebzeiten alles menschenmögliche getan haben, dass ein "Nie wieder Krieg" an Bedeutung nicht verlieren darf.
Es kann sein, dass es nicht soweit kommt, doch die Verselbständigung politischer Prozesse ist nicht von der Hand zu weisen. Da sind keine rationalen und vernünftigen Politiker in den Regierungen, sondern knallharte Interessen, und die, die sie umsetzen wollen, um jeden Preis.
Trump hat innenpolitisch nicht viel zu bieten, und es ist das alte Spiel, dann Konflike einfach zu verlagern, wo es denn eben passt.
Es wird sich, egal wie groß die KOnflikte in der Welt sind an der Frage Krieg und Frieden entscheiden.
2003, also vor 14 Jahren war der Kriegspräsident Bush auf Konfrontationskurs gegen Nordkorea. Am 29.12. 2003 war in der New York Times zu lesen, dass die Vereinigten Staaten einen "umfassenden Plan" entwickelt haben, um den finanziellen und politischen Druck auf Nordkorea zu intensivieren. "Regierungsvertreter erklärten, dass die Drohung einer zunehmenden Isolation sie zwingen, die nuklearen Ambitionen zu verhindern, und sie gegebenenfalls, wenn es nicht klappt, die Regierung zu stürzen. Rumsfeld dieser Verbrecher hat deutlich gemacht, dass die Pentagon Pläne alle Eventualitäten bereit hält, und am 23. 12. 2003 legt er nach, weil Washington sich auf den Irak konzentriert, sollte Nordkorea sich über folgendes im Klaren sein: "Wir sind in der Lage,zwei größere regionale Konflikte auszufechten. Wir sind in der Lage, den einen zu entschieden zu gewinnen, und im Falle des anderen eine schnelle Niederlage herbeizuführen. Daran sollte kein Zweifel bestehen" sagte Rumsfeld.
Und es gibt doch Heute keine verlässlichen Zahlen über Nordkorea. Spekulatius, Vermutungen, und natürlich die unsägliche Verbreitung von Meldungen, gewisser "Experten" in den Medien, dass natürlich nur Russland in Frage kommt, wenn es um die Entwicklung der Rüstung in Nordkorea geht.
Und man weiß doch, wenn man die Augen aufhält, dass Nordkorea ein kleines, armes, von den Kriegstreibern bewusst wirtschaftlich und politisch isoliertes Land ist. Die USA ist die größte imperialistische Macht in der Welt. Völlig unverhältnismässig, was da passiert. Wenn Trump so weitermacht, wird er, wenn er irgendwie glaubwürdig sein will, seiner Kriegsrhetorik, Taten folgen lassen müssen.
Die Regierungen in der Welt lassen seit Jahrzehnten zu, dass die USA sich wie die verhalten können, die den anderen klar machen, wo der Hase zu laufen hat. Sie verstoßen immer gegen das Völker Recht, gegen die Menschenrechte, eigentlich so gegen alles, was sie von denen, die sie besetzen, bevormunden und unterdrücken, verlangen. Verkehrte Welt. Was macht die UNO? Wer bremst die schlimmsten Kriegstreiber in der Welt, auch vor Venezuela werden sie nicht Halt machen, wie der Irre in den USA hat durchblicken lassen? Danke für den Artikel, und Kriege werden immer wahrscheinlicher, umso wichtiger bleibt die GALERIE mit der dringlichen Aussage nach Frieden, Fortschritt und der Selbstbestimmung der Völker, auch für Venezuela hat das zu gelten.


Am 14. August 2017 schrieb Michael Kohle:

Auch wenn Florian Illies ein von transatlantischen Premiumsmedien durchseuchter Autor ist, FAZ und ZEIT lassen grüßen, mit seinem Buch "1913 - der Sommer des Jahrhunderts" hat er ein beeindruckendes, ein bedrückendes Werk zur Verfügung gestellt. Die allgemeine Stimmung vor dem großen Krieg - keiner konnte ja wissen, dass es der erste Weltkrieg werden sollte - konnte er hervorragend ins nächste Jahrhundert rüberretten. Vom Hedonisten bis zum Propheten und alles was es dazwischen so zu vermelden gab, Illies bringt sie alle. Für den zweiten Weltkrieg, für den Russen auch heute noch der Große Krieg, gibt es so ein Nachschlagewerk noch nicht. Da muß man schon bei Tucholsky und Ossietzky stöbern.

Falls es jemals einen Sommer des Jahrhunderts, möglicherweise den von 2017, geben sollte, ist es für den fälligen Autor einfach, das Nachschlagewerk bereitzustellen. Er bräuchte nur die Rationalgalerie zu kopieren. Für den Teil, bei dem es dann den Kopf zu schütteln gilt, könnte auch noch die Macht um Acht ihren Teil dazu beitragen.

Hoffen wir, dass es nicht so weit kommt. Glaube nicht, dass da noch ein Autor zur Verfügung stände.


Am 14. August 2017 schrieb Hans Rebell-Ion:

Hitler und seine "deutschen Volksgenossen" nannten zwar die Russen "Unter-Menschen§, dabei zog der gute Russe Gorbi seine militärischen „Menschen" 1994 aus der BRD friedvoll ab, aber die USA sind in Wahrheit die wahren "Un-Menschen", denn sie führen seit 1945 viele grausame Kriege für ihre Interessen!

Mit der von der USA geführten NATO rasseln sie seit ihrer Gründung schon jahrzehntelang gegen das friedliche Russland, auch besonders heute noch von ihren Stützpunkten der BRD und verhetzen die OST-EU-Länder POLEN, UKRAINE, BALTIKUM ... und leider nun auch GUAM! "AH" heißt bei TRUMP: ATOM HEIL!


Am 14. August 2017 schrieb Rena Cybulski:

Der TV-Auftritt ist ne Wucht. Sollten sie das Schreiben nicht gänzlich zugunsten der TV-Predigt aufgeben?

Antwort von U. Gellermann:

Muss ich mich jetzt beleidigt oder geschmeichelt fühlen?


Am 14. August 2017 schrieb Michael Kohle:

Vom Wert kalter Füsse

Hätten sie - die kalten Flossen - sich nicht immer wieder gerade noch rechtzeitig eingestellt, die Menschheit gäbe es schon lange nicht mehr. Blöd nur, dass unsere Edelfedern - wie doch auch ein Herr Kornelius es zu sein vorgibt - es einfach nicht begreifen wollen. Ist aber schon begreiflich, wo ihnen doch sicherlich eine auflagen- bzw, quotenfreundliche Aktion von „embedded journalism“ im Ernstfall in der ersten Reihe - ganz vorne - blüht. Wo sie es sich doch so verdient haben. Ohne sie wäre das doch alles nicht möglich. 

Es war der andere Harry, nicht Dirty Clint, dem sie - gerade mal so ins Amt gespült - die Story vom Pferd und vom sich einstellenden Ruhm und der baldigen Ehre unterjubeln konnten. Woher sollte er auch ahnen können, dass selbst die Generäle um ihn im war-room herum null Ahnung davon hatten von dem Teufelswerkzeug, dass sie ihm zur Nutzung feilboten. Die damals in wenigen Meilen hinter einem Sandhügel dahingestreckten, staunenden GI’s in der Wüste beim Probe-Sprengen wussten es ihnen zu danken, später dann. Im August 45 da nahm er es ihnen noch ab, der Harry. Sechs Jahre - anno 1951 - später schon nicht mehr. Da wollte ein wohlmeinender Oberbefehlshaber - ein gewisser McArthur - das Ruder in Korea doch noch herumreissen, die anstehende, selbst angerichtete Bredouille abwenden und schlappe 34 Atombömbchen auf Mao und Kim nebenan applizieren. So gut kam dieses Ansinnen bei Harry aber nicht an, hat er doch wahrscheinlich - wie es im einzig herrschenden Gottesstaat heißt - „did the math“.  Das Siebzehnfache von dem von vor sechs Jahren, das war dann wohl doch etwas arg viel für Harry,wohl zuviel ds Guten. Außerdem hätte er sich womöglich ungern als Drachentöter in im Geschichtsbuch wiedergefunden. Die sofortige Pensionsauszahlung für Tschenneräll MacArthur war wohl die Folge von Harrys allzu unterkühlten Füssen. Eindeutig die bessere Lösung, als warme Wollsocken überzustreifen und zum Ruf anzuheben „Go ahead, Douglas“. Ob das Trauma von General Custer auch eine Rolle spielte, ist nicht überliefert aber wahrscheinlich.

Hinterher ist man bekanntlich immer klüger und kann das Geschehen mit dem richtigen Propaganda-Spin in die einzig zulässige Richtung drehen. Was tatsächlich da so zu verzeichnen gewesen wäre, nicht zu vergessen die zahllosen Kriegsverbrechen auf beiden Seiten oder die im Kindbett misshandelte und gemeuchelte UN, hatte die immer gut eingestellten Medien - damals weitgehend nur in Print - nicht zu interessieren. Auch und gerade im gerade westlichen Teil Germaniens, im seit damals als de-facto „nichtinkorporiertes US-amerikanisches Außengebiet“ erkennbaren Protektorat. Waren doch seinerzeit so gut wie alle Zeitungen und Magazine nur auf ausdrücklichen Wunsch der transatlantischen Militärverwaltungen ins Leben gerufen worden. Ein Sachverhalt, an den wohl bis heute noch immer wieder gerne erinnert wird, mit hoch erhobenem, hin und her wedelndem Zeigefinger. NATO, Bundeswehr und was weiß ich sonst noch alles konnte so eifrigst herbeigeschrieben werden. Nicht zu vergessen 1957. Die einzige Wahl im neuen US-Protektorat, die jemals mit einer absoluten  Mehrheit der Unionierten ausging. Kreml-Hacker waren da wohl noch nicht ganz so erfolgreich gewesen. Ihre Konkurrenz war da um Längen durchschlagskräftiger. 

Dumm nur, im Jahre 1957 sollte auch jenes Buch - völlig unerwartet und höchstwahrscheinlich unerwünscht - erscheinen, dass der friedenspendenden, menschenfreundlichen Eigenschaft jedweden Atomkrieges erst einmal den Garaus machen sollte. Mit „On the Beach“ begriff auch noch der letzte Dödel, was es mit der Existenz dieses neuen Peacemakers so auf sich haben könnte, was man sich mit  dieser „wundervollen“ Leistung amerikanischer Wissenschaft so eingehandelt hat. Und als dann auch noch Hollywood Gregory Peck, Ava Gardner, Fred Astaire und Anthony Perkins aufbot um einen Tränenmelker aller erster Güte auf dieser Basis zu liefern, nein, da hatte die Atombombe dann bis auf Weiteres keine allzu guten Karten mehr. Dem hieß es natürlich ein für allemal entgegen zu wirken. Allein schon aus dem guten Grund Investorenschutz, es ging ja - wie immer - um Arbeitsplätze, insbesondere die in der Rüstungsindustrie. Davor warnte doch damals sogar ein abtretender Präsident und einstiger Weltkriegs-Hero. Erst Jahrzehnte später soll diese Rede nicht mehr „classified“ gewesen sein. Nur so am Rande, der Vollständigkeit halber, der Film aus dem Jahre 1959 gab vor,  Ereignisse von 1964 vorzugeben. War da was von zu lesen im Buch? Kann mich nicht daran erinnern.

Die Hauptfigur im Film ein U-Boot-Kapitän der US-Marine, ein Mann einfach zum Lieben. So wie ein anderer Marineoffizier, auch noch aus dem echten Krieg, dem worldwartwo, verwundet und wundersam gerettet:
John F. Kennedy. Ob Hollywood gewollt oder ungewollt auf die Wahl 1960 von Kennedy als US-Präsident Einfluss nehmen konnte? Heute, fast 60 Jahre danach, kommt da schon ein gewisses Gschmäckle auf. Zumal da auch noch andere Hollywood-Streifen existieren, die den Faden aufnehmen und weiterspinnen. Die Kuba-Krise! Was die Baumringe bei der Altersbestimmung von Bäumen, die C14-Methode bei der für sonstige organische Substanzen, das ist heutzutage die zu lokalisierende Grundeinstellung zum US-Militär im Allgemeinen und der Renitenzgrad auftretender Generalität im Besonderen, in den Machwerken der Hollywood-Studios selbstredend. Auch zum Thema Kennedy und Kuba-Krise gibt es einen passenden Streifen, aus dem Jahre 2000. Wer erinnert sich nicht gerne an dieses Jahr, die Wahl - oder doch nur ein Putsch? - von Dabbeljuh. Ein Jahr vor dem Paradigmenwechsel bis hin zum Ende aller Tage! 

Wer kennt sie nicht, die Fleischwölfe für angepasstes bzw. anzupassendes Geschichtsverständnis in Transatlantika. History-Channel, Spiegel Geschichte, zdf-Info - um nur die Marktführer zu nennen. Auf letzterem kam auch vor einiger Zeit vorgenannter Film zur Kuba-Krise. Thirteen-days, dreizehn Tage im Oktober 1962. Drehort-arm wie selten, vornehmlich im situation-room des Weißen Hauses und im Oval Office. Der Kampf dreier Freunde gegen den Auswurf gesammelten kriegsgeilen Top-Militärs. Jack und Robert und Kevin Costner als Präsidentenberater. Schaute (Konjunktiv) man sich diesen Film heute an, würde einem sofort klar, wie es einem Trump heutzutage so zu ergehen vermag, mit all diesen Knalltüten um sich herum, und bestimmt auch nicht viel anders als dem Friedensnobelpreisträger vorher. Obwohl seit der Wahlnacht im Verschiss bei den Herrschaften aus dem Fünfeck konnte sich Kennedy bekanntlich behaupten, sich beim Volk sogar nachhaltig als Präsident einbringen. Zum ersten Male die Beine ausgestreckt unter dem Schreibtisch im Oval Office, schon ausgesetzt mit satten Konfrontationen mit „Russia“ wie auch schon damals die Sowjetunion genannt wurde. Mauerbau, Schweinebucht! Und der neue Präsident hat nichts Besseres zu tun als den Schwanz einzuziehen, den er doch sonst überall reinsteckt, wo er es gerade nicht soll. So ungefähr auch der Tenor mancher Medien, wohl nach Telefonaten mit dem Pentagon und Langley.

Und dann war sie da, die einmalige Gelegenheit für den Erstschlag, ein Jahr später. Da gab es ein paar verwaschene Bildchen von Lichtungen auf Fidels Insel. Fidel, der Kim von damals, mit Raketen vom Russen ausgestattet auch er, schlappe hundert Kilometer vor Key West? Das geht aber gar nicht. Da heißt es sofort, den Riegel vorzuschieben und fürsorglich die Bedrohung ein für allemal platt zu machen. Nein, natürlich nicht in Kuba, in Moskau, Leningrad und überall da, wo sonst noch böse Russen rumturnen.  So in etwa tobten die Generäle wie Rumpelstilz im Konferenzraum auf Kennedy ein, im Film aber bestimmt auch in der O-Situation. Und wenn nicht Kevin Costner gewesen wäre … ! Wundert das überhaupt noch jemand, dass dieser Schlappschwanz von US-Präsident gerade noch 13 Monate auf dem Stuhl sitzen bleiben durfte? Schließlich stand das nächste Projekt an, jenes, dass der Kollege McArthur auf der anderen Seite des Golfes nicht zu Ende hatte bringen dürfen. Und ist es Zufall, dass auch da wieder ein Texaner billigend in Kauf genommen wurde, um das allzu zögerlich von Kennedy in Angriff genommene Kommando mal so richtig aufzubohren? Übrigens: ist es nicht seltsam, dass just nur wenige Tage vor dem Beginn der dreizehn Tage - ganz weit weg - Reichsprotektor „OST“ Konrad A. auf Wunsch von Kriegsminister Franz-Josef was von Landesverrat plärrte und ein Sturmgeschütz temporär aus dem Verkehr zog? 

Nun, mit Erstschlägen und Atomkriegen hatte es sich dann erst einmal für eine Weile. Sieht man von jenem Mikrofon-Test mal ab, den Ronald R. vom Leder zog, als er „zum Spass“ von breaking news kündete: I’ve just ordered to bomb Moscow. Und dann kam ja die Zeit des „Großen Sieges“ - auch als Zusammenbruch des Ostblocks bekannt - und die Zeit des „Washingtonian candidate“ im Kreml, der auch mal gerne als trunkener Tanzbär vor Clinton aufspielen durfte. Spätestens mit dem Outing von Nachfolger Putin, dass er keinesfalls vorhabe, für solche eine Performance weiterhin zur Verfügung zu stehen, und der darauf prompt erfolgten Reaktion bzw.Schurigelung, das alte Mütterchen Russland als Regionalmacht zu verunglimpfen, war sie wieder da, die Überlegung, ob der Erstschlag nicht doch Sinn ergäbe. Gewiss, die statt A-Waffen nutzbar gemachte Brückentechnologie - Uran-Munition - konnte umfangreichen Tests ausgesetzt werden, standen schließlich auch Projekte an, die eines A-Waffen-Einsatzes wahrscheinlich nicht benötigten. Irak I, Serbien, Afghanistan, Irak II, Libyen, Syrien, nicht zu vergessen - inkognito - Jemen. Und die Medien, was berichteten die darüber? Selbstverständlich nichts Ungebührliches, geschah doch alles für Frieden, Freiheit und Demokratie, god bless America. A-Waffen kamen nur noch in die Headline, wenn der Klabautermann gefragt war, wenn es hieß, der Irre in Teheran oder der Andere in Pjöngjang sei dabei, sich so etwas Böses zu basteln. Dass der Bibi schon längst mit sowas sogar jonglieren durfte, das juckte und juckt die Herrschaften in den Redaktionsstuben von Welt bis heute nicht die Bohne.

Doch, da war noch was! Da soll es auch noch einen US-General gegeben haben, einen mit dem ehrfurchtheischendem Titel - Wiki weiß es genau: Oberbefehlshaber des United States European Command (USEUCOM) und in Personalunion zeitgleich als 17. Supreme Allied Commander Europe (SACEUR) der NATO. Herrschaftszeiten, dass ist doch mal eine Karriere für einen der sich „Der die Liebe Ausbrütende“ schimpft, Mister Philip Breedlove. Und was hat der mit Atomkrieg zu tun? Nun, er war der Erste - leider nicht mehr Letzte - der anläßlich seines Amtes bezüglich der Lage an der Ostfront 2.0  - glaubte den McArthur spielen zu müssen und dann doch mal den Einsatz von Nuklearem zu erwägen. Dem Commander-in-Chief muss gehörig der kalte Schweiß den Rücken hinunter gelaufen sein beim Anblick dieses heißen Kriegers. Seit Mai 1916  - nach drei  Jahren des Bitten und Bettelns, dem Russen den Garaus machen zu dürfen - durfte er sich, so wie sein Vorgänger McArthur auch, einer wahrscheinlich üppigen Pension erfreuen. Und unsere Medien, was haben die zu all dem Haarsträubenden zu berichten gehabt. Nichts, rein gar Nichts! Kein Einziger, der sich mal Gedanken darüber machte, zu was es einen europäischen Kommandostand der USA geben muss. Stattdessen schieben sie bis heute weiterhin die immer noch offizielle Tonlage von der Bedrohung der Ukraine, des Baltikums, dem angeblichen Shanghaien der Krim etc. Von dem was sogar Wiki zu Mister Breedlove berichtet auch kein Sterbenswörtchen. Und, was berichtet Wiki auf des Misters Beitrag unter der Überschrift „Kritik“? Ausnahmsweise mal das ganze Zitat, auch wenn es aufträgt: „Breedlove wurde vonseiten verschiedener NATO-Partner vorgeworfen, die militärische Rolle Russlands im Ukraine-Konflikt übertrieben dargestellt zu haben. Im Kanzleramt wurde in diesem Zusammenhang sogar von „gefährlicher Propaganda“ gesprochen und es kam zu einer Intervention von Außenminister Frank-Walter Steinmeier bei Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg.“ Achtung, Kopie erfolgt am 14.8.2017 13:00, so etwas kann sich schnell ändern.

Und jetzt also haben wir einen Hotzplotz im Oval Office als angeblichen commander-in-chief, der nach dem Wegdrücken der letzten Twitter-Meldung kaum noch weiß, was er denn gerade so an Unsinn abgedrückt haben könnte. Einen, umringt von jenen Gesellen, die schon einen Kennedy fast in den Wahnsinn getrieben haben, ob es bei Obama beim Versuch blieb ist die Frage. Einen, der wenn er am Leben bleiben will, tut was man ihm einflüstert mit warnendem Hinterton. Möge er daran denken, der Donald: beim Einsatz von Atom-Waffen wäre er nicht der Erste, diese Ehre hatte schon Harry in Anspruch genommen. Da ist auch kein „America First“ mehr zu holen und selbst wenn es dem so hätte sein können, es hätte so schnell keiner mehr mitbekommen. Eben einfach deswegen, weil keiner mehr da gewesen wäre, die honorable Leistung des Präsidenten noch zu würdigen. Falls er es nicht glaubt, vielleicht mal das Remake von On the Beach aus dem Jahre 2000 angucken. Das hilft. Und bezüglich unserer Medien, den investigativen Premiumsmedien zumindest, den am Nasenring von NYT und CNN eng geführten, was ist bei denen diesbezüglich zu vermelden? Nicht zu glauben, aber mit denen habe ich fast Mitleid. Wissen sie doch nicht, ob sie weinen oder lachen sollen. Mit der kriegsgeilen Hampelfrau Hillary hätten sie natürlich dieses Problem nicht gehabt. Da wäre es zügiger abgegangen. Da hätte man schon weit vor Weihnachten im ersten Amtsjahr davon berichten können, wie die Lage der in Atomschutzanzügen patrouillerenden Stoßtrupps vor Moskau wenn nicht in Peking denn so ist. Und - für einen Brennpunkt bei Gniffke besonders geeignet - ihren Relaunch von ihrem berühmten Orgasmusfake à la Sally,  mit „We came, we saw, he died“ und dem irren Lachen hinterher, dieses Mal aus Damaskus, auf den hätte man bestimmt nicht verzichtet. Einfach zu schön, wäre es gewesen! 

Atomkrieg ist machbar, Herr Nachbar! Es sei denn, Kevin Costner käme wieder zu Hilfe. Oder wird es gar George Clooney sein, der uns rettet? Kaum, der wollte doch der in Außenpolitik erfahrensten Frau von Welt unter die Arme greifen. Und bei der konnte das keinesfalls was Gutes bedeuten. Und hinsichtlich Bruce Willis hätte ich auch so meine Bedenken. Empfehlenswerter erschiene mir da eine Wiederauflage von Quo Vadis. Da entleibt sich der Widerborst Nero ja auch - zur Entlastung aller - selbst. Ein Nachfolger für Peter Ustinov lässt sich sicherlich finden, Brad vielleicht, der kennt sich aus mit antiken Rollen. Wenn das nicht schon damals fake-news gewesen wären. Gewöhnlich gut informierte Kreise von damals berichteten nämlich, es sei die Prätorianer Garde gewesen, die Hand angelegt habe ans Messer. Gut ein bisschen das Drehbuch umschreiben ist immer förderlich, ist ja auch vom Remake von OntheBeach in 2000 gut gelungen. Prätorianer gibt es heute ja auch nicht mehr. Dafür wäre jetzt die Centrale Intelligenz Agentur zuständig in enger Zusammenarbeit mit den Navy Seals, so wie noch neulich bei Osama, Zero-Dark-thirty. Fire&fury - in Schutt und Asche legen, das geht auch gut ohne WMD - Mass destruction weapons. Und was es einst bei Nero und seinem flambierten Rom zu berichten gab, da könnte jetzt ja auch der Kim gut dienen mit seinem Pjöngjang. Unsere Medien wären hipp, die Auflage, die Quote, kaum auszudenken! Jetzt habe ich kalte Füsse.

Antwort von U. Gellermann:

Der Leser hat allen erlaubten Raum überschritten. Das geht mal, wg. guten Formulierens und ständigen Dialogs. Aber weil die Galerie lexikalische Formate nicht verträgt bitte ich künftig um Zurückhaltung.


Am 14. August 2017 schrieb Manfred Caesar:

Nordkorea steht seit über 15 Jahren auf der Liste der Schurkenstaaten.Die meisten auf der Liste sind inzwischen von unserem selbsternannten Weltpolizisten auf den "rechten" Weg geführt worden .Nordkorea und der Iran stehen noch aus. Insofern spielt es keine Rolle was Kim sagt oder nicht sagt,wobei wir in Zeiten 32 n. Orwell überhaupt nicht mehr wissen was er tatsächlich gesagt hat.Die Wahrheit kommt aus dem Wahrheitsministerium.
Wie der Hampelmann im weißen Haus heißt ,spielt keine Rolle ,an den Schnüren ziehen Andere.
Nach Aussage von Trump ist der Einsatzplan gegen NK fertig.Das dürfte ausnahmsweise wahr sein.Vermutlich liegt er schon 15 Jahre in der Schublade.
Trump ist jedenfalls friedensnobelpreisverdächtig.


Am 14. August 2017 schrieb Helmut Ische:

Unterschätzen Sie dieses kleine, hinterhältige "Nordkoreanische Völkchen" - oder wie unsere freiheitlich - demokratische Journaille schreibt, diesen widerlichen Diktator Kim nicht.
Diese KDVR - dieser Scheißstaat - lässt zwei Atombomben auf Japan werfen. Waren doch diese nordkoreanischen Kriegstreiber, oder? Und, wer bitte schön, wollte Vietnam in die Steinzeit zurück bomben? Das waren auch diese kleinen KIMS. Der Sohn beerbt den Vater! In welcher Demokratie geht das denn? In den USA undenkbar! Diese Diktator - diese nordkoreanischen Blutsäufer - unterstützen jede faschistische Regierung auf der Erdkugel. Und da das alles noch nicht reicht, lässt dieser imperialistische Staat Nordkorea aus Profitgründen den nahen und mittleren Osten in Schutt und Asche legen. Dieses nordkoreanische Pack! Unsere Journalisten in den Redaktionsstuben von ARD/ZDF, Welt, FAZ, TAZ, BILD usw.. können ja nicht irren. Wir und die USA sind die Guten, Herr Gellermann. Gleichzeitig ist das Vorgehen der USA auch als Warnung an die Chinesen und Russen zu verstehen. Und die haben verstanden. Im UN-Sicherheitsrat haben beide Staaten mit den Amis für Sanktionen gegen Nordkorea gestimmt. Warum? Keine Ahnung. Aber egal. Diese Dreckschinesen und Drecksrussen. Denen werden WIR es aber mal so richtig zeigen. Aber mal so richtig....und wenn alles in Scherben fällt.. dann wars für eine gute Sache und wir sind diesmal auf der richtigen Seite. Fragen Sie mal den Herrn Kornelius, oder Herrn Gniffke. Mit welchem Recht frage ich Sie Herr Gellermann, mit welchem Recht, will Nordkorea seinen eigenen Weg gehen? Wo kommen wir denn hin wenn alle Staaten der Erde auf Souveränität Wert legen würden. Die USA führen die Welt - also auch UNS - in eine bessere Zukunft. Jetzt bitte den rechten Arm nach vorn und ganz laut "HEIL UNSEREM FÜHRER DONALD" gerufen.


Am 14. August 2017 schrieb Lutz Jahoda:

YES, WE CAN !

Ethisch lädiert und auch sonst nicht rund laufend,
Zeigt sich der Vierzig-plus-fünf-Präsident,
Vorerst das Volk, dann sich selbst dumm verkaufend,
Wie zu erwarten, atomstark präsent.

Von Nordkoreas Kommunistenmasche -
So hatte Trump es schon angekündigt -,
Bliebe nichts übrig, nur tickende Asche.
Allerdings auch ein US-Chef, entmündigt.

Drum führt die Welt nicht hinter die Fichte.
Nicht nur der Blondschopf ist nicht ganz dichte.
Auch Washington bleibt im traurigen Lichte.
Das beweist allein schon Amerikas Traum:
Maschinenpistolen im Kofferraum!


Am 14. August 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Manometer lieber Uli, auch als "Sänger vor dem Herrn geeignet." Was für ein Klang !!!
Mit Sinn, Herz und Verstand die politischen Interessen, die Sachverhalte, und die Aufgabe des Massenmediums, denn das ist die Tagesschau auf den Punkt gebracht, und das Beste ist, dass alles mit klarer, dem Zuhörer sehr verständlicher Sprache, die sofort im Gehör landet, und neugierig auf mehr macht. Die Möglichkeit zu nutzen, den hochbezahlten, korrupten, hinterhältigen "Spitzbuben," wie Lenin sie nannte so richtig und mit Schmackes in die vegetarische Suppe zu spucken, ist wie ein Joker. Mit Aufklärung, Stil und Haltung, Witz und einer geerdeten Leichtigkeit dagegen zu halten ist eine Kunst für sich, und hält die Spannung und das Interesse aufrecht an diesem sehr wichtigem Buch.
Im übrigen, lieber Uli, gehet vieles, wie du sagst mit dem "Samenkorn" los.
Das Buch wird gelesen; und immer wieder gibt es Rückmeldungen, die mir sagen, dass sie vom Inhalt des Buches, der einfachen, nachvollziehbaren Sprache, komplizierte, politische Sachverhalte und Schlussfolgerungen, die zum Nachdenken und Hinterfragen anregen begeistert sind. Was mir aber eine ganz besondere Freude ist, dass Kollegen, die in der Alten- und Krankenpflege tätig sind, oft erschöpft, nur mit Tabletten, zum Teil ihre Schichten, die den "normalen Arbeitstag" von den Stunden und der Belastung her kaum, und das ist nicht übertrieben, da ich so etwas selber kenne, seit Jahren keine ernsthafte Gelegenheit hatten ein Buch zu Lesen. Wenn sie wollten, ist es ihnen aus der Hand gefallen, weil sie die Müdigkeit übermant hat, denn die Altenarbeit, wie die Arbeit mit Menschen immer eine sehr verantwortliche Arbeit ist, so höre ich vor kurzem, dass Kollegen, die es geschenkt oder gekauft haben, dass sie es gelesen haben; oft in einem Rutsch.
Eine mir liebe Kollegin sagte mir beim Kaffe trinken: "Ulli, dieses Buch ist auch für uns geschrieben, für die erschöpften, die im Hamsterrad sich drehenden, die keiner mehr bemerken will, weil alt werden in einer Gesellschaft, wo nur der etwas zählt, der dem Ego huldigt, und der solidarische Mensch zum "Looser" erklärt ist, ist das Buch ein Sonnenstrahl,der die müden Knochen erwärmt, und Zuversicht und Hoffnung gibt, dass sich Verhältnisse verändern lassen.
Lass die Puppen tanzen in Deiner Schreibstuben, und ich düse gleich zur Arbeit, und Dein Artikel auf Deiner Startseite wird später bearbeitet. Zwei Irre, na dann Prost Mahlzeit. das dicke Kind KIm und der Irre mit seinem Größenwahn, der Knetgummi in den Händen derer ist, die ihn manipulieren. Wir leben am Vorabend einer Zeitenwende, und manchmal denke ich, dass sich vieles, zuvieles politisch verselbständigt hat, und ob es wieder eingefangen werden kann ist von Politikern und den Völkern in der Welt abhängig, wenn es nicht in einem Krieg, wo Europa das Pulverfass ist, enden wird.
Hoffnung liegt in der Natur des Menschen, und das macht dein Buch: DIE MACH UM ACHT.


Am 14. August 2017 schrieb Werner Wertmann:

ZU GELLERMANNS TV-BEITRAG

Super Argumentation. Aber muss der Kameramann ständig wackeln und zoomen?

Antwort von U. Gellermann:

Wie häufig im demokratischen Sektor der Medien: Weng Zeit, wenig Geld.


Am 14. August 2017 schrieb Marc Britz:

Wenn nicht die Aktienkurse den Zweck der US-Aggression gegen Nordkorea erklären - alle Börsenkurse brachen nach Trumps Aussagen ein, nur nicht die der Waffenindustrie - könnte man sich schon fragen was die eigentliche Motivation hinter "Feuer, Wut und Macht" ist. Der immer noch nicht gewonnene Stellvertreterkrieg gegen China und Russland oder die Bodenschätze des koreanischen Nordens? Ist also zusammengefasst wie immer nur die unstillbare Gier des Imperiums der Grund für das was die deutschen Schreibtischtäter so gerne verharmlosend "Säbelrasseln" nennen?
Sicherlich. Aber hier wird an der "Eskalationsschraube" gedreht (Zitat Gellermann). Und manchmal beschleicht mich wirklich das ungute Gefühl, dass hier in erster Linie ein Präzedenz- und Testfall für "lokal beschränkte" Atomwaffen geschaffen werden soll. Droht hier nicht ein Ersteinsatz jenes "innovativen" Arsenals an nuklearen Sprengköpfen von dessen Nutzen die Falken in Washington in Bezug auf Russland so überzeugt sind? Werden die Nordkoreaner sozusagen als Versuchskaninchen für die den Endsieg des Imperiums garantierenden neuen Wunderwaffen herhalten müssen? Das Regime in Nordkorea ist jedenfalls ausreichend medial dämonisiert und grossartige Gegenreaktionen in der westlichen Bevölkerung sind nicht zu erwarten. Dannach wird halt ein wenig herummoralisiert und der verstrahlte Salat in Vietnam beklagt. Und auch das nur dann wenn die wahnsinnige Rechnung eines lokal beschränkten Atomkriegs wirklich aufgeht. Atomkriege haben aber in unserer Zeit die dumme Eigenschaft global das Licht aus zu machen - für immer. Es macht mich manchmal fassunglos vor Wut dieser "blonden Bestie" auf diese Weise ausgeliefert zu sein!


Am 14. August 2017 schrieb altes Fachbuch:

Atomkrieg ist machbar!
sicher, aber auch wenig wahrscheinlich!
kollateralschäden gibt es dann nicht mehr, und nicht nur die halbinsel wäre für jeden verlorenes terrain. da macht krieg keinen sinn!!
kim zeigt seinen untertanen und trump den seinen (incl. verbündete), wer den längsten hat. wenn die damit fertig sind, hat trump viele abwehrraketen verkauft und der chinese und russe weiß, was auf sie zukommt! für nordkorea bleibt weniger zu futtern, was ja auch beim regime-change hilft.
ein üblicher stellvertreterkrieg zulasten aller koreaner, die von wiedervereinigung träumten, zum schaden der russ. und chin. wirtschaft (neue sanktionsgründe gefunden) und natürlich zum vorteil des amer. mik's, der einen brandherd mehr und damit absatzmarkt geschaffen hat.
die gleiche verschärfung wird in transnistrien, im donbass und venezuela passieren. spannend wird es auch, wenn die syrische armee den euphrat überschreitet, und auf dem weg zur iranischen grenze die amerikanisierten kurden zu ihrer loyalität befragt;)
krieg als planwirtschaftliches, auch risiko-kalkuliertes modell, welches hoffentlich auch ein solches bleibt. die medien verdingen sich wie immer als herolde dieser selbstverständlichkeit und pushen dies, bis uns die gewaltanwendung als natürlich erscheint und auch der gewalt nach innen gegenüber abstumpfen lässt!
ein kompletter sieg der werte-demokratien eben;)
wie weit weg ist eigentlich trump's "america first" von "kauft nicht beim juden"?


Am 14. August 2017 schrieb Andreas Schell:

Den gleich geschalteten, kriegsgeilen Schmierfinken in den Redaktionen von SZ, Spiegel und anderen, so genannten Leitmedien ist nichts anderes mehr als eine verkrüppelte Sozialisierung zu bescheinigen. Zu lange waren sie Schwarzenegger, Stallone und ihren fortschreitend dementen Eigentümern ausgesetzt. Seit vielen Jahren ist es ihnen sogar möglich, bewaffnete Konflikte höchst selbst am Flachbildschirm zu gewinnen, wenn sich mal eine private Minute ergibt. Bei mangelndem Erfolg oder Störung durch Vorgesetzte können sie den Level des virtuellen Ballerspiels abspeichern oder neu starten, bis der gefühlte Erfolg dann eben eintritt. Der Brainwash, der sich dabei über Jahrzehnte in die Gehirne gebrannt hat: die Guten gewinnen immer! Fast jedes Problem lässt sich mit überlegenen Waffen, ggf. auch mit schnellen Fahrzeugen und natürlich mit dem eigenen, brilliant-listigen Verstand lösen!

All diesen, im kapitalistischen Dauerfrieden wohl genährten Gestalten sei gesagt, dass *kein* Krieg ihr Leben positiv verändern wird. Die spannende Unterhaltung, nach der sie sich so verzehren, damit sich ihre fiesen Kriegsgazetten mitsamt Auto- Banken- und Smartphone-Werbung besser verkaufen, lässt sich weder neu starten noch abschalten. Nur Eskalation ist möglich. Die Mär von der Wahrheit oder dem überlegenem Verständnis der Redaktionen für die Geschehnisse lässt sich anhand etlicher aktueller Beispiele vollständig widerlegen. Wo ist der Mut, die wirklich entscheidenden Themen zu diskutieren? Zum Beispiel: raus aus der NATO! Weg mit der Rüstungsindustrie! Her mit einem friedlichen, internationalen Dialog, z.B. mit Russland! Her mit einer nachhaltigen Energiewende!

Nach offizieller Darstellung will Kim also ein, zwei Raketen über Japan (hat Japan kein Radar?) schießen und irgend einen Sprengkopf auf oder vor der über 3000km entfernten Inselfestung Guam (haben die keine Raketenabwehr?) zur Detonation bringen? Der Angriff würde, falls er überhaupt bemerkt wird, den Bündnisfall auslösen. Weit und breit keine nordkoreanischen Schiffe, eine Invasion auf Guam komplett ausgeschlossen. Was muss in diesem Fall sein? Richtig! Vergeltung! Eskalation! Das schreien sie alle. Unter dem vordergründigen Deckmäntelchen einer de-eskalierenden Vernunft wird so heftig onaniert, dass sichtbarer Rauch aufsteigt. Hoch mit den Rüstungs-Aktienkursen, zivile Opfer egal! Die ganze Idee ist so widerlich blöd, dass sie aus USA stammen *muss*. Hollywood? Schwarzenegger? Der Bodybuilder mit dem großen Gebiss ist längst Pensionär, aber seine Nachfolger werden das Problem sicher zu Gunsten des Westens lösen. Und die Redaktionen werden dafür sorgen, dass die von vorne bis hinten frei erfundene Story spannend wird und gut aussieht, mit geilen Effekten! Kost' ja fast nix! Was sind schon ein, zwei Atombomben, endlich mal wieder oberirdisch gezündet, gegen die Sauce, die seit Jahren bei Fukushima (liegt etwa in der Mitte zwischen Nordkorea und Guam) ins Meer rinnt?

Mir scheint, Trump löst in Korea gerade in perfekter Teamarbeit die eigenen und die innenpolitischen Probleme all seiner Partner. Sonst nichts.


Am 14. August 2017 schrieb Klaus Bloemker:

SZ: "Urinstinkt nach Abschreckung"

Ist zwar sprachlich nicht ganz richtig, aber sachlich nicht ganz falsch.

Nordkorea hat nicht vergessen, was im Koreakrieg (1950-53) US 'fire, fury and power' bedeutete. Ihre Städte sind von US Bomben platt gemacht worden. (Viel schlimmer als in Deutschland im 2. Weltkrieg.) Die Staudämme wurden bombardiert. Es war so viel bombardiert worden, dass die US Luftwaffe kaum noch Ziele hatte.

Wir haben das vergessen, Nordkorea nicht. Ich denke, sie wollen ihre Atomwaffen als Abschreckung haben, dass ihnen das nicht noch ein zweites mal passiert. Die USA haben über 28.000 Militärpersonal in Südkorea stationiert.
___
Es sieht natürlich komisch aus, für so ein System wie Nordkorea ein Wort einzulegen. Aber man kann auch mal die Sicht der anderen Seite zeigen, wenn niemand sonst das tut.

Die Amerikaner haben nie angeboten, im Gegenzug für die Einstellung des Atomprogramms in Nordkorea ihre Manöver in Südkorea einzustellen oder ihre Truppen zu reduzieren.


Am 14. August 2017 schrieb Susanne Hofmann:

Danke fürs unermüdliche Zurechtrücken der Geschehnisse und das Herausstellen der tatsächlichen Gefahrenquelle!


Am 14. August 2017 schrieb Arnulf Rating:

Sehr auf den Punkt!

Danke!


Am 14. August 2017 schrieb Petra Brandt:

Ihre scharfe Medienkritik enthüllt die die gefährliche Angewohnheit der deutschen Presse. Wenn Krieg droht nur an Quoten und Auflage zu denken.

Dran bleiben...

Schlagzeilen

Wenn Sie sich für die Artikel der Rationalgalerie interessieren und immer erfahren wollen, wenn es Neuigkeiten gibt, können Sie unseren RSS-Feed abonnieren:
RSS-Feed abonnieren

Kürzlich...

14. August 2017

Niedrig, niedriger, am niedrigsten

Das Niveau der Tagesschau sucht den Superlativ
Artikel lesen

08. August 2017

Seuchen und Krieg

Mangelhafte hygienische Verhältnisse fördern die Verbreitung von Seuchen
Artikel lesen

07. August 2017

Die Rundfunk-Räte schweigen

Da kann die Tagesschau schweigen wie sie will
Artikel lesen

07. August 2017

Grünes Ende ohne Schrecken

Der schleichende Tod der Jahre 68 und 89/90
Artikel lesen

31. Juli 2017

Dr. Gniffke antwortet auf Programmbeschwerde

So oder so ähnlich könnte ein Gniffke-Brief auf eine Beschwerde aussehen
Artikel lesen

PDF dieses Artikels

Diesen Artikel herunterladen

Wenn Sie möchten, können Sie sich diesen Artikel auch als PDF-Datei herunterladen:
PDF-Datei laden

Artikel kommentieren

Brillant? Schwachsinn? Mehr davon?

Sagen Sie uns Ihre Meinung! Wir überprüfen Leserbriefe, bevor wir sie online stellen – nicht um sie zu zensieren, sondern um unsere Leser vor SPAM und Werbung zu bewahren. Über Kritik freuen wir uns!
Kommentar verfassen