Angriffskriege aus Bayern

Legal? Illegal? Scheissegal!

Autor: U. Gellermann
Datum: 30. März 2017

Auf der provinziellen Web-Site des Landes Berlin wird für den weltweiten Krieg geworben. Nicht ganz so direkt. Eher verdeckt: Dem erschrockenen Nutzer der Site wird dort ein schönes Kriegsangebot gemacht: Er kann sogar 88,40 bis 120.00 Euro am täglichen Krieg verdienen, inklusive eines 24-stündigen Bereitschaftsdienstes. Das liegt zwar weit unter dem Mindestlohn, aber immerhin wird man, folgt man dem Angebot der Firma Optronic, als fiktiver Russe an einem ordentlichen NATO-Krieg teilnehmen dürfen: „Gesucht werden Statisten für Rollenspiele bei Trainingseinsätzen der U.S. Army. Durch die Statisten wird die Zivilbevölkerung in Krisengebieten dargestellt. Dadurch wird ein realitätsnahes Übungsszenario für die Soldaten und somit eine optimale Vorbereitung für deren Auslandsmissionen erreicht.“ Und über allem steht: „Russisch - Rollenspieler/innen für NATO Übungen gesucht“. Halten wir bitte fest: An keiner Stelle wurden die NATO-Grenzen von den Russen überschritten. Doch die Kriegsveranstalter wollen unbedingt im Ausland missionieren.

Wer am Krieg teilnehmen will muss sich allerdings zum Truppenübungsplatz Hohenfels nordwestlich von Regensburg begeben. Das Kriegsübungsgelände wurde 1937 von den Nazis eröffnet. Das war das ruhmreiche Jahr, in der die extrem tapferen deutschen Flieger des Flugzeuggeschwaders „Legion Condor“ aus sicherer Höhe die baskische Stadt Guernica dem Erdboden gleich machten. Aber den Deutschen, diesen Loosern, kann man einen Gewinnerkrieg nicht anvertrauen: Das wußten unsere „Freunde“ schon im Juni 1951 und hatten deshalb „eindringlich für ihre im süddeutschen Raum stationierten Truppen der 7. US Army von der Bundesrepublik Deutschland die Abtretung eines Truppenübungsplatzes gefordert.“ Schon damals war das Feindbild klar: Der Koreakrieg hatte begonnen und nach der unwiderstehlichen NATO-Logik musste der auf der falschen Seite stehende Russe unbedingt von der bayerischen Oberpfalz aus geschlagen werden.

Doch wer das Gelände in Hohenfels besucht, wird von einer Moschee-Attrappe, die mitten im Kampfgeschehen rumsteht, von breit angelegten Kriegszielen überzeugt: Nah-Ost, Fern-Ost, alles ist möglich. Die Kriegsvorbereitungen sind keineswegs geheim. Schon im November 2015 darf der Deutschlandfunk über das Kriegsdorf „Atropia“ sagen, dass es „geostrategisch als die Brücke von Europa nach Asien gilt. - Die mächtigen Nachbarstaaten Donovia und Ariana gehen aggressiv gegen Atropias prowestlichen Kurs vor.“ Und weil der gute prowestliche Kurs immer vom antiwestlichen Bösen bedroht wird, kommt auch der fiktive Bürgermeister eines umkämpften Fake-Dorfes im Deutschlandfunk ungebremst zu Wort: „Glauben Sie denn immer noch nicht, dass wir keine kriegsähnliche Verhältnisse haben? Alles was Sie sehen, das ist richtig hier. Hier wird keine Rolle gespielt oder sowas. Alles. Wir leben hier und das sind ganz, ganz gefährliche Zustände hier draußen. Das ist keine Rolle, nein!“

Gar keine Rolle spielen Recht und Gesetz in der bayerischen Kriegs-Anlage. Denn fraglos wird dort der Krieg vorbereitet und nicht die Verteidigung. Zwar hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen den Angriffskrieg schon vor Jahren definiert (Resolution 3314) und das Rom-Statut, Rechtsgrundlage des Internationalen Strafgerichtshofs, verbietet ihn ausdrücklich. Aber wem geht das meilenweit am Arsch vorbei? Der NATO und den USA. Und wer interessiert sich in diesem Zusammenhang schon für das Grundgesetz? In dessen Artikel 26 wird erwähnt, dass „insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten“ verfassungswidrig und unter Strafe zu stellen ist. Die Bundesregierung, auf deren Herrschaftsgebiet der Kriegs-Vorbereitungsplatz liegt, schon mal nicht. Mit der Legalität geht man ungern zimperlich um.

Als Erfordernisse für die Kriegs-Teilnehmer zählt das Rekrutierungsbüro auf: „Sie sollten folgende Eigenschaften mitbringen: - Gute Sprachkenntnisse in Russisch - Grundkenntnisse in Englisch - Belastbarkeit - Teamfähigkeit - Flexibilität - Verantwortungsbewusstsein“. Eindeutig verlangt die Vorbereitung eines Kriegs ein makaberes Verantwortungsbewusstsein: Wird der Russe schon prophylaktisch vor Grenzübertritt erschossen? Und wenn ja, in der Nähe welcher Grenze? Hinweise geben die Teilnahmebedingungen: „Zusätzlich gute Sprachkenntnisse in . . . Polnisch oder Tschechisch sind von grossem Vorteil.“ – Von deutlich größerem Vorteil für unser Land und auch wirklich verantwortungsvoll wäre die Teilname am diesjährigen Ostermarsch. Der verlangt dringlich „Abrüstung“. Und dort kann sich jeder, der über Zeit und Verstand verfügt, entrüsten: Über eine Bundesregierung, die munter den Krieg vorbereitet und einen Rot-Rot-Grünen Berliner Senat, der um Kriegs-Komparsen auf seiner Site werben lässt.

Das sind die Termine:
https://www.friedenskooperative.de/termine/ostermarsch


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 03. April 2017 schrieb marie becker:

"So unterschiedlich sind unsere Meinungen wohl gar nicht, auch wenn Sie das nicht so sehen und Gegner suchen, wo keine sind. "

Mir scheint, Sie verwickeln sich in ihre eigenen Projektionen: Gegner zu suchen ist durchaus nicht meine Intention, höchstens umgekehrt Fakten aufzuweisen und zu bekämpfen, die die Menschheit ins Verderben führen.


Am 01. April 2017 schrieb altes Fachbuch:

legal?? illegal??
stellen sich solche fragen eigentlich noch? viel zu viele hoheitsrechte sind doch schon an eu und nato delegiert. der dt. rechtstaat ist doch nur noch zum anpassen des nationalen rechts an externe/"elitäre" anforderungen existent, das bürgerliche recht nur zur klärung von besitzstand, das strafrecht nur noch zur eindämmung von widerstand (nicht der kriminalität), grundrechte nur zur aufrechterhaltung einer demokratischen fassade oder schaffung von nebenkriegsschauplätzen....
die wirtschafts"kraft" dieses staates basiert quasi auf illegalität, oder wieso sind wir bei korruption, preisabsprachen, sanktionen, lobbymacht vor staatsmacht .... auch weltmeister?

scheissegal?
ist die sorge vor einer MÖGLICHEN physischen vernichtung meiner dürftigen realen existenz (globalismusverlierer, abgehängter:) wirklich größer, als die SICHERE verkümmerung von restrationalität in einer bekloppten umwelt??
unser "kompetenzteam" nimmt aus der diskussion mit:
- irgend welche nichtstaatliche strukturen machen, was sie wollen!
- krieg ist systemimmanent, notwendig und schon laufend bzw. kommend! und viele partizipieren bei der vorbereitung und der gewinnausschüttung. ein friedensbewegter kann also nur verlierer sein
- widerstand regt sich traditionell, symbolisch, plattformen übergreifend und damit hauptziel verwässernd gegen symptome: was schon 70 jahre nicht geholfen hat, wird weiter zelebriert, obwohl die bedrohung größer geworden ist.
- wenn friedenskampf ehrlich ist, dann rührt er sich nicht nur bei der bedrohung der eigenen existenz
- wer friedenskampf nicht mit der beseitigung des imperialismus verknüpfen will, demonstriert nächstes jahr wieder, wenn die komparsen chinesisch sprechen sollen!
- außerdem sichert dieser "friedenskampf" nur eigenen besitzstand, was ein ausschlussgrund für unsere beteiligung ist!! der jetzige wohlstand basiert schon auf ausbeutung im eigenen land und anderer länder, die zukunftsparole lautet WACHSTUM, die folgen sind absehbar!
- das trommelfeuer gegen die linke opposition hält an!! kleinste "fehler" werden aufgebauscht und damit die groko vom wahlvolk bewusst konserviert! die phobie vor einer ddr 2.0 ist größer, als der sicher kommende krieg! wir sehen dabei keine programmatische auseinandersetzung, sondern eine non-faktische und mediale kampange, die letztendlich auch zu keiner wahlempfehlung führt - was wir als ziel dieser debatten ansehen! niemand untersucht die wahlprogramme auf ihren bezug zum thema, aber jeder pups und dann nur einzelner linker wird aufgebauscht!

krieg?? der macht uns keine angst!
aber dieser "friede" ist uns scheissegal


Am 01. April 2017 schrieb marie becker:

Andreas Schöbel: Sie rennen offene Türen ein, kommen aber schließlich an denselben Endpunkt.

Gebrauch konventioneller Waffen wird das Kriegsgeschehen nur noch solange bestimmen bis die Kriegslobby mit lukrativerem bei der Massenproduktion rechnen kann, und an der Stelle ist es vorbei mit lokalen Auseinandersetzungen . Herrschaftsansprüche und Gier lassen denjenigen, der sie stellt erblinden und Realitäten nicht mehr anerkennen, auch die eigene Schwäche nicht, die er in seiner Egomanie und Megalomanie ausblendet.




Am 01. April 2017 schrieb Petra Weber:

Habe heute erst Ihre Site entdeckt. Gefällt mir sehr, sehr gut, bitte nehmen Sie mich in Ihren Verteiler auf.


Am 01. April 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel:

@marie becker
So unterschiedlich sind unsere Meinungen wohl gar nicht, auch wenn Sie das nicht so sehen und Gegner suchen, wo keine sind.

Sie Sprechen vom Atomkrieg und da ist Ihre Aussage völlig richtig. Zum Glück ist uns der bisher erspart geblieben. Und ich hoffe inständig, dass das so bleibt. Und ich hoffe sehr, dass jeder das ihm mögliche tut, um eines solche Krieg und auch jeden anderen Krieg zu verhindern.

Sie haben also vom Atomkrieg gesprochen, ich habe aber von Kriegen überhaupt gesprochen. Die sind uns bisher nicht erspart geblieben. Davon gab und gibt es jede Menge: Syrien, Afghanistan, Irak ? ich muss die Liste sicher nicht fortsetzen. Und letztere haben leider sehr kapitalträchtige Sieger. Und diese bisherigen Siege lässt diese Leute von der Machbarkeit weiterer begrenzter konventioneller und dann auch begrenzter Atomkriege träumen. Das aber ist kreuzgefährlich. Denn jeder Krieg kann sich ganz schnell zum Atomkrieg ausweiten. Und wenn es nicht gelingt, genau diesen Leuten gehörig in die Suppe zu spucken, dann wird es ganz böse. Wenn wir das wollen, müssen wir aber begreifen, wer die bisherigen Profiteure sind und warum die so irre Träume haben.

Darauf wollte ich das Augenmerk lenken. Denn je genauer man analysiert, desto besser ist das für die Schlussfolgerungen. Da scheint mir Akribie nötig, mag man mir das auch als berufsbedingt anhängen.

Erst so werden die gefährlichen "Kriegsspielchen" richtig verständlich. Sie üben die (bisher) mehr oder minder erfolgreichen Krieg und vermitteln den Eindruck, das müsse auch in Zukunft so bleiben. Denn wer das Video bei Galileo ansieht, sollte merkt: die üben da nicht die Verteidigung des eigenen Landes. Die üben Krieg in anderen Ländern, und jetzt sogar in Russland. Die Dumpfbacken bereiten sich auf das gefährlichste vor, worauf man überhaupt abzielen kann. Das ist durch Uli Gellermann sehr gut als Vorbereitung eines Aggressionskrieges auseinandergenommen.

Aber mehr noch: wer sich ein bisschen in der Materie auskennt, merkt, dass dort auch ein völlig irreales Kriegsbild vermittelt wird, um die Soldaten nebenbei noch mit Illusionen vollzustopfen. Und das funktioniert. Davon zeugen die vielen traumatisierten Bundeswehrsoldaten, die aus Afghanistan kommen. Die hatten wohl an einen etwas gefährlichen Spaziergang geglaubt und sind dann tief erschrocken. Dabei haben sie noch nicht mal einen Bruchteil dessen erlebt, was die Menschen gerade in Syrien erleben. Die wissen gar nicht, was Krieg eigentlich ist und worauf man sie trimmt.

Und mit den Statisten werden nun auch Multiplikatoren dieses Irrsinns für die Zivilbevölkerung gesucht. Nicht umsonst hat man Galileo zum Filmen zugelassen. Das ist nicht nur Werbung und Sparpolitik, dass ist auch gleichzeitig psychologische Kampfführung gegen die Bevölkerung. Und die Nato hat Leute, die was von psychologischer Kampfführung verstehen.

Sie sehen: unsere Meinungen sind gar nicht so verschieden. Wir haben nur verschiedene Aspekte betrachtet. Und ich bekenne mich dabei durchaus als Haarspalter. Mit guten Gründen, wie Sie sehen.


Am 31. März 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel:

@Ulrike Spurgat
Um ihre Frage "Sind sie Lehrer von Beruf?" etwas zu befriedigen, zitiere ich mich erstmal selbst aus einem vorherigen Kommentar:

"Ich habe nun eine sehr breite persönliche Erfahrungen: u. a. vom Fließbandarbeiter bis zum Akademiker, von Armut bis zum kleinen Wohlstand und in den unterschiedlichsten Bereichen."

Insgesamt sind es 5 technische und sozialwissenschaftliche Berufsabschlüsse und noch viel mehr Tätigkeiten. Zivil und auch beim Militär. Die Arbeitszeit hätte eigentlich für 2 Leben gereicht. Ja und Lehrtätigkeit war auch dabei, von der Berufsausbildung bis zur Lehre an der Hochschule.

Parallel war da noch Engagements in diversen Vereinen und lange war da auch eine Partei dabei, bis ich das Handtuch warf. Manchmal frage ich mich schon, ob letzteres falsch war.

Da Sie sicher auf meine diversen Kommentare anspielen: Ich hatte schon immer den blöden Fehler, mich zu sehr einzumischen, mich einigen Werten verpflichtet zu fühlen und nicht vergessen zu können, dass ich aus Arbeiterkreisen stamme. Das war nicht immer nützlich. Und Fehler habe ich auch überaus reichlich gemacht. Über Wasser zu laufen oder Wasser in Wein zu verwandeln habe ich aber nach meinem 25. Jahr nicht mehr versucht. Darum auch der oben erwähnte Handtuchwurf.

Und da ich auch ansonsten nicht den leichtesten Lebensweg mein eigen nennen darf, habe ich mein übermäßiges Engagement mit schwersten gesundheitlichen Schäden bezahlt und bin nun, obwohl noch vor dem Rentenalter, in praktisch Tätigkeit auf Diät gesetzt. So ist dies hier für mich eine der letzten Möglichkeiten mich einzubringen. Vor meiner Erkrankung habe ich das mehr auf andere Weise gemacht.

Und natürlich haben Sie recht, dass da auch die Angewohnheit wächst, überall seinen Senf dazu zu geben. Sicher ist das auch nicht immer gut und hilfreich. Aber das werde ich jetzt auch nicht mehr in den Griff bekommen. Möglicherweise ist das auch in meiner Gesamtbiographie begründet, die mir erlaubt hat, eine Menge Dinge von innen zu "bewundern". Lehrtätigkeit ist in dieser Hinsicht natürlich "förderlich" gewesen. Lehrer ist ja vielleicht gar kein Beruf, sondern eine nicht anerkannte Berufskrankheit? Also sehen Sie's mir bitte ein wenig nach.

Reicht das als Verteidigung?


Am 31. März 2017 schrieb marie becker:

@Andreas Schöbel
Sie übersehen, dass im Zeitalter der Atombomben und des Cyberwar NICHTS übrigbleibt, auch keine vermeintlichen SIEGER , der " DAY AFTER" wird finster und SEHR EINSAM aussehen.
das war gemeint; der alte Spruch des weisen Indianers sinngemäß: euer Papiergeld könnt ihr nicht essen, Tansfer bleibt Ihnen, Andreas überlassen.


Am 31. März 2017 schrieb altes Fachbuch:

@h. untermayr
danke für den hinweis auf ottobrunn. und siehe da, auch hier gibt es die kontinuität in der rüstungsindustrie: ehemals standort für bölkow wurde das dörflein so fett, dass es zu den kaufkraftstärksten der ganzen republik zählt (lt. wiki platz 26!!) ob dort ein ostermarsch stattfindet??

die rekrutierer dieser komparsen suchen für 2017 ca. 3000 leute!! mal 21 tage mal tageslohn von 85-120 euro sind wir bei 5,5 bis 7,5 millionen euro lohnsumme!
und natürlich steckt da eine rüstungsbude dahinter, und den weg ebnet das impressum (links oben beim §-zeichen): www.us-statisten.de gehört frau elisabeth truppel, und einer optotronic gmbh&ko.kg in aalen, und augen auf: wärmebildkameras, ortungsanlagen, infrarot-detektoren....
und die wette gilt, die werden am truppenübungsplatz sicher viel geld verdienen;)


Am 31. März 2017 schrieb Grit Bender:

Auch die "Berliner Morgenpost" hat das bayerische Angriffskrieg-Dorf entdeckt:
http://www.morgenpost.de/berlin/article210090207/Russisch-Rollenspieler-fuer-Nato-Kriegsuebung-gesucht.html
Das wird aber nicht kritisiert sondern nur berichtet. Und schnell wird noch drangeklebt, die Russen bauten ein Modell des Reichstages, um an ihm die Erstürmung proben zu lassen. Dass es sich nicht um ein Kriegsübungs-Modell handelt sondern nur um einen Freizeitpark, das will der verhetzte und verhetzenden Journalist natürlich nicht der Schlagzeile anvertrauen. Nur eklig,


Am 31. März 2017 schrieb Hubert Untermayr:

Wenn man dann über den afghanischen Bürgermeister mit geforderten Russischkenntnissen hinaus ist, sollte man sich die Anbieter-Homepage mal genauer ansehen, etwa das Impressum. Funktioniert nicht. Benennung eines rechtlichen Vertreters? Fehlanzeige. Firmenadresse? Schauen Sie sich mal in einer Suchmaschine an, wer so alles in der angegebenen Maria Merian Str. 8 im bayerischen Ottobrunn residiert...

Ottobrunn? Sitzen da nicht auch die Rüstungssparte von Airbus, Diehl "defence" ("Technology for peace and freedom // ...hochwirksame Präzisionswaffen"), die 1961 vom Verteidigungsministerium gegründete IABG und manch anderes "Verteidigungs"-Unternehmen?
Korrekt.

Antwort von U. Gellermann:

Danke für die journalistische Zu-Arbeit.


Am 31. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Peter Andreas Schöbel
Sind sie Lehrer von Beruf ?


Am 31. März 2017 schrieb Andreas Schlüter:

Habe heute schon zwei Karnevalisten "entarnt":
„Watt ham mer jelacht!" (Was haben wir gelacht!): https://wipokuli.wordpress.com/2017/03/30/watt-ham-mer-jelacht-was-haben-wir-gelacht/
&
„Noch ein Karnevalist: Roderich Kiesewetter, Donnerwetter!": https://wipokuli.wordpress.com/2017/03/30/noch-ein-karnevalist-roderich-kiesewetter-donnerwetter/
Hier aber sollte wirklich das Strafgesetz greifen, zumindest das Völkerrecht. Es wird wohl ein zweites Nürnberg nötig sein!


Am 31. März 2017 schrieb Der Linksliberale:

Seit Jahren wird Russland oder „der Russe“ oder hilfsweise „Putin" und der "Kreml" dämonisiert. Besser gesagt, die werden von den Mainstream-Medien kriegsreif geschrieben und kommentiert und auch in NATO Übungen militärisch „besiegt" (theoretisch). Alles wird gemacht um das Wahlvolk für einen Krieg zu begeistern. Das Fatale, es gelingt mal wieder! Ja es werden freiwillige Komparsen den bösen Russen spielen. Für Geld und auf Vermittlung der Arbeitsagentur. Ja es wird Freiwillige geben, die auch dieses Mal den „General Winter" und nebenher den Russen militärisch besiegen wollen. Und sie, unsere westlichen neoliberalen Eliten und ihre Militaristen, sie werden nach Jugoslawien wieder einen Krieg in Europa machen, den Krieg gegen Russland. Sie wollen weder Putin besiegen noch eine „Demokratie" einführen, sie wollen Land, Wasser, Bodenschätze und Absatzmärkte. Die Russische Föderation (RF) ist gedanklich bei mir immer noch die Sowjetunion - ist sie aber nicht mehr, sie ist so kapitalistisch wie ein Land nur sein kann. Russland hat aber einen entscheidenden Vorteil, der militärisch industrielle Komplex Russlands ist überwiegend in staatlicher Hand. Das heißt aber auch, dass diese russische hochprofitable Militärindustrie politischen Dogmen ihrer Besitzer folgen muss. Nur das hat uns bisher vor einem Krieg bewahrt. Die RF konnte sogar im Haushalt 2017 Rüstungsausgaben senken, undenkbar für USA oder Deutschland, aber nicht wegen des fehlenden Friedenswillen, nein. Die NATO-Staaten können die Rüstungsausgaben nicht senken, weil die gewählten „Volksvertreter" und die Regierungen dieser Länder darüber nicht bestimmen dürfen. Eine Ausnahme bleibt: Steigerung des Wehretats ist ohne Rücksprache beim militärisch industriellen Komplex in unserer westlichen Wertegemeinschaft möglich. Wenn ich mich so umhöre, umsehe und lese dann komme ich immer mehr zu der Überzeugung, es wird ein richtiger Krieg vorbereitet und es wird ihn wohl auch wieder in Europa geben. Möglicherweise verpflichtet die ARGE die 1-€ Jobber als Bundeswehr-Soldaten für den Krieg gegen Russland (aber nur befristet, bis zum Tod). Und die SPD wird nach dem großen Krieg ihrer sozialen Verantwortung gerecht und besteht dann darauf, dass die Komparsen-Zeiten als „Zielscheiben-Russe" auf den tatsächlich nachfolgenden Kriegseinsatz im Ural (Die Freiheit Deutschlands wird auch im Ural verteidigt!) auf Rentenansprüche der Witwe angerechnet werden. Die übrig gebliebene Linke wird nach dem Krieg sagen, wir haben es vorher gewusst. Die Rechten und Neoliberalen krabbeln aus ihren Bunkern und rufen schnell mit den anderen im Bundestag „Nie wieder Krieg" .


Am 30. März 2017 schrieb Uschi Peter:

@Andreas Schell:
Zusatz zu A-Bomben in Büchel: Ein potentieller Angreifer braucht nur konventionelle Waffen einzusetzen, um die Ladung hochgehen zu lassen. Aber auch die Amis können ein Feuerwerk veranstalten, um dem bösen Angreifer verbrannte Erde zu hinterlassen. Dann ist das Problem "Deutschland verrecke" ein für allemal gelöst.


Am 30. März 2017 schrieb Uschi Peter:

"Natürlich, die Sowjetunion hat Kriege geführt.
Engagement in Nordkorea 1950 bis 53 und Vietnam bis 73, direkt in Afghanistan in den 80-igern.
Und Russland heute?
Tschetschenien, Krim, Ukraine, Syrien-"
Das unqualifizierte Gequatsche von den sowjetisch / russischen Kriegen geht mir auf den Keks. Die SU hat keines dieser Länder angegriffen. Nach Afghanistan kam sie auf zweimaliges Bitten des Präsidenten ebenso nach Syrien. Und das dumme Gerede von der Annexion der Krim ist völkerrechtlich widerlegt.
"Das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist eines der Grundrechte des Völkerrechts. Es besagt, dass ein Volk das Recht hat, frei über seinen politischen Status, seine Staats- und Regierungsform und seine wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung zu entscheiden."
Dass es natürlich den USA nicht passt, dass die strategisch wichtige Krim nicht ihrem Einflussbereich angehört, ist klar. Als die das Kosovo völkerrechtswidrig ohne Volksbefragung von Serbien abtrennten, haben ihre Vasallen in der UNO still geschwiegen. Das Referendum in der Krim wollen sie nicht wahrhaben. Tschetschenien ist ein Teil Russlands und wurde von den USA aufgeputscht, was im Unterschied zur Ukraine nicht zum Erfolg führte. (Man stelle sich dasselbe Szenario bei den Sorben vor.) Ansonsten hat die SU / RF genau wie die USA und die Nato ihre Freunde mit Rüstung und Geld unterstützt. Es gibt kein Land, dass Russland,wie die USA/Westmächte, überfallen und zerstört hätte.
Nachsatz: Hatte die NVA nicht recht mit der Darstellung der Nato als aggressiver Pakt gegen die Völker und den Frieden der Welt? Solange es ein Patt zwischen West und Ost gab, war Ruhe, was nicht der Nato zu verdanken war. Nie etwas von Grenzverletzungen des Westens zu Lande und in der Luft gehört?


Am 30. März 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel:

@altes Fachbuch
Berlin hat keinen Link veröffentlicht, sondern einen Auszug aus den Stellenanzeigen. Dafür ist Berlin zuständig. Und auch wenn die Site von anderen, als den Linken gepflegt wird, wird im Koalitionsvertrag hoffentlich nicht stehen, dass diese Verwaltung nach gut Dünken in die einzelnen Ressorts hineinregieren darf. Sonst wäre das keine Koalitionsvertrag, sondern die Urkunde über eine bedingungslose Kapitulation. Frau Elke Breitenbach ist also höchstpersönlich verantwortlich. Und wenn ihr eine Unachtsamkeit unterlaufen sein sollte, so war inzwischen genug Tumult, um aufmerksam zu werden und Zeit, etwas zu ändern.
Übrigens würde ich es tatsächlich der Linken auch vorwerfen, wenn sie Stellen beim Panzerbau vermitteln würde.

Was die Aufrufe zum Ostermarsch betrifft: ja die Linke und die DKP sind oft dabei. Bei genauer Recherche werden Sie aber feststellen, das es als Unterstützer auch SPD-Ortsgruppen, Jusos und auch Gruppen der Grünen gibt. Und obwohl in Thüringen Landespartei und Landtagsfraktion der Linken die Friedensbewegung unterstützen, hindert das einen Bode Ramelow nicht zu sagen: "Ich rate meiner Partei, an der Nato-Frage diese Koalitionsmöglichkeit nicht unmöglich zu machen - Das heißt ja nicht, dass wir begeisterte Nato-Anhänger werden müssen." (Die Zeit, 10.07.2016) Die Glaubwürdigkeit der Linken ist bei mir in zwischen vielfach schwer beschädigt worden.

@Matthias Bendel
Bitte etwas mehr Vorsicht mit solchen Sätzen: " die kriegsgeilen (weil armen) Menschen konnten". Sie prügeln den falschen damit. Sicher gibt es Menschen, die bereit sind zu Linderung ihrer echten oder vermeintlichen Not für Geld Leute totzuschießen. Nur: die eigentlichen schlimmen Finger sind die, die das Geld geben und die Leute für ihren Profit anheuern.

@Ich Theaterkritiker
Dank für den Link. Sicher hat Uli Gellermann recht: Der Bericht ist wohlwollend. (leider). Aber wer zu denken versteht, nimmt ziemlich interessante Informationen mit. Mir ist da auch ein Video von einem Bundeswehrsoldaten in die Hände gefallen, der zwar unverletzt aber psychisch gestört zurückgekommen ist. Der zieht jetzt herum, um zu klagen, wie schwer das alles sei und wie die Bundesregierung die Soldaten im Stich lasse. Und das Schlimme an diesen Leuten: Die Frage nach der Sinnhaftigkeit stellen die sich nicht. Ist halt ihr Job. Und sie können sich auch nicht wirklich in die Umstände und dortigen Menschen hineindenken, obwohl sie sich da vielleicht sogar etwas Mühe geben.
Ein kluger Kopf schlug mal bissig als Werbespruch für die Bundeswehr vor: „In der ganzen Welt nette Leute treffen".


@marie Becker
Ich würde Ihrer Aussage "Kriege haben in unserm Jahrhundert weder Besiegte noch Sieger" sehr gern zustimmen. Und was die Soldaten und vor allem die Zivilisten betrifft, stimmt das ja auch. Aber dann gibt es noch die, die bei Kriegen so richtig Kasse machen. Und die waren bei allen Kriegen bisher die Sieger, egal wie die Kriege militärisch und auch sonst ausgingen. Ganz selten kamen sie vor den Richterstuhl oder wurde ihnen das erlumptete Vermögen weggenommen. Und schon gar nicht haben sie das eigene Fell zu Markte getragen. Siehe die vorherige Diskussion zu den Quandts. Und dabei sind diese Leute meist sogar die Strippenzieher der Kriege.


Am 30. März 2017 schrieb Hans Rebell-Ion:

Ich bin Psychiater a.D. und würde gern ein Psychopharmaka zur Verfügung haben das die irren Kriegstreiber in aller Welt für alle Zeiten für den Weltfrieden eintreten ... ohne Waffen den Frieden schaffen!!!
Mit Vernunft und "Psychotherapie" sind bekanntlich leider keine irren Krieger zu heilen!!!


Am 30. März 2017 schrieb marie becker:

weniger-mitspracherecht-des-bundestags-bei-auslandseinsaetzen-

heißt es in dem link; man legalisiert etwas, was wegen fehlender Kompetenz der Abgeordneten eh keine Rolle spielte.
Sie haben ALLE abgenickt, als es nach Afganistan ging und keiner fragte, wieso liegt denn ein Bündnisfall vor?


Am 30. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

@ Mark Tempe
Erklären sie bitte den unmittelbaren Zusammenhang der NVA, in ihrem Kommentar, zu Beginn, zum Thema, worüber hier gelesen und geschrieben wird.
Ihre Abneigung gegen etwas sollte hier keine so große Rolle spielen; außer natürlich, wenn es gegen Faschismus und Krieg, der Verletzung der Menschenrechte, Abbau von Arbeitnehmerrechten, gegen die Hartz Gesetze, Schutz für unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche, usw, geht. Sollte es um die Freundschaft der Völker der Welt gehen, und von Deutschland erwarte ich insbesondere, dass gute Verhältnis zu und mit unserem europäischen Nachbarn: Russland, bin ich selbstverständlich dabei.


Am 30. März 2017 schrieb marie becker:

Derjenige, der mit aufmerksamem und wachem Verstand die Politszene beobachtet, weiß , dass wir zur Übung keine zynischen Spielchen brauchen: Aufstockung des Wehretats, Hochschrauben der Beträge, die an die Natokasse gehen, Kostenübernahme für den Transport der USarmy in die Ostländer der EU...."unsre" Tornados in Incirlik, die längst dabei sind, wenn es darum geht in Syrien zu bombardieren ( was heißt da , nur indirekt ) sie sorgen für die Zielangaben und da ist es auch ihnen scheißegal, was die Bomber mit ihrem Kartenmaterial machen, welche Ziele sie ansteuernauch wenn es um Krankenhäuser oder Schulen geht, die behelfsmäßig gerade wieder hergerichtet wurden.
Wir sind längst im Krieg und nicht nur in einem...von wegen seit Ende WWII Frieden ?? innerhalb Europas schlägt man sich zwar nicht mehr die Köpfe ein, aber es gibt ja so viele reale Schlachtfelder, dass man keine gespielten mehr braucht; die Kriegsgeilheit kennt keine Grenzen....und all das nach den blutigen Kriegen im vergangenen Jahrhundert und "unserm Schaur : nie wieder Krieg
und unsrer Prämierung mit dem Nobel -Friedenspreis

@ Lutz Jahoda

Des Sohn Gottes´ letzten sieben Worte

" ... denn sie wissen nicht, was sie tun"
sind demnach alternativlos zu streichen."

Selbiges werden sie schon selbst besorgen.
Kriege haben in unserm Jahrhundert weder Besiegte , noch Sieger


Am 30. März 2017 schrieb Ich Theaterkritiker:

Kotz! Wahrscheinlich wird auch dieses Kriegsvorbereitungs-Projekt, neben Pachtfreiheit für das riesige Gelände, aus Steuergeldern der fleißigen Deutschen finanziert.

Leider ist die Sache nicht neu. Weiter unten auf dem Berlin-Portal wird auf eine Seite des Arbeitgebers OPTRONIC verwiesen: www.us-statisten.de, dort wiederum ein Link zu: ...der Alltag unserer COBs wird bei Galileo auf Pro7 vorgestellt. (COB=Civilian on the Battlefield) : www.prosieben.de/tv/galileo/videos/2015305-als-statist-auf-dem-amerikanischen-kriegsuebungsgebiet-clip (09.11.2015, 12:43 Min). Link funktioniert bei mir nicht, aber auf YT: www.youtube.com/watch?v=OpjxXPcd53Q

Antwort von U. Gellermann:

Und der Galileo-Bericht der Pro-7-Tittytianment-Maschine ist durchaus wohlwollend.


Am 30. März 2017 schrieb Ronald Wolf:

Brillant ! Ein wunderbarer, klarer und dialektischer Artikel. Danke !


Am 30. März 2017 schrieb Matthias Brendel:

Schade eigentlich: Im neunzehnten Jahrhundert haben wir die Soldaten noch nach Amiland exportiert, da war der Kriegsschauplatz noch transatlantisch und die kriegsgeilen (weil armen) Menschen konnten ausreisen ins ferne Amerika um sich dort gegenseitig abzumurksen.
Das ist leider heute nicht mehr so.
Dieses geschundene Land, darf nun 72 Jahre nach seiner Fast-Auslöschung und 28 Jahre nach seiner Wiedervereinigung wieder ungehemmt einen neuen grossen Krieg vorbereiten, einen Krieg gegen das Land, das massgeblich an unserer Wiedervereinigung beteiligt war und das nun als der Erzfeind gehandelt wird im uns regierenden Mainstream.
Nachdem wir mit Ramstein die grösste USA Auslandsbasis beherbergen, von der aus alle Drohnenmorde auf der Südhalbkugel gemanaged werden, nachdem unsere alten Aufklärerjets an mehreren Plätzen dieser Welt dafür sorgen, dass im Nachgang ordentlich und genau gebombt werden kann, war es zu erwarten, dass es nun auch noch mehr Arbeitsplätze in der Kriegsvorbereitung geben wird, wenn auch unterbezahlte...
Auch die letzten Wahlergebnisse lassen nicht gerade grosse Hoffnungen auf eine Änderung, der kriegerischen Haltung unseres Landes zu, denn alle Parteien, ausser Teilen der Linken, scheinen die NATO zu lieben, denn Krieg verspricht Beute und die ist im Falle Russland schon sehr verlockend.
Die vier wichtigsten Dinge im Hirn eines Durchschnittsdeutschen dagegen erscheinen denn auch logisch und sinnvoll in genau dieser Reihenfolge:
Essen, trinken, shoppen, poppen.
Solange, diese Dinge gesichert sind, kann Frau Merkel alles machen, Krieg hin, Krieg her.
Für die jüngere Bevölkerung ist Krieg eher so ein Ballerspiel, die ihn noch erlebt haben sind tot oder dement, so ist der nächste grosse Krieg eh ausserhalb des "Alltagsdenkens" und kann in Ruhe vorbereitet werden.
So kann später wenigstens niemand sagen, er hätte nichts bemerkt von den Kriegsvorbereitungen.
Das ist das eigentlich Fatale an den grossen, letzten Kriegen, es ist schwer danach Verantwortliche zu finden, es werden eher vorher Nobelpreise verteilt, als nachher Schuldige verurteilt.
Wir hier dürfen auch weiter den Lobbyistenstaat des neoliberalen Superreichenkartells wählen und uns im Zwangs-Fernsehen manipulieren lassen, es geht uns doch prächtig, oder?


Am 30. März 2017 schrieb joe bildstein:

der hier passt noch dazu

http://www.fr.de/politik/bundeswehr-weniger-mitspracherecht-des-bundestags-bei-auslandseinsaetzen-a-1250327


Am 30. März 2017 schrieb Mark Tempe:

1980, Politschulung in einer Einheit der NVA.
Wie immer, einmal monatlich Mittwoch und Donnerstag, nimmt der Ausbilder (Agitator?) Bezug auf den aggressiven Charakter von Nato und insbesondere Bundeswehr.
Die Teilnehmer (Unteroffiziere und Soldaten) bemühen sich nach Kräften, das Geplapper von einem Ohr zum Anderen ohne Umweg über`s Gehirn durchzuleiten- meist mit Erfolg. Einige haben es in ihrer bisherigen Dienstzeit tatsächlich hingekriegt, sich das aufrechte Schlafen mit offenen Augen anzutrainieren.
So war das damals, ich kann`s mit Fug und Recht behaupten, denn ich war dabei- lange, sehr, sehr lange.
War das Agitation, Propaganda, Lüge?
Und heute?
Natürlich, die Sowjetunion hat Kriege geführt.
Engagement in Nordkorea 1950 bis 53 und Vietnam bis 73, direkt in Afghanistan in den 80-igern.
Und Russland heute?
Tschetschenien, Krim, Ukraine, Syrien- hat mal Jemand gefragt warum?
Schaut Euch an, wer bei Allem sehr initiativreich beteiligt war und ist.
Überall hatte und hat die CIA die Dreckpfoten d'rin.
Das sind die "ach so guten" Amis.
Deutschland war damals, ist heute und bleibt zukünftig der willige Helfer.
Hat da mal Jemand gefragt weshalb?
Warum plärrt allenthalben Irgendjemand da "oben" in Berlin (Wie es weiland James Forrestal, US- Verteidigungsminister von 1947 bis 49, der sich 1949 aus dem 16. Stockwerk eines Krankenhauses stürzte, getan haben soll.)
"Die Russen kommen!" vom Balkon?
Forrestal war wohl "nervlich zerrüttet", vielleicht sogar irre.
Was sind das für Leute, die da in unserer Hauptstadt auf ihren Sesseln sitzen,
WählerInnen belügen, das Volk betrügen und sich in's Fäustchen lachen angesichts des dummen Pöbels, der ja bekanntermaßen jede noch so fette Kröte schluckt.
Ja, die Russen kommen. Heute?- wohl eher nicht. Morgen?- oder Übermorgen?- oder gar nicht? (Letzteres ist sicher das Wahrscheinlichste.)- egal, hauptsache wir krakeelen es laut genug heraus, dass sie kommen.
Also Alles gelogen?
Nun ja, Jeder sollte versuchen, sich selber umfassend zu informieren, denn wer hat da mal sinngemäß folgendes gesagt:
"Man braucht eine Lüge nur oft und laut genug wiederholen, dann wird sie zur Wahrheit."


Am 30. März 2017 schrieb altes Fachbuch:

@herr schöbel
"Die Linke erfüllt somit die schlimmen Befürchtungen, die ich seit langem habe."
herr schöbel, die PdL hat auch in berlin mitnichten verantwortung für das internetangebot der bundesagentur für arbeit. die Afa "ist eine bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung, die der Rechtsaufsicht durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterliegt" (wiki) diesem ministerium steht frau nahles/spd vor!!
auch die frau breitenbach wird nicht für das webportal der stadt berlin zuständig sein!! sie kann also keine stellenbeschreibung aus der jobbörse streichen, um deren veröffentlichung auf der berliner homepage zu verhindern!!
warum werfen sie der PdL nicht vor, dass in der jobbörse werkzeugmechaniker für ein rüstungsbetrieb oder autobauer trotz umweltskandals gesucht werden, oder sexarbeiter bzw. prostituierte??
JEDE stadt wird die jobbörse bei sich verlinkt haben, mit einem filter auf ihre postleitzahl!!
auch den fall holm stellen sie nicht korrekt dar, aufklärung auf seiner privaten website: http://www.andrejholm.de/2017/01/16/erklaerung/
können sie ausschließen, dass die PdL herrn holm in seinem siegreichen arbeitsrechtsstreit gegen die FU berlin geholfen hat? ich weiß es nicht, darum unterstelle ich auch nichts:)
es bleiben also nur noch ihre "befürchtungen", aus denen sie heraus immerhin die gesamte PdL be/verurteilen.
kennen sie sich "selbsterfüllende prophezeiungen" oder mögen sie die PdL aus anderen gründen nicht?

@u.gellermann
wie die anderen mitforisten auch, habe ich mir ihren aufrauf zum ostermarsch der friedenskooperative berlin angesehen. auf deren website kann man die liste der beteiligten und organisatoren einsehen: als parteien sehe ich nur die PdL und die DKP, keine andere partei (?) und keine gewerkschaft!
die forderungen aller veranstalter finden sich auch im wahlprogramm der beiden parteien!
wenn herr schöbel also recht hat, sollte ich dann nach berlin aufbrechen??

Antwort von U. Gellermann:

Ganz sicher ist die Senatorin Breitenbach nicht dienstlich für die Web-Site des Landes Berlin zuständig. Das dürfte die Senatskanzlei sein. Ebenso sicher muss das Land Berlin keine Anzeigen - von wem auch immer - zwanghaft übernehmen. – Wenn allerdings nach der allgemeinen Veröffentlichung dieser Kriegs-Vorbereitungsanzeige diese noch lange die Webseite des Landes ziert muss gefragt werden, ob es keinen Koalitionsausschuss der Landesregierung gibt in dem die LINKE Änderungen herbeiführen könnte (von der SPD und den GRÜNEN erwarte ich das erst gar nicht). Hier beginnt dann die politische Verantwortung.


Am 30. März 2017 schrieb Ulrike Spurgat:

Erstmal war ich so einigermaßen sprachlos; und mir ging es ähnlich wie einem Schreiber hier, der es im ersten Moment nicht wirklich hat mitdenken können, und doch ist auch das eine von vielen, bitteren Wahrheiten, die uns der Galerist in Kontinuität nahe bringt. Dafür danke ich ihm.
Der Staat und dessen Vertreter halten Werte hoch, die ihnen als Worthülsen dienen, und den Inhalt und die Beweggründe verschleiern sollen, um uns das, um was es wirklich geht, bewusst vor zu enthalten. Kriegerische Auseinandersetzungen sollen als normal angesehen werden, und was geht besser als nicht wirklich dabei sein zu brauchen, und auch noch Geld damit verdienen zu können. Da bleibt mir die Spucke weg. Deutschland mit seiner Geschichte, unerträglich die zwei Kriege mit Millionen von Toten, besonders der faschistische Angriffskrieg gegen die Sowjetunion, der unfassbare, 27 Millionen menschliche Opfer zur Folge hatte, davon waren 22 Millionen, Zivilisten. Es gibt keine russische Familie, die nicht davon betroffen gewesen ist, und auch nach Generationen werden die Menschen, denen ihr wertvolles Leben in einem der dreckigsten Weltkriege genommen wurde, nicht vergessen sein.
Peinlicher und beschämender geht es nicht mehr, diese unerträgliche Leichtfertigkeit damit so umzugehen, als wenn es ein Spiel ist, allerdings mit einem sehr bitteren Beigeschmack.Der Krieg soll seinen Schrecken verlieren, und was ist passender, als immer und wieder, da anzuknüpfen, was jeden Krieg gegen Russland rechtfertigen soll. Sie wollen einfach nicht kommen, die Russen,obwohl sehnsüchtig von der Pickelhaube der Nation und einigen anderen, erwartet. Deutschland, zumindest doch Teile der Bevölkerung werden nicht leichtfertig in dieses Horn gegen Russland blasen wollen.
Allerdings soll es wohl leichter und beschwingter denen gemacht werden, die sich mit Krieg an sich schwer tun, und diese Art der angeblichen Konfliktlösung, sehr konkret ablehnen. Ein Spiel soll es werden, und dann ist all das nicht schlimm genug, um sich ernsthaft mit Krieg und Frieden auseinanderzusetzen. Sind die LINKEN denn von allen guten Geistern verlassen? Eine Unterstützung bei etwas, was wieder die Geschichte verdreht, um im besseren Licht dazustehen ist an Verflachung, an fehlenden Gehirnwindungen nicht mehr zu überbieten. Linke zeichnen sich grundsätzlich aus, dass ihr Alleinstellungsmerkmal gegen den Krieg immer und wieder aufzustehen, sich sowas, von selbst verbietet, und ganz egal um welche Krieges es sich denn handelt.


Am 30. März 2017 schrieb Lutz Jahodat:

AN DIE CHRISTLICH REGIERENDEN,
DIE GENAU WISSEN, WAS SIE TUN
UND ES DENNOCH NICHT UNTERLASSEN:

DIE CHANCE ZUR VERGEBUNG
IST LÄNGST VERTAN,
DOCH KEINESFALLS
DIE ZUR ENTHEBUNG.
WAS IHR EUROPA ANGETAN,
IST SCHADEN, NICHT BELEBUNG.

ZUSATZBEMERKUNG:

Wir nahmen zur Kenntnis, sahen und hörten,
wie sie aufs deutsche Grundgesetz schwörten
und dennoch eiskalt dagegen verstießen,
und die Wähler sie bislang gewähren ließen.
Da frag ich mit Kästner: "Wie tief wollt ihr sinken,
um von dem Kakao, durch den man euch zieht,
immer und immer wieder zu trinken?"

Bitte ins Protokoll aufzunehmen:
Des Sohn Gottes´ letzten sieben Worte
" ... denn sie wissen nicht, was sie tun"
sind demnach alternativlos zu streichen.


Am 30. März 2017 schrieb Pegasus Hans-Ulrich:

"Gar keine Rolle spielen Recht und Gesetz in der bayerischen Kriegs-Anlage. Denn fraglos wird dort der Krieg vorbereitet und nicht die Verteidigung. Zwar hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen den Angriffskrieg schon vor Jahren definiert (Resolution 3314) und das Rom-Statut, Rechtsgrundlage des Internationalen Strafgerichtshofs, verbietet ihn ausdrücklich. Aber wem geht das meilenweit am Arsch vorbei? Der NATO und den USA. Und wer interessiert sich in diesem Zusammenhang schon für das Grundgesetz? In dessen Artikel 26 wird erwähnt, dass insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten verfassungswidrig und unter Strafe zu stellen ist. Die Bundesregierung, auf deren Herrschaftsgebiet der Kriegs-Vorbereitungsplatz liegt, schon mal nicht. Mit der Legalität geht man ungern zimperlich um. „

Ich erlebe es immer wiederdas sich auf das GG berufen wird. Wenn man das GG aber Juristisch etwas genauer beleuchtet wird man sehr schnell feststellen das kein Verfassungsbruch begangen werden kann da zum 1. das GG ein Gesetz zur Aufrechterhaltung für Ordnung und Sicherheit in Besetzten Gebieten ist ( siehe Artikel 120 GG ) siehe auch HLKO ! 2. Wird eine Verfassung nur vom Volke Aufgehoben oder Verabschiedet ! 3. Fehlt dem GG zu dem noch der Geltungsbereich ( Gesetze ohne Geltungsbereich sind Ungültig und dürfen nicht in Anwendung gebracht werden ! Am 17.07 1990 fanden in Paris die sg. Pariser Verträge statt wo die Außenminister über die Deutsche frage entscheiden sollten. Am 17.07.1990 würde der Artikel 23 des GG ersatzlos aufgehoben und die Verfassung der DDR außer kraft gesetzt und trat am 18.07.1990 0:00 Uhr in kraft. Der Artikel stellte den Geltungsbereich der ehemaligen BRD in den einzelnen Ländern dar, dessen Aufhebung legal und Juristisch einwandfrei war, aber zu erloschen der BRD führte. Das Außerkraftsetzen der Verfassung der DDR war illegal, da es nie einen Volksentscheid darüber zu diesen Zeitpunkt gab. Wer hat sich bitte am 03.10.1990 Widervereinigt ? Zwei Leichen geben sich das JA - Wort ? Zurück zum GG, da man diesen Fehler des fehlenden Geltungsbereich bemerkte änderte man das GG erneut und schrieb den Geltungsbereich in die Präambel ( heute noch zu lesen ). Jetzt stehen wir wieder vor dem problem des fehlenden Geltungsbereiches, den die Präambel ist das Vorwort zum GG und kein Gesetzestext an sich, denn nur die Artikel selbst entfalten nur die Gesetzeskraft ! Wie sie sehen können kann man so nicht gegen das GG verstoßen, denn Gesetze die Ungültig sind, gegen die kann nicht verstoßen werden. Aber dies ist nur ein kleiner teil davon was hier wirklich Abläuft, ich könnte mehr berichten.

Antwort von U. Gellermann:

Die hier vorliegende Interpretation des GG leistete sich nicht einmal das Bundesverfassungsgericht in seinem schlechten Urteil vom 12. Juli 1994 zu den Auslandseinsätzen des Bundeswehr.

Ich bitte um Verständnis, dass ich eine Diskussion darüber hier nicht führen werde: Es mangelt an juristischem Sachverstand.


Am 30. März 2017 schrieb Andreas Schell:

Danke für die Story, Herr Gellermann, und danke für den Link, Herr Bildstein.

Man mag es nicht glauben, es passt aber ins größere Bild. Gestern meinte der Herr Kleber zum Beispiel im Heute Journal an einer Stelle, die vom Brexit handelte, Europa verlöre durch den Austritt der Briten die Hälfte seiner Atomwaffen. Das stimmt, haben bloß die Franzosen noch welche und wenn die, aufgerieben von der dominant-egomanischen deutschen Exportwirtschaft, auch noch gehen, dann haben wir Deutsche, die wir so an der EU hängen - herrje - gar keine mehr! Der Herr Kleber muss halt mal, wenn er Zeit hat, erklären wieso er britische Atomwaffen der EU zurechnet oder was genau die EU mit NATO-Verteidigungs-Atompilzen zu tun hat.

An anderer Stelle mutmaßt irgendein Qualitätsjournalistlein über die Verhandlungsposition der Briten gegenüber der EU: die Briten würden wohl die wirtschaftliche Zusammenarbeit gegen ihre militärische Kooperation mit der EU aufwiegen. Es dürfe aber außerhalb der EU nicht besser für ein Land sein als drinnen, sagt dann noch ein korrupter EU-Holzkopf ... Ja also damit ist der militärische Schutz des deutschen Raubtierkapitalimus so gut wie weg und man stellt sich in der aufkommenden Todesangst gar nicht mehr die Frage, woher denn dieser militärische Unterton dauernd kommt. Es hängt halt alles in militärisch-industriell-komplexer, ergo dem Normalbürger unverständlicher Weise zusammen.

Die Berliner Stellenausschreibung zeugt von völlig korrektem Verständnis für die Gemengelage. Fangen wir doch mal mit Rollenspielchen (natürlich angemessenerweise als Statisten) für das NATO-Kriegstraining an. Ohne eigene Atombomben werden wir nämlich überrannt (von den Russen, gell, Herr Kleber, Herr Dr. Gniffke und die allerwerteste Indendanz?) Die Briten werden uns nach dem Brexit und starker Verhandlung durch die Rest-EU nicht gegen den Einmarsch helfen, höchstens die Amerikaner in ihrer Güte. Wobei - die auch nur dann, wenn wir ihnen alle Freihandelsabkommen unterzeichnen, die sie begehren, und natürlich gegen erhebliche finanzielle Beteiligung an den Kriegskosten. Der Weg der Eskalation ist vorgezeichnet. Demnächst dürfen Bürger, möglichst Unterschicht mit Ost-Sprachkenntnissen, über den Übungsplatz rennen und sich von amerikanischen Drohnen traninigsweise mit Platzpatronen erschießen lassen. Achtfuffzig die Stunde, oder wie viel gibt´s dafür?

Antwort von U. Gellermann:

Wir können den armen Herrn Kleber beruhigen: Die USA-Armee hält in Büchel/Rheinland-Pfalz ausreichend Atombomben zur Verfügung. Wenn der Russe kommt, oder auch wenn der NATO einfiele er könnte kommen, werden unsere „Freunde“ sicher davon was abgeben.


Am 30. März 2017 schrieb Pat Hall:

Ein Seemanslied:
Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord,
In den Kesseln faulte das Wasser und täglich ging einer über Bord,....
Und so geht mit täglich der Glaube an das Grundgesetz verloren als auch an den Willen der Regierung endlich für Frieden zu sorgen.
Vielen dank Uli. G. für diese unglaubliche Geschichte.


Am 30. März 2017 schrieb Marc Britz:

Zielscheiben sind von Schützen verwendete Ziele aus dünner Pappe, die gemeinhin der Überprüfung der Schießfertigkeit des Schützen oder der Treffgenauigkeit der Schusswaffe dienen. Hat die Schießscheibe eine menschliche Silhouette oder zusätzlich gar ein ethnisch zuordnungsbares Antlitz - z.B. das immer beliebte Motiv "Iwan" - nennt man das umgangssprachlich einen ?Pappkameraden.?
Bei der soldatischen Schießausbildung sollen diese Pappkameraden beim Schützen die instinktive Hemmung abbauen, auf andere Menschen zu schießen. Das Perfide an der soldatischen Indoktrination wird an der Weise deutlich, wie das Wort "Kamerad" einerseits einen Gleichgestellten suggeriert, und das Wort "Papp-" diese Gleichstellung andererseits sofort wieder aufhebt um den imaginierten Gegenüber direkt auf eine Sache zu reduzieren. Das menschliche Ziel wird so durch einen psychologischen Trick zu einem Ding gemacht auf das man seelenruhig ballern kann.
Alles, aber auch alles ist der Evolution unterworfen.
Dank Herrn Gellermanns geradezu atemberaubenden Aufdeckungen und Ausführungen (DAS KANN DOCH NICHT WAHR SEIN!) wissen wir nun, dass bei genügend vorherrschender sozialer Kälte und erweiterter emotionaler Abstumpfung jetzt schon mit echten Russen geübt werden darf, ohne dass dies beim Schützen oder deren Ausbildern irgendwelche Hemmungen hervorrufen würde. Der nächste Schritt sind dann Jobausschreibungen in denen Laser-Tag- bzw. Paintball- Erfahrung zusätzlich zu den Russischkenntnissen der Ziele verlangt werden. Das fröhliche Schießen müsste dann eigentlich nur noch von RTL abgefilmt werden und die Ausbildungskosten könnten über die Werbeeinnahmen wieder reingeholt werden.
Bleibt nur zu hoffen - da bin ich jetzt mal optimistisch - dass "Der Russe" genug Stolz im Leib hat und sich zumindest nicht freiwillig für so eine chauvinistische Unverschämtheit hergibt.


Am 30. März 2017 schrieb Paulo H. Bruder:

In der Oberpfalz, da haben die Menschen seinerzeit Wackersdorf verhindert. Wann verhindern sie Hohenfels (und Grafenwöhr)?


Am 30. März 2017 schrieb Otto Bismark:

Dank des Link von joe bildstein habe ich die Sache erst glauben können, vorher, ich bitte um Entschuldigung, kam mir das Ganze zu ungeheuerlich vor! Aber es ist ernst!


Am 30. März 2017 schrieb Peter Andreas Schöbel:

Dank für den guten Artikel! Die Tatsache dieser Statistensuche geht seit Kurzem durchs Internet.

Ich möchte dazu folgende Dinge anmerken.

Die Werbung der Statisten erfolgt auf der Berliner Seite unter Job-Börse und sie beruft sich auf die "Agentur für Arbeit". In Berlin ist Frau Elke Breitenbach (DIE LINKE) Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, also auch dafür zuständig.

Die Linke erfüllt somit die schlimmen Befürchtungen, die ich seit langem habe. Sie ist sozusagen eine Anti-Stehaufmännchen: Man kann versuchen sie aufzurichten, zu stützen usw. Es hilft alles nichts. Sie legt sich immer wieder von selbst hin. Jetzt, nach dem sie sich beim Wegmobben des Bau-Staatssekretärs in Demutshaltung flach auf den Boden gelegt hatte, fällt sie sogar noch im Liegen um.
Wenn die vielen anständigen Mitglieder, die es in dieser Partei gibt, sich nicht bald zu einer Palastrevolution aufraffen, kann man die Partei endgültig in den Skat drücken. Aber ich befürchte, sie eifern ihrem heimlichen Vorbild SPD nach.

Dass die Nato und die Bundeswehr aggressiv und auf Angriff ausgelegt sind, wird immer offensichtlicher. Das war aber noch nie anders. Das Gerede von einer abzuschreckenden Bedrohung war und ist Tarnung. So wie heute, wo unter dem Deckmantel der Abschreckung eine direkter Aufmarsch an der Grenze zu Russland betrieben wird. Die angeblich abzuschreckende Bedrohung existiert auch heute nur in den Gehirnen der Kriegstreiber. Die aber wissen genau was sie da tun und versuchen sich selbst dabei schadlos zu halten. So hat keines der vielen Kinder von Frau von der Leyen den Weg in die Bundeswehr gefunden. Ihre Erläuterungen der Bedrohung durch Russland scheinen da nicht sehr überzeugend gewirkt zu haben. Die kannten wohl ihre Mama zu genau.


Am 30. März 2017 schrieb joe bildstein:

http://www.berlin.de/special/jobs-und-ausbildung/stellenangebote/index.php/de/detail/10000-1152039603-S

Die Details haben es in sich:

"Die Teilnehmer spielen kleine Statistenrollen wie z. B. ein Viehzüchter, Ladenbesitzer oder auch der Bürgermeister eines Dorfes in Afghanistan der hin und wieder auch mit den anwesenden U.S. Streitkräften vermittelt und verhandelt."

"Sie sollten folgende Eigenschaften mitbringen: - Gute Sprachkenntnisse in Russisch"

irre das wir das nach 60 Millionen Toten ( 60.000.000 ) wieder erleben duerfen.
Ein Dank an das Pack in Berlin welchem wir als Volk es zulassen das dieselbiegen uns verarschen , nuechtern, bei Tageslicht.... irre ,, einfach nur irre
ich bin erhlich gesagt voellig sprachlos.


Am 30. März 2017 schrieb Anke Zimmermann:

Nach dem Crash ist vor dem Crash und dann gibts Cash, Umverteilung von unten nach oben - the pulse of europe.
Ich hab russische Freunde, im Herzen, wir sind uns so was von ähnlich, das glaubt ihr nicht. Europäer, Leute in Russland wird Geld verdient, die wollen das ausgeben. Nein, russsisches Geld, bääähhh, das nehmen wir nicht! Rita und Param btw. das hat nix mit mir zu tun, ich hab euch lieb.


Am 30. März 2017 schrieb Der vom Helmholtzplatz:

Sehr geehrter Herr Gellermann,
vielen Dank auch für diesen wertvollen Beitrag. Gerade für diesen Beitrag mit Bezug auf diese unglaubliche Stellenausschreibung. (Mein letzter Kommentar ist leider im Spam gelandet. So what.)

Als ich die von Ihnen benannte Stellenausschreibung am Mittwoch! las musste ich dann auch mind. zweimal lesen. "Und über allem steht: ?Russisch - Rollenspieler/innen für NATO Übungen gesucht?". Russisch! Polnisch oder Tschechisch! Geht´s noch? Oder geht´s bald "endlich" los? Diese Stelleausschreibung ist, wie erwähnt, auf der Homepage des Berliner Seants zu finden. Ich fass´ es nicht! Es ist zu vermuten das, nachdem auch hier in der Galerie darüber berichtet und diskutiert wird, diese Site wieder verschwinden wird. Deshalb ins Archiv kopiert (http://archive.is/8cnk4).
Sie erwähnen das Grundgesetz -„In dessen Artikel 26 wird erwähnt, dass "insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten" verfassungswidrig und unter Strafe zu stellen ist"- "Unter Strafe zu stellen ist" ist ja nun nicht mehr. Ich dachte dass die Abschaffung des § 80 StGB (und somit mMn verfassungswidrig) die Herren Fischer Josef Maria und Schröder Gerhard für den völkerrechtswidrigen Krieg in ehem. Jugoslawien vor Strafverfolgung hier in D bewahrt werden sollten. Wie naiv von mir. Anders herum wird ein Schuh daraus. Wie meinte der kürzlich "gekrönte" Bundesaussenminister Gabriel Sigmar: Weniger Mitspracherecht des Bundestages bei Auslandseinsätzen (http://www.fr.de/politik/bundeswehr-weniger-mitspracherecht-des-bundestags-bei-auslandseinsaetzen-a-1250327).Na dann; noch ein zwei Änderungen am GG, der Deutsche Bundestag ist zum Kasperle-Show-Theater degradiert, die Ermächtigung ist komplett und es kann los gehen. Es wird ja, wie uns allen von Herrn Kauder Volker erzählt, in Europa wieder Deutsch gesprochen - auch an der Speerspitze im Batikum.

Ich hoffe ich sehe viele Menschen am 15.4. in Berlin Schöneberg.

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