Agent Angela

Verkauftes Deutschland

Autor: U. Gellermann
Datum: 14. Juli 2014

Ein Rauschen geht durchs Land: Gezählte zwei US-Spione sind aufgeflogen und während die Perma-Bespitzelung aller Deutschen durch die NSA nur mäßiges Interesse bei den Berliner Funktionären ausgelöst hat, kräuselt der Zwei-Agenten-Stein jetzt den Teich rund um das Bundeskanzler-Amt: Die amerikanische Geheimdienstpolitik sei "ein Förderprogramm für den Antiamerikanismus in Europa", sorgt sich der tapfere Sozialdemokrat Thomas Oppermann. Wolfgang Schäuble beklagt "so viel Dummheit“ der Amerikaner und ist beleidigt, weil die USA nur "drittklassige Leute“ anwerben. Präsident Gauck barmt um ein "Spiel mit Freundschaft"" und spielt seine Empörung nicht mal schlecht. Doch der einsame Höhepunkt bleibt der Kanzlerin überlassen: Diese Agenten-Affäre sei "Eine Vergeudung von Kraft", weiß Merkel zu sagen und auch: "Wir sollten uns auf das Wesentliche konzentrieren". Und dann kommt die Aufzählung jener Problem-Länder - Israel, Syrien, Irak, Ukraine und Russland - bei deren Behandlung die Merkel im Kielwasser der USA paddelt.

Wer die Fotos von der damaligen Verleihung der "Medal of Freedom" durch Obama, der höchsten zivilen Auszeichnung der USA, an die deutsche Kanzlerin gesehen hat, der sieht eine glückliche, eine strahlenden Frau. Die kleine Angela aus Templin weiß sich am Ziel. Der Orden wird nur an Personen verliehen, die sich für die Interessen Amerikas besonders stark eingesetzt haben. Und kaum jemand aus der ersten Reihe deutscher Politik gilt als so sehr den USA ergeben wie eben sie. Nur Joachim Gauck taucht nicht nur tiefer in den US-Kakao, er schmatzt auch beim Trinken. Beide waren für den Irak-Krieg, beide distanzieren sich bis heute nicht vom Krieg in Afghanistan und beiden ist gemein, dass sie in der DDR völlig unauffällig gelebt hatten bis andere das Trittbrett der DDR-Opposition schnitzten und die heutigen deutschen Spitzenleute kurz aufsprangen, um von dort aus an ihren Karrieren im vereinten Deutschland zu basteln.

Man darf die eigentlichen, die wesentlichen Agenten der USA in Deutschland nicht als bezahlte Verräter begreifen. Sie sind Überzeugungstäter, Einfluss-Agenten, das ist nicht strafbar, sie sind da so reingerutscht. Beispiel Agent Angela: Als Folge der deutschen Einheit wurde ihr bisheriger Arbeitsplatz, die Akademie der Wissenschaften, abgewickelt, sie wurde arbeitslos. Plötzlich nahte Rettung: Sie bekam von ihrer neuen Partei, der CDU, eine Planstelle im Bundespresseamt zugeschanzt: 5.725,86 DM monatlich waren damals viel Geld. Und es sollte Zug um Zug mehr werden. Und mehr Macht, mehr Ansehen, mehr Orden: Großkreuze aus aller Herren Länder, auch aus Saudi Arabien, zwei Ehrendoktor-Würden aus Israel und eben die Freiheits-Medaille der USA. All das war im neuen, gelobten Deutschland nur möglich, wenn man "atlantisch" dachte und handelte, Kreuzschmerzen vom Bücken vor den USA wurden scheinbar erfolgreich durch Kreuze behandelt. Sogar ein deutsches ist dabei, das große Bundesverdienstkreuz. Und da niemand damals darüber gelacht hat, als die Kanzlerin den damaligen Bundespräsidenten angewiesen hatte ihr das bunte Blech umzuhängen, weil sie "besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtlichem Gebiet" erbracht habe, glaubt sie auch heute noch selbst an diese Leistungen.

Neben der freundlichen Begleitung des Kriegskurs der USA, neben der kaum verhüllten Duldung der NSA-Überwachung und dem kräftigen Einsatz für das TTIP, jenes Handelsabkommen mit den USA, das der wirtschaftlichen Unterwerfung der EU dient, kommt jetzt noch die Duldung des Billig-Aufkaufs deutscher Betriebe durch US-Unternehmen hinzu: 900 Milliarden Dollar, sagt Ulrich Grillo Präsiden des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, hätten amerikanische Konzern für ihre Einkaufstour in Deutschland bereit gestellt. Dollar-Milliarden, die durch die Steuer-Vermeidung dieser Unternehmen in der EU entstanden sind und jetzt, so Grillo, den "Wettbewerb verzerren". Mit Angst und Bangen sieht der Mann auch die staatliche Hilfe der USA im Kampf der internationalen Banken für die eigenen Finanzhäuser: Jüngst hat die französische Bank BNP Paribas 9 Milliarden Dollar auf den Tisch legen müssen, wegen angeblicher Verstöße gegen Sanktionen (unter anderem gegen Kuba), die von den USA angeordnet worden waren. Auch die deutsche Commerzbank steht bei den US-Behörden im Verdacht Geld in den Iran und den Sudan transferiert zu haben. Das kann kosten. Vor allem eine gute Position in der globalen Konkurrenz.

"Die Freunde", ist als offizielle Bezeichnung für die USA zur Zeit ein wenig in den Hintergrund getreten. Auch wenn das beleidigte "unter Freunden tut man das nicht" deutscher Politiker über die US-Abhörerei noch nicht ganz verklungen ist. Aus dem Mund der Ex-DDR-ler, Merkel und Gauck, klingt der Begriff "die Freunde" ganz besonders komisch. War er doch zu DDR-Zeiten eine gängige Metapher für die Sowjetunion. Und wie weit die Freundschaft der Freunde ging, war allseits bekannt: Auf keinen Fall bis zur Befehlsverweigerung. So hat denn die imperiale USA die imperiale Sowjetunion wunderbar ersetzt: Die Bundesrepublik dient der Außenpolitik der USA und auch deren Wirtschaftspolitik. So begrenzt sich denn der Patriotismus der deutschen US-Einfluss-Agenten auf das Singen der Nationalhymne beim Finale der Fußball-Weltmeisterschaft, Merkel und Gauck waren dabei und die NSA wird es mitgeschnitten haben.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 16. Juli 2014 schrieb Christoph Pauli :

Stark Herr Gellermann!
Aber was ganz grausam ist: Merkel scheint zu "Höherem" berufen und es wird an der Nachfolge gebastelt. Und es wird gruselig bleiben: v.d.Leyen, Röttgen, de Maiziere ??? - auf alle Fälle transatlantisch...


Am 15. Juli 2014 schrieb Hartmut C. Hoffer:

"Gauck taucht nicht nur tiefer in den US-Kakao, er schmatzt auch beim Trinken". Einfach nur herrlich ... und es tut sooo gut: Deine Metaphorik hellt mir den Tag auf - eingedenk von IDF-Terror in Gaza und Pornoschenko-Terror in der Ostukraine ! Erich Kästner schrieb bekanntlich: Was immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken - und richtete diesen Spruch an psychisch-gesunde, nicht- korrupte Leute, nach der Verarsche durch die Mächtigen nicht auch noch um Tritte zu betteln. Erich Kästner hat viel miterlebt im Weimar-, im Nazi- und im Nachnazideutschland, aber mit so einer Knallcharge als BP hätte auch wohl er nicht gerechnet. 



Am 15. Juli 2014 schrieb Helga Neudecker:

Selbst jene, die im scharfen Widerspruch zur Sowjetunion standen, müssen sie heute aus Gründen der deutschen Selbstständigkeit vermissen. Die SU war die Anti-USA und verschaffte so denen einen Spielraum, eine Distanz zu den USA, die diesen Raum nutzen wollten. Man musste nicht mit ihr befreundet sein, um ihre geringe (im Verhältnis zu den USA) außenpolitische Aggressivität zu schätzen.

Mit Interesse bemerke ich, dass der neue Großrusse Putin mit seinen Besuchen in Kuba und Argentinien den antiimperialistischen Faden (den die Sowjetunion gesponnen hatte) aufnimmt. Es ist der Versuch, die bipolare Welt wieder herzustellen, die bis 1990 bestand und die nach dem "Ende der Geschichte" nur zur Ausdehnung amerikanischer Macht und den dazu gehörenden Kriegen geführt hat. Russland ist heute ein ordinäres kapitalistisches Land mit einem starken staatliche Sektor, eingebettet in orthodoxe Religiosität. Das mutet nicht sympathisch an. Man muss nicht mit den Russen "befreundet" sein, um ihre Nützlichkeit für die jeweilige nationale Souveränität zu begreifen.


Am 14. Juli 2014 schrieb Conrad Fricke:

Zum Thema Freunde und Loyalität: Es mag dem allgemeinen Konsens der Honecker-Verteufelung widersprechen, aber dieser viel gescholtene Politiker hat nach der Stationierung atomarer Mittelstreckenwaffen rechts und links der Elbe, die unser unvereintes Vaterland und uns massiv bedrohten, zur offenen Verärgerung "seiner" Freunde wiederholt und lauthals erklärt: "Das Teufelszeug muss weg!". Sein bis heute als Halbgott verehrter westdeutscher Gegenspieler dagegen hatte seine transatlantischen Freunde immer wieder genötigt, diese Systeme doch endlich in der Bundesrepublik zu stationieren - bis die es endlich taten. So war das.


Am 14. Juli 2014 schrieb Wolfgang Jedermann:

Ich denke, man kann Herrn Schäuble beruhigen. Die US-Dienste werben nicht nur "drittklassige Leute" an, aber die BRD-Dienste decken eben nur jene Agenten auf, die "drittklassige Leute" sind. Bzw. sie dürfen eben nur "drittklassige Leute" aufdecken. Denn die "erstklassigen Leute" sind zweifellos diejenigen, die in der BRD-Regierung, den BRD-Diensten und der BRD-Wirtschaft ganz oben sitzen. Schließlich wird z.B. in der Bundeswehr niemand zum Oberst befördert ohne Bestätigung aus Washington.


Am 14. Juli 2014 schrieb Hans JON:

Lieber Uli, 
von Deinem heutigen Artikel kann ich 
j e d e n BUCHSTABEN d i c k unterstreichen!
MACHT-SUCHT (="HOCH"-MUT) kommt vor dem FALL!!!
"HOCH"-KULTUR-USA ist wie das "ALTE ROM", dekadent und im stetigen VERFALL!!!

1979, 10 J. v o r der "WENDE", schrieb ich: "Hitler & Honecker fangen beide an mit "H"
wie HOCH-MUT - und enden beide mit "R" wie RUIN" - die STASI war gar nicht froh über meine wahre Prophezeiung!"

Heute: "KASNER-MERKEL fing an mit "K" wie KOMMUNISTIN - & endet mit "L" 
wie LÜGNERIN!"

"Wer POLITIKER ist braucht die LÜGE!"
"Wer die WAHRHEIT sagt braucht ein schnelles Pferd!"

Antwort von U. Gellermann:

Den Hitler-Honecker-Vergleich kann ich keinesfalls unterschreiben. Zumal ich mich nicht erinnere, dass die DDR einen Weltkrieg begonnen oder Millionen Juden umgebracht hat.


Am 14. Juli 2014 schrieb Brigitte Mensah-Attoh:

Meine Güte Uli - wie wohl die Lektüre der RG-Artikel tun - so wie dieser hier!
Gerade im einseitigen medialen, fast undurchdringlichen D s c h u n g e l , wo man mehr und mehr - und nach Strich und Faden an der Nase herumgeführt wird, Sand in die Augen gestreut bekommt und für dumm verkauft wird (auch "sogar" von der taz!).
Die Rationalgalerie dagegen - wahrlich ein Lichtblick im Dunkel!

Swantje Markmann : Richtig! ebenso erwähnenswert ist Frank-Walter Steinmeier, ebenso ein devoter US-Untertan: "Unverzichtbar" sei das Verhältnis zu den USA
- und "alternativlos".


Am 14. Juli 2014 schrieb Lutz Jahoda:

Ja, es gibt auch ein anderes Amerika, wie Hannes Stütz schreibt, "dieses großartige und bisher unterlegene", worüber einst in der DDR noch zu erfahren war, im vereinten Deutschland nur noch verschwurbelt zu lesen und zu hören mittels journalistischer Akrobatik wortreicher Blockbusterkür nach bewährter Kinofilmart, uns die USA zu erklären, diesen einzigartigen Kampf für Gerechtigkeit und Wahrheit - allerdings unter Ausklammerung dieses einzigen wesentlichen Satzes, der sogar einmal selbstbewusst in einem alten Unterhaltungsfilm ausgesprochen wurde. Wer das kontrollieren möchte, schaue noch einmal den Film "Bettgeflüster" (Pillow Talk) mit Doris Day, Rock Hudson und Tony Randall. Es war vor dem Bau der Berliner Mauer der letzte Film, den ich in Westberlin sehen konnte. Und es war in diesem kurzweiligen Hollywoodprodukt lediglich eine Nebenbemerkung, die sich meinem Gedächtnis eingeprägt hat: ein Satz, beiläufig dahingesprochen von Tony Randall, der den Millionenerben Jonathan Forbes spielt: "Wir Millionäre gewinnen immer."
Wie sagte Goethe einmal: "Glaube ist Liebe zum Unsichtbaren, Vertrauen aufs Unmögliche, Unwahrscheinliche."
Also ich glaube, dass die Regierung die falschen Redenschreiber hat.


Am 14. Juli 2014 schrieb curti curti:

@Joe Bildstein

Sobald Merkel in Schnappatmung übergeht und nach phrasenhaften "Brücken" sucht, verplappert sie sich mitunter und läßt tief (ein)blicken. Wie sagte Volker Pispers noch sinngemäß - dann denkt sie so und denkt und ist genau so gespannt wie ich was sie als nächstes sagt ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=uB8kr8TMiH0


Am 14. Juli 2014 schrieb Swantje Markmann:

Sie haben vergessen den unsäglich untertänigen Herrn Steinmeier zu erwähnen, der in dieser Situation die Beziehungen zu den USA für "notwendig und unverzichtbar" hält. Danke SPD.


Am 14. Juli 2014 schrieb Herr Wurzelzwerg:

Sie sitzen doch überall, die US-Einflussagenten: in den Ministerien,
in der Bundeswehr, in den Reaktionen, kurz: überall, wo der lange US-Arm hinreicht, und sie müssen auch nicht nur "Freundschaft" zu den USA ermuntert werden. Merkel ist eine besonders traurige Figur: Sogar als sie noch nicht Kanzlerin war, suchte sie Bush heim, ihm die deutsche und ihre höchstpersönliche Treue zu den USA zu beschwören. Übrigens, auch eine "große Freundin" von Putin! Eine besonders schäbige Figur aber ist Gauck. Die Liste seiner Schäbigkeiten wäre zu lang, ich muss sie mir an diesem Platz sparen, erwähnt seien nur der Hass und der Verfolgungseifer gegen Leute, die dem Staat der Arbeiter und Bauern die Treue hielten.

In diesem Zusammenhang wäre vielleicht noch erwähnenswert, dass die BRD keinesfalls der Staat ist, für den sie sich hält. Bekanntlich gilt noch immer das Besatzungsstatut, abzulesen an der hündischen Ergebenheit zu den USA nicht nur "ihrer" Kanzlerin aus Templin.


Am 14. Juli 2014 schrieb Hanni Mergentahler:

In Ihrem Artikel schwingt eine gewisse Ost-Feindlichkeit mit: Als ob Leute aus der DDR den USA gegenüber grundsätzlich untertänig wären. Bleibe Sie lieber bei politischen Erklärungsmodellen. Von Psychologie haben Sie keine Ahnung.


Am 14. Juli 2014 schrieb curti curti:

Nachdem es bereits in Lebenspartnerschaften zunehmend zur Regel wird, die Liebe zu beschränken auf den Zeitraum des "Nutzeffekts", dürfte dies bei Freundschaften erst recht gelten. Auch hier greift die Vollendung der Bewußtseinsdroge "ICH AG", wobei das ICH alternativ auch als Vorsatz für eine zielgerichtete Clique stehen kann, die sich ein Land oder die ganze Welt zu unterjochen beseelt und bemüht ist!

Die Schlüpfrigkeit bei Gauck und Merckel dürfte demgegenüber für grundsätzlich charakterliche Defizite stehen, in den der Schein weit über dem Sein "beheimatet" ist. In der Not kann dies dann zu bösen "Überraschungen führen.

Beide erinnern an eine Metapher, die ich vor einiger Zeit gelesen habe. Soweit ich mich jetzt korrekt erinnere, soll dies auch im Zusammenhang gestanden haben mit der Werbung eines Sportartikelherstellers (?): Zwei "Freunde" werden in der Wildnis absehbar von einem Bären bedroht. Einer von beiden zeigt Unverständnis dem anderen gegenüber, daß dieser seelenruhig seine Laufschuhe anzieht, anstatt gemeinsam einen Plan zu schmieden die Gefahr abzuwenden. Worauf dieser entgegnet, daß für ihn nur entscheidend sei schneller zu sein.


Am 14. Juli 2014 schrieb Joe Bildstein:

Noch einmal: Keiner von uns hat die Zusatzdokumente zu den 2&4 Vertraegen von 1989 gelesen. Ich bin fest davon ueberzeugt das Deutschland kein unabhaengies Land ist und es auch auf mittelfristiges Sicht nie sein wird. Wie Du schreibst, wir "dienen" der USI. Es hat Gruende warum Artikel 146 GG nicht umgesetzt wird.
Das sollte jedem klar sein wenn die Dicke aus der Uckermark und der Pfaffe den Mund aufmachen.


Am 14. Juli 2014 schrieb Hannes Stütz:

Vielleicht stimmt´s so. Aber zu unscharf. Gauck ist anders als Merkel. Er noch geimpft vom Nazi-Vater.
Sie als ev. Pfarrerskind mit dem Milchbrei auf WEST getrimmt Und jetzt kann sie nur noch WEST . Kein Gedanke über den Tellerrand hinaus zu erwarten.
Das ist es aber, was gebraucht wäre. Über den Tellerrand hinausdenken können. Das ist der Vorwurf an diese von Kohl gewiefelpützelte Kanzlerin aus dem Osten.

Seit Reinhard Gehlen, dem Nazi und erstem Präsidenten des "Dienstes" habe ich alle folgenden Präsidenten per se für Doppelagenten gehalten. Anderer Titel "Enge Zusammenarbeiter". Insofern läuft hier eine Farce für die Öffentlichkeit. Aber wirklich interessant wäre, wer von den Wortführern unseres Landes - Presse zuerst, Politik, Wirtschaft - sich mal über kurz oder länger in den Vereinigten Staaten von Nordamerika aufgehalten hat und zu welchem Zweck - einfach, um zu erfahren, ob davon eine Terrorgefahr ausgeht. Die Liste hat h i e r noch keiner gemacht. Sie wäre wohl zu lang.
Aber wissen möchte mans trotzdem.
Vielleicht auch, um das andere "Amerika" zu feiern, dieses großartige und bisher unterlegene.

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