Das Flüchtlings-Karussell

Man spricht türkisch in der Geisterbahn

Autor: U. Gellermann
Datum: 21. März 2016

Langsam. Zum Mitschreiben: Ganze 937 Menschen haben ein EU-Asylpätzchen bekommen. Zugesagt waren 160.000, damals, im September des letzten Jahres. Der jüngste EU-Gipfel hat die Zahl von 160.000 schon mal begradigt: Bis zu (bis zu!) 72.000 Flüchtlinge will man jetzt aus diversen Lägern übernehmen. Aus denen in der Türkei. Die Türkei übernimmt dafür im Gegenzug andere Flüchtlinge. Aus Griechenland. In selber Höhe? Dann läge der Preis für einen umgetauschten Flüchtling - wenn der alte türkische Rücknahme-Preis bei drei Milliarden Euro läge - bei etwa 40.000 Euro pro Kopf. Sollte sich der neue Marktpreis von sechs Milliarden Euro durchsetzen, wäre der einzelne Rücknahme-Flüchtling deutlich teurer. Kann aber auch deutlich billiger werden: Denn bisher gibt es aus den EU-Staaten kaum bezifferten Zusagen für Rücknahme-Flüchtlinge. Und wer nichts zurück nimmt, muss nichts zahlen.

Nur Syrer werden umgetauscht. Warum sind Syrer eigentlich wertvoller als Afghanen oder Iraker? Hier spricht der Markt von einer künstlichen Verknappung: Denn je mehr Syrer aus dem geplagten Land flüchten, um so weniger können kämpfen. Sollte deshalb der Krieg eher aufhören? Nach den üblichen Marktgesetzen wäre es dann sinnvoll, nur noch männliche Flüchtlinge zu prämieren. Afghanen und Iraker werden keinesfalls in diesen wirtschaftlichen Kreislauf eingeschleust. Die Kriege in Afghanistan und im Irak plätschern nur so dahin. Wenn die Afghanen zum Beispiel mehr kämpfen würden, könnte sich deren Kopfpreis erhöhen. Der Markt belohnt Leistung. Würden die Iraker mehr Fleiß beim Umbringen zeigen, könnte sich auch ihr Kopfgeld erhöhen.

Zur Zeit liegen ohnehin viel zu viel Flüchtige auf Lager. In den spanischen Enklaven auf marokkanischem Boden werden bis zu 80.000 Personen vermutet. In Nordfrankreich, in der näheren Umgebung von Calais, sind es nur ein paar Tausend. Auf Lampedusa und Sizilien werden es eher ein paar Zehntausend sein. Die griechischen Zahlen sind auch deshalb schwer zu ermitteln, will die Flüchtlinge dort auf innergriechischen Reisen sind: Von Lampedusa nach Idomeni, von Idomeni nach Athen, von dort aus in die nächste Hoffnungslosigkeit.

"Alle Flüchtlinge, die ab dem 20. März 2016 die griechischen Inseln erreichen, werden in die Türkei zurückgebracht, wenn es keinen begründeten Asylgrund gibt“, hört man von der Kanzlerin. Also wird man alle zurück bringen. Denn in der Türkei braucht man ja Tauschware, die gegen zum Tausch vorgesehenen Flüchtlinge gewechselt werden soll. Wie könnte die Türkei sonst an ihr Geld kommen? Logistik-Experten raten zur Markierung: Damit nicht der selbe Flüchtling mehrfach ausgetauscht werden kann. Es muss ja nicht die klassische Brandmarkung sein.

„Ich glaube, dass wir eine Übereinkunft gefunden haben, die auch einen Moment der Unumkehrbarkeit in sich birgt", so lautet der vorläufige Schlusssatz von Frau Merkel zum ausgehandelten Deal. Das Flüchtlings-Karussell nimmt seine gespenstische Fahrt auf. Für einen geschlossenen Kreislauf kann sich die Kanzlerin auf das türkische Personal verlassen: Den Türken springt so schnell keiner ab. In der neuen europäischen Geisterbahn spricht man türkisch.


Kommentare

Folgende Leserbriefe wurden zu diesem Artikel geschrieben:

Am 29. März 2016 schrieb Brigitte Klara Mensah-Attoh:

Hat vor kurzem jemand "Mitternachtsspitzen" geguckt -
Wilfried SCHMICKLER gesehen, Hagen Rether etc.?
Deine Skizzierung der erbärmlichen Lage Uli und Leute ihres Schlages,
aus denen der heilige Zorn spricht - phänomenal !!
- bei beiden Gelegenheiten erst mal Rotz und Wasser geheult ...


Am 23. März 2016 schrieb Thomas Nippe:

Eine fundierte Analyse. Die Relation 937 zu 160.000 spricht Bände. Der Hinweis in Winfried Wolks Antwort auf Barnetts Prognose im Hinblick auf die Bevölkerungsentwicklung Europas bis 2050 ist hoch interessant. Das entspräche in etwa der jetzigen Einwohnerzahl Südafrikas von ca.51 Millionen. Eine schier unmögliche Vorstellung auf der Basis des jetzt herrschenden Zynismus und der Menschenverachtung der aktuellen Asylpolitik.


Am 22. März 2016 schrieb Winfried Wolk:

Es ist immer ein Vergnügen, Ihre Texte zu lesen, auch wenn die verhandelten Themen alles andere als erfreulich sind. Aber wie sollten sie es auch, wo doch offensichtlich Verdrängen, Vergessen, Ignorieren zu den Kernkompetenzen der politischen Kaste gehören und deren Entscheidungen prägen. Auch unsere führenden Leitmedien sind vom selben Virus befallen. Dort die vierte Gewalt im Orchester der unabhängigen Kräfte finden zu wollen, die das Rückgrat einer westlichen Demokratie ausmachen sollen, bedeutet Suche im Vakuum. Deshalb sind Ihre Beiträge um so wichtiger, auch und gerade weil Sie die uns vorgeflunkerten gloriosen Lösungen mit der unschönen Realität konfrontieren.
Der Deal mit der Türkei, das monatelange Hick-Hack der europäischen Politiker um Kapazitäten und Kosten, um Aufnahme oder Abschreckung, ist in Wirklichkeit ein unwürdiges, zynisches Spiel mit dem Schicksal von Menschen. Und es hinterfragt keiner unserer investigativen Top-Journalisten, ob der Kuhhandel, der da erkennbar schäbig ausgehandelt wurde, ein auch nur annähernd menschlich zu nennendes Ergebnis bringen wird. Von Politkern und Journalisten gleichermaßen sind auch die Fakten vergessen, die noch vor einigen Monaten Schlagzeilen machten.
Am 15. 10. 2015 fand ich bei Spiegel online einen sehr optimistisch klingenden Beitrag. Damals schon hatten die EU und die Türkei den Durchbruch bei Flüchtlings-Verhandlung erzielt. Die Türkei sollte die Flüchtlinge registrieren und sie mit Reisedokumenten ausstatten, stand da zu lesen, die EU würde im Gegenzug bis zu 500 Millionen Euro nach Ankara überweisen. Ursprünglich hätten die Türken bei den Verhandlungen drei Milliarden gefordert. Der heutige Stand des Finanzdeals allerdings sieht ganz anders aus, aus den 500 Millionen ist nun mehr als das Zehnfache geworden, einfach so.
Es fällt mir schwer, das zu beobachtende Versagen unserer politischen Elite nur auf Blindheit und eine ins Uferlose gehende Phantasielosigkeit zu begreifen. Könnte es nicht auch sein, dass da möglicherweise einfach eine politische Strategie dahinter steckt, die man zu verfolgen sich genötigt sieht?
Immerhin gibt es eine ganze Reihe von Aktivitäten im Zusammenhang mit dem nicht unbedingt aus den Nichts entstandenen Flüchtlingsströmen, die einen solchen Schluss nahe legen. Und es gibt Thomas P. M. Barnett, Professor am U. S. Naval War College und Berater von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, der in seinen Büchern „The Pentagon’s New Map“ und „Blueprint for Action“ verbreitet, dass ein ungehinderter Strom von Einwandern nötig sein wird, um die abnehmende Bevölkerung der Kern-Länder des Westens durch Zuwanderung auszugleichen. Europa müsste demnach bis 2050 jährlich 1,5 Millionen Immigranten hereinlassen, um seine Bevölkerungsziffern konstant zu halten. Und könnte es nicht auch sein, dass eine solche initiierte Massenmigration zur politischen Waffe wird, um sowohl die Ursprungs- als auch die Zielländer zu destablilisieren, zu erpressen und leichter unter Kontrolle bringen zu können?


Am 22. März 2016 schrieb Karin Lerner:

Die Flüchtlinge-Rücknahme-Farce findet ihren Höhepunkt in der EU-Vereinbarung mit diesem Satz: "Wenn die irregulären Überfahrten von der Türkei in die EU gestoppt wurden . . . wird ein `Freiwilliges Humanitäres Aufnahmesystem´ aktiviert." Und weiter: "Dazu tragen die EU-Staaten freiwillig bei." Bei so viel Freiwilligkeit wird nichts und gar nicht passieren. Die Merkel hält uns für blöd.


Am 22. März 2016 schrieb Günther Lachmann:

Also, wenn ich mich mit etwas Mühe durch die Anforderungen der
Regierung, über Flüchtlingshilfe, wühle, stelle ich fest, dass eine
Übereinkunft zur Unumkehrbarkeit, nicht zu den Direktiven von
„Barrikaden abbauen“ (zur adaptiven Integration) gehört. Vielleicht
habe ich auch Alles falsch verstanden, bin ja kein gebildeter Akademiker
so wo die Delegierten, welche mit einem fingerschnippen, komplexe
mathematische Aufgaben erledigen können. Schnipp, und schon werden aus
160.000 Einheiten 937 Einheiten. Dann wird auch der Verkehr über die
Bosporus Brücke nicht so leiden müssen. Und im Cauldron Istanbul werden
schnell einmal aus 160.000 Fluechtlingen nur 72.000 Flüchtlinge. Das ist
grosse 1001 Hexenkunst an der Brücke:
First Witch
When shall we three meet again?
In thunder, lightning, or in rain?
Second Witch
When the hurlyburly´s done,
When the battle´s lost and won. (“The Nordic Play”, 1. Akt, 1. Szene)
Vielleicht meint „Barrikaden abbauen“ so etwas wie freies jonglieren mit
Menschenleben, damit das kollektive Wohlgefühl der Eu-Diktatoren nicht
getrübt werden kann. Schließlich werden die Flüchtlinge noch gebraucht,
als Alibi-Funktion, dass die, von den Regierungen unterstützten Kriege
ja garnicht gewollt waren, aber der Wähler habe so entschieden.
Dieser ausgehandelte völkerrechtswidrige Menschenhandel, unter der
Aufsicht von EU-Ratspräsident Donald Tusk, der, welcher das Problem mit
dem rechten Arm hat (in der Galerie vom Montag, den 07. März), bekämpft
nicht die Fluchtursachen, sondern schiebt die Schuld und die
Verantwortung des Flüchtlingsdramas auf subtile Art und Weise den
Bürgern zu.


Am 22. März 2016 schrieb Ernst Gleichmann:

Ich möchte gern Deinen Blog "Rationalgalerie" abonnieren. Mach weiter so!


Am 22. März 2016 schrieb Ine Jezo-Parovsky:

Keine Panik, auf Frau Merkel ist Verlass. Sie wird es schon schaffen, die 6 Mrd. zurückfließen zu lassen. In die Kassen der notleidenden Kriegsindustrie.



Am 22. März 2016 schrieb Manfred Caesar:

So geht Sklavenhandel heute.Der krautistan -Steuervolltrottel zahlt der Türkei für jeden "geprüften" deshalb legalen Sklaven 40.000.-.
Die Raute -die größte Sklavenhändlerin aller Zeiten.


Am 22. März 2016 schrieb Uschi Peter:

"Nur Syrer werden umgetauscht. Warum sind Syrer eigentlich wertvoller als Afghanen oder Iraker?"
Die Iraker und die Afghanen haben sich ganz schnell den Westmächten ergeben. Es war keine Macht da, die sie schützen konnte und wollte. Sie haben ihre Herrscher eigenhändig den Eroberern ausgeliefert in der irrigen Meinung, dass für sie jetzt das Paradies kommt. Libyen wurde überrumpelt und versank wie die anderen vom Westen "befriedeten" Länder im Chaos und Elend. Aber die Syrer sind aufmerksamer. Sie lernten offenbar aus den Fehlern der anderen. Außerdem haben Russland und China diesmal njet gesagt. Und die USA, von Natur aus feige, scheuten sich ihre Leute in einem großen Konflikt zu verheizen. Die können nur aus der Luft weit ab vom Schuss alles niedermetzeln was sich bewegt.
"Denn je mehr Syrer aus dem geplagten Land flüchten, um so weniger können kämpfen. Sollte deshalb der Krieg eher aufhören“?
Richtig, sie können nicht mehr für ihr Land kämpfen, dass die Kettenhunde der USA dabei sind platt zu machen. Wie es aussieht, steht die Mehrheit hinter ihrem Präsidenten. Wenn sie aber durch die IS und Co. vertrieben sind, kommt man hoffentlich an Assad heran. Sein Schicksal wird dem der anderen unbotmäßigen Herrscher des Orients gleichen.


Am 22. März 2016 schrieb Ulrike Spurgat:

Das wirklich Gute H.Buntrock ist, dass die Fähigkeit zur Liebe, zur Solidarität aus meiner Sicht die besten Eigenschaften sind, die wir als Menschen haben.Und verständlich ist finde ich, dass dieser Zynismus, der uns tagtäglich versucht wird in die Köpfe und Herzen zu hämmern, es einem sehr viel schwerer macht, damit immer wieder umzugehen und eben nicht zynisch zu werden. Es gibt ja wirklich "Herkulesaufgaben", umso wichtiger ist die "Arbeit,"die hier erledigt wird in vollem Umfang zu unterstützen,und selbstverständlich immer das zu sagen was. ist.


Am 21. März 2016 schrieb Adalbert Rabich:

Das Mensch-Karussell hat etliche juristische Kinken; die Qualität der Prüfung der in Griechenland ankommenden Menschen auf Anerkennung als Asylanten leidet erheblich, die Anmnese und Prüfung selbst ist schon in Deutschland am Personal und an der Ausbildung unerfreulich. Das ist bekannt und wird vom Bundesamt für Migration (Peronalrat) bestätigt). Woher sollen denn die Prüfer jetzt kommen? und in welcher Tendenz wird wohl geprüft werden? Wer übt eine Kontrolle aus?
Man schaue sich aber einmal die Türkei selbst an; es liegt auf der Hand, dass diejenigen der EU angeboten werden, die man losweden will. Ein System der objektiven Prüfung existiert nicht, siehe
http://tinyurl.com/jmmg5eb.
Und dabei existieren noch erhebliche Mängel in der Infrastruktur - und alles das nur, um politisch Aktivität zu demonstrieren! Wenn man sich das in der Wirtschaft leisten würde, wäre man längst pleite.


Am 21. März 2016 schrieb Gideon Rugai:

"Nur schlechte Nachrichten bei Ihnen. Das hält ich keiner aus. Bitte entfernen Sie mich aus Ihrem Verteiler."

Ja, an den Mainzelmännchen kann ich mich auch schon seit Jahrzehnten nicht mehr erfreuen - ach, manchmal wünschte ich, ich wäre einfach dumm und phlegmatisch geblieben - es ist doch so schön sich berieseln zu lassen...und den dressierten Tanzbären und Bärinnin..äh..nen im Edelzwirn (mit und ohne Raute) plus Pickelabdecker im Gesicht beim Absabbeln vom Teleprompter zuzuhören...Ja, damals - damals wurde einem beim Erklingen der Tagesschau-Melodei noch richtig warm ums Herz..*seufz*


Am 21. März 2016 schrieb Kostas Kipuros:

Ja, Herr Hans-Werner Müller, so war es schon im Altertum: Der Überbringer der schlechten Nachrichten war der Schuldige Nein, lieber Uli Gellermann, lassen Sie sich nicht beirren. Nicht Ihr Text ist zynisch, sondern die von maßgeblichen europäischen Politikern zu verantwortende Lage der Flüchtlinge in Idomeni und anderswo. Und da wir gerade bei Zynismus sind, hier noch ein Tipp zum Thema Afghanistan und Flüchtlinge.
http://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-afghanistans-sichere-gebiete---das-zynische-spiel-der-bundesregierung-100.html
In diesem sehr erhellenden und niederschmetternden Beitrag der Sendung Monitor kommt der deutsche Innenminister de Maizière mit der Behauptung zur Wort, dass Afghanistan zwar kein sicheres Land sei, es aber sehr wohl dort auch sichere Regionen gäbe, in die die Flüchtlinge ja zurückkehren könnten. Abgesehen davon, dass dies eine glatte Lüge ist, scheint dem Minister ganz entgangen zu sein, dass es auch in Syrien durchaus „sichere" Gebiete gibt, in denen zumindest kein Krieg tobt. Dumm nur, dass sich diese im Machtbereich von Assad befinden. Politisches Kapital lässt sich also damit nicht schlagen, sonst würde de Maizière wohl auch für syrische Flüchtlinge die afghanische „Lösung“, präferieren und damit dem staunenden Publikum das Problem als erledigt zum Bejubeln freigeben.


Am 21. März 2016 schrieb Andreas Buntrock:


Werter U. Gellermann

da können Sie sich in Ihrem lesenswerten Beitrag noch so sehr um einen zynischen Unterton bemühen -

an den professionell und gewissenlos ausgelebten und angewendeten Zynismus "unser" politischen "Vertreter" in EU und Bundesregierung kommen Sie nicht heran.

Ihr offensichtlicher "Makel"?

Zuviel Menschlichkeit und zu wenig Menschenverachtung.

Wie Zynismus "richtig geht" zeigt Ihnen doch täglich das verlogene Geschwätz unserer Kanzlerin


Am 21. März 2016 schrieb Alfred Matejka:

Früher hat die Obrigkeit den Boten mit den schlechten Nachrichten getötet.War das Problem damit gelöst?Klar sind das schlimme Nachrichten,aber es beschreibt genau die Zustände die herrschen.Dann müssen die Zustände geändert werden,damit es bessere Nachrichten gibt.
Den Vorschlag von Georg Egger finde ich sehr gut.Macht nur keiner von den 27.Oder doch etwa Griechenland??Stellt die Linken Fraktion im EU Parlament so einen Antrag?Oder die Partei?Vielleicht eine mögliche Aussage in der nächsten ZDF-Heute Schau.
Den Artikel von Uli Gellermann finde ich sehr treffend.So wird mit dem Menschenmaterial gerechnet.Eine gute Vorlage für alle Menschen,die demnächst irgendwo eine Rede halten werden.Vor allem empfehle ich diesen Artikel als Grundlage für die Betriebsversammlungen.Die Betriebswirtschafter werden ihn am Besten verstehen.Den Kolleginnen und Kollegen muss man erläutern ,dass man über sie genauso denkt.Nur ihre Arbeitskraft zählt,nicht sie als Mensch.
Es sollte sich niemand aus dem Verteiler entfernen lassen.Entfernt werden muss die neoliberale Politik von Merkel bis Gabriel.
Wacht auf Verdammte diese Erde.........


Am 21. März 2016 schrieb Georg Egger:

Ich schlage vor, die Migranten nach dem Anteil der Waffenexporte auf die EU-Staaten zu verteilen. Würden sich manch kleinere Staaten wahrscheinlich überlegen, ob sie das Geschäft machen. Merkel und Gabriel könnten dem sicher nicht zustimmen, mich würden bloß ihre Gründe interessieren. Von wegen heuchlerisch und so.


Am 21. März 2016 schrieb Lutz Jahoda:

LEID DER VERLÄSSLICHKEIT
TÜRKISCHER OBRIGKEIT

Schäuble ist sauer:
Es geht ums Berappen.
Er liegt auf der Lauer
im Kampf ums Verknappen.
Doch wie man es wendet,
auch wie man es dreht:
Herr Erdogan spendet
die Mobilität
zur kreisenden, reisenden,
Geldsäckel speisenden,
ringelspielsicheren Fluchtqualität!
Schön, wie es rieselt,
Goldkörnern gleich kieselt.
Hoch lebe die Not und die Stabilität!
Ein Hoch auf den Euro und Berlins Bonität!


Am 21. März 2016 schrieb Ute Plass:

@Hans-Werner Müller: “ Nur schlechte Nachrichten bei Ihnen. Das hält ich keiner aus. Bitte entfernen Sie mich aus Ihrem Verteiler.”

Schade, sie hätten doch hier ein Forum um auch ihre guten Nachrichten zu posten.


Am 21. März 2016 schrieb Hans Rebell-Ion:

Der ganze KRIEGS-FLÜCHTLINGS-MENSCHENHANDEL ist typisch für den Zustand der sog. "ZIVILISATION" ... und das schon "mehr oder weniger" seit Beginn der ZIVILISATION vor ca. 10 T. J.. "KRIEGEN" und "ZIVILISATION" sind siamesische Zwillinge!
Als bei den Vieh-Nomaden der LAND- und VIEH-BESITZ (sog. PRIVATEIGENTUM) entstand ging das sog. PARADIES unwieder bringlich - trotz einiger "WELTVERBESSERER" - verloren! Das "KRIEGEN"-Wollen von BESITZ, EIGENTUM, KAPITAL sind die wahren "WERTE der ZIVILISATION"! KRIEGS- und HUNGER-FLÜCHTLINGE sind bei diesem "KRIEGEN"-Wollen n u r "KOLLATERALSCHÄDEN"!!! Die "FÜHRER" der "HOCH-KULTUREN" der ZIVILISATIONEN sind zweifelsfrei allesamt VERBRECHER gegen die MENSCHLICHKEIT!!! Trotz alledem!, ULI ist und bleibt "ein RUFER in der WÜSTE"!!!


Am 21. März 2016 schrieb Ulrike Spurgat:

Ihre "Arbeit" , die Qualität wirklich schwierige, manchmal auf für die, die diesbezüglich am "Ball" sind mit einer Klarheit und Empathie auf den Punkt zu bringen möchte ich nicht unerwähnt und als selbstverständlich ansehen.
Die Kunst, Menschen zum Nachdenken, Reflektieren, und bei genauerer Betrachtung die Geisteshaltung herauszufordern,dass sie auf den Prüfstand gestellt werden kann um vielleicht notwendige Korrekturen zu machen unterstützt die Freiheit des Denkens -
Dieses Versagen, diese Mutlosigkeit, diese offene Menschenverachtung noch mit dem individuellem Asylrecht und der Genfer Flüchtlingskonvention in Einklang bringen zu wollen, das ist abenteuerlich.
Die vielbeschworenen WERTE, die immer und überall zu hören sind, damit ist wohl der Mehrwert gemeint.Und der Kurdenmörder Erdogan zeigt doch sehr deutlich, dass es für ihn keine Menschenrechte gibt. Er schert sich nen Dreck, um die sogenannten Werte.
Soll die Türkei nun unsere Probleme lösen?
Na dann Prost Mahlzeit. Das stimmt mich mal wieder sehr nachdenklich.


Am 21. März 2016 schrieb nora schmitz-gharbi:


Seit vielen Monaten berät Gerald Knaus, der Leiter des vom ungarisch amerikanischen Multimilliardärs George Soros finanzierten Think Tanks "European Stability Initiative" (ESI) Frau Merkel in der Flüchtlingsfrage.
Ich glaube, dass wir eine Übereinkunft gefunden haben, die auch einen Moment der Unumkehrbarkeit in sich birgt", Stimmt denn
mit der größten Selbstverständlichkeit regiert Soros in die ureigensten und internen Angelegenheiten europäischer Staaten hinein - was sich diese auch gefallen lassen oder noch freudig begrüßen. Es ist bislang kein Politiker bekannt, der daran Anstoß nehmen würde

Um ein Gespür für das gigantische Einflussimperium des George Soros zu bekommen,.http://www.undueinfluence.com/open_society_institute.htm


Am 21. März 2016 schrieb Celia Birkenbusch:

Nichts, aber auch gar nichts wird sich an der Flülchtlingslage ändern. Denn Merkel & Co. (nicht nur in Deutschland, in der ganze EU) wollen/können nicht an die Ursachengehen: Krieg und ungleicher Handel gehören einfach zum Geschäft, dafür werden sie bezahlt. Wahrscheinlich wird sich nur die Grenze der Gewalt non Mazedonien in die Türkei verschöben. Das EU-Theater ist einfach nur noch ekelhaft.


Am 21. März 2016 schrieb Hans-Werner Müller:

Nur schlechte Nachrichten bei Ihnen. Das hält keiner aus. Bitte entfernen Sie mich aus Ihrem Verteiler.


Am 21. März 2016 schrieb Benny Thomas Olieni:

"Ich glaube, dass wir eine Übereinkunft gefunden haben, die auch einen Moment der Unumkehrbarkeit in sich birgt", so lautet der vorläufige Schlusssatz von Frau Merkel zum ausgehandelten Deal."

Was für eine irre sprachliche Äußerung!

Klammert sich da eine Soziopathin an einen letzten Strohhalm der Hoffnung auf Machterhalt? Hat sie den Auftrag gekriegt "unumkehrbare" Fakten der Zerstörung Europas / Deutschlands / Syriens zu schaffen? Falls ja, von wem?

Gespenstisch, diese anglo-amerikanisch-türkische Geisterbahn!

Irrsinig abenteuerlich.


Am 21. März 2016 schrieb Marthe Kleinert:

Ihre poetische Sprache wird dem Elend gerecht, danke.


Am 21. März 2016 schrieb Angelika Kettelhack:

"Ich glaube, dass wir eine Übereinkunft gefunden haben, die auch einen Moment der Unumkehrbarkeit in sich birgt", so lautet der vorläufige Schlusssatz von Frau Merkel zum ausgehandelten Deal. DAS FLÜCHTLINGS-KARUSSELL NIMMT SEINE GESPENSTISCHE FAHRT AUF !

Hurra, das hätten wir geschafft - UND DAS IST ALTERNATIVLOS ! Wie alles bei Merkel.


Am 21. März 2016 schrieb Aleksander von Korty:


Um diese Preisfrage einmal endgültig zu klären und auch um auf alle kommenden, möglichen Ereignisse umfassend gut vorbereitet zu sein, sollte eine prinzipielle Preisliste für Angehörige aller Nationen erarbeitet werden. Da es sich dabei nur um ca. 200 Staaten auf diesem blauen Planeten handelt, dürfte dies keine allzu schwierige Aufgabe sein. Diese Liste wäre dann auch nützlich bei allen anderen Angelegenheiten, nicht nur bei Flüchtlingsfragen. Zum Beispiel auch bei der Bewertung von Toten, die ja bekanntlich einen unterschiedlichen Preis erzielen, wenn Entschädigungen für Kollateralschäden bezahlt werden müssen . Aus der jüngsten Vergangenheit wissen wir , dass ein getöteter afghanischer Zivilist nur 200 US-Dollar wert ist!
Ganz oben auf dieser Preisliste würden da mit Sicherheit die Gringos rangieren, denn deren Wert ist ja fast unbezahlbar. Danach kämen die Staatsbürger Israels, allerdings nur die der ersten Klasse, also die Angehörigen des jüdischen Glaubens, gefolgt von den israelischen Christen und am unteren Rand dann die Atheisten und palästinensischen Muslime.
Folgen würden dann die Angehörigen der europäischen Nationen, von denen vermutlich die Deutschen ebenfalls weit oben einsortiert werden müssten. Und am billigen Ende dieser Menschen-Preisliste würden dann die Angehörigen der armen "Dritte-Welt-Länder" rangieren.
Auf jeden Fall könnte mensch dann einfach in der Preisliste nachsehen, wie viel so ein Flüchtling oder ein Toter wert ist. Das würde das ganze Problem stark vereinfachen. Diese Liste müsste dann natürlich ganz offiziell von den Gringos abgesegnet werden. Die UNO wäre dafür sicher nicht geeignet. Aber die findet bei den Gringos und ihren Vasallen ja sowieso schon immer weniger Beachtung !


Am 21. März 2016 schrieb der Zivilist:

Ly & Sy sind reiche Länder, unverschuldet, keine IWF Sklaven, darum müssen sie fallen.

Das Asylrecht ist eine durchaus unkompatibele Lösung für das Phänomen NATO- Massenflucht.

Bei Sy geht es schlicht & einfach um braindrain, wenn auch der Sy Arzt schwer zu integrieren ist. Der Ingenieur ist vielleicht leichter in Kiel unterzubringen, wo er dann an den U-Boten mitbauen darf, mit denen ISR Sy nuked (die Boote gibt´s halbgeschenkt vom D Steuerzahler und das ist alles lustig, sie heißen Dolphin und die Cruisemissiles Popeye)

Tr wird für seinen Kriegsdienst bezahlt, schließlich hat ja Kolomoiski auch 1,8 Mrd Reisegeld nach USA von Lagarde erhalten.

Wir sind an einem Punkt, wo wir die Reste der Zivilgesellschaft gegen die NATO verteidigen müssen.

Dran bleiben...

Schlagzeilen

Wenn Sie sich für die Artikel der Rationalgalerie interessieren und immer erfahren wollen, wenn es Neuigkeiten gibt, können Sie unseren RSS-Feed abonnieren:
RSS-Feed abonnieren

Kürzlich...

25. Juli 2016

Der Verfall deutscher Redaktionen

Husch, husch ins Maulkörbchen, Heribert Prantl!
Artikel lesen

25. Juli 2016

Ikone Jesse Owens

Der Film „Zeit für Legenden“
Artikel lesen

22. Juli 2016

Frieden bringt keinen Gewinn

NDR-Intendant fragt nach dem Cashflow in der Ukraine
Artikel lesen

22. Juli 2016

Frankreichs Terror gegen Syrien

Deutsche Medien schweigen dröhnend 
Artikel lesen

19. Juli 2016

ARD: Die USA haben immer Recht!

Gniffke: Ein Gerichts-Hof? Da sage ich doch Mahlzeit!
Artikel lesen

PDF dieses Artikels

Diesen Artikel herunterladen

Wenn Sie möchten, können Sie sich diesen Artikel auch als PDF-Datei herunterladen:
PDF-Datei laden

Artikel kommentieren

Brillant? Schwachsinn? Mehr davon?

Sagen Sie uns Ihre Meinung! Wir überprüfen Leserbriefe, bevor wir sie online stellen – nicht um sie zu zensieren, sondern um unsere Leser vor SPAM und Werbung zu bewahren. Über Kritik freuen wir uns!
Kommentar verfassen