Abstimmung mit den Füßen in der Ukraine

Berliner Regierung duldet und stützt Terror aus Kiew

Autor: U. Gellermann
Datum: 06. August 2014

Seit Monaten erwecken die Bundesregierung und die ihr angeschlossenen Medien den Eindruck, in der Ost-Ukraine wären es wesentlich pro-russische "Terroristen", die eine friedliche Entwicklung in der Ukraine verhinderten. Jetzt stimmt die Bevölkerung im Osten der Ukraine mit den Füßen darüber ab, woher der Terror gegen sie kommt: Aus Kiew. Denn, wie das UN-Flüchtlingskommissariat mitteilt, sind seit Jahresbeginn 730.000 Menschen aus dem umkämpften Gebiet geflohen. Und nicht in Richtung des angeblich so demokratischen Kiew, dem der Westen noch schnell ein EU-Assoziierungsabkommen umgehängt hatte wie einen Orden. Jeden Tag wächst die Zahl der Flüchtlinge um 1.200 an. Und sie fliehen nach Russland.

Nach der Logik von USA und EU fliehen die Ost-Ukrainer natürlich in die falsche Richtung. Denn glaubt man den Unsinn, den die Mainstream-Medien verbreiten, dann sind Putin und die Seinen schuld an der Lage im Donbass. An dieser Auffassung konnte weder die Unterdrückung des Russischen, der Muttersprache der Ostukrainer, noch die Drohung der verrückten, aber in Kiew durchaus koalitionsfähigen Julia Timoschenko etwas ändern, die in einem Telefonat empfahl die "acht Millionen Russen auf dem Territorium der Ukraine" am besten "mit Atomwaffen" zu erschießen. In die "falsche Richtung" flohen jüngst auch mehr als 400 ukrainische Soldaten: Über die Grenze nach Russland, um nicht auf die eigenen Leute schießen zu müssen. "Rätselhaft" fanden das die wenigen deutschen Medien, die diese Desertion überhaupt meldeten. Aber es waren natürlich nicht die ersten Soldaten der regulären Armee, die den Kiewer Befehl auf die Menschen in der Ost-Ukraine zu schießen verweigerten.

Die Gönner der Kiewer Regierung in Berlin, die immer noch mit langen Fingern in Richtung Russland zeigen wenn es um den Absturz des malaysischen Flugzeuges geht, wundern sich nicht einmal darüber, dass das Regime zwar alle zwei Tage irgendwelche Waffenstillstände verspricht, damit die internationalen Experten die Absturz-Stelle untersuchen können, um dann aber, wie auch gestern, erneut das Dauerversprechen zu brechen. Weil wieder einmal versucht wurde ausgerechnet diese Gegend zu erobern. Weder die EU, noch die deutsche Regierung oder deren Medien fordern bisher nachdrücklich den Funkverkehr zwischen der malaysischen Maschine und dem Kiewer Tower an, aus dem man Rückschlüsse auf die Verantwortung für den Absturz ziehen könnte. Statt dessen lassen sie zu, dass an der Absturzstelle Spuren im Gefolge von Kriegshandlungen beseitigt werden können.

Während die deutsche Bundesregierung weiter so tut als wäre nichts, schweigt der deutsche Botschafter in Kiew, Christof Weil, vornehm. Dabei hätte der Diplomat - ein Mann der lange im NATO-Referat des Auswärtigen Amtes und weitere vier Jahre im Internationalen Sekretariat der NATO in Brüssel tätig war - viel zu erzählen. Zum Beispiel darüber, was er denn im letzten Jahr genau mit Oleh Tiahnybok, dem Chef der ukrainischen Nazi-Partei "Swoboda" beraten hat. Die "Swoboda" selbst kommentierte diesen höchst anrüchigen Kontakt so: Es sei dabei um das Assoziierungsabkommen mit der EU gegangen und um "Auswege aus der politischen Krise", dabei sei auch erwähnt worden, das "anti-ukrainische Regime" Janukowitsch könne gekippt werden. Nach einem kurzen Zwischenstop der Swoboda-Spitze bei der deutschen NPD, führten die Nazi-Ukrainer später eine Serie von Gesprächen mit den Botschaftern Litauens, der USA, Tschechiens, Ungarns, Israels und Dänemarks.

Ort um Ort, Stadt um Stadt, zivile Ziele also, werden von den Poroshenko-Truppen unter Beschuss genommen. Zwischendurch beschießt die Kiewer "Nationalgarde" mal einen Bus mit unbewaffneten Flüchtlingen und deren Kindern aus der Stadt Schachtjorsk oder marodiert in Orten, die den deutschen Medien unbekannt sind und die sie nicht kennen lernen wollen, wie Krasnogorowka und Staromichailowka. In der ostukrianichen Stadt Lugansk sind, dank des Terrors aus Kiew, 250.000 Menschen ohne Wasser und Strom, teilten die örtlichen Behörden mit. Sie sprachen von einer "humanitären Katastrophe". Auch wenn die deutschen Medien keine Bilder liefern, berichtet die UNO und deren Weltgesundheitsorganisation, dass seit dem Beginn der "Antiterroristischen Operation" in der Ukraine 1.129 Zivilisten getötet wurden. Aus Berlin kein Ton, kein Protest, kein Eingreifen. Das offizielle, das öffentliche Deutschland macht sich schuldig. Diese Sorte Deutschland paktiert mit Faschisten. Dieses Deutschland deckt den Terror gegen die Bevölkerung in der Ost-Ukraine durch Schweigen, Wegsehen und diplomatische Billigung. Dieses schmutzige Stück Deutschland riskiert gnadenlos einen Krieg mit Russland. Für was? Für die USA.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 09. August 2014 schrieb curti curti:

@ Caroline Bischof

Die ethnische Vertreibung, der Genozid im Donbas ist unzweifelhaft die erste Zielsetzung (s.a. div. statements der Macht-/Politoberen in der Westukraine), die fast umgesetzt ist. Danach wird es um die Krim gehen, verbunden mit der bereits enthaltenen Ziesetzung Rußland zu destabilisieren, zu >bekriegen>.

Verlinke nachfolgend interessante Aussagen eines russischen Analysten und Berater Putins, abgegeben vor 2 Monaten in einer Diskussionsrunde. Rückblickend bewertet weise Worte und entsprechend sollte der weitere Ausblick eingeordnet werden.

https://www.youtube.com/watch?v=w1hohC6kc1A#t=34


Am 09. August 2014 schrieb Caroline Bischoff:

Sie verzichten auf das Volk. Denen ist das egal. Hauptsache sie erobern die gebiete zurück. Ausser die krim, natürlich !


Am 08. August 2014 schrieb Wolfgang Blaschka:

Die schmutzigsten Stücke Deutschlands haben vermutlich insgeheim denselben Grund wie das Dreckspack in Kiew, diesem Exodus in aller Seelenruhe zuzusehen: Ein entvölkerter Osten ist vielleicht bald nicht mehr mehrheitlich "pro-russisch", wenn die Abstimmung mit den Füßen so weitergeht. Es muss nur lange genug dauern, dann löst sich das Problem wie von selbst. So kalkulieren sie wahrscheinlich, die Swoboda-Faschisten: Eine weitgehend menschenleere Ostukraine, eine entvölkerte Millionenstadt Donezk, ein verwaistes Lugansk, ein aufgegebenes Krasnogorowka oder Staromichailowka schaffen eine neue Demographie. Vielleicht warten sie genau daruf, bis die letzten "sowjetisch" sozialisierten, eigentlich EU-kompatibleren, aber antifaschistisch und internationalistisch erzogenen Menschen das Handtuch werfen, um ostwärts "rüberzumachen" und ihren seit Generationen angestammten "Lebensraum" den ukrainischen Nationalisten zu überlassen. Mit dem ethnischen Rollback dürften manche in Deutschland keine Probleme haben, noch dazu wenn andere die Drecksarbeit besorgen. Ein "Bedauern" lässt sich das die Bundesregierung vielleicht sogar kosten, weil es nichts kostet, während sich die NPD die Hände reibt. Wäre es anders, müsste Steinmeier schäumen vor Wut und schärfstens gegen die "Vertreibung" protestieren, mindestens jedoch Sanktionen gegen die Ukraine verhängen, wenn schon nicht von der Ratifizierung des Assoziierungsabkommens deutlich warnen. Tut er aber nicht. Das offizielle Deutschland sieht die Ukraine als verspätetes "Beutestück", als (vor)letzte Zugabe zum "gewonnenen" (Kalten) Krieg.


Am 08. August 2014 schrieb curti curti:

Wohin es führt wenn die Abstimmung durch Propaganda und Hetze verunreinigt ist, kann man dem aktuellen Deutschlandtrend entnehmen. ( Zitat aus telepolis):

Viele "Putin"- oder "Russland"-Versteher scheint es nicht zu geben. 80 Prozent sagen eher, dass Russland einen großen Teil der Verantwortung für die Eskalation trägt, während 70 Prozent die Reaktion der EU, also wohl auch die Sanktionen, für richtig halten. 62 Prozent meinen, man müsse Russland entschiedener entgegentreten, wobei auch hier interessant gewesen wäre, was damit gemeint ist. 59 Prozent finden, dass Deutschland eine führende Vermittlerrolle einnehmen soll. Auch hier wären Ausdifferenzierungen spannend gewesen, also ob man beispielsweise hinter der EU, aber nicht unbedingt hinter den USA oder Nato steht."

Das sah vor wenigen Wochen noch beinahe exakt gegenläufig aus. Da fällt mir ad hoc eine Metapher ein vor Monaten über einem Artikel stand "Fremd im eigenen Land". Jedenfalls fühlt es so an, wenn man hiesige Politik und Medien beobachtet, die Wandlung der Leute mitbekommt, die sich jetzt wie in dieser Umfrage auch bestätigt!

Wie sagte Bush jun. nach Ende des verbrecherisch eingeleiteten und durchgeführten Irak-Kriegs: "Mission accomplshed".

"Völlig untergegangen" zu sein scheint in der Linken diese Woche die Offenbarung der aSPD, diesmal verkörpert durch den Politproll und Noske 2.0 Sigmar Gabriel. Was der letzten Sonntag im ZDF Sommer-Interview zu allerbester Sendezeit abgelassen hat u.a. zur Schuld Russlands oder zum Stabilitätsfaktor SPD für Merkel,, ist in Worte kaum auszudrücken. Beachtlich das dazu von der Linken nichts zu vernehmen ist. Scheinbar steht der eingeschlagene Kuschelkurs auch dort über allem!

Antwort von U. Gellermann:

Die Leute vom Deutschland-Trend haben eine Neigung die falschen Fragen zu stellen, manche völlig auszulassen oder die Formulierung nicht offen zu lassen. Zum Beispiel fehlt jede Frage nach der Rolle Kiews oder der dort handelnden Nazis. Aber das wurde ja am eigenen Weltbild rühren und zu den "falschen" Ergebnissen führen.


Am 07. August 2014 schrieb Rita Koslowsky:

Verkehrte Welt: Poroshenko lässt die Menschen in der Ukraine bombardieren und kritisiert Putin. Die Frau hält sich für schlau und denkt, sie kann die EU-Verantwortung für den Bürgerkrieg in der Ukraine auf Russland abschieben. Aber es war ihr Außenminister, der auf dem Maiden eine Putschregierung mit Nazis installiert hat. Die Frau ist unerträglich.


Am 07. August 2014 schrieb Herr Wurzelzwerg:

Die Imperien haben bemerkt, dass es mit ihnen abwärts geht. Sie haben nur einen Ausweg: Krieg. Krieg war schon immer das Hilfsmittel, um die eigene Bevölkerung auf Vordermann zu bringen. Nur mit Krieg sprudeln die Profite wieder. Insofern ist Ihre Warnung, dass Europa ein Krieg unvorstellbaren Ausmaßes bevorstehen könnte, angezettelt durch NATO und EU, völlig richtig.
Putin jedenfalls rechnet mit einem Krieg gegen Russland - unter Beteiligung der deutschen Bundeswehr. Wahrscheinlich deshalb auch das derzeitige russische Großmanöver. Aber, ich bin der festen Ansicht, in einem solchen Krieg würde die erste Rakete auf Washington fallen. Nur das hält die Herren des Pentagon noch zurück, dieses Risiko.

Was aber die Phantasien der USA angeht, Russland würde die Aufständischen der Ostukraine militärisch unterstützen (oder vielleicht sogar demnächst einmarschieren wollen!) - ich sage mir, und das müsste man in den USA ziemlich genau wissen, wenn Russland dies wirklich täte, würde von dem Marionettenregime in Kiew nur noch ein nasser Fettfleck übrigbleiben. Die Clique um Poroshenko nimmt einfach den Mund zu voll und hält die eigene Propaganda für ein Abbild der Wirklichkeit.

Zur Stützung meiner Aussage vielleicht noch ein Zitat von Carl von Ossietzky:

"Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede. Ich habe noch niemand gekannt, der sich zur Stillung seiner Geldgier auf Erhalt und Förderung des Friedens geworfen hätte. Die beutegierige Kanaille hat seit eh und je auf Krieg spekuliert."


Am 07. August 2014 schrieb Pat Hall :

Prima Beitrag von Uli und fast aller Kommentatoren.
Wenn ich an Deutschland denken muß, ist der letzte Satz wohl wahr ? (schmunzle) Als "Joke" deklariert, dass Merkel und Gauck die letzte Rache Honneckers am Westen seien?


Am 06. August 2014 schrieb Ingrid Böhm-Duwe:

Von Anfang an erschien es als deutlich, dass die „Ukraine Krise“ den geopolitischen Interessen des Westens geschuldet war. Und unterstützt. Man schaue sich nur das Bildnis von Steinmeier an, wo er sich mit den Nazis ablichten ließ neben Tiahnybok, der den fünften Platz auf der Liste der weltweit schlimmsten Antisemiten einnimmt! Ein deutscher Außenminister, der die kürzeste Vereinbarung unterschrieb, die innerhalb von einem Tag gebrochen wurde. Und die Faschisten zogen in den Präsidentenpalast ein, brachen die Statuten ihrer Verfassung und Deutschland erkannte diese „Regierung“ als legitim an.

Die Zopfjule Timoschenko, der Haft entkommen, wurde erst einmal vorsorglich von Frau Merkel gehätschelt, man wusste ja nicht, ob sie doch Chancen bei der nächsten Wahl haben könnte. Ihre dann ruchbar gewordenen Bemerkungen aufgrund eines abgehörten Telefonats ließ es jedoch ratsam erscheinen, die Fühler anders auszustrecken. Der sich zu Höherem berufen fühlende Boxer, dem man offenbar die Birne etwas weich geklopft hatte, war zwischenzeitlich auch aus dem Raster gefallen und hatte zugunsten des Oligarchen aufgegeben. Wobei man sich des Eindrucks nicht erwehren konnte, dass man ihm einen Vorschlag gemacht hatte, den er nicht ablehnen konnte? Mutmaßung.

Wie immer bei Merkel üblich, erklärte sie gegenüber dem „Schoko-Killer“ ihre Unterstützung und „mahnt“ bei „seinem legitimen Vorgehen gegen die Separatisten Verhältnismäßigkeit zu wahren und die Zivilbevölkerung zu schützen". So das Zitat aus dem österreichischen „derStandard“, übertitelt mit „Poroschenko, für jeden toten Soldaten hunderte „Terroristen“ töten“. Man bemerke in dieser Headline die Anführungszeichen.

Was doch so alles rechtens und legitim ist nach deutschem „Gusto“, das „Cui bono“ heißt. Und der Mann überm Teich lacht sich ins Fäustchen, wie leicht es doch ist, ein Feindbild Russland zu installieren, man muss nur oft genug dies medial herüberbringen. Mir ist während des gesamten Ukraine Krieges nicht aufgefallen, dass Putin der Aggressor ist! Keineswegs!

Wenn ich die Nachrichten höre und z.B. ein Claus Kleber beim ZDF diese verliest, dann sträuben sich mir die Nackenhaare. Ich sehe ihn da vor mir, wie er z.B. 2012 versuchte, den Iran als Aggressor gegenüber Israel zu installieren. Heraus kam dann die falsche Übersetzung eines Interviews mit Ahmadinejad bezüglich angeblicher Drohungen. Und Negierung des Fakts, dass Israel als einer der wenigen keinen Atomwaffensperrvertrag unterschrieben hat. Der Iran tat dies bereits zu Schah-Zeiten. Nur mal als kleine Nebenbemerkung,

Die Ost-Ukrainer haben eine richtige Fußabstimmung gemacht!

Danke, Uli Gellermann, für Ihren wie immer durchblickenden Beitrag. „Diese Sorte Deutschland“ haben wir wirklich nicht verdient. Ich las einmal als „Joke“ deklariert, dass Merkel und Gauck die letzte Rache Honneckers am Westen seien…


Am 06. August 2014 schrieb Lutz Jahoda:

DEUTSCHLAND IM ZEITREISESOG - UND NUR WENIGE KRIEGEN DAS MIT?
Zum Glück kommen zu den Aufgeklärten immer mehr hinzu, aber es bleibt schwer, weil in den Schulen des Westens geschichtlich schon immer einseitig informiert wurde - und dies bereits zu Adenauers Soffjetzeiten - clever aufgepäppelt vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten und seither in ewiger Dankbarkeit am Chewinggum-Seil der Geld- und Milchpulver-Geber aus Übersee und damit eingereiht in die Phalanx der Russlandhasser, anstatt Frieden stiftend und freundschaftlich vermittelnd zwischen West und Ost selbstbewusst eine unvergesslich große Rolle zu spielen.
Diese Chance ist vertan mit der gegenwärtigen Regierungsmannschaft. Schwach auf der Brust und eingesponnen in einen Kokon von Selbstbetrug und Lügen darf es uns vor der Verpuppung jetzt schon grausen.
Unser Fernsehen zeigte nicht die Knüppel schwingenden Horden und das blutige Ergebnis ihres Wütens in Odessa. Über diesen Vorfall wurde schnell das große Tuch des Schweigens ausgebreitet. Ich habe die Bilder gesehen, und nicht vergessen habe ich das Wüten der SA 1938 in Deutschland und Österreich gegen unschuldige jüdische Familien und das willige Mitgehen ukrainischer Mordgehilfen an der Seite von SS und Wehrmacht im einst kurzzeitig noch erfolgreichen Russlandfeldzug.
Kiew gelüstet es, die Krim wieder heimzuholen, ganz in innigstem Sinne der USA. Und ein bewaffneter Schwachkopf - Mitglied einer von ukrainischen Oligarchen finanzierten Privatarmee - schwärmte bereits vom Marsch auf Moskau.
Das ZDF-Politmagazin "Frontal 21" hatte diese Aussage groß ins Bild gestellt.
Es gibt noch Mutige in unserer Fernsehlandschaft, die sich dem Sog "zurück in die Vergangenheit" tapfer entziehen.


Am 06. August 2014 schrieb Jochen Scholz:

EIN BRIEF VON JOCHEN SCHOLZ AN DEN RUSSLAND-KOORDINATOR DER BUNDESEGIERUNG

Sehr geehrter Herr Erler,

die NOZ berichtete am gestrigen Freitag über Ihre Sorgen wegen der Lage in der Ukraine, über die Schwierigkeiten, in denen sich Präsident Putin aus Ihrer Sicht befindet, sowie über Lösungsmöglichkeiten die auf der Hand lägen:

http://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/495135/krise-in-ukraine-erler-warnt-vor-direktem-eingreifen-russlands

Die hier widergegebenen Äußerungen teile ich im Kern. Was mich jedoch erstaunt ist, dass sie sich anhören wie die Sorgen eines Staatsbürgers ohne Amt, der sich über die internationalen Medien, nicht die deutschen, ein Bild über die Lage macht. Sie aber sind doch wohl in Ihrem offiziellen Amt als Koordinator für die zwischengesellschaftlichen Beziehungen zu Russland (und zu weiteren Staaten), mit dem Vertrauen des Bundesaußenministers versehen, nicht ohne Einfluss auf die Politik dieser Bundesregierung im aktuellen Konflikt. Deswegen frage ich mich und Sie, welchen Gebrauch Sie davon in dieser Situation machen, die in der Tat brandgefährlich ist. Wer, bitte, hindert die Bundesregierung daran, die durch einen Putsch an die Macht gekommene, von nationalistischen und faschistischen Elementen durchsetzte Regierung der Ukraine an den Verhandlungstisch zu zwingen? Ja, zwingen, denn, verinfacht ausgedrückt: wer zahlt, schafft an. Wer hindert die Bundesregierung daran, das jegliche Regeln des in der EU erreichten Standards sprengende Vorgehen dieser Regierung gegen Teile der eigenen Bevölkerung mit den zur Verfügung stehenden Druckmittel sofort zu beenden? Stattdessen schließt sich die Bundesregierung einem Sanktionsregime an, das Europas Zukunft aufs Spiel setzt, ein Sanktionsregime, das noch dazu mittelfristig nicht einmal den Dränglern auf der anderen Seite des Kanals und des Atlantiks nutzt, die ihre tatsächliche Lage nicht wahrhaben wollen. Andre Gunder Frank hat sie bereits kurz vor seinem Tod 2005 analysiert: Meet Uncle Sam - without Clothes - Parading around China and the World
http://www.studien-von-zeitfragen.net/Zeitfragen/Uncle_Sam__/uncle_sam__.html

Seitdem hat sie sich weiter zu ihren Ungunsten verändert.

Das Beschämende an diesem Kuschen vor Druck aus Washington ist, dass die Politiker jeglicher Couleur der alten, nur teilsouveränen Bundesrepublik offensichtlich energischer und erfolgreicher unsere Interessen zu wahren und durchzusetzen verstanden, als die heutigen. Der Bewertung des russischen Außenministers Lawrov, die EU sei zu einer eigenständigen Außenpolitik nicht (mehr) fähig, entnehme ich nicht Häme, sondern Enttäuschung und Bitterkeit. Vernichtender kann jedenfalls ein Urteil nicht ausfallen. Diese Bundesregierun tut nicht, was Ihr in Eid gegossener Auftrag ist: Schaden vom deutschen Volk abzuwehren und seinen Nutzen zu mehren.

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Scholz


Am 06. August 2014 schrieb curti curti:

Während die Politstricher Gauck, Steinmeier und vdL wie von Sinnen agieren in dieser Krise und insoweit kaum einen Reifeprozeß erwarten lassen, gibt Madame No zwar auch den Pudel, schickt aber vorzugsweise die Vorgenannten vor um Stellung zu beziehen. Sie wird wissen welche Last de facto auf ihr liegt!

Es ist die Führung in Berlin die scharf die Notbremse zu ziehen hätte und zunächst all das strikt einfordern müßte, was auch von dort aus vollmundig "verlangt" worden ist - angefangen mit der Aufklärung der Massenmorde in Kiew, Odessa und aktuell der Ursache zum Absturz der MH 17. Diese Offenbarungen könnte die Front der offensichtlichen "Koalition der Willigen" .MERKELich bröckeln lassen.

Es nutzt -falls überhaupt- lediglich für einen kurzem Moment, wenn Rußland den >>angeblichen << Einfluß auf den Aufstand in der Ostukraine einsetzt, wie von den USA zuletzt vor der UNO abschätzig eingeworfen um dortige Maßnahmen zu blockieren.

Die USA haben mehrfach unterstrichen, daß Sanktionen grundlegend unter der Prämisse stehen der russischen Aufgabe der Krim. Dies sollte stets im Hinterkopf bleiben.

Und Madame No mag verinnerlichen, daß Bilder der Verwüstung wie in der Ostukraine auch in Europa mit EPI-Zentrum D mittlerweile mehr als denkbar sind. Für die USA, zunächst einmal abgeschirmt durch 2 Weltmeere, und ihre zusehends deutlicher werdenden Zielsetzungen stellt ein solches Szenario keinerlei Dogma dar. Vielmehr hat es "heilende" Wirkung für deren vor dem Bankrott stehenden System!

Merkel sollte folgende Worte Berthold Brechts beachten bei Ausrichtung ihrer weiteren Außenpolitik:

?Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten.Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.?

BERTOLD BRECHT


Am 06. August 2014 schrieb Ernst Grobschmied:

Text sehr gut, jedoch noch unvollständig ! Bitte um Ergänzung:

"Treten Sie zurück, wenn sie uns keine Beweise für eine Täterschaft Russlands vorlegen können ! Ihr handeln widerspricht Artikel 26 Grundgesetz."


Am 06. August 2014 schrieb Hans Jon:

Hallo ULI, wer zur Wahrheit reitet wie Du, der braucht ein schnelles (und "helles"!) Pferd, sagt eine alte Volksweisheit! Es gibt eine leider alte Wahrheit: Seit dem 1. August 1914 liegt Deutschland "mehr oder weniger" im "heissen & kalten Krieg" mit Russland! Im II. WELTKRIEG kämpfte das imperialistische(!) HITLER-DEUTSCHLAND gegen die kommunistische STALIN-SOWJETUNION! Seit 1945 kämpft die imperialistische USA nebst BRD-VASALL und NATO gegen die kommunistische SOWJETUNION im "Kalten Krieg" weiter um die WELT-HERRSCHAFT "immer am Rande eines ABC-WAFFEN-KRIEGES"!
Der GUT-MENSCH GORBI erst versuchte - leider vergebens - diesen "Kalten Krieg" zu beenden mit seiner Sehnsucht nach einem "menschlichen KOMMUNISMUS", der logischerweise dem KAPITALISMUS ebenso "feindlich" schien wie der STALIN-KOMMUNISMUS, und genau deshalb "musste" der "Kalte Krieg" unter Führung der USA gegen RUSSLAND auch nach der "WENDE" weitergehen! "KRIEGEN"-Wollen ist das GESETZ der sog. ZIVILISATION seit nun schon 10 T.J., und fast alle Kriege waren "gute Kriege für den sog. Frieden" ... jeweils "für s e i n e n Frieden" gegen den "bösen Friedens-Feind"!

NATO-OST-ERWEITERUNG mit "UKRAINE-ASSOZIIERUNGS-ABKOMMEN" ist nur ein
Kalkül im weltweiten Krieg der "Sternen"- Mächte! Die dummen (geschlachteten) Schafe in 14.400 KRIEGEN mit 3,5 Mrd. TOTEN bei nur 250 Jahre "Frieden" waren und sind immer die von den "Hirten" verführte Herde! Das es in der sog. ZIVILISATION ein "RECHT auf KRIEG" alias KRIEGSRECHT gibt kennzeichnet "KULTUR & KRIEGE" als siamesische Zwillinge! Unsere "FÜHRER" sind geisteskranke VER-FÜHRER!!!
"Wenn die Menschheit nicht den Krieg abschafft, dann schafft der Krieg die Menschheit ab!" (J.F.KENNEDY)



Am 06. August 2014 schrieb Moyra Mangold:

Danke für den klaren Artikel. Besser kann die Situation nicht erklärt werden. Was sich bei Ferkel & Co im Kopf abspielt will ich mir nicht mal ansatzweise vorstellen. Auch das grenzdebile Geschmiere der Konzernblätter erinnert sehr an Göbbels und Konsorten. Sogar die Wortwahl und die Aufmachung gleichen sich immer mehr. Auch die Rede von Obama in West Point könnte aus der Feder dieser ehemaligen Protagonisten stammen. Hier sind wieder die üblichen Verdächtigen unterwegs, die sich nichts besseres vorstellen können als wiedermal die Welt in Flammen zu setzen. Diese ganze verwirrte Politikkaste besteht aus Soziopathen. Sie gehören laternisiert.


Am 06. August 2014 schrieb Hinnerk Thomsen:

Wer hat Ihnen den die Idioten-Idee eingeblasen, "Deutschland riskiert gnadenlos einen Krieg mit Russland"? Das sind doch Fantasien eines durchgeknallten Verschwörungstheortikers.

Antwort von U. Gellermann:

Das irre Kiewer Regime hat schon angekündigt, dass es die Krim zurück erobern will. Das wird Russland nicht hinnehmen. Und schon ist das selten dämliche Nibelungen-Deutschland in einem Krieg für die USA gegen Russland.


Am 06. August 2014 schrieb Renate Färber:

@Christian Harde
@ Reyes Carrillo

Diesmal ist nicht nur der Artikel zu loben. Auch Beitrage wie der von Christian Harde, der in einem Detail die ganze Menschenverachtung des Kiewer Regimes zeigt oder der von Reyes Carrillo, der die pseudo-wissenschaftliche Distanz von Jens Berger (Nachdenkseiten) analysiert, leisten ihren Teil zu Aufklärung: Nachdenklich u n d gut formuliert.


Am 06. August 2014 schrieb Ruth Gabriel:

Und hier ein aktuelles Beispiel, das voll inhaltlich Ihren Artikel bestätigt:

http://www.sueddeutsche.de/politik/krieg-in-der-ukraine-letzte-chance-vor-der-naechsten-eskalation-1.2077424

Kornelius hat wieder zugeschlagen. Kritikresistent bis zum Abwinken, verlogen ("Kein Wort der Russen über den Absturz der MH17) und so einseitig, dass es inzwischen der allerletzte Leser merken dürfte.


Am 06. August 2014 schrieb curti curti:

Wenn es einen Präzedenzfall gibt, an dem sich die Verkommenheit (auf neudeutsch double-standards) von Politik und Medien glasklar erkennen läßt, dann ist es die Entstehung und Entwicklung der Ukraine-Krise, an der maßgeblich beteiligt sind die USA, Deutschland, die EU und eine Gruppe schwerstkrimineller Oligarchen in der Ukraine selbst. All das beobachtend und analysierend formatiert sich u.a. ein simpler Kompass, der relativ treffsicher signalisiert womit sich die "edlen" Akteure dieser verschworen Clique (auf amerikanisch good guys) regelmäßig verraten - es ist die Wahl ihrer Worte, obenan die des Terrorismus, der Schlüssel um quasi jede Schandtat als angemessen und damit legitim zu erklären. Verkehrt man deren hehren Motive, Aktionen und ihre Bewertungen des Gegners schlicht ins Gegenteil, kommt man der Wahrheit dermaßen "gefährlich" nahe, daß regelmäßig festgestellt werden kann, sich in deren Mittelpunkt zu befinden!

Zur persönlichen Einschätzung der Ukraine-Krise, in deren Osten kaltblütig ein vorsätzlicher Genozid durchgeführt wird, habe ich an anderen Stellen dieses blogs mehrfach kommentiert. Deshalb heute nur zwei Karikaturen, die mehr zum Ausdruck bringen als 1000 Worte und auf Anhieb den Kern der Misere erfassen:

https://pp.vk.me/c618924/v618924189/85a3/MyHlS57OWvE.jpg

http://russianmoscowladynews.files.wordpress.com/2014/07/ahxnqmbtdh0.jpg?w=610&h=449


Am 06. August 2014 schrieb Gerhard Wirth:

In Deutschland ist es leider so: Die Abgeordneten stimmen für ein überdimensioniertes Gehalt und jeglichen Lebensabsicherungen so, wie es ihre politische Führung vorgibt. Die politische Führung unterwirft sich im Regelfall den Konzernen und Banken, doch wenn die Interessen der USA und NATO voranstehen, dann hat dieses natürlich die erste Priorität und auch Konzerne (und natürlich das Volk) dürfen durch Sanktionspolitik zu Schaden kommen. Große Teile des Volkes geht es gut, weil sie zurzeit billige Kredite erhalten, ihre Wünsche sich auf Pump erfüllen können und mehr als 100 Fernsehsender empfangen, was danach kommt ist nicht von Interesse. Die derzeit geführte Einlullpolitik lässt auch das Denken einschlafen. Also kann man dem Volk getrost die Märchen von den "guten Ukrainern und den bösen Russen" über den staatlichen oder konzerntreuen Medien unterbreiten, sie glauben es oder es interessiert nicht. Das Aufwachen geschieht erst, wenn die verblendeten Politiker es im Auftrag der USA zum Krieg gegen Russland kommen lassen, nur dann ist es für das Volk zu spät.


Am 06. August 2014 schrieb Reyes Carrillo:

Vielen Dank, lieber Uli, für diese wütende, aufrüttelnde und sehr klare Zusammenfassung dieses an Lügen, Desinformation und Propaganda wohl nicht zu überbietenden Bürgerkriegs in der Ostukraine!

Angelegentlich deshalb auch ein kleiner, mir im Zusammenhang wichtig erscheinender Seitenhieb in Richtung des sich inzwischen selbst progredient offenbar als Universalgelehrten verstehenden und inszenierenden Autors der verdienten „Nachdenkseiten“ Jens Berger. (Da frau sich bekanntlich ja sonst nichts gönnt: diese Polemik war leider unvermeidbar.) Am 24.07. veröffentlichte dieser dort einen langen, mit vielen fahndungsfotoähnlichen Porträt-Bildern geschmückten Artikel mit dem Titel „Separatisten in der Ostukraine – die Geister, die wir riefen“, den er wie folgt einleitet: „In den alternativen Medien, den sozialen Netzwerken und Leserkommentaren hat sich indes überwiegend die Lesart herausgebildet, dass die „Faschisten“ in Kiew mit Unterstützung des Westens in der Ostukraine Krieg gegen das Volk führen. Ein näherer Blick auf die „Separatisten“, ihre Hintermänner und Vordenker zeigt, dass auch hier Differenzierung angebracht wäre“.
Wohl, wohl, Differenzierungen sind immer angebracht, können aber leider auch vernebeln. Das was Berger da in löblicher und schweißtreibender Recherche zu Tage gefördert hat, wird von den Fakten her stimmen (davon ist bei Jens Berger auszugehen) und ist deshalb für eine differenzierte Sichtweise selbstverständlich wichtig. Für diese Arbeit gebührt ihm auch klarer Dank. Leider aber lässt Berger in dem gesamten, ellenlangen Artikel die unglaubliche, menschenverachtende Vorgeschichte dieses Krieges seitens Kiews in Richtung Ostukraine einfach weg. Vor allem aber finden die alles stets verschärfenden Stationen (u.a. die kontinuierlichen Zurückweisungen von Verhandlungen oder die unverhältnismäßige Aufrüstung der Kiewer Truppen usw.) der Entwicklung dieses Bürgerkrieges keinerlei Erwähnung und ignorieren damit das Ursache-Wirkungs-Prinzip und folgend die Dynamik auf die wechselnden Situations- und Machtverhältnisse in den betroffenen ostukrainischen Kriegs-Regionen. Berger indes reicht ein einziger lapidarer Satz dazu: „Seit dem 15. April befinden sich die „Separatisten“ in offenen militärischen Auseinandersetzungen gegen die ukrainische Armee – es herrscht Bürgerkrieg.“ Punkt. Aha. Das ist alles dazu. (Apropos „Ukrainische Armee“? Wer da wohl so alles dabei ist? Aber frau will ja nicht kleinlich sein, deshalb sei die Frage zurückgestellt.)
Freilich, Bergers Artikel behandelt nicht den gesamten Konflikt, sondern beschränkt sich legitimer Weise auf das sich gestellte Thema. Der Sache gerecht wird eine solche isolierte Betrachtung, die die Wirkung der Politik Kiews (natürlich immer im Zusammenspiel mit den USA/EU zu betrachten!) während dieser Zeitspanne auf die Machtverhältnisse im Donbass ausspart, indes nicht. Und genau das löst Vernebelung aus: Ohne Kontexttreue und die Beachtung von Wechselwirkungen steht Bergers Artikel irgendwie schrecklich leer im Raum. Wollte Berger aber einfach nur den eingefleischtesten Fan-Clubs der Donbass-Krieger das Fürchten vor ihren Idolen lehren, dann ist ihm immerhin wenigstens dies sicher gelungen. Und das ist auch gut so.

Und so bin ich denn wirklich aus allertiefster Seele dankbar, dass der wunderbar „undifferenzierende“, unbeirrbare Uli Gellermann von den „alternativen Medien“ offenbar nach wie vor der Meinung ist, „dass die „Faschisten“ in Kiew mit Unterstützung des Westens in der Ostukraine Krieg gegen das Volk führen“ und alles das aufschreibt, was bei Berger - kontextuell - ausgespart bleibt. Saudankbar sogar! Denn das ist keine Verkürzung oder gar ein Wegsehen, sondern das ist in seiner bisher unübertroffenen imperialistischen Dimension seitens der westlichen Hemisphäre das alles entscheidende Thema!

Und: „Das offizielle, das öffentliche Deutschland macht sich schuldig. Diese Sorte Deutschland paktiert mit Faschisten. Dieses Deutschland deckt den Terror gegen die Bevölkerung in der Ost-Ukraine durch Schweigen, Wegsehen und diplomatische Billigung“, schreibt dieser Alternativmedienmann mit eigener Galerie. Bravo! Starke, wichtige Worte! Danke nochmals.


Am 06. August 2014 schrieb Joe Bildstein:

Wir machen heute kein Krieg mehr, wir schicken GoldmanSucks um ganze Nationen vor den Hund zu treiben. Argentinien, Ukraine, Griechenland, Russland, Iran..... wer nicht mitmacht wird gnadenlos von den Goldjungs platt gemacht. Aus der Reichshauptstadt ist da kaum Wiederstand zu erwarten da Teutonien Teil des Systems ist.

http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/projekt_papiere/DeutAussenSicherhpol_SWP_GMF_2013.pdf

Die Graphik auf Seite 31 sagt alles.


Am 06. August 2014 schrieb Ira Kormannshaus :

Mich hat der neue Schlag im Propagandakrieg heute (nun, mittlerweile gestern) doch arg überrascht. Auch wenn natürlich viele Menschen nach Russland "machen", sind auch sehr viele Flüchtlinge in Odessa und Umland - interessanterweise redet davon niemand.
Bei aller Kritik an dem Oligarchen-System (der Spitzname von Poroshenko übrigens Porosionok = Ferkel) - die Krise wird wohl erst gelöst, wenn die Oligarchen enteignet und die Leitung des Landes Menschen übergeben wird, die nicht an persönlicher Bereicherung sondern daran interessiert sind, das Land auf die Beine zu kriegen und zu stabliisieren.

Antwort von U. Gellermann:

Wenn es ein Propagandakrieg wäre, dann wäre ich froh. Aber was da aus den Leibern quillt ist kein Ketchup.


Am 06. August 2014 schrieb Brigitte Mensah.Attoh:

Also Uli - wo denkst Du hin! - wie sollten sie sich gerade j e t z t echauffieren über das Desaster in der Ukraine - oder über Israel, wegen des von ihnen in Schutt und Asche gelegten Gazastreifen - wo sie doch jetzt in den wohlverdienten Ferien weilen, unsere Mutti und unsere deutschen Parlamentarier! Und wirklich zuviel verlangt ist auch, daß wir uns ins eigene Fleisch schneiden - kann man an bewaffneten Konflikten doch so herrlich verdienen!


Am 06. August 2014 schrieb Christian Harde:

MÖRDERISCHE TIRADEN

Bohdan Butkewytsch, Journalist beim ukrainischen Polit-Magazin »Ukrajinskyj tyzhden« (Ukrainische Woche), das offenbar von einer gewissen »ECEM Media GmbH« in Wien gegründet wurde, erklärt im von US- und britischen Stiftungen finanzierten1 Internet-Sender »hromadske.tv« (Bürger-TV):
»[....] Das Donbass ist im allgemeinen nicht nur eine depressive Region, verstehen Sie, dort gibt es einen so großen Komplex, [...] Probleme und das Wichtigste dort: eine so ungeheure Zahl überflüssiger Menschen. [...] Glauben Sie mir, ich sage das ganz bewußt. Wenn wir mal das Donezker Gebiet nehmen, das hat eine Bevölkerung von ungefähr vier Millionen – und nicht weniger als anderthalb Millionen überflüssiger Leute. [...] Was ich sagen will: Wir brauchen [die Leute im] das Donbass nicht zu begreifen, aber wir müssen im allgemeinen das ukrainische nationale Interesse begreifen. Das Donbass haben wir nur als Ressource zu benutzen. [...] Was das Donbass betrifft, mir scheint, nun, ich habe kein Rezept, das sich schnell umsetzen ließe, aber das Allerwichtigste, was man in diesem Moment tun muß, so hart das auch klingen mag, es gibt eine bestimmte, gewisse Kategorie von Leuten, die man einfach umbringen muß.«
Das scheinbar so basisdemokratische ukrainische »Bürger-TV« wird in der ukrainischen Wikipedia als Fernsehen »ohne Zensur« beschrieben, das allein den »Redaktionsstatuten unter den Bedingungen einer transparenten Finanzierung und Verantwortung« verpflichtet sei. Pünktlich mit dem »Euromajdan« auf Sendung gegangen, machte sich »hromadske.tv« seitdem zum Sprachrohr von Liberalen, Nationalisten und Faschisten aller Couleur – Hauptsache, es ging und geht ›gegen Moskau‹.
Letzte Unklarheiten über den Charakter dieses Propagandasenders, falls noch welche nach dem Auftritt Butkewytschs bestehen sollten, wurden in einem Interview mit Tatjana Lokschina beseitigt. Die Vertreterin von »Human Rights Watch« weigerte sich, Rußland für den Konflikt in der Ukraine verantwortlich zu machen. Der Redakteur Daniil Janewskij schnitt ihr daraufhin kurzerhand das Wort ab und beendete das Verhör.

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